Mit dem internationalen Tuzla-Cup in Berlin bot sich letzten Sonntag die Möglichkeit für unsere erfolgreichste Juniorin, Maya Zippel sich auch einmal im Erwachsenenbereich auszutesten.
Mit einer Bronzemedaille in der Gewichtsklasse -70 kg ist ihr das hervorragend geglückt. Bis auf das Halbfinale konnte die Sportschülerin alle Kämpfe für sich entscheiden.
„Maya hat heute ein super Turnier gekämpft. Im Halbfinale ist ihr leider ein kleiner Fehler unterlaufen, den die Gegnerin sofort ausgenutzt hat. Aber ansonsten hat sie die vorher besprochene Linie eingehalten und sich somit die Bronzemedaille redlich verdient.“
Tobias Mathieu
Das Turnier in der Hauptstadt war wie immer stark besetzt mit Teilnehmern aus Deutschland und den direkten Nachbarländern. Sogar aus den USA waren Judoka nach Berlin gereist.
Das Turnier findet jährlich in Gedenken an die Opfer eines Bombenangriffs auf die Stadt Tuzla in Bosnien und Herzegowina im Jahr 1995 statt.
Die Deutsche Meisterschaft, bei der die besten Judoka der Landesverbände gegeneinander antreten, wird erst ab der Altersklasse U18 abgehalten. Allerdings gibt es Turniere, die sich auch schon bei jüngeren Jahrgängen auf ähnlich hohem Niveau abspielen. Das Bundessichtungsturnier „Erfurter Messecup“ ist so ein Wettkampf. Die Teilnehmenden der Altersklasse U16 kämpfen unter Anwesenheit des Bundestrainers um die Podestplätze und Kaderpunkte. Auch internationale Partner reisen zu diesem Anlass in die Thüringer Landeshauptstadt, dieses Jahr nahmen Sportler*innen aus neun Nationen an den Kämpfen teil.
Hannes Schürer konnte auf der Matte glänzen und sich als Belohnung für das harte Training der letzten Wochen eine Silbermedaille um den Hals hängen lassen. In sechs Kämpfen musste sich Hannes nur im Finale geschlagen geben, im Boden besiegte er zwei Gegner mit einer Hebel- und einer Würgetechnik. Frieda Baumbach und Rolland Kohl konnten beide eine Begegnung für sich entscheiden. Durch eine Niederlage im nachfolgenden Kampf schieden sie dann aber aus der Liste aus.
„Der Erfurter Messecup ist als Bundessichtungsturnier ein sehr anspruchsvolles Turnier. Das Niveau gleicht dem der Deutschen Meisterschaft in den späteren Jahrgängen, auch als Vergleich und vielleicht sogar Ausblick auf die nächsten Wettkämpfe ist der Messecup super. Man kann Hannes nur zu der Medaille gratulieren. Mit seinem zweiten Platz ist er einer von zwei sächsischen Kader-Judoka, die auf dem Podest standen.“
Bereits zum 15. Mal wird in Spremberg der Internationale Mammut-Cup in den Altersklassen U9 und U11 ausgetragen. Das Niveau des Turniers ist auf Grund der internationale Beteiligung sehr hoch. Im vergangenen Jahr belegten die Sportlöwen den vierten Platz in der Gesamtwertung (der Artikel zum Nachlesen).
In diesem Jahr erkämpfte sich das 18-köpfige Sportlöwen-Team Mannschaftssilber. Einzig die polnische Mannschaft vom „Team Pretorian“ lag am Ende vor den Messestädtern.
In der U9 starteten vier Sportler. Theodor Kemmerich konnte alle seine vier Kämpfe vorzeitig gewinnen, die letzten zwei sogar in unter zehn Sekunden. Damit stand er am Ende ganz oben auf dem Treppchen. Mino Zaccarella wurde Zweiter, Emil Stammwitz und Emil Enzmann belegten Platz drei.
In der U11 war das Feld etwas breiter gefächert. Mattheo Horn gewann fünf Kämpfe und freute sich über die Goldmedaille. Lovis Fröhlich setzte sich in drei Kämpfen durch, aufgrund eines Listenfehlers konnten diese aber nicht gewertet werden. Davon ließ sich Lovis aber nicht aus der Ruhe bringen, nach zwei weiteren gewonnenen Kämpfen konnte auch er sich über den ersten Platz freuen. Jule Rützel und Zita Eißner standen sich als Vereinskameradinnen in der Vorrunde gegenüber, keine von beiden konnte die Andere werfen. Am Ende wurde der Kampf per Hantai-Entscheidung (die Kampfrichter*innen bestimmen, wer gewinnt) für Jule gewertet. Beide gewannen noch weitere Kämpfe, so sprangen in der Gewichtsklasse gleich zwei Medaillen für die Sportlöwen heraus.
