Müller im Doppelpack

Vivien Müller (links), die verletzte Maya Zippel (Mitte) und Sara Müller freuen sich schon auf den nächsten Wettkampf.

Mit der Bezirksmeisterschaft U15 Jahren, fand am vergangenen Samstag das erste Qualifikationsturnier zur Mitteldeutschen Meisterschaft beim gastgebenden PSV Leipzig statt.

Insgesamt stellten sich leider nur vier Sportler unseres Vereins dieser Herausforderung. Umso erfreulicher war, dass sich drei davon direkt zur Landesmeisterschaft, Ende Mai in Rodewisch qualifizieren konnten.

Bei den männlichen Startern errang Edo Dieckmann (-34 kg) die Silbermedaille. Bei den Mädchen erkämpften sich Sarah Müller mit Silber und Vivien Müller mit Bronze einen verdienten Platz auf dem Siegerpodest. In vier Wochen stößt dann zu dem qualifizierten Trio die noch verletzte Maya Zippel hinzu.

Trainer Hampel dazu: „Natürlich ist Steigerungspotenzial vorhanden, dennoch bin ich recht zufrieden, mit der Leistung unserer Sportler. Das war natürlich nur die erste Hürde in Richtung Mitteldeutsche Meisterschaft, aber diese zu meistern sorgt natürlich auch für eine ordentliche Portion Motivation, die die Kinder für die kommenden Turniere gut gebrauchen können.“

Gelungener Osterausflug zu den Copenhagen Open

Traditionell zum Osterfest reisen die Leipziger Sportlöwen zum Wettkampf in die dänische Hauptstadt Kopenhagen. Mit acht jungen Talenten war Trainer Sebastian Hampel in diesem Jahr am Start.

Am ersten Wettkampftag wurde in den Altersklassen U12 und U18 Jahren gekämpft. Bei den jüngsten Sportlern gelang Milan Herget in der Gewichtsklasse -38 kg bei seinem ersten internationalen Turnier sofort der Sprung auf das Siegerpodest. Nach vier Siegen und einer Niederlage im Halbfinale gegen seinen Kontrahenten aus Schweden belohnte sich Milan für eine starke kämpferische Leistung mit der Bronzemedaille.

Im Schwergewicht der Altersklasse U18 schnupperte auch Aaron Schneider erstmals internationale Wettkampfluft. Da die Gewichtsklasse nur mit vier Sportlern besetzt war, kämpfte jeden gegen jeden. Nach einer unglücklichen Niederlage und zwei Siegen, unter anderem gegen den späteren Sieger aus den Niederlanden, gab es am Ende Punktgleichstand. Also wurden die Medaillenränge ausgewogen. Sein hohes Gewicht brachten Aaron am Ende den dritten Platz.

Milan Herget (rechts)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Am zweiten Wettkampftag standen sich die Sportler in den Altersklassen U15 und U21 gegenüber. Edo Dieckmann (-34 kg) konnte an diesem Tag sein ganzes Potential ausschöpfen und nach Siegen gegen Sportler aus Schweden, Dänemark und Holland überraschend die Bronzemedaille gewinnen.

Auf Grunde des hohen Niveaus dieser Meisterschaft muss der 5. Platz von Celine Müller in der Gewichtsklasse -57 kg als Erfolg gewertet werden.

Mit drei Bronzemedaillen fiel das Ostererlebnis 2017 mehr als erfreulich aus. Der Erfolg ist umso höher zu bewerten, mit Hinblick auf die über 400 Athleten aus neun Ländern, die an dem Turnier teilnahmen. Trainer Sebastian Hampel: „Bei so einem großen Turnier dabei zu sein, ist etwas ganz besonders. Die Atmosphäre ist einzigartig. Auch für die Sportler, die ohne Medaille nach Hause fahren, waren das ganz wichtige und positive Erfahrungen, die ihnen bei zukünftigen Turnieren helfen werden.“

 

Wertvolle Erfahrung gesammelt

Am vergangenen Wochenende fanden in Frankfurt (Oder) die letzte Deutschen Meisterschaften dieses Jahres statt. Insgesamt 150 qualifizierte Sportlerinnen kämpften in der Altersklasse U21 um die Medaillen. Unter ihnen auch unsere Mitteldeutsche Meisterin bis -57 kg Michelle Hoffmann.

