Zahlenmäßig starker Start bei der Bezirksmeisterschaft

Nachdem es ein wenig Trubel bei der Terminfindung gab, konnte am Wochenende endlich die Bezirksmeisterschaft der Altersklasse U11 beim gastgebenden PSV Leipzig durchgeführt werden. Knapp 100 männliche und 30 weibliche Judoka standen am Ende des Wiegens auf den Listen. Mit 36 Teilnehmern stellten die Sportlöwen über ein Drittel der Sportler, bei den Mädchen mit 6 Teilnehmerinnen immerhin ein Fünftel.

Der Wettkampf war, wie immer, gut organisiert. Bei den Jungen waren die äußeren Gewichtsklassen (leicht und schwer) eher spärlich besetzt, dafür standen in der Liste -33 kg gleich 23 Sportler! Acht davon waren Sportlöwen. Leider konnte sich keiner der acht ins Finale vorkämpfen, Friedrich Hammermüller konnte sich dafür über Platz drei freuen.

Bei den Mädchen konnten sich von unseren sechs Starterinnen fünf eine Medaille erkämpfen.

Aufgrund der wenigen Teilnehmer war der Wettkampf schon gegen halb vier beendet und es standen die folgenden Platzierungen auf den Klemmbrettern der Sportlöwentrainer (die Medaillen sicherten uns auch den zweiten Platz in der Gesamtwertung):

Platzierung
🥇🥈 🥉
Linda Woche
Mona Eschenhagen
Batu Oroszi
Luis von Wolffersdorff
Hugo Salloum
Dimitrii Makarenko
Laura Pollok
Frieda Möhstedt
Lovis Fröhlich
Timofii Schuliakovskyi
Roman Zhuravlov
Jule Rützel
San Saeed
Friedrich Hammermüller
Thore Kuhlmann
Henry Naumann
Ole Lecher
Hugo Hartlich
Felix Voßler

Alles in allem war das Ergebnis nicht wirklich zufriedenstellend. Die Zahl unserer Starter war gut, vielleicht spiegelt sich das das nächste Mal auch in der Medaillenausbeute wider.

Siegreich beim Spizz-Pokal

Man muss nicht immer in die Fernen schweifen, um sich mit Gleichaltrigen in seiner Lieblingssportart zu messen. Auch in und um Leipzig findet sich die eine oder andere Wettkampfperle. So zum Beispiel der jährlich ausgetragene Spizz-Pokal. Am 12. November lud der Verein Judo Holzhausen e.V. nach drei jähriger Coronapause die SportlerInnen der Altersklassen U9 und U11 zum 6. Spizz-Pokal nach Liebertwolkwitz ein.

In der U9 starteten die meisten SportlöwInnen das erste Mal bei einem Wettkampf, dementsprechend war natürlich vieles neu und die Aufregung sehr groß.

Trainer Christoph Paul ist zufrieden mit der Leistung seiner Trainingsgruppe:

“Ich freue mich, dass wir endlich in das “Phänomen Wettkampf” hineinschnuppern konnten. Da zeigt sich nämlich häufig, dass die Aufregung eigentlich gar nicht nötig gewesen wäre. Zita Eißner, als alten Hasen kann man besonders hervorheben, sie hat abgebrüht und taktisch klug alle Kämpfe für sich entschieden und sich die Goldmedaille absolut verdient gewonnen. Auch Max und Henning haben super gekämpft, viel eingedreht, genau das was wir wollen. Leider hat es bei beiden “nur” für den dritten Platz gereicht, aber häufig spiegelt die Platzierung ja auch nicht die eigentliche Leistung wieder.”

Cheftrainer Sebastian Hampel ist besonders stolz auf die Leistung von Theodor Kemmrich:

“Theodor macht erst seit einem dreiviertel Jahr Judo und der Spizzpokal war sein erster Wettkampf. Trotzdem hat er dem Namen “Sportlöwe” alle Ehre gemacht, konnte sich in allen Kämpfen durchsetzen und wurde am Ende mit Gold belohnt!”

In der U11 starteten nur zwei Sportler und eine Sportlerin. Bei den Jungs war das Teilnehmerfeld so stark, dass sich keine Medaille ergab. Bei den Mädchen belohnte sich Jule Rützel für einen schönen Wettkampf mit der Silbermedaille.


Platzierung U9
🥇🥈 🥉
Zita Eißner
Gustav Lehmann
Emil Radloff
Georg Fröhlich
Oskar Troll
Kalle Kuhlmann
Karlo Lerz
Theodor Kemmrich
Henry Heil
Bastian Laforet
San Saed
Franz Schoor
Lelaina Stelzner
Felix Martin
Carlotta Herwig
Ronja Dreiack
Elias Rose
Malik Lütjen
Conny Alsleben
Arthur Strähnz
Valentin Hohensee
Pablo Goldamaz-Fels
Johann Meixner
Bruno Schlegel
Henning Sängerlaub
Maximilian Fischer
Emma Kubatta
Alexander Weber

FuJu Cup – Dresdner setzen sich durch

Das Akronym FuJu setzt sich zusammen aus (Matten-)Fußball und Judo. In diesen beiden Disziplinen müssen sich die Teams beim FuJu Cup messen. Nach ganzen sieben (!) Jahren Pause, wurde am letzten Samstag in der heimischen Sportlöwen-Halle dieses geschichtsträchtige Turnier wiederbelebt. An der vierten Auflage dieses Turniers nahmen die Mannschaften Grün-Weiß Dresden, Chemnitzer Polizeisportclub (CPSC) und der Döbelner SC, sowie zwei Teams des Gastgebers teil.

