Starker Auftritt beim Zwergenpokal: Sportlöwen erkämpfen Platz 2 in der Vereinswertung

Beim 9. Rammenauer Zwergenpokal gingen am vergangenen Wochenende rund 270 junge Judoka in den Altersklassen U9, U11 und U13 an den Start. Die Leipziger Sportlöwen schickten ein großes Team aus etwa 30 Nachwuchskämpferinnen und -kämpfern der U9 und U11 ins Rennen – und das mit beeindruckendem Erfolg.

Viele Kämpfe, viel Einsatz – und viele Medaillen

Für alle teilnehmenden Kinder war es ein spannender Wettkampftag mit zahlreichen Begegnungen, in denen viel Mut und Einsatz gezeigt wurde. Am Ende konnten sich die jungen Sportlöwen mit 11 Gold-, 5 Silber- und 9 Bronzemedaillen belohnen.

Trainer Aaron Schneider zeigt sich zufrieden:

„Es war ein schönes Turnier. Alle haben sich angestrengt und versucht, Inhalte aus dem Training umzusetzen. Klar gab es auch kleine Fehler – und die Konkurrenz war stellenweise richtig stark –, aber insgesamt sieht man den Fortschritt, den unsere „Kleinsten“ machen.“

Zweiter Platz in der Gesamtwertung – auch ohne U13

In der Vereinswertung belegten die Sportlöwen am Ende einen starken zweiten Platz – und das, obwohl sie keine Startenden in der U13 stellten. Einzig der gastgebende Verein, der JSV Rammenau, konnte mehr Medaillen erkämpfen. Mit diesem Erfolg im Rücken freuen sich die jungen Sportlöwen schon auf das nächste Turnier.

Gold

Pepe Leider

Moritz Budnik

Platon Kok

Lotta Bahsitta

Malina Rose

Ferdinand Hammermüller

Emilio Thiel

Linus Dietze

Katharina Meyer

Mark Gotgelf

Alfred Schubert

Silber

Edgar Krug

Justus Princ

Emil Enzmann

Sofi Sheldija

Ilyas Ghazali

Bronze

Konrad Flegel

Moritz Orthgieß

Amin Murtazaiev

Lasse Schwammborn

Henry Salloum

Maximilian Butowicz

Zora Conti

Jonas Braun

Juri Heinrich

Landesliga-Team steht ungeschlagen im Halbfinale

Nach dem perfekten Auftakt mit drei Siegen am ersten Kampftag ging es für das Männerteam der Leipziger Sportlöwen am vergangenen Wochenende um die beste Ausgangsposition für den Finalkampftag der Landesliga. Ziel: Ungeschlagen durch die Vorrunde und mit Rückenwind ins Halbfinale einziehen – ein Vorhaben, das der Mannschaft eindrucksvoll gelungen ist.

Starker Auftritt gegen Crimmitschau und Altenburg

Die erste Begegnung des Tages gegen das Team aus Crimmitschau begann zunächst äußerst holprig. Nach einem 0:3-Rückstand bewiesen die Sportlöwen jedoch starke Nerven und drehten die Partie mit vier Siegen in Folge zu einem grandiosen 4:3-Erfolg. In der zweiten Begegnung gegen Altenburg ließ unsere Mannschaft dann nichts mehr anbrennen, zeigte sich von Beginn an dominant und siegte am Ende souverän mit 6:1.

Damit sichert sich das Männerteam ungeschlagen den ersten Platz im Vorrundenpool und steht am Finalkampftag direkt im Halbfinale – eine hervorragende Ausgangsposition, um am Ende ganz oben anzugreifen.

Team-Mitglied Lasse Stalling freut sich schon auf den nächsten und letzten Kampftag:

„Tobi musste am Sonntag leider schon etwas früher los, trotzdem hat sich das Team auch ohne seinen Trainer durchgesetzt. Ich bin sehr stolz auf die Truppe. Man hat gesehen, dass alle an einem Strang gezogen haben. Die Kämpfer haben sich von außen Tipps gegeben, sich gegenseitig unterstützt und auf die Kämpfe vorbereitet. So haben wir eine super Ausgangslage geschaffen und gehen jetzt vollmotiviert ins Halbfinale!“

U16-Sichtungsturniere und Trainingscamp: Sportlöwen zeigen Biss und Potenzial

Am vergangenen Wochenende standen für drei Nachwuchsathletinnen und -athleten der Leipziger Sportlöwen die Bundessichtungsturniere der U16 in Düsseldorf (Frauen) und Duisburg (Männer) auf dem Programm. Diese hochklassigen Wettkämpfe dienen den Bundestrainern zur Sichtung potenzieller Kaderathletinnen und -athleten und gelten als wichtige Station in der Entwicklung junger, leistungsorientierter Judoka. Entsprechend hochwertig war das Teilnehmendenfeld: Mehr als 500 Judoka aus ganz Deutschland stellten sich der nationalen Konkurrenz und lieferten sich intensive Kämpfe auf höchstem Niveau.

Anna Reitmann sammelt Erfahrung in Düsseldorf

Für die Leipziger Sportlöwen ging Anna Reitmann beim Sichtungsturnier in Düsseldorf an den Start. In einem stark besetzten Feld konnte sie zwei ihrer vier Kämpfe gewinnen, musste sich jedoch am Ende ohne Medaille zufriedengeben. Leider konnte Anna nicht alle Trainingsinhalte abrufen und umsetzen und bei einem so hochwertigen Turnier kann das die Medaille kosten. Trotzdem: Jeder Kampf auf diesem Niveau bringt wertvolle Erfahrung – besonders im Hinblick auf kommende Aufgaben.

Starke Leistung von Roman Pluhatyrov in Duisburg

In Duisburg zeigten sich Roman Pluhatyrov und Hordii Shuliakovskyi kämpferisch. Roman überzeugte mit einem starken Turnierverlauf und erreichte am Ende Platz 5. Im Halbfinale musste er sich nach vier Minuten im Golden Score geschlagen geben, den Kampf um Bronze verlor er frühzeitig durch einen Armhebel. Dennoch: Ein starkes Ergebnis auf nationalem Höchstniveau.

Hordii bestritt sein erstes großes Turnier in der neuen Gewichtsklasse bis 73 kg und zeigte eine ordentliche Leistung. Auch er konnte zwei seiner vier Kämpfe gewinnen – ein gelungener Einstand in der neuen Klasse.

Training mit Weltklasse in Köln

Im Anschluss an die Turniere nahmen alle drei Sportlöwen am Trainingscamp in Köln teil, das im Rahmen der Sichtungsveranstaltungen durchgeführt wurde. Die Einheiten wurden von Daria Bilodid (zweifache Weltmeisterin und Olympiadritte 2021) und Juan Ignacio Cuneo (Bundestrainer der U18 männlich) geleitet – ein echtes Highlight für die jungen Talente. In intensiven Einheiten konnten sie mit starken Partnern aus ganz Deutschland an Technik, Taktik und Wettkampfhärte feilen – ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur nächsten Leistungsebene.

