Abgesahnt in Eilenburg

Am Samstag und am Sonntag begab sich eine große Gruppe Sportlöwen nach Eilenburg, um an dem dort stattfindenden Wätas-Cup teilzunehmen. Da am gleichen Wochenende leider auch ein Wettkampf in Rodewisch stattfand, war der Cup leider nur mit wenigen Teilnehmern gesegnet.

Schon der erste Tag begann mit einer schönen Überraschung, fast alle Sportler konnten sich eine Medaille sichern. Das Siegerpodest erklimmen durften Helene Rose, Maria Gohr, Ernesto Rosenkranz und Anton Beck, alle aus der U11. Die Silbermedaille ergatterten sich in der U9 Ferdinand Hoffmann und Emil Tischler und in der U11 Frieda Baumbach und Samiel Kretschmann. Den dritten Platz belegten in der U9 Hannes Voßler und in der U11 Hannes Schürer. Auch bei den Mannschaftswertungen konnten die Sportlöwen sich behaupten: In der U9 männlich und in der U11 weiblich belegten unsere Sportler den 3. Platz, in der U11 männlich sogar den zweiten.

Auch der zweite Tag (U13) war geprägt von guten Ergebnissen, auf Platz eins fanden sich Stella Dieckmann und Constantin Thierfelder wieder. Als Vize-Sieger bezeichnen durfte sich Theo Keiderling und Dritter wurden Nevio Tauscher, Florian Sieber und Claudius Thierfelder. Auch diesmal wurden die männlichen Sportler mit dem silbernen Mannschaftspokal geehrt.

Zerbster Roland 2.0

Auch dieses Jahr fuhren die Leipziger Sportlöwen zum Zerbster Rolandpokal. Durch einen Mangel an Kampfrichtern fiel die Organisation etwas schwer und es ging alles etwas drunter und drüber.

Ferdinand Hoffmann und Hannes Voßler (von links).

Von ihrer besten Seite zeigten sich die beiden U9-er Hannes Voßler und Ferdinand Hoffmann, beide mit dem zweiten Platz. „Es ist immer wieder schön zu sehen, dass das Training Früchte trägt. Die beiden können stolz auf diesen Wettkampf sein!“, so Tino Rose.

In der U13 überraschte Baba Sok mit einem sensationellen Tai-Otoshi und konnte sich den ersten Platz erkämpfen.

Rostock

Am vorletzten Samstag nahmen die Sportlöwen den langen Weg ins Rostocker Land auf sich, einerseits, um beim „Ostseepokal“ um begehrte Platzierungen zu kämpfen, andererseits, um mit etwas Sightseeing auch den kulturellen Part abzudecken. Durch massive Autobahn-Baumaßnahmen, seitens der hiesigen Regierung, und dem damit verbundenen Stauerlebnis, dauerte die Hinfahrt mit knapp 7 Stunden doch recht lang. Um das Mütchen zu kühlen wurde deshalb noch ein kleiner Abstecher ans nahe gelegene Ostseeufer eingeschoben. Neben Eis essen und Angler beobachten war natürlich auch genug Zeit, um Steine und Muscheln zu sammeln. Dann ging es weiter nach Bad Doberan und in die Unterkunft, Zeug auspacken und die Stadt erkunden. Während dieses Ausflugs nahmen wir noch ein kleines Abendbrot bei dem ortsansässigen Griechen ein und machten uns auf dem Rückweg. Um den Abend noch ein wenig aufzupeppen warf Edo sein Portemonnaie auf einen Baum und die nächsten 15 Minuten waren von Rettungsversuchen geprägt. Letzten Endes kletterte man auf den Baum und machte mit dem Ast kurzen Prozess. Edo, überglücklich und ziemlich verunsichert, sagte während des restlichen Heimwegs gar nichts mehr. Im Hostel angekommen ging es dann auch schon ins Bett, denn am nächsten Morgen war ja Wettkampf.

Der Sonntag begann für alle recht früh und entsprechend schlaftrunken sahen die Gesichter aus. Nach einer 20-minütigen Fahrt zur Wettkampfhalle wurde ein angenehmer Platz gesucht und es ging zum Wiegen. Für die Löwen begann der Wettkampf mit der U15, diese wurde mit Edo Dieckmann, Sarah Müller und Alina Streblau auch gleich von 3 Sportlern besetzt. Leider war Edo der einzige, der einen einzigen Kampf gewinnen konnte, trotzdem belegteSarah den 3. Platz und Edo und Alina konnten sich mit der Silbermedaille zufrieden geben. In der U18 verlor Vivien Müller ihren Kampf und belegte den 2. Platz. Aaron Schneider verlor in der U21+Männer zwei Kämpfe gegen seinen Kontrahenten und bekam ebenfalls die Silbermedaille. In der offenen Klasse konnte er auch nur ein Duell gewinnen und verlor derer zwei, so schied er in der Trostrunde aus.

