Frauen-Power in Riesa

Nach einer langen Wettkampfpause gab es Anfang März mit dem “ 20. Riesaer Stahlpokal“ endlich wieder eine Möglichkeit, sich mit anderen Sportler*innen zu messen. Das Traditionsturnier lockte insgesamt knapp 300 Judoka aus 46 Vereinen und vier Bundesländern in den Altersklassen U13 und U15 an. Da der „Stahlpokal“ gleichzeitig ein Sichtungsturnier des Judo Verband Sachsen ist, galt es auch wertvolle Pluspunkte im Notizheft des Landestrainers Frederik Jäde zu sammeln.

Leider konnte dieser nicht persönlich vor Ort sein und verpasste insgesamt drei Siege von unseren überragenden Mädchen am ersten Wettkampftag. In der Gewichtsklasse -48 kg setzte sich Anna Reitmann viermal souverän durch und gewann bei ihrem erst zweitem Wettkampf die Goldmedaille. Auch Alba Koch, in der Gewichtsklasse -33 kg, konnte den begehrten Siegerpokal erringen. Mit einer Bronzemedaille setzte Hannes Voßler (-46 kg) dem guten Abschneiden unserer Sportler*innen das i-Tüpfelchen auf.

In der Altersklasse U15 gab es am nächsten Tag mit dem Sieg von Frieda Baumbach in der Gewichtsklasse -57 kg eine faustdicke Überraschung. Sie zeigte, was mit absolutem Siegeswillen und Kampfgeist möglich ist und belohnte sich für ihren Trainingsfleiß. Helene Rose (-48 kg) und Rolland Kohl (+66 kg) konnten den Wettkampftag mit ihren beiden fünften Plätzen gekonnt abrunden.

Cheftrainer Sebastian Hampel zeigte sich erfreut:

„Insgesamt war das kämpferische Auftreten sehr lobenswert, bei allen Sportler*innen lässt sich in den letzten Wochen eine positive Entwicklung feststellen. Wir werden in den nächsten Trainingseinheiten verstärkt darauf eingehen, taktische Fehler und Ungenauigkeiten auszumerzen. Ich freue mich darauf, mit den Sportler*innen in die neue Wettkampfsaison zu starten.“

In den kommenden Wochen stehen mit dem Sichtungsturnier in Berlin und den „Copenhagen Open“ noch anspruchsvolle und interessante Aufgaben vor der Tür.

Gemeinsames Training der U11

Bei den Leipziger Sportlöwen gibt es insgesamt drei U11 Sportgruppen. Da diese leider nie zusammen trainieren, gab es am Samstag das erste gemeinsame Randori. Trainer Christoph Paul:

„In den vergangenen Jahren gab es so gut wie keine Wettkämpfe. Den Sportler fehlt die Kampferfahrung und auch die Belastung. Daher gibt es jetzt dieses Randori. Es geht auch darum, dass die Kinder mit einer Vielzahl an unterschiedlichen Sportlern kämpfen.“

info

Randori (japanisch 乱取り

Randori (wörtlich: das Chaos nehmen) ist eine Übungsform des Kampfes im Budō, den japanischen Kampfkünsten.
Sinngemäß steht dabei der Übungskampf Randori dem Shiai − dem eigentlichen Wettkampf − gegenüber.

Mit insgesamt 26 Sportlern, war das vereinsinterne Randori sehr gut besucht. Zu Gast waren auch Athleten des SC DHfK. Das Feedback war sehr positiv, von den Sportler und von den Trainern, und daher wird es diese Form des gemeinsames Trainings in Zukunft in regelmäßigen Abständen geben.

„Wir haben die Corona-Pandemie gut überstanden“

Mit diesen positiven Worten eröffnete Präsident Tino Rose die diesjährige Mitgliedervollversammlung. Insgesamt konnte der Verein die Mitgliederzahl halten. In einigen Trainingsgruppen gab es zwar Kündigungen aber nicht viel mehr als sonst. Auch der Ausfall der meisten Schul-AG’s und GTA’s konnte letztendlich kompensiert werden. Allein in dieser Saison gibt es Kooperationen mit neun Leipziger Schulen und letztendlich stehen wieder 90 Judo-Anfänger in Lindenau und der Südvorstadt auf der Matte.