Landesmeisterschaft U13: Sportlöwen mit drei Titeln und starkem Teamauftritt

Am vergangenen Wochenende fand in Rodewisch die Landesmeisterschaft der Altersklasse U13 statt – der Höhepunkt der Meisterschaftsserie in dieser Altersgruppe. Nur wer sich zuvor bei der Bezirksmeisterschaft eine Platzierung erkämpft hatte, durfte hier an den Start gehen. Auch einige Nachwuchsjudoka aus dem Endjahrgang der U11 hatten sich qualifiziert und zeigten, dass sie schon jetzt mit den Größeren mithalten können.

Insgesamt sechs Medaillen für die Sportlöwen

Von den 17 qualifizierten Sportlöwen konnten sich acht bis in die Medaillenkämpfe  durchschlagen. Besonders überzeugend präsentierten sich Elsa Nekwasil und Friedrich Hammermüller, die all ihre Kämpfe souverän und vorzeitig gewannen und sich so verdient Landesmeistertitel sicherten. Auch Magalie Galander erreichte das Finale und holte sich mit einer starken Turnierleistung Silber. Luis von Wolffersdorff und Matheo Horn trafen nach einer Niederlage in der Hauptrunde im Kampf um Platz 3 aufeinander. Luis setzte sich in einem taktisch geprägten Duell knapp durch und gewann Bronze, während Matheo einen guten 5. Platz belegte, ebenso wie Kalle Kuhlmann.

Trainer Sebastian Hampel zeigte sich beeindruckt:

„Das war ein richtig guter Tag für uns – vor allem Elsa und Friedrich haben mit viel Mut, Technik und Entschlossenheit überzeugt. Das war eine tolle Belohnung für ihren Trainingsfleiß.“

U11-Sportler mit Überraschungssieg – Felix Böhl wird Landesmeister

Auch fünf jüngere Sportlöwen aus der U11 gingen an den Start und bewiesen, dass sie trotz Altersunterschied mithalten können. Felix Böhl sorgte dabei für die größte Überraschung: In der stark besetzten Klasse -34 kg setzte er sich souverän durch und wurde Landesmeister – als einer der jüngsten Startenden eine absolute Ausnahmeleistung. Auch Alma Dopleb überzeugte mit viel Kampfgeist und durfte sich über eine Bronzemedaille freuen. Oskar Laube, Theodor Kemmerich und Amin Murtazaiev erreichten nach starken Kämpfen jeweils Platz 7.

Trainer Tino Rose war begeistert:

„In meiner gesamten Trainerlaufbahn ist es mir noch nie passiert, dass ein U11-Sportler in der U13 den Titel holt – das war einfach überragend von Felix.“

Etwas weniger Edelmetall als im Vorjahr – hohes Niveau trotzdem bestätigt

Mit insgesamt sechs Medaillen – drei Mal Gold, einmal Silber und zweimal Bronze – fällt das Ergebnis im Vergleich zur Landesmeisterschaft 2024 zwar etwas weniger medaillenreich aus, zeigt jedoch, dass das Leistungsniveau der Sportlöwen weiterhin konstant hoch bleibt. In der Gesamtwertung konnte erneut Platz 3 erreicht werden – ein Beleg für die kontinuierliche Stärke der Nachwuchsjudoka.

Gold

Friedrich Hammermüller

Elsa Neckwasil

Felix Böhl

Silber

Magalie Galander

Bronze

Luis von Wolffersdorff

Alma Dopleb

Zwei Turniere, zwei starke Auftritte – Sportlöwen holen 21 Medaillen

Am vergangenen Samstag waren die Nachwuchsjudoka der Leipziger Sportlöwen gleich auf zwei Turnieren im Einsatz – in Rudolstadt und Wanzleben. Beide Wettkämpfe boten eine großartige Gelegenheit, wertvolle Wettkampferfahrungen zu sammeln und das im Training Erlernte auf der Matte umzusetzen. Am Ende erreichten die Sportlöwen mit insgesamt 21 Medaillen ein gutes Ergebnis.

Erfolgreicher Wettkampftag in Wanzleben – Platz 2 in der Vereinswertung

Beim Turnier in Wanzleben gingen 65 Kinder aus acht Vereinen an den Start. Trotz der überschaubaren Teilnehmerzahl mussten sich die kleinen Sportlöwen ordentlich anstrengen. Besonders überzeugten Katharina Meyer, Lasse Schwamborn, Linus Dietze und Mark Gotgelf, die ungeschlagen blieben und Gold holten. Yevhenii Yakovenko, Emil Enzmann, Emil Daßler und Johann Beblacz sicherten sich nach starken Kämpfen Silber. Die Bronzemedaillen gingen an Lena Flohrer, Asudi Kahlifa, Maximilian Butowicz, Arthur Strähnz und Kasimir Endreß.

Trainerin Annett Böhm zeigte sich zufrieden:

„Das war ein kleines, aber feines Turnier, bei dem alle zeigen konnten, was sie draufhaben. Ich habe viele schöne Techniken gesehen, aber auch noch einige kleine Schwächen, an denen wir weiter arbeiten wollen. Aber besonders der Kampfgeist war heute top!”

In der Vereinswertung landeten die Sportlöwen auf einem starken 2. Platz, knapp hinter den Gastgebern, den Bördetigern.

Rudolstadt: Malina Rose holt Gold - Sechs mal Sportlöwen-Silber- und zwei Bronzemedaillen

Auch in Rudolstadt war das Team der Sportlöwen erfolgreich. Und das als einziges teilnehmendes Team, das nicht aus Thüringen stammt! Malina Rose gewann souverän die Goldmedaille, sechs weitere Sportlöwen schafften es ins Finale und sicherten sich Silber: Edda Böhl, Lotta Bahsitta, Amira von Wolffersdorff, Ferdinand Hammermüller und Henry Salloum zeigten starke Kämpfe und bewiesen, dass sie auf einem hohen Wettkampfniveau mithalten können. Zwei weitere Sportler schafften es aufs Podium und nahmen Bronze mit nach Hause: Martin Richter und Adrian Tiepolt.

Trainer Tino Rose zog ein positives Fazit:

“Die Kinder haben heute versucht, die letzten Trainingsinhalte umzusetzen und es ist wirklich toll zu sehen, wie gut das schon geklappt hat. Ich hoffe, dass uns dieser Fleiß und der Mut weiterhin begleiten, damit wir bis zu den Sommerferien noch viele Fortschritte machen.”

Mit vielen gewonnenen Kämpfen, wertvollen Erfahrungen und insgesamt 22 Medaillen kehrten die Sportlöwen stolz nach Leipzig zurück. Die nächsten Turniere können kommen!

