Besuch in Chemnitz

Am gestrigen Donnerstag machten sich sieben Judoka der Leipziger Sportlöwen auf den Weg nach Chemnitz, um an einem besonderen Training teilzunehmen. Regelmäßig laden die drei sächsischen Sportbezirke (Chemnitz, Dresden, Leipzig) zur “Offenen Matte” ein, bei der Athleten aus der ganzen Region zusammenkommen, um gemeinsam zu trainieren und voneinander zu lernen.

Die sieben Sportler, allesamt aus der leistungsorientierten Trainingsgruppe U15/U18 (LOG), freuten sich sehr auf diese Gelegenheit. Offene Matten bieten die Chance, mit sächsischen Sportlern aus anderen Vereinen zu kämpfen und dadurch neue Impulse aufzunehmen und wertvolle Erfahrungen zu sammeln. Man kann sich auch hervorragend dem U18-Landestrainer Juan Ignacio Cuneo präsentieren. Am Ende des Trainings waren alle sehr erschöpft, aber zufrieden. Die nächste Bewährungsprobe ist die Stadtmeisterschaft Lipsiade Anfang Juni.

Scheine für Verein – es geht wieder los

Am 25. Mai beginnt die vierte Auflage der REWE Marketing-Aktion SCHEINE FÜR VEREINE. Im letzte Jahr haben wir fast 1000 Vereinsschein eingesammelt und konnten damit tolle Sportgeräte für den Verein einlösen. Diesen Erfolg möchten wir gern wiederholen.

Bei jedem Einkauf in einem REWE erhalten alle Kundinnen und Kunden pro 15 € Einkaufswert einen Vereinsschein. Diesen dann einfach bei uns im Verein in die Sammelbox stecken oder dem Trainer geben.

Wir sind gespannt wie viele Scheine wir mit ihrer Hilfe in diesem Jahr einsammeln können. Die Aktion läuft bis zum 30. Juni.

Fleiß zahlt sich aus

Nicht nur im Leben, sondern auch im Wettkampfsport gilt: Ohne Fleiß kein Preis. Nur, wer ordentlich trainiert und sich anstrengt, kann auch erfolgreich sein. Dann zahlt sich der Fleiß aus. So wie bei Jonas Mikosch. 

Der 16-Jährige trainiert seit fünf Jahren bei Sportlöwentrainer Tobias Mathieu. Seit letztem Jahr ist er auch Teil unseres Landesliga-Teams. Schon seit einer langen Zeit war es Jonas’ Traum, einmal in seiner Judokarriere einen Podestplatz bei der Landesmeisterschaft (LEM) zu erreichen und sich so für die Mitteldeutsche Meisterschaft (MDEM) zu qualifizieren. Leider hatte das bisher nicht geklappt. Doch dieses Mal sollte sich das ändern, in seinem letzten U18-Jahr wollte Jonas nochmal alles geben, um sein selbstgestecktes Ziel zu erreichen!

Jonas Mikosch bei der Deutschen Meisterschaft in seiner Heimatstadt

Tatsächlich waren die Voraussetzungen nicht perfekt, Jonas wechselte die Gewichtsklasse und kämpfte in der sehr gut besetzten Klasse -81 kg, dabei wog er selbst nur 77 kg. Aber Jonas ließ sich nicht einschüchtern, startete bei der LEM und sorgte für eine kleine Sensation: Mit einer Bronzemedaille bei der LEM und Silber bei der MDEM konnte er sich für den Jahreshöhepunkt der Altersklasse U18, die Deutsche Meisterschaft (DEM) qualifizieren. Als Breitensportler, der nur zweimal pro Woche trainiert, ist dieses Ergebnis herausragend. Besonders für Jonas selbst:

„Bei der Mitteldeutschen Meisterschaft auf dem Podest zu stehen ist der bisher schönste Moment in meiner gesamten Judozeit gewesen. Ich war den ganzen Tag schon super drauf. Ich habe es vorher nie geschafft, bei offiziellen Wettkämpfen weiter, als bis zur sächsischen Ebene zu kommen. Deshalb habe ich mir einfach gedacht ich schaue mir das mal an, lasse die Gegner und Kämpfe auf mich zukommen. So war auch der Druck raus.
Ich glaube, dass auch das Erwachsenentraining und die Ligakämpfe mich im letzten Jahr sehr weit voran gebracht haben, auch gerade was die mentale Einstellung bei stärkeren Gegnern angeht. Das habe ich vor allem Tobi zu verdanken, mit seinem Training und seiner Unterstützung konnte ich mich in den letzten Jahren sehr gut entwickeln!“

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Auch Jonas´ Familie hat mitgefiebert, sein Vater Sören begleitet Jonas´ Judokarriere schon seit Jahren. Bei der MDEM konnte er dieses Jahr leider nicht vom Mattenrand unterstützen, aber er hat trotzdem mitgefiebert. Bei der LEM war er auch vor Ort:

„Ich war auch dieses Jahr wieder bei der LEM dabei und ich habe mich unglaublich für Jonas gefreut. Das war die sechste LEM an der er teilgenommen hat und ich habe immer gewusst, dass er irgendwann auch diesen Sprung schaffen wird! Dass es dann gleich zur DEM ging, hat mich natürlich unglaublich stolz gemacht!

Ich denke aber, Jonas hat sich das auch redlich verdient. In den letzten zwei Jahren hat er sich besonders mental nochmal sehr stark weiterentwickelt und auch schon davor hat er beim Training immer alles gegeben.“

Trainer Tobias hat sich natürlich genau so für seinen Schützling gefreut:

„Ich bin sehr stolz auf Jonas, ich habe ihn jetzt schon jahrelang im Training begleitet und es hat mich sehr gefreut, diese Entwicklung zu sehen. Zum einen ist Jonas immer dran geblieben, auch wenn es mal besonders anstrengend geworden ist. Er hat auch diesen Ehrgeiz, dass er versucht mehr zu machen als gefordert ist, dann macht das auch als Trainer noch mehr Spaß! Wenn Jonas einen guten Tag hat, dann kann er sich wirklich durch sehr viel durchkämpfen.

