Sportlöwen auf Kurs – Letzte Hürde vor der DEM gemeistert

Die Mitteldeutsche Meisterschaft U18 ist die letzte Qualifikationsstufe vor der Deutschen Meisterschaft (DEM) – entsprechend hoch ist das sportliche Niveau. Trotz krankheitsbedingter Ausfälle reisten die Sportlöwen mit einem kleinen Team an und setzten ein deutliches Ausrufezeichen.

Vier Sportlöwen stellten sich der Konkurrenz aus mehreren Landesverbänden. In einem stark besetzten Teilnehmerfeld ging es nicht nur um Medaillen, sondern um die Standortbestimmung auf nationalem Niveau sowie ein Ticket zum Jahreshöhepunkt DEM.

Zwei Titel im Qualifikationsrennen

Nazar Hots und Hannes Schürer dominierten ihre Gewichtsklassen und sicherten sich jeweils verdient die Goldmedaille. Beide zeigten reifes, kontrolliertes Wettkampfverhalten und entschieden ihre Kämpfe souverän.

Hannes überzeugte besonders durch einen schnellen und technisch sauberen Übergang vom Stand in den Boden. Im Finale setzte er sich gegen einen Thüringer Leistungssportler durch und setzte damit ein starkes sportliches Ausrufezeichen.

Im Halbfinale traf Nazar auf Vereinskamerad Roman Pluhatyrov – ein intensives Duell auf hohem Niveau, das Nazar letztlich für sich entschied. Auch im Finale ließ er keinen Zweifel aufkommen und gewann nach rund einer Minute mit einem punktgenauen Uchi-mata. Roman belegte am Ende Platz fünf, Hordi Shuliakovskyi schied in einem engen Teilnehmerfeld aus.

Trainer Tobias Mathieu ordnete die Leistung klar ein:

„Unsere beiden Medaillengewinner waren sehr, sehr stark. Sie haben gezeigt, dass sie eindeutig die Besten ihrer Gewichtsklassen sind. Ich denke, beide haben klare Medaillenchancen bei der Deutschen Meisterschaft.“

Mit Blick auf die Deutsche Meisterschaft Ende Februar in Leipzig positionieren sich die Sportlöwen damit aussichtsreich. Die MDEM lieferte die Bestätigung: Die Form stimmt – jetzt richtet sich der Fokus auf das nationale Highlight.

Sichtungsturnier in Ingolstadt: U13 und U15 bestehen nationalen Härtetest

Beim Sichtungsturnier des Bayerischen Judoverbandes in Ingolstadt trafen die Leipziger Sportlöwen auf ein außergewöhnlich starkes Feld an Gegnerinnen und Gegnern. Bayern gilt seit Jahren als einer der leistungsstärksten Landesverbände im deutschen Judo – entsprechend hoch war die Qualität der startenden Vereine. Das Turnier bot ideale Bedingungen, um den eigenen Leistungsstand auf nationaler Ebene einzuordnen. Die große Teilnehmendenzahl sorgte für viele spannende Kämpfe und intensive Wettkampferfahrung.

U13: Geschlossene Mannschaftsleistung auf Top-Niveau

Der Wettkampf begann am Samstag mit den Kämpfen der U13. Von den Sportlöwen starteten vier Judoka. Alle vier erreichten am Ende einen Medaillenkampf – ein starkes Zeichen für die geschlossene Mannschaftsleistung. Die Ergebnisse unterstreichen, dass die Leipziger Nachwuchsarbeit auch im bundesweiten Vergleich konkurrenzfähig ist.

Trainer Tobias Mathieu zeigte sich entsprechend zufrieden:

„Ich bin sehr stolz auf die gezeigten Inhalte und die Ergebnisse. Wir haben einen starken Griffkampf gesehen, viele Techniken zur Gegenseite – genau die Schwerpunkte der letzten Trainingswochen. Die Resultate zeigen, dass wir in der U13 sehr viel richtig machen und auch auf nationaler Ebene mitreden können.“

U15: Starken Performance in starkem Teilnehmendenfeld

Am zweiten Wettkampftag präsentierte sich die U15 der Sportlöwen ebenfalls mehr als konkurrenzfähig. In einem leistungsstarken Feld konnten viele Kämpfe gewonnen und wichtige Erfahrungen gesammelt werden.

Besonders herausragend kämpfte Elsa Nekwasil: Sie gewann alle ihre Kämpfe souverän und entschied das Finale mit einer erfolgreichen Hebeltechnik für sich. Eine starke Leistung in einem hochklassigen Turnier.

Trainer Nico Mulitze zog ein positives Fazit:

„Ich bin glücklich und zufrieden. Besonders für Elsa habe ich mich gefreut, sie hat zum ersten mal im Wettkampf mit einer Hebeltechnik gewonnen und das sogar im Finale.
Aber auch die Anderen haben super gekämpft. Am Ende konnten alle mit einem Lächeln nach Hause fahren.“

Mit den Ergebnissen aus beiden Altersklassen setzen die Sportlöwen ein klares Signal für die Saison und nehmen wertvolle Erfahrungen aus einem hochklassigen nationalen Wettkampf mit.

Gold

Elsa Nekwasil

Silber

Julian Conti

Luis von Wolffersdorff

Bronze

Felix Böhl

Theodor Kemmerich

Magalie Galander

5. Platz

Elias Rose

Sportlöwen stellen neuen Landeskampfrichter

Kampfrichterinnen und Kampfrichter sind ein unverzichtbarer Bestandteil jedes Judo-Wettkampfs. Sie sorgen für faire Bedingungen auf der Matte, treffen schnelle und präzise Entscheidungen und tragen maßgeblich dazu bei, dass Turniere strukturiert und regelkonform ablaufen. Der Weg zur Landeslizenz ist entsprechend anspruchsvoll: Neben Regelkenntnis zählen praktische Erfahrung, sicheres Auftreten und die Fähigkeit, auch unter Druck ruhig und klar zu entscheiden.

Im Rahmen der Landesmeisterschaft nutzte Moritz Beck die Gelegenheit, seine Prüfung zur Landeslizenz abzulegen.

Sachliche Prüfung unter Wettkampfbedingungen

Die Prüfung fand direkt im laufenden Wettkampfbetrieb statt. Moritz leitete mehrere Kämpfe und wurde dabei hinsichtlich Regelanwendung, Positionierung und Entscheidungsfindung bewertet. Der Fokus lag auf sauberer Regelauslegung und einem sicheren Auftreten auf der Matte – zentrale Anforderungen für die Arbeit auf Landesebene.

„Ich bin froh, die Prüfung bestanden zu haben. Mein großes Ziel ist es, irgendwann Bundeskampfrichter zu werden, das war der erste Schritt auf dem Weg dahin“, sagt Moritz Beck.

Blick nach vorn

Mit der bestandenen Prüfung setzt Moritz Beck seinen Weg im Kampfrichterbereich konsequent fort. Die Landeslizenz eröffnet neue Einsatzmöglichkeiten auf höherem Wettkampfniveau und ist ein wichtiger Schritt in der weiteren Entwicklung.

Die Leipziger Sportlöwen gratulieren zur erfolgreichen Prüfung und wünschen weiterhin viel Erfolg für den kommenden Weg im Kampfrichterwesen.

Little Lions Cup: 105 Nachwuchsjudoka meistern ihren ersten großen Auftritt

105 Kinder, zwei Durchgänge, unzählige stolze Gesichter: Der Little Lions Cup hat erneut gezeigt, wie wichtig ein klar strukturiertes Nachwuchskonzept ist. Das vereinseigene Judo-Bodenturnier ist fester Bestandteil der Prüfung zum weiß-gelben Gürtel – und seit vielen Jahren ein bewährter Einstieg in die Welt des Wettkampfs.

