Am 3. Januarwochenende begann für die Sportler der Leipziger Sportlöwen das Wettkampfjahr 2014 mit den ersten Standortbestimmungen beim Sparkassen-Pokal in Jena und bei der Bezirksmeisterschaft der u18 in Leipzig.
Bei beiden Turnieren konnten sich unsere Sportler gut präsentieren und gewannen ihre Kämpfe in teilweise überzeugender Manier. Auch wenn in der Breite die Leistungen nicht in jedem Fall zu einem Podestplatz gereicht haben, sind wir guter Dinge, dass bei den nächsten Turnieren auch bei den nichtplatzierten Sportlern der Knoten platzen wird.
Bei der Bezirksmeisterschaft waren Vanessa Schindler, Michelle Hoffmann und Isabell Büchelle siegreich. Maximilian Müller gewann die Silbermedaille. Über Rang drei freute sich Jacob Hartung.
Beim Internationalen Sparkassen-Pokal, wo Sportler aus Frankreich, Polen und der Tschechischen Republik teilnahmen, belegte Isabell Büchelle den ersten Platz. Maya Zippel und Michelle Hoffmann erkämpften sich die Silbermedaille.
Kinderweihnachtsturnier
Überall strahlende Gesichter … Das ist die Bilanz vom ersten Kinderweihnachtsturnier der Leipziger Sportlöwen.
Für viele der 40 Kinder ist es der erste Wettkampf überhaupt gewesen. Entsprechend aufgeregt waren einige junge Athleten. Doch am Ende wurde die Nervosität von der Freude über die erkämpfte Medaille überdeckt. Gekämpft wurde in Vierer-Gruppen, wobei jeder gegen jeden kämpfte.

Als krönender Abschluss des Wettkampftages konnten die Eltern und Kinder die Akrobatikshow von Tiang und die Zauberkünste von Zauberer Freddie bestaunen. Neben dem Modellieren von Ballons rief besonders der Zaubertrick mit dem lebenden Hase lautstarke Freudenrufe hervor.
Danach gab es noch eine Art offene Matte, die von allen Kindern rege genutzt wurde. Müdigkeitserscheinungen konnten trotz des langen Wettkampftages nicht ausgemacht werden. Obwohl die Organisatoren und auch einige Eltern am späten Nachmittag ein wenig auf die nachlassende Energie bei den Kleinen spekulierten.
Wir hoffen, es hat allen Kindern und Eltern genauso gut gefallen wie uns. Ein besonderer Dank gebührt den zahlreichen Eltern, die so unglaublich viele Leckereien mitgebracht haben. Nicht vergessen möchte ich die Trainer und die vielen Helfer, die die kleinen Judoka während des Wettkampfes betreut und unterstützt haben.
Nikolausturnier in Merseburg
Und das Gute liegt so nah …
Das trifft auch auf das Nikolausturnier in Merseburg zu. Mit 16 Kindern aus zwei Trainingsgruppen sind die Sportlöwen zum international Turnier ins nur 30 km entfernte Merseburg gereist. Fast alle Sportler konnte sich am Ende eine Podestplatz erkämpfen.
Dabei offenbarten einige kleine Judoka nicht nur ihr Kämpferherz sondern zeigten auch schöne Judotechniken. So auch Wiebke Gaitzsch, die gleich bei ihrem ersten Judo-Turnier alle drei Kämpfe mit blitzsauberen Judotechniken auf Ippon gewinnen konnte. Bei den älteren Sportlern siegten Melissa Kovasc, Aykan Heydenreich und Benno Mikosch. Louise Hofmann besiegte seinen polnischen Kontrahenten im Finale mit einem geschmeidigen Fußfeger (De-Ashi-Barai). Die Silbermedaille ging an Alina Streblau, Linda Irmler, und Tamino Kraft. Auf den dritten Platz landeten Olivia Heidemann, Marie Reichner, Jonathan Schlenstedt, Gebor Sattler.
