Neujahrsturnier in Freital

Der Polizeisportverein Freital hat am Wochenende das “23. Neujahrsturnier” veranstaltet. Daran können Judoka aller Altersklassen (von der “kleinen” U9, bis zu den Erwachsenen) teilnehmen. Besonders unsere ukrainische Trainingsgruppe um Svetlana Mezynets und Kakha Samushiia wollte bei diesem Turnier glänzen.  Zu den ukrainischen Sportlöwen gesellten sich noch drei weitere Judoka aus unserer U11 Trainingsgruppe aus der Südvorstadt.

Insgesamt neun Ukrainer standen am Ende auf dem Siegerpodest. Das ist für Trainerin Svetlana aber nicht das Wichtigste gewesen:

"Wir wollten vor allem auch unseren wettkampfunerfahrenen Sportlerinnen und Sportlern ein Turnier bieten, bei dem sie auch Chancen haben, mitzukämpfen. In den hohen Altersklassen wie der U15 kann es schon zu sehr ungleichen Duellen kommen. Doch gerade unsere Neulinge Bohdan und Vasilisa, beide haben den weißen Gürtel, verloren zwar gegen sehr viel erfahrenere Gegner, aber sie haben super Kämpfe geliefert. Die U11 war sehr voll, leider hat es da nicht für eine Medaille gereicht. Aber man sieht eine gute Entwicklung! Dass auch Kakha und ich bei diesem Wettkampf mal wieder auf die Matte gehen konnten, hat um so mehr Spaß gemacht.

Auch unsere Südvorstadtgruppe erfreute ihren Trainer Tino Rose mit drei Medaillen. Moritz Beck sorgte dieses Mal als Kampfrichter für Ordnung auf der Matte.

Gold

U9

Yevhenii Yakovenko

Malina Rose

U15

Yeva Lyushyn

Frauen

Svetlana Mezynets

Silber

U9

Sychov Damir

Bronze

U9

Illia Kyzymenko

Timur Mukhametvaliiev

Taras Shevel

Hugo Rützel

U13

Viktoriia Romaniuk

U15

Vasilisa Biloborodova

Männer

Kakha Samushiia

Erfolgreicher Saisonauftakt in Jena

Am Wochenende ging mit dem Jenaer Sparkassenpokal nicht nur das erste Turnier im neuen Jahr, sondern gleich ein Wettkampfhöhepunkt an den Start. Mit insgesamt 640 Teilnehmenden aus fast 80 verschiedenen Vereinen an zwei Tagen, ist der Sparkassenpokal eines der größten Jugendturniere in Mitteldeutschland. Auch der Status als Kaderturnier macht aus diesem Wettkampf ein Muss im Sportlöwenkalender. 

In der Altersklasse U11 konnten die Sportlöwen zwei Medaillen erkämpfen. Malina Rose besiegte beide ihrer Gegnerinnen in Rekordzeit und konnte sich völlig verdient auf die Spitze des Podestes stellen. Pablo Galdamez-Fels kämpfte im Pool-System und freute sich über Platz zwei. In der gleichen Gewichtsklasse belegte Kalle Kuhlmann bei seinem ersten Wettkampf nach einer langen Verletzungspause Platz 5.

Doch der eigentlichen Höhepunkt waren unsere Sportlerinnen und Sportler der U15. Von neun startenden Sportlöwen kämpften sieben in einem Medaillenkampf, vier von ihnen standen am Ende auf dem Podest. Trainer Sebastian Hampel sieht das Ergebnis sehr positiv:

"Der Start ins neue Jahr ist eigentlich fast allen super geglückt. Wir haben zum Beginn des Jahres ja immer den Wechsel in die neuen Altersklassen, das ist häufig schon ein harter Sprung. Dieses Jahr ist Wanja gewechselt, trotzdem hat er sich mega geschlagen. Im Kampf um Platz drei hat er kurz vor Ende gegen einen Blaugurt verloren. Alba ist in eine neue Gewichtsklasse aufgestiegen, da hat es einfach ein wenig am Gewicht und der Stärke gefehlt. Trotzdem können beide mit dem fünften Platz sehr zufrieden sein. Von den Medaillengewinnerinnen und -gewinnern war ich sehr begeistert. Der Sparkassenpokal hat ein sehr hohes Niveau, dass wir hier Medaillen erringen können ist ein gutes Zeichen."

Ergebnisse

Gold

U11

Malina Rose

U15

Hordii Shuliakovskyi

Anna Reitmann

Silber

U11

Pablo Galdamez-Fels

Bronze

U15

Roman Pluhatyrov

Hannes Voßler

Henriette Jahn

Vergleichswettkampf in Hannover

Am 6. Dezember traten in einem Vergleichswettkampf am Judo-Bundesstützpunkt in Hannover die besten Sportlerinnen und Sportler der U15 aus Sachsen und Niedersachsen gegeneinander an. Ein Vergleichswettkampf ist eine Art “Trainingswettkampf”, bei dem eine Wettkampfumgebung simuliert wird, um den Judoka die Möglichkeit zu geben, sich mit gleichaltrigen zu messen und den Trainingsstand zu vergleichen. In diesem Fall kämpften die Judoka aus zwei verschiedenen Landesverbänden gegeneinander. Anschließend an die Kämpfe findet ein gemeinsames Training statt, bei dem in einigen Randorirunden nochmal nachgelegt werden kann.

Vier Sportlöwen nahmen an dem Event teil, Tobias Mathieu stand den Judoka unterstützend zur Seite. Da nach U16 Regeln gekämpft wurde, waren einzig die Würgetechniken verboten. Hannes Schürer konnte seinen Kampf gewinnen, Anna Reitmann unterlag ihrer älteren Gegnerin nach einem harten Kampf. Alba Koch musste sich nach einer Verletzung ebenfalls geschlagen geben. Für das anschließende Training gesellte sich noch Hordii Schuliakovskyi zu der Truppe. In den anschließenden Randoris wurden die früheren Gegnerinnen und Gegner noch einmal herausgefordert und die Sportlöwen konnten noch ein wenig an ihren Techniken feilen. Nach einem gemeinsamen Abendessen ging es dann zurück nach Hause.

