Marie Branser krönt sich zum vierten Mal zur Deutschen Hochschulmeisterin

Am 13. Oktober fanden in Aachen die deutschen Hochschulmeisterschaften 2018 statt. Ganze 450 Sportlern stellten sich der Herausforderung gegeneinander zu kämpfen und den, bzw. die Beste unter sich zu ermitteln. Unter den Teilnehmern befand sich auch unsere Sportlerin Marie Branser, Deutsche Hochschulmeisterin der drei Vorjahre. Tatsächlich konnte Marie ihre Platzierung verteidigen und sich somit den vierten Titel in Folge sichern.

Auf Facebook verkündigte sie kurz nach dem Sieg: „Deutsche Hochschulmeisterin 2018! Nachdem die internationale Saison 2018 für mich ziemlich schlecht lief, konnte ich mir heute zum 4. Mal den Deutschen Hochschulmeister Titel sichern. Am kommenden Wochenende geht es bereits weiter mit der Deutschen Pokalmeisterschaft.“

Edo Dieckmann siegreich beim JVS-Sichtungsturnier

Neben der BEM U11 fand dieses Wochenende mit dem „Vogtlandpokalturnier“ in Rodewisch ein zweiter Judohöhepunkt statt. Dieses Jahr fand das Sichtungsturnier des Judoverbandes Sachsen sogar erstmals mit internationaler Beteiligung aus Brasilien statt. Unser einziger Sportler Edo Dieckmann, in diesem Jahr schon Mitteldeutscher Vize-Meister, wollte bei diesem Turnier noch die nötige Platzierung erkämpfen, um seinen bisherigen Kaderstatus weiterhin behalten zu können.

Gleich im ersten Kampf kam es zur Neuauflage des Finales bei den Mitteldeutschen Meisterschaften. Die Losfee bescherte Edo mit Florian Görsch den aktuellen Mitteldeutschen Meister. Zudem konnte Edo noch nie gegen seinen Trainingskameraden vom Stützpunkt in Leipzig gewinnen. Aber wenn man immer an sich glaubt, dann ist vieles möglich! Und so gewann Edo nicht nur dieses Duell, er besiegte seinen ewigen Kontrahenten vorzeitig mit Ippon. Zwei weitere Punktsiege gegen Kämpfer aus Freital und Halle später, konnte Edo dann seinen verdienten Sieg und die nötigen Punkte zum Kadererhalt bejubeln.

Girls-Power bei der Bezirksmeisterschaft

Von links: Hinten: Frieda Baumbach und Maria Gohr; Vorn: Emma Goldschmidt, Leah Kovacs

Am vergangenen Wochenende fand beim PSV Leipzig die diesjährige Bezirkseinzelmeisterschaft der U11 statt. Aus den drei unterschiedlichen Trainingsgruppen unseres Vereines, versuchten insgesamt 14 Sportlerinnen und Sportler, sich einen Platz auf dem Siegerpodest zu erkämpfen. Am besten gelang dies Leah Kovacs, Frieda Baumbach, Maria Gohr und Manuel Thomas welche sich allesamt bis in das Finale vorkämpfen konnten.

Am Ende des Tages konnten folgende Platzierungen und Medaillen belegt bzw. mit nach Hause genommen werden:

Gold: Leah Kovacs, Frieda Baumbach

Silber: Maria Gohr, Manuel Thomas

Bronze: Emma Goldschmidt

5. PLatz: Hannes Schürer, Robert Schiffler

Auf Platz zwei: Manuel Thomas

Sportlöwen erkämpfen ORWO-Pokal

Am Wochenende fuhren die Sportlöwen nach Wolfen, um am dort stattfindenden Orwo-Pokal teilzunehmen. Dem gleichen Ruf folgten auch 17 weitere Vereine. Viel Arbeit also für unsere 29 jungen und kampfhungrigen Judoka.

Am Ende des Tages konnten folgende Platzierungen erzielt werden:

Platz Name Altersklasse
1

Ferdinand Hoffmann,

Hannes Voßler

Maria Gohr

Ernesto Rosenkranz

Hannes Schürer

Stella Dieckmann

Emiliano Sandoval

Jonas Mikosch

Alina Streblau

Edo Dieckmann

Moritz Beck

Tamino Kraft

U9

U9

U11

U11

U11

U13

U13

U13

U15

U15

U15

U15

2

Helene Rose

Frieda Baumbach

Richard Löwe

Anton Beck

 

U11

U11

U11

U11

 

