Ausblick mit Hoffnung: Sportlöwinnen beenden schwierige Saison kämpferisch

Nach einem bereits kämpferischen Auftritt am vorherigen Kampftag der Frauen-Verbandsliga (hier nachlesen), stand am letzten Samstag der letzte und damit Finalkampftag auf dem Programm. Auch diesmal konnten die Sportlöwinnen nicht in voller Besetzung antreten – dennoch zeigte das Team Herz, Kampfgeist und Zusammenhalt.

Gleich drei Begegnungen mussten die Leipzigerinnen am letzten Kampftag bewältigen. Zwei gingen dabei mit 4:3, eine mit 5:2 verloren – denkbar knapp und jedes Mal mit vollem Einsatz. Am Ende bedeutete das Platz acht in der Gesamtwertung.

Trotz der Ergebnisse war die Stimmung im Team stark: Es wurde lautstark angefeuert, Siege gefeiert und Niederlagen gemeinsam getragen. Die Kämpferinnen zeigten, was Zusammenhalt bedeutet – auf und neben der Matte.

Kapitänin Maya Zippel zog direkt im Anschluss an die letzte Begegnung ein ehrliches Fazit:

„Klar ist es schade, dass wir nie in voller Stärke kämpfen konnten. Aber alle, die heute da waren, haben ihr Bestes gegeben – und das fand ich wirklich bemerkenswert.
Für die nächste Saison brauchen wir mehr Optionen in den vakanten Gewichtsklassen, um Ausfälle besser abfangen zu können. Wenn wir dann mit dem gleichen Kampfgeist und mehr Starterinnen antreten, ist alles drin. Danke an das Team – ich freue mich schon darauf, in der nächste Saison wieder gemeinsam auf die Matte zu gehen!“

Sportlöwen zeigen sich kampfstark beim Rolandpokal in Zerbst

Am vergangenen Wochenende ging es für die Sportlöwen zum Zerbster Rolandpokal. Ausgetragen wurde das Turnier in den Altersklassen U9, U11, U13 und U15. Die Leipziger Sportlöwen traten mit elf jungen Judoka an – und das mit großem Erfolg.

Die Judoka starteten hochmotiviert ins Turnier – und das merkte man sofort: Viele schöne Würfe, aktive Eingänge und mutige Aktionen auf der Matte zeigten, dass im Training gut gearbeitet wurde. Alle Kinder konnten mehrere Begegnungen bestreiten und hatten so die Möglichkeit, sich in verschiedenen Kampfsituationen zu beweisen.

Am Ende des Tages standen acht Medaillen zu Buche – ein starker Wert, vor allem bei einem Wettkampf, bei dem das Niveau so unterschiedlich war. Gerade diese Mischung aus erfahrenen und weniger kampferprobten Judoka machte das Turnier besonders lehrreich.

Zum Turnier äußerte sich Trainer Tobias Mathieu sehr zufrieden:

„Das war ein perfektes Einstiegsturnier für unsere Kinder. Teilweise hatten sie sehr erfahrene Gegnerinnen und Gegner, teilweise auch andere mit wenig Kampfpraxis – genau diese Mischung macht es ideal. So konnten sich alle darauf einstellen, wie unterschiedlich Kämpfe verlaufen können. Und das zu lernen und sich darauf einzustellen ist mindestens genauso wichtig, wie Techniktraining, Kraft und die vielen anderen Aspekte, die wir im Training regelmäßig berücksichtigen. Aber das geht eigentlich nur auf der Wettkampfmatte!“

Gold

Silber

U13

Adam Salameh

Xenia Meyer

Felix Martin

U15

Pele Doplep

Bronze

U9

Edgar Krug

U13

Frieder Cyrus

U15

Thore Kuhlmann

Vasylyna Biloborodova

Doppelte Freude: Zwei Medaillen beim ega-Pokal in Erfurt

Am Sonntag fand der 31. Internationale ega-Pokal in der Hartwig-Gauder-Halle in Erfurt statt. Dieses renommierte Turnier für die Altersklasse U13 zog fast 400 Judoka aus dem gesamten Bundesgebiet an und gilt als eines der bedeutendsten Nachwuchsturniere Deutschlands. Die hohe Teilnehmendenzahl und das starke Niveau unterstreichen die Bedeutung dieses Wettkampfs für junge Judoka .

Die Leipziger Sportlöwen waren mit acht Athletinnen und Athleten vertreten: Lovis Fröhlich, Matteo Horn, Friedrich Hammermüller, Luis von Wolffersdorff, Elias Rose, Felix Böhl, Elsa Nekwasil und Magalie Galander.

Hervorragende Leistungen von Friedrich und Luis

Friedrich Hammermüller zeigte eine beeindruckende Leistung und sicherte sich die Goldmedaille. Mit explosiven Techniken, präzisen Fußwürfen und starker Bodenarbeit dominierte er seine Kämpfe und gewann das Finale mit vier Wertungen. Luis von Wolffersdorff überzeugte ebenfalls und erkämpfte sich die Silbermedaille. Mit Fußwürfen und einem starken Uchi-Mata-Wurf kämpfte er sich bis ins Finale vor.

Erfahrungen und Erkenntnisse für Elsa und Magalie 

Elsa Nekwasil und Magalie Galander zeigten solide Leistungen und gewannen die Kämpfe, mehrere Kämpfe. In den entscheidenden Begegnungen unterlagen sie jedoch knapp, teilweise trotz Führung. Kleine Fehler führten dazu, dass sie die Medaillenplätze verpassten. Dennoch sammelten beide wertvolle Erfahrungen auf diesem hochkarätigen Turnier.

Lernmomente für Matteo, Elias, Felix und Lovis 

Matteo Horn und Lovis Fröhlich mussten sich frühzeitig aus dem Turnier verabschieden. Matteo verlor einen Kampf knapp mit Hantei (Kampfrichterentscheid), während Lovis von einer starken Technik seines Gegners überrascht wurde. Aufgrund des Turniermodus´ schieden beide nach der ersten Niederlage aus dem Wettkampf.

Elias Rose konnte nach einer Niederlage seinen zweiten Kampf für sich entscheiden, schied aber nach einem weiteren verlorenen Kampf aus der Trostrunde aus. Felix Böhl startete als eigentlich U11-Sportler in der höheren Altersklasse. Insgesamt konnte er viele gute Ansätze zeigen, aber musste sich ebenfalls zweimal geschlagen geben.

