Am vergangenen Samstag trafen sich die Frauen- und Männermannschaft der Leipziger Sportlöwen zum gemeinsamen Saisonabschluss. Beide Teams werden im kommenden Jahr in der Verbandsliga starten – und genau diesen Teamspirit konnte man an diesem Nachmittag hautnah erleben.
Organisiert von Mayleen, stand ein sportlich-witziger Teamwettkampf auf dem Programm: Hürdenlauf mit Wasserbombe, gefesselter Hochsprung, Teebeutelweitwurf, Scharade und Lieder-Raten brachten nicht nur Punkte, sondern vor allem Einsatz und Ehrgeiz ins Spiel. Am Ende setzte sich das Team „Dampfwalze“ durch – mit klarer Führung und großem Einsatz.
Nach dem letzten Spiel wurde der Grill angeworfen, und es gab Zeit für Gespräche, Rückblicke und erste Pläne für die kommende Saison.
Trainer Tobias Mathieu zeigt sich zufrieden:
„Ein rundum gelungener Tag – die Stimmung war klasse, und es war stark zu sehen, wie gut unsere beiden Mannschaften harmonieren. Das gemeinsame Miteinander abseits der Matte ist für uns genauso wichtig wie der sportliche Erfolg. Vielen Dank an alle, die diesen Tag möglich gemacht haben – und besonders an Mayleen für die geniale Organisation!“
Mit einem großen und motivierten Team reisten die Leipziger Sportlöwen am vergangenen Wochenende zum Stiefelpokal nach Döbeln. In den Altersklassen U11 und U13 stellten sie eine beeindruckende Mannschaft – allein 34 Sportlerinnen und Sportler traten in der U11 an, in der U13 folgten starke Einzelauftritte. Am Ende belohnte sich das Team nicht nur mit insgesamt 27 Medaillen, sondern auch mit dem ganz besonderen Preis: Erstmals sicherten sich die Sportlöwen den Stiefelpokal – einen Wanderpokal, der nun für ein Jahr in der Sportlöwenhalle bleibt.
Medaillenregen in der U11
In der U11 zeigten die Sportlöwen mit einem riesigen Aufgebot Flagge. Besonders in den Jungen-Gewichtsklassen war das Turnier stark besetzt – trotzdem standen oft gleich mehrere Sportlöwen auf der Teilnehmerliste einer Kategorie. Auch wenn es bei den Mädchen in manchen Gewichtsklassen nur wenige Gegnerinnen gab, war das Niveau insgesamt ansprechend.
Trainer Aaron Schneider freute sich über die Breite im Team:
„Es ist ein tolles Gefühl, mit so vielen Kindern anzureisen. Klar ist es schade, wenn unsere eigenen Judoka schon in den Vorrunden aufeinandertreffen. Aber alle haben sich angestrengt, es war starke Konkurrenz dabei – und niemand hat sich von einer Niederlage unterkriegen lassen.“
Mit 20 Medaillen konnte sich das U11-Team auch zahlenmäßig sehen lassen – ein deutliches Zeichen für den Trainingsfleiß und die gute Vorbereitung.
Starke Auftritte in der U13
In der U13 wurde ebenfalls engagiert gekämpft. Auch wenn nicht jeder Kampf gewonnen werden konnte, zeigte sich, dass die Judoka inhaltlich Fortschritte gemacht haben und sich immer besser auf verschiedene Wettkampfsituationen einstellen können. Trainer Sebastian Hampel lobt, aber sieht auch Verbesserungsmöglichkeiten:
„Das war eine schöne Leistung. Natürlich gibt es immer kleinere Fehler, die auch in dieser Altersklasse schon mal hart bestraft werden können. Das tut dann natürlich weh, wenn man dadurch einen Sieg verschenkt. Aber die Richtung stimmt – Technik, Kampfgeist und Entwicklung passen zusammen.“
Am Ende des Tages war die Freude über den Gewinn des Stiefelpokals groß. Der Wanderpokal bleibt in diesem Jahr in Leipzig – und der Blick richtet sich schon auf die Titelverteidigung im kommenden Jahr.
Am vergangenen Wochenende ging es für die Judoka der Leipziger Sportlöwen zum Sparkassenpokal der Stadt Gera-Greiz, ausgetragen im thüringischen Auma. Das familiär gehaltene Turnier überzeugte mit guter Organisation und ansprechendem Niveau – insbesondere die U14 war stark und zahlreich besetzt. In der U18 hingegen zeigten sich die Randgewichtsklassen dünn besetzt, während es in den mittleren Gewichtsklassen zu spannenden Begegnungen kam.
Mit einer gemischten Gruppe aus Wettkampfneulingen und erfahreneren Kämpferinnen und Kämpfern traten die Sportlöwen in Auma an – und das mit Erfolg: Sieben Medaillen gingen am Ende des Tages nach Leipzig. Besonders erfreulich: Trotz sehr unterschiedlicher Erfahrungshintergründe konnten alle Teilnehmenden nach ihren individuellen Möglichkeiten überzeugen.
