Unter den Erwartungen geblieben

Während die älteren Sportler am ersten Juniwochenende den Tuzla-Cup in Berlin besuchten, fand gleichzeitig die Landesmeisterschaft der Altersklasse U15 statt. Insgesamt acht Sportler*innen versuchten nicht nur das Siegerpodest zu erklimmen, sondern ebenfalls sich für den Jahreshöhepunkt, die Mitteldeutschen Meisterschaft, zu qualifizieren.

In der Gewichtsklasse +66 kg startete Rolland Kohl stark ins Turnier, setzte sich gegen seine Konkurrenten durch und unterlag nur im Finale, nach einer kleinen Unachtsamkeit. Ebenfalls souverän stieß Frieda Baumbach bis zum Einzug in das Finale vor und musste sich hier der Favoritin geschlagen geben. Am Ende wurde sie mit der Bronzemedaille belohnt. Ebenfalls Bronze sicherte sich Maria Gohr (-52 kg). Mit insgesamt drei fünften Plätzen und der damit verpassten direkten Qualifikation ärgerten sich Emil Tischler (-40 kg), Hannes Schürer (-46 kg) und Anton Beck (-50 kg) über lösbare Aufgaben und den Fakt, leider an dem entscheidenden Tag nicht alles abgerufen zu haben, was möglich gewesen wäre.

So schloss ein Wettkampftag, welcher in der Gesamtbetrachtung eher zu den enttäuschenden zählen darf. Nun gilt es für die drei Qualifikanten, die restliche Trainingszeit effektiv zu nutzen, um das Sportjahr versöhnlich abzuschließen.

Reise in die Hauptstadt

Mit dem 25. Tuzla-Cup veranstaltete der AC-Berlin am ersten Juniwochenende ein zweitägiges Topturnier, bei dem natürlich auch die Sportlöwen nicht fehlen durften! Der Samstag (4.6.) stand im Zeichen des Nachwuchssports, die Altersklassen U15 und U18 standen mit über 500 Teilnehmern auf der Matte. Am Sonntag (5.6.) starteten die Teilnehmer*innen aus dem Erwachsenenbereich, hier zeigten sich immerhin noch 100 Judoka von ihrer besten Seite. Fast alle Bundesländer waren vertreten, außerdem reisten Judoka aus sechs weiteren Ländern (Österreich, Litauen, Lettland, Polen, Dänemark und Tschechien) an.

Da am selben Wochenende die Landesmeisterschaft der U15 durchgeführt wurde, konnten nur die Sportler der U18 antreten. Vier Sportlöwen stellten sich der Aufgabe, ihren ersten Wettkampf in der neuen Altersklasse zu bestreiten.

Trainer Tobias Mathieu: “Ein internationales Turnier ist immer etwas Besonderes. Leider konnten wir keine Medaille erkämpfen, aber das ist nicht so schlimm. Das gezeigte Niveau war heute sehr hoch und die vier haben gut mitgekämpft. Wichtig sind die gesammelten Erfahrungen. Die U18 unterscheidet sich stark von der U15, nicht nur in Bezug auf die “Wettkampfhärte”, auch das taktische Verständnis ist in dieser Altersklasse etwas ganz anderes. Aber ich freue mich, dass die vier ihren ersten U18-Wettkampf bestreiten konnten. In der nächsten Zeit werden wir noch einige Stellschrauben im Training drehen müssen, besonders was den Griffkampf angeht. Aber ich blicke optimistisch nach vorn, besonders auf die Meisterschaftsserie, die ja vor der Tür steht.”

Am Sonntag starteten drei Sportlöw*innen in der Altersklasse Männer/Frauen. Highlight an diesem Tag war Aaron Schneider, der sich die Silbermedaille erkämpfen konnte. Nach langer Wettkampfpause traute er sich in der Gewichtsklasse -100 kg auf die Matte. Dabei zeigte er gute Stand-Boden-Übergänge, im ersten Kampf konnte er seinen Widersacher mit einem Hebel überraschen. Im Finale unterlag er seinem Gegner dann nach kurzer Zeit durch eine trickreiche Hebelaktion und musste sich mit Platz zwei begnügen. Maya Zippel (-70 kg) erkämpfte sich Platz fünf.

Trainer Tobias Mathieu: “Das Turnier war auch im Erwachsenenbereich gut besetzt. Maya konnte sich dadurch gut auf die Deutsche Meisterschaft in drei Wochen vorbereiten, da drücken wir ihr natürlich wieder die Daumen. Glückwunsch an Aaron zur Silbermedaille. In der zweiten Jahreshälfte werden wir hoffentlich ein paar mehr Erwachsenenwettkämpfe anfahren. Vielleicht schaffen wir es ja nächstes Jahr sogar, endlich wieder ein Landesligateam zu stellen!”