Präsident Tino Rose richtete seinen ersten Dank an die Mitglieder:

„Wir haben die Corona-Pandemie gut überstanden. Das haben wir vor allem unseren Mitgliedern zu verdanken, die trotz des wiederholten Trainingsausfalles zu uns gehalten haben – recht herzlichen Dank. Die finanziellen Einbußen sind daher überschaubar und der Verein ist weiterhin in der glücklichen Lage, die Wettkampffahrten für die Nachwuchssportler finanziell unterstützen zu können.“

Das gilt leider nicht für den Judo Verband Sachsen, der nicht nur den Status als Olympiastützpunkt verloren hat, sondern auch mit stark gesunkenen Fördermitteln rechnen muss. Das bedeutet, dass der Kostenanteil für Wettkämpfe und Trainingslager für die Kader-Athleten weiter steigt und zukünftig verstärkt von den Vereinen übernommen werden.

Sportkurse

Seit Ende Januar können wieder alle Sport-Kurse angeboten werden. Dank der kostenlosen Schnelltests, war der Verein in der Lage frühzeitig wieder Training anbieten zu können. Auch das Winterlager 2022 konnte finanziell unterstützt werden und war mit 40 Teilnehmern so groß wie nie zuvor.

Bauvorhaben

Bei den Vor- und Schulkindern ist die Nachfrage größer als das Angebot. Es mangelt leider an Mattenfläche. Daher ist das oberste Ziel, die Hallenfläche zu vergrößern. Dazu soll es bald Gespräche mit der Stadt Leipzig geben. Auch die Umkleiden und der Sanitärtrakt müssen dringend vergrößert werden. Für diese umfangreichen Baumaßnahmen legt der Verein bereits Geld zur Seite.

Leider hat uns unser Trainer Erwin Rojas verlassen, da er eine Vollzeitstelle bei einem anderen Verein gefunden hat. Für seine Arbeit möchten wir uns bei ihm recht herzlich bedanken und wünschen ihm und seiner Familie alles Gute. Glücklicherweise konnten wir neue Trainerinnen für den Verein gewinnen (Vorstellung folgt) und damit Trainingsausfall bei den Vorschulkindern vermeiden.

Antrag des Vorstandes

Bei der Mitgliederversammlung wurde auch der Antrag des Vorstandes diskutiert, den Verbandsbeitrag für den Deutschen Judo Bund (DJB) zukünftig auf die Mitglieder umzulegen. Dabei geht es ausschließlich um die Abteilung Judo. Dieser Vorschlag wurde einstimmig angenommen. Zukünftig wird einmal jährlich die Beitragsgebühr für den DJB von den Mitgliedern eingezogen, die im Judo Verband gemeldet sind. Judo-Anfänger (Schul-AG’s & GTA) zählen nicht dazu.

Zusammenfassend lässt sich ein positives Fazit aus den letzten zwei Jahren ziehen. Der Verein steht personell und finanziell gut da. Es gibt ein stetiges Wachstum und die gemeinsame Vision eines Hallenausbaus ist Motivation für die kommenden Jahre.

Frühjahrs-Turnier mit Rekordbeteiligung

Das traditionelle Sportlöwen-Neujahrsturnier musste in diesem Jahr coronabedingt in den März verlegt werden. Das Turnier besteht aus zwei verschiedenen Wettkämpfen. Ein Boden-Turnier für unsere Judo-Anfänger und Wettkampf für die U11.

Mit insgesamt 76 Startern gab es eine Rekordbeteiligung bei den Judo-Anfängern. Diese kommen aus unseren sechs Anfänger-Kursen. Fünf von diesen Kursen sind reine Schul-AG’s, die in Kooperation mit neun Schulen durchgeführt werden. Die hohe Anzahl an Sportlern war auch der Grund, das Turnier in drei Blöcke zu unterteilen. Gekämpft wurde (mit wenigen Ausnahmen) in 4er-Pools und sortiert nach Gewicht. Damit hatten alle Kinder gleich schwere Gegner und das gleiche Pensum an Kämpfen.

Für unsere Anfänger war es das erste Turnier und die erste richtige Bewährungsprobe. Genauso aufgeregt wie die Kinder, waren sicherlich auch die Eltern. Damit auch niemand den ersten Wettkampf des Nachwuchses verpassen musste, gab es eine Live-Stream von allen drei Wettkampfmatten. Unser Lieblingsbarista von Leckerrad hat sich wie immer um die Heißgetränke gekümmert, damit den Eltern bei den eisigen Temperaturen nicht zu sehr frieren mussten.

Aber nicht nur für die Anfänger war es eine Premiere, sondern auch für die U11 war es der erste Saison-Höhepunkt. Vorrangig ging es darum, die im Training erlernten Wurf- und Bodentechniken unter Wettkampfbedingungen anzuwenden.