3

Emil Tischler

Mariella Schalle

Minea Brodowski

Jascha Kempe

Anton Türk

Sophie Bowitzky

Baba Sok

Florian Sieber

U9

U11

U11

U11

U11

U11

U13

U13

Cheftrainer Sebastian Hampel sagte zum Wettkampfverlauf: „Die Ergebnisse sprechen für sich, würde ich behaupten. Wir konnten während der Kämpfe sehen, dass im Training auch wirklich etwas hängengeblieben ist. Gestaunt habe ich über die technische Vielfalt, die unsere Sportler zeigten. Besonders hervorzuheben sind hier Hannes Schürer, Hannes Voßler und Ferdinand Hoffmann. Die drei haben wirklich sehr gute Kämpfe geliefert und sollten für ihre außerordentliche Leistung nochmal gelobt werden!“

Tino Rose, unser Vereinsvorsitzender meinte: “ Auch ich fand das technische Repertoire unserer Truppe überraschend. Für manche war das der erste Wettkampf, trotzdem haben sich alle gut geschlagen. Jeder hat sich nach seinen Möglichkeiten angestrengt und man hat gesehen, dass sich das viele Training ausgezahlt hat! So soll das sein und die meisten unserer Teilnehmer wurden ja für ihre Mühen auch mit einer Platzierung belohnt.“

Durch den grandiosen Einsatz unserer Truppe konnte sogar der Mannschaftspokal in Gold gewonnen werden. Dieser wird natürlich im Laufe der folgenden Woche in der heimischen Halle aufgestellt werden und zu bestaunen sein!

Sommerfest findet statt!

An alle Feierwütigen:

Trotz des scheinbar ungeeigneten Wetters, wird unser Sommerfest wie geplant stattfinden. Da es ab 14 Uhr auch nicht mehr regnen soll, steht dem nichts im Weg.

Bringt Hunger, Durst und gute Laune mit, dann können wir gemeinsam auf 10 Jahre Sportlöwen in Lindenau anstoßen. Wir freuen uns schon auf euch!

Mit neuem Gürtel ins neue Schuljahr

Wier die Zeit vergeht! Kaum hat man sich nach den Sommerferien wieder beim Training eingefunden, da stehen die nächsten auch schon vor der Tür. Und was geht mit der letzten Schulwoche traditionell einher? Genau, die Gürtelprüfungen.

Auch dieses Jahr hatten sich etliche Prüflinge aus den verschiedenen Anfängergruppen eingefunden, um unter dem kritischen Blick der Prüfer ihren Kyu („Schülergrad“) zu absolvieren. Hierbei spielt vor allem die saubere Ausführung der Techniken eine große Rolle. Wichtig ist auch, dass die Wurfprinzipien verstanden wurden und natürlich auch zu erkennen sind. Eine Kyuprüfung setzt sich aus Fall-, Boden- und Standtechniken zusammen. Die in der Halle anwesenden Eltern und Interessierten kamen in den Genuss, verschiedene Prüfungen zu sehen, vom 8. bis zum4. Kyu war alles dabei.

Natürlich war die Aufregung zu Beginn recht groß, aber dank der vielen Übungseinheiten, die alle absolviert hatten, kontten am Ende alle Sportlöwen mit einer Urkunde, einem neuen Gürtel und stolz geschwellter Brust nach Hause fahren.

An dieser Stelle auch nochmal herzlichen Glückwunsch von allen Trainern und dem Vorstand, das habt ihr toll gemacht!

Spaß in Wolfen

Am 16.6.2018 fand in Wolfen ein Turnier für die U9 und U11 statt. Da an der Lipsiade am darauffolgenden Wochenende nur die Altersklassenb über U9 teilnehmen durften, war dies eine schöne Möglichkeit, auch mal die allerkleinsten zum Wettkampf mitzunehmen.

Mit einem 1. Platz für Malte Brendel, einem 2. Platz für Hannes Voßler und einem 3. für ferdinand Hoffmann waren auch alle Podestplätze belegt und alle waren äußerst zufrieden.

„Das war ein sehr schönes Turnier, die drei haben eindeutig gezeigt, was in ihnen steckt. Ich freue mich schon auf die nächsten kämpfe,“ so Trainer Tino Rose über den erfolg seiner Schützlinge.

Von links: Ferdinand Hoffmann, Malte Brendel und Hannes Voßler

Und jährlich grüßt der Pfingstworkshop

Auch diese Jahr war der Sportlöwen-Pfingstworkshop geprägt von schönen Erlebnissen und Spaß.