Für einige Judoka war es der erste Wettkampf überhaupt – und entsprechend hoch war die Nervosität. Hier und da fehlte noch der Mut, den Kampf aktiv zu gestalten oder klare Entscheidungen zu treffen. Trainer Tobias Mathieu sah den Tag dennoch positiv:
„Für einige war das heute der allererste Wettkampf. Da war natürlich viel Aufregung dabei. Manchmal wurde noch zu wenig selbstbestimmt gekämpft und zu viel gewartet. Aber unterm Strich war das eine starke Leistung, ein guter Tag und ein rundum zufriedenstellendes Gesamtpaket.“
Ein gelungener Wettkampftag in Auma mit vielen wichtigen Eindrücken – sowohl für die Neulinge auf der Matte, als auch für die erfahrenen Judoka. Mit sieben Medaillen im Gepäck und neuen Zielen im Kopf reisen die Sportlöwen motiviert zurück ins Training.
Am 17.05. stand für eine kleine Auswahl junger Sportlöwen der U9 und U11 ein ganz besonderes Ereignis an: das Krümelturnier in Breitenbrunn. Begleitet von Vereinspräsident und Trainer Tino Rose sammelten die Nachwuchsjudoka wichtige Wettkampferfahrungen.
Im Fokus standen dabei weniger die Medaillen als vielmehr der Mut, überhaupt auf die Matte zu gehen, sowie das Umsetzen von im Training erlernten Techniken. Besonders erfreulich war, dass viele Kinder bereits Fußwürfe und Übergänge vom Stand in den Boden sicher anwenden konnten – ein Beleg für die kontinuierliche Trainingsarbeit in der Gruppe.
Natürlich gab es auch einige Medaillen, doch für Trainer Tino Rose zählt vor allem die Entwicklung:
„Es ist schön zu sehen, wenn die Kinder ihre Ängste überwinden und mit Freude und Mut kämpfen. Nicht jede Begegnung wird gewonnen, aber jedes Kind wächst an solchen Erlebnissen.“
Auch an Feinheiten wie dem richtigen Platzwechsel wird weiter intensiv gearbeitet – mit dem Ziel, sich Schritt für Schritt zu verbessern!
Am Sonntag fand in Döbeln mit dem Finalkampftag der Landesliga der Männer 2025 ein sportliches Highlight für den Sportlöwen-Erwachsenensport statt. Denn mit dabei und in der Vorrunde ungeschlagen: Das Männerteam der Leipziger Sportlöwen. Schon in ihrer Premierensaison 2023 zeigten die Truppe, dass mit ihnen zu rechnen ist: Nur eine Niederlage in der Vorrunde, starke Leistungen – und doch reichte es am Finalkampftag „nur“ zu Platz 3. Ein bitteres Halbfinal-Aus ließ den Traum vom Aufstieg platzen. In der diesjährigen dritten Saison nun sollte alles auf einen neuen Anlauf ausgerichtet sein – unter dem Motto: „Alles oder nichts!“
Mit einer vollbesetzten Mannschaft, zahlreichen Gaststartern vom Kodokan Erfurt, AC Taucha, dem JCL und JC Arashi Dresden sowie lautstarker Unterstützung auf den Rängen, reisten die Sportlöwen hochmotiviert zum Finalkampftag der Landesliga nach Döbeln. Bereits im Halbfinale gegen die SG Weixdorf zeigte die Mannschaft, was in ihnen steckt – und ließen beim klaren 6:1-Erfolg keine Zweifel aufkommen, dass sie diesmal mehr wollten. Der Sieg beflügelte das Team: Im Finale gegen den JSV Rammenau wiederholte sich das Ergebnis – erneut ein souveränes 6:1. Damit stand fest: Die Leipziger Sportlöwen sind Landesliga-Meister 2025 und starten in der kommenden Saison in der Verbandsliga – das „Abenteuer 2026“ kann kommen!
Trainer Tobias Mathieu war nach dem Tag sichtlich erleichtert – und emotional:
„Ich hatte von Anfang an ein gutes Gefühl, aber ich war selten so aufgeregt wie heute. Es war viel Tüftelei bei der Aufstellung, aber es hat sich gelohnt. Besonders gefreut hat mich, wie viele Eltern, Freunde und Judoka aus der Erwachsenengruppe uns angefeuert haben – das ist nicht selbstverständlich und war ein tolles Gefühl.“
Auch die Kämpfer zeigten sich stolz. Lasse Stalling brachte es auf den Punkt:
„Ich bin begeistert, was wir heute und über die ganze Saison geleistet haben. Auf und neben der Matte – dieser Aufstieg ist absolut verdient.“
Sebastian Chanaa ergänzt:
„Alle haben Gas gegeben, die Stimmung war super – aber auch konzentriert. Und mit Tobi und Christoph als Coaches waren wir top eingestellt.“
Mit dem Aufstieg in die Verbandsliga feiern die Sportlöwen nicht nur einen sportlichen Erfolg, sondern das bisherige Highlight der Saison 2025. Ein eingespieltes Team, kluge Planung und starke Gemeinschaft haben diesen Erfolg möglich gemacht – der Blick geht jetzt nach vorn, in Richtung Verbandsliga.
Ohne Ehrenamt kein Verein – so einfach ist das. Was vielerorts wie eine Floskel klingt, ist bei den Leipziger Sportlöwen gelebte Wirklichkeit. Denn das Engagement zahlreicher Menschen trägt unseren Verein – Tag für Tag.
