Drei Podestplätze bei Bundessichtungsturnieren: Sportlöwen-U15 setzt Ausrufezeichen!

Am Wochenende standen in Berlin zwei der wichtigsten nationalen Wettkämpfe der Altersklasse U15 auf dem Programm: Die Bundessichtungsturniere. Beim Taxi-Wonneberger-Cup der Jungen am Samstag sowie beim Georg-Knorr-Cup der Mädchen am Sonntag treffen traditionell die stärksten Nachwuchsjudoka Deutschlands aufeinander. In den vergangenen Jahren konnten die Sportlöwen bei diesen beiden Turnieren zusammen lediglich jeweils eine Medaille gewinnen (2025, 2024, 2023). In diesem Jahr gelang mit insgesamt drei Podestplätzen ein deutliches Ausrufezeichen.

Die Leipziger Sportlöwen waren mit einer starken Gruppe vertreten: Friedrich Hammermüller, Luis von Wolffersdorff, Matheo Horn, Hugo Salloum und Hugo Hartlich gingen bei den Jungen auf die Matte. Am Sonntag starteten Elsa Nekwasil, Magalie Galander und Linda Woche im Teilnehmendenfeld der Mädchen.

Luis von Wolffersdorff und Elsa Nekwasil setzten sich in ihren Gewichtsklassen souverän durch und sicherten sich jeweils den Turniersieg. Friedrich Hammermüller ergänzte das starke Mannschaftsergebnis mit einer Bronzemedaille. Hugo Salloum belegte am Ende den 5. Platz.

Trainer Nico Mulitze zeigte sich nach dem Wettkampf sehr zufrieden mit den Leistungen seines Teams:

„Es ist sehr schön zu sehen, dass wir immer weitere Fortschritte machen. Bei Bundessichtungsturnieren starten wirklich die besten Judoka der jeweiligen Altersklasse.
Friedrich und Luis sind ihrem Anspruch gerecht geworden und haben gezeigt, dass sie ganz vorn mitkämpfen können und wollen.
Ein besonderer Moment war für mich Elsas Auftritt – sie ist durch das Turnier durchmarschiert und hat im Halbfinale mit ihrer Spezialtechnik Morote-seoi-nage einen starken Ippon geworfen. An dieser Technik haben wir lange gearbeitet, umso schöner ist es, dass sich diese Arbeit jetzt auch auf so einem Niveau auszahlt.“

Neben den Medaillengewinnenden konnten auch die weiteren Sportlöwen wichtige Erfahrungen auf nationaler Ebene sammeln.

Gold

Luis von Wolffersdorff,

Elsa Nekwasil

Silber

Bronze

Friedrich Hammermüller

Techniktest in Jüterbog: Sportlöwen erfolgreich beim Mauritius-Cup

Beim 19. Mauritius-Cup in Jüterbog gingen die Sportlöwen in den Altersklassen U12 und U14 auf die Matte. Das Turnier gilt zwar als eher kleiner Wettkampf, bot aber dennoch gute Bedingungen, um sich mit Judoka aus anderen Vereinen zu messen und wichtige Wettkampferfahrung zu sammeln.

Gerade für Sportlerinnen und Sportler, die kürzlich die Altersklasse gewechselt haben, war das Turnier eine besonders gute Gelegenheit: In den Altersklassen U12 und U14 konnten einige Sportlöwen bereits als älterer Jahrgang antreten. Das schafft gute Voraussetzungen, um sich an neue Abläufe und Anforderungen zu gewöhnen.

Inhaltlich lag der Fokus darauf, Trainingsinhalte der letzten Wochen unter Wettkampfbedingungen umzusetzen. Dabei ging es vor allem darum zu sehen, wie gut neue Techniken und taktische Abläufe bereits im Kampf funktionieren. Unbekannte Gegnerinnen und Gegner erfordern dabei ein schnelles Einstellen auf unterschiedliche Kampfweisen und schnelle Reaktionen auf der Matte. Gleichzeitig fällt es oft leichter, ohne vorherige Duelle oder emotionale Vorgeschichten frei zu kämpfen.

Trainer Tobias Mathieu ordnet das Ergebnis ein:

„Ich bin sehr zufrieden mit den gezeigten Inhalten. Natürlich gibt es immer noch individuelle Baustellen, an denen wir weiter arbeiten müssen.
Das Teilnehmerfeld war qualitativ nicht extrem stark besetzt, aber genau dadurch hatten die Kinder die Möglichkeit, neue Techniken auszuprobieren.
In den letzten Wochen haben wir viele Bodentechniken neu behandelt, die bisher im Wettkampf noch kaum zu sehen waren. Auch einige Techniken zur Gegenseite haben wir intensiv trainiert. Beides hat am Samstag mehrfach zum Sieg geführt.“

Am Ende standen elf Medaillen für die Sportlöwen auf der Liste, damit belegte das Team sogar den ersten Platz in der Mannschaftswertung der U12!

Gold

Oskar Laube,

Felix Böhl (U12),

Julian Conti,

Lucian Paul,

Maximilian Schönwitz

Silber

Zita Eißner,

Felix Böhl (U14),

Justus Princ,

Lasse Schwamborn

Bronze

Platon Kok (U12),

Platon Kok (U14)

Schmalkalden: Erfolgreicher Wettkampftag für die Sportlöwen

Beim 34. Pokalturnier in Schmalkalden gingen zahlreiche Nachwuchsjudoka aus mehreren Bundesländern auf die Matte. Rund 300 Sportlerinnen und Sportler aus fünf Bundesländern sorgten für ein großes und abwechslungsreiches Teilnahmefeld. Für die Sportlöwen der Altersklassen U9 und U11 bot der Wettkampf eine gute Gelegenheit, sich mit vielen neuen Gegnerinnen und Gegnern zu messen und weitere Wettkampferfahrung zu sammeln.

Die Begegnungen auf der Matte waren entsprechend intensiv. Besonders erfreulich war aus Sicht der Trainer, dass viele Trainingsinhalte der letzten Monate im Wettkampf immer besser umgesetzt werden. Techniken greifen zunehmend sicherer und auch das Auftreten auf der Matte wird selbstbewusster, so Trainerin Annett Böhm:

„Es ist schön zu sehen, dass die Techniken immer besser funktionieren und sich die Bewegungen auf der Matte weiterentwickeln. Man sieht, es kommt immer mehr Wettkampfroutine rein und davon profitieren auch die Kinder, die noch weniger Erfahrung haben.“

Am Ende konnten sich elf Sportlöwen über einen Podestplatz freuen und ein starkes Mannschaftsergebnis mit nach Hause bringen.