Für meine breitensportlich orientierte Trainingsgruppe, in der Jonas ja auch trainiert, ist das Ganze auch eine Art „Vorbild“: Man muss nicht leistungssportlich trainieren, um sich Ziele setzen zu können und diese auch zu erreichen. Und selbst bei der DEM hat Jonas einen Gegner geworfen und eine Wertung erzielt. Allein das sollte man ihm sehr hoch anerkennen!“

Die DEM-Qualifikation von Jonas ist ein gutes Beispiel, dass die Einteilung in Breiten- und Leistungssport keinesfalls eine Einteilung in “gut” und “schlecht” ist. Auch im Breitensportbereich ist es möglich, Höchstleistungen zu erreichen und auch ganz vorn dabei zu sein. Wir gratulieren Jonas zu seiner herausragenden Leistung und hoffen, dass er uns noch lang als Sportler erhalten bleibt!

Sportlöwen beim Bundessichtungsturnier in Erfurt

Messe-Cup

Nachdem einige unserer Sportlerinnen und Sportler Ende April bei den beiden Bundesichtungsturnieren in Duisburg und Düsseldorf (hier nachlesen) starteten, fand am Wochenende in Erfurt ein weiterer Wettkampf dieser Art statt: Der Messe-Cup. Als Bundessichtungsturnier ist das Niveau natürlich sehr hoch, vergleichbar mit dem einer Deutschen Meisterschaft. Auch der Bundestrainer der U18, Christopher Schwarzer, war wieder anwesend, um Talente zu sichten und sich selbst ein Bild von den Nachwuchsjudoka zu machen.

Leider konnte sich kein Sportlöwe bis aufs Podest vorkämpfen. Am nächsten dran war Hannes Schürer. Mit einem fünften Platz schrammte er knapp an einer Medaille vorbei. Er selbst schätzt seine Tagesform rückblickend nicht optimal ein:

„Ich habe an dem Tag sehr wenig gegessen und war auch generell irgendwie nicht in Topform. Deshalb konnte ich leider nicht mein volles Potential abrufen. Ich bin im letzten U16-Jahrgang und ich habe auf jeden Fall Chancen auf eine Medaille, aber manchmal hat man einfach einen schlechten Tag, das stört mich selbst natürlich am meisten.“

Anna Reitmann und Emil Tischler konnten trotz ihres jungen Alters (beide sind im jüngsten Jahrgang der U16) mindestens eine ausgeglichene Kampfbilanz vorweisen, Emil gewann zwei Kämpfe, Anna sogar drei.

Am Sonntag starteten ebenfalls in Erfurt unsere U13-Judoka beim ega-Pokal.

Internationales Trainingscamp

 

Wie nach den Bundessichtungsturnieren üblich, stand im Anschluss an das Turnier wieder ein internationales Trainingscamp (ITC) auf dem Plan. In Jena traf sich die Elite dieser Altersklasse, um gemeinsam zu trainieren und sich miteinander zu messen. Das ITC wurde von Sonntag bis Montag abgehalten, an beiden Tagen fanden zwei Trainingseinheiten statt.

An dem Trainingslager nahm neben unseren fünf U15/U18 Sportschülerinnen und Sportschülern (Helene Rose, Frieda Baumbach, Anna Reitmann, Hannes Schürer und Emil Tischler) auch Hordii Shuliakovskyi teil. Gemeinsam mit Sportlöwentrainer Tobias Mathieu reiste er für die Sonntagseinheiten nach Jena. Das ITC dient vor allem dazu, sich nochmal intensiv mit ungefähr gleichstarken Gegnerinnen und Gegnern auseinanderzusetzen und ohne den Wettkampfdruck an der eigenen Kampfweise zu feilen. Für Tobias Mathieu sind diese Trainingslager eine der besten Methoden, um im Judosport besser zu werden:

„Die Trainingslager sind sowohl für die Trainierenden, als auch für uns Trainerinnen und Trainer die beste Möglichkeit, um einen Vergleich zu ziehen. Durch die vielen Randoris werden die Jugendlichen extrem gefordert, deshalb ist es besonders wichtig, dass wir so viele dieser Maßnahmen wie möglich besuchen, um uns stetig weiter zu entwickeln.“

Galander und Shuliakovskyi mit Podestplatz beim ega-Pokal

Nachdem unsere U13-Trainingsgruppen am Samstag bei der Landesmeisterschaft (LEM) in Rodewisch kämpften, ging es für zwölf Sportlöwen direkt im Anschluss nach Erfurt. Am nächsten Tag wurde hier der 30. internationale ega-Pokal ausgerichtet. Unsere Sportlerinnen und Sportler mussten noch zum Wiegen, danach ging es auch schon ins  Hotel, um sich ordentlich zu erholen. Der ega-Pokal ist ein international besetztes Turnier, dieses Jahr waren Judoka aus Kirgistan, den Niederlanden, der Schweiz, Griechenland, Polen, Tschechien und Deutschland im Teilnehmendenfeld vertreten.

