Sichtung im Vogtland

Am Sonntag fand in Rodewisch das “ Vogtlandpokalturnier“ (gleichzeitig auch Sichtungsturnier des Judoverbandes Sachsen) in der Altersklasse U15 statt. Unter den knapp 100 Teilnehmern befanden sich auch drei Sportschüler unseres Vereines, welche noch dringend benötigte Platzierungen für ihren Kaderstatus erkämpfen wollten.

Bei den Mädchen gelang dies den beiden Müller-Schwestern, mit der Silbermedaille für Sarah (-40 kg) und einer Bronzemedaille für Vivien (-52 kg), relativ problemlos. Beide mussten sich nur einer Konkurrentin beugen und gewannen den Rest der Kämpfe souverän.

Bei den Jungs kämpfte Edo Dieckmann in der Gewichtsklasse bis 34 Kilogramm. Das Leichtgewicht musste im Poolsystem gegen Judokas aus Zwickau, Rodewisch und Oelsnitz auf die Judomatte, um sich nach drei technisch und taktisch hervorragenden Siegen überraschend, wenngleich völlig zu Recht, über Gold freuen zu können.

Somit konnten alle drei gestarteten Sportler ihr gestecktes Ziel erfüllen oder – im Falle Edo – sogar noch eine Schippe drauflegen.

Sieg der kleinsten Löwen

Am Samstag fand in der Judohalle des PSV Leipzig die alljährliche „Bezirkseinzelmeisterschaft“ unter 11 Jahren statt. Nach drei Stunden Wettkampfzeit und einer überschaubaren Masse an wettkampfwilligen Kindern, konnten sich unsere Kleinsten wie folgt platzieren:

2. Platz: Stella Dieckmann, Pepe Seliger
3. Platz: Leah Kovacs, Henriette Schröder, Anton Beck, Jonas Mikosch,
Theo Keiderling
5. Platz: Helene Rose
7. Platz: Tilman Schiefke

Von links: Stella Dieckmann, Henriette Schröder, Leah Kovacs

„Ich bin über die gezeigten Leistungen mehr als zufrieden. Da viele unserer Sportler noch Probleme damit hatten, dass ihre Gegner nur um die Hüfte griffen, werden wir das wohl als nächstes angehen“, so Trainer  Sebastian Hampel.

2 auf einmal

  1. Am vergangenen Wochenende fanden mit dem „3. Spizzpokal“ für die U10 und U12 und dem „3. AT-Cup “ für die U15 und U21 gleich zwei Turniere als Saisonauftakt in Leipzig statt.

Die jüngsten Sportler stellten sich am  Samstag in Liebertwolkwitz der Konkurrenz aus vier Bundesländern. Insgesamt konnte das Turnier mit über 200 Startern aufwarten. Unter den 20 Sportlöwen ragten mit ihren Siegen Leah Kovacs (U10), Stella Dieckmann (U12), Wiebke Gaitzsch (U12), Emiliano Sandoval (U12) und Paul Höschel (U12) heraus. Eine Sibermedaille gewann Baba Sok (u12), dritte Plätze erkämpften sich Helene Rose (U10), Mohammed Marrouf (U12), Jonas Mikosch (U12), Jonathan Ludolf (U10) und Martin Schwinge (U10). Das hervorragende Ergebnis rundeten Emma Goldschmidt, Hannes Schürer, Emil Hardt , Samiel Kretschmann, Roan Bischof und Amelia Mikosch mit Platz 5 ab.

Einen Tag später trafen sich in der Leipziger Brüderstrasse knapp 350 Sportler, aus vier Nationen, um beim 3. AT-Cup um die begehrten Pokale und die nötige Wettkampferfahrung zu wetteifern. In der Altersklasse U15 kämpfte sich Vivien Müller (-48 kg) nach zwei Siegen bis in das Finale vor, welches sie im Golden Score verlor und sich so über Silber freuen konnte. Ihre Schwester Sarah (-40 kg) kämpfte  stark, bezwang unter anderem mit Janine Katzin von der SC DhfK eine Medaillengewinnern von Bundessichtungsturnieren und gewann die Bronzemedaille. Ebenfalls Bronze erkämpfte sich Edo Dieckmann (-34 kg).

Von links: Edo Dieckmann, Sarah Müller, Vivien Müller

Bei den Damen unter 21 Jahren konnte Michelle Hoffmann (-57 kg) nach drei Siegen ihren Vorjahreserfolg wiederholen. Außerdem besiegte sie erneut ihre Dauerrivalin Fredericke Fiedel im Golden Score.

„Insgesamt waren die Wettkämpfe volle Erfolge für die Sportler, einerseits als Turniererfolg, andererseits auch als Wettkampferfahrung. Die ist vielleicht sogar noch wichtiger einzuschätzen, als der bloße Sieg an sich“, so Cheftrainer Sebastian Hampel.