Die Judokämpfe fanden am Vormittag statt. Pro Team gab es fünf Gewichtsklassen (-66 kg, -73 kg, -81 kg, -90 kg und +90 kg) und gekämpft wurde im Modus “Jeder gegen Jeden”. So hatte jedes Team mindestens vier Begegnungen. Grün-Weiß Dresden zeigte dabei besonders gute Leistung und blieb ungeschlagen.

Judo

Fußball

Am Nachmittag beim Fußballturnier wurde 2x 7 Minuten gespielt. Klingt kurz, ist aber extrem intensiv. Am Ende des Turniers konnte sich die Heimmannschaft (Sportlöwen 1) an die Spitze der Tabelle setzen.

In der Gesamtwertung führte am Ende die Mannschaft aus der Landeshauptstadt. Die Plätze zwei und drei gingen an die Hausherren.

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Gesamtergebnis

1. Platz Grün-Weiß Dresden (12:4)
2. Platz – Sportlöwen I (11:5)
3. Platz Sportlöwen II (10:6)

Mit Tobias Mathieu hat sich auch ein Verantwortlicher gefunden, der ab jetzt für eine regelmäßige Wiederaufnahme des legendären Wettkampfes sorgt:

“Im Vorfeld war die ganze Organisation schon sehr aufregend, ich habe mir viele Sorgen gemacht, ob alles so läuft, wie ich mir das vorgestellt habe, es gibt so vieles zu beachten! Melden sich genug Teams? Kommen die Pokale pünktlich an? Etc. Aber am Ende war das Turnier ein voller Erfolg. Die Platzierung ist gar nicht so wichtig, der Spaß stand bei allen sichtbar im Vordergrund. Trotzdem konnte man den Ehrgeiz und den Siegeswillen der Teams sehr gut sehen. Auch judotechnisch war das Niveau sehr hoch, beim Fußball sowieso. Für mich war das Ganze auch als Testlauf für die Liga nächstes Jahr gedacht und ich muss sagen, ich habe richtig Lust darauf bekommen. Besonders das interne Duell unserer Heimsportler ist in der Hinsicht besonders interessant. Ich sehe für unser Team nächstes Jahr sehr gute Chancen!”

Beim Abschlussgrillen wurden nochmal die Kämpfe und Fußballbegegnungen ausgewertet und bei der einen oder anderen Hopfenkaltschale verabredete man sich, nächstes Jahr wieder zusammenzukommen und den Cup erneut auszutragen.

Silber beim Rammenauer Pokalturnier

Um die ganzen Halloween-Süßigkeiten wieder abzuarbeiten, muss natürlich viel Sport getrieben werden! Hochmotiviert reisten die Sportlöwen nach Demitz/Thumitz, um beim 21. Internationalen Rammenauer Pokalturnier um eine Medaille zu kämpfen. Am Ende reichte es für die Silbermedaille bei der Mannschaftswertung.

Am Samstag kämpften die Altersklassen U13 und U18. 

Platzierung U13Name



🥇
Kira Noeller
Alba Koch
Anna Reitmann
Wanja Daniel
Hordii Shuliakovskyi
🥈Onno Drost
Emil Tischler

🥉
Kateryna Balytska
Oskar Köhler

Sebastian Hampel:

“Ich bin mit meiner Trainingsgruppe mal wieder sehr zufrieden. Ich freue mich, dass Wanja dieses Mal zeigen konnte, was in ihm steckt. Er hat genau das gemacht, was wir im Training geübt haben: In alle Richtungen werfen, nachsetzen, gerade wenn der erste Wurf nicht klappt schnell kombinieren, im Boden hinterher gehen und so weiter. Man sieht, dass unsere Einheiten Früchte tragen!”

In der Altersklasse U18 konnte sich Ali Khalifa nach drei gewonnenen und einem verlorenen Kampf über eine Bronzemedaille freuen.

Am Sonntag kämpften die Altersklassen U11 und U15.

Platzierung U11Name

🥇
Felix Voßler
Luis v. Wolffersdorf
Mehmet Altun
🥈Linda Woche
Lovis Fröhlich
Magali Galander
Jonas Rieger
Hugo Hartlich
Ben Werner

🥉
Laura Pollock
Mona Eschenhagen
Batu Oroszi
Henry Naumann

Trainer Christoph Paul:

“Der Wettkampf hatte ein gesundes Mittelmaß an Kämpfer*innen pro Gewichtsklasse, alle konnten mehrere Kämpfe bestreiten. Ben hat heute eine sehr gute Leistung gezeigt, er hat sich taktisch sehr klug verhalten, vor allem gegen die tschechischen Kämpfer. Sein Griff war dominant, er hat seine Gegner bewegt und auf den richtigen Moment zum Eindrehen gewartet. Generell haben mir die Kämpfe sehr gut gefallen.”

In der U15 überzeugte vor allem Hannes Schürer. Gute Taktik und schnelles, sauberes Eindrehen belohnten ihn am Ende mit der Goldmedaille.

Platzierung U15Name
🥇Hannes Schürer
Anton Beck
🥈Helene Rose
Rolland Kohl
🥉Frieda Baumbach

Insgesamt belegten die Sportlöwen den zweiten Platz in der Mannschaftswertung. So kann es weiter gehen!

Sportlöwen bei Deutscher Junioren Meisterschaft ohne Medaille

Auch dieses Jahr fand die Deutsche Meisterschaft der Altersklasse U21 traditionell in Frankfurt (Oder) statt. Dank ihrer Bronzemedaille bei der Mitteldeutschen Meisterschaft, durfte auch Maya Zippel, zusammen mit Trainer Tobias Mathieu, in die Odermetropole reisen.