Es war das erste Mal, dass alle U11 Trainingsgruppen (aus Lindenau und der Südvorstadt) zusammen auf der Matte standen. Die Trainer nutzten das Turnier daher für eine kleine Standortbestimmung. Gerade in Bezug auf die anstehenden Wettkämpfe.

Natürlich gab es am Ende für alle Kinder Medaillen und Urkunden. Als „Bester Techniker“ wurde Louis von Wolffersdorf geehrt. Mona Eschenhagen gewann die Auszeichnung „Beste Technikerin“.

Live stream

Galerien

Kleinkunst im KIEZ

Sport, Schnee und Kultur. Das sind die Eckpfeiler des alljährlichen Winterlagers im Kinder-und Jugenderholungszentrum (KIEZ) in Schneeberg. In diesem Jahr gab es eine Rekordbeteiligung von über 40 Kindern. Das Wetter war kaiserlich und die Schneekanonen sorgten für den nötigen Schnee auf dem Berg. 

Das Highlight war sicherlich der Abschlussabend, an dem jede Gruppe einen kleinen Kulturbeitrag aufführend durfte.

Zwei Kleinkunst-Beiträge wollen wir nicht vorenthalten. Frieda mit einer kurzweiligen Zusammenfassung vom Winterlager und das Rollenspiel der U13.
Quizfrage: Wer stellt wen dar?

Landestrainer zu Gast bei den Sportlöwen

Die Leipziger Sportlöwen sind seit diesem Jahr wieder offizieller Talent-Stützpunkt des Judo Verband Sachsen (JVS). Abwechselnd werden bei den einzelnen Stützpunkten gemeinsame Trainingseinheiten angeboten. Am 05. Februar waren mehr als 50 Kinder zu Gast im Dojo der Sportlöwen. Neben den fünf Vereinen aus dem Sportbezirk Leipzig reisten sogar zwei Clubs aus Zittau und Rodewisch an.

Geleitet wurde das Training von den JVS Landestrainern Frederik Jäde und Juan Ignacio Cuneo. Auf dem Plan standen zwei Trainingseinheiten mit verschiedenen Schwerpunkten. Während sich die U15 mit Sankaku-Techniken beschäftigte, trainierte die U13 das Drehen aus der Bank in die Rückenlage. Es wurden auch die neuen Wettkampfregeln thematisiert und gezielt das Lösen mit zwei Händen trainiert.

Neben dem Technik-Teil wurde natürlich auch gekämpft. Die Randori-Einheiten dienten gezielt der Vorbereitung auf die anstehenden Wettkämpfe in Berlin und Riesa.

Sportlöwen-Trainer und Bezirkskoordinator Tobias Mathieu:

„Mein Dank gilt allen Vereinen und Teilnehmern. Die zwei Einheiten wurden von allen sehr gut genutzt. Im technischen Bereich konnte viele Sportlerinnen und Sportler positiv überzeugen, dafür wurden vor allem im taktischen Bereich einige Defizite deutlich, daran gilt es sowohl mit den Sportler*innen als auch Trainer*innen zu arbeiten, damit dies im Wettkampf besser umgesetzt werden kann. Ich denke, der Tageslehrgang diente der optimalen Vorbereitung auf die Wettkampfsaison 2022 und wird hoffentlich bald wiederholt.“

Positives Feedback von allen Seiten und Freude auf das nächste Stützpunkt-Training

Sportbetrieb läuft wieder an

Nach Monaten der Sportpause, können ab heute auch die Erwachsenen wieder zurück auf die Tatami. Die neue Corona-Verordnung hat dafür die Voraussetzung geschaffen. Noch ist die Pandemie aber nicht beendet und aus diesem Grund gibt es noch ein paar Einschränkungen.

Erwachsene: 2G+

Das bedeutet, dass nur Geimpfte und Genesene am Training teilnehmen dürfen und diese darüber hinaus noch ein zertifizierten Testnachweis vorlegen müssen.

Von der Testpflicht ausgenommen sind …

  • geboosterte Personen (Auffrischungsimpfung)
  • Personen ohne Impfempfehlung der STIKO
  • Personen mit vollständiger Impfung (Zweitimpfung) UND Genesenennachweis
  • vollständig geimpfte Personen (Zweitimpfung) mit letzter Einzelimpfung vor mindestens 14 Tagen und maximal drei Monaten

Vorschulkinder: Für diese Altersklasse gibt es (wie auch bisher) kein Testpflicht.

Schulkinder (bis 18 Jahren): Während die Jungen und Mädchen bis 16 Jahre glücklicherweise durchgehend trainieren konnten, war es den Älteren bis dato verwehrt geblieben. Jetzt dürfen diese aber auch wieder trainieren. Also auch die U18 startet wieder mit dem Sport.

