Ein Wochenende, doppelter Wettkampfspass

Am vergangenen Wochenende fanden mit der Bezirksmeisterschaft der U18 und U21 in Leipzig und dem Sparkassenpokal der U16 in Jena die zwei ersten Wettkämpfe des neuen Jahres statt.

Die Bezirksmeisterschaft beim gastgebenden PSV Leipzig entwickelte sich mit Silber für Vivien Müller bis 52 Kilogramm (U18) und Gold bis 90 Kilogramm für Aaron Schneider (U21) zum einen sehr erfolgreich, zum anderen qualifizierten sich die zwei Sportlöwen für die in drei Wochen stattfindenden Landesmeisterschaften in Demitz-Thumitz.

Etwas weniger erfolgreich gestaltete sich das Ergebnis, des mit über 700 Teilnehmer sehr gut besuchten Sparkassenpokals im thüringischen Jena in der Altersklasse U16 für unsere vier Sportschüler. Einzig Maya Zippel (-52 kg) konnte sich mit vier gewonnen Kämpfen und zwei Niederlagen auf Platz 5 in Medaillennähe vorkämpfen. Einen Sieg und zwei Niederlagen verbuchten Vivien Müller (-52 kg) und Edo Dieckmann (-34 kg) für sich, leider ohne zählbaren Erfolg blieb Sarah Müller (-44 kg).

Ausblick: Deutsche Meisterschaften in Stuttgart

Am Wochenende (20. und 21. Januar 2018) findet in Baden-Württemberg die Deutsche Judo Einzelmeisterschaft der Frauen und Männer statt. Gemeldet sind bisher 204 Frauen und 257 Männer. Darunter sind auch Marie Branser und Michelle Hoffmann von den Leipziger Sportlöwen.

Marie Branser hat im vergangenen Jahr die Silber-Medaille gewonnen und will in diesem Jahr wieder ein Platz auf dem Podium erkämpfen. Vorbereitet hat sich Marie in der vergangenen Woche im österreichischen Mittersill. Dort fand das weltweit größte Trainingslager mit über 900 Teilnehmer aus 47 Ländern statt. Eine Woche davor war sie bereits mit der Nationalmannschaft in Köln zu einem Testlehrgang.

„Meine Fitnesswerte waren gut und auch im Trainingslager in Österreich habe ich richtig Gas gegeben. Ich fühle mich fit und freue mich auf die Meisterschaft. Mein Ziel ist natürlich ganz klar wieder eine Medaille“, sagte die 25-Jährige.

Für Michelle Hoffmann ist es die erste DM bei den Senioren. Die 18-Jährige kämpft eigentlich noch bei den Junioren, hat sich aber bei den Mitteldeutschen Meisterschaften mit einem dritten Platz für die DM in Stuttgart qualifiziert.

In Stuttgart werden bereits die neuen IJF-Regeln angewendet. So werden künftig zwei Waza Ari-Wertungen wieder zu einem Ippon addiert. Ein Kampf kann zukünftig nur mit einer technischen Wertung oder durch Disqualifikation des Gegners gewonnen werden. Auch in der Golden-Score-Verlängerung entscheidet nur die dritte Bestrafung, die zur Disqualifikation führt, den Kampf.

Zeitplan der Deutschen Einzelmeisterschaft

Samstag, 20. Januar 2018
Frauen -48, -52, -78, +78 kg
Männer -60, -66, -100, +100 kg

Sonntag, 21. Januar 2018
Frauen -57, -63, -70 kg
Männer -73, -81, -90 kg

Vorrunden und Trostrunden: 9:30 Uhr:
Finale Block (Medaillenkämpfe): ab 16:00 Uhr, am Sonntag gegen 15:00 Uhr

Die Wettkämpfe aus Stuttgart werden live bei sportdeutschland.tv übertragen.

Michelle bei der Mitteldeutschen Meisterschaft

Am 2. Dezember fand in Jena die Mitteldeutsche Meisterschaft in der U21 statt. Zu diesem Ereignis, das die Qualifikation für die Deutsche Meisterschaft im nächsten Jahr darstellt, fanden sich 87 Sportler ein, um die begehrten Podestplätze zu erkämpfen. Unter den 87 Judoka befand sich auch unsere Athletin Michelle Hoffmann.

In der Gewichtsklasse -57 kg fand Michelles erste Begegnung schon morgens um 9 statt. Noch vor Ende der Kampfzeit konnte sie ihre Gegnerin mit Uchi-Mata und anschließender Sankaku-Festhalte besiegen und so einen weiteren Schritt  in Richtung Podest machen. Auch den zweiten Kampf konnte Michelle mit ihrer Lieblingstechnik (Uchi-Mata) und anschließendem Haltegriff für sich entscheiden und stand somit im Halbfinale.

Dort wartete mit Pauline Wullf eine von Michelles Trainingspartnerinnen. Nach langem und ausgeglichenem Kampf unterlag unsere Sportlerin im Golden Score und hatte nun noch den Kampf um Platz 3 vor sich.