Ob beim Lions Cup mit über 30 engagierten Helferinnen und Helfern, bei einem der Subotniks, die immer wieder tatkräftig unterstützt werden, oder im Trainingsalltag mit knapp 30 ehrenamtlich aktiven Trainerinnen und Trainern – unser Verein lebt von freiwilligem Engagement. Eltern, Mitglieder und Freundinnen und Freunde des Vereins springen ein, wenn Hilfe gebraucht wird: beim Fahrdienst, beim Aufbau von Wettkampfflächen oder mit Werkzeug, wenn etwas repariert oder gebaut werden muss. Dieses Engagement ist großartig – und keinesfalls selbstverständlich.
Trotzdem stellt sich auch für uns die Frage: Wie können wir noch besser werden? Genau darum ging es in einer Fortbildung des Stadtsportbundes Leipzig, an der unser Geschäftsführer und Vizepräsident Sören Starke am 20. Mai teilgenommen hat. Das Thema: Ehrenamt neu gestalten.
Im Mittelpunkt stand der Austausch mit anderen Vereinsvertretungen:
Wie gelingt es, neue Menschen für ein Ehrenamt zu begeistern?
Welche Form der Einarbeitung ist sinnvoll?
Wie können Anerkennung, Verantwortung und Mitgestaltung gezielt eingesetzt werden, um eine engagementfreundliche Kultur zu fördern?
„Im Vergleich mit anderen Vereinen stehen wir bei den Sportlöwen schon sehr gut da“, so Sören Starke. „Aber wir wollen uns stetig weiterentwickeln. Solche Seminare helfen, neue Impulse zu bekommen, das eigene Handeln zu reflektieren und neue Ideen aufzugreifen.“
Deutlich wurde auch: Das Ehrenamt hat sich verändert. Früher vor allem durch freiwillige Laienarbeit geprägt, sind heute in vielen Bereichen höhere Anforderungen gefragt – sei es durch fachliche Qualifikationen oder durch komplexere organisatorische Rahmenbedingungen. Gleichzeitig hat sich das Selbstverständnis verändert: Neben unentgeltlichem Engagement treten zunehmend Aufwandsentschädigungen oder Honorartätigkeiten in den Vordergrund.
Die Motive für ein Ehrenamt sind vielfältig: soziales Miteinander, sportliche Herausforderungen, Verantwortung, Anerkennung oder der Wunsch, etwas Sinnvolles beizutragen. Wer das berücksichtigt, kann Ehrenamt heute zeitgemäß gestalten – und langfristig sichern.
Wir als Leipziger Sportlöwen haben dafür schon eine starke Basis – und den klaren Willen, das Ehrenamt in unserem Verein weiter zu stärken.
Und: Wir freuen uns über neue Mitstreiterinnen und Mitstreiter!
Aktuell suchen wir Unterstützung für unsere AG Nachhaltigkeit. Wer Lust hat, sich mit Ideen und Energie rund um das Thema Nachhaltigkeit einzubringen, kann sich gern bei uns melden oder einfach direkt in unsere entsprechende Telegram-Gruppe eintreten.
Am vergangenen Wochenende fand in der Sportlöwenhalle der Kaderfitnesstest statt. Insgesamt 21 Athletinnen und Athleten der Altersklassen U13, U15 und U18 stellten sich dem Leistungscheck.
Es handelt sich dabei um einen vereinsinternen Kaderfitnesstest, den die Leipziger Sportlöwen regelmäßig durchführen, um den aktuellen Fitnessstand ihrer Nachwuchsathletinnen und -athleten zu überprüfen. Anders als beim offiziellen Test des Judoverbandes liegt der Fokus hier besonders auf der individuellen Entwicklung im eigenen Trainingsumfeld. Getestet werden dabei koordinative Fähigkeiten, Kraft, Ausdauer und Beweglichkeit – also genau die Grundlagen, die für ein erfolgreiches Judotraining entscheidend sind. Das Trainerteam achtet dabei sowohl auf die absolute Leistung als auch auf die persönliche Entwicklung im Vergleich zu vorherigen Testungen.
Dank guter Organisation konnte der Test in nur rund zwei Stunden mit bis zu drei Gruppen reibungslos durchgeführt werden. Besonders erfreulich: Viele Judoka zeigten klare Fortschritte im Vergleich zum letzten Test – ein tolles Zeichen für kontinuierliche Entwicklung.
Trainer Sebastian Hampel zeigte sich zufrieden:
„Viele haben sich deutlich verbessert – das ist natürlich schön zu sehen. Wir werden in den nächsten Trainingseinheiten noch die verbliebenen Sportlerinnen und Sportler prüfen und dann haben wir erstmal wieder einen guten Grundstock an sportlichen Werten, die wir in die Trainingsplanung einfließen lassen können.“
Am vergangenen Wochenende nahm Sportlöwen-Trainerin Lea Wierick an einer Fortbildung des Deutschen Judo-Bunds (DJB) zum Thema „Inklusion im Judo“ teil. Der Lehrgang fand in München statt und widmete sich der Frage, wie Judo-Training inklusiv gestaltet werden kann. Für Lea, die selbst Lehramt für Sonderpädagogik studiert, war der Lehrgang eine hervorragende Gelegenheit, sportliche und pädagogische Perspektiven zu verbinden.
Referenten des Lehrgangs waren unter anderem Stefan Axt, Nachwuchsbeauftragter für Para-Judo beim Deutschen Behindertensportverband (DBS) (rechts im Bild), und Alwin Brenner, Referent für Inklusion und Integration im Bayerischen Judo-Verbandes (BJV) (links im Bild). Gemeinsam vermittelten sie den Teilnehmenden konkrete Ideen, wie Judoeinheiten an unterschiedliche körperliche und geistige Voraussetzungen angepasst werden können.