Gold
Dimitrie Makarenko Mattheo Horn Lovis Fröhlich Luis v. Wolffersdorff Henry Naumann Magalie Galander Jule Rützel Theodor Kemmerich
Silber
Pablo Galdamez-Fels Mino Zaccarella
Bronze
Batu Oroszi Zita Eißner Emil Stammwitz Emil Enzmann
Mammut-Cup 2023 - Ergebnisse
An dieser Stelle möchten wir uns noch einmal bei Isabell Oroszi bedanken, die unser Trainerteam am Wochenende beim Transport und bei der Betreuung der Kinder unterstützt hat. Vergessen möchten wir auch nicht den tollen Gastgeber – den KSC Asahi Spremberg, der uns wieder einmal in der Vereinshalle übernachten lies.
Beim internationalen Judo-Turnier in Hadera (Israel) erkämpfte sich Sportschüler Hannes Schürer den dritten Platz. Die israelische Stadt Hadera liegt zwischen Tel Aviv und Haifa an der Mittelmeerküste. Bei dem Wettkampf nahmen neben SportlerInnen aus Israel auch Judoka aus Deutschland, Georgien, Ukraine und Finland teil.
Der JC Leipzig, der die Wettkampfreise organisierte, pflegt schon seit einigen Jahren einen intensiven Austausch mit dem ausrichtenden Judoverein in Hadera. Die Leipziger Delegation bestand aus insgesamt 13 SportlerInnen und wurde von Trainer André Herz und Mirko Wielsch betreut.
„Ich bin mit meinem dritten Platz sehr zu frieden. Ich habe das umgesetzt, was ich am besten kann und letztlich nur einen Kampf verloren.
Ich war mir sicher, dass ich die Wertung erzielt habe. Leider sah das der Kampfrichter anders und gab sie meinem Gegner. Aber ich habe mich davon nicht runterziehen lassen und anschließend alle Kämpfe gewonnen.“
Für eine kleine Entspannung nach dem Wettkampf sorgte ein kurzer Ausflug zum Strand. Zum Abschluss stand noch ein kleines Trainingslager auf dem Plan.
„Das Trainingscamp war super. Ich habe mir noch einmal alle Sportler aus meiner Gewichtsklasse vorgenommen und besiegt. Auch die beiden Finalisten. Das hat mir gezeigt, dass ich auch gewinnen hätte können.“
Mit viel Selbstvertrauen und unvergesslichen Erinnerungen im Kopf bereitet sich Hannes jetzt auf den Messepokal in Erfurt am 13. Mai vor.
Das Generationenturnier in Halle setzt sich selbst das Ziel, für alle Altersgruppen Kämpfe und damit Spaß am Judo zu bieten. Auch die Sportlöwen wollten da natürlich nicht fehlen, zumal Halle ja nur einen „Katzensprung“ entfernt ist.
In der U10 konnten sich über die Hälfte der startenden Sportlöw*innen einen Medaillenplatz sichern. Die etwas spezielle Altersklasse (sonst ist die Altersklasse U11 üblich) hatte natürlich zur Folge, dass einerseits der letzte Jahrgang der U11 in dieser Altersklasse nicht starten konnte. Andererseits waren einige, die erst relativ neu in der Altersklasse U11 sind, jetzt „die Älteren“. Malina Rose konnte mit ihren sieben Jahren schon ältere Gegnerinnen besiegen. Zita Eißner hatte am Samstag Geburtstag, trotzdem fuhr sie zum Wettkampf und konnte sich so an ihrem Ehrentag mit einer Goldmedaille selbst beschenken.
Gold
Malina Rose Oskar Troll Zita Eißner
Silber
Bastian Laforet Henry Heil
Bronze
Oleg Kravchenko Emil Radloff Kalle Kuhlmann Gustav Lehmann Connie Alsleben Bruno Schlegel Georg Fröhlich Edgar Thomser
In der U13 konnte sich Stanislav Surzhenko in drei von vier Kämpfen durchsetzen. Er warf sowohl auf der linken Seite, als auch auf der rechten und belegte am Ende den dritten Platz.
In der U16 starteten sieben Judoka unserer ukrainischen Trainingsgruppe. Maksim Kostenko verlor einen Kampf und gewann den anderen, er belegte Platz zwei. Anton Samoilov kämpfte mit einem Gewicht von 32 kg in der Gewichtsklasse -46 kg, trotz des großen Unterschiedes konnte er zwei Kämpfe gewinnen und sich über Bronze freuen.
Team Ukraine
Die Sportgruppe von Sebastian Hampel hatte eine spezielle Aufgabe: Das vom Trainer gesetzte Ziel war, die Gegner*innen zu dominieren, unter Druck zu setzen und durch kluge Wurfkombinationen zu besiegen.
