18 Sportlöwen qualifizieren sich für Landesmeisterschaft U13

Mit der Bezirksmeisterschaft (BEM) der Altersklasse U13 hat am Samstag für diese Altersklasse die neue Meisterschaftsserie begonnen. In der Halle des Leipziger Polizeisportvereins kämpften 160 männliche und 60 weibliche Judoka um eine Medaille und die damit einhergehende Qualifikation zur Landesmeisterschaft (LEM) am 04.05. in Rodewisch. 

In diesem Jahr haben auch einige Endjahrgänge der U11 an diesem Turnier teilgenommen. Mit einem Podestplatz können sich auch diese Sportlerinnen und Sportler für die LEM U13 qualifizieren. Damit haben sie schon in diesem Jahr die Chance, ihre Kaderkriterien für 2025 zu erreichen und in den Kader berufen zu werden (damit haben sie Anspruch auf spezielle Förderung und die Einladung zu Lehrgängen durch den Judo-Verband Sachsen).

37 Sportlöwen standen dieses Jahr auf der Matte. Trainer Sebastian Hampel ist froh, dass so viele von ihnen den Sprung aufs Siegertreppchen geschafft haben, inhaltlich sieht er aber noch Nachholbedarf:

“Die Bezirksmeisterschaft ist erstmal nur eine Hürde, die übersprungen werden muss. Ob am Ende Platz eins, zwei oder drei herauskommt ist mir persönlich nicht wichtig, solang die inhaltlichen Themen stimmen. Da muss ich sagen, war ich dieses Jahr noch nicht ganz so zufrieden.

Einige Sportlerinnen und Sportler haben nicht so gekämpft, wie wir das im Training üben, sei es technisch oder auch von der Einstellung her. Da wird zu viel gewartet oder Techniken probiert, die wir so nicht gelernt haben, besonders bei den Jungs. Dadurch hat es dann bei einigen leider auch nicht für eine Platzierung gereicht.

Bei den Mädels war ich um so mehr zufrieden, wir haben auch vor dem Wettkampf nochmal bestimmte Themen besprochen und auch abgefordert, das hat super funktioniert. Gerade der O-Uchi-Gari und die dazugehörige Vorbereitung trägt wirklich Früchte und hat uns viele Wertungen beschert. Wir werden das natürlich in Hinblick auf die LEM weiter festigen.”

Besonderes Lob haben unsere beiden U11-Sportler Elias Rose und Franz Schoor verdient. Beide konnten sich eine Medaille erkämpfen und haben sich so mit den vielen U13-Sportlerinnen und -Sportlern für die LEM qualifiziert!

Gold

Luis v. Wolffersdorff

Timofii Shulyakovskyi

Elsa Nekwasil

Mona Eschenhagen

Magalie Galander

Silber

Elias Rose

Hugo Hartlich

Friedrich Hammermüller

Hugo Salloum

Hamza Khalifa

Linda Woche

Bronze

Franz Schoor

Matheo Horn

Ben Werner

Janek Kochan

Nathalie Gerlach

Felix Voßler

Jonas Rieger

Frauen-Trio glänzt beim Osterpokal

Eine kleine Auswahl unserer U18-Trainingsgruppe startete am Wochenende in Schmalkalden beim 31. Osterturnier. Frieda Baumbach, Helene Rose und Maria Gohr wollten eine Woche nach Kufstein nochmal auf die Tatami und weiter hochkarätige Wettkampfluft schnuppern.

Bei diesem Turnier starten viele Kadersportlerinnen und -sportler aus ganz Deutschland, entsprechend hochwertig ist also auch die Konkurrenz. Trotzdem war Trainer Sebastian Hampel zuversichtlich für sein Frauen-Trio:

“Ich wollte den drei Sportlerinnen die Möglichkeit geben, ein Turnier auf hohem Niveau zu bestreiten, ohne dass ein starker Leistungsdruck vorherrscht. In Schmalkalden sollten sie einfach kämpfen können und sich ausprobieren.

Alle drei haben sich gut geschlagen, hier und da treten noch Schwächen auf. Wir haben vor allem im Standkampf noch Nachholbedarf. Dafür klappt im Boden aber schon relativ viel!
Ich denke, die Begegnungen haben uns auf jeden Fall weiter gebracht und wir gehen gestärkt an die nächsten Aufgaben.”

Mit Gold für Frieda Baumbach, Silber für Helene Rose und Bronze für Maria Gohr war die Reise ein voller Erfolg. Wichtiger als die Platzierung ist aber die gewonnene Wettkampferfahrung und -routine.

Gold

Frieda Baumbach

Silber

Helene Rose

Bronze

Maria Gohr

Sportlöwen belegen Platz drei in Kufstein

Über die Osterfeiertage starten die Sportlöwen jedes Jahr einen kleinen Auslandseinsatz. Während wir im letzten Jahr an den Copenhagen-Open in Dänemark teilgenommen haben, ging es dieses Jahr ins österreichische Kufstein, zum Turnier um den Osterpokal. Diese Ausflüge sind nicht nur reine Wettkampfreisen, auch das Gemeinschaftsgefühl wird bei solchen Events verstärkt in den Vordergrund gerückt.

Der Wettkampf selbst war mit über 400 Teilnehmenden gut besucht, auch wenn einige Alters- und Gewichtsklassen zahlenmäßig mehr vertreten waren, als andere. Das Niveau einzuschätzen findet Trainer Sebastian Hampel allerdings sehr schwierig: 

“Während wir in Deutschland relativ stringente Jugendsonderregeln haben, ist das in vielen Ländern anders geregelt. Das kann nicht nur sehr verwirrend für die Kinder sein, natürlich trainieren wir auch viele Techniken gar nicht, schließlich können die Jugendlichen diese in Deutschland gar nicht anwenden. Das macht es immer sehr schwer, das Niveau einzuschätzen, weil ganz andere Voraussetzungen herrschen.”