Jetzt hieß es gewinnen, um an der Deutschen Meisterschaft teilnehmen zu können. Michelle kämpfte überlegen und konnte ihre Kontrahentin mit einem weiteren Uchi-Mata auf Ippon werfen.

Am Ende des Tages stand die Sportlöwin mit einem verdienten 3. Platz auf dem Podest und darf somit nächstes Jahr bei den Deutschen Meisterschaften starten.

 

Weihnachtsturnier und -Feier 2017

 

Am letzten Samstag veranstalteten die Leipziger Sportlöwen ihr alljährliches, vereinsinternes Weihnachtsturnier, mit anschließendem Puppenspiel und Weihnachtsfeier. Insgesamt fanden sich 55 Sportler der Altersklassen U9 und U11, aus 3 Trainingsgruppen in der Judohalle ein. Dieses Jahr war das Turnier auch noch die Premiere unserer beiden frisch gebackenen Kampfrichter.

Das Wiegen begann um 12:00 Uhr, gegen 12:30 wurde dann noch eine kleine Erwärmung durchgeführt und dann war es auch schon 13:00 Uhr und der Wettkampf konnte beginnen. Durch die individuelle Einteilung der Gewichtsklassen konnte gewährleistet werden, dass jeder Sportlöwe 3 Kämpfe hatte und sich der Tag auch für jeden lohnte.

 

Nach ungefähr 3 Stunden waren dann alle Kämpfe ausgetragen und es konnte zum eigentlich schönsten Teil eines Wettkampfes übergegangen werden: Zur Siegerehrung. Die Platzierungen der Sportler können hier eingesehen werden:

Ergebnisse Sportlöwenturnier

Zusätzlich dazu wurden auch wieder der beste Techniker und die beste Technikerin gekürt, die Wahl fiel dieses Jahr auf Roan Bischoff und Helene Rose.

Die beiden fröhlichen Gewinner des Titels „Beste Techniker“, Roan Bischoff und Helene Rose

Damit war das Turnier auch schon beendet und es folgte der zweite Teil der Doppelveranstaltung: Die Weihnachtsfeier, mit einem Puppenspiel des berühmten Wilfried Reach. Nebenbei gab es natürlich Unmengen an Weihnachtsgebäck und anderen Köstlichkeiten (für die wir uns auch dieses Jahr wieder ganz herzlichen bei allen fleißigen Eltern, Großeltern, Sportlöwen und allen anderen Bäckern und Köchen bedanken möchten) und gegen den Durst Punsch für die Kleinen und Glühwein für die Großen. Nach dem Puppenspiel konnte dann noch getobt werden und natürlich war auch für Sitzgelegenheiten gesorgt, damit man auch ein gepflegtes Gespräch starten konnte. Nach und nach lichteten sich dann aber doch die Reihen und als gegen 19:30 Uhr die letzten Sportler den Nachhauseweg angetreten hatten, fand auch die diesjährige Weihnachtsfeier einen angenehmen Abschluss.

Die Löwen von Wolfen

Mehrmals im Jahr fahren die Sportlöwen ins anhaltische Wolfen, um sich mit gleichaltrigen Sportlern aus Mitteldeutschland zu messen.

So auch geschehen an diesem Wochenende, während welchem sich insgesamt 21 Sportler unseres Vereines, der Konkurrenz aus drei Bundesländern stellten. Insgesamt kämpften 245 Sportler aus 23 Vereinen um die begehrten Podestplätze.

Wie immer ist nicht der Glanz der Medaille das Wichtigste, sondern wie können die Sportler das im Training Erlernte positiv im Wettkampf umsetzen. Am besten gelang dies nach Meinung der Trainer Tino Rose und Sebastian Hampel den Sportlern Roan Bischof (U11) mit der Silbermedaille und Ernesto Rosenkranz (U9) mit Gold am besten.

Nach zügiger Wettkampforganisation konnten sich die folgenden Sportler über einen Platz auf dem Siegertreppchen freuen:

Gruppe Tino Rose:

2. Plätze:   Roan Bischof

Manuel Thomas

Pepe Seliger

Florian Sieber

Samiel Kretschmann

Claudius Thierfelder

3. Plätze:   Konstatin Thierfelder

Maria Gohr

5. Platz:     Lysander Pech

 

Gruppe Sebastian Hampel:

1. Plätze:   Laura Gohr

Stella Dieckmann

Ernesto Rosenkranz

2. Plätze:   Baba Sok

Hannes Schürer

3. Plätze:   Konrad Domke

Emil Tischler

Lene Andersson Fast

Theo Keiderling

Helene Rose

Emil Hardt

Mohamed Narouf

3. Platz für Michelle Hoffmann

Nach ihrem 7. Platz bei den Deutschen Meisterschaften im März, konnte sich Michelle Hoffmann am Wochenende in Mannheim erneut in den Fokus des Bundestrainers kämpfen. Insgesamt vier Kämpfe musste Michelle beim „Wolfgang-Welz-Gedächtnisturnier“ austragen, um sich über die Bronzemedaille freuen zu dürfen.

