Erfolgreicher Einstieg beim Newcomer Cup

Der Zerbster Newcomer Cup ist bewusst als Anfängerturnier konzipiert und richtet sich an Sportlerinnen und Sportler mit wenig Wettkampferfahrung. Genau diese Ausrichtung macht den besonderen Reiz des Turniers aus: Erste Erfahrungen sammeln, Sicherheit gewinnen und sich Schritt für Schritt an das Wettkampfgeschehen herantasten.

Mit fast 20 startenden Sportlöwen aus den Altersklassen U9 bis U18 war unser Verein breit aufgestellt. Einige bestritten dabei ihren ersten Wettkampf, andere wollten weitere Wettkampfroutine und -erfahrung sammeln.

„Klein, aber fein“ beschreibt die Veranstaltung dabei sehr passend. Überschaubare Teilnehmendenfelder, eine angenehme Atmosphäre und eine gute Organisation boten optimale Bedingungen für unsere Nachwuchsjudoka.

Alle Kämpferinnen und Kämpfer starteten im Poolsystem. Dadurch hatte jedes Kind mehrere Begegnungen auf der Matte – unabhängig vom Ausgang einzelner Kämpfe. Ein weiterer Motivationsfaktor: Am Ende durfte sich jede und jeder über eine Medaille freuen.

Besonders positiv fiel das gestaffelte Wiegen auf. So wurde der Ablauf entzerrt, Wartezeiten reduziert und für mehr Platz in der Halle gesorgt – ein durchdachtes Detail, das gerade für jüngere und unerfahrene Teilnehmende zu einem entspannten Wettkampftag beitrug.

Trainer Aaron Schneider ist mehr als zufrieden:

„Das war ein super Turnier zum Reinkommen. Die Organisation war toll, und dass alle eine Medaille bekommen, ist ein schöner Motivationsschub. Insgesamt haben unsere Kinder tolle Kämpfe gezeigt – das macht Lust auf die nächsten Wettkämpfe!“

Gold

Meta Sieber 2x

Linus Brauße

Jannes Hohmann

Aljoscha Kling 

Clara Sturm

Kolja Starke

Roman Shlemko

Jasmina Khadzhieva

Oleg Blaut

Silber

Enno Hürlimann

Bernhard Inhof

Medeia Nousch

Junis Schröder

Mark Jungmann

August Ismayr

Ares Beller

Bronze

Emil Walther

Oleksandr Holub

Junis Schröder

Clara Sturm

Starker Auftritt in Petersberg: Viermal Gold beim 25. Rauschenbergturnier

Direkt im Anschluss an das Winterlager ging es für die Sportlöwen zum 25. Petersberger Rauschenbergturnier. Am Samstag starteten die Altersklassen U11, U13 und U16 in ein stark besetztes Teilnehmerfeld. Das Turnier bot eine wichtige Standortbestimmung – sowohl zur Vorbereitung auf anstehende Meisterschaften als auch mit Blick auf überregionale Sichtungsturniere.

Das Teilnehmerfeld war hochklassig besetzt, entsprechend anspruchsvoll gestalteten sich die Begegnungen. Dennoch konnten die Sportlöwen insgesamt neun Medaillen – davon viermal Gold – erkämpfen. Drei fünfte Plätze runden das Top-Ergebnis ab.

Gerade für die U16 stand die erste Vorbereitung auf die kommenden Bundessichtungsturniere im April und Mai im Fokus. Die U13 nutzte das Turnier als wichtigen Testlauf für Bezirks- und Landesmeisterschaft sowie den Stahlpokal am 07.03. in Riesa. Auch die U11 stellte sich einem anspruchsvollen Feld mit Teilnehmenden unter anderem aus Wiesbaden, Bad Homburg und Thüringen. Für viele Sportlerinnen und Sportler war es eine wertvolle Gelegenheit, sich unter leicht veränderten Wettkampfbedingungen zu beweisen und weitere Erfahrung zu sammeln.

Die hessischen Jugendregeln sorgten für zusätzliche Herausforderungen: Sie sind in einigen Bereichen weniger restriktiv als in Sachsen, sodass Techniken erlaubt sind, die hier erst in höheren Altersklassen angewendet werden dürfen. Diese erweiterten Möglichkeiten verlangten taktische Anpassungen und sorgten für intensive Kämpfe.

Trainer Tobias Mathieu ordnet das Turnier ein:

„Unsere Judoka hatten sehr starke Gegnerinnen und Gegner. Durch die angepassten Regeln haben wir gemerkt, dass wir manche Inhalte – zum Beispiel Kontertechniken in der U13 – noch nicht intensiv genug behandelt haben. Da hatten wir an manchen Stellen noch zu kämpfen.
Trotzdem haben sich unsere Judoka sehr stark verkauft und viele persönliche Erfolge gefeiert. Und das alles nach einer harten Trainingslagerwoche!“

Gold

Edda Böhl

Malina Rose

Mark Gotgelf

Alfred Schubert

Silber

Julian Conti

Lucian Paul

Bronze

Oskar Laube

Felix Böhl

Luis v. Wolffersdorff

Wettkampftest nach intensiven Trainingstagen

Direkt im Anschluss an die beiden Ferienlager stand für viele Sportlöwen das Wolfener Judoturnier auf dem Programm – ein traditioneller Wettkampf, der seit vielen Jahren fest im Kalender verankert ist. Für viele unserer Judoka ist Wolfen eine der ersten Turnieradressen überhaupt. Kaum ein Sportlöwe, der nicht mindestens einmal dort auf der Matte gestanden hat.

Knapp 25 Judoka nutzten das Turnier als Gelegenheit, ihre im Winterlager neu erlernten und vertieften Techniken unter Wettkampfbedingungen auszuprobieren. Nach intensiven Trainingstagen war es ein echter Härtetest – körperlich wie mental.