Das Trainerteam Christoph Paul, der den erkrankten Sebastian Hampel vertrat, Niklas Nietz und Sebastian Chanaa aus der 3. Grundschule waren daher auch sehr zufrieden mit der Leistung ihrer Schützlinge.
Das Turnier war mit über 300 Judoka sehr gut besucht. Athleten aus vier Bundesländern, Polen und sogar der Ukraine gingen in der Domstadt an der Start.
Kampfgemeinschaft sichert sich zweiten Titel
Am 23./ 24. November fanden in Jena die diesjährigen Mitteldeutschen Meisterschaften der Vereine in der Alterklasse u15 und u18 statt. Noch vor zwei Wochen konnte die Kampfgemeinschaft (Sportlöwen und JCL) überraschend den Titel des Landesmeisters u15 feiern. Nun ging es auf mitteldeutscher Ebene gegen die starke Konkurrenz aus Sachsen-Anhalt und Thüringen. Gleich im ersten Kampf traf unsere Mannschaft auf den Gastgeber, den JC Jena. Nach den insgesamt sieben Kämpfen stand es am Ende denkbar knapp 3:2 für unsere Mannschaft. Zwei Siegpunkte trugen hier unsere Sportlerinnen Celine Müller (-40kg) und Michelle Hoffmann (-52kg) bei. Im zweiten Vorrunden Kampf konnte die Kampfgemeinschaft aus MoGoNo und JV Leipzig-Stahmeln ungefährdet mit 6:1 bezwungen werden.
Im Halbfinale wartete mit den Mattenteufeln aus Erfurt das zweite thüringische Team auf uns. Nach Siegen von Celine und Michelle konnte sich auch Vanessa Schindler (-44kg) in die Siegerliste dieses Kampfes eintragen. Am Ende zogen wir mit einem souveränen 4:3 ins Finale ein. Hier wartete der Vorjahressieger VfL Riesa auf seine Revanche von den Landesmeisterschaften.
Nach erneuten Siegen von Celine und Michelle brachte Vanessa Schindler mit einer unerwarteten Niederlage noch einmal Spannung in die schon sicher geglaubte Begegnung. So stand es nach sechs Kämpfen 3:3. Jetzt lag es an Vanessa Peters (63 kg), Sportlerin vom Judoclub Leipzig, den entscheidenden Sieg für das Team zu erkämpfen. Und dies gelang ihr in beeindruckender Art und Weise. Nach knapp einer Minute Kampfzeit, beförderte Vanessa ihre wesentlich schwerere Gegnerin mit einem fuliminaten Uchi -Mata (Innenschenkelwurf) auf die Matte.
So stand nach dem Landesmeistertitel nun auch der Titel des Mitteldeutschen Vereinsmeisters 2013 auf der Habenseite der unbesiegten Kampfgemeinschaft. Ein großer Dank gilt an dieser Stelle den Trainer des JCL, Olaf Schmidt und Andre Herz.
Nach der Meisterschaft u15 suchten auch die Mannschaften der u18 ihren Titelträger. Da der letze Jahrgang der u15 auch bei der nächst höheren Altersklasse startberechtigt ist, konnten mit Vanessa Schindler (-44kg) und Michelle Hoffmann (-52kg) zwei junge Sportlerinnen unseres Vereins den JC Leipzig als Gaststarterinnen verstärken. Nach insgesamt drei Siegen gewann die Leipziger Mannschaft ebenfalls Gold und konnte sich somit für die in zwei Wochen stattfindende Deutsche Meisterschaft qualifizieren.
Schokoriegel motiviert zu sechs Titeln
Heute fand im sachsen-anhaltinischen Tangermünde der 14. Nährstangenpokal der Altersklassen u10/ u12 und u15 statt. Von unseren insgesamt acht gestarteten Sportlern gelang es sechs, die Goldmedaille und die beliebte Tangermünder Nährstange (Schokoriegel) zu erkämpfen. Insgesamt nahmen über 200 Sportler aus vier Bundesländer und 17 Vereinen an dieser sympathischen und liebevoll durchgeführten Veranstaltung teil.