Trotz dieser Schwierigkeiten konnten sich die meisten Sportlerinnen und Sportler gut in den Wettkampf einfinden. Leider mussten besonders in der U12 viele Sportlöwen gegeneinander antreten und kämpften sich so gegenseitig aus den Kampflisten. Aber das Endresultat kann sich trotzdem sehen lassen: Mit jeweils drei Gold-, Silber- und Bronzemedaillen setzten sich die Sportlöwen auf Platz drei der Gesamtwertung. Ein super Ergebnis, das auf der Heimfahrt mit einem Besuch im Schnellrestaurant gefeiert wurde. Trainer Sebastian Hampel fand die Tour sehr gelungen:

“Ich bin sehr zufrieden mit dem Wettkampf und unseren Startenden. Internationale Erfahrungen helfen in der sportlichen Entwicklung ungemein und trotz der angesprochenen Regelschwierigkeiten haben alle ihr Bestes gegeben und sich der Herausforderung gestellt.
Insgesamt war der Ausflug ein voller Erfolg, auch neben der Matte. Es ist immer wieder schön, die Dynamik zwischen den doch sehr unterschiedlichen Alters- und Trainingsgruppen zu sehen. Wir werden auf jeden Fall viel von diesem Event mitnehmen, ich denke, da ist es auch verkraftbar, die Ostereiersuche ein paar Tage zu verschieben.”

Gold

Anna Reitmann (U16)

Roman Pluhatyrov (U16)

Frieda Baumbach (U18)

Silber

Magalie Galander (U12)

Helene Rose (U18)

Rolland Kohl (U18)

Bronze

Luis von Wolffersdorff (U12)

Wanja Daniel (U14)

Maria Gohr (U18)

Für die Übernachtung nutzte unsere Truppe das Jugendbildungsheim Luegsteinsee. Hier konnten nicht nur die Abende gemeinsam am Feuer verbracht werden, die ruhige Lage direkt am Luegsteinsee sorgte trotz des vollgepackten Tagesplans für eine entspannte Zeit. 

Liga: Saisonauftakt mit Höhen und Tiefen

Am Sonntag waren die Sportlöwen nicht nur beim SPIZZ-Pokal in Liebertwolkwitz am Start. Der erste Liga-Kampftag gab den Startschuss für die zweite Landesliga-Saison unseres Teams. Letztes Jahr konnte die Mannschaft sich in ihrer ersten Saison souverän an der Tabellenspitze positionieren. Am Finalkampftag mussten die Sportlöwen dann aber einmal geschlagen geben, belegten Platz drei und verpassten so den Aufstieg in die Verbandsliga (hier nachzulesen).

Gleich zwei Begegnungen standen am Sonntag auf dem Plan. Gegen Judokan Schkeuditz verlor unser Team mit 4:3 Kämpfen, gegen Schlettau gewann die Truppe mit 4:3. Trainer Tobias Mathieu ist insgesamt zufrieden mit dem Ergebnis, sieht aber auch Verbesserungsbedarf in der Vorbereitung:

“Wir sind ganz gut in die neue Saison gestartet. In einigen Gewichtsklassen fällt es uns noch schwer, adäquaten Ersatz zu finden, falls mal jemand ausfällt, da müssen wir uns nächstes Jahr auf jeden Fall etwas breiter aufstellen.

Ich denke auch, dass uns ein regelmäßig stattfindendes Ligatraining nochmal die Möglichkeit geben würde, die kleinen Feinheiten in der Kampfführung zu verbessern. Das kann oft schon den Unterschied zwischen Sieg und Niederlage ausmachen.

Insgesamt wird es diese Saison wahrscheinlich ein bisschen schwerer als vergangenes Jahr, der Hype von der ersten Saison ist ein bisschen abgeflaut. Aber wir haben ein gutes Team und eindeutig Chancen auf eine Podestplatzierung. Dementsprechend ist das erste Ziel eine Qualifikation für die Finalkämpfe!”

Besonders stark zeigte sich unser Kämpfer in der Gewichtsklasse -100 kg, Sebastian Chanaa. Er konnte letztes Jahr alle Einsätze für sich entscheiden und bleibt auch in dieser Saison weiterhin ungeschlagen.

Sportlöwen gewinnen SPIZZ-Pokal!

Am Sonntag gab es mal wieder einen Teilnehmendenrekord zu verzeichnen: Über 60 Sportlöwenjudoka starteten beim SPIZZ-Pokal in Liebertwolkwitz! Der Spizz-Pokal wird jährlich vom Verein Judo Holzhausen durchgeführt. Da das Turnier in Leipzig stattfindet, ist es auch für die Sportlöwen ein Muss!

Aus allen vier U11 Trainingsgruppen traten Judoka aus den Altersklassen U9 und U11 an. Obwohl so viele Sportlöwen auf der Matte standen, wurde es im Rennen um den SPIZZ-Mannschaftspokal nochmal denkbar knapp. Sowohl unser Verein, als auch die Gastgeber Holzhausen hatten 12 Goldmedaillen auf der Uhr stehen. Schlussendlich konnten die Sportlöwen aber mit 5 Silbermedaillen Vorsprung doch den Pokal in die Höhe strecken. Vereinspräsident Tino Rose freut sich:

“Es gibt nicht so viele Turniere, zu denen wir in voller Stärke anreisen dürfen und können, insofern war das am Sonntag schon ein kleines Highlight. Es ist schön, auch mal den Eltern zeigen zu können, wie viele Kinder eigentlich bei uns trainieren und was außerhalb der eigenen Trainingsgruppe so passiert.
Wir waren schon bei vielen SPIZZ-Pokalturnieren, ohne den ersten Platz belegen zu können. Ich freue mich, dass es dieses Jahr endlich geklappt hat. Hoffentlich schaffen wir das auch beim nächsten SPIZZ-Pokal!”