Trotz der Belastung zeigten die Sportlöwen viele engagierte Auftritte und überzeugten mit mutigen Aktionen sowie sichtbaren technischen Fortschritten. Insgesamt stand ein gutes Mannschaftsergebnis zu Buche.

Trainer Aaron Schneider ordnete den Wettkampf realistisch ein:

„Wir haben viele schöne Kämpfe gesehen. Hier und da hat man gemerkt, dass die Belastung aus dem Trainingslager noch ganz schön in den Knochen steckt, aber die Kinder haben sich wirklich angestrengt“

So wurde das Turnier in Wolfen zu einem gelungenen Abschluss intensiver Ferientage – mit wichtigen Wettkampferfahrungen und wertvollen Erkenntnissen für die kommenden Aufgaben.

Gold

Jakob Orthgieß

Zora Conti

Luan Porisch

Silber

Pepe Leider

Lazare Viertel-Pinatel

Lena Flohrer

Sofi Sheldija

Katharina Meyer

Max Stocker

Arthur Brätter

Bronze

Lennart Grunemann

Jonas Rieger

Lucas Roulitt

Adrian Renger

U11 Wintercamp in Leipzig: Technik, Teamgeist und Takeshi’s Castle

Während die älteren Jahrgänge ihr Winterlager in Grünheide absolvierten, fand für unsere jüngeren Sportlerinnen und Sportler parallel das Winterlager in Leipzig statt.

Insgesamt nahmen 45 Kinder aus drei U11-Gruppen am Winterlager teil. Betreut wurden sie von einem fünfköpfigen Team – Tino Rose, Annett Böhm, Aaron Schneider, Helene Rose, Minea Brodowski – unterstützt durch weitere Trainerinnen und Trainer.

Sieben Trainingseinheiten mit klarem Technikfokus

Im Mittelpunkt standen sieben intensive Trainingseinheiten. Technisch arbeiteten die Kinder an einbeinigen Techniken, beidbeinigen Aushebetechniken sowie an Fegern und Fußwürfen. Durch viele Wiederholungen und wechselnde Partner konnten die Bewegungsabläufe gefestigt und neue Würfe erlernt werden.

Ergänzt wurde das Training durch abwechslungsreiche Ausflüge: In der Soccer World wurde gemeinsam gekickt, in der Sachsentherme geplantscht und im Jump House gesprungen. Die Mischung aus Anstrengung und Freizeit sorgte für Motivation und echte Trainingslagerstimmung. Das Mittagessen kam täglich zu uns in die Halle. Danke an unseren Partner Emil & Moritz!

Highlight: Übernachtung und „Takeshi’s Castle“

Ein besonderer Moment war der Donnerstagabend. Nach einem gemeinsamen Abendessen folgte ein Kinoabend in der Halle, bevor die Kinder ihre Schlafplätze direkt auf der Judomatte einrichteten. Für viele war es die erste Nacht in der Trainingshalle – ein echtes Erlebnis.

Die letzte Trainingseinheit am Freitag hatte es dann noch einmal in sich: In Anlehnung an die bekannte Spielshow „Takeshi’s Castle“ wurde ein Hindernisparcours aufgebaut. Zwei Teams traten gegeneinander an, mussten verschiedene Stationen überwinden und versuchten, sich gegenseitig mit Bällen „abzuwerfen“. Ein actionreicher Abschluss, bei dem Teamgeist, Schnelligkeit und jede Menge Spaß im Vordergrund standen.

Dass das Winterlager Eindruck hinterlassen hat, zeigen die Stimmen der Kinder:

Sofi: „Ich fand das Winterlager echt schön, und es hat viel Spaß gemacht. Jetzt kenne ich noch einen Wurf. Das Spiel am Ende des Winterlagers war besonders cool, genau so wie die Sachsentherme. Ich freue mich schon auf nächstes Jahr.“

Mark: „Am besten hat mir Spaghetti mit Bolognese geschmeckt. Und mir haben die neuen Würfe gefallen.“

Jakob: „Das Winterlager war richtig cool, aber auch anstrengend. Am besten hat mir gefallen, die Würfe zu erarbeiten, und die Ausflüge waren super!“

Zora: „Das Jump-house hat super Spass gemacht. Harai-Goshi und Ushi-Mata haben mir besonders Spaß gemacht.“

Das Feriencamp in Leipzig hat gezeigt: Technik lernen, gemeinsam Spaß haben, neue Erfahrungen sammeln – genau diese Mischung macht das U11 Wintercamp zu einem besonderen Erlebnis.

Winterlager in Grünheide: Mehr als nur Training!

Das Winterlager im KIEZ Grünheide (schon seit einigen Jahren unser Anlaufpunkt für das Trainingslager) für die Altersklassen U13 bis U18 verband genau diese Elemente. Mehrere intensive Judoeinheiten, Athletiktraining und Randori wechselten sich mit Freizeitaktivitäten und gemeinsamen Erlebnissen ab.

Im technischen Bereich lag der Fokus unter anderem auf Übergängen vom Stand in den Boden, Ne-waza-Inhalten, Umdrehern, Würgetechniken und Hebeln. Auch einbeinige Techniken wurden gezielt geschult. Für die Wettkämpferinnen und Wettkämpfer standen zudem spezifische Vorbereitungen auf anstehende Turniere im Mittelpunkt. Besonders fordernd war die Randori-Einheit mit intensiven Kampfrunden – ein echter Härtetest für Körper und Kopf.

Ergänzt wurde das Programm durch Athletikeinheiten, Bergläufe, koordinative Inhalte und abwechslungsreiche Frühsporteinheiten im Schnee. Staffelspiele, Leveltests und gruppendynamische Aufgaben sorgten für Motivation und Teamspirit.