 

Die Ergebnisse zusammengefasst:

3. Spizzpokal 3. AT-Cup
U10 U15
1. Leah Kovacs 1.
2. 2. Vivien Müller
3. Helene Rose 3. Sarah Müller
Jonathan Ludolf Edo Dieckmann
Martin Schwinge U21
5. Emma Goldschmidt 1. Michelle Hoffmann
Hannes Schürer
Emil Hardt
Samiel Kretschmann
Roan Bischof
Amelia Mikosch
U12
1. Stella Dieckmann
Wiebke Gaitzsch
Emiliano Sandoval
Paul Höschel
2. Baba Souk
3. Mohammed Marrouf
Jonas Mikosch

 

Bronze in Reichweite

Marie Branser hat bei den European Judo Open in Minsk die ersehnte Bronzemedaille knapp verpasst. Nach zwei Siegen und zwei Niederlagen belegte die Leipzigerin Platz fünf.

Mitte Juni beim EJCup in Celje stand Marie Branser noch auf dem Podium. Es war die erste internationale Medaille seit über einem Jahr. Damals konnte die Sportlöwin beim Heimcup in Saarbrücken ebenfalls über Bronze jubeln. Doch in diesem Jahr war beim Turnier im Saarland bereits in der ersten Runde Schluss. Daher sollte bei den EJOpen in der weißrussischen Hauptstadt Minsk endlich wieder eine Medaille her.

Im Auftaktkampf gegen die Chilenin Jacqueline Usnayo kam Marie nur schwer in Schwung. Erst nach ca. 3 Minuten gelang ihr die entscheidende Waza-Ari Wertung (Seoi-Nage), die sie bis zum Schluss erfolgreich verteidigte. Im Pool-Finale wartete die ehemalige Weltmeisterin von 2009, Marhinde Verkerk. Die derzeitige Nummer 11 der Welt war an diesen Tag einfach zu stark für die Leipzigerin. Bereits nach 2 Minuten war die Niederländerin mit einer Festhaltetechnik erfolgreich.

In der Hoffnungsrunde traf Marie auf die Italienerin Melora Rosetta. Da nach 4 Minuten Kampfzeit keine Wertung gefallen war, ging es in den Golden Score. Nach 23 Sekunden gelang ihr gegen die unangenehme Italienerin eine Kontertechnik und somit wahrte sie die Chance auf die Bronze-Medaille.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Im kleinen Finale traf die 24-Jährige auf Albina Amangeldiyeva. Auch gegen die Kasachin war der Kampf lange Zeit ausgeglichen. Da keiner der beiden in der regulären Kampfzeit eine Wertung erzielen konnte, musste Marie wieder in den Golden Score. Ein Seoi-Nage-Angriff der 28-jährigen Asiatin werteten die Kampfrichter nach Zuhilfenahme der Zeitlupen-Kamera als Waza-Ari. Damit war der Traum von einer Medaille zu Ende.

„Natürlich bin ich nicht zufrieden mit dem Ergebnis. Ich war ganz knapp dran an der Medaille. Dennoch habe ich gute Kämpfe gezeigt und auch in brenzligen Situationen nicht die Nerven verloren. Im Gegensatz zu Saarbrücken war das auf alle Fälle eine Leistungssteigerung“, bewertete die Sportlöwin den Wettkampf in Weißrussland.

Bis Ende September ist erst einmal eine Wettkampfpause. Der neue Frauen-Trainer am Bundesstützpunkt Leipzig, Miguel Ogando Lopez, will diese Zeit für intensives Training nutzen, um optimal vorbereitet in die beiden noch anstehenden Turniere in Belgrad (EJOpen) und Málaga (EJCup) zu gehen.

Unsere andere Nationalmannschaftskämpferin Lisa Müller wird erst in einem halben Jahr wieder ins Wettkampfgeschehen eingreifen können. Die 22-Jährige zog sich im Training einen Kreuzbandriss zu. Wir wünschen gute Besserung.

Diesmal leider keine Medaillen

Am Samstag fand im thüringischen Schmölln die Mitteldeutsche Meisterschaft der U15 statt. Mit über 200 Teilnehmern, war das Turnier auch recht gut besucht. Leider hatten sich bloß 3 Sportlöwen für diesen Jahreshöhepunkt qualifiziert.

Bei den Jungs versuchte Edo Dieckmann, in der niedrigsten Gewichtsklasse -34 kg, als noch 12-jähriger wertvolle Erfahrungen zu sammeln und so viele Auseinandersetzungen wie möglich zu bestreiten.

Im ersten Kampf stand er dem späteren Sieger, Stefan Rudi aus Köthen, gegenüber. Nach längerem, ausgeglichenen Kampf nutze der anhaltinische Judoka eine Unachtsamkeit am Mattenrand und schickte Edo in die Hoffnungsrunde. Erster Gegner hier, war wieder ein Judoka aus Sachsen-Anhalt. Diese Begegnung musste nach drei Minuten Kampfzeit in die Verlängerung. Hier profitierte Edo von einem Regelverstoß und rutschte so eine Runde weiter. In seiner dritten Begegnung, nutze Edo nach kurzer Kampfzeit eine selbstvorbereitet Situation und belohnte sich nach starker Leistung mit dem Kampf um die Bronzemedaille. Hier war er zwar gegen den Landesmeister aus Sachsen chancenlos, zeigte aber gegenüber den vorherigen Turnieren eine klare Steigerung.

Bei den Mädchen kämpften mit Sarah (-40 kg) und Vivien Müller (-48 kg) ebenfalls zwei Sportlerinnen um die Medaillen. Leider stand beiden an diesem Tag das nötige Glück nicht zur Seite und beide gewannen jeweils einen Kampf, verloren derer jedoch zwei und schieden aus.