In ihrer Gewichtsklasse -57kg stand Michelle, nach Siegen gegen „von Zalewski“ (BB), mit Fussfege und gegen „Wirl“ (NRW), mit zwei Hüftwürfen, im Einzug ins Finale ihrer Dauerrivalin Lea Markloff (HE) gegenüber. Nach einem langen und ausgeglichenen Kampf übersah der Kampfrichter leider eine unkorrekte Festhalte, zu Ungunsten von Michelle und so musste sich die Sportlöwin geschlagen geben.

Zum Glück gab es noch den Kampf um Platz 3, hier musste Michelle gegen Jordis Schreiber (NRW) um die ersehnte Medaille kämpfen. Nach kurzer Zeit gelang es ihr, eine so genannte Dreiecksbodentechnik (Sankaku-Gatame) anzuwenden und so konnte sie diesen Kampf sehr souverän für sich entscheiden und sich über die Bronzemedaille freuen.

Auch Stützpunkttrainer Miguel Lopes zeigte sich mit der gezeigten Leistung sehr zufrieden und hofft auf eine weitere Steigerung in Richtung Deutsche Meisterschaft, welche im März stattfindet, um auch dort eine Medaille erkämpfen zu können

Mehr als genug Nährstangen

Am Wochenende wurde im anhaltinischen Tangermünde der „18. Nährstangenpokal“ in den Altersklassen U9, U11, U13, U15 undU18 abgehalten. Unter den knapp 300 Teilnehmern aus fünf Bundesländern schlugen sich die jüngsten Wettkampfsportler unseres Vereines bei ihrem ersten Turnier bravourös.

In der Gewichtsklasse bis -25,3 kg erkämpfte Emil Tischler Bronze, mit einem gewonnenen und zwei verlorenen Kämpfen. Jeweils zwei gewonnene und einen verlorenen Kampf konnten Ernesto Rosenkranz (-25,7 kg) und Hannes Schubert (-28,6 kg) in ihren Pools erreichen und freuten sich wahnsinnig über die erste Silbermedaille und die damit einhergehenden Nährstangen, die für die Platzierten bereitgehalten wurden.

Eine Altersklasse höher, in der U11, gewannnen Leah Kovacs und Theo Keiderling ebenfalls Silber. Die Bronzemedaille erkämpfte sich Lene Andersson-Fast.

In der U13 schafften mit Alina Streblau, Emiliano Sandoval, Baba Sok und Benno Mikosch, durch ihre dritten Plätze, gleich vier Sportlöwen den Sprung auf das Siegerpodest.

Bei den ältesten und schwersten Sportlern dieses Tages, konnte Aaron Schneider in der U18 über 90 Kilogramm nach zwei siegreich gestalteten Kämpfen für die ersehnte Goldmedaille und damit den krönenden Abschluss, dieses erfolgreichen Wettkampfes sorgen.

Dreifacher Sieg für Aaron Schneider

Am Samstagabend gelang dem 16-jährigen Aaron Schneider beim „1. Zerbster Mitternachtsturnier“ eine tolle Premiere. Der diesjährige 5.-platzierte der Deutschen Einzelmeisterschaft, reiste mit seinem Trainer Sebastian Hampel ins anhaltinische Zerbst, um sowohl in der Altersklasse U18, als auch im Männerbereich Erfahrungen und Wettkampfpraxis zu sammeln. Das besondere an diesem neuartigen Turnier war, dass es erst 18:00 Uhr begann, im Hintergrund lief Musik und die Atmosphäre war generell sehr entspannt und angenehm.

Im Laufe des Abends musste der 100 Kilogramm schwere Sportlöwe drei mal auf die Judomatte, um in beiden Altersklassen Gold zu gewinnen. In der U18 gewann Aaron seinen Kampf nach knapp 30 Sekunden, mit einer, erst am Vorabend erlernten, Hebeltechnik.

Bei laufender Musik und Grillwurstduft, stellte er sich am späten Abend noch der Konkurrenz in der Offenen Klasse der Männer, ohne Altersbeschränkung. Souverän und abgeklärt besiegte der Blaugurt beide Gegner vorzeitig und konnte, stolz einen Schwarzgurt besiegt zu haben, das reichhaltige Kulturprogramm nutzen. Dabei konnte sich nicht nur über Grillgut und Salate gefreut werden. In der Disziplin „Einarmig Anreißen“ der kostenlos ausgeschenkten Hopfengetränke, konnte Aaron sich ohne Probleme den dritten Sieg des Abends schnappen.

Aaron, während er sich den dritten Sieg sichert.

Insgesamt war das „Mitternachtsturnier“ eine tolle Veranstaltung und eine gelungene Abwechslung, zu den sonst anstehenden Wettkämpfen. Im kommenden Jahr sollte diese Gelegenheit aber dringend von mehr Teilnehmern der Erwachsenengruppe genutzt werden!

Sichtung im Vogtland

Am Sonntag fand in Rodewisch das “ Vogtlandpokalturnier“ (gleichzeitig auch Sichtungsturnier des Judoverbandes Sachsen) in der Altersklasse U15 statt. Unter den knapp 100 Teilnehmern befanden sich auch drei Sportschüler unseres Vereines, welche noch dringend benötigte Platzierungen für ihren Kaderstatus erkämpfen wollten.