Alles in allem war die Fahrt nach Rostock zwar schön und das Wochenende aufregend, die Wettkampfergebnisse ließen aber doch zu wünschen übrig.

Die besten Kämpfer Sachsens?

„Bei etwas mehr Bewusstsein über die eigene Stärke und Fähigkeit, wäre bei dem ein oder anderen Sportler eine bessere Platzierung möglich gewesen!“ Mit diesen Worten fasste Trainer Sebastian Hampel die Leistung seiner Sportler bei den Landeseinzelmeisterschaften unter 15 Jahren zusammen. Am Ende des Wettkampftages standen mit der Silbermedaille von Alina Streblau (-36 kg) und der Bronzemedaille von Edo Dieckmann (-34 kg) zwar zwei Platzierungen zu Buche, aber auch bei diesen beiden wäre ein anderer Medaillenglanz möglich gewesen.

Edo verlor seinen Auftaktkampf gegen den dresdner Bezirksmeister Gabriel Hoffman, völlig überraschend vorzeitig. Im unmittelbaren Kampf um Bronze war Edo wie ausgewechselt und kämpfte souverän und siegreich. Genau anders herum verlief der Wettkamf der Silbermedaillengewinnerin Alina Streblau, welche im Pool ihren ersten Kampf klar dominierte, mit Gold vor Augen aber etwas weiche Knie bekam und unter ihren Möglichkeiten leider verlor.

Jeweils einen Kampf gewannen Moritz Beck (-40 kg) und Tamino Kraft (-46 kg) in ihrem ersten U15-Jahr und verloren dagegen zwei Duelle.

Leider ohne Sieg blieb in der Gewichtsklasse bis 40 Kilogramm Laura Gohr. Nun gilt es für die Medaillengewinner, sowie die verletzte Sarah Müller, in fünf Wochen ihr maximales Leistungsvermögen bei der Mitteldeutschen Meisterschaft abzurufen und ihr Können unter Beweis zu stellen.

Landesmeisterschaft U13

Am letzten Wochenende fanden im vogtländischen Adorf die Landeseinzelmeisterschaften unter 13 Jahren statt. Unter den 159 Startern waren auch vier Sportlöwen, welche sich bei ihrem Jahreshöhepunkt in dieser Altersklasse natürlich eine Medaille erkämpfen wollten.

Denkbar ungünstig startete der Tag bei den Jungen. Beide Sportler, Pepe Seliger und Paul Höschel, welche sich in der Gewichtsklasse bis 31 Kilogramm qualifizieren konnten, hatten beim offiziellen Wiegen leichtes Übergewicht und mussten so eine Gewichtsklasse höher antreten. Sowohl Paul, als auch Pepe verloren ihren Auftaktkampf, gewannen in der Hoffnungsrunde jeweils einen Kampf und schieden nach der zweiten Niederlage leider aus.

Bei den Mädchen verlief das Turnier glücklicherweise um einiges besser. So konnte sich Stella Dieckmann, eine der jüngsten Starterinnen an diesem Tag, in der Gewichstsklasse bis 30 Kilogramm nach zwei souveränen Ippon-Siegen bis in das Finale vorkämpfen. Nach langem und ausgeglichenem Kampf nutze Stellas Gegnerin eine kleine Unachtsamkeit mit einer Fegetechnik aus, und Stella fand sich sowohl auf dem Boden als auch auf Platz 2 wieder. Trotz dessen eine fantastische Leistung und nach dem 3. Platz in Kufstein ein weiterer toller Wettkampf von Stella. In der Gewichtsklasse bis 48 Kilogramm konnte sich Wiebke Gaitzsch nach zwei Siegen und einer Halbfinalniederlage die ersehnte Medaille im Bronzeglanz erkämpfen und den Wettkampftag damit abrunden.

Von links: Pepe, Stella und Wiebke

Osterpokal in Österreich

Zum alljährlichen internationalen Osterpokalturnier in Kufstein (Österreich) fuhren dieses Jahr leider nur zwei Sportlöwen. Das Turnier war mit über 600 Teilnehmern, aus 10 verschiedenen Ländern trotzdem gut besucht.

Für Stella Dieckmann (U12, -32kg) begann der erste internationale Wettkampf sehr schön. Mit einem Tai-Otoshi (Waza-ari) und einer anschließenden Kesa-gatame (Waza-ari/Ippon), war der erste Kampf gegen eine Österreicherin in einer halben Minute  gewonnen. Die gleiche Kombination aus Wurf und Festhalte führte Stella auch im zweiten Kampf gegen eine Nürnbergerin zum Sieg. Im dritten Kampf unterlag sie der späteren ungarischen Siegerin aus Budapest (2x Ko-uchi-maki-komi). Nun folgte die Trostrunde. Den Kampf um die Bronzemedaille konnte Stella mit einem Ippon für sich gewinnen.

