Sarah Müller gewinnt nach halbjähriger Zwangspause

Am ersten Advent reiste eine kleine aber feine Auswahl der Sportlöwen zum Sichtungsturnier des Judo-Verbandes Brandenburg nach Spremberg. Unsere sieben Sportler in den Altersklassen U13 und U15 hatten es mit Sportlern aus drei Bundesländern und drei Nationen zu tun.

In der Altersklasse U13 kämpften sich mit Pia Bartoszewicz, Pepe Seliger und Baba Sok drei Sportler mit Bronze dekoriert aufs Podium, Emiliano Sandoval konnte sich über Silber freuen.

In der U15 startete mit Sarah Müller zwar nur eine Sportlerin, sie setzte dem Abschneiden des Teams bei diesem Turnier aber das Sahnehäubchen auf. Insgesamt viermal musste Sarah in der Gewichtsklasse bis 44 kg auf die Matte. So besiegte sie nicht nur Sportlerinnen aus Polen und Brandenburg , sie gewann nach halbjähriger Verletzungspause alle Kämpfe vorzeitig sowohl im Stand als auch im Boden. Für sie und alle anderen Teilnehmer ein schöner Jahresabschluss außerhalb der sächsischen Matten.

Nächste Woche fahren knapp 50 Sportler zum Jahresabschluss in sächsische Delitzsch, um beim dortigen „Peter & Paul “ Turnier aller Altersklassen, die letzten Medaillen des Jahres 2018 zu erkämpfen.

NEU: Grappling bei den Sportlöwen

Seit November bieten wir eine weitere Kampfsportart an: Grappling/Brazilian Jiu Jitsu

Was ist Grappling/Brazilian Jiu Jitsu?

Grappling (allg. Griffkampf) bezeichnet ein wichtiges Element vieler Kampfsportarten und beinhaltet Würfe, Takedowns, Festhalten, Hebel und Würgegriffe jeglicher Art. Hieraus entstand unter anderem das Brazilian Jiu Jitsu (BJJ).

BJJ ist eine Kampfsportart, die sich ursprünglich aus dem Judo und Jiu Jitsu entwickelt hat. Der Fokus wird dabei auf den Zweikampf am Boden gelegt mit dem Ziel den Körper des Gegners zu kontrollieren und ihn mit Hilfe von Aufgabegriffen (etwa Würgegriffe oder Gelenkhebel) zur Aufgabe zu zwingen. Aus diesem Grund wird Grappling/BJJ oft als „menschliches Schach“ bezeichnet. Man kann seinen ganz eigenen Kampfstil entwickeln, in welchem sich der eigene Charakter und die eigenen körperlichen Attribute widerspiegeln.

Grappling/BJJ kann sowohl im „Gi“ (im traditionellen Kimono, ähnlich einem Judoanzug) als auch „No Gi“ (ohne Kimono in lockerer Trainingskleidung) trainiert werden. Während im Gi zusätzlich die Kleidung gegriffen werden darf, ist im No Gi ausschließlich die Manipulation über den Körper erlaubt. Dadurch unterscheiden sich beide Varianten in Taktik und Geschwindigkeit.

Bin ich zu alt, um mit Grappling/Brazilian Jiu Jitsu anzufangen?

Man ist nie zu alt für etwas, was einen interessiert und Spaß macht. BJJ eignet sich auch für ältere Menschen. Mit “BJJ after 40” gibt es z.B. eine große Gemeinschaft, bei der es sich um BJJ-Training jenseits der 40 dreht. Ganz egal, ob jung, alt, groß, klein, stark oder schwach – Grappling/BJJ kann zur Selbstverteidigung, zur Steigerung der körperlichen Fitness sowie für die Teilnahme an sportlichen Wettkämpfen trainiert werden.

Wer jetzt Lust bekommen hat, kann einfach mal reinschnuppern. Das Training findet immer am Montag (18:30 – 20:00 Uhr und Samstag (12:00 – 14:00 Uhr) statt.