Somit steht mit drei 5. Plätzen zwar erstmals keine Medaille zu Buche, allerdings sind mit Sarah und Edo noch zwei der drei Sportler im nächsten Jahr, in dieser Altersklasse startberechtigt. Vielleicht klappt es dann ja auch mit der Podest-Platzierung.

Löwe gegen Löwe

Maya und Vivien, nach einer anstrengenden Wettkampfserie.

Am gestrigen Sonntag fanden in Dresden, die alle zwei Jahre stattfindenden Landesjugendspiele der unter 15-jährigen statt. Trotz warmer Temperaturen und der Doppelterminierung mit der Mitteldeutschen Meisterschaft, kamen immerhin 170 Judoka in die Margon- Arena.

Obwohl sie schon am Vortag, den 5. Platz bei der Mitteldeutschen Meisterschaft belegte, stellte sich Vivien Müller (-48 kg) dieser Doppelbelastung. Ebenfalls -48 kg startete mit Maya Zippel eine Medaillenaspirantin.

Beide gewannen ihre Auftaktkämpfe sehr souverän, gestalteten ihre nächsten Kämpfe jedoch leider unterschiedlich. Während Vivien in ihrem Kampf gegen Vivia Jäger aus Zittau sehr beeindruckend mit Ipppon siegte, stellte sich Maya, mit immer wieder eingebauten Fehlern, selbst ein Bein. So musste sie in die Hoffnungsrunde und Vivien kämpfte um den Einzug in das Finale.

Nach zwei Siegen in der Hoffnungsrunde von Maya und einer Niederlage von Vivien standen sich unsere beiden Sportlerinnen im Kampf um die Bronzemedaille gegenüber. Hier behielt Maya mit einer mittleren Wertung die Oberhand und konnte sich so, zum Jahresabschluss über diese
hart erkämpfte Plakette freuen.

Neben dem Judoteil wurde auch ein “ Spiel und Spaß“ -Teil angeboten, welcher mit Kastenbummeranglauf, Liegestützen und anderen Körperübungen die athletischen Fähigkeiten testete. Auch hier konnte Maya überzeugen und gewann Silber. Insgesamt war diese Veranstaltung der krönende Abschluss einer anstrengenden Meisterschaftsserie und verlieh beiden Kämpferinnen nochmal Motivation für anstehende Aufgaben.

Vier gegen den Rest

 

Von links: Sarah Müller (-42 kg), Melissa Kovacs (+63 kg), Vivien Müller (-47 kg), Maya Zippel (-53 kg) sind nach dem Wettkampf ziemlich fertig.

Am vergangenem Wochenende fand mit dem Ausscheid zum Deutschen Jugendpokal eine inoffizielle Landesmeisterschaft, der Mannschaften unter 16 Jahren statt. Mit insgesamt nur vier Teams war dieses relativ neue Sportereignis zwar sehr spärlich besetzt, bot aber für unsere Sportler eine Gelegenheit, sich Wettkampfpraxis vor dem Jahreshöhepunkt Mitteldeutsche Meisterschaft U15 zu holen.

Nach den Ausfällen von Lea Wierick und Olivia Heidemann fuhren nur vier Sportlerinnen in die sächische Hauptstadt. So waren von 5 zu kämpfenden Gewichtsklassen nur 4 besetzt. In diesen versuchten Sarah und Vivien Müller, Maya Zippel und Melissa Kovacs, ihr Bestes zu geben und das Unmögliche möglich zu machen.

In der ersten Begegnung wartete mit der „Kampfgemeinschaft Motor Rochlitz/ RBS Leipzig“ gleich der härteste Kontrahent. Nach Siegen von Sarah (-42 kg) und Maya (-53 kg) und einer Niederlage von Vivien (-47 kg) musste durch das freilassen einer Gewichtsklasse unsererseits der letzte Kampf die Entscheidung bringen. Hier setzte sich Melissa (+63 kg), nach einer leidenschaftlich geführten Begegnung, im Golden Score, gegen ihre 30 Kilogramm schwerere Gegnerin durch und bescherte den Sportlöwen einen sehr guten Start in das Turnier.

Die darauffolgenden Kämpfe gegen Rammenau und die Kampfgemeinschaft Motor Mickten / Boxdorf endeten ebenfals mit 3-2 für unsere Mannschaft, sodass am Endes des Tages, ein ungeschlagener Sieg bei diesem Auscheid gelang.

Trainer Sebastian Hampel meinte dazu: „Insgesamt war ich mit den inhaltlichen Dingen und vorallem mit der Einstellung siegen zu wollen mehr als zufrieden. Das wir mit dieser Rumpftruppe gewinnen konnten, beweist die tolle Moral dieser vier Mädels. Darauf lässt sich am kommenden Wochenende, bei der Mitteldeutschen Meisterschaft aufbauen“

Rege Teilnahme, wenig Erfolg

Die Leipziger Kinder- und Jugendsportspiele fanden auch dieses Jahr wieder, mit reger Beteiligung der Sportlöwen statt. Am 10. Juni kämpften die Sportler der U11 und U13, am 11.06. die der U15 und U18. Waren in der U11 noch 17 unserer Jungen und Mädchen anwesend, waren die U13 mit 2 und die U18 nur noch mit einemTeilnehmer gesegnet. Die U15 wurde von uns gar nicht besetzt. Generell war der Wettkampf eher wenig besucht, je höher die Altersklasse, desto weniger Judokas standen auf der Matte. Allerdings gab es, so wie auch schon im letzten Jahr internationale Beteiligung, in Form des israelischen Vereins Herzliya, aus der gleichnamigen Partnerstadt Leipzigs.