Der Ablauf ist bewusst einfach gehalten. Zunächst zeigen die Kinder ihre Fallschule und die ersten erlernten Judotechniken. Danach folgt ein Judo-Quiz, bei dem Begriffe abgefragt werden – ein Programmpunkt, der für gute Stimmung sorgt und den Kindern sichtlich Spaß macht. Den Abschluss bildet das Bodenturnier. In gewichtsnahen Vierergruppen kämpfen die Nachwuchsjudoka gegeneinander und erleben, wie ein Wettkampf organisiert ist und abläuft.

Im Mittelpunkt steht dabei nicht das Gewinnen oder die perfekte Technik. Entscheidend ist, dass die Kinder den Mut haben, auf die Matte zu gehen, sich zu messen und Einsatz zu zeigen. Sie sollen lernen, was es heißt, zu kämpfen, dranzubleiben und sich einer neuen Situation zu stellen. Genau dafür ist der Little Lions Cup gedacht: als erster, geschützter Rahmen für Wettkampferfahrung.

Aufgrund der hohen Teilnehmerzahl wurde das Turnier in zwei Zeitfenster geteilt. Pro Gruppe dauerte der Ablauf rund zwei Stunden – ein überschaubarer Rahmen für Kinder und Eltern. Die Halle war gut gefüllt, viele Familien verfolgten aufmerksam, was ihre Kinder im ersten Schulhalbjahr gelernt haben. Das Feedback war durchweg positiv.

Zum Abschluss gab es die Siegerehrung und die Überreichung des weiß-gelben Gürtels. Für die Kinder ist das ein sichtbares Zeichen ihrer Entwicklung und ein wichtiger Schritt auf ihrem Judo-Weg.

Ein besonderer Dank gilt den zahlreichen Helferinnen und Helfern sowie den Trainerinnen und Trainern, die die Kinder intensiv vorbereitet und den Tag organisiert haben.

Mit dem Little Lions Cup endet das erste Schulhalbjahr. Im zweiten Halbjahr richtet sich der Fokus auf das nächste Ziel: die Prüfung zum gelben Gürtel im Sommer.

Sportlöwen mit drei Podestplätzen bei der LEM U18/U21

Mit der Landesmeisterschaft U18 und U21 in Rammenau ging für die Leipziger Sportlöwen die nächste Stufe im Qualifikationssystem Richtung Deutsche Meisterschaft über die Bühne. Nach der erfolgreichen Bezirksmeisterschaft bedeutet die LEM den nächsten wichtigen Schritt: Nur wer sich hier behauptet, qualifiziert sich für die Mitteldeutsche Meisterschaft – und hält damit den Weg zur nationalen Ebene offen.

Mit acht Startenden – sieben in der U18 und einem Athleten in der U21 – stellten sich die Sportlöwen einem erwartungsgemäß hochklassigen Teilnehmerfeld. Auch zahlreiche Sportlerinnen und Sportler der sportbetonten Schulen waren vertreten, was das Niveau zusätzlich anhob.

Starkes Feld, wichtige Standortbestimmung

Die Kämpfe in Rammenau waren intensiv und taktisch geprägt. Trotz starker Konkurrenz gelang es den Sportlöwen, wichtige Siege für den weiteren Qualifikationsweg zu sammeln: Mit Emil Tischler, Hordii Shuliakovskyi und Nazar Hots belohnten sich drei unserer Starter mit Edelmetall und qualifizierten sich für die nächste Stufe auf dem Pfad zur DEM.

In zwei Wochen geht es bereits weiter: Bei der Mitteldeutschen Meisterschaft in Schmölln steht die nächste Bewährungsprobe an.

Einordnung durch Trainer Tobias Mathieu

„Wir befinden uns klar auf dem Weg zur Deutschen Meisterschaft und sind gespannt auf die MDEM. Inhaltlich haben wir noch Baustellen, vor allem im Griffkampf und in der Griffhärte. Das ist in dieser Altersklasse essenziell, wenn man das Kampfgeschehen bestimmen will.
Bei der Deutschen kommt mit Hannes Schürer noch ein zusätzlicher Sportlöwe ins Team. Wir bleiben gespannt!“

Gold

Silber

Nazar Hots

Bronze

Emil Tischler

Hordii Shuliakovskyi

Mitgliederversammlung beschließt Beitragserhöhung im Vorschulsport

Die diesjährige Mitgliederversammlung verlief recht kurzweilig. Da keine Wahlen anstanden und lediglich ein Antrag eingebracht wurde, konnten die Inhalte effizient behandelt werden.

Präsident Tino Rose stellte den Haushalt vor und blickte auf das Jahr 2025 zurück. Er zeigte die vielfältigen Maßnahmen und Entwicklungen im Verein auf. Die finanziellen Verluste der vergangenen Jahre konnten ausgeglichen werden. Die Mitgliederversammlung sprach dem Vorstand mit großer Mehrheit das Vertrauen aus und entlastete ihn einstimmig.

Beitragserhöhung im Vorschulsport

Einziger Antrag des Abends war die Anpassung des Beitrags im Vorschulsport. Hintergrund ist der Wunsch des Vereins, künftig grundsätzlich mit zwei Trainern pro Einheit zu arbeiten.

Diese Doppelbesetzung erhöht die Sicherheit deutlich: Bei Notfällen bleibt die Gruppe abgesichert. Gleichzeitig verbessert sie die Trainingsqualität, da inhomogene Gruppen gezielter betreut werden können. Zudem entsteht die Möglichkeit, begleitend Elterngespräche zu führen – ein wichtiger Baustein gerade im frühen Kindesalter.

Die Umstellung bringt spürbar höhere Personalkosten mit sich. Unsere Kindersporttrainer arbeiten qualifiziert und verantwortungsvoll, und diese Qualität möchten wir weiterhin fair vergüten.

Die Mitgliederversammlung nahm den Antrag einstimmig an. Damit gilt ab dem kommenden Quartal ein neuer Beitragssatz von 28 Euro im Vorschulsport.

Präsidium der Leipziger Sportlöwen

Dank aus der Mitgliedschaft

Besonders bemerkenswert war ein Wortbeitrag aus der Mitgliedschaft: Felix Nietz nutzte die Gelegenheit, um dem Vorstand ausdrücklich zu danken. Niklas, dessen zwei Söhne bei uns trainieren, hob hervor, dass es nicht nur die Arbeit auf der Judomatte ist, die den Verein auszeichnet, sondern auch die vielen zusätzlichen Angebote – Turniere, Trainingslager, Ausflüge und gemeinschaftliche Events.

Dieses Feedback bestärkt uns in unserem Weg.

Wir danken allen Anwesenden für ihr Vertrauen und den konstruktiven Austausch. Ein intensives Jahr liegt vor uns – bereits am kommenden Wochenende steht mit dem Lions Cup das nächste Großevent mit über 100 Judo-Anfängern an. Genau diese Herausforderungen machen unseren Verein aus.

Über 40 Sportlöwen in Saalfeld: Platz drei in der Gesamtwertung

Am Sonntag fand das Saalfelder Pokalturnier statt. Mit über 300 Teilnehmenden aus zahlreichen Vereinen war das Turnier stark besetzt. Die Leipziger Sportlöwen gingen mit mehr als 40 Athletinnen und Athleten an den Start und waren in den Altersklassen U10, U12 und U14 vertreten.

Das Teilnehmendenfeld war insgesamt sehr leistungsstark und forderte die jungen Sportlerinnen und Sportler über den gesamten Wettkampftag hinweg.

Besonderes Wettkampfformat bietet wertvolle Chancen

Eine Besonderheit des Turniers lag in der abweichenden Altersklasseneinteilung, die sich vom gewohnten Wettkampfsystem unterschied. Dadurch ergaben sich interessante Entwicklungsmöglichkeiten für viele Sportlöwen.