Auf dem linken 3. Platz: Stella Dieckmann.

Die Gewichtsklasse von Edo Dieckmann (U14, -34kg) war mit 24 Teilnehmern eine der am stärksten besetzten des Turniers. Im ersten Kampf gegen einen Budapester gelang ihm mit O-uchi-gari (Waza-ari) und einem O-soto-otoshi (Ippon) der vorzeitige Sieg. Auch der zweite Kampf verlief mit zwei Seoi-otoshi (jeweils Waza-ari) erfolgreich. Im Halbfinale gelang es seinem Esslinger Gegner nach langem Kampf, Edos Ko-soto-gake mit einem Uchi-mata zu kontern und so zu siegen. Der Kampf um Platz 3 ging bis zum Golden Score, in dem Edos schweizer Gegner ein Harai-goshi gelang. Somit konnte Edo in dieser starken Gruppe den 5. Platz belegen und viele Erfahrungen gewinnen.

Bei der Vereinswertung konnten die Leipziger Sportlöwen leider kaum punkten (5 Punkte), was vor allem an der geringen Beteiligung lag.

Als erstes der Bezirk

Am gestrigen Samstag, fanden beim gastgebenden PSV Leipzig die diesjährigen Bezirksmeisterschaften der Altersklasse U13 statt. Neben den zu erkämpfenden Medaillen war ein klares Ziel unserer Sportler die Qualifikation zu den Landesmeisterschaften.

Von den 12 gestarteten Judokas konnte sich genau die Hälfte zum Jahreshöhepunkt in dieser Altersklasse qualifizieren. Am besten gelang dies Stella Dieckmann, die als jüngste Starterin gleich aufs oberste Treppchen klettern durfte. Mit Silber ausgezeichnet wurden Wiebke Gaitzsch und Paul Höschel, dritte Plätze erkämpften sich Erik Gesell, Lene Andersson-Fast und Pepe Seliger.

 

In drei Wochen geht es für diese 6 Sportler im vogtländischen Adorf um sächisches Edelmetall.

Jahreshöhepunkt in der U21

Am 10. und 11.03.2018 fanden in Frankfurt (Oder) die deutsche Meisterschaft statt. Für die Leipziger Sportlöwen gingen am Samstag Michelle Hoffmann und am Sonntag Aaron Schneider auf die Matte, um eine der heiß begehrten vorderen Ränge zu belegen.

In der Gewichtsklasse -57 kg konnte Michelle ihren ersten Kampf nach 30 Sekunden mit einem Hebel beenden und rutschte so eine Runde weiter. Im nächsten Kampf stand die Sportlöwin der letztjährigen deutschen Meisterin Caroline Fritze gegenüber. Die Begegnung war eher technisch geprägt, keine der beiden Sportlerinnen konnte vorerst einen bedeutenden Vorteil erringen, letzten Endes verlor Michi ihren Kampf aber nach 3:30 Minuten, durch einen dritten Shido (Bestrafung).

Nun hieß es: Ab in die Trostrunde. Hier konnte Michi erneut mit einer Bodentechnik punkten, nach 1:30 Minuten zwang sie ihre Gegnerin mit einer Huizinga-Rolle und anschließendem Hebel zur Aufgabe. Auch den nächsten Kampf gewann Michelle souverän mit einer Uchi-Mata Technik, das führte die Erfolgssportlerin geradewegs in Kampf um Platz drei.

Bei diesem alles entscheidenden Kampf hatte Michi zuerst einiges einzustecken, so ging sie bald mit Waza-Ari in Rückstand. Doch dann, eine Minute vor Kampfende, konnte Michelle ihre Gegnerin mit einer Fegetechnik quasi „auf dem falschen Fuß“ erwischen und sich so ´vollkommen verdient den dritten Platz sichern.

„Auf meine Füße kann ich mich immer verlassen,“ kommentierte die Leipziger Sportschülerin überglücklich ihren Erfolg.

Ganz rechts freut sich Michelle über ihren 3. Platz.

 

Am Sonntag konnte Aaron sich leider nicht platzieren, schon im ersten Kampf scheiterte er in der Gewichtsklasse -100 kg gegen Yvo Witassek, der in der Altersklasse U18 bereits deutscher Meister -90 kg und Vizemeister +90 kg wurde. Dieser verlor seinen nächsten Kampf jedoch, so dass Aaron schon nach einem Kampf aus dem Turnier ausschied.