Details zum Trainingsstart gibt es in den jeweiligen Telegram-Gruppen.

Wir freuen uns sehr, dass jetzt endlich wieder alle Sport treiben können. Wir danken unseren Mitgliedern für die Treue und Unterstützung in den letzten Monaten.

Bleibt nur noch zu sagen: Sport frei!

Neuer Trainingsplan für U13, U15 und U18

Unser Konzept der Nachwuchsgewinnung ist erfolgreich. Immer mehr Kinder beginnen bei den Sportlöwen mit Judo und trainieren anschließend in den drei Trainingsgruppen der U11. Danach folgt die U13, die U15 und danach die U18. Für die talentiertesten und fleißigsten Judoka gibt es eine Leistungssport-Gruppe.

Die Sportler-Pyramide wird also nicht nur unten immer breiter, sondern auch in der Mitte. Cheftrainer Sebastian Hampel erklärt den neuen Trainingsplan.

„Da immer mehr Kinder von der U11 hochkommen, war es notwenig, eine zweite U13 Trainingsgruppe ins Leben zu rufen. Diese wird zukünftig von Tobias Mathieu betreut. Die U18 soll schneller an die Erwachsenen herangeführt werden und trainiert daher am Freitag mit diesen zusammen.
Zwei Trainer und ein limitierte Mattenfläche haben die Planungen nicht einfach gemacht. Aber der neue Trainingsplan gibt uns Planungssicherheit für die Zukunft.

Weitere Infos zur neuen U13 Trainingsgruppe gibt es denn beim Elternabenden.

Überblick

U13 A: Montag 16:00 – 17:30 und Mittwoch 16:30 – 18:00 Uhr

U13 B: Montag 16:00 – 17:30 und Freitag 16:30 – 18:00 Uhr

U15: Montag 17:30 – 19:00 und Freitag 16:30 – 18:00 Uhr

U18: Dienstag 17:30 – 19:00 Uhr, Donnerstag 17:00 – 18:30 Uhr und Freitag 18:00 – 20:00 Uhr

Leistungssport-Gruppe: Dienstag 16:00 – 17:30 Uhr

Die neuen Trainingszeiten sind ab Februar zu sehen.

Auf ein Neues!

Liebe Vereinsmitglieder, die Feiertage neigen sich dem Ende entgegen und 2022 liegt vor uns. Hoffentlich, hatten sie alle ein besinnliches Weihnachtsfest und jetzt genug Energie getankt, um schwungvoll ins neue Jahr zu starten. Wir freuen uns darauf, euch auch dieses Jahr wieder dazu einzuladen, gemeinsam Spaß und Freude am Sport zu haben.

Das Training wird wie gewohnt ab Montag, den 03. Januar, fortgesetzt.

Rekordbeteiligung bei der Bezirksmeisterschaft

Die Bezirksmeisterschaften der U11 waren der Saisonhöhepunkt für diese Altersklasse und gleichzeitig der sportliche Jahresabschluss. Das Jahre 2021 war sportlich gesehen etwas mau. Es gab nur ein Vorbereitungsturnier (Stiefelpokal in Döbeln), da durch die Corona-Pandemie leider die meisten Turniere abgesagt wurden.

Also keine ideale Vorbereitung für die U11. Um so erfreulicher ist es, dass eine Rekordzahl von 37 Sportlern am Turnier teilgenommen haben. Damit waren die Sportlöwen der Verein mit den mit Abstand meisten Sportlern. Insgesamt 118 Sportler aus neun Vereinen nahmen an der Bezirksmeisterschaft teil.

Trainer Tino Rose: „Dass wir 30% der Teilnehmer bei dieser Meisterschaft stellen macht mich sehr stolz. Das zeigt, dass unser Nachwuchskonzept aufgeht und wir bisher recht unbeschadet aus der Corona-Krise gekommen sind.“

Doch nicht nur quantitativ haben die Sportlöwen aufgetrumpft. Mit insgesamt 14 Medaillen haben die Sportlöwen die meisten Medaillen bei dieser Meisterschaft gewonnen. Im Medaillenspiegel waren nur die Sportler vom Verein Judo Holzhausen besser, die eine Goldmedaille mehr erkämpfen konnten.

5x Gold 🥇

2x Silber 🥈

7x Bronze 🥉

Doch die Zahlenarithmetik ist nur die eine Seite dieses sehr erfolgreichen Wettkampfes. Die Trainer waren voll des Lobes bezüglich der Qualität der Kämpfe. Tino Rose:

„Meine Kinder haben Wurftechniken nach hinten und nach vor [Wurfrichtung] gezeigt. Genau die Techniken, die wir im Training geübt haben. Es gibt für einen Trainer nichts schöneres, als wenn das Erlernte direkt im Wettkampf umgesetzt wird“.