Training in Jena

Am Dienstag, den 24. Mai fuhr eine siebenköpfige Sportlöwen-Auswahl (5x U15 und 2x U18) mit Trainer Tobias Mathieu zum gemeinsamen Training zum Sportgymnasium Jena. Zu Gast waren auch verschiedene Vereine aus Mitteldeutschland und eine Verein aus Frankreich (ca. 30. Personen). Geleitet wurde das Training von Stützpunkttrainer Markus Kost.

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Der Schwerpunkt lag bei Kampftraining mit zwölf Runden Randori, aufgeteilt in zwei Gruppen (leicht/schwer). Abgeschlossen wurde das Training mit 15 Minuten so genanntem “Ippon-Change” im Boden (d.h. sobald ein Ippon erzielt wird, wird nicht weitergekämpft sondern der Partner gewechselt). Trainer Tobias Mathieu zum Training:

“Das knallharte Randori und das hohe Tempo waren eine super Vorbereitung auf die anstehenden Turniere, u.A. Landes- und Mitteldeutsche Meisterschaft U15 sowie Lipsiade und Bezirksmeisterschaft U18.”

Erfolgreich beim Mammut-Cup

Abseits der Bezirksmeisterschaft besuchte letztes Wochenende eine kleine Abteilung der Sportlöwen den Mammutcup in Spremberg. An dieser Stelle noch einmal ein dickes Dankeschön an Toni Werner und Sebastian Rieger, für ihre großartige Hilfe bei Hin- und Rückfahrt und natürlich die Betreuung während des Wochenendes. Die Anreise erfolgte schon Freitagabend, der Gastgeberverein Asahi Spremberg ermöglichte unseren Sportler*innen eine Übernachtung auf der Judomatte. Derart auf das Wochenende eingestimmt begann am Samstag der Wettkampf mit internationaler Beteiligung, u.a. aus Polen und Tschechien.

In der Altersklasse U9 starteten drei Sportlöwen. San Saaed (-24 kg) gewann das Turnier souverän, er konnte alle fünf Kämpfe vorzeitig beenden und zeigte sich auch technisch sehr vielseitig. Den zweiten Platz erkämpften sich Pablo Goldamaz-Fels und Karlo Lerz.

Die U11 war von Löwenseite ein wenig dichter besetzt. Hugo Hartlich konnte drei Gegner besiegen und stand so im Finale gegen einen polnischen Sportler. Nach einem kurzen Kampf konnte Hugo auch diese Begegnung für sich entscheiden, mit einer Seoi-nage und sofortigem Ippon sicherte er sich die Goldmedaille.

Trainer Christoph zeigte sich begeistert: “Hugo ist technisch sehr begabt, leider hat bei den letzten Wettkämpfen am Ende immer ein kleines Stück zum Sieg gefehlt. Umso mehr freue ich mich, dass er in Spremberg sein volles Potenzial zeigen konnte.”

Auch Lovis Fröhlich kämpfte in der Vorrunde stark, im Finale gab er gegen seinen polnischen Gegner aber einen Waza-ari ab und geriet so in den Rückstand. Doch kurz vor dem Ende der Kampfzeit konnte Lovis noch einen Angriff starten, überrumpelte seinen Gegner und belegte ebenfalls den ersten Platz.

Am Ende des Wettkampftages folgte noch die Vereinswertung, auch hier konnten die Sportlöwen punkten und bekamen den Pokal für den vierten Platz überreicht. Dieser befindet sich mittlerweile natürlich auf dem Trophäenbrett in der Halle und darf bewundert werden!

NameAltersklasse
🥇San SaaedU9
🥇Lovis FröhlichU11
🥇Mona EschenhagenU11
🥇Hugo HartlichU11
🥈Pablo Goldamaz-FelsU9
🥈Karlo LerzU9
🥈Magali GalanderU11
🥈Linda WocheU11
🥈Friedrich HammermüllerU11
🥈Luis v. WolffersdorffU11
🥉Felix VoßlerU11
🥉Mattheo HornU11
🥉Frieda MöhrstedtU11
🥉Laura PollockU11
🥉Henry NaumannU11
🥉Jonas RiegerU11

Leipzigs Meister

Mit der Bezirkseinzelmeisterschaft der Altersklasse U15 begann am vergangenen Wochenende, beim ausrichtenden PSV Leipzig, der Qualifikationsweg zur diesjährigen Mitteldeutschen Meisterschaft in Rudolstadt. Nach einigen Verletzungen und diversen Krankheiten, stellten sich noch acht Sportlöw*innen dieser Herausforderung.

Im ersten Block am frühen Morgen, kämpften die männlichen Judoka um die begehrten Medaillen. Mit technisch vielseitigem Auftreten und kämpferisch starken Leistungen sicherten sich Hannes Schürer (-46 kg), Anton Beck (-50 kg) und Rolland Kohl (+66 kg) den Titel des Bezirksmeisters. Der noch U13 Sportler Emil Tischler (-40 kg) erkämpfte sich nach drei sehr ausgeglichenen Kämpfen und mehreren Siegen gegen ältere Judoka überraschend die Bronzemedaille.