Trainingszeiten

 

U11 sammelt erste internationale Erfahrung

Am vergangenem Wochenende machte sich eine 24-köpfige Sportlöwendelegation auf, um im tschechischen Novy Bor internationale Judoluft zu schnuppern.
In der Altersklasse U9 setzen Ferdinand Hoffmann und Hannes Voßler mit ihren beiden Siegen gleich ein dickes Ausrufezeichen. Vor allem Ferdinand begeisterte seinen Trainer Tino Rose mit tollen Ipponsiegen.
In der Altersklasse U11 gewann Manuel Thomas als einziger Sportler Gold. Die Silbermedaillen erkämpften sich Frieda Baumbach, Ernesto Rosenkranz und  Roan Bischof und mit Bronze dekoriert wurden Leah Kovacs, Maria Gohr, Samiel Kretzschmann und Hannes Schürer.
Im zweiten Teil des Wettkampfprogrammes hatten es die Sportler der U13 und U15 nicht nur mit den starken ausländischen Sportlern, sondern auch mit den ungewohnten Wettkampfregeln zu tun. So durften, im Gegensatz zu heimischen Regeln, alle Sportler über die Schulter fassen und dies bereitete dem einen oder anderen Athleten immense Schwierigkeiten. Am Ende eines langen Wettkampftages konnte sich Stella Dieckmann über ihre Goldmedaille freuen, Silber erkämpften sich Alina Streblau, Edo Dieckmann und Tamino Kraft.
Nach Meinung beider Trainer, Tino Rose und Sebastian Hampel, wird Novy Bor auch im kommenden Jahr wieder im Wettkampfkalender stehen. Wenn möglich, befinden sich die Leipziger Sportlöwen dann vielleicht noch den ein oder anderen Platz im Vereinsklassement weiter vorn.

Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft gesichert

Marie Branser und Lisa Müller freuen sich über ihren Sieg und blicken guten Mutes vorwärts, in Richtung der Deutschen Meisterschaften.

Am 20. und 21. Oktober fanden die Deutschen Pokalmeisterschaften der Männer und Frauen in Kirchberg an der Murr statt.

Die beiden Sportlöwinnen Marie Branser (-78 kg) und Lisa Müller (-70 kg) erkämpften sich nicht nur die Goldmedaille, sondern auch die Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft im Januar.

Herzlichen Glückwunsch vom gesamten Verein, wir drücken euch die Daumen bei den Deutschen Meisterschaften!

Marie Branser krönt sich zum vierten Mal zur Deutschen Hochschulmeisterin

Am 13. Oktober fanden in Aachen die deutschen Hochschulmeisterschaften 2018 statt. Ganze 450 Sportlern stellten sich der Herausforderung gegeneinander zu kämpfen und den, bzw. die Beste unter sich zu ermitteln. Unter den Teilnehmern befand sich auch unsere Sportlerin Marie Branser, Deutsche Hochschulmeisterin der drei Vorjahre. Tatsächlich konnte Marie ihre Platzierung verteidigen und sich somit den vierten Titel in Folge sichern.

Auf Facebook verkündigte sie kurz nach dem Sieg: „Deutsche Hochschulmeisterin 2018! Nachdem die internationale Saison 2018 für mich ziemlich schlecht lief, konnte ich mir heute zum 4. Mal den Deutschen Hochschulmeister Titel sichern. Am kommenden Wochenende geht es bereits weiter mit der Deutschen Pokalmeisterschaft.“

Edo Dieckmann siegreich beim JVS-Sichtungsturnier

Neben der BEM U11 fand dieses Wochenende mit dem „Vogtlandpokalturnier“ in Rodewisch ein zweiter Judohöhepunkt statt. Dieses Jahr fand das Sichtungsturnier des Judoverbandes Sachsen sogar erstmals mit internationaler Beteiligung aus Brasilien statt. Unser einziger Sportler Edo Dieckmann, in diesem Jahr schon Mitteldeutscher Vize-Meister, wollte bei diesem Turnier noch die nötige Platzierung erkämpfen, um seinen bisherigen Kaderstatus weiterhin behalten zu können.

Gleich im ersten Kampf kam es zur Neuauflage des Finales bei den Mitteldeutschen Meisterschaften. Die Losfee bescherte Edo mit Florian Görsch den aktuellen Mitteldeutschen Meister. Zudem konnte Edo noch nie gegen seinen Trainingskameraden vom Stützpunkt in Leipzig gewinnen. Aber wenn man immer an sich glaubt, dann ist vieles möglich! Und so gewann Edo nicht nur dieses Duell, er besiegte seinen ewigen Kontrahenten vorzeitig mit Ippon. Zwei weitere Punktsiege gegen Kämpfer aus Freital und Halle später, konnte Edo dann seinen verdienten Sieg und die nötigen Punkte zum Kadererhalt bejubeln.