Als erste Gegnerin bescherte Ihr die Auslosung Josina Wolany aus Niedersachsen. Nach knapp einer Minute Kampfzeit löste Michelle diese erste Hürde. Im nächsten Kampf wartete mit Leocardia Zheng die aktuelle Bronzemedaillengewinnerin der Deutschen Hochschulmeisterschaften. Beide Kämpferinnen schenkten sich über vier Minuten nichts und so ging der Kampf in den Golden Score, wo Michelle den besseren Start erwischte. Nach knapp 10 Sekunden nutzte sie eine Unachtsamkeit am Mattenrand aus und ihre bayrische Kontrahentin wurde mit einem Shido bestraft und musste ausscheiden.

Keine geringere als die amtierende Europameisterin Pauline Starke war im Einzug in das Halbfinale der erste Stolperstein. Nach knapp zwei Minuten Kampfzeit beendete die Niedersächsin das bis dahin offene Duell mit einer Würgetechnik.

So galt es in der Hoffnungsrunde sich von Kampf zu Kampf, in Richtung Bronzemedaille zu kämpfen. Besiegte sie in ihrem vierten Kampf die Berlinerin von Sophie von Zelewski, noch relativ schnell, war ihre hessische Gegnerin Lea Markloff eine unbequeme und starke Gegnerin. Es war ein Kampf auf Messers Schneide und so ging auch dieser Kampf in die Verlängerung. Leider diesmal nicht zu Gunsten unserer Athletin. Nach sechs Minuten Kampfzeit verlor Michelle den Kampf mit einer mittleren Wertung und damit die Möglichkeit, um Bronze zu kämpfen. Nichts desto trotz, eine bemerkenswerte und starke Leistung unseres erst 17-jährigen Talentes.

Überraschungserfolg für Aaron Schneider

Am vergangenem Wochenende fanden im nordrhein-westfälischen Herne die Deutschen Einzelmeisterschaften der Kadetten (U18) statt.

 

 

 

Unter den 222 Teilnehmer befand sich auch der Mitteldeutsche Meister Aaron Schneider, der bei diesem Turnier seine Erfolgsgeschichte weiterschreiben wollte. Ingesamt 23 Judokas standen in der Wettkampfliste der schwersten Jungs und versuchten, um die begehrten Medaillen und Plätze zu kämpfen.

Im ersten Kampf stand Aaron dem württembergischen Kämpfer Jaster Mert gegenüber. Nach anfänglichen Schwierigkeiten und kurzem Rückstand fand Aaron immer besser in den Kampf und konnte eine Minute vor Kampfende ausgleichen und kurz vor Schluss der regulären Kampfzeit mit einer Festhalte seinen ersten Sieg bei einer Deutschen Einzelmeisterschaft bejubeln.

Nach einem Freilos stand ihm als nächste Hürde der heimische Kämpfer Julius Lausberg gegenüber. bereits nach einer Minute nutze Aaron seine Chance am Boden und siegte erneut mit einer Festhalte. Völlig überraschend und sensationell stand der 16-jährige Schüler im Halbfinale der Deutschen Meisterschaft.

Mit Jim Barthel aus Brandenburg wartete der amtierende Nordostdeutsche-Meister. Nach einem tollen Kampf, vielen Möglichkeiten und kleinen Fehlern, verpasste er nur durch eine Wertung den Sprung ins Finale.

Im Kampf um Bronze traf der Leipziger auf den 120 Kg schweren Jonas Schreiber. Leider war dies der mit Abstand stärkste Gegner dieses Wettkampfjahres. Trotz eines sensationellen Kampfes, harter Gegenwehr und einer perfekten Moral, war diese Aufgabe zu schwer. Zwar verpasste Aaron die Bronzemedaille knapp, dennoch ist der fünfte Platz ein herausragende Leistung für den jungen Athleten.

Bereits zum dritten Mal in Folgen haben Sportler der Leipziger Sportlöwen, um Medaillen bei Deutschen Meisterschaften gekämpft. Aaron hat auch noch einen anderen Rekord gebrochen. Er ist der erste männliche Starter seit über 15 Jahren, welcher sich bei einer Nationalen Meisterschaft soweit nach vorn kämpfen konnte.

Am nächsten Wochenende stehen schon die nächste Deutschen Meisterschaften im Wettkampfkalender. Bei den Junioren (U21) wird die 17-jährige Michelle Hoffmann die Leipziger Sportlöwen vertreten.

Sportlöwen weiter in der Erfolgsspur

Am vergangenen Wochenende fand in der anhaltinischen Elbestadt Schönebeck die diesjährige Mitteldeutsche Einzelmeisterschaft der U18 und U21 statt. Als Ziel stand für unsere fünf Starter, nicht nur einen begehrten Platz auf dem Podium zu erkämpfen, sondern sich gleichzeitig für den Jahreshöhepunkt, die Deutschen Einzelmeisterschaften, zu qualifizieren.