Neben der sportlichen Belastung kam auch die Regeneration nicht zu kurz. Saunaeinheiten und bewusst eingeplante Erholungsphasen ermöglichten es den Sportlerinnen und Sportlern, die Trainingsreize gut zu verarbeiten. Freizeitangebote wie Bouldern, Fußball, Tischtennis, Eisstockschießen oder Pit Pat rundeten die Woche ab und stärkten den Zusammenhalt innerhalb der Trainingsgruppen.

Trainer Frederik zog ein positives Fazit:

„Es war ein sportlich intensives Trainingslager, bei dem auch die Freizeitaktivitäten nicht zu kurz kamen. Insgesamt war es eine sehr schöne, wenn auch anstrengende Woche.“

Auch bei den Kindern kam das Trainingslager (größtenteils) gut an. Sportler Elias fasst zusammen:

„Mir hat das Training viel Spaß gemacht, wir konnten nochmal ganz anders an die Techniken rangehen, uns Zeit für die kleinen Fehler nehmen und das dann im Randori gleich ausprobieren. Mir hat das Saunieren am besten gefallen, danach war die ganze Anstrengung schon wieder vergessen. Aber: Der Frühsport war nicht so meins, den können wir nächstes Jahr gern weg lassen!“

Trainingslager sind weit mehr als nur zusätzliche Trainingseinheiten. Sie bieten die Möglichkeit, Techniken zu vertiefen, Abläufe zu festigen und durch mehrere Einheiten am Tag spürbare Entwicklungsschritte zu machen. Gleichzeitig stärken sie den Teamgeist, fördern Eigenverantwortung und schaffen gemeinsame Erlebnisse – gerade in den Ferien ein wichtiger Baustein für Motivation und Zusammenhalt.

Das Winterlager in Grünheide zeigt einmal mehr, wie wertvoll solche gemeinsamen Wochen für die sportliche und persönliche Entwicklung sind. Intensive Trainingstage, neue Impulse und viele gemeinsame Momente bilden eine starke Basis für die kommenden Wettkämpfe.

Sportlöwen auf Kurs – Letzte Hürde vor der DEM gemeistert

Die Mitteldeutsche Meisterschaft U18 ist die letzte Qualifikationsstufe vor der Deutschen Meisterschaft (DEM) – entsprechend hoch ist das sportliche Niveau. Trotz krankheitsbedingter Ausfälle reisten die Sportlöwen mit einem kleinen Team an und setzten ein deutliches Ausrufezeichen.

Vier Sportlöwen stellten sich der Konkurrenz aus mehreren Landesverbänden. In einem stark besetzten Teilnehmerfeld ging es nicht nur um Medaillen, sondern um die Standortbestimmung auf nationalem Niveau sowie ein Ticket zum Jahreshöhepunkt DEM.

Zwei Titel im Qualifikationsrennen

Nazar Hots und Hannes Schürer dominierten ihre Gewichtsklassen und sicherten sich jeweils verdient die Goldmedaille. Beide zeigten reifes, kontrolliertes Wettkampfverhalten und entschieden ihre Kämpfe souverän.

Hannes überzeugte besonders durch einen schnellen und technisch sauberen Übergang vom Stand in den Boden. Im Finale setzte er sich gegen einen Thüringer Leistungssportler durch und setzte damit ein starkes sportliches Ausrufezeichen.

Im Halbfinale traf Nazar auf Vereinskamerad Roman Pluhatyrov – ein intensives Duell auf hohem Niveau, das Nazar letztlich für sich entschied. Auch im Finale ließ er keinen Zweifel aufkommen und gewann nach rund einer Minute mit einem punktgenauen Uchi-mata. Roman belegte am Ende Platz fünf, Hordi Shuliakovskyi schied in einem engen Teilnehmerfeld aus.

Trainer Tobias Mathieu ordnete die Leistung klar ein:

„Unsere beiden Medaillengewinner waren sehr, sehr stark. Sie haben gezeigt, dass sie eindeutig die Besten ihrer Gewichtsklassen sind. Ich denke, beide haben klare Medaillenchancen bei der Deutschen Meisterschaft.“

Mit Blick auf die Deutsche Meisterschaft Ende Februar in Leipzig positionieren sich die Sportlöwen damit aussichtsreich. Die MDEM lieferte die Bestätigung: Die Form stimmt – jetzt richtet sich der Fokus auf das nationale Highlight.

Sichtungsturnier in Ingolstadt: U13 und U15 bestehen nationalen Härtetest

Beim Sichtungsturnier des Bayerischen Judoverbandes in Ingolstadt trafen die Leipziger Sportlöwen auf ein außergewöhnlich starkes Feld an Gegnerinnen und Gegnern. Bayern gilt seit Jahren als einer der leistungsstärksten Landesverbände im deutschen Judo – entsprechend hoch war die Qualität der startenden Vereine. Das Turnier bot ideale Bedingungen, um den eigenen Leistungsstand auf nationaler Ebene einzuordnen. Die große Teilnehmendenzahl sorgte für viele spannende Kämpfe und intensive Wettkampferfahrung.

U13: Geschlossene Mannschaftsleistung auf Top-Niveau

Der Wettkampf begann am Samstag mit den Kämpfen der U13. Von den Sportlöwen starteten vier Judoka. Alle vier erreichten am Ende einen Medaillenkampf – ein starkes Zeichen für die geschlossene Mannschaftsleistung. Die Ergebnisse unterstreichen, dass die Leipziger Nachwuchsarbeit auch im bundesweiten Vergleich konkurrenzfähig ist.

