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„Wir haben die Corona-Pandemie gut überstanden“

Mit diesen positiven Worten eröffnete Präsident Tino Rose die diesjährige Mitgliedervollversammlung. Insgesamt konnte der Verein die Mitgliederzahl halten. In einigen Trainingsgruppen gab es zwar Kündigungen aber nicht viel mehr als sonst. Auch der Ausfall der meisten Schul-AG’s und GTA’s konnte letztendlich kompensiert werden. Allein in dieser Saison gibt es Kooperationen mit neun Leipziger Schulen und letztendlich stehen wieder 90 Judo-Anfänger in Lindenau und der Südvorstadt auf der Matte.

Präsident Tino Rose richtete seinen ersten Dank an die Mitglieder:

„Wir haben die Corona-Pandemie gut überstanden. Das haben wir vor allem unseren Mitgliedern zu verdanken, die trotz des wiederholten Trainingsausfalles zu uns gehalten haben – recht herzlichen Dank. Die finanziellen Einbußen sind daher überschaubar und der Verein ist weiterhin in der glücklichen Lage, die Wettkampffahrten für die Nachwuchssportler finanziell unterstützen zu können.“

Das gilt leider nicht für den Judo Verband Sachsen, der nicht nur den Status als Olympiastützpunkt verloren hat, sondern auch mit stark gesunkenen Fördermitteln rechnen muss. Das bedeutet, dass der Kostenanteil für Wettkämpfe und Trainingslager für die Kader-Athleten weiter steigt und zukünftig verstärkt von den Vereinen übernommen werden.

Sportkurse

Seit Ende Januar können wieder alle Sport-Kurse angeboten werden. Dank der kostenlosen Schnelltests, war der Verein in der Lage frühzeitig wieder Training anbieten zu können. Auch das Winterlager 2022 konnte finanziell unterstützt werden und war mit 40 Teilnehmern so groß wie nie zuvor.

Bauvorhaben

Bei den Vor- und Schulkindern ist die Nachfrage größer als das Angebot. Es mangelt leider an Mattenfläche. Daher ist das oberste Ziel, die Hallenfläche zu vergrößern. Dazu soll es bald Gespräche mit der Stadt Leipzig geben. Auch die Umkleiden und der Sanitärtrakt müssen dringend vergrößert werden. Für diese umfangreichen Baumaßnahmen legt der Verein bereits Geld zur Seite.

Leider hat uns unser Trainer Erwin Rojas verlassen, da er eine Vollzeitstelle bei einem anderen Verein gefunden hat. Für seine Arbeit möchten wir uns bei ihm recht herzlich bedanken und wünschen ihm und seiner Familie alles Gute. Glücklicherweise konnten wir neue Trainerinnen für den Verein gewinnen (Vorstellung folgt) und damit Trainingsausfall bei den Vorschulkindern vermeiden.

Antrag des Vorstandes

Bei der Mitgliederversammlung wurde auch der Antrag des Vorstandes diskutiert, den Verbandsbeitrag für den Deutschen Judo Bund (DJB) zukünftig auf die Mitglieder umzulegen. Dabei geht es ausschließlich um die Abteilung Judo. Dieser Vorschlag wurde einstimmig angenommen. Zukünftig wird einmal jährlich die Beitragsgebühr für den DJB von den Mitgliedern eingezogen, die im Judo Verband gemeldet sind. Judo-Anfänger (Schul-AG’s & GTA) zählen nicht dazu.

Zusammenfassend lässt sich ein positives Fazit aus den letzten zwei Jahren ziehen. Der Verein steht personell und finanziell gut da. Es gibt ein stetiges Wachstum und die gemeinsame Vision eines Hallenausbaus ist Motivation für die kommenden Jahre.