Christoph Paul, Trainer der U11 in Lindenau, ergänzt:

„Ich bin mit der Leistung meiner Gruppe auch sehr zufrieden. Die Sportler die gut trainiert haben und das umgesetzt haben, was wir im Training geübt haben, wurde am Ende mit einer Medaille belohnt.“

„Wellenbrecher“ betrifft auch den Sport

Das Land Sachsen reagiert auf die immer weiter steigenden Infektionszahlen. Der Inzidenzwert liegt mittlerweile bei über 800. Auch die Lage in den Krankenhäusern spitzt sich weiter zu und aus diesem Grund hat Ministerpräsident Kretschmer ab Montag weitere einschränkende Maßnahmen als Wellenbrecher verkündet.

  • Alle Sportkurse für Erwachsene (über 16 Jahre) müssen abgesagt werden.
  • Erlaubt ist nur noch der Sport für Kinder unter 16 Jahren.

Die Kurse für Kinder (Kindersport, Judo-Löwen, Judo-Anfänger, Judo U11 – U16 finden weiter statt. Um aber auch bei diesen Kursen das Risiko zu minimieren, haben wir uns für vereinsinterne Regelungen entschieden, die über die Anforderungen des Gesetzgebers hinausgehen.

  • Unsere Trainer testen sich vor jedem Trainingstag.
  • Kinder, die nicht am Trainingstag in der Schule getestet werden, werden bei uns im Verein kostenlos getestet bzw. benötigen einen Testnachweis aus einem Impfzentrum.
  • Kinder, deren Klasse in Quarantäne bzw. deren gesamte Schule geschlossen ist, dürfen erst 7 Tage später wieder am Training teilnehmen und benötigen dafür einen Testnachweis aus einem Testzentrum.

Die Kurse für Vorschulkinder (Kindersport und Judo-Löwen) finden weiter wie gewohnt statt.

Auf der einen Seite möchten wir allen Kindern weiterhin ein Sportangebot ermöglichen, aber auf der anderen Seite das Infektionsgeschehen nicht weiter vorantreiben. Mit den neuen Regeln hoffen wir, eine guten Kompromiss gefunden zu haben.

Diese Regelungen gelten vorläufig bis zum 12. Dezember.

Wir hoffen, die umfangreichen Maßnahmen zeigen Wirkung und wir können bald wieder zum regulären Sportbetrieb zurückkehren.

Ab sofort gilt auch bei den Sportlöwen: 2G

Das Land Sachsen hat ab Montag eine Verschärfung der Corona-Schutzmaßnahmen angekündigt und reagiert damit auf die vielen Neuinfektionen und die weiter steigende Hospitalisierungsrate. Somit gilt auch bei uns im Verein ab dem 08. November die 2G-Regel.

Das Sportangebot darf dann nur noch von Geimpften und Genesenen (nicht älter als sechs Monate) genutzt werden. Kinder unter 17 Jahren werden in der Schule mind. 3x wöchentlich getestet und sind daher von der neuen Regelung nicht betroffen. Dies gilt auch für Kindergartenkinder.

Im Verein (Lounge, Umkleide) gilt weiterhin die Maskenpflicht. Alle Eltern, die nicht unter die 2G-Regel fallen, möchten wir bitten, vor der Halle zu warten.

Die Regelungen gelten erstmal bis zum 25. November und sind abhängig von der weiteren Entwicklung (Hospitalisierung und Impfrate).

Update Hygiene-Regeln 15. November 2021

Maskenpflicht: In der Umkleide und in der Lounge. 

Eltern und Abholer bitte wir, vor der Halle zu warten. Die Toilette darf natürlich genutzt werden.

Filmtip – Displaced

Wir möchten Sie auf einen tollen Dokumentarfilm hinweise. Zum einen, weil er wirklich gut ist. Zum anderen, weil unsere Trainerin Saskia Rose maßgeblich an der Postproduktion mitgewirkt hat.

DISPLACED

Um was geht es?
Sharon ist zwar in Deutschland geboren, sie ist aber keine Deutsche. Das ist auch gut so, denn in ihren Augen ist Geschichte eben nichts, was der Vergangenheit angehört. Sharon ist Jüdin und Angehörige der 3. Generation von Überlebenden der Shoah oder – wie es oft genannt wird – des Holocaust. Als sich ihr Vater nach sieben Jahren Funkstille ganz plötzlich wieder bei ihr meldet, nimmt sie das zum Anlass, die väterliche Familiengeschichte zu rekonstruieren, um mehr über ihn und seine Eltern zu erfahren. Dabei schweift ihr Blick immer wieder auf ihr direktes Umfeld, die nicht-jüdische Mehrheitsgesellschaft in Deutschland und die Frage, wie sie mit der gemeinsamen Vergangenheit umgehen.