„Rolland Kohl hat die Aufgabe von allen am besten umgesetzt, er ist keinen Schritt vorwärts gegangen, hat immer den Zugarm gesichert, Würfe vorbereitet und alle Kämpfe mit Ippon gewonnen. Da hat wirklich alles gestimmt. Genau so üben wir das im Training. Auch Frieda hat sich super durchgesetzt, mit den Füßen gestört und dann schnell und effektiv eingedreht. Die anderen beiden haben zwar auch das gemacht, was ich gern sehen würde, allerdings nicht über die gesamte Kampfzeit. Wenn man zwischendurch aufhört Druck zu machen, haben die Kontrahent*innen immer eine Verschnaufpause und können selbst loslegen. Das werden wir in den nächsten Wochen nochmal konkreter üben.“
Sebastian Hampel
Gold
Frieda Baumbach Rolland Kohl
Silber
Maksim Kostenko
Bronze
Anton Samoilov Anton Beck Helene Rose
Bei den Männern und Frauen startete unser ukrainisches Trainerteam Svetlana Mezynets und Kakha Samushiia. Kakha konnte drei Kämpfe gewinnen und holte Gold. Svetlana kämpfte sich in der Trostrunde bis in den Kampf um Platz drei. Leider wurde ihr Wurfansatz nicht gewertet und sie musste sich am Ende mit Platz fünf begnügen.
Durch eine Verschiebung im Wettkampfkalender und anderen Hürden fand dieses Jahr die Landesmeisterschaft der U18 ohne Qualifizierungsturnier (Bezirksmeisterschaft) statt. Damit aber trotzdem die Möglichkeit für ein Turnier ohne großen Anreiseweg besteht, wurde am letzten Wochenende die „Bezirksbestenermitttlung“ als Ersatz abgehalten. Leider war die Beteiligung eher mäßig, nur 27 TeilnehmerInnen zeigten sich in der Sporthalle Brüderstraße.
Trotz der geringen Zahl an Teilnehmenden gab es fast keine kampflosen Siege, beinahe alle Startenden konnten mindestens eine Begegnung auskämpfen. Von den Sportlöwen standen drei Judoka in den Listen. Jonas Mikosch kämpfte sich bis ins Finale durch, musste sich dann nach einem kleinen technischen Fehler geschlagen geben und belegte Platz zwei. Frederik Ringeis und Minea Brodowski freuten sich über Bronze.
„Ich freue mich, dass alle drei mindestens einen Kampf gewinnen konnten. Minea hatte eine lange Wettkampfpause und hat sich jetzt doch entschieden, mal wieder auf die Matte zu steigen. Da ist ein dritter Platz natürlich eine schöne Motivationsspritze.“
Nachdem der erste Ligakampftag mit einem 3:0 für die Leipziger Sportlöwen hervorragend ausging, wollte das Team um Kapitän Pascal Stock am letzten Sonntag in Chemnitz „den Sack zumachen“. Das Ziel am zweiten Kampftag war, sich die bestmögliche Platzierung in der Vorrunde zu sichern, um am Finalkampftag die Chance auf einen Podestplatz zu haben. Beim Finalkampftag kämpfen die jeweils Erst- und Zweitplatzierten der beiden Vorrunden- Gruppen gegeneinander, das jeweilige Siegerteam steht im Finale, die Verlierer kämpfen den dritten Platz aus.
In der ersten Begegnung standen die Sportlöwen dem Team der Einheit Altenburg gegenüber. Mit einem 5:2 konnten die Leipziger einen weiteren Sieg verbuchen. Die zweite Begegnung gegen den Gastgeber CPSC ging mit 4:3 denkbar knapp an die Chemnitzer.
„Wir können uns über das Ergebnis freuen. Gegen den CPSC mussten wir uns leider geschlagen geben, auch wenn ein Sieg sicher möglich gewesen wäre. Aber das ist nicht schlimm, es sollte eigentlich fast unmöglich sein, uns den zweiten Platz in der Tabelle streitig zu machen. Ich freue mich vor allem über Frederik, er hat eine klare Verbesserung im Vergleich zum ersten Kampftag gezeigt. Den ersten Kampf konnte er klar gewinnen, im zweiten Kampf warf er seinen Gegner und hielt ihn anschließend sogar fest, leider nicht lang genug, sodass er den Kampf am Ende leider verlor. Pascal konnte nach einer Verletzung auch wieder am Kampfgeschehen teilnehmen. Ich blicke zuversichtlich in Richtung Finalkampftag.“
Die meisten Menschen verbringen die Osterfeiertage im Garten und suchen Schokonester. Die Sportlöwen begehen das Osterwochenende seit einigen Jahren mit einem sportlichen Großereignis. Bei den Copenhagen Open starten Judoka aus den verschiedensten Ländern, trotzdem ist der Wettkampf immer gut organisiert und es herrscht eine familiäre Stimmung. 29 Sportlöw*innen wollten sich eine der hübschen, rechteckigen Medaillen als Ostergeschenk mit nach Hause nehmen.
Mit 750 angemeldeten Starter*innen gehört das Turnier zu den größten im skandinavischen Raum und bietet eine gute Möglichkeit, sich auf internationalem Niveau durchzusetzen. Es ist eines der anspruchsvollsten Turniere, dass die Sportlöwen auf dem Plan stehen haben. Aufgrund des weiten Anreiseweges ist die Teilnahme an diesem Turnier eine Belohnung für besonders gute Trainings- und Wettkampfleistungen.