Gold

Mark Gotgelf

Yevhenii Yakovenko

Martin Richter

Malina Rose

Silber

Conrad Rudolph

Bronze

Zora Conti

Katharina Meyer

Lena Reinhold

Emma Andersson

Luan Porisch

Valentin Hauenschild

Judo-Nachwuchs ehrt Trainerlegende Norbert Littkopf

Beim Norbert-Littkopf-Gedenkturnier in Leipzig standen am Wochenende die Altersklassen U9 und U11 auf der Matte. Neben den sportlichen Begegnungen hatte das Turnier vor allem eine besondere Bedeutung für den deutschen Judosport: Es erinnert an Norbert Littkopf, einen langjährigen und erfolgreichen Trainer im deutschen Leistungssport, der im Oktober 2024 im Alter von 80 Jahren verstorben ist.

Littkopf prägte den deutschen Judosport über Jahrzehnte hinweg. Von 1990 bis 2008 war er Bundestrainer der Frauen und führte seine Athletinnen in dieser Zeit zu zahlreichen internationalen Erfolgen. Insgesamt gewannen seine Sportlerinnen unter seiner Leitung mehr als 80 Medaillen bei Europa- und Weltmeisterschaften sowie Olympischen Spielen. Viele erfolgreiche deutsche Judoka von ihm begleitet und geprägt. Für seine außerordentlichen Leistungen wurde er unter anderem zweifach als europäischer Trainer des Jahres ausgezeichnet.

Eine besondere Verbindung zu Littkopf hat auch unsere Trainerin Annett Böhm. Er war über viele Jahre ihr Trainer und begleitete sie auf dem Weg zu ihren größten sportlichen Erfolgen. Für Annett war dieser Samstag deshalb mehr als nur ein Wettkampf:

„Für mich war das Norbert-Littkopf-Gedenkturnier etwas ganz Besonderes. Norbert Littkopf war über viele Jahre mein Heim- und Bundestrainer. Ihm habe ich sehr viel zu verdanken – unter anderem meine Bronzemedaille bei den Olympischen Spielen 2004 in Athen und Bronze bei der Weltmeisterschaft 2003 in Osaka.
Norbert war eine außergewöhnliche Persönlichkeit mit einem besonderen Gespür für Menschen und ihr Potenzial. Er hat das Beste aus mir herausgeholt und immer für einen starken Teamzusammenhalt gesorgt. Ich bin ihm für alles sehr dankbar – ohne ihn wäre meine leistungssportliche Karriere sicher anders verlaufen. Umso schöner ist es, dass es dieses Gedenkturnier gibt und auch unser Sportlöwen-Nachwuchs daran teilnehmen konnte.“

Auch sportlich zeigten die jungen Sportlöwen gute Leistungen. Die Kinder präsentierten sich engagiert auf der Matte und sammelten wertvolle Wettkampferfahrungen. Gerade für die jüngeren Altersklassen ist ein Turnier mit kurzer Anreise in der eigenen Stadt besonders angenehm und bietet einen idealen Einstieg in den Wettkampfbetrieb.

Gold

Malina Rose 

Leni Hamann 

Laura Mohr 

Emma Andersson 

Amira v. Wolffersdorff 

Maximilian Stocker 

Arthur Brätter 

Emil Haigis 

Alfred Schubert

Mark Gotgelf

Silber

Gabriel Ruge 

Martin Richter 

Edda Böhl 

Junis Schröder

Anuk Alsleben

Bronze

Mathilda Schrinner 

Petr Praulov 

Adrian Tiepolt 

Luan Porisch 

Jannes Hohmann

Max Butowicz

Sofi Sheldija

Verbandsliga-Auftakt für die Sportlöwen mit Dämpfer

Für die Männermannschaft der Leipziger Sportlöwen hat am Samstag die neue Saison in der Verbandsliga begonnen. Nachdem das Team im vergangenen Jahr den Aufstieg aus der Landesliga feiern konnte, wartet in der höheren Liga nun eine neue sportliche Herausforderung.

Der erste Kampftag führte die Sportlöwen zu Judo Holzhausen. Dort standen die ersten zwei Begegnungen auf dem Programm: Gegen den JV Ippon Rodewisch sowie gegen die Gastgeber von Judo Holzhausen. Beide Mannschaften gehören zu den etablierten Teams der Liga (in der letzten Saison belegten die Mannschaften Platz eins und zwei der Tabelle) und gelten als besonders stark besetzt.

In beiden Begegnungen mussten sich die Sportlöwen am Ende mit 1:6 geschlagen geben. Trotz der deutlichen Ergebnisse zeigten die Leipziger in mehreren Kämpfen engagierte Leistungen und sammelten wichtige Erfahrungen auf dem höheren Verbandsliga-Niveau.

Trainer Tobias Mathieu ordnete den Auftakt realistisch ein:

„Natürlich sind wir über den Ausgang etwas enttäuscht. Rodewisch und Holzhausen sind aber wahrscheinlich die zwei stärksten Teams der Liga.
Für uns war das erst einmal ein Dämpfer – in der Verbandsliga weht eben ein anderer Wind, als in der Landesliga. Jetzt gilt es, daraus zu lernen. Die nächsten Begegnungen wollen und müssen wir auf jeden Fall für uns entscheiden.“

Die nächste Gelegenheit dazu bietet sich bereits am 28. März beim kommenden Kampftag. Ein besonderes Highlight wartet dann am 23. Mai, wenn die Sportlöwen ihren Heimkampftag in Lindenau austragen.

Stahlpokal in Riesa: Sportlöwen setzen Ausrufezeichen

Der Stahlpokal in Riesa gehört seit vielen Jahren zu den bedeutendsten Turnieren im sächsischen Nachwuchsjudo. Das stark besetzte Event gilt zugleich als wichtiges Kaderkriterium und zieht regelmäßig leistungsstarke Vereine aus verschiedenen Regionen an. Entsprechend hoch ist das Niveau – wer hier erfolgreich sein will, muss sich in einem anspruchsvollen Feld behaupten.

Für die Leipziger Sportlöwen wurde der Wettkampftag zu einem echten Erfolg. In den Altersklassen U13 und U15 zeigten die Athletinnen und Athleten zahlreiche starke Kämpfe und konnten sich immer wieder gegen starke Konkurrenz durchsetzen. Am Ende standen beeindruckende 18 Medaillen sowie fünf fünfte Plätze zu Buche – ein herausragendes Gesamtergebnis für das Team.

Neben den Platzierungen überzeugten auch die gezeigten Inhalte auf der Matte. Viele Sportlerinnen und Sportler setzten technische Schwerpunkte aus dem Training erfolgreich im Wettkampf um und konnten wichtige persönliche Fortschritte zeigen.