Lucian Paul konnte sich nicht nur über eine Goldmedaille freuen, sondern wurde vom Trainerteam auch als bester Kämpfer ausgezeichnet. Auf der Matte vertrat uns Moritz Beck als Kampfrichter.

U9

Gold

Tamino Ebelt

Matti Thalheim

Taras Shevel

Paula Reitmann

Lotta Bahsitta

Hugo Rützel

Matteo Meyer

Silber

Felix Nietz

Emma Andersson

Helene Heil

Damir Sychov

Yevhenii Yakovenko

Bronze

Amira v. Wolffersdorff

Emil Stammwitz

Illia Kyzymenko

Timur Mukhametvaliiev

U11

Gold

Lucian Paul

Malina Rose

Zita Eißner 

Max Schönwitz

Pablo Galdamez-Fels 

Amin Murtazaiev

Silber

Oskar Laube

Emilio Thiel

Julian Conti

Felix Böhl

Hlib Vitsyvsky

Bronze

Moritz Orthgieß

Mykyta Kharchenko

Platon Kok

Nils Maczulaitis

Elias Rose

Nikodem Stecki

Leonhard Drogla

Niklas Kühn 

Bastian Laforet

Sichtungsturnier in Berlin: Bronze für Kira Noeller

Nicht nur eins, sondern gleich zwei Bundessichtungsturniere der Altersklasse U15 gingen am Wochenende in Berlin an den Start. Für die Jungs ging es am Samstag zum Taxi-Wonneberger Cup, die Mädchen starteten am Sonntag beim Georg-Knorr Cup. Neben diesen beiden Turnieren gibt es nur 2 – 3 weitere, die ebenfalls den Status eines Bundessichtungsturnier innehaben. So ein Turnier zieht natürlich die Besten der Besten an, die Konkurrenz war also sehr stark.

Insgesamt starteten sieben Sportlöwen. Einzig Kira Noeller konnte sich über eine Bronzemedaille freuen, Anna Reitmann, Roman Pluhatyrov und Wanja Daniel belegten Platz 5, Hordii Shuliakovskyi Platz 7. Allerdings sind die beiden Turniere vom Niveau her anders zu bewerten, als viele andere Wettkämpfe in dieser Altersklasse. Es ging nicht vorrangig darum mit Gold nach Hause zu fahren, meint Trainer Sebastian Hampel:

“Wir haben viele mittlere und junge Jahrgänge in der U15. Die müssen erst einmal Erfahrung sammeln und sind dieses Topniveau noch gar nicht gewöhnt. Und dadurch spielt auch die Aufregung noch eine große Rolle. Aber wir sehen, wo die Reise hingeht.

Unsere Sportlerinnen und Sportler haben ihr Potential gezeigt, aber auch noch einige Schwachstellen offenbart. Das sind bei den einen noch kleine taktische Mängel, die die Älteren einfach schon besser beherrschen, bei den Anderen fehlt noch die Eigeninitiative, den Kampf selbst bestimmen zu wollen. Aber jeder Kampf auf diesem hohen Niveau sorgt stetig für Verbesserung.

Deshalb habe ich mich besonders über Kira gefreut, weil sie auch bei den stärkeren Gegnerinnen nicht den Kopf verloren hat, sondern meine Tipps von außen gut umsetzen konnte. Wir haben viel mitgenommen, mal gucken, ob nächstes Jahr auch ein paar mehr Medaillen dazu kommen.”

Sportlöwen überzeugen beim Stahlpokal

Der Stahlpokal in Riesa ist nicht nur wegen der tollen Preise (zusätzlich zum Pokal gibt es für die Erstplatzierten einen “Nudelrucksack” mit Verpflegung) ein gern besuchter Wettkampf. Als Kaderturnier in der U13 und U15 hat das Turnier sportlich gesehen einen hohen Stellenwert. Mit fast 400 Teilnehmenden gehört der Stahlpokal außerdem zu den am besten besetzten Wettkämpfen diesen Altersklassen.

Von den Sportlöwen reisten 35 Judoka an. Durch die vielen Startenden, von denen auch eine große Zahl leistungssportliche Ambitionen hat, eignet sich der Stahlpokal sehr gut als Vergleichswettkampf.  Besonders für unsere Leistungsgruppen ist der Stahlpokal deshalb Pflicht.

"Ich fahre den Stahlpokal sehr gern an, weil sich durch die starke Besetzung sehr gut ein Vergleich zu ähnlich starken oder stärkeren Judoka ziehen lässt. Von unseren "neuen" U13ern konnten sich nur Luis, Friedrich und Elsa bis zum Medaillenrang durchsetzen. Das ist soweit auch ganz normal, trotzdem hat sich die Fahrt gelohnt. Einblicke in die neue Altersklasse, wie wird gekämpft, was ist vielleicht anders als in der U11, all das kann man nur beim Wettkampf herausfinden. Bei den Älteren sieht man schon, dass sie auf jeden Fall im vorderen Feld mitkämpfen können. Auch die U15 hat einen super Wettkampf geliefert, teilweise standen sich Trainingspartnerinnen im Finale gegenüber. Generell war unsere Truppe überraschend stark dieses Mal. Bei einem Sichtungsturnier ist das ein super Zeichen!"