Den Beginn machte am Samstagmorgen eine Fahrradtour zum Markleeberger See. Nach einer mehr oder weniger anstrengenden Fahrt (hier schieden sich die Geister) war der ehemalige Tagebau auch schon in Sicht. Die letzten Meter führten uns ein Stück an seinem Ufer entlang, natürlich in Richtung des ansässigen Kletterwaldes. Während sich Gruppe Nummer eins in die Wanten schwang, übte sich Gruppe zwei darin, Zutaten für die erste Portion Mittagessen zu schnippeln und vorzubereiten. Diese wurden dann über dem offenen Feuer gekocht und zu einer ordentlichen Soljanka verarbeitet. Um nach dem Essen wieder etwas Platz zu schaffen (schließlich sollte am Abend noch gegrillt werden), konnte auf der nebenan gelegenen Wiese Fußball gespielt werden, bis Gruppe eins wieder aus den waghalsigen Höhen herabgestiegen war. Dann wurde natürlich getauscht und das Spiel wiederholte sich, sprich, Gruppe eins machte sich ans Kochen und Gruppe zwei kletterte, was das Zeug hielt. Anschließend konnten sich alle nochmal ein bisschen entspannen, denn wieder Erwarten riss die Wolkendecke über den Tag auf und die sonnenbeschienene Wiese lud zum Hinlegen ein.

Doch wie das immer so ist, auf den Müßiggang folgt rege Geschäftigkeit und so machten wir uns dann doch auf den Heimweg. Natürlich musste noch ein kleiner Zwischenstopp beim Eisladen eingelegt werden. Mit vollem Magen und nach einem anstrengenden Tag waren die Beine logischerweise ziemlich entkräftet, darum zog sich der Rückweg etwas. Aber durch eiserne Disziplin und die stetig abgegebenen Motivationssprüche von Seiten der Betreuer war auch dieser kräftezehrendste Teil des Tages dann irgendwann vorbei.

Die Zeit nach der  Ankunft in der Judohalle war dann geprägt, von erneutem Rumtoben. Die Müdigkeit und die Erschöpfung der Radtour waren vergessen und als die ersten Steaks fertig gegrillt waren bestanden die folgenden zehn Minuten aus der fast unmöglichen Aufgabe, alle Kinder davon zu überzeugen, von der Matte herunter zu gehen und sich stattdessen an die für das Abendbrot aufgestellten Tische zu setzen. Vollkommen überraschend waren aber fast alle kleinen Sportlöwen nach einem einzigen Fleischstück satt und so wurde damit begonnen die Betten aufzubauen und bei einem kleinen Film einzuschlafen. Die mit der großen und ungewohnten Anstrengung einhergeheneden Erschöpfung ließ nicht lang auf sich warten und so endete der erste Tag des Workshops.

Der nächste Morgen begann viel zu zeitig, aufgrund der früh aufgehenden Sonne, gepaart mit vereinzelten Kurzschläfern, die sich nach dem Erwachen auch sofort lautstark unterhielten. Dem Frühstück folgte eine Einheit Judo. Da mehrere Trainingsgruppen anwesend waren bot sich die seltene Gelegenheit, einmal mit neuen und vielleicht auch unbekannten Partnern ein paar Runden Randori zu bestreiten. Sport macht ja bekanntlich hungrig und so gab es nach dem Training erstmal eine ordentliche Portion Nudeln mit Tomatensoße für alle.

Essen wiederum liegt schwer im Magen, wenn man sich nicht genug bewegt (ein Teufelskreis). Darum ghing es anschließenden zimlich zügig auf einen ausgedehnten Spaziergang. Vorbei an diversen Spielplätzen, Raststellen und Ähnlichem führte uns der Weg ins Rosenthal, genauer auf den dort befindlichen Wackelturm. Nachdem auch die letzten Zweifler überzeugt waren, sich Leipzig doch einmal von oben anzusehen, machten wir uns wieder auf den Rückweg. Aufgrund der vorherrschenden Hitze waren alle froh, dass sich der Weg größtenteils im Wald befand. Eigentlich schlugen sich alle Kinder tapfer, ohne Gemurre und Gejammer wurde der Weg zur Judohalle immer kürzer, sodass sogar noch Zeit für einen weiteren Zwischenstopp beim Eismann war. Frisch gestärkt flogen die letzten Meter nur so dahin und ehe man es sich versah, waren auch schon alle wohlbehalten und sicher in der Judohalle angekommen.