Bei einem relativ großen Teilnehmerfeld war besonders Mayas Gewichtsklasse (-63 kg) mit 28 Teilnehmerinnen stark besetzt.

Im ersten Kampf traf Maya auf Jule Ziegler aus Potsdam. Leider konnte unsere Sportlerin nicht richtig in den Kampf einsteigen und musste sich nach einer Würgetechnik geschlagen geben.

Die zweite Kontrahentin war Sarah Bogun aus Halle. Der Kampf war sehr ausgeglichen, nach Ende der Kampfzeit hatte sich keine der Kämpferinnen einen ausschlaggebenden Vorteil erarbeitet, so dass die Begegnungen in den “Golden Score” ging. Auch hier wollte sichtlich niemand den Kampf verlieren. Nach sechs weiteren Minuten war Maya im Boden kurz nicht ganz bei der Sache und ihre Gegnerin nutzte den Moment, um den Kampf mit einer Haltetechnik für sich zu entscheiden.

Trainer Tobias Mathieu: “Nach Mayas (verletzungsbedingt) schwierigen Wettkampfvoraussetzungen, hat sie sich nicht schlecht geschlagen. Man konnte sehen, dass sie besonders im Griffkampf Fortschritte gemacht hat. Wir werden vor allem das Bodenverhalten nochmal in den Fokus rücken, jede Unaufmerksamkeit kann hier über Sieg und Niederlage entscheiden.”

Nicht Gold verloren, sondern Silber gewonnen

Mit der sächsischen Landes-Vereinsmannschaftsmeisterschaft (LVMM) konnten sich am Wochenende, nach zweijähriger Coronapause, die Vereinsmannschaften der Altersklassen U13 und U18 endlich wieder aneinander messen.

In der U13 gab es bei den Mädchen drei teilnehmende Vereine, entsprechend wurde nach dem Modus “Jeder gegen jeden” gekämpft. Alle drei Mannschaften gewannen eine Begegnung und verloren die Andere. Mit einem Unterpunkt Rückstand landeten die Löwinnen auf Platz zwei.
Bei den Jungen starteten sechs Mannschaften. In der ersten Auseinandersetzung konnte sich unser Team gegen die Holzhausener Truppe durchsetzen, auch der drei zu eins Rückstand gegen die Kampfgemeinschaft Chemnitzer PSV/JSV Werdau konnte am Ende in einen Sieg verwandelt werden. Durch einen weiteren Sieg gegen den JCL stand der Sportlöwenkader im Finale gegen Rodewisch. Der Gastgeber war jedoch leider überlegen und so gab es auch hier Freude über Silber.

“Ich freue mich, dass das Turnier in dieser Form endlich wieder stattfinden konnte”, äußert sich Trainer Sebastian Hampel. “Der Mannschaftscharakter ist etwas Besonderes. Wenn die Mädchen kämpften, wurden sie von den Jungs lautstark angefeuert und andersherum. Judo einmal nicht als Einzelsportart zu erleben ist eine super Erfahrung für das Gemeinschaftsgefühl der Trainingsgruppe. Und ich freue mich, dass alle ihr Bestes gegeben haben. Hugo zum Beispiel hat super gekämpft, obwohl er eigentlich noch in der U11 ist.”

In der U18 stellte unsere Trainingsgruppe eine Jungenmannschaft. Die ersten beiden Auseinandersetzungen konnte die Truppe für sich entscheiden, im Halbfinale mussten die Jungs sich dem JCL geschlagen geben. So hieß es letzten Endes Bronze für die Sportlöwen.

Sichtungsturnier: Alba Koch siegt souverän

Unter den wachsamen Augen von Landestrainer Frederik Jäde, zeigte sich beim Sichtungsturnier U13/U15 in Rodewisch die bundesweite Sportelite in diesen Altersklassen. Auch zwölf SportlöwInnen wollten ihr Bestes geben.

In der U13 erkämpfte sich Alba Koch die Goldmedaille, Silber ging an Anna Reitmann, Henriette Jahn und Hordii Shuliakovskyi. Wanja Daniel, Emil Tischler und Hannes Voßler belegten den dritten Platz.

Trainer Sebastian Hampel zeigt sich zufrieden:

“Die Aufgabe bei diesem Wettkampf war nicht vorrangig, die bestmögliche Platzierung zu belegen. Ich wollte, dass meine Trainingsgruppe lernt, technisch vielfältiger zu werden. Je mehr Techniken angewendet werden, desto weniger kann sich das Gegenüber darauf einstellen. Besonders gut hat das Alba gemacht. Sie hat in alle Richtungen geworfen, nicht locker gelassen, auch im Boden. Die Goldmedaille ist redlich verdient.”

In der U15 kämpfte Hannes Schürer anfangs überlegen, im Finale unterlag er dann seinem Gegner vom Leipziger PSV und ließ sich mit Silber belohnen. Frieda Baumbach, Anton Beck und Rolland Kohl kämpften ebenfalls vielseitig, einige Unachtsamkeit führten leider dazu, dass sich die drei in der Trostrunde wiederfanden. Doch alle konnten das Ruder herumreißen und am Ende standen drei weitere Bronzemedaillen auf dem Konto der Sportlöwentruppe.

Ticket zur Deutschen Meisterschaft

Mit der Mitteldeutschen Meisterschaft nahm Maya Zippel dieses Wochenende die letzte Hürde zur Deutschen Meisterschaft U21. Nach schweren letzten Monaten (Maya hatte schon seit einiger Zeit Probleme mit dem Knie) war das Ziel, sich eine Medaille zu erkämpfen und so die Qualifikation für den Jahreshöhepunkt Mitte Oktober zu schaffen.