Neben allgemeinen Konzepten inklusiver Trainingsgestaltung wurden auch spezifische Themen wie der Unterschied zwischen Para-Judo und ID-Judo behandelt. Besonders eindrücklich fand Lea die methodischen Ansätze zur Vermittlung von Wurftechniken bei sehbeeinträchtigten Sportlerinnen und Sportlern sowie die vorgestellten Gymnastikübungen mit dem Judogürtel:
„Die Fortbildung war sehr informativ und hat mir viele neue Eindrücke vermittelt. Besonders spannend fand ich die Unterscheidung zwischen Para-Judo und ID-Judo sowie die speziellen Ansätze, wie man Wurftechniken etwa bei sehbeeinträchtigten Sportlerinnen und Sportlern vermitteln kann. Auch die praktischen Übungen, wie Gymnastik mit dem Judogürtel, waren sehr einprägsam. Inklusion ist ein vielfältiges Thema, das im Trainingsalltag oft zu kurz kommt – umso wichtiger war es, hier einmal einen anderen Blickwinkel einzunehmen.“
Auf Einladung des Leipziger Eissportclubs, dem Nachwuchsverein der IceFighters Leipzig, leitete Sportlöwen-Trainerin Lea Wierick ein Schnuppertraining für neun neugierige U13-Kinder im Kohlrabizirkus. Zwei Mädchen und sieben Jungen wagten sich aufs Mattenfeld – und tauchten mit viel Neugier in die Welt des Judo ein.
Nach einer dynamischen Erwärmung mit Lauf-ABC und ersten Bewegungsübungen gab Lea eine kurze Einführung in das Judosystem: Was ist Judo? Wie gewinnt man? Was hat es mit dem Gürtel auf sich? Nach der traditionellen Judobegrüßung ging es direkt ans Techniktraining. Gezeigt und geübt wurden die Haltegriff-Technik Mune-Gatame sowie der Koshi-Guruma aus dem Kniestand. In der zweiten Hälfte des Trainings konnte sich die Gruppe dann im Bodenrandori ausprobieren, gefolgt von verschiedenen weiteren Rauf- und Rangelspiele.
Trainerin Lea Wierick zeigte sich begeistert von der Energie und Motivation der jungen Eissportler:
„Die Kinder waren mit vollem Einsatz dabei – wissbegierig, engagiert und mit richtig viel Spaß. Es war beeindruckend, wie schnell sie Inhalte aufgenommen haben, selbst das Gürtelbinden wurde fleißig geübt. So ein Training macht richtig Freude – und ich hoffe sehr, dass wir das bald wiederholen können.“
Am vergangenen Freitag fand bei den Leipziger Sportlöwen eine offene Matte im Erwachsenentraining statt. Neben der Erwachsenengruppe waren Kämpfer des Döbelner SC, von Randori Leipzig West sowie zahlreiche Sportlerinnen und Sportler aus den Ligateams der Sportlöwen vor Ort.
Die Ziele des Abends waren vielfältig: Neben dem sportlichen Austausch und der Stärkung der Erwachsenen-Community im Judo ging es auch darum, neue Trainingspartnerinnen und -partner kennenzulernen und einfach gemeinsam einen schönen Abend zu verbringen. Gleichzeitig diente das Training auch als wichtige Vorbereitung auf den Finalkampftag der Männermannschaften am 25. Mai in Döbeln, bei dem die Sportlöwen um den Aufstieg kämpfen werden. Auch der Döbelner SC kämpft mit seinem Team vor Ort, während einige Sportler von Randori Leipzig West für ihre Kampfgemeinschaft mit Schlettau starten werden.
Bei einem gemeinsamen Technikteil, angeleitet von Hendrik Schuster (Trainer von Randori Leipzig West), lag der Fokus auf tiefen Eindrehtechniken – danach ging es in zahlreiche intensive Randorirunden. Den gelungenen Abend ließ die Gruppe beim gemeinsamen Grillen und gemütlichen Beisammensitzen ausklingen.
Trainer Tobias Mathieu freut sich, dass das Angebot immer so gut angenommen wird:
„Es war ein schönes Training – inzwischen besteht ja eine echte Freundschaft zwischen den Vereinen. Man kennt sich, trifft aber auch immer wieder neue Gesichter. Es ist schön zu sehen, wie offen alle miteinander umgehen und trotzdem intensiv gegeneinander kämpfen können. Und wenn die Matte ordentlich voll ist, dann freut mich das natürlich nochmal mehr. Ich finde, das war eine richtig gute Maßnahme. Wir fühlen uns super vorbereitet für Sonntag.“
Ab sofort beginnt wieder die jährliche REWE Marketing-Aktion SCHEINE FÜR VEREINE. Im letzte Jahr haben wir fast 1000 Vereinsschein eingesammelt und konnten damit tolle Sportgeräte für den Verein einlösen. Diesen Erfolg möchten wir gern wiederholen.
Bei jedem Einkauf in einem REWE erhalten alle Kundinnen und Kunden pro 15 € Einkaufswert einen Vereinsschein. Diesen dann einfach bei uns im Verein in die Sammelbox stecken oder dem Trainer geben.
Wir sind gespannt wie viele Scheine wir mit ihrer Hilfe in diesem Jahr einsammeln können. Die Aktion läuft bis zum 22. Juni.
