Der tapfere Kampf der Sportlöwen

Ein Sonntag voller Aufs und Abs liegt hinter den wackeren Sportlöwen, als sie sich zum zweiten Kampftag aufmachten, um ihre Krallen zu wetzen und sich in der Arena zu behaupten.

Die erste Begegnung gegen Rodewisch 2 war wie ein unerwarteter Sprung ins kalte Wasser – mit einem Ergebnis von 6:1 gegen uns. Doch wir ließen uns nicht unterkriegen! Mit einem Löwenherz voller Entschlossenheit gingen wir in die zweite Begegnung gegen Altenburg. Ein wahrer Knochenkampf, der mit einem knappen 4:3 Sieg für uns endete. Ein Gefühl wie ein Triumphgebrüll in der Wildnis!

Doch die Herausforderungen hörten nicht auf, denn die dritte Begegnung gegen Crimmitschau endete in einem 3:3 Unentschieden. Ein Pattsituation, die unsere Kämpfer bis an ihre Grenzen forderte. Und das alles mit nur fünf von sieben Gewichtsklassen besetzt! Doch was uns fehlte an Quantität, machten wir wett mit Qualität.

Starke Einzelkämpfe prägten unseren Tag. Jeder Löwe zeigte Zähne und Krallen, kämpfte wie ein König des Dschungels um jeden Punkt. Der Zusammenhalt war unser stärkster Antrieb, und die Motivation brannte wie eine Sonne über der Savanne. Jeder Kämpfer gab sein Bestes, und das spürte man in jedem Moment.

Am Ende des Tages mögen die Ergebnisse in Zahlen gegossen worden sein, aber der wahre Sieg lag in der Leidenschaft, im Mut und im unbezähmbaren Geist unserer Sportlöwen. Denn egal was kommt, wir werden weiter brüllen und kämpfen wie die Könige der Arena!

Liga: Saisonauftakt mit Höhen und Tiefen

Am Sonntag waren die Sportlöwen nicht nur beim SPIZZ-Pokal in Liebertwolkwitz am Start. Der erste Liga-Kampftag gab den Startschuss für die zweite Landesliga-Saison unseres Teams. Letztes Jahr konnte die Mannschaft sich in ihrer ersten Saison souverän an der Tabellenspitze positionieren. Am Finalkampftag mussten die Sportlöwen dann aber einmal geschlagen geben, belegten Platz drei und verpassten so den Aufstieg in die Verbandsliga (hier nachzulesen).

Gleich zwei Begegnungen standen am Sonntag auf dem Plan. Gegen Judokan Schkeuditz verlor unser Team mit 4:3 Kämpfen, gegen Schlettau gewann die Truppe mit 4:3. Trainer Tobias Mathieu ist insgesamt zufrieden mit dem Ergebnis, sieht aber auch Verbesserungsbedarf in der Vorbereitung:

“Wir sind ganz gut in die neue Saison gestartet. In einigen Gewichtsklassen fällt es uns noch schwer, adäquaten Ersatz zu finden, falls mal jemand ausfällt, da müssen wir uns nächstes Jahr auf jeden Fall etwas breiter aufstellen.

Ich denke auch, dass uns ein regelmäßig stattfindendes Ligatraining nochmal die Möglichkeit geben würde, die kleinen Feinheiten in der Kampfführung zu verbessern. Das kann oft schon den Unterschied zwischen Sieg und Niederlage ausmachen.

Insgesamt wird es diese Saison wahrscheinlich ein bisschen schwerer als vergangenes Jahr, der Hype von der ersten Saison ist ein bisschen abgeflaut. Aber wir haben ein gutes Team und eindeutig Chancen auf eine Podestplatzierung. Dementsprechend ist das erste Ziel eine Qualifikation für die Finalkämpfe!”

Besonders stark zeigte sich unser Kämpfer in der Gewichtsklasse -100 kg, Sebastian Chanaa. Er konnte letztes Jahr alle Einsätze für sich entscheiden und bleibt auch in dieser Saison weiterhin ungeschlagen.

Aufstieg vertagt

Mit dem Finalkampftag am Sonntag in Döbeln ist die erste Ligasaison der Leipziger Sportlöwen-Mannschaft beendet! In der Döbelner Stadtsporthalle wollte das in der Vorrunde erstplatzierte Team Nägel mit Köpfen machen und mit einem Sieg den Aufstieg in die Verbandsliga klar machen.

Trainer Tobias Mathieu schwor seine Sportler noch einmal auf Siegeswille ein, denn gleich der erste Gegner war die Mannschaft des SC DHfK, die trotz zwei unbesetzten Gewichtsklassen eine starke Truppe auf die Matte brachte. Kein einfaches Halbfinale also!

Leider konnten das Team nicht in Bestbesetzung antreten. Punktgarant Kakha Samushiia (verletzt) und der Bundesliga erfahrene Christoph Paul fehlten bei diesem wichtigen und entscheidenden Kampftag. So konnte nach einigen knappen Kämpfen der SC DHfK die Begegnung mit drei zu vier für sich entscheiden und ins Finale einziehen. Damit endete der Traum vom Aufstieg.