In der U11 nahmen sowohl Kinder aus den Sportgruppen Tino Rose und Sebastian Hampel, als auch aus der Gruppe Niklas Nitze am Wettkampf teil. Leider reichte es nicht bei vielen für eine Podest-Platzierung, Leah Kovacs (-39 kg) und Helene Rose (-24 kg) konnten sich jeweils den zweiten Platz sichern, Stella Dieckmann (-30 kg), Theo Keiderling (-39 kg) und Hannes Beckhof (+45 kg) belegten den 3. Platz.

Trainer Nietze zeigte sich zuversichtlich: „Die Sportler haben gezeigt, dass wir uns im Training ein breites technisches Repertoire  angeeignet haben, konnten dieses jedoch noch nicht gewinnbringend umsetzen. Viele Sportler unterlagen in knappen Kämpfen und zeigten großes Kämpferherz.“

In der U13 versuchten Laura Gohr (-36 kg) und  Paul Jannik Höschel (-24 kg) ihr Glück. Leider verlor Laura ihren ersten Kampf knapp, was dazu führte, dass sie sehr demotiviert in die Hoffnungsrunde startete. Hier traf sie gleich im ersten Kampf auf eine starke Gegnerin und schied so leider aus dem Wettkampf aus. Hannes konnte sich nach einem starken Wettkampf den 3. erringen.

Am nächsten Tag startete Aaron Schneider (+90 kg) bei den ganz schweren Jungs in den Wettkampf. Da er nur einen Gegner hatte, welchen er im Boden besiegen konnte, belegte er mit nur einem Sieg den 1. Platz. „Ich war zwar sehr hektisch, konnte den Kampf aber trotzdem schnell für mich entscheiden. Schade, dass es immer nur so wenig Teilnehmer in meiner Gewichtsklasse gibt. Vielleicht wird das ja nächstes Jahr in der U21 besser,“ meinte er selbst dazu.

Trainer Rose fasste die Ergebnisse seiner Gruppe wie folgt zusammen: „Die besten Sportler waren leider nicht da, der Rest hat sich nach seinen Möglichkeiten bemüht.“

Maya Zippel überzeugt bei Sichtungsturnier

Vom 11. bis 14. Mai fand im Bundesleistungszentrum Kienbaum unter den Augen von Bundestrainerin Lena Göldi die jährliche Sichtung der U15 statt. Unter den 140 Startern befand sich auch die Sportlöwin Maya Zippel.

Bei dem Sichtungsturnier werden sowohl die athletischen Fähigkeiten der Sportler überprüft, als auch deren Technik-Repertoire. Ein kleines Bodenturnier gehört ebenso dazu.

Maya Zippel (mittlere Reihe links) mit den anderen Medaillengewinnern

Nach anfänglichen Schwierigkeiten beim Bodenturnier, konnte Maya Zippel vor allem durch ihr athletisches Talent überzeugen und belegte am Ende den 2. Platz.

„Es war verdammt anstrengend. Ich musste heute bis an meine Grenze gehen für diese Medaille. Nicht ganz zufrieden bin ich mit meinen heute gezeigten Judo-Techniken. Zwar konnte ich athletisch überzeugen, aber das wird nicht immer reichen. Daher weiß ich jetzt, an was ich noch arbeiten muss.“ bewertete die 13-Jährige ihren Erfolg.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Russland-Debüt für Marie Branser

Am Wochenende findet in Jekaterinburg der IJF Grand Slam statt. Frauen-Bundestrainer Claudiu Pusa hat dafür auch Marie Branser von den Leipziger Sportlöwen nominiert.

Zusammen mit 12 Nationalmannschaftskolleginnen reist sie heute in die viertgrößte Stadt Russlands, unweit der imaginären Grenze zwischen Europa und Asien. Für Marie ist das Turnier in Russland eine Premiere.

„Der Druck ist schon riesig. Es gibt bei einem Gand Slam mehr Punkte als bei einer Europameisterschaft oder dem Grand Prix in Düsseldorf zu gewinnen. Dementsprechend ist auch das Niveau.“

In der Gewichtsklasse -78 kg sind insgesamt 15 Athletinnen gemeldet. Auf Platz eins gesetzt, ist die amtierende Vize-Europameisterin Guusje STEENHUIS (NED). Unter den Top 4 sind noch die Ungarin Joo Abiguel (World Ranking List 4.), die Bronzemedaillengewinnerin der EM 2017 Natalie POWELL (GBR / WRL 5.) und die Dritte vom Grand Slam Paris, Sama Hawa, CAMARA  (FRA / WRL 12.) Dazu kommen ebenfalls vier russische Kämpferinnen, die bei ihrem Heimturnier ganz besonders motiviert sein werden.

