Training in Jena

Am Dienstag, den 24. Mai fuhr eine siebenköpfige Sportlöwen-Auswahl (5x U15 und 2x U18) mit Trainer Tobias Mathieu zum gemeinsamen Training zum Sportgymnasium Jena. Zu Gast waren auch verschiedene Vereine aus Mitteldeutschland und eine Verein aus Frankreich (ca. 30. Personen). Geleitet wurde das Training von Stützpunkttrainer Markus Kost.

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Der Schwerpunkt lag bei Kampftraining mit zwölf Runden Randori, aufgeteilt in zwei Gruppen (leicht/schwer). Abgeschlossen wurde das Training mit 15 Minuten so genanntem “Ippon-Change” im Boden (d.h. sobald ein Ippon erzielt wird, wird nicht weitergekämpft sondern der Partner gewechselt). Trainer Tobias Mathieu zum Training:

“Das knallharte Randori und das hohe Tempo waren eine super Vorbereitung auf die anstehenden Turniere, u.A. Landes- und Mitteldeutsche Meisterschaft U15 sowie Lipsiade und Bezirksmeisterschaft U18.”

Sportlöwen-Herbst-Workshop

Damit der Judogeist auch in den (zugegeben viel zu langen!) Herbstferien nicht einrostet, fand auch dieses Jahr wieder ein Judo-Oktober-Workshop für die Altersklasse U11 statt.

Von Samstag zu Sonntag fanden viele Aktivitäten ihren Platz. So begann der Workshop mit einem Besuch im “Jumphouse” (Deutschlands größte Trampolinhalle) und anschließendem Eisgenuss. Auch das fast schon obligatorische Grill-Abendessen sorgte für Freude, ebenso wie der alljährliche Filmabend mit Hallenübernachtung. Sorgfältig in den Tagesplan eingearbeitet fand sich natürlich auch die ein oder andere Judoeinheit, um das vor den Ferien gelernte Wissen und Können zu festigen.

An dieser Stelle möchten wir uns auch bei den vielen Eltern bedanken, die den Workshop tatkräftig mit unzähligen selbstgemachten Köstlichkeiten unterstützt haben.

Wir wünschen allen Sportlern erholsame Restferien und einen guten Start in die Schule.

Marko Spittka bei den Sportlöwen

Am 24.01.2020 hatten die Leipziger Sportlöwen die Ehre, einen ganz besonderen Gasttrainer bei sich in der Halle begrüßen zu dürfen: Marko Spittka führte an diesem Tag einen zweistündigen Lehrgang durch. Dazu waren nicht nur die Sportler der Erwachsenentrainingsgruppe und des Studentensports anwesend, sondern auch Judoka der Vereine Randori Leipzig West und SC DHFK, sowie einige Sportler der U18-Trainingsgruppen.

Marko Spittka trat sowohl für die DDR, als auch später für die BRD als Judoka bei unzähligen internationalen Turnieren an und wurde so unter anderem Weltmeister, Militärweltmeister und Europameister. Bei den Olympischen Spielen 1996 in Atlanta verlor er nur das Halbfinale und belegte so den dritten Platz. Auf nationaler Ebene sicherte er sich mehrmals den Deutschen Meistertitel. Von 2013 bis 2019 war er außerdem als Bundestrainer des österreichischen Judoverbandes tätig.

Bei den Sportlöwen behandelte Marko Spittka das Thema “Handlungsmöglichkeiten bei gegengleicher Auslage”, Themen wie seitliche Annäherung und spezielle Wurfmöglichkeiten für eine solche Ausgangssituation wurden ebenso angesprochen, wie verschiedene Varianten um auf den Gegner Druck auszuüben und so Schritt für Schritt die Oberhand im Kampf zu gewinnen.

