U13 überzeugt bei Landesmeisterschaft

Mit der Landeseinzelmeisterschaft (LEM) als Höhepunkt nahm die Meisterschaftsserie der Altersklasse U13 am 01.04. ihr Ende. In dieser Altersklasse kann die Landesmeisterschaft also sehr gut als Vergleichswettkampf genutzt werden, da das Niveau entsprechend hoch ist. Über 200 Teilnehmer*innen standen in Dresden auf der Matte. Bei den Meisterschaftsserien können immer nur die Medaillengewinner*innen der Vorstufe (in diesem Fall der Bezirksmeisterschaft) bei der nächsthöheren Stufe starten.

Nach einem langen Tag konnten sich sieben Sportlöw*innen über einen Medaillenplatz freuen. Besonders Lovis Fröhlich konnte eine überragende Leistung zeigen. Als einer von drei U11-Sportlöwen, die sich trotz des Altersunterschiedes für die LEM U13 qualifizierten,  schaffte er den Sprung aufs Podest und belegte Platz zwei.

„Ich bin sehr zufrieden mit dem Ergebnis. Letztes Jahr hatten wir mehr Platzierungen bei den Mädchen, dieses Jahr hat sich das in Richtung Jungs verschoben. Wir konnten zeigen, dass unser Training fruchtet und wir definitiv oben in der Jugendarbeit mitmischen. Natürlich können sich nicht immer alle Medaillenträume erfüllen, trotzdem ist der Trainingsfortschritt sichtbar. Auch die Tatsache, dass all unsere Goldmedaillenträger*innen auch nächstes Jahr noch U13 sind und wieder bei der Landesmeisterschaft kämpfen können, bringt schon eine gewisse Vorfreude mit sich.“

Sebastian Hampel

Gold

Linda Woche
Hugo Hartlich
Tymofii Shuliakovskyi

Silber

Wanja Daniel
Lovis Fröhlich

Bronze

Maximilian Weber
Hamza Khalifa

Mitteldeutsche Meisterschaft: Platz 5. für Anton Beck

Gleich zwei Judoka der Leipziger Sportlöwen hatten sich für die Mitteldeutschen Meisterschaften der U18 (Kadetten) qualifiziert: Helene Rose (-48 kg) und Anton Beck (-55 kg).

Anton Beck konnte bei der Meisterschaft in Schölln leider nicht alle technischen und taktischen Aspekte aus dem Training abrufen. Der 14-Jährige unterlag nach zwei Siegen und einer Niederlage im Kampf um die Bronzemedaille und belegte am Ende den fünften Platz. Helene Rose unterlag in ihren beiden Kämpfen und schied vorzeitig aus dem Turnier aus.

Beide SportlerInnen gehören zum jüngsten Jahrgang in dieser Altersklasse. Obwohl Anton Beck die Medaillenränge und damit die direkt Qualifikation für die Deutsche Meisterschaft verpasst hat, kann er als Nachrücker vielleicht noch auf eine Nachnominierung hoffen.

Mit einer Wild-Card zum Meistertitel

Mit der Mitteldeutschen Meisterschaft (MDEM) im thüringischen Rudolstadt fand Anfang Juni der diesjährige Jahreshöhepunkt der Altersklasse U15 statt. Nach der doch etwas enttäuschenden Landesmeisterschaft, bei der sich insgesamt nur drei Sportlöw*innen qualifizieren konnten, mischten die unterschiedlichsten Ereignisse das Team etwas durcheinander.

Hannes Schürer und Anton Beck waren eigentlich gar nicht für die MDEM qualifiziert. Beide nahmen vor der Landesmeisterschaft (LEM) an einem strapazenreichen Trainingslager teil und konnten deswegen nicht ihr ganzes Leistungsvermögen abrufen. Landestrainer Frederik Jäde erkannte aber das Potenzial und ließ beide Sportler mit einer Wild-Card an den Start gehen.

Hannes Schürer gehörte in der Gewichtsklasse -46 kg, trotz seines Ausscheidens bei der Landesmeisterschaft, zum Favouritenkreis und erfüllte das in ihn gesetzte Vertrauen. Mit einer hochkonzentrierten Leistung und vielseitigen Techniken zog er gegen den amtierenden Landesmeister in das Finale ein. Dies gewann er mit einem fulminanten Uchi-Mata nach knapp 15 Sekunden und strahlte mit Trainer Sebastian Hampel um die Wette.

In der Gewichtsklasse –50 kg zeigte auch Anton, dass er zu den besten Judoka Mitteldeutschlands zählt. Nach einem Sieg und einer Niederlage gegen den späteren Meister, stand er im “Kleinen Finale”, also dem Kampf um Platz drei. Nach 30 Sekunden konnte auch er sich mit einem sehenswerten O-Uchi-Gari vorzeitig die Medaille sichern.

Trainer Sebastian Hampel wusste, bei wem er sich zu bedanken hatte:

“Mein Dank geht natürlich an Landestrainer Frederik Jäde, welcher beiden Sportlern heute die Möglichkeit bot, das Judo zu zeigen, zu dem sie in der Lage sind. Ich freue mich, dass Hannes und Anton sich für die vielen schweißtreibenden Trainingseinheiten belohnen konnten.”

Vize-Landesmeister im Schwergewicht, Rolland Kohl, konnte an seine sehr guten Leistungen bei der Landesmeisterschaft und Lipsiade leider nicht anschließen und beendete den Wettkampf mit Platz sieben.

Die qualifizierten Mädchen Maria Gohr und Frieda Baumbach konnten verletzungsbedingt und wegen einer Kulturveranstaltung in Wien leider nicht am Wettkampf teilnehmen.