Hier wurde erneut getobt, gespielt oder einfach „gechillt“, bis das essen fertig war. Zur Freude (fast) gab es wieder Grillgut und natürlich die unterschiedlichsten Salate von den Sportlöweneltern (an der Stelle nochmal danke für die vielen Mitbringsel, die Salate und anderen Snacks waren ausnahmslos sehr lecker). Zum Einschlafen gab es natürlich wieder ein kleines Filmchen. Diejenigen; die es schafften wachzubleiben wurden mit einer zweiten DVD überrascht, während diese aber noch lief kehrte auch in den letzten tapfer wachliegenden Lagern schnell Ruhe ein.

Erneut viel zu früh begann der letzte Workshop-Morgen. Wie geplant gab es natürlich ein üppiges Frühstück, gefolgt von großem Gepacke und einigen Säuberungsarbeiten, schließlich sollte die Halle in einem perfekten Zustand hinterlassen werden. Natürlich fanden sich auch an diesem Tag noch einige Möglichkeiten sich mit seinen neuen oder alten Freunden auszutauschen, beziehungsweise Zeit beim Spiel zu verbringen. Umso abrupter und viel zu früh standen dann auch schon die Eltern in der Halle, um ihr Kinder abzuholen.

Für wahrscheinlich alle Beteiligten war der diesjährige Pfingstworkshop eine äußerst angenehme Zeit. Trotz der (nur sehr vereinzelt auftretenden) Heimwehfälle hoffen wir, dass es für alle Kinder eine tolle Erfahrung war, die man mit Trainingskameraden und/oder Freunden teilen kann. Uns hat es jedenfalls vviel Spaß gemacht und wir möchten uns erneut für die zahlreichen Lebensmittelspenden bei den entsprechenden Eltern oder Großeltern bedanken.

Bis nächstes Jahr, in aller Frische.

 

Impressionen:

Abgesahnt in Eilenburg

Am Samstag und am Sonntag begab sich eine große Gruppe Sportlöwen nach Eilenburg, um an dem dort stattfindenden Wätas-Cup teilzunehmen. Da am gleichen Wochenende leider auch ein Wettkampf in Rodewisch stattfand, war der Cup leider nur mit wenigen Teilnehmern gesegnet.

Schon der erste Tag begann mit einer schönen Überraschung, fast alle Sportler konnten sich eine Medaille sichern. Das Siegerpodest erklimmen durften Helene Rose, Maria Gohr, Ernesto Rosenkranz und Anton Beck, alle aus der U11. Die Silbermedaille ergatterten sich in der U9 Ferdinand Hoffmann und Emil Tischler und in der U11 Frieda Baumbach und Samiel Kretschmann. Den dritten Platz belegten in der U9 Hannes Voßler und in der U11 Hannes Schürer. Auch bei den Mannschaftswertungen konnten die Sportlöwen sich behaupten: In der U9 männlich und in der U11 weiblich belegten unsere Sportler den 3. Platz, in der U11 männlich sogar den zweiten.

Auch der zweite Tag (U13) war geprägt von guten Ergebnissen, auf Platz eins fanden sich Stella Dieckmann und Constantin Thierfelder wieder. Als Vize-Sieger bezeichnen durfte sich Theo Keiderling und Dritter wurden Nevio Tauscher, Florian Sieber und Claudius Thierfelder. Auch diesmal wurden die männlichen Sportler mit dem silbernen Mannschaftspokal geehrt.

Zerbster Roland 2.0

Auch dieses Jahr fuhren die Leipziger Sportlöwen zum Zerbster Rolandpokal. Durch einen Mangel an Kampfrichtern fiel die Organisation etwas schwer und es ging alles etwas drunter und drüber.

Ferdinand Hoffmann und Hannes Voßler (von links).

Von ihrer besten Seite zeigten sich die beiden U9-er Hannes Voßler und Ferdinand Hoffmann, beide mit dem zweiten Platz. „Es ist immer wieder schön zu sehen, dass das Training Früchte trägt. Die beiden können stolz auf diesen Wettkampf sein!“, so Tino Rose.

In der U13 überraschte Baba Sok mit einem sensationellen Tai-Otoshi und konnte sich den ersten Platz erkämpfen.