Trainer Tobias Mathieu zeigte sich entsprechend zufrieden:

„Ich bin sehr stolz auf die gezeigten Inhalte und die Ergebnisse. Wir haben einen starken Griffkampf gesehen, viele Techniken zur Gegenseite – genau die Schwerpunkte der letzten Trainingswochen. Die Resultate zeigen, dass wir in der U13 sehr viel richtig machen und auch auf nationaler Ebene mitreden können.“

U15: Starken Performance in starkem Teilnehmendenfeld

Am zweiten Wettkampftag präsentierte sich die U15 der Sportlöwen ebenfalls mehr als konkurrenzfähig. In einem leistungsstarken Feld konnten viele Kämpfe gewonnen und wichtige Erfahrungen gesammelt werden.

Besonders herausragend kämpfte Elsa Nekwasil: Sie gewann alle ihre Kämpfe souverän und entschied das Finale mit einer erfolgreichen Hebeltechnik für sich. Eine starke Leistung in einem hochklassigen Turnier.

Trainer Nico Mulitze zog ein positives Fazit:

„Ich bin glücklich und zufrieden. Besonders für Elsa habe ich mich gefreut, sie hat zum ersten mal im Wettkampf mit einer Hebeltechnik gewonnen und das sogar im Finale.
Aber auch die Anderen haben super gekämpft. Am Ende konnten alle mit einem Lächeln nach Hause fahren.“

Mit den Ergebnissen aus beiden Altersklassen setzen die Sportlöwen ein klares Signal für die Saison und nehmen wertvolle Erfahrungen aus einem hochklassigen nationalen Wettkampf mit.

Gold

Elsa Nekwasil

Silber

Julian Conti

Luis von Wolffersdorff

Bronze

Felix Böhl

Theodor Kemmerich

Magalie Galander

5. Platz

Elias Rose

Sportlöwen stellen neuen Landeskampfrichter

Kampfrichterinnen und Kampfrichter sind ein unverzichtbarer Bestandteil jedes Judo-Wettkampfs. Sie sorgen für faire Bedingungen auf der Matte, treffen schnelle und präzise Entscheidungen und tragen maßgeblich dazu bei, dass Turniere strukturiert und regelkonform ablaufen. Der Weg zur Landeslizenz ist entsprechend anspruchsvoll: Neben Regelkenntnis zählen praktische Erfahrung, sicheres Auftreten und die Fähigkeit, auch unter Druck ruhig und klar zu entscheiden.

Im Rahmen der Landesmeisterschaft nutzte Moritz Beck die Gelegenheit, seine Prüfung zur Landeslizenz abzulegen.

Sachliche Prüfung unter Wettkampfbedingungen

Die Prüfung fand direkt im laufenden Wettkampfbetrieb statt. Moritz leitete mehrere Kämpfe und wurde dabei hinsichtlich Regelanwendung, Positionierung und Entscheidungsfindung bewertet. Der Fokus lag auf sauberer Regelauslegung und einem sicheren Auftreten auf der Matte – zentrale Anforderungen für die Arbeit auf Landesebene.

„Ich bin froh, die Prüfung bestanden zu haben. Mein großes Ziel ist es, irgendwann Bundeskampfrichter zu werden, das war der erste Schritt auf dem Weg dahin“, sagt Moritz Beck.

Blick nach vorn

Mit der bestandenen Prüfung setzt Moritz Beck seinen Weg im Kampfrichterbereich konsequent fort. Die Landeslizenz eröffnet neue Einsatzmöglichkeiten auf höherem Wettkampfniveau und ist ein wichtiger Schritt in der weiteren Entwicklung.

Die Leipziger Sportlöwen gratulieren zur erfolgreichen Prüfung und wünschen weiterhin viel Erfolg für den kommenden Weg im Kampfrichterwesen.

Sportlöwen mit drei Podestplätzen bei der LEM U18/U21

Mit der Landesmeisterschaft U18 und U21 in Rammenau ging für die Leipziger Sportlöwen die nächste Stufe im Qualifikationssystem Richtung Deutsche Meisterschaft über die Bühne. Nach der erfolgreichen Bezirksmeisterschaft bedeutet die LEM den nächsten wichtigen Schritt: Nur wer sich hier behauptet, qualifiziert sich für die Mitteldeutsche Meisterschaft – und hält damit den Weg zur nationalen Ebene offen.

Mit acht Startenden – sieben in der U18 und einem Athleten in der U21 – stellten sich die Sportlöwen einem erwartungsgemäß hochklassigen Teilnehmerfeld. Auch zahlreiche Sportlerinnen und Sportler der sportbetonten Schulen waren vertreten, was das Niveau zusätzlich anhob.

Starkes Feld, wichtige Standortbestimmung

Die Kämpfe in Rammenau waren intensiv und taktisch geprägt. Trotz starker Konkurrenz gelang es den Sportlöwen, wichtige Siege für den weiteren Qualifikationsweg zu sammeln: Mit Emil Tischler, Hordii Shuliakovskyi und Nazar Hots belohnten sich drei unserer Starter mit Edelmetall und qualifizierten sich für die nächste Stufe auf dem Pfad zur DEM.

In zwei Wochen geht es bereits weiter: Bei der Mitteldeutschen Meisterschaft in Schmölln steht die nächste Bewährungsprobe an.

Einordnung durch Trainer Tobias Mathieu

„Wir befinden uns klar auf dem Weg zur Deutschen Meisterschaft und sind gespannt auf die MDEM. Inhaltlich haben wir noch Baustellen, vor allem im Griffkampf und in der Griffhärte. Das ist in dieser Altersklasse essenziell, wenn man das Kampfgeschehen bestimmen will.
Bei der Deutschen kommt mit Hannes Schürer noch ein zusätzlicher Sportlöwe ins Team. Wir bleiben gespannt!“

Gold

Silber

Nazar Hots

Bronze

Emil Tischler

Hordii Shuliakovskyi

Über 40 Sportlöwen in Saalfeld: Platz drei in der Gesamtwertung

Am Sonntag fand das Saalfelder Pokalturnier statt. Mit über 300 Teilnehmenden aus zahlreichen Vereinen war das Turnier stark besetzt. Die Leipziger Sportlöwen gingen mit mehr als 40 Athletinnen und Athleten an den Start und waren in den Altersklassen U10, U12 und U14 vertreten.