Trainer Tobias Mathieu zog ein entsprechend positives Fazit:

„Es war insgesamt ein wirklich starker Wettkampftag für unser Team. Wir haben viele kleine, aber auch einige sehr große persönliche Erfolge gesehen. Besonders freut mich, dass nicht nur die Ergebnisse stimmen, sondern auch die technischen Inhalte, an denen wir in den letzten Wochen gearbeitet haben, immer besser umgesetzt werden. Mit dem Medaillenspiegel können wir natürlich sehr zufrieden sein – aber genauso wichtig ist die Entwicklung auf der Matte. In der Summe zeigt das, dass wir als Team auf einem guten Weg sind und uns stetig weiterentwickeln.“

Mit Blick auf die kommenden Wochen geht der Fokus nun bereits nach vorne: Für die U15 steht in der nächsten Woche das Bundessichtungsturnier in Berlin an, während sich die U13 auf die Bezirksmeisterschaften im April vorbereitet.

Gold

U13

Franz Schoor

Zita Eißner

Malina Rose

U15

Luis von Wolffersdorff

Friedrich Hammermüller

Elsa Nekwasil

Silber

U13

Oskar Laube

Theodor Kemmerich

Felix Böhl

Alma Dopleb

U15

Matheo Horn

Bronze

U13

Otto Schoor

Lucian Paul

U15

Magalie Galander

Hugo Salloum

Arthur Senior

Hugo Hartlich

Felix Voßler

Merseburger Frühjahrsturnier: Sportlöwen zeigen Fortschritte auf der Matte

Beim Merseburger Frühjahrsturnier gingen 25 Sportlöwen der Altersklassen U9, U11, U13 und U15 auf die Matte. Mit über 250 Teilnehmenden aus Mitteldeutschland sowie Vereinen aus Brandenburg und Hessen war das Turnier gut besucht und bot ein forderndes, aber gut passendes Wettkampfniveau. Die Veranstaltung war insgesamt sehr gut organisiert und bot besonders für junge Judoka gute Bedingungen, um Erfahrungen zu sammeln und das im Training Erarbeitete im Wettkampf umzusetzen.

Trainer Aaron Schneider zog ein positives Fazit, besonders mit Blick auf die jüngeren Jahrgänge:

„In der U9 und U11 haben wir wirklich super Kämpfe gesehen. Die Lernkurve der letzten Monate ist deutlich zu erkennen, die Kinder haben sich stark verbessert.“

In der U13 zeigte sich das Teilnehmendenfeld sehr anspruchsvoll. Viele Sportlöwen starten hier im ersten Jahr in der neuen Altersklasse und mussten sich erst an die höhere Wettkampfhärte und zusätzliche technische Möglichkeiten gewöhnen. Dennoch waren auch hier Fortschritte sichtbar.

„Einige haben sich in der U13 noch schwergetan, aber viele sind im ersten Jahr in dieser Altersklasse. Aber auch solche Turniere und Erfahrungen sind wichtig, besser mit der höheren Wettkampfhärte und anderen Techniken umzugehen. Auch hier sieht man deutliche Fortschritte“, so Aaron weiter.

In der U15 waren die Gewichtsklassen etwas kleiner besetzt. Trotzdem nutzten die Sportlöwen den Wettkampf gezielt als Lernplattform, um neue Inhalte auszuprobieren und weitere Wettkampfpraxis zu sammeln.

Gold

Jakob Orthgieß

Lennart Grunemann

Aljoscha Kling

Marinus Horn

Janek Kochan

Lena Flohrer

Silber

Pepe Leider

Bronze

Meta Sieber

Edgar Krug

Oleksandr Holub

Tamino Ebelt

Moritz Kaczmarczyk

Felix Nietz

Marleen Kunz

Ronja Dreiack

Makar Semenko

Timotheus Hoensch

Erfolgreicher Einstieg beim Newcomer Cup

Der Zerbster Newcomer Cup ist bewusst als Anfängerturnier konzipiert und richtet sich an Sportlerinnen und Sportler mit wenig Wettkampferfahrung. Genau diese Ausrichtung macht den besonderen Reiz des Turniers aus: Erste Erfahrungen sammeln, Sicherheit gewinnen und sich Schritt für Schritt an das Wettkampfgeschehen herantasten.

Mit fast 20 startenden Sportlöwen aus den Altersklassen U9 bis U18 war unser Verein breit aufgestellt. Einige bestritten dabei ihren ersten Wettkampf, andere wollten weitere Wettkampfroutine und -erfahrung sammeln.

„Klein, aber fein“ beschreibt die Veranstaltung dabei sehr passend. Überschaubare Teilnehmendenfelder, eine angenehme Atmosphäre und eine gute Organisation boten optimale Bedingungen für unsere Nachwuchsjudoka.

Alle Kämpferinnen und Kämpfer starteten im Poolsystem. Dadurch hatte jedes Kind mehrere Begegnungen auf der Matte – unabhängig vom Ausgang einzelner Kämpfe. Ein weiterer Motivationsfaktor: Am Ende durfte sich jede und jeder über eine Medaille freuen.

Besonders positiv fiel das gestaffelte Wiegen auf. So wurde der Ablauf entzerrt, Wartezeiten reduziert und für mehr Platz in der Halle gesorgt – ein durchdachtes Detail, das gerade für jüngere und unerfahrene Teilnehmende zu einem entspannten Wettkampftag beitrug.

Trainer Aaron Schneider ist mehr als zufrieden:

„Das war ein super Turnier zum Reinkommen. Die Organisation war toll, und dass alle eine Medaille bekommen, ist ein schöner Motivationsschub. Insgesamt haben unsere Kinder tolle Kämpfe gezeigt – das macht Lust auf die nächsten Wettkämpfe!“

Gold

Meta Sieber 2x

Linus Brauße

Jannes Hohmann

Aljoscha Kling 

Clara Sturm

Kolja Starke

Roman Shlemko

Jasmina Khadzhieva

Oleg Blaut

Silber

Enno Hürlimann

Bernhard Inhof

Medeia Nousch

Junis Schröder

Mark Jungmann

August Ismayr

Ares Beller

Bronze

Emil Walther

Oleksandr Holub

Junis Schröder

Clara Sturm

Starker Auftritt in Petersberg: Viermal Gold beim 25. Rauschenbergturnier

Direkt im Anschluss an das Winterlager ging es für die Sportlöwen zum 25. Petersberger Rauschenbergturnier. Am Samstag starteten die Altersklassen U11, U13 und U16 in ein stark besetztes Teilnehmerfeld. Das Turnier bot eine wichtige Standortbestimmung – sowohl zur Vorbereitung auf anstehende Meisterschaften als auch mit Blick auf überregionale Sichtungsturniere.

