Starker Auftritt auf internationaler Bühne: Hannes Schürer sichert sich beim European Cup Teplice den dritten Platz und bestätigt damit seine derzeitige Form. Der Sportgymnasiast befindet sich aktuell in einem klaren Formhoch, in dem sich Trainingsarbeit und Wettkampfpraxis sichtbar auszahlen.
Die Bronzemedaille reiht sich in eine erfolgreiche Serie ein: Silber bei den Deutschen Meisterschaften sowie Platz zwei in Bremen unterstreichen die Entwicklung des Sechzehnjährigen, der sich zunehmend auch international behauptet.
Der Turnierverlauf verlangte ihm dabei einiges ab. Insgesamt acht Kämpfe absolvierte Schürer.
„Der erste Kampf war für mich der schwerste, weil ich mich noch erschöpft von der Erwärmung gefühlt habe.“
Nach drei Siegen in der Hauptrunde unterlag er lediglich im Pool-Finale Bona Zalan aus Ungarn.
Die anschließende Trostrunde nutzte der Sechzehnjährige konsequent.
„Vorher hatte ich das Gefühl, ich habe einen schlechten Tag. Nach dem verlorenen Kampf habe ich einfach den Kopf ausgeschaltet und neu fokussiert“, beschreibt Schürer den Wendepunkt.
Trotz zwischenzeitlicher Kniebeschwerden blieb er im Turnier stabil und arbeitete sich bis in den Kampf um Bronze vor. Dort setzte er sich gegen den Georgier Giorgi Mtchedlishvili mit zwei Waza-Ari durch und sicherte sich verdient den Podestplatz.
Ausschlaggebend für die aktuelle Entwicklung sieht der Sportgymnasiast vor allem in seiner grundsätzlichen Herangehensweise:
„Der Grund für meinen Erfolg ist, dass ich den Sport liebe und immer hungrig auf Siege bin.“ Ergänzend betont er: „Ich bleibe dran und mache weiter – auch nach einer Niederlage.“
Mit Blick auf die kommenden internationalen Höhepunkte – die Europameisterschaften in Gran Canaria und die Weltmeisterschaften in Guayaquil – bringt sich Schürer damit weiter in eine gute Ausgangsposition.

Letztes Update: 31. März 2026