Sarah Müller gewinnt nach halbjähriger Zwangspause

Am ersten Advent reiste eine kleine aber feine Auswahl der Sportlöwen zum Sichtungsturnier des Judo-Verbandes Brandenburg nach Spremberg. Unsere sieben Sportler in den Altersklassen U13 und U15 hatten es mit Sportlern aus drei Bundesländern und drei Nationen zu tun.

In der Altersklasse U13 kämpften sich mit Pia Bartoszewicz, Pepe Seliger und Baba Sok drei Sportler mit Bronze dekoriert aufs Podium, Emiliano Sandoval konnte sich über Silber freuen.

In der U15 startete mit Sarah Müller zwar nur eine Sportlerin, sie setzte dem Abschneiden des Teams bei diesem Turnier aber das Sahnehäubchen auf. Insgesamt viermal musste Sarah in der Gewichtsklasse bis 44 kg auf die Matte. So besiegte sie nicht nur Sportlerinnen aus Polen und Brandenburg , sie gewann nach halbjähriger Verletzungspause alle Kämpfe vorzeitig sowohl im Stand als auch im Boden. Für sie und alle anderen Teilnehmer ein schöner Jahresabschluss außerhalb der sächsischen Matten.

Nächste Woche fahren knapp 50 Sportler zum Jahresabschluss in sächsische Delitzsch, um beim dortigen „Peter & Paul “ Turnier aller Altersklassen, die letzten Medaillen des Jahres 2018 zu erkämpfen.

U11 sammelt erste internationale Erfahrung

Am vergangenem Wochenende machte sich eine 24-köpfige Sportlöwendelegation auf, um im tschechischen Novy Bor internationale Judoluft zu schnuppern.
In der Altersklasse U9 setzen Ferdinand Hoffmann und Hannes Voßler mit ihren beiden Siegen gleich ein dickes Ausrufezeichen. Vor allem Ferdinand begeisterte seinen Trainer Tino Rose mit tollen Ipponsiegen.
In der Altersklasse U11 gewann Manuel Thomas als einziger Sportler Gold. Die Silbermedaillen erkämpften sich Frieda Baumbach, Ernesto Rosenkranz und  Roan Bischof und mit Bronze dekoriert wurden Leah Kovacs, Maria Gohr, Samiel Kretzschmann und Hannes Schürer.
Im zweiten Teil des Wettkampfprogrammes hatten es die Sportler der U13 und U15 nicht nur mit den starken ausländischen Sportlern, sondern auch mit den ungewohnten Wettkampfregeln zu tun. So durften, im Gegensatz zu heimischen Regeln, alle Sportler über die Schulter fassen und dies bereitete dem einen oder anderen Athleten immense Schwierigkeiten. Am Ende eines langen Wettkampftages konnte sich Stella Dieckmann über ihre Goldmedaille freuen, Silber erkämpften sich Alina Streblau, Edo Dieckmann und Tamino Kraft.
Nach Meinung beider Trainer, Tino Rose und Sebastian Hampel, wird Novy Bor auch im kommenden Jahr wieder im Wettkampfkalender stehen. Wenn möglich, befinden sich die Leipziger Sportlöwen dann vielleicht noch den ein oder anderen Platz im Vereinsklassement weiter vorn.

Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft gesichert

Marie Branser und Lisa Müller freuen sich über ihren Sieg und blicken guten Mutes vorwärts, in Richtung der Deutschen Meisterschaften.

Am 20. und 21. Oktober fanden die Deutschen Pokalmeisterschaften der Männer und Frauen in Kirchberg an der Murr statt.

Die beiden Sportlöwinnen Marie Branser (-78 kg) und Lisa Müller (-70 kg) erkämpften sich nicht nur die Goldmedaille, sondern auch die Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft im Januar.

Herzlichen Glückwunsch vom gesamten Verein, wir drücken euch die Daumen bei den Deutschen Meisterschaften!

Marie Branser krönt sich zum vierten Mal zur Deutschen Hochschulmeisterin

Am 13. Oktober fanden in Aachen die deutschen Hochschulmeisterschaften 2018 statt. Ganze 450 Sportlern stellten sich der Herausforderung gegeneinander zu kämpfen und den, bzw. die Beste unter sich zu ermitteln. Unter den Teilnehmern befand sich auch unsere Sportlerin Marie Branser, Deutsche Hochschulmeisterin der drei Vorjahre. Tatsächlich konnte Marie ihre Platzierung verteidigen und sich somit den vierten Titel in Folge sichern.