U13

Gold

Hugo Salloum

Timofii Shuliakovskyi

Luis von Wolffersdorff

Silber

Felix Voßler

Hamza Khalifa

Mona Eschenhagen

Elsa Nekwasil

Bronze

Linda Woche

Friedrich Hammermüller

U15

Gold

Alba Koch

Kira Noeller

Hordii Shuliakovsyi

Silber

Henriette Jahn

Bronze

Emil Tischler

Leider keine Medaille bei der DEM U21

Am Wochenende startete Miu Richter bei der Deutschen Meisterschaft (DEM) der Altersklasse U21 in Frankfurt (Oder). Anknüpfend an ihre Goldmedaille bei der MDEM wollte Miu auch bei diesem nationalen Höhepunkt ein Topergebnis erzielen.

Nach einem Sieg und einer Niederlage in der Hauptrunde konnte Miu drei Begegnungen in der Hoffnungsrunde gewinnen. Im Einzug in das kleine Finale (Kampf um Bronze) verlor sie dann aber und belegte so den siebten Platz.

“Leider hat es dieses Jahr nicht gereicht, um in einen Medaillenkampf zu kommen. Ich habe mich eigentlich recht fit gefühlt, auch wenn ich die letzte Woche noch verletzt war und mich schonen musste. Trotzdem habe ich gemerkt, dass ich noch einige Baustellen habe, besonders im Griffkampf bin ich noch nicht dominant genug.
Aber für mein erstes Jahr ist das Ergebnis gar nicht schlecht. Ich konnte trotz des Altersnachteils vier Kämpfe auf nationalem Topniveau gewinnen. Bis zum nächsten Mal ist trotzdem noch viel zu tun!”

Miu verbringt diese Woche im Olympischen Trainingscamp (OTC) im tschechischen Nymburk. Dort kann sie mit den diesjährigen Olympia-Teilnehmenden im Randori trainieren und sich auf die anstehenden Aufgaben vorbereiten.

Ukrainer überzeugen in Merseburg

15 ukrainische Judoka und fünf Kinder aus den U11 Trainingsgruppen sind am vergangenen Samstag nach Sachsen-Anhalt gefahren, um am Merseburger Frühjahresturnier teilzunehmen. Das Turnier war vor allem als Leistungsbestimmung und als Trainingswettkampf gedacht. Durch den Poolmodus mit gewichtsnahen Gruppen konnten in den jüngeren Altersklassen alle Sportlerinnen und Sportler mindestens drei Kämpfe bestreiten. 

Für unsere Trainierenden lief das Turnier super, nicht nur der Medaillenspiegel kann sich sehen lassen. Theodor Kemmerich wurde sogar als bester Techniker der Altersklasse U11 ausgezeichnet. In der U13 und U15 konnten unsere ukrainischen Judoka besonders punkten. Aber auch unsere jüngeren Ukrainerinnen und Ukrainer zeigten ihr Können und entschieden viele Kämpfe für sich. 

Gold

U11

Lucian Paul

Theodor Kemmerich

Edgar Thomser

Amin Murtazaiev

U13

Roman Zhuravlov

U15

Vasylyna Biloborodova

Silber

U9

Damir Sychov

Illia Kyzymenko

U11

Max Schönwitz

Julian Conti

U15

Yeva Lyushyn

Oleksandr Voloshyn

Bronze

U11

Makar Semenenko

U13

Myroslava Boiko

Vladyslav Bezghodkov

Yegor Kyzymenko

U15

Bohdan Korenovskyi

Miu Richter bereit für die Deutsche Meisterschaft

Mit einem Sieg bei den Mitteldeutschen Einzelmeisterschaften (MDEM) der Altersklasse U21 hat sich Miu Richter das Ticket für die Deutsche Meisterschaft (DEM) am nächsten Wochenende in Frankfurt (Oder) erkämpft. Souverän konnte Sie ihre Gegnerinnen besiegen und stand am Ende auf der Siegerstufe des Podestes. Doch Miu ruht sich auf diesem Sieg nicht aus, in ihrem ersten Jahr in der U21 will sie schließlich auch bei der DEM ganz vorn mitspielen:

"Mein Ziel ist es am Samstag in Topform zu sein und meine bestmögliche Leistung abzurufen. Ich möchte auf jeden Fall unter den vorderen sieben Plätzen sein, eine Medaille wäre optimal. Ich fühle mich gut auf die DEM vorbereitet, wir haben diese Woche nochmal intensiv trainiert und natürlich auch die MDEM ausgewertet.

Es gibt immer kleine Fehler, die im Kampfgeschehen vielleicht auch gar nicht so sehr auffallen, die aber doch einen großen Einfluss auf den Verlauf der Begegnung haben können. Ich möchte mich immer weiter verbessern und das geht nur, wenn man auch die vielen kleinen Baustellen im Training angeht.

Es ist beeindruckend, unter den besten Judoka Deutschlands zu sein und sich beweisen zu können. Aber so richtig aufgeregt bin ich noch nicht, das kommt meistens erst am Wettkampftag selbst."

Bei den Deutschen Meisterschaften starten nur die besten Judoka Deutschlands, der Wettkampf dient auch als Kaderkriterium. D.h., dass alle Sportlerinnen und Sportler, die einen der ersten drei Plätze bei diesem Turnier belegen, ihr Wettkampfkriterium erfüllt haben. Im ersten Jahr der U21 reicht dafür auch der Platz 5.

Deutsche Meisterschaft in Leipzig endet ohne Medaille

Am vergangenen Wochenende traten vier von fünf qualifizierten Judoka der Leipziger Sportlöwen bei der Deutschen Meisterschaft der U18 in Leipzig an, um sich mit der nationalen Spitze des Judosports zu messen. Hannes Schürer hatte sich im Training verletzt und konnte bei der Heim-Meisterschaft nicht starten.