Das Teilnehmendenfeld war insgesamt sehr leistungsstark und forderte die jungen Sportlerinnen und Sportler über den gesamten Wettkampftag hinweg.

Besonderes Wettkampfformat bietet wertvolle Chancen

Eine Besonderheit des Turniers lag in der abweichenden Altersklasseneinteilung, die sich vom gewohnten Wettkampfsystem unterschied. Dadurch ergaben sich interessante Entwicklungsmöglichkeiten für viele Sportlöwen.

So konnten einige Kinder, die gerade in eine neue Altersklasse gewechselt waren, noch einmal als älterer Jahrgang antreten. Andere wiederum hatten die Möglichkeit, bereits erste Erfahrungen in der nächsthöheren Altersklasse zu sammeln – ohne direkt auf den jeweils ältesten Jahrgang zu treffen.

Gerade für die sportliche Entwicklung im Nachwuchsbereich bot dieses Format eine gute Gelegenheit, zusätzliche Wettkampferfahrung und Sicherheit zu gewinnen.

Langer Wettkampftag mit vielen starken Kämpfen

Trotz des langen Wettkampftages zeigten die Sportlöwen über alle Altersklassen hinweg großen Einsatz und Durchhaltevermögen. Viele Kämpfe waren intensiv geführt und boten zahlreiche positive Ansätze für die weitere Trainingsarbeit.

Auch wenn das Niveau insgesamt hoch war, konnten sich die Sportlöwen mit vielen Medaillen belohnen. In der Gesamtwertung erreichte der Verein am Ende einen starken 3. Platz.

Trainer Aaron Schneider zog ein positives Fazit:

„Für viele unserer Sportlerinnen und Sportler war es der erste Wettkampf im neuen Jahr. Insgesamt war das ein guter Start in die Saison. Trotz des langen Wettkampftages haben alle sehr gut durchgehalten und viele schöne Kämpfe gezeigt, auf die wir stolz sein können!“

Gold

Mark Gotgelf

Yevheni Yakovenko

Leni Hamann

Emma Kubatta

Henning Sängerlaub

Silber

Linda Kemmerich

Lena Reinhold

Amira v. Wolffersdorff

Lotta Bahsitta

Henry Salloum

Emil Haigis

Ferdinand Hammermüller

Juri Heinrich

Bronze

Luan Porisch

Damir Sychov

Carl Bergmann

Robert Möbius

Theodor Kemmerich

Kalle Kuhlmann

Alexander Weber

Amin Murtazaiev

Sparkassenpokal Jena: Starker Start ins Wettkampfjahr für die Sportlöwen

Der Jenaer Sparkassenpokal zählt seit Jahren zu den qualitativ und quantitativ hochwertigsten Turnieren im Nachwuchsbereich und ist zugleich ein wichtiges Kaderkriteriumsturnier. Entsprechend hoch ist das sportliche Niveau, wenn Judoka aus der gesamten Bundesrepublik aufeinandertreffen.

Für die Leipziger Sportlöwen markierte das Turnier einen frühen und anspruchsvollen Start ins Wettkampfjahr. Am Samstag gingen die Altersklassen U11 und U15 auf die Matte, am Sonntag folgten U13 und U18. Direkt im Anschluss rundete ein gemeinsames Trainingslager am Montag das intensive Wettkampfwochenende ab.

Bereits zum wiederholten Mal waren die Sportlöwen in allen Altersklassen vertreten – ein starkes Zeichen für die Breite, Kontinuität und Qualität der Vereinsarbeit.

U11: Aufregung, Lernen und erste Erfolge

Für die U11 war der Sparkassenpokal mit zehn startenden Sportlöwen der erste Wettkampf des Jahres. Die Aufregung war entsprechend groß, denn das Turnier ist traditionell hochkarätig besetzt und bringt Teilnehmende aus dem gesamten Bundesgebiet zusammen.

Trainerin Annett Böhm:

„Die Kinder waren sehr aufgeregt, was bei diesem starken Teilnehmerfeld völlig normal ist. Genau solche Turniere sind aber auch wichtig, um zu lernen, mit Druck umzugehen, sich zu konzentrieren und an sich zu glauben.“

Trotz der Aufregung konnten sich mehrere Sportlöwen mit guten Leistungen belohnen und wertvolle Erfahrungen sammeln.

U13: Ankommen in der neuen Altersklasse

Die U13 nutzte den Sparkassenpokal gezielt als Lernturnier. Für den jüngeren Jahrgang ging es darum, sich in der neuen Altersklasse zurechtzufinden, während der ältere Jahrgang den Wettkampf als Gradmesser für das kommende Jahr nutzte.

Trainer Tobias Mathieu:

„Für die Jüngeren stand das Ankommen in der neuen Altersklasse im Vordergrund, für die Älteren war es bereits ein guter Vergleich. Insgesamt gab es viele positive Ergebnisse und einen starken Start ins Wettkampfjahr.“

U15: Solider Jahresstart mit klaren Lernfeldern

In der U15 sicherten sich die Sportlöwen fünf Bronzemedaillen. Der Wettkampf diente vor allem dazu, den aktuellen Leistungsstand zu überprüfen und weitere Entwicklungsschritte abzuleiten.

Trainer Tobias Mathieu:

„Ich bin insgesamt zufrieden. Gerade bei den jüngeren Jahrgängen gibt es noch Dinge nachzubessern, speziell bei altersklassenspezifischen Regeln wie Hebeln oder dem Griff auf den Rücken. Trotzdem war es ein guter Start ins Turnierjahr.“

U18: Hochwertiger Trainingswettkampf mit Blick auf die DM

In der U18 gingen nur jene Sportlerinnen und Sportler an den Start, die nicht zeitgleich im Trainingslager eingebunden waren. Der Wettkampf diente gezielt als Vorbereitung auf die Deutschen Meisterschaften. Teilweise wurde auch in höheren Gewichtsklassen gekämpft.

