Mit der ersten Lions Academy ist den Leipziger Sportlöwen ein starker Auftakt für ein neues Trainingsformat gelungen. Im Mittelpunkt standen die Altersklassen U11 und U13 – mit einem klaren Fokus auf technische Ausbildung und intensives Randori.
Am Samstag, 2. Mai, kamen insgesamt 63 Kinder in der Judo-Halle der Leipziger Sportlöwen zusammen, darunter 16 Nachwuchsjudoka vom Kodokan Erfurt. Die inhaltliche Leitung übernahmen Annett Böhm, Trainerin der Leipziger Sportlöwen und Olympia-Dritte, gemeinsam mit Tobias Mathieu, Aaron Schneider, Nico Mulitze und Minea Brodowski. Aus Erfurt reisten die Trainer André Hoffmann, Stefan Döring sowie Mirko und Anna Landgraf an.
Zwischen den Beteiligten besteht seit vielen Jahren eine enge Verbindung: Sören Starke, Andre Hoffmann und Annett Böhm kennen sich aus gemeinsamen Zeiten in Leipzig und dem Leistungssport, ebenso bestehen enge Verbindungen zu den Erfurter Trainern. Nico Mulitze, gebürtig aus Jena, ist zudem eng mit den Erfurtern verbunden, da viele von ihnen am Landesstützpunkt in Jena trainiert haben. Diese gewachsene Freundschaft und gemeinsame sportliche Vergangenheit prägten die besondere Atmosphäre auf der Matte und waren im gesamten Lehrgang spürbar.
Der Vormittag stand ganz im Zeichen der Technik: Unter der Leitung von Annett Böhm arbeiteten die Teilnehmenden intensiv an Einbeintechniken, insbesondere am Harai-Goshi. Direkt im Anschluss folgten mehrere Runden Standrandori, in denen die Inhalte unter realistischen Bedingungen angewendet wurden.
In der Mittagspause zeigte sich die Lions Academy auch organisatorisch bestens aufgestellt. Bei bestem Wetter wurde der Außenbereich genutzt, während die Kinder in der Halle aktiv blieben. Für die Verpflegung sorgten Emil und Moritz, die mit ihrem Catering einen wichtigen Beitrag zur gelungenen Gesamtatmosphäre leisteten.
Am Nachmittag übernahm Tobias Mathieu, Trainer der Leipziger Sportlöwen, die zweite Einheit mit dem Schwerpunkt Bodentechnik. Seine methodisch klar aufgebauten Inhalte wurden anschließend in intensiven Ne-waza-Randori-Runden gefestigt. Die hohe Trainingsbelastung war gewollt – und wurde von den Teilnehmenden mit großer Motivation angenommen.
„Das war ein fantastischer Trainingstag. Es hat unglaublich viel Spaß gemacht, wieder mit meinen alten Freunden zusammen auf der Matte zu stehen, aber auch dieses intensive Arbeiten an einer Technik. Gerade meine Kinder aus der U11-Gruppe haben die Inhalte ganz toll umgesetzt. Die Kombination, mit anderen Vereinen zu trainieren, macht unglaublich viel Spaß. Dazu das gute Essen, das schöne Wetter und am Ende das Eis – das hat den Tag perfekt abgerundet. Das war ein ganz tolles Kurztrainingslager und eine wirklich gelungene Lions Academy“, resümierte Annett Böhm.
Der Lehrgang endete mit vielen zufriedenen, aber auch erschöpften Gesichtern. Die Resonanz war durchweg positiv. Eine Fortsetzung ist bereits für das zweite Halbjahr geplant. Perspektivisch soll das Format auch für weitere Vereine geöffnet und regelmäßig angeboten werden – mit wechselnden inhaltlichen Schwerpunkten, aber stets mit klarem Fokus auf Technikentwicklung und intensives Randori.
Letztes Update: 3. Mai 2026