Helene Rose, Frieda Baumbach, Rolland Kohl und Jonas Mikosch konnten beim Jahreshöhepunkt der Kadetten nicht überraschen und verloren Ihre Kämpfe. Dennoch ist das Trainerteam mit der gezeigten Leistung größtenteils zufrieden. Trainer Tobias Mathieu ordnet das Ergebnis von seinem Schützling Jonas Mikosch ein:

“Jonas hat sich gut geschlagen. Nachdem er im ersten Kampf noch sehr zurückhaltend war und sich hat “unterbuttern” lassen, hat er im zweiten Kampf ordentlich gegengehalten und seinen Gegner auch geworfen. Dass er den Kampf am Ende trotzdem nicht gewinnen konnte, ist gar nicht schlimm. Als Breitensportler mit nur zweimal Training pro Woche ist es eine beachtliche Leistung, an einer Deutschen Meisterschaft teilnehmen zu dürfen. Jonas kann stolz auf seine Leistung sein und sich auf den letzten Höhepunkt der Altersklasse U18 freuen, nämlich die Deutsche Vereinsmannschaftsmeisterschaft (DVMM). Ab nächstem Jahr ist er dann in der U21, ich bin gespannt, wo unsere Reise noch hingeht!”

Insgesamt haben 209 Vereine an der Meisterschaft der Kadetten teilgenommen. Nur 18 Verein haben es geschafft, 5 oder mehr Sportler für diese Meisterschaft zu qualifizieren. Die Leipziger Sportlöwen gehören zu dieser Spitzengruppe. Die Quantität stimmt also. An der Qualität wird das Trainerteam weiter arbeiten. Trotz der Niederlagen blickt Trainer Sebastian Hampel optimistisch in die Zukunft.

“Man darf eine Deutsche Meisterschaft nicht nur nach dem Medaillenergebnis beurteilen. Das Niveau ist sehr unterschiedlich, einzelne Judoka sind sehr stark und für unsere Sportlerinnen und Sportler (noch) quasi unschlagbar. Das liegt aber auch einfach daran, dass Rolland, Helene und Frieda noch im mittleren Jahrgang sind, also auch gegen ein Jahr Ältere antreten müssen. Andere der Gegnerinnen und Gegner waren auf jeden Fall schlagbar, da hat dann noch das “Zünglein an der Waage” gefehlt, um den Kampf für uns zu entscheiden.

Hannes ist leider verletzt und konnte nicht starten. Das ist nochmal extra schade, weil er derjenige ist, den ich am nächsten in Medaillennähe gesehen habe. Insgesamt hätte ich mir etwas mehr Wehrhaftigkeit gewünscht, auch bei einer drohenden Niederlage. Aber ich würde sagen, das Lehrgeld ist bezahlt, wir können aus den Begegnungen viel mitnehmen und das Training dahingehend anpassen, dass wir bei der nächsten DEM auch Kämpfe gewinnen. Das Können ist auf jeden Fall da!”

Besonders schön: Auch viele kleinere Sportlöwen waren am Wochenende zu Gast in der Brüderstraße. Nicht nur um die älteren Judoka anzufeuern und mental zu unterstützen, sondern auch, um das Flair einer Deutschen Meisterschaft zu erleben. Vielleicht stehen Sie in ein paar Jahren selber hier auf der Tatami.

Fünf Qualifizierungen für die Deutsche Meisterschaft!

Am Samstag findet in Leipzig die Deutsche Meisterschaft der U18 statt. Zu diesem Großereignis haben sich fünf Leipziger Sportlöwen qualifiziert. Bei den Mitteldeutschen Meisterschaften konnten sich Helene Rose, Frieda Baumbach, Hannes Schürer und Rolland Kohl den dritten Platz erkämpfen, Jonas Mikosch wurde Vizemeister. Am Wochenende werden die fünf in der Brüderstraße an einem nationalen Großereignis teilnehmen. Trotz der starken Konkurrenz sieht Cheftrainer Sebastian Hampel auch Chancen auf die eine oder andere Medaille:

"Fünf Teilnehmende bei der DEM U18 sind schon eine starke Leistung, letztes Jahr konnte sich niemand bei der MDEM durchsetzen. Bei der DEM ist das Gegnerfeld wirklich hochkarätig, besonders in den mittleren Gewichtsklassen sind auch viele leistungsportorientierte Judoka mit von der Partie. Natürlich kann man im Sport das Endergebnis nie genau vorhersagen, aber wenn unsere Sportlerinnen und Sportler einen guten Tag haben, dann sehe ich uns auch in Medaillennähe."

Wer Lust hat, kann unsere Startenden am Samstag und Sonntag in der Brüderstraße 16 anfeuern. Wir drücken die Daumen und wünschen euch viel Erfolg!

U13 bewährt sich beim Winter Cup

Am Samstag startete unsere U13-Leistungsgruppe beim Winter Cup in Nordhausen. Besonders für die neuen U13er war der Winter Cup eine super Möglichkeit, in die neue Altersklasse einzusteigen und die ersten Trainingserfahrungen in der neuen Gruppe in einer Wettkampfsituation auszuprobieren.

Insgesamt liefen die Kämpfe sehr gut, von dreizehn startenden Sportlöwen fanden sich schlussendlich neun auf dem Treppchen. Trainer Nico Mulitze fand die Leistung seiner Schützlinge super:

"Ich bin sehr zufrieden mit den Kindern, sie haben in den Kämpfen wirklich das Letzte rausgeholt und sich durchgebissen, so muss es sein! Natürlich hat es nicht bei allen für eine Medaille gereicht. Besonders bitter ist es  immer, wenn die eigenen Trainingskameraden einen aus dem Rennen werfen, aber gerade in den mittleren, dicht besetzten Gewichtsklassen lässt sich das fast nicht vermeiden."