Auch unser Erwachsenentrainer Tobias Mathieu war begeistert von diesem Lehrgang: “Das Besondere an diesem Nachmittag war natürlich, dass man die Möglichkeit hatte, einem international verdienten Trainer und Kämpfer über die Schulter zu schauen. So konnte man Judo auch einmal von der technisch-taktischen Seite sehen, die im sonstigen Training wahrscheinlich gar nicht so sehr zur Geltung kommt!”, so seine Einschätzung.

Der obligatorische Judoworkshop 2019

Auch dieses Jahr fanden sich Kinder aus 4 verschiedenen Trainingsgruppen in den Ferien (genauer, am 18. und 19. Oktober) in der Judohalle ein, um ihre Judofertigkeiten in der Trainingspause aufzufrischen und zu verbessern. Natürlich stand wie immer auch der Spaß mit den Trainingskameraden im Vordergrund.

Der Workshop begann mit einer Spiel- und Ausdauereinheit auf unserer vereinseigenen Außenfläche, so konnten neben Basketball und Fußball auf dem Bolzplatz und Ausdauerübungen im Sand die letzten Sonnenstrahlen und warmen Stunden es Jahres 2019 genossen werden.

Nach dieser ausgiebigen Erwärmung fand der erste Judoteil seinen Platz, hierbei wurde speziell auf die Verbesserung der Bodenarbeit, auch und gerade im Wettkampf eingegangen, spezielle neue Techniken wurden gezeigt und deren Wirkungsweisen erläutert. Natürlich darf bei so einer Einheit auch kein Randori fehlen, hier konnten die Sportler ihre soeben gelernten Techniken üben und festigen.

Wer sich viel bewegt, der kriegt auch großen Hunger, während die jungen Sportlöwen also nach der anstrengenden Judoeinheit noch weiter in der Halle tobten, wurde draußen schon der Grill angeworfen und das Abendessen bereitet, anschließend wurden die Tische gedeckt und es ging ans Schlemmen (an der Stelle möchten wir uns nochmal herzlich bei allen Eltern bedanken, die uns die zwei Tage mit Salaten und anderen Köstlichkeiten versüßt haben).

Der Judoworkshop besteht bekanntlich aus drei Hauptbestandteilen: Judo, Spaß und “auf der Matte liegen und einen Film schauen”. Nachdem sich also alle ihr Nachtlager bereitet hatten, wurde der erste Film eingelegt und mehr als 20 Augenpaare verfolgten das Geschehen gebannt. Wer davon noch nicht müde wurde, der wurde mit einem weiteren Film belohnt, damit waren dann auch die letzten “Aufbleiber” befriedigt und es kehrte langsam Ruhe in der Halle ein.

Der nächste Tag begann wieder viel zu früh, um acht wurde gefrühstückt, nach dieser ersten Stärkung kleideten sich alle wieder sportarttypisch ein und eine weitere Judoeinheit fand ihren Platz. Nach einer kurzen Wiederholung der am Vortag gezeigten Techniken, sowie einiger weiterer Tricks, die selbst bei manchen Trainern noch unbekannt waren, ging es in den Stand. Auch hier wurden größtenteils schon bekannte Techniken wiederholt, allerdings mit Übungsmethoden, für die sonst im Training zu wenig Zeit und Ruhe vorhanden ist. Und erneut wurde das Training mit einigen Randorieinheiten und einem Spiel abgeschlossen.

Nach und nach trudelten dann auch die Eltern ein und nachdem noch ein letztes Mal das Buffet geplündert wurde, leerte sich die Halle allmählich.

Und jährlich grüßt der Pfingstworkshop

Auch diese Jahr war der Sportlöwen-Pfingstworkshop geprägt von schönen Erlebnissen und Spaß.