DISPLACED ist ein sehr persönlicher Film, der es schafft mit der erzählten Geschichte auf die Frage zu lenken, wie mit Erinnerungskultur und Antisemitismus umgegangen wird.

„Ein kraftvoller, aufwühlender, persönlicher Film“ Kinozeit

„Ein beeindruckender Film“ – Abendzeitung München

Wo und wann?
08.11. 20 Uhr Kinobar Prager Frühling, Leipzig
02.12. 19 Uhr Cineding, Leipzig (mit Regisseurin vor Ort)

Rekordverdächtiger Hochschulsport

Das neue Semester hat begonnen und damit auch der neue Hochschulsportkurs. Am letzten Dienstag leitete Trainer Tobias Mathieu das erste Training und die Matte platzte förmlich aus allen Nähten:

33 Sportler (!) hatten sich zum Training eingefunden. Diese Beteiligung ist rekordverdächtig! Neben den alteingesessenen Judoka, besuchten auch einige Teilnehmer zum ersten Mal ein Judotraining. Wir hoffen, dass uns diese bunte Mischung und diese Gruppenstärke auch in Zukunft erhalten bleibt.

Wettkampfwochenende der Superlative

Anfang Oktober ging es für die Judoka Altersklassen U13, U15 und U18 ins dörfliche Demitz-Thumitz, zu den diesjährigen Landeseinzelmeisterschaften. Nach langer Wettkampfpause wollten über 250 Sportler zeigen, dass sie auch in dieser Zeit nichts verlernt hatten.

Am Samstag versuchten acht Sportlöwen die begehrten Plätze auf dem Siegerpodest zu erkämpfen. Unter der Regie von Tobias Mathieu gelang geschichtsträchtiges:

Alle Starter konnten ihre positiven Trainingseindrücke bestätigen und gewannen eine Medaille. Am besten gelang dies in der U13 Hannes Schürer, der sich erstmals die Krone des Landesmeisters aufsetzen durfte. Die Silbermedaille gewannen Alba Koch und Kira Noeller, Bronze erkämpften sich Emil Tischler, Edwin Springer, Amelia Mikosch und Hannes Voßler. In der U18 überzeugte Edo Dieckmann mit drei souveränen Siegen und fand sich somit ganz oben auf dem Treppchen wieder. Ingesamt ein tolles Ergebnis, das Lust auf mehr macht.

Am Sonntag versuchten die älteren Sportler der U15 dieses Ergebnis zu bestätigen und ihre einjährige Wettkampfabstinenz in positive Energie zu verwandeln. Auch ihnen gelang dies ohne Wenn und Aber. Am Ende einer gut organisierten Veranstaltung konnten sich Stella Dieckmann (-48 kg) und Pepe Seliger (-50 kg) die Goldmedaille umhängen lassen. Weitere Medaillen erkämpften sich mit Platz drei Helene Rose, Frieda Baumbach und Anton Beck.


Mit insgesamt 13 Medaillen an beiden Tagen, konnten die Trainer Tobias Mathieu und Sebastian Hampel eine mehr als positive Bilanz ziehen:

„Ich denke, der Wettkampf hat uns gezeigt, dass wir viel richtig gemacht haben. Hinter uns liegen harte Monate, in denen durch wechselnde Schutzvorschriften und die Entwicklung der Pandemie ständig neue Möglichkeiten gefunden werden mussten, wie wir den Kindern trotzdem Spaß am Sport und Judo im Speziellen bieten können. Und natürlich fragt man sich ab und an, ob wir irgendetwas hätten anders machen sollen. Aber die Erfolge sprechen für sich und das ist nicht nur eine große Freude und Erleichterung, sondern auch das schönste Lob, das wir als Trainer für die ganzen Mühen bekommen können,“ äußert sich Cheftrainer Sebastian Hampel.

Die Wettkampfpause ist vorbei!

Am 09.10. fand in Döbeln der 10. Stiefelpokal der Altersklassen U11 und U13 statt. Nach einer langen Wettkampfpause trotzten 251 Sportler aus 30 Vereinen den teilweise schwierigen Hygienevorschriften und teilten ihre Freude am Judo.

