Kyu-Prüfung im Maxipack

Das Sportlöwen-Schuljahr findet seinen Abschluss traditionell mit der Kyu-Prüfung kurz vor den Sommerferien. Aufgrund der vielen Prüflinge, fand die Veranstaltung gestaffelt über ein ganzes Wochenende statt. Als Belohnung folgte im Anschluss auf die Prüfung unser Vereinsfest.

Unsere letzte Gürtelprüfung fand unter strengen Coronaregeln statt, dieses Jahr war der gesetzliche Rahmen ein wenig lockerer gespannt. Trotzdem wurde auch dieses Jahr auf ein Blockkonzept gesetzt, so konnte die Prüfung reibungslos ablaufen. Am Samstag starteten die Anfängergruppen, die ihren ersten Kurs mit dem achten Kyu (weiß-gelb) abschließen wollten.

Der Sonntag begann mit den letzten Anfängergruppen, danach begaben sich die SportlerInnen der Altersklasse U11 auf die Matte. Hier konnten Prüfungen zum siebten (gelb) und sechsten Kyu (gelb-orange) bewundert werden.

Insgesamt 140 GürtelanwärterInnen stellten sich der Herausforderung und trotz der großen Aufregung wurden alle TeilnehmerInnen am Ende des Tages mit einer Urkunde für ihre solide Leistung belohnt. Allein 80 Judo-Anfänger freuten sich über den Erhalt des ersten farbigen Gürtels.

Mit einigen Nachholprüfungen in der letzten Schulwoche, beziehungsweise der ersten Ferienwoche konnten diesen Sommer 145 Kinder bei uns in der Halle ihre Prüfung zum nächsten Kyu ablegen. Der Erhalt des nächsten Kyu-Grades ist oft auch obligatorisch für den Wechsel in die nächsthöhere Trainingsgruppe.

Wir gratulieren allen zu ihrer bestandenen Prüfung und freuen uns darauf, euch nächstes Schuljahr mit dem neuen Gürtel begrüßen zu dürfen!

KaRi-Nachwuchs für den Judoverband

Über das letzte halbe Jahr bot der Judoverband Sachsen wieder eine Kampfrichterausbildung an, um auch zukünftig die Ausrichtung von Wettkämpfen im Verband zu gewährleisten. Auch Lea Wierick und Florian Sieber nahmen an den drei Blockeinheiten des Lehrgangs teil und konnten Anfang Juli ihre bestandene Prüfung zelebrieren.

Glückwunsch zu dieser Leistung!

Souverän in die Sommerpause

Mit der BEM U18 neigte sich das erste Halbjahr 2022 Anfang Juli dem Ende entgegen. Mit ungebrochener Motivation begaben sich 4 Sportlöwen an den Start, um sich für die LEM am 10.09. zu qualifizieren. Am Ende stand mit 2 Bezirksmeistertiteln und 2 dritten Plätzen ein respektables Ergebnis im Notizbuch von Erfolgstrainer Tobias Mathieu.

Besonders Jonas Mikosch (-66 kg), der in einer gut besetzten Gewichtsklasse als jüngster Jahrgang den Bezirksmeistertitel erringen konnte, sorgte für strahlende Augen. Dabei zeigte er vor allem im Halbfinale eine starke Leistung und warf seinen Gegner innerhalb einer Minute zwei mal auf die Matte.

Trainer Tobias Mathieu:
“Die erste Hürde haben alle bravourös übersprungen, vor allem wenn man bedenkt, dass drei Starter als jüngster Jahrgang keinen einfach Stand in der neuen Altersklasse haben. Jetzt werden wir die Sommerferien zur Regeneration nutzen und dann motiviert in die Vorbereitung auf die Landesmeisterschaft starten.”

Mit einer Wild-Card zum Meistertitel

Mit der Mitteldeutschen Meisterschaft (MDEM) im thüringischen Rudolstadt fand Anfang Juni der diesjährige Jahreshöhepunkt der Altersklasse U15 statt. Nach der doch etwas enttäuschenden Landesmeisterschaft, bei der sich insgesamt nur drei Sportlöw*innen qualifizieren konnten, mischten die unterschiedlichsten Ereignisse das Team etwas durcheinander.

Hannes Schürer und Anton Beck waren eigentlich gar nicht für die MDEM qualifiziert. Beide nahmen vor der Landesmeisterschaft (LEM) an einem strapazenreichen Trainingslager teil und konnten deswegen nicht ihr ganzes Leistungsvermögen abrufen. Landestrainer Frederik Jäde erkannte aber das Potenzial und ließ beide Sportler mit einer Wild-Card an den Start gehen.