Bei den Mädchen wusste Amelia Mikosch in der Gewichtsklasse über 63 Kilogramm mit einem Sieg gegen eine 30 Kilo schwerere Gegnerin zu überzeugen und gewann wie Helene Rose (-48 kg) und Frieda Baumbach (-57 kg) die Bronzemedaille.

Jetzt heißt es in 14 Tagen in Kamenz mit der Landeseinzelmeisterschaft die letzte Qualifikationshürde zum Jahreshöhepunkt Mitteldeutsche Meisterschaft zu nehmen und sich damit für die vielen fleißigen Trainingsstunden zu belohnen.

Projekttag bei den Sportlöwen

In Zusammenarbeit mit vier Studierenden der Universität Leipzig fand am 15.05.2022 bei den Leipziger Sportlöwen ein Inklusions- und Integrationstag statt. 12 Sportler*Innen der U13 und Trainer Tobias Mathieu fanden sich in der Judohalle ein, um gemeinsam den Tag zu verbringen.

Studentin Charlotte Fetsch: „Mit diesem Tag wollen wir es schaffen, dass ein Wir-Gefühl in der Gruppe entsteht. Durch die verschiedenen Aktivitäten sollen gruppendynamische Prozesse in Gang gesetzt werden, die einen Zusammenhalt schaffen. Außerdem wollen wir damit die Kommunikation untereinander erleichtern.“

Im ersten Teil des Tages wurden verschiedene Spiele gespielt, damit sich die Teilnehmer*Innen besser kennenlernen und Vertrauen zueinander aufbauen konnten. Dabei steuerten sich die Kinder wie Roboter durch die aufgebauten Parcours in der Halle oder mussten sich gegenseitig auffangen. Nach einer kurzen Verschnaufpause mit Tee und Gebäck standen am Nachmittag ein Staffelwettkampf und eine Schnipseljagd auf dem Programm. Dabei war Teamarbeit gefragt, um die verschiedenen Stationen zu bewältigen und den Schatz auf dem Gelände zu finden.

Am Ende gingen alle Teilnehmenden mit einem Lächeln nach Hause und auch die Betreuer waren mit dem Tag rundum zufrieden.

Trainer Tobias Mathieu: „Zuerst einmal muss ich mich bei Yannis, Jasmin, Annika und Charlotte bedanken. Sie haben mit viel Liebe in der Planung und Durchführung den Kindern einen schönen Sonntag bereitet. Aber auch für das Training erhoffe ich mir dadurch eine positive Entwicklung in der Zusammenarbeit unter den Sportler*Innen. Nicht zuletzt konnte ich mir natürlich selbst viel neues Wissen aneignen.“

Medaillenflut in Merseburg

Am zweiten Maiwochenende fand in Merseburg das traditionelle Frühjahrsturnier statt. 33 Vereine aus fünf Bundesländern hatten mehr als 300 Sportler*innen angemeldet. Mehr als genug Gründe also, dass auch die Sportlöwen den kurzen Weg nach Sachsen-Anhalt auf sich nahmen, um der zahlreichen Konkurrenz zu begegnen.

Trainer Tino Rose blieb besonders San Saaed aus der U9 im Gedächtnis:

“San konnte technisch glänzen und mich mit einem bilderbuchreifen Seoi-otoshi glücklich machen. Völlig verdient sicherte er sich mit dieser Technik sogar den Preis als bester Techniker! Generell haben wir diesmal auch in dieser sonst selten vertretenen Altersklasse eine gute Zahl an Podestplätzen belegt, was auch zeigt, dass schon bei unseren “Kleinsten” der Trainingsfortschritt zu sehen ist. Das freut mich natürlich sehr!”


NameAltersklasse
🥇Pablo Galdamez-FelsU9
🥇Karlo LerzU9
🥈Walter SalloumU9
🥈Kalle KuhlmannU9
🥈San SaeedU9
🥉Franz SchoorU9
🥉Julian GierschickU9

In der U11 tummelte sich der “Löwenanteil” der Wettkampfteilnehmer, weshalb diese Altersklasse auf drei Matten gleichzeitig durchgeführt wurde. Auch hier gab es viel Grund zur Freude für Cheftrainer Sebastian Hampel:

“Insgesamt haben wir eine großartige Wettkampfleistung der U11 gesehen. Die meisten konnten sich bei ihrem teilweise ersten Wettkampf einen Podestplatz erkämpfen. Außerdem haben die Sportler*innen die technische Konzeption des Trainerteams sehr gut umsetzen!”

Auch U11 Trainer Christoph Paul zeigte sich zufrieden:

“Unsere Judoka haben gute Leistungen gezeigt, konnten die Grundsätze im Griffkampf anwenden und viel eindrehen. Speziell Mattheo Horn dominierte seine Gegner geschickt und mit gutem taktischen Verständnis.”