Hervorzuheben ist die Leistung der erst 9-jährigen Sarah Müller, welche ihre drei Kämpfe überlegen und taktisch sehr clever gestalten konnte und nach dem Bezirksmeistertitel ihren zweiten Sieg in Folge bejubeln konnte.
Hier die einzelnen Namen und Platzierungen:
u10
1. Sarah Müller und Aykan Heydenreich
u12
1. Maya Zippel, Melissa Kovacs, Louis Hoffmann
2. Vivien Müller
3. Antonia Gaszczak
u15
1. Celine Müller
Damen der Sportlöwen sind Landesmeister
An diesem Wochenende fanden in Rodewisch die Landesvereinsmannschaftsmeisterschaft (LVMM) der u15 statt. Da der Judoclub Leipzig nicht genügend Starterinnen für eine Mannschaft stellen konnte und auch die Sportlöwen in einigen Gewichtsklassen personelle Engpässe haben wurde eine Kampfgemeinschaft gebildet.
Aus unserem Verein verstärkten Celine Müller (-36 kg), Friederike Domke (-48kg) und Michelle Hoffmann (-52 kg) das Team. Der JCL schickte Minh Phi Truong (-44 kg) Nele Yannica Günther (-48 kg), Vanessa Peters und Naval Ben Haddou (-57 kg) auf die Matte.
Nach dem Sieg gegen Titelverteidiger VfL Riesa (4:3) und der erfolgreichen Finalbegegnung gegen die Kampfgemeinschaft Eilenburg/Chemnitz (4:3) stand überraschender Weise der Titel des Landesvereinsmeisters zu Buche. Unsere Sportlerinnen Celine und Michelle konnten ihre beiden Kämpfe siegreich gestalten.
In zwei Wochen steht die nächste Bewährungsprobe für die jungen Athletinnen auf dem Programm. In Jena möchte das Trainerteam André Herz (JCL) und Sebastian Hampel (Sportlöwen) die junge Damen-Mannschaft zum Titel Mitteldeutscher Vereinsmeister führen.
Fotos: Hoang Phie Truong
Erfolgreich in den Alpen
Der Berg ruft … Naja, fast. In der schönen österreichische Stadt Kufstein ging es für die Sportlöwen am ersten Ferienwochenende nicht so sehr um das schöne Alpenpanorama sondern wieder um Judo.
Celine Müller erkämpfte mit vier souveränen Siegen die erste Goldmedaille für das Team von Trainer Sebastian Hampel. Ganz oben auf dem Treppchen stand ebenfalls Vanessa Schindler. Die Schülerin vom Sportgymnasium setzte sich im „Best of three“ Modus gegen ihre Gegnerin durch. Michelle Hoffmann, Melissa Kovacs und Lina Reich erreichten den dritten Rang. Platz fünf ging an Edgar Rösner.
Mit einer beachtlichen Kampfleistung überzeugte, bei dem mit 300 Teilnehmer aus insgesamt neun Nationen hochkarätig besetzten Turnier, die erst 9-Jährige Maya Zippel. In der Altersklasse u12 war es ihr erster internationaler Einsatz, den sie mit drei Kilogramm Gewichtsdefizit bestritt. Nach einem Sieg im Auftaktkampf folgte eine Niederlage gegen die spätere Siegerin aus den Niederlanden. In der Hoffnungsrunde verlor das Energiebündel erst 10 Sekunden vor Kampfende ihrer Begegnung. Ein bemerkenswerter Auftritt, der Lust auf mehr macht!
Mit nur sieben Sportlern erkämpften die Leipziger Sportlöwen den beachtlichen siebten Platz in der Mannschaftswertung (von 51 Vereinen).

Medaillenflut
Am zweiten Oktober Wochenende fanden gleich zwei Wettkämpfe für die Sportlöwen statt. Zum einen der „Vogtland-Pokal“ in Rodewisch. Bei diesem Sichtungsturnier des Judoverbandes Sachsen erkämpfte in der Altersklasse u13 Melissa Kovacs die Silbermedaille. Celine Müller und Olivia Heidemann belegten Rang drei. Edgar Rösner verlor seinen Kampf um Bronze und wurde Fünfter. Am zweiten Wettkampftag gab es in der Altersklasse u15 dann die erhoffte Goldmedaille für Michelle Hoffmann.