Mit acht Starterinnen war ihre Gewichtsklasse -63 kg am dichtesten besetzt. Im ersten Kampf musste sich Maya der EM-Teilnehmerin und Nationalkader-Athletin Shenna Nitsche geschlagen geben. Dafür konnte sie in Kampf zwei und drei überzeugen, siegte vorzeitig und belohnte sich so mit Bronze.

Jetzt heißt es erholen und sich auf die Deutsche Meisterschaft, am 15.10. in Frankfurt (Oder) vorbereiten. Wir drücken die Daumen!

Solide Leistung beim Stiefelpokal

Gleichzeitig mit dem “Orwo-Pokal” in Wolfen wurde in Döbeln das alljährliche “Stiefelpokalturnier” begangen. 250 Sportler und Sportlerinnen aus 24 Vereinen wollten da nicht fehlen und reisten in die große Kreisstadt.

Vier der fünf Sportlöwen-Starter in der Altersklasse U11 konnten sich über eine Platzierung freuen. Felix Voßler (-36 kg) konnte drei Kämpfe frühzeitig für sich entscheiden, verletzte sich aber im Finale und schied so aus, ein verdienter zweiter Platz. In der Gewichtsklasse -28 kg starteten gleich drei Lindenauer Athleten. Nach internen Sportlöwenduellen im Pool, im Halb- und im Finale konnten die drei Judoka die Podestplätze unter sich ausmachen, Hugo Hartlich belegte den ersten Platz, Ole Lecher ließ sich Silber um den Hals hängen und Mattheo Horn durfte sich über Platz drei freuen.

In der Altersklasse U13 fanden sich 8 Sportlöw*innen unter den Teilnehmern. Gold konnten sich Anna Reitmann (-48 kg), Alba Koch (-36 kg), Emil Tischler (-40 kg) und Hannes Voßler (-50 kg) erkämpfen, die Silbermedaille erhielt Henriette Jahn (-57 kg), Jakob Längricht (-31 kg) und Wanja Daniel (-31 kg) belegten den dritten Platz.

Trainer Sebastian Hampel zeigt sich zufrieden: “Ich bin sehr zufrieden mit meiner Trainingsgruppe, die geistige Einstellung und die technischen Fertigkeiten waren bei allen sehr gut, Anna konnte mich besonders begeistern. Wir üben den Uchi-Mata erst kurz und trotzdem konnte Anna zwei ihrer Gegnerinnen damit auf Punkt werfen. Wenn wir so weiter machen, dann blicke ich entspannt auf die nächsten Wettkämpfe.”

Mega-Teilnahme in Wolfen

Der ORWO-Pokal in Wolfen ist seit Jahren ein gut besetztes Turnier, das die Sportlöwen seit jeher schätzen und besuchen. Auch dieses Jahr fanden ganze 45 Sportlöwen den Weg in die Halle, um für sich selbst eine Medaille und dem Verein einen Pokal in Filmdosenoptik zu erkämpfen.

Der Wettkampftag startete mit der Altersklasse U9, hier belegte u.a. unser ukrainischer Sportler Oleg Kravchenko (-19 kg) den ersten Platz.

Der Großteil der Gruppe kämpfte in der Altersklasse U11. Neben über 20 Kindern aus unserer Südvorstadt-Gruppe starteten auch sechs ukrainische Sportlöwen. Viele Trainierende standen das erste Mal auf einer Wettkampfmatte. Trotzdem konnten fast alle die Trainingsinhalte gut umsetzen, gerade der Übergang vom Stand in den Boden brachte die eine oder andere Wertung ein.

In der U13 starteten vier Sportler und Sportlerinnen. Besonders Gordii Shulyakovskyi konnte mit einem wunderschönen Tai-Otoshi überzeugen und sich so Gold sichern.

Trainer Tobias Mathieu:

“Ich freue mich, dass der Wettkampf für alle Altersgruppen ein guter Start ins neue Schuljahr war. Es war ein toll organisiertes Turnier und für fast alle ein Erfolgserlebnis. Magnus z.B. konnte seine erste Wettkampfmedaille erringen.”

Auch die Gesamtwertung konnten die Sportlöwen mit großem Abstand für sich entscheiden.

Ergebnisliste

U9

   
🥇 San Saeed (-26 kg)
🥇 Kalle Kuhlmann (-30 kg)
🥇 Karlo Lerz (-35 kg)
🥇 Carlotta Herwig (-29 kg)
🥇 Arthur Strähnz (-23 kg)
🥈 Henry Heil (-26 kg)
🥈 Lelaina Stelzer (-26 kg)
🥈 Oskar Troll (-42 kg)
🥈 Johan-Rouven Meixner (-23 kg)
🥉 Gustav Max Lehmann (-29 kg)
🥉 Connie Leia Alsleben (-32 kg)
🥉 Georg Fröhlich (-26 kg)

U13

🥇 Gordii Shulyakovskiy
🥇 Leni Rüdrich (-48 kg)
🥈 Magnus Georgi (-34 kg)
🥈 Onno Drost (-50 kg)

U11

   
🥇 Laura Pollok (-30 kg)
🥇 Magalie Galander (-44 kg)
🥇 Friedrich Hammermüller (-44 kg)
🥇 Mona Eschenhagen (-30 kg)
🥇 Lovis Fröhlich (-26 kg)
🥇 Henry Naumann (-46 kg)
🥈 Frieda Möhrstedt (-44 kg)
🥈 Jonas Rieger (-46 kg)
🥈 Luis von Wolffersdorff (-29 kg)
🥈 Jule Rützel (-30 kg)
🥈 Arthur Engelhard Senior (-26 kg)
🥈 Jonas Enzmann (-29 kg)
🥈 Felix Diezel (-35 kg)
🥉 Batu Oroszi (-29 kg)
🥉 Thore Kuhlmann (-35 kg)
🥉 Till Seemann (-32 kg)
   

Endstation Landesmeisterschaft

Mit der Landesmeisterschaft der U18 Anfang September in Riesa, ging die Reise zur Deutschen Meisterschaft in die nächste Runde. Fünf Starter wollten ihr Glück versuchen und sich mittels eines Medaillenplatzes für die Mitteldeutsche Meisterschaft qualifizieren. Leider konnte dieses Ziel niemand erfüllen. Trainer Sebastian Hampel war entsprechend enttäuscht über die Leistung.