Der Stahlpokal in Riesa

Wiebke Gaitzsch freut sich über ihren 1. Platz.

Da die Grippe derzeit wieder um sich greift, fuhren am 03.03.2018 krankheitsbedingt nur drei Sportlöwen in die Sportstadt Risa, um am bekannten „Stahlpokal“ teilzunehmen. Das Ziel war, sich in Vorbereitung auf kommende Aufgaben etwas Wettkampfroutine anzueignen.

In der U13 gelang das Wiebke Gaitzsch (-48 kg) mit einem 1. Platz hervorragend. Zwar hatte sie nur zwei Begegnungen zu bestreiten, diese waren aber mit einer Tschechin und einer Berlinerin stark besetzt.

Unsere zwei Sportschüler Sarah Müller und Edo Dieckmann hingegen, taten sich in ihren Gewichtsklassen recht schwer. Beide ließen einiges an Potenzial ungenutzt, konnten sich aber dennoch einen 3. Platz erkämpfen. Um auch bei stärker besetzten Turnieren  bestehen zu können, müssen sich die beiden aber technisch und inhaltlich noch weiter steigern.

18-Jährige verpasst Sensation bei Senioren DM

Vom 20.01. bis zum 21.01.2018 fanden im baden-württembergischen Stuttgart Bad Cannstadt die Deutschen Meisterschaften der Männer und Frauen statt. Mit von der Partie waren die Sportlöwinnen Marie Branser (-78 kg) und Michelle Hoffmann (-57 kg).
Für die Überraschung des Tages sorgte Michelle Hoffmann. Nachdem sie ihren ersten Kampf mit Uchi-Mata, gefolgt von einem anschließenden Hebel souverän für sich entscheiden konnte, musste sie sich im zweiten Kampf gegen die spätere Silbermedaillen-Gewinnerin Amelie Stoll geschlagen geben.
In der Hoffnungsrunde zeigte Michelle nochmal, was in ihr steckt und besiegte ihre beiden Gegnerinnen Sahra Vogel und Sahra Sachse beide vor Ende der Kampfzeit. Im Kampf um Platz drei stand die Leipzigerin Sappho Coban gegenüber die im Übergang vom Stand- zum Bodenkampf eine Unachtsamkeit nutzte und disem kampf für sich entschied. So blieb für die erst 18-jährige Michelle  eine sehr guter 5. Platz, bei ihrer ersten Senioren-Meisterschaft.
„Also ich bin heute eigentlich völlig entspannt in den Wettkampf gegangen, weil ich ja nichts zu verlieren hatte.
Letzten Endes war das wahrscheinlich genau das Richtige. Mal schauen, vielleicht wird das Ergebnis beim nächsten Mal ja noch besser.“
Bei Marie Branser, lief der Wettkampf leider weniger rund. Sie sagte zu ihrer Leistung: „Ich war total neben der Spur und irgendwie hat das Feuer gefehlt. Das sollte bei einer Deutschen Meisterschaft nicht passieren. Ich werden das mit meinem Trainer Miguel Lopez aufarbeiten.“

Dreimal zum Jahreshöhepunkt bitte!

Am vergangenen Wochenende fand mit der Mitteldeutschen Meisterschaft die dritte und letzte Qualifikationshürde zur Deutschen Meisterschaft statt. Im anhaltinischen Schönebeck wurden in den Altersklassen unter 18 und unter 21 Jahren die besten Judokas des mitteldeutschen Raumes gesucht.

Insgesamt vier Sportlöwen stellten sich der Konkurrenz und am Ende des Tages schafften mit Maya Zippel, Michelle Hoffmann und Aaron Schneider sogar drei von ihnen den Sprung zum Jahreshöhepunkt.

Sehr souverän präsentierte sich an diesem Tag Michelle Hoffmann (U21), in der Gewichtsklasse -57 Kilogramm. So musste sie in ihren vier Kämpfen nie über die volle Kampfzeit gehen und gewann das Finale gegen Casandra Arning aus Thüringen sehenswert mit einer Fußfegetechnik.

In der gleichen Gewichtsklasse, nur in der Altersklasse unter 18 Jahren, gelang Maya Zippel die Überraschung des Tages. Nach einem Autaktsieg gegen Lilly Engers aus Halle verlor sie den Kampf um den Poolsieg etwas unglücklich und fand sich in der Hoffnungsrunde wieder. Hier besiegte sie, in einer Neuauflage des Landesmeisterschaftsfinales, erneut Katharina Löbig aus Taucha und hat nun die Chance um Bronze zu kämpfen. Durch eine Disqualifikation ihrer Gegnerin im Halbfinale und der daraus resultierender Kampfsperre gewann Maya diese Begegnung kampflos und fährt nun als erst 14-jährige, im Zuge ihrer ersten Deutschen Meisterschaften U18, in 14 Tagen nach Herne.