Den Beginn machte am Samstagmorgen eine Fahrradtour zum Markleeberger See. Nach einer mehr oder weniger anstrengenden Fahrt (hier schieden sich die Geister) war der ehemalige Tagebau auch schon in Sicht. Die letzten Meter führten uns ein Stück an seinem Ufer entlang, natürlich in Richtung des ansässigen Kletterwaldes. Während sich Gruppe Nummer eins in die Wanten schwang, übte sich Gruppe zwei darin, Zutaten für die erste Portion Mittagessen zu schnippeln und vorzubereiten. Diese wurden dann über dem offenen Feuer gekocht und zu einer ordentlichen Soljanka verarbeitet. Um nach dem Essen wieder etwas Platz zu schaffen (schließlich sollte am Abend noch gegrillt werden), konnte auf der nebenan gelegenen Wiese Fußball gespielt werden, bis Gruppe eins wieder aus den waghalsigen Höhen herabgestiegen war. Dann wurde natürlich getauscht und das Spiel wiederholte sich, sprich, Gruppe eins machte sich ans Kochen und Gruppe zwei kletterte, was das Zeug hielt. Anschließend konnten sich alle nochmal ein bisschen entspannen, denn wieder Erwarten riss die Wolkendecke über den Tag auf und die sonnenbeschienene Wiese lud zum Hinlegen ein.

Doch wie das immer so ist, auf den Müßiggang folgt rege Geschäftigkeit und so machten wir uns dann doch auf den Heimweg. Natürlich musste noch ein kleiner Zwischenstopp beim Eisladen eingelegt werden. Mit vollem Magen und nach einem anstrengenden Tag waren die Beine logischerweise ziemlich entkräftet, darum zog sich der Rückweg etwas. Aber durch eiserne Disziplin und die stetig abgegebenen Motivationssprüche von Seiten der Betreuer war auch dieser kräftezehrendste Teil des Tages dann irgendwann vorbei.

Die Zeit nach der  Ankunft in der Judohalle war dann geprägt, von erneutem Rumtoben. Die Müdigkeit und die Erschöpfung der Radtour waren vergessen und als die ersten Steaks fertig gegrillt waren bestanden die folgenden zehn Minuten aus der fast unmöglichen Aufgabe, alle Kinder davon zu überzeugen, von der Matte herunter zu gehen und sich stattdessen an die für das Abendbrot aufgestellten Tische zu setzen. Vollkommen überraschend waren aber fast alle kleinen Sportlöwen nach einem einzigen Fleischstück satt und so wurde damit begonnen die Betten aufzubauen und bei einem kleinen Film einzuschlafen. Die mit der großen und ungewohnten Anstrengung einhergeheneden Erschöpfung ließ nicht lang auf sich warten und so endete der erste Tag des Workshops.

Der nächste Morgen begann viel zu zeitig, aufgrund der früh aufgehenden Sonne, gepaart mit vereinzelten Kurzschläfern, die sich nach dem Erwachen auch sofort lautstark unterhielten. Dem Frühstück folgte eine Einheit Judo. Da mehrere Trainingsgruppen anwesend waren bot sich die seltene Gelegenheit, einmal mit neuen und vielleicht auch unbekannten Partnern ein paar Runden Randori zu bestreiten. Sport macht ja bekanntlich hungrig und so gab es nach dem Training erstmal eine ordentliche Portion Nudeln mit Tomatensoße für alle.

Essen wiederum liegt schwer im Magen, wenn man sich nicht genug bewegt (ein Teufelskreis). Darum ghing es anschließenden zimlich zügig auf einen ausgedehnten Spaziergang. Vorbei an diversen Spielplätzen, Raststellen und Ähnlichem führte uns der Weg ins Rosenthal, genauer auf den dort befindlichen Wackelturm. Nachdem auch die letzten Zweifler überzeugt waren, sich Leipzig doch einmal von oben anzusehen, machten wir uns wieder auf den Rückweg. Aufgrund der vorherrschenden Hitze waren alle froh, dass sich der Weg größtenteils im Wald befand. Eigentlich schlugen sich alle Kinder tapfer, ohne Gemurre und Gejammer wurde der Weg zur Judohalle immer kürzer, sodass sogar noch Zeit für einen weiteren Zwischenstopp beim Eismann war. Frisch gestärkt flogen die letzten Meter nur so dahin und ehe man es sich versah, waren auch schon alle wohlbehalten und sicher in der Judohalle angekommen.