Das Teilnehmerfeld war hochklassig besetzt, entsprechend anspruchsvoll gestalteten sich die Begegnungen. Dennoch konnten die Sportlöwen insgesamt neun Medaillen – davon viermal Gold – erkämpfen. Drei fünfte Plätze runden das Top-Ergebnis ab.

Gerade für die U16 stand die erste Vorbereitung auf die kommenden Bundessichtungsturniere im April und Mai im Fokus. Die U13 nutzte das Turnier als wichtigen Testlauf für Bezirks- und Landesmeisterschaft sowie den Stahlpokal am 07.03. in Riesa. Auch die U11 stellte sich einem anspruchsvollen Feld mit Teilnehmenden unter anderem aus Wiesbaden, Bad Homburg und Thüringen. Für viele Sportlerinnen und Sportler war es eine wertvolle Gelegenheit, sich unter leicht veränderten Wettkampfbedingungen zu beweisen und weitere Erfahrung zu sammeln.

Die hessischen Jugendregeln sorgten für zusätzliche Herausforderungen: Sie sind in einigen Bereichen weniger restriktiv als in Sachsen, sodass Techniken erlaubt sind, die hier erst in höheren Altersklassen angewendet werden dürfen. Diese erweiterten Möglichkeiten verlangten taktische Anpassungen und sorgten für intensive Kämpfe.

Trainer Tobias Mathieu ordnet das Turnier ein:

„Unsere Judoka hatten sehr starke Gegnerinnen und Gegner. Durch die angepassten Regeln haben wir gemerkt, dass wir manche Inhalte – zum Beispiel Kontertechniken in der U13 – noch nicht intensiv genug behandelt haben. Da hatten wir an manchen Stellen noch zu kämpfen.
Trotzdem haben sich unsere Judoka sehr stark verkauft und viele persönliche Erfolge gefeiert. Und das alles nach einer harten Trainingslagerwoche!“

Gold

Edda Böhl

Malina Rose

Mark Gotgelf

Alfred Schubert

Silber

Julian Conti

Lucian Paul

Bronze

Oskar Laube

Felix Böhl

Luis v. Wolffersdorff

Wettkampftest nach intensiven Trainingstagen

Direkt im Anschluss an die beiden Ferienlager stand für viele Sportlöwen das Wolfener Judoturnier auf dem Programm – ein traditioneller Wettkampf, der seit vielen Jahren fest im Kalender verankert ist. Für viele unserer Judoka ist Wolfen eine der ersten Turnieradressen überhaupt. Kaum ein Sportlöwe, der nicht mindestens einmal dort auf der Matte gestanden hat.

Knapp 25 Judoka nutzten das Turnier als Gelegenheit, ihre im Winterlager neu erlernten und vertieften Techniken unter Wettkampfbedingungen auszuprobieren. Nach intensiven Trainingstagen war es ein echter Härtetest – körperlich wie mental.

Trotz der Belastung zeigten die Sportlöwen viele engagierte Auftritte und überzeugten mit mutigen Aktionen sowie sichtbaren technischen Fortschritten. Insgesamt stand ein gutes Mannschaftsergebnis zu Buche.

Trainer Aaron Schneider ordnete den Wettkampf realistisch ein:

„Wir haben viele schöne Kämpfe gesehen. Hier und da hat man gemerkt, dass die Belastung aus dem Trainingslager noch ganz schön in den Knochen steckt, aber die Kinder haben sich wirklich angestrengt“

So wurde das Turnier in Wolfen zu einem gelungenen Abschluss intensiver Ferientage – mit wichtigen Wettkampferfahrungen und wertvollen Erkenntnissen für die kommenden Aufgaben.

Gold

Jakob Orthgieß

Zora Conti

Luan Porisch

Silber

Pepe Leider

Lazare Viertel-Pinatel

Lena Flohrer

Sofi Sheldija

Katharina Meyer

Max Stocker

Arthur Brätter

Bronze

Lennart Grunemann

Jonas Rieger

Lucas Roulitt

Adrian Renger

U11 Wintercamp in Leipzig: Technik, Teamgeist und Takeshi’s Castle

Während die älteren Jahrgänge ihr Winterlager in Grünheide absolvierten, fand für unsere jüngeren Sportlerinnen und Sportler parallel das Winterlager in Leipzig statt.

Insgesamt nahmen 45 Kinder aus drei U11-Gruppen am Winterlager teil. Betreut wurden sie von einem fünfköpfigen Team – Tino Rose, Annett Böhm, Aaron Schneider, Helene Rose, Minea Brodowski – unterstützt durch weitere Trainerinnen und Trainer.

Sieben Trainingseinheiten mit klarem Technikfokus

Im Mittelpunkt standen sieben intensive Trainingseinheiten. Technisch arbeiteten die Kinder an einbeinigen Techniken, beidbeinigen Aushebetechniken sowie an Fegern und Fußwürfen. Durch viele Wiederholungen und wechselnde Partner konnten die Bewegungsabläufe gefestigt und neue Würfe erlernt werden.

Ergänzt wurde das Training durch abwechslungsreiche Ausflüge: In der Soccer World wurde gemeinsam gekickt, in der Sachsentherme geplantscht und im Jump House gesprungen. Die Mischung aus Anstrengung und Freizeit sorgte für Motivation und echte Trainingslagerstimmung. Das Mittagessen kam täglich zu uns in die Halle. Danke an unseren Partner Emil & Moritz!

Highlight: Übernachtung und „Takeshi’s Castle“

Ein besonderer Moment war der Donnerstagabend. Nach einem gemeinsamen Abendessen folgte ein Kinoabend in der Halle, bevor die Kinder ihre Schlafplätze direkt auf der Judomatte einrichteten. Für viele war es die erste Nacht in der Trainingshalle – ein echtes Erlebnis.

Die letzte Trainingseinheit am Freitag hatte es dann noch einmal in sich: In Anlehnung an die bekannte Spielshow „Takeshi’s Castle“ wurde ein Hindernisparcours aufgebaut. Zwei Teams traten gegeneinander an, mussten verschiedene Stationen überwinden und versuchten, sich gegenseitig mit Bällen „abzuwerfen“. Ein actionreicher Abschluss, bei dem Teamgeist, Schnelligkeit und jede Menge Spaß im Vordergrund standen.