Das erfreuliche Ergebnis rundetet Aaron Schneider, in der Gewichtsklasse bis 100 Kilogramm ab. Nach zwei Siegen und einer Niederlage konnte sich der 17-jährige über Silber freuen. Gemeinsam mit Michelle kämpft er in drei Wochen in Frankfurt/O. mit den besten Judokas Deutschlands um weitere Siege und wertvolle Erfahrungen.

Nach ihrem 5. Platz bei den Deutschen Meisterschaften der Frauen gehört Michelle zum erweiterten Favoritenkreis und kämpft um ihre erste Medaille in dieser Altersklasse.

 

Der Weg zur Deutschen Meisterschaft

Dieses Wochenende fuhr Trainer Sebastian Hampel gleich zweimal ins beschauliche Demnitz-Thumitz, um die Sportler der Altersklassen U18 und U21 bei der Landeseinzelmeisterschaft zu unterstützen.

Am Samstag kämpften mit Maya Zippel und Celine Müller zwei Sportlerinnen nicht nur um begehrtes Edelmetall, sondern auch darum, die zweite Qualifikationshürde in Richtung Deutsche Einzelmeisterschaft der Kadetten unter 18 Jahren zu nehmen.

Für Maya begann der Tag mit einem gewaltigen Schreck auf der Wettkampfwaage: Statt der erhofften 52 Kilo zeigte die Waage 200 Gramm zu viel an und so musste die 14-jährige Sportgymnasiastin in der Gewichtsklasse -57 kg an den Start gehen. Glücklicherweise konnte Maya auch in der neuen Kategorie ihr gesteigertes Leistungspotential unter Beweis stellen und zog nach Siegen gegen Müller (Traktor Schmölln) und Jedynak (Mittweida) in das Finale ein. Hier stand ihr mit Katarina Löbig aus Taucha eine altbekannte Gegnerin gegenüber. Nach anfänglich neutralem Kampfverlauf steigerte sich Maya und gewann nach einer erfolgreichen Standtechnik (O-Goshi) und anschließender Festhalte völlig überraschend den Titel der Landesmeisterin 2018.

Ebenfalls in einer neuen Gewichtsklasse (-63 kg) startend, begann Celine Müller mit zwei Siegen hoffnungsvoll, verlor dann leider im Halbfinale nach starkem Kampf gegen Luise Dreyer und musste sich im Kampf um Bronze auch die Fahrkarte zur Mitteldeutschen Meisterschaft in zwei Wochen sichern. Nach einer Minute Kampfzeit beendete Celine diesen Kampf vorzeitig mit einem fulminanten Innenschenkelwurf und wurde 3.

Einen Tag später stellte sich Aaron Schneider der Gegnerschaft in der Altersklasse U21, in der Gewichtsklasse -100 kg. Nach einem schnellen Auftaktsieg gegen Wittl (Holzhausen) mit einer Hebeltechnik, verlor Aaron in Folge einer Unachtsamkeit gegen Theuring (Crimmitschau) leider die Chance um Gold kämpfen zu können und musste sich gegen Franz Schumann die Bronzemedaille sichern. Nach kurzer Kampfzeit konnte der 17-jährige dieses Duell vorzeitig mit einer Würgetechnik für sich entscheiden.

Zu diesem erfolgreichen Trio gesellt sich in 14 Tagen, zur Mitteldeutschen Einzelmeisterschaft, noch Michelle Hoffmann dazu. Sie weilte an diesem Wochenende zu einem internationalen Wettkampf im belgischen Herstal, wo sie nach zwei Siegen und einer Niederlage im Golden Score leider vorzeitig ausschied aber wertvolle Erfahrungen sammeln konnte. Nun gilt es im anhaltinischen Schönebeck die Fahrkarte zu den Deutschen Meisterschaften zu erkämpfen und sich für die guten Leistungen zu belohnen.

Ein Wochenende, doppelter Wettkampfspass

Am vergangenen Wochenende fanden mit der Bezirksmeisterschaft der U18 und U21 in Leipzig und dem Sparkassenpokal der U16 in Jena die zwei ersten Wettkämpfe des neuen Jahres statt.

Die Bezirksmeisterschaft beim gastgebenden PSV Leipzig entwickelte sich mit Silber für Vivien Müller bis 52 Kilogramm (U18) und Gold bis 90 Kilogramm für Aaron Schneider (U21) zum einen sehr erfolgreich, zum anderen qualifizierten sich die zwei Sportlöwen für die in drei Wochen stattfindenden Landesmeisterschaften in Demitz-Thumitz.