Die verlorene Begegnung war natürlich ein Dämpfer, aber trotzdem war der Siegeswille der Mannschaft ungebrochen. Der Kampf um Bronze gegen den JSV Rammenau ging fünf zu zwei aus. Am Ende heißt es also Bronze für die Leipziger Sportlöwen!
Teamkapitän Pascal Stock ist zufrieden mit der Leistung seiner Truppe:

“Ich finde, gerade für die erste Saison haben wir uns super geschlagen. Der erste Kampf hätte auch ein Sieg sein können, aber die anderen Mannschaften wollen uns schließlich auch nichts schenken. Trotz der Enttäuschung haben aber alle im zweiten Kampf nochmal die Reserven angezapft und ihr Bestes gegeben! Ich bin sehr stolz auf unser Team, wir alle haben uns die Medaille als Belohnung für diese Saison verdient. Nächstes Jahr heißt das Ziel dann Aufstieg in die Verbandsliga, bis dahin können wir alle noch an unseren Techniken feilen!”

Pascal Stock
GewichtsklasseTeam
-60 kgEdo Dieckmann
-66 kgFrederik Ringeis, Moritz Beck
-73 kgBenny Bruck, Steffen Schüpbach, Emiliano Milker-Sandoval, Jonas Mikosch
-81 kgPascal Stock (C), Kakha Samushiia, Lasse Stalling, Christoph Paul, Björn Dorow
-90 kg
-100 kgSebastian Chanaa, Aaron Schneider
+100 kgMarcel Röhr
TrainerTobias Mathieu

Landesliga: Vorfreude auf die Finalrunde

Nachdem der erste Ligakampftag mit einem 3:0 für die Leipziger Sportlöwen hervorragend ausging, wollte das Team um Kapitän Pascal Stock am letzten Sonntag in Chemnitz „den Sack zumachen“. Das Ziel am zweiten Kampftag war, sich die bestmögliche Platzierung in der Vorrunde zu sichern, um am Finalkampftag die Chance auf einen Podestplatz zu haben. Beim Finalkampftag kämpfen die jeweils Erst- und Zweitplatzierten der beiden Vorrunden- Gruppen gegeneinander, das jeweilige Siegerteam steht im Finale, die Verlierer kämpfen den dritten Platz aus.

In der ersten Begegnung standen die Sportlöwen dem Team der Einheit Altenburg gegenüber. Mit einem 5:2 konnten die Leipziger einen weiteren Sieg verbuchen. Die zweite Begegnung gegen den Gastgeber CPSC ging mit 4:3 denkbar knapp an die Chemnitzer.

„Wir können uns über das Ergebnis freuen. Gegen den CPSC mussten wir uns leider geschlagen geben, auch wenn ein Sieg sicher möglich gewesen wäre. Aber das ist nicht schlimm, es sollte eigentlich fast unmöglich sein, uns den zweiten Platz in der Tabelle streitig zu machen. Ich freue mich vor allem über Frederik, er hat eine klare Verbesserung im Vergleich zum ersten Kampftag gezeigt. Den ersten Kampf konnte er klar gewinnen, im zweiten Kampf warf er seinen Gegner und hielt ihn anschließend sogar fest, leider nicht lang genug, sodass er den Kampf am Ende leider verlor. Pascal konnte nach einer Verletzung auch wieder am Kampfgeschehen teilnehmen. Ich blicke zuversichtlich in Richtung Finalkampftag.”

Tobias Mathieu

Fulminanter Ligastart

Am Sonntag gelang dem neu gegründeten Sportlöwen-Ligateam in Schlettau ein fulminanter Start in die Saison 2023. Zum ersten Kampftag der Landesliga hatten sich die Leipziger Sportlöwen, der JC Crimmitschau, die zweite Mannschaft des JV Ippon Rodewisch und als Gastgeber der TSV 1864 Schlettau versammelt.

Als erstes ging es gegen die Mannschaft aus Crimmitschau auf die Matte. Hier zeigten sich die Sportlöwen überlegen, mit 6:1 Kämpfen konnte der erste Sieg verbucht werden.

Gegen den JV Ippon Rodewisch stand es erst 3:0, dann drehten die Rodewischer nochmal auf. Mit einem 3:3 stand es zum letzten Kampf unentschieden, Kakha Samushiia konnte den entscheidenden Punkt holen und seinen Teamkameraden den zweiten Sieg bescheren.

Gegen den TSV Schlettau konnte das Team 5:2 Begegnungen gewinnen und sich so den dritten Tagessieg sichern.

Mit 3:0 Siegen und 150:60 Unterpunkten (Wertungen) konnten die Sportlöwen alle Begegnungen gewinnen und stehen so ganz oben in der Tabelle. In Chemnitz will die Mannschaft am 23.04., zum zweiten Kampftag, ihren Vorsprung ausbauen, um sich so einen guten Start für den Finalkampftag in Döbeln zu erarbeiten.