Deutscher Jugendpokal endet ohne Platzierung

In Senftenberg fand am Samstag das Turnier um den Deutschen Jugendpokal in der Altersklasse U15 statt. Durch die Teilnahme an dem zugehörigen Qualifikationswettkampf (siehe hier) durften auch die beiden Teams der Kampfgemeinschaft Leipziger Sportlöwen/Judokan Schkeuditz teilnehmen. Da es in der U15 keine Deutsche Einzelmeisterschaft gibt, kann der Jugendpokal als Höhepunkt auf nationaler Wettkampf-Ebene bezeichnet werden.

In Summe umfasste das Teilnehmendenfeld ca. 20 Mannschaften (jeweils männlich und weiblich). Um eine Vorauswahl aus den besten Teams zu treffen, werden die Mannschaften erst in Pools aufgeteilt. Die erfolgreichsten Teams aus den Pools treten dann im KO-System gegeneinander an.

Leider schaffte es sowohl das weibliche, als auch das männliche Team nicht, aus dem Pool herauszukommen und um die vorderen Platzierungen mitzukämpfen. Mit jeweils einen Sieg und drei Niederlagen schieden beide ohne Platzierung aus dem Turnier aus. Gerade beim männlichen Team (1×5:0, 3×2:3) gingen die Partien aber denkbar knapp verloren.

"Der Deutsche Jugendpokal ist eines der, wenn nicht sogar DAS Turnier im nationalen Bereich. Das Turnier ist also auch eine gute Möglichkeit, sich auf einem sehr hohen Niveau zu messen und zu schauen, wo man selbst steht. 
Wir haben heute von allen gute Leistungen gesehen. Leider hatten wir dann in den entscheidenden Momenten nicht das nötige Durchsetzungsvermögen. So haben wir dann leider viele knappe Niederlagen einstecken müssen. Aber das ist nicht schlimm. Unsere Mannschaften sind vergleichsweise jung. Einige der Sportlerinnen und Sportler haben auch noch nie auf so einem hohen Niveau gekämpft.
Positiv war auch die Zusammenarbeit mit unseren Freunden vom Judokan Schkeuditz. Das Team hat super harmoniert und ich bin sicher, dass wir in Zukunft noch mehr zusammen unternehmen werden."

männlich
weiblich
-40 kg -> Moritz Mähder (Schkeuditz)
-40 kg -> Alba Koch
-46 kg -> Emil Tischler
-48 kg -> Anna Reitmann
-55 kg -> Hannes Schürer, Hordii Shuliakovskyi
-57 kg -> Mia Perschewski (Schkeuditz)
-66 kg -> Oskar Müller, Hannes Voßler
-63 kg -> Kira Noeller, Henriette Jahn
+66 kg -> Max Tham (Schkeuditz)
+63 kg -> Marie Röhler (Schkeuditz), Romy Mantei (Schkeuditz)

Einstimmung auf den Deutschen Jugendpokal

Der “Deutsche Jugendpokal” ist ein Mannschaftswettkampf der Altersklasse U15, an dem Vereine und Kampfgemeinschaften aus ganz Deutschland teilnehmen können. Um an diesem Event teilnehmen zu können, müssen die Mannschaften vorher bei einem Qualifikationsturnier einen Podestplatz erkämpfen. Mit diesem Ziel bildeten die Leipziger Sportlöwen mit einigen Sportlern des Vereins “Judokan Schkeuditz” eine Kampfgemeinschaft und starteten am Samstag beim “Landesausscheid für den deutschen Jugendpokal”. Ein männliches und ein weibliches Team nahmen den weiten Weg nach Oelsnitz auf sich.

Leider fand sich mit der Kampfgemeinschaft “JV Ippon Rodewisch/Chemnitzer Polizeisportverein” nur jeweils eine weitere Mannschaft im männlichen und weiblichen Bereich. Wie in einem solchen Fall im Judosport üblich, wurden die Platzierungen im Modus “Best of three” ausgekämpft, das heißt das Team, das zweimal mehr als die Hälfte der fünf Gewichtsklassen für sich entscheiden kann, gewinnt das Turnier.

Bei den Jungs konnte sich unser Team mit einem doppelten 3:2-Sieg den ersten Platz sichern. Bei den Mädchen lief der Tag nicht ganz so gut, mit einer unbesetzten Gewichtsklasse musste sich die Truppe einmal 2:3 und einmal 1:4 geschlagen geben und belegte Platz zwei. Trainer Tobias Mathieu blickt schon gespannt in Richtung Jugendpokal:

"Der Wettkampf war ja vor allem als Vergleich gedacht, außerdem sollten sich die beiden Teams schon einmal einkämpfen. Bei einem Mannschaftswettkampf kommt ja zur normalen Aufregung noch hinzu, dass man nicht mehr nur für sich selbst kämpft, sondern Sieg oder Niederlage auch die anderen beeinflussen. Dass sich nur eine andere Mannschaft gefunden hat ist natürlich etwas bitter, aber durch das "Best of three" konnten trotzdem alle schon mal einen kleinen Vorgeschmack auf den Jugendpokal am 9. Dezember erleben. Ich freue mich schon!"

Leipziger Sportlöwen erfolgreichster Verein in Mitteldeutschland

Am Samstag fand die Meisterschaftsserie der Altersklasse U15 ein für die Leipziger Sportlöwen fulminantes Ende. Sechs Sportlerinnen und Sportler hatten sich für die Mitteldeutsche Meisterschaft qualifiziert und wollten sich nach zwei Qualifikationsturnieren (BEM und LEM) beim Jahreshöhepunkt mit einer weiteren Medaille belohnen.