Trainer Sebastian Hampel freut sich besonders mit Friedrich und Luis:

„Das Teilnehmendenfeld war sehr stark, aber wir konnten gut mithalten. Viele der verlorenen Kämpfe gingen nur ganz knapp aus, das ist zwar schade, aber trotzdem ein gutes Zeichen.
Besonders Luis und Friedrich haben einen hervorragenden Tag erwischt. Aus Trainersicht gibt es natürlich immer ein paar Dinge, an denen man arbeiten kann – vor allem beim Timing. Manchmal haben sie in entscheidenden Momenten zu lange gezögert, obwohl sie eigentlich die technischen Mittel in der Hand gehabt hätten. Natürlich will man immer alles richtig machen und keine Fehler einbauen, aber dieses Zögern gibt dem Gegner Raum – und der wird auf diesem Niveau sofort genutzt. Trotzdem war das eine wirklich beeindruckende Leistung von beiden.“

Vier Siege beim Bundessichtungsturnier – Anna Reitmann belohnt sich mit Silber

Am vergangenen Wochenende ging es für Anna Reitmann und Hordii Shuliakovskyi zum 26. Internationalen Thüringer Messe-Cup nach Erfurt – einem der renommiertesten Bundessichtungsturniere im nationalen Judo-Kalender. In einem hochklassig besetzten Teilnehmerinnenfeld der U16 konnte sie sich mit einer starken Leistung bis ins Finale vorkämpfen und gewann am Ende verdient die Silbermedaille, Hordii schied nach zwei Niederlagen leider aus. Für Anna ist das ihre erste Medaille bei einem Bundessichtungsturnier – ein großer Erfolg und Lohn für den Trainingsfleiß der letzten Wochen. Insgesamt absolvierte sie fünf Kämpfe. Der Auftakt war noch etwas holprig – „Da musste ich erstmal richtig reinkommen“, so Anna. Doch schon ab der zweiten Begegnung war die Konzentration da – und Anna im Tunnel. Auch im weiteren Verlauf blieb sie dominant, nutzte immer wieder Bodensituationen clever aus und kämpfte sich verdient ins Finale. Besonders beachtlich: Unter ihren Gegnerinnen waren auch Kämpferinnen, die beim Sichtungsturnier in Köln vor wenigen Wochen noch vor ihr lagen.

„Nachdem ich mich in Köln ja nicht durchsetzen konnte, habe ich am Samstag ehrlich gesagt gar nicht an eine Medaille gedacht. Aber nach dem ersten Sieg hatte ich ein gutes Gefühl – da wusste ich, heute geht was.“

Auch im Finale kämpfte Anna auf Augenhöhe. „Ich war erleichtert, dass ich es überhaupt so weit geschafft habe. Aber auch ein bisschen enttäuscht, weil ich nicht ganz bei der Sache war.“ Nach einem frühen Yuko-Rückstand konnte sie das Blatt nicht mehr wenden und musste sich am Ende mit zwei Yuko-Wertungen geschlagen geben. „Auch im Finale wäre ein Sieg drin gewesen. Trotzdem bin ich sehr glücklich – das ist meine erste Medaille auf einem Sichtungsturnier!“

Der starke zweite Platz in Erfurt ist nicht nur ein toller Erfolg für Anna, sondern auch ein Zeichen für ihre Entwicklung. Wir freuen uns schon auf die nächste starke Leistung!

Feiertag auf der Matte – Sportlöwen bei Sachsen-Anhalt-Randori gefordert

Während viele am 1. Mai den freien Tag bei Sonnenschein und Grillwetter genossen, gerieten elf Judoka der U15 und U18 auf der Matte in Merseburg ordentlich ins Schwitzen. Denn beim 41. Sachsen-Anhalt-Randori ging es für sie nicht um Feiertagsentspannung, sondern um volle Judobelastung. Das Format hat sich längst als feste Größe im Jahreskalender etabliert – die rund 250 Teilnehmenden aus 21 Vereinen und drei Nationen sprechen da für sich.

Die Sportlerinnen und Sportler der Leipziger Sportlöwen absolvierten zwei intensive Einheiten: Am Vormittag standen in drei Gruppen jeweils zehn Runden Standrandori auf dem Plan. Nach einer kurzen Mittagspause ging es in zwei neuen Gruppen mit zehn Bodenrandoris weiter. Neben reichlich Schweiß flossen vor allem wichtige Erfahrungen: Unsere Sportlerinnen und Sportler nutzten die Gelegenheit, Techniken zu erproben und ihre Wettkampfhärte weiterzuentwickeln.

Trainer Tobias Mathieu zeigte sich sehr zufrieden mit dem Einsatz seiner Gruppe:

„Unser Ziel war es, mehr Erfahrung und Sicherheit im Kampf zu sammeln. Bei solchen Maßnahmen, die keine klassischen Wettkämpfe sind, können wir bewusst hohe Belastungen setzen – das bringt am Ende den größten Fortschritt. Dass die Jugendlichen am Ende völlig ausgepowert waren, zeigt: Wir haben alles richtig gemacht. Ich freue mich schon auf die nächste Einheit!“

Ostereinsatz in Schmalkalden

Am vergangenen Wochenende waren neun Nachwuchsjudoka der Leipziger Sportlöwen beim traditionellen Osterturnier in Schmalkalden am Start. Insgesamt traten 38 Vereine aus acht Bundesländern an und sorgten für ein starkes Teilnehmendenfeld. Die neun Sportlöwen starteten in den Altersklassen U15 und U18, sechs von ihnen konnten einen Medaillenerfolg feiern.

Besonders glänzten Wanja Daniel und Roman Pluhatyrov, die sich jeweils die Goldmedaille sicherten. Roman zeigte dabei dominantes Judo und gewann all seine vier Kämpfe vorzeitig. Auch Wanja überzeugte im Best-of-Three-Modus und setzte sich zweimal souverän mit Ippon durch. Silber erkämpften sich Tymofii Shuliakovskyi und Bruno Reitmann – besonders Bruno beeindruckte mit starken Bodenaktionen und viel Wurffreude. Über Bronzemedaillen durften sich Hamza Khalifa und Hordii Shuliakovskyi freuen. Insgesamt präsentierten sich alle Sportlerinnen und Sportler auf einem sehr guten Niveau und sammelten wertvolle Erfahrungen.

Auch Trainer Sebastian Hampel zeigte sich sehr zufrieden:

„Mit jedem Turnier werden unsere Sportlerinnen und Sportler routinierter – und das ist gut so. Die Entwicklung stimmt, und es macht Spaß, diese Fortschritte zu begleiten.“

Gold

U15

Wanja Daniel

U18

Roman Pluhatyrov

Silber

U15

Tymofii Shuliakovskyi

Bruno Reitmann

Bronze

U15

Hamza Khalifa

U18

Hordii Shuliakovskyi

Starker Auftritt beim Zwergenpokal: Sportlöwen erkämpfen Platz 2 in der Vereinswertung

Beim 9. Rammenauer Zwergenpokal gingen am vergangenen Wochenende rund 270 junge Judoka in den Altersklassen U9, U11 und U13 an den Start. Die Leipziger Sportlöwen schickten ein großes Team aus etwa 30 Nachwuchskämpferinnen und -kämpfern der U9 und U11 ins Rennen – und das mit beeindruckendem Erfolg.