Girls-Power bei der Bezirksmeisterschaft

Von links: Hinten: Frieda Baumbach und Maria Gohr; Vorn: Emma Goldschmidt, Leah Kovacs

Am vergangenen Wochenende fand beim PSV Leipzig die diesjährige Bezirkseinzelmeisterschaft der U11 statt. Aus den drei unterschiedlichen Trainingsgruppen unseres Vereines, versuchten insgesamt 14 Sportlerinnen und Sportler, sich einen Platz auf dem Siegerpodest zu erkämpfen. Am besten gelang dies Leah Kovacs, Frieda Baumbach, Maria Gohr und Manuel Thomas welche sich allesamt bis in das Finale vorkämpfen konnten.

Am Ende des Tages konnten folgende Platzierungen und Medaillen belegt bzw. mit nach Hause genommen werden:

Gold: Leah Kovacs, Frieda Baumbach

Silber: Maria Gohr, Manuel Thomas

Bronze: Emma Goldschmidt

5. PLatz: Hannes Schürer, Robert Schiffler

Auf Platz zwei: Manuel Thomas

Sportlöwen erkämpfen ORWO-Pokal

Am Wochenende fuhren die Sportlöwen nach Wolfen, um am dort stattfindenden Orwo-Pokal teilzunehmen. Dem gleichen Ruf folgten auch 17 weitere Vereine. Viel Arbeit also für unsere 29 jungen und kampfhungrigen Judoka.

Am Ende des Tages konnten folgende Platzierungen erzielt werden:

Platz Name Altersklasse
1

Ferdinand Hoffmann,

Hannes Voßler

Maria Gohr

Ernesto Rosenkranz

Hannes Schürer

Stella Dieckmann

Emiliano Sandoval

Jonas Mikosch

Alina Streblau

Edo Dieckmann

Moritz Beck

Tamino Kraft

U9

U9

U11

U11

U11

U13

U13

U13

U15

U15

U15

U15

2

Helene Rose

Frieda Baumbach

Richard Löwe

Anton Beck

 

U11

U11

U11

U11

 

3

Emil Tischler

Mariella Schalle

Minea Brodowski

Jascha Kempe

Anton Türk

Sophie Bowitzky

Baba Sok

Florian Sieber

U9

U11

U11

U11

U11

U11

U13

U13

Cheftrainer Sebastian Hampel sagte zum Wettkampfverlauf: „Die Ergebnisse sprechen für sich, würde ich behaupten. Wir konnten während der Kämpfe sehen, dass im Training auch wirklich etwas hängengeblieben ist. Gestaunt habe ich über die technische Vielfalt, die unsere Sportler zeigten. Besonders hervorzuheben sind hier Hannes Schürer, Hannes Voßler und Ferdinand Hoffmann. Die drei haben wirklich sehr gute Kämpfe geliefert und sollten für ihre außerordentliche Leistung nochmal gelobt werden!“

Tino Rose, unser Vereinsvorsitzender meinte: “ Auch ich fand das technische Repertoire unserer Truppe überraschend. Für manche war das der erste Wettkampf, trotzdem haben sich alle gut geschlagen. Jeder hat sich nach seinen Möglichkeiten angestrengt und man hat gesehen, dass sich das viele Training ausgezahlt hat! So soll das sein und die meisten unserer Teilnehmer wurden ja für ihre Mühen auch mit einer Platzierung belohnt.“

Durch den grandiosen Einsatz unserer Truppe konnte sogar der Mannschaftspokal in Gold gewonnen werden. Dieser wird natürlich im Laufe der folgenden Woche in der heimischen Halle aufgestellt werden und zu bestaunen sein!

Ein totaler Glücksfall

Die Leipziger Sportlöwen feierten am Sonntag ein Jubiläum: 10 Jahre in Lindenau. Vor genau 10 Jahren verlor der Verein durch einen Brand sein altes Zuhause.

 

Die bisherige Sporthalle im Leipziger Osten war bis auf die Grundmauern abgebrannt. Von einem auf den anderen Tag hatten die Sportlöwen keine Trainingsmöglichkeit mehr und niemand wusste, wie es weiter gehen sollte.