NameAltersklasse
🥇Mona EschenhagenU11
🥇Arthur SeniorU11
🥇Hugo SalloumU11
🥈Jonas RiegerU11
🥈Louis v. WolffersdorfU11
🥈Linda WocheU11
🥈Mattheo HornU11
🥈Felix VoßlerU11
🥈Ben WernerU11
🥉Balthasar TonscheidU11
🥉Henri NaumannU11
🥉Hugo HartlichU11
🥉Valentin KochU11
🥉Espen HohenseeU11
🥉Josua PetersU11

In der U13 starteten die Sportgruppen von Trainer Sebastian Hampel und Tobias Mathieu. Letzterer meint zum Wettkampfgeschehen:

“Man konnte im Wettkampf das Training der letzten Wochen sehr genau wieder erkennen. Bei einigen Sportlöw*innen war es das erste Jahr in der neuen Altersklasse und dementsprechend fehlte hier und da noch ein wenig die Erfahrung. Vorallem, wenn man zusätzlich noch die zwei Jahre Wettkampfpause mit einbezieht. Ich konnte aber bei allen Kämpfer*innen sehen, dass sie ihr Bestes geben haben und gewinnen wollten. Darauf kommt es in den nächsten Wochen weiter an! Bis zur Lipsiade ist es jetzt auch nicht mehr lang, also heißt es fleißig sein.”


NameAltersklasse
🥇Noah RosenfeldU13
🥈Wanja DanielU13
🥈Jakob LängrichtU13
🥈Henriette JahnU13
🥉Nils GeutheU13

Galerie

Jahreshöhepunkt in Rodewisch

Die Besten aus den Sportbezirken Leipzig, Dresden und Chemnitz trafen sich am 9. April in Rodewisch zur Landesmeisterschaft. Unter den über 170 Sportler*innen befanden sich auch 14 Sportler*innen von den Sportlöwen. Für die Altersklasse der U13 war das Turnier im Vogtland der sportliche Jahreshöhepunkt. Am Ende eines langen Tages konnten sich die Trainer Sebastian Hampel und Tobias Mathieu über drei Landesmeistertitel, einen zweiten Platz und drei fünfte Plätze freuen.

Nicht zu stoppen auf Ihrer Mission “Gold-Medaille” waren Kira Noeller (-57 kg), Alba Koch (-33 kg), Anna Reitmann (-48 kg). Dabei konnten alle mit technischer Vielseitigkeit im Stand überzeugen und ihre Gegnerinnen reihenweise auf die Matte „legen“. Auch Clara Barthauer (-36 kg) konnte die Trainer mit ihrem lehrbuchreifen Tai-Otoshi überraschen. Am Ende reichte es dann aber leider nur zu Platz fünf.

Besonders hervorzuheben ist, dass Alba Koch und Anna Reitmann (bei ihrem dritten Wettkampf!) nach dem JVS-Sichtungsturnier in Riesa nun schon ihre zweite Goldmedaille in diesem Jahr erkämpfen konnten.

Bei den Jungs überzeugte mit drei Siegen gegen starke Gegner Emil Tischler (-40 kg). Zwei Kämpfe entschied er im Boden und bewies starke Nerven. In einem hochklassigen Finale zeigte Emil nochmal all seinen Kampfeswillen und verlor denkbar knapp durch Kampfrichterentscheid.

Cheftrainer Sebastian Hampel war sehr zufrieden mit dem Abschneiden seiner Schützlinge:

„Mich hat es für Alba, Kira und Emil gefreut, da sie im Vergleich zum Vorjahr ihre Platzierung verbessern konnten. Auch Anna hat sich großartig präsentiert. Die anderen Starter*innen haben viele Inhalte aus dem Training umsetzen können und ein großes Kämpferherz gezeigt. Auch wenn es noch nicht für eine Medaille gereicht hat, könne alle auf die gezeigten Leistungen stolz sein. Wir konnten aus dem Wettkampf unsere Schlüsse ziehen und befinden uns auf einem sehr guten Weg! Ich bin sehr zufrieden und zuversichtlich im Hinblick auf die nächsten Turniere.“


Medaillenspiegel

1. PlatzKira Noeller, Alba Koch, Anna Reitmann
2. PlatzEmil Tischler
5. PlatzHannes Vossler, Nils Geuthe, Clara Barthauer

Top-Niveau in Jüterbog

Am ersten Aprilwochenende nahm eine über 25-köpfige Sportlöwen-Delegation den langen Weg nach Jüterbog (Brandenburg) auf sich, um beim 15. Mauritius-Cup um Medaillen zu kämpfen. Für einige Teilnehmer*innen war es die Möglichkeit, erste Wettkampferfahrungen zu sammeln, andere Judoka wollten zeigen, dass sie sich auch gegen die internationale Gegnerschaft (einige Vereine reisten sogar aus Polen und Tschechien an) durchsetzen können.

