Zwei Wege seit 1995 – und ein gemeinsamer Moment der Anerkennung

Autor: Sören Starke

Seit vielen Jahren arbeite ich bei den Leipziger Sportlöwen in verantwortlicher Position. Mein eigener Weg im Judo begann im Leistungssport, führte mich später über die Verbandsarbeit in der Europäischen Judo-Union in die Vereinsarbeit und heute in die Geschäftsführung unseres Vereins. Und zwei Personen waren in all diesen Jahren immer wieder Teil meines Weges.

Ich kenne Annett Böhm und Tino Rose seit 1995. Zwei Wege, die völlig unterschiedlich begonnen haben und sich doch nach vielen Jahren wieder kreuzten. Annett habe ich im Sportinternat zum ersten Mal getroffen. Wir sind damals fast gleichzeitig eingezogen – sie aus Glauchau, ich aus Dresden –, beide am Anfang unserer leistungssportlichen Laufbahn. Mit Tino verband mich parallel der Schulwechsel nach Leipzig. Er war dort bereits fest im Verein verankert, tief verwurzelt in der Breitensportarbeit der Sportlöwen. Wir haben beide Judo gemacht, aber auf sehr verschiedenen Pfaden: ich im Leistungssport, Tino im Herzen des Vereins.

Annett ging konsequent den Weg des Leistungssports. Junioren-Europameisterin, Europameisterschafts-Bronze, Olympiabronze 2004, Platz fünf 2008. Eine Karriere, die in ihrer Konstanz und Qualität zu den stärksten im deutschen Frauenjudo gehört. Danach blieb sie dem Sport treu: journalistische Arbeit, Produktion, Moderation, Livestream-Kommentierung für den Weltverband und für die Europäische Judo-Union, mediale Begleitung der deutschen Judo-Nationalmannschaft. In Paris kommentierte sie für die ARD die Olympischen Spiele – der Höhepunkt dieser zweiten Karriere. Nach fast 20 Jahren ohne offizielle Auszeichnung ist der sechste Dan, den der Deutsche Judobund ihr nun verleiht, überfällig und verdient.

Meine Verbindung zu Tino verlief parallel über drei Jahrzehnte. Wir sind seit 1995 befreundet, durch gute und schlechte Zeiten. Während ich im Leistungssport unterwegs war, arbeitete er ununterbrochen für die Sportlöwen. Seit dem Studium habe ich das immer eng begleitet – erst in kleinen Projekten, später als Leiter der Geschäftsstelle und heute gemeinsam mit ihm im Präsidium. Tino übernahm 1999 extrem jung das Präsidentenamt. Er führte den Verein durch die größten Herausforderungen seiner Geschichte, besonders nach dem Hallenbrand 2008. Dass heute 700 Mitglieder bei uns trainieren – davon rund 450 in der Abteilung Judo – ist das Ergebnis dieses Aufbaus. Und es ist mehr als Judo: Wir bieten inzwischen neun Sportarten an und setzen bewusst unseren Anspruch um, ein Verein mit vielen Möglichkeiten zu sein. Leistungssport oder Freizeitsport, Einstieg oder Spitzenbereich – für jedes Leistungsniveau gibt es bei uns qualifizierte Trainerinnen und Trainer. Unsere Kader und unsere Sportschüler zeigen die Stärke im Leistungssport. Unsere große Breite, die vielen Kindergruppen, Aktionen, Reisen und Projekte zeigen die Stärke im Breitensport. Und als Stützpunktverein für Integration durch Sport tragen wir Verantwortung weit über die Matte hinaus.

Tinos Arbeit spiegelt das: In der Südvorstadt leitet er zwei U11-Gruppen mit fast 60 Kindern sowie zwei Anfängerkurse. Rund 140 Judokas gehören zu dieser Außenstelle – eine Struktur, die größer ist als viele eigenständige Vereine in Sachsen. Die Bindung zu seinen Gruppen, zu Kindern und Eltern, ist außergewöhnlich. Der dritte Dan des Judoverbands Sachsen würdigt erstmals diese jahrelange, kontinuierliche Leistung.

Dass wir beide an diesem Tag überrascht wurden, macht den Moment besonders. Wir erfuhren erst am Morgen von der geplanten Ehrung. Und der Rahmen hätte passender kaum sein können: der Leipziger Lions Cup. Nicht nur viele Vereine aus Sachsen waren in der Halle – entscheidend war, dass die eigenen Trainingsgruppen vor Ort waren. Die Kinder von Annett, die seit zwei Jahren voller Leidenschaft mit ihr trainieren, waren da. Die Kinder von Tino, für die er Trainer, Bezugsperson und verlässlicher Mittelpunkt ist, waren da. Eltern, Geschwister, Wegbegleiter – sie alle bildeten den Rahmen dieser Auszeichnung. Genau an dem Ort, an dem Vereinsarbeit sichtbar wird, fanden diese Ehrungen statt.

Heute sind unsere Wege längst zusammengekommen. Tino ist mein bester Freund. Annett ist meine Partnerin und wir stehen gemeinsam auf der Matte, als Eltern und als Trainer. Unsere Familien und unsere Arbeit im Verein bilden einen gemeinsamen Kreis. Dass ich beide ehren durfte, ist für mich mehr als ein offizieller Moment. Es war ein Augenblick, der gemeinsame Jahre zusammengezogen hat – ein Moment, der zeigt, wofür dieser Verein steht.

Ein Moment, der bleibt.

ditpro wird offizieller Partner der Leipziger Sportlöwen

ditpro, das regionale IT-Systemhaus mit Stammstandort Dresden und einer starken Niederlassung im Leipziger Westen, ist neuer Sponsor der Leipziger Sportlöwen. Die Entscheidung für eine Zusammenarbeit entstand aus einem klaren Impuls: ditpro hat unseren Verein gezielt ausgewählt, weil der professionelle Auftritt der Sportlöwen überzeugt hat. Für uns ist das ein wichtiges Signal – ein unabhängiges Unternehmen, ohne persönliche Verbindung zum Verein, erkennt unsere Arbeit und möchte sie unterstützen.