„Auf der einen Seite kann ich als absoluter Außenseiter in den Wettkampf gehen. Auf der anderen Seite möchte ich natürlich die Chance nutzen, die der Bundestrainer mir gegeben hat. Ich habe extrem hart trainiert in den vergangenen sechs Monaten. Das möchte ich jetzt endlich auch bei einem großen Wettkampf auf die Matten bringen. Natürlich besteht die Gefahr, dass ich mich selber zu sehr unter Druck setze. Körperlich fühle ich mich ganz gut. Jetzt muss am Wochenende nur noch mein Kopf mitspielen.“


Zeitplan:

Samstag, 20. Mai 2017
Frauen -48, -52, -57, -63 kg
Männer -60, -66, -73 kg

Sonntag, 21. Mai 2017
Frauen -70, -78, +78 kg
Männer -81, -90, -100, +100 kg

Vorkämpfe an beiden Tagen ab 10:00 Uhr Ortszeit (MESZ 7:00 Uhr).
Der Finalblock beginnt an beiden Tagen um 17:00 Uhr Ortszeit (MESZ 14:00 Uhr).

Alle Kämpfe live auf www.ippon.tv

Hashtag: #JudoRussia2017

 

U13 schnuppert erneut internationale Luft

Am gestrigen Sonntag fand in der thüringischen Hauptstadt Erfurt der internationale „EGA-Pokal“ der Altersklasse U13 Jahren statt. Unter den knapp 400 Teilnehmern, aus acht verschiedenen Ländern, befanden sich mit Edo Dieckmann (-34kg) und Milan Herget (-37kg) zwei unserer Sportler, die nach erfolgreichem Abschneiden bei den „Copenhagen Open“ erneut internationales Flair erleben durften.

Beide verloren leider ihre Auftaktduelle vorzeitig, Edo gegen den Ungar Akos und Milan gegen den Potsdamer Ramsan Baliev. Nun galt es, auf Grund des Kampfsystems, abzuwarten ob sich ihre Bezwinger bis in das Halbfinale vorkämpfen konnten. Während Edos Bezwinger leider seine nächste Begegnung verlor, konnte Milan noch hoffen. Völlig überlegen und souverän gewann sein erster Gegner alle Kämpfe vorzeitig und ebnete unserem Sportler somit den Weg in die Hoffnungsrunde.

Nun musste Milan gegen den Berliner Judoka Feinauer ran. Das schien von Anfang an eine lösbare Aufgabe und so gewann Milan diesen Kampf ohne Probleme, mit Wertungen, sowohl im Boden, als auch im Stand. Leider fehlte ihm in der darauffolgenden Begegnung gegen den Hallenser Judoka Hanzlik im entscheidenden Golden Score die nötige Kraft und so endete dieser Kampf undankbar mit einer Passivitätsstrafe zu Milans Ungunsten. Damit war der Traum von einer Medaille leider ausgeträumt.

Trainer Sebastian Hampel zeigte sich dennoch perspektivisch positiv: „Beide Sportler haben in ihren Kämpfen angedeutet zu was sie in der Lage sind, nur fehlt beiden noch die nötige Konstanz, um bei solch einem Großturnier eine Medaille zu erkämpfen.“

Den Roland gerockt

Letzten Sonntag wurde in Zerbst/Anhalt der Zerbster Roland-Pokal zelebriert. Auch die Leipziger Sportlöwen waren mit 11 Sportlern mit von der Partie. Für einige Sportler war dies der erste Wettkampf nach den neuen Regeln und so auch mit Umstellungen verbunden.

Den Auftakt machten Manuel Thomas und Hannes Schürrer (U9). Manuel konnte mit zwei fulminanten Siegen den 1. Platz erkämpfen. Hannes erkämpfte sich mit zwei Siegen die Bronzemedaille.

In der U11 sicherte sich Florian Siebert durch zwei Siege im Bodenkampf Platz 3. Lea Kovacs hatte zwar nur eine einzige Gegnerin, konnte diese aber mit einem Waza-Ari besiegen und stand somit verdient ganz oben auf dem Treppchen. Weitere Medaillenträger waren Anton Beck und Roan Bischof (beide Platz 2), sowie Pepe Selinger, Samiel Kretschmann und Helene Rose, welche allesamt den 3. Platz belegten.

In der U13 konnte sich Till Büchner mit zwei Siegen die Bronzemedaille sichern.

Alles in allem war dies ein schöner und erfolgreicher Wettkampf und sowohl die Sportler, als auch die Betreuer freuen sich schon auf das nächste Mal.

 

Müller im Doppelpack

Vivien Müller (links), die verletzte Maya Zippel (Mitte) und Sara Müller freuen sich schon auf den nächsten Wettkampf.

Mit der Bezirksmeisterschaft U15 Jahren, fand am vergangenen Samstag das erste Qualifikationsturnier zur Mitteldeutschen Meisterschaft beim gastgebenden PSV Leipzig statt.

Insgesamt stellten sich leider nur vier Sportler unseres Vereins dieser Herausforderung. Umso erfreulicher war, dass sich drei davon direkt zur Landesmeisterschaft, Ende Mai in Rodewisch qualifizieren konnten.