Trainer Tobias Mathieu:

„Das waren sehr gute Begegnungen in einem starken Teilnehmerfeld. Zusammen mit der Bezirksmeisterschaft am Vortag war das ein intensiver und sehr sinnvoller Trainingswettkampf.“

Trainingslager als krönender Abschluss

Am Montag folgte der Abschluss des Wettkampfwochenendes mit einem gemeinsamen Trainingslager. In mehreren anspruchsvollen Einheiten arbeiteten die Sportlerinnen und Sportler intensiv an Technik, Athletik und Wettkampfpraxis.

Über 40 Sportlöwen aus allen vier Altersklassen stellten sich dieser Herausforderung. Das Trainingslager bildete einen starken Schlusspunkt eines intensiven Wochenendes und unterstrich den gelungenen Start ins Wettkampfjahr – mit klarer Lust auf mehr.

Gold

Silber

U11

Edda Böhl

Malina Rose

Alfred Schubert

U13

Lucian Paul

Bronze

U11

Lena Reinhold

Lotta Bahsitta

Jevhenii Yakovenko

U13

Zita Eißner

Felix Böhl

U15

Elsa Nekwasil

Lucian Paul

Luis von Wolffersdorff

Matteo Horn

Hugo Hartlich

9 Medaillen bei der BEM U18: Sportlöwen starten gelungen ins neue Wettkampfjahr

Die Bezirksmeisterschaft der Altersklasse U18 bildete für viele Nachwuchsjudoka der Leipziger Sportlöwen den ersten Wettkampf des Jahres – und zugleich für einige sogar den Einstieg in eine neue Altersklasse. Mit insgesamt 11 gestarteten Athletinnen und Athleten nutzte das Team die BEM gezielt als Standortbestimmung zum Saisonbeginn.

Erster Formtest mit Fokus auf Entwicklung

Gerade für viele Breitensportlerinnen und Breitensportler stand weniger das reine Ergebnis als vielmehr das Sammeln von Wettkampferfahrung im Vordergrund. Entsprechend war die Anspannung bei einigen deutlich spürbar – gleichzeitig aber auch die Motivation, Inhalte aus dem Training umzusetzen und sich der neuen Herausforderung U18 zu stellen.

Dass dies gut gelang, zeigt die Bilanz: 9 Medaillen bei 11 Starts sprechen für einen gelungenen Einstieg und eine solide Trainingsarbeit im Verein.

Gute Leistungen in einem sinnvollen Rahmen

Mit rund 70 Teilnehmenden war das Turnier insgesamt eher mittel bis schwächer besetzt, da sich viele Leistungssportler zeitgleich im Trainingslager befanden. Dennoch bot die Bezirksmeisterschaft einen wertvollen ersten Leistungstest, um Stärken sichtbar zu machen und individuelle Entwicklungsschwerpunkte für die kommenden Wochen abzuleiten.

Trainerin Maya Zippel zieht positives Fazit

Trainerin Maya Zippel zeigte sich insgesamt zufrieden mit dem Auftritt ihres Teams:

„Es war ein guter Einstieg ins Wettkampfjahr. Natürlich gibt es hier und da noch technische Dinge, an denen wir weiterarbeiten müssen. Aber gerade für die weniger erfahrenen Athletinnen und Athleten waren das sehr ordentliche Leistungen und wichtige Erfahrungen.“

Blick nach vorn

Die Bezirksmeisterschaft hat gezeigt: Die Sportlöwen sind auch in der U18 gut aufgestellt. Mit den gesammelten Eindrücken, klaren Trainingsansätzen und viel Motivation geht der Blick nun Richtung Landesmeisterschaft und die nächsten Wettkampfhöhepunkte der Saison.

Gold

Nazar Hots

Hordii Shuliakovskiy

Oskar Müller

Silber

Amelia Mikosch

Jasmina Khadzieva

Alba Koch

Bronze

Pele Dopleb

Emil Tischler

Kira Noeller

Gelungener Jahresabschluss: Sportlöwen-Jugend kämpft erfolgreich in Merseburg

Das Merseburger Nikolausturnier markierte in diesem Jahr das letzte Wettkampf-Event im Kalender der Judo-Jugend – und wie jedes Jahr nutzten die Leipziger Sportlöwen die Gelegenheit, mit einem großen und vielfältigen Team anzutreten. Von U9 über U11 und U13 bis hin zur U15 waren in nahezu allen Altersklassen Sportlöwen mit von der Partie. 

Gut organisiert und sportfreundlich gestaltet

Dank der gestaffelten Anreisezeiten und der insgesamt sehr guten Turnierorganisation starteten die jungen Judoka unter optimalen Bedingungen in ihren Wettkampftag. Das wirkte sich spürbar auf die Leistungen und die Konzentration aus – besonders für jene, die zum ersten Mal Turnierluft schnupperten.

Starkes Niveau und faire Rahmenbedingungen

Ein Teil der Gewichtsklassen war in diesem Jahr besonders stark besetzt, was das Turnier für viele Sportlerinnen und Sportler zu einer echten Bewährungsprobe machte. Gleichzeitig sorgte die Turnierstruktur für positive Rahmenbedingungen:
Die meisten Kategorien wurden in übersichtlichen 4er-Pools ausgetragen – eine faire Lösung, die jedem Kind mehrere Kämpfe und am Ende eine Medaille garantiert. Gerade für Wettkampfneulinge ein wertvoller Motivationsschub.