Nach einem bereits kämpferischen Auftritt am vorherigen Kampftag der Frauen-Verbandsliga (hier nachlesen), stand am letzten Samstag der letzte und damit Finalkampftag auf dem Programm. Auch diesmal konnten die Sportlöwinnen nicht in voller Besetzung antreten – dennoch zeigte das Team Herz, Kampfgeist und Zusammenhalt.
Gleich drei Begegnungen mussten die Leipzigerinnen am letzten Kampftag bewältigen. Zwei gingen dabei mit 4:3, eine mit 5:2 verloren – denkbar knapp und jedes Mal mit vollem Einsatz. Am Ende bedeutete das Platz acht in der Gesamtwertung.
Trotz der Ergebnisse war die Stimmung im Team stark: Es wurde lautstark angefeuert, Siege gefeiert und Niederlagen gemeinsam getragen. Die Kämpferinnen zeigten, was Zusammenhalt bedeutet – auf und neben der Matte.
Kapitänin Maya Zippel zog direkt im Anschluss an die letzte Begegnung ein ehrliches Fazit:
„Klar ist es schade, dass wir nie in voller Stärke kämpfen konnten. Aber alle, die heute da waren, haben ihr Bestes gegeben – und das fand ich wirklich bemerkenswert. Für die nächste Saison brauchen wir mehr Optionen in den vakanten Gewichtsklassen, um Ausfälle besser abfangen zu können. Wenn wir dann mit dem gleichen Kampfgeist und mehr Starterinnen antreten, ist alles drin. Danke an das Team – ich freue mich schon darauf, in der nächste Saison wieder gemeinsam auf die Matte zu gehen!“
Am vergangenen Wochenende ging es für die Sportlöwen zum Zerbster Rolandpokal. Ausgetragen wurde das Turnier in den Altersklassen U9, U11, U13 und U15. Die Leipziger Sportlöwen traten mit elf jungen Judoka an – und das mit großem Erfolg.
Die Judoka starteten hochmotiviert ins Turnier – und das merkte man sofort: Viele schöne Würfe, aktive Eingänge und mutige Aktionen auf der Matte zeigten, dass im Training gut gearbeitet wurde. Alle Kinder konnten mehrere Begegnungen bestreiten und hatten so die Möglichkeit, sich in verschiedenen Kampfsituationen zu beweisen.
Am Ende des Tages standen acht Medaillen zu Buche – ein starker Wert, vor allem bei einem Wettkampf, bei dem das Niveau so unterschiedlich war. Gerade diese Mischung aus erfahrenen und weniger kampferprobten Judoka machte das Turnier besonders lehrreich.
Zum Turnier äußerte sich Trainer Tobias Mathieu sehr zufrieden:
„Das war ein perfektes Einstiegsturnier für unsere Kinder. Teilweise hatten sie sehr erfahrene Gegnerinnen und Gegner, teilweise auch andere mit wenig Kampfpraxis – genau diese Mischung macht es ideal. So konnten sich alle darauf einstellen, wie unterschiedlich Kämpfe verlaufen können. Und das zu lernen und sich darauf einzustellen ist mindestens genauso wichtig, wie Techniktraining, Kraft und die vielen anderen Aspekte, die wir im Training regelmäßig berücksichtigen. Aber das geht eigentlich nur auf der Wettkampfmatte!“
Am Sonntag fand der 31. Internationale ega-Pokal in der Hartwig-Gauder-Halle in Erfurt statt. Dieses renommierte Turnier für die Altersklasse U13 zog fast 400 Judoka aus dem gesamten Bundesgebiet an und gilt als eines der bedeutendsten Nachwuchsturniere Deutschlands. Die hohe Teilnehmendenzahl und das starke Niveau unterstreichen die Bedeutung dieses Wettkampfs für junge Judoka .
Die Leipziger Sportlöwen waren mit acht Athletinnen und Athleten vertreten: Lovis Fröhlich, Matteo Horn, Friedrich Hammermüller, Luis von Wolffersdorff, Elias Rose, Felix Böhl, Elsa Nekwasil und Magalie Galander.
Hervorragende Leistungen von Friedrich und Luis
Friedrich Hammermüller zeigte eine beeindruckende Leistung und sicherte sich die Goldmedaille. Mit explosiven Techniken, präzisen Fußwürfen und starker Bodenarbeit dominierte er seine Kämpfe und gewann das Finale mit vier Wertungen. Luis von Wolffersdorff überzeugte ebenfalls und erkämpfte sich die Silbermedaille. Mit Fußwürfen und einem starken Uchi-Mata-Wurf kämpfte er sich bis ins Finale vor.
Erfahrungen und Erkenntnisse für Elsa und Magalie
Elsa Nekwasil und Magalie Galander zeigten solide Leistungen und gewannen die Kämpfe, mehrere Kämpfe. In den entscheidenden Begegnungen unterlagen sie jedoch knapp, teilweise trotz Führung. Kleine Fehler führten dazu, dass sie die Medaillenplätze verpassten. Dennoch sammelten beide wertvolle Erfahrungen auf diesem hochkarätigen Turnier.
Lernmomente für Matteo, Elias, Felix und Lovis
Matteo Horn und Lovis Fröhlich mussten sich frühzeitig aus dem Turnier verabschieden. Matteo verlor einen Kampf knapp mit Hantei (Kampfrichterentscheid), während Lovis von einer starken Technik seines Gegners überrascht wurde. Aufgrund des Turniermodus´ schieden beide nach der ersten Niederlage aus dem Wettkampf.