Bei den männlichen Startern errang Edo Dieckmann (-34 kg) die Silbermedaille. Bei den Mädchen erkämpften sich Sarah Müller mit Silber und Vivien Müller mit Bronze einen verdienten Platz auf dem Siegerpodest. In vier Wochen stößt dann zu dem qualifizierten Trio die noch verletzte Maya Zippel hinzu.

Trainer Hampel dazu: „Natürlich ist Steigerungspotenzial vorhanden, dennoch bin ich recht zufrieden, mit der Leistung unserer Sportler. Das war natürlich nur die erste Hürde in Richtung Mitteldeutsche Meisterschaft, aber diese zu meistern sorgt natürlich auch für eine ordentliche Portion Motivation, die die Kinder für die kommenden Turniere gut gebrauchen können.“

Gelungener Osterausflug zu den Copenhagen Open

Traditionell zum Osterfest reisen die Leipziger Sportlöwen zum Wettkampf in die dänische Hauptstadt Kopenhagen. Mit acht jungen Talenten war Trainer Sebastian Hampel in diesem Jahr am Start.

Am ersten Wettkampftag wurde in den Altersklassen U12 und U18 Jahren gekämpft. Bei den jüngsten Sportlern gelang Milan Herget in der Gewichtsklasse -38 kg bei seinem ersten internationalen Turnier sofort der Sprung auf das Siegerpodest. Nach vier Siegen und einer Niederlage im Halbfinale gegen seinen Kontrahenten aus Schweden belohnte sich Milan für eine starke kämpferische Leistung mit der Bronzemedaille.

Im Schwergewicht der Altersklasse U18 schnupperte auch Aaron Schneider erstmals internationale Wettkampfluft. Da die Gewichtsklasse nur mit vier Sportlern besetzt war, kämpfte jeden gegen jeden. Nach einer unglücklichen Niederlage und zwei Siegen, unter anderem gegen den späteren Sieger aus den Niederlanden, gab es am Ende Punktgleichstand. Also wurden die Medaillenränge ausgewogen. Sein hohes Gewicht brachten Aaron am Ende den dritten Platz.

Milan Herget (rechts)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Am zweiten Wettkampftag standen sich die Sportler in den Altersklassen U15 und U21 gegenüber. Edo Dieckmann (-34 kg) konnte an diesem Tag sein ganzes Potential ausschöpfen und nach Siegen gegen Sportler aus Schweden, Dänemark und Holland überraschend die Bronzemedaille gewinnen.

Auf Grunde des hohen Niveaus dieser Meisterschaft muss der 5. Platz von Celine Müller in der Gewichtsklasse -57 kg als Erfolg gewertet werden.

Mit drei Bronzemedaillen fiel das Ostererlebnis 2017 mehr als erfreulich aus. Der Erfolg ist umso höher zu bewerten, mit Hinblick auf die über 400 Athleten aus neun Ländern, die an dem Turnier teilnahmen. Trainer Sebastian Hampel: „Bei so einem großen Turnier dabei zu sein, ist etwas ganz besonders. Die Atmosphäre ist einzigartig. Auch für die Sportler, die ohne Medaille nach Hause fahren, waren das ganz wichtige und positive Erfahrungen, die ihnen bei zukünftigen Turnieren helfen werden.“

 

Wertvolle Erfahrung gesammelt

Am vergangenen Wochenende fanden in Frankfurt (Oder) die letzte Deutschen Meisterschaften dieses Jahres statt. Insgesamt 150 qualifizierte Sportlerinnen kämpften in der Altersklasse U21 um die Medaillen. Unter ihnen auch unsere Mitteldeutsche Meisterin bis -57 kg Michelle Hoffmann.

Als erste Gegnerin bescherte Ihr die Auslosung Josina Wolany aus Niedersachsen. Nach knapp einer Minute Kampfzeit löste Michelle diese erste Hürde. Im nächsten Kampf wartete mit Leocardia Zheng die aktuelle Bronzemedaillengewinnerin der Deutschen Hochschulmeisterschaften. Beide Kämpferinnen schenkten sich über vier Minuten nichts und so ging der Kampf in den Golden Score, wo Michelle den besseren Start erwischte. Nach knapp 10 Sekunden nutzte sie eine Unachtsamkeit am Mattenrand aus und ihre bayrische Kontrahentin wurde mit einem Shido bestraft und musste ausscheiden.

Keine geringere als die amtierende Europameisterin Pauline Starke war im Einzug in das Halbfinale der erste Stolperstein. Nach knapp zwei Minuten Kampfzeit beendete die Niedersächsin das bis dahin offene Duell mit einer Würgetechnik.

So galt es in der Hoffnungsrunde sich von Kampf zu Kampf, in Richtung Bronzemedaille zu kämpfen. Besiegte sie in ihrem vierten Kampf die Berlinerin von Sophie von Zelewski, noch relativ schnell, war ihre hessische Gegnerin Lea Markloff eine unbequeme und starke Gegnerin. Es war ein Kampf auf Messers Schneide und so ging auch dieser Kampf in die Verlängerung. Leider diesmal nicht zu Gunsten unserer Athletin. Nach sechs Minuten Kampfzeit verlor Michelle den Kampf mit einer mittleren Wertung und damit die Möglichkeit, um Bronze zu kämpfen. Nichts desto trotz, eine bemerkenswerte und starke Leistung unseres erst 17-jährigen Talentes.