Auf Facebook verkündigte sie kurz nach dem Sieg: „Deutsche Hochschulmeisterin 2018! Nachdem die internationale Saison 2018 für mich ziemlich schlecht lief, konnte ich mir heute zum 4. Mal den Deutschen Hochschulmeister Titel sichern. Am kommenden Wochenende geht es bereits weiter mit der Deutschen Pokalmeisterschaft.“

Edo Dieckmann siegreich beim JVS-Sichtungsturnier

Neben der BEM U11 fand dieses Wochenende mit dem „Vogtlandpokalturnier“ in Rodewisch ein zweiter Judohöhepunkt statt. Dieses Jahr fand das Sichtungsturnier des Judoverbandes Sachsen sogar erstmals mit internationaler Beteiligung aus Brasilien statt. Unser einziger Sportler Edo Dieckmann, in diesem Jahr schon Mitteldeutscher Vize-Meister, wollte bei diesem Turnier noch die nötige Platzierung erkämpfen, um seinen bisherigen Kaderstatus weiterhin behalten zu können.

Gleich im ersten Kampf kam es zur Neuauflage des Finales bei den Mitteldeutschen Meisterschaften. Die Losfee bescherte Edo mit Florian Görsch den aktuellen Mitteldeutschen Meister. Zudem konnte Edo noch nie gegen seinen Trainingskameraden vom Stützpunkt in Leipzig gewinnen. Aber wenn man immer an sich glaubt, dann ist vieles möglich! Und so gewann Edo nicht nur dieses Duell, er besiegte seinen ewigen Kontrahenten vorzeitig mit Ippon. Zwei weitere Punktsiege gegen Kämpfer aus Freital und Halle später, konnte Edo dann seinen verdienten Sieg und die nötigen Punkte zum Kadererhalt bejubeln.

Girls-Power bei der Bezirksmeisterschaft

Von links: Hinten: Frieda Baumbach und Maria Gohr; Vorn: Emma Goldschmidt, Leah Kovacs

Am vergangenen Wochenende fand beim PSV Leipzig die diesjährige Bezirkseinzelmeisterschaft der U11 statt. Aus den drei unterschiedlichen Trainingsgruppen unseres Vereines, versuchten insgesamt 14 Sportlerinnen und Sportler, sich einen Platz auf dem Siegerpodest zu erkämpfen. Am besten gelang dies Leah Kovacs, Frieda Baumbach, Maria Gohr und Manuel Thomas welche sich allesamt bis in das Finale vorkämpfen konnten.

Am Ende des Tages konnten folgende Platzierungen und Medaillen belegt bzw. mit nach Hause genommen werden:

Gold: Leah Kovacs, Frieda Baumbach

Silber: Maria Gohr, Manuel Thomas

Bronze: Emma Goldschmidt

5. PLatz: Hannes Schürer, Robert Schiffler

Auf Platz zwei: Manuel Thomas

Sportlöwen erkämpfen ORWO-Pokal

Am Wochenende fuhren die Sportlöwen nach Wolfen, um am dort stattfindenden Orwo-Pokal teilzunehmen. Dem gleichen Ruf folgten auch 17 weitere Vereine. Viel Arbeit also für unsere 29 jungen und kampfhungrigen Judoka.

Am Ende des Tages konnten folgende Platzierungen erzielt werden:

Platz Name Altersklasse
1

Ferdinand Hoffmann,

Hannes Voßler

Maria Gohr

Ernesto Rosenkranz

Hannes Schürer

Stella Dieckmann

Emiliano Sandoval

Jonas Mikosch

Alina Streblau

Edo Dieckmann

Moritz Beck

Tamino Kraft

U9

U9

U11

U11

U11

U13

U13

U13

U15

U15

U15

U15

2

Helene Rose

Frieda Baumbach

Richard Löwe

Anton Beck

 

U11

U11

U11

U11

 

