“You have passed”

„You have passed“ – auf Deutsch „Du hast bestanden“. Diesen Satz konnten wir am Montag neun Kindern an der Leipziger International School (LIS) sagen. Alle neun haben ihre Prüfung zum weiß-gelben Gürtel erfolgreich bestanden und damit einen gelungenen Abschluss des Kurses erreicht.

Die Kooperation startete im Herbst und die Nachfrage nach dem Judo-Angebot war von Beginn an sehr groß. Besonders bereichernd war die internationale Zusammensetzung der Gruppe: Kinder aus sieben verschiedenen Nationen – darunter England, Indien, Mexiko, Russland, Ägypten, Bahrain und Deutschland – trainierten gemeinsam auf der Matte.

Eine organisatorische Besonderheit stellte die Schulstruktur dar: Die Leipziger International School arbeitet mit Trimester-Einteilung. Aufgrund der hohen Hallenauslastung konnten wir jedoch nur die ersten beiden Trimester für unseren Kurs nutzen. Die verfügbare Zeit war dadurch insgesamt etwas knapp, dennoch hat der Ablauf gut funktioniert.

Der Unterricht fand durchgehend in englischer Sprache statt. Für die Kinder war das selbstverständlich Teil ihres Schulalltags. Für die Trainer hingegen war es eine besondere Erfahrung, Judo auf Englisch zu vermitteln – eine Herausforderung, die großen Spaß gemacht hat.

Einige Kinder haben bereits signalisiert, dass sie dem Judosport treu bleiben möchten. Sie werden nun in unsere bestehenden Anfängerkurse in der GutsMuthsstraße integriert. Ziel ist es, gemeinsam vor den Sommerferien die Prüfung zum gelben Gürtel abzulegen.

Wir gratulieren allen Kindern herzlich zur bestandenen Prüfung und freuen uns auf die nächsten gemeinsamen Schritte auf der Matte.

„Mein hartes Training zahlt sich endlich aus“: Hannes Schürer belohnt sich in Teplice mit Bronze

Starker Auftritt auf internationaler Bühne: Hannes Schürer sichert sich beim European Cup Teplice den dritten Platz und bestätigt damit seine derzeitige Form. Der Sportgymnasiast befindet sich aktuell in einem klaren Formhoch, in dem sich Trainingsarbeit und Wettkampfpraxis sichtbar auszahlen.

Die Bronzemedaille reiht sich in eine erfolgreiche Serie ein: Silber bei den Deutschen Meisterschaften sowie Platz zwei in Bremen unterstreichen die Entwicklung des Sechzehnjährigen, der sich zunehmend auch international behauptet.

Der Turnierverlauf verlangte ihm dabei einiges ab. Insgesamt acht Kämpfe absolvierte Schürer.

„Der erste Kampf war für mich der schwerste, weil ich mich noch erschöpft von der Erwärmung gefühlt habe.“

Nach drei Siegen in der Hauptrunde unterlag er lediglich im Pool-Finale Bona Zalan aus Ungarn.

Die anschließende Trostrunde nutzte der Sechzehnjährige konsequent.

„Vorher hatte ich das Gefühl, ich habe einen schlechten Tag. Nach dem verlorenen Kampf habe ich einfach den Kopf ausgeschaltet und neu fokussiert“, beschreibt Schürer den Wendepunkt.

Trotz zwischenzeitlicher Kniebeschwerden blieb er im Turnier stabil und arbeitete sich bis in den Kampf um Bronze vor. Dort setzte er sich gegen den Georgier Giorgi Mtchedlishvili mit zwei Waza-Ari durch und sicherte sich verdient den Podestplatz.

Ausschlaggebend für die aktuelle Entwicklung sieht der Sportgymnasiast vor allem in seiner grundsätzlichen Herangehensweise:

„Der Grund für meinen Erfolg ist, dass ich den Sport liebe und immer hungrig auf Siege bin.“ Ergänzend betont er: „Ich bleibe dran und mache weiter – auch nach einer Niederlage.“

Mit Blick auf die kommenden internationalen Höhepunkte – die Europameisterschaften in Gran Canaria und die Weltmeisterschaften in Guayaquil – bringt sich Schürer damit weiter in eine gute Ausgangsposition.

Verbandsliga-Auftakt für die Sportlöwen-Frauen

Für die Frauenmannschaft der Sportlöwen begann am 21. März die neue Saison in der Verbandsliga. Der erste Kampftag fand auf der Anlage des PSV Leipzig statt. Insgesamt acht Mannschaften gingen an den Start, für die Leipzigerinnen standen vier Begegnungen auf dem Programm: gegen Rammenau, den PSV Leipzig, Lichtenberg und Döbeln.

Die Mannschaft war in allen Gewichtsklassen besetzt und konnte mit einem breiten Kader antreten. Einige Athletinnen standen an diesem Tag erstmals in der Verbandsliga auf der Matte und sammelten wichtige Erfahrungen im Ligabetrieb.

Sportlich verlief der Kampftag mit starken Gegnerinnen anspruchsvoll. Gegen den PSV Leipzig und Rammenau mussten sich die Sportlöwinnen jeweils mit 5:2 geschlagen geben, gegen Lichtenberg endete die Begegnung mit 6:1. Am spannendsten verlief das Duell mit Döbeln, das erst im letzten Kampf entschieden wurde und schließlich knapp mit 4:3 verloren ging.

Unabhängig von den Ergebnissen stand für das Team vor allem der gemeinsame Auftritt im Vordergrund. Über den gesamten Wettkampftag hinweg unterstützten sich die Sportlerinnen lautstark am Mattenrand und kämpften füreinander.

Ligatrainerin Maya Zippel zog nach dem ersten Kampftag ein positives Fazit – mit Verbesserungsmöglichkeiten:

„Natürlich hätten wir uns sportlich gern noch ein anderes Ergebnis gewünscht.
Aber für uns war vor allem wichtig, als Mannschaft aufzutreten und füreinander zu kämpfen. Genau das haben die Frauen heute gezeigt.
Einige haben ihr Debüt gegeben und sich direkt mutig auf die Matte gestellt. Darauf können wir aufbauen. Ich habe mich gefreut, dass wir im Gegensatz zur letzten Saison zumindest alle Gewichtsklassen besetzen konnten. Jetzt lautet das nächste Ziel: Wir wollen am zweiten Kampftag auf jeden Fall noch eine Begegnung gewinnen!“

Mit dem ersten Kampftag sind wichtige Erfahrungen gesammelt. Nun richtet sich der Blick bereits auf die nächste Runde der Verbandsliga: Beim kommenden Kampftag in Chemnitz wollen die Sportlöwinnen weiter an Sicherheit gewinnen und als Team den nächsten Schritt machen.