Etwas weniger erfolgreich gestaltete sich das Ergebnis, des mit über 700 Teilnehmer sehr gut besuchten Sparkassenpokals im thüringischen Jena in der Altersklasse U16 für unsere vier Sportschüler. Einzig Maya Zippel (-52 kg) konnte sich mit vier gewonnen Kämpfen und zwei Niederlagen auf Platz 5 in Medaillennähe vorkämpfen. Einen Sieg und zwei Niederlagen verbuchten Vivien Müller (-52 kg) und Edo Dieckmann (-34 kg) für sich, leider ohne zählbaren Erfolg blieb Sarah Müller (-44 kg).

Ausblick: Deutsche Meisterschaften in Stuttgart

Am Wochenende (20. und 21. Januar 2018) findet in Baden-Württemberg die Deutsche Judo Einzelmeisterschaft der Frauen und Männer statt. Gemeldet sind bisher 204 Frauen und 257 Männer. Darunter sind auch Marie Branser und Michelle Hoffmann von den Leipziger Sportlöwen.

Marie Branser hat im vergangenen Jahr die Silber-Medaille gewonnen und will in diesem Jahr wieder ein Platz auf dem Podium erkämpfen. Vorbereitet hat sich Marie in der vergangenen Woche im österreichischen Mittersill. Dort fand das weltweit größte Trainingslager mit über 900 Teilnehmer aus 47 Ländern statt. Eine Woche davor war sie bereits mit der Nationalmannschaft in Köln zu einem Testlehrgang.

„Meine Fitnesswerte waren gut und auch im Trainingslager in Österreich habe ich richtig Gas gegeben. Ich fühle mich fit und freue mich auf die Meisterschaft. Mein Ziel ist natürlich ganz klar wieder eine Medaille“, sagte die 25-Jährige.

Für Michelle Hoffmann ist es die erste DM bei den Senioren. Die 18-Jährige kämpft eigentlich noch bei den Junioren, hat sich aber bei den Mitteldeutschen Meisterschaften mit einem dritten Platz für die DM in Stuttgart qualifiziert.

In Stuttgart werden bereits die neuen IJF-Regeln angewendet. So werden künftig zwei Waza Ari-Wertungen wieder zu einem Ippon addiert. Ein Kampf kann zukünftig nur mit einer technischen Wertung oder durch Disqualifikation des Gegners gewonnen werden. Auch in der Golden-Score-Verlängerung entscheidet nur die dritte Bestrafung, die zur Disqualifikation führt, den Kampf.

Zeitplan der Deutschen Einzelmeisterschaft

Samstag, 20. Januar 2018
Frauen -48, -52, -78, +78 kg
Männer -60, -66, -100, +100 kg

Sonntag, 21. Januar 2018
Frauen -57, -63, -70 kg
Männer -73, -81, -90 kg

Vorrunden und Trostrunden: 9:30 Uhr:
Finale Block (Medaillenkämpfe): ab 16:00 Uhr, am Sonntag gegen 15:00 Uhr

Die Wettkämpfe aus Stuttgart werden live bei sportdeutschland.tv übertragen.

Michelle bei der Mitteldeutschen Meisterschaft

Am 2. Dezember fand in Jena die Mitteldeutsche Meisterschaft in der U21 statt. Zu diesem Ereignis, das die Qualifikation für die Deutsche Meisterschaft im nächsten Jahr darstellt, fanden sich 87 Sportler ein, um die begehrten Podestplätze zu erkämpfen. Unter den 87 Judoka befand sich auch unsere Athletin Michelle Hoffmann.

In der Gewichtsklasse -57 kg fand Michelles erste Begegnung schon morgens um 9 statt. Noch vor Ende der Kampfzeit konnte sie ihre Gegnerin mit Uchi-Mata und anschließender Sankaku-Festhalte besiegen und so einen weiteren Schritt  in Richtung Podest machen. Auch den zweiten Kampf konnte Michelle mit ihrer Lieblingstechnik (Uchi-Mata) und anschließendem Haltegriff für sich entscheiden und stand somit im Halbfinale.

Dort wartete mit Pauline Wullf eine von Michelles Trainingspartnerinnen. Nach langem und ausgeglichenem Kampf unterlag unsere Sportlerin im Golden Score und hatte nun noch den Kampf um Platz 3 vor sich.

Jetzt hieß es gewinnen, um an der Deutschen Meisterschaft teilnehmen zu können. Michelle kämpfte überlegen und konnte ihre Kontrahentin mit einem weiteren Uchi-Mata auf Ippon werfen.

Am Ende des Tages stand die Sportlöwin mit einem verdienten 3. Platz auf dem Podest und darf somit nächstes Jahr bei den Deutschen Meisterschaften starten.