Erste Turniererfahrungen und Routinegewinne

Für einige junge Sportlöwen war es das erste Turnier ihrer Judolaufbahn. Andere wiederum nutzten den Wettkampf gezielt, um Routine zu sammeln, Techniken zu festigen und ihre Entwicklung weiter voranzutreiben. Die Mischung aus erfahrenen und neuen Athletinnen und Athleten sorgte für eine angenehme Athmosphäre

„Ein toller Jahresabschluss“ – Trainer Aaron Schneider zieht Fazit

„Das war ein richtig starker Jahresabschluss“, sagt Trainer Aaron Schneider zufrieden.
„Wir haben gute Leistungen und viele starke Kämpfe gesehen. Einige Gewichtsklassen waren extrem anspruchsvoll besetzt, aber unsere Sportlerinnen und Sportler haben sich überall super geschlagen. Weiter so im neuen Jahr!“

Ein süßer Abschluss für alle

Traditionell durfte zum Ende des Turniertages etwas nicht fehlen:
Die Nikolaus-Süßigkeitenverteilung, die jedes Jahr für leuchtende Augen sorgt und für die Kinder ein echtes Highlight bleibt – ein perfekter Abschluss eines langen, erfolgreichen Wettkampftages.

Gold

Jakob Orthgieß

Silber

Aljoscha Kling

Juri Schachtschabel

Timotheus Hoensch

Thore Kuhlmann

Pele Dopleb

Bronze

Bo Seidemann

Edgar Krug

Mark Jungmann

Felix Keicher

Lazare Viertel-Pinatel

Roman Shlemko

JVS-Talentesichtung: Sportlöwen glänzen mit fünf Medaillen

Die Talentesichtung des Judoverbandes Sachsen (JVS) zählt zu den wichtigsten Bausteinen für junge Judoka, die den leistungsorientierten Weg einschlagen möchten. Bei dieser Sichtung zeigen Kinder und Jugendliche nicht nur ihre technischen Stärken – sie werden auch in den Bereichen Athletik, Koordination, und Beweglichkeit getestet. Die Ergebnisse der Sichtung spielen später eine zentrale Rolle bei der Vergabe der Sportgymnasium-Plätze.

Ein Blick hinter die Talentesichtung

Um ein umfassendes Bild der Nachwuchstalente zu erhalten, durchlaufen die Teilnehmenden mehrere Stationen aus den Bereichen Technik, Athletik und Koordination. Dazu gehören unter anderem:

  • Grundtechniken im Stand und Boden

  • Turnelemente wie Radschlag oder Handstand

  • Athletik- und Kraft-Tests wie Klimmzüge und Liegestütze

  • Beweglichkeitsmessungen

Diese Vielfalt zeigt Eltern wie Aktiven, wie umfassend im Judo gearbeitet wird – und welchen hohen Stellenwert eine ganzheitliche Ausbildung im Nachwuchsbereich einnimmt.

Sportlöwen beeindrucken mit starken Resultaten

Die Leipziger Sportlöwen gingen mit einer motivierten Gruppe an den Start – und präsentierten sich in bestechender Form. Mit drei Gold-, einer Silber- und einer Bronzemedaille gehörte der Verein zu den erfolgreichsten Teams des gesamten Sichtungstages.

„Unsere Athletinnen und Athleten haben heute gezeigt, wie viel Energie und Leidenschaft sie ins Training investieren“, sagt Trainer Tobias Mathieu. „Die Ergebnisse bestätigen nicht nur ihre Fortschritte, sondern auch die hohe Qualität unserer Nachwuchsarbeit.“

Ein Zeichen für die Zukunft

Für Eltern und Teilnehmende zeigt dieser Tag eindrucksvoll, wie professionell die Sportlöwen junge Talente begleiten und fördern. Gleichzeitig ist es ein klares Signal an den sächsischen Nachwuchsleistungssport:

Die Leipziger Sportlöwen bleiben eine verlässliche und leistungsstarke Adresse im Judo-Nachwuchsbereich.

Gold

Malina Rose

Elsa Nekwasil

Oskar Laube

Silber

Luis von Wolffersdorff

Bronze

Felix Böhl

Wartburgpokal: Sportlöwen behaupten sich bei starker Konkurrenz

Der Wartburgpokal gehört seit Jahren zu den festen Terminen im Judo-Kalender und richtet sich vor allem an ambitionierte Nachwuchsjudoka. Es zählt seit jeher zu den größten Turnieren der Region. Mit über 500 Teilnehmenden (in den Altersklassen U10, U13, U15, U18 sowie Männer/Frauen) und über 45 Vereinen aus mehr als 5 Bundesländern wurde das Turnier seinem Ruf auch dieses Jahr wieder mehr als gerecht.

Die Sportlöwen starteten mit einer kleinen aber motivierten Truppe in den Altersklassen U10 und U13. Trotz starker Konkurrenz und hoher Belastung überzeugten unsere Kämpferinnen und Kämpfer mit technisch vielseitigem und entschlossenem Judo.

Trainerin Annett Böhm fasst ihren Eindruck so zusammen: „Wir haben heute sehr starke Kämpfe gesehen, die Kinder haben sich technisch sehr vielseitig gezeigt. Dass bei diesem hohen Niveau so viele unserer Starterinnen und Starter eine Medaille gewinnen, spricht klar für ihre Leistung.“

Besonders gefreut habe sie sich über die Medaille von Mark Gotgelf, der in Ermangelung eines Gegners in einer höheren Gewichtsklasse antrat und sich trotzdem mit Bronze belohnen konnte.

Gold

Malina Rose

Edda Böhl

Silber

Lotta Bahsitta

Bronze

Mark Gotgelf

Alfred Schubert

Felix Böhl

Sportlöwen-U11 belegt Platz fünf beim Jenaer Mannschaftsturnier

Nach den Mannschaftsevents der U13, U15 und U18 durften Am Wochenende auch die jüngsten Sportlöwen Team-Wettkampfluft schnuppern. Beim traditionsreichen Mannschaftsturnier in Jena ging ein U11-Team der Sportlöwen an den Start. Das Turnier ist seit Jahren für seine tolle Organisation und den familiären Charakter bekannt – auch in diesem Jahr bot es beste Bedingungen für einen spannenden Wettkampftag.