Gold

U11

Malina Rose

Katharina Meyer

Mark Gotgelf

Lasse Schwamborn

Linus Dietze

Silber

U11

Yevhenii Yakovenko

Johann Beblacz

Emil Daßler

Emil Enzmann

Edda Böhl

Lotta Bahsitta

Amira von Wolffersdorff

Ferdinand Hammermüller

Henry Salloum

Bronze

U11

Martin Richter

Adrian Tiepolt

Lena Flohrer

Asudi Kahlifa

Maximilian Butowicz

Kasimir Endreß

Arthur Strähnz

Leidenschaft und Einsatz – Frauenliga-Team der Sportlöwen zeigt trotz Niederlagen starken Kampfgeist

Nachdem am 07.06. ein Großteil unserer beiden Ligateams zu einem intensiven Ligatraining zusammenkamen, startete das Frauenteam der Leipziger Sportlöwen heute in die neue Verbandsliga-Saison. Doch bereits im Vorfeld stand der Kampftag unter schwierigen Vorzeichen: Von 13 gemeldeten Kämpferinnen konnten krankheits- und verletzungsbedingt nur fünf antreten. Dadurch blieben zwei Gewichtsklassen unbesetzt, was dem Team bereits vor Beginn einen Rückstand einbrachte. Trotzdem zeigten die anwesenden Kämpferinnen vollen Einsatz.

Kampfgeist trotz Unterzahl!

Sportlich war der Auftakt herausfordernd: Alle vier Mannschaftsbegegnungen gingen verloren. Doch das Ergebnis spiegelt nicht den Kampfgeist wider, den die Sportlöwinnen auf die Matte brachten. Trotz Verletzungen und Erschöpfung traten alle viermal an und gaben bis zum Schluss alles. Besonders Teamkapitänin Maya Zippel ragte heraus – sie gewann alle vier Kämpfe, motivierte neben der Matte das Team und übernahm zusätzlich die Organisation.

„Nach den vielen Absagen bin ich froh, dass wir mit fünf Kämpferinnen antreten konnten. Besonders beeindruckt haben mich Tina und Alina, die von vornherein eine Gewichtsklasse höher gekämpft haben – ein starkes Zeichen für den Teamgeist! Aber auch Amelia und Minea haben sich super geschlagen, vor allem Amelia hat von Kampf zu Kampf mehr Energie mitgebracht. Und die beiden sind noch in der Altersklasse U18, haben also noch nicht so viele Erfahrungen im Erwachsenenbereich sammeln können“,

so Teamkapitänin Maya Zippel.

Auch Trainer Sebastian Hampel lobte das Team trotz der Niederlagen:

„Alle haben versucht, die Anweisungen direkt umzusetzen und viele Kämpfe lange offengehalten. So eine Motivation ist nicht selbstverständlich, wenn man schon vor dem ersten Kampf mit 0:2 zurückliegt. Trotzdem haben die Mädels alles gegeben, besonders Maya, die nicht nur alle Kämpfe gewann, sondern das Team auch neben der Matte zusammenhielt.“

Trotz der schwierigen Ausgangslage haben die Sportlöwinnen Charakter bewiesen. Mit einem volleren Kader und demselben Kampfgeist stehen die Zeichen gut für den nächsten Kampftag!

Herausforderung auf Top-Niveau: Leipziger Judoka im internationalen Einsatz

Am vergangenen Wochenende stellten sich drei Leipziger Sportlöwen der Altersklasse U18 internationaler Konkurrenz. Anna Reitmann trat beim Thüringenpokal in Bad Blankenburg an, während Hannes Schürer und Roman Pluhatyrov bei den International Bremen Masters auf der Matte standen. Keiner der drei konnte sich platzieren, aber alle sammelte wertvolle Erfahrungen. Im Anschluss nahmen sie an intensiven Trainingslagern teil, um weiter an ihrer Technik und Wettkampfhärte zu feilen. Für das Trainingslager in Bremen kamen zudem Hordii Shuliakovskiy und Nazar Hots dazu.

Anna Reitmann beim Thüringenpokal in Bad Blankenburg

Mit rund 450 Teilnehmenden aus Ländern (unter anderem Israel und Brasilien) war der Thüringenpokal hochkarätig besetzt. Anna Reitmann trat in der Altersklasse U18 an und musste sich nach einem umkämpften Auftaktmatch einer starken Gegnerin aus Israel geschlagen geben. Besonders bitter: Sie unterlag durch drei Shidos, was sie sichtlich unzufrieden stimmte.

“Ich ärgere mich über die Strafen, aber daraus kann ich lernen,”

so Anna selbstkritisch. Das anschließende Trainingslager stellte sich als äußerst anspruchsvoll heraus.

„Das Niveau war enorm hoch, es war sehr fordernd, aber ich habe gute Fortschritte gemacht!“,

resümiert sie.

Hannes Schürer und Roman Pluhatyrov bei den International Bremen Masters

Mit über 750 Teilnehmenden aus 27 Ländern boten die International Bremen Masters ein hochkarätiges Teilnehmerfeld. Hannes startete motiviert in das Turnier, hatte jedoch mit den Nachwirkungen einer Verletzung zu kämpfen. Nach einem soliden ersten Kampf traf er im zweiten Duell auf den späteren Zweitplatzierten, gegen den er sich mit drei Shido-Strafen geschlagen geben musste. Danach fand er nicht mehr richtig ins Turnier und schied frühzeitig aus.

„Es war eine coole Erfahrung, aber leider nicht mein Tag. Schade, dass ich meine Leistung nicht ganz abrufen konnte,“

zeigte sich Hannes enttäuscht. Das Trainingslager im Anschluss bot ihm jedoch eine gute Gelegenheit, sich mit starken Partnern zu messen.

„Ich habe mir nochmal gezielt Gegner geschnappt, gegen die es im Wettkampf nicht gereicht hat und konnte dann doch nochmal die eine oder andere Wertung erzielen.“

Roman Pluhatyrov hatte einen schweren Stand im hochkarätigen Feld und musste sich bereits nach seinem ersten Kampf aus dem Turnier verabschieden. Trotz des frühen Ausscheidens ließ er sich nicht entmutigen und nutzte das Trainingslager, um wertvolle Erfahrungen zu sammeln. Auf der Trainingsmatte stießen noch Hordii Shuliakovskiy und Nazar Hots dazu, die gemeinsam mit den anderen Sportlöwen intensiv trainierte. Die zusätzliche Trainingseinheit mit internationalen Partnern bot allen eine wertvolle Möglichkeit zur Weiterentwicklung.

Alle fünf Sportlöwen kehren mit wichtigen Erkenntnissen und neuer Motivation nach Leipzig zurück. Die internationalen Erfahrungen und das intensive Training werden ihnen helfen, sich weiterzuentwickeln und bei den nächsten Turnieren wieder anzugreifen.

Fit für die Zukunft: Sportlöwen auf dem Weg zur Trainer*innenlizenz

Am vergangenen Wochenende fand das erste Modul der Ausbildung für angehende Judotrainerinnen und -trainer statt. Der Lehrgang wurde vom Judoverband Sachsen (JVS) organisiert und bot den Teilnehmenden eine umfassende Weiterbildung. Mit dabei waren auch fünf Sportlerinnen und Sportler der Leipziger Sportlöwen, die sich in der Sportschule Werdau intensiv auf ihre zukünftigen Trainingseinheiten vorbereiteten.