 

Weihnachtsturnier und -Feier 2017

 

Am letzten Samstag veranstalteten die Leipziger Sportlöwen ihr alljährliches, vereinsinternes Weihnachtsturnier, mit anschließendem Puppenspiel und Weihnachtsfeier. Insgesamt fanden sich 55 Sportler der Altersklassen U9 und U11, aus 3 Trainingsgruppen in der Judohalle ein. Dieses Jahr war das Turnier auch noch die Premiere unserer beiden frisch gebackenen Kampfrichter.

Das Wiegen begann um 12:00 Uhr, gegen 12:30 wurde dann noch eine kleine Erwärmung durchgeführt und dann war es auch schon 13:00 Uhr und der Wettkampf konnte beginnen. Durch die individuelle Einteilung der Gewichtsklassen konnte gewährleistet werden, dass jeder Sportlöwe 3 Kämpfe hatte und sich der Tag auch für jeden lohnte.

 

Nach ungefähr 3 Stunden waren dann alle Kämpfe ausgetragen und es konnte zum eigentlich schönsten Teil eines Wettkampfes übergegangen werden: Zur Siegerehrung. Die Platzierungen der Sportler können hier eingesehen werden:

Ergebnisse Sportlöwenturnier

Zusätzlich dazu wurden auch wieder der beste Techniker und die beste Technikerin gekürt, die Wahl fiel dieses Jahr auf Roan Bischoff und Helene Rose.

Die beiden fröhlichen Gewinner des Titels „Beste Techniker“, Roan Bischoff und Helene Rose

Damit war das Turnier auch schon beendet und es folgte der zweite Teil der Doppelveranstaltung: Die Weihnachtsfeier, mit einem Puppenspiel des berühmten Wilfried Reach. Nebenbei gab es natürlich Unmengen an Weihnachtsgebäck und anderen Köstlichkeiten (für die wir uns auch dieses Jahr wieder ganz herzlichen bei allen fleißigen Eltern, Großeltern, Sportlöwen und allen anderen Bäckern und Köchen bedanken möchten) und gegen den Durst Punsch für die Kleinen und Glühwein für die Großen. Nach dem Puppenspiel konnte dann noch getobt werden und natürlich war auch für Sitzgelegenheiten gesorgt, damit man auch ein gepflegtes Gespräch starten konnte. Nach und nach lichteten sich dann aber doch die Reihen und als gegen 19:30 Uhr die letzten Sportler den Nachhauseweg angetreten hatten, fand auch die diesjährige Weihnachtsfeier einen angenehmen Abschluss.

Die Löwen von Wolfen

Mehrmals im Jahr fahren die Sportlöwen ins anhaltische Wolfen, um sich mit gleichaltrigen Sportlern aus Mitteldeutschland zu messen.

So auch geschehen an diesem Wochenende, während welchem sich insgesamt 21 Sportler unseres Vereines, der Konkurrenz aus drei Bundesländern stellten. Insgesamt kämpften 245 Sportler aus 23 Vereinen um die begehrten Podestplätze.

Wie immer ist nicht der Glanz der Medaille das Wichtigste, sondern wie können die Sportler das im Training Erlernte positiv im Wettkampf umsetzen. Am besten gelang dies nach Meinung der Trainer Tino Rose und Sebastian Hampel den Sportlern Roan Bischof (U11) mit der Silbermedaille und Ernesto Rosenkranz (U9) mit Gold am besten.

Nach zügiger Wettkampforganisation konnten sich die folgenden Sportler über einen Platz auf dem Siegertreppchen freuen:

Gruppe Tino Rose:

2. Plätze:   Roan Bischof

Manuel Thomas

Pepe Seliger

Florian Sieber

Samiel Kretschmann

Claudius Thierfelder

3. Plätze:   Konstatin Thierfelder

Maria Gohr

5. Platz:     Lysander Pech

 

Gruppe Sebastian Hampel:

1. Plätze:   Laura Gohr

Stella Dieckmann

Ernesto Rosenkranz

2. Plätze:   Baba Sok

Hannes Schürer

3. Plätze:   Konrad Domke

Emil Tischler

Lene Andersson Fast

Theo Keiderling

Helene Rose

Emil Hardt

Mohamed Narouf

3. Platz für Michelle Hoffmann

Nach ihrem 7. Platz bei den Deutschen Meisterschaften im März, konnte sich Michelle Hoffmann am Wochenende in Mannheim erneut in den Fokus des Bundestrainers kämpfen. Insgesamt vier Kämpfe musste Michelle beim „Wolfgang-Welz-Gedächtnisturnier“ austragen, um sich über die Bronzemedaille freuen zu dürfen.