In der Altersklasse U18 gingen mit Lea Wierick (-48 kg), Celine Müller (-57 kg) und Aaron Schneider (-90 kg) gleich drei Sportler auf der Tatami. Nach je einer Niederlage in der Hauptrunde, standen beide Mädchen im Kampf um die Bronzemedaille Gegnerinnen aus Thüringen gegenüber. Leider mit unterschiedlichem Ausgang. Konnte sich Lea nach kurzer Kampfzeit die Bronzemedaille sichern, verlor Celine nach hartem Kampf im Golden Score die erhoffte Medaille. Aaron Schneider zeigte sich, wie bei den vorherigen Meisterschaften, bestens aufgelegt und marschierte mit zwei Siegen ins Finale. Dort stand er dem thüringischem Meister Xinchen Xu gegenüber. Nach ausgeglichenen vier Minuten Kampfzeit, ging auch diese Begegnung in die Verlängerung. Diesmal mit dem besseren Ende für Aaron, der seinen Gegner nach 30 Sekunden auskonterte und sich über Gold freuen konnte.

 

Unsere zwei erfahrenen Sportlerinnen Vanessa Schindler und Michelle Hoffmann zeigten in der Altersklasse U21 ihre ganze Klasse. Musste Vanessa nur eine Gegnerin auf dem Weg zu Gold besiegen, waren es bei Michelle drei. Beide gewannen alle ihre Kämpfe vorzeitig und unterstrichen, dass sie in Mitteldeutschland nicht zu schlagen sind. Jetzt gilt es in vier Wochen bei den Deutschen Meisterschaften in Frankfurt/Oder diese Stärke in viele gewonnene Kämpfe zu transportieren. Hierfür drücken wir die Daumen und wünschen viel Erfolg!

DM in Duisburg: Französischer Esprit

Marie Branser hat bei der Deutschen Meisterschaft in Duisburg die Silbermedaille gewonnen. Die 24-Jährige hat sich mit diesem Erfolge gute Chancen für einen Start beim Heim-Grand-Prix in Düsseldorf erkämpft.

Quelle: DJB

Seit November trainieren Marie Branser und Lisa Müller im Judo-Verein Villemomble Sports in Paris. Aus diesem Verein kommt die Olympia-Zweite von 2016 Audrey Tcheuméo. „Wir wollten einen neuen Trainingsreiz setzen, uns weiterentwickeln. Der damalige Bundestrainer Michael Bazynski hat uns den Kontakt gegeben und den Trainer empfohlen“, erklärt Marie die Gründe für den temporären Umzug nach Frankreich. Dafür haben die beide sogar eine Urlaubssemester eingelegt. Bei der Finanzierungen haben Verein und Verband geholfen. Den Großteil der Kosten müssen aber beiden privat stemmen. Lisa und Maria wissen, für ihren großen Traum – Olympia 2020 – müssen sie eine Menge investieren.

Die ersten Früchte des harten Trainings in Paris konnten bereits am vergangenen Wochenende geerntet werden. Mit dem zweiten Platz bei der DM in Duisburg hat sich Marie Branser nicht nur eine Medaille, sondern auch wieder die Aufmerksamkeit des Bundestrainers erkämpft. In Abwesenheit der Olympia-Fünften Luise Malzahn, nutzte die Leipzigerin ihre Chance und zog mit vier Siegen ins Finale ein. Dort unterlag sie gegen die amtierende Junioren-Europameisterin Anna-Maria Wagner mit zwei Waza-Ari. „Ich war nicht aggressiv genug und habe mir ihren Kampfstil aufzwingen lassen. Dennoch bin ich zufrieden mit dem Turnier.“

In der Gewichtsklasse -70 kg startete Lisa Müller mit zwei Auftaktsiegen in die nationale Meisterschaft. Doch im Viertelfinale unterlag sie der späteren Deutschen Meisterin Szaundra Diedrich. In Führung liegend konnte sie sich aus einer Würgetechnik nicht mehr rechtzeitig befreien. „Lisa hat sehr gut gekämpft und konnte lange auf Augenhöhe mitkämpfen. Es fehlt noch etwas die Abgebrühtheit. Sie hat heute aber gezeigt, dass sie auf einem hohen Niveau kämpfen kann“, bewertete ihr französischer Trainer Omar Gherram die Niederlage gegen der EM-Dritten von 2015. Ihre Chance in der Hoffnungsrunde nutzte die 21-Jähre leider nicht. „Nach der Niederlage gegen Szaundra hat mir etwas die Motivation gefehlt. Ich war nicht voll fokussiert, werden aber aus dieser Niederlage lernen.“ Sie beendete das Turnier als 9.