Hannes Schürer gehörte in der Gewichtsklasse -46 kg, trotz seines Ausscheidens bei der Landesmeisterschaft, zum Favouritenkreis und erfüllte das in ihn gesetzte Vertrauen. Mit einer hochkonzentrierten Leistung und vielseitigen Techniken zog er gegen den amtierenden Landesmeister in das Finale ein. Dies gewann er mit einem fulminanten Uchi-Mata nach knapp 15 Sekunden und strahlte mit Trainer Sebastian Hampel um die Wette.

In der Gewichtsklasse –50 kg zeigte auch Anton, dass er zu den besten Judoka Mitteldeutschlands zählt. Nach einem Sieg und einer Niederlage gegen den späteren Meister, stand er im “Kleinen Finale”, also dem Kampf um Platz drei. Nach 30 Sekunden konnte auch er sich mit einem sehenswerten O-Uchi-Gari vorzeitig die Medaille sichern.

Trainer Sebastian Hampel wusste, bei wem er sich zu bedanken hatte:

“Mein Dank geht natürlich an Landestrainer Frederik Jäde, welcher beiden Sportlern heute die Möglichkeit bot, das Judo zu zeigen, zu dem sie in der Lage sind. Ich freue mich, dass Hannes und Anton sich für die vielen schweißtreibenden Trainingseinheiten belohnen konnten.”

Vize-Landesmeister im Schwergewicht, Rolland Kohl, konnte an seine sehr guten Leistungen bei der Landesmeisterschaft und Lipsiade leider nicht anschließen und beendete den Wettkampf mit Platz sieben.

Die qualifizierten Mädchen Maria Gohr und Frieda Baumbach konnten verletzungsbedingt und wegen einer Kulturveranstaltung in Wien leider nicht am Wettkampf teilnehmen.

Erfolgreichster Leipziger Verein

Jedes Jahr wird im Sportbezirk Leipzig die “Lipsiade” (eine Art “Stadtmeisterschaft”) in den verschiedensten Sportarten abgehalten. Auch dieses Jahr lockte der zweitägige Wettkampf eine Vielzahl an Vereinen und Judoka in die zentral gelegene Sporthalle in der Brüderstraße. Mit ingesamt 64 siegeshungrigen Judoka, waren die Sportlöwen der Verein mit den meisten Starter*innen, gefolgt vom JC Leipzig (57) und dem Verein Judo Holzhausen (42).

Am Ende holte der Verein stolze 45 Medaillen, davon 16x Gold. In allen vier männlichen Altersklassen (U11, U13, U15 und U18) gewannen die Sportlöwen die Mannschaftswertung. Die Mädchen der U13 erkämpften sich den zweiten Platz. Bei der weiblichen U11 wurde es Platz 3.

Auch im Medaillenspiegel triumphierten die Sportlöwen (16x Gold, 16x Silber, 13x Bronze; 45) vor dem Judo Club Leipzig (16/12/10; 38) und Holzhausen (11/6/11; 28).

Über drei Medaillen hat sich Vereinspräsident Tino Rose besonders gefreut:

“Bei ihrem ersten Wettkampf haben drei Sportler aus der Ukraine sofort Gold geholt. Das war ein tolles Erfolgserlebnis für die Kinder, die erst im März aus der Ukraine geflohen sind.

Insgesamt freue ich mich extrem über unser Abschneiden. Die Lipsiade, die inoffizielle Stadtmeisterschaft, ist ein guter Indikator über die Jugendarbeit und die vielen Medaillen zeigen uns, dass wir eine Menge richtig machen.”

Als Schuljahresabschluss stehen jetzt noch die Kyu-Prüfung (9. & 10 Juli) und das Vereinsfest am 10. Juli auf dem Programm.


Ergebnislisten

Platzierung U11Name



🥇
Hugo Salloum
Tiomofey Shulyakovsky
Hugo Hartlich
Felix Voßler
Luis v. Wolffersdorf
Laura Pollock
Magalie Galander
🥈Mona Eschenhagen
San Saeed
Henry Naumann
Artur Senior
Mattheo Horn

🥉
Lovis Fröhlich
Friedrich Hammermüller
Jonas Rieger
Ole Lecher

Platzierung 13Name


🥇
Emil Tischler
Hannes Voßler
Anna Reitmann
Gordey Shulyakovsky
Oleksandr Yekhivych

🥈
Hannah Schotte
Oskar Köhler
Nils Geuthe
Henriette Jahn
Wanja Daniel
Onno Drost
🥉Noah Muttke
Noah Rosenfeld
Jakob Längricht
Sophie Jacob

Platzierung U15Name

🥇
Hannes Schürer
Anton Beck
Rolland Kohl
🥈Helene Rose

🥉
Frieda Baumbach
Levi Will
Cedric Klemm

Platzierung U18Name
🥇Pepe Seliger

🥈
Niklas Schubert
Ali Khalifa
Baba Sok
Jonas Mikosch
🥉Moritz Beck
Emiliano Milker Sandoval

Neue Meister im Verein

Bei der diesjährigen Dan-Prüfung in Riesa konnten sich Björn Dorow und Benny Bruck hervorragend präsentieren und wurden für ihre gezeigten Leistungen mit dem ersten Dan, dem Meistergrad belohnt.