So konnten einige Kinder, die gerade in eine neue Altersklasse gewechselt waren, noch einmal als älterer Jahrgang antreten. Andere wiederum hatten die Möglichkeit, bereits erste Erfahrungen in der nächsthöheren Altersklasse zu sammeln – ohne direkt auf den jeweils ältesten Jahrgang zu treffen.

Gerade für die sportliche Entwicklung im Nachwuchsbereich bot dieses Format eine gute Gelegenheit, zusätzliche Wettkampferfahrung und Sicherheit zu gewinnen.

Langer Wettkampftag mit vielen starken Kämpfen

Trotz des langen Wettkampftages zeigten die Sportlöwen über alle Altersklassen hinweg großen Einsatz und Durchhaltevermögen. Viele Kämpfe waren intensiv geführt und boten zahlreiche positive Ansätze für die weitere Trainingsarbeit.

Auch wenn das Niveau insgesamt hoch war, konnten sich die Sportlöwen mit vielen Medaillen belohnen. In der Gesamtwertung erreichte der Verein am Ende einen starken 3. Platz.

Trainer Aaron Schneider zog ein positives Fazit:

„Für viele unserer Sportlerinnen und Sportler war es der erste Wettkampf im neuen Jahr. Insgesamt war das ein guter Start in die Saison. Trotz des langen Wettkampftages haben alle sehr gut durchgehalten und viele schöne Kämpfe gezeigt, auf die wir stolz sein können!“

Gold

Mark Gotgelf

Yevheni Yakovenko

Leni Hamann

Emma Kubatta

Henning Sängerlaub

Silber

Linda Kemmerich

Lena Reinhold

Amira v. Wolffersdorff

Lotta Bahsitta

Henry Salloum

Emil Haigis

Ferdinand Hammermüller

Juri Heinrich

Bronze

Luan Porisch

Damir Sychov

Carl Bergmann

Robert Möbius

Theodor Kemmerich

Kalle Kuhlmann

Alexander Weber

Amin Murtazaiev

Sparkassenpokal Jena: Starker Start ins Wettkampfjahr für die Sportlöwen

Der Jenaer Sparkassenpokal zählt seit Jahren zu den qualitativ und quantitativ hochwertigsten Turnieren im Nachwuchsbereich und ist zugleich ein wichtiges Kaderkriteriumsturnier. Entsprechend hoch ist das sportliche Niveau, wenn Judoka aus der gesamten Bundesrepublik aufeinandertreffen.

Für die Leipziger Sportlöwen markierte das Turnier einen frühen und anspruchsvollen Start ins Wettkampfjahr. Am Samstag gingen die Altersklassen U11 und U15 auf die Matte, am Sonntag folgten U13 und U18. Direkt im Anschluss rundete ein gemeinsames Trainingslager am Montag das intensive Wettkampfwochenende ab.

Bereits zum wiederholten Mal waren die Sportlöwen in allen Altersklassen vertreten – ein starkes Zeichen für die Breite, Kontinuität und Qualität der Vereinsarbeit.

U11: Aufregung, Lernen und erste Erfolge

Für die U11 war der Sparkassenpokal mit zehn startenden Sportlöwen der erste Wettkampf des Jahres. Die Aufregung war entsprechend groß, denn das Turnier ist traditionell hochkarätig besetzt und bringt Teilnehmende aus dem gesamten Bundesgebiet zusammen.

Trainerin Annett Böhm:

„Die Kinder waren sehr aufgeregt, was bei diesem starken Teilnehmerfeld völlig normal ist. Genau solche Turniere sind aber auch wichtig, um zu lernen, mit Druck umzugehen, sich zu konzentrieren und an sich zu glauben.“

Trotz der Aufregung konnten sich mehrere Sportlöwen mit guten Leistungen belohnen und wertvolle Erfahrungen sammeln.

U13: Ankommen in der neuen Altersklasse

Die U13 nutzte den Sparkassenpokal gezielt als Lernturnier. Für den jüngeren Jahrgang ging es darum, sich in der neuen Altersklasse zurechtzufinden, während der ältere Jahrgang den Wettkampf als Gradmesser für das kommende Jahr nutzte.

Trainer Tobias Mathieu:

„Für die Jüngeren stand das Ankommen in der neuen Altersklasse im Vordergrund, für die Älteren war es bereits ein guter Vergleich. Insgesamt gab es viele positive Ergebnisse und einen starken Start ins Wettkampfjahr.“

U15: Solider Jahresstart mit klaren Lernfeldern

In der U15 sicherten sich die Sportlöwen fünf Bronzemedaillen. Der Wettkampf diente vor allem dazu, den aktuellen Leistungsstand zu überprüfen und weitere Entwicklungsschritte abzuleiten.

Trainer Tobias Mathieu:

„Ich bin insgesamt zufrieden. Gerade bei den jüngeren Jahrgängen gibt es noch Dinge nachzubessern, speziell bei altersklassenspezifischen Regeln wie Hebeln oder dem Griff auf den Rücken. Trotzdem war es ein guter Start ins Turnierjahr.“

U18: Hochwertiger Trainingswettkampf mit Blick auf die DM

In der U18 gingen nur jene Sportlerinnen und Sportler an den Start, die nicht zeitgleich im Trainingslager eingebunden waren. Der Wettkampf diente gezielt als Vorbereitung auf die Deutschen Meisterschaften. Teilweise wurde auch in höheren Gewichtsklassen gekämpft.

Trainer Tobias Mathieu:

„Das waren sehr gute Begegnungen in einem starken Teilnehmerfeld. Zusammen mit der Bezirksmeisterschaft am Vortag war das ein intensiver und sehr sinnvoller Trainingswettkampf.“

Trainingslager als krönender Abschluss

Am Montag folgte der Abschluss des Wettkampfwochenendes mit einem gemeinsamen Trainingslager. In mehreren anspruchsvollen Einheiten arbeiteten die Sportlerinnen und Sportler intensiv an Technik, Athletik und Wettkampfpraxis.

Über 40 Sportlöwen aus allen vier Altersklassen stellten sich dieser Herausforderung. Das Trainingslager bildete einen starken Schlusspunkt eines intensiven Wochenendes und unterstrich den gelungenen Start ins Wettkampfjahr – mit klarer Lust auf mehr.

Gold

Silber

U11

Edda Böhl

Malina Rose

Alfred Schubert

U13

Lucian Paul

Bronze

U11

Lena Reinhold

Lotta Bahsitta

Jevhenii Yakovenko

U13

Zita Eißner

Felix Böhl

U15

Elsa Nekwasil

Lucian Paul

Luis von Wolffersdorff

Matteo Horn

Hugo Hartlich

9 Medaillen bei der BEM U18: Sportlöwen starten gelungen ins neue Wettkampfjahr

Die Bezirksmeisterschaft der Altersklasse U18 bildete für viele Nachwuchsjudoka der Leipziger Sportlöwen den ersten Wettkampf des Jahres – und zugleich für einige sogar den Einstieg in eine neue Altersklasse. Mit insgesamt 11 gestarteten Athletinnen und Athleten nutzte das Team die BEM gezielt als Standortbestimmung zum Saisonbeginn.

Erster Formtest mit Fokus auf Entwicklung

Gerade für viele Breitensportlerinnen und Breitensportler stand weniger das reine Ergebnis als vielmehr das Sammeln von Wettkampferfahrung im Vordergrund. Entsprechend war die Anspannung bei einigen deutlich spürbar – gleichzeitig aber auch die Motivation, Inhalte aus dem Training umzusetzen und sich der neuen Herausforderung U18 zu stellen.

Dass dies gut gelang, zeigt die Bilanz: 9 Medaillen bei 11 Starts sprechen für einen gelungenen Einstieg und eine solide Trainingsarbeit im Verein.

Gute Leistungen in einem sinnvollen Rahmen

Mit rund 70 Teilnehmenden war das Turnier insgesamt eher mittel bis schwächer besetzt, da sich viele Leistungssportler zeitgleich im Trainingslager befanden. Dennoch bot die Bezirksmeisterschaft einen wertvollen ersten Leistungstest, um Stärken sichtbar zu machen und individuelle Entwicklungsschwerpunkte für die kommenden Wochen abzuleiten.