Bei den Mädchen gelang dies den beiden Müller-Schwestern, mit der Silbermedaille für Sarah (-40 kg) und einer Bronzemedaille für Vivien (-52 kg), relativ problemlos. Beide mussten sich nur einer Konkurrentin beugen und gewannen den Rest der Kämpfe souverän.

Bei den Jungs kämpfte Edo Dieckmann in der Gewichtsklasse bis 34 Kilogramm. Das Leichtgewicht musste im Poolsystem gegen Judokas aus Zwickau, Rodewisch und Oelsnitz auf die Judomatte, um sich nach drei technisch und taktisch hervorragenden Siegen überraschend, wenngleich völlig zu Recht, über Gold freuen zu können.

Somit konnten alle drei gestarteten Sportler ihr gestecktes Ziel erfüllen oder – im Falle Edo – sogar noch eine Schippe drauflegen.

Sieg der kleinsten Löwen

Am Samstag fand in der Judohalle des PSV Leipzig die alljährliche „Bezirkseinzelmeisterschaft“ unter 11 Jahren statt. Nach drei Stunden Wettkampfzeit und einer überschaubaren Masse an wettkampfwilligen Kindern, konnten sich unsere Kleinsten wie folgt platzieren:

2. Platz: Stella Dieckmann, Pepe Seliger
3. Platz: Leah Kovacs, Henriette Schröder, Anton Beck, Jonas Mikosch,
Theo Keiderling
5. Platz: Helene Rose
7. Platz: Tilman Schiefke

Von links: Stella Dieckmann, Henriette Schröder, Leah Kovacs

„Ich bin über die gezeigten Leistungen mehr als zufrieden. Da viele unserer Sportler noch Probleme damit hatten, dass ihre Gegner nur um die Hüfte griffen, werden wir das wohl als nächstes angehen“, so Trainer  Sebastian Hampel.

2 auf einmal

  1. Am vergangenen Wochenende fanden mit dem „3. Spizzpokal“ für die U10 und U12 und dem „3. AT-Cup “ für die U15 und U21 gleich zwei Turniere als Saisonauftakt in Leipzig statt.

Die jüngsten Sportler stellten sich am  Samstag in Liebertwolkwitz der Konkurrenz aus vier Bundesländern. Insgesamt konnte das Turnier mit über 200 Startern aufwarten. Unter den 20 Sportlöwen ragten mit ihren Siegen Leah Kovacs (U10), Stella Dieckmann (U12), Wiebke Gaitzsch (U12), Emiliano Sandoval (U12) und Paul Höschel (U12) heraus. Eine Sibermedaille gewann Baba Sok (u12), dritte Plätze erkämpften sich Helene Rose (U10), Mohammed Marrouf (U12), Jonas Mikosch (U12), Jonathan Ludolf (U10) und Martin Schwinge (U10). Das hervorragende Ergebnis rundeten Emma Goldschmidt, Hannes Schürer, Emil Hardt , Samiel Kretschmann, Roan Bischof und Amelia Mikosch mit Platz 5 ab.

Einen Tag später trafen sich in der Leipziger Brüderstrasse knapp 350 Sportler, aus vier Nationen, um beim 3. AT-Cup um die begehrten Pokale und die nötige Wettkampferfahrung zu wetteifern. In der Altersklasse U15 kämpfte sich Vivien Müller (-48 kg) nach zwei Siegen bis in das Finale vor, welches sie im Golden Score verlor und sich so über Silber freuen konnte. Ihre Schwester Sarah (-40 kg) kämpfte  stark, bezwang unter anderem mit Janine Katzin von der SC DhfK eine Medaillengewinnern von Bundessichtungsturnieren und gewann die Bronzemedaille. Ebenfalls Bronze erkämpfte sich Edo Dieckmann (-34 kg).

Von links: Edo Dieckmann, Sarah Müller, Vivien Müller

Bei den Damen unter 21 Jahren konnte Michelle Hoffmann (-57 kg) nach drei Siegen ihren Vorjahreserfolg wiederholen. Außerdem besiegte sie erneut ihre Dauerrivalin Fredericke Fiedel im Golden Score.

„Insgesamt waren die Wettkämpfe volle Erfolge für die Sportler, einerseits als Turniererfolg, andererseits auch als Wettkampferfahrung. Die ist vielleicht sogar noch wichtiger einzuschätzen, als der bloße Sieg an sich“, so Cheftrainer Sebastian Hampel.