Trotz der Vorbelastung durch die LEM, kämpften unsere Sportlerinnen und Sportler vielseitig und ideenreich und zeigten dabei mehrere Wurfrichtungen und gute Bodenarbeit. Leider konnten sich durch die starke Konkurrenz nur zwei Sportlöwen auf das Podest kämpfen: Magalie Galander und Tymofii Shuliakovskyi belegten Platz drei. Trotzdem war Trainer Sebastian Hampel überrascht, von den souveränen Leistungen:

„Ich habe selbst ein wenig gehadert, ob zwei Wettkämpfe an einem Wochenende vielleicht zu viel sind. Aber unsere Sportlerinnen und Sportler haben mich wirklich vom Gegenteil überzeugt, teilweise fand ich die Kämpfe beim ega-Pokal sogar besser, als bei der LEM am Tag zuvor. Leider hat es bei einigen nur ganz knapp nicht für die Medaille gereicht.
Wir merken gerade bei den höherklassigen Turnieren, dass die individuellen Umstellungen und Differenzierungen immer wichtiger werden. Wir werden in den nächsten Wochen also genau da nochmal ansetzen. Die Trainierenden haben mittlerweile einen guten Grundstock an Techniken, jetzt können wir uns auf die Kampfführung in unterschiedlichen Situationen konzentrieren.
Leider sehen wir auch noch sehr wenige Fußwürfe, die müssen wir auf jeden Fall verstärkt in den Vordergrund rücken.“

Gold

Silber

Bronze

Magalie Galander

Tymofii Shuliakovskyi

Acht Medaillen bei der Landesmeisterschaft U13

Mit der Landesmeisterschaft ist am Samstag die Meisterschaftsserie der U13 zu Ende gegangen. 18 Sportlöwen hatten sich für den Jahreshöhepunkt dieser Altersklasse qualifizieren. In vielen Gewichtsklassen starteten mehrere unserer Judoka auf einmal, dementsprechend standen sich leider häufig Trainingspartnerinnen und -partner in den Medaillenkämpfen gegenüber. Trotzdem gingen die Sportlöwen mit acht Platzierungen als drittstärkster Verein aus dem Turnier.

Auch die beiden U11-Sportler Elias Rose und Franz Schoor hatten sich bei der BEM eine Medaille erkämpft und durften so am Samstag starten. Franz und Elias verloren beide eine Begegnung und standen sich so im Kampf um Platz 3 gegenüber. Diesen konnte Franz Schoor für sich entscheiden. So schrammte Elias leider knapp an einer Medaille vorbei und belegte Platz fünf.

Im Gesamtergebnis haben wir uns im Vergleich zum Vorjahr (hier nachlesen) von sieben auf acht Medaillen verbessert. Trainer Sebastian Hampel ist aber auch der technische Inhalt sehr wichtig:

„Man muss ganz klar sagen, dass noch mehr Podestplätze möglich gewesen hätten. Gegen die Mitglieder der eigenen Trainingsgruppe kämpfen zu müssen ist natürlich immer unangenehm und auch, dass wir uns teilweise gegenseitig die Medaillen abgenommen haben, ist sehr unglücklich. Trotzdem sind acht Medaillen eine gute Ausbeute.
Technisch gesehen fehlt mir bei manchen noch dieses Sehen, wann ich in welche Richtung eindrehen kann.  Wenn ich im falschen Moment eindrehe, dann kann das ganz schnell den Sieg kosten. Aber die U13 ist auch eine Altersklasse, in der die Unterschiede im Leistungsvermögen sehr groß sein können. Deshalb ist es auch gerade in den sehr vollen Gewichtsklassen nochmal schwerer, einen Medaillenrang zu erreichen.“

Auch unsere Kampfrichterin Lea Wierick durfte dieses mal bei der Landesmeisterschaft auf der Matte stehen. In Vorbereitung auf ihre Landeslizenz konnte sie Erfahrungen gesammelt und hat eine sehr gute Bewertung für ihre Leistung erhalten.

Gold

Hugo Salloum -43kg

Luis v. Wolffersdorff -34kg

Hugo Hartlich -31kg

Silber

Magalie Galander +57 kg

Tymofii Shuliakovskyi -55 kg

Bronze

Franz Schoor -28 kg

Hamza Khalifa +55 kg

Matheo Horn -34 kg

Gemeinsam für Bildungszeit – jetzt Volksantrag unterstützen

Nicht nur bei den Sportlöwen lebt der Vereinssport vor allem von den vielen ehrenamtlichen Trainerinnen und Trainern. Woche für Woche nehmen sie sich neben der Arbeit und dem (Familien)leben die Zeit, die vielen Kinder zu betreuen und ihnen in ihrer Freizeit etwas beizubringen. Natürlich wollen wir diesen Trainerinnen und Trainern die Möglichkeit geben, sich fortzubilden und so bestmöglich auf alle Situationen reagieren zu können, die im Trainingsalltag auftauchen können.

Für viele Menschen in einem festen Arbeitsverhältnis ist es aber gar nicht so leicht, die Zeit für eine solche Weiterbildung zu finden. Im Zweifel muss dafür auch Urlaub genommen werden. In fast allen Bundesländern gibt es deshalb die so genannte “Bildungszeit”. Alle Arbeitnehmerinnen und -nehmer haben damit das Anrecht auf jährlich bis zu fünf Tage Freistellung zur persönlichen Fortbildung, z.B. im ehrenamtlichen Bereich. Leider gehört Sachsen nicht dazu.

Das gilt es zu ändern! Die Initiative “Bildungszeit für Sachsen” möchte deshalb einen Volksantrag bei der sächsischen Landesregierung stellen, damit ein entsprechendes Gesetz erarbeitet wird. Wir als Verein stehen natürlich hinter diesem Anliegen, da es uns und unseren ehrenamtlich Tätigen helfen würde, unser Trainingsangebot konstant zu verbessern und professioneller zu gestalten, ohne dass Arbeit oder Privatleben davon beeinträchtigt werden. Damit der Antrag bearbeitet wird, werden 40.000 Unterschriften benötigt. Für weitere Infos könnt ihr auf der Website “Zeit-fuer-sachsen” nachlesen.