Neujahrsturnier in Freital – starke U11, Platz 3 in der Gesamtwertung

Beim 25. Neujahrsturnier in Freital gingen Sportlöwen der Altersklassen U9, U11, U13 und U15 an den Start. Das traditionsreiche Turnier erstreckte sich über zwei Wettkampftage und lockte mit knapp 700 Teilnehmenden aus zahlreichen Vereinen ein großes Startendenfeld an. Am Ende konnten sich die Sportlöwen über gute Leistungen und einen starken 3. Platz in der Gesamtwertung freuen.

Neben der guten Organisation fiel vor allem der sogenannte „Silent“-Turniermodus positiv auf. Dabei werden die Kämpfe nicht über Lautsprecher aufgerufen, sondern über Anzeigen gesteuert. Das sorgt für eine deutlich ruhigere Atmosphäre in der Halle und reduziert den Stress für die jungen Athletinnen und Athleten.

Sportlich zeigte sich ein sehr gemischtes Niveau in den einzelnen Altersklassen. Besonders erfolgreich waren die Sportlöwen in der U9 und U11, wo zahlreiche starke Leistungen zu vielen Podestplätzen führten. In den Altersklassen U13 und U15 stand dagegen stärker der Aufbaugedanke im Vordergrund: Hier nutzten die Sportlerinnen und Sportler den Wettkampf, um neue Techniken auszuprobieren, weitere Erfahrungen zu sammeln oder sich in den neuen Altersklassen besser zurechtzufinden.

Trainer Aaron zog ein positives Fazit des Wettkampfwochenendes:

„Ein schönes Turnier, genau richtig für unsere Startenden. Besonders stark war unsere U11 – hier konnten wir gleich sieben Goldmedaillen gewinnen. Aber auch in den anderen Altersklassen haben wir viele schöne Kämpfe gesehen. Besonders gefallen hat mir, dass sich viele unserer Judoka über den Wettkampftag hinweg gesteigert haben. Auch nach Niederlagen haben sie sich nicht unterkriegen lassen und weitergekämpft.“

Gold

Lennart Grunemann

Tamino Ebelt

Leni Hamann

Maximilian Stocker

Lotta Bahsitta

Edda Böhl

Malina Rose

Mark Gotgelf

Alfred Schubert

Silber

Pepe Leider

Amira v. Wolffersdorff

Ferdinand Hammermüller

Damir Sychov

Katharina Meyer

Bronze

Pepe Pastowski

Marinus Horn

Jakob Orthgieß

Luan Porisch

Martin Richter

Lena Reinhold

Malina Rose

Anuk Alsleben

Yevhenii Yakovenko

Sportlöwen testen Form beim Grunau Cup

Am Samstag gingen beim Grunau Cup in Rositz Sportlöwen der Altersklassen U12 und U14 auf die Matte. Das Turnier bot einerseits eine gute Gelegenheit, junge und noch weniger erfahrene Wettkämpferinnen und Wettkämpfer an den Wettkampfbetrieb heranzuführen sowie andererseits Trainingsinhalte der vergangenen Wochen unter realen Bedingungen zu überprüfen.

Im Mittelpunkt stand dabei weniger das reine Ergebnis, sondern vielmehr die Frage, wie gut die erarbeiteten Techniken bereits funktionieren. Gerade im Wettkampf zeigt sich, ob Bewegungsabläufe, die im Techniktraining gelingen, auch unter Gegenwehr und Wettkampfdruck umgesetzt werden können. Gleichzeitig lassen sich so auch Bereiche erkennen, in denen noch Entwicklungspotenzial besteht.

Insgesamt fiel das sportliche Fazit sehr positiv aus. Viele Sportlerinnen und Sportler konnten Fortschritte zeigen und wichtige Erfahrungen sammeln. Die Medaillen spielten dabei zwar eine untergeordnete Rolle, dennoch konnten die Sportlöwen am Ende sogar den 2. Platz in der Mannschaftswertung erreichen.

Trainer Tobias Mathieu hob vor allem den gemeinsamen Auftritt des Teams hervor:

„Es war schön zu sehen, dass unsere U13 und U15 gemeinsam vor Ort waren und auch beide Trainingsgruppen parallel am Wettkampf teilgenommen haben. Das stärkt natürlich den Teamzusammenhalt. Am Ende haben wir unser Ziel erreicht: ein guter Test und eine wichtige Vorbereitung auf die kommenden Wettkämpfe.“

Der Blick richtet sich nun nach vorn: Für die U13 steht als nächster Höhepunkt die Bezirksmeisterschaft an. Einige Sportlöwen werden außerdem beim internationalen Turnier in Kufstein an den Start gehen.

Gold

Alma Dopleb

Emilio Thiel

Franz Schoor

Emma Kubatta

Henning Sängerlaub

Elias Rose

Justus Princ

Illia Valuiev

Magalie Galander

Ada Tröbitz

Silber

Otto Schoor

Moritz Orthgieß

Emil Radloff

Emil Daßler

Bronze

Emil Enzmann

Adam Salameh

Rauan Mukyshev

Ares Beller

Hannes Schürer schreibt Sportlöwen-Geschichte

Großer Erfolg für die Leipziger Sportlöwen: Hannes Schürer hat beim renommierten Bremen Masters die Silbermedaille gewonnen. Damit schreibt er Vereinsgeschichte – denn noch nie zuvor konnte ein Sportlöwe bei diesem hochklassigen Turnier eine Medaille gewinnen.

Das Bremen Masters gehört zu den bedeutendsten internationalen Nachwuchsturnieren im Judo. Jahr für Jahr treffen hier zahlreiche Top-Athletinnen und -Athleten aus verschiedensten Nationen aufeinander. Entsprechend hoch ist das sportliche Niveau, und bereits der Weg durch die Vorrundenkämpfe gilt als große Herausforderung.

Für Hannes ist die Medaille zugleich die Fortsetzung einer starken Wettkampfphase: Bereits vor drei Wochen konnte er bei der Deutschen Meisterschaft die Silbermedaille gewinnen und damit ein starkes Ausrufezeichen setzen.

Auch in Bremen präsentierte sich der Sportlöwe über den gesamten Wettkampftag hinweg in starker Form. Seine taktischen Vorgaben gingen in den meisten Begegnungen gut auf, sodass er seine Kämpfe souverän gestalten konnte. Besonders spannend wurde es im Halbfinale: Dort geriet er zunächst mit einer Yuko-Wertung in Rückstand. Hannes blieb jedoch ruhig, gab den Kampf nicht auf und drehte die Begegnung noch zu seinen Gunsten.

Im Finale wartete erneut ein starker Gegner. In einem engen Kampf musste sich Hannes am Ende knapp geschlagen geben – zwei Yuko-Wertungen entschieden die Begegnung über die Zeit.

Auch aus sächsischer Sicht war das Turnier erfolgreich: Ali Gaffarli vom JV Leipzig Stahmeln gewann in seiner Gewichtsklasse die Goldmedaille. Damit gingen insgesamt zwei Medaillen an den Judoverband Sachsen. Vor Ort betreut wurden die Athleten zudem von den beiden JVS-Landestrainern Mohammad Mansouri (U21) und Daniel Reimer (U15).