Trainerin Maya Zippel zieht positives Fazit

Trainerin Maya Zippel zeigte sich insgesamt zufrieden mit dem Auftritt ihres Teams:

„Es war ein guter Einstieg ins Wettkampfjahr. Natürlich gibt es hier und da noch technische Dinge, an denen wir weiterarbeiten müssen. Aber gerade für die weniger erfahrenen Athletinnen und Athleten waren das sehr ordentliche Leistungen und wichtige Erfahrungen.“

Blick nach vorn

Die Bezirksmeisterschaft hat gezeigt: Die Sportlöwen sind auch in der U18 gut aufgestellt. Mit den gesammelten Eindrücken, klaren Trainingsansätzen und viel Motivation geht der Blick nun Richtung Landesmeisterschaft und die nächsten Wettkampfhöhepunkte der Saison.

Gold

Nazar Hots

Hordii Shuliakovskiy

Oskar Müller

Silber

Amelia Mikosch

Jasmina Khadzieva

Alba Koch

Bronze

Pele Dopleb

Emil Tischler

Kira Noeller

Einladung zur Mitgliederversammlung

Wir laden alle Mitglieder ganz herzlich zur Mitgliedervollversammlung unseres Vereins ein.​

Termin:     Mittwoch, 28. Januar
Uhrzeit:    18:00 Uhr
Ort:           Judohalle Gutsmuthsstr. 16 

Haupttagesordnungspunkte sind die 

Tagesordnung

  1. Eröffnung und Begrüßung der Teilnehmenden
  2. Feststellung der satzungsgemäßen Einberufung
  3. Feststellung der Stimmberechtigung
  4. Genehmigung der Tagesordnung
  5. Bericht des Präsidium mit anschließender Diskussion
  6. Entlastung des Präsidiums
  7. Satzungsänderungen (vorsorglich)
  8. Behandlung von Anträgen (vorsorglich)
  9. Verschiedenes
  10. Schlusswort

Wir möchten darauf hinweisen, dass Kinder ab 13 Jahren bei uns ein volles Stimmrecht haben. Jüngere Kinder müssten in der Mitgliedervollversammlung durch einen Erziehungsberechtigten vertreten werden. Weitere Details finden Sie in unserer Satzung

Falls Sie eigene Anträge zur Tagesordnung haben, dann schicken Sie diese bitte bis spätestens 21. Januar 2026 an die Geschäftsstelle.

Wir hoffen auf zahlreiches Erscheinen!

Vorstand der Leipziger Sportlöwen

Danke für ein außergewöhnliches Jahr 2025

Zwischen Weihnachten und Silvester kehrt etwas Ruhe ein. Der Trainingsbetrieb pausiert, der Alltag tritt kurz in den Hintergrund. Es ist die Zeit, um zurückzublicken auf das vergangene Jahr, auf das, was gelungen ist, was bewegt hat – und um zugleich einen vorsichtigen Blick nach vorn zu werfen. 2025 war für unseren Verein ein intensives, ereignisreiches Jahr, geprägt von sportlichen Höhepunkten, besonderen gemeinsamen Momenten und großem Engagement vieler Beteiligter.

Ein Jahr voller Höhepunkte

Der sportliche Jahresauftakt begann im Januar mit dem Little Lions Cup, der erneut zeigte, wie sich Nachwuchsturniere auf hohem organisatorischem Niveau durchführen lassen. Ein fester Bestandteil des Jahreskalenders blieb auch 2025 der Wettkampf in Kufstein. Zum zweiten Mal waren wir in einer idyllischen Herberge untergebracht – und erneut war diese Reise etwas ganz Besonderes. Gemeinsam mit Familien, Kindern, Eltern und Trainern entstand eine Atmosphäre, die weit über den sportlichen Rahmen hinausging. Gemeinsame Wanderungen, Grillabende und viele Gespräche machten diese Tage zu einer intensiven, schönen Zeit, die allen Beteiligten lange in Erinnerung bleiben wird.

Kurz vor den Sommerferien folgte die große Judo-Gürtelprüfung mit mehr als 250 Teilnehmenden – ein sichtbares Zeichen für die kontinuierliche sportliche Entwicklung im Verein. Direkt im Anschluss, in der ersten Sommerferienwoche, fand erstmals ein deutsch-französischer Lehrgang statt. Ein französisches Team war eine Woche zu Gast in Leipzig. Der sportliche Austausch, das gemeinsame Training und das Rahmenprogramm sorgten für eine sehr positive Resonanz. Für 2026 ist der Gegenbesuch in Frankreich bereits geplant, die Trainerteams stehen und die Einladungen sind verschickt. Der internationale Austausch soll künftig weiter ausgebaut werden.

Nach der Sommerpause folgte das Sommerfest, das erneut viele Mitglieder, Familien und Freunde des Vereins zusammenbrachte. Erstmals wurde eine Tombola mit zahlreichen Preisen durchgeführt, die großen Anklang fand und das Fest zusätzlich bereicherte.

Ein besonderes Gemeinschaftserlebnis war der große U11-Paddelausflug mit fast 60 Teilnehmenden. Gemeinsam ging es über die Weiße Elster und durch den Floßgraben bis zur Lauer. Für viele war es das erste Mal in einem Kanu. Gerade die Mischung aus Kindern, Eltern und Trainern, die schiere Größe der Gruppe und die entspannte Stimmung machten diesen Ausflug zu einem echten Highlight.

In den Herbstferien ging es für die U13 ins brandenburgische Körba. Auch hier stand weniger der sportliche Leistungsaspekt im Vordergrund als vielmehr das gemeinsame Unterwegssein. Begleitet von Eltern und Trainern, entstand ein Ausflug, der bewusst Abstand vom regulären Trainings- und Wettkampfbetrieb bot.

Mit den Lions Open feierte der Verein anschließend eine Premiere. Das erste vereinseigene Judo-Bodenturnier zog mehr als 80 Starterinnen und Starter aus ganz Deutschland an. Die Resonanz war überwältigend positiv, sodass eine zweite Auflage für 2026 bereits fest eingeplant ist. Bewährt und weiterhin fester Bestandteil des Wettkampfkalenders bleibt auch der FuJu-Cup, der erneut sportlich wie organisatorisch überzeugte.

Ende November folgte mit dem Lions Cup eines der größten U11- und U13-Turniere in Mitteldeutschland. Rund 470 Teilnehmende, eine hervorragende Atmosphäre und sehr positives Feedback aus den teilnehmenden Vereinen unterstrichen den hohen Stellenwert dieser Veranstaltung. Den sportlichen Abschluss des Jahres bildete traditionsgemäß die Champions Trophy, das vereinseigene Mattenprellball-Turnier, das Jahr für Jahr zu den Höhepunkten des Vereinslebens zählt.

Komm auf die Matte

Ein zentrales Projekt des Jahres waren die neuen Judomatten, die im August geliefert wurden. Bereits zwei Wochen nach Start der Spendenkampagne „Komm auf die Matte“ war die angestrebte Summe erreicht. Darüber hinaus konnten zusätzliche rund 5.000 Euro gesammelt werden. Dieses Projekt steht beispielhaft für den großen Rückhalt durch Mitglieder, Eltern, Förderer und Unterstützer des Vereins.