Die Initiative fordert einen gesetzlich geregelten ­Anspruch auf ­Bildungszeit, u. a. für berufliche, ­kulturelle, politische oder soziale Bildung von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern in Sachsen. Die Beschäftigten sollen die Möglichkeit erhalten, fünf Arbeitstage für individuelle Fortbildung zu nutzen. Die Initiative möchten eine breite Mehrheit für ein Bildungsfreistellungsgesetz mobilisieren und wird  zahlreiche Aktionen durchführen um das Thema in die Öffentlichkeit zu bringen.

Wir hoffen, dass viele von euch die Idee eines gesetzlich geregelten Bildungszeit genau so toll finden wie wir und den Antrag ebenfalls unterschreiben. Die Möglichkeit dazu habt ihr bei uns in der Geschäftsstelle (GutsMuthsstr. 16) zu folgenden Zeiten:

Öffnungszeiten Geschäftsstelle

 

Montag 15:00 - 16:30 Uhr

Mittwoch: 14:30 - 16:00 Uhr

Freitag 15:00 - 17:00 Uhr

U9 und U11 – Test in familiärer Atmosphäre

In Wanzleben konnten am Samstag zwei unserer U11-Trainingsgruppen am Sparkassen-Cup teilnehmen. Auch den noch nicht so wettkampferfahrenen Judoka kam das Turnier sehr gelegen. Mit insgesamt 93 Starterinnen und Startern auf der Matte ist der Sparkassen-Cup ein relativ kleines Turnier. Dafür wird aber in zwei Altersklassen (U9 und U11) gekämpft und die Kinder können ein bisschen mehr Sicherheit im Wettkampf entwickeln, ohne viel Druck und Aufregung.

Das Turnier war super organisiert, auch, wenn die Veranstalter kurzfristig auf eine kleinere Halle umschwenken mussten. Schnell und zügig ging eine Gewichtsklasse nach der anderen über die Matte. Als Aufbau- und Festigungswettkampf war der Sparkassen-Cup bestens geeignet, alle Judoka haben ihr bestes gegeben und sich super geschlagen, findet Trainer Christoph Paul:

“Die Atmosphäre war sehr familiär, das ist ja auch klar, bei so einem kleinen Turnier. Dadurch haben sich alle Startenden ganz auf die Kämpfe konzentrieren können und es gab nicht so viele Einflüsse von außen. Ich fand das richtig super, auch Sportlerinnen und Sportler, die bisher vielleicht nur einmal bei einem Wettkampf waren sind richtig aufgeblüht und haben unser Technikleitbild sehr gut umgesetzt! Es gab auch keine langen Pausen oder “Leerzeiten”. Der Sparkassen-Cup ist einfach ein schönes Turnier, nächstes Jahr wird der Wettkampf auch wieder in der großen Halle stattfinden, da wird es sogar nochmal besser!”

Gold

U9

Lotta Bahsitta

Malina Rose

Taras Shevel

U11

Edgar Heilig

Silber

U9

Amira v. Wolffersdorff

Hugo Rützel

Matteo Meyer

U11

Marleen Kunz

Arthur Strähnz

Xenia Meyer

Bronze

U9

Emma Andersson

Paula Reitmann

Emil Stammwitz

U11

Leonhard Drogla

Emil Enzmann

Henning Sängerlaub

Vincent Köller

Sportlöwen glänzen in Schleiz

Am Wochenende starteten die Sportlöwen beim Wisent-Pokal in Schleiz. Der Wisent-Pokal ist ein Turnier für die Altersklassen U11, U13 und U15. Wir haben dieses Jahr zum ersten Mal an diesem Wettkampf teilgenommen. Insgesamt kämpften über 250 Sportlerinnen und Sportler um die Wisent-Pokale, darunter 20 Sportlöwen-Judoka.

Die Sportlöwen schnitten mit 15 Medaillen sehr gut ab. Trainer Tobias Mathieu findet die Reise auf jeden Fall eine Wiederholung wert:

“Ich denke, der Wisent-Pokal ist ein super Turnier. Besonders für die eher breitensportlich motivierten Kinder gibt es hier die Möglichkeit, sich mit ähnlich starken Gegnerinnen und Gegnern zu messen. Die Unerfahreneren und Jüngeren müssen sich trotzdem ordentlich anstrengen, die “Größeren” können auch mal aus einer dominanten Position kämpfen. Generell hatten alle Teilnehmenden Medaillenchancen und das finde ich besonders wichtig. Der Wettkampf war auch nicht überfüllt, trotzdem konnten alle einige Kämpfe machen. Der Wisent-Pokal ist also eine Runde Sache gewesen und wir werden auch in den folgenden Jahren auf jeden Fall wieder nach Schleiz fahren!”

Gold

U11

Emilio Thiel

Kalle Kuhlmann

Malina Rose

Bastian Laforet

U13

U15

Silber

U11

Oskar Laube

Emil Radloff

Max Schönwitz

U13

Ada Tröbitz

U15

Onno Drost

Katharina Hubert

Bronze

U11

Felix Böhl

Zita Eißner

U13

Thore Kuhlmann

Alina Sviatkina

U15

Oleksandra Shevel

Guter Start in die Verbandsliga

Letztes Jahr starteten die Sportlöwen nach einer langen Pause wieder mit einer Männermannschaft in die Landesliga (hier nachlesen). Am Samstag gab es eine weitere Neuerung im Sportlöwen-Ligabetrieb: Unser frisch gegründetes Frauenteam kämpfte zum ersten Mal! Da bei den Frauen keine Landesliga existiert, startete unser Team gleich in der Verbandsliga. Teamkapitänin Maya Zippel und Trainer Sebastian Hampel wollten an diesem ersten Kampftag vor allem dafür sorgen, dass unser sehr junges Team (Durchschnittsalter 17,7 Jahre!) erstmal Erfahrung sammelt und sich gut “eingewöhnt”. Drei Gaststarterinnen unterstützen uns dieses Jahr, Mayleen Großer und Alina Streblau vom CPSC und Matilde Adam vom SC Döbeln.