Hier wurde erneut getobt, gespielt oder einfach “gechillt”, bis das essen fertig war. Zur Freude (fast) gab es wieder Grillgut und natürlich die unterschiedlichsten Salate von den Sportlöweneltern (an der Stelle nochmal danke für die vielen Mitbringsel, die Salate und anderen Snacks waren ausnahmslos sehr lecker). Zum Einschlafen gab es natürlich wieder ein kleines Filmchen. Diejenigen; die es schafften wachzubleiben wurden mit einer zweiten DVD überrascht, während diese aber noch lief kehrte auch in den letzten tapfer wachliegenden Lagern schnell Ruhe ein.

Erneut viel zu früh begann der letzte Workshop-Morgen. Wie geplant gab es natürlich ein üppiges Frühstück, gefolgt von großem Gepacke und einigen Säuberungsarbeiten, schließlich sollte die Halle in einem perfekten Zustand hinterlassen werden. Natürlich fanden sich auch an diesem Tag noch einige Möglichkeiten sich mit seinen neuen oder alten Freunden auszutauschen, beziehungsweise Zeit beim Spiel zu verbringen. Umso abrupter und viel zu früh standen dann auch schon die Eltern in der Halle, um ihr Kinder abzuholen.

Für wahrscheinlich alle Beteiligten war der diesjährige Pfingstworkshop eine äußerst angenehme Zeit. Trotz der (nur sehr vereinzelt auftretenden) Heimwehfälle hoffen wir, dass es für alle Kinder eine tolle Erfahrung war, die man mit Trainingskameraden und/oder Freunden teilen kann. Uns hat es jedenfalls vviel Spaß gemacht und wir möchten uns erneut für die zahlreichen Lebensmittelspenden bei den entsprechenden Eltern oder Großeltern bedanken.

Bis nächstes Jahr, in aller Frische.

 

Impressionen:

Infos zum Pfingst-Workshop

Liebe Sportler und Eltern der Trainingsgruppen Tino Rose und Sebastian Hampel,

hier nun der Ablaufplan für unser Pfingstwochenende:

 

Treff: Samstag, den 19.05.2018 9.30 Uhr an der Judohalle GutsMuthsstr.

Ende: Montag, den 21.05.2018 9.30 Uhr

Mitzubringen:

-Verkehrstüchtiges Fahrrad mit Helm

Badesachen

-Judoanzug

-Schlafsack und Isomatte

-Sportzeug und Sportschuhe

-Waschzeug und Wechselsachen

-10€ Kostenanteil

-eine Schüssel und Besteck

-Erlaubnis zum Klettern und eine formlose Badeerlaubnis.

Wir fahren am Samstag nach dem Treffen mit den Fahrrädern an den Markkleeberger See, werden dort unser Mittagessen kochen und dann klettern und gegebenenfalls baden. Am Sonntag werden wir im Objekt Judo und Sportspiele machen und vlt. nochmal eine kleine Runde mit dem Rad fahren.

Wir werden Abends einen Film schauen und wer möchte kann seinem Kind einen Film mitgeben. Wir werden dann per Abstimmung entscheiden welcher Film geschaut wird.

Die Kinder sollen sich am See und auch in der Judohalle selbst um das Essen kümmern bzw. das Essen selber kochen. Die Zutaten, sowie der Kessel etc. müssten bitte von einem Elternteil hingefahren und auch wieder zurückgebracht werden. Ich bitte um ein kurzes Signal, wer das übernehmen könnte.

Bitte belehrt eure Kinder über das Verhalten im Straßenverkehr auf dem Fahrrad und das den Anweisungen der Betreuer unbedingt folge zu leisten ist.

Für die beiden Abendbrote wären vlt. ein, zwei Salate oder ähnliches schön.