Elias Rose konnte nach einer Niederlage seinen zweiten Kampf für sich entscheiden, schied aber nach einem weiteren verlorenen Kampf aus der Trostrunde aus. Felix Böhl startete als eigentlich U11-Sportler in der höheren Altersklasse. Insgesamt konnte er viele gute Ansätze zeigen, aber musste sich ebenfalls zweimal geschlagen geben.
Trainer Sebastian Hampel freut sich besonders mit Friedrich und Luis:
„Das Teilnehmendenfeld war sehr stark, aber wir konnten gut mithalten. Viele der verlorenen Kämpfe gingen nur ganz knapp aus, das ist zwar schade, aber trotzdem ein gutes Zeichen. Besonders Luis und Friedrich haben einen hervorragenden Tag erwischt. Aus Trainersicht gibt es natürlich immer ein paar Dinge, an denen man arbeiten kann – vor allem beim Timing. Manchmal haben sie in entscheidenden Momenten zu lange gezögert, obwohl sie eigentlich die technischen Mittel in der Hand gehabt hätten. Natürlich will man immer alles richtig machen und keine Fehler einbauen, aber dieses Zögern gibt dem Gegner Raum – und der wird auf diesem Niveau sofort genutzt. Trotzdem war das eine wirklich beeindruckende Leistung von beiden.“
Am vergangenen Wochenende ging es für Anna Reitmann und Hordii Shuliakovskyi zum 26. Internationalen Thüringer Messe-Cup nach Erfurt – einem der renommiertesten Bundessichtungsturniere im nationalen Judo-Kalender. In einem hochklassig besetzten Teilnehmerinnenfeld der U16 konnte sie sich mit einer starken Leistung bis ins Finale vorkämpfen und gewann am Ende verdient die Silbermedaille, Hordii schied nach zwei Niederlagen leider aus. Für Anna ist das ihre erste Medaille bei einem Bundessichtungsturnier – ein großer Erfolg und Lohn für den Trainingsfleiß der letzten Wochen. Insgesamt absolvierte sie fünf Kämpfe. Der Auftakt war noch etwas holprig – „Da musste ich erstmal richtig reinkommen“, so Anna. Doch schon ab der zweiten Begegnung war die Konzentration da – und Anna im Tunnel. Auch im weiteren Verlauf blieb sie dominant, nutzte immer wieder Bodensituationen clever aus und kämpfte sich verdient ins Finale. Besonders beachtlich: Unter ihren Gegnerinnen waren auch Kämpferinnen, die beim Sichtungsturnier in Köln vor wenigen Wochen noch vor ihr lagen.
„Nachdem ich mich in Köln ja nicht durchsetzen konnte, habe ich am Samstag ehrlich gesagt gar nicht an eine Medaille gedacht. Aber nach dem ersten Sieg hatte ich ein gutes Gefühl – da wusste ich, heute geht was.“
Auch im Finale kämpfte Anna auf Augenhöhe. „Ich war erleichtert, dass ich es überhaupt so weit geschafft habe. Aber auch ein bisschen enttäuscht, weil ich nicht ganz bei der Sache war.“ Nach einem frühen Yuko-Rückstand konnte sie das Blatt nicht mehr wenden und musste sich am Ende mit zwei Yuko-Wertungen geschlagen geben. „Auch im Finale wäre ein Sieg drin gewesen. Trotzdem bin ich sehr glücklich – das ist meine erste Medaille auf einem Sichtungsturnier!“
Der starke zweite Platz in Erfurt ist nicht nur ein toller Erfolg für Anna, sondern auch ein Zeichen für ihre Entwicklung. Wir freuen uns schon auf die nächste starke Leistung!
Wie sieht eigentlich „gutes Training“ aus? Diese Frage stand im Zentrum der jüngsten Trainerfortbildung bei den Leipziger Sportlöwen – und sie wurde ausnahmsweise nicht auf der Matte diskutiert, sondern im Seminarraum. Zu Gast war Dr. Jeffrey Sallen, Dozent an der Universität Leipzig und Experte für Sportpädagogik an der sportwissenschaftlichen Fakultät. In einer intensiven Theorieeinheit stellte er aktuelle Forschungsergebnisse vor und beleuchtete, wie pädagogische Qualität im Sporttraining konkret messbar und erfahrbar wird.
Im Fokus standen dabei Aspekte wie emotionales Klima und Feinfühligkeit – also wie sehr Trainerinnen und Trainer in der Lage sind, auf die Bedürfnisse ihrer Athletinnen und Athleten einzugehen, eine positive Atmosphäre zu schaffen und Lernprozesse individuell zu begleiten. Gemeinsam wurden Videobeispiele analysiert, Fragebögen ausgefüllt und in kleinen Gruppen diskutiert: Was macht eigentlich einen respektvollen, motivierenden Umgangston aus? Welche Rolle spielt die eigene Körpersprache, das Lächeln, die Begeisterung, die man ausstrahlt?