Drei Begegnungen standen dem Team bevor. Gegen den Chemnitzer PSV mussten sich die Sportlöwen 1:6 geschlagen geben, gegen den SV Sachsenwerk konnte ein 6:1 Sieg verzeichnet werden. In der letzten Begegnung gegen den PSV Leipzig stand es am Ende 0:7. Ein Sieg und zwei Niederlagen also, für den ersten Kampftag kein schlechtes Ergebnis. Sebastian Hampel ist aber vor allem inhaltlich zufrieden:

“Inhaltlich haben alle sehr gut mitgezogen, das Ergebnis wirkt also teilweise härter, als es wirklich ist. Es waren vor allem die Kleinigkeiten, zu wenig Dominanz im Griffkampf und zu unentschlossenes kämpfen, die am Ende den Sieg gekostet haben. Aber wir sind mit einem sehr jungen Team angereist, viele der Mädels sind eigentlich in der Altersklasse U18 und hatten vorher noch nie gegen eine Erwachsene gekämpft. Deshalb heißt es erst einmal rein finden und dafür war das ein souveränes Auftreten. “

Um den Ligastart gemeinsam ausklingen zu lassen, saß das Team am Ende noch beisammen und genoss das gute Wetter. Der nächste Kampftag in der Verbandsliga Frauen findet am ersten Juni statt.

Gewichtsklasse Kämpferin

-52 kg

-57 kg

-63 kg

-70 kg

+70 kg

Maria Gohr, Helene Rose

Alina Streblau (CPSV), Lea Wierick, Frieda Baumbach

Minea Brodowski, Mayleen Großer (CPSV)

Maya Zippel

Matilde Adam (Döbelner SC)

Sportlöwen beweisen sich vor U18 Bundestrainer

Nachdem am Wochenende die beiden Bundessichtungsturniere der Altersklasse U16 als Doppelveranstaltung in Düsseldorf und Duisburg stattfanden (hier nachlesen), gab es die Möglichkeit, anschließend an einem  Trainingslager am Bundesstützpunkt in Köln teilzunehmen. Nicht nur unsere drei Turnierstarterinnen und -starter nahmen diese Einladung gern an: Insgesamt standen neun Sportlöwen auf der Tatami.

Das Trainingslager dauerte zwei Tage, an beiden gab es zwei Einheiten. Jeweils eine der Sonntagseinheiten wurde vom Bundestrainer der U18, Christopher Schwarzer, abgehalten. Neben einem kleinen Technikteil stand natürlich vor allem Randori auf dem Plan, sowohl aus verschiedenen Standardsituationen startend, als auch „normale“ Runden.

Trainer Tobias Mathieu war für uns vor Ort und hat die Sportgruppe betreut. Er fand vor allem das Durchhaltevermögen der Judoka bemerkenswert:

„Für die Jüngeren war das Ziel eher, ein wenig Erfahrung auf hohem Niveau zu sammeln und diese doch etwas höhere Härte kennenzulernen. Das kann man im Training nur schwer simulieren. Für die Älteren sollte es auch eine Möglichkeit sein, mal aus der „stärkeren“ Rolle zu agieren, viel auszuprobieren und mehr Wert auf die Feinheiten zu legen.
Niemand ist abgefallen, alle haben bis zum Ende durchgezogen und ihre Kraft komplett ausgeschöpft. So soll es sein!“

Da es sich bei diesem Trainingslager um eine leistungssportliche Maßnahme handelt, haben die Leipziger Sportlöwen die Hälfte der Reisekosten übernommen.

Eine von drei sächsischen Medaillen: Hannes Schürer überzeugt beim Bundessichtungsturnier

In Duisburg und Düsseldorf  fanden am Wochenende zwei Bundessichtungsturniere der Altersklasse U16 statt. Bei den Bundessichtungsturnieren handelt es sich nicht nur um Kaderturniere, d.h. ein Medaillenplatz bei diesen Turnieren gilt als Kaderkriterium. Auch der Bundestrainer der entsprechenden Altersklasse ist anwesend und sichtet Talente. Von den Sportlöwen starteten Hannes Schürer, Anna Reitmann und Emil Tischler bei diesem Top-Event.

Trotz einer zweimonatigen Verletzungspause und einem Gewichtsklassenwechsel konnte Hannes super in den Tag starten. Von seinen sechs Kämpfen konnte er die ersten vier für sich entscheiden. Erst im fünften Kampf musste er sich dem Zweitplatzierten der Deutschen Meisterschaften geschlagen geben und rutschte in den Kampf um Platz drei. Hier wurde noch einmal aufgedreht, schlussendlich erkämpfte er sich die Bronzemedaille. 

Damit ist Hannes einer von drei sächsischen Medaillengewinnerinnen und -gewinnern. Er selbst ist mit seinem “Neustart” zufrieden:

“Ich bin gut in den Wettkampf gestartet, meine Verletzung hat mich auch nicht eingeschränkt. Als letzter Jahrgang herrscht natürlich auch immer ein gewisser Druck, liefern zu müssen, trotzdem habe ich den Kopf irgendwie frei bekommen und konnte mich ganz auf die Kämpfe konzentrieren.
Nicht nur im Stand konnte ich sehr vielseitig angreifen, auch im Boden habe ich gut nachgesetzt. Der Gegner, gegen den ich verloren habe, war leider an diesem Tag ein wenig stärker, aber das wird mich weiter motivieren. Als Start nach der langen Pause bin ich erstmal sehr zufrieden!”