Hauptverantwortliche sind Sebastian Hampel, Katja Beck  und Tino Rose

Wir bitten nochmal um verbindliche Zu- oder Absage damit wir beim Klettern melden können. Für Rückfragen stehen wir gerne zur Verfügung.

Das Trainerteam

Und jährlich grüßt der Judoworkshop

Natürlich fand auch im Jahr 2017 der obligatorische Judoworkshop statt. Von Samstag, den 21.10., bis Sonntag, den 22.10., standen in der Judohalle 35 Kinder auf der Matte, um neben Spiel und Spaß, Beisammensein und Film schauen auch noch etwas lernen wollten.

Gegen Samstag 16:00 Uhr ging es erstmal mit einer Erwärmung los, diese bestand größtenteils aus verschiedenen Haschespielen und kleineren Übungen. Danach bildeten sich mehrere Teams und ein kleiner Akrobatik-Mannschaftswettkampf konnte ausgetragen werden. Während dessen wurde vor der Judohalle schon kräftig gegrillt und im Eingangsbereich das Abendbrot vorbereitet. So konnte auch anschließend an den Wettkampf zeitnah gegessen werden. Durch die vielen fleißigen Eltern war so gut wie jede erdenkliche Mahlzeit im Überfluss vorhanden und man fühlte sich wie die Made im Speck.

Dem Essen folgend konnte nochmal kurz rumgetollt werden, dann wurden die Schlafsachen ausgepackt und ein geeigneter Nachtplatz eingerichtet. Schließlich wollten wir noch ein weiteres Ritual zelebrieren: Das gemeinsame Filmschauen! Dieses Jahr konnte der altbekannte Klassiker “4 Fäuste für ein Halleluja”, von Bud Spencer und Terence Hill für allgemeine Begeisterung und Belustigung sorgen. Da der Tag recht aufregend und anstrengend war, wurde im Anschluss das Licht gedämmt und allmählich kehrte (größtenteils) Ruhe in der Halle ein.

 

Abgesehen von Frühstück und Sachen packen, war der Sonntag geprägt von einigen kleinen Randori-Runden und natürlich erneutem Rumgetollte. Bis dann die letzten Kinder abgeholt wurden war die Matte noch rappelvoll. Alles in allem war der Tag ein gelungener Abschluss, eines angenehmen und sportlichen Wochenende.

Letzten Endes bleibt uns nur noch, einen riesengroßen Dank an all die Eltern auszusprechen, die uns mit Salaten, Obst, Gebäck und, und, und… überhäuften. Wir freuen uns (so wie ihr hoffentlich auch) schon auf den nächsten Workshop.

 

 

Paddeln, Grillen, Film und Judo

Am letzten Wochenende vor den Ferien, startete die Trainingsgruppe um Tino Rose eine kleine Kanutour, mit anschließender Übernachtung in der Judohalle. Das Treffen war für Samstag 10:00 Uhr angesetzt. Am Standort des Leipziger Kanuclubs angekommen, wurde die ursprüngliche Idee, bis zum Cospudener See zu paddeln, verworfen und wir nahmen uns vor, erst mal nur die Lauer zu besuchen.

Als erstes mussten natürlich die Boote zu Wasser gelassen und die Sitzordnung festgelegt werden. Außerdem mussten wir den Proviant, den die vielen einsatzbereiten Eltern zur Verfügung gestellt hatten, auf die Kajaks verteilen. Nach einer viertel Stunde schwammen dann alle Boote voll besetzt auf dem Wasser, alle Insassen selbstverständlich versorgt mit Paddel und Schwimmweste. Die erste Etappe war noch gut zu schaffen, gemütlich ging es zur Schleuse Connewitz, um in Richtung Floßgraben zu kommen. Da man diesen, aufgrund der derzeit andauernden Brutzeit des Eisvogels, nur zu bestimmten Zeiten befahren darf und das Schleusen selbst ziemlich lang dauerte, mussten wir uns nun etwas beeilen.