Viele Kämpfe, viel Einsatz – und viele Medaillen

Für alle teilnehmenden Kinder war es ein spannender Wettkampftag mit zahlreichen Begegnungen, in denen viel Mut und Einsatz gezeigt wurde. Am Ende konnten sich die jungen Sportlöwen mit 11 Gold-, 5 Silber- und 9 Bronzemedaillen belohnen.

Trainer Aaron Schneider zeigt sich zufrieden:

„Es war ein schönes Turnier. Alle haben sich angestrengt und versucht, Inhalte aus dem Training umzusetzen. Klar gab es auch kleine Fehler – und die Konkurrenz war stellenweise richtig stark –, aber insgesamt sieht man den Fortschritt, den unsere „Kleinsten“ machen.“

Zweiter Platz in der Gesamtwertung – auch ohne U13

In der Vereinswertung belegten die Sportlöwen am Ende einen starken zweiten Platz – und das, obwohl sie keine Startenden in der U13 stellten. Einzig der gastgebende Verein, der JSV Rammenau, konnte mehr Medaillen erkämpfen. Mit diesem Erfolg im Rücken freuen sich die jungen Sportlöwen schon auf das nächste Turnier.

Gold

Pepe Leider

Moritz Budnik

Platon Kok

Lotta Bahsitta

Malina Rose

Ferdinand Hammermüller

Emilio Thiel

Linus Dietze

Katharina Meyer

Mark Gotgelf

Alfred Schubert

Silber

Edgar Krug

Justus Princ

Emil Enzmann

Sofi Sheldija

Ilyas Ghazali

Bronze

Konrad Flegel

Moritz Orthgieß

Amin Murtazaiev

Lasse Schwammborn

Henry Salloum

Maximilian Butowicz

Zora Conti

Jonas Braun

Juri Heinrich

Landesliga-Team steht ungeschlagen im Halbfinale

Nach dem perfekten Auftakt mit drei Siegen am ersten Kampftag ging es für das Männerteam der Leipziger Sportlöwen am vergangenen Wochenende um die beste Ausgangsposition für den Finalkampftag der Landesliga. Ziel: Ungeschlagen durch die Vorrunde und mit Rückenwind ins Halbfinale einziehen – ein Vorhaben, das der Mannschaft eindrucksvoll gelungen ist.

Starker Auftritt gegen Crimmitschau und Altenburg

Die erste Begegnung des Tages gegen das Team aus Crimmitschau begann zunächst äußerst holprig. Nach einem 0:3-Rückstand bewiesen die Sportlöwen jedoch starke Nerven und drehten die Partie mit vier Siegen in Folge zu einem grandiosen 4:3-Erfolg. In der zweiten Begegnung gegen Altenburg ließ unsere Mannschaft dann nichts mehr anbrennen, zeigte sich von Beginn an dominant und siegte am Ende souverän mit 6:1.

Damit sichert sich das Männerteam ungeschlagen den ersten Platz im Vorrundenpool und steht am Finalkampftag direkt im Halbfinale – eine hervorragende Ausgangsposition, um am Ende ganz oben anzugreifen.

Team-Mitglied Lasse Stalling freut sich schon auf den nächsten und letzten Kampftag:

„Tobi musste am Sonntag leider schon etwas früher los, trotzdem hat sich das Team auch ohne seinen Trainer durchgesetzt. Ich bin sehr stolz auf die Truppe. Man hat gesehen, dass alle an einem Strang gezogen haben. Die Kämpfer haben sich von außen Tipps gegeben, sich gegenseitig unterstützt und auf die Kämpfe vorbereitet. So haben wir eine super Ausgangslage geschaffen und gehen jetzt vollmotiviert ins Halbfinale!“

U16-Sichtungsturniere und Trainingscamp: Sportlöwen zeigen Biss und Potenzial

Am vergangenen Wochenende standen für drei Nachwuchsathletinnen und -athleten der Leipziger Sportlöwen die Bundessichtungsturniere der U16 in Düsseldorf (Frauen) und Duisburg (Männer) auf dem Programm. Diese hochklassigen Wettkämpfe dienen den Bundestrainern zur Sichtung potenzieller Kaderathletinnen und -athleten und gelten als wichtige Station in der Entwicklung junger, leistungsorientierter Judoka. Entsprechend hochwertig war das Teilnehmendenfeld: Mehr als 500 Judoka aus ganz Deutschland stellten sich der nationalen Konkurrenz und lieferten sich intensive Kämpfe auf höchstem Niveau.

Anna Reitmann sammelt Erfahrung in Düsseldorf

Für die Leipziger Sportlöwen ging Anna Reitmann beim Sichtungsturnier in Düsseldorf an den Start. In einem stark besetzten Feld konnte sie zwei ihrer vier Kämpfe gewinnen, musste sich jedoch am Ende ohne Medaille zufriedengeben. Leider konnte Anna nicht alle Trainingsinhalte abrufen und umsetzen und bei einem so hochwertigen Turnier kann das die Medaille kosten. Trotzdem: Jeder Kampf auf diesem Niveau bringt wertvolle Erfahrung – besonders im Hinblick auf kommende Aufgaben.

Starke Leistung von Roman Pluhatyrov in Duisburg

In Duisburg zeigten sich Roman Pluhatyrov und Hordii Shuliakovskyi kämpferisch. Roman überzeugte mit einem starken Turnierverlauf und erreichte am Ende Platz 5. Im Halbfinale musste er sich nach vier Minuten im Golden Score geschlagen geben, den Kampf um Bronze verlor er frühzeitig durch einen Armhebel. Dennoch: Ein starkes Ergebnis auf nationalem Höchstniveau.

Hordii bestritt sein erstes großes Turnier in der neuen Gewichtsklasse bis 73 kg und zeigte eine ordentliche Leistung. Auch er konnte zwei seiner vier Kämpfe gewinnen – ein gelungener Einstand in der neuen Klasse.

Training mit Weltklasse in Köln

Im Anschluss an die Turniere nahmen alle drei Sportlöwen am Trainingscamp in Köln teil, das im Rahmen der Sichtungsveranstaltungen durchgeführt wurde. Die Einheiten wurden von Daria Bilodid (zweifache Weltmeisterin und Olympiadritte 2021) und Juan Ignacio Cuneo (Bundestrainer der U18 männlich) geleitet – ein echtes Highlight für die jungen Talente. In intensiven Einheiten konnten sie mit starken Partnern aus ganz Deutschland an Technik, Taktik und Wettkampfhärte feilen – ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur nächsten Leistungsebene.

Landesmeisterschaft U13: Sportlöwen mit drei Titeln und starkem Teamauftritt

Am vergangenen Wochenende fand in Rodewisch die Landesmeisterschaft der Altersklasse U13 statt – der Höhepunkt der Meisterschaftsserie in dieser Altersgruppe. Nur wer sich zuvor bei der Bezirksmeisterschaft eine Platzierung erkämpft hatte, durfte hier an den Start gehen. Auch einige Nachwuchsjudoka aus dem Endjahrgang der U11 hatten sich qualifiziert und zeigten, dass sie schon jetzt mit den Größeren mithalten können.