Den Anfang des Tages machte die Altersklasse U10. Hier konnten Magali Galander (-44 kg) und Henry Naumann (-46 kg) die Spitze des Podests erklimmen, Lovis Fröhlich (-28 kg) erkämpfte sich die Bronzemedaille. In der U12 konnte sich Jonas Rieger (-46 kg) über Silber freuen, Linda Woche (-28 kg) sicherte sich Platz 3. In der Altersklasse U16 konnte sich Florian Sieber (-73 kg) die Bronzemedaille umhängen lassen.

Trainer Tino Rose zum Wettkampf:

“Das Turnier war vom Niveau her sehr hoch angesetzt, was für einige Sportler*innen vielleicht ein wenig abschreckend war, und dadurch nicht alle ihr volles Potenzial abrufen konnten. Andere wiederum hatten einen sehr guten Tag. Besonders aufgefallen sind mir Lovis und Louis, beide wollten gewinnen und wenn man das von außen sieht, dann kann einem schon das Herz aufgehen. Genau das wollen wir von unseren Sportler*innen. Deswegen war das Turnier auch so wichtig für unsere “Erstwettkämpfer”. Die Platzierung steht erstmal nicht im Vordergrund, es geht darum zu kämpfen, die Trainingsinhalte umzusetzen und gewinnen zu wollen. Und umgekehrt ist es für uns Trainer*innen auch immer eine Rückmeldung, was klappt gut, was müssen wir im Training nochmal durchgehen.”

Frohe Ostern

Wir hoffen, sie haben die letzte Arbeits- oder Schulwoche gut überstanden. Jetzt heißt es erst mal entschleunigen und entspannen. Wir wünschen allen ein schönes Osterfest und erholsame Tage!

Wie immer wird in der Ferienwoche kein Judo-Training stattfinden. Das Training für Erwachsene und Vorschulkinder läuft (sofern von den Trainern keine anderen Informationen gekommen sind) normal weiter.

Die erste Hürde gemeistert

Am letzten Märzwochenende fand beim Leipziger Polizeisportverein die Bezirksmeisterschaft der Altersklasse U13 statt. Über einhundert Leipziger Judoka wollten sich gegen ihre Mitstreiter durchsetzen und nicht nur einen Podestplatz, sondern auch ein Ticket für die anstehende Landesmeisterschaft ergattern!

Unter den Startenden befanden sich 18 Sportlöw*innen, die ihren Trainern Tobias Mathieu und Sebastian Hampel beweisen wollten, dass sie zu den besten gehören. Und das gelang auch phänomenal, vierzehn von ihnen konnten sich einen Medaillenplatz erkämpfen (4x Gold, 3x Silber, 7x Bronze), dazu kommen noch drei Sportler*innen, die mit einem fünften Platz knapp an der Qualifikation scheiterten.

Name
1. PlatzAlba Koch, Emil Tischler, Hannes Voßler, Noah Mutke
2. PlatzOnno Drost, Kira Noeller, Nils Geuthe
3. PlatzOskar Köhler, Louis Rothmann, Wanja Daniel, Hamza Khalifa, Sophia Stammel, Sophie Jacob, Clara Barthauer

Trainer Tobias zeigt sich motiviert:

“Alle Starter*innen haben die Trainingsinhalte positiv umsetzen können, von der Bewegung auf der Matte und des Partners bis zur technischen Komponente. Ein Ausrufezeichen konnte Emil setzen, der im Finale mit meiner persönlichen Lieblingstechnik Ushiro-yoko-shio-gatame (“Gurke”) punkten konnte. Wir werden in den nächsten zwei Wochen noch ein wenig an der “Härte” arbeiten. Wenn die Qualifizierten es schaffen, sich auch dann mit vollem Einsatz durchzubeißen und weiterzukämpfen, wenn es anstrengend wird, dann blicke ich mit Zuversicht auf die LEM am 09. April.”

Motivationsbooster Berlin

Am vergangenem Wochenende fand in Berlin das erste Bundessichtungsturnier der Altersklasse U15 statt. Insgesamt fünf Sportlöwen versuchten sich in die Notizhefte der Bundestrainer zu kämpfen.

Der erste Wettkampftag war den männlichen Startern vorbestimmt. Und hier schafften die drei Jungs ein Novum, denn alle kämpften um die Medaillenplätze. In der Gewichtsklasse +66 kg schaffte es Rolland Kohl bis in das Finale, unterlag da aber einem Sportschüler aus Frankfurt/Oder.

“Im Finale war ich leider Chancenlos. Mein Gegner war zwei Köpfe größer und dagegegen hatten ich leider kein Konzept. Die Silbermedaille gibt mir neue Motivation fürs Training, damit ich beim nächsten Turnier Erster werden kann.”

Jeweils um Bronze kämpften Hannes Schürer (-46 kg) und Anton Beck (-50 kg). Nach einem ausgeglichen Kampf verlor Anton denkbar knapp im Golden Score. Hannes war in seinem Kampf der bessere, aktivere Judoka. Zwei Wurftechniken wurden vom Kampfrichter leider nicht gewertet, so dass er sich mit Platz fünf zufrieden geben musste.