Auch unser zur Unterstützung mitgereister Trainer Christoph Paul zeigt sich zufrieden:

"Ich kenne viele der Startenden ja selbst schon seit Jahren. Es ist immer wieder schön, die Entwicklung miterleben zu können. Friedrich hat mich heute besonders überzeugt, er ist wirklich durch das Turnier marschiert. Aber auch bei ihm gab es ein, zwei brenzlige Situationen. Ich denke, wir haben trotz der guten Ergebnisse noch ein Stück Weg vor uns."

Gold

Friedrich Hammermüller

Elsa Neckwasil

Hugo Salloum

Hamza Khalifa

Silber

Mona Eschenhagen

Hugo Hartlich

Felix Voßler

Bronze

Julius Simeonov

Arthur Senior

Podiumsplatz für Miu Richter beim Ranglistenturnier

Miu Richter startete am 03. Februar beim internationalen Ranglistenturnier der U21 in Straußberg. Bei diesem hochrangigen Turnier geht es darum, sich dem Bundestrainer zu präsentieren und zu zeigen, dass man zur deutschen Spitze dazugehört. Für die Trainerinnen und Trainer und die Judoka ist es aber auch eine gute Standortbestimmung für die in wenigen Wochen stattfindende Deutsche Meisterschaft.

Die ersten drei Kämpfe konnte Miu souverän für sich entscheiden, sowohl im Boden, als auch im Stand. Das Halbfinale gestaltete sich da schon schwieriger: Nach einem missglückten Angriff kamen die beiden Kontrahentinnen in den Boden und Miu wurde durch eine Sankaku-Technik zur Aufgabe gezwungen. Für den letzten Kampf (um Platz drei) mobilisierte Miu noch einmal alle Kraftreserven, trotzdem konnte bis kurz vor Schluss niemand einen Vorteil erkämpf. Doch Miu ließ nicht locker und konnte mit einer Abtauchertechnik einen Waza-Ari (halber Punkt) erzielen. Anschließend verteidigte sie ihre Führung und belohnte sich am Ende für Ihre tolle Kampfleistung mit der Bronzemedaille.

Miu Richter trainiert zur Zeit mit der Deutschen Nationalmannschaft im Leistungszentrum Kienbaum und bereitet sich auf die vom 08. – 09. März stattfindenden Deutschen Einzelmeisterschaften in Frankfurt (Oder) vor.

Neujahrsturnier in Freital

Der Polizeisportverein Freital hat am Wochenende das “23. Neujahrsturnier” veranstaltet. Daran können Judoka aller Altersklassen (von der “kleinen” U9, bis zu den Erwachsenen) teilnehmen. Besonders unsere ukrainische Trainingsgruppe um Svetlana Mezynets und Kakha Samushiia wollte bei diesem Turnier glänzen.  Zu den ukrainischen Sportlöwen gesellten sich noch drei weitere Judoka aus unserer U11 Trainingsgruppe aus der Südvorstadt.

Insgesamt neun Ukrainer standen am Ende auf dem Siegerpodest. Das ist für Trainerin Svetlana aber nicht das Wichtigste gewesen:

"Wir wollten vor allem auch unseren wettkampfunerfahrenen Sportlerinnen und Sportlern ein Turnier bieten, bei dem sie auch Chancen haben, mitzukämpfen. In den hohen Altersklassen wie der U15 kann es schon zu sehr ungleichen Duellen kommen. Doch gerade unsere Neulinge Bohdan und Vasilisa, beide haben den weißen Gürtel, verloren zwar gegen sehr viel erfahrenere Gegner, aber sie haben super Kämpfe geliefert. Die U11 war sehr voll, leider hat es da nicht für eine Medaille gereicht. Aber man sieht eine gute Entwicklung! Dass auch Kakha und ich bei diesem Wettkampf mal wieder auf die Matte gehen konnten, hat um so mehr Spaß gemacht.

Auch unsere Südvorstadtgruppe erfreute ihren Trainer Tino Rose mit drei Medaillen. Moritz Beck sorgte dieses Mal als Kampfrichter für Ordnung auf der Matte.

Gold

U9

Yevhenii Yakovenko

Malina Rose

U15

Yeva Lyushyn

Frauen

Svetlana Mezynets

Silber

U9

Sychov Damir

Bronze

U9

Illia Kyzymenko

Timur Mukhametvaliiev

Taras Shevel

Hugo Rützel

U13

Viktoriia Romaniuk

U15

Vasilisa Biloborodova

Männer

Kakha Samushiia

Meisterschaftsserie der U18 gestartet

Die Altersklasse U18 ist am Samstag wieder in den Wettkampfbetrieb eingestiegen. Bei der Bezirksmeisterschaft (BEM) starteten die Judoka gleich mit der ersten Hürde, auf dem Weg zur Deutschen Meisterschaft (DEM). Eine Platzierung bei der BEM kommt einer Qualifikation zur Landesmeisterschaft (LEM) gleich, von dort geht es zur Mitteldeutschen Meisterschaft (MDEM) und dann zur DEM.

Von zehn startenden Sportlöwen konnten sich neun auf dem Siegertreppchen platzieren. Cheftrainer Sebastian Hampel wertet den Wettkampf als großen Erfolg:

"Bei der Bezirksmeisterschaft ist es erstmal nicht so wichtig den ersten Platz zu belegen. Hauptsache man landet am Ende auf dem Treppchen und kann sich so für die nächste Stufe der Meisterschaftsserie zu qualifizieren. Dadurch, dass wir ja in Leipzig auch viele Sportschülerinnen und Sportschüler haben, kann schon dieser erste Schritt teilweise sehr happig werden!