Unsere U15-Trainer Sebastian Hampel und Tobias Mathieu bereiteten ihre  Sportgruppen in den letzten Trainingseinheiten noch einmal speziell auf den Wettkampf vor. Und genau das scheint Früchte getragen zu haben!

Alle sechs Sportlöwen schlossen das Turnier mit einem Medaillenkampf ab. Anna Reitmann und Alba Koch gewannen alle Kämpfe mit einer Ipponwertung, sowohl im Boden, als auch im Stand und gewannen am Ende verdient die Goldmedaille. Zum Mitteldeutschen Meister krönte sich ebenfalls Hannes Schürer. Hannes Voßler und Hordii Shuliakovskyi zogen im Kampf um Platz drei den Kürzeren und belegten Platz fünf. 

Eine weitere Goldmedaille erkämpfte sich der ukrainische Judoka Roman Plyhatyrov. Roman startet zwar noch für den Judoclub Meuselwitz, trainierte zunächst nach seiner Flucht aus der Ukraine lange Zeit bei den Leipziger Sportlöwen. Auch ein Umzug nach Zeitz ließ den Kontakt nie abrechen und seit zwei Monaten trainiert er wieder in Lindenau. 

Goldmedaillen:

Anna Reitmann

Alba Koch

Hannes Schürer

Roman Plyhatyrov

Insgesamt ein Topergebnis! Trainer Tobias Mathieu war voll des Lobes:

“Roman Plyhatyrov hat mich heute voll überzeugt. Im Boden ist er quasi nicht zu schlagen und das hat ihm heute einige Kämpfe gewonnen. Aber auch im Stand war er dominanter als seine Gegner. Im Finale zum Beispiel hat er mit einer Kontertechnik gewonnen, als sein ebenfalls sehr starker Gegner mal einen schlechteren Angriff gemacht hat. Seine Reaktionsfähigkeit ist top, ich bin sehr zufrieden!”

Extrem zufrieden war auch Cheftrainer Sebastian Hampel:

Ich kann mich Tobi nur anschließen. Die Gruppe hatte wirklich einen super Tag, manchmal passt es eben einfach. Alba und Anna haben sich wie immer auf höchsten Niveau gezeigt, auch gegen starke Gegnerinnen nicht nachgegeben. Auch das taktische Kampfverhalten, beispielsweise dem Gegenüber mal eine Bestrafung der Kampfrichter zu bescheren, hat mir heute viel besser gefallen, als noch bei der LEM. Ebenso Hannes, er hat heute super abgezockt gekämpft. Die Hand des Gegners abgefangen, Druck gemacht und auch einfach mal die Führung verteidigt.

Auch die beiden Fünftplatzierten haben einen guten Wettkampf gemacht, es reicht halt nicht immer für eine Medaille, aber das ist gar nicht schlimm.”

Mit dieser grandiosen Medaillenausbeute sicherten sich die Sportlöwen die Medaillenwertung beim Jahreshöhepunkt der Altersklasse U15. Unsere Judoka konnten die guten Ergebnisse der Bezirks- und Landesmeisterschaft noch einmal übertreffen. Herzlichen Glückwunsch!

Vereinswertung

Gold

Leipziger Sportlöwen

4 x Gold

Silber

Randori Leipzig West

2 x Gold

Bronze

JV Ippon Rodewisch

1 x Gold, 4 x Silber, 1 x Bronze

4. Platz

JC Leipzig

1 x Gold, 2 x Silber, 2 x Bronze

5. Platz

Chemnitzer Polizei Sportverein

1 x Gold, 1 x Silber, 3 x Bronze

Überzeugender Auftritt bei der Landesmeisterschaft

Die Landesmeisterschaft (LEM) ist nicht nur die Weiterführung der Bezirksmeisterschaft, ein Podestplatz bei diesem Turnier ist gleichbedeutend mit dem Startrecht bei der Mitteldeutschen Meisterschaft (MDEM). In der Altersklasse U15 handelt es sich bei der MDEM um den Höhepunkt der Meisterschaftsserie. Um zu diesem zugelassen zu werden, starteten am Wochenende neun U15-Sportlöwen in Döbeln bei der Landesmeisterschaft.

Von den neun Sportlerinnen und Sportlern konnten sich fünf eine Medaille erkämpfen. Das ist im Vergleich zum Vorjahr (mit drei Medaillen, nachzulesen hier) eine ganz klare Verbesserung! Einen besonders guten Tag hatten Alba Koch und Anna Reitmann. Beide konnten alle ihre Kämpfe mit einer Ipponwertung vorzeitig beenden und gingen so als Siegerinnen aus dem Turnier hervor. 

Auch Trainer Sebastian Hampel zeigt sich erfreut:

"Ich bin erstmal hochzufrieden mit dem Wettkampf. Fünf Qualifikationen sind eine super Leistung. Alba und Anna haben sich von ihrer besten Seite gezeigt. Über Hannes Voßler habe ich mich besonders gefreut, er hat sich gegen den Turnierbesten super behauptet, nach einem Waza-ari-Rückstand nochmal aufgeholt und ist dann sogar noch in die Kampfverlängerung ("Golden Score") gegangen. Man hat gesehen: Er will gewinnen und geht dafür auch über seine Grenzen hinaus. Ansonsten lassen sich natürlich immer noch Kleinigkeiten finden, die es zu verbessern gilt. Wir werden vor allem die taktischen Grundsätze nochmal durchgehen und dann hoffe ich, dass wir bei der MDEM ein ähnlich gutes Ergebnis erzielen können!"