3

Emil Tischler

Mariella Schalle

Minea Brodowski

Jascha Kempe

Anton Türk

Sophie Bowitzky

Baba Sok

Florian Sieber

U9

U11

U11

U11

U11

U11

U13

U13

Cheftrainer Sebastian Hampel sagte zum Wettkampfverlauf: „Die Ergebnisse sprechen für sich, würde ich behaupten. Wir konnten während der Kämpfe sehen, dass im Training auch wirklich etwas hängengeblieben ist. Gestaunt habe ich über die technische Vielfalt, die unsere Sportler zeigten. Besonders hervorzuheben sind hier Hannes Schürer, Hannes Voßler und Ferdinand Hoffmann. Die drei haben wirklich sehr gute Kämpfe geliefert und sollten für ihre außerordentliche Leistung nochmal gelobt werden!“

Tino Rose, unser Vereinsvorsitzender meinte: “ Auch ich fand das technische Repertoire unserer Truppe überraschend. Für manche war das der erste Wettkampf, trotzdem haben sich alle gut geschlagen. Jeder hat sich nach seinen Möglichkeiten angestrengt und man hat gesehen, dass sich das viele Training ausgezahlt hat! So soll das sein und die meisten unserer Teilnehmer wurden ja für ihre Mühen auch mit einer Platzierung belohnt.“

Durch den grandiosen Einsatz unserer Truppe konnte sogar der Mannschaftspokal in Gold gewonnen werden. Dieser wird natürlich im Laufe der folgenden Woche in der heimischen Halle aufgestellt werden und zu bestaunen sein!

Spaß in Wolfen

Am 16.6.2018 fand in Wolfen ein Turnier für die U9 und U11 statt. Da an der Lipsiade am darauffolgenden Wochenende nur die Altersklassenb über U9 teilnehmen durften, war dies eine schöne Möglichkeit, auch mal die allerkleinsten zum Wettkampf mitzunehmen.

Mit einem 1. Platz für Malte Brendel, einem 2. Platz für Hannes Voßler und einem 3. für ferdinand Hoffmann waren auch alle Podestplätze belegt und alle waren äußerst zufrieden.

„Das war ein sehr schönes Turnier, die drei haben eindeutig gezeigt, was in ihnen steckt. Ich freue mich schon auf die nächsten kämpfe,“ so Trainer Tino Rose über den erfolg seiner Schützlinge.

Von links: Ferdinand Hoffmann, Malte Brendel und Hannes Voßler

Abgesahnt in Eilenburg

Am Samstag und am Sonntag begab sich eine große Gruppe Sportlöwen nach Eilenburg, um an dem dort stattfindenden Wätas-Cup teilzunehmen. Da am gleichen Wochenende leider auch ein Wettkampf in Rodewisch stattfand, war der Cup leider nur mit wenigen Teilnehmern gesegnet.

Schon der erste Tag begann mit einer schönen Überraschung, fast alle Sportler konnten sich eine Medaille sichern. Das Siegerpodest erklimmen durften Helene Rose, Maria Gohr, Ernesto Rosenkranz und Anton Beck, alle aus der U11. Die Silbermedaille ergatterten sich in der U9 Ferdinand Hoffmann und Emil Tischler und in der U11 Frieda Baumbach und Samiel Kretschmann. Den dritten Platz belegten in der U9 Hannes Voßler und in der U11 Hannes Schürer. Auch bei den Mannschaftswertungen konnten die Sportlöwen sich behaupten: In der U9 männlich und in der U11 weiblich belegten unsere Sportler den 3. Platz, in der U11 männlich sogar den zweiten.

Auch der zweite Tag (U13) war geprägt von guten Ergebnissen, auf Platz eins fanden sich Stella Dieckmann und Constantin Thierfelder wieder. Als Vize-Sieger bezeichnen durfte sich Theo Keiderling und Dritter wurden Nevio Tauscher, Florian Sieber und Claudius Thierfelder. Auch diesmal wurden die männlichen Sportler mit dem silbernen Mannschaftspokal geehrt.

Zerbster Roland 2.0

Auch dieses Jahr fuhren die Leipziger Sportlöwen zum Zerbster Rolandpokal. Durch einen Mangel an Kampfrichtern fiel die Organisation etwas schwer und es ging alles etwas drunter und drüber.