 

Die Ergebnisse zusammengefasst:

3. Spizzpokal 3. AT-Cup
U10 U15
1. Leah Kovacs 1.
2. 2. Vivien Müller
3. Helene Rose 3. Sarah Müller
Jonathan Ludolf Edo Dieckmann
Martin Schwinge U21
5. Emma Goldschmidt 1. Michelle Hoffmann
Hannes Schürer
Emil Hardt
Samiel Kretschmann
Roan Bischof
Amelia Mikosch
U12
1. Stella Dieckmann
Wiebke Gaitzsch
Emiliano Sandoval
Paul Höschel
2. Baba Souk
3. Mohammed Marrouf
Jonas Mikosch

 

Bronze in Reichweite

Marie Branser hat bei den European Judo Open in Minsk die ersehnte Bronzemedaille knapp verpasst. Nach zwei Siegen und zwei Niederlagen belegte die Leipzigerin Platz fünf.

Mitte Juni beim EJCup in Celje stand Marie Branser noch auf dem Podium. Es war die erste internationale Medaille seit über einem Jahr. Damals konnte die Sportlöwin beim Heimcup in Saarbrücken ebenfalls über Bronze jubeln. Doch in diesem Jahr war beim Turnier im Saarland bereits in der ersten Runde Schluss. Daher sollte bei den EJOpen in der weißrussischen Hauptstadt Minsk endlich wieder eine Medaille her.

Im Auftaktkampf gegen die Chilenin Jacqueline Usnayo kam Marie nur schwer in Schwung. Erst nach ca. 3 Minuten gelang ihr die entscheidende Waza-Ari Wertung (Seoi-Nage), die sie bis zum Schluss erfolgreich verteidigte. Im Pool-Finale wartete die ehemalige Weltmeisterin von 2009, Marhinde Verkerk. Die derzeitige Nummer 11 der Welt war an diesen Tag einfach zu stark für die Leipzigerin. Bereits nach 2 Minuten war die Niederländerin mit einer Festhaltetechnik erfolgreich.

In der Hoffnungsrunde traf Marie auf die Italienerin Melora Rosetta. Da nach 4 Minuten Kampfzeit keine Wertung gefallen war, ging es in den Golden Score. Nach 23 Sekunden gelang ihr gegen die unangenehme Italienerin eine Kontertechnik und somit wahrte sie die Chance auf die Bronze-Medaille.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Im kleinen Finale traf die 24-Jährige auf Albina Amangeldiyeva. Auch gegen die Kasachin war der Kampf lange Zeit ausgeglichen. Da keiner der beiden in der regulären Kampfzeit eine Wertung erzielen konnte, musste Marie wieder in den Golden Score. Ein Seoi-Nage-Angriff der 28-jährigen Asiatin werteten die Kampfrichter nach Zuhilfenahme der Zeitlupen-Kamera als Waza-Ari. Damit war der Traum von einer Medaille zu Ende.

„Natürlich bin ich nicht zufrieden mit dem Ergebnis. Ich war ganz knapp dran an der Medaille. Dennoch habe ich gute Kämpfe gezeigt und auch in brenzligen Situationen nicht die Nerven verloren. Im Gegensatz zu Saarbrücken war das auf alle Fälle eine Leistungssteigerung“, bewertete die Sportlöwin den Wettkampf in Weißrussland.

Bis Ende September ist erst einmal eine Wettkampfpause. Der neue Frauen-Trainer am Bundesstützpunkt Leipzig, Miguel Ogando Lopez, will diese Zeit für intensives Training nutzen, um optimal vorbereitet in die beiden noch anstehenden Turniere in Belgrad (EJOpen) und Málaga (EJCup) zu gehen.

Unsere andere Nationalmannschaftskämpferin Lisa Müller wird erst in einem halben Jahr wieder ins Wettkampfgeschehen eingreifen können. Die 22-Jährige zog sich im Training einen Kreuzbandriss zu. Wir wünschen gute Besserung.

Diesmal leider keine Medaillen

Am Samstag fand im thüringischen Schmölln die Mitteldeutsche Meisterschaft der U15 statt. Mit über 200 Teilnehmern, war das Turnier auch recht gut besucht. Leider hatten sich bloß 3 Sportlöwen für diesen Jahreshöhepunkt qualifiziert.

Bei den Jungs versuchte Edo Dieckmann, in der niedrigsten Gewichtsklasse -34 kg, als noch 12-jähriger wertvolle Erfahrungen zu sammeln und so viele Auseinandersetzungen wie möglich zu bestreiten.

Im ersten Kampf stand er dem späteren Sieger, Stefan Rudi aus Köthen, gegenüber. Nach längerem, ausgeglichenen Kampf nutze der anhaltinische Judoka eine Unachtsamkeit am Mattenrand und schickte Edo in die Hoffnungsrunde. Erster Gegner hier, war wieder ein Judoka aus Sachsen-Anhalt. Diese Begegnung musste nach drei Minuten Kampfzeit in die Verlängerung. Hier profitierte Edo von einem Regelverstoß und rutschte so eine Runde weiter. In seiner dritten Begegnung, nutze Edo nach kurzer Kampfzeit eine selbstvorbereitet Situation und belohnte sich nach starker Leistung mit dem Kampf um die Bronzemedaille. Hier war er zwar gegen den Landesmeister aus Sachsen chancenlos, zeigte aber gegenüber den vorherigen Turnieren eine klare Steigerung.