Geschäftsführer Sören Starke:

„Wir freuen uns enorm über die Partnerschaft mit ditpro. Dass ein Unternehmen aus der Region uns bewusst auswählt, weil wir professionell auftreten und zuverlässig arbeiten, ist eine große Anerkennung. ditpro steht für moderne IT-Qualität – wir stehen für modernen Vereinssport. Das passt hervorragend zusammen.“

Als erste gemeinsame Aktion hat ditpro 400 Adventskalender produzieren lassen, die beim Lions Cup sowie an unsere Kinder verteilt wurden. Die Resonanz der teilnehmenden Vereine war ausgesprochen positiv. Viele Trainerinnen und Trainer haben uns direkt vor Ort angesprochen – eine kleine Geste, die den gesamten Wettkampf sichtbar aufgewertet hat. Diese Unterstützung hat gezeigt, wie gut ditpro und die Sportlöwen zusammenpassen.

Wer ist DitPro? – Kurz erklärt

ditpro ist ein inhabergeführtes IT-Systemhaus, das kleine und mittelständische Unternehmen zuverlässig betreut. Die Niederlassung in der Aurelienstraße liegt direkt bei uns im Viertel – überregionaler Service, aber ein Ansprechpartner vor Ort.

Warum diese Partnerschaft zu uns passt

Beide Seiten arbeiten strukturiert, qualitätsorientiert und mit einem langfristigen Blick. ditpro baut nachhaltige, sichere IT-Lösungen. Wir bauen nachhaltige, starke sportliche Strukturen für Kinder, Jugendliche und Erwachsene. So entsteht eine Zusammenarbeit, die fachlich und kulturell sehr gut zusammenpasst.

Mit über 700 Mitgliedern, davon rund 450 aktive Judoka, sind wir der größte Judo-Verein in Mitteldeutschland. ditpro unterstützt damit nicht nur ein lokales Projekt, sondern ein wachsendes, regional bedeutendes Sportnetzwerk.

Geschäftsführer von ditpro Sven Biele: „„Die Leipziger Sportlöwen leisten beeindruckende Arbeit für den Nachwuchs und für die Region. Als IT-Dienstleister wissen wir, wie wichtig es ist, junge Talente zu fördern und Zukunft aktiv mitzugestalten. Darum unterstützen wir den Verein: Er steht für Entwicklung, Fairness und Fortschritt. Werte, die auch unsere tägliche Arbeit prägen. So investieren wir gemeinsam in eine starke und digitale Zukunft für Leipzig.“

Wir sagen Danke an DitPro und freuen uns auf alles, was kommt. Eine Partnerschaft, die nicht nur finanziell wirkt, sondern auch menschlich und gesellschaftlich Wert schafft.

Infoblock

Kurz: ditpro sorgt dafür, dass Unternehmen sicher, performant und stabil arbeiten können – vor Ort und langfristig.

Wenn viele Hände zusammenarbeiten: ein gelungener Lions Cup 2025

Die vierte Auflage des Lions Cup brachte einen neuen Teilnahmerekord. Rund 450 Starterinnen und Starter – viele davon mit Doppelstarts – sorgten für volle Matten und einen langen Wettkampftag. Trotz der vielen Teilnehmenden lief der Lions Cup reibungslos. Unsere Blockstruktur bewährte sich erneut. Das wurde uns auch durch das positive Feedback vieler Trainerinnen und Trainer bestätigt.

Dass dieses Turnier so gut läuft, liegt vor allem an den Menschen, die es tragen. Unser Helferteam war groß, präsent und zuverlässig. Viele Aufgaben wurden parallel gestemmt – Tischbesetzungen, Kampffolgen, Aufbau, Abbau, technische Betreuung, Verpflegung. Sichtbar wurde ein Verein, der Verantwortung teilt und gemeinsam arbeitet. Genau so wollen wir Wettkämpfe ausrichten. Vielen Dank an alle, die diesen Lions Cup möglich gemacht haben.

Top Team

U9

JC Halle

Top Team

U11

PSV Leipzig

Top Team

U13

PSV Freital

Begeistert zeigte sich auch Geschäftsführer Sören Starke:

„Gestern hat man richtig gesehen, was unseren Verein stark macht: viele helfende Hände, gutes Teamwork und Leute, die einfach machen. So viele Helferinnen und Helfer aus allen Altersgruppen – das war beeindruckend. Es hat Spaß gemacht zu sehen, wie gut alles lief, wie ruhig und organisiert der Tag ablief und wie selbstverständlich alle anpackten.“

Großer Dank gilt auch unserem Kampfrichterteam. Ein überwiegend junges Team hat den Lions Cup souverän geleitet und dabei wertvolle Turniererfahrung gesammelt. Unsere Hauptkampfrichterin Hermine Just hat aufmerksam geführt, unterstützt und sicher durch den Tag navigiert. Ein intensiver Einsatz – mit starkem Ergebnis. Wir hoffen sehr, dass wir viele von ihnen im kommenden Jahr wieder begrüßen dürfen.

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Vereine
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Bundesländer
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Ebenso bedanken wir uns bei unserem Sponsor ditpro. Die Weihnachtskalender, die an die Kinder verteilt wurden, sorgten für echte Begeisterung und viele strahlende Gesichter. Eine schöne Geste und ein Beitrag, der sichtbar Freude gebracht hat.

Für 2026 planen wir kleinere Anpassungen und weitere Verbesserungen mit dem Ziel, das Turnierende früher zu realisieren. Dazu werden wir das Teilnehmerfeld begrenzen und Abläufe weiter optimieren. Unser eigener Anspruch und das positive Feedback der Vereine motivieren uns, den Lions Cup weiterzuentwickeln.

Wir wünschen allen Judovereinen ein schönes Jahresende und freuen uns auf 2026.