“Die Gruppe war technisch-taktisch leider noch sehr überfordert. Da haben sich viele Baustellen gezeigt, die wir in den nächsten Wochen angehen müssen. Nicht nur hat ein wenig die Motivation gefehlt, sich auch mal durchzubeißen, wenn es hart wird. Mir fehlen auch noch teilweise die Automatismen. Judo ist ein schneller Sport, wenn ich meine GegnerInnen werfen will, dann muss ich schneller als er oder sie sein. Ich darf nicht über jede Bewegung nachdenken müssen. Florian war ein kleiner Lichtblick, bei ihm habe ich gesehen, dass er zu einhundert Prozent werfen und kämpfen will.”

Souverän in die Sommerpause

Mit der BEM U18 neigte sich das erste Halbjahr 2022 Anfang Juli dem Ende entgegen. Mit ungebrochener Motivation begaben sich 4 Sportlöwen an den Start, um sich für die LEM am 10.09. zu qualifizieren. Am Ende stand mit 2 Bezirksmeistertiteln und 2 dritten Plätzen ein respektables Ergebnis im Notizbuch von Erfolgstrainer Tobias Mathieu.

Besonders Jonas Mikosch (-66 kg), der in einer gut besetzten Gewichtsklasse als jüngster Jahrgang den Bezirksmeistertitel erringen konnte, sorgte für strahlende Augen. Dabei zeigte er vor allem im Halbfinale eine starke Leistung und warf seinen Gegner innerhalb einer Minute zwei mal auf die Matte.

Trainer Tobias Mathieu:
“Die erste Hürde haben alle bravourös übersprungen, vor allem wenn man bedenkt, dass drei Starter als jüngster Jahrgang keinen einfach Stand in der neuen Altersklasse haben. Jetzt werden wir die Sommerferien zur Regeneration nutzen und dann motiviert in die Vorbereitung auf die Landesmeisterschaft starten.”

Mit einer Wild-Card zum Meistertitel

Mit der Mitteldeutschen Meisterschaft (MDEM) im thüringischen Rudolstadt fand Anfang Juni der diesjährige Jahreshöhepunkt der Altersklasse U15 statt. Nach der doch etwas enttäuschenden Landesmeisterschaft, bei der sich insgesamt nur drei Sportlöw*innen qualifizieren konnten, mischten die unterschiedlichsten Ereignisse das Team etwas durcheinander.

Hannes Schürer und Anton Beck waren eigentlich gar nicht für die MDEM qualifiziert. Beide nahmen vor der Landesmeisterschaft (LEM) an einem strapazenreichen Trainingslager teil und konnten deswegen nicht ihr ganzes Leistungsvermögen abrufen. Landestrainer Frederik Jäde erkannte aber das Potenzial und ließ beide Sportler mit einer Wild-Card an den Start gehen.

Hannes Schürer gehörte in der Gewichtsklasse -46 kg, trotz seines Ausscheidens bei der Landesmeisterschaft, zum Favouritenkreis und erfüllte das in ihn gesetzte Vertrauen. Mit einer hochkonzentrierten Leistung und vielseitigen Techniken zog er gegen den amtierenden Landesmeister in das Finale ein. Dies gewann er mit einem fulminanten Uchi-Mata nach knapp 15 Sekunden und strahlte mit Trainer Sebastian Hampel um die Wette.

In der Gewichtsklasse –50 kg zeigte auch Anton, dass er zu den besten Judoka Mitteldeutschlands zählt. Nach einem Sieg und einer Niederlage gegen den späteren Meister, stand er im “Kleinen Finale”, also dem Kampf um Platz drei. Nach 30 Sekunden konnte auch er sich mit einem sehenswerten O-Uchi-Gari vorzeitig die Medaille sichern.

Trainer Sebastian Hampel wusste, bei wem er sich zu bedanken hatte:

“Mein Dank geht natürlich an Landestrainer Frederik Jäde, welcher beiden Sportlern heute die Möglichkeit bot, das Judo zu zeigen, zu dem sie in der Lage sind. Ich freue mich, dass Hannes und Anton sich für die vielen schweißtreibenden Trainingseinheiten belohnen konnten.”

Vize-Landesmeister im Schwergewicht, Rolland Kohl, konnte an seine sehr guten Leistungen bei der Landesmeisterschaft und Lipsiade leider nicht anschließen und beendete den Wettkampf mit Platz sieben.

Die qualifizierten Mädchen Maria Gohr und Frieda Baumbach konnten verletzungsbedingt und wegen einer Kulturveranstaltung in Wien leider nicht am Wettkampf teilnehmen.

Erfolgreichster Leipziger Verein

Jedes Jahr wird im Sportbezirk Leipzig die “Lipsiade” (eine Art “Stadtmeisterschaft”) in den verschiedensten Sportarten abgehalten. Auch dieses Jahr lockte der zweitägige Wettkampf eine Vielzahl an Vereinen und Judoka in die zentral gelegene Sporthalle in der Brüderstraße. Mit ingesamt 64 siegeshungrigen Judoka, waren die Sportlöwen der Verein mit den meisten Starter*innen, gefolgt vom JC Leipzig (57) und dem Verein Judo Holzhausen (42).