Ferdinand Hoffmann und Hannes Voßler (von links).

Von ihrer besten Seite zeigten sich die beiden U9-er Hannes Voßler und Ferdinand Hoffmann, beide mit dem zweiten Platz. „Es ist immer wieder schön zu sehen, dass das Training Früchte trägt. Die beiden können stolz auf diesen Wettkampf sein!“, so Tino Rose.

In der U13 überraschte Baba Sok mit einem sensationellen Tai-Otoshi und konnte sich den ersten Platz erkämpfen.

Rostock

Am vorletzten Samstag nahmen die Sportlöwen den langen Weg ins Rostocker Land auf sich, einerseits, um beim „Ostseepokal“ um begehrte Platzierungen zu kämpfen, andererseits, um mit etwas Sightseeing auch den kulturellen Part abzudecken. Durch massive Autobahn-Baumaßnahmen, seitens der hiesigen Regierung, und dem damit verbundenen Stauerlebnis, dauerte die Hinfahrt mit knapp 7 Stunden doch recht lang. Um das Mütchen zu kühlen wurde deshalb noch ein kleiner Abstecher ans nahe gelegene Ostseeufer eingeschoben. Neben Eis essen und Angler beobachten war natürlich auch genug Zeit, um Steine und Muscheln zu sammeln. Dann ging es weiter nach Bad Doberan und in die Unterkunft, Zeug auspacken und die Stadt erkunden. Während dieses Ausflugs nahmen wir noch ein kleines Abendbrot bei dem ortsansässigen Griechen ein und machten uns auf dem Rückweg. Um den Abend noch ein wenig aufzupeppen warf Edo sein Portemonnaie auf einen Baum und die nächsten 15 Minuten waren von Rettungsversuchen geprägt. Letzten Endes kletterte man auf den Baum und machte mit dem Ast kurzen Prozess. Edo, überglücklich und ziemlich verunsichert, sagte während des restlichen Heimwegs gar nichts mehr. Im Hostel angekommen ging es dann auch schon ins Bett, denn am nächsten Morgen war ja Wettkampf.

Der Sonntag begann für alle recht früh und entsprechend schlaftrunken sahen die Gesichter aus. Nach einer 20-minütigen Fahrt zur Wettkampfhalle wurde ein angenehmer Platz gesucht und es ging zum Wiegen. Für die Löwen begann der Wettkampf mit der U15, diese wurde mit Edo Dieckmann, Sarah Müller und Alina Streblau auch gleich von 3 Sportlern besetzt. Leider war Edo der einzige, der einen einzigen Kampf gewinnen konnte, trotzdem belegteSarah den 3. Platz und Edo und Alina konnten sich mit der Silbermedaille zufrieden geben. In der U18 verlor Vivien Müller ihren Kampf und belegte den 2. Platz. Aaron Schneider verlor in der U21+Männer zwei Kämpfe gegen seinen Kontrahenten und bekam ebenfalls die Silbermedaille. In der offenen Klasse konnte er auch nur ein Duell gewinnen und verlor derer zwei, so schied er in der Trostrunde aus.

Alles in allem war die Fahrt nach Rostock zwar schön und das Wochenende aufregend, die Wettkampfergebnisse ließen aber doch zu wünschen übrig.

Die besten Kämpfer Sachsens?

„Bei etwas mehr Bewusstsein über die eigene Stärke und Fähigkeit, wäre bei dem ein oder anderen Sportler eine bessere Platzierung möglich gewesen!“ Mit diesen Worten fasste Trainer Sebastian Hampel die Leistung seiner Sportler bei den Landeseinzelmeisterschaften unter 15 Jahren zusammen. Am Ende des Wettkampftages standen mit der Silbermedaille von Alina Streblau (-36 kg) und der Bronzemedaille von Edo Dieckmann (-34 kg) zwar zwei Platzierungen zu Buche, aber auch bei diesen beiden wäre ein anderer Medaillenglanz möglich gewesen.