Noch viel mehr fantastische Bilder gibt es bei Björn Friedel: Foto-Galerie

Deutsche Vereinsmeisterschaft: Sportlöwen unter Deutschlands besten U18-Teams

Mit dem ersten Platz bei der Mitteldeutschen Vereinsmannschaftsmeisterschaft hatten sich die Leipziger Sportlöwen souverän für die Deutsche Vereinsmannschaftsmeisterschaft (DVMM) der U18 qualifiziert. In Rüsselsheim wartete nun die nationale Spitze – ein echtes Highlight der Saison. Gemeinsam mit Gaststartern aus Crimmitschau und Schkeuditz trat das Team mit großer Vorfreude und viel Motivation an.

Auftaktgegner war die Mannschaft aus Hannover/Grasdorf – und direkt wurde es ein echter Krimi. Moritz, Nazar und Hannes brachten wichtige Siege. Roman und Rolland mussten sich geschlagen geben. Die Entscheidung fiel im letzten Kampf: Dwayne behielt im Golden Score die Nerven und sicherte mit einem Yuko den knappen Mannschaftssieg – Spannung pur bis zum Schluss.
Auch gegen Berlin blieb es eng. Nazar und Hannes punkteten, doch Niederlagen von Hordii, Emil, Dwayne und Moritz bedeuteten am Ende eine denkbar knappe 2:4-Niederlage. Wieder hing alles bis zuletzt in der Schwebe – doch diesmal fehlte das entscheidende Quäntchen.
Gegen die Kampfgemeinschaft Homburg/Wiesbaden zeigte das Team dann seine ganze Klasse. Mit Siegen von Dwayne, Moritz, Nazar, Roman und Hannes gelang ein souveräner 5:1-Erfolg – die Sportlöwen waren wieder voll dabei.
Im letzten Vergleich gegen den JCL verlief der Start unglücklich. Rolland geriet früh unter Druck, danach verloren auch Nazar und Dwayne ihre Kämpfe äußerst knapp – teils durch Shido-Entscheidungen. Hannes und Moritz hielten das Team mit ihren Siegen im Rennen, doch am Ende fiel das Ergebnis hauchdünn gegen die Sportlöwen aus.

Damit belegte unser Team einen starken 7. Platz. Trainer Sebastian Hampel zeigt sich stolz auf das Team:

„Was die Jungs bis hierhin geleistet haben, ist alles andere als selbstverständlich. Von der Qualifikation über die MDVMM bis zur Deutschen Meisterschaft – das war ein langer, intensiver Weg. Wir hatten starke Kämpfe, enge Entscheidungen und haben als Team zusammengehalten. Darauf können alle wirklich stolz sein.“

Das Fazit bleibt durchweg positiv: Ein starkes Turnier auf höchstem nationalem Niveau, mit vielen engen Begegnungen, großem Einsatz und einem Team, das bis zum letzten Kampf geschlossen auftrat.

Das Team:

Gewichtsklasse Sportler
-50 kg Dwayne Kretzschmar
-55 kg Moritz Mäder
-60 kg Roman Pluhatyrov
Nazar Hots
-66 kg Emil Elias Tischler
Anton Beck
-73 kg Hordii Shuliakovskyi
Hannes Schürer
+73 kg Rolland Kohl

Wartburgpokal: Sportlöwen behaupten sich bei starker Konkurrenz

Der Wartburgpokal gehört seit Jahren zu den festen Terminen im Judo-Kalender und richtet sich vor allem an ambitionierte Nachwuchsjudoka. Es zählt seit jeher zu den größten Turnieren der Region. Mit über 500 Teilnehmenden (in den Altersklassen U10, U13, U15, U18 sowie Männer/Frauen) und über 45 Vereinen aus mehr als 5 Bundesländern wurde das Turnier seinem Ruf auch dieses Jahr wieder mehr als gerecht.

Die Sportlöwen starteten mit einer kleinen aber motivierten Truppe in den Altersklassen U10 und U13. Trotz starker Konkurrenz und hoher Belastung überzeugten unsere Kämpferinnen und Kämpfer mit technisch vielseitigem und entschlossenem Judo.

Trainerin Annett Böhm fasst ihren Eindruck so zusammen: „Wir haben heute sehr starke Kämpfe gesehen, die Kinder haben sich technisch sehr vielseitig gezeigt. Dass bei diesem hohen Niveau so viele unserer Starterinnen und Starter eine Medaille gewinnen, spricht klar für ihre Leistung.“

Besonders gefreut habe sie sich über die Medaille von Mark Gotgelf, der in Ermangelung eines Gegners in einer höheren Gewichtsklasse antrat und sich trotzdem mit Bronze belohnen konnte.

Gold

Malina Rose

Edda Böhl

Silber

Lotta Bahsitta

Bronze

Mark Gotgelf

Alfred Schubert

Felix Böhl

Rekordbeteiligung beim Lions Cup: 520 Judoka aus neun Bundesländern

Der Lions Cup 2025 erreicht eine neue Bestmarke. Insgesamt 520 Meldungen sind eingegangen – so viele wie nie zuvor. 145 Kinder der Leipziger Sportlöwen gehen an den Start, dazu kommen rund 370 Teilnehmende aus 49 Gastvereinen. Besonders freuen wir uns über die erneute Teilnahme einer Mannschaft aus Tschechien, die dem Turnier eine internationale Note verleiht.

Ablaufplan

Die Halle öffnet um 7:45 Uhr.

U11

Meldeschluss: bis 8:15 Uhr.     
Auslosung: 8:30 Uhr.     
Eröffnung: 8:50 Uhr
Wettkampfbeginn: 9:00 Uhr
Wettkampfende: gegen 11:45 Uhr

U9

Meldeschluss: bis 10:45 Uhr
Wettkampfbeginn: 11:45 Uhr
Wettkampfende: 13:00 Uhr

U13

Meldeschluss: 12:00 Uhr
Wettkampfbeginn: 13:00 Uhr 
Wettkampfende: 15:45 Uhr

Die Vorbereitungen laufen bereits auf Hochtouren. Unsere fünf Wettkampfflächen sind vorbereitet, die Abläufe stehen, und das Organisationsteam arbeitet die letzten Listen und Kontrollschritte durch.