Gegen 12:45 Uhr erreichten wir dann die Lauer. Flugs wurden die Decken ausgebreitet, das Essen verteilt und das Picknick konnte beginnen. Während dessen waren die Kinder schon fleißig am Baden. Die Anstrengung der Hinfahrt war vergessen und es wurden sich Boote geschnappt und der See unsicher gemacht. Auch ein schöner Kletterbaum, unter dem weiterhin mit Elan gegessen wurde, wurde direkt in Beschlag genommen. Wie oben erwähnt, ist der Floßgraben nicht dauerhaft befahrbar (nur von 11:00- 13:00, 15:00-18:00 und 20:00-22:00) und so warteten wir noch bis halb fünf, bevor die Kinder eingesammelt und die Boote bepackt wurden.

Anschließend ging es die gleiche Strecke wieder zurück. Als Highlight wurde dieses Mal nicht geschleust, sondern die Bootsrutsche benutzt. Dies sorgte für allgemeine Begeisterung. Ab jetzt war ja auch ein Großteil der Strecke abgearbeitet und man legte sich nochmal ins Zeug. Auf dem letzten Kilometer machte sich dann doch die Anstrengung der Pause bemerkbar und so kamen wir nur noch schleppend voran. Dass wir jetzt gegen die Strömung fuhren, machte das Ganze leider auch nicht besser. Irgendwann kam dann jedoch der Kanuverleih in Sicht, die letzten Kräfte wurden mobilisiert und wir hatten es geschafft.

Jetzt schnell die Boote wieder abgeben und dann ging es auch schon in Richtung Bushaltestelle. Vorher machten wir noch an einer Eisdiele halt und nahmen nach dieser anstrengenden Tour eine kleine Stärkung zu uns. Satt und zufrieden, ließen wir uns dann vom Bus nach Lindenau verfrachten.

Zurück in der Judohalle wurden zuerst die Nachtlager errichtet, danach wurden einige Runden Fußball gespielt und der Grill angeworfen. Nach anfänglichem Streit, ob man den Grillkäse nun teilen muss oder nicht, hatten sich dann doch alle eingekriegt und ließen es sich schmecken. Hierbei fanden die Salate leider wenig Anklang, Steaks und Würste dagegen waren schneller weg, als Nachschub organisiert werden konnte.

Dann war es auch schon fast um neun und es war dunkel genug, um mit Filmschauen anzufangen. “ICH, einfach unverbesserlich” sorgte bei allen für eine heitere Stimmung. Leider war der Film gegen elf vorbei und es kehrte langsam Ruhe in die Halle ein.

Am nächsten Morgen waren die ersten schon halb sechs wieder auf den Beinen, was bei einigen Anderen für Frustration sorgte. Zum Glück überwog der Drang Fußball zu spielen, so dass diejenigen, die noch schlafen wollten, das auch konnten. Ab um acht wurden dann nochmal die Judosachen angezogen und es wurde noch ein bisschen gespielt und für die baldige Kyu-Prüfung geübt. Dann wurden die Kinder nach und nach abgeholt und ein schöner Ausflug neigte sich seinem Ende.

Judo-Workshop in den Herbstferien

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Hiermit laden wir alle Judoka u10 recht herzlich zum Judo-Workshop in den Herbstferien ein.

Wir treffen uns am Freitag, den 25.10.2013 um 15.00 Uhr in der Judohalle GutsMuthsstrasse. Nach einem kleinem Ve
sper s
tarten wir gegen 16.00 Uhr mit der ersten Trainingseinheit. Insgesamt werden wir drei  verschiedene Themenkomplexeanbieten – Judo, Athletik, Vielseitigkeit. Im Vordergrund steht aber vor allem, Spiel, Spaß, Geselligkeit.
Vom Freitag zu Samstag werden wir in der Halle schlafen. Am Samstagvormittag ist dann die letzte Sporteinheit.

