Es war ein Tag, auf den viele lange gewartet hatten: Zum dritten Kampftag der Verbandsliga richteten die Leipziger Sportlöwen nach vielen Jahren endlich wieder einen Heimkampf aus. In der Sporthalle des Robert-Schumann-Gymnasiums wurde gekämpft, angefeuert, mitgefiebert – und am Ende auch gemeinsam gejubelt.
Zu Gast waren der PSV Leipzig und der VfL Riesa. In der ersten Begegnung des Tages setzte sich der PSV Leipzig mit 5:2 gegen den VfL Riesa durch.

Danach standen die Leipziger Sportlöwen selbst auf der Matte. Gegen den PSV Leipzig ging der Mannschaftskampf zwar mit 2:5 verloren – tatsächlich war die Begegnung aber deutlich enger, als das Ergebnis vermuten lässt. Mehrere Kämpfe wurden denkbar knapp entschieden: Zwei Begegnungen gingen mit minimalem Unterschied verloren, ein weiterer Kampf wurde erst im Gold Score entschieden.
Hinzu kam eine unglückliche Szene: Ein Sportler aus Erfurt, der für die Leipziger Sportlöwen in der Liga startet, verletzte sich am Knie und musste seinen Kampf aufgeben. Mattenarzt Marco Reitmann kümmerte sich direkt vor Ort um die Versorgung. Die ersten Einschätzungen geben vorsichtige Entwarnung – nach aktuellem Stand sieht es glücklicherweise nicht nach einer schwerwiegenden Verletzung aus.

Umso größer war die Freude in der letzten Begegnung des Tages. Gegen den VfL Riesa platzte endlich der Knoten: Mit einem starken 5:2 feierten die Leipziger Sportlöwen ihren ersten Sieg seit langer Zeit in der Verbandsliga – und gleichzeitig den lang ersehnten ersten Erfolg dieser Saison.
Für Tobias Mathieu war genau das ein wichtiges Zeichen. Allen sei bewusst gewesen, dass die erste Saison auf diesem Niveau keine leichte werden würde. Nach vielen knappen Ergebnissen nun zu erleben, dass die Mannschaft nicht nur mithalten, sondern auch einen Mannschaftskampf gewinnen kann, gebe Selbstvertrauen. Der Sieg komme genau zur richtigen Zeit: Für den Finalkampftag reise die Mannschaft nun mit mehr Sicherheit und dem Gefühl an, auf diesem Niveau bestehen zu können.
Mindestens genauso besonders wie die Kämpfe war die Stimmung in der Halle. Viele Helfende packten den ganzen Tag mit an – beim Aufbau, Verkauf, an den Tischen oder rund um die Organisation. Überall wurde unterstützt, organisiert und mitgedacht.

Besonders schön war die Unterstützung am Mattenrand: Kinder aus den U11-Gruppen saßen dicht gedrängt zusammen und feuerten die Mannschaft lautstark an. Ob aus der Südstadt oder aus den Trainingsgruppen von Aaron, Maja, Minea und Annette – gemeinsam wurde bei jedem Kampf mitgefiebert, gejubelt und angefeuert. Genau solche Momente zeigen, was Vereinsleben ausmacht: wenn die Kleinen die Großen unterstützen, Mitglieder zusammenkommen und aus einem Kampftag mehr wird als nur Sport.
Der Heimkampftag hat Lust auf mehr gemacht. Nicht nur wegen des ersten Sieges, sondern weil spürbar wurde, wie viel Zusammenhalt, Energie und Begeisterung in diesem Verein steckt. Die Vorfreude auf den nächsten Heimkampf in der kommenden Saison ist jedenfalls jetzt schon groß.
Mit dem ersten Saisonsieg im Rücken reisen die Leipziger Sportlöwen nun zum Finalkampftag am 13. Juni nach Riesa. Nach drei Kampftagen belegt die Mannschaft mit 2:10 Punkten aktuell Tabellenplatz sechs und liegt damit direkt vor dem VfL Riesa. An der Spitze stehen Judo Holzhausen, der JV Ippon Rodewisch und der Chemnitzer PSV. Beim Finalkampftag treffen die Sportlöwen zunächst auf den VfL Riesa (7.) und anschließend auf den PSV Kamenz (5.). Damit bietet sich noch einmal die Chance, die Saison mit einem positiven Gefühl abzuschließen und sich in der Abschlusstabelle weiter nach vorn zu arbeiten.







































































































Letztes Update: 25. Mai 2026