Offene Matte wird immer populärer

Nicht nur im Jugendbereich, auch bei den Erwachsenen beginnt mit dem neuen Jahr die neue Wettkampfsaison. Als Höhepunkt, sind natürlich die Kampftage unserer beiden Teams (Männer und Frauen) und der FuJu-Cup zu nennen. Um die Trainingsgruppe optimal auf die anstehenden Events vorzubereiten, bietet Trainer Tobias Mathieu in regelmäßigen Abständen ein vereinsübergreifendes Randori an. Das Randori startete als kleine Veranstaltungen mit der Trainingsgruppe von Randori Leipzig West, mittlerweile ist es fester Bestandteil des Sportlöwen-Trainingsplans.

Am Freitag kamen zusätzlich zu unserer Erwachsenengruppe Sportlerinnen und Sportler aus den Vereinen Judokan Schkeuditz, DHFK, Randori Leipzig West und des Döbelner SC in die Lindenauer Sporthalle. Trainer Tobias Mathieu hatte ein straffes Programm vorbereitet. Auf einen kurzen Technikteil folgten viele Randori-Runden im Boden und im Stand. Tobias freut sich schon auf das nächste gemeinsame Training:

"Das gemeinsame Randori ist eine meiner Herzangelegenheiten, mittlerweile sind wir schon fünf Vereine, aber die gesellige Stimmung hat nicht darunter gelitten. Ich habe nur positive Rückmeldungen bekommen, sowohl von unseren Sportlöwen, als auch von den anderen Vereinen. Für den April haben wir uns schon für eine Wiederholung verabredet. Je nachdem wie das Wetter sich bis dahin entwickelt, kann dann vielleicht sogar wieder der Grill angeworfen werden!"

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Gemeinsames Randori in Jena

In Jena kamen am Wochenende die Judoka der Altersklassen U15 und U18 beim gemeinsamen Randori zusammen. Von den 85 Teilnehmenden trugen zwölf das Sportlöwenwappen. Insgesamt dauerte das Training zwei Stunden, begonnen wurde mit einem kurzen Turn- und technikteil, anschließend ging es in den acht Runden Randori ans Eingemachte. Cheftrainer Sebastian Hampel hat das Randori vor allem zur Vorbereitung für die anstehenden Wettkämpfe eingeplant:

"Am Samstag steht die Landesmeisterschaft der U18 an, im März fährt unter anderem die U15 nach Riesa zum Stahlpokal. Beides sind ungleich wichtige Turniere, deshalb fand ich die Idee gut, mal gegen ein paar neue, unbekannte Gesichter auf der Matte zu stehen. So müssen sich die Sportlerinnen und Sportler auf neue Gegebenheiten einstellen und ihre Kampfführung anpassen. Außerdem können wir so die im Verein und die am Stützpunkt trainierenden Judoka mal ein wenig zusammenführen. So lernen alle voneinander. Leider finden solche Trainingseinheiten zu selten statt. Gerade das Mitteldeutsche Randori in Leipzig hätte wirklich sehr viel Potenzial, wenn es öfter angeboten werden würde."

Bilder: Jan Steiner

Volle Matte beim U11-Randori

Am Samstag gab es endlich eine Neuauflage des großen gemeinsamen U11-Randori. Aus fünf verschiedenen Sportlöwen-Trainingsgruppen kamen über 70 Kinder auf der Matte zusammen, um gemeinsam zu trainieren, Techniken zu üben und vor allem endlich mal ein paar neue Gegnerinnen und Gegner für die Trainingskämpfe zu finden. Außerdem konnten wir sogar einige vereinsfremde Judoka vom SC DHfK begrüßen.

Insgesamt ging das Trainings zwei Stunden, neben einigen Athletikübungen lag der Fokus natürlich auf dem judospezifischen Training. Auf eine kurze Wiederholung der Boden- und Standtechniken folgte der eigentliche Zweck des Tages: Das gemeinsame Kämpfen, das Randori. Trainer Aaron Schneider ist schon bereit, für das nächste gemeinsame Randori:

"Ich fand das Training sehr gelungen. Bei dieser Riesenzahl an Kindern muss man natürlich immer etwas zurückstecken, alles dauert etwas länger und es ist etwas unruhiger. Aber ich war trotzdem überrascht, wie gut die Techniken und die Randori-Runden geklappt haben. Das gemeinsame Trainieren ist immer eine schöne Möglichkeit, sich mit Gleichaltrigen zu messen, ohne diesen Druck vom Wettkampf zu haben. Außerdem stärken wir den Vereinsgeist, weil alle mal ein wenig über den Tellerrand gucken und die anderen Trainingsgruppen kennenlernen. Der Samstag war auf jeden Fall ein voller Erfolg, das sollten wir öfter machen!"