Hannes Schürer ordnete seine Leistung anschließend selbst ein:

„Ich bin sehr stolz auf die Medaille. Im Finale ist meine Taktik leider nicht ganz aufgegangen. Nach der Wertung habe ich mich nicht mehr richtig getraut, noch einmal alles reinzuwerfen. Aber ich freue mich, dass ich bei den Bremen Masters einen Podestplatz erkämpft habe!“

Für Hannes geht es direkt weiter: Am kommenden Wochenende steht bereits der nächste internationale Wettkampf auf dem Programm – der Europacup im tschechischen Teplice. Zuvor bereitet er sich noch im Trainingslager auf das Turnier vor.

Drei Podestplätze bei Bundessichtungsturnieren: Sportlöwen-U15 setzt Ausrufezeichen!

Am Wochenende standen in Berlin zwei der wichtigsten nationalen Wettkämpfe der Altersklasse U15 auf dem Programm: Die Bundessichtungsturniere. Beim Taxi-Wonneberger-Cup der Jungen am Samstag sowie beim Georg-Knorr-Cup der Mädchen am Sonntag treffen traditionell die stärksten Nachwuchsjudoka Deutschlands aufeinander. In den vergangenen Jahren konnten die Sportlöwen bei diesen beiden Turnieren zusammen lediglich jeweils eine Medaille gewinnen (2025, 2024, 2023). In diesem Jahr gelang mit insgesamt drei Podestplätzen ein deutliches Ausrufezeichen.

Die Leipziger Sportlöwen waren mit einer starken Gruppe vertreten: Friedrich Hammermüller, Luis von Wolffersdorff, Matheo Horn, Hugo Salloum und Hugo Hartlich gingen bei den Jungen auf die Matte. Am Sonntag starteten Elsa Nekwasil, Magalie Galander und Linda Woche im Teilnehmendenfeld der Mädchen.

Luis von Wolffersdorff und Elsa Nekwasil setzten sich in ihren Gewichtsklassen souverän durch und sicherten sich jeweils den Turniersieg. Friedrich Hammermüller ergänzte das starke Mannschaftsergebnis mit einer Bronzemedaille. Hugo Salloum belegte am Ende den 5. Platz.

Trainer Nico Mulitze zeigte sich nach dem Wettkampf sehr zufrieden mit den Leistungen seines Teams:

„Es ist sehr schön zu sehen, dass wir immer weitere Fortschritte machen. Bei Bundessichtungsturnieren starten wirklich die besten Judoka der jeweiligen Altersklasse.
Friedrich und Luis sind ihrem Anspruch gerecht geworden und haben gezeigt, dass sie ganz vorn mitkämpfen können und wollen.
Ein besonderer Moment war für mich Elsas Auftritt – sie ist durch das Turnier durchmarschiert und hat im Halbfinale mit ihrer Spezialtechnik Morote-seoi-nage einen starken Ippon geworfen. An dieser Technik haben wir lange gearbeitet, umso schöner ist es, dass sich diese Arbeit jetzt auch auf so einem Niveau auszahlt.“

Neben den Medaillengewinnenden konnten auch die weiteren Sportlöwen wichtige Erfahrungen auf nationaler Ebene sammeln.

Gold

Luis von Wolffersdorff,

Elsa Nekwasil

Silber

Bronze

Friedrich Hammermüller

Techniktest in Jüterbog: Sportlöwen erfolgreich beim Mauritius-Cup

Beim 19. Mauritius-Cup in Jüterbog gingen die Sportlöwen in den Altersklassen U12 und U14 auf die Matte. Das Turnier gilt zwar als eher kleiner Wettkampf, bot aber dennoch gute Bedingungen, um sich mit Judoka aus anderen Vereinen zu messen und wichtige Wettkampferfahrung zu sammeln.

Gerade für Sportlerinnen und Sportler, die kürzlich die Altersklasse gewechselt haben, war das Turnier eine besonders gute Gelegenheit: In den Altersklassen U12 und U14 konnten einige Sportlöwen bereits als älterer Jahrgang antreten. Das schafft gute Voraussetzungen, um sich an neue Abläufe und Anforderungen zu gewöhnen.

Inhaltlich lag der Fokus darauf, Trainingsinhalte der letzten Wochen unter Wettkampfbedingungen umzusetzen. Dabei ging es vor allem darum zu sehen, wie gut neue Techniken und taktische Abläufe bereits im Kampf funktionieren. Unbekannte Gegnerinnen und Gegner erfordern dabei ein schnelles Einstellen auf unterschiedliche Kampfweisen und schnelle Reaktionen auf der Matte. Gleichzeitig fällt es oft leichter, ohne vorherige Duelle oder emotionale Vorgeschichten frei zu kämpfen.

Trainer Tobias Mathieu ordnet das Ergebnis ein:

„Ich bin sehr zufrieden mit den gezeigten Inhalten. Natürlich gibt es immer noch individuelle Baustellen, an denen wir weiter arbeiten müssen.
Das Teilnehmerfeld war qualitativ nicht extrem stark besetzt, aber genau dadurch hatten die Kinder die Möglichkeit, neue Techniken auszuprobieren.
In den letzten Wochen haben wir viele Bodentechniken neu behandelt, die bisher im Wettkampf noch kaum zu sehen waren. Auch einige Techniken zur Gegenseite haben wir intensiv trainiert. Beides hat am Samstag mehrfach zum Sieg geführt.“

Am Ende standen elf Medaillen für die Sportlöwen auf der Liste, damit belegte das Team sogar den ersten Platz in der Mannschaftswertung der U12!

Gold

Oskar Laube,

Felix Böhl (U12),

Julian Conti,

Lucian Paul,

Maximilian Schönwitz

Silber

Zita Eißner,

Felix Böhl (U14),

Justus Princ,

Lasse Schwamborn

Bronze

Platon Kok (U12),

Platon Kok (U14)

Schmalkalden: Erfolgreicher Wettkampftag für die Sportlöwen

Beim 34. Pokalturnier in Schmalkalden gingen zahlreiche Nachwuchsjudoka aus mehreren Bundesländern auf die Matte. Rund 300 Sportlerinnen und Sportler aus fünf Bundesländern sorgten für ein großes und abwechslungsreiches Teilnahmefeld. Für die Sportlöwen der Altersklassen U9 und U11 bot der Wettkampf eine gute Gelegenheit, sich mit vielen neuen Gegnerinnen und Gegnern zu messen und weitere Wettkampferfahrung zu sammeln.

Die Begegnungen auf der Matte waren entsprechend intensiv. Besonders erfreulich war aus Sicht der Trainer, dass viele Trainingsinhalte der letzten Monate im Wettkampf immer besser umgesetzt werden. Techniken greifen zunehmend sicherer und auch das Auftreten auf der Matte wird selbstbewusster, so Trainerin Annett Böhm:

„Es ist schön zu sehen, dass die Techniken immer besser funktionieren und sich die Bewegungen auf der Matte weiterentwickeln. Man sieht, es kommt immer mehr Wettkampfroutine rein und davon profitieren auch die Kinder, die noch weniger Erfahrung haben.“

Am Ende konnten sich elf Sportlöwen über einen Podestplatz freuen und ein starkes Mannschaftsergebnis mit nach Hause bringen.