Rostock

Am vorletzten Samstag nahmen die Sportlöwen den langen Weg ins Rostocker Land auf sich, einerseits, um beim „Ostseepokal“ um begehrte Platzierungen zu kämpfen, andererseits, um mit etwas Sightseeing auch den kulturellen Part abzudecken. Durch massive Autobahn-Baumaßnahmen, seitens der hiesigen Regierung, und dem damit verbundenen Stauerlebnis, dauerte die Hinfahrt mit knapp 7 Stunden doch recht lang. Um das Mütchen zu kühlen wurde deshalb noch ein kleiner Abstecher ans nahe gelegene Ostseeufer eingeschoben. Neben Eis essen und Angler beobachten war natürlich auch genug Zeit, um Steine und Muscheln zu sammeln. Dann ging es weiter nach Bad Doberan und in die Unterkunft, Zeug auspacken und die Stadt erkunden. Während dieses Ausflugs nahmen wir noch ein kleines Abendbrot bei dem ortsansässigen Griechen ein und machten uns auf dem Rückweg. Um den Abend noch ein wenig aufzupeppen warf Edo sein Portemonnaie auf einen Baum und die nächsten 15 Minuten waren von Rettungsversuchen geprägt. Letzten Endes kletterte man auf den Baum und machte mit dem Ast kurzen Prozess. Edo, überglücklich und ziemlich verunsichert, sagte während des restlichen Heimwegs gar nichts mehr. Im Hostel angekommen ging es dann auch schon ins Bett, denn am nächsten Morgen war ja Wettkampf.

Der Sonntag begann für alle recht früh und entsprechend schlaftrunken sahen die Gesichter aus. Nach einer 20-minütigen Fahrt zur Wettkampfhalle wurde ein angenehmer Platz gesucht und es ging zum Wiegen. Für die Löwen begann der Wettkampf mit der U15, diese wurde mit Edo Dieckmann, Sarah Müller und Alina Streblau auch gleich von 3 Sportlern besetzt. Leider war Edo der einzige, der einen einzigen Kampf gewinnen konnte, trotzdem belegteSarah den 3. Platz und Edo und Alina konnten sich mit der Silbermedaille zufrieden geben. In der U18 verlor Vivien Müller ihren Kampf und belegte den 2. Platz. Aaron Schneider verlor in der U21+Männer zwei Kämpfe gegen seinen Kontrahenten und bekam ebenfalls die Silbermedaille. In der offenen Klasse konnte er auch nur ein Duell gewinnen und verlor derer zwei, so schied er in der Trostrunde aus.

Alles in allem war die Fahrt nach Rostock zwar schön und das Wochenende aufregend, die Wettkampfergebnisse ließen aber doch zu wünschen übrig.

Die besten Kämpfer Sachsens?

„Bei etwas mehr Bewusstsein über die eigene Stärke und Fähigkeit, wäre bei dem ein oder anderen Sportler eine bessere Platzierung möglich gewesen!“ Mit diesen Worten fasste Trainer Sebastian Hampel die Leistung seiner Sportler bei den Landeseinzelmeisterschaften unter 15 Jahren zusammen. Am Ende des Wettkampftages standen mit der Silbermedaille von Alina Streblau (-36 kg) und der Bronzemedaille von Edo Dieckmann (-34 kg) zwar zwei Platzierungen zu Buche, aber auch bei diesen beiden wäre ein anderer Medaillenglanz möglich gewesen.

Edo verlor seinen Auftaktkampf gegen den dresdner Bezirksmeister Gabriel Hoffman, völlig überraschend vorzeitig. Im unmittelbaren Kampf um Bronze war Edo wie ausgewechselt und kämpfte souverän und siegreich. Genau anders herum verlief der Wettkamf der Silbermedaillengewinnerin Alina Streblau, welche im Pool ihren ersten Kampf klar dominierte, mit Gold vor Augen aber etwas weiche Knie bekam und unter ihren Möglichkeiten leider verlor.

Jeweils einen Kampf gewannen Moritz Beck (-40 kg) und Tamino Kraft (-46 kg) in ihrem ersten U15-Jahr und verloren dagegen zwei Duelle.

Leider ohne Sieg blieb in der Gewichtsklasse bis 40 Kilogramm Laura Gohr. Nun gilt es für die Medaillengewinner, sowie die verletzte Sarah Müller, in fünf Wochen ihr maximales Leistungsvermögen bei der Mitteldeutschen Meisterschaft abzurufen und ihr Können unter Beweis zu stellen.

Infos zum Pfingst-Workshop

Liebe Sportler und Eltern der Trainingsgruppen Tino Rose und Sebastian Hampel,

hier nun der Ablaufplan für unser Pfingstwochenende:

 

Treff: Samstag, den 19.05.2018 9.30 Uhr an der Judohalle GutsMuthsstr.

Ende: Montag, den 21.05.2018 9.30 Uhr

Mitzubringen:

-Verkehrstüchtiges Fahrrad mit Helm

Badesachen

-Judoanzug

-Schlafsack und Isomatte

-Sportzeug und Sportschuhe

-Waschzeug und Wechselsachen

-10€ Kostenanteil

-eine Schüssel und Besteck

-Erlaubnis zum Klettern und eine formlose Badeerlaubnis.