Gold

Alba Koch

Anna Reitmann

 

Silber

Hannes Schürer

Hordii Shuliakovskyi

 

Bronze

Hannes Voßler

 

 

Ferienausklang in Körba

Um der allgemeinen Herbstdepression (in Verbindung mit zwei Wochen Trainingsausfall durch die Ferien) entgegenzuwirken, schwangen sich unsere “großen” Judoka am Donnerstag auf das Fahrrad, um sich bei einem gemeinsamen Wochenendausflug wieder in sportliche Stimmung zu bringen. Das Ziel war die “Herberge am See” in Körba. Diese Unterkunft hat schon einige Jahre Sportlöwengruppen beherbergt (hier der Artikel zum letzten Jahr). Die Zielgruppe für diesen Ausflug setzt sich aus Sportlerinnen und Sportlern der Altersklassen U13, U15 und U18 zusammen, die in unseren Leistungsgruppen trainieren.

Die Älteren starteten am Donnerstag mit dem Fahrrad aus Leipzig. Trotz des strömenden Regens waren alle motiviert und strampelten was das Zeug hält. Nach einer Strecke von 80 km legte die Gruppe in Falkenberg eine Nachtruhe im örtlichen Hostel ein. Durch eine abendliche Pizza und den wohlverdienten Schlaf gestärkt waren die restlichen 50 km am nächsten Tag ein Klacks. Die U13 wählte eine etwas kleinere Route, erst ging es mit dem Zug nach Herzberg. Damit aber auch bei dieser Gruppe die Muskeln über die Ferien nicht verkümmern, wurden die letzten 30 km ebenfalls mit dem Fahrrad bestritten.

Freitag Mittag trafen sich die beiden Gruppenteile in der Unterkunft. Die “Herberge am See” ist nicht nur aufgrund der tollen Einrichtung einen Besuch wert. Das Gelände bietet viele Möglichkeiten, um gemeinsam Spaß zu haben. Tischtennis und Volleyball sind nur zwei der vielen Aktivitäten (Trainer Tobias Mathieu zum Beispiel konnte für seine erste Runde “Verstecken” seit zehn Jahren begeistert werden). Das Trainerteam hatte natürlich auch sportliche Betätigung geplant. In Zweierteams absolvierten die Sportlerinnen und Sportler (und auch einige der anwesenden Eltern) eine Art “Spätsommerolympiade”. Die Abende waren von leckerem Essen und gemeinsamem Kartenspiel geprägt.

Die Rückreise nahmen die Trainingsgruppen alle gemeinsam in Angriff. Um die Kräfte so kurz vor der Schule nicht zu überstrapazieren, machten sich am Sonntag alle gemeinsam auf den Weg nach Herzberg, um den Ausflug mit einer Zugreise abzuschließen. Das Wochenende war insgesamt eine tolle Maßnahme. Durch die mitgereisten Eltern wurde den Trainern auch einiges an Betreuungsarbeit abgenommen, sodass der Ausflug bei allen für Erholung sorgte. Wir freuen uns auf nächstes Jahr!

Guter Start in die Meisterschaftsserie

Die Bezirksmeisterschaft der U15 in Leipzig endete für die Leipziger Sportlöwen mit vielen Podestplätzen und damit Qualifikationen für die Landesmeisterschaft am 21. Oktober in Döbeln. Mit ca. 70 Startenden war das Turnier recht schwach besetzt. Trotzdem gab es einige tolle Kämpfe zu bestaunen. 

Besonders Anna Reitmann zeigte sich herausragend. Sie beendete ihren ersten Kampf im Boden mit einer Sankaku-Haltetechnik, im zweiten und dritten Kampf erzielte sie jeweils einen direkten Ippon mit einer Wurftechnik. Eine wohlverdiente Goldmedaille!

Insgesamt konnten sich sieben Sportlöwen über eine Medaille freuen:

Gold

Emil Tischler

Anna Reitmann

Alba Koch

Silber

Amelia Mikosch

Hannes Voßler

Bronze

Kira Noeller

Oskar Köhler

Außer einer Medaille bei der Bezirksmeisterschaft gibt es auch andere Möglichkeiten, zum nächsten Qualifikationsturnier zugelassen zu werden. Die Landestrainerinnen und -Trainer können Judoka für die Landesmeisterschaft setzen (also direkt qualifizieren), z.B. wenn andere Wettkämpfe oder Lehrgänge mit der Bezirksmeisterschaft kollidieren. So können auch unsere Sportler Hordii Shuliakovskyi und Hannes Schürer am 21. Oktober bei der Landesmeisterschaft starten.

Internationales Flair in Leipzig

Am vergangenen Wochenende konnten unsere Nachwuchsjudoka bei dem in Leipzig stattfindenden 8. AT-Cup internationale Luft schnuppern. Der AT-Cup ist ein jährlich ausgetragenes Turnier des Judo Club Leipzig und ist vom Judoverband Sachsen (JVS) als Sichtungsturnier eingestuft. Das heißt, die Teilnehmenden können mit einer Platzierung ein Kaderkriterium erfüllen und bei weiteren Platzierungen den Kaderstatus erlangen oder verlängern.

Das Turnier ist daher auch unglaublich stark besetzt. 600 Judoka der Altersklassen U13, U15 und U18 wollten sich bei diesem Großereignis miteinander messen.

Den Anfang machte am Samstag die U15 und U18. In Anbetracht der am 30. September stattfindenden Bezirksmeisterschaft der U15 war das Wochenende noch einmal eine gute Möglichkeit, sich auf die beginnende Meisterschaftsserie vorzubereiten.

Die Sportlöwen konnten in der Altersklasse U15 insgesamt vier Medaillen erkämpfen. In der U18 freute sich unser Neuzugang Miu Richter über die Bronzemedaille. 