Insgesamt sechs Medaillen für die Sportlöwen

Von den 17 qualifizierten Sportlöwen konnten sich acht bis in die Medaillenkämpfe  durchschlagen. Besonders überzeugend präsentierten sich Elsa Nekwasil und Friedrich Hammermüller, die all ihre Kämpfe souverän und vorzeitig gewannen und sich so verdient Landesmeistertitel sicherten. Auch Magalie Galander erreichte das Finale und holte sich mit einer starken Turnierleistung Silber. Luis von Wolffersdorff und Matheo Horn trafen nach einer Niederlage in der Hauptrunde im Kampf um Platz 3 aufeinander. Luis setzte sich in einem taktisch geprägten Duell knapp durch und gewann Bronze, während Matheo einen guten 5. Platz belegte, ebenso wie Kalle Kuhlmann.

Trainer Sebastian Hampel zeigte sich beeindruckt:

„Das war ein richtig guter Tag für uns – vor allem Elsa und Friedrich haben mit viel Mut, Technik und Entschlossenheit überzeugt. Das war eine tolle Belohnung für ihren Trainingsfleiß.“

U11-Sportler mit Überraschungssieg – Felix Böhl wird Landesmeister

Auch fünf jüngere Sportlöwen aus der U11 gingen an den Start und bewiesen, dass sie trotz Altersunterschied mithalten können. Felix Böhl sorgte dabei für die größte Überraschung: In der stark besetzten Klasse -34 kg setzte er sich souverän durch und wurde Landesmeister – als einer der jüngsten Startenden eine absolute Ausnahmeleistung. Auch Alma Dopleb überzeugte mit viel Kampfgeist und durfte sich über eine Bronzemedaille freuen. Oskar Laube, Theodor Kemmerich und Amin Murtazaiev erreichten nach starken Kämpfen jeweils Platz 7.

Trainer Tino Rose war begeistert:

„In meiner gesamten Trainerlaufbahn ist es mir noch nie passiert, dass ein U11-Sportler in der U13 den Titel holt – das war einfach überragend von Felix.“

Etwas weniger Edelmetall als im Vorjahr – hohes Niveau trotzdem bestätigt

Mit insgesamt sechs Medaillen – drei Mal Gold, einmal Silber und zweimal Bronze – fällt das Ergebnis im Vergleich zur Landesmeisterschaft 2024 zwar etwas weniger medaillenreich aus, zeigt jedoch, dass das Leistungsniveau der Sportlöwen weiterhin konstant hoch bleibt. In der Gesamtwertung konnte erneut Platz 3 erreicht werden – ein Beleg für die kontinuierliche Stärke der Nachwuchsjudoka.

Gold

Friedrich Hammermüller

Elsa Neckwasil

Felix Böhl

Silber

Magalie Galander

Bronze

Luis von Wolffersdorff

Alma Dopleb

Zwei Turniere, zwei starke Auftritte – Sportlöwen holen 21 Medaillen

Am vergangenen Samstag waren die Nachwuchsjudoka der Leipziger Sportlöwen gleich auf zwei Turnieren im Einsatz – in Rudolstadt und Wanzleben. Beide Wettkämpfe boten eine großartige Gelegenheit, wertvolle Wettkampferfahrungen zu sammeln und das im Training Erlernte auf der Matte umzusetzen. Am Ende erreichten die Sportlöwen mit insgesamt 21 Medaillen ein gutes Ergebnis.

Erfolgreicher Wettkampftag in Wanzleben – Platz 2 in der Vereinswertung

Beim Turnier in Wanzleben gingen 65 Kinder aus acht Vereinen an den Start. Trotz der überschaubaren Teilnehmerzahl mussten sich die kleinen Sportlöwen ordentlich anstrengen. Besonders überzeugten Katharina Meyer, Lasse Schwamborn, Linus Dietze und Mark Gotgelf, die ungeschlagen blieben und Gold holten. Yevhenii Yakovenko, Emil Enzmann, Emil Daßler und Johann Beblacz sicherten sich nach starken Kämpfen Silber. Die Bronzemedaillen gingen an Lena Flohrer, Asudi Kahlifa, Maximilian Butowicz, Arthur Strähnz und Kasimir Endreß.

Trainerin Annett Böhm zeigte sich zufrieden:

„Das war ein kleines, aber feines Turnier, bei dem alle zeigen konnten, was sie draufhaben. Ich habe viele schöne Techniken gesehen, aber auch noch einige kleine Schwächen, an denen wir weiter arbeiten wollen. Aber besonders der Kampfgeist war heute top!”

In der Vereinswertung landeten die Sportlöwen auf einem starken 2. Platz, knapp hinter den Gastgebern, den Bördetigern.

Rudolstadt: Malina Rose holt Gold - Sechs mal Sportlöwen-Silber- und zwei Bronzemedaillen

Auch in Rudolstadt war das Team der Sportlöwen erfolgreich. Und das als einziges teilnehmendes Team, das nicht aus Thüringen stammt! Malina Rose gewann souverän die Goldmedaille, sechs weitere Sportlöwen schafften es ins Finale und sicherten sich Silber: Edda Böhl, Lotta Bahsitta, Amira von Wolffersdorff, Ferdinand Hammermüller und Henry Salloum zeigten starke Kämpfe und bewiesen, dass sie auf einem hohen Wettkampfniveau mithalten können. Zwei weitere Sportler schafften es aufs Podium und nahmen Bronze mit nach Hause: Martin Richter und Adrian Tiepolt.

Trainer Tino Rose zog ein positives Fazit:

“Die Kinder haben heute versucht, die letzten Trainingsinhalte umzusetzen und es ist wirklich toll zu sehen, wie gut das schon geklappt hat. Ich hoffe, dass uns dieser Fleiß und der Mut weiterhin begleiten, damit wir bis zu den Sommerferien noch viele Fortschritte machen.”

Mit vielen gewonnenen Kämpfen, wertvollen Erfahrungen und insgesamt 22 Medaillen kehrten die Sportlöwen stolz nach Leipzig zurück. Die nächsten Turniere können kommen!

Gold

U11

Malina Rose

Katharina Meyer

Mark Gotgelf

Lasse Schwamborn

Linus Dietze

Silber

U11

Yevhenii Yakovenko

Johann Beblacz

Emil Daßler

Emil Enzmann

Edda Böhl

Lotta Bahsitta

Amira von Wolffersdorff

Ferdinand Hammermüller

Henry Salloum

Bronze

U11

Martin Richter

Adrian Tiepolt

Lena Flohrer

Asudi Kahlifa

Maximilian Butowicz

Kasimir Endreß

Arthur Strähnz

Leidenschaft und Einsatz – Frauenliga-Team der Sportlöwen zeigt trotz Niederlagen starken Kampfgeist

Nachdem am 07.06. ein Großteil unserer beiden Ligateams zu einem intensiven Ligatraining zusammenkamen, startete das Frauenteam der Leipziger Sportlöwen heute in die neue Verbandsliga-Saison. Doch bereits im Vorfeld stand der Kampftag unter schwierigen Vorzeichen: Von 13 gemeldeten Kämpferinnen konnten krankheits- und verletzungsbedingt nur fünf antreten. Dadurch blieben zwei Gewichtsklassen unbesetzt, was dem Team bereits vor Beginn einen Rückstand einbrachte. Trotzdem zeigten die anwesenden Kämpferinnen vollen Einsatz.