Am Ende holte der Verein stolze 45 Medaillen, davon 16x Gold. In allen vier männlichen Altersklassen (U11, U13, U15 und U18) gewannen die Sportlöwen die Mannschaftswertung. Die Mädchen der U13 erkämpften sich den zweiten Platz. Bei der weiblichen U11 wurde es Platz 3.

Auch im Medaillenspiegel triumphierten die Sportlöwen (16x Gold, 16x Silber, 13x Bronze; 45) vor dem Judo Club Leipzig (16/12/10; 38) und Holzhausen (11/6/11; 28).

Über drei Medaillen hat sich Vereinspräsident Tino Rose besonders gefreut:

“Bei ihrem ersten Wettkampf haben drei Sportler aus der Ukraine sofort Gold geholt. Das war ein tolles Erfolgserlebnis für die Kinder, die erst im März aus der Ukraine geflohen sind.

Insgesamt freue ich mich extrem über unser Abschneiden. Die Lipsiade, die inoffizielle Stadtmeisterschaft, ist ein guter Indikator über die Jugendarbeit und die vielen Medaillen zeigen uns, dass wir eine Menge richtig machen.”

Als Schuljahresabschluss stehen jetzt noch die Kyu-Prüfung (9. & 10 Juli) und das Vereinsfest am 10. Juli auf dem Programm.


Ergebnislisten

Platzierung U11Name



🥇
Hugo Salloum
Tiomofey Shulyakovsky
Hugo Hartlich
Felix Voßler
Luis v. Wolffersdorf
Laura Pollock
Magalie Galander
🥈Mona Eschenhagen
San Saeed
Henry Naumann
Artur Senior
Mattheo Horn

🥉
Lovis Fröhlich
Friedrich Hammermüller
Jonas Rieger
Ole Lecher

Platzierung 13Name


🥇
Emil Tischler
Hannes Voßler
Anna Reitmann
Gordey Shulyakovsky
Oleksandr Yekhivych

🥈
Hannah Schotte
Oskar Köhler
Nils Geuthe
Henriette Jahn
Wanja Daniel
Onno Drost
🥉Noah Muttke
Noah Rosenfeld
Jakob Längricht
Sophie Jacob

Platzierung U15Name

🥇
Hannes Schürer
Anton Beck
Rolland Kohl
🥈Helene Rose

🥉
Frieda Baumbach
Levi Will
Cedric Klemm

Platzierung U18Name
🥇Pepe Seliger

🥈
Niklas Schubert
Ali Khalifa
Baba Sok
Jonas Mikosch
🥉Moritz Beck
Emiliano Milker Sandoval

Unter den Erwartungen geblieben

Während die älteren Sportler am ersten Juniwochenende den Tuzla-Cup in Berlin besuchten, fand gleichzeitig die Landesmeisterschaft der Altersklasse U15 statt. Insgesamt acht Sportler*innen versuchten nicht nur das Siegerpodest zu erklimmen, sondern ebenfalls sich für den Jahreshöhepunkt, die Mitteldeutschen Meisterschaft, zu qualifizieren.

In der Gewichtsklasse +66 kg startete Rolland Kohl stark ins Turnier, setzte sich gegen seine Konkurrenten durch und unterlag nur im Finale, nach einer kleinen Unachtsamkeit. Ebenfalls souverän stieß Frieda Baumbach bis zum Einzug in das Finale vor und musste sich hier der Favoritin geschlagen geben. Am Ende wurde sie mit der Bronzemedaille belohnt. Ebenfalls Bronze sicherte sich Maria Gohr (-52 kg). Mit insgesamt drei fünften Plätzen und der damit verpassten direkten Qualifikation ärgerten sich Emil Tischler (-40 kg), Hannes Schürer (-46 kg) und Anton Beck (-50 kg) über lösbare Aufgaben und den Fakt, leider an dem entscheidenden Tag nicht alles abgerufen zu haben, was möglich gewesen wäre.

So schloss ein Wettkampftag, welcher in der Gesamtbetrachtung eher zu den enttäuschenden zählen darf. Nun gilt es für die drei Qualifikanten, die restliche Trainingszeit effektiv zu nutzen, um das Sportjahr versöhnlich abzuschließen.

Reise in die Hauptstadt

Mit dem 25. Tuzla-Cup veranstaltete der AC-Berlin am ersten Juniwochenende ein zweitägiges Topturnier, bei dem natürlich auch die Sportlöwen nicht fehlen durften! Der Samstag (4.6.) stand im Zeichen des Nachwuchssports, die Altersklassen U15 und U18 standen mit über 500 Teilnehmern auf der Matte. Am Sonntag (5.6.) starteten die Teilnehmer*innen aus dem Erwachsenenbereich, hier zeigten sich immerhin noch 100 Judoka von ihrer besten Seite. Fast alle Bundesländer waren vertreten, außerdem reisten Judoka aus sechs weiteren Ländern (Österreich, Litauen, Lettland, Polen, Dänemark und Tschechien) an.

Da am selben Wochenende die Landesmeisterschaft der U15 durchgeführt wurde, konnten nur die Sportler der U18 antreten. Vier Sportlöwen stellten sich der Aufgabe, ihren ersten Wettkampf in der neuen Altersklasse zu bestreiten.