Insgesamt gibt es 10 Dan-Grade. Die ersten fünf Grade bekommen den schwarzen Gürtel. Ab dem 6. Dan darf der rot-weiße Gürtel getragen werden.

Wir gratulieren den beiden Sportlern recht herzlich!

Unter den Erwartungen geblieben

Während die älteren Sportler am ersten Juniwochenende den Tuzla-Cup in Berlin besuchten, fand gleichzeitig die Landesmeisterschaft der Altersklasse U15 statt. Insgesamt acht Sportler*innen versuchten nicht nur das Siegerpodest zu erklimmen, sondern ebenfalls sich für den Jahreshöhepunkt, die Mitteldeutschen Meisterschaft, zu qualifizieren.

In der Gewichtsklasse +66 kg startete Rolland Kohl stark ins Turnier, setzte sich gegen seine Konkurrenten durch und unterlag nur im Finale, nach einer kleinen Unachtsamkeit. Ebenfalls souverän stieß Frieda Baumbach bis zum Einzug in das Finale vor und musste sich hier der Favoritin geschlagen geben. Am Ende wurde sie mit der Bronzemedaille belohnt. Ebenfalls Bronze sicherte sich Maria Gohr (-52 kg). Mit insgesamt drei fünften Plätzen und der damit verpassten direkten Qualifikation ärgerten sich Emil Tischler (-40 kg), Hannes Schürer (-46 kg) und Anton Beck (-50 kg) über lösbare Aufgaben und den Fakt, leider an dem entscheidenden Tag nicht alles abgerufen zu haben, was möglich gewesen wäre.

So schloss ein Wettkampftag, welcher in der Gesamtbetrachtung eher zu den enttäuschenden zählen darf. Nun gilt es für die drei Qualifikanten, die restliche Trainingszeit effektiv zu nutzen, um das Sportjahr versöhnlich abzuschließen.

Reise in die Hauptstadt

Mit dem 25. Tuzla-Cup veranstaltete der AC-Berlin am ersten Juniwochenende ein zweitägiges Topturnier, bei dem natürlich auch die Sportlöwen nicht fehlen durften! Der Samstag (4.6.) stand im Zeichen des Nachwuchssports, die Altersklassen U15 und U18 standen mit über 500 Teilnehmern auf der Matte. Am Sonntag (5.6.) starteten die Teilnehmer*innen aus dem Erwachsenenbereich, hier zeigten sich immerhin noch 100 Judoka von ihrer besten Seite. Fast alle Bundesländer waren vertreten, außerdem reisten Judoka aus sechs weiteren Ländern (Österreich, Litauen, Lettland, Polen, Dänemark und Tschechien) an.

Da am selben Wochenende die Landesmeisterschaft der U15 durchgeführt wurde, konnten nur die Sportler der U18 antreten. Vier Sportlöwen stellten sich der Aufgabe, ihren ersten Wettkampf in der neuen Altersklasse zu bestreiten.

Trainer Tobias Mathieu: “Ein internationales Turnier ist immer etwas Besonderes. Leider konnten wir keine Medaille erkämpfen, aber das ist nicht so schlimm. Das gezeigte Niveau war heute sehr hoch und die vier haben gut mitgekämpft. Wichtig sind die gesammelten Erfahrungen. Die U18 unterscheidet sich stark von der U15, nicht nur in Bezug auf die “Wettkampfhärte”, auch das taktische Verständnis ist in dieser Altersklasse etwas ganz anderes. Aber ich freue mich, dass die vier ihren ersten U18-Wettkampf bestreiten konnten. In der nächsten Zeit werden wir noch einige Stellschrauben im Training drehen müssen, besonders was den Griffkampf angeht. Aber ich blicke optimistisch nach vorn, besonders auf die Meisterschaftsserie, die ja vor der Tür steht.”

Am Sonntag starteten drei Sportlöw*innen in der Altersklasse Männer/Frauen. Highlight an diesem Tag war Aaron Schneider, der sich die Silbermedaille erkämpfen konnte. Nach langer Wettkampfpause traute er sich in der Gewichtsklasse -100 kg auf die Matte. Dabei zeigte er gute Stand-Boden-Übergänge, im ersten Kampf konnte er seinen Widersacher mit einem Hebel überraschen. Im Finale unterlag er seinem Gegner dann nach kurzer Zeit durch eine trickreiche Hebelaktion und musste sich mit Platz zwei begnügen. Maya Zippel (-70 kg) erkämpfte sich Platz fünf.