Kampfgeist trotz Unterzahl!

Sportlich war der Auftakt herausfordernd: Alle vier Mannschaftsbegegnungen gingen verloren. Doch das Ergebnis spiegelt nicht den Kampfgeist wider, den die Sportlöwinnen auf die Matte brachten. Trotz Verletzungen und Erschöpfung traten alle viermal an und gaben bis zum Schluss alles. Besonders Teamkapitänin Maya Zippel ragte heraus – sie gewann alle vier Kämpfe, motivierte neben der Matte das Team und übernahm zusätzlich die Organisation.

„Nach den vielen Absagen bin ich froh, dass wir mit fünf Kämpferinnen antreten konnten. Besonders beeindruckt haben mich Tina und Alina, die von vornherein eine Gewichtsklasse höher gekämpft haben – ein starkes Zeichen für den Teamgeist! Aber auch Amelia und Minea haben sich super geschlagen, vor allem Amelia hat von Kampf zu Kampf mehr Energie mitgebracht. Und die beiden sind noch in der Altersklasse U18, haben also noch nicht so viele Erfahrungen im Erwachsenenbereich sammeln können“,

so Teamkapitänin Maya Zippel.

Auch Trainer Sebastian Hampel lobte das Team trotz der Niederlagen:

„Alle haben versucht, die Anweisungen direkt umzusetzen und viele Kämpfe lange offengehalten. So eine Motivation ist nicht selbstverständlich, wenn man schon vor dem ersten Kampf mit 0:2 zurückliegt. Trotzdem haben die Mädels alles gegeben, besonders Maya, die nicht nur alle Kämpfe gewann, sondern das Team auch neben der Matte zusammenhielt.“

Trotz der schwierigen Ausgangslage haben die Sportlöwinnen Charakter bewiesen. Mit einem volleren Kader und demselben Kampfgeist stehen die Zeichen gut für den nächsten Kampftag!

Herausforderung auf Top-Niveau: Leipziger Judoka im internationalen Einsatz

Am vergangenen Wochenende stellten sich drei Leipziger Sportlöwen der Altersklasse U18 internationaler Konkurrenz. Anna Reitmann trat beim Thüringenpokal in Bad Blankenburg an, während Hannes Schürer und Roman Pluhatyrov bei den International Bremen Masters auf der Matte standen. Keiner der drei konnte sich platzieren, aber alle sammelte wertvolle Erfahrungen. Im Anschluss nahmen sie an intensiven Trainingslagern teil, um weiter an ihrer Technik und Wettkampfhärte zu feilen. Für das Trainingslager in Bremen kamen zudem Hordii Shuliakovskiy und Nazar Hots dazu.

Anna Reitmann beim Thüringenpokal in Bad Blankenburg

Mit rund 450 Teilnehmenden aus Ländern (unter anderem Israel und Brasilien) war der Thüringenpokal hochkarätig besetzt. Anna Reitmann trat in der Altersklasse U18 an und musste sich nach einem umkämpften Auftaktmatch einer starken Gegnerin aus Israel geschlagen geben. Besonders bitter: Sie unterlag durch drei Shidos, was sie sichtlich unzufrieden stimmte.

“Ich ärgere mich über die Strafen, aber daraus kann ich lernen,”

so Anna selbstkritisch. Das anschließende Trainingslager stellte sich als äußerst anspruchsvoll heraus.

„Das Niveau war enorm hoch, es war sehr fordernd, aber ich habe gute Fortschritte gemacht!“,

resümiert sie.

Hannes Schürer und Roman Pluhatyrov bei den International Bremen Masters

Mit über 750 Teilnehmenden aus 27 Ländern boten die International Bremen Masters ein hochkarätiges Teilnehmerfeld. Hannes startete motiviert in das Turnier, hatte jedoch mit den Nachwirkungen einer Verletzung zu kämpfen. Nach einem soliden ersten Kampf traf er im zweiten Duell auf den späteren Zweitplatzierten, gegen den er sich mit drei Shido-Strafen geschlagen geben musste. Danach fand er nicht mehr richtig ins Turnier und schied frühzeitig aus.

„Es war eine coole Erfahrung, aber leider nicht mein Tag. Schade, dass ich meine Leistung nicht ganz abrufen konnte,“

zeigte sich Hannes enttäuscht. Das Trainingslager im Anschluss bot ihm jedoch eine gute Gelegenheit, sich mit starken Partnern zu messen.

„Ich habe mir nochmal gezielt Gegner geschnappt, gegen die es im Wettkampf nicht gereicht hat und konnte dann doch nochmal die eine oder andere Wertung erzielen.“

Roman Pluhatyrov hatte einen schweren Stand im hochkarätigen Feld und musste sich bereits nach seinem ersten Kampf aus dem Turnier verabschieden. Trotz des frühen Ausscheidens ließ er sich nicht entmutigen und nutzte das Trainingslager, um wertvolle Erfahrungen zu sammeln. Auf der Trainingsmatte stießen noch Hordii Shuliakovskiy und Nazar Hots dazu, die gemeinsam mit den anderen Sportlöwen intensiv trainierte. Die zusätzliche Trainingseinheit mit internationalen Partnern bot allen eine wertvolle Möglichkeit zur Weiterentwicklung.

Alle fünf Sportlöwen kehren mit wichtigen Erkenntnissen und neuer Motivation nach Leipzig zurück. Die internationalen Erfahrungen und das intensive Training werden ihnen helfen, sich weiterzuentwickeln und bei den nächsten Turnieren wieder anzugreifen.

Fit für die Zukunft: Sportlöwen auf dem Weg zur Trainer*innenlizenz

Am vergangenen Wochenende fand das erste Modul der Ausbildung für angehende Judotrainerinnen und -trainer statt. Der Lehrgang wurde vom Judoverband Sachsen (JVS) organisiert und bot den Teilnehmenden eine umfassende Weiterbildung. Mit dabei waren auch fünf Sportlerinnen und Sportler der Leipziger Sportlöwen, die sich in der Sportschule Werdau intensiv auf ihre zukünftigen Trainingseinheiten vorbereiteten.

Das Ausbildungsprogramm deckt eine Vielzahl an Themen ab. Neben judospezifischen Inhalten wie Technikschulung, Trainingsmethodik und der Vermittlung von Wettkampfstrategien werden auch allgemeine Aspekte der Trainingsplanung behandelt. Zudem stehen pädagogische Konzepte, Kompetenzförderung und Kinderschutz im Fokus. Die Teilnehmenden erhalten wertvolle Einblicke in die Arbeit des JVS und lernen, wie eine effektive und sichere Trainingseinheit aufgebaut wird. Verschiedene Dozierende, darunter auch Sportlöwe Niklas Nietz, vermitteln ihr Wissen dabei praxisnah.