Nach einem langen Wettkampftag erkämpften sich die Sportlöwen einen sensationellen 2. Platz in der Mannschaftswertung und die Freude der Kinder kannte keine Grenzen!

Hier die Einzelergebnisse:

U11:
Gold: Linda Woche
Silber: Sophie Jacob, Hugo Hartlich, Louis Rothmann
Bronze: Laura Pollock, Clara Barthauer, Frieda Möhrstedt, Noah Rosenfeld, Ben Werner, Hamza Khalifa

5. Platz: Maria Ihsberger, Moritz Kuna, Oliver Borchert, Felix Voßler

U13

Gold: Philipp Pawleta
Silber: Alba Koch, Hannah Schotte
Bronze: Anna Reitmann, Oskar Müller

5. Platz: Onno Drost, Edwin Springer

NEU: ELTERN-KIND-SPORT

Wir freuen uns, allen Familien ein ganz besonderes Angebot unterbreiten zu können. Jeden Sonntag von 9:30 – 12:00 Uhr öffnen wir unsere Halle für den Eltern-Kind-Sport. Kinder und Eltern können die Mattenfläche und alle Sportgeräte zum gemeinsamen Sporteln, Toben und Herumrennen nutzen. Ideal in der nasskalten Jahreszeit.

Das erste Mal wird die Halle am 17. Oktober für den Eltern-Kind-Sport offen stehen.

Wann? Jeden Sonntag von 9:30– 12:00 Uhr 

Wo? In der Sporthalle der Leipziger Sportlöwen, in der GutsMuthsstr. 16.

Kosten? Erwachsene 1,50 Euro & Kinder 2,50 (bar oder mit PayPal)

Ausrüstung? bequeme Sportsachen, Antirutsch-Socken bzw. Barfuß. 

Trainer? Die Eltern sind für ihre Kinder selber verantwortlich. Es gibt aber immer eine Person, die die Geräte rausstellt und auch wieder wegräumt. 

Anmeldung? Ganz unkompliziert. Es gibt eine Telegram-Gruppe, in der man seine Teilnahme bestätigen muss (Hygiene-Konzept / Kontaktnachverfolgung). Bitte in der Gruppe anmelden und vor jedem Training in die Online-Umfrage eintragen.

Corona: 3G-Regel für Erwachsene

Wir wüschen allen Familien viel Spaß beim Toben.

Dreck, Schlamm und eine Waschmaschine

Der erste sportliche Wettkampf der Saison stand auf dem Plan – und es war kein Judo-Wettkampf. Beim legendären Cross De Luxe, einem schlammigen Hindernislauf am Markkleeberger See, wollten 44 Sportlöwen sich dieser Herausforderung stellen.

Getreu dem Veranstaltungsmotto: „Raus aus dem Alltag und rein in den Schlamm!“ wurde es ziemlich schmutzig, wie auf den Bilder gut zu erkennen ist. Zu bewältigen war eine Parkour von ca. 3 km mit zahlreichen Hindernissen und Mutproben.

Die Meinungen über das Highlight des Rennens waren recht unterschiedlich. Ein Teil der Läufer freute sich über die Rutsche (Höllen-Rausch) und hasste die finale eiskalte „Schlammschleife“ (Schlammloch). Bei der anderen Hälfte war es genau anders herum. Allgemein großer Beliebtheit erfreute sich dagegen die „Waschmaschine“.

Am Ende haben es alle geschafft! Erschöpft, dreckig – aber glücklich über die erbrachte Leistung.

Gratulation an alle Läufer. Neben der Medaille vom Veranstalter gab es noch ein T-Shirt vom Verein für jeden Teilnehmer mit einer klaren Botschaft (an alle Nicht-Teilnehmer): CHALLENGE COMPLETED

Sommerlager in Brandenburg

In der letzten Ferienwoche gab es eine kleine Premiere. Ein Sommerlager für die Trainingsgruppe U18. Bisher gab es immer das legendäre Sportlöwen-Winterlager, aber es wurde Zeit für eine Sommeraktivität.

Ziel war das malerische Naturschutzgebiet Dubrow bzw. das Kinder-und Jugenderholungszentrum Hölzerner See. Doch die Vorzeichen waren eher schlecht. Die Lokführer hatten einen Streik angekündigt und somit musste kurzfristig ein streiksicheres Verkehrsmittel gesucht werden. Unser Partner, Fahrservice Schmidt, hat uns unkompliziert geholfen und mit einem Reisebus ging es letztendlich nach Brandenburg.