Trainer Tobias Mathieu: “Das Turnier war auch im Erwachsenenbereich gut besetzt. Maya konnte sich dadurch gut auf die Deutsche Meisterschaft in drei Wochen vorbereiten, da drücken wir ihr natürlich wieder die Daumen. Glückwunsch an Aaron zur Silbermedaille. In der zweiten Jahreshälfte werden wir hoffentlich ein paar mehr Erwachsenenwettkämpfe anfahren. Vielleicht schaffen wir es ja nächstes Jahr sogar, endlich wieder ein Landesligateam zu stellen!”

Training in Jena

Am Dienstag, den 24. Mai fuhr eine siebenköpfige Sportlöwen-Auswahl (5x U15 und 2x U18) mit Trainer Tobias Mathieu zum gemeinsamen Training zum Sportgymnasium Jena. Zu Gast waren auch verschiedene Vereine aus Mitteldeutschland und eine Verein aus Frankreich (ca. 30. Personen). Geleitet wurde das Training von Stützpunkttrainer Markus Kost.

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Der Schwerpunkt lag bei Kampftraining mit zwölf Runden Randori, aufgeteilt in zwei Gruppen (leicht/schwer). Abgeschlossen wurde das Training mit 15 Minuten so genanntem “Ippon-Change” im Boden (d.h. sobald ein Ippon erzielt wird, wird nicht weitergekämpft sondern der Partner gewechselt). Trainer Tobias Mathieu zum Training:

“Das knallharte Randori und das hohe Tempo waren eine super Vorbereitung auf die anstehenden Turniere, u.A. Landes- und Mitteldeutsche Meisterschaft U15 sowie Lipsiade und Bezirksmeisterschaft U18.”

Erfolgreich beim Mammut-Cup

Abseits der Bezirksmeisterschaft besuchte letztes Wochenende eine kleine Abteilung der Sportlöwen den Mammutcup in Spremberg. An dieser Stelle noch einmal ein dickes Dankeschön an Toni Werner und Sebastian Rieger, für ihre großartige Hilfe bei Hin- und Rückfahrt und natürlich die Betreuung während des Wochenendes. Die Anreise erfolgte schon Freitagabend, der Gastgeberverein Asahi Spremberg ermöglichte unseren Sportler*innen eine Übernachtung auf der Judomatte. Derart auf das Wochenende eingestimmt begann am Samstag der Wettkampf mit internationaler Beteiligung, u.a. aus Polen und Tschechien.

In der Altersklasse U9 starteten drei Sportlöwen. San Saaed (-24 kg) gewann das Turnier souverän, er konnte alle fünf Kämpfe vorzeitig beenden und zeigte sich auch technisch sehr vielseitig. Den zweiten Platz erkämpften sich Pablo Goldamaz-Fels und Karlo Lerz.

Die U11 war von Löwenseite ein wenig dichter besetzt. Hugo Hartlich konnte drei Gegner besiegen und stand so im Finale gegen einen polnischen Sportler. Nach einem kurzen Kampf konnte Hugo auch diese Begegnung für sich entscheiden, mit einer Seoi-nage und sofortigem Ippon sicherte er sich die Goldmedaille.

Trainer Christoph zeigte sich begeistert: “Hugo ist technisch sehr begabt, leider hat bei den letzten Wettkämpfen am Ende immer ein kleines Stück zum Sieg gefehlt. Umso mehr freue ich mich, dass er in Spremberg sein volles Potenzial zeigen konnte.”

Auch Lovis Fröhlich kämpfte in der Vorrunde stark, im Finale gab er gegen seinen polnischen Gegner aber einen Waza-ari ab und geriet so in den Rückstand. Doch kurz vor dem Ende der Kampfzeit konnte Lovis noch einen Angriff starten, überrumpelte seinen Gegner und belegte ebenfalls den ersten Platz.

Am Ende des Wettkampftages folgte noch die Vereinswertung, auch hier konnten die Sportlöwen punkten und bekamen den Pokal für den vierten Platz überreicht. Dieser befindet sich mittlerweile natürlich auf dem Trophäenbrett in der Halle und darf bewundert werden!

NameAltersklasse
🥇San SaaedU9
🥇Lovis FröhlichU11
🥇Mona EschenhagenU11
🥇Hugo HartlichU11
🥈Pablo Goldamaz-FelsU9
🥈Karlo LerzU9
🥈Magali GalanderU11
🥈Linda WocheU11
🥈Friedrich HammermüllerU11
🥈Luis v. WolffersdorffU11
🥉Felix VoßlerU11
🥉Mattheo HornU11
🥉Frieda MöhrstedtU11
🥉Laura PollockU11
🥉Henry NaumannU11
🥉Jonas RiegerU11

Leipzigs Meister

Mit der Bezirkseinzelmeisterschaft der Altersklasse U15 begann am vergangenen Wochenende, beim ausrichtenden PSV Leipzig, der Qualifikationsweg zur diesjährigen Mitteldeutschen Meisterschaft in Rudolstadt. Nach einigen Verletzungen und diversen Krankheiten, stellten sich noch acht Sportlöw*innen dieser Herausforderung.