Dabei ging es vor allem um eine präzise und differenzierte Wahrnehmung und Bewertung der pädagogischen Qualität des eigenen Verhaltens. Natürlich war das Seminar ein kompakter Schnelldurchlauf – Themen, mit denen sich Studierende normalerweise über mehrere Semester hinweg beschäftigen. Ziel war es aber, unsere Trainerinnen und Trainer für zentrale Aspekte zu sensibilisieren: zu erkennen, welche pädagogischen Ebenen es im Training gibt, einzelne Elemente im eigenen Tun wiederzufinden – und vielleicht hier und da auch den Mut zu haben, etwas zu verändern, um die Qualität des Trainings weiter zu verbessern, sagt Tobias Mathieu, sportlicher Leiter der Leipziger Sportlöwen.
Besonders wertvoll: Die Mischung aus erfahrenen Trainerpersönlichkeiten und jungen Nachwuchstrainerinnen sorgte für einen Austausch auf Augenhöhe. Theorie traf auf Praxis – und umgekehrt.
Dass ein Sportverein sich wissenschaftliche Expertise direkt ins Haus holt und mit seinen Trainerinnen und Trainern gemeinsam an der Qualität pädagogischer Arbeit feilt, ist in dieser Tiefe keine Selbstverständlichkeit. Insgesamt nahmen zwölf Trainerinnen und Trainer an der Fortbildung teil.
Eine weitere Trainerweiterbildung ist nach den Sommerferien geplant – das Thema steht noch nicht fest, aber es wird wieder etwas Spannendes. Nachdem wir zuletzt über ADHS im Sport gesprochen haben und jetzt ein Theorieblock im Mittelpunkt stand, wird beim nächsten Mal voraussichtlich wieder eine Praxiseinheit auf der Tatami folgen.
Am 25. Mai 2025 steht für unsere Männermannschaft der Leipziger Sportlöwen ein ganz besonderer Tag an: der Finalkampftag der Landesliga. In der Stadtsporthalle Döbeln geht es um nichts Geringeres als den Aufstieg in die Verbandsliga.
Im Halbfinale trifft unsere Mannschaft auf die SG Weixdorf. Der Wettkampf beginnt um 11:00 Uhr. Um in dieser entscheidenden Phase nicht nur auf der Matte, sondern auch daneben ein starkes Zeichen zu setzen, brauchen wir eure Unterstützung.
Finale der Landesliga
Sonntag, 25. Mai ab 11:00 Uhr
Stadtsporthalle Döbeln, Straße des Friedens 9
Deshalb laden wir alle Vereinsmitglieder, Freunde, Familien und Unterstützer herzlich ein, unser Team vor Ort lautstark zu begleiten. Eine volle Halle, motivierende Zurufe und gemeinsamer Teamspirit können am Ende den entscheidenden Unterschied machen.
Lasst uns gemeinsam zeigen, was in der Sportlöwen-Community steckt – wir freuen uns auf eure Unterstützung in Döbeln.
Während viele am 1. Mai den freien Tag bei Sonnenschein und Grillwetter genossen, gerieten elf Judoka der U15 und U18 auf der Matte in Merseburg ordentlich ins Schwitzen. Denn beim 41. Sachsen-Anhalt-Randori ging es für sie nicht um Feiertagsentspannung, sondern um volle Judobelastung. Das Format hat sich längst als feste Größe im Jahreskalender etabliert – die rund 250 Teilnehmenden aus 21 Vereinen und drei Nationen sprechen da für sich.
Die Sportlerinnen und Sportler der Leipziger Sportlöwen absolvierten zwei intensive Einheiten: Am Vormittag standen in drei Gruppen jeweils zehn Runden Standrandori auf dem Plan. Nach einer kurzen Mittagspause ging es in zwei neuen Gruppen mit zehn Bodenrandoris weiter. Neben reichlich Schweiß flossen vor allem wichtige Erfahrungen: Unsere Sportlerinnen und Sportler nutzten die Gelegenheit, Techniken zu erproben und ihre Wettkampfhärte weiterzuentwickeln.
Trainer Tobias Mathieu zeigte sich sehr zufrieden mit dem Einsatz seiner Gruppe:
„Unser Ziel war es, mehr Erfahrung und Sicherheit im Kampf zu sammeln. Bei solchen Maßnahmen, die keine klassischen Wettkämpfe sind, können wir bewusst hohe Belastungen setzen – das bringt am Ende den größten Fortschritt. Dass die Jugendlichen am Ende völlig ausgepowert waren, zeigt: Wir haben alles richtig gemacht. Ich freue mich schon auf die nächste Einheit!“
Am vergangenen Wochenende waren neun Nachwuchsjudoka der Leipziger Sportlöwen beim traditionellen Osterturnier in Schmalkalden am Start. Insgesamt traten 38 Vereine aus acht Bundesländern an und sorgten für ein starkes Teilnehmendenfeld. Die neun Sportlöwen starteten in den Altersklassen U15 und U18, sechs von ihnen konnten einen Medaillenerfolg feiern.
Besonders glänzten Wanja Daniel und Roman Pluhatyrov, die sich jeweils die Goldmedaille sicherten. Roman zeigte dabei dominantes Judo und gewann all seine vier Kämpfe vorzeitig. Auch Wanja überzeugte im Best-of-Three-Modus und setzte sich zweimal souverän mit Ippon durch. Silber erkämpften sich Tymofii Shuliakovskyi und Bruno Reitmann – besonders Bruno beeindruckte mit starken Bodenaktionen und viel Wurffreude. Über Bronzemedaillen durften sich Hamza Khalifa und Hordii Shuliakovskyi freuen. Insgesamt präsentierten sich alle Sportlerinnen und Sportler auf einem sehr guten Niveau und sammelten wertvolle Erfahrungen.