Bei den Mädchen kämpften mit Sarah (-40 kg) und Vivien Müller (-48 kg) ebenfalls zwei Sportlerinnen um die Medaillen. Leider stand beiden an diesem Tag das nötige Glück nicht zur Seite und beide gewannen jeweils einen Kampf, verloren derer jedoch zwei und schieden aus.

Somit steht mit drei 5. Plätzen zwar erstmals keine Medaille zu Buche, allerdings sind mit Sarah und Edo noch zwei der drei Sportler im nächsten Jahr, in dieser Altersklasse startberechtigt. Vielleicht klappt es dann ja auch mit der Podest-Platzierung.

Löwe gegen Löwe

Maya und Vivien, nach einer anstrengenden Wettkampfserie.

Am gestrigen Sonntag fanden in Dresden, die alle zwei Jahre stattfindenden Landesjugendspiele der unter 15-jährigen statt. Trotz warmer Temperaturen und der Doppelterminierung mit der Mitteldeutschen Meisterschaft, kamen immerhin 170 Judoka in die Margon- Arena.

Obwohl sie schon am Vortag, den 5. Platz bei der Mitteldeutschen Meisterschaft belegte, stellte sich Vivien Müller (-48 kg) dieser Doppelbelastung. Ebenfalls -48 kg startete mit Maya Zippel eine Medaillenaspirantin.

Beide gewannen ihre Auftaktkämpfe sehr souverän, gestalteten ihre nächsten Kämpfe jedoch leider unterschiedlich. Während Vivien in ihrem Kampf gegen Vivia Jäger aus Zittau sehr beeindruckend mit Ipppon siegte, stellte sich Maya, mit immer wieder eingebauten Fehlern, selbst ein Bein. So musste sie in die Hoffnungsrunde und Vivien kämpfte um den Einzug in das Finale.

Nach zwei Siegen in der Hoffnungsrunde von Maya und einer Niederlage von Vivien standen sich unsere beiden Sportlerinnen im Kampf um die Bronzemedaille gegenüber. Hier behielt Maya mit einer mittleren Wertung die Oberhand und konnte sich so, zum Jahresabschluss über diese
hart erkämpfte Plakette freuen.

Neben dem Judoteil wurde auch ein “ Spiel und Spaß“ -Teil angeboten, welcher mit Kastenbummeranglauf, Liegestützen und anderen Körperübungen die athletischen Fähigkeiten testete. Auch hier konnte Maya überzeugen und gewann Silber. Insgesamt war diese Veranstaltung der krönende Abschluss einer anstrengenden Meisterschaftsserie und verlieh beiden Kämpferinnen nochmal Motivation für anstehende Aufgaben.

Vier gegen den Rest

 

Von links: Sarah Müller (-42 kg), Melissa Kovacs (+63 kg), Vivien Müller (-47 kg), Maya Zippel (-53 kg) sind nach dem Wettkampf ziemlich fertig.

Am vergangenem Wochenende fand mit dem Ausscheid zum Deutschen Jugendpokal eine inoffizielle Landesmeisterschaft, der Mannschaften unter 16 Jahren statt. Mit insgesamt nur vier Teams war dieses relativ neue Sportereignis zwar sehr spärlich besetzt, bot aber für unsere Sportler eine Gelegenheit, sich Wettkampfpraxis vor dem Jahreshöhepunkt Mitteldeutsche Meisterschaft U15 zu holen.

Nach den Ausfällen von Lea Wierick und Olivia Heidemann fuhren nur vier Sportlerinnen in die sächische Hauptstadt. So waren von 5 zu kämpfenden Gewichtsklassen nur 4 besetzt. In diesen versuchten Sarah und Vivien Müller, Maya Zippel und Melissa Kovacs, ihr Bestes zu geben und das Unmögliche möglich zu machen.

In der ersten Begegnung wartete mit der „Kampfgemeinschaft Motor Rochlitz/ RBS Leipzig“ gleich der härteste Kontrahent. Nach Siegen von Sarah (-42 kg) und Maya (-53 kg) und einer Niederlage von Vivien (-47 kg) musste durch das freilassen einer Gewichtsklasse unsererseits der letzte Kampf die Entscheidung bringen. Hier setzte sich Melissa (+63 kg), nach einer leidenschaftlich geführten Begegnung, im Golden Score, gegen ihre 30 Kilogramm schwerere Gegnerin durch und bescherte den Sportlöwen einen sehr guten Start in das Turnier.

Die darauffolgenden Kämpfe gegen Rammenau und die Kampfgemeinschaft Motor Mickten / Boxdorf endeten ebenfals mit 3-2 für unsere Mannschaft, sodass am Endes des Tages, ein ungeschlagener Sieg bei diesem Auscheid gelang.