Am Wochenende können und müssen sich beide Sportlöwinnen erneut beweisen. Bei den European Judo Open in Sofia geht es um Ranglistenpunkte und eine mögliche Nominierung für weitere internationale Einsätze.

Schritt für Schritt zur DM

Eine Woche nach der Bezirksmeisterschaft fanden im idyllischen Demnitz-Thumitz die Landeseinzelmeisterschaften der Judokas U18 (Kadetten) und U21 (Junioren) Jahren statt. Und so ging es für alle sechs Teilnehmer nicht nur um die begehrten Medaillen, sondern auch um die Qualifikation zur Mitteldeutschen Meisterschaft, um im März Teilnehmer bei den Deutschen Meisterschaften sein zu können.

In der U18 sicherte sich Aaron Schneider nach zwei Siegen nach dem Bezirksmeistertitel auch den Sieg bei Landesmeisterschaft im Schwergewicht über 90 Kilogramm. Bis 57 kg konnte sich Celine Müller gegen starke Gegnerschaft bis ins Finale ihrer neuen Gewichtsklasse vorkämpfen. Dort verlor sie denkbar knapp im Golden Score und sicherte sich die Silbermedaille. Knapp am Podium vorbei schrammte mit Platz 5 Melissa Kovacs.

Bei den Junioren hielten sich Vanessa Schindler (-48 kg) und Michelle Hoffmann (-57 kg) beide schadlos und gewannen all Ihre Kämpfe vorzeitig und die Goldmedaille. Zudem wurde mit Michelle die “ Beste Technikerin“ des Turniers gekürt!

Insgesamt war diese Meisterschaft ein schöner Erfolg aber nur eine kleine Hürde auf dem steinigen Qualifikationsweg. Im Februar geht es dann im anhaltinischen Schönebeck um die Fahrkarten zur diesjährigen Deutschen Meisterschaft.

Medaillenregen in Grimma

Am 5. November reisten 26 junge Löwen zum Johanna Schmidt Turnier nach Grimma. Von zehn teilnehmenden Vereinen mit insgesamt 120 Teilnehmern, konnten sich in den Altersklassen U9, U11 und U13 20 unserer Sportler einen Platz auf dem Treppchen sichern.

Die Trainer Sebastian Hampel und Tino Rose konnten sich mit ihren Sportlern über 13 Gold-, 3 Silber- und 5 Bronze-Medaillen, außerdem über den 2. Platz in der Mannschaftswertung der Mädchen und über den 1. Platz der Jungen freuen.

Somit war es wieder einmal ein sehr erfolgreicher Wettkampftag für die Leipziger Sportlöwen.

2. AT-Cup: Beste Technikerin kommt von den Sportlöwen

Bei den älteren Sportlöwen starteten Celine Müller und Michelle Hoffmann. An diesem Tage ungeschlagen und doppelt geehrt wurde Michelle Hoffmann in der Gewichtsklasse -57 Kg (U18). Sie gewann alle ihre Kämpfe und wurde von einer unabhängigen Jury zur „Besten Technikerin der Altersklasse U18“ gewählt.

Geschwächt von einer Erkältung verpasste Celine in der Gewichtsklasse -52 Kg zwar das Halbfinale, erkämpfte aber dennoch die Bronzemedaille.

Bereits am Samstag kämpften in der neu sanierten Sporthalle in der Brüderstraße die zwei jüngeren Altersklassen. Am besten in Szene setzen konnten sich mit Sarah Müller, die Gold erkämpfte. Silber ging an Louis Hoffmann. Dritte Plätze erkämpften sich Vivien Müller, Melissa Kovacs und Jakob Lippold.

Sportlöwen Trainer Sebastian Hampel zeigte sich sich dementsprechend glücklich: „Das war ein hoffnungsvoller Start in das neue Wettkampfjahr. Insgesamt bin ich mit der gezeigten Leistungen zufrieden, gerade nach so einer langen Wettkampfpause.“

 

 

Doppel-Bronze in Saarbrücken

Beim European Judo Cup in Saarbrücken haben Lisa Müller (-70kg) und Marie Branser (-78kg) beide die Bronzemedaille gewonnen. Für Lisa geht es in diesem Jahr noch um den Startplatz bei der U23 Europameisterschaft in Israel Mitte November.

Am nächsten Wochenende steht für die beiden die nächste Bewährungsprobe an – die EJOpen im estnischen Tallinn. Dort können die beiden wichtige Punkt für die Weltrangliste sammeln.