Das Ausbildungsprogramm deckt eine Vielzahl an Themen ab. Neben judospezifischen Inhalten wie Technikschulung, Trainingsmethodik und der Vermittlung von Wettkampfstrategien werden auch allgemeine Aspekte der Trainingsplanung behandelt. Zudem stehen pädagogische Konzepte, Kompetenzförderung und Kinderschutz im Fokus. Die Teilnehmenden erhalten wertvolle Einblicke in die Arbeit des JVS und lernen, wie eine effektive und sichere Trainingseinheit aufgebaut wird. Verschiedene Dozierende, darunter auch Sportlöwe Niklas Nietz, vermitteln ihr Wissen dabei praxisnah.

Die angehende Sportlöwen-Trainerin Minea hebt besonders die gute Organisation des Lehrgangs hervor:

“Das erste Modul war gut strukturiert. Es war eine gute Mischung aus Praxis und Theorie, sodass wir nicht mit Informationen überladen werden. Vieles haben wir schon einmal gehört, aber es ist wichtig, die Inhalte noch einmal detailliert und in einem klaren Rahmen zu besprechen.”

Nach dem erfolgreichen Abschluss des ersten Moduls stehen nun noch zwei weitere Ausbildungsabschnitte bevor. In den kommenden Modulen werden die angehenden Trainerinnen und Trainer ihr Wissen weiter vertiefen. Dabei müssen sie nicht nur einen Theorietest absolvieren, sondern auch eine Lehrprobe halten, bei der sie eine simulierte Trainingseinheit zu einem zuvor ausgelosten Thema gestalten. Die Leipziger Sportlöwen wünschen ihren fünf Vereinsmitgliedern viel Erfolg auf dem weiteren Weg zur Trainer*innenlizenz!

Bezirksmeisterschaft der U13 – Sportlöwen erkämpfen 17 Podestplätze

Am vergangenen Samstag fand in Leipzig die Bezirksmeisterschaft der U13 statt, bei der sich die besten Nachwuchsjudoka der Region maßen. Die Leipziger Sportlöwen stellten mit über 40 gemeldeten Sportlerinnen und Sportlern eine der größten Mannschaften, mit insgesamt 17 Medaillen kann sich auch das Endergebnis auf jeden Fall sehen lassen.

Erfolgreiches Abschneiden der Sportlöwen

Die Sportlöwen konnten mit einer starken Teamleistung überzeugen und sich mehrfach auf dem Podest platzieren. Besonders erfreulich waren die Titelgewinne von Elsa Neckwasil, Luis von Wolffersdorff und Friedrich Hammermüller, die sich in ihren Gewichtsklassen souverän durchsetzten und am Ende über die Goldmedaille freuten.

U13-Trainer Sebastian Hampel zeigte sich zufrieden:

“Unsere Judoka haben einen starken Wettkampf geliefert. Hier und da hat noch nicht alles gestimmt, aber insgesamt war das ein sehr gutes Ergebnis.
Gerade die internen Duelle um die Medaillen zeigen, wie stark wir aufgestellt sind. Einige unserer Startenden mussten sich ihren Teamkolleginnen oder -kollegen geschlagen geben und das hat teilweise auch dazu geführt, dass diese dann mit einem undankbaren fünften Platz leer ausgegangen sind. Trotzdem bin ich grundsätzlich zufrieden mit den gezeigten Leistungen. Jetzt richten wir den Blick auf die Landesmeisterschaft am 5. April.”

Jüngere Jahrgänge sammeln wertvolle Erfahrung

Auch einige Nachwuchskämpfer aus dem ältesten U11-Jahrgang wagten den Sprung in die höhere Altersklasse. Ihr Ziel war es, wertvolle Wettkampferfahrung zu sammeln und sich bereits früh an das hohe Niveau der U13 zu gewöhnen. Umso bemerkenswerter sind die Medaillen, die einige von ihnen trotz starker Konkurrenz gewinnen konnten.

Auch U11-Trainer Tino Rose zeigte sich erfreut:

“Es ist ein starkes Zeichen für unsere Arbeit, dass unsere jüngsten Sportlöwen bereits in der U13 mithalten können. Sie haben sich tapfer durchgebissen, und wir freuen uns darauf, wenn sie im kommenden Jahr offiziell in dieser Altersklasse starten.”

Landesmeisterschaft als nächste Herausforderung

Mit diesem starken Ergebnis im Rücken geht es für die Medaillengewinnerinnen und -gewinner nun weiter zur Landesmeisterschaft am 5. April. Dort werden sich die besten Judoka Sachsens beim Jahreshöhepunkt ihrer Altersklasse messen – und die Sportlöwen wollen auch dort ein ähnlich gutes Ergebnis abliefern!

Gold

Friedrich Hammermüller

Elsa Neckwasil

Luis von Wolffersdorff

Silber

Alma Dopleb

Felix Böhl

Magalie Galander

Matheo Horn

Kalle Kuhlmann

Bronze

Marleen Kunz

Oskar Laube

Theodor Kemmerich

Nikodem Stecki

Elias Rose

Lovis Fröhlich

Edgar Thomser

Frieder Cyrus

Oleksii Kotenko

Erfolgreiches Debüt: Hugo Hartlich mit Bronze bei Bundessichtungsturnier

Großer Erfolg für Hugo Hartlich von den Leipziger Sportlöwen! Am Samstag startete der junge Sportler beim Taxi-Wonneberger-Cup (einem Bundessichtungsturnier der U15) in Berlin und sicherte sich mit einer starken Leistung die Bronzemedaille.

Hugo Hartlich, der als jüngster Jahrgang der U15 antrat, setzte mit seinem Ergebnis ein starkes Ausrufezeichen. Mit dem Landestrainer an seiner Seite reiste er früh an und gehörte zu den Ersten in der Halle.

“Es war schon spannend, weil nur die besten aus Sachsen und Deutschland dabei waren – und aus Leipzig waren wir nur ganz wenige”, erzählt Hugo. Die ersten Kämpfer der höheren Gewichtsklassen begannen, bevor Hugo an der Reihe war. Nervosität? Fehlanzeige! “Beim Auf-die-Matte-Gehen war ich gar nicht aufgeregt”, berichtet er selbstbewusst.

Der erste Kampf erwies sich als echter Kraftakt: Acht Minuten voller Anspannung und Kampfgeist – am Ende musste sich Hugo jedoch in der letzten Minute geschlagen geben. Im zweiten Duell geriet er zunächst in Rückstand und lag mit Waza-ari zurück. Doch dann setzte er zu einem Ura-Nage an und holte den Ippon – ein Wurf, den er erstmals im Wettkampf erfolgreich zeigte: “Da war ich richtig stolz!”

Die letzte Begegnung verlief besonders spektakulär. Schon nach kurzer Kampfzeit nutzte Hugo einen Übergang vom Stand in den Boden und setzte einen Hebel an – eine Technik, die er in den letzten Trainingseinheiten intensiv geübt hatte. Der schnelle Sieg sicherte ihm den dritten Platz und die Bronzemedaille.

Im Nachhinein zeigte sich Hugo mehr als zufrieden:

“Ich habe mich super vorbereitet gefühlt und konnte im Wettkampf vieles zeigen, was ich in den letzten Trainingseinheiten nochmal geübt habe. Es hat einfach Spaß gemacht, besonders weil ich viele Freunde aus dem Kader wiedergetroffen habe. Aber am meisten freue ich mich darüber, dass der Ura-Nage geklappt hat!”