U15

Gold

Hannes Schürer

 

Silber

Bronze

Alba Koch

Anna Reitmann

Emil Tischler

U18

Gold

Silber

Bronze

Miu Richter

Am Sonntag gelang Luis v. Wolffersdorff eine kleine Sensation. Als letzter Jahrgang der U11 startete er in der höheren Altersklasse U13. Trotzdem konnte er die Silbermedaille erkämpfen und sich gegen ältere Sportler durchsetzen. Gold holte sich unser ukrainischer Starter Tymofii Shuliakovskyi. 

Gold für Tymofii Shuliakovskyi

U13

Gold

Tymofii Shuliakovskyi

Silber

Linda Woche

Luis von Wolffersdorff

Bronze

In der Gesamtwertung belegten die Leipziger Sportlöwen den 8. Platz. In Anbetracht des sehr hohen Niveaus eine fantastische Leistung. In der Altersklasse der U13 reichte es sogar zum inoffiziellen Titel “Bester sächsischer Verein”. 

Zufrieden mit dem Abschneiden zeigte sich auch Trainer Sebastian Hampel: 

“Der AT-Cup ist ein sehr gut besetztes Turnier, qualitativ und quantitativ. In Verbindung mit dem kurzen Anreiseweg macht sich der Wettkampf super zum Ausprobieren und Vorbereiten auf die nächste Meisterschaftsserie.

In der U13 und U15 habe ich bei vielen gesehen, dass sie einen guten Schritt nach vorn gemacht haben. Viele Fußwürfe haben bereits gut funktioniert. Damit kann man den Gegner überraschen und einfach Wertungen erzielen. In der nächsten Zeit werden uns auf die Kombination von Fußwürfen mit den klassischen “großen” Techniken konzentrieren.

Miu Richter konnte als Sportschülerin bei ihrem ersten Start als Sportlöwin eine starke Leistung zeigen. Ich denke, da sehen wir in Zukunft noch mehr.”

Sommercamp am Goitzschesee

Mit dem Ferienbeginn ist für die meisten Trainingsgruppen das Sportjahr erstmal gelaufen. Viele Wettkämpfe wurden bestritten, neue Gürtel verteilt und einige Trainingsgruppen haben auch den Abschluss der Saison bereits vollzogen. Die Trainingsgruppen der Altersklasse U11 sind zum Beispiel gemeinsam an die Schladitzer Bucht gefahren. Doch auch die “Großen” Sportler*innen wollten nicht einfach so sechs Wochen in die Sportpause gehen. Kurzerhand schnappten sich unsere Trainingsgruppen U15 und U18 ihre Fahrräder und zusammen mit ihren Trainern Tobias Mathieu und Sebastian Hampel ging es an den Großen Goitzschesee.

Die ersten Pannen ereigneten sich schon am Freitag auf dem Hinweg. Aber ein Ersatzfahrrad war schnell beschafft. Trotzdem konnte die Gruppe den Zielort vollzählig und ohne etwaige Blessuren erreichen. Diesmal mussten keine Zelte aufgebaut werden. Die Jugendlichen übernachteten stattdessen in Mehrpersonen-Tipis. Die altersunabhängig beliebten Sportlöwen-Mahlzeiten (Grillgut und Soljanka) läuteten die beiden Abendprogramme ein, natürlich wird bei solchen Zusammenkünften auch immer viel gespielt.

Wie schon in der Schladitzer Bucht, ist auch im großen Goitzschesee ein so genannter “Wasser-Fun-Park” aufgebaut. Auch bei den “alten” Sportlöw*innen sorgte der Besuch für große Begeisterung. Allerdings ging es nicht ausschließlich um den Spaß, das Trainerduo hatte auch eine spezielle Aufgabe in petto: Über eine Reihe großer Bälle laufen, ohne dabei ins kalte Wasser zu fallen. Nur Oskar Köhler konnte diese Übung erfolgreich absolvieren und wurde mit einem Eis belohnt.

Außerdem besuchte die Truppe den ortsansässigen Pegelturm. Dieser Turm bietet nicht nur eine tolle Aussicht, auch seine Bauweise, ähnlich einem Pegelmesser in Wasserbecken, ist äußerst interessant.

Doch auch die schönen Wochenenden gehen schnell vorbei, so stand am Sonntag schon die Abreise auf dem Programm. Vielen Dank an alle Eltern, die beim Transport des Gepäcks geholfen haben.

Mit diesem Ausflug endet das Schuljahr jetzt tatsächlich. Der nächste große Termin ist unser Sommerfest am 26.08. (schon mal im Kalender eintragen).

Hochklassige Landesjugendspiele verlangen Sportlöwen alles ab

Die Landesjugendspiele sind vom Landessportbund ausgerichtete Wettkämpfe, die jährlich zwischen Sommer- und Wintersportarten wechseln. Ca. 6.500 Athletinnen und Athleten aus über 50 Sportarten nehmen an dem Sommerevent teil. Auch Judo fällt in den Sommerzyklus. Alle Wettkämpfe fanden in diesem Jahr im Sportpark Ostra in Dresden statt. Als Sichtungsturnier liegt der Leistungsgedanke bei den Landesjugendspielen natürlich noch mehr im Vordergrund, als bei anderen Wettkämpfen.

Im Judo finden die Landesjugendspiele in den Altersklassen U13 und U15 statt. In beiden stellt die Veranstaltung sowohl quantitativ, als auch qualitativ eine hohe Herausforderung dar. Teilweise waren schon in der U13 einzelne Gewichtsklassen mit 32 Teilnehmenden besetzt. 

Als letzter Wettkampf vor den Ferien hieß das Ziel nochmal alle Kräfte rekrutieren und sich Stück für Stück in Richtung Medaillen vorarbeiten. In beiden Altersklassen haben unsere Judoka tolle Leistungen abgeliefert. Auch die beiden Trainer Tobias Mathieu und Sebastian Hampel freuen sich über einen erfolgreichen letzten Wettkampf vor den Sommerferien.