Zum anderen waren die Sportler bei den Bezirkseinzelmeisterschaften (BEM) am Start. In der Altersklasse u11 gab es gleich dreimal Gold. Sarah Müller, Maya Zippel und Antonia Gaszczak konnten alle ihre Kämpfe gewinnen. Vivien Müller erkämpft die Silbermedaille.
Obwohl einige Athleten an diesem Wettkampfwochenende nicht ihr volles Leistungsvermögen abrufen konnten, war Trainer Sebastian Hampel dennoch zufrieden über die Vielzahl an Medaillen.
Bereits eine Woche später können die jungen Athleten erneut ihr Können unter Beweis stellen. Dann startet eine Gruppe Sportlöwen beim „Herbstpokal“ der Stadt Kufstein (Österreich).

3. Platz beim ORWO-Pokal
Beim ORWO-Pokal in Wolfen konnte die Mannschaft der Sportlöwen den dritten Rang in der Mannschaftswertung erkämpfen. Zufrieden zeigte sich auch
Trainer Sebastian Hampel: „Wir hatten heute viele jungen Sportler dabei, die hier ihren ersten Wettkampf bestritten haben. Daher freut mich der dritte Platz besonders.“
Mit insgesamt 16 Judoka waren die Sportlöwen in das Traditionsturnier gestartet. Mit Celine Müller, Olivia Heidemann, Maya Zippel, Edgar Rösner und Jacob Hartung konnten gleich fünf Athleten die Goldmedaille erkämpfen. Silber ging an die beiden Schwestern Vivien und Sarah Müller. Über Bronze freuten sich Louis Hoffmann, Aykan Heydenreich und Benno Mikosch.
Lipsiada: Sieben Titel für die Sportlöwen
Bei der am Wochenende durchgeführten 20. „Lipsiade“ des Stadtsportbundes, konnten sich unsere Teilnehmer erfolgreich in Szene setzen. Am Samstag baten die Veranstalter alle Kämpfer und Kämpferinnen der Altersklassen u12 und u14 in die Wettkampfstätte der Nordanlage. Hier galt es für beide Altersklassen nicht nur begehrtes Edelmetall zu gewinnen, sondern sich gleichzeitig mit Platz 1-3 für die „Landesjugendspiele“ in Dresden zu qualifizieren.
In beeindruckender Art und Weise gelang dies den Goldmedaillengewinnerinnen Melissa Kovacs (u12,-52kg) und Celine Müller ( u14, -36kg) sowie den Siegern Edgar Rösner ( u14, -37 kg) und Aaron Schneider ( u14,+60 kg). Die Silbermedaillen gingen in der Ak u12 an Maya Zippel, Louis Hoffmann und in der Ak u14 an Friederike Domke. Anzumerken gilt, das alle Erstplatzierten ihre Kämpfe vorzeitig mit sehenswerten Ippontechniken gewannen. Mit ihren Bronzeplaketten konnten sich ebenfalls Vivien Müller und Olivia Heidemann für den in drei Wochen stattfindenden Jahreshöhepunkt qualifizieren.
Einen Tag später, am Sonntag, galt es für die jüngsten Starter in der Ak u10 und für die Ak u17 wertvolle Erfahrungen und Medaillen zu sammeln. Nach längerer Wettkampfabstinenz standen wieder einmal Sportler der Zweigstelle in der 3. Grundschule auf der Wettkampfmatte. Und es überraschte nicht, daß sich alle Judokas vom Trainerteam um Paula Wagner und Niklas Nietz sehr gut vorbereitet zeigten. So konnte sich die leichteste des Turniers Sarah Müller Gold, Emils Hirth Silber und Linda Irmel Bronzemedaillen erkämpfen. Ebenfalls auf das Siegerpodest kämpfte sich Emilia Korb, Tochter vom ehemaligen Deutschen Meister und seines Zeichens Trainer der Erwachsenengruppe unseres Vereins.