Trainer Tobias Mathieu: “Ein internationales Turnier ist immer etwas Besonderes. Leider konnten wir keine Medaille erkämpfen, aber das ist nicht so schlimm. Das gezeigte Niveau war heute sehr hoch und die vier haben gut mitgekämpft. Wichtig sind die gesammelten Erfahrungen. Die U18 unterscheidet sich stark von der U15, nicht nur in Bezug auf die “Wettkampfhärte”, auch das taktische Verständnis ist in dieser Altersklasse etwas ganz anderes. Aber ich freue mich, dass die vier ihren ersten U18-Wettkampf bestreiten konnten. In der nächsten Zeit werden wir noch einige Stellschrauben im Training drehen müssen, besonders was den Griffkampf angeht. Aber ich blicke optimistisch nach vorn, besonders auf die Meisterschaftsserie, die ja vor der Tür steht.”

Am Sonntag starteten drei Sportlöw*innen in der Altersklasse Männer/Frauen. Highlight an diesem Tag war Aaron Schneider, der sich die Silbermedaille erkämpfen konnte. Nach langer Wettkampfpause traute er sich in der Gewichtsklasse -100 kg auf die Matte. Dabei zeigte er gute Stand-Boden-Übergänge, im ersten Kampf konnte er seinen Widersacher mit einem Hebel überraschen. Im Finale unterlag er seinem Gegner dann nach kurzer Zeit durch eine trickreiche Hebelaktion und musste sich mit Platz zwei begnügen. Maya Zippel (-70 kg) erkämpfte sich Platz fünf.

Trainer Tobias Mathieu: “Das Turnier war auch im Erwachsenenbereich gut besetzt. Maya konnte sich dadurch gut auf die Deutsche Meisterschaft in drei Wochen vorbereiten, da drücken wir ihr natürlich wieder die Daumen. Glückwunsch an Aaron zur Silbermedaille. In der zweiten Jahreshälfte werden wir hoffentlich ein paar mehr Erwachsenenwettkämpfe anfahren. Vielleicht schaffen wir es ja nächstes Jahr sogar, endlich wieder ein Landesligateam zu stellen!”

Erfolgreich beim Mammut-Cup

Abseits der Bezirksmeisterschaft besuchte letztes Wochenende eine kleine Abteilung der Sportlöwen den Mammutcup in Spremberg. An dieser Stelle noch einmal ein dickes Dankeschön an Toni Werner und Sebastian Rieger, für ihre großartige Hilfe bei Hin- und Rückfahrt und natürlich die Betreuung während des Wochenendes. Die Anreise erfolgte schon Freitagabend, der Gastgeberverein Asahi Spremberg ermöglichte unseren Sportler*innen eine Übernachtung auf der Judomatte. Derart auf das Wochenende eingestimmt begann am Samstag der Wettkampf mit internationaler Beteiligung, u.a. aus Polen und Tschechien.

In der Altersklasse U9 starteten drei Sportlöwen. San Saaed (-24 kg) gewann das Turnier souverän, er konnte alle fünf Kämpfe vorzeitig beenden und zeigte sich auch technisch sehr vielseitig. Den zweiten Platz erkämpften sich Pablo Goldamaz-Fels und Karlo Lerz.

Die U11 war von Löwenseite ein wenig dichter besetzt. Hugo Hartlich konnte drei Gegner besiegen und stand so im Finale gegen einen polnischen Sportler. Nach einem kurzen Kampf konnte Hugo auch diese Begegnung für sich entscheiden, mit einer Seoi-nage und sofortigem Ippon sicherte er sich die Goldmedaille.

Trainer Christoph zeigte sich begeistert: “Hugo ist technisch sehr begabt, leider hat bei den letzten Wettkämpfen am Ende immer ein kleines Stück zum Sieg gefehlt. Umso mehr freue ich mich, dass er in Spremberg sein volles Potenzial zeigen konnte.”

Auch Lovis Fröhlich kämpfte in der Vorrunde stark, im Finale gab er gegen seinen polnischen Gegner aber einen Waza-ari ab und geriet so in den Rückstand. Doch kurz vor dem Ende der Kampfzeit konnte Lovis noch einen Angriff starten, überrumpelte seinen Gegner und belegte ebenfalls den ersten Platz.

Am Ende des Wettkampftages folgte noch die Vereinswertung, auch hier konnten die Sportlöwen punkten und bekamen den Pokal für den vierten Platz überreicht. Dieser befindet sich mittlerweile natürlich auf dem Trophäenbrett in der Halle und darf bewundert werden!

NameAltersklasse
🥇San SaaedU9
🥇Lovis FröhlichU11
🥇Mona EschenhagenU11
🥇Hugo HartlichU11
🥈Pablo Goldamaz-FelsU9
🥈Karlo LerzU9
🥈Magali GalanderU11
🥈Linda WocheU11
🥈Friedrich HammermüllerU11
🥈Luis v. WolffersdorffU11
🥉Felix VoßlerU11
🥉Mattheo HornU11
🥉Frieda MöhrstedtU11
🥉Laura PollockU11
🥉Henry NaumannU11
🥉Jonas RiegerU11

Leipzigs Meister

Mit der Bezirkseinzelmeisterschaft der Altersklasse U15 begann am vergangenen Wochenende, beim ausrichtenden PSV Leipzig, der Qualifikationsweg zur diesjährigen Mitteldeutschen Meisterschaft in Rudolstadt. Nach einigen Verletzungen und diversen Krankheiten, stellten sich noch acht Sportlöw*innen dieser Herausforderung.

Im ersten Block am frühen Morgen, kämpften die männlichen Judoka um die begehrten Medaillen. Mit technisch vielseitigem Auftreten und kämpferisch starken Leistungen sicherten sich Hannes Schürer (-46 kg), Anton Beck (-50 kg) und Rolland Kohl (+66 kg) den Titel des Bezirksmeisters. Der noch U13 Sportler Emil Tischler (-40 kg) erkämpfte sich nach drei sehr ausgeglichenen Kämpfen und mehreren Siegen gegen ältere Judoka überraschend die Bronzemedaille.