“Ich bin zufrieden mit dem Ergebnis. Der Wettkampf ist für diese beiden Altersklassen schon sehr gut besetzt, außerdem sind auch viele anspruchsvolle Gegner und Gegnerinnen hier. In Kombination ist das schon sehr kräftezehrend. Aber trotzdem haben die Trainingsgruppen ein super Ergebnis erreicht. Besonders Wanja hat heute wirklich alles gegeben und sich die Goldmedaille absolut verdient. Ich freue mich, dass man mittlerweile auch sehr gut im Kampf erkennt, was wir eigentlich trainieren. Landestrainer Frederik Jäde hat bestätigt, dass bei eigentlich allen unseren Sportlern und Sportlerinnen unsere taktische und technische Linie erkennbar ist. Das macht mich schon ein wenig stolz.”

Tobias Mathieu

“Ich kann mich Tobias nur anschließen. Ich sage immer: ‘Steter Tropfen höhlt den Stein.’ Und genau so ist es. Mittlerweile erkennt man allein bereits am Kampfstil genau, wer zu unserem Verein gehört und bei uns trainiert. Das macht mich als Trainer natürlich sehr glücklich. Klar hat man am Wochenende auch gemerkt, dass es ein anstrengendes Jahr war. Fast alle Judoka sind mit einigen Blessuren in den Wettkampf gestartet. Dass das Ergebnis trotzdem so gut ausging, spricht erstens für unser Training und zweitens die super Einstellung unserer Trainingsgruppen.”

Sebastian Hampel

U13

Gold

Linda Woche

Wanja Daniel

 

Silber

 

 

Bronze

Jakob Längricht,

Hugo Salloum,

Max Weber

 

U15

Gold

Alba Koch

 

Silber

Anna Reitmann

 

Bronze

Henriette Jahn,

Hordii Shuliakovskyi,

Emil Tischler

 

Landestrainer zu Gast bei den Sportlöwen

Unter der Leitung von Sportlöwentrainer und Bezirksverantwortlichem Tobias Mathieu veranstaltete der JVS (Judoverband Sachsen) am letzten Samstag die offene Matte für die Altersklassen U13/U15. Als Austragungsort hatten die Sportlöwen die heimatliche Halle angeboten. Bei der offenen Matte können sich leistungssportlich ambitionierte Judoka mit Gleichgesinnten treffen, um gemeinsam Techniken zu trainieren und sich beim Randori gegenseitig zu fordern.

Knapp 50 Sportler*innen folgten dem Aufruf, darunter auch eine große Zahl Sportlöw*innen. Am Vormittag ging es größtenteils um die Bodentechniken, am Nachmittag lag der Fokus auf dem Standtraining. Auch der Landestrainer Frederik Jäde war mit von der Partie, aufgrund einer Verletzung konnte er aber leider nicht selbst auf der Matte stehen, sondern beobachtete das Training vom Rand und hatte natürlich den einen oder anderen Tipp parat.

Die Sportlöwen werden gern weiterhin helfen, die Ideen des JVS voran zu bringen.

Bundessichtungsturnier: Hart erkämpfte Bronzemedaille für Hannes Schürer

Der „Taxi-Wonneberger-Cup“ in Berlin ist als Bundessichtungsturnier der U15 männlich eines der deutschlandweit anspruchsvollsten Turniere in der Altersklasse. Durch die rund 170 Teilnehmer waren teilweise über dreißig Starter in einer Gewichtsklasse. Drei Leipziger Sportlöwen wollten diesem hohen Niveau am Wochenende gerecht werden.

Hannes Schürer hatte eine der gut besetzten Gewichtsklassen erwischt. Nach sieben Kämpfen, davon eine Niederlage, erkämpfte er sich die Bronzemedaille.

Hordii Shuliakovskyi verlor seinen zweiten Kampf, anschließend arbeitete er sich durch die Trostrunde. Nach weiteren drei Kämpfen beendete er das Turnier mit Platz sieben.

Emil Tischler kam leider nicht so gut in den Wettkampf. Nach zwei sehr fordernden Kämpfe schied er ohne Platzierung aus dem Turnier aus.

Trainer Tobias Mathieu:

“Alle drei haben heute mal ein Turnier auf höherem Niveau miterleben können. Dabei kann es auch mal passieren, das nicht nach drei Kämpfen Schluss ist. Sich dann durchzubeißen und nochmal das letzte bisschen Energie zu aktivieren ist wichtig.”


Auch am Sonntag standen die Zeichen in Berlin auf Judo: Beim Georg-Knorr-Cup konnten sich nun die Mädchen der Altersklasse U15 aneinander messen.

Durch krankheitsbedingte Absagen konnte nur eine Sportlöwin am Turnier in der Landeshauptstadt teilnehmen. Anna Reitmann wollte in ihrem ersten Jahr in der Altersklasse U15 Wettkampferfahrung auf Topniveau sammeln. Dabei zeigte sie auf der Matte Kampfgeist. Leider konnte sich Anna nicht mit einer Medaille belohnen.

Ihr Trainer Sebastian Hampel wertet den Wettkampf als Erfolg:

„Anna hat sich stark gezeigt, gerade gegen die später in ihrer Gewichtsklasse Drittplatzierte. Es fehlen noch kleine technische Feinheiten. Das Übergreifen ist für Anna völlig neu, das ist erst ab der U15 erlaubt. Dafür hat sie aber viel mitgenommen, gerade, weil wir die Kämpfe im Anschluss gleich auswerten konnten.“

Judo-Elite zu Gast in Riesa

Der Stahlpokal in Riesa zieht als JVS-Sichtungsturnier jährlich die Judoeliten der Altersklassen U13 und U15 in die Sportstadt. Bei einem Sichtungsturnier gibt es nicht nur die Möglichkeit, sich mit starken Judoka zu messen. Kaderathlet*innen können sich Punkte für ihren Kaderstatus erkämpfen, der Landestrainer und die Bezirksverantwortlichen haben die Möglichkeit neue Talente zu entdecken.