Trainer Sebastian Hampel meinte dazu: „Insgesamt war ich mit den inhaltlichen Dingen und vorallem mit der Einstellung siegen zu wollen mehr als zufrieden. Das wir mit dieser Rumpftruppe gewinnen konnten, beweist die tolle Moral dieser vier Mädels. Darauf lässt sich am kommenden Wochenende, bei der Mitteldeutschen Meisterschaft aufbauen“

Rege Teilnahme, wenig Erfolg

Die Leipziger Kinder- und Jugendsportspiele fanden auch dieses Jahr wieder, mit reger Beteiligung der Sportlöwen statt. Am 10. Juni kämpften die Sportler der U11 und U13, am 11.06. die der U15 und U18. Waren in der U11 noch 17 unserer Jungen und Mädchen anwesend, waren die U13 mit 2 und die U18 nur noch mit einemTeilnehmer gesegnet. Die U15 wurde von uns gar nicht besetzt. Generell war der Wettkampf eher wenig besucht, je höher die Altersklasse, desto weniger Judokas standen auf der Matte. Allerdings gab es, so wie auch schon im letzten Jahr internationale Beteiligung, in Form des israelischen Vereins Herzliya, aus der gleichnamigen Partnerstadt Leipzigs.

In der U11 nahmen sowohl Kinder aus den Sportgruppen Tino Rose und Sebastian Hampel, als auch aus der Gruppe Niklas Nitze am Wettkampf teil. Leider reichte es nicht bei vielen für eine Podest-Platzierung, Leah Kovacs (-39 kg) und Helene Rose (-24 kg) konnten sich jeweils den zweiten Platz sichern, Stella Dieckmann (-30 kg), Theo Keiderling (-39 kg) und Hannes Beckhof (+45 kg) belegten den 3. Platz.

Trainer Nietze zeigte sich zuversichtlich: „Die Sportler haben gezeigt, dass wir uns im Training ein breites technisches Repertoire  angeeignet haben, konnten dieses jedoch noch nicht gewinnbringend umsetzen. Viele Sportler unterlagen in knappen Kämpfen und zeigten großes Kämpferherz.“

In der U13 versuchten Laura Gohr (-36 kg) und  Paul Jannik Höschel (-24 kg) ihr Glück. Leider verlor Laura ihren ersten Kampf knapp, was dazu führte, dass sie sehr demotiviert in die Hoffnungsrunde startete. Hier traf sie gleich im ersten Kampf auf eine starke Gegnerin und schied so leider aus dem Wettkampf aus. Hannes konnte sich nach einem starken Wettkampf den 3. erringen.

Am nächsten Tag startete Aaron Schneider (+90 kg) bei den ganz schweren Jungs in den Wettkampf. Da er nur einen Gegner hatte, welchen er im Boden besiegen konnte, belegte er mit nur einem Sieg den 1. Platz. „Ich war zwar sehr hektisch, konnte den Kampf aber trotzdem schnell für mich entscheiden. Schade, dass es immer nur so wenig Teilnehmer in meiner Gewichtsklasse gibt. Vielleicht wird das ja nächstes Jahr in der U21 besser,“ meinte er selbst dazu.

Trainer Rose fasste die Ergebnisse seiner Gruppe wie folgt zusammen: „Die besten Sportler waren leider nicht da, der Rest hat sich nach seinen Möglichkeiten bemüht.“

Maya Zippel überzeugt bei Sichtungsturnier

Vom 11. bis 14. Mai fand im Bundesleistungszentrum Kienbaum unter den Augen von Bundestrainerin Lena Göldi die jährliche Sichtung der U15 statt. Unter den 140 Startern befand sich auch die Sportlöwin Maya Zippel.

Bei dem Sichtungsturnier werden sowohl die athletischen Fähigkeiten der Sportler überprüft, als auch deren Technik-Repertoire. Ein kleines Bodenturnier gehört ebenso dazu.

Maya Zippel (mittlere Reihe links) mit den anderen Medaillengewinnern

Nach anfänglichen Schwierigkeiten beim Bodenturnier, konnte Maya Zippel vor allem durch ihr athletisches Talent überzeugen und belegte am Ende den 2. Platz.

„Es war verdammt anstrengend. Ich musste heute bis an meine Grenze gehen für diese Medaille. Nicht ganz zufrieden bin ich mit meinen heute gezeigten Judo-Techniken. Zwar konnte ich athletisch überzeugen, aber das wird nicht immer reichen. Daher weiß ich jetzt, an was ich noch arbeiten muss.“ bewertete die 13-Jährige ihren Erfolg.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Russland-Debüt für Marie Branser

Am Wochenende findet in Jekaterinburg der IJF Grand Slam statt. Frauen-Bundestrainer Claudiu Pusa hat dafür auch Marie Branser von den Leipziger Sportlöwen nominiert.

Zusammen mit 12 Nationalmannschaftskolleginnen reist sie heute in die viertgrößte Stadt Russlands, unweit der imaginären Grenze zwischen Europa und Asien. Für Marie ist das Turnier in Russland eine Premiere.