Edo verlor seinen Auftaktkampf gegen den dresdner Bezirksmeister Gabriel Hoffman, völlig überraschend vorzeitig. Im unmittelbaren Kampf um Bronze war Edo wie ausgewechselt und kämpfte souverän und siegreich. Genau anders herum verlief der Wettkamf der Silbermedaillengewinnerin Alina Streblau, welche im Pool ihren ersten Kampf klar dominierte, mit Gold vor Augen aber etwas weiche Knie bekam und unter ihren Möglichkeiten leider verlor.

Jeweils einen Kampf gewannen Moritz Beck (-40 kg) und Tamino Kraft (-46 kg) in ihrem ersten U15-Jahr und verloren dagegen zwei Duelle.

Leider ohne Sieg blieb in der Gewichtsklasse bis 40 Kilogramm Laura Gohr. Nun gilt es für die Medaillengewinner, sowie die verletzte Sarah Müller, in fünf Wochen ihr maximales Leistungsvermögen bei der Mitteldeutschen Meisterschaft abzurufen und ihr Können unter Beweis zu stellen.

Landesmeisterschaft U13

Am letzten Wochenende fanden im vogtländischen Adorf die Landeseinzelmeisterschaften unter 13 Jahren statt. Unter den 159 Startern waren auch vier Sportlöwen, welche sich bei ihrem Jahreshöhepunkt in dieser Altersklasse natürlich eine Medaille erkämpfen wollten.

Denkbar ungünstig startete der Tag bei den Jungen. Beide Sportler, Pepe Seliger und Paul Höschel, welche sich in der Gewichtsklasse bis 31 Kilogramm qualifizieren konnten, hatten beim offiziellen Wiegen leichtes Übergewicht und mussten so eine Gewichtsklasse höher antreten. Sowohl Paul, als auch Pepe verloren ihren Auftaktkampf, gewannen in der Hoffnungsrunde jeweils einen Kampf und schieden nach der zweiten Niederlage leider aus.

Bei den Mädchen verlief das Turnier glücklicherweise um einiges besser. So konnte sich Stella Dieckmann, eine der jüngsten Starterinnen an diesem Tag, in der Gewichstsklasse bis 30 Kilogramm nach zwei souveränen Ippon-Siegen bis in das Finale vorkämpfen. Nach langem und ausgeglichenem Kampf nutze Stellas Gegnerin eine kleine Unachtsamkeit mit einer Fegetechnik aus, und Stella fand sich sowohl auf dem Boden als auch auf Platz 2 wieder. Trotz dessen eine fantastische Leistung und nach dem 3. Platz in Kufstein ein weiterer toller Wettkampf von Stella. In der Gewichtsklasse bis 48 Kilogramm konnte sich Wiebke Gaitzsch nach zwei Siegen und einer Halbfinalniederlage die ersehnte Medaille im Bronzeglanz erkämpfen und den Wettkampftag damit abrunden.

Von links: Pepe, Stella und Wiebke

Osterpokal in Österreich

Zum alljährlichen internationalen Osterpokalturnier in Kufstein (Österreich) fuhren dieses Jahr leider nur zwei Sportlöwen. Das Turnier war mit über 600 Teilnehmern, aus 10 verschiedenen Ländern trotzdem gut besucht.

Für Stella Dieckmann (U12, -32kg) begann der erste internationale Wettkampf sehr schön. Mit einem Tai-Otoshi (Waza-ari) und einer anschließenden Kesa-gatame (Waza-ari/Ippon), war der erste Kampf gegen eine Österreicherin in einer halben Minute  gewonnen. Die gleiche Kombination aus Wurf und Festhalte führte Stella auch im zweiten Kampf gegen eine Nürnbergerin zum Sieg. Im dritten Kampf unterlag sie der späteren ungarischen Siegerin aus Budapest (2x Ko-uchi-maki-komi). Nun folgte die Trostrunde. Den Kampf um die Bronzemedaille konnte Stella mit einem Ippon für sich gewinnen.

Auf dem linken 3. Platz: Stella Dieckmann.