Hier die Eckdaten:

Treffpunkt: Freitag, 25.10, 15.00 Uhr, Judohalle GutsMutsstr. 16
Ende und Abholung der Kinder: Samstag, 26.10, 13.00 Uhr an der Halle
Mitzubringen:Judoanzug, Athletiksachen, Schlafsack und Schlafsachen, Waschzeug, Dinge des persönlichen Bedarfes

Wir bitten um eine kurze Rückmeldung, damit wir wissen wer teilnehmen möchte.

Workshop

Auch dieses Jahr veranstalteten wir wieder ein Judoworkshop in den Osterferien. Dabei waren 16 sportbegeisterte Kids, mit denen wir diesmal einen kleinen Gruppenwettstreit durchführten. Für die spaßbetonten Aufgaben, welche immer im Team auszuführen waren, gab es Punkte. Jedes Team wurde am Ende mit einer Kleinigkeit belohnt.

Nach einer überrascht ruhigen Nacht machten wir uns 6.30 Uhr auf zum Morgenspaziergang. Ziel war der “Wackelturm” im Rosenthal. Nach einer Stunde konnten alle den großartigen Blick über Leipzig genießen. Mit dem Schlachtruf: “Wir haben Hunger!” ging es zurück zur Halle. Danach folgten noch zwei Trainingseinheiten, sowie die Siegerehrung.

Bedanken möchten wir bei den Eltern, die uns Verpflegung bereitstellten und wir freuen uns schon auf den nächsten Workshop der Sportlöwen.

Judoworkshop U11 & U14

In der letzten Oktoberferienwoche fand der 4. Judoworkshop des SV“ Leipziger Löwen“e.V. statt.

Es nahmen insgesamt 24 Kinder teil. Wie jedes Mal, gab es bei diesem Workshop wieder viele Überraschungen.

Besonders hervorzuheben ist dabei die Eltern-Kind Trainingseinheit. Mutige Eltern durften sich mit den Kindern auf die Matte wagen, um zu probieren, was vom Mattenrand sonst so leicht erscheint.

Danach gab es eine kräftige Stärkung durch Wurst, Steak und leckere, selbst gemachte Salate von den Eltern.

Das war durch die anstrengende, aber spaßige Trainingseinheit zwingend notwendig. Jede Gruppe (U11 & U14) verbrachte jeweils eine Nacht in der Judohalle.

Dabei klangen die Nächte, in beiden Gruppen, mit einem langen und gemütlichen Filmabend aus.

Trotz der intensiven Trainingseinheiten und den Filmen zu später Stunde, war der Frühsport am Donnerstag bei der u11 und am Freitag, bei der u14 ein voller Erfolg und wurde sehr gut angenommen.

Am Donnerstag Abend besuchte die u14 dann den neu eröffneten Kletterpark im “Nova Eventis”.

Beim Klettern zeigt sich, wer ein wahrer Judoka ist. Griffkraft, Ausdauer, aber auch Köpfchen sind hierbei gefragt.

Zum Ausklang des Tages gab es neben lecker gegrillten, wiederum Salate, welche die fleißigen Eltern sponserten.

Eine Joggingrunde am Karl-Heine-Kanal leitete dann den letzten Workshoptag dieser Woche ein.

Nach einem nahrhaften Sportlerfrühstück, fand eine lehrreiche Judotrainingseinheit statt.

Dieser folgte wie bei der u11 am Vortag, ein italienisches Mittagsgericht der extra Klasse: “Penne Ricotta mit selbst gemachter Tomatensoße nach Art des Hauses”.

Die Spezialität der “Leipziger Löwen” und Dauerbrenner bei den Kids.

Zum Abschluss der sportlichen Löwenwoche, krönte natürlich eine weitere Judoeinheit den Workshop.

Unterm Strich waren es 3 schöne Tage mit unseren jungen Löwen.

Zum Schluss möchten wir uns nochmals bei den Eltern bedanken, die einen Salat beisteuerten. Wir hoffen, dass beim nächsten mal noch mehr junge Löwen sich am Judoworkshop beteiligen.