Wertschätzung und Dank

Zum Jahresende war es uns wichtig, diesen Einsatz bewusst sichtbar zu machen. Zur Weihnachtsfeier hatten wir alle 33 Trainerinnen und Trainer des Vereins eingeladen, um gemeinsam auf ein intensives und erfolgreiches Jahr zurückzublicken. Im Café Cantona stand dabei vor allem eines im Mittelpunkt: Danke zu sagen. Danke an alle, die Woche für Woche auf der Matte stehen – vom Vorschulsport über den großen Kreis der Judo-Trainerinnen und -Trainer bis hin zu den Verantwortlichen im Erwachsenenbereich. Bei sehr gutem Essen und Getränken bot sich Raum für Austausch, Rückblicke und Anerkennung. Der Abschluss des Abends fand in der Distillery Leipzig statt. Mit einem jungen Trainerteam und einem ebenso engagierten, jung gebliebenen Präsidium war gemeinsames Feiern und Tanzen ein stimmiger und zeitgemäßer Abschluss dieser Weihnachtsfeier.

Unser besonderer Dank gilt allen Trainerinnen und Trainern, die mit großem Einsatz, Fachkompetenz und Verlässlichkeit einen entscheidenden Beitrag zur sportlichen und persönlichen Entwicklung der Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen leisten.

Ebenso danken wir den Eltern, die uns bei Ausflügen begleiten, bei Festen unterstützen, Kuchen backen, bei Arbeitseinsätzen helfen und damit einen wichtigen Teil zum Vereinsleben beitragen.

Ein ausdrücklicher Dank gilt dem Präsidium: Präsident Tino Rose, Christoph Paul, Falk Hofmann, Geschäftsführer Sören Starke sowie dem sportlichen Leiter Tobias Mathieu. Ehrenamtliche Verantwortung, regelmäßige Abstimmungen und auch anspruchsvolle Entscheidungen gehören zu dieser Arbeit. Die Entwicklung des Vereins im Jahr 2025 zeigt, dass dieser Weg richtig ist.

Nicht zuletzt danken wir unseren Sponsoren. Noch nie zuvor durfte sich der Verein über eine so große Zahl an Unterstützern freuen. Diese finanzielle Unterstützung ermöglicht zahlreiche Trainingslager, Turniere, Lehrgänge und eine stabile Weiterentwicklung des Vereins. Nach einer zu Jahresbeginn angespannten finanziellen Situation steht der Verein dank der großen Spendenbereitschaft heute wieder auf einer soliden Grundlage.

Ausblick

Über die Feiertage werden kleinere strukturelle Anpassungen vorbereitet, insbesondere im Trainerbereich der U15 und U18. Künftig sollen stärker spezialisierte Trainerteams entstehen, mit klaren Zuständigkeiten für Techniktraining, Athletik und Kraft. Unsere leistungsorientierten Sportlerinnen und Sportler sollen dadurch noch gezielter betreut werden. Wir sind zuversichtlich, dass wir uns auf diesem Weg weiter verbessern können.

Die erste Jahreshälfte 2026 ist terminlich bereits gut geplant. In nahezu allen Altersklassen stehen die bekannten Turniere und Formate an, die sich im vergangenen Jahr bewährt haben. Wir hoffen erneut auf eine ähnlich positive Resonanz.

Mit Vorfreude blicken wir auf das neue Jahr. Gemeinsam mit unserem Trainerteam, unseren Mitgliedern und allen Unterstützenden wollen wir diesen Weg weitergehen. 2026 verspricht, ein weiteres erfolgreiches Jahr zu werden.

Sebastian Hampel beginnt einen neuen beruflichen Weg

Sebastian Hampel beendet zum Jahreswechsel seine Tätigkeit bei den Leipziger Sportlöwen. Seit 2010 war er als angestellter Trainer Teil unseres Vereins – zu einer Zeit, in der hauptamtlichen Trainer in Sachsen noch eine Seltenheit waren. Über viele Jahre hat Sebastian den Trainingsalltag maßgeblich mitgeprägt.

Er hat unzählige Anfängerinnen und Anfänger auf ihrer ersten Judoreise begleitet, nahezu jede Altersklasse betreut und bei zahlreichen Wettkämpfen gecoacht. In dieser Zeit hat er viele Talente so weit entwickelt, dass sie den Sprung an die Sportschule oder zum Landesleistungszentrum geschafft haben. Dort erhielten sie ihren leistungssportlichen Feinschliff durch die Landestrainer – doch die Grundlagenarbeit und die frühe Förderung, die diesen Weg erst möglich gemacht haben, fanden im Training bei Sebastian statt. Zu den Erfolgen, die aus diesem Gesamtsystem hervorgegangen sind, gehören unter anderem Bronzemedaillen bei Deutschen Meisterschaften durch Vanessa Schindler (2015) und Michelle Hoffmann (2016 Kadetten, 2018 Juniorinnen) sowie der dritte Platz von Hannes Schürer beim European Cup in Györ in diesem Jahr.

Hinzu kommen die vielen Trainingslager und Reisen, die für ganze Jahrgänge unvergesslich geblieben sind: die frühen Touren nach Kopenhagen, die späteren, traditionellen Kufstein-Wochenenden zu Ostern und unzählige Winter- und Herbstlager. Für viele Kinder waren das prägende Erlebnisse, die weit über den sportlichen Rahmen hinaus wirkten. Auch bei der Planung und Umsetzung zahlreicher Vereinsveranstaltungen hat Sebastian zuverlässig und engagiert mitgewirkt.

Für dieses langjährige Engagement bedanken wir uns ausdrücklich. Sebastian hat viel Energie, Geduld und Einsatzbereitschaft in unseren Verein eingebracht.

Mit seinem Weggang beginnt für ihn ein neuer beruflicher Abschnitt. Wir wünschen Sebastian für seinen weiteren Weg alles Gute und viel Erfolg.

Guardians of the Prellaxy gewinnen die Champions Trophy

Die Champions Trophy ist ein fester Bestandteil im Jahreskalender der Leipziger Sportlöwen. Das humorvoll benannte Mattenprellballturnier wurde in diesem Jahr bereits zum elften Mal ausgetragen und hat sich längst von einer lockeren Idee zu einem sportlich wie konditionell anspruchsvollen Wettkampf entwickelt.

Seine Premiere feierte das Turnier 2012. Seitdem ist das Teilnehmerfeld kontinuierlich gewachsen, ebenso das sportliche Niveau. Besonders erfreulich ist die jahrelange, verlässliche Teilnahme von vier Teams aus Luckenwalde, die das Turnier maßgeblich prägen.

In diesem Jahr gingen sieben Mannschaften an den Start. Gespielt wurde im Modus jeder gegen jeden, was für jedes Team sechs Spiele bedeutete. Jedes Spiel ging über zwei Gewinnsätze bis 15 Punkte, ein möglicher dritter Satz bis 10. In der Summe bedeutete das für die Teilnehmenden mindestens zwölf Sätze auf hohem Intensitätsniveau. Nicht alle Teams konnten dieser Belastung bis zum Ende standhalten.  

Sportlich setzte das Team „Guardians of the Prellaxy“ aus Potsdam mit Benny und Ramon ein klares Ausrufezeichen. Sie entschieden alle ihre Spiele für sich und blieben über das gesamte Turnier hinweg ungeschlagen – mit nur einer einzigen Satzniederlage (gegen das Team „Gefahr in Verzug“). Im Finale setzten sie sich gegen die Vorjahresfinalisten aus Luckenwalde, das Team „Alpaka“ mit Steven und Sebastian, durch. Rang drei ging an „Tori und Uke“ mit Christoph Paul und Tino Rose, die als Präsidiumsteam der Leipziger Sportlöwen antraten.

Abseits der Matte ist es genau diese Mischung aus sportlicher Belastung, intensivem Wettkampf und dem anschließenden geselligen Zusammensein, die den Charakter der Champions Trophy ausmacht. Selbstgemachtes Chili, reichlich Essen und Getränke sowie ein gemeinsamer Saunagang gehören ebenso selbstverständlich dazu wie die Spiele auf der Matte.

Der Termin für das kommende Jahr steht bereits fest: Am Samstag vor Weihnachten findet erneut die Champions Trophy statt und kann fest im Kalender eingeplant werden.