Anna Reitmann und Emil Tischler konnten sich leider nicht durchsetzen und schieden aus dem Turnier aus. Beide blieben aber noch mit einigen anderen Sportlöwen zum an den Wettkampf anschließenden Trainingslager, um weitere Erfahrung auf Topniveau zu sammeln.

 

Der nächste Termin für die drei ist der Messe-Cup in Erfurt, dort starten unsere Leistungssportlerinnen und -Sportler der Altersklasse U16, einen Tag später startet die U13 ebenfalls in Erfurt beim EGA-Pokal.

Der tapfere Kampf der Sportlöwen

Ein Sonntag voller Aufs und Abs liegt hinter den wackeren Sportlöwen, als sie sich zum zweiten Kampftag aufmachten, um ihre Krallen zu wetzen und sich in der Arena zu behaupten.

Die erste Begegnung gegen Rodewisch 2 war wie ein unerwarteter Sprung ins kalte Wasser – mit einem Ergebnis von 6:1 gegen uns. Doch wir ließen uns nicht unterkriegen! Mit einem Löwenherz voller Entschlossenheit gingen wir in die zweite Begegnung gegen Altenburg. Ein wahrer Knochenkampf, der mit einem knappen 4:3 Sieg für uns endete. Ein Gefühl wie ein Triumphgebrüll in der Wildnis!

Doch die Herausforderungen hörten nicht auf, denn die dritte Begegnung gegen Crimmitschau endete in einem 3:3 Unentschieden. Ein Pattsituation, die unsere Kämpfer bis an ihre Grenzen forderte. Und das alles mit nur fünf von sieben Gewichtsklassen besetzt! Doch was uns fehlte an Quantität, machten wir wett mit Qualität.

Starke Einzelkämpfe prägten unseren Tag. Jeder Löwe zeigte Zähne und Krallen, kämpfte wie ein König des Dschungels um jeden Punkt. Der Zusammenhalt war unser stärkster Antrieb, und die Motivation brannte wie eine Sonne über der Savanne. Jeder Kämpfer gab sein Bestes, und das spürte man in jedem Moment.

Am Ende des Tages mögen die Ergebnisse in Zahlen gegossen worden sein, aber der wahre Sieg lag in der Leidenschaft, im Mut und im unbezähmbaren Geist unserer Sportlöwen. Denn egal was kommt, wir werden weiter brüllen und kämpfen wie die Könige der Arena!

Helene Rose beim Internationalen Trainingscamp

Am Wochenende starteten in Berlin 690 Sportlerinnen und Sportler der Altersklassen U18 und höher, beim Cadet European Cup 2024. Im Anschluss an diese Art von internationalen Topturnieren findet meist noch ein Internationales Trainingscamp (ITC) statt. Sportlöwen-Trainer Sebastian Hampel wollte eigentlich mit zwei Sportlerinnen zu diesem Event anreisen. Aufgrund einer Verletzung fiel Frieda Baumbach aber leider kurzfristig aus, so dass Sebastian mit seiner Sportlerin Helene Rose in eine Eins-zu-eins Betreuung gehen konnte.

Vor Ort war die Halle trotz einer riesigen Mattenfläche (4 Matten, jeweils 8m x 8m, plus Sicherheitsfläche) und der Aufteilung in drei Gruppen sehr voll, da zusätzlich zu den Startenden vom Wochenende natürlich auch viele Nachwuchsjudoka (z.B. Helene) auf der Matte standen um Erfahrungen zu sammeln. Sebastian Hampel war mit der Leistung seiner Sportlerin vollends zufrieden:

„Das ganze Event war bombenmäßig besetzt. Die Matte war voll und obwohl ich nur Helene zu betreuen hatte, viel es mir manchmal gar nicht so einfach, bei dem Gewimmel den Durchblick zu behalten. Deshalb war es für uns beide auch gut, dass ich mich voll auf sie konzentrieren konnte.

Helene hat sich ordentlich angestrengt, das fand ich wirklich bemerkenswert. Sie hat sich beim Randori an die technischen Absprachen gehalten und nicht nur die von mir angesagte Rundenzahl mitgekämpft, sondern noch mehr gemacht. Das bin ich natürlich immer mehr als zufrieden, denn die Erfahrung hat gezeigt: Nur wer fleißig ist, hat am Ende auch Erfolg!“

18 Sportlöwen qualifizieren sich für Landesmeisterschaft U13

Mit der Bezirksmeisterschaft (BEM) der Altersklasse U13 hat am Samstag für diese Altersklasse die neue Meisterschaftsserie begonnen. In der Halle des Leipziger Polizeisportvereins kämpften 160 männliche und 60 weibliche Judoka um eine Medaille und die damit einhergehende Qualifikation zur Landesmeisterschaft (LEM) am 04.05. in Rodewisch. 

In diesem Jahr haben auch einige Endjahrgänge der U11 an diesem Turnier teilgenommen. Mit einem Podestplatz können sich auch diese Sportlerinnen und Sportler für die LEM U13 qualifizieren. Damit haben sie schon in diesem Jahr die Chance, ihre Kaderkriterien für 2025 zu erreichen und in den Kader berufen zu werden (damit haben sie Anspruch auf spezielle Förderung und die Einladung zu Lehrgängen durch den Judo-Verband Sachsen).

37 Sportlöwen standen dieses Jahr auf der Matte. Trainer Sebastian Hampel ist froh, dass so viele von ihnen den Sprung aufs Siegertreppchen geschafft haben, inhaltlich sieht er aber noch Nachholbedarf:

“Die Bezirksmeisterschaft ist erstmal nur eine Hürde, die übersprungen werden muss. Ob am Ende Platz eins, zwei oder drei herauskommt ist mir persönlich nicht wichtig, solang die inhaltlichen Themen stimmen. Da muss ich sagen, war ich dieses Jahr noch nicht ganz so zufrieden.