Der Lions Cup bildet auch in diesem Jahr den sportlichen Abschluss. Die starke Resonanz zeigt, welchen Stellenwert das Turnier inzwischen erreicht hat. Wir freuen uns darauf, am Wochenende zahlreiche Judoka und Gäste in unserer schönen Messestadt begrüßen zu können.

Sportlöwen-U11 belegt Platz fünf beim Jenaer Mannschaftsturnier

Nach den Mannschaftsevents der U13, U15 und U18 durften Am Wochenende auch die jüngsten Sportlöwen Team-Wettkampfluft schnuppern. Beim traditionsreichen Mannschaftsturnier in Jena ging ein U11-Team der Sportlöwen an den Start. Das Turnier ist seit Jahren für seine tolle Organisation und den familiären Charakter bekannt – auch in diesem Jahr bot es beste Bedingungen für einen spannenden Wettkampftag.

Gekämpft wurde in den Gewichtsklassen -28, -32, -37, -42 und +42 kg im vorgepoolten K.o.-System. Im Poolverlauf erkämpfte sich das Sportlöwen-Team zwei Siege und musste zwei denkbar knappe Niederlagen hinnehmen. Damit belegten die Leipziger am Ende Platz drei im Pool und verpassten nur hauchdünn den Einzug ins Halbfinale. Im anschließenden Kampf um Platz fünf zeigten die Kinder noch einmal großen Teamgeist und sicherten sich mit einem 3:2-Erfolg einen starken fünften Platz.

Trainer Aaron Schneider zeigte sich sehr zufrieden mit dem Auftritt der Mannschaft:

„Das war ein tolles Turnier mit einer starken Truppe. Die Kämpfe waren extrem knapp, es hätte auch ganz anders ausgehen können. Genau das zeigt aber, dass wir auch im Jugendbereich vorne mit dabei sind. Wir freuen uns schon sehr auf die nächste Auflage.“

Für die jungen Sportlöwen war das Mannschaftsturnier in Jena nicht nur sportlich wertvoll, sondern auch ein besonderes Erlebnis im Team – mit Anfeuern, Mitfiebern und gemeinsamem Kämpfen für die Mannschaft.

 

Heimkampf im Mai: Verbandsliga-Termine sind veröffentlicht

Mit der Veröffentlichung der Ligatermine für 2026 steht fest: Die kommende Saison verspricht Spannung – und die Leipziger Sportlöwen sind erneut mit zwei Teams vertreten. Sowohl die Frauenmannschaft als auch das Männerteam starten in der Verbandsliga und freuen sich auf eine intensive und erfolgreiche Wettkampfrunde.

Verbandsliga Frauen

Die Frauen eröffnen ihre Saison am 21. März beim PSV Leipzig und kämpfen am 6. Juni beim CPSV weiter. Beide Kampftage bringen starke Begegnungen und bieten eine gute Gelegenheit, den jungen Kader weiter zu entwickeln und wertvolle Punkte zu sammeln.

VERBANDSLIGA FRAUEN 2026 

Kampftage


21. März – beim PSV Leipzig

6. Juni – beim Chemnitzer PSV

Verbandsliga Männer

Die Männer treten an vier Kampftagen an. Besonders im Fokus steht der Heimkampf am 23. Mai, der in der Schule in der Helmholtzstraße ausgetragen wird – nur wenige Meter von unserer Halle entfernt. Ein kurzer Weg für alle Fans, Kinder, Eltern und Vereinsmitglieder, die unsere Mannschaft lautstark unterstützen möchten.

Die übrigen Begegnungen finden am 7. März, 28. März und 13. Juni statt. Der Kader ist motiviert und bereit für eine Saison mit anspruchsvollen Duellen und vielen Chancen.

VERBANDSLIGA MÄNNER 2026

Kampftage


7. März – PSV Kamenz / Judo Holzhausen
28. März – JV Ippon Rodewisch / PSV Leipzig
23. Mai – Leipziger Sportlöwen (HEIMKAMPF)
Austragungsort: Schule Helmholtzstraße, Leipzig
13. Juni – VfL Riesa (Finalrunde)

Fortschritt sichtbar machen: 60 Sportlöwen schwitzen beim jährlichen Fitnesstest

Am Buß- und Bettag wurde bei den Leipziger Sportlöwen wieder geschwitzt: Rund 60 Judoka der U13 und U15 nahmen am jährlichen Fitnesstest teil – einem festen Bestandteil im Trainingsjahr und einem wichtigen Werkzeug für die Messung der sportlichen Entwicklung.

Der Test umfasst verschiedenste Bereiche der athletischen Grundausbildung: Kraftübungen, Beweglichkeitschecks, turnerische Elemente sowie allgemeine athletische Tests. Dabei geht es nicht um ein Ranking, sondern um die individuelle Standortbestimmung: Die Kinder können sehen, wie sie sich im Vergleich zum Vorjahr verbessert haben, und das Trainerteam erkennt, in welchen Bereichen die Trainingsschwerpunkte weiter angepasst werden können.

Trotz des Feiertags waren die Teilnehmenden hochmotiviert und zeigten starke Leistungen. Der Fitnesstest liefert jedes Jahr wertvolle Hinweise dafür, wie sich die Sportlerinnen und Sportler abseits von Wettkampfmatte und Judotechnik entwickeln – ein wichtiger Baustein für langfristigen Fortschritt.

Spannend bis zuletzt: Sportlöwenteam gewinnt die MDVMM

Bei der Mitteldeutschen Vereinsmannschaftsmeisterschaft (MDVMM) der U18 erlebten die Leipziger Sportlöwen einen echten Judo-Krimi. Neun Mannschaften gingen an den Start, um sich mit einem Podestplatz für die Deutsche Vereinsmannschaftsmeisterschaft zu qualifizieren.