Auch Trainer Sebastian Hampel zeigte sich sehr zufrieden:
„Mit jedem Turnier werden unsere Sportlerinnen und Sportler routinierter – und das ist gut so. Die Entwicklung stimmt, und es macht Spaß, diese Fortschritte zu begleiten.“
Am Karfreitag machte sich unser Team auf den Weg nach Kufstein in Österreich. Untergebracht waren wir im Jugendbildungshaus am idyllischen Luegsteinsee in Oberaudorf. Ziel der Reise war nicht nur der Osterpokal am Ostermontag – im Mittelpunkt stand auch das Miteinander: Natur erleben, gemeinsam trainieren und Erinnerungen schaffen, die bleiben.
Wanderschuhe statt Judogi
Am Samstag ging’s raus in die Berge. Die zwölf Kilometer lange Wanderung über den Oberaudorfer Sportlerweg war nicht nur körperlich fordernd, sondern auch inspirierend. Der Weg würdigt berühmte Persönlichkeiten aus dem Ort – darunter Fußballstar Bastian Schweinsteiger und sein Bruder Tobias. Doch nicht nur Fußballgrößen stammen aus Oberaudorf: Auch Weltmeister aus dem Kanu-Slalom, erfolgreiche Kletterer und andere Top-Athlet:innen sind auf diesem Pfad verewigt. Eine tolle Möglichkeit für unsere jungen Judoka, sportliche Vorbilder aus verschiedenen Disziplinen kennenzulernen und zu erleben, wie Heimat mit Leistung verbunden sein kann.
„Das Klettern auf den Berg hat richtig Spaß gemacht“, meinte Felix Böhl begeistert. Am Gipfel angekommen wartete ein echtes Highlight: die Sommerrodelbahn ins Tal. „Es war zwar anstrengend, aber die Rodelbahn hat’s wieder gut gemacht“, lachte Emma Kubatta.
Hasenjagd und Höhlentour
Am Sonntag wurde es abwechslungsreich: Nach einer spannenden Höhlenerkundung stand eine Ostereiersuche rund um unsere Unterkunft auf dem Plan – ein Spaß für Groß und Klein. Auch sportlich ging’s weiter: In der Wettkampfhalle konnten wir am Nachmittag ein gemeinsames Training absolvieren.
„Das Training in der Halle hat mir besonders gefallen“, so Emma, „weil ich mich dann am nächsten Tag besser auskannte.“
Jung, mutig und erfolgreich
Der Osterpokal war stark besetzt – qualitativ wie quantitativ. Besonders in der U12 und U14 war ordentlich Betrieb auf den Matten. Unsere jüngsten Jahrgänge überzeugten dabei mit tollen Leistungen – obwohl sie häufig als jüngster Jahrgang in ihrer Alters- und Gewichtsklasse antraten, zeigten sie großen Kampfgeist und verdienten sich ihre Medaillen mit starken Auftritten.
Insgesamt standen 18 von 21 gestarteten Sportlerinnen und Sportlern in einem Finale oder im kleinen Finale um Bronze – eine beeindruckende Bilanz. Am Ende nahmen wir 14 Medaillen mit nach Hause. Elias Rose und Felix Böhl belohnten sich für ihre starken Kämpfe jeweils mit der Silbermedaille. In der U14 glänzte Lucian Paul mit einem souveränen Turnier und belohnte sich für seine konsequente Trainingsarbeit mit seiner ersten Medaille in diesem Jahr.
Mit einer Gold-, vier Silber- und neun Bronzemedaillen sicherten wir uns schließlich den Gesamtsieg in der Mannschaftswertung – und damit den Titel Osterpokal Vereinssieger 2025.
Gold
Lucian Paul
Silber
Nazar Hots
Hordii Shuliakovskyi
Elias Rose
Felix Böhl
Bronze
Rolland Kohl
Roman Pluhatyrov
Friedrich Hammermüller
Bruno Reitmann
Emilio Thiel
Theodor Kemmrich
Anna Reitmann
Linda Woche
Magalie Galander
Lagerfeuer, Lachen und Leichtigkeit
Was diese Reise aber wirklich besonders machte, lag nicht nur auf der Matte. Der Außenbereich am See bot alles, was man für echte Freizeit braucht: „Man konnte einfach machen, was man wollte – baden, Karten spielen, paddeln. Das war richtig cool“, sagte Linda Woche.
Auch Edda Böhl war begeistert: „Die Aussicht vom Berg war toll – und dass wir danach noch im See baden konnten, war super.“ Der sportliche Ausgleich in der Natur tat allen gut – genauso wie die langen Abende am Feuer mit Gesprächen, Spielen und gemeinsamem Kochen. „Die Abendspiele haben mega Spaß gemacht“, fand Magalie Galanter. „Und das gemeinsame Kochen war auch richtig schön.“
Ein Team, ein Ziel, ein Erlebnis
Diese Reise war mehr als nur ein Wettkampf. Sie hat Kinder und Jugendliche verschiedener Altersgruppen zusammengebracht, neue Freundschaften entstehen lassen und bewiesen, dass sportliche Erfolge und Gemeinschaftserlebnisse sich wunderbar ergänzen. Die Stimmung war locker, die Köpfe frei – und die Erinnerung bleibt.
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