Einige Sportlerinnen und Sportler haben nicht so gekämpft, wie wir das im Training üben, sei es technisch oder auch von der Einstellung her. Da wird zu viel gewartet oder Techniken probiert, die wir so nicht gelernt haben, besonders bei den Jungs. Dadurch hat es dann bei einigen leider auch nicht für eine Platzierung gereicht.

Bei den Mädels war ich um so mehr zufrieden, wir haben auch vor dem Wettkampf nochmal bestimmte Themen besprochen und auch abgefordert, das hat super funktioniert. Gerade der O-Uchi-Gari und die dazugehörige Vorbereitung trägt wirklich Früchte und hat uns viele Wertungen beschert. Wir werden das natürlich in Hinblick auf die LEM weiter festigen.”

Besonderes Lob haben unsere beiden U11-Sportler Elias Rose und Franz Schoor verdient. Beide konnten sich eine Medaille erkämpfen und haben sich so mit den vielen U13-Sportlerinnen und -Sportlern für die LEM qualifiziert!

Gold

Luis v. Wolffersdorff

Tymofii Shuliakovskyi

Elsa Nekwasil

Mona Eschenhagen

Magalie Galander

Silber

Elias Rose

Hugo Hartlich

Friedrich Hammermüller

Hugo Salloum

Hamza Khalifa

Linda Woche

Bronze

Franz Schoor

Matheo Horn

Ben Werner

Janek Kochan

Nathalie Gerlach

Felix Voßler

Jonas Rieger

Frauen-Trio glänzt beim Osterpokal

Eine kleine Auswahl unserer U18-Trainingsgruppe startete am Wochenende in Schmalkalden beim 31. Osterturnier. Frieda Baumbach, Helene Rose und Maria Gohr wollten eine Woche nach Kufstein nochmal auf die Tatami und weiter hochkarätige Wettkampfluft schnuppern.

Bei diesem Turnier starten viele Kadersportlerinnen und -sportler aus ganz Deutschland, entsprechend hochwertig ist also auch die Konkurrenz. Trotzdem war Trainer Sebastian Hampel zuversichtlich für sein Frauen-Trio:

“Ich wollte den drei Sportlerinnen die Möglichkeit geben, ein Turnier auf hohem Niveau zu bestreiten, ohne dass ein starker Leistungsdruck vorherrscht. In Schmalkalden sollten sie einfach kämpfen können und sich ausprobieren.

Alle drei haben sich gut geschlagen, hier und da treten noch Schwächen auf. Wir haben vor allem im Standkampf noch Nachholbedarf. Dafür klappt im Boden aber schon relativ viel!
Ich denke, die Begegnungen haben uns auf jeden Fall weiter gebracht und wir gehen gestärkt an die nächsten Aufgaben.”

Mit Gold für Frieda Baumbach, Silber für Helene Rose und Bronze für Maria Gohr war die Reise ein voller Erfolg. Wichtiger als die Platzierung ist aber die gewonnene Wettkampferfahrung und -routine.

Gold

Frieda Baumbach

Silber

Helene Rose

Bronze

Maria Gohr

Sportlöwen belegen Platz drei in Kufstein

Über die Osterfeiertage starten die Sportlöwen jedes Jahr einen kleinen Auslandseinsatz. Während wir im letzten Jahr an den Copenhagen-Open in Dänemark teilgenommen haben, ging es dieses Jahr ins österreichische Kufstein, zum Turnier um den Osterpokal. Diese Ausflüge sind nicht nur reine Wettkampfreisen, auch das Gemeinschaftsgefühl wird bei solchen Events verstärkt in den Vordergrund gerückt.

Der Wettkampf selbst war mit über 400 Teilnehmenden gut besucht, auch wenn einige Alters- und Gewichtsklassen zahlenmäßig mehr vertreten waren, als andere. Das Niveau einzuschätzen findet Trainer Sebastian Hampel allerdings sehr schwierig: 

“Während wir in Deutschland relativ stringente Jugendsonderregeln haben, ist das in vielen Ländern anders geregelt. Das kann nicht nur sehr verwirrend für die Kinder sein, natürlich trainieren wir auch viele Techniken gar nicht, schließlich können die Jugendlichen diese in Deutschland gar nicht anwenden. Das macht es immer sehr schwer, das Niveau einzuschätzen, weil ganz andere Voraussetzungen herrschen.”

Trotz dieser Schwierigkeiten konnten sich die meisten Sportlerinnen und Sportler gut in den Wettkampf einfinden. Leider mussten besonders in der U12 viele Sportlöwen gegeneinander antreten und kämpften sich so gegenseitig aus den Kampflisten. Aber das Endresultat kann sich trotzdem sehen lassen: Mit jeweils drei Gold-, Silber- und Bronzemedaillen setzten sich die Sportlöwen auf Platz drei der Gesamtwertung. Ein super Ergebnis, das auf der Heimfahrt mit einem Besuch im Schnellrestaurant gefeiert wurde. Trainer Sebastian Hampel fand die Tour sehr gelungen:

“Ich bin sehr zufrieden mit dem Wettkampf und unseren Startenden. Internationale Erfahrungen helfen in der sportlichen Entwicklung ungemein und trotz der angesprochenen Regelschwierigkeiten haben alle ihr Bestes gegeben und sich der Herausforderung gestellt.
Insgesamt war der Ausflug ein voller Erfolg, auch neben der Matte. Es ist immer wieder schön, die Dynamik zwischen den doch sehr unterschiedlichen Alters- und Trainingsgruppen zu sehen. Wir werden auf jeden Fall viel von diesem Event mitnehmen, ich denke, da ist es auch verkraftbar, die Ostereiersuche ein paar Tage zu verschieben.”