Amelia hatte einfach großes Lospech und musste gleich in den ersten beiden Kämpfen gegen die Favoritinnen antreten. Sie hat sich trotzdem gut geschlagen, aber leider das Podest knapp verpasst. Besonders zufrieden war ich mit Maria, sie hat alle Kämpfe mit Ippon gewonnen und ist regelrecht "durchmarschiert". Auch Rolland hat das super gemacht, er hat sehr vielseitig gekämpft und auch auf der Gegenseite einige tiefe Techniken angesetzt, was bei seiner Größe schon eine Seltenheit ist. Ich denke als Jahreseinstieg war das absolut top. Jetzt bereiten wir uns auf die LEM am 03. Februar vor!"

Gold

Maria Gohr

Jonas Mikosch

Silber

Helene Rose

Rolland Kohl

Bronze

Frieda Baumbach

Minea Brodowski

Hannes Schürer

Frederik Ringeis

Anton Beck

Idealer Jahresbeginn beim Newcomers Cup

Am Samstag veranstaltete der PSV Anhalt-Zerbst den “Zerbster Newcomers-Cup”. Der Newcomers- Cup richtet sich unter anderem an Sportlerinnen und Sportler, die noch wenig, bzw. gar keine Wettkampferfahrung haben. Auch die frisch in die neuen Altersklassen gewechselten Judoka können hier erste Erfahrungen sammeln. Um das zu gewährleisten, gibt es für jede Altersklassen bestimmte Begrenzungen, was den Kyu-Grad (also den Gürtel) angeht.

Drei Sportlöwen-Trainingsgruppen starteten beim Newcomers-Cup. Insgesamt konnten sich sehr viele Sportlöwen am Ende auf dem Siegertreppchen wiederfinden. 

Trainer Levian Fell war besonders von den beiden Wettkampfneulingen Yassar Mahmoud und Merle Reimann überrascht:

"Der Newcomers-Cup war ein tolles Turnier. Für Merle und Yassar war es sogar das erste Turnier. Beide haben sich super geschlagen, Merle hat sogar den ersten Platz belegt. Da kann man wieder mal sehen: Auch Judoka mit wenig Wettkampferfahrung können beim Turnier gut abschneiden, wenn die Trainingsinhalte ordentlich umgesetzt werden. Natürlich hat die entspannte Athmosphäre vor Ort dazu beigetragen, dass wir so viele schöne Kämpfe sehen konnten. Das war bestimmt nicht das letzte mal, dass wir den Newcomers-Cup besucht haben!"

Auch Trainerin Saskia Rose ist mit ihrer Trainingsgruppe zufrieden:

"Das Niveau bei dem Wettkampf war wirklich gut. Das Turnier war nicht zu leicht, aber genau richtig, um ohne Druck in das neue Wettkampfjahr zu starten. Ich bin besonders begeistert von Hugo und Felix, beide haben fünf Kämpfe gewonnen. Henry hat zwar seinen ersten Kampf verloren und sich dabei weh getan. Trotzdem hat er alle darauf folgenden Kämpfe für sich entscheiden können und am Ende im Finale gegen seinen ersten Gegner triumphiert. Generell sollte uns die hohe Anzahl an Medaillen auf jeden Fall mit einem guten Gefühl nach Hause fahren lassen!"

Aus der Trainingsgruppe U13 starteten vier Sportlöwen in einer neuen Altersklasse. Alle vier konnten sich auch über einen Podestplatz freuen.

Alles in allem also ein super Jahreseinstieg für unsere Sportlerinnen und Sportler!

Gold

Edgar Thomser 

Merle Reimann

Hugo Rützel

Felix Böhl

Henry Heil

Nikolas Barrantes

Malina Rose

Elias Rose

Batu Oroszi

Bruno Reitmann

 

Silber

Ronja Dreiack

Lotta Bahsitta

Taras Shevel

Julius Simeonov

 

 

 

 

 

 

Bronze

Oskar Laube

Adrian Renger

Marleen Kunz

Carl Reinhardt

Mattes Zwanzig

Matteo Meyer

Jule Rützel

 

 

 

Erfolgreicher Saisonauftakt in Jena

Am Wochenende ging mit dem Jenaer Sparkassenpokal nicht nur das erste Turnier im neuen Jahr, sondern gleich ein Wettkampfhöhepunkt an den Start. Mit insgesamt 640 Teilnehmenden aus fast 80 verschiedenen Vereinen an zwei Tagen, ist der Sparkassenpokal eines der größten Jugendturniere in Mitteldeutschland. Auch der Status als Kaderturnier macht aus diesem Wettkampf ein Muss im Sportlöwenkalender. 

In der Altersklasse U11 konnten die Sportlöwen zwei Medaillen erkämpfen. Malina Rose besiegte beide ihrer Gegnerinnen in Rekordzeit und konnte sich völlig verdient auf die Spitze des Podestes stellen. Pablo Galdamez-Fels kämpfte im Pool-System und freute sich über Platz zwei. In der gleichen Gewichtsklasse belegte Kalle Kuhlmann bei seinem ersten Wettkampf nach einer langen Verletzungspause Platz 5.