Wir fahren am Samstag nach dem Treffen mit den Fahrrädern an den Markkleeberger See, werden dort unser Mittagessen kochen und dann klettern und gegebenenfalls baden. Am Sonntag werden wir im Objekt Judo und Sportspiele machen und vlt. nochmal eine kleine Runde mit dem Rad fahren.

Wir werden Abends einen Film schauen und wer möchte kann seinem Kind einen Film mitgeben. Wir werden dann per Abstimmung entscheiden welcher Film geschaut wird.

Die Kinder sollen sich am See und auch in der Judohalle selbst um das Essen kümmern bzw. das Essen selber kochen. Die Zutaten, sowie der Kessel etc. müssten bitte von einem Elternteil hingefahren und auch wieder zurückgebracht werden. Ich bitte um ein kurzes Signal, wer das übernehmen könnte.

Bitte belehrt eure Kinder über das Verhalten im Straßenverkehr auf dem Fahrrad und das den Anweisungen der Betreuer unbedingt folge zu leisten ist.

Für die beiden Abendbrote wären vlt. ein, zwei Salate oder ähnliches schön.

Hauptverantwortliche sind Sebastian Hampel, Katja Beck  und Tino Rose

Wir bitten nochmal um verbindliche Zu- oder Absage damit wir beim Klettern melden können. Für Rückfragen stehen wir gerne zur Verfügung.

Das Trainerteam

Landesmeisterschaft U13

Am letzten Wochenende fanden im vogtländischen Adorf die Landeseinzelmeisterschaften unter 13 Jahren statt. Unter den 159 Startern waren auch vier Sportlöwen, welche sich bei ihrem Jahreshöhepunkt in dieser Altersklasse natürlich eine Medaille erkämpfen wollten.

Denkbar ungünstig startete der Tag bei den Jungen. Beide Sportler, Pepe Seliger und Paul Höschel, welche sich in der Gewichtsklasse bis 31 Kilogramm qualifizieren konnten, hatten beim offiziellen Wiegen leichtes Übergewicht und mussten so eine Gewichtsklasse höher antreten. Sowohl Paul, als auch Pepe verloren ihren Auftaktkampf, gewannen in der Hoffnungsrunde jeweils einen Kampf und schieden nach der zweiten Niederlage leider aus.

Bei den Mädchen verlief das Turnier glücklicherweise um einiges besser. So konnte sich Stella Dieckmann, eine der jüngsten Starterinnen an diesem Tag, in der Gewichstsklasse bis 30 Kilogramm nach zwei souveränen Ippon-Siegen bis in das Finale vorkämpfen. Nach langem und ausgeglichenem Kampf nutze Stellas Gegnerin eine kleine Unachtsamkeit mit einer Fegetechnik aus, und Stella fand sich sowohl auf dem Boden als auch auf Platz 2 wieder. Trotz dessen eine fantastische Leistung und nach dem 3. Platz in Kufstein ein weiterer toller Wettkampf von Stella. In der Gewichtsklasse bis 48 Kilogramm konnte sich Wiebke Gaitzsch nach zwei Siegen und einer Halbfinalniederlage die ersehnte Medaille im Bronzeglanz erkämpfen und den Wettkampftag damit abrunden.

Von links: Pepe, Stella und Wiebke

Osterpokal in Österreich

Zum alljährlichen internationalen Osterpokalturnier in Kufstein (Österreich) fuhren dieses Jahr leider nur zwei Sportlöwen. Das Turnier war mit über 600 Teilnehmern, aus 10 verschiedenen Ländern trotzdem gut besucht.

Für Stella Dieckmann (U12, -32kg) begann der erste internationale Wettkampf sehr schön. Mit einem Tai-Otoshi (Waza-ari) und einer anschließenden Kesa-gatame (Waza-ari/Ippon), war der erste Kampf gegen eine Österreicherin in einer halben Minute  gewonnen. Die gleiche Kombination aus Wurf und Festhalte führte Stella auch im zweiten Kampf gegen eine Nürnbergerin zum Sieg. Im dritten Kampf unterlag sie der späteren ungarischen Siegerin aus Budapest (2x Ko-uchi-maki-komi). Nun folgte die Trostrunde. Den Kampf um die Bronzemedaille konnte Stella mit einem Ippon für sich gewinnen.

Auf dem linken 3. Platz: Stella Dieckmann.