Wir würden uns freuen, wenn im nächsten Jahr auch weitere Teams teilnehmen – gern auch Mannschaften aus Spremberg, dem Vogtland oder aus Dresden. Die Einladung steht.

Die Champions Trophy bleibt ein geschätzter Jahresabschluss. Ein Turnier, das Festivalcharakter hat, bei dem man alte Prellballfreunde trifft – und auf das sich alle Beteiligten schon jetzt wieder freuen.

Sportjugend-Ehrung für Aaron Schneider


Wertschätzung für unsere Trainerinnen, Trainer und Ehrenamtlichen kommt im Vereinsalltag oft zu kurz – und wird zudem sehr unterschiedlich wahrgenommen. In den vergangenen Monaten haben wir deshalb intensiv darüber gesprochen, wie wir Anerkennung künftig stärker in den Mittelpunkt rücken können. Unser Ziel ist es, diejenigen sichtbarer zu machen, die Woche für Woche Zeit, Energie und Verantwortung übernehmen und damit maßgeblich zum Vereinsleben beitragen.

Jedes Jahr vergibt die Sportjugend des Stadtsportbundes Leipzig die Sportjugend-Ehrung für junge Ehrenamtliche. Für uns war schnell klar, dass wir in diesem Jahr Aaron Schneider für diese Auszeichnung vorschlagen wollen. Er engagiert sich seit fast zehn Jahren im Verein, trainiert drei Judogruppen, wirkt als Redakteur unserer Webseite, bringt sich in der AG Nachhaltigkeit ein und übernimmt zahlreiche organisatorische Aufgaben. Besonders hervorzuheben ist sein außergewöhnlicher Einsatz für einen deutsch-französischen Jugendaustausch, den er über ein Jahr hinweg geplant und federführend umgesetzt hat. Aarons Verlässlichkeit, Eigeninitiative und konstante Hilfsbereitschaft prägen das Vereinsleben in besonders starkem Maße. Die Nominierung war für uns eindeutig sinnvoll und gerechtfertigt.

Sportjugendehrung 2025 am 06.12.2025 im Haus Leipzig (Sachsen).

Die Sportjugend Leipzig ist unserer Empfehlung gefolgt und hat Aaron ausgezeichnet. Um ihn wirklich zu überraschen, haben wir bis zum Schluss nichts verraten. Er besuchte die Veranstaltung gemeinsam mit seinem Freund Tobias – in der festen Annahme, Tobias sei derjenige, der geehrt wird.

Zitat Aaron: „Ich war unfassbar überrascht. Bis zur Verlesung meines Namens dachte ich, ich bin nur Begleitperson. Natürlich habe ich mich sehr gefreut – das ist eine große Ehre und eine enorme Wertschätzung.“

Zum Abschluss: Viele Menschen in unserem Verein hätten eine Ehrung verdient. In diesem Jahr ist die Anerkennung Aaron zuteilgeworden. Doch wir wissen, wie viel Einsatz in allen unseren Trainingsgruppen steckt. Unsere ehrenamtlichen Trainerinnen und Trainer leisten hervorragende Arbeit, und dafür möchten wir uns ausdrücklich bedanken.

Wir blicken hoffnungsvoll auf das Jahr 2026 und freuen uns darauf, am Samstag gemeinsam mit über 30 Trainerinnen und Trainern unsere große Weihnachtsfeier zu feiern. Erst geht es zum gemeinsamen Essen, danach für alle, die Lust haben, weiter in die Distillery. Vielleicht können wir nicht jede Person einzeln ehren – aber wir können zusammenkommen, das Jahr ausklingen lassen und zeigen, wie wichtig uns dieses Ehrenamt ist.

Gelungener Jahresabschluss: Sportlöwen-Jugend kämpft erfolgreich in Merseburg

Das Merseburger Nikolausturnier markierte in diesem Jahr das letzte Wettkampf-Event im Kalender der Judo-Jugend – und wie jedes Jahr nutzten die Leipziger Sportlöwen die Gelegenheit, mit einem großen und vielfältigen Team anzutreten. Von U9 über U11 und U13 bis hin zur U15 waren in nahezu allen Altersklassen Sportlöwen mit von der Partie. 

Gut organisiert und sportfreundlich gestaltet

Dank der gestaffelten Anreisezeiten und der insgesamt sehr guten Turnierorganisation starteten die jungen Judoka unter optimalen Bedingungen in ihren Wettkampftag. Das wirkte sich spürbar auf die Leistungen und die Konzentration aus – besonders für jene, die zum ersten Mal Turnierluft schnupperten.

Starkes Niveau und faire Rahmenbedingungen

Ein Teil der Gewichtsklassen war in diesem Jahr besonders stark besetzt, was das Turnier für viele Sportlerinnen und Sportler zu einer echten Bewährungsprobe machte. Gleichzeitig sorgte die Turnierstruktur für positive Rahmenbedingungen:
Die meisten Kategorien wurden in übersichtlichen 4er-Pools ausgetragen – eine faire Lösung, die jedem Kind mehrere Kämpfe und am Ende eine Medaille garantiert. Gerade für Wettkampfneulinge ein wertvoller Motivationsschub.

Erste Turniererfahrungen und Routinegewinne

Für einige junge Sportlöwen war es das erste Turnier ihrer Judolaufbahn. Andere wiederum nutzten den Wettkampf gezielt, um Routine zu sammeln, Techniken zu festigen und ihre Entwicklung weiter voranzutreiben. Die Mischung aus erfahrenen und neuen Athletinnen und Athleten sorgte für eine angenehme Athmosphäre

„Ein toller Jahresabschluss“ – Trainer Aaron Schneider zieht Fazit

„Das war ein richtig starker Jahresabschluss“, sagt Trainer Aaron Schneider zufrieden.
„Wir haben gute Leistungen und viele starke Kämpfe gesehen. Einige Gewichtsklassen waren extrem anspruchsvoll besetzt, aber unsere Sportlerinnen und Sportler haben sich überall super geschlagen. Weiter so im neuen Jahr!“

Ein süßer Abschluss für alle

Traditionell durfte zum Ende des Turniertages etwas nicht fehlen:
Die Nikolaus-Süßigkeitenverteilung, die jedes Jahr für leuchtende Augen sorgt und für die Kinder ein echtes Highlight bleibt – ein perfekter Abschluss eines langen, erfolgreichen Wettkampftages.

Gold

Jakob Orthgieß

Silber

Aljoscha Kling

Juri Schachtschabel

Timotheus Hoensch

Thore Kuhlmann

Pele Dopleb

Bronze

Bo Seidemann

Edgar Krug

Mark Jungmann

Felix Keicher

Lazare Viertel-Pinatel

Roman Shlemko

JVS-Talentesichtung: Sportlöwen glänzen mit fünf Medaillen

Die Talentesichtung des Judoverbandes Sachsen (JVS) zählt zu den wichtigsten Bausteinen für junge Judoka, die den leistungsorientierten Weg einschlagen möchten. Bei dieser Sichtung zeigen Kinder und Jugendliche nicht nur ihre technischen Stärken – sie werden auch in den Bereichen Athletik, Koordination, und Beweglichkeit getestet. Die Ergebnisse der Sichtung spielen später eine zentrale Rolle bei der Vergabe der Sportgymnasium-Plätze.

Ein Blick hinter die Talentesichtung

Um ein umfassendes Bild der Nachwuchstalente zu erhalten, durchlaufen die Teilnehmenden mehrere Stationen aus den Bereichen Technik, Athletik und Koordination. Dazu gehören unter anderem:

  • Grundtechniken im Stand und Boden

  • Turnelemente wie Radschlag oder Handstand

  • Athletik- und Kraft-Tests wie Klimmzüge und Liegestütze

  • Beweglichkeitsmessungen

Diese Vielfalt zeigt Eltern wie Aktiven, wie umfassend im Judo gearbeitet wird – und welchen hohen Stellenwert eine ganzheitliche Ausbildung im Nachwuchsbereich einnimmt.