Der Auftakt hätte dramatischer kaum sein können: Gegen den Judoclub Leipzig endete die Begegnung 3:3, sogar die Unterpunkte waren identisch. Der Entscheidungskampf ging an den JCL – auf dem Papier bedeutete das eigentlich den Gang in die Hoffnungsrunde. Doch ein glücklicher Umstand spielte dem Team Team in die Karten: Die Begegnung wurde aufgrund eines Regelverstoßes der Gegnermannschaft zu unseren Gunsten gewertet. Damit standen die Sportlöwen plötzlich im Halbfinale.

Dort wartete mit dem JC Jena ein starkes und taktisch cleveres Team. Doch die Truppe ließ sich nicht beirren, drehten in den entscheidenden Momenten auf und sicherten sich mit einem 4:2 den Finaleinzug.

Im Finale gegen Halle trafen zwei Mannschaften auf absoluter Augenhöhe aufeinander – eine Begegnung mit allem, was Judo ausmacht: Spannung, Führungswechsel, Emotionen. Am Ende behielten die Sportlöwen die Nerven und krönten sich verdient zum Mitteldeutschen Vereinsmeister.

Trainer Sebastian Hampel fasst den Tag zusammen:

„Das war ein wirklich denkwürdiger Tag mit Höhen und Tiefen. Nach der Auftaktniederlage hätte es auch ganz anders laufen können, aber die Jungs haben sich gegenseitig getragen und in jeder Begegnung gefightet. Die Atmosphäre bei diesen Teamevents ist einfach besonders – und heute hat sie uns bis ganz nach oben getragen.“

Mit dem Titel im Gepäck geht der Blick nun nach vorn: Am 30. November starten die Sportlöwen bei der Deutschen Vereinsmannschaftsmeisterschaft in Rüsselsheim – und wollen auch dort ein Wörtchen mitreden.

Fotos: Moritz Beck / moritz.shoots

U15-Sportlöwen holen Bronze bei Mixed-Teammeisterschaft

Bei der diesjährigen Mitteldeutschen Vereinsmannschaftsmeisterschaft der U15 traten die Leipziger Sportlöwen im Mixed-Team-Wettbewerb an – und mussten schon vor Beginn flexibel bleiben: Kurzfristige Ausfälle sorgten dafür, dass das Team einige Gewichtsklassen unbesetzt lassen, bzw. kurzfristigen Ersatz suchen musste. Trotzdem ging die Mannschaft geschlossen und motiviert an den Start.

In der ersten Begegnung wartete mit dem Judoclub Leipzig gleich ein extrem starkes Team. Die Sportlöwen unterlagen deutlich, sammelten aber wertvolle Erkenntnisse für die nächsten Kämpfe. Gegen Rodewisch wurde es anschließend richtig knapp – die Begegnung ging unglücklich verloren, obwohl viele Einzelkämpfe heiß umkämpft waren.
Im dritten Duell folgte dann der Befreiungsschlag: Gegen Freital zeigte das Team eine geschlossene Leistung und sicherte sich den ersten Sieg des Tages.

Mit diesem Rückenwind ging es ins Halbfinale gegen Chemnitz – ein Topteam der Region. Trotz mutiger Auftritte und großem Kampfgeist reichte es nicht für den Finaleinzug. Am Ende stand jedoch ein absolut verdienter dritter Platz und damit die Bronzemedaille.

Trainer Sebastian Hampel zeigte sich entsprechend zufrieden:

„Das Team hat heute wirklich großartig zusammengearbeitet und sich gegenseitig getragen. Jede und jeder hatte im Laufe des Tages einen starken Moment. Klar, mit den unbesetzten Gewichtsklassen und der starken Konkurrenz war nicht jeder Kampf zu gewinnen – aber die Mannschaft hat das Beste daraus gemacht. Bronze ist ein super Ergebnis und völlig verdient.“

 

Erfolgreicher Formcheck für 2026: Sportlöwen in Kamenz

Beim Challenge Cup in Kamenz waren die Sportlöwen mit einer kleinen, aber engagierten Delegation vertreten. Sportler aus der U13 und der U15 waren mit dabei – und lieferten in beiden Altersklassen starke Leistungen.

In der U13 gingen drei Athleten des Jahrgangs 2015 an den Start. Eigentlich noch in der U11 gelistet, darf der Jahrgang 2015 schon in der U13 starten – so soll schon einmal Erfahrung in der neuen Altersklasse gesammelt werden, um den regulären Wechsel im Januar angenehmer zu gestalten. Justus Princ erkämpfte sich einen starken zweiten Platz, doch auch die anderen beiden Starter zeigten viel Mut und gute Ansätze. Trainer Tobias Mathieu war zufrieden:

„Das war ein sehr guter Testwettkampf. Harte Kämpfe, aber immer machbare Aufgaben – genau das, was wir wollten. Die Jungs haben viel ausprobiert, viel gelernt und richtig gut durchgezogen. Die vielen U13-Wettkämpfe der letzten Monate zahlen sich aus.“

Die U13 blickt damit auf wichtige Aufgaben voraus: Im ersten Halbjahr 2026 warten die Landesmeisterschaft und der Sparkassenpokal – zwei anspruchsvolle Events, für die solche Vorbereitungsturniere Gold wert sind.

In der U15 traten Bruno Reitmann, Hugo Hartlich, Felix Voßler und Hamza Khalifa an. Bruno verlor zwar seinen Auftaktkampf, legte danach aber drei Ippon-Siege hin und holte Bronze. Hugo sicherte sich souverän Gold nach zwei klaren Erfolgen, genau wie Felix, der seinen Turniertag ebenfalls dominant gestaltete und ganz oben auf dem Treppchen landete. Hamza kämpfte mutig in einer höheren Gewichtsklasse, musste sich dort aber knapp geschlagen geben.