Die Stadt Leipzig fand dann eine neue Unterkunft für die Judokas, jedoch in einem komplett anderen Stadtviertel. Diese lehnte der Präsident der Leipziger Sportlöwen, Tino Rose, damals kategorisch ab. „Ich weiß noch ganz genau, wie ich damals sagte: „Nein, in den Westen gehen wir bestimmt nicht. Niemals.“ Denn bis zu dem Brand hatte sein Verein alles, was er brauchte. „Unsere alte Halle war liebevoll ausgebaut. Die Duschen und Umkleiden waren auf einem super Niveau, wir hatten eine fest verlegte Judomatte. Hier im Leipziger Westen stand nur eine alte, heruntergekommene Turnhalle mit einem verwilderten Sportplatz.“

Heute schmunzelt Tino Rose darüber und gesteht ein: „Der Umzug hat sich als totaler Glücksfall erwiesen. Ich denke, jeder, der hier schon einmal war, weiß, wovon ich spreche.“

Er ist immer noch überglücklich, damals das Angebot der Stadt Leipzig angenommen zu haben, nach Lindenau zu ziehen. Denn wie Phönix aus der Asche ist aus der heruntergekommenen Halle ein tolles Sportareal geworden.

Aus der alten Turnhalle entstand in den vergangenen Jahren eine funktionsfähige Halle. Vizepräsident Sören Starke ergänzt: „Nach dem Umzug gab es fast jährlich eine größere Baumaßnahme. Es begann mit den neuen Umkleiden und dem Sanitärtrakt. Anschließend wurde die Außenanlage komplett neu gestaltet, mit Beachvolleyballplätzen, Mehrzweckfeld und einem Grillplatz. Der neue Kraftraum und eine neue Trainerumkleide wurden erst vor wenigen Wochen fertiggestellt. Und die Pläne für eine Sauna liegen schon in der Schublade.“

Der Verein startete nach dem Brand vor zehn Jahren mit rund 130 Mitgliedern. Mittlerweile trainieren bei den Leipziger Sportlöwen knapp 500 Kinder und Erwachsene. Neben der Kernsportart Judo können die Mitglieder mittlerweile aus 6 verschiedenen Sportangeboten wählen. Die Leipziger Sportlöwen sind mittlerweile der zweitgrößte Judo-Verein in Mitteldeutschland.

Zum Jubiläumsfest kamen mehr als 200 Gäste. Ehrengast war Sportamtsleiterin der Stadt Leipzig, Kerstin Kirmes: „Was hier mittlerweile entstanden ist, ist fantastisch und eine absolute Bereicherung für das Stadtviertel.“

Zusammen mit den zahlreichen Gästen genoss sie die Kaffeespezialitäten von der mobilen Espressobar „Leckerrad“ und die deftige Feldküche von Suppen-Kalle. Für die Kinder gab es Zuckerwatte, Kinderschminken, Luftballonmodellage, eine Hüpfburg und die Sportlöwen-Olympiade. Eine Kung Fu- und Feuer-Show beendete die Feier.

Sommerfest findet statt!

An alle Feierwütigen:

Trotz des scheinbar ungeeigneten Wetters, wird unser Sommerfest wie geplant stattfinden. Da es ab 14 Uhr auch nicht mehr regnen soll, steht dem nichts im Weg.

Bringt Hunger, Durst und gute Laune mit, dann können wir gemeinsam auf 10 Jahre Sportlöwen in Lindenau anstoßen. Wir freuen uns schon auf euch!

Angebot für Papa und Mama

Unser Kraftraum ist endlich fertiggestellt und verdient den Namen mittlerweile auch. Er ist zwar klein, aber alle relevanten Geräte und Ergometer sind vorhanden.

Vielleicht haben Sie ja Lust bei uns mit Kraft- bzw Fitnesssport anzufangen. Ihr Kind ist bereits angemeldet und besucht einen Sportkurs. Perfekt. Sie könnten die Wartezeit auf ihr Kind sportlich nutzen. Eine perfekte Ergänzung ist der Karl-Heine-Kanal, der nur 100 m entfernt und ideal zum Joggen ist. Zum Beispiel zum Lindenauer Hafen.

Tun Sie es Ihrem Kind gleich und werden bei den Leipziger Sportlöwen sportlich aktiv. Der Monatsbeitrag für die Nutzung des Kraftraumes kostet nur 8 Euro im Monat. Ab drei Familienmitglieder kostet der Monatsbeitrag nur 39 Euro.