Furioser Ligastart: Drei Siege und Tabellenführung in Chemnitz

Am Sonntag startete die Männermannschaft der Leipziger Sportlöwen fulminant in die neue Liga-Saison. Der erste Kampftag in Chemnitz brachte gleich drei Begegnungen mit sich – und die Sportlöwen ließen keinen Zweifel an ihrer Stärke aufkommen. Mit einem beeindruckenden Team, das in allen Gewichtsklassen vollständig besetzt war, konnten die Mannschaft alle drei Begegnungen für sich entscheiden und sich so an die Spitze der Tabelle stellen.

Im ersten Duell gegen Döbeln zeigten die Sportlöwen direkt ihre Entschlossenheit und siegten souverän mit 5:2. In der darauffolgenden Begegnung gegen Schlettau konnte das Team sogar noch eine Schippe drauf legen und gewann deutlich mit 6:1. Doch der Höhepunkt des Tages folgte im letzten Kampf gegen die Gastgeber aus Chemnitz. In einer packenden Auseinandersetzung, die an Spannung kaum zu überbieten war, kämpften beide Teams auf Augenhöhe. Immer wieder wurde der Punktestand ausgeglichen, so dass vor dem letzten Kampf ein 3:3 auf der Anzeigetafel stand. In einem packenden letzten Kampf sicherte sich unser Team aber mit einem knappen 4:3 den entscheidenden Sieg.

Trainer Tobias Mathieu zeigte sich nach dem erfolgreichen Auftakt begeistert:

“Die Atmosphäre war toll, alle hatten richtig Bock – und das hat sich auch im Ergebnis gezeigt. Besonders stolz bin ich auf Nazar, der mit gerade 16 Jahren seine ersten Kämpfe im Erwachsenenbereich bestritten und sogar einen Sieg errungen hat.
Ich bin wirklich sehr glücklich über das Ergebnis, es war ein rundum gelungener Tag. Und mit drei gewonnenen Begegnungen können wir auf jeden Fall positiv auf die weiteren Begegnungen dieser Saison blicken!”

Auch Kämpfer Steffen Schüpbach unterstrich die gute Stimmung und das hohe Niveau der Kämpfe:

“Das Team ist super aufgestellt, die Stimmung war klasse und die Begegnungen durchweg spannend. Es war großartig zu sehen, wie alle miteinander mitgefiebert haben. Die Gaststarter haben sich perfekt in die Mannschaft integriert, genau wie die Sportlöwen, die diese Saison zum ersten Mal dabei sind. Wir haben einfach eine gute Teamdynamik und stützen uns gegenseitig. Es war ein toller Auftakt, und wir sind schon heiß auf die nächsten Kampftage!”

Mit der Tabellenführung im Rücken gehen die Leipziger Sportlöwen nun selbstbewusst in die weiteren Kämpfe der Saison. Der Auftakt hat gezeigt: Die Mannschaft hat das Potenzial, in dieser Liga ganz vorne mitzuspielen.

Auf Augenhöhe mit den Besten: Miu Richter mit starkem Auftritt bei DEM U21

Am Samstag ging Miu Richter von den Leipziger Sportlöwen bei der Deutschen Meisterschaft (DEM) der Altersklasse U21 auf die Matte und stellte sich der starken Konkurrenz aus ganz Deutschland. Mit großen Erwartungen und viel Motivation ging Miu an den Start – und zeigte eine starke Leistung.

In der Vorrunde präsentierte sich Miu souverän und entschlossen: Mit drei überzeugenden Siegen sicherte sie sich den Einzug ins Halbfinale und bewies dabei sowohl technisch als auch kämpferisch ihre Klasse. Doch im Halbfinale musste sie sich nach einem hart umkämpften Match geschlagen geben. Drei Shido-Strafen entschieden die Begegnung gegen sie und verhinderten den Einzug ins Finale.

Dennoch ließ sich Miu davon nicht entmutigen und startete fokussiert in den Kampf um Bronze. Dieser gestaltete sich hochspannend und äußerst knapp: Zunächst schien ein Yuko für Miu die Führung zu bedeuten, doch die Wertung wurde zurückgenommen. Kurz vor Ende der regulären Kampfzeit entschied eine weitere, denkbar knappe Yuko-Wertung zugunsten der Gegnerin – ein bitteres Ende nach einer insgesamt starken Turnierleistung. Am Ende stand für Miu Platz 5 – eine Platzierung, die zeigt, dass sie auf nationalem Topniveau mithalten kann.

Miu selbst blickt trotz der verpassten Medaille positiv auf die Meisterschaft zurück:

“Es war ein tolles Gefühl, bei so einem Wettkampf kämpfen zu dürfen. Natürlich war ich aufgeregt, und es ist schade, dass es am Ende so denkbar knapp gewesen ist. Aber ich habe die Bestätigung bekommen, dass ich auf jeden Fall auf dem Niveau mithalten kann. Ich blicke optimistisch auf das nächste Jahr.”

Leipziger Sportlöwen zeigen sich kämpferisch beim Riesaer Stahlpokal

Am Samstag traten die Judoka der Leipziger Sportlöwen beim renommierten Riesaer Stahlpokal an. Dieses hochkarätige Turnier, das jährlich zahlreiche starke Athletinnen und Athleten aus ganz Deutschland anlockt, stellte die Teilnehmenden auch in diesem Jahr vor anspruchsvolle Herausforderungen. Besonders die Altersklasse U13 war stark besetzt und verlangte den jungen Judoka alles ab.

Die Leipziger Sportlöwen zeigten sich kämpferisch und überzeugten mit starken Leistungen. In der U13 konnten sich die Sportlerinnen und Sportler hervorragend behaupten und holten gleich mehrere Medaillen. Besonders die beiden Erstplatzierten Elsa und Friedrich sind hervorzuheben. Elsa überzeugte dabei mit einer beeindruckenden Vielfalt an Wurftechniken und setzte sich im Bodenkampf durch eine starke Festhalte durch. Friedrich gewann alle seine Kämpfe mit konsequenten Uchi-Mata-Angriffen und ließ seinen Gegnern keine Chance.

In der Altersklasse U15 knüpften die Sportlöwen nahtlos an die Erfolge an und zeigten ebenfalls eine hervorragende Teamleistung. Neben weiteren Gold- und Silbermedaillen freuten sich die Trainer über die vielen Podestplätze, die zeigen, dass die intensive Vorbereitung Früchte getragen hat.

Darüber hinaus erkämpften sich zahlreiche weitere Judoka gute Platzierungen und landeten auf den undankbaren 5. und 7. Rängen – oft nur knapp an den Medaillen vorbei. Auch sie zeigten beherzte Kämpfe und überzeugten mit guten technischen Ansätzen, die für die Zukunft hoffen lassen.