Gold

Mark Gotgelf

Yevhenii Yakovenko

Martin Richter

Malina Rose

Silber

Conrad Rudolph

Bronze

Zora Conti

Katharina Meyer

Lena Reinhold

Emma Andersson

Luan Porisch

Valentin Hauenschild

Judo-Nachwuchs ehrt Trainerlegende Norbert Littkopf

Beim Norbert-Littkopf-Gedenkturnier in Leipzig standen am Wochenende die Altersklassen U9 und U11 auf der Matte. Neben den sportlichen Begegnungen hatte das Turnier vor allem eine besondere Bedeutung für den deutschen Judosport: Es erinnert an Norbert Littkopf, einen langjährigen und erfolgreichen Trainer im deutschen Leistungssport, der im Oktober 2024 im Alter von 80 Jahren verstorben ist.

Littkopf prägte den deutschen Judosport über Jahrzehnte hinweg. Von 1990 bis 2008 war er Bundestrainer der Frauen und führte seine Athletinnen in dieser Zeit zu zahlreichen internationalen Erfolgen. Insgesamt gewannen seine Sportlerinnen unter seiner Leitung mehr als 80 Medaillen bei Europa- und Weltmeisterschaften sowie Olympischen Spielen. Viele erfolgreiche deutsche Judoka von ihm begleitet und geprägt. Für seine außerordentlichen Leistungen wurde er unter anderem zweifach als europäischer Trainer des Jahres ausgezeichnet.

Eine besondere Verbindung zu Littkopf hat auch unsere Trainerin Annett Böhm. Er war über viele Jahre ihr Trainer und begleitete sie auf dem Weg zu ihren größten sportlichen Erfolgen. Für Annett war dieser Samstag deshalb mehr als nur ein Wettkampf:

„Für mich war das Norbert-Littkopf-Gedenkturnier etwas ganz Besonderes. Norbert Littkopf war über viele Jahre mein Heim- und Bundestrainer. Ihm habe ich sehr viel zu verdanken – unter anderem meine Bronzemedaille bei den Olympischen Spielen 2004 in Athen und Bronze bei der Weltmeisterschaft 2003 in Osaka.
Norbert war eine außergewöhnliche Persönlichkeit mit einem besonderen Gespür für Menschen und ihr Potenzial. Er hat das Beste aus mir herausgeholt und immer für einen starken Teamzusammenhalt gesorgt. Ich bin ihm für alles sehr dankbar – ohne ihn wäre meine leistungssportliche Karriere sicher anders verlaufen. Umso schöner ist es, dass es dieses Gedenkturnier gibt und auch unser Sportlöwen-Nachwuchs daran teilnehmen konnte.“

Auch sportlich zeigten die jungen Sportlöwen gute Leistungen. Die Kinder präsentierten sich engagiert auf der Matte und sammelten wertvolle Wettkampferfahrungen. Gerade für die jüngeren Altersklassen ist ein Turnier mit kurzer Anreise in der eigenen Stadt besonders angenehm und bietet einen idealen Einstieg in den Wettkampfbetrieb.

Gold

Malina Rose 

Leni Hamann 

Laura Mohr 

Emma Andersson 

Amira v. Wolffersdorff 

Maximilian Stocker 

Arthur Brätter 

Emil Haigis 

Alfred Schubert

Mark Gotgelf

Silber

Gabriel Ruge 

Martin Richter 

Edda Böhl 

Junis Schröder

Anuk Alsleben

Bronze

Mathilda Schrinner 

Petr Praulov 

Adrian Tiepolt 

Luan Porisch 

Jannes Hohmann

Max Butowicz

Sofi Sheldija

Verbandsliga-Auftakt für die Sportlöwen mit Dämpfer

Für die Männermannschaft der Leipziger Sportlöwen hat am Samstag die neue Saison in der Verbandsliga begonnen. Nachdem das Team im vergangenen Jahr den Aufstieg aus der Landesliga feiern konnte, wartet in der höheren Liga nun eine neue sportliche Herausforderung.

Der erste Kampftag führte die Sportlöwen zu Judo Holzhausen. Dort standen die ersten zwei Begegnungen auf dem Programm: Gegen den JV Ippon Rodewisch sowie gegen die Gastgeber von Judo Holzhausen. Beide Mannschaften gehören zu den etablierten Teams der Liga (in der letzten Saison belegten die Mannschaften Platz eins und zwei der Tabelle) und gelten als besonders stark besetzt.

In beiden Begegnungen mussten sich die Sportlöwen am Ende mit 1:6 geschlagen geben. Trotz der deutlichen Ergebnisse zeigten die Leipziger in mehreren Kämpfen engagierte Leistungen und sammelten wichtige Erfahrungen auf dem höheren Verbandsliga-Niveau.

Trainer Tobias Mathieu ordnete den Auftakt realistisch ein:

„Natürlich sind wir über den Ausgang etwas enttäuscht. Rodewisch und Holzhausen sind aber wahrscheinlich die zwei stärksten Teams der Liga.
Für uns war das erst einmal ein Dämpfer – in der Verbandsliga weht eben ein anderer Wind, als in der Landesliga. Jetzt gilt es, daraus zu lernen. Die nächsten Begegnungen wollen und müssen wir auf jeden Fall für uns entscheiden.“

Die nächste Gelegenheit dazu bietet sich bereits am 28. März beim kommenden Kampftag. Ein besonderes Highlight wartet dann am 23. Mai, wenn die Sportlöwen ihren Heimkampftag in Lindenau austragen.

Stahlpokal in Riesa: Sportlöwen setzen Ausrufezeichen

Der Stahlpokal in Riesa gehört seit vielen Jahren zu den bedeutendsten Turnieren im sächsischen Nachwuchsjudo. Das stark besetzte Event gilt zugleich als wichtiges Kaderkriterium und zieht regelmäßig leistungsstarke Vereine aus verschiedenen Regionen an. Entsprechend hoch ist das Niveau – wer hier erfolgreich sein will, muss sich in einem anspruchsvollen Feld behaupten.

Für die Leipziger Sportlöwen wurde der Wettkampftag zu einem echten Erfolg. In den Altersklassen U13 und U15 zeigten die Athletinnen und Athleten zahlreiche starke Kämpfe und konnten sich immer wieder gegen starke Konkurrenz durchsetzen. Am Ende standen beeindruckende 18 Medaillen sowie fünf fünfte Plätze zu Buche – ein herausragendes Gesamtergebnis für das Team.