Am zweiten Tag versuchten unsere zwei weiblichen Starterinnen Helene Rose (-48 kg) und Frieda Baumbach (-57 kg) die Trainingsinhalte der letzten Wochen umzusetzen. Leider gelang dies noch nicht vollends und die Qualität der Gegnerschaft ließen für beide nur zwei Niederlagen zu. Trainer Sebastian Hampel zum Abschneiden der weiblichen Kämpferinnen:

“Mit dem technischen Inhalt kann ich mich nicht zufrieden geben, kämpferisch zeigten beide eine tolle Leistung, verloren mitunter nur denkbar knapp. Jetzt gilt es, im täglichen Training mehr die technische Komponente in den Vordergrund zu rücken!”

Insgesamt war das Wettkampfwochenende sehr aufschlussreich und zeigte, dass auch unsere Sportler*innen in der Spitze mitkämpfen können.

Frauen-Power in Riesa

Nach einer langen Wettkampfpause gab es Anfang März mit dem ” 20. Riesaer Stahlpokal” endlich wieder eine Möglichkeit, sich mit anderen Sportler*innen zu messen. Das Traditionsturnier lockte insgesamt knapp 300 Judoka aus 46 Vereinen und vier Bundesländern in den Altersklassen U13 und U15 an. Da der “Stahlpokal” gleichzeitig ein Sichtungsturnier des Judo Verband Sachsen ist, galt es auch wertvolle Pluspunkte im Notizheft des Landestrainers Frederik Jäde zu sammeln.

Leider konnte dieser nicht persönlich vor Ort sein und verpasste insgesamt drei Siege von unseren überragenden Mädchen am ersten Wettkampftag. In der Gewichtsklasse -48 kg setzte sich Anna Reitmann viermal souverän durch und gewann bei ihrem erst zweitem Wettkampf die Goldmedaille. Auch Alba Koch, in der Gewichtsklasse -33 kg, konnte den begehrten Siegerpokal erringen. Mit einer Bronzemedaille setzte Hannes Voßler (-46 kg) dem guten Abschneiden unserer Sportler*innen das i-Tüpfelchen auf.

In der Altersklasse U15 gab es am nächsten Tag mit dem Sieg von Frieda Baumbach in der Gewichtsklasse -57 kg eine faustdicke Überraschung. Sie zeigte, was mit absolutem Siegeswillen und Kampfgeist möglich ist und belohnte sich für ihren Trainingsfleiß. Helene Rose (-48 kg) und Rolland Kohl (+66 kg) konnten den Wettkampftag mit ihren beiden fünften Plätzen gekonnt abrunden.

Cheftrainer Sebastian Hampel zeigte sich erfreut:

“Insgesamt war das kämpferische Auftreten sehr lobenswert, bei allen Sportler*innen lässt sich in den letzten Wochen eine positive Entwicklung feststellen. Wir werden in den nächsten Trainingseinheiten verstärkt darauf eingehen, taktische Fehler und Ungenauigkeiten auszumerzen. Ich freue mich darauf, mit den Sportler*innen in die neue Wettkampfsaison zu starten.”

In den kommenden Wochen stehen mit dem Sichtungsturnier in Berlin und den “Copenhagen Open” noch anspruchsvolle und interessante Aufgaben vor der Tür.

Auf ein Neues!

Liebe Vereinsmitglieder, die Feiertage neigen sich dem Ende entgegen und 2022 liegt vor uns. Hoffentlich, hatten sie alle ein besinnliches Weihnachtsfest und jetzt genug Energie getankt, um schwungvoll ins neue Jahr zu starten. Wir freuen uns darauf, euch auch dieses Jahr wieder dazu einzuladen, gemeinsam Spaß und Freude am Sport zu haben.

Das Training wird wie gewohnt ab Montag, den 03. Januar, fortgesetzt.

Rekordverdächtiger Hochschulsport

Das neue Semester hat begonnen und damit auch der neue Hochschulsportkurs. Am letzten Dienstag leitete Trainer Tobias Mathieu das erste Training und die Matte platzte förmlich aus allen Nähten:

33 Sportler (!) hatten sich zum Training eingefunden. Diese Beteiligung ist rekordverdächtig! Neben den alteingesessenen Judoka, besuchten auch einige Teilnehmer zum ersten Mal ein Judotraining. Wir hoffen, dass uns diese bunte Mischung und diese Gruppenstärke auch in Zukunft erhalten bleibt.

Wettkampfwochenende der Superlative

Anfang Oktober ging es für die Judoka Altersklassen U13, U15 und U18 ins dörfliche Demitz-Thumitz, zu den diesjährigen Landeseinzelmeisterschaften. Nach langer Wettkampfpause wollten über 250 Sportler zeigen, dass sie auch in dieser Zeit nichts verlernt hatten.