Trainer Sebastian Hampel zeigte sich insgesamt zufrieden mit der Leistung seiner Athletinnen und Athleten:

“Grundsätzlich bin ich zufrieden, denn wir haben viele gute Techniken und Ansätze gesehen. Einige unserer Sportlerinnen und Sportler sind noch etwas zu verhalten und wissen noch nicht genau, wie sie ihre körperliche Stärke optimal einsetzen können. Aber daran werden wir weiter arbeiten. Auch die Judoka ohne Medaille hatten sehr gute Momente und haben sich wacker geschlagen. Dieses Mal haben wir viele fünfte und siebte Plätze belegt – da hat oft nicht viel gefehlt. Die Jugendlichen haben trotzdem wirklich gut gekämpft und sich auch technisch und taktisch so präsentiert, wie wir es vorher besprochen hatten. Leider hat es bei manchen noch nicht ganz für die Leistungsspitze gereicht.
Besonders stark waren in der U13 Elsa und Friedrich, die sich mit überragenden Kämpfen durchgesetzt haben. In der U15 habe ich mich besonders über die Silbermedaille von Bruno gefreut, der in seinem ersten Jahr der U15 gleich so stark aufgetreten ist.”

Auf offizieller Seite sorgte Sportlöwe Moritz Beck als Kampfrichter für Ordnung auf der Matte.

Gold

U13

Friedrich Hammermüller

Elsa Neckwasil

U15

Hugo Hartlich

Silber

U13

Matheo Horn

Franz Schoor

U15

Bruno Reitmann

Wanja Daniel

Bronze

U13

Magalie Galander

Elias Rose

U15

Linda Woche

Hugo Salloum

Ligatraining der Leipziger Sportlöwen: Starker Auftakt in die neue Saison

Im Rahmen des Erwachsenentrainings fand das Ligatraining der Landesliga Männer und Verbandsliga Frauen statt. Neben unseren eigenen Athletinnen und Athleten durften wir auch zahlreiche Gäste begrüßen: Judoka von Randori Leipzig-West, Kodokan Erfurt sowie der AC Taucha waren mit dabei und sorgten für ein intensives und abwechslungsreiches Training. Lediglich die Sportler vom Judoclub Leipzig konnten diesmal nicht teilnehmen, doch wir freuen uns darauf, sie im weiteren Saisonverlauf wieder mit an Bord zu haben.

Fokus auf Randori und Teamzusammenhalt

Das Training bot eine ausgezeichnete Gelegenheit, sich auf die bevorstehende Ligasaison vorzubereiten. Im Mittelpunkt standen zahlreiche Randori sowohl im Boden- als auch im Standkampf, wodurch alle Beteiligten wertvolle Wettkampfpraxis sammeln konnten. Neben den kämpferischen Aspekten ging es vor allem darum, sich als Team weiter einzuspielen und den Austausch zwischen den Mannschaften zu fördern. Trainer Tobias Mathieu zeigte sich sehr zufrieden mit der Einheit und sprach sich dafür aus, das Ligatraining im weiteren Saisonverlauf zu wiederholen.

Top-Platzierung als Saisonziel für die Männer

Das Männerteam der Leipziger Sportlöwen ist in diesem Jahr stark besetzt und kann zudem auf qualitativ hochwertige Gaststarter zurückgreifen. Mit inzwischen 24 Namen auf der Mannschaftsliste ist das Team nicht nur breit aufgestellt, sondern auch ambitioniert.

„Wir haben eine schlagkräftige Truppe beisammen, die an jedem Kampftag um den Sieg mitkämpfen kann. Eine Top-Platzierung ist daher unser erklärtes Saisonziel. Dafür werden wir hart arbeiten“, betonte Tobias Mathieu optimistisch.

Termine
Verbandsliga Frauen

Termine
Landesliga Männer

Frauen-Team setzt auf Nachwuchsförderung

Auch Trainerin Maya Zippel zeigte sich sehr zufrieden mit der Trainingsintensität und der Wettkampfstimmung. „Ich fand das Training super zur Vorbereitung, und die Intensität war genau richtig, um wieder in Wettkampfstimmung zu kommen.“ Besonders erfreulich war die Teilnahme der Gaststarterinnen, die zum Teil weite Wege auf sich nahmen, um das Team zu unterstützen. So reiste Alina trotz eines langen Arbeitstages aus Chemnitz an, während Tina extra aus Dresden kam. „Das fand ich wirklich super. Außerdem hat es mich gefreut, dass sich auch die neuen Mädels in der Mannschaft super verstanden haben“, ergänzte Zippel.

Für die kommende Saison steht bei den Frauen vor allem die Nachwuchsförderung im Fokus.

„Wir wollen den jüngeren Athletinnen die Möglichkeit geben, wertvolle Wettkampferfahrung zu sammeln. Letztes Jahr sind wir Fünfte geworden, und wenn wir dieses Ergebnis wiederholen könnten, wäre das ein großer Erfolg. Ich freue mich total auf die gemeinsamen Kämpfe.“

Mit diesem intensiven Auftakttraining sind beide Teams bestens auf die Saison vorbereitet.

Sportlöwen Trainer-Team: Maya Zippel & Tobias Mathieu

Frauen Team

MariaGohrLeipziger Sportlöwen
FriedaBaumbach Leipziger Sportlöwen
Helene RoseLeipziger Sportlöwen
MiuRichterLeipziger Sportlöwen
MineaBrodowskiLeipziger Sportlöwen
AmeliaMikoschLeipziger Sportlöwen
MayaZippelLeipziger Sportlöwen
TinaKleinsteuberSSV Heidenau
MarleneMartinJudoclub Leipzig
AlinaStreblauCPSC
FionaVaterJudoclub Leipzig
HannahGrossJudoclub Leipzig
LindaRadomskiySC DHfK Leipzig

Männer Team

NazarHotsLeipziger Sportlöwen
FrederikRingeisLeipziger Sportlöwen
LasseStallingLeipziger Sportlöwen
MoritzBeckLeipziger Sportlöwen
AntonBeckLeipziger Sportlöwen
SimonWagnerLeipziger Sportlöwen
HannesSchürerLeipziger Sportlöwen
JonasMikoschLeipziger Sportlöwen
SteffenSchüpbachLeipziger Sportlöwen
KakhaSamushiiaLeipziger Sportlöwen
BjörnDorowLeipziger Sportlöwen
MatteoSchmittLeipziger Sportlöwen
ChristophPaulLeipziger Sportlöwen
SebastianChanaaLeipziger Sportlöwen
MarcelRöhr Leipziger Sportlöwen
RollandKohl Leipziger Sportlöwen
AlexanderHägeleJudoclub Leipzig
PhilippMatrosAC Taucha
PhilipHoffmannJudoclub Leipzig
EliasHiessJudoclub Arashi Dresden
MaxSiebertKodokan Erfurt
DavidStranzKodokan Erfurt
AdamGelaevKodokan Erfurt
FabriceScheuflerKodokan Erfurt

Randori-Premiere: Über 60 Judoka kämpfen bei der ersten offenen Sportlöwenmatte!

Am vergangenen Mittwoch fand erstmals die offene Sportlöwenmatte statt – ein gemeinsames Randori-Training für alle Vereine in und um Leipzig. Zur Premiere hatten sich der Judoclub Leipzig (JCL) und Randori Leipzig-West angemeldet – und das nicht zu knapp! Über 60 junge Judoka der Altersklasse U13 versammelten sich auf der Matte, um gemeinsam zu trainieren, sich auszutauschen und wertvolle Kampferfahrung zu sammeln.