Trotz einer sehr langen Anreise, inklusive eineinhalb stündigen Zwangspause im Stau und zwei Stunden Fährfahrt konnten alle Judoka pünktlich am Donnerstagabend zum Wiegen erscheinen. Nicht alle Gewichtsklassen wurden perfekt erreicht, aber eine kurze Runde im Dauerlauf um die Matte später konnten alle zur Abendpizza aufbrechen. Aus der Pizzeria ging es in das Hostel und dann in das wohlverdiente Bett.
Am Freitag starteten die Altersklasse U10, U12 und U18. Von 9 bis 16 Uhr waren Sportlöw*innen in der Halle im Einsatz und kämpften sich durch die Haupt- und Hoffnungsrunden. Anschließend stand Kultur auf dem Programm, im Kopenhagener Hauptbahnhof besuchte die Gruppe das „Tube“, eine Art Erlebnismuseum. Besonders das Bällebad sorgte für Begeisterung. Ein großer Spielplatz und Abendessen im Hostel rundeten den Abend ab.
Mit dem Start der U15 und den Erwachsenen schloss der Samstag das Wettkampfereignis ab. An diesem Tag zog sich der Wettkampf sehr lang, bei gleicher Startzeit wie am Vortag waren die Kämpfe erst gegen 20:30 Uhr beendet. So teilte sich die Gruppe auf, die noch startenden Kämpfer*innen verblieben in der Halle und die Anderen gingen nach dem Mittagessen „frische Meerluft schnappen“. Neben einem Besuch in einer der vielen Kopenhagener Kirchen konnte auch das städtische Wahrzeichen „die kleine Meerjungfrau“ bestaunt werden.
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Gold
Malina Rose (U10) Zita Eißner (U10)
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Silber
Hugo Salloum (U12) Tymofii Shuliakovskyi (U12) Hannes Schürer (U15) Hordii Shuliakovskyi (U15)
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Bronze
Laura Pollok (U12) Lovis Fröhlich (U12) Batu Oroszi (U12) Luis von Wolffersdorff (U12)
Die Rückfahrt gestaltete sich ruhiger als der Hinweg, die Anstrengung der vergangenen Tage schlug jetzt erst richtig zu und so waren in einigen der kleinen Reisebuse teilweise mehr Augen geschlossen, als geöffnet. Ohne Komplikationen, Stau oder andere Unannehmlichkeiten ging es wieder ins heimische Leipzig, einzig zur Stärkung wurde eine kurze Pause im Schnellrestaurant angesetzt. Gegen 17:30 Uhr konnten dann knapp 30 geschaffte Sportlöw*innen in Lindenau von ihren Familien in Empfang genommen werden.
Zum Glück stand noch eine Woche Ferien zur Erholung im Kalender!
Mit der Landeseinzelmeisterschaft (LEM) als Höhepunkt nahm die Meisterschaftsserie der Altersklasse U13 am 01.04. ihr Ende. In dieser Altersklasse kann die Landesmeisterschaft also sehr gut als Vergleichswettkampf genutzt werden, da das Niveau entsprechend hoch ist. Über 200 Teilnehmer*innen standen in Dresden auf der Matte. Bei den Meisterschaftsserien können immer nur die Medaillengewinner*innen der Vorstufe (in diesem Fall der Bezirksmeisterschaft) bei der nächsthöheren Stufe starten.
Nach einem langen Tag konnten sich sieben Sportlöw*innen über einen Medaillenplatz freuen. Besonders Lovis Fröhlich konnte eine überragende Leistung zeigen. Als einer von drei U11-Sportlöwen, die sich trotz des Altersunterschiedes für die LEM U13 qualifizierten, schaffte er den Sprung aufs Podest und belegte Platz zwei.
„Ich bin sehr zufrieden mit dem Ergebnis. Letztes Jahr hatten wir mehr Platzierungen bei den Mädchen, dieses Jahr hat sich das in Richtung Jungs verschoben. Wir konnten zeigen, dass unser Training fruchtet und wir definitiv oben in der Jugendarbeit mitmischen. Natürlich können sich nicht immer alle Medaillenträume erfüllen, trotzdem ist der Trainingsfortschritt sichtbar. Auch die Tatsache, dass all unsere Goldmedaillenträger*innen auch nächstes Jahr noch U13 sind und wieder bei der Landesmeisterschaft kämpfen können, bringt schon eine gewisse Vorfreude mit sich.“
Am Sonntag gelang dem neu gegründeten Sportlöwen-Ligateam in Schlettau ein fulminanter Start in die Saison 2023. Zum ersten Kampftag der Landesliga hatten sich die Leipziger Sportlöwen, der JC Crimmitschau, die zweite Mannschaft des JV Ippon Rodewisch und als Gastgeber der TSV 1864 Schlettau versammelt.
Als erstes ging es gegen die Mannschaft aus Crimmitschau auf die Matte. Hier zeigten sich die Sportlöwen überlegen, mit 6:1 Kämpfen konnte der erste Sieg verbucht werden.
Gegen den JV Ippon Rodewisch stand es erst 3:0, dann drehten die Rodewischer nochmal auf. Mit einem 3:3 stand es zum letzten Kampf unentschieden, Kakha Samushiia konnte den entscheidenden Punkt holen und seinen Teamkameraden den zweiten Sieg bescheren.