Gold

Anna Reitmann (U16)

Roman Pluhatyrov (U16)

Frieda Baumbach (U18)

Silber

Magalie Galander (U12)

Helene Rose (U18)

Rolland Kohl (U18)

Bronze

Luis von Wolffersdorff (U12)

Wanja Daniel (U14)

Maria Gohr (U18)

Für die Übernachtung nutzte unsere Truppe das Jugendbildungsheim Luegsteinsee. Hier konnten nicht nur die Abende gemeinsam am Feuer verbracht werden, die ruhige Lage direkt am Luegsteinsee sorgte trotz des vollgepackten Tagesplans für eine entspannte Zeit. 

Liga: Saisonauftakt mit Höhen und Tiefen

Am Sonntag waren die Sportlöwen nicht nur beim SPIZZ-Pokal in Liebertwolkwitz am Start. Der erste Liga-Kampftag gab den Startschuss für die zweite Landesliga-Saison unseres Teams. Letztes Jahr konnte die Mannschaft sich in ihrer ersten Saison souverän an der Tabellenspitze positionieren. Am Finalkampftag mussten die Sportlöwen dann aber einmal geschlagen geben, belegten Platz drei und verpassten so den Aufstieg in die Verbandsliga (hier nachzulesen).

Gleich zwei Begegnungen standen am Sonntag auf dem Plan. Gegen Judokan Schkeuditz verlor unser Team mit 4:3 Kämpfen, gegen Schlettau gewann die Truppe mit 4:3. Trainer Tobias Mathieu ist insgesamt zufrieden mit dem Ergebnis, sieht aber auch Verbesserungsbedarf in der Vorbereitung:

“Wir sind ganz gut in die neue Saison gestartet. In einigen Gewichtsklassen fällt es uns noch schwer, adäquaten Ersatz zu finden, falls mal jemand ausfällt, da müssen wir uns nächstes Jahr auf jeden Fall etwas breiter aufstellen.

Ich denke auch, dass uns ein regelmäßig stattfindendes Ligatraining nochmal die Möglichkeit geben würde, die kleinen Feinheiten in der Kampfführung zu verbessern. Das kann oft schon den Unterschied zwischen Sieg und Niederlage ausmachen.

Insgesamt wird es diese Saison wahrscheinlich ein bisschen schwerer als vergangenes Jahr, der Hype von der ersten Saison ist ein bisschen abgeflaut. Aber wir haben ein gutes Team und eindeutig Chancen auf eine Podestplatzierung. Dementsprechend ist das erste Ziel eine Qualifikation für die Finalkämpfe!”

Besonders stark zeigte sich unser Kämpfer in der Gewichtsklasse -100 kg, Sebastian Chanaa. Er konnte letztes Jahr alle Einsätze für sich entscheiden und bleibt auch in dieser Saison weiterhin ungeschlagen.

Sportlöwen gewinnen SPIZZ-Pokal!

Am Sonntag gab es mal wieder einen Teilnehmendenrekord zu verzeichnen: Über 60 Sportlöwenjudoka starteten beim SPIZZ-Pokal in Liebertwolkwitz! Der Spizz-Pokal wird jährlich vom Verein Judo Holzhausen durchgeführt. Da das Turnier in Leipzig stattfindet, ist es auch für die Sportlöwen ein Muss!

Aus allen vier U11 Trainingsgruppen traten Judoka aus den Altersklassen U9 und U11 an. Obwohl so viele Sportlöwen auf der Matte standen, wurde es im Rennen um den SPIZZ-Mannschaftspokal nochmal denkbar knapp. Sowohl unser Verein, als auch die Gastgeber Holzhausen hatten 12 Goldmedaillen auf der Uhr stehen. Schlussendlich konnten die Sportlöwen aber mit 5 Silbermedaillen Vorsprung doch den Pokal in die Höhe strecken. Vereinspräsident Tino Rose freut sich:

“Es gibt nicht so viele Turniere, zu denen wir in voller Stärke anreisen dürfen und können, insofern war das am Sonntag schon ein kleines Highlight. Es ist schön, auch mal den Eltern zeigen zu können, wie viele Kinder eigentlich bei uns trainieren und was außerhalb der eigenen Trainingsgruppe so passiert.
Wir waren schon bei vielen SPIZZ-Pokalturnieren, ohne den ersten Platz belegen zu können. Ich freue mich, dass es dieses Jahr endlich geklappt hat. Hoffentlich schaffen wir das auch beim nächsten SPIZZ-Pokal!”

Lucian Paul konnte sich nicht nur über eine Goldmedaille freuen, sondern wurde vom Trainerteam auch als bester Kämpfer ausgezeichnet. Auf der Matte vertrat uns Moritz Beck als Kampfrichter.

U9

Gold

Tamino Ebelt

Matti Thalheim

Taras Shevel

Paula Reitmann

Lotta Bahsitta

Hugo Rützel

Matteo Meyer

Silber

Felix Nietz

Emma Andersson

Helene Heil

Damir Sychov

Yevhenii Yakovenko

Bronze

Amira v. Wolffersdorff

Emil Stammwitz

Illia Kyzymenko

Timur Mukhametvaliiev

U11

Gold

Lucian Paul

Malina Rose

Zita Eißner 

Max Schönwitz

Pablo Galdamez-Fels 

Amin Murtazaiev

Silber

Oskar Laube

Emilio Thiel

Julian Conti

Felix Böhl

Hlib Vitsyvsky

Bronze

Moritz Orthgieß

Mykyta Kharchenko

Platon Kok

Nils Maczulaitis

Elias Rose

Nikodem Stecki

Leonhard Drogla

Niklas Kühn 

Bastian Laforet