Dass das Winterlager Eindruck hinterlassen hat, zeigen die Stimmen der Kinder:

Sofi: „Ich fand das Winterlager echt schön, und es hat viel Spaß gemacht. Jetzt kenne ich noch einen Wurf. Das Spiel am Ende des Winterlagers war besonders cool, genau so wie die Sachsentherme. Ich freue mich schon auf nächstes Jahr.“

Mark: „Am besten hat mir Spaghetti mit Bolognese geschmeckt. Und mir haben die neuen Würfe gefallen.“

Jakob: „Das Winterlager war richtig cool, aber auch anstrengend. Am besten hat mir gefallen, die Würfe zu erarbeiten, und die Ausflüge waren super!“

Zora: „Das Jump-house hat super Spass gemacht. Harai-Goshi und Ushi-Mata haben mir besonders Spaß gemacht.“

Das Feriencamp in Leipzig hat gezeigt: Technik lernen, gemeinsam Spaß haben, neue Erfahrungen sammeln – genau diese Mischung macht das U11 Wintercamp zu einem besonderen Erlebnis.

Winterlager in Grünheide: Mehr als nur Training!

Das Winterlager im KIEZ Grünheide (schon seit einigen Jahren unser Anlaufpunkt für das Trainingslager) für die Altersklassen U13 bis U18 verband genau diese Elemente. Mehrere intensive Judoeinheiten, Athletiktraining und Randori wechselten sich mit Freizeitaktivitäten und gemeinsamen Erlebnissen ab.

Im technischen Bereich lag der Fokus unter anderem auf Übergängen vom Stand in den Boden, Ne-waza-Inhalten, Umdrehern, Würgetechniken und Hebeln. Auch einbeinige Techniken wurden gezielt geschult. Für die Wettkämpferinnen und Wettkämpfer standen zudem spezifische Vorbereitungen auf anstehende Turniere im Mittelpunkt. Besonders fordernd war die Randori-Einheit mit intensiven Kampfrunden – ein echter Härtetest für Körper und Kopf.

Ergänzt wurde das Programm durch Athletikeinheiten, Bergläufe, koordinative Inhalte und abwechslungsreiche Frühsporteinheiten im Schnee. Staffelspiele, Leveltests und gruppendynamische Aufgaben sorgten für Motivation und Teamspirit.

Neben der sportlichen Belastung kam auch die Regeneration nicht zu kurz. Saunaeinheiten und bewusst eingeplante Erholungsphasen ermöglichten es den Sportlerinnen und Sportlern, die Trainingsreize gut zu verarbeiten. Freizeitangebote wie Bouldern, Fußball, Tischtennis, Eisstockschießen oder Pit Pat rundeten die Woche ab und stärkten den Zusammenhalt innerhalb der Trainingsgruppen.

Trainer Frederik zog ein positives Fazit:

„Es war ein sportlich intensives Trainingslager, bei dem auch die Freizeitaktivitäten nicht zu kurz kamen. Insgesamt war es eine sehr schöne, wenn auch anstrengende Woche.“

Auch bei den Kindern kam das Trainingslager (größtenteils) gut an. Sportler Elias fasst zusammen:

„Mir hat das Training viel Spaß gemacht, wir konnten nochmal ganz anders an die Techniken rangehen, uns Zeit für die kleinen Fehler nehmen und das dann im Randori gleich ausprobieren. Mir hat das Saunieren am besten gefallen, danach war die ganze Anstrengung schon wieder vergessen. Aber: Der Frühsport war nicht so meins, den können wir nächstes Jahr gern weg lassen!“

Trainingslager sind weit mehr als nur zusätzliche Trainingseinheiten. Sie bieten die Möglichkeit, Techniken zu vertiefen, Abläufe zu festigen und durch mehrere Einheiten am Tag spürbare Entwicklungsschritte zu machen. Gleichzeitig stärken sie den Teamgeist, fördern Eigenverantwortung und schaffen gemeinsame Erlebnisse – gerade in den Ferien ein wichtiger Baustein für Motivation und Zusammenhalt.

Das Winterlager in Grünheide zeigt einmal mehr, wie wertvoll solche gemeinsamen Wochen für die sportliche und persönliche Entwicklung sind. Intensive Trainingstage, neue Impulse und viele gemeinsame Momente bilden eine starke Basis für die kommenden Wettkämpfe.

Sportlöwen auf Kurs – Letzte Hürde vor der DEM gemeistert

Die Mitteldeutsche Meisterschaft U18 ist die letzte Qualifikationsstufe vor der Deutschen Meisterschaft (DEM) – entsprechend hoch ist das sportliche Niveau. Trotz krankheitsbedingter Ausfälle reisten die Sportlöwen mit einem kleinen Team an und setzten ein deutliches Ausrufezeichen.

Vier Sportlöwen stellten sich der Konkurrenz aus mehreren Landesverbänden. In einem stark besetzten Teilnehmerfeld ging es nicht nur um Medaillen, sondern um die Standortbestimmung auf nationalem Niveau sowie ein Ticket zum Jahreshöhepunkt DEM.

Zwei Titel im Qualifikationsrennen

Nazar Hots und Hannes Schürer dominierten ihre Gewichtsklassen und sicherten sich jeweils verdient die Goldmedaille. Beide zeigten reifes, kontrolliertes Wettkampfverhalten und entschieden ihre Kämpfe souverän.

Hannes überzeugte besonders durch einen schnellen und technisch sauberen Übergang vom Stand in den Boden. Im Finale setzte er sich gegen einen Thüringer Leistungssportler durch und setzte damit ein starkes sportliches Ausrufezeichen.

Im Halbfinale traf Nazar auf Vereinskamerad Roman Pluhatyrov – ein intensives Duell auf hohem Niveau, das Nazar letztlich für sich entschied. Auch im Finale ließ er keinen Zweifel aufkommen und gewann nach rund einer Minute mit einem punktgenauen Uchi-mata. Roman belegte am Ende Platz fünf, Hordi Shuliakovskyi schied in einem engen Teilnehmerfeld aus.

Trainer Tobias Mathieu ordnete die Leistung klar ein:

„Unsere beiden Medaillengewinner waren sehr, sehr stark. Sie haben gezeigt, dass sie eindeutig die Besten ihrer Gewichtsklassen sind. Ich denke, beide haben klare Medaillenchancen bei der Deutschen Meisterschaft.“

Mit Blick auf die Deutsche Meisterschaft Ende Februar in Leipzig positionieren sich die Sportlöwen damit aussichtsreich. Die MDEM lieferte die Bestätigung: Die Form stimmt – jetzt richtet sich der Fokus auf das nationale Highlight.

Sichtungsturnier in Ingolstadt: U13 und U15 bestehen nationalen Härtetest

Beim Sichtungsturnier des Bayerischen Judoverbandes in Ingolstadt trafen die Leipziger Sportlöwen auf ein außergewöhnlich starkes Feld an Gegnerinnen und Gegnern. Bayern gilt seit Jahren als einer der leistungsstärksten Landesverbände im deutschen Judo – entsprechend hoch war die Qualität der startenden Vereine. Das Turnier bot ideale Bedingungen, um den eigenen Leistungsstand auf nationaler Ebene einzuordnen. Die große Teilnehmendenzahl sorgte für viele spannende Kämpfe und intensive Wettkampferfahrung.