Im ersten Block am frühen Morgen, kämpften die männlichen Judoka um die begehrten Medaillen. Mit technisch vielseitigem Auftreten und kämpferisch starken Leistungen sicherten sich Hannes Schürer (-46 kg), Anton Beck (-50 kg) und Rolland Kohl (+66 kg) den Titel des Bezirksmeisters. Der noch U13 Sportler Emil Tischler (-40 kg) erkämpfte sich nach drei sehr ausgeglichenen Kämpfen und mehreren Siegen gegen ältere Judoka überraschend die Bronzemedaille.

Bei den Mädchen wusste Amelia Mikosch in der Gewichtsklasse über 63 Kilogramm mit einem Sieg gegen eine 30 Kilo schwerere Gegnerin zu überzeugen und gewann wie Helene Rose (-48 kg) und Frieda Baumbach (-57 kg) die Bronzemedaille.

Jetzt heißt es in 14 Tagen in Kamenz mit der Landeseinzelmeisterschaft die letzte Qualifikationshürde zum Jahreshöhepunkt Mitteldeutsche Meisterschaft zu nehmen und sich damit für die vielen fleißigen Trainingsstunden zu belohnen.

Projekttag bei den Sportlöwen

In Zusammenarbeit mit vier Studierenden der Universität Leipzig fand am 15.05.2022 bei den Leipziger Sportlöwen ein Inklusions- und Integrationstag statt. 12 Sportler*Innen der U13 und Trainer Tobias Mathieu fanden sich in der Judohalle ein, um gemeinsam den Tag zu verbringen.

Studentin Charlotte Fetsch: „Mit diesem Tag wollen wir es schaffen, dass ein Wir-Gefühl in der Gruppe entsteht. Durch die verschiedenen Aktivitäten sollen gruppendynamische Prozesse in Gang gesetzt werden, die einen Zusammenhalt schaffen. Außerdem wollen wir damit die Kommunikation untereinander erleichtern.“

Im ersten Teil des Tages wurden verschiedene Spiele gespielt, damit sich die Teilnehmer*Innen besser kennenlernen und Vertrauen zueinander aufbauen konnten. Dabei steuerten sich die Kinder wie Roboter durch die aufgebauten Parcours in der Halle oder mussten sich gegenseitig auffangen. Nach einer kurzen Verschnaufpause mit Tee und Gebäck standen am Nachmittag ein Staffelwettkampf und eine Schnipseljagd auf dem Programm. Dabei war Teamarbeit gefragt, um die verschiedenen Stationen zu bewältigen und den Schatz auf dem Gelände zu finden.

Am Ende gingen alle Teilnehmenden mit einem Lächeln nach Hause und auch die Betreuer waren mit dem Tag rundum zufrieden.

Trainer Tobias Mathieu: „Zuerst einmal muss ich mich bei Yannis, Jasmin, Annika und Charlotte bedanken. Sie haben mit viel Liebe in der Planung und Durchführung den Kindern einen schönen Sonntag bereitet. Aber auch für das Training erhoffe ich mir dadurch eine positive Entwicklung in der Zusammenarbeit unter den Sportler*Innen. Nicht zuletzt konnte ich mir natürlich selbst viel neues Wissen aneignen.“

Jahreshöhepunkt in Rodewisch

Die Besten aus den Sportbezirken Leipzig, Dresden und Chemnitz trafen sich am 9. April in Rodewisch zur Landesmeisterschaft. Unter den über 170 Sportler*innen befanden sich auch 14 Sportler*innen von den Sportlöwen. Für die Altersklasse der U13 war das Turnier im Vogtland der sportliche Jahreshöhepunkt. Am Ende eines langen Tages konnten sich die Trainer Sebastian Hampel und Tobias Mathieu über drei Landesmeistertitel, einen zweiten Platz und drei fünfte Plätze freuen.

Nicht zu stoppen auf Ihrer Mission “Gold-Medaille” waren Kira Noeller (-57 kg), Alba Koch (-33 kg), Anna Reitmann (-48 kg). Dabei konnten alle mit technischer Vielseitigkeit im Stand überzeugen und ihre Gegnerinnen reihenweise auf die Matte „legen“. Auch Clara Barthauer (-36 kg) konnte die Trainer mit ihrem lehrbuchreifen Tai-Otoshi überraschen. Am Ende reichte es dann aber leider nur zu Platz fünf.