Am Samstag versuchten acht Sportlöwen die begehrten Plätze auf dem Siegerpodest zu erkämpfen. Unter der Regie von Tobias Mathieu gelang geschichtsträchtiges:

Alle Starter konnten ihre positiven Trainingseindrücke bestätigen und gewannen eine Medaille. Am besten gelang dies in der U13 Hannes Schürer, der sich erstmals die Krone des Landesmeisters aufsetzen durfte. Die Silbermedaille gewannen Alba Koch und Kira Noeller, Bronze erkämpften sich Emil Tischler, Edwin Springer, Amelia Mikosch und Hannes Voßler. In der U18 überzeugte Edo Dieckmann mit drei souveränen Siegen und fand sich somit ganz oben auf dem Treppchen wieder. Ingesamt ein tolles Ergebnis, das Lust auf mehr macht.

Am Sonntag versuchten die älteren Sportler der U15 dieses Ergebnis zu bestätigen und ihre einjährige Wettkampfabstinenz in positive Energie zu verwandeln. Auch ihnen gelang dies ohne Wenn und Aber. Am Ende einer gut organisierten Veranstaltung konnten sich Stella Dieckmann (-48 kg) und Pepe Seliger (-50 kg) die Goldmedaille umhängen lassen. Weitere Medaillen erkämpften sich mit Platz drei Helene Rose, Frieda Baumbach und Anton Beck.


Mit insgesamt 13 Medaillen an beiden Tagen, konnten die Trainer Tobias Mathieu und Sebastian Hampel eine mehr als positive Bilanz ziehen:

“Ich denke, der Wettkampf hat uns gezeigt, dass wir viel richtig gemacht haben. Hinter uns liegen harte Monate, in denen durch wechselnde Schutzvorschriften und die Entwicklung der Pandemie ständig neue Möglichkeiten gefunden werden mussten, wie wir den Kindern trotzdem Spaß am Sport und Judo im Speziellen bieten können. Und natürlich fragt man sich ab und an, ob wir irgendetwas hätten anders machen sollen. Aber die Erfolge sprechen für sich und das ist nicht nur eine große Freude und Erleichterung, sondern auch das schönste Lob, das wir als Trainer für die ganzen Mühen bekommen können,” äußert sich Cheftrainer Sebastian Hampel.

Sportlöwen-Herbst-Workshop

Damit der Judogeist auch in den (zugegeben viel zu langen!) Herbstferien nicht einrostet, fand auch dieses Jahr wieder ein Judo-Oktober-Workshop für die Altersklasse U11 statt.

Von Samstag zu Sonntag fanden viele Aktivitäten ihren Platz. So begann der Workshop mit einem Besuch im “Jumphouse” (Deutschlands größte Trampolinhalle) und anschließendem Eisgenuss. Auch das fast schon obligatorische Grill-Abendessen sorgte für Freude, ebenso wie der alljährliche Filmabend mit Hallenübernachtung. Sorgfältig in den Tagesplan eingearbeitet fand sich natürlich auch die ein oder andere Judoeinheit, um das vor den Ferien gelernte Wissen und Können zu festigen.

An dieser Stelle möchten wir uns auch bei den vielen Eltern bedanken, die den Workshop tatkräftig mit unzähligen selbstgemachten Köstlichkeiten unterstützt haben.

Wir wünschen allen Sportlern erholsame Restferien und einen guten Start in die Schule.

Sportlöwen weiter auf Erfolgskurs

Am vergangenen Wochenende fand in der Leipziger Brüderstrasse der 6. AT-Cup statt. Insgesamt 10 Sportlöwen standen der nationalen Konkurrenz aus ganz Deutschland gegenüber.

Am Samstag starteten mit Sarah Müller, Maya Zippel und Edo Dieckmann drei Sportschüler unseres Vereins in der ausgetragenen Altersklasse u18. Alle zeigten nach der langen Wettkampfpause neben kleinen taktischen Schwächen auch alte Stärken, sodass es nach einem gut organisierten Wettkampftag zu drei Medaillen reichte. In der Gewichtsklasse -50 kg erreichte Edo den zweiten Platz, die Bronzemedaillen erkämpften sich Sarah (-48 kg) und Maya (-63 kg).

Am darauffolgenden Sonntag versuchten sich sieben Sportlöwen in das Notizbuch von Landestrainer Frederik Jäde zu kämpfen. Mit vier souveränen Siegen gelang dies Maria Elly Gohr (-52 kg) am besten und so durfte sie bei der Siegerehrung von ganz oben strahlen. Ebenfalls technisch sehr vielseitig zeigte sich Hannes Schürer (-42 kg). Nur eine Niederlage durch Kampfrichterentscheid verdarb ihm den ganz großen Sprung zu Gold und so kämpfte er sich mit drei Siegen, unter anderem gegen den amtierenden Landesmeister, zu Bronze. Ebenfalls mit Bronze ausgezeichnet wurden bis 57 kg Frieda Baumbach und im Schwergewicht der Jungs Rolland Kohl.

Insgesamt eine tolle Leistung aller Sportler, die Lust auf mehr macht.