Nach einer intensiven gemeinsamen Erwärmung wurde die Gruppe aufgeteilt, es folgten viele kräftezehrende Randorirunden. Besonders erfreulich: Auch einige motivierte Endjahrgänge der U11 nutzten die Gelegenheit, um in ihre zukünftige Altersklasse hineinzuschnuppern und wertvolle Erfahrungen zu sammeln.

Trainer Sebastian Hampel zeigte sich begeistert von der Premiere der offenen Sportlöwenmatte:

“Es ist einfach ein tolles Gefühl, so viele Judoka gemeinsam auf der Matte zu sehen und diese besondere Trainingsatmosphäre zu erleben. Für die jungen Athletinnen und Athleten ist es eine großartige Möglichkeit, sich mit neuen Gegnerinnen und Gegnern zu messen und weiterzuentwickeln, ohne dafür eine weite Reise auf sich nehmen zu müssen.
Umso schöner ist es, dass auch die anderen Vereine dieses Angebot so gut angenommen haben und wir gemeinsam ein intensives und lehrreiches Training gestalten konnten. Ich hoffe sehr, dass wir dieses Format in Zukunft regelmäßig anbieten können, denn der Mehrwert für alle Beteiligten ist enorm.”

Das gemeinsame Randoritraining findet immer am ersten Mittwoch im Monat statt. Die Termine für das Jahr 2025 sind auch im Kalender auf der Website des JVS zu finden.

Alba Koch überzeugt mit starkem 7. Platz bei der Deutschen Meisterschaft

Am vergangenen Wochenende wurde Leipzig zum Schauplatz der Deutschen Meisterschaft (DEM) der U18 – ein Turnier, das die besten Nachwuchskämpfer Deutschlands auf die Matte bringt. Für die Leipziger Sportlöwen gingen Alba Koch und Anna Reitmann an den Start. Trotz ihres jungen Alters und der Herausforderung, erst in diesem Jahr in die neue Altersklasse gewechselt zu sein, zeigten beide Sportlerinnen beeindruckende Leistungen.

Alba Koch kämpfte sich mit einer Mischung aus Technik, Kampfgeist und unerschütterlicher Entschlossenheit bis auf Platz 7 vor – eine herausragende Leistung für ihre erste DEM in der U18! Drei souveräne Siege bestätigten ihr großes Potenzial, auch wenn sie sich in zwei Kämpfen geschlagen geben musste. Doch Alba ließ sich nicht unterkriegen und bewies, dass mit ihr in den kommenden Jahren zu rechnen ist.

Auch Anna Reitmann zeigte eine starke Performance und gewann drei ihrer Kämpfe. Am Ende belegte sie einen respektablen 9. Platz und sammelte wertvolle Erfahrungen auf höchstem Niveau.

Einziger Wermutstropfen: Hannes Schürer konnte verletzungsbedingt nicht antreten. Doch Trainer Sebastian Hampel zeigte sich dennoch hochzufrieden mit seinen Schützlingen:

„Das war eine grandiose Leistung! Alba und Anna sind wirklich an ihre Grenzen gegangen und haben gezeigt, was sie können. Besonders für Alba ist der 7. Platz ein starkes Zeichen. Sie hat bewiesen, dass sie auf nationaler Ebene mithalten kann – und das ist erst der Anfang!

Auch für Anna war es ein toller Wettkampf, und Hannes wird im nächsten Jahr seine Chance bekommen. Ich freue mich schon auf die nächste DEM – die Voraussetzungen sind auf jeden Fall sehr gut!“

Mit dieser beeindruckenden Vorstellung haben Alba und Anna bewiesen, dass die Leipziger Sportlöwen auch in der U18 auf nationaler Bühne ein Wörtchen mitzureden haben. Die Zukunft sieht vielversprechend aus!

Judo, Spaß und Teamgeist: Ein unvergessliches Trainingslager für unsere Nachwuchslöwen!

Diese Woche drehte sich für unsere jüngsten Sportlöwen alles um Judo, Teamgeist und jede Menge Spaß! 47 Kinder der Altersklassen U9 und U11 waren beim Trainingslager in Leipzig mit voller Begeisterung dabei. Von morgens bis nachmittags wurde fleißig trainiert, aber auch das Freizeitprogramm hatte einiges zu bieten.

In den täglichen Judoeinheiten konnten die Kinder gezielt an ihren Techniken feilen. Die jüngeren Judoka verbesserten ihre Bewegungen zur Gegenseite, während sich die Älteren auf einbeinige Würfe konzentrierten. Ein echtes Highlight war das Standtechniktraining, das von niemand Geringerem als der Olympia-Dritten Annett Böhm geleitet wurde! Sie ist nicht nur eine Top-Judoka, sondern auch Trainerin einer unserer drei U11-Gruppen – eine perfekte Gelegenheit, von den Besten zu lernen.

Natürlich durfte auch der Spaß nicht zu kurz kommen: Ob in der Sachsentherme, im Unikatum-Kindermuseum oder bei der Wahl zwischen Bowling und Minigolf – hier war für jeden etwas dabei. Ein großes Dankeschön geht an unseren Sponsor “Emil und Moritz”, der für ein leckeres gemeinsames Mittagessen sorgte und damit die kleinen Sportler optimal stärkte.

Zum Abschluss der Trainingswoche wartete noch ein echtes Highlight: Der „Takeshi’s Castle“-Hindernisparcours! Hier konnten die Kids noch einmal ihre Geschicklichkeit, Schnelligkeit und Teamfähigkeit unter Beweis stellen – und hatten dabei einen Riesenspaß.

Vereinspräsident Tino Rose war mehr als zufrieden:

„Es war ein fantastisches Trainingslager! Die Kinder waren hochmotiviert und haben sich super weiterentwickelt. Jetzt heißt es, das Gelernte am Samstag beim Turnier in Merseburg umzusetzen und mit vollem Einsatz auf die Matte zu gehen!“

Mit dieser starken Vorbereitung sind unsere jungen Sportlöwen bestens gerüstet und voller Vorfreude auf das Frühjahrsturnier in Merseburg. Wir drücken die Daumen!

Sechs Startende, sechs Medaillen – Testlauf für die BEM U13

Mitten in den Winterferien machten sich sechs Nachwuchsjudoka der Altersklasse U13 auf den Weg zum Wolfener Judoturnier. Trotz der Ferienpause und eines nicht besonders stark besetzten Teilnehmerfeldes bot das Turnier eine gute Gelegenheit, sich unter Wettkampfbedingungen weiterzuentwickeln – und das kurz vor der Bezirksmeisterschaft U13. Neben Vereinen aus Sachsen und Sachsen-Anhalt waren auch einige Judoka aus Brandenburg vor Ort, was für spannende Kämpfe sorgte.

Die Sportlöwen erkämpften sich sechs Medaillen: einmal Gold, einmal Silber und viermal Bronze. Besonders herausragend war der Turniersieg von Ada Tröbitz, die sich nach zwei gewonnenen Kämpfen den ersten Platz sicherte. Auch Edgar Thomser zeigte mit hohem Tempo und vielen Technikversuchen eine starke Leistung, wurde jedoch zweimal gekontert und landete auf Platz zwei.