350 Teilnehmende nahmen in diesem Jahr am Stahl-Pokal teil. Für Trainer Sebastian Hampel gehört das Turnier in der Elbstadt mit zu den stärksten in Sachsen.

Das Turnier war mal wieder stark besetzt. Klar gab es Gewichtsklassen die waren qualitativ etwas stärker als andere. Generell war das Niveau sehr hoch. Um so schöner ist es, dass wir so viele gute Ergebnisse erzielt haben. Die Kinder haben sich angestrengt und konnten sich teilweise auch einen Eintrag im Notizbuch der Offiziellen sichern.”

Gold

U13
Linda Woche

U15
Alba Koch
Hannes Schürer

Silber

U15
Oskar Köhler
Henriette Jahn

Bronze

U13
Hugo Hartlich
Felix Voßler
Jakob Längricht

U15
Anna Reitmann
Kira Noeller
Emil Tischler
Kateryna Balytska

Neue Wettkampferfahrungen

Neben Meisterschaften und Kaderturnieren gibt es immer wieder Turniere, die sich speziell an die Judo-Anfänger*innen richten. So können erste Wettkampferfahrungen gesammelt werden, auch wenn die eigene Judoreise noch relativ kurz ist. Ein gutes Beispiel für so ein Turnier ist der Zerbster Newcomers-Cup.

Trainer Tobas Mathieu begleitete drei seiner Sportler zu ihrem zweiten offiziellen Wettkampf. Mit Erfolg: In der Altersklasse U13 konnten Felix Fuhrmann (-44 kg) und Tomke Kreißl (-37 kg) den dritten Platz belegen, in der U15 gewann Karl Rützel (-50 kg) das Finale und stand auf Platz eins. Natürlich war die Aufregung bei allen groß.

“Die drei sind heute über sich hinausgewachsen! Trotz der ungewohnten Situation haben wir heute gute Kämpfe gesehen. Alle haben gemerkt, dass der Mut zum Eindrehen belohnt wird, da setzen wir jetzt an und dann werden bestimmt noch viele positive Erfahrungen folgen!”

Tobias Mathieu
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Gold

Malina Rose (U10)
Zita Eißner (U10)


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Silber

Hugo Salloum (U12)
Tymofii Shuliakovskyi (U12)
Hannes Schürer (U15)
Hordii Shuliakovskyi (U15)

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Bronze

Laura Pollok (U12)
Lovis Fröhlich (U12)
Batu Oroszi (U12)
Luis von Wolffersdorff (U12)

Sportlöwen überzeugen in Freital

Am Wochenende fand an zwei Tagen das Neujahrsturnier des PSV Freital statt. Mit über 700 Judoka (U9 bis Erwachsene) gehört das Judo-Turnier damit zu den größten in Sachsen. Von den Leipziger Sportlöwen waren die U11 Trainingsgruppe aus der Südvorstadt und die U13/U15 von Trainer Sebastian Hampel bei dem Wettkampf dabei. 

U11

Für die U11 Trainingsgruppe aus der Südvorstadt war es ein sehr langer Tag. Die Kämpfe dauerten bis 17:00 Uhr. Vom Trainer Tino Rose gab es daher auch ein dickes Lob:

“Die Sportler haben es trotz der langen Wartezeit geschafft, sich auf den Punkt zu konzentrieren und ihr Bestes abzurufen.”

Das Niveau war sehr hoch und fast alle sächsischen Verein waren da. Umso mehr freute sich der Trainer über die vielen Platzierungen. 

“Wir können gut sehen, dass die Kinder, die im Training aufpassen und das Erlernte beim Turnier umsetzen, in der Regel auch erfolgreich sind. Dass dies bei allen Kindern gelingt, daran werden das Trainerteam und ich weiter arbeiten.

U13/U15

Richtig zufrieden mit dem Abschneiden seiner AthletInnen war auch Trainer Sebastian Hampel: 

“Die Gruppenleistung war sensationell, mit Ausnahme eines Sportlers, haben alle um die Medaillen gekämpft.”

In sehr guter Form präsentierten sich Linda Woche und Hugo Hartlich. Beide gehören zum ersten Jahrgang der U13 und zeigten bereits erste taktische Finessen. Sie konnten direkt die taktischen Anweisungen vom Trainer umsetzen, wie der Wechsel der gewohnten Fassart oder der Laufrichtung. Klar, dass das ein Trainerherz höher schlagen lässt.

Technisch am vielseitigsten zeigte sich Hannes Schürer, der nach seinem Titel beim Jena-Pokal auch in Freital wieder ganz oben auf dem Podium stand.

U18

In der U18 waren nur Frieda Baumbach und Rolland Koch mit in Freital dabei. Frieda erkämpfte sich nach zwei gewonnen Kämpfen und einer Niederlage die Bronzemedaille.

Obwohl von den Sportlöwen nur drei Trainingsgruppen (U11, U13/U15 und U18) in Freital dabei waren, belegten die Leipziger Sportlöwen am Ende den dritten Platz in der Mannschaftswertung.