Zwei Titel gehen nach Leipzig

Die Leipziger Sportlöwen haben gleich zwei Titel bei Jahreshöhepunkt erkämpft. Alina Streblau wurde Landesmeisterin bis 31Kg und Melissa Kovaćs ist neue Mitteldeutschemeisterin über 63Kg.

In einer ausgezeichneten Verfassung präsentierte sich Melissa Kovaćs bei den Mitteldeutschen-Meisterschaften. Die Sportschülerin gewann alle ihre Vorkämpfe vorzeitig und besiegte im Finale die leicht favorisierte Nora Bart vom SC DHfK mit Waza-Ari.

Nur denkbar knapp geschlagen geben musste sich Louis Hoffmann (-60Kg). Nur eine kleine Bestrafung im Golden Score entschied den lange ausgeglichenen Kampf.  „Er hat heute Silber gewonnen und nicht Gold verloren“, sagte Trainer Sebastian Hampel nach dem Kampf.

Die dritte Medaille an diesem Tag erkämpfte sich die jüngste Starterin Sarah Müller (-33 Kg). Zwei 5. Plätz von Maya Zippel und Olivia Heidemann rundeten das gute Ergebnis der U15 an diesem Tag ab.

Für die Sportlöwen ist die Goldmedaille von Melissa der größte Erfolg bei einem Jahreshöhepunkt in dieser Altersklasse seit sieben Jahren.

In ihre Fussstapfen treten könnte Alina Streblau. Sie erkämpfte sich in Rodewisch den Titel der Landesmeisterin in der Gewichtsklasse bis 31kg. Eine Medaille knapp verpasst hat dagegen Edo Dieckmann. Er wurde Fünfter. Nun gilt es, die Erfolge und Erfahrungen aus beiden Meisterschaften mitzunehmen und im 2. Sporthalbjahr noch viele weitere Siege einzusammeln. Jetzt geht es erst einmal in die verdienten Sommerferien.

Sportlöwen stellen drei Sachsenmeister

Um am Jahreshöhepunkt, den Mitteldeutschen Meisterschaften, teilnehmen zu können, mussten sich unsere Judoka bei der Landeseinzelmeisterschaft (LEM) U15 im vogtländischen Rodewisch auf das Siegerpodest kämpfen.

Sicher qualifiziert haben sich mit einer Goldmedaille Sarah Müller (-33 kg) und Melissa Kovacs (+63kg). Mit Bronze belohnten sich Maya Zippel (-44 kg), Olivia Heidemann (-48 kg) und Louis Hoffmann (-60 kg). Alle drei verloren in der Hauptrunde einen Kampf und konnten sich aber über die Hoffnungsrunde bis zum kleinen Final durchkämpfen.

Damit sind alle fünf Sportlöwen für die Mitteldeutsche Meisterschaft im anhaltischen Schönebeck qualifiziert. Das Ziel ist auch hier wieder ein Podestplatz. Hierfür drücken wir natürlich die Daumen.

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Sprungbrett für die Landesmeisterschaft

Am vergangenen Wochenende fand beim PSV Leipzig, die diesjährige Bezirksmeisterschaft der Mädchen und Jungen U13 Jahren statt. Unsere Sportlerinnen und Sportler wollten nicht nur Medaillen erkämpfen, sondern sich vorrangig für die in drei Wochen stattfindende Landesmeisterschaft qualifizieren. Dafür nötig war ein Platz auf dem Podium.

Am besten gelang dies Sarah Müller (-33 Kg) und Edo Dieckmann (-31 Kg). Beide konnten an diesem Tage nicht besiegt werden und holten sich absolut verdient die Goldmedaille. Nach einer längeren Verletzungspause gelang Alina Streblau (-31 Kg) mit Silber ein erfolgreiches Wettkampfcomeback. Mit einer Bronzemedaille ausgezeichnet wurden Jakob Lippold (-50 Kg ) und Jonathan Schlenstedt (-34 kg).

Allen qualifizierten Sportlern wünschen wir für die kommende Landesmeisterschaft im vogtländischen Rodewisch viel Erfolg.

Wieder Bronze für Branser

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Marie Branser hat beim European Judo Cup in Dubrovnik die Bronzemedaille erkämpft. Nach einer Auftaktniederlage gegen Beata Pacut (POL), EJOpen-Gewinnerin von Warschau, nutzte Marie ihre zweite Chance über die Hoffnungsrunde. Dort gewann sie gegen Vanessa Dureau (FRA) und Matea Borozan (CRO). „Es läuft immer besser. Die Medaille gibt mir Selbstvertrauen für die kommenden Turniere“, sagte die Sportlöwin. Für die Sportstudenten war es die bereits die dritte Bronzemedaille bei einem EJCup in diesem Jahr.