‘Mit Abstand’ ein großartiges Turnier

Am heutigen Sonntag fand in der Sportlöwen-Halle in Lindenau eine Premiere statt: Die Leipziger Sportlöwen haben ein Corona-Hygieneregel-konformes Vereinsturnier organisiert, um den Sportler*innen der U9 und U11 die Chance für eine erste Wettkampferfahrung zu bieten. Denn seit dem Ausbruch der Corona-Pandemie gab es keine Wettkämpfe mehr.

Zusammen mit den Judoka des SC DHfK (8 Sportler) standen ganze 80 Sportler auf der Lindenauer Tatami. Um trotzdem einen reibungslosen Ablauf zu gewährleisten und das Infektionsrisiko möglichst gering zu halten, wurden die Sportler schon in der vergangenen Trainingswoche gewogen und im Voraus in 20 gewichts- und altersspezifische Gruppen eingeteilt. Der Wettkampf wurde gestaffelt in vier Durchgängen durchgeführt, sodass sich maximal 25 Athleten gleichzeitig in der Sporthalle aufhielten.

Währenddessen gab es für die Eltern die Möglichkeit, das Geschehen vor der Halle auf zwei Bildschirmen oder auf mobilen Geräten im Livestream zu verfolgen. Die Versorgung mit Kaffee- & Teespezialitäten hat der freundliche Barista von Green Temper Coffee übernommen, der mit seinem Oldtimer vor Ort war.

Die Siegerehrung fand bei strahlendem Sonnenschein vor der Halle, auf dem Mehrzweckfeld statt. Neben Urkunden und Medaillen gab es für alle Sieger auch eine T-Shirt aus der Vereinskollektion.

Präsident Tino Rose war dementsprechend glücklich über die Wettkampfpremiere:

Trainer Tino Rose und Sebastian Hampel

“Der gestaffelte Wettkampfmodus ist fantastisch. Nach genau 90 Minuten ist ein Durchgang vorbei – das ist entspannt für die Kinder, die Eltern und auch die Helfer. Auch unser Hygienekonzept lässt sich so recht leicht umsetzen.

Besonders stolz bin ich über die starke Beteiligung. Aus unseren 3 Trainingsgruppen (U9 + U11) waren heute über 70 Kinder dabei. Ich denke für die Kinder und auch die Eltern war das heute ein großartiges Turnier.”

Ein großer Dank geht an dieser Stelle an die vielen Helfer, die den reibungslosen Ablauf gewährleistet haben.

Wir gratulieren allen Sportlern zu den tollen Leistungen und erreichten Platzierungen und freuen uns schon auf das Neujahrsturnier Anfang Januar.

Erfolge bei der Landesmeisterschaft trotz Corona!

Am vergangenen Wochenende stand, nach viel zu langer Pause, endlich wieder der erste Wettkampf auf dem Plan. Dabei ging es im vogtländischen Rodewisch um die Titel der diesjährigen Landesmeister und Landesmeisterinnen, in den Altersklassen unter 13 und unter 15 Jahren.

Am Samstag kämpften in der u13 insgesamt acht Sportlöwen darum, die begehrten Medaillen zu erringen. Nach einem, trotz der persönlichen Aufregungen, sehr entspannten und hervorragend organisierten Wettkampf, standen tatsächlich die meisten unserer Judoka auf dem Siegerpodest. Es reichte zwar nicht zu einer Goldmedaille aber dies war auf Grunde der zurückliegenden Zeit auch mehr als unwichtig! Hier die Ergebnisse des ersten Tages :
Helene Rose 5. Platz (-40 kg)
Minea Brodowski 2. Platz (-48 kg)
Emma Goldschmidt 3. Platz (-48 kg)
Maria Elly Gohr 2. Platz (-52 kg)
Frieda Baumbach 3. Platz (- 57 kg)
Hannes Schürer 5. Platz (-42 kg)
Rolland Kohl 2. Platz (+60 kg)

Von links: Frieda Baumbach, Emma Goldschmidt, Rolland Kohl, Maria Gohr, Minea Brodowski

Am Sonntag, dem zweiten Wettkampftag in Rodewisch, konnten die vier Starter nur selten das vorhandene Potential zeigen. Leider wurde zu oft das im Training trainierte und vor dem Kampf besprochene nicht umgesetzt. So blieb es an einem sehr kurzen Wettkampftag bei zwei Bronzemedaillen durch Stella Dieckmann (-44 kg) und Pepe Seliger (-43 kg).

Stella und Pepe freuen sich über ihre Medaillen

Zusammenfassend zeigte sich Trainer Sebastian Hampel für die Zukunft sehr optimistisch: „ Nach dem langen Warten auf Wettkämpfe war es ein erfüllender Moment zu sehen, was für tolle Talente in unseren Reihen schlummern. Nun gilt es an den Feinheiten zu arbeiten und sich bei den hoffentlich bald folgenden Turnieren zu beweisen!”