Die Gewichtsklasse von Edo Dieckmann (U14, -34kg) war mit 24 Teilnehmern eine der am stärksten besetzten des Turniers. Im ersten Kampf gegen einen Budapester gelang ihm mit O-uchi-gari (Waza-ari) und einem O-soto-otoshi (Ippon) der vorzeitige Sieg. Auch der zweite Kampf verlief mit zwei Seoi-otoshi (jeweils Waza-ari) erfolgreich. Im Halbfinale gelang es seinem Esslinger Gegner nach langem Kampf, Edos Ko-soto-gake mit einem Uchi-mata zu kontern und so zu siegen. Der Kampf um Platz 3 ging bis zum Golden Score, in dem Edos schweizer Gegner ein Harai-goshi gelang. Somit konnte Edo in dieser starken Gruppe den 5. Platz belegen und viele Erfahrungen gewinnen.

Bei der Vereinswertung konnten die Leipziger Sportlöwen leider kaum punkten (5 Punkte), was vor allem an der geringen Beteiligung lag.

Als erstes der Bezirk

Am gestrigen Samstag, fanden beim gastgebenden PSV Leipzig die diesjährigen Bezirksmeisterschaften der Altersklasse U13 statt. Neben den zu erkämpfenden Medaillen war ein klares Ziel unserer Sportler die Qualifikation zu den Landesmeisterschaften.

Von den 12 gestarteten Judokas konnte sich genau die Hälfte zum Jahreshöhepunkt in dieser Altersklasse qualifizieren. Am besten gelang dies Stella Dieckmann, die als jüngste Starterin gleich aufs oberste Treppchen klettern durfte. Mit Silber ausgezeichnet wurden Wiebke Gaitzsch und Paul Höschel, dritte Plätze erkämpften sich Erik Gesell, Lene Andersson-Fast und Pepe Seliger.

 

In drei Wochen geht es für diese 6 Sportler im vogtländischen Adorf um sächisches Edelmetall.

Jahreshöhepunkt in der U21

Am 10. und 11.03.2018 fanden in Frankfurt (Oder) die deutsche Meisterschaft statt. Für die Leipziger Sportlöwen gingen am Samstag Michelle Hoffmann und am Sonntag Aaron Schneider auf die Matte, um eine der heiß begehrten vorderen Ränge zu belegen.

In der Gewichtsklasse -57 kg konnte Michelle ihren ersten Kampf nach 30 Sekunden mit einem Hebel beenden und rutschte so eine Runde weiter. Im nächsten Kampf stand die Sportlöwin der letztjährigen deutschen Meisterin Caroline Fritze gegenüber. Die Begegnung war eher technisch geprägt, keine der beiden Sportlerinnen konnte vorerst einen bedeutenden Vorteil erringen, letzten Endes verlor Michi ihren Kampf aber nach 3:30 Minuten, durch einen dritten Shido (Bestrafung).

Nun hieß es: Ab in die Trostrunde. Hier konnte Michi erneut mit einer Bodentechnik punkten, nach 1:30 Minuten zwang sie ihre Gegnerin mit einer Huizinga-Rolle und anschließendem Hebel zur Aufgabe. Auch den nächsten Kampf gewann Michelle souverän mit einer Uchi-Mata Technik, das führte die Erfolgssportlerin geradewegs in Kampf um Platz drei.

Bei diesem alles entscheidenden Kampf hatte Michi zuerst einiges einzustecken, so ging sie bald mit Waza-Ari in Rückstand. Doch dann, eine Minute vor Kampfende, konnte Michelle ihre Gegnerin mit einer Fegetechnik quasi „auf dem falschen Fuß“ erwischen und sich so ´vollkommen verdient den dritten Platz sichern.

„Auf meine Füße kann ich mich immer verlassen,“ kommentierte die Leipziger Sportschülerin überglücklich ihren Erfolg.

Ganz rechts freut sich Michelle über ihren 3. Platz.

 

Am Sonntag konnte Aaron sich leider nicht platzieren, schon im ersten Kampf scheiterte er in der Gewichtsklasse -100 kg gegen Yvo Witassek, der in der Altersklasse U18 bereits deutscher Meister -90 kg und Vizemeister +90 kg wurde. Dieser verlor seinen nächsten Kampf jedoch, so dass Aaron schon nach einem Kampf aus dem Turnier ausschied.

Der Stahlpokal in Riesa

Wiebke Gaitzsch freut sich über ihren 1. Platz.

Da die Grippe derzeit wieder um sich greift, fuhren am 03.03.2018 krankheitsbedingt nur drei Sportlöwen in die Sportstadt Risa, um am bekannten „Stahlpokal“ teilzunehmen. Das Ziel war, sich in Vorbereitung auf kommende Aufgaben etwas Wettkampfroutine anzueignen.