Die angehende Sportlöwen-Trainerin Minea hebt besonders die gute Organisation des Lehrgangs hervor:

“Das erste Modul war gut strukturiert. Es war eine gute Mischung aus Praxis und Theorie, sodass wir nicht mit Informationen überladen werden. Vieles haben wir schon einmal gehört, aber es ist wichtig, die Inhalte noch einmal detailliert und in einem klaren Rahmen zu besprechen.”

Nach dem erfolgreichen Abschluss des ersten Moduls stehen nun noch zwei weitere Ausbildungsabschnitte bevor. In den kommenden Modulen werden die angehenden Trainerinnen und Trainer ihr Wissen weiter vertiefen. Dabei müssen sie nicht nur einen Theorietest absolvieren, sondern auch eine Lehrprobe halten, bei der sie eine simulierte Trainingseinheit zu einem zuvor ausgelosten Thema gestalten. Die Leipziger Sportlöwen wünschen ihren fünf Vereinsmitgliedern viel Erfolg auf dem weiteren Weg zur Trainer*innenlizenz!

Bezirksmeisterschaft der U13 – Sportlöwen erkämpfen 17 Podestplätze

Am vergangenen Samstag fand in Leipzig die Bezirksmeisterschaft der U13 statt, bei der sich die besten Nachwuchsjudoka der Region maßen. Die Leipziger Sportlöwen stellten mit über 40 gemeldeten Sportlerinnen und Sportlern eine der größten Mannschaften, mit insgesamt 17 Medaillen kann sich auch das Endergebnis auf jeden Fall sehen lassen.

Erfolgreiches Abschneiden der Sportlöwen

Die Sportlöwen konnten mit einer starken Teamleistung überzeugen und sich mehrfach auf dem Podest platzieren. Besonders erfreulich waren die Titelgewinne von Elsa Neckwasil, Luis von Wolffersdorff und Friedrich Hammermüller, die sich in ihren Gewichtsklassen souverän durchsetzten und am Ende über die Goldmedaille freuten.

U13-Trainer Sebastian Hampel zeigte sich zufrieden:

“Unsere Judoka haben einen starken Wettkampf geliefert. Hier und da hat noch nicht alles gestimmt, aber insgesamt war das ein sehr gutes Ergebnis.
Gerade die internen Duelle um die Medaillen zeigen, wie stark wir aufgestellt sind. Einige unserer Startenden mussten sich ihren Teamkolleginnen oder -kollegen geschlagen geben und das hat teilweise auch dazu geführt, dass diese dann mit einem undankbaren fünften Platz leer ausgegangen sind. Trotzdem bin ich grundsätzlich zufrieden mit den gezeigten Leistungen. Jetzt richten wir den Blick auf die Landesmeisterschaft am 5. April.”

Jüngere Jahrgänge sammeln wertvolle Erfahrung

Auch einige Nachwuchskämpfer aus dem ältesten U11-Jahrgang wagten den Sprung in die höhere Altersklasse. Ihr Ziel war es, wertvolle Wettkampferfahrung zu sammeln und sich bereits früh an das hohe Niveau der U13 zu gewöhnen. Umso bemerkenswerter sind die Medaillen, die einige von ihnen trotz starker Konkurrenz gewinnen konnten.

Auch U11-Trainer Tino Rose zeigte sich erfreut:

“Es ist ein starkes Zeichen für unsere Arbeit, dass unsere jüngsten Sportlöwen bereits in der U13 mithalten können. Sie haben sich tapfer durchgebissen, und wir freuen uns darauf, wenn sie im kommenden Jahr offiziell in dieser Altersklasse starten.”

Landesmeisterschaft als nächste Herausforderung

Mit diesem starken Ergebnis im Rücken geht es für die Medaillengewinnerinnen und -gewinner nun weiter zur Landesmeisterschaft am 5. April. Dort werden sich die besten Judoka Sachsens beim Jahreshöhepunkt ihrer Altersklasse messen – und die Sportlöwen wollen auch dort ein ähnlich gutes Ergebnis abliefern!

Gold

Friedrich Hammermüller

Elsa Neckwasil

Luis von Wolffersdorff

Silber

Alma Dopleb

Felix Böhl

Magalie Galander

Matheo Horn

Kalle Kuhlmann

Bronze

Marleen Kunz

Oskar Laube

Theodor Kemmerich

Nikodem Stecki

Elias Rose

Lovis Fröhlich

Edgar Thomser

Frieder Cyrus

Oleksii Kotenko

Erfolgreiches Debüt: Hugo Hartlich mit Bronze bei Bundessichtungsturnier

Großer Erfolg für Hugo Hartlich von den Leipziger Sportlöwen! Am Samstag startete der junge Sportler beim Taxi-Wonneberger-Cup (einem Bundessichtungsturnier der U15) in Berlin und sicherte sich mit einer starken Leistung die Bronzemedaille.

Hugo Hartlich, der als jüngster Jahrgang der U15 antrat, setzte mit seinem Ergebnis ein starkes Ausrufezeichen. Mit dem Landestrainer an seiner Seite reiste er früh an und gehörte zu den Ersten in der Halle.

“Es war schon spannend, weil nur die besten aus Sachsen und Deutschland dabei waren – und aus Leipzig waren wir nur ganz wenige”, erzählt Hugo. Die ersten Kämpfer der höheren Gewichtsklassen begannen, bevor Hugo an der Reihe war. Nervosität? Fehlanzeige! “Beim Auf-die-Matte-Gehen war ich gar nicht aufgeregt”, berichtet er selbstbewusst.

Der erste Kampf erwies sich als echter Kraftakt: Acht Minuten voller Anspannung und Kampfgeist – am Ende musste sich Hugo jedoch in der letzten Minute geschlagen geben. Im zweiten Duell geriet er zunächst in Rückstand und lag mit Waza-ari zurück. Doch dann setzte er zu einem Ura-Nage an und holte den Ippon – ein Wurf, den er erstmals im Wettkampf erfolgreich zeigte: “Da war ich richtig stolz!”

Die letzte Begegnung verlief besonders spektakulär. Schon nach kurzer Kampfzeit nutzte Hugo einen Übergang vom Stand in den Boden und setzte einen Hebel an – eine Technik, die er in den letzten Trainingseinheiten intensiv geübt hatte. Der schnelle Sieg sicherte ihm den dritten Platz und die Bronzemedaille.

Im Nachhinein zeigte sich Hugo mehr als zufrieden:

“Ich habe mich super vorbereitet gefühlt und konnte im Wettkampf vieles zeigen, was ich in den letzten Trainingseinheiten nochmal geübt habe. Es hat einfach Spaß gemacht, besonders weil ich viele Freunde aus dem Kader wiedergetroffen habe. Aber am meisten freue ich mich darüber, dass der Ura-Nage geklappt hat!”