Gegen den TSV Schlettau konnte das Team 5:2 Begegnungen gewinnen und sich so den dritten Tagessieg sichern.
Mit 3:0 Siegen und 150:60 Unterpunkten (Wertungen) konnten die Sportlöwen alle Begegnungen gewinnen und stehen so ganz oben in der Tabelle. In Chemnitz will die Mannschaft am 23.04., zum zweiten Kampftag, ihren Vorsprung ausbauen, um sich so einen guten Start für den Finalkampftag in Döbeln zu erarbeiten.
Der „Taxi-Wonneberger-Cup“ in Berlin ist als Bundessichtungsturnier der U15 männlich eines der deutschlandweit anspruchsvollsten Turniere in der Altersklasse. Durch die rund 170 Teilnehmer waren teilweise über dreißig Starter in einer Gewichtsklasse. Drei Leipziger Sportlöwen wollten diesem hohen Niveau am Wochenende gerecht werden.
Hannes Schürer hatte eine der gut besetzten Gewichtsklassen erwischt. Nach sieben Kämpfen, davon eine Niederlage, erkämpfte er sich die Bronzemedaille.
Hordii Shuliakovskyi verlor seinen zweiten Kampf, anschließend arbeitete er sich durch die Trostrunde. Nach weiteren drei Kämpfen beendete er das Turnier mit Platz sieben.
Emil Tischler kam leider nicht so gut in den Wettkampf. Nach zwei sehr fordernden Kämpfe schied er ohne Platzierung aus dem Turnier aus.
Trainer Tobias Mathieu:
„Alle drei haben heute mal ein Turnier auf höherem Niveau miterleben können. Dabei kann es auch mal passieren, das nicht nach drei Kämpfen Schluss ist. Sich dann durchzubeißen und nochmal das letzte bisschen Energie zu aktivieren ist wichtig.“
Auch am Sonntag standen die Zeichen in Berlin auf Judo: Beim Georg-Knorr-Cup konnten sich nun die Mädchen der Altersklasse U15 aneinander messen.
Durch krankheitsbedingte Absagen konnte nur eine Sportlöwin am Turnier in der Landeshauptstadt teilnehmen. Anna Reitmann wollte in ihrem ersten Jahr in der Altersklasse U15 Wettkampferfahrung auf Topniveau sammeln. Dabei zeigte sie auf der Matte Kampfgeist. Leider konnte sich Anna nicht mit einer Medaille belohnen.
Ihr Trainer Sebastian Hampel wertet den Wettkampf als Erfolg:
„Anna hat sich stark gezeigt, gerade gegen die später in ihrer Gewichtsklasse Drittplatzierte. Es fehlen noch kleine technische Feinheiten. Das Übergreifen ist für Anna völlig neu, das ist erst ab der U15 erlaubt. Dafür hat sie aber viel mitgenommen, gerade, weil wir die Kämpfe im Anschluss gleich auswerten konnten.“
Mit der Bezirksmeisterschaft (BEM) der U13 startete letztes Wochenende der erste offizielle Meisterschaftszyklus dieses Jahr. Ausrichter war der PSV Leipzig. Bei den Jungen war das Starterfeld sehr groß. Bei den weiblichen Starterinnen nahmen dagegen nur sehr wenige teil. Nichtsdestotrotz konnten alle Teilnehmer*innen mindestens einen Kampf bestreiten und so wertvolle Wettkampferfahrung sammeln.
Henry Naumann, Lovis Fröhlich und Luis von Wolffersdorff, alle drei eigentlich noch in der Altersklasse U11, starteten gemeinsam mit ihren älteren Trainingspartner*innen und konnten sich trotz des Altersunterschiedes eine Medaille erkämpfen!
Mit der Bezirksmeisterschaft haben nicht nur die Judoka, sondern auch die Trainer*innen eine gute Möglichkeit, den Trainingsstand und das Können innerhalb des Bezirks zu vergleichen und das Training bis zur Landesmeisterschaft am 01. April noch entsprechend anzupassen und nachzujustieren.
Gold
Hugo Hartlich Mona Eschenhagen
Silber
Lovis Fröhlich Luis v. Wollfersdorff Max Weber Hamza Khalifa Laura Pollock Tymofii Shuliakovskyi
Der Stahlpokal in Riesa zieht als JVS-Sichtungsturnier jährlich die Judoeliten der Altersklassen U13 und U15 in die Sportstadt. Bei einem Sichtungsturnier gibt es nicht nur die Möglichkeit, sich mit starken Judoka zu messen. Kaderathlet*innen können sich Punkte für ihren Kaderstatus erkämpfen, der Landestrainer und die Bezirksverantwortlichen haben die Möglichkeit neue Talente zu entdecken.
350 Teilnehmende nahmen in diesem Jahr am Stahl-Pokal teil. Für Trainer Sebastian Hampel gehört das Turnier in der Elbstadt mit zu den stärksten in Sachsen.