Trainer Sebastian Hampel zum Wettkampftag:

„Inhaltlich war das ein richtig guter Auftritt. Viele dominante Momente, viele klare Siege – die Entwicklung stimmt. Man sieht, dass die Jungs auf einem sehr guten Weg sind.“

Ein schöner Zusatzmoment: Mit Edwin Springer stand ein neu ausgebildeter Kampfrichter der Sportlöwen offiziell auf der Matte – ein weiteres Zeichen für die wachsende Struktur im Verein.

Gold

Felix Voßler

Hugo Hartlich

Silber

Justus Princ

Bronze

Bruno Reitmann

Wintermarkt pausiert – Neustart im kommenden Jahr geplant

In diesem Jahr kann der Wintermarkt leider nicht stattfinden. Die Rückmeldungen aus der Elternschaft waren zu gering, um ein Fest dieser Größe verlässlich zu planen. Das ist schade, denn es lagen bereits viele schöne und kreative Ideen vor, die ein stimmungsvolles Event versprochen hätten.

Ein aufrichtiger Dank geht an die engagierte kleine Crew, die sich frühzeitig eingebracht hat. Ihre Ideen, Ihre Zeit und Ihre Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen, waren außergewöhnlich wertvoll. Ohne Sie hätte es keinen Planungsstart gegeben.

Auch wenn es diesmal personell nicht gereicht hat, soll der Blick nach vorn gehen. Präsidium und Geschäftsführung möchten das Konzept nicht aufgeben. Mit einer frühzeitigen Ansprache auf den Elternabenden im kommenden Jahr besteht eine klare Chance auf mehr Unterstützung – und damit auf einen neuen Versuch.

Vielen Dank an alle, die in diesem Jahr mitgedacht und mitgeholfen haben. Das bleibt nicht unbeachtet und ist für den nächsten Anlauf eine solide Grundlage.

LVMM U13 – Doppel-Bronze für die Sportlöwen bei Teamevent

Bei der Landesvereinsmannschaftsmeisterschaft (LVMM) der U13 in Rodewisch traten die Leipziger Sportlöwen mit einem weiblichen und einem männlichen Team an – und beide holten am Ende einen verdienten dritten Platz. Trotz schwieriger Voraussetzungen, denn einige Gewichtsklassen konnten krankheits- und verletzungsbedingt nicht besetzt werden, zeigte der Nachwuchs beeindruckenden Einsatzwillen und echten Teamgeist.

Beide Teams gewannen jeweils eine Vorrundenbegegnung und zogen damit ins Halbfinale ein. Dort reichte es gegen die stark aufgestellten Gegnerteams zwar nicht für den Finaleinzug, aber in vielen Duellen wurde sichtbar, wie sehr die Kinder für ihre Mannschaft kämpfen wollten. Einige Athletinnen und Athleten starteten sogar in höheren Gewichtsklassen und holten trotz des Gewichtsnachteils wichtige Punkte – ein starkes Zeichen für Mut und Zusammenhalt.

Trainer Tobias Mathieu betonte nach dem Wettkampftag die besondere Atmosphäre solcher Teamevents:

„Mannschaftswettkämpfe sind immer etwas Besonderes. Das Gruppengefühl ist viel stärker als bei Einzelturnieren. Die Kinder feuern sich an, freuen sich gemeinsam über Siege und trösten sich bei Niederlagen – diese Stimmung setzt oft Kräfte frei, die man vorher kaum erahnt. Trotz unbesetzter Gewichtsklassen haben wir das Maximum herausgeholt. Die Bronzemedaillen sind absolut verdient.“

Insgesamt war die LVMM ein gelungenes Event im Teamformat und ein wertvoller Erfahrungstag für den Nachwuchs – sportlich wie menschlich.

Starker Auftritt der jüngsten Sportlöwen beim Köthener Judoturnier

Am vergangenen Wochenende waren die jüngsten Judoka der Leipziger Sportlöwen beim Köthener Judoturnier im Einsatz. Mit dabei war ein Team aus der U9 und U11 – der Großteil startete in der U9. Das Turnier war mit rund 100 Teilnehmenden überschaubar, aber ordentlich besetzt und bot beste Bedingungen für junge Wettkämpferinnen und Wettkämpfer, um Erfahrungen zu sammeln.

Viele der jungen Sportlöwen haben bisher noch nicht oft an Wettkämpfen teilgenommen, entsprechend groß war die Aufregung – doch die Judoka zeigten tolle Leistungen, sammelten Siege und konnten wichtige Wettkampferfahrungen mitnehmen. Besonders die gute Organisation und das faire Niveau machten das Turnier zu einem gelungenen Tag. Alle hatte zwei bis drei Kämpfe – genug, um gefordert zu werden, ohne überfordert zu sein.

Trainerin Annett Böhm zeigte sich zufrieden:

„Das war ein tolles Turnier, besonders für unsere noch nicht so erfahrenen Sportlerinnen und Sportler. Genau richtig, um Routine zu entwickeln und mit der Aufregung vor den Kämpfen besser umzugehen.“

In der U9 sicherten sich die Leipziger Sportlöwen sogar den Sieg in der Vereinswertung – ein starker Abschluss und eine perfekte Vorbereitung auf das letzte große Turnier des Jahres: Unser Lions Cup am 30. November.

 

Gold

Lena Reinhold

Zora Conti

Silber

Amelie Rumpf

Kolja Hauenstein

Carl Bergmann

Joscha Kindler

Sofi Sheldija

Bronze

Henrike Petrenz

Lucas Roulitt

Otto Schumann

Fritz Hering

Khaled Alshuibi

Frieda Schwalbe

Anuk Alsleben

Aljoscha Franke

Amira v. Wolffersdorff

Geschenkidee zum Weihnachtsfest

Einzigartig und Persönlich: Unsere Badeschuhe mit Namensdruck

Entdecken Sie die Freude an personalisierten Badeschuhen, die nicht nur praktisch, sondern auch stilvoll und einzigartig sind. Mit Ihrem Namen oder dem Ihrer Lieben aufgedruckt, werden diese Badeschuhe zum perfekten Begleiter für den Strand, das Schwimmbad oder den Wellnessbereich.