U13: Geschlossene Mannschaftsleistung auf Top-Niveau

Der Wettkampf begann am Samstag mit den Kämpfen der U13. Von den Sportlöwen starteten vier Judoka. Alle vier erreichten am Ende einen Medaillenkampf – ein starkes Zeichen für die geschlossene Mannschaftsleistung. Die Ergebnisse unterstreichen, dass die Leipziger Nachwuchsarbeit auch im bundesweiten Vergleich konkurrenzfähig ist.

Trainer Tobias Mathieu zeigte sich entsprechend zufrieden:

„Ich bin sehr stolz auf die gezeigten Inhalte und die Ergebnisse. Wir haben einen starken Griffkampf gesehen, viele Techniken zur Gegenseite – genau die Schwerpunkte der letzten Trainingswochen. Die Resultate zeigen, dass wir in der U13 sehr viel richtig machen und auch auf nationaler Ebene mitreden können.“

U15: Starken Performance in starkem Teilnehmendenfeld

Am zweiten Wettkampftag präsentierte sich die U15 der Sportlöwen ebenfalls mehr als konkurrenzfähig. In einem leistungsstarken Feld konnten viele Kämpfe gewonnen und wichtige Erfahrungen gesammelt werden.

Besonders herausragend kämpfte Elsa Nekwasil: Sie gewann alle ihre Kämpfe souverän und entschied das Finale mit einer erfolgreichen Hebeltechnik für sich. Eine starke Leistung in einem hochklassigen Turnier.

Trainer Nico Mulitze zog ein positives Fazit:

„Ich bin glücklich und zufrieden. Besonders für Elsa habe ich mich gefreut, sie hat zum ersten mal im Wettkampf mit einer Hebeltechnik gewonnen und das sogar im Finale.
Aber auch die Anderen haben super gekämpft. Am Ende konnten alle mit einem Lächeln nach Hause fahren.“

Mit den Ergebnissen aus beiden Altersklassen setzen die Sportlöwen ein klares Signal für die Saison und nehmen wertvolle Erfahrungen aus einem hochklassigen nationalen Wettkampf mit.

Gold

Elsa Nekwasil

Silber

Julian Conti

Luis von Wolffersdorff

Bronze

Felix Böhl

Theodor Kemmerich

Magalie Galander

5. Platz

Elias Rose

Sportlöwen stellen neuen Landeskampfrichter

Kampfrichterinnen und Kampfrichter sind ein unverzichtbarer Bestandteil jedes Judo-Wettkampfs. Sie sorgen für faire Bedingungen auf der Matte, treffen schnelle und präzise Entscheidungen und tragen maßgeblich dazu bei, dass Turniere strukturiert und regelkonform ablaufen. Der Weg zur Landeslizenz ist entsprechend anspruchsvoll: Neben Regelkenntnis zählen praktische Erfahrung, sicheres Auftreten und die Fähigkeit, auch unter Druck ruhig und klar zu entscheiden.

Im Rahmen der Landesmeisterschaft nutzte Moritz Beck die Gelegenheit, seine Prüfung zur Landeslizenz abzulegen.

Sachliche Prüfung unter Wettkampfbedingungen

Die Prüfung fand direkt im laufenden Wettkampfbetrieb statt. Moritz leitete mehrere Kämpfe und wurde dabei hinsichtlich Regelanwendung, Positionierung und Entscheidungsfindung bewertet. Der Fokus lag auf sauberer Regelauslegung und einem sicheren Auftreten auf der Matte – zentrale Anforderungen für die Arbeit auf Landesebene.

„Ich bin froh, die Prüfung bestanden zu haben. Mein großes Ziel ist es, irgendwann Bundeskampfrichter zu werden, das war der erste Schritt auf dem Weg dahin“, sagt Moritz Beck.

Blick nach vorn

Mit der bestandenen Prüfung setzt Moritz Beck seinen Weg im Kampfrichterbereich konsequent fort. Die Landeslizenz eröffnet neue Einsatzmöglichkeiten auf höherem Wettkampfniveau und ist ein wichtiger Schritt in der weiteren Entwicklung.

Die Leipziger Sportlöwen gratulieren zur erfolgreichen Prüfung und wünschen weiterhin viel Erfolg für den kommenden Weg im Kampfrichterwesen.

Sportlöwen mit drei Podestplätzen bei der LEM U18/U21

Mit der Landesmeisterschaft U18 und U21 in Rammenau ging für die Leipziger Sportlöwen die nächste Stufe im Qualifikationssystem Richtung Deutsche Meisterschaft über die Bühne. Nach der erfolgreichen Bezirksmeisterschaft bedeutet die LEM den nächsten wichtigen Schritt: Nur wer sich hier behauptet, qualifiziert sich für die Mitteldeutsche Meisterschaft – und hält damit den Weg zur nationalen Ebene offen.

Mit acht Startenden – sieben in der U18 und einem Athleten in der U21 – stellten sich die Sportlöwen einem erwartungsgemäß hochklassigen Teilnehmerfeld. Auch zahlreiche Sportlerinnen und Sportler der sportbetonten Schulen waren vertreten, was das Niveau zusätzlich anhob.

Starkes Feld, wichtige Standortbestimmung

Die Kämpfe in Rammenau waren intensiv und taktisch geprägt. Trotz starker Konkurrenz gelang es den Sportlöwen, wichtige Siege für den weiteren Qualifikationsweg zu sammeln: Mit Emil Tischler, Hordii Shuliakovskyi und Nazar Hots belohnten sich drei unserer Starter mit Edelmetall und qualifizierten sich für die nächste Stufe auf dem Pfad zur DEM.

In zwei Wochen geht es bereits weiter: Bei der Mitteldeutschen Meisterschaft in Schmölln steht die nächste Bewährungsprobe an.

Einordnung durch Trainer Tobias Mathieu

„Wir befinden uns klar auf dem Weg zur Deutschen Meisterschaft und sind gespannt auf die MDEM. Inhaltlich haben wir noch Baustellen, vor allem im Griffkampf und in der Griffhärte. Das ist in dieser Altersklasse essenziell, wenn man das Kampfgeschehen bestimmen will.
Bei der Deutschen kommt mit Hannes Schürer noch ein zusätzlicher Sportlöwe ins Team. Wir bleiben gespannt!“

Gold

Silber

Nazar Hots

Bronze

Emil Tischler

Hordii Shuliakovskyi

Über 40 Sportlöwen in Saalfeld: Platz drei in der Gesamtwertung

Am Sonntag fand das Saalfelder Pokalturnier statt. Mit über 300 Teilnehmenden aus zahlreichen Vereinen war das Turnier stark besetzt. Die Leipziger Sportlöwen gingen mit mehr als 40 Athletinnen und Athleten an den Start und waren in den Altersklassen U10, U12 und U14 vertreten.