Der Kraftraum steht Ihnen immer wochentags von 15:00 bis 21:00 Uhr zur Verfügung.

Weitere Sportangebote:

Für alle Eltern die gern einmal selber Judo ausprobieren möchten, bieten wir am Mittwoch 18:00 – 20:00 Uhr einen Judo-Kurs für Eltern an.

Weitere Angebote wie Lady-Fitness, Pilates, TaiChi, KungFu oder Aikido finden Sie auf unserer Webseite.

Einladung Jubiläumsfeier

Vor 10 Jahren haben die Leipziger Sportlöwen ein neues Zuhause gefunden. Das möchten wir mit Ihnen zusammen feiern und laden alle Vereinsmitglieder, Familienangehörige, Anwohner und Partner am 02. September 2018 recht herzlich zur Jubiläumsfeier ein.

Im März 2008 brannte unsere Sporthalle im Leipziger Osten ab. Die Halle war nur noch ein Haufen Asche. Doch die Tragödie war gleichzeitig eine Chance. Dank der Hilfe der Stadt Leipzig konnten wir bereits wenige Monate später unser neues Domizil in Leipzig Lindenau beziehen.

Phönix aus der Asche

Nach dem Brand hatten wir nur noch 130 Mitglieder. Jetzt bieten wir sieben verschiedene
Sportangebote für unsere fast 500 Mitglieder an. Das Außengelände ist ein Kleinod im Viertel.

Zur Jubiläumsfeier gibt es viel zu erleben. Neben den kulinarischen Angeboten wie Zuckerwatte, Espressobar oder Gulaschkanone haben wir uns zahlreiche sportliche und kulturelle Überraschungen ausgedacht. Von Kinder-Sportolympiade, Kinderschminken über eine Hüpfburg bis hin zu Bierkastenklettern ist für alle Altersklassen etwas dabei. Für Unterhaltung sorgen eine Feuershow und die MusiFa-Band.

Jubiläumsfeier
Sonntag, 02. September
15:00 – 19:00 Uhr
Sporthalle der GutsMuthsstr. 16

Für eine rundum gelungene Feier fehlen uns nur noch zwei Dinge. Zum einen selbstgebackener Kuchen und zum anderen Gutscheine für unsere Tombola. Bitte eine kurze E-Mail wer etwas beisteuern kann bzw. eine Idee für die Tombola hat.

Wir verschenken Holz

An Heizen denkt wahrscheinlich gerade keiner. Aber was weg muss, muss weg. Wir haben Brennolz übrig und möchten dieses verschenken. Die Qualität ist durchwachsen, dafür ist es ne Menge Holz.

Wer Interesse hat, einfach melden.

 

Training in den Sommerferien

Während der Sommerferien vom 02.07.-10.08. gibt es folgende Änderungen:

Alle Kurse für Erwachsene finden regulär statt, außer:

  • KungFu-Kurs: Dieser Kurs beginnt wieder am 06.08.
  • Lady-Fitness fällt aus am: 05.07. und 12.07.
  • Pilates Kurse fallen aus: am 09.07. und 16.07.

Kinder-Judo-Kurse finden prinzipiell in den Ferien nicht statt. Wir bitten darum, dass alle Kinder in der ersten Woche nach den Ferien in ihre alten Kurse gehen, dort werden dann eventuelle Gruppenwechsel nochmal besprochen.

Kindersport findet eingeschränkt statt: Nur in der Sporthalle Lindenau immer mittwochs um 15:30 – 16:30 Uhr sowie 16:30 – 17:30 Uhr.

Wir wünschen allen Mitgliedern und Familien schöne Ferien und einen angenehmen Sommer!

Mit neuem Gürtel ins neue Schuljahr

Wier die Zeit vergeht! Kaum hat man sich nach den Sommerferien wieder beim Training eingefunden, da stehen die nächsten auch schon vor der Tür. Und was geht mit der letzten Schulwoche traditionell einher? Genau, die Gürtelprüfungen.

Auch dieses Jahr hatten sich etliche Prüflinge aus den verschiedenen Anfängergruppen eingefunden, um unter dem kritischen Blick der Prüfer ihren Kyu („Schülergrad“) zu absolvieren. Hierbei spielt vor allem die saubere Ausführung der Techniken eine große Rolle. Wichtig ist auch, dass die Wurfprinzipien verstanden wurden und natürlich auch zu erkennen sind. Eine Kyuprüfung setzt sich aus Fall-, Boden- und Standtechniken zusammen. Die in der Halle anwesenden Eltern und Interessierten kamen in den Genuss, verschiedene Prüfungen zu sehen, vom 8. bis zum4. Kyu war alles dabei.