In der U13 gelang das Wiebke Gaitzsch (-48 kg) mit einem 1. Platz hervorragend. Zwar hatte sie nur zwei Begegnungen zu bestreiten, diese waren aber mit einer Tschechin und einer Berlinerin stark besetzt.

Unsere zwei Sportschüler Sarah Müller und Edo Dieckmann hingegen, taten sich in ihren Gewichtsklassen recht schwer. Beide ließen einiges an Potenzial ungenutzt, konnten sich aber dennoch einen 3. Platz erkämpfen. Um auch bei stärker besetzten Turnieren  bestehen zu können, müssen sich die beiden aber technisch und inhaltlich noch weiter steigern.

18-Jährige verpasst Sensation bei Senioren DM

Vom 20.01. bis zum 21.01.2018 fanden im baden-württembergischen Stuttgart Bad Cannstadt die Deutschen Meisterschaften der Männer und Frauen statt. Mit von der Partie waren die Sportlöwinnen Marie Branser (-78 kg) und Michelle Hoffmann (-57 kg).
Für die Überraschung des Tages sorgte Michelle Hoffmann. Nachdem sie ihren ersten Kampf mit Uchi-Mata, gefolgt von einem anschließenden Hebel souverän für sich entscheiden konnte, musste sie sich im zweiten Kampf gegen die spätere Silbermedaillen-Gewinnerin Amelie Stoll geschlagen geben.
In der Hoffnungsrunde zeigte Michelle nochmal, was in ihr steckt und besiegte ihre beiden Gegnerinnen Sahra Vogel und Sahra Sachse beide vor Ende der Kampfzeit. Im Kampf um Platz drei stand die Leipzigerin Sappho Coban gegenüber die im Übergang vom Stand- zum Bodenkampf eine Unachtsamkeit nutzte und disem kampf für sich entschied. So blieb für die erst 18-jährige Michelle  eine sehr guter 5. Platz, bei ihrer ersten Senioren-Meisterschaft.
„Also ich bin heute eigentlich völlig entspannt in den Wettkampf gegangen, weil ich ja nichts zu verlieren hatte.
Letzten Endes war das wahrscheinlich genau das Richtige. Mal schauen, vielleicht wird das Ergebnis beim nächsten Mal ja noch besser.“
Bei Marie Branser, lief der Wettkampf leider weniger rund. Sie sagte zu ihrer Leistung: „Ich war total neben der Spur und irgendwie hat das Feuer gefehlt. Das sollte bei einer Deutschen Meisterschaft nicht passieren. Ich werden das mit meinem Trainer Miguel Lopez aufarbeiten.“

Trainerfortbildung: Turnen

Das Thema Turnen im Sportunterricht, bzw. beim Kindersport hat natürlich auch bei uns im Verein eine hohe Priorität. Was jedoch einfach klingt, ist in Wirklichkeit hoch komplex: Welche Übungen sind für welche Altersklasse geeignet? Wie kann man effektiv Hilfestellung geben? Wie kann ich die Kinder an schwierige Übungen, z.B. Handstand u.ä. heranführen? Um diese Fragen zu beantworten und unsere Trainer auf den neusten Stand zu bringen, veranstalteten die Leipziger Sportlöwen eine kleine Fortbildung.
Geleitet wurde diese von Tina Jentsch, ehemalige erfolgreiche Leipziger Turnerin und jetzt selbst Trainerin, unter anderem für die Kader-Athleten des Judo-Verbands Sachsen.
Insgesamt 9 Trainer waren dabei, um sich zu informieren und das neu erworbene Wissen in ihren Trainingsgruppen anzuwenden:
Tino Rose: „Wir wollen die turnerische Ausbildung bei unseren Sportlern verbessern. Das fängt schon beim Kindersport an. Da ist es wichtig, dass die Trainer wissen wie es geht und welche Techniken ab welchem Alter unterrichtet werden können.“
Sophie Mörbitz (Trainerin Kindersport): Ich habe extrem viel gelernt. Einige Dinge habe ich in den letzten Jahren instinktiv richtig gemacht, aber ich konnte auch sehr viel Neues mitnehmen. Tina kannte so viele tolle Übungen, die den Kindern turnerische Grundfertigkeiten spielerisch vermitteln.“

Da die Fortbildung ein voller Erfolg war, planen wir Tina in naher Zukunft regelmäßig einzuladen, um auch mal reine Turneinheiten für die Sportler der U11 und U15 durchführen zu können.