Sportlöwen beeindrucken mit starken Resultaten

Die Leipziger Sportlöwen gingen mit einer motivierten Gruppe an den Start – und präsentierten sich in bestechender Form. Mit drei Gold-, einer Silber- und einer Bronzemedaille gehörte der Verein zu den erfolgreichsten Teams des gesamten Sichtungstages.

„Unsere Athletinnen und Athleten haben heute gezeigt, wie viel Energie und Leidenschaft sie ins Training investieren“, sagt Trainer Tobias Mathieu. „Die Ergebnisse bestätigen nicht nur ihre Fortschritte, sondern auch die hohe Qualität unserer Nachwuchsarbeit.“

Ein Zeichen für die Zukunft

Für Eltern und Teilnehmende zeigt dieser Tag eindrucksvoll, wie professionell die Sportlöwen junge Talente begleiten und fördern. Gleichzeitig ist es ein klares Signal an den sächsischen Nachwuchsleistungssport:

Die Leipziger Sportlöwen bleiben eine verlässliche und leistungsstarke Adresse im Judo-Nachwuchsbereich.

Gold

Malina Rose

Elsa Nekwasil

Oskar Laube

Silber

Luis von Wolffersdorff

Bronze

Felix Böhl

Neue Judomatten – Dank an über 100 Spenderinnen und Spender

Dieses Jahr ist etwas Großartiges gelungen: Unsere Halle hat eine neue Judo-Matte erhalten. Ein Projekt dieser Größenordnung war für unseren Verein alles andere als selbstverständlich. Die Anschaffungskosten lagen bei über 17.000 Euro – eine Summe, bei der wir zunächst nicht sicher waren, ob wir sie überhaupt stemmen können. Deshalb haben wir im August eine Spendenaktion gestartet.

Die Resonanz war außergewöhnlich. Das anvisierte Ziel erreichten wir bereits nach zwei Wochen. Am Ende kamen über 12.000 Euro zusammen – getragen von mehr als 100 Spenderinnen und Spendern. Diese Unterstützung hat uns als Präsidium ehrlich überwältigt. Ohne euch wäre dieses Projekt nicht möglich gewesen.

Parallel dazu gab es einen zweiten Kraftakt: die Neuverlegung der gesamten Matte. Wochenlange Arbeit, viel Präzision und körperlicher Einsatz waren notwendig, um die Fläche dauerhaft sauber zu rahmen, auszurichten, zuzuschneiden und zu verkleben. Ein besonderer Dank geht an Philipp Inhof, der gemeinsam mit Sören Starke unzählige Stunden investiert hat, bis wirklich jede Mattenlinie perfekt war.

Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Die neue Matte bietet optimale Trainingsbedingungen, ist sicher, eben, langlebig und ein deutlicher Qualitätssprung gegenüber den alten Matten. Wir sind stolz darauf – und genau deshalb sagen wir allen, die dieses Projekt möglich gemacht haben: Danke.

Ein besonderer Dank geht an den Förderverein Freunde und Förderer des sächsischen Judosports, der uns mit 1.500 Euro unterstützt hat. Der Förderverein engagiert sich seit Jahren für Projekte im sächsischen Judo. Wer diese Arbeit stärken möchte, findet weitere Infos auf der Webseite.

Über die Feiertage wird die Spendentafel produziert und in der Halle montiert. Ab Januar hängt sie sichtbar für alle – als Zeichen dafür, was eine engagierte Gemeinschaft leisten kann.

Alle, die im Rahmen der Aktion eine Spendenquittung angefordert haben, erhalten diese in den nächsten Tagen per E-Mail.

Gebrauchte Judomatten

In den letzten Wochen haben uns viele Anfragen zu den alten Matten erreicht. Ja – wir geben einen Teil davon ab. Einige Elemente weisen kleinere Risse und Gebrauchsspuren auf, da wir die besten Stücke weiterhin für unsere Liga-Wettkämpfe benötigen. Deshalb bieten wir die restlichen Matten zu einem sehr kleinen Preis an:

  • 1×1 m Matten für 10 Euro (nur sehr wenige), deutliche Gebrauchsspuren, rot und grün
  • 2×1 m Matten für 15 Euro, deutliche Gebrauchsspuren, rot und grün
  • 1×1 m Puzzelmatten (20 mm) für 15 Euro, wie neu, rot/grün (Bild, Bild)

Das eingenommene Geld fließt vollständig in die Unterstützung unserer beiden Verbandsligamannschaften der Frauen und Männer. Wer Matten erwerben möchte, sendet uns bitte eine kurze E-Mail mit der gewünschten Anzahl und Größe.

Danke an alle Spenderinnen und Spender. Danke an alle Unterstützenden. Diese Matte gehört uns allen – und wir werden viele Jahre mit Freude darauf trainieren.

Hannes Schürer beendet Erfolgsjahr mit Goldmedaille in Finnland

Bei den Baltic Sea Championships in Orimattila sicherte sich der 15-jährige Sportschüler Hannes Schürer zum Jahresende eine Medaille und bestätigte seine starke Form der letzten Monate. Das international besetzte Turnier war hochwertig organisiert und bot anspruchsvolle Gegnerfelder – ein passender Abschluss für ein sportlich bemerkenswertes Jahr.

So beschreibt der Sportschüler Hannes Schürer seine Eindrücke:
„Die Gegner waren für mich mittelschwer. Ich konnte viel machen, habe jeden Kampf gewonnen und keine Wertungen abgegeben. Ich habe sowohl im Stand als auch im Boden gepunktet. Vom Ablauf her war alles sehr gut organisiert – Hotel, Shuttle-Busse, Transport zur Halle, Abholung vom Flughafen. Eigentlich lief alles wie im letzten Jahr.“

Die Ergebnisse in Finnland fügen sich ein in eine Saison mit deutlichen Fortschritten und starken Erfolgen. Hannes gewann Bronze bei den Bundessichtungsturnieren in Herne und Abensberg und setzte mit dem dritten Platz beim Europacup in Györ ein Ausrufezeichen. Dieser Podestplatz hat gezeigt, dass er international ganz vorn um die Medaillen mitkämpfen kann.

Bei den Deutschen Meisterschaften U18 in Leipzig konnte er zum wiederholten Mal verletzungsbedingt nicht teilnehmen. Nun richtet sich der Blick auf das kommende Jahr: Am 28. Februar und 1. März 2026 wird die Deutsche Meisterschaft erneut in Leipzig ausgetragen – und es ist davon auszugehen, dass Hannes alles daransetzen wird, dort endlich zu zeigen, was in ihm steckt.

Mit dem starken Auftritt in Finnland, seinen Podestplätzen im Jahresverlauf und seiner sportlichen Entwicklung hat Hannes dafür eine solide Grundlage gelegt.

Zwei Wege seit 1995 – und ein gemeinsamer Moment der Anerkennung

Autor: Sören Starke

Seit vielen Jahren arbeite ich bei den Leipziger Sportlöwen in verantwortlicher Position. Mein eigener Weg im Judo begann im Leistungssport, führte mich später über die Verbandsarbeit in der Europäischen Judo-Union in die Vereinsarbeit und heute in die Geschäftsführung unseres Vereins. Und zwei Personen waren in all diesen Jahren immer wieder Teil meines Weges.

Ich kenne Annett Böhm und Tino Rose seit 1995. Zwei Wege, die völlig unterschiedlich begonnen haben und sich doch nach vielen Jahren wieder kreuzten. Annett habe ich im Sportinternat zum ersten Mal getroffen. Wir sind damals fast gleichzeitig eingezogen – sie aus Glauchau, ich aus Dresden –, beide am Anfang unserer leistungssportlichen Laufbahn. Mit Tino verband mich parallel der Schulwechsel nach Leipzig. Er war dort bereits fest im Verein verankert, tief verwurzelt in der Breitensportarbeit der Sportlöwen. Wir haben beide Judo gemacht, aber auf sehr verschiedenen Pfaden: ich im Leistungssport, Tino im Herzen des Vereins.