Nicht so gut lief es für Teamkameradin Lisa Müller. Die 21-Jährige beendete das Turnier mit zwei Niederlagen.

Gold im siebenten Anlauf

Michelle Hoffmann kennt den Grenzort Kufstein bereits sehr gut. Bereits siebenmal war die Leipzigerin zu Gast in dem Österreichischen Ort am Inn. Der Grund: der Osterpokal der Stadt Kufstein. Medaillen konnte sie bereits einige mit nach Hause bringen. Doch was ihr bisher fehlte war die Goldmedaille.

Dies hat die 16-Jährige jetzt endlich geschafft. Nach einem schnellen Auftaktsieg stand sie im Halbfinale in der Gewichtsklasse bis -57 kg der deutschen Celina Helm gegenüber. Nach kurzer Kampfzeit ebnete ein fulminanter Fusswurf den Weg ins Finale und somit die Chance, ihre erste Goldmedaille mit nach Leipzig zu nehmen. Im Finale kämpfte Michelle, die in diesem Jahr erst zwei Niederlagen zu verzeichnen hatte, gegen die starke Österreicherin Magdalena Lackner. Der Kampf blieb lange Zeit spannend und ausgeglichen, bevor Michelle eine Minute vor Kampfende ihr Spezialtechnik im Boden, eine Sankaku-Waza, durchbringen und ihren ersten Turniersieg in Kufstein bejubeln durfte.

HalleIhre Trainingskameradin Lea Wierick eroberte nach einer beherzten Hoffnungsrunde die Bronzemedaille und damit ihre erste Medaille in der vielleicht neuen Gewichtsklasse -44 kg.

Platz fünf belegte Melissa Kovacs. Nach einem souveränen Auftaktsieg gegen eine österreichische Sportlerin stand sie der Berlinerin Cheyenne Schneider gegenüber. Leider verlor Melissa nicht nur diesen Kampf, sondern auch das kleine Finale mit Festhaltetechnik. „Sie fand leider nie zu ihrer Linie“, ärgerte sich Trainer Sebastian Hampel über die verpasste Medaillenchance. Doch insgesamt war er zufrieden mit der Leistung seiner Schützlinge: „Der Osterausflug bekam nach dem kampfstarken Auftritt einen positiven Anstrich und war ein sehr guter Test für die kommenden Aufgaben.“

Mit knapp 600 Judokas aus 10 Nationen war der Osterpokal in diesem Jahr wieder sehr stark besetzt.

 

Medaillenregen in Riesa

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Am Wochenende fand in Riesa der 15. Stahlpokal statt. Mit knapp 300 Teilnehmern aus 34 Vereinen bot das Turnier eine sehr gute Qualität. Nicht umsonst war das Turnier in den vergangenen Jahren ein Sichtungsturnier des Judo-Verband Sachsen.

Nach einem langen Wettkampftag konnten die Sportlöwen vier Tagessiege erkämpfen. Über die Goldmedaille freuten sich Sarah Müller und Edo Dieckmann in der Altersklasse U13, sowie Olivia Heidemann und Melissa Kovacs in der U15. Die Silbermedaille erkämpfte sich nach einer starken Turnierleistung Maya Zippel. Emilia Schmidt, Vivien Müller und Louis Hoffmann landeten mit nur einer Niederlage auf dem dritten Podestplatz.

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Edo Dieckmann und Sarah Müller

Das Turnier in Riesa war für Trainer Sebastian Hampel ein erster Test und diente gleichzeitig als Vorbereitung auf das wichtige Sichtungsturnier des Deutschen Judobundes (DJB) in Berlin in der nächsten Woche. „Das Auftreten des gesamten Teams auf und neben der Matte hat mich schwer beeindruckt. Ich bin daher auch extrem zuversichtlich, dass wir bei der anstehenden großen Bewährungsproben in Berlin einige Medaillen mit nach Leipzig bringen werden.“

 

Dem Druck stand gehalten

Michelle Hoffmann wird Dritte bei den Deutschen Meisterschaften der Kadetten in der Klasse bis 57 kg.

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Bei den Deutschen Einzelmeisterschaften (DM) im Nordrhein-Westfälischen Herne belohnte sich Michelle Hoffmann mit ihrer ersten Bronzemedaille bei nationalen Meisterschaften. Die 16-Jährige stand nach drei souveränen Siegen im Halbfinale Hannah Schneider gegenüber. Gegen die spätere Siegerin wusste sie sich nicht so recht durchzusetzen und unterlag mit vier Shidos. „Sie hat mich förmlich überrannt“, analysierte Michelle die Niederlage.