„Das Turnier war mal wieder stark besetzt. Klar gab es Gewichtsklassen die waren qualitativ etwas stärker als andere. Generell war das Niveau sehr hoch. Um so schöner ist es, dass wir so viele gute Ergebnisse erzielt haben. Die Kinder haben sich angestrengt und konnten sich teilweise auch einen Eintrag im Notizbuch der Offiziellen sichern.“
Gold
U13 Linda Woche
U15 Alba Koch Hannes Schürer
Silber
U15 Oskar Köhler Henriette Jahn
Bronze
U13 Hugo Hartlich Felix Voßler Jakob Längricht
U15 Anna Reitmann Kira Noeller Emil Tischler Kateryna Balytska
Neben Meisterschaften und Kaderturnieren gibt es immer wieder Turniere, die sich speziell an die Judo-Anfänger*innen richten. So können erste Wettkampferfahrungen gesammelt werden, auch wenn die eigene Judoreise noch relativ kurz ist. Ein gutes Beispiel für so ein Turnier ist der Zerbster Newcomers-Cup.
Trainer Tobas Mathieu begleitete drei seiner Sportler zu ihrem zweiten offiziellen Wettkampf. Mit Erfolg: In der Altersklasse U13 konnten Felix Fuhrmann (-44 kg) und Tomke Kreißl (-37 kg) den dritten Platz belegen, in der U15 gewann Karl Rützel (-50 kg) das Finale und stand auf Platz eins. Natürlich war die Aufregung bei allen groß.
„Die drei sind heute über sich hinausgewachsen! Trotz der ungewohnten Situation haben wir heute gute Kämpfe gesehen. Alle haben gemerkt, dass der Mut zum Eindrehen belohnt wird, da setzen wir jetzt an und dann werden bestimmt noch viele positive Erfahrungen folgen!“
Tobias Mathieu
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Gold
Malina Rose (U10) Zita Eißner (U10)
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Silber
Hugo Salloum (U12) Tymofii Shuliakovskyi (U12) Hannes Schürer (U15) Hordii Shuliakovskyi (U15)
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Bronze
Laura Pollok (U12) Lovis Fröhlich (U12) Batu Oroszi (U12) Luis von Wolffersdorff (U12)
Vier Leipziger Sportlöwen-Trainingsgruppen kämpften am Samstag beim Merseburger „Frühlingsturnier“ um Medaillen und Wettkampferfahrung. Mit insgesamt 62 Judoka waren die Sportlöwen der Verein mit den meisten Sportlern.
Mit über 400 Teilnehmern und Teilnehmerinnen aus 28 Vereinen und sechs Bundesländern, stellt das Turnier wahrscheinlich den neuen Standard an Wettkampfgröße und Qualität dar. Ein langer und kräftezehrender Wettkampftag verlangte sowohl den Kämpfenden, als auch den vielen anwesenden Eltern und Trainern alles ab.
U11 / U13 Lindenau
Sebastian Hampel zeigte sich mit seiner Trainingsgruppe zufrieden:
„Die U9 hat sich sehr bodenstark gezeigt. Generell waren alle sehr vielseitig in den gezeigten Techniken. Den Größeren (U11) hat teilweise noch der letzte Zug am Arm gefehlt, so dass manche Würfe nicht zu einer Wertung geführt haben.“
Gold
Emma Kubatta Theodor Kemmerich Alexander Weber Dimitri Makarenko
Silber
Lotte Schittenhelm Mino Zaccarella Benjamin Linde
Bronze
Elsa Nekwasil Marlene Solga Franz Schoor Anton Kübler Robert Giller Paul Damoc Felix Ludwig Basti Laforet Taras Shevel
U11 Südvorstadt
Tino Rose war vor allem vom Zusammenhalt seiner Trainingsgruppe begeistert:
„In vielen knappen Kämpfen hatten wir dieses Mal leider nicht den Segen der Kampfrichter auf unserer Seite, so dass fast alle Hantei-Entscheidungen gegen uns gingen. Ein besonderer Dank gilt Friedrich und Luis, die sich gestern um unsere beiden kleinen Emils mit gekümmert haben, die beide ihr erstes richtiges Turnier hatten.“
Gold
Friedrich Hammermüller Lovis Fröhlich Luis v. Wolffersdorff Henry Naumann Georg Fröhlich Elias Rose Julius Sinmeonov Malina Rose
Silber
Carl Wüstenfeld Felix Diezel Arthur Senior Batu Oroszi Henry Heil Jule Rützel Magalie Galander Ronja Dreiack Arthur Stränz
Bronze
Till Seemann Gustav Lehmann Kalle Kuhlmann Bastian Laforet Johann Meixner Lepida Brezina Jonas Enzmann Emil Stammwitz Conni Alsleben Emil Radloff
U11 Lindenau (Di / Do)
Auch in der Trainingsgruppe von Christoph Paul konnten die einen oder anderen Erfolge gefeiert werden.