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Damit alles pünktlich zum Weihnachtsfest da ist, muss die Bestellung bis zum 30. November bei uns sein. 

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Immer gut gekleidet auf dem Weg zur Judomatte.

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Ohne Judogi, aber mit viel Spaß – U13-Wochenende in Körba

Vom 16. bis 19. Oktober verbrachten die beiden U13-Gruppen der Leipziger Sportlöwen ihre traditionelle Wochenendfreizeit im idyllischen „Haus am See“ in Körba. Anders als bei Trainingslagern steht dabei nicht das Judo im Mittelpunkt, sondern gemeinsame Erlebnisse, Teamgeist und jede Menge Bewegung an der frischen Luft.

Gemeinsam reiste die Gruppe mit dem Zug nach Herzberg, bevor es per Fahrrad weiter nach Körba ging – eine ordentliche Herausforderung, immerhin beträgt die Strecke fast 30 km. Glücklicherweise überstanden aber alle Kinder die Tour verletzungsfrei. Vor Ort erwartete die Gruppe ein abwechslungsreiches Programm: Freizeit auf dem vielfältig eingerichteten Gelände (Outdoor-Kegeln, Seilbahnfahren, Spielen am See), Pilzesammeln, eine kleine „Olympiade“ und gemütliche Saunaabende sorgten für Spaß und Erholung zugleich. Das Highlight stellte wieder die Alpaka-Wanderung dar. Auch eine kleine zusätzliche Radtour durfte nicht fehlen, bevor es am Sonntag wieder zurück nach Leipzig ging.

Für Kinder, Eltern und Trainerteam war die Freizeit ein voller Erfolg – geprägt von guter Stimmung, viel Lachen und neuen Freundschaften.
Trainer Tobias Mathieu fasste das Wochenende treffend zusammen:

„Das ist jedes Jahr wieder eine tolle Erfahrung. Die Kinder wachsen als Gruppe zusammen und mischen sich auch über die Trainingsgruppen hinweg.
Es sorgt oft für Überraschung, dass wir auch mal etwas ohne Judogi machen – aber genau das gehört eben auch zum Vereinsgedanken dazu: Miteinander eine gute Zeit haben!“

„Ich hol mir die Medaille“ – Hannes Schürer überzeugt mit Bronze beim European Cup in Győr

Beim European Cup der Altersklasse U18 im ungarischen Győr standen am 7. und 8. November 494 Judoka aus 24 Nationen auf der Matte. Mitten im internationalen Feld: das Team Sachsen – darunter auch die Leipziger Sportlöwen Hannes Schürer und Anna Reitmann. Für Hannes wurde es ein Turnier, das er so schnell nicht vergessen wird.

Der erst 15-Jährige sicherte sich in der Gewichtsklasse bis 73 kg eine verdiente Bronzemedaille – eine Leistung, die nicht nur innerhalb des Teams für Jubel sorgte.

„Hannes hat das beste Judo gezeigt, das ich bisher von ihm gesehen habe“, resümierte Trainer Frederik Jäde. „Er war extrem fokussiert, hat clever gekämpft und taktisch die richtigen Entscheidungen getroffen.“

Mit drei Siegen im Stand und zwei im Boden demonstrierte Hannes seine Vielseitigkeit. Schon im Viertelfinale bewies er Nervenstärke, als er einen Rückstand mit einem Armhebel drehte. Im Halbfinale schien der Finaleinzug zum Greifen nah – Hannes führte bereits mit Waza-ari und Yuko, ehe ein kleiner Fehler dem Georgier die entscheidende Chance bot.

„Das war natürlich bitter, aber im Kampfsport wird jeder Fehler sofort bestraft“, so der Coach.

Beeindruckend war vor allem die mentale Stärke des jungen Sportlöwen. Nur kurze Zeit nach der Niederlage kämpfte er sich im kleinen Finale mit voller Entschlossenheit zurück auf die Matte.

„Ich habe gemerkt, dass ich gut drauf bin. Ich wollte mir diese Medaille unbedingt holen“, sagte Hannes.

Dass er bereits Wochen vor dem Turnier im Training gegenüber seinem Trainer selbstbewusst ankündigte, in Győr eine Medaille zu holen, spricht für seine Entschlossenheit. „Das war nicht nur dahingesagt – er hat es gespürt und im Training gezeigt, dass er in Form ist“, so Jäde.

Auch Teamkollege Ali Ghafali überzeugte mit Bronze – bei seinem allerersten European Cup überhaupt. Die starke Leistung der sächsischen Athletinnen und Athleten sorgte für lautstarke Unterstützung an der Matte.

„Unsere Mädels haben Stimmung gemacht wie eine volle Fankurve“, lobte Jäde. „Das hat das ganze Team getragen – auch mich als Trainer.“

Für die Leipziger Sportlöwen ist diese Medaille mehr als nur ein Achtungserfolg.

„Es zeigt, dass unsere Athleten auf internationaler Ebene ganz oben mitmischen können“, betont Jäde. Auch am Stützpunkt sei die Wirkung sofort spürbar gewesen. „Es ist ein starkes Signal: Wir können Europa.“

Jäde sieht in Hannes großes Potenzial: „Wenn wir an ein paar kleinen Stellschrauben arbeiten – vor allem physisch hat er noch Reserven –, kann er im kommenden Jahr in der U18 ganz vorne angreifen.“ Ziel sei es, bei den nächsten European Cups konstant Leistung zu bringen, um sich für einen internationalen Höhepunkt zu qualifizieren.