Furioser Ligastart: Drei Siege und Tabellenführung in Chemnitz

Am Sonntag startete die Männermannschaft der Leipziger Sportlöwen fulminant in die neue Liga-Saison. Der erste Kampftag in Chemnitz brachte gleich drei Begegnungen mit sich – und die Sportlöwen ließen keinen Zweifel an ihrer Stärke aufkommen. Mit einem beeindruckenden Team, das in allen Gewichtsklassen vollständig besetzt war, konnten die Mannschaft alle drei Begegnungen für sich entscheiden und sich so an die Spitze der Tabelle stellen.

Im ersten Duell gegen Döbeln zeigten die Sportlöwen direkt ihre Entschlossenheit und siegten souverän mit 5:2. In der darauffolgenden Begegnung gegen Schlettau konnte das Team sogar noch eine Schippe drauf legen und gewann deutlich mit 6:1. Doch der Höhepunkt des Tages folgte im letzten Kampf gegen die Gastgeber aus Chemnitz. In einer packenden Auseinandersetzung, die an Spannung kaum zu überbieten war, kämpften beide Teams auf Augenhöhe. Immer wieder wurde der Punktestand ausgeglichen, so dass vor dem letzten Kampf ein 3:3 auf der Anzeigetafel stand. In einem packenden letzten Kampf sicherte sich unser Team aber mit einem knappen 4:3 den entscheidenden Sieg.

Trainer Tobias Mathieu zeigte sich nach dem erfolgreichen Auftakt begeistert:

“Die Atmosphäre war toll, alle hatten richtig Bock – und das hat sich auch im Ergebnis gezeigt. Besonders stolz bin ich auf Nazar, der mit gerade 16 Jahren seine ersten Kämpfe im Erwachsenenbereich bestritten und sogar einen Sieg errungen hat.
Ich bin wirklich sehr glücklich über das Ergebnis, es war ein rundum gelungener Tag. Und mit drei gewonnenen Begegnungen können wir auf jeden Fall positiv auf die weiteren Begegnungen dieser Saison blicken!”

Auch Kämpfer Steffen Schüpbach unterstrich die gute Stimmung und das hohe Niveau der Kämpfe:

“Das Team ist super aufgestellt, die Stimmung war klasse und die Begegnungen durchweg spannend. Es war großartig zu sehen, wie alle miteinander mitgefiebert haben. Die Gaststarter haben sich perfekt in die Mannschaft integriert, genau wie die Sportlöwen, die diese Saison zum ersten Mal dabei sind. Wir haben einfach eine gute Teamdynamik und stützen uns gegenseitig. Es war ein toller Auftakt, und wir sind schon heiß auf die nächsten Kampftage!”

Mit der Tabellenführung im Rücken gehen die Leipziger Sportlöwen nun selbstbewusst in die weiteren Kämpfe der Saison. Der Auftakt hat gezeigt: Die Mannschaft hat das Potenzial, in dieser Liga ganz vorne mitzuspielen.

Auf Augenhöhe mit den Besten: Miu Richter mit starkem Auftritt bei DEM U21

Am Samstag ging Miu Richter von den Leipziger Sportlöwen bei der Deutschen Meisterschaft (DEM) der Altersklasse U21 auf die Matte und stellte sich der starken Konkurrenz aus ganz Deutschland. Mit großen Erwartungen und viel Motivation ging Miu an den Start – und zeigte eine starke Leistung.

In der Vorrunde präsentierte sich Miu souverän und entschlossen: Mit drei überzeugenden Siegen sicherte sie sich den Einzug ins Halbfinale und bewies dabei sowohl technisch als auch kämpferisch ihre Klasse. Doch im Halbfinale musste sie sich nach einem hart umkämpften Match geschlagen geben. Drei Shido-Strafen entschieden die Begegnung gegen sie und verhinderten den Einzug ins Finale.

Dennoch ließ sich Miu davon nicht entmutigen und startete fokussiert in den Kampf um Bronze. Dieser gestaltete sich hochspannend und äußerst knapp: Zunächst schien ein Yuko für Miu die Führung zu bedeuten, doch die Wertung wurde zurückgenommen. Kurz vor Ende der regulären Kampfzeit entschied eine weitere, denkbar knappe Yuko-Wertung zugunsten der Gegnerin – ein bitteres Ende nach einer insgesamt starken Turnierleistung. Am Ende stand für Miu Platz 5 – eine Platzierung, die zeigt, dass sie auf nationalem Topniveau mithalten kann.

Miu selbst blickt trotz der verpassten Medaille positiv auf die Meisterschaft zurück:

“Es war ein tolles Gefühl, bei so einem Wettkampf kämpfen zu dürfen. Natürlich war ich aufgeregt, und es ist schade, dass es am Ende so denkbar knapp gewesen ist. Aber ich habe die Bestätigung bekommen, dass ich auf jeden Fall auf dem Niveau mithalten kann. Ich blicke optimistisch auf das nächste Jahr.”

Leipziger Sportlöwen zeigen sich kämpferisch beim Riesaer Stahlpokal

Am Samstag traten die Judoka der Leipziger Sportlöwen beim renommierten Riesaer Stahlpokal an. Dieses hochkarätige Turnier, das jährlich zahlreiche starke Athletinnen und Athleten aus ganz Deutschland anlockt, stellte die Teilnehmenden auch in diesem Jahr vor anspruchsvolle Herausforderungen. Besonders die Altersklasse U13 war stark besetzt und verlangte den jungen Judoka alles ab.

Die Leipziger Sportlöwen zeigten sich kämpferisch und überzeugten mit starken Leistungen. In der U13 konnten sich die Sportlerinnen und Sportler hervorragend behaupten und holten gleich mehrere Medaillen. Besonders die beiden Erstplatzierten Elsa und Friedrich sind hervorzuheben. Elsa überzeugte dabei mit einer beeindruckenden Vielfalt an Wurftechniken und setzte sich im Bodenkampf durch eine starke Festhalte durch. Friedrich gewann alle seine Kämpfe mit konsequenten Uchi-Mata-Angriffen und ließ seinen Gegnern keine Chance.

In der Altersklasse U15 knüpften die Sportlöwen nahtlos an die Erfolge an und zeigten ebenfalls eine hervorragende Teamleistung. Neben weiteren Gold- und Silbermedaillen freuten sich die Trainer über die vielen Podestplätze, die zeigen, dass die intensive Vorbereitung Früchte getragen hat.

Darüber hinaus erkämpften sich zahlreiche weitere Judoka gute Platzierungen und landeten auf den undankbaren 5. und 7. Rängen – oft nur knapp an den Medaillen vorbei. Auch sie zeigten beherzte Kämpfe und überzeugten mit guten technischen Ansätzen, die für die Zukunft hoffen lassen.