Überraschungserfolg für Aaron Schneider

Am vergangenem Wochenende fanden im nordrhein-westfälischen Herne die Deutschen Einzelmeisterschaften der Kadetten (U18) statt.

 

 

 

Unter den 222 Teilnehmer befand sich auch der Mitteldeutsche Meister Aaron Schneider, der bei diesem Turnier seine Erfolgsgeschichte weiterschreiben wollte. Ingesamt 23 Judokas standen in der Wettkampfliste der schwersten Jungs und versuchten, um die begehrten Medaillen und Plätze zu kämpfen.

Im ersten Kampf stand Aaron dem württembergischen Kämpfer Jaster Mert gegenüber. Nach anfänglichen Schwierigkeiten und kurzem Rückstand fand Aaron immer besser in den Kampf und konnte eine Minute vor Kampfende ausgleichen und kurz vor Schluss der regulären Kampfzeit mit einer Festhalte seinen ersten Sieg bei einer Deutschen Einzelmeisterschaft bejubeln.

Nach einem Freilos stand ihm als nächste Hürde der heimische Kämpfer Julius Lausberg gegenüber. bereits nach einer Minute nutze Aaron seine Chance am Boden und siegte erneut mit einer Festhalte. Völlig überraschend und sensationell stand der 16-jährige Schüler im Halbfinale der Deutschen Meisterschaft.

Mit Jim Barthel aus Brandenburg wartete der amtierende Nordostdeutsche-Meister. Nach einem tollen Kampf, vielen Möglichkeiten und kleinen Fehlern, verpasste er nur durch eine Wertung den Sprung ins Finale.

Im Kampf um Bronze traf der Leipziger auf den 120 Kg schweren Jonas Schreiber. Leider war dies der mit Abstand stärkste Gegner dieses Wettkampfjahres. Trotz eines sensationellen Kampfes, harter Gegenwehr und einer perfekten Moral, war diese Aufgabe zu schwer. Zwar verpasste Aaron die Bronzemedaille knapp, dennoch ist der fünfte Platz ein herausragende Leistung für den jungen Athleten.

Bereits zum dritten Mal in Folgen haben Sportler der Leipziger Sportlöwen, um Medaillen bei Deutschen Meisterschaften gekämpft. Aaron hat auch noch einen anderen Rekord gebrochen. Er ist der erste männliche Starter seit über 15 Jahren, welcher sich bei einer Nationalen Meisterschaft soweit nach vorn kämpfen konnte.

Am nächsten Wochenende stehen schon die nächste Deutschen Meisterschaften im Wettkampfkalender. Bei den Junioren (U21) wird die 17-jährige Michelle Hoffmann die Leipziger Sportlöwen vertreten.

Sportlöwen weiter in der Erfolgsspur

Am vergangenen Wochenende fand in der anhaltinischen Elbestadt Schönebeck die diesjährige Mitteldeutsche Einzelmeisterschaft der U18 und U21 statt. Als Ziel stand für unsere fünf Starter, nicht nur einen begehrten Platz auf dem Podium zu erkämpfen, sondern sich gleichzeitig für den Jahreshöhepunkt, die Deutschen Einzelmeisterschaften, zu qualifizieren.

In der Altersklasse U18 gingen mit Lea Wierick (-48 kg), Celine Müller (-57 kg) und Aaron Schneider (-90 kg) gleich drei Sportler auf der Tatami. Nach je einer Niederlage in der Hauptrunde, standen beide Mädchen im Kampf um die Bronzemedaille Gegnerinnen aus Thüringen gegenüber. Leider mit unterschiedlichem Ausgang. Konnte sich Lea nach kurzer Kampfzeit die Bronzemedaille sichern, verlor Celine nach hartem Kampf im Golden Score die erhoffte Medaille. Aaron Schneider zeigte sich, wie bei den vorherigen Meisterschaften, bestens aufgelegt und marschierte mit zwei Siegen ins Finale. Dort stand er dem thüringischem Meister Xinchen Xu gegenüber. Nach ausgeglichenen vier Minuten Kampfzeit, ging auch diese Begegnung in die Verlängerung. Diesmal mit dem besseren Ende für Aaron, der seinen Gegner nach 30 Sekunden auskonterte und sich über Gold freuen konnte.

 

Unsere zwei erfahrenen Sportlerinnen Vanessa Schindler und Michelle Hoffmann zeigten in der Altersklasse U21 ihre ganze Klasse. Musste Vanessa nur eine Gegnerin auf dem Weg zu Gold besiegen, waren es bei Michelle drei. Beide gewannen alle ihre Kämpfe vorzeitig und unterstrichen, dass sie in Mitteldeutschland nicht zu schlagen sind. Jetzt gilt es in vier Wochen bei den Deutschen Meisterschaften in Frankfurt/Oder diese Stärke in viele gewonnene Kämpfe zu transportieren. Hierfür drücken wir die Daumen und wünschen viel Erfolg!

DM in Duisburg: Französischer Esprit

Marie Branser hat bei der Deutschen Meisterschaft in Duisburg die Silbermedaille gewonnen. Die 24-Jährige hat sich mit diesem Erfolge gute Chancen für einen Start beim Heim-Grand-Prix in Düsseldorf erkämpft.