Im anschließenden Kampf um Bronze war sie dagegen wieder absolut konzentriert und ließ der Württembergerin Mirjam Wirth keine Chance. Nach einem Yuko für O-Soto-Gari und einem weiteren Yuko für ihre Spezialtechnik Sankaku-Waza brachte sie den Vorsprung über die Zeit und die Bronzemedaille sicher nach Hause.

„Es haben alle viel von mir erwartet, der Druck war groß. Eigentlich mag ich das nicht so sehr, aber direkt im ersten Kampf habe ich gespürt, dass da heute etwas geht. Ich bin sehr stolz auf die Medaille“, so die Sportgymnasiastin.

Voll des Lobes war auch Vereinstrainer Sebastian Hampel: „Michelle hat sich für ihre Trainingsleistung belohnt und den positiven Weg der letzten Jahre mit dem dritten Platz gekrönt.“

Eine wichtige Erfahrung konnte Celine Müller (-48 kg) in Herne sammeln. Bei ihrer ersten DM-Teilnahme beendete die 15-Jährige das Turnier mit einem Sieg und zwei Niederlagen. Medaillenaspirantin Vanessa Schindler musste die DM wegen einer Muskelverletzung leider absagen.

Zufrieden zeigte sich auch der mitgereiste Präsident der Leipziger Sportlöwen Tino Rose: „Ich freue mich unglaublich für Michelle und ihren Trainer. Die Medaille zeigt, dass unser leistungssportliches Konzept funktioniert und dass sich unsere Anstrengungen gelohnt haben.“

Lisa Müller überrascht in Bulgarien

Bei den ersten European Judo Open in Sofia in diesem Jahr, erkämpfte Lisa Müller die Bronzemedaille. Vereinskollegin Marie Branser wurde Siebente.

Gleich bei ihrem ersten großen Turnier im Senioren-Bereich, konnte Lisa Müller von den Leipziger Sportlöwen eine Medaille mit nach Hause bringen. Die 20-Jährige Leipzigerin unterlag im Halbfinale gegen die Slowenien Anka Pogacnik und kämpfte sich dann über die Hoffnungsrunde bis auf Podestplatz drei.

„Gegen die Slowenien hatte ich große Probleme meinen Griff durchzubringen. Daher konnte ich nicht richtig verteidigen”, begründete die Sportstudentin die recht deutliche Halbfinal-Niederlage. Nach einem weiteren Sieg in der Hoffnungsrunde, traf sie im kleinen Finale auf die Angolanerin Antonia Moreira. Gegen die in Paris trainierende Afrikanerin musste sie frühzeitig eine kleine Wertung abgeben. Doch mit einem Überdreher gelang ihr rechtzeitig der Ausgleich. Eine Passivitätsstrafe ihrer Gegnerin sicherte ihr den Sieg im Bronze-Kampf in der Gewichtsklasse bis 70 kg.

„Ich war nach den ersten vier Kämpfen richtig platt. Ich dachte nicht, dass ich noch die Kraft habe den letzten Kampf zu gewinnen“, erklärte Müller ihre anfänglichen Zweifel. „Doch als ich den Ausgleich erzielte, war ich mir sicher, dass ich diesen Kampf gewinnen werden. Sie ist extrem schwer zu werfen, und dass es mir geglückt ist, hat mir das nötige Selbstvertrauen gegeben, den Sieg über die Zeit zu bringen.”

Positiv überrascht war auch Bundesstützpunkt-Trainer Markus Jähne: „Das war ein super Auftritt von Lisa. Gleich in ihrem ersten Jahr bei den Frauen konnte sie eine Platzierung bei einem European Open holen. Das schaffen nicht viele. Die Deutsche Meisterschaft vor einer Woche lief leider nicht so gut für sie. Daher freut es mich umso mehr, dass sie hier zeigen konnte was sie kann.”

Auch Lisa Müller, die auch als Trainerin bei den Sportlöwen auf der Judomatte steht, ärgert sich noch immer über die verpasste Medaille bei der Deutschen Meisterschaft: „Ich glaube, der Druck war letzte Woche einfach zu groß. Doch hier hat niemand eine Medaille von mir erwartet. Das hat vielleicht den Ausschlag gegeben.”

Mit dem Erfolg in Sofia kann Lisa Müller sich berechtigte Hoffnung auf einen Startplatz beim Heim-Grand-Prix in zwei Wochen in Düsseldorf machen.