Besonders hervorzuheben ist, dass Alba Koch und Anna Reitmann (bei ihrem dritten Wettkampf!) nach dem JVS-Sichtungsturnier in Riesa nun schon ihre zweite Goldmedaille in diesem Jahr erkämpfen konnten.

Bei den Jungs überzeugte mit drei Siegen gegen starke Gegner Emil Tischler (-40 kg). Zwei Kämpfe entschied er im Boden und bewies starke Nerven. In einem hochklassigen Finale zeigte Emil nochmal all seinen Kampfeswillen und verlor denkbar knapp durch Kampfrichterentscheid.

Cheftrainer Sebastian Hampel war sehr zufrieden mit dem Abschneiden seiner Schützlinge:

„Mich hat es für Alba, Kira und Emil gefreut, da sie im Vergleich zum Vorjahr ihre Platzierung verbessern konnten. Auch Anna hat sich großartig präsentiert. Die anderen Starter*innen haben viele Inhalte aus dem Training umsetzen können und ein großes Kämpferherz gezeigt. Auch wenn es noch nicht für eine Medaille gereicht hat, könne alle auf die gezeigten Leistungen stolz sein. Wir konnten aus dem Wettkampf unsere Schlüsse ziehen und befinden uns auf einem sehr guten Weg! Ich bin sehr zufrieden und zuversichtlich im Hinblick auf die nächsten Turniere.“


Medaillenspiegel

1. PlatzKira Noeller, Alba Koch, Anna Reitmann
2. PlatzEmil Tischler
5. PlatzHannes Vossler, Nils Geuthe, Clara Barthauer

Top-Niveau in Jüterbog

Am ersten Aprilwochenende nahm eine über 25-köpfige Sportlöwen-Delegation den langen Weg nach Jüterbog (Brandenburg) auf sich, um beim 15. Mauritius-Cup um Medaillen zu kämpfen. Für einige Teilnehmer*innen war es die Möglichkeit, erste Wettkampferfahrungen zu sammeln, andere Judoka wollten zeigen, dass sie sich auch gegen die internationale Gegnerschaft (einige Vereine reisten sogar aus Polen und Tschechien an) durchsetzen können.

Den Anfang des Tages machte die Altersklasse U10. Hier konnten Magali Galander (-44 kg) und Henry Naumann (-46 kg) die Spitze des Podests erklimmen, Lovis Fröhlich (-28 kg) erkämpfte sich die Bronzemedaille. In der U12 konnte sich Jonas Rieger (-46 kg) über Silber freuen, Linda Woche (-28 kg) sicherte sich Platz 3. In der Altersklasse U16 konnte sich Florian Sieber (-73 kg) die Bronzemedaille umhängen lassen.

Trainer Tino Rose zum Wettkampf:

“Das Turnier war vom Niveau her sehr hoch angesetzt, was für einige Sportler*innen vielleicht ein wenig abschreckend war, und dadurch nicht alle ihr volles Potenzial abrufen konnten. Andere wiederum hatten einen sehr guten Tag. Besonders aufgefallen sind mir Lovis und Louis, beide wollten gewinnen und wenn man das von außen sieht, dann kann einem schon das Herz aufgehen. Genau das wollen wir von unseren Sportler*innen. Deswegen war das Turnier auch so wichtig für unsere “Erstwettkämpfer”. Die Platzierung steht erstmal nicht im Vordergrund, es geht darum zu kämpfen, die Trainingsinhalte umzusetzen und gewinnen zu wollen. Und umgekehrt ist es für uns Trainer*innen auch immer eine Rückmeldung, was klappt gut, was müssen wir im Training nochmal durchgehen.”

Die erste Hürde gemeistert

Am letzten Märzwochenende fand beim Leipziger Polizeisportverein die Bezirksmeisterschaft der Altersklasse U13 statt. Über einhundert Leipziger Judoka wollten sich gegen ihre Mitstreiter durchsetzen und nicht nur einen Podestplatz, sondern auch ein Ticket für die anstehende Landesmeisterschaft ergattern!

Unter den Startenden befanden sich 18 Sportlöw*innen, die ihren Trainern Tobias Mathieu und Sebastian Hampel beweisen wollten, dass sie zu den besten gehören. Und das gelang auch phänomenal, vierzehn von ihnen konnten sich einen Medaillenplatz erkämpfen (4x Gold, 3x Silber, 7x Bronze), dazu kommen noch drei Sportler*innen, die mit einem fünften Platz knapp an der Qualifikation scheiterten.