Die Gewichtsklasse von Edo Dieckmann (U14, -34kg) war mit 24 Teilnehmern eine der am stärksten besetzten des Turniers. Im ersten Kampf gegen einen Budapester gelang ihm mit O-uchi-gari (Waza-ari) und einem O-soto-otoshi (Ippon) der vorzeitige Sieg. Auch der zweite Kampf verlief mit zwei Seoi-otoshi (jeweils Waza-ari) erfolgreich. Im Halbfinale gelang es seinem Esslinger Gegner nach langem Kampf, Edos Ko-soto-gake mit einem Uchi-mata zu kontern und so zu siegen. Der Kampf um Platz 3 ging bis zum Golden Score, in dem Edos schweizer Gegner ein Harai-goshi gelang. Somit konnte Edo in dieser starken Gruppe den 5. Platz belegen und viele Erfahrungen gewinnen.

Bei der Vereinswertung konnten die Leipziger Sportlöwen leider kaum punkten (5 Punkte), was vor allem an der geringen Beteiligung lag.

Als erstes der Bezirk

Am gestrigen Samstag, fanden beim gastgebenden PSV Leipzig die diesjährigen Bezirksmeisterschaften der Altersklasse U13 statt. Neben den zu erkämpfenden Medaillen war ein klares Ziel unserer Sportler die Qualifikation zu den Landesmeisterschaften.

Von den 12 gestarteten Judokas konnte sich genau die Hälfte zum Jahreshöhepunkt in dieser Altersklasse qualifizieren. Am besten gelang dies Stella Dieckmann, die als jüngste Starterin gleich aufs oberste Treppchen klettern durfte. Mit Silber ausgezeichnet wurden Wiebke Gaitzsch und Paul Höschel, dritte Plätze erkämpften sich Erik Gesell, Lene Andersson-Fast und Pepe Seliger.

 

In drei Wochen geht es für diese 6 Sportler im vogtländischen Adorf um sächisches Edelmetall.

Jahreshöhepunkt in der U21

Am 10. und 11.03.2018 fanden in Frankfurt (Oder) die deutsche Meisterschaft statt. Für die Leipziger Sportlöwen gingen am Samstag Michelle Hoffmann und am Sonntag Aaron Schneider auf die Matte, um eine der heiß begehrten vorderen Ränge zu belegen.

In der Gewichtsklasse -57 kg konnte Michelle ihren ersten Kampf nach 30 Sekunden mit einem Hebel beenden und rutschte so eine Runde weiter. Im nächsten Kampf stand die Sportlöwin der letztjährigen deutschen Meisterin Caroline Fritze gegenüber. Die Begegnung war eher technisch geprägt, keine der beiden Sportlerinnen konnte vorerst einen bedeutenden Vorteil erringen, letzten Endes verlor Michi ihren Kampf aber nach 3:30 Minuten, durch einen dritten Shido (Bestrafung).

Nun hieß es: Ab in die Trostrunde. Hier konnte Michi erneut mit einer Bodentechnik punkten, nach 1:30 Minuten zwang sie ihre Gegnerin mit einer Huizinga-Rolle und anschließendem Hebel zur Aufgabe. Auch den nächsten Kampf gewann Michelle souverän mit einer Uchi-Mata Technik, das führte die Erfolgssportlerin geradewegs in Kampf um Platz drei.

Bei diesem alles entscheidenden Kampf hatte Michi zuerst einiges einzustecken, so ging sie bald mit Waza-Ari in Rückstand. Doch dann, eine Minute vor Kampfende, konnte Michelle ihre Gegnerin mit einer Fegetechnik quasi „auf dem falschen Fuß“ erwischen und sich so ´vollkommen verdient den dritten Platz sichern.

„Auf meine Füße kann ich mich immer verlassen,“ kommentierte die Leipziger Sportschülerin überglücklich ihren Erfolg.

Ganz rechts freut sich Michelle über ihren 3. Platz.

 

Am Sonntag konnte Aaron sich leider nicht platzieren, schon im ersten Kampf scheiterte er in der Gewichtsklasse -100 kg gegen Yvo Witassek, der in der Altersklasse U18 bereits deutscher Meister -90 kg und Vizemeister +90 kg wurde. Dieser verlor seinen nächsten Kampf jedoch, so dass Aaron schon nach einem Kampf aus dem Turnier ausschied.

Der Stahlpokal in Riesa

Wiebke Gaitzsch freut sich über ihren 1. Platz.