Neben den Platzierungen überzeugten auch die gezeigten Inhalte auf der Matte. Viele Sportlerinnen und Sportler setzten technische Schwerpunkte aus dem Training erfolgreich im Wettkampf um und konnten wichtige persönliche Fortschritte zeigen.

Trainer Tobias Mathieu zog ein entsprechend positives Fazit:

„Es war insgesamt ein wirklich starker Wettkampftag für unser Team. Wir haben viele kleine, aber auch einige sehr große persönliche Erfolge gesehen. Besonders freut mich, dass nicht nur die Ergebnisse stimmen, sondern auch die technischen Inhalte, an denen wir in den letzten Wochen gearbeitet haben, immer besser umgesetzt werden. Mit dem Medaillenspiegel können wir natürlich sehr zufrieden sein – aber genauso wichtig ist die Entwicklung auf der Matte. In der Summe zeigt das, dass wir als Team auf einem guten Weg sind und uns stetig weiterentwickeln.“

Mit Blick auf die kommenden Wochen geht der Fokus nun bereits nach vorne: Für die U15 steht in der nächsten Woche das Bundessichtungsturnier in Berlin an, während sich die U13 auf die Bezirksmeisterschaften im April vorbereitet.

Gold

U13

Franz Schoor

Zita Eißner

Malina Rose

U15

Luis von Wolffersdorff

Friedrich Hammermüller

Elsa Nekwasil

Silber

U13

Oskar Laube

Theodor Kemmerich

Felix Böhl

Alma Dopleb

U15

Matheo Horn

Bronze

U13

Otto Schoor

Lucian Paul

U15

Magalie Galander

Hugo Salloum

Arthur Senior

Hugo Hartlich

Felix Voßler

Merseburger Frühjahrsturnier: Sportlöwen zeigen Fortschritte auf der Matte

Beim Merseburger Frühjahrsturnier gingen 25 Sportlöwen der Altersklassen U9, U11, U13 und U15 auf die Matte. Mit über 250 Teilnehmenden aus Mitteldeutschland sowie Vereinen aus Brandenburg und Hessen war das Turnier gut besucht und bot ein forderndes, aber gut passendes Wettkampfniveau. Die Veranstaltung war insgesamt sehr gut organisiert und bot besonders für junge Judoka gute Bedingungen, um Erfahrungen zu sammeln und das im Training Erarbeitete im Wettkampf umzusetzen.

Trainer Aaron Schneider zog ein positives Fazit, besonders mit Blick auf die jüngeren Jahrgänge:

„In der U9 und U11 haben wir wirklich super Kämpfe gesehen. Die Lernkurve der letzten Monate ist deutlich zu erkennen, die Kinder haben sich stark verbessert.“

In der U13 zeigte sich das Teilnehmendenfeld sehr anspruchsvoll. Viele Sportlöwen starten hier im ersten Jahr in der neuen Altersklasse und mussten sich erst an die höhere Wettkampfhärte und zusätzliche technische Möglichkeiten gewöhnen. Dennoch waren auch hier Fortschritte sichtbar.

„Einige haben sich in der U13 noch schwergetan, aber viele sind im ersten Jahr in dieser Altersklasse. Aber auch solche Turniere und Erfahrungen sind wichtig, besser mit der höheren Wettkampfhärte und anderen Techniken umzugehen. Auch hier sieht man deutliche Fortschritte“, so Aaron weiter.

In der U15 waren die Gewichtsklassen etwas kleiner besetzt. Trotzdem nutzten die Sportlöwen den Wettkampf gezielt als Lernplattform, um neue Inhalte auszuprobieren und weitere Wettkampfpraxis zu sammeln.

Gold

Jakob Orthgieß

Lennart Grunemann

Aljoscha Kling

Marinus Horn

Janek Kochan

Lena Flohrer

Silber

Pepe Leider

Bronze

Meta Sieber

Edgar Krug

Oleksandr Holub

Tamino Ebelt

Moritz Kaczmarczyk

Felix Nietz

Marleen Kunz

Ronja Dreiack

Makar Semenko

Timotheus Hoensch

Erfolgreicher Einstieg beim Newcomer Cup

Der Zerbster Newcomer Cup ist bewusst als Anfängerturnier konzipiert und richtet sich an Sportlerinnen und Sportler mit wenig Wettkampferfahrung. Genau diese Ausrichtung macht den besonderen Reiz des Turniers aus: Erste Erfahrungen sammeln, Sicherheit gewinnen und sich Schritt für Schritt an das Wettkampfgeschehen herantasten.

Mit fast 20 startenden Sportlöwen aus den Altersklassen U9 bis U18 war unser Verein breit aufgestellt. Einige bestritten dabei ihren ersten Wettkampf, andere wollten weitere Wettkampfroutine und -erfahrung sammeln.

„Klein, aber fein“ beschreibt die Veranstaltung dabei sehr passend. Überschaubare Teilnehmendenfelder, eine angenehme Atmosphäre und eine gute Organisation boten optimale Bedingungen für unsere Nachwuchsjudoka.

Alle Kämpferinnen und Kämpfer starteten im Poolsystem. Dadurch hatte jedes Kind mehrere Begegnungen auf der Matte – unabhängig vom Ausgang einzelner Kämpfe. Ein weiterer Motivationsfaktor: Am Ende durfte sich jede und jeder über eine Medaille freuen.

Besonders positiv fiel das gestaffelte Wiegen auf. So wurde der Ablauf entzerrt, Wartezeiten reduziert und für mehr Platz in der Halle gesorgt – ein durchdachtes Detail, das gerade für jüngere und unerfahrene Teilnehmende zu einem entspannten Wettkampftag beitrug.

Trainer Aaron Schneider ist mehr als zufrieden:

„Das war ein super Turnier zum Reinkommen. Die Organisation war toll, und dass alle eine Medaille bekommen, ist ein schöner Motivationsschub. Insgesamt haben unsere Kinder tolle Kämpfe gezeigt – das macht Lust auf die nächsten Wettkämpfe!“

Gold

Meta Sieber 2x

Linus Brauße

Jannes Hohmann

Aljoscha Kling 

Clara Sturm

Kolja Starke

Roman Shlemko

Jasmina Khadzhieva

Oleg Blaut

Silber

Enno Hürlimann

Bernhard Inhof

Medeia Nousch

Junis Schröder

Mark Jungmann

August Ismayr

Ares Beller

Bronze

Emil Walther

Oleksandr Holub

Junis Schröder

Clara Sturm

Silber bei Deutscher Meisterschaft: Hannes Schürer krönt seine letzte U18-Saison in Leipzig

Deutsche Judo-Meisterschaften U18 in Leipzig boten die große Bühne – und Hannes Schürer lieferte. Der 16-jährige Sportgymnasiast von den Leipziger Sportlöwen sicherte sich in der Gewichtsklasse bis 73 Kilogramm die Silbermedaille und setzte damit ein starkes Zeichen in seinem letzten Jahr bei den Kadeten.