„Es war ein sehr langer Tag und eine Geduldsprobe für Sportler und Eltern. Die meisten haben das sehr gut gemeistert. Besonders schön waren die kleinen persönlich Erfolgserlebnisse. Wenn man sich nach einer Niederlage neu motivieren konnte und einfach durchgebissen hat. Oder wenn man genau den richtigen Moment für den Wurf erwischt hat. Diese kleinen Momente sind es, die für den nächsten Wettkämpfe motivieren.“
Gold
Silber
Edgar Thomser Ole Lecher Pablo Galdamez-Fels
Bronze
Henning Sängerlaub Tim Sehnert Matheo Horn Frieder Cyrus
U11 Lindenau UKR
Es war die Premiere von unserem neuen ukrainischen Trainer Kakha Samushiia. Der 21-Jährige Student unterstützt seit einigen Wochen Svetlana beim Training der ukrainische U11 und U13. Mit fünf Medaillen war es ein sehr guter Start in die Wettkampfsaison mit seiner neuen Trainingsgruppe.
Gold
Silber
Andrii Balitsky Oleh Kravchenko
Bronze
Oleksandr Voloshyn Artem Kobushko Stanislav Surzhenko
Gleich zwei Judoka der Leipziger Sportlöwen hatten sich für die Mitteldeutschen Meisterschaften der U18 (Kadetten) qualifiziert: Helene Rose (-48 kg) und Anton Beck (-55 kg).
Anton Beck konnte bei der Meisterschaft in Schölln leider nicht alle technischen und taktischen Aspekte aus dem Training abrufen. Der 14-Jährige unterlag nach zwei Siegen und einer Niederlage im Kampf um die Bronzemedaille und belegte am Ende den fünften Platz. Helene Rose unterlag in ihren beiden Kämpfen und schied vorzeitig aus dem Turnier aus.
Beide SportlerInnen gehören zum jüngsten Jahrgang in dieser Altersklasse. Obwohl Anton Beck die Medaillenränge und damit die direkt Qualifikation für die Deutsche Meisterschaft verpasst hat, kann er als Nachrücker vielleicht noch auf eine Nachnominierung hoffen.
Es ist der bisher größte Erfolg in ihrer Karriere. Die 19-Jährige Maya Zippel hat bei den Mitteldeutschen Meisterschaften in Schmölln die Goldmedaille erkämpft und sich damit direkt für die Deutsche Meisterschaft der U21 (DM) qualifiziert.
Maya hat ihre vier Kämpfe in der Gewichtsklasse -63 kg souverän gewonnen.
„Sie hat vielseitig geworfen und war sehr gut beim Übergang Stand-Boden. Diese Leistung lässt uns positiv auf die Deutschen Meisterschaften blicken“, freute sich Trainer Tobias Mathieu.
Mit dem Titel Mitteldeutsche Meisterin reist Maya zuversichtlich zur nationalen Meisterschaften nach Brandenburg.
„Ich habe mich gut gefühlt und alles was ich mir vorgenommen hatte, hat funktioniert. Ich hoffe, in einem Monat läuft es genau so gut.“
Moritz Beck wurde in seinem ersten Jahr bei den Junioren Fünfter. In der Gewichtsklasse -60 kg hätte er sogar um eine Medaille kämpfen können. Leider verletzte er sich in einem Vorkampf und konnte nicht mehr weiterkämpfen.
Die Deutsche Meisterschaft der Junioren findet am 4. März in Frankfurt/Oder statt.
Am Wochenende fand an zwei Tagen das Neujahrsturnier des PSV Freital statt. Mit über 700 Judoka (U9 bis Erwachsene) gehört das Judo-Turnier damit zu den größten in Sachsen. Von den Leipziger Sportlöwen waren die U11 Trainingsgruppe aus der Südvorstadt und die U13/U15 von Trainer Sebastian Hampel bei dem Wettkampf dabei.
U11
Für die U11 Trainingsgruppe aus der Südvorstadt war es ein sehr langer Tag. Die Kämpfe dauerten bis 17:00 Uhr. Vom Trainer Tino Rose gab es daher auch ein dickes Lob:
„Die Sportler haben es trotz der langen Wartezeit geschafft, sich auf den Punkt zu konzentrieren und ihr Bestes abzurufen.“
Das Niveau war sehr hoch und fast alle sächsischen Verein waren da. Umso mehr freute sich der Trainer über die vielen Platzierungen.
„Wir können gut sehen, dass die Kinder, die im Training aufpassen und das Erlernte beim Turnier umsetzen, in der Regel auch erfolgreich sind. Dass dies bei allen Kindern gelingt, daran werden das Trainerteam und ich weiter arbeiten.
U13/U15
Richtig zufrieden mit dem Abschneiden seiner AthletInnen war auch Trainer Sebastian Hampel:
„Die Gruppenleistung war sensationell, mit Ausnahme eines Sportlers, haben alle um die Medaillen gekämpft.“
In sehr guter Form präsentierten sich Linda Woche und Hugo Hartlich. Beide gehören zum ersten Jahrgang der U13 und zeigten bereits erste taktische Finessen. Sie konnten direkt die taktischen Anweisungen vom Trainer umsetzen, wie der Wechsel der gewohnten Fassart oder der Laufrichtung. Klar, dass das ein Trainerherz höher schlagen lässt.