Da die Grippe derzeit wieder um sich greift, fuhren am 03.03.2018 krankheitsbedingt nur drei Sportlöwen in die Sportstadt Risa, um am bekannten „Stahlpokal“ teilzunehmen. Das Ziel war, sich in Vorbereitung auf kommende Aufgaben etwas Wettkampfroutine anzueignen.

In der U13 gelang das Wiebke Gaitzsch (-48 kg) mit einem 1. Platz hervorragend. Zwar hatte sie nur zwei Begegnungen zu bestreiten, diese waren aber mit einer Tschechin und einer Berlinerin stark besetzt.

Unsere zwei Sportschüler Sarah Müller und Edo Dieckmann hingegen, taten sich in ihren Gewichtsklassen recht schwer. Beide ließen einiges an Potenzial ungenutzt, konnten sich aber dennoch einen 3. Platz erkämpfen. Um auch bei stärker besetzten Turnieren  bestehen zu können, müssen sich die beiden aber technisch und inhaltlich noch weiter steigern.

18-Jährige verpasst Sensation bei Senioren DM

Vom 20.01. bis zum 21.01.2018 fanden im baden-württembergischen Stuttgart Bad Cannstadt die Deutschen Meisterschaften der Männer und Frauen statt. Mit von der Partie waren die Sportlöwinnen Marie Branser (-78 kg) und Michelle Hoffmann (-57 kg).
Für die Überraschung des Tages sorgte Michelle Hoffmann. Nachdem sie ihren ersten Kampf mit Uchi-Mata, gefolgt von einem anschließenden Hebel souverän für sich entscheiden konnte, musste sie sich im zweiten Kampf gegen die spätere Silbermedaillen-Gewinnerin Amelie Stoll geschlagen geben.
In der Hoffnungsrunde zeigte Michelle nochmal, was in ihr steckt und besiegte ihre beiden Gegnerinnen Sahra Vogel und Sahra Sachse beide vor Ende der Kampfzeit. Im Kampf um Platz drei stand die Leipzigerin Sappho Coban gegenüber die im Übergang vom Stand- zum Bodenkampf eine Unachtsamkeit nutzte und disem kampf für sich entschied. So blieb für die erst 18-jährige Michelle  eine sehr guter 5. Platz, bei ihrer ersten Senioren-Meisterschaft.
„Also ich bin heute eigentlich völlig entspannt in den Wettkampf gegangen, weil ich ja nichts zu verlieren hatte.
Letzten Endes war das wahrscheinlich genau das Richtige. Mal schauen, vielleicht wird das Ergebnis beim nächsten Mal ja noch besser.“
Bei Marie Branser, lief der Wettkampf leider weniger rund. Sie sagte zu ihrer Leistung: „Ich war total neben der Spur und irgendwie hat das Feuer gefehlt. Das sollte bei einer Deutschen Meisterschaft nicht passieren. Ich werden das mit meinem Trainer Miguel Lopez aufarbeiten.“

Dreimal zum Jahreshöhepunkt bitte!

Am vergangenen Wochenende fand mit der Mitteldeutschen Meisterschaft die dritte und letzte Qualifikationshürde zur Deutschen Meisterschaft statt. Im anhaltinischen Schönebeck wurden in den Altersklassen unter 18 und unter 21 Jahren die besten Judokas des mitteldeutschen Raumes gesucht.

Insgesamt vier Sportlöwen stellten sich der Konkurrenz und am Ende des Tages schafften mit Maya Zippel, Michelle Hoffmann und Aaron Schneider sogar drei von ihnen den Sprung zum Jahreshöhepunkt.

Sehr souverän präsentierte sich an diesem Tag Michelle Hoffmann (U21), in der Gewichtsklasse -57 Kilogramm. So musste sie in ihren vier Kämpfen nie über die volle Kampfzeit gehen und gewann das Finale gegen Casandra Arning aus Thüringen sehenswert mit einer Fußfegetechnik.

In der gleichen Gewichtsklasse, nur in der Altersklasse unter 18 Jahren, gelang Maya Zippel die Überraschung des Tages. Nach einem Autaktsieg gegen Lilly Engers aus Halle verlor sie den Kampf um den Poolsieg etwas unglücklich und fand sich in der Hoffnungsrunde wieder. Hier besiegte sie, in einer Neuauflage des Landesmeisterschaftsfinales, erneut Katharina Löbig aus Taucha und hat nun die Chance um Bronze zu kämpfen. Durch eine Disqualifikation ihrer Gegnerin im Halbfinale und der daraus resultierender Kampfsperre gewann Maya diese Begegnung kampflos und fährt nun als erst 14-jährige, im Zuge ihrer ersten Deutschen Meisterschaften U18, in 14 Tagen nach Herne.