„Er ist absolut ein Kandidat für die Spitze – nicht irgendwann, sondern im nächsten Jahr.“

Mit Blick auf die nächste Saison ist für Hannes klar:

„Ich will genau da weitermachen, wo ich jetzt stehe – und beim nächsten Mal eine noch bessere Farbe um den Hals haben.“

Anna Reitmann erwischte einen gelungenen Start ins Turnier und setzte sich im ersten Kampf souverän durch. Nach dem Auftaktsieg kam jedoch das frühe Aus im Hauptfeld – ihre zweite Gegnerin nutzte eine kleine Unachtsamkeit konsequent aus. In der Trostrunde blieb Anna trotz engagierter Leistung ebenfalls ohne Erfolg: Eine Würgetechnik beendete auch diesen Kampf vorzeitig. „Den Kampf hätte ich auch gewinnen können – aber so ist Judo“, sagte sie selbstkritisch. Auch wenn es diesmal nicht für eine Platzierung reichte, bleibt sie fester Bestandteil des Perspektivkaders.

Zwei Medaillen beim internationalen Koroška Open – Anna Reitmann überzeugt doppelt

Am 18. und 19. Oktober 2025 fand in Slovenj Gradec das renommierte Koroška Open statt – das größte Judoturnier Sloweniens. In den Altersklassen U16, U18 und U21 traten 626 Athletinnen und Athleten aus 92 Vereinen und 18 Nationen an. Das international stark besetzte Turnier bot Judosport auf höchstem Niveau.

Anna Reitmann ging für das Team Sachsen an den Start und zeigte einen engagierten Doppelstart in der U16 und U18. Mehrere Kämpfe konnte sie insbesondere durch starke Aktionen im Boden gewinnen. Begleitet wurde sie von den Landestrainern des JVS, Daniel Reimer und Mohammad Mansouri.

„Ich war sehr zufrieden mit meiner Leistung, und das Turnier hat mir jetzt wieder Selbstvertrauen gegeben“, so Anna. „Ich freue mich schon auf die kommenden Wettkämpfe, besonders auf den European Cup in Györ, Ungarn.“

Im Anschluss an das Turnier nahm sie noch an einem zweitägigen internationalen Trainingslager teil, das weitere Impulse für die kommenden Herausforderungen setzte.

FuJu-Cup 2025 – Döbeln holt historischen Sieg

Judo trifft Fußball – das macht den FuJu-Cup aus. Am vergangenen Wochenende fand die diesjährige Ausgabe des traditionsreichen Turniers bei den Leipziger Sportlöwen statt. Auch wenn es im Vorfeld einige Schwierigkeiten bei der Terminfindung gab – der erste Termin musste abgesagt werden, der zweite war eher kurzfristig – war die Stimmung in der Halle wie immer großartig.

„Es war wieder ein super Event. Wir haben zwar dieses Jahr nur Platz 2 belegt, aber die Platzierung ist bei dem Turnier zweitrangig – es geht darum, hier Spaß zu haben. Und den hatten wir heute. Ich freue mich schon auf nächstes Jahr.“

– Mannschaftskapitän Pascal Stock, Leipziger Sportlöwen

Das Turnier, bei dem sich alles um die Kombination aus Judo und Mattenfußball dreht, startete wie gewohnt mit dem sportlichen Teil auf der Judomatte. In einer Hin- und Rückrunde kämpften die drei Teams – der Döbelner SC, Grün-Weiß 90 Dresden und die Sportlöwen – in insgesamt sechs Begegnungen um Punkte. Döbeln und Leipzig lagen am Ende mit jeweils drei Siegen gleichauf. Die Entscheidung fiel über die Unterbewertung – und hier hatten die Sportlöwen mit einem einzigen Unterpunkt die Nase vorn. Dresden landete auf Platz 3.

Im zweiten Teil des Turniers blieb man auf der Matte, zog aber die Judojacke aus und holte den Ball: Beim Mattenfußball ging es in einer lockeren Arena-Runde zur Sache. Döbeln holte ein Unentschieden und einen Sieg – das reichte für den ersten Platz im Fußballranking. Dresden wurde Zweiter mit einem Sieg, Leipzig landete mit einem Unentschieden auf Rang drei.

In der Gesamtwertung bedeutete das: Premiere für den Döbelner SC – zum ersten Mal in der Geschichte des FuJu-Cups ging der Gesamtsieg nach Döbeln. Platz 2 für Leipzig, Platz 3 für Dresden.

Eine besondere Geschichte schrieb dabei Anna Lorenz vom Döbelner SC. Sie war nicht nur die einzige Frau im Teilnehmerfeld, sondern gewann auch alle ihre vier Judokämpfe souverän – mit vollem Punkt. Ihre Leistung war ein entscheidender Faktor für den Gesamtsieg ihrer Mannschaft. Auch beim Fußball stand sie mit auf dem Feld. Die Leipziger Sportlöwen setzen sich seit Jahren für gemischte Teams ein – Anna hat eindrucksvoll gezeigt, wie bereichernd das sein kann.

Nach dem Sport wurde traditionell weitergemacht: Erst Sauna, dann gemeinsames Grillen und gemütliches Ausklingen – genau das, was den FuJu-Cup neben der sportlichen Herausforderung so besonders macht.

Ein großer Dank geht an die beiden Nachwuchskampfrichter Kira Müller und Ono Drost, die sich bei diesem Turnier zum ersten Mal in einem Mannschaftswettkampf beweisen durften. Unterstützt wurden sie dabei von Timon Schlenk aus Dresden, der ihnen mit Rat und Ruhe zur Seite stand.

Der FuJu-Cup ergänzt seit einigen Jahren unsere vereinseigene Turnierserie – mit seiner besonderen Mischung aus Judo und Fußball passt er perfekt zu den anderen Formaten: dem Lions Cup für die Altersklassen U11 und U13, dem Lions Open als großes Judo-Bodenturnier für alle Altersgruppen, dem Little Lions Cup für unsere jüngsten Judo-Anfängerinnen und -Anfänger sowie der Champions Trophy, unserem beliebten Matten-Prellballturnier. Jedes dieser Turniere hat seinen eigenen Charakter – und gemeinsam bieten sie für jede Zielgruppe das passende Wettkampferlebnis. Uns macht es große Freude, solche Veranstaltungen auszurichten – vor allem, wenn wir sehen, mit wie viel Spaß und Begeisterung alle dabei sind.