Abschließend konnten die weiblichen Starterinnen der Ak u17 mit Vanessa Schindler (- 48kg) und Isabell Büchele ( -78 kg) noch zwei Titel bejubeln. Silber bei den Jungs erkämpfte sich im wörtlichen Sinne Maximilian Müller – 55kg.
Insgesamt konnten von allen 23 gestarteten Sportlöwen sieben Gold-, fünf Silber- und vier Bronzemedaillen erkämpft werden. Eine sehr schöne und für die zukünftigen Turniere positive Ausgangsposition aus der alle Kraft und Motivation für kommende Aufgaben schöpfen sollten!
Unseren herzlichsten Glückwunsch allen Beteiligten und natürlich Medaillengewinnern!
Sportlöwen bester Verein bei Sichtungsturnier – Michelle Hoffmann beste Technikerin
Kleine Auswahl mit großem Potenzial: Beim ersten nationalen Sichtungsturnier des Deutschen Judo-Bundes der weiblichen U15 hat die dreiköpfige Auswahl um Trainer Sebastian Hampel Vereinsgeschichte geschrieben. Sie hat sich am Wochenende nicht nur einen Platz im Notizbuch des Bundestrainers Martin Rumpf gesichert. Beim „Georg Knorr Cup“ in Berlin sind die Leipziger Sportlöwen in der Mannschaftswertung des Sichtungsturnieres bester Verein geworden und haben auch den Pokal für die beste Technikerin mit abgeräumt.
Für die jüngste Sportlerin, Celine Müller, galt es vordergründig, nationale Luft zu schnuppern und Erfahrungen zu sammeln. Aber an außergewöhnlichen Tagen sind auch außergewöhnlichen Leistungen möglich. So gewann Celine drei Kämpfe gegen teilweise zwei Jahre ältere Sportlerinnen überzeugend und wurde für ihren Trainingsfleiß belohnt!
Der Medaillenregen begann mit Vanessa Schindler in der Gewichtsklasse -44 kg. Nach zwei souveränen Vorrundenkämpfen stand sie im Einzug ins Finale. Dort verlor sie aufgrund einer kleinen Unaufmerksamkeit, dafür ging es weiter im Kampf um Bronze. Hier besiegte sie keine geringere als die Mitteldeutsche Meisterin Lena Bach aus Riesa. Mit mit einem sehenswerten Tsuri-Komi-Goshi gewann Vanessa vorzeitig.
Ganz oben auf dem Podest stand an diesem Tag Michelle Hoffmann: Bis zum Finale war sie dreimal auf der Tatami und gewann in der Gewichtsklasse -52 kg alle Begegnungen vorzeitig. Im Kampf um Gold zeigte die 13 Jahre alte Sportschülerin nach einem hart geführten Duell ihr ganzes Potential und gewann mit einer Kontertechnik ebenfalls vorzeitig die Goldmedaille! Das gute technische Niveau der Medaillengewinner lobte auch DJB-Trainer Martin Rumpf: „Gefallen haben der ordentliche Übergang Stand-Boden und die vielen Hebel, die zum Ippon führten.“
Schon die Tatsache, dass unsere kleine Auswahl den Mannschaftspokal gewonnen hatte und sich damit gegen den JC 90 Frankfurt Oder durchsetzte, war absolut überraschend. Aber das war noch nicht alles: Michelle Hoffmann wurde von der Wettkampfjury zur besten Technikerin der insgesamt 150 Athleten gewählt. Ein unglaublich schöner und erfolgreicher Tag für die Athleten und den Sportlöwen-Trainer Sebastian Hampel.
Wir bedanken uns bei Sebastian Hampel für seine erfolgreiche Arbeit als Trainer und bei unseren Sportlöwinnen, die an diesem Tag alles gegeben haben! Herzlichen Glückwunsch!
100% Erfolgsquote in Österreich
Zu Beginn der Herbstferien starteten sechs Judoka der Leipziger Sportlöwen zu einer besonderen Wettkampfreise. Es ist schon eine fester Termin im Sportlöwen-Wettkampfkalender – der „Herbstpokal der Stadt Kufstein“ im hügeligen Österreich.