Name
1. PlatzAlba Koch, Emil Tischler, Hannes Voßler, Noah Mutke
2. PlatzOnno Drost, Kira Noeller, Nils Geuthe
3. PlatzOskar Köhler, Louis Rothmann, Wanja Daniel, Hamza Khalifa, Sophia Stammel, Sophie Jacob, Clara Barthauer

Trainer Tobias zeigt sich motiviert:

“Alle Starter*innen haben die Trainingsinhalte positiv umsetzen können, von der Bewegung auf der Matte und des Partners bis zur technischen Komponente. Ein Ausrufezeichen konnte Emil setzen, der im Finale mit meiner persönlichen Lieblingstechnik Ushiro-yoko-shio-gatame (“Gurke”) punkten konnte. Wir werden in den nächsten zwei Wochen noch ein wenig an der “Härte” arbeiten. Wenn die Qualifizierten es schaffen, sich auch dann mit vollem Einsatz durchzubeißen und weiterzukämpfen, wenn es anstrengend wird, dann blicke ich mit Zuversicht auf die LEM am 09. April.”

Motivationsbooster Berlin

Am vergangenem Wochenende fand in Berlin das erste Bundessichtungsturnier der Altersklasse U15 statt. Insgesamt fünf Sportlöwen versuchten sich in die Notizhefte der Bundestrainer zu kämpfen.

Der erste Wettkampftag war den männlichen Startern vorbestimmt. Und hier schafften die drei Jungs ein Novum, denn alle kämpften um die Medaillenplätze. In der Gewichtsklasse +66 kg schaffte es Rolland Kohl bis in das Finale, unterlag da aber einem Sportschüler aus Frankfurt/Oder.

“Im Finale war ich leider Chancenlos. Mein Gegner war zwei Köpfe größer und dagegegen hatten ich leider kein Konzept. Die Silbermedaille gibt mir neue Motivation fürs Training, damit ich beim nächsten Turnier Erster werden kann.”

Jeweils um Bronze kämpften Hannes Schürer (-46 kg) und Anton Beck (-50 kg). Nach einem ausgeglichen Kampf verlor Anton denkbar knapp im Golden Score. Hannes war in seinem Kampf der bessere, aktivere Judoka. Zwei Wurftechniken wurden vom Kampfrichter leider nicht gewertet, so dass er sich mit Platz fünf zufrieden geben musste.

Am zweiten Tag versuchten unsere zwei weiblichen Starterinnen Helene Rose (-48 kg) und Frieda Baumbach (-57 kg) die Trainingsinhalte der letzten Wochen umzusetzen. Leider gelang dies noch nicht vollends und die Qualität der Gegnerschaft ließen für beide nur zwei Niederlagen zu. Trainer Sebastian Hampel zum Abschneiden der weiblichen Kämpferinnen:

“Mit dem technischen Inhalt kann ich mich nicht zufrieden geben, kämpferisch zeigten beide eine tolle Leistung, verloren mitunter nur denkbar knapp. Jetzt gilt es, im täglichen Training mehr die technische Komponente in den Vordergrund zu rücken!”

Insgesamt war das Wettkampfwochenende sehr aufschlussreich und zeigte, dass auch unsere Sportler*innen in der Spitze mitkämpfen können.

Frauen-Power in Riesa

Nach einer langen Wettkampfpause gab es Anfang März mit dem ” 20. Riesaer Stahlpokal” endlich wieder eine Möglichkeit, sich mit anderen Sportler*innen zu messen. Das Traditionsturnier lockte insgesamt knapp 300 Judoka aus 46 Vereinen und vier Bundesländern in den Altersklassen U13 und U15 an. Da der “Stahlpokal” gleichzeitig ein Sichtungsturnier des Judo Verband Sachsen ist, galt es auch wertvolle Pluspunkte im Notizheft des Landestrainers Frederik Jäde zu sammeln.

Leider konnte dieser nicht persönlich vor Ort sein und verpasste insgesamt drei Siege von unseren überragenden Mädchen am ersten Wettkampftag. In der Gewichtsklasse -48 kg setzte sich Anna Reitmann viermal souverän durch und gewann bei ihrem erst zweitem Wettkampf die Goldmedaille. Auch Alba Koch, in der Gewichtsklasse -33 kg, konnte den begehrten Siegerpokal erringen. Mit einer Bronzemedaille setzte Hannes Voßler (-46 kg) dem guten Abschneiden unserer Sportler*innen das i-Tüpfelchen auf.

In der Altersklasse U15 gab es am nächsten Tag mit dem Sieg von Frieda Baumbach in der Gewichtsklasse -57 kg eine faustdicke Überraschung. Sie zeigte, was mit absolutem Siegeswillen und Kampfgeist möglich ist und belohnte sich für ihren Trainingsfleiß. Helene Rose (-48 kg) und Rolland Kohl (+66 kg) konnten den Wettkampftag mit ihren beiden fünften Plätzen gekonnt abrunden.

Cheftrainer Sebastian Hampel zeigte sich erfreut:

“Insgesamt war das kämpferische Auftreten sehr lobenswert, bei allen Sportler*innen lässt sich in den letzten Wochen eine positive Entwicklung feststellen. Wir werden in den nächsten Trainingseinheiten verstärkt darauf eingehen, taktische Fehler und Ungenauigkeiten auszumerzen. Ich freue mich darauf, mit den Sportler*innen in die neue Wettkampfsaison zu starten.”