Bei den Mädchen wusste Amelia Mikosch in der Gewichtsklasse über 63 Kilogramm mit einem Sieg gegen eine 30 Kilo schwerere Gegnerin zu überzeugen und gewann wie Helene Rose (-48 kg) und Frieda Baumbach (-57 kg) die Bronzemedaille.

Jetzt heißt es in 14 Tagen in Kamenz mit der Landeseinzelmeisterschaft die letzte Qualifikationshürde zum Jahreshöhepunkt Mitteldeutsche Meisterschaft zu nehmen und sich damit für die vielen fleißigen Trainingsstunden zu belohnen.

Jahreshöhepunkt in Rodewisch

Die Besten aus den Sportbezirken Leipzig, Dresden und Chemnitz trafen sich am 9. April in Rodewisch zur Landesmeisterschaft. Unter den über 170 Sportler*innen befanden sich auch 14 Sportler*innen von den Sportlöwen. Für die Altersklasse der U13 war das Turnier im Vogtland der sportliche Jahreshöhepunkt. Am Ende eines langen Tages konnten sich die Trainer Sebastian Hampel und Tobias Mathieu über drei Landesmeistertitel, einen zweiten Platz und drei fünfte Plätze freuen.

Nicht zu stoppen auf Ihrer Mission “Gold-Medaille” waren Kira Noeller (-57 kg), Alba Koch (-33 kg), Anna Reitmann (-48 kg). Dabei konnten alle mit technischer Vielseitigkeit im Stand überzeugen und ihre Gegnerinnen reihenweise auf die Matte „legen“. Auch Clara Barthauer (-36 kg) konnte die Trainer mit ihrem lehrbuchreifen Tai-Otoshi überraschen. Am Ende reichte es dann aber leider nur zu Platz fünf.

Besonders hervorzuheben ist, dass Alba Koch und Anna Reitmann (bei ihrem dritten Wettkampf!) nach dem JVS-Sichtungsturnier in Riesa nun schon ihre zweite Goldmedaille in diesem Jahr erkämpfen konnten.

Bei den Jungs überzeugte mit drei Siegen gegen starke Gegner Emil Tischler (-40 kg). Zwei Kämpfe entschied er im Boden und bewies starke Nerven. In einem hochklassigen Finale zeigte Emil nochmal all seinen Kampfeswillen und verlor denkbar knapp durch Kampfrichterentscheid.

Cheftrainer Sebastian Hampel war sehr zufrieden mit dem Abschneiden seiner Schützlinge:

„Mich hat es für Alba, Kira und Emil gefreut, da sie im Vergleich zum Vorjahr ihre Platzierung verbessern konnten. Auch Anna hat sich großartig präsentiert. Die anderen Starter*innen haben viele Inhalte aus dem Training umsetzen können und ein großes Kämpferherz gezeigt. Auch wenn es noch nicht für eine Medaille gereicht hat, könne alle auf die gezeigten Leistungen stolz sein. Wir konnten aus dem Wettkampf unsere Schlüsse ziehen und befinden uns auf einem sehr guten Weg! Ich bin sehr zufrieden und zuversichtlich im Hinblick auf die nächsten Turniere.“


Medaillenspiegel

1. PlatzKira Noeller, Alba Koch, Anna Reitmann
2. PlatzEmil Tischler
5. PlatzHannes Vossler, Nils Geuthe, Clara Barthauer

Top-Niveau in Jüterbog

Am ersten Aprilwochenende nahm eine über 25-köpfige Sportlöwen-Delegation den langen Weg nach Jüterbog (Brandenburg) auf sich, um beim 15. Mauritius-Cup um Medaillen zu kämpfen. Für einige Teilnehmer*innen war es die Möglichkeit, erste Wettkampferfahrungen zu sammeln, andere Judoka wollten zeigen, dass sie sich auch gegen die internationale Gegnerschaft (einige Vereine reisten sogar aus Polen und Tschechien an) durchsetzen können.

Den Anfang des Tages machte die Altersklasse U10. Hier konnten Magali Galander (-44 kg) und Henry Naumann (-46 kg) die Spitze des Podests erklimmen, Lovis Fröhlich (-28 kg) erkämpfte sich die Bronzemedaille. In der U12 konnte sich Jonas Rieger (-46 kg) über Silber freuen, Linda Woche (-28 kg) sicherte sich Platz 3. In der Altersklasse U16 konnte sich Florian Sieber (-73 kg) die Bronzemedaille umhängen lassen.

Trainer Tino Rose zum Wettkampf:

“Das Turnier war vom Niveau her sehr hoch angesetzt, was für einige Sportler*innen vielleicht ein wenig abschreckend war, und dadurch nicht alle ihr volles Potenzial abrufen konnten. Andere wiederum hatten einen sehr guten Tag. Besonders aufgefallen sind mir Lovis und Louis, beide wollten gewinnen und wenn man das von außen sieht, dann kann einem schon das Herz aufgehen. Genau das wollen wir von unseren Sportler*innen. Deswegen war das Turnier auch so wichtig für unsere “Erstwettkämpfer”. Die Platzierung steht erstmal nicht im Vordergrund, es geht darum zu kämpfen, die Trainingsinhalte umzusetzen und gewinnen zu wollen. Und umgekehrt ist es für uns Trainer*innen auch immer eine Rückmeldung, was klappt gut, was müssen wir im Training nochmal durchgehen.”