In den vergangenen Jahren hatte ihn jeweils kurz vor den nationalen Titelkämpfen eine Verletzung gestoppt. Die Deutsche Meisterschaft blieb ihm bislang verwehrt. 2026 war die letzte Chance auf Edelmetall in dieser Altersklasse – entsprechend hoch war der Druck. Hinzu kam die besondere Atmosphäre in der Heimatstadt. Familie, Präsidium, Trainerteam sowie zahlreiche Nachwuchssportler aus U13 und U15 unterstützten ihn von den Rängen.

Stark im Stand ...

Der ehrgeizige Leipziger präsentierte sich vom ersten Kampf an hochkonzentriert. Vier Begegnungen auf dem Weg ins Finale, vier vorzeitige Siege mit Ippon. Technisch variabel, taktisch diszipliniert, im Stand wie im Boden dominant. Besonders beeindruckend war die Konsequenz im Übergang vom Stand in die Bodenarbeit. Gelang die Entscheidung nicht sofort im Stand, setzte er im Boden kompromisslos nach, erhöhte permanent den Druck und zwang seine Gegner zu Fehlern. Diese Mischung aus offensiver Entschlossenheit und kontrollierter Bodenarbeit machte ihn an diesem Tag nahezu unaufhaltsam.

Im Finale wartete mit Ishan Dzhemaldinov von der Judoschule Kano Bremerhaven ein starker Gegner. Es war der letzte Finalkampf des ersten Blocks – die Aufmerksamkeit in der Halle entsprechend groß.

... und im Bodenkampf

Hannes eröffnete engagiert und setzte früh einen starken Angriff, blieb jedoch ohne Wertung. Kurz darauf geriet er durch einen schnellen Gegenangriff in Rückstand. Ein weiterer Uchi-mata wurde mit Waza-ari bewertet. Als er sich im Bodenkampf aufrichten wollte, wurde er überdreht – der zweite Waza-ari beendete das Finale. Der Traum von Gold war geplatzt.

Die Enttäuschung war sichtbar, doch ebenso deutlich war der Respekt in der Halle. Applaus begleitete den Finalisten von der Matte. Landestrainer Frederik Jäde nahm ihn in Empfang. Die Bewertung fiel eindeutig aus: ein bärenstarker Auftritt mit vier dominanten Siegen und dem klaren Nachweis, dass Hannes zu den besten deutschen Athleten seiner Gewichtsklasse gehört.

Landestrainer Frederik Jäde und sein Schützling Hannes Schürer

Neben Hannes war mit Nazar Hots ein weiterer Sportler der Leipziger Sportlöwen am Start. Der Athlet in der Gewichtsklasse bis 60 Kilogramm zeigte eine engagierte Leistung und kämpfte sich nach einer Niederlage mit einem starken Seoi-nage-Sieg in der Trostrunde zurück ins Turnier. Im anschließenden Duell gegen Georgiy Lutz vom Judosportverein Speyer unterlag er im Golden Score denkbar knapp. Besonders bemerkenswert: Nazar verlor gegen den späteren Bronzemedaillengewinner erst in der Verlängerung – ein klares Zeichen dafür, welches Potenzial in ihm steckt. Für eine Medaille reichte es diesmal nicht, doch die Leistung bestätigt seine Perspektive auf nationaler Ebene.

Für die Leipziger Sportlöwen hat diese Silbermedaille besondere Bedeutung. Nach mehreren Jahren ohne Podestplatz bei Deutschen Meisterschaften steht wieder ein Athlet aus den eigenen Reihen im nationalen Finale – die letzte Medaille (Bronze) hatte Michelle Hofmann im Jahr 2018 gewonnen. 

Der Erfolg ist das Resultat einer klaren und konsequent aufgebauten Struktur: eine herausragende Trainingsgruppe als stabiles Fundament, leistungsorientierte Gruppen für ambitionierte Talente sowie motivierte und engagierte Trainerinnen und Trainer, die diesen Weg täglich mit hoher Professionalität begleiten. Hinzu kommt die enge Zusammenarbeit mit dem Landesleistungszentrum und dem Judo-Verband Sachsen. Besonders die gezielte Spezialisierung im U13- und U15-Bereich, die wir in den vergangenen Jahren aufgebaut und systematisch weiterentwickelt haben, zahlt sich zunehmend aus. Dieser Erfolg ist keine Eintagsfliege, sondern Ausdruck eines tragfähigen Konzepts – mit dem klaren Anspruch, in den kommenden Jahren regelmäßig Sportlerinnen und Sportler hervorzubringen, die bei Deutschen Meisterschaften um Medaillen kämpfen.

Nazar (rechts) hat Kämpferherz gezeigt

Hannes Schürer ist ein sichtbares Beispiel für diesen Weg. Für die jungen Sportlerinnen und Sportler auf der Tribüne war dieser Tag mehr als ein Finale – er war ein Beleg dafür, was möglich ist.

18.–19. April in Leipzig: Trainerfortbildung mit Ralf Lippmann bei den Leipziger Sportlöwen

Wir haben es geschafft, einen der renommiertesten Ausbilder im deutschen Judo nach Leipzig zu holen: Ralf Lippmann kommt am 18. – 19. April in die Judohalle der Leipziger Sportlöwen.

Kennengelernt haben wir ihn bei den Trainer-A- und Trainer-B-Verlängerungen in Köln, an denen unsere Trainerinnen und Trainer regelmäßig teilnehmen. Besonders seine Inhalte zur Kompetenzorientierung haben uns dort nachhaltig überzeugt. Die Klarheit, die Struktur und die direkte Umsetzbarkeit für alle Altersklassen haben uns begeistert. Schnell war für uns klar: Dieses Know-how wollen wir nach Leipzig holen – zunächst für unsere eigene interne Schulung.

Aus dieser vereinsinternen Idee wurde mehr. Gemeinsam mit dem JVS Prüfungs- und Lehrreferenten René Liesebach haben wir überlegt, wie wir dieses Format über unsere Vereinsgrenzen hinaus öffnen können. Mit Unterstützung des Judo-Verband Sachsen ist daraus nun ein offiziell ausgeschriebener Lehrgang entstanden. Dadurch kann die Fortbildung zur Verlängerung der Trainer-C-, Trainer-B- und Trainer-A-Lizenz anerkannt werden.

Jetzt hat jede Trainerin und jeder Trainer in Mitteldeutschland, die oder der eine Lizenzverlängerung benötigt, die Möglichkeit, direkt hier in Leipzig an einem Lehrgang mit Ralf Lippmann teilzunehmen – wir freuen uns sehr, das erstmals in dieser Form ermöglichen zu können.