In den kommenden Wochen stehen mit dem Sichtungsturnier in Berlin und den “Copenhagen Open” noch anspruchsvolle und interessante Aufgaben vor der Tür.

Rekordverdächtiger Hochschulsport

Das neue Semester hat begonnen und damit auch der neue Hochschulsportkurs. Am letzten Dienstag leitete Trainer Tobias Mathieu das erste Training und die Matte platzte förmlich aus allen Nähten:

33 Sportler (!) hatten sich zum Training eingefunden. Diese Beteiligung ist rekordverdächtig! Neben den alteingesessenen Judoka, besuchten auch einige Teilnehmer zum ersten Mal ein Judotraining. Wir hoffen, dass uns diese bunte Mischung und diese Gruppenstärke auch in Zukunft erhalten bleibt.

Wettkampfwochenende der Superlative

Anfang Oktober ging es für die Judoka Altersklassen U13, U15 und U18 ins dörfliche Demitz-Thumitz, zu den diesjährigen Landeseinzelmeisterschaften. Nach langer Wettkampfpause wollten über 250 Sportler zeigen, dass sie auch in dieser Zeit nichts verlernt hatten.

Am Samstag versuchten acht Sportlöwen die begehrten Plätze auf dem Siegerpodest zu erkämpfen. Unter der Regie von Tobias Mathieu gelang geschichtsträchtiges:

Alle Starter konnten ihre positiven Trainingseindrücke bestätigen und gewannen eine Medaille. Am besten gelang dies in der U13 Hannes Schürer, der sich erstmals die Krone des Landesmeisters aufsetzen durfte. Die Silbermedaille gewannen Alba Koch und Kira Noeller, Bronze erkämpften sich Emil Tischler, Edwin Springer, Amelia Mikosch und Hannes Voßler. In der U18 überzeugte Edo Dieckmann mit drei souveränen Siegen und fand sich somit ganz oben auf dem Treppchen wieder. Ingesamt ein tolles Ergebnis, das Lust auf mehr macht.

Am Sonntag versuchten die älteren Sportler der U15 dieses Ergebnis zu bestätigen und ihre einjährige Wettkampfabstinenz in positive Energie zu verwandeln. Auch ihnen gelang dies ohne Wenn und Aber. Am Ende einer gut organisierten Veranstaltung konnten sich Stella Dieckmann (-48 kg) und Pepe Seliger (-50 kg) die Goldmedaille umhängen lassen. Weitere Medaillen erkämpften sich mit Platz drei Helene Rose, Frieda Baumbach und Anton Beck.


Mit insgesamt 13 Medaillen an beiden Tagen, konnten die Trainer Tobias Mathieu und Sebastian Hampel eine mehr als positive Bilanz ziehen:

“Ich denke, der Wettkampf hat uns gezeigt, dass wir viel richtig gemacht haben. Hinter uns liegen harte Monate, in denen durch wechselnde Schutzvorschriften und die Entwicklung der Pandemie ständig neue Möglichkeiten gefunden werden mussten, wie wir den Kindern trotzdem Spaß am Sport und Judo im Speziellen bieten können. Und natürlich fragt man sich ab und an, ob wir irgendetwas hätten anders machen sollen. Aber die Erfolge sprechen für sich und das ist nicht nur eine große Freude und Erleichterung, sondern auch das schönste Lob, das wir als Trainer für die ganzen Mühen bekommen können,” äußert sich Cheftrainer Sebastian Hampel.

Die Wettkampfpause ist vorbei!

Am 09.10. fand in Döbeln der 10. Stiefelpokal der Altersklassen U11 und U13 statt. Nach einer langen Wettkampfpause trotzten 251 Sportler aus 30 Vereinen den teilweise schwierigen Hygienevorschriften und teilten ihre Freude am Judo.

Nach einem langen Wettkampftag erkämpften sich die Sportlöwen einen sensationellen 2. Platz in der Mannschaftswertung und die Freude der Kinder kannte keine Grenzen!

Hier die Einzelergebnisse:

U11:
Gold: Linda Woche
Silber: Sophie Jacob, Hugo Hartlich, Louis Rothmann
Bronze: Laura Pollock, Clara Barthauer, Frieda Möhrstedt, Noah Rosenfeld, Ben Werner, Hamza Khalifa

5. Platz: Maria Ihsberger, Moritz Kuna, Oliver Borchert, Felix Voßler

U13

Gold: Philipp Pawleta
Silber: Alba Koch, Hannah Schotte
Bronze: Anna Reitmann, Oskar Müller

5. Platz: Onno Drost, Edwin Springer