Auf dem Weg in den Süden, machte der Kleinbus eine mehrstündige Pause in der bayrischen Hauptstadt München mit dem Ziel Spitzenjudo zu erleben. In der bayrischen Landeshauptstadt fand das Bundesliga-Finale der Frauen statt. Für unsere jungen Sportler war dies auf der einen Seite eine gute Möglichkeit Olympiastarterinnen und Weltmeisterinnen einmal hautnah zu erleben und auf der anderen Seite, die Frauen des Judoclub Leipzig lautstark zu unterstützen.
Übereinstimmend stellten alle mitgereisten Sportler und Betreuer fest, dass die an Einsatz und Leidenschaft geführten Kämpfe der Leipziger Judo-Damen nicht zu toppen waren. In einem denkwürdigen und an Spannung nicht zu überbietenden Finale gegen den Gastgeber aus Großhadern, sicherten sie sich die Messestädterinnen unter dem Jubel der Fans den Titel des Deutschen Mannschaftsmeisters. Eine fantastische Leistung.
Der Erfolg der Judo-Frauen war auch Motivation für die jungen Sportler von Trainer Sebastian Hampel. Das sportliche Ziel des Ausfluges in die Alpenrepublik – unter 600 Teilnehmern aus zehn verschiedenen Ländern Edelmetall und Pokale mit an die Pleiße zu holen.
Am ersten Wettkampftag durfte sich die jüngste Altersklasse beiweisen (u11). Titelverteidigerin Melissa Kovacs setzte auch gleich ein Ausrufzeichen für die anderen Sportlöwen. Sie gewann all ihre Kämpfe vorzeitig und konnte nach drei Siegen erneut den ersehnten Siegerpokal in Empfang nehmen. Und das nachdem sie eine Gewichtsklasse höher gestartet war. Ebenfalls in dieser Altersklasse startete Louis Hoffmann zu seinem ersten internationalen Auftritt. Nach einer unglücklichen Niederlage gegen einen Italiener, kämpfte er sich souverän durch die Hoffnungsrunde. Im Kampf um Bronze besiegte er seinen Gegner aus Österreich mit Ippon für Tai-O-Toshi.
In der Altersklasse u13 startete unser „Neuzugang“ Edgar Rösner mit einem überlegenen Sieg gegen einen Kämpfer aus Moldawien in das Turnier. Nach einer Niederlage im Halbfinale, galt es für „ Eddy“ sich noch einmal für das Trostrundfinale zu motivieren. Hier zeigte er noch einmal seine ganze Klasse und gewann nach nicht einmal einer Minute Kampfzeit vorzeitig und konnte sich so über seine erste internationale Medaille freuen.
Abschließend galt es für unsere drei Sportschüler Vanessa Schindler, Michelle Hoffmann und Max Müller das bisherige gute Abschneiden abzurunden. Nach erfolgreich geführten Vorrunden-und Halbfinalkämpfen, standen beide weibliche Starterinnen im Finale. Leider konnten sie da nicht an ihre bis dahin gezeigten Leistungen anknüpfen und mussten sich mit der Silbermedaille zufrieden geben.
Am Ende des Wettkampftages schafften die Leipziger Sportlöwen durch einen hart erkämpften dritten Platz durch Max Müller ein Novum bei Ihrer Teilnahme an diesem hochrangigen Turnier. Alle Starter traten nach einem anstrengenden Wettkampftag die Heimreise mit einer Medaille an!
Wir gratulieren den Athleten und dem Trainer zu diesem fantastischen Erfolg!








































































































































































