Rostock

Am vorletzten Samstag nahmen die Sportlöwen den langen Weg ins Rostocker Land auf sich, einerseits, um beim “Ostseepokal” um begehrte Platzierungen zu kämpfen, andererseits, um mit etwas Sightseeing auch den kulturellen Part abzudecken. Durch massive Autobahn-Baumaßnahmen, seitens der hiesigen Regierung, und dem damit verbundenen Stauerlebnis, dauerte die Hinfahrt mit knapp 7 Stunden doch recht lang. Um das Mütchen zu kühlen wurde deshalb noch ein kleiner Abstecher ans nahe gelegene Ostseeufer eingeschoben. Neben Eis essen und Angler beobachten war natürlich auch genug Zeit, um Steine und Muscheln zu sammeln. Dann ging es weiter nach Bad Doberan und in die Unterkunft, Zeug auspacken und die Stadt erkunden. Während dieses Ausflugs nahmen wir noch ein kleines Abendbrot bei dem ortsansässigen Griechen ein und machten uns auf dem Rückweg. Um den Abend noch ein wenig aufzupeppen warf Edo sein Portemonnaie auf einen Baum und die nächsten 15 Minuten waren von Rettungsversuchen geprägt. Letzten Endes kletterte man auf den Baum und machte mit dem Ast kurzen Prozess. Edo, überglücklich und ziemlich verunsichert, sagte während des restlichen Heimwegs gar nichts mehr. Im Hostel angekommen ging es dann auch schon ins Bett, denn am nächsten Morgen war ja Wettkampf.

Der Sonntag begann für alle recht früh und entsprechend schlaftrunken sahen die Gesichter aus. Nach einer 20-minütigen Fahrt zur Wettkampfhalle wurde ein angenehmer Platz gesucht und es ging zum Wiegen. Für die Löwen begann der Wettkampf mit der U15, diese wurde mit Edo Dieckmann, Sarah Müller und Alina Streblau auch gleich von 3 Sportlern besetzt. Leider war Edo der einzige, der einen einzigen Kampf gewinnen konnte, trotzdem belegteSarah den 3. Platz und Edo und Alina konnten sich mit der Silbermedaille zufrieden geben. In der U18 verlor Vivien Müller ihren Kampf und belegte den 2. Platz. Aaron Schneider verlor in der U21+Männer zwei Kämpfe gegen seinen Kontrahenten und bekam ebenfalls die Silbermedaille. In der offenen Klasse konnte er auch nur ein Duell gewinnen und verlor derer zwei, so schied er in der Trostrunde aus.

4 Fotos

Alles in allem war die Fahrt nach Rostock zwar schön und das Wochenende aufregend, die Wettkampfergebnisse ließen aber doch zu wünschen übrig.

image_pdfimage_print