Quelle: DJB

Seit November trainieren Marie Branser und Lisa Müller im Judo-Verein Villemomble Sports in Paris. Aus diesem Verein kommt die Olympia-Zweite von 2016 Audrey Tcheuméo. „Wir wollten einen neuen Trainingsreiz setzen, uns weiterentwickeln. Der damalige Bundestrainer Michael Bazynski hat uns den Kontakt gegeben und den Trainer empfohlen“, erklärt Marie die Gründe für den temporären Umzug nach Frankreich. Dafür haben die beide sogar eine Urlaubssemester eingelegt. Bei der Finanzierungen haben Verein und Verband geholfen. Den Großteil der Kosten müssen aber beiden privat stemmen. Lisa und Maria wissen, für ihren großen Traum – Olympia 2020 – müssen sie eine Menge investieren.

Die ersten Früchte des harten Trainings in Paris konnten bereits am vergangenen Wochenende geerntet werden. Mit dem zweiten Platz bei der DM in Duisburg hat sich Marie Branser nicht nur eine Medaille, sondern auch wieder die Aufmerksamkeit des Bundestrainers erkämpft. In Abwesenheit der Olympia-Fünften Luise Malzahn, nutzte die Leipzigerin ihre Chance und zog mit vier Siegen ins Finale ein. Dort unterlag sie gegen die amtierende Junioren-Europameisterin Anna-Maria Wagner mit zwei Waza-Ari. „Ich war nicht aggressiv genug und habe mir ihren Kampfstil aufzwingen lassen. Dennoch bin ich zufrieden mit dem Turnier.“

In der Gewichtsklasse -70 kg startete Lisa Müller mit zwei Auftaktsiegen in die nationale Meisterschaft. Doch im Viertelfinale unterlag sie der späteren Deutschen Meisterin Szaundra Diedrich. In Führung liegend konnte sie sich aus einer Würgetechnik nicht mehr rechtzeitig befreien. „Lisa hat sehr gut gekämpft und konnte lange auf Augenhöhe mitkämpfen. Es fehlt noch etwas die Abgebrühtheit. Sie hat heute aber gezeigt, dass sie auf einem hohen Niveau kämpfen kann“, bewertete ihr französischer Trainer Omar Gherram die Niederlage gegen der EM-Dritten von 2015. Ihre Chance in der Hoffnungsrunde nutzte die 21-Jähre leider nicht. „Nach der Niederlage gegen Szaundra hat mir etwas die Motivation gefehlt. Ich war nicht voll fokussiert, werden aber aus dieser Niederlage lernen.“ Sie beendete das Turnier als 9.

Am Wochenende können und müssen sich beide Sportlöwinnen erneut beweisen. Bei den European Judo Open in Sofia geht es um Ranglistenpunkte und eine mögliche Nominierung für weitere internationale Einsätze.

Schritt für Schritt zur DM

Eine Woche nach der Bezirksmeisterschaft fanden im idyllischen Demnitz-Thumitz die Landeseinzelmeisterschaften der Judokas U18 (Kadetten) und U21 (Junioren) Jahren statt. Und so ging es für alle sechs Teilnehmer nicht nur um die begehrten Medaillen, sondern auch um die Qualifikation zur Mitteldeutschen Meisterschaft, um im März Teilnehmer bei den Deutschen Meisterschaften sein zu können.

In der U18 sicherte sich Aaron Schneider nach zwei Siegen nach dem Bezirksmeistertitel auch den Sieg bei Landesmeisterschaft im Schwergewicht über 90 Kilogramm. Bis 57 kg konnte sich Celine Müller gegen starke Gegnerschaft bis ins Finale ihrer neuen Gewichtsklasse vorkämpfen. Dort verlor sie denkbar knapp im Golden Score und sicherte sich die Silbermedaille. Knapp am Podium vorbei schrammte mit Platz 5 Melissa Kovacs.

Bei den Junioren hielten sich Vanessa Schindler (-48 kg) und Michelle Hoffmann (-57 kg) beide schadlos und gewannen all Ihre Kämpfe vorzeitig und die Goldmedaille. Zudem wurde mit Michelle die “ Beste Technikerin“ des Turniers gekürt!

Insgesamt war diese Meisterschaft ein schöner Erfolg aber nur eine kleine Hürde auf dem steinigen Qualifikationsweg. Im Februar geht es dann im anhaltinischen Schönebeck um die Fahrkarten zur diesjährigen Deutschen Meisterschaft.

Medaillenregen in Grimma

Am 5. November reisten 26 junge Löwen zum Johanna Schmidt Turnier nach Grimma. Von zehn teilnehmenden Vereinen mit insgesamt 120 Teilnehmern, konnten sich in den Altersklassen U9, U11 und U13 20 unserer Sportler einen Platz auf dem Treppchen sichern.

Die Trainer Sebastian Hampel und Tino Rose konnten sich mit ihren Sportlern über 13 Gold-, 3 Silber- und 5 Bronze-Medaillen, außerdem über den 2. Platz in der Mannschaftswertung der Mädchen und über den 1. Platz der Jungen freuen.

Somit war es wieder einmal ein sehr erfolgreicher Wettkampftag für die Leipziger Sportlöwen.