„Der Druck ist schon riesig. Es gibt bei einem Gand Slam mehr Punkte als bei einer Europameisterschaft oder dem Grand Prix in Düsseldorf zu gewinnen. Dementsprechend ist auch das Niveau.“

In der Gewichtsklasse -78 kg sind insgesamt 15 Athletinnen gemeldet. Auf Platz eins gesetzt, ist die amtierende Vize-Europameisterin Guusje STEENHUIS (NED). Unter den Top 4 sind noch die Ungarin Joo Abiguel (World Ranking List 4.), die Bronzemedaillengewinnerin der EM 2017 Natalie POWELL (GBR / WRL 5.) und die Dritte vom Grand Slam Paris, Sama Hawa, CAMARA  (FRA / WRL 12.) Dazu kommen ebenfalls vier russische Kämpferinnen, die bei ihrem Heimturnier ganz besonders motiviert sein werden.

„Auf der einen Seite kann ich als absoluter Außenseiter in den Wettkampf gehen. Auf der anderen Seite möchte ich natürlich die Chance nutzen, die der Bundestrainer mir gegeben hat. Ich habe extrem hart trainiert in den vergangenen sechs Monaten. Das möchte ich jetzt endlich auch bei einem großen Wettkampf auf die Matten bringen. Natürlich besteht die Gefahr, dass ich mich selber zu sehr unter Druck setze. Körperlich fühle ich mich ganz gut. Jetzt muss am Wochenende nur noch mein Kopf mitspielen.“


Zeitplan:

Samstag, 20. Mai 2017
Frauen -48, -52, -57, -63 kg
Männer -60, -66, -73 kg

Sonntag, 21. Mai 2017
Frauen -70, -78, +78 kg
Männer -81, -90, -100, +100 kg

Vorkämpfe an beiden Tagen ab 10:00 Uhr Ortszeit (MESZ 7:00 Uhr).
Der Finalblock beginnt an beiden Tagen um 17:00 Uhr Ortszeit (MESZ 14:00 Uhr).

Alle Kämpfe live auf www.ippon.tv

Hashtag: #JudoRussia2017

 

U13 schnuppert erneut internationale Luft

Am gestrigen Sonntag fand in der thüringischen Hauptstadt Erfurt der internationale „EGA-Pokal“ der Altersklasse U13 Jahren statt. Unter den knapp 400 Teilnehmern, aus acht verschiedenen Ländern, befanden sich mit Edo Dieckmann (-34kg) und Milan Herget (-37kg) zwei unserer Sportler, die nach erfolgreichem Abschneiden bei den „Copenhagen Open“ erneut internationales Flair erleben durften.

Beide verloren leider ihre Auftaktduelle vorzeitig, Edo gegen den Ungar Akos und Milan gegen den Potsdamer Ramsan Baliev. Nun galt es, auf Grund des Kampfsystems, abzuwarten ob sich ihre Bezwinger bis in das Halbfinale vorkämpfen konnten. Während Edos Bezwinger leider seine nächste Begegnung verlor, konnte Milan noch hoffen. Völlig überlegen und souverän gewann sein erster Gegner alle Kämpfe vorzeitig und ebnete unserem Sportler somit den Weg in die Hoffnungsrunde.

Nun musste Milan gegen den Berliner Judoka Feinauer ran. Das schien von Anfang an eine lösbare Aufgabe und so gewann Milan diesen Kampf ohne Probleme, mit Wertungen, sowohl im Boden, als auch im Stand. Leider fehlte ihm in der darauffolgenden Begegnung gegen den Hallenser Judoka Hanzlik im entscheidenden Golden Score die nötige Kraft und so endete dieser Kampf undankbar mit einer Passivitätsstrafe zu Milans Ungunsten. Damit war der Traum von einer Medaille leider ausgeträumt.

Trainer Sebastian Hampel zeigte sich dennoch perspektivisch positiv: „Beide Sportler haben in ihren Kämpfen angedeutet zu was sie in der Lage sind, nur fehlt beiden noch die nötige Konstanz, um bei solch einem Großturnier eine Medaille zu erkämpfen.“

Den Roland gerockt

Letzten Sonntag wurde in Zerbst/Anhalt der Zerbster Roland-Pokal zelebriert. Auch die Leipziger Sportlöwen waren mit 11 Sportlern mit von der Partie. Für einige Sportler war dies der erste Wettkampf nach den neuen Regeln und so auch mit Umstellungen verbunden.

Den Auftakt machten Manuel Thomas und Hannes Schürrer (U9). Manuel konnte mit zwei fulminanten Siegen den 1. Platz erkämpfen. Hannes erkämpfte sich mit zwei Siegen die Bronzemedaille.

In der U11 sicherte sich Florian Siebert durch zwei Siege im Bodenkampf Platz 3. Lea Kovacs hatte zwar nur eine einzige Gegnerin, konnte diese aber mit einem Waza-Ari besiegen und stand somit verdient ganz oben auf dem Treppchen. Weitere Medaillenträger waren Anton Beck und Roan Bischof (beide Platz 2), sowie Pepe Selinger, Samiel Kretschmann und Helene Rose, welche allesamt den 3. Platz belegten.

In der U13 konnte sich Till Büchner mit zwei Siegen die Bronzemedaille sichern.

Alles in allem war dies ein schöner und erfolgreicher Wettkampf und sowohl die Sportler, als auch die Betreuer freuen sich schon auf das nächste Mal.