In ihrer Gewichtsklasse -57kg stand Michelle, nach Siegen gegen „von Zalewski“ (BB), mit Fussfege und gegen „Wirl“ (NRW), mit zwei Hüftwürfen, im Einzug ins Finale ihrer Dauerrivalin Lea Markloff (HE) gegenüber. Nach einem langen und ausgeglichenen Kampf übersah der Kampfrichter leider eine unkorrekte Festhalte, zu Ungunsten von Michelle und so musste sich die Sportlöwin geschlagen geben.

Zum Glück gab es noch den Kampf um Platz 3, hier musste Michelle gegen Jordis Schreiber (NRW) um die ersehnte Medaille kämpfen. Nach kurzer Zeit gelang es ihr, eine so genannte Dreiecksbodentechnik (Sankaku-Gatame) anzuwenden und so konnte sie diesen Kampf sehr souverän für sich entscheiden und sich über die Bronzemedaille freuen.

Auch Stützpunkttrainer Miguel Lopes zeigte sich mit der gezeigten Leistung sehr zufrieden und hofft auf eine weitere Steigerung in Richtung Deutsche Meisterschaft, welche im März stattfindet, um auch dort eine Medaille erkämpfen zu können

Mehr als genug Nährstangen

Am Wochenende wurde im anhaltinischen Tangermünde der „18. Nährstangenpokal“ in den Altersklassen U9, U11, U13, U15 undU18 abgehalten. Unter den knapp 300 Teilnehmern aus fünf Bundesländern schlugen sich die jüngsten Wettkampfsportler unseres Vereines bei ihrem ersten Turnier bravourös.

In der Gewichtsklasse bis -25,3 kg erkämpfte Emil Tischler Bronze, mit einem gewonnenen und zwei verlorenen Kämpfen. Jeweils zwei gewonnene und einen verlorenen Kampf konnten Ernesto Rosenkranz (-25,7 kg) und Hannes Schubert (-28,6 kg) in ihren Pools erreichen und freuten sich wahnsinnig über die erste Silbermedaille und die damit einhergehenden Nährstangen, die für die Platzierten bereitgehalten wurden.

Eine Altersklasse höher, in der U11, gewannnen Leah Kovacs und Theo Keiderling ebenfalls Silber. Die Bronzemedaille erkämpfte sich Lene Andersson-Fast.

In der U13 schafften mit Alina Streblau, Emiliano Sandoval, Baba Sok und Benno Mikosch, durch ihre dritten Plätze, gleich vier Sportlöwen den Sprung auf das Siegerpodest.

Bei den ältesten und schwersten Sportlern dieses Tages, konnte Aaron Schneider in der U18 über 90 Kilogramm nach zwei siegreich gestalteten Kämpfen für die ersehnte Goldmedaille und damit den krönenden Abschluss, dieses erfolgreichen Wettkampfes sorgen.

Dreifacher Sieg für Aaron Schneider

Am Samstagabend gelang dem 16-jährigen Aaron Schneider beim „1. Zerbster Mitternachtsturnier“ eine tolle Premiere. Der diesjährige 5.-platzierte der Deutschen Einzelmeisterschaft, reiste mit seinem Trainer Sebastian Hampel ins anhaltinische Zerbst, um sowohl in der Altersklasse U18, als auch im Männerbereich Erfahrungen und Wettkampfpraxis zu sammeln. Das besondere an diesem neuartigen Turnier war, dass es erst 18:00 Uhr begann, im Hintergrund lief Musik und die Atmosphäre war generell sehr entspannt und angenehm.

Im Laufe des Abends musste der 100 Kilogramm schwere Sportlöwe drei mal auf die Judomatte, um in beiden Altersklassen Gold zu gewinnen. In der U18 gewann Aaron seinen Kampf nach knapp 30 Sekunden, mit einer, erst am Vorabend erlernten, Hebeltechnik.

Bei laufender Musik und Grillwurstduft, stellte er sich am späten Abend noch der Konkurrenz in der Offenen Klasse der Männer, ohne Altersbeschränkung. Souverän und abgeklärt besiegte der Blaugurt beide Gegner vorzeitig und konnte, stolz einen Schwarzgurt besiegt zu haben, das reichhaltige Kulturprogramm nutzen. Dabei konnte sich nicht nur über Grillgut und Salate gefreut werden. In der Disziplin „Einarmig Anreißen“ der kostenlos ausgeschenkten Hopfengetränke, konnte Aaron sich ohne Probleme den dritten Sieg des Abends schnappen.

Aaron, während er sich den dritten Sieg sichert.

Insgesamt war das „Mitternachtsturnier“ eine tolle Veranstaltung und eine gelungene Abwechslung, zu den sonst anstehenden Wettkämpfen. Im kommenden Jahr sollte diese Gelegenheit aber dringend von mehr Teilnehmern der Erwachsenengruppe genutzt werden!