Trainerin Maya Zippel zog ein gemischtes Fazit zum Turnier:

„Das Wichtigste war, dass unsere Kämpferinnen und Kämpfer wieder Wettkampfpraxis sammeln konnten. Einige Fußwürfe haben schon richtig gut funktioniert, aber wir müssen weiter an der Vorbereitung unserer Techniken arbeiten – besonders das Eindrehen zur Hauptseite. Auch im Boden gibt es noch Luft nach oben.
Insgesamt haben aber alle ihr Bestes gegeben und die gesammelte Erfahrung wird ihnen bei der Bezirksmeisterschaft am 22.03. sicher helfen.“

Mannschaftssilber in Freital: 28 Medaillen für die Sportlöwen

Am Samstag und Sonntag startete eine große Sportlöwen-Delegation beim Freitaler Neujahrsturnier. Der Wettkampf zog nicht nur Teilnehmende aus ganz Deutschland an. Fast 50 Vereine, darunter Gäste aus Teplice (Tschechien), reisten zu dem Turnier, das mit 600 Judoka in sechs Gewichtsklassen äußerst zahlreich besetzt war.

Die Leipziger Sportlöwen waren mit einer Gruppe von 53 Athletinnen und Athleten vertreten. Das Endergebnis kann sich sehen lassen: Mit insgesamt 28 Medaillen (13 x Gold, 7 x Silber, 8 x Bronze) erkämpften sich die Sportlöwen in der Mannschaftswertung einen herausragenden zweiten Platz. Besonders bemerkenswert ist, dass dies gelang, obwohl wir  nur in vier von sechs Altersklassen antraten.

Von den jüngsten Kämpfenden, bis hin zu den erfahrenen Judoka zeigten die Sportlöwen durchweg starke Leistungen. Für einige war es der allererste Wettkampf auf diesem Niveau, und sie konnten wertvolle Erfahrungen sammeln. Besonders schön: Insgesamt finden sich drei Sportlöwen-Geschwisterpaare in den Listen, bei denen beide Judoka eine Goldmedaille erkämpfen konnten.

Besonders hervorzuheben ist der Kampfgeist, den alle Leipziger Judoka an den Tag legten. Ob mit Medaille oder ohne – viele unserer Startenden konnten im Verlauf des Wettkampfs wichtige Fortschritte machen, sei es in Technik, Taktik oder einfach, weil sie sich einmal mehr getraut haben eine der gelernten Techniken anzuwenden.

Gold

U9

Yuko Oroszi

Amira v. Wolffersdorff

Edda Böhl

Henry Salloum

Ferdinand Hammermüller

Mark Gotgelf

U11

Malina Rose

Theodor Kemmerich

Nikodem Stecki

U13

Magalie Galander

Friedrich Hammermüller

Elias Rose

Luis v. Wolffersdorff

U15

Silber

U9

Emma Andersson

Zora Conti

U11

Emilio Thiel

Felix Böhl

Alma Dopleb

Platon Kok

U13

Matheo Horn

U15

Bronze

U9

Max Butowicz

U11

Lena Flohrer

Linus Dietze

Moritz Orthgieß

U13

Lovis Fröhlich

U15

Hugo Hartlich

Linda Woche

Hugo Salloum

Drei Medaillen bei der Mitteldeutschen Meisterschaft: Sportlöwen auf dem Weg zur DEM

Am letzten Samstag fanden die Mitteldeutschen Meisterschaften (MDEM) der Altersklassen U18 und U21 statt – die letzte Stufe vor den Deutschen Meisterschaften (DEM). Nachdem sich eine Woche zuvor bei den Landesmeisterschaften sechs Athletinnen und Athleten des Judovereins Leipziger Sportlöwen eine Medaille und damit die Qualifikation für die MDEM sichern konnten, ging es in Wettin um die Tickets für die nationale Meisterschaft. Die Sportlöwen zeigten sich dabei in starker Form und konnten beeindruckende Ergebnisse erzielen.

U18: Alba Koch und Anna Reitmann in Finalkämpfen

In der Altersklasse U18 traten fünf Sportlerinnen und Sportler der Leipziger Sportlöwen an. Leider konnte einer der qualifizierten Athleten aufgrund eines nicht erreichten Wettkampfgewichts nicht starten. Die verbleibenden vier machten jedoch einen hervorragenden Wettkampf. Allen voran Alba Koch, die alle ihre Kämpfe souverän vorzeitig mit Ippon gewann und sich damit verdient die Goldmedaille sicherte. Anna Reitmann kämpfte sich ebenfalls mit vorzeitigen Siegen bis ins Finale, musste sich dort jedoch nach einer Yuko-Wertung geschlagen geben und holte Silber. Emil Tischler startete in einer sehr stark besetzten Gewichtsklasse und gewann einen Kampf mit einem spektakulären Tai-otoshi , schied aber nach zwei Niederlagen aus der Liste aus. Auch Helene Rose konnte sich leider keine Medaille sichern. Nach langer Verletzungspause konnte sie aber ebenfalls einen Kampf für sich entscheiden.
Trainer Sebastian Hampel zeigte sich zufrieden:

„Die vier haben sich gut verkauft. Natürlich ist es schade, dass einer unser Kämpfer nicht antreten konnte. Aber zwei Medaillen sind ein großartiges Ergebnis. Alba und Anna werden uns dann bei der Deutschen Meisterschaft in Leipzig vertreten. Dort erwartet uns natürlich starke Konkurrenz, aber ich bin gespannt, wie sich die beiden schlagen werden.“

U21: Gold für Miu Richter

In der U21 konnten sich Moritz Beck und Jonas Mikosch für die MDEM qualifizieren, während Miu Richter aufgrund ihrer Vorleistungen gesetzt war. Richter zeigte eine beeindruckende Dominanz und gewann jedes ihrer Duelle mit spektakulären Aktionen, was ihr am Ende hochverdient die Goldmedaille einbrachte. Für Jonas Mikosch und Moritz Beck lief es in ihren stark besetzten Gewichtsklassen hingegen nicht ganz so erfolgreich – beide verpassten das Podest, sammelten aber wertvolle Wettkampferfahrungen auf diesem hohen Niveau.
Trainer Tobias Mathieu lobte besonders Miu Richter:

„Miu ist super stark aufgetreten. In jedem Kampf hat sie einen Highlight-Wurf gezeigt – es gab keine Diskussion darüber, wer hier die Goldmedaille verdient hat. Moritz und Jonas hatten eine äußerst starke Konkurrenz, konnten da leider nicht ganz mithalten. Trotzdem ist es eine großartige Leistung, sich überhaupt bis zur MDEM durchgekämpft zu haben.“

Mit zwei Gold- und einer Silbermedaille blicken die Leipziger Sportlöwen optimistisch auf die Deutschen Meisterschaften, die am 2. März in Leipzig (U18) und am 8. März in Potsdam (U21) stattfinden wird. Wir freuen uns schon darauf, die drei Sportlerinnen auf der höchsten nationalen Ebene kämpfen zu sehen!