Geplant war eigentlich, die letzten Kilometer mit dem Fahrrad anzureisen. Doch Glück im Unglück – am Anreisetag goss es wie aus Kübeln. Die drei Betreuer, Tino Rose, Sebastian Hampel und Tobias Mathieu aber auch die 16 Teenager war ganz froh, dass die Lokführer die Fahrradtour mit einem Arbeitskampf vereitelt hatten.

Judo stand bei diesem Sommerlager nicht auf dem Trainingsplan. Dafür Fuß- und Beachvolleyball, aber auch Minigolf und natürlich verschiedene Wasseraktivitäten. Der Hölzerner See lag ja direkt vor der Haustür. Das sportliche Highlight war sicherlich das epische Duell Sportler vs. Trainer-Team. Offizielle Verlautbarung aller Beteiligten – unentschieden.

Neben dem Sportprogramm wurde auch an die Kultur gedacht. Die gab es in der Hauptstadt Berlin. Die Klassiker standen auf dem Programm: Fernsehturm, Alex, Reichstag und Spreerundfahrt. Zum Abschluss der Stadttour wurde der Berliner Dom am Lustgarten auf der Museumsinsel besichtigt. Kulinarisch abgerundet wurde das Kulturprogramm passend mit authentischer und regionaler Küche: original Berliner Kebab, Halloumi und Falafel.

„Das war eine gelungene Premiere. Das war ein richtiger toller Ferienausflug mit Sport, Spaß und Sonne. Da es allen richtig viel Spaß gemacht hat, werden wir das im nächsten Sommer garantiert wiederholen.“

Trainer Tino Rose

Trainer mit Olympia-Erfahrung

Die Sportlöwen sind stolz, einen weitere Trainer im Team präsentieren zu können. Ab sofort verstärkt Tobias Mathieu die Judo-Trainer-Crew der Leipziger Sportlöwen.

Für einige Sportler ist Tobias kein Unbekannter. Der gebürtige Görlitzer trainiert bereits seit anderthalb Jahr den Judo-Kurs für Erwachsene. Bisher war Tobias bei der SC DHfK als Judo-Trainer tätig und hat bisher nur ehrenamtlich für die Sportlöwen gearbeitet. Ab September ist der Lehramtsstudent dann hauptamtlich für den Verein tätig.

Im Alter von 13 Jahren zog Tobias aus der Oberlausitz nach Leipzig. Er wechselte an den Landesleistungsstützpunkten Judo und an die Sportschule. Seine leistungssportliche Karriere musste er aber bereits mit 20 Jahren verletzungsbedingt beenden. Doch schon während des Abiturs begann der damals 18-Jährige nebenbei als Trainer zu arbeiten. Derzeit studiert der Student Lehramt Sport, Mathematik und Geschichte an der Universität Leipzig.

Tobias Mathieu im Kodoka in Tokio

Beim SC DHfK hat der 23-Jährige die U9 und U11, sowie die Leistungssportgruppe der U13 trainiert. Als Trainer war er auch für Marie Branser verantwortlich. Die ehemalige Sportlöwin hat die Staatsbürgerschaft der Republik Kongo erworben und ging für den zentralafrikanischen Staat bei den Olympischen Spielen in Tokyo an den Start. Tobias war ihr Heimtrainer, hat sie in der letzten entscheidenden Phase der Vorbereitung sportlich betreut und war in Tokyo mit dabei.

„Das war ein ganz besonderes Gefühl, bei diesem Event dabei zu sein. Das Flair und die Stimmung in der Halle waren einzigartig. Obwohl keine Zuschauer zugelassen waren, war die Atmosphere super, da die anderen Sportler ihre Teamkameraden lautstark angefeuert haben. Besonders beeindruckt hat mich der Olympiasieger Takato Naohisa. Der Japaner hat bereits am ersten Wettkampftag Gold gewonnen und war dann jeden Tag in der Halle, vom Anfang bis zur Siegerehrung, um sein Team anzufeuern.“

Bei den Sportlöwen betreut Tobias weiterhin die Erwachsenen und übernimmt zusätzlich noch die Trainingsgruppe U18 und U13 sowie einen Anfänger-Kurs.

„Ich finde den Verein sehr spannend. Alles ist sehr professionell organisiert und die Perspektiven, die der Verein und die neuen Trainingsgruppen bieten, ist extrem reizvoll.“

Was zeichnet den Trainer Tobias Mathieu bzw. sein Training aus?

Mir macht der Trainerjob einfach unglaublich viel Spaß und ich kann diese Leidenschaft ganz gut auf die Sportler übertragen. Wenn ich auf der Matte stehe, gebe ich immer 100% und das merken die Sportler.“

Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit Tobias und hoffen auf viele Medaillen in den nächste Jahren.