Technisch am vielseitigsten zeigte sich Hannes Schürer, der nach seinem Titel beim Jena-Pokal auch in Freital wieder ganz oben auf dem Podium stand.
U18
In der U18 waren nur Frieda Baumbach und Rolland Koch mit in Freital dabei. Frieda erkämpfte sich nach zwei gewonnen Kämpfen und einer Niederlage die Bronzemedaille.
Obwohl von den Sportlöwen nur drei Trainingsgruppen (U11, U13/U15 und U18) in Freital dabei waren, belegten die Leipziger Sportlöwen am Ende den dritten Platz in der Mannschaftswertung.
Am Wochenende starteten unsere Sportler und Sportlerinnen in gleich zwei Altersklassen in Adorf, bei den diesjährigen Landesmeisterschaften U18 und U21. Wer sich bei der Landesmeisterschaft einen Podestplatz sichern kann, qualifiziert sich automatisch für die Mitteldeutsche Meisterschaft, damit stellt die Landesmeisterschaft eine erste Hürde auf dem steinigen Weg zur Deutschen Meisterschaft dar.
U21
In der U21 wurde Maya Zippel (-63 kg) ihrer Favoritenrolle gerecht und konnte alle Gegnerinnen besiegen. Sie zeigte sich dominant und der erste Platz verschafft ihr wichtigen Auftrieb für die nächsten Aufgaben, die diese Wettkampfsaison noch anstehen.
Moritz Beck (-60 kg) stand nach langer Wettkampfpause wieder auf der Matte. Auch er hatte starke Gegner in der Liste stehen, trotzdem konnte er sich durchsetzen und war am Ende zufrieden mit seinem dritten Platz.
U18
Mit Helene Rose (-48 kg) und Anton Beck (-45 kg) fanden sich zwei unserer fünf U18-Startenden auf dem Podest wieder.
Helene verlor ihren ersten Kampf gegen die spätere Siegerin ihrer Gewichtsklasse. Den zweiten Kampf konnte sie mit zwei souveränen O-uchi-gari für sich entscheiden. Im letzten Kampf konnte Helene im Boden mit einer Sankaku-Festhalte überzeugen. Leider konnte sie den Haltegriff nicht bis zur ganzen Wertung aufrechterhalten und so ging der Kampf weiter. Nach einem Uchi-mata-Angriff wurde Helene mit Ura-nage gekontert und musste sich ihrer Gegnerin geschlagen geben. Nichtsdestotrotz konnte sie sich über Platz drei freuen!
Anton beging im ersten Kampf einen groben Fehler und verlor diesen durch Hansokumake. Derart wachgerüttelt zeigte er sich in seinen nächsten Kämpfen trotz der starken Gegner sehr souverän. Geduldig wartete er auf die richtigen Momente, setzte im Boden nach, kämpfte sich einmal durch die gesamte Hoffnungsrunde und konnte drei Kämpfe und das „kleine Finale“ für sich entscheiden. Auch er konnte zeigen, was in ihm steckt und sich die Bronzemedaille umhängen.
Jonas Mikosch (-73 kg) zeigte eine solide Leistung. Gute Fußwürfe und gute Umsetzung der Trainingsinhalte brachten ihm Platz fünf.
Wir sind gespannt, wie sich unsere SportlöwInnen bei der Mitteldeutschen Meisterschaft schlagen und drücken die Daumen
Der Jenaer Sparkassenpokal gehört schon seit Jahrzehnten zum jährlichen Pflichtprogramm der Leipziger Sportlöwen. Das Turnier ist jedes Jahr hochgradig besetzt, die Teilnehmenden kommen nicht nur aus ganz Deutschland sondern auch aus den Nachbarländern. Dieses Jahr zum Beispiel fanden 700 Judoka aus 14 deutschen Bundesländern und aus Tschechien und Österreich den Weg in die Judohalle, um an der 26. Auflage des Traditionsturniers teilzunehmen.
Auch die Sportlöwen nutzen das Turnier in Jena, als sportlichen Start in das neue Jahr. Der Jenaer Sparkassenpokal wird vom thüringischen Judo-Verband als Kaderturnier geführt und hat aus diesem Grund eine hohe Quantität und auch Qualität. Ideal um am Anfang der Saison zu schauen, „wo man steht“. Ein Vergleich mit anderen Judoka ist wichtig zur Einschätzung der eigenen Leistung und am besten geht das mit starken Gegnern.
Besonders die U15 konnte bei dem Turnier in Thüringen überzeugen. Mit vielseitigem Wurfverhalten, schönen Fußfegern und schnellem Nachsetzen in die Bodenarbeit konnte Hannes Schürer seine Gegner dominieren und sich selbst mit dem Siegerpokal belohnen. Anna Reitmann konnte bei ihrem ersten Turnier in der neuen Altersklasse den dritten Platz belegen.
Gold
Batu Oroszi (U11) Hannes Schürer (U15) Alba Koch (U15)
Silber
Bronze
Friedrich Hammermüller (U11) Luis v. Wolffersdorff (U11) Linda Woche (U13) Helene Rose (U18) Anna Reitmann (U15)
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