Trainerforbildung mit Ralf Lippmann

Datum 18. - 19. April

Ablaufplan

Samstag: 9:00 12:00 und 13:00 – 17:00 Uhr
Sonntag: 9:30–12:00 und 13:00 – 15:00 Uhr

Ort
Judohalle der Leipziger Sportlöwen
GutsMuthsstraße 16, 04177 Leipzig

Max. Teilnehmerzahl
35

Kosten
90 Euro

Anmeldung
ausschließlich über den JVS Anmeldefrist ist der 29. März 2026

Offizielle Ausschreibung (PDF)

Inhalte
Im Mittelpunkt steht die kompetenzorientierte Trainingsgestaltung – von Anfängergruppen bis in den Erwachsenenbereich. Ralf Lippmann wird gemeinsam mit Mareen Kräh aufzeigen, wie Theorie und Praxis eng verzahnt werden können und wie sich die Inhalte konkret in den Trainingsalltag integrieren lassen.

Zu diesem Thema gibt es ein begleitendes Paper, das bereits vorab einen theoretischen Einblick ermöglicht. Das entsprechende PDF ist hier verlinkt.

Lizenzverlängerung
Der Lehrgang wird zur Verlängerung der Trainer-C-, Trainer-B- und Trainer-A-Lizenz anerkannt.

Verpflegung
Für Samstag und Sonntag bieten wir einen Caterer-Service direkt in der Halle an. Warmes Mittagessen kann vorab bestellt werden. Die Kosten liegen bei etwa 10 Euro pro Person und sind selbst zu tragen. Getränke sind ebenfalls vor Ort erhältlich.

Rahmenprogramm am Samstag
Am Samstagabend lassen wir den Tag gemeinsam ausklingen. Sauna, Feuer, Grill und Zeit für Austausch. 

Übernachtung
Eine Übernachtung in der Halle ist kostenfrei möglich. Alternativ gibt es in der Umgebung preiswerte und gute Pensionen sowie Hostels.

Wir würden uns freuen, wenn möglichst viele Trainerinnen und Trainer den Weg nach Leipzig finden und dieses Angebot nutzen. Die Teilnahmegebühr – ohne Verpflegung und Übernachtung – erklärt sich dadurch, dass wir mit Ralf Lippmann eine absolute Koryphäe aus Köln nach Leipzig holen. Qualität hat ihren Preis. Wir sind überzeugt, dass sich dieses April-Wochenende fachlich wie persönlich lohnen wird und hoffen, dass viele Lust haben, dabei zu sein.

Die Anmeldung erfolgt ausschließlich über den Judo-Verband Sachsen (JVS) bis zum 29. März 2026.

Trainerausbildung ist für uns kein Pflichtprogramm, sondern Kern unserer Vereinsentwicklung. Einmal pro Quartal führen wir eigene interne Fortbildungen durch und holen dafür externe Fachleute in den Verein. Themen waren unter anderem der Umgang mit Kindern mit ADHS sowie pädagogische Grundlagen für das Vereinstraining, begleitet von Referierenden aus Wissenschaft (Universität Leipzig) und Praxis. Unser Anspruch ist es, Trainerinnen und Trainer fachlich wie pädagogisch stark aufzustellen. 

Starker Auftritt in Petersberg: Viermal Gold beim 25. Rauschenbergturnier

Direkt im Anschluss an das Winterlager ging es für die Sportlöwen zum 25. Petersberger Rauschenbergturnier. Am Samstag starteten die Altersklassen U11, U13 und U16 in ein stark besetztes Teilnehmerfeld. Das Turnier bot eine wichtige Standortbestimmung – sowohl zur Vorbereitung auf anstehende Meisterschaften als auch mit Blick auf überregionale Sichtungsturniere.

Das Teilnehmerfeld war hochklassig besetzt, entsprechend anspruchsvoll gestalteten sich die Begegnungen. Dennoch konnten die Sportlöwen insgesamt neun Medaillen – davon viermal Gold – erkämpfen. Drei fünfte Plätze runden das Top-Ergebnis ab.

Gerade für die U16 stand die erste Vorbereitung auf die kommenden Bundessichtungsturniere im April und Mai im Fokus. Die U13 nutzte das Turnier als wichtigen Testlauf für Bezirks- und Landesmeisterschaft sowie den Stahlpokal am 07.03. in Riesa. Auch die U11 stellte sich einem anspruchsvollen Feld mit Teilnehmenden unter anderem aus Wiesbaden, Bad Homburg und Thüringen. Für viele Sportlerinnen und Sportler war es eine wertvolle Gelegenheit, sich unter leicht veränderten Wettkampfbedingungen zu beweisen und weitere Erfahrung zu sammeln.

Die hessischen Jugendregeln sorgten für zusätzliche Herausforderungen: Sie sind in einigen Bereichen weniger restriktiv als in Sachsen, sodass Techniken erlaubt sind, die hier erst in höheren Altersklassen angewendet werden dürfen. Diese erweiterten Möglichkeiten verlangten taktische Anpassungen und sorgten für intensive Kämpfe.

Trainer Tobias Mathieu ordnet das Turnier ein:

„Unsere Judoka hatten sehr starke Gegnerinnen und Gegner. Durch die angepassten Regeln haben wir gemerkt, dass wir manche Inhalte – zum Beispiel Kontertechniken in der U13 – noch nicht intensiv genug behandelt haben. Da hatten wir an manchen Stellen noch zu kämpfen.
Trotzdem haben sich unsere Judoka sehr stark verkauft und viele persönliche Erfolge gefeiert. Und das alles nach einer harten Trainingslagerwoche!“

Gold

Edda Böhl

Malina Rose

Mark Gotgelf

Alfred Schubert

Silber

Julian Conti

Lucian Paul

Bronze

Oskar Laube

Felix Böhl

Luis v. Wolffersdorff

Wettkampftest nach intensiven Trainingstagen

Direkt im Anschluss an die beiden Ferienlager stand für viele Sportlöwen das Wolfener Judoturnier auf dem Programm – ein traditioneller Wettkampf, der seit vielen Jahren fest im Kalender verankert ist. Für viele unserer Judoka ist Wolfen eine der ersten Turnieradressen überhaupt. Kaum ein Sportlöwe, der nicht mindestens einmal dort auf der Matte gestanden hat.

Knapp 25 Judoka nutzten das Turnier als Gelegenheit, ihre im Winterlager neu erlernten und vertieften Techniken unter Wettkampfbedingungen auszuprobieren. Nach intensiven Trainingstagen war es ein echter Härtetest – körperlich wie mental.

Trotz der Belastung zeigten die Sportlöwen viele engagierte Auftritte und überzeugten mit mutigen Aktionen sowie sichtbaren technischen Fortschritten. Insgesamt stand ein gutes Mannschaftsergebnis zu Buche.

Trainer Aaron Schneider ordnete den Wettkampf realistisch ein:

„Wir haben viele schöne Kämpfe gesehen. Hier und da hat man gemerkt, dass die Belastung aus dem Trainingslager noch ganz schön in den Knochen steckt, aber die Kinder haben sich wirklich angestrengt“

So wurde das Turnier in Wolfen zu einem gelungenen Abschluss intensiver Ferientage – mit wichtigen Wettkampferfahrungen und wertvollen Erkenntnissen für die kommenden Aufgaben.