Das Teilnehmendenfeld war insgesamt sehr leistungsstark und forderte die jungen Sportlerinnen und Sportler über den gesamten Wettkampftag hinweg.

Besonderes Wettkampfformat bietet wertvolle Chancen

Eine Besonderheit des Turniers lag in der abweichenden Altersklasseneinteilung, die sich vom gewohnten Wettkampfsystem unterschied. Dadurch ergaben sich interessante Entwicklungsmöglichkeiten für viele Sportlöwen.

So konnten einige Kinder, die gerade in eine neue Altersklasse gewechselt waren, noch einmal als älterer Jahrgang antreten. Andere wiederum hatten die Möglichkeit, bereits erste Erfahrungen in der nächsthöheren Altersklasse zu sammeln – ohne direkt auf den jeweils ältesten Jahrgang zu treffen.

Gerade für die sportliche Entwicklung im Nachwuchsbereich bot dieses Format eine gute Gelegenheit, zusätzliche Wettkampferfahrung und Sicherheit zu gewinnen.

Langer Wettkampftag mit vielen starken Kämpfen

Trotz des langen Wettkampftages zeigten die Sportlöwen über alle Altersklassen hinweg großen Einsatz und Durchhaltevermögen. Viele Kämpfe waren intensiv geführt und boten zahlreiche positive Ansätze für die weitere Trainingsarbeit.

Auch wenn das Niveau insgesamt hoch war, konnten sich die Sportlöwen mit vielen Medaillen belohnen. In der Gesamtwertung erreichte der Verein am Ende einen starken 3. Platz.

Trainer Aaron Schneider zog ein positives Fazit:

„Für viele unserer Sportlerinnen und Sportler war es der erste Wettkampf im neuen Jahr. Insgesamt war das ein guter Start in die Saison. Trotz des langen Wettkampftages haben alle sehr gut durchgehalten und viele schöne Kämpfe gezeigt, auf die wir stolz sein können!“

Gold

Mark Gotgelf

Yevheni Yakovenko

Leni Hamann

Emma Kubatta

Henning Sängerlaub

Silber

Linda Kemmerich

Lena Reinhold

Amira v. Wolffersdorff

Lotta Bahsitta

Henry Salloum

Emil Haigis

Ferdinand Hammermüller

Juri Heinrich

Bronze

Luan Porisch

Damir Sychov

Carl Bergmann

Robert Möbius

Theodor Kemmerich

Kalle Kuhlmann

Alexander Weber

Amin Murtazaiev

Sparkassenpokal Jena: Starker Start ins Wettkampfjahr für die Sportlöwen

Der Jenaer Sparkassenpokal zählt seit Jahren zu den qualitativ und quantitativ hochwertigsten Turnieren im Nachwuchsbereich und ist zugleich ein wichtiges Kaderkriteriumsturnier. Entsprechend hoch ist das sportliche Niveau, wenn Judoka aus der gesamten Bundesrepublik aufeinandertreffen.

Für die Leipziger Sportlöwen markierte das Turnier einen frühen und anspruchsvollen Start ins Wettkampfjahr. Am Samstag gingen die Altersklassen U11 und U15 auf die Matte, am Sonntag folgten U13 und U18. Direkt im Anschluss rundete ein gemeinsames Trainingslager am Montag das intensive Wettkampfwochenende ab.

Bereits zum wiederholten Mal waren die Sportlöwen in allen Altersklassen vertreten – ein starkes Zeichen für die Breite, Kontinuität und Qualität der Vereinsarbeit.

U11: Aufregung, Lernen und erste Erfolge

Für die U11 war der Sparkassenpokal mit zehn startenden Sportlöwen der erste Wettkampf des Jahres. Die Aufregung war entsprechend groß, denn das Turnier ist traditionell hochkarätig besetzt und bringt Teilnehmende aus dem gesamten Bundesgebiet zusammen.

Trainerin Annett Böhm:

„Die Kinder waren sehr aufgeregt, was bei diesem starken Teilnehmerfeld völlig normal ist. Genau solche Turniere sind aber auch wichtig, um zu lernen, mit Druck umzugehen, sich zu konzentrieren und an sich zu glauben.“

Trotz der Aufregung konnten sich mehrere Sportlöwen mit guten Leistungen belohnen und wertvolle Erfahrungen sammeln.

U13: Ankommen in der neuen Altersklasse

Die U13 nutzte den Sparkassenpokal gezielt als Lernturnier. Für den jüngeren Jahrgang ging es darum, sich in der neuen Altersklasse zurechtzufinden, während der ältere Jahrgang den Wettkampf als Gradmesser für das kommende Jahr nutzte.

Trainer Tobias Mathieu:

„Für die Jüngeren stand das Ankommen in der neuen Altersklasse im Vordergrund, für die Älteren war es bereits ein guter Vergleich. Insgesamt gab es viele positive Ergebnisse und einen starken Start ins Wettkampfjahr.“

U15: Solider Jahresstart mit klaren Lernfeldern

In der U15 sicherten sich die Sportlöwen fünf Bronzemedaillen. Der Wettkampf diente vor allem dazu, den aktuellen Leistungsstand zu überprüfen und weitere Entwicklungsschritte abzuleiten.

Trainer Tobias Mathieu:

„Ich bin insgesamt zufrieden. Gerade bei den jüngeren Jahrgängen gibt es noch Dinge nachzubessern, speziell bei altersklassenspezifischen Regeln wie Hebeln oder dem Griff auf den Rücken. Trotzdem war es ein guter Start ins Turnierjahr.“

U18: Hochwertiger Trainingswettkampf mit Blick auf die DM

In der U18 gingen nur jene Sportlerinnen und Sportler an den Start, die nicht zeitgleich im Trainingslager eingebunden waren. Der Wettkampf diente gezielt als Vorbereitung auf die Deutschen Meisterschaften. Teilweise wurde auch in höheren Gewichtsklassen gekämpft.

Trainer Tobias Mathieu:

„Das waren sehr gute Begegnungen in einem starken Teilnehmerfeld. Zusammen mit der Bezirksmeisterschaft am Vortag war das ein intensiver und sehr sinnvoller Trainingswettkampf.“

Trainingslager als krönender Abschluss

Am Montag folgte der Abschluss des Wettkampfwochenendes mit einem gemeinsamen Trainingslager. In mehreren anspruchsvollen Einheiten arbeiteten die Sportlerinnen und Sportler intensiv an Technik, Athletik und Wettkampfpraxis.