Trainer Sebastian Hampel zeigte sich insgesamt zufrieden mit der Leistung seiner Athletinnen und Athleten:

“Grundsätzlich bin ich zufrieden, denn wir haben viele gute Techniken und Ansätze gesehen. Einige unserer Sportlerinnen und Sportler sind noch etwas zu verhalten und wissen noch nicht genau, wie sie ihre körperliche Stärke optimal einsetzen können. Aber daran werden wir weiter arbeiten. Auch die Judoka ohne Medaille hatten sehr gute Momente und haben sich wacker geschlagen. Dieses Mal haben wir viele fünfte und siebte Plätze belegt – da hat oft nicht viel gefehlt. Die Jugendlichen haben trotzdem wirklich gut gekämpft und sich auch technisch und taktisch so präsentiert, wie wir es vorher besprochen hatten. Leider hat es bei manchen noch nicht ganz für die Leistungsspitze gereicht.
Besonders stark waren in der U13 Elsa und Friedrich, die sich mit überragenden Kämpfen durchgesetzt haben. In der U15 habe ich mich besonders über die Silbermedaille von Bruno gefreut, der in seinem ersten Jahr der U15 gleich so stark aufgetreten ist.”

Auf offizieller Seite sorgte Sportlöwe Moritz Beck als Kampfrichter für Ordnung auf der Matte.

Gold

U13

Friedrich Hammermüller

Elsa Neckwasil

U15

Hugo Hartlich

Silber

U13

Matheo Horn

Franz Schoor

U15

Bruno Reitmann

Wanja Daniel

Bronze

U13

Magalie Galander

Elias Rose

U15

Linda Woche

Hugo Salloum

Ligatraining der Leipziger Sportlöwen: Starker Auftakt in die neue Saison

Im Rahmen des Erwachsenentrainings fand das Ligatraining der Landesliga Männer und Verbandsliga Frauen statt. Neben unseren eigenen Athletinnen und Athleten durften wir auch zahlreiche Gäste begrüßen: Judoka von Randori Leipzig-West, Kodokan Erfurt sowie der AC Taucha waren mit dabei und sorgten für ein intensives und abwechslungsreiches Training. Lediglich die Sportler vom Judoclub Leipzig konnten diesmal nicht teilnehmen, doch wir freuen uns darauf, sie im weiteren Saisonverlauf wieder mit an Bord zu haben.

Fokus auf Randori und Teamzusammenhalt

Das Training bot eine ausgezeichnete Gelegenheit, sich auf die bevorstehende Ligasaison vorzubereiten. Im Mittelpunkt standen zahlreiche Randori sowohl im Boden- als auch im Standkampf, wodurch alle Beteiligten wertvolle Wettkampfpraxis sammeln konnten. Neben den kämpferischen Aspekten ging es vor allem darum, sich als Team weiter einzuspielen und den Austausch zwischen den Mannschaften zu fördern. Trainer Tobias Mathieu zeigte sich sehr zufrieden mit der Einheit und sprach sich dafür aus, das Ligatraining im weiteren Saisonverlauf zu wiederholen.

Top-Platzierung als Saisonziel für die Männer

Das Männerteam der Leipziger Sportlöwen ist in diesem Jahr stark besetzt und kann zudem auf qualitativ hochwertige Gaststarter zurückgreifen. Mit inzwischen 24 Namen auf der Mannschaftsliste ist das Team nicht nur breit aufgestellt, sondern auch ambitioniert.

„Wir haben eine schlagkräftige Truppe beisammen, die an jedem Kampftag um den Sieg mitkämpfen kann. Eine Top-Platzierung ist daher unser erklärtes Saisonziel. Dafür werden wir hart arbeiten“, betonte Tobias Mathieu optimistisch.

Termine
Verbandsliga Frauen

Termine
Landesliga Männer

Frauen-Team setzt auf Nachwuchsförderung

Auch Trainerin Maya Zippel zeigte sich sehr zufrieden mit der Trainingsintensität und der Wettkampfstimmung. „Ich fand das Training super zur Vorbereitung, und die Intensität war genau richtig, um wieder in Wettkampfstimmung zu kommen.“ Besonders erfreulich war die Teilnahme der Gaststarterinnen, die zum Teil weite Wege auf sich nahmen, um das Team zu unterstützen. So reiste Alina trotz eines langen Arbeitstages aus Chemnitz an, während Tina extra aus Dresden kam. „Das fand ich wirklich super. Außerdem hat es mich gefreut, dass sich auch die neuen Mädels in der Mannschaft super verstanden haben“, ergänzte Zippel.

Für die kommende Saison steht bei den Frauen vor allem die Nachwuchsförderung im Fokus.

„Wir wollen den jüngeren Athletinnen die Möglichkeit geben, wertvolle Wettkampferfahrung zu sammeln. Letztes Jahr sind wir Fünfte geworden, und wenn wir dieses Ergebnis wiederholen könnten, wäre das ein großer Erfolg. Ich freue mich total auf die gemeinsamen Kämpfe.“

Mit diesem intensiven Auftakttraining sind beide Teams bestens auf die Saison vorbereitet.

Sportlöwen Trainer-Team: Maya Zippel & Tobias Mathieu

Frauen Team

MariaGohrLeipziger Sportlöwen
FriedaBaumbach Leipziger Sportlöwen
Helene RoseLeipziger Sportlöwen
MiuRichterLeipziger Sportlöwen
MineaBrodowskiLeipziger Sportlöwen
AmeliaMikoschLeipziger Sportlöwen
MayaZippelLeipziger Sportlöwen
TinaKleinsteuberSSV Heidenau
MarleneMartinJudoclub Leipzig
AlinaStreblauCPSC
FionaVaterJudoclub Leipzig
HannahGrossJudoclub Leipzig
LindaRadomskiySC DHfK Leipzig

Männer Team

NazarHotsLeipziger Sportlöwen
FrederikRingeisLeipziger Sportlöwen
LasseStallingLeipziger Sportlöwen
MoritzBeckLeipziger Sportlöwen
AntonBeckLeipziger Sportlöwen
SimonWagnerLeipziger Sportlöwen
HannesSchürerLeipziger Sportlöwen
JonasMikoschLeipziger Sportlöwen
SteffenSchüpbachLeipziger Sportlöwen
KakhaSamushiiaLeipziger Sportlöwen
BjörnDorowLeipziger Sportlöwen
MatteoSchmittLeipziger Sportlöwen
ChristophPaulLeipziger Sportlöwen
SebastianChanaaLeipziger Sportlöwen
MarcelRöhr Leipziger Sportlöwen
RollandKohl Leipziger Sportlöwen
AlexanderHägeleJudoclub Leipzig
PhilippMatrosAC Taucha
PhilipHoffmannJudoclub Leipzig
EliasHiessJudoclub Arashi Dresden
MaxSiebertKodokan Erfurt
DavidStranzKodokan Erfurt
AdamGelaevKodokan Erfurt
FabriceScheuflerKodokan Erfurt