Das erfreuliche Ergebnis rundetet Aaron Schneider, in der Gewichtsklasse bis 100 Kilogramm ab. Nach zwei Siegen und einer Niederlage konnte sich der 17-jährige über Silber freuen. Gemeinsam mit Michelle kämpft er in drei Wochen in Frankfurt/O. mit den besten Judokas Deutschlands um weitere Siege und wertvolle Erfahrungen.

Nach ihrem 5. Platz bei den Deutschen Meisterschaften der Frauen gehört Michelle zum erweiterten Favoritenkreis und kämpft um ihre erste Medaille in dieser Altersklasse.

 

Der Weg zur Deutschen Meisterschaft

Dieses Wochenende fuhr Trainer Sebastian Hampel gleich zweimal ins beschauliche Demnitz-Thumitz, um die Sportler der Altersklassen U18 und U21 bei der Landeseinzelmeisterschaft zu unterstützen.

Am Samstag kämpften mit Maya Zippel und Celine Müller zwei Sportlerinnen nicht nur um begehrtes Edelmetall, sondern auch darum, die zweite Qualifikationshürde in Richtung Deutsche Einzelmeisterschaft der Kadetten unter 18 Jahren zu nehmen.

Für Maya begann der Tag mit einem gewaltigen Schreck auf der Wettkampfwaage: Statt der erhofften 52 Kilo zeigte die Waage 200 Gramm zu viel an und so musste die 14-jährige Sportgymnasiastin in der Gewichtsklasse -57 kg an den Start gehen. Glücklicherweise konnte Maya auch in der neuen Kategorie ihr gesteigertes Leistungspotential unter Beweis stellen und zog nach Siegen gegen Müller (Traktor Schmölln) und Jedynak (Mittweida) in das Finale ein. Hier stand ihr mit Katarina Löbig aus Taucha eine altbekannte Gegnerin gegenüber. Nach anfänglich neutralem Kampfverlauf steigerte sich Maya und gewann nach einer erfolgreichen Standtechnik (O-Goshi) und anschließender Festhalte völlig überraschend den Titel der Landesmeisterin 2018.

Ebenfalls in einer neuen Gewichtsklasse (-63 kg) startend, begann Celine Müller mit zwei Siegen hoffnungsvoll, verlor dann leider im Halbfinale nach starkem Kampf gegen Luise Dreyer und musste sich im Kampf um Bronze auch die Fahrkarte zur Mitteldeutschen Meisterschaft in zwei Wochen sichern. Nach einer Minute Kampfzeit beendete Celine diesen Kampf vorzeitig mit einem fulminanten Innenschenkelwurf und wurde 3.

Einen Tag später stellte sich Aaron Schneider der Gegnerschaft in der Altersklasse U21, in der Gewichtsklasse -100 kg. Nach einem schnellen Auftaktsieg gegen Wittl (Holzhausen) mit einer Hebeltechnik, verlor Aaron in Folge einer Unachtsamkeit gegen Theuring (Crimmitschau) leider die Chance um Gold kämpfen zu können und musste sich gegen Franz Schumann die Bronzemedaille sichern. Nach kurzer Kampfzeit konnte der 17-jährige dieses Duell vorzeitig mit einer Würgetechnik für sich entscheiden.

Zu diesem erfolgreichen Trio gesellt sich in 14 Tagen, zur Mitteldeutschen Einzelmeisterschaft, noch Michelle Hoffmann dazu. Sie weilte an diesem Wochenende zu einem internationalen Wettkampf im belgischen Herstal, wo sie nach zwei Siegen und einer Niederlage im Golden Score leider vorzeitig ausschied aber wertvolle Erfahrungen sammeln konnte. Nun gilt es im anhaltinischen Schönebeck die Fahrkarte zu den Deutschen Meisterschaften zu erkämpfen und sich für die guten Leistungen zu belohnen.