Gold

U11 – Lovis Fröhlich

U11 – Luis v. Wolffersdorff

U11 – Henry Naumann

U11 – Malina Rose

U13 – Linda Woche (-27 kg)

U13 – Hugo Hartlich (-28 kg)

U13 – Tymofii Shuliakovskyi (-46 kg)

U13 – Hugo Salloum (-37 kg)

 

U15 – Alba Koch (-36 kg)

U15 – Emil Tischler (-43 kg)

U15 – Hordii Shuliakovskyi (-46 kg)

U15 – Hannes Schürer (-50 kg)

Silber

U11 – Carl Wüstenfeld

U11 – Carlotta Herwig

U11 – Jule Rützel

U11 – Magalie Galander

U11 – Henry Heil

U11 – Johan Meixner

U13 – Mona Eschenhagen (-30 kg)

Bronze

U11 – Kalle Kuhlmann

U11 – Ronja Dreiack

U11 – Arthur Senior

U11 – Till Seemann

U11 – Arthur Stränz

U11 – Jonas Enzmann

 

U13 – Wanja Daniel (-31 kg)

U15 – Henriette Jahn (-57 kg)

 

U18 – Frieda Baumbach (-57 kg)

Jugendpokal: Junges Team sammelt Erfahrung

Nur einen Tag vor der deutschen Vereinsmannschaftsmeisterschaft lud der DJB die SportlerInnen der Altersklasse U15 zum Deutschen Jugendpokal nach Senftenberg ein. Auch bei diesem Event handelte es sich um einen Mannschaftswettkampf. Die Sportlöwen stellten ein Jungen- und ein Mädchenteam.

Bei den Mädchen starteten insgesamt 13 Mannschaften. Im Anfangspool verlor unser Team gegen die Finalisten UJKC Potsdam und den TSV Abensberg, gegen die Visbecker Mannschaft konnte ein Sieg verbucht werden. Somit schied unser Team mit einem guten dritten Platz aus dem Pool aus.

Bei den männlichen Startern konnte sich der Sportlöwenkader drei Siege sichern, mit zwei Niederlagen war aber auch hier der Wettkampf vorbei.

Trainer Sebastian Hampel zum Ergebnis: “Das Event war, ähnlich wie die deutsche Vereinsmannschaftsmeisterschaft, eine super Veranstaltung. Unsere Starter und Starterinnen sind auch noch sehr jung, dementsprechend ging es vor allem darum, die Trainingsinhalte anzuwenden und nicht primär um die Platzierung. Auch unser Gaststarter von “Randori Leipzig West” hat eine tolle Leistung gezeigt. Das Highlight war wahrscheinlich nicht mal der Wettkampf an sich, sondern die Geselligkeit am Abend, in der gemeinsamen Bungalow-Unterkunft. Ich hoffe, wir können die Reise nächstes Jahr wiederholen.”

Wochenendfreizeit in Brandenburg

Während in Lindenau der Workshop der Altersklasse U11 anstand, fuhr ein Teil der älteren Sportler (U13, U15 und U18) gemeinsam nach Körba (in Brandenburg). Als Belohnung für gute Wettkampf- und Trainingsleistung stand ein Kultur- und Erholungswochenende auf dem Plan. Gemeinsam mit einigen Eltern, Vereinspräsident Tino Rose und Cheftrainer Sebastian Hampel sollte das Zusammengehörigkeits- und Vereinsgefühl innerhalb, aber auch gruppenübergreifend gestärkt werden.

Durch die Ferien und den Feiertag konnte der Ausflug über das Wochenende hinaus ausgedehnt werden. Vier Tage (Freitag bis Montag) lang durchlief die Truppe viele verschiedene Angebote, von sportlichen, wie ein Tischtennis- und ein Wikingerschachturnier, über kreative Tätigkeiten, z.B. eine gemeinsame Töpferrunde, bis hin zu einer Alpaka-Tour und gemeinschaftlichem Wandern, mit Pilzsuche. Mit einem Heißgetränk in der Hand, konnten die Sportler und Eltern die Abende dann gemeinsam am Lagerfeuer ausklingen lassen.

Trainer Sebastian Hampel:

“Die Reise war, meiner Meinung nach, sehr gelungen, nicht nur für die Kinder. Auch für uns Trainer ist es immer eine schöne Sache, mal ungezwungen mit den Eltern (die übrigens so zahlreich wie noch nie, an einem solchen Angebot teilgenommen haben) ins Gespräch zu kommen. Das kommt ja im Trainingsalltag manchmal ein wenig zu kurz, was ich sehr schade finde. Gemeinsam am Lagerfeuer sitzen und über Gott und die Welt reden, das bringt Zusammenhalt und gibt uns allen die Möglichkeit, auch mal Sachen anzusprechen, die wir vielleicht besser oder anders machen können. Das macht für mich auch zu einem gewissen Teil das Vereinsgeschehen aus.”

Sichtungsturnier: Alba Koch siegt souverän

Unter den wachsamen Augen von Landestrainer Frederik Jäde, zeigte sich beim Sichtungsturnier U13/U15 in Rodewisch die bundesweite Sportelite in diesen Altersklassen. Auch zwölf SportlöwInnen wollten ihr Bestes geben.

In der U13 erkämpfte sich Alba Koch die Goldmedaille, Silber ging an Anna Reitmann, Henriette Jahn und Hordii Shuliakovskyi. Wanja Daniel, Emil Tischler und Hannes Voßler belegten den dritten Platz.

Trainer Sebastian Hampel zeigt sich zufrieden:

“Die Aufgabe bei diesem Wettkampf war nicht vorrangig, die bestmögliche Platzierung zu belegen. Ich wollte, dass meine Trainingsgruppe lernt, technisch vielfältiger zu werden. Je mehr Techniken angewendet werden, desto weniger kann sich das Gegenüber darauf einstellen. Besonders gut hat das Alba gemacht. Sie hat in alle Richtungen geworfen, nicht locker gelassen, auch im Boden. Die Goldmedaille ist redlich verdient.”

In der U15 kämpfte Hannes Schürer anfangs überlegen, im Finale unterlag er dann seinem Gegner vom Leipziger PSV und ließ sich mit Silber belohnen. Frieda Baumbach, Anton Beck und Rolland Kohl kämpften ebenfalls vielseitig, einige Unachtsamkeit führten leider dazu, dass sich die drei in der Trostrunde wiederfanden. Doch alle konnten das Ruder herumreißen und am Ende standen drei weitere Bronzemedaillen auf dem Konto der Sportlöwentruppe.