Natürlich war die Aufregung zu Beginn recht groß, aber dank der vielen Übungseinheiten, die alle absolviert hatten, kontten am Ende alle Sportlöwen mit einer Urkunde, einem neuen Gürtel und stolz geschwellter Brust nach Hause fahren.

An dieser Stelle auch nochmal herzlichen Glückwunsch von allen Trainern und dem Vorstand, das habt ihr toll gemacht!

Spaß in Wolfen

Am 16.6.2018 fand in Wolfen ein Turnier für die U9 und U11 statt. Da an der Lipsiade am darauffolgenden Wochenende nur die Altersklassenb über U9 teilnehmen durften, war dies eine schöne Möglichkeit, auch mal die allerkleinsten zum Wettkampf mitzunehmen.

Mit einem 1. Platz für Malte Brendel, einem 2. Platz für Hannes Voßler und einem 3. für ferdinand Hoffmann waren auch alle Podestplätze belegt und alle waren äußerst zufrieden.

„Das war ein sehr schönes Turnier, die drei haben eindeutig gezeigt, was in ihnen steckt. Ich freue mich schon auf die nächsten kämpfe,“ so Trainer Tino Rose über den erfolg seiner Schützlinge.

Von links: Ferdinand Hoffmann, Malte Brendel und Hannes Voßler

Und jährlich grüßt der Pfingstworkshop

Auch diese Jahr war der Sportlöwen-Pfingstworkshop geprägt von schönen Erlebnissen und Spaß.

Den Beginn machte am Samstagmorgen eine Fahrradtour zum Markleeberger See. Nach einer mehr oder weniger anstrengenden Fahrt (hier schieden sich die Geister) war der ehemalige Tagebau auch schon in Sicht. Die letzten Meter führten uns ein Stück an seinem Ufer entlang, natürlich in Richtung des ansässigen Kletterwaldes. Während sich Gruppe Nummer eins in die Wanten schwang, übte sich Gruppe zwei darin, Zutaten für die erste Portion Mittagessen zu schnippeln und vorzubereiten. Diese wurden dann über dem offenen Feuer gekocht und zu einer ordentlichen Soljanka verarbeitet. Um nach dem Essen wieder etwas Platz zu schaffen (schließlich sollte am Abend noch gegrillt werden), konnte auf der nebenan gelegenen Wiese Fußball gespielt werden, bis Gruppe eins wieder aus den waghalsigen Höhen herabgestiegen war. Dann wurde natürlich getauscht und das Spiel wiederholte sich, sprich, Gruppe eins machte sich ans Kochen und Gruppe zwei kletterte, was das Zeug hielt. Anschließend konnten sich alle nochmal ein bisschen entspannen, denn wieder Erwarten riss die Wolkendecke über den Tag auf und die sonnenbeschienene Wiese lud zum Hinlegen ein.

Doch wie das immer so ist, auf den Müßiggang folgt rege Geschäftigkeit und so machten wir uns dann doch auf den Heimweg. Natürlich musste noch ein kleiner Zwischenstopp beim Eisladen eingelegt werden. Mit vollem Magen und nach einem anstrengenden Tag waren die Beine logischerweise ziemlich entkräftet, darum zog sich der Rückweg etwas. Aber durch eiserne Disziplin und die stetig abgegebenen Motivationssprüche von Seiten der Betreuer war auch dieser kräftezehrendste Teil des Tages dann irgendwann vorbei.

Die Zeit nach der  Ankunft in der Judohalle war dann geprägt, von erneutem Rumtoben. Die Müdigkeit und die Erschöpfung der Radtour waren vergessen und als die ersten Steaks fertig gegrillt waren bestanden die folgenden zehn Minuten aus der fast unmöglichen Aufgabe, alle Kinder davon zu überzeugen, von der Matte herunter zu gehen und sich stattdessen an die für das Abendbrot aufgestellten Tische zu setzen. Vollkommen überraschend waren aber fast alle kleinen Sportlöwen nach einem einzigen Fleischstück satt und so wurde damit begonnen die Betten aufzubauen und bei einem kleinen Film einzuschlafen. Die mit der großen und ungewohnten Anstrengung einhergeheneden Erschöpfung ließ nicht lang auf sich warten und so endete der erste Tag des Workshops.