Über 40 Sportlöwen aus allen vier Altersklassen stellten sich dieser Herausforderung. Das Trainingslager bildete einen starken Schlusspunkt eines intensiven Wochenendes und unterstrich den gelungenen Start ins Wettkampfjahr – mit klarer Lust auf mehr.

Gold

Silber

U11

Edda Böhl

Malina Rose

Alfred Schubert

U13

Lucian Paul

Bronze

U11

Lena Reinhold

Lotta Bahsitta

Jevhenii Yakovenko

U13

Zita Eißner

Felix Böhl

U15

Elsa Nekwasil

Lucian Paul

Luis von Wolffersdorff

Matteo Horn

Hugo Hartlich

9 Medaillen bei der BEM U18: Sportlöwen starten gelungen ins neue Wettkampfjahr

Die Bezirksmeisterschaft der Altersklasse U18 bildete für viele Nachwuchsjudoka der Leipziger Sportlöwen den ersten Wettkampf des Jahres – und zugleich für einige sogar den Einstieg in eine neue Altersklasse. Mit insgesamt 11 gestarteten Athletinnen und Athleten nutzte das Team die BEM gezielt als Standortbestimmung zum Saisonbeginn.

Erster Formtest mit Fokus auf Entwicklung

Gerade für viele Breitensportlerinnen und Breitensportler stand weniger das reine Ergebnis als vielmehr das Sammeln von Wettkampferfahrung im Vordergrund. Entsprechend war die Anspannung bei einigen deutlich spürbar – gleichzeitig aber auch die Motivation, Inhalte aus dem Training umzusetzen und sich der neuen Herausforderung U18 zu stellen.

Dass dies gut gelang, zeigt die Bilanz: 9 Medaillen bei 11 Starts sprechen für einen gelungenen Einstieg und eine solide Trainingsarbeit im Verein.

Gute Leistungen in einem sinnvollen Rahmen

Mit rund 70 Teilnehmenden war das Turnier insgesamt eher mittel bis schwächer besetzt, da sich viele Leistungssportler zeitgleich im Trainingslager befanden. Dennoch bot die Bezirksmeisterschaft einen wertvollen ersten Leistungstest, um Stärken sichtbar zu machen und individuelle Entwicklungsschwerpunkte für die kommenden Wochen abzuleiten.

Trainerin Maya Zippel zieht positives Fazit

Trainerin Maya Zippel zeigte sich insgesamt zufrieden mit dem Auftritt ihres Teams:

„Es war ein guter Einstieg ins Wettkampfjahr. Natürlich gibt es hier und da noch technische Dinge, an denen wir weiterarbeiten müssen. Aber gerade für die weniger erfahrenen Athletinnen und Athleten waren das sehr ordentliche Leistungen und wichtige Erfahrungen.“

Blick nach vorn

Die Bezirksmeisterschaft hat gezeigt: Die Sportlöwen sind auch in der U18 gut aufgestellt. Mit den gesammelten Eindrücken, klaren Trainingsansätzen und viel Motivation geht der Blick nun Richtung Landesmeisterschaft und die nächsten Wettkampfhöhepunkte der Saison.

Gold

Nazar Hots

Hordii Shuliakovskiy

Oskar Müller

Silber

Amelia Mikosch

Jasmina Khadzieva

Alba Koch

Bronze

Pele Dopleb

Emil Tischler

Kira Noeller

Gelungener Jahresabschluss: Sportlöwen-Jugend kämpft erfolgreich in Merseburg

Das Merseburger Nikolausturnier markierte in diesem Jahr das letzte Wettkampf-Event im Kalender der Judo-Jugend – und wie jedes Jahr nutzten die Leipziger Sportlöwen die Gelegenheit, mit einem großen und vielfältigen Team anzutreten. Von U9 über U11 und U13 bis hin zur U15 waren in nahezu allen Altersklassen Sportlöwen mit von der Partie. 

Gut organisiert und sportfreundlich gestaltet

Dank der gestaffelten Anreisezeiten und der insgesamt sehr guten Turnierorganisation starteten die jungen Judoka unter optimalen Bedingungen in ihren Wettkampftag. Das wirkte sich spürbar auf die Leistungen und die Konzentration aus – besonders für jene, die zum ersten Mal Turnierluft schnupperten.

Starkes Niveau und faire Rahmenbedingungen

Ein Teil der Gewichtsklassen war in diesem Jahr besonders stark besetzt, was das Turnier für viele Sportlerinnen und Sportler zu einer echten Bewährungsprobe machte. Gleichzeitig sorgte die Turnierstruktur für positive Rahmenbedingungen:
Die meisten Kategorien wurden in übersichtlichen 4er-Pools ausgetragen – eine faire Lösung, die jedem Kind mehrere Kämpfe und am Ende eine Medaille garantiert. Gerade für Wettkampfneulinge ein wertvoller Motivationsschub.

Erste Turniererfahrungen und Routinegewinne

Für einige junge Sportlöwen war es das erste Turnier ihrer Judolaufbahn. Andere wiederum nutzten den Wettkampf gezielt, um Routine zu sammeln, Techniken zu festigen und ihre Entwicklung weiter voranzutreiben. Die Mischung aus erfahrenen und neuen Athletinnen und Athleten sorgte für eine angenehme Athmosphäre

„Ein toller Jahresabschluss“ – Trainer Aaron Schneider zieht Fazit

„Das war ein richtig starker Jahresabschluss“, sagt Trainer Aaron Schneider zufrieden.
„Wir haben gute Leistungen und viele starke Kämpfe gesehen. Einige Gewichtsklassen waren extrem anspruchsvoll besetzt, aber unsere Sportlerinnen und Sportler haben sich überall super geschlagen. Weiter so im neuen Jahr!“

Ein süßer Abschluss für alle

Traditionell durfte zum Ende des Turniertages etwas nicht fehlen:
Die Nikolaus-Süßigkeitenverteilung, die jedes Jahr für leuchtende Augen sorgt und für die Kinder ein echtes Highlight bleibt – ein perfekter Abschluss eines langen, erfolgreichen Wettkampftages.

Gold

Jakob Orthgieß

Silber

Aljoscha Kling

Juri Schachtschabel

Timotheus Hoensch

Thore Kuhlmann

Pele Dopleb

Bronze

Bo Seidemann

Edgar Krug

Mark Jungmann

Felix Keicher

Lazare Viertel-Pinatel

Roman Shlemko