Doch der eigentlichen Höhepunkt waren unsere Sportlerinnen und Sportler der U15. Von neun startenden Sportlöwen kämpften sieben in einem Medaillenkampf, vier von ihnen standen am Ende auf dem Podest. Trainer Sebastian Hampel sieht das Ergebnis sehr positiv:

"Der Start ins neue Jahr ist eigentlich fast allen super geglückt. Wir haben zum Beginn des Jahres ja immer den Wechsel in die neuen Altersklassen, das ist häufig schon ein harter Sprung. Dieses Jahr ist Wanja gewechselt, trotzdem hat er sich mega geschlagen. Im Kampf um Platz drei hat er kurz vor Ende gegen einen Blaugurt verloren. Alba ist in eine neue Gewichtsklasse aufgestiegen, da hat es einfach ein wenig am Gewicht und der Stärke gefehlt. Trotzdem können beide mit dem fünften Platz sehr zufrieden sein. Von den Medaillengewinnerinnen und -gewinnern war ich sehr begeistert. Der Sparkassenpokal hat ein sehr hohes Niveau, dass wir hier Medaillen erringen können ist ein gutes Zeichen."

Ergebnisse

Gold

U11

Malina Rose

U15

Hordii Shuliakovskyi

Anna Reitmann

Silber

U11

Pablo Galdamez-Fels

Bronze

U15

Roman Pluhatyrov

Hannes Voßler

Henriette Jahn

Miu Richter verpasst Podium knapp

Das neue Kalenderjahr begann für Spoprtlöwin Miu Richter gleich hochkarätig, mit einem international besetzten Top-Turnier in den Niederlanden: Die 21. International Open Rotterdam Judo Championships. Miu startet ab diesem Jahr in der Altersklasse U21.

In ihrer Gewichtsklasse -57 kg standen mit ihr 16 weitere Judoka, unter anderem aus den Niederlanden, Belgien und Deutschland auf der Tatami (Judomatte).
Insgesamt bestritt Miu fünf Kämpfe. Schon ihr erster Kampf verlangte ihr viel ab, nach vollen vier Minuten Kampfzeit und einer Minute in der Verlängerung (Golden.Score) konnte sie ihre belgische Gegnerin schlussendlich mit einer Hüfttechnik auf Ippon werfen. Noch geschwächt von diesem Kraftakt verlor Miu ihren zweiten Kampf und rutschte in die Hoffnungsrunde.

Zwei weitere Kämpfe konnte die Sportschülerin mit einem Armhebel und einem zusammengesetzten Ippon vorzeitig gewinnen und stand dann im Kampf um Platz drei. Erneut ging die Begegnung über die gesamte Kampfzeit, lang konnte keine der beiden Kämpferinnen einen Vorteil erringen. Dreißig Sekunden vor Schluss setzte Mius Gegnerin aber doch noch eine Wurftechnik an, diese wurde mit Waza-ari (halber Punkt) belohnt. Miu konnte die Führung leider nicht mehr aufholen und schrammte so ganz knapp an einem Podestplatz vorbei.

Für ein internationales Turnier dieser Größenordnung ist ein fünfter Platz ein tolles Ergebnis! Mit drei gewonnenen Kämpfen ist die erst letztes Jahr zu uns gestoßene Sportlöwin hoffnungsvoll in das neue Jahr gestartet.

Teilnehmerrekord beim Lions Cup

Am 17. Dezember ist der Lions Cup, also unser eigenes Turnier, in die zweite Auflage gegangen. Natürlich war es  keine leichte Aufgabe, dem Erfolg vom letzten Jahr (hier nachzulesen) gerecht zu werden. 

Trotz einiger Absagen gingen insgesamt fast 500 Judoka über die Matte in der Brüderstraße. In den Altersklassen U9, U11 und U13 ist der Lions Cup damit das größte Judoturnier in ganz Mitteldeutschland! 

Judoka
0
Siegerehrungen
0
Vereine
0
Kampfrichter
0
Helfer
0

Der Lions Cup hätte in dieser Größe nie stattfinden können, ohne die Unterstützung von mehr als 60 Helferinnen und Helfern. Vom blitzschnellen Mattenauf- und Abbau, bis hin zur Verpflegung arbeiteten alle unermüdlich, um einen reibungslosen Ablauf zu garantieren!

21 Kampfrichterinnen und Kampfrichter sicherten ab, dass auch auf der Matte alles mit rechten Dingen zu ging und der beste Judoka als Sieger von der Matte geht. Unter ihnen: Die beiden Sportlöwen-KaRi Lea Wierick und Moritz Beck.

Der Lions Cup war nicht nur ein super Wettkampf, sondern auch ein toller Jahresabschluss! Zufrieden mit dem Ablauf war auch Geschäftsführer Sören Starke:

“Alles hat toll geklappt. Wir haben es geschafft, jede Altersklasse in 3h komplett abzuschließen. Dennoch haben wir den anvisierten Zeitplan leider nicht ganz halten können. Daran arbeiten wir dann im nächsten Jahr. Unser Ziel, einen tollen Wettkampf am Jahresende auszurichten, der den Kindern, Trainern und Eltern Spaß macht, haben wir auf alle Fälle hinbekommen.”

In der Mannschaftswertung siegten in der U9, der PSV Freital, in der U11 und U13 der Judoclub Leipzig. Aufgrund der hohen Anzahl an Sportlöwen-Startern (115), haben wir uns als Verein dieses Jahr aus der Mannschaftswertung herausgenommen und sind nur als einzelne Trainingsgruppen in der Ergebnisliste zu finden.

Sieger der U9 - der PSV Freital
Beste Mannschaft in der U11 - der JC Leipzig
... wie auch bei der U13

Wir wollen uns noch einmal bei allen Helfenden, sowie bei unseren Trainerinnen, Trainern und dem Technikteam bedanken! Natürlich auch bei den Vereinen und Eltern, die so zahlreich nach Leipzig gekommen sind.

Wir sind zuversichtlich auf ein Wiedersehen im Dezember 2024.

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