Der nächste Morgen begann viel zu zeitig, aufgrund der früh aufgehenden Sonne, gepaart mit vereinzelten Kurzschläfern, die sich nach dem Erwachen auch sofort lautstark unterhielten. Dem Frühstück folgte eine Einheit Judo. Da mehrere Trainingsgruppen anwesend waren bot sich die seltene Gelegenheit, einmal mit neuen und vielleicht auch unbekannten Partnern ein paar Runden Randori zu bestreiten. Sport macht ja bekanntlich hungrig und so gab es nach dem Training erstmal eine ordentliche Portion Nudeln mit Tomatensoße für alle.

Essen wiederum liegt schwer im Magen, wenn man sich nicht genug bewegt (ein Teufelskreis). Darum ghing es anschließenden zimlich zügig auf einen ausgedehnten Spaziergang. Vorbei an diversen Spielplätzen, Raststellen und Ähnlichem führte uns der Weg ins Rosenthal, genauer auf den dort befindlichen Wackelturm. Nachdem auch die letzten Zweifler überzeugt waren, sich Leipzig doch einmal von oben anzusehen, machten wir uns wieder auf den Rückweg. Aufgrund der vorherrschenden Hitze waren alle froh, dass sich der Weg größtenteils im Wald befand. Eigentlich schlugen sich alle Kinder tapfer, ohne Gemurre und Gejammer wurde der Weg zur Judohalle immer kürzer, sodass sogar noch Zeit für einen weiteren Zwischenstopp beim Eismann war. Frisch gestärkt flogen die letzten Meter nur so dahin und ehe man es sich versah, waren auch schon alle wohlbehalten und sicher in der Judohalle angekommen.

Hier wurde erneut getobt, gespielt oder einfach „gechillt“, bis das essen fertig war. Zur Freude (fast) gab es wieder Grillgut und natürlich die unterschiedlichsten Salate von den Sportlöweneltern (an der Stelle nochmal danke für die vielen Mitbringsel, die Salate und anderen Snacks waren ausnahmslos sehr lecker). Zum Einschlafen gab es natürlich wieder ein kleines Filmchen. Diejenigen; die es schafften wachzubleiben wurden mit einer zweiten DVD überrascht, während diese aber noch lief kehrte auch in den letzten tapfer wachliegenden Lagern schnell Ruhe ein.

Erneut viel zu früh begann der letzte Workshop-Morgen. Wie geplant gab es natürlich ein üppiges Frühstück, gefolgt von großem Gepacke und einigen Säuberungsarbeiten, schließlich sollte die Halle in einem perfekten Zustand hinterlassen werden. Natürlich fanden sich auch an diesem Tag noch einige Möglichkeiten sich mit seinen neuen oder alten Freunden auszutauschen, beziehungsweise Zeit beim Spiel zu verbringen. Umso abrupter und viel zu früh standen dann auch schon die Eltern in der Halle, um ihr Kinder abzuholen.

Für wahrscheinlich alle Beteiligten war der diesjährige Pfingstworkshop eine äußerst angenehme Zeit. Trotz der (nur sehr vereinzelt auftretenden) Heimwehfälle hoffen wir, dass es für alle Kinder eine tolle Erfahrung war, die man mit Trainingskameraden und/oder Freunden teilen kann. Uns hat es jedenfalls vviel Spaß gemacht und wir möchten uns erneut für die zahlreichen Lebensmittelspenden bei den entsprechenden Eltern oder Großeltern bedanken.

Bis nächstes Jahr, in aller Frische.

 

Impressionen:

Abgesahnt in Eilenburg

Am Samstag und am Sonntag begab sich eine große Gruppe Sportlöwen nach Eilenburg, um an dem dort stattfindenden Wätas-Cup teilzunehmen. Da am gleichen Wochenende leider auch ein Wettkampf in Rodewisch stattfand, war der Cup leider nur mit wenigen Teilnehmern gesegnet.