Annett ging konsequent den Weg des Leistungssports. Junioren-Europameisterin, Europameisterschafts-Bronze, Olympiabronze 2004, Platz fünf 2008. Eine Karriere, die in ihrer Konstanz und Qualität zu den stärksten im deutschen Frauenjudo gehört. Danach blieb sie dem Sport treu: journalistische Arbeit, Produktion, Moderation, Livestream-Kommentierung für den Weltverband und für die Europäische Judo-Union, mediale Begleitung der deutschen Judo-Nationalmannschaft. In Paris kommentierte sie für die ARD die Olympischen Spiele – der Höhepunkt dieser zweiten Karriere. Nach fast 20 Jahren ohne offizielle Auszeichnung ist der sechste Dan, den der Deutsche Judobund ihr nun verleiht, überfällig und verdient.

Meine Verbindung zu Tino verlief parallel über drei Jahrzehnte. Wir sind seit 1995 befreundet, durch gute und schlechte Zeiten. Während ich im Leistungssport unterwegs war, arbeitete er ununterbrochen für die Sportlöwen. Seit dem Studium habe ich das immer eng begleitet – erst in kleinen Projekten, später als Leiter der Geschäftsstelle und heute gemeinsam mit ihm im Präsidium. Tino übernahm 1999 extrem jung das Präsidentenamt. Er führte den Verein durch die größten Herausforderungen seiner Geschichte, besonders nach dem Hallenbrand 2008. Dass heute 700 Mitglieder bei uns trainieren – davon rund 450 in der Abteilung Judo – ist das Ergebnis dieses Aufbaus. Und es ist mehr als Judo: Wir bieten inzwischen neun Sportarten an und setzen bewusst unseren Anspruch um, ein Verein mit vielen Möglichkeiten zu sein. Leistungssport oder Freizeitsport, Einstieg oder Spitzenbereich – für jedes Leistungsniveau gibt es bei uns qualifizierte Trainerinnen und Trainer. Unsere Kader und unsere Sportschüler zeigen die Stärke im Leistungssport. Unsere große Breite, die vielen Kindergruppen, Aktionen, Reisen und Projekte zeigen die Stärke im Breitensport. Und als Stützpunktverein für Integration durch Sport tragen wir Verantwortung weit über die Matte hinaus.

Tinos Arbeit spiegelt das: In der Südvorstadt leitet er zwei U11-Gruppen mit fast 60 Kindern sowie zwei Anfängerkurse. Rund 140 Judokas gehören zu dieser Außenstelle – eine Struktur, die größer ist als viele eigenständige Vereine in Sachsen. Die Bindung zu seinen Gruppen, zu Kindern und Eltern, ist außergewöhnlich. Der dritte Dan des Judoverbands Sachsen würdigt erstmals diese jahrelange, kontinuierliche Leistung.

Dass wir beide an diesem Tag überrascht wurden, macht den Moment besonders. Wir erfuhren erst am Morgen von der geplanten Ehrung. Und der Rahmen hätte passender kaum sein können: der Leipziger Lions Cup. Nicht nur viele Vereine aus Sachsen waren in der Halle – entscheidend war, dass die eigenen Trainingsgruppen vor Ort waren. Die Kinder von Annett, die seit zwei Jahren voller Leidenschaft mit ihr trainieren, waren da. Die Kinder von Tino, für die er Trainer, Bezugsperson und verlässlicher Mittelpunkt ist, waren da. Eltern, Geschwister, Wegbegleiter – sie alle bildeten den Rahmen dieser Auszeichnung. Genau an dem Ort, an dem Vereinsarbeit sichtbar wird, fanden diese Ehrungen statt.

Heute sind unsere Wege längst zusammengekommen. Tino ist mein bester Freund. Annett ist meine Partnerin und wir stehen gemeinsam auf der Matte, als Eltern und als Trainer. Unsere Familien und unsere Arbeit im Verein bilden einen gemeinsamen Kreis. Dass ich beide ehren durfte, ist für mich mehr als ein offizieller Moment. Es war ein Augenblick, der gemeinsame Jahre zusammengezogen hat – ein Moment, der zeigt, wofür dieser Verein steht.

Ein Moment, der bleibt.

ditpro wird offizieller Partner der Leipziger Sportlöwen

ditpro, das regionale IT-Systemhaus mit Stammstandort Dresden und einer starken Niederlassung im Leipziger Westen, ist neuer Sponsor der Leipziger Sportlöwen. Die Entscheidung für eine Zusammenarbeit entstand aus einem klaren Impuls: ditpro hat unseren Verein gezielt ausgewählt, weil der professionelle Auftritt der Sportlöwen überzeugt hat. Für uns ist das ein wichtiges Signal – ein unabhängiges Unternehmen, ohne persönliche Verbindung zum Verein, erkennt unsere Arbeit und möchte sie unterstützen.

Geschäftsführer Sören Starke:

„Wir freuen uns enorm über die Partnerschaft mit ditpro. Dass ein Unternehmen aus der Region uns bewusst auswählt, weil wir professionell auftreten und zuverlässig arbeiten, ist eine große Anerkennung. ditpro steht für moderne IT-Qualität – wir stehen für modernen Vereinssport. Das passt hervorragend zusammen.“

Als erste gemeinsame Aktion hat ditpro 400 Adventskalender produzieren lassen, die beim Lions Cup sowie an unsere Kinder verteilt wurden. Die Resonanz der teilnehmenden Vereine war ausgesprochen positiv. Viele Trainerinnen und Trainer haben uns direkt vor Ort angesprochen – eine kleine Geste, die den gesamten Wettkampf sichtbar aufgewertet hat. Diese Unterstützung hat gezeigt, wie gut ditpro und die Sportlöwen zusammenpassen.

Wer ist DitPro? – Kurz erklärt

ditpro ist ein inhabergeführtes IT-Systemhaus, das kleine und mittelständische Unternehmen zuverlässig betreut. Die Niederlassung in der Aurelienstraße liegt direkt bei uns im Viertel – überregionaler Service, aber ein Ansprechpartner vor Ort.

Warum diese Partnerschaft zu uns passt

Beide Seiten arbeiten strukturiert, qualitätsorientiert und mit einem langfristigen Blick. ditpro baut nachhaltige, sichere IT-Lösungen. Wir bauen nachhaltige, starke sportliche Strukturen für Kinder, Jugendliche und Erwachsene. So entsteht eine Zusammenarbeit, die fachlich und kulturell sehr gut zusammenpasst.

Mit über 700 Mitgliedern, davon rund 450 aktive Judoka, sind wir der größte Judo-Verein in Mitteldeutschland. ditpro unterstützt damit nicht nur ein lokales Projekt, sondern ein wachsendes, regional bedeutendes Sportnetzwerk.

Geschäftsführer von ditpro Sven Biele: „„Die Leipziger Sportlöwen leisten beeindruckende Arbeit für den Nachwuchs und für die Region. Als IT-Dienstleister wissen wir, wie wichtig es ist, junge Talente zu fördern und Zukunft aktiv mitzugestalten. Darum unterstützen wir den Verein: Er steht für Entwicklung, Fairness und Fortschritt. Werte, die auch unsere tägliche Arbeit prägen. So investieren wir gemeinsam in eine starke und digitale Zukunft für Leipzig.“

Wir sagen Danke an DitPro und freuen uns auf alles, was kommt. Eine Partnerschaft, die nicht nur finanziell wirkt, sondern auch menschlich und gesellschaftlich Wert schafft.

Infoblock

Kurz: ditpro sorgt dafür, dass Unternehmen sicher, performant und stabil arbeiten können – vor Ort und langfristig.