Gold

Jakob Orthgieß

Zora Conti

Luan Porisch

Silber

Pepe Leider

Lazare Viertel-Pinatel

Lena Flohrer

Sofi Sheldija

Katharina Meyer

Max Stocker

Arthur Brätter

Bronze

Lennart Grunemann

Jonas Rieger

Lucas Roulitt

Adrian Renger

U11 Wintercamp in Leipzig: Technik, Teamgeist und Takeshi’s Castle

Während die älteren Jahrgänge ihr Winterlager in Grünheide absolvierten, fand für unsere jüngeren Sportlerinnen und Sportler parallel das Winterlager in Leipzig statt.

Insgesamt nahmen 45 Kinder aus drei U11-Gruppen am Winterlager teil. Betreut wurden sie von einem fünfköpfigen Team – Tino Rose, Annett Böhm, Aaron Schneider, Helene Rose, Minea Brodowski – unterstützt durch weitere Trainerinnen und Trainer.

Sieben Trainingseinheiten mit klarem Technikfokus

Im Mittelpunkt standen sieben intensive Trainingseinheiten. Technisch arbeiteten die Kinder an einbeinigen Techniken, beidbeinigen Aushebetechniken sowie an Fegern und Fußwürfen. Durch viele Wiederholungen und wechselnde Partner konnten die Bewegungsabläufe gefestigt und neue Würfe erlernt werden.

Ergänzt wurde das Training durch abwechslungsreiche Ausflüge: In der Soccer World wurde gemeinsam gekickt, in der Sachsentherme geplantscht und im Jump House gesprungen. Die Mischung aus Anstrengung und Freizeit sorgte für Motivation und echte Trainingslagerstimmung. Das Mittagessen kam täglich zu uns in die Halle. Danke an unseren Partner Emil & Moritz!

Highlight: Übernachtung und „Takeshi’s Castle“

Ein besonderer Moment war der Donnerstagabend. Nach einem gemeinsamen Abendessen folgte ein Kinoabend in der Halle, bevor die Kinder ihre Schlafplätze direkt auf der Judomatte einrichteten. Für viele war es die erste Nacht in der Trainingshalle – ein echtes Erlebnis.

Die letzte Trainingseinheit am Freitag hatte es dann noch einmal in sich: In Anlehnung an die bekannte Spielshow „Takeshi’s Castle“ wurde ein Hindernisparcours aufgebaut. Zwei Teams traten gegeneinander an, mussten verschiedene Stationen überwinden und versuchten, sich gegenseitig mit Bällen „abzuwerfen“. Ein actionreicher Abschluss, bei dem Teamgeist, Schnelligkeit und jede Menge Spaß im Vordergrund standen.

Dass das Winterlager Eindruck hinterlassen hat, zeigen die Stimmen der Kinder:

Sofi: „Ich fand das Winterlager echt schön, und es hat viel Spaß gemacht. Jetzt kenne ich noch einen Wurf. Das Spiel am Ende des Winterlagers war besonders cool, genau so wie die Sachsentherme. Ich freue mich schon auf nächstes Jahr.“

Mark: „Am besten hat mir Spaghetti mit Bolognese geschmeckt. Und mir haben die neuen Würfe gefallen.“

Jakob: „Das Winterlager war richtig cool, aber auch anstrengend. Am besten hat mir gefallen, die Würfe zu erarbeiten, und die Ausflüge waren super!“

Zora: „Das Jump-house hat super Spass gemacht. Harai-Goshi und Ushi-Mata haben mir besonders Spaß gemacht.“

Das Feriencamp in Leipzig hat gezeigt: Technik lernen, gemeinsam Spaß haben, neue Erfahrungen sammeln – genau diese Mischung macht das U11 Wintercamp zu einem besonderen Erlebnis.

Winterlager in Grünheide: Mehr als nur Training!

Das Winterlager im KIEZ Grünheide (schon seit einigen Jahren unser Anlaufpunkt für das Trainingslager) für die Altersklassen U13 bis U18 verband genau diese Elemente. Mehrere intensive Judoeinheiten, Athletiktraining und Randori wechselten sich mit Freizeitaktivitäten und gemeinsamen Erlebnissen ab.

Im technischen Bereich lag der Fokus unter anderem auf Übergängen vom Stand in den Boden, Ne-waza-Inhalten, Umdrehern, Würgetechniken und Hebeln. Auch einbeinige Techniken wurden gezielt geschult. Für die Wettkämpferinnen und Wettkämpfer standen zudem spezifische Vorbereitungen auf anstehende Turniere im Mittelpunkt. Besonders fordernd war die Randori-Einheit mit intensiven Kampfrunden – ein echter Härtetest für Körper und Kopf.

Ergänzt wurde das Programm durch Athletikeinheiten, Bergläufe, koordinative Inhalte und abwechslungsreiche Frühsporteinheiten im Schnee. Staffelspiele, Leveltests und gruppendynamische Aufgaben sorgten für Motivation und Teamspirit.

Neben der sportlichen Belastung kam auch die Regeneration nicht zu kurz. Saunaeinheiten und bewusst eingeplante Erholungsphasen ermöglichten es den Sportlerinnen und Sportlern, die Trainingsreize gut zu verarbeiten. Freizeitangebote wie Bouldern, Fußball, Tischtennis, Eisstockschießen oder Pit Pat rundeten die Woche ab und stärkten den Zusammenhalt innerhalb der Trainingsgruppen.

Trainer Frederik zog ein positives Fazit:

„Es war ein sportlich intensives Trainingslager, bei dem auch die Freizeitaktivitäten nicht zu kurz kamen. Insgesamt war es eine sehr schöne, wenn auch anstrengende Woche.“

Auch bei den Kindern kam das Trainingslager (größtenteils) gut an. Sportler Elias fasst zusammen:

„Mir hat das Training viel Spaß gemacht, wir konnten nochmal ganz anders an die Techniken rangehen, uns Zeit für die kleinen Fehler nehmen und das dann im Randori gleich ausprobieren. Mir hat das Saunieren am besten gefallen, danach war die ganze Anstrengung schon wieder vergessen. Aber: Der Frühsport war nicht so meins, den können wir nächstes Jahr gern weg lassen!“

Trainingslager sind weit mehr als nur zusätzliche Trainingseinheiten. Sie bieten die Möglichkeit, Techniken zu vertiefen, Abläufe zu festigen und durch mehrere Einheiten am Tag spürbare Entwicklungsschritte zu machen. Gleichzeitig stärken sie den Teamgeist, fördern Eigenverantwortung und schaffen gemeinsame Erlebnisse – gerade in den Ferien ein wichtiger Baustein für Motivation und Zusammenhalt.

Das Winterlager in Grünheide zeigt einmal mehr, wie wertvoll solche gemeinsamen Wochen für die sportliche und persönliche Entwicklung sind. Intensive Trainingstage, neue Impulse und viele gemeinsame Momente bilden eine starke Basis für die kommenden Wettkämpfe.