Schon der erste Tag begann mit einer schönen Überraschung, fast alle Sportler konnten sich eine Medaille sichern. Das Siegerpodest erklimmen durften Helene Rose, Maria Gohr, Ernesto Rosenkranz und Anton Beck, alle aus der U11. Die Silbermedaille ergatterten sich in der U9 Ferdinand Hoffmann und Emil Tischler und in der U11 Frieda Baumbach und Samiel Kretschmann. Den dritten Platz belegten in der U9 Hannes Voßler und in der U11 Hannes Schürer. Auch bei den Mannschaftswertungen konnten die Sportlöwen sich behaupten: In der U9 männlich und in der U11 weiblich belegten unsere Sportler den 3. Platz, in der U11 männlich sogar den zweiten.

Auch der zweite Tag (U13) war geprägt von guten Ergebnissen, auf Platz eins fanden sich Stella Dieckmann und Constantin Thierfelder wieder. Als Vize-Sieger bezeichnen durfte sich Theo Keiderling und Dritter wurden Nevio Tauscher, Florian Sieber und Claudius Thierfelder. Auch diesmal wurden die männlichen Sportler mit dem silbernen Mannschaftspokal geehrt.

Zerbster Roland 2.0

Auch dieses Jahr fuhren die Leipziger Sportlöwen zum Zerbster Rolandpokal. Durch einen Mangel an Kampfrichtern fiel die Organisation etwas schwer und es ging alles etwas drunter und drüber.

Ferdinand Hoffmann und Hannes Voßler (von links).

Von ihrer besten Seite zeigten sich die beiden U9-er Hannes Voßler und Ferdinand Hoffmann, beide mit dem zweiten Platz. „Es ist immer wieder schön zu sehen, dass das Training Früchte trägt. Die beiden können stolz auf diesen Wettkampf sein!“, so Tino Rose.

In der U13 überraschte Baba Sok mit einem sensationellen Tai-Otoshi und konnte sich den ersten Platz erkämpfen.

Rostock

Am vorletzten Samstag nahmen die Sportlöwen den langen Weg ins Rostocker Land auf sich, einerseits, um beim „Ostseepokal“ um begehrte Platzierungen zu kämpfen, andererseits, um mit etwas Sightseeing auch den kulturellen Part abzudecken. Durch massive Autobahn-Baumaßnahmen, seitens der hiesigen Regierung, und dem damit verbundenen Stauerlebnis, dauerte die Hinfahrt mit knapp 7 Stunden doch recht lang. Um das Mütchen zu kühlen wurde deshalb noch ein kleiner Abstecher ans nahe gelegene Ostseeufer eingeschoben. Neben Eis essen und Angler beobachten war natürlich auch genug Zeit, um Steine und Muscheln zu sammeln. Dann ging es weiter nach Bad Doberan und in die Unterkunft, Zeug auspacken und die Stadt erkunden. Während dieses Ausflugs nahmen wir noch ein kleines Abendbrot bei dem ortsansässigen Griechen ein und machten uns auf dem Rückweg. Um den Abend noch ein wenig aufzupeppen warf Edo sein Portemonnaie auf einen Baum und die nächsten 15 Minuten waren von Rettungsversuchen geprägt. Letzten Endes kletterte man auf den Baum und machte mit dem Ast kurzen Prozess. Edo, überglücklich und ziemlich verunsichert, sagte während des restlichen Heimwegs gar nichts mehr. Im Hostel angekommen ging es dann auch schon ins Bett, denn am nächsten Morgen war ja Wettkampf.

Der Sonntag begann für alle recht früh und entsprechend schlaftrunken sahen die Gesichter aus. Nach einer 20-minütigen Fahrt zur Wettkampfhalle wurde ein angenehmer Platz gesucht und es ging zum Wiegen. Für die Löwen begann der Wettkampf mit der U15, diese wurde mit Edo Dieckmann, Sarah Müller und Alina Streblau auch gleich von 3 Sportlern besetzt. Leider war Edo der einzige, der einen einzigen Kampf gewinnen konnte, trotzdem belegteSarah den 3. Platz und Edo und Alina konnten sich mit der Silbermedaille zufrieden geben. In der U18 verlor Vivien Müller ihren Kampf und belegte den 2. Platz. Aaron Schneider verlor in der U21+Männer zwei Kämpfe gegen seinen Kontrahenten und bekam ebenfalls die Silbermedaille. In der offenen Klasse konnte er auch nur ein Duell gewinnen und verlor derer zwei, so schied er in der Trostrunde aus.

Alles in allem war die Fahrt nach Rostock zwar schön und das Wochenende aufregend, die Wettkampfergebnisse ließen aber doch zu wünschen übrig.