Branser mit durchwachsener Leistung

Mit zwei Siegen und zwei Niederlagen und damit Platz sieben, kehrt Marie Branser aus Bulgarien zurück. „Gegen die Niederländerin im letzten Kampf konnte ich einfach kein Mittel finden. Ich habe schon sehr oft gegen sie gekämpft aber die letzten vier Kämpfe alle verloren. Doch ich werde daran arbeiten, sie soll schließlich keine Angstgegnerin für mich werden”, zeigte sich die 23-Jährige Sportstudentin motiviert. Trainer Jähne ergänzte: „Marie hat zwei starke Leute geschlagen. Doch nach der Niederlage gegen die Koreanerin, war ein Bruch drin. Gegen die Niederländerin war sie dann einfach zu zaghaft.”

Im Anhang finden Sie ebenfalls Fotos, welche Sie bei Nennung der angegebenen Bildquelle im Rahmen Ihrer redaktionellen Berichterstattung kostenfrei verwenden dürfen. Über eine Veröffentlichung würden wir uns freuen.

 

Medaillenregen in Wolfen

Unter den knapp 150 Teilnehmern des Pokalturniers der Stadt Wolfen waren insgesamt 15 Sportlöwen. Acht Sportler hatten bereits Wettkampferfahrung, doch für sieben Judoka war das Turnier in Wolfen ihre sportliche  Premiere.

Auf das oberste Treppchen kletterten Amelia Mikosch und Stella Dieckmann. Über Silber freuten sich Leon Schob und Jonas Mikosch. Stella Altenhoff, Konrad Domke und Theo Keiderling erkämpften Bronze.

WolfenBei den erfahreneren Judokas belegten Alina Streblau, Sarah Müller, Benno Mikosch und Jacob Lippold und verdienten sich den Platz auf dem obersten Plätzchen. Til Büchner konnte sich über Silber freuen. Bronze gingen an Erik Wohllebe und Emils Hirth. Über den Einsatz und den Mut ihrer Schützlinge fand Trainerin Lisa Müller nur lobende Worte. Mit insgesamt 14 Medaillen war das Turnier in Wolfen äußerst Erfolgreich und macht Lust auf mehr.

Pokalturnier in Bad Heiligenstadt

Eine Einladung der besonderen Art bekam die Leistungssport-Trainingsgruppe der Leipziger Sportlöwen. Der KSV Budo Heiligenstadt lud zum 3. Pokalturnier nach Thüringen. In diesem Verein hat die ehemalige Deutsche Meisterin Jasmin Seifert das Judo ABC erlernt. Jasmin war Mittglied der Leistungssport-Trainingsgruppe von Trainer Sebastian Hampel. Diese Sportgruppe besteht neben Sportlerinnen der Leipziger Sportlöwen, auch aus Leipziger Sportschülerinnen aus anderen sächsischen Judovereinen. Ein Besuch in Thüringen war daher für die Mädels ganz selbstverständlich.

image2Insgesamt acht Sportlerinnen stellten sich der Konkurrenz aus 14 Vereinen aus vier Bundesländern. In der Gewichtsklasse -44 kg kämpften drei Sportlerinnen um den Sieg. Dies gelang Chiara Petschke (Sportlöwen) am besten, die sich nach vier harten Kämpfen über die Goldmedaille freuen konnten. Mit einer Bronzemedaille und wertvollen Erfahrungen kehrte Emilia Schmidt (SC DHfK) und Maya Zippel (Sportlöwen) zurück nach Leipzig. In der Gewichtsklasse -48 kg machten Celine Müller und Olivia Heidemann (beide Sportlöwen) nach jeweils drei Vorrundensiegen, den Sieg unter sich aus. Gegen die glänzend aufgelegte Celine konnte Olivia nur kurz mithalten und verlor mit Festhalte-Technik. Celine freute sich am Ende nicht nur über die Goldmedaille sondern auch über die Auszeichnung „Beste Technikerin“.

Bis 40 kg standen sich im Finale Lea Wierick (JV Dresden) und Vivien Müller (Sportlöwen) gegenüber. Nach knapp zwei Minuten bezwang Lea ihre Trainingskameradin mit einem Tani-Otoshi vorzeitig. Leider kampflos war Melissa Kovacs. Doch dank eines Freundschaftskämpfe konnte sie wertvolle Erfahrungen bis 63 Kg sammeln.
Einen großen Dank geht an den Präsident vom KSV Budo Heiligenstadt Rene Seifert, der einen tollen Wettkampf organisiert hat. Im nächsten Jahr werden wir neben der Trainingsgruppe der Sportschüler auch anderen Judokas die Möglichkeit geben, an diesen Wettkampf teilzunehmen.