Gekämpft wurde in den Gewichtsklassen -28, -32, -37, -42 und +42 kg im vorgepoolten K.o.-System. Im Poolverlauf erkämpfte sich das Sportlöwen-Team zwei Siege und musste zwei denkbar knappe Niederlagen hinnehmen. Damit belegten die Leipziger am Ende Platz drei im Pool und verpassten nur hauchdünn den Einzug ins Halbfinale. Im anschließenden Kampf um Platz fünf zeigten die Kinder noch einmal großen Teamgeist und sicherten sich mit einem 3:2-Erfolg einen starken fünften Platz.

Trainer Aaron Schneider zeigte sich sehr zufrieden mit dem Auftritt der Mannschaft:

„Das war ein tolles Turnier mit einer starken Truppe. Die Kämpfe waren extrem knapp, es hätte auch ganz anders ausgehen können. Genau das zeigt aber, dass wir auch im Jugendbereich vorne mit dabei sind. Wir freuen uns schon sehr auf die nächste Auflage.“

Für die jungen Sportlöwen war das Mannschaftsturnier in Jena nicht nur sportlich wertvoll, sondern auch ein besonderes Erlebnis im Team – mit Anfeuern, Mitfiebern und gemeinsamem Kämpfen für die Mannschaft.

 

Fortschritt sichtbar machen: 60 Sportlöwen schwitzen beim jährlichen Fitnesstest

Am Buß- und Bettag wurde bei den Leipziger Sportlöwen wieder geschwitzt: Rund 60 Judoka der U13 und U15 nahmen am jährlichen Fitnesstest teil – einem festen Bestandteil im Trainingsjahr und einem wichtigen Werkzeug für die Messung der sportlichen Entwicklung.

Der Test umfasst verschiedenste Bereiche der athletischen Grundausbildung: Kraftübungen, Beweglichkeitschecks, turnerische Elemente sowie allgemeine athletische Tests. Dabei geht es nicht um ein Ranking, sondern um die individuelle Standortbestimmung: Die Kinder können sehen, wie sie sich im Vergleich zum Vorjahr verbessert haben, und das Trainerteam erkennt, in welchen Bereichen die Trainingsschwerpunkte weiter angepasst werden können.

Trotz des Feiertags waren die Teilnehmenden hochmotiviert und zeigten starke Leistungen. Der Fitnesstest liefert jedes Jahr wertvolle Hinweise dafür, wie sich die Sportlerinnen und Sportler abseits von Wettkampfmatte und Judotechnik entwickeln – ein wichtiger Baustein für langfristigen Fortschritt.

Spannend bis zuletzt: Sportlöwenteam gewinnt die MDVMM

Bei der Mitteldeutschen Vereinsmannschaftsmeisterschaft (MDVMM) der U18 erlebten die Leipziger Sportlöwen einen echten Judo-Krimi. Neun Mannschaften gingen an den Start, um sich mit einem Podestplatz für die Deutsche Vereinsmannschaftsmeisterschaft zu qualifizieren.

Der Auftakt hätte dramatischer kaum sein können: Gegen den Judoclub Leipzig endete die Begegnung 3:3, sogar die Unterpunkte waren identisch. Der Entscheidungskampf ging an den JCL – auf dem Papier bedeutete das eigentlich den Gang in die Hoffnungsrunde. Doch ein glücklicher Umstand spielte dem Team Team in die Karten: Die Begegnung wurde aufgrund eines Regelverstoßes der Gegnermannschaft zu unseren Gunsten gewertet. Damit standen die Sportlöwen plötzlich im Halbfinale.

Dort wartete mit dem JC Jena ein starkes und taktisch cleveres Team. Doch die Truppe ließ sich nicht beirren, drehten in den entscheidenden Momenten auf und sicherten sich mit einem 4:2 den Finaleinzug.

Im Finale gegen Halle trafen zwei Mannschaften auf absoluter Augenhöhe aufeinander – eine Begegnung mit allem, was Judo ausmacht: Spannung, Führungswechsel, Emotionen. Am Ende behielten die Sportlöwen die Nerven und krönten sich verdient zum Mitteldeutschen Vereinsmeister.

Trainer Sebastian Hampel fasst den Tag zusammen:

„Das war ein wirklich denkwürdiger Tag mit Höhen und Tiefen. Nach der Auftaktniederlage hätte es auch ganz anders laufen können, aber die Jungs haben sich gegenseitig getragen und in jeder Begegnung gefightet. Die Atmosphäre bei diesen Teamevents ist einfach besonders – und heute hat sie uns bis ganz nach oben getragen.“

Mit dem Titel im Gepäck geht der Blick nun nach vorn: Am 30. November starten die Sportlöwen bei der Deutschen Vereinsmannschaftsmeisterschaft in Rüsselsheim – und wollen auch dort ein Wörtchen mitreden.

Fotos: Moritz Beck / moritz.shoots

U15-Sportlöwen holen Bronze bei Mixed-Teammeisterschaft

Bei der diesjährigen Mitteldeutschen Vereinsmannschaftsmeisterschaft der U15 traten die Leipziger Sportlöwen im Mixed-Team-Wettbewerb an – und mussten schon vor Beginn flexibel bleiben: Kurzfristige Ausfälle sorgten dafür, dass das Team einige Gewichtsklassen unbesetzt lassen, bzw. kurzfristigen Ersatz suchen musste. Trotzdem ging die Mannschaft geschlossen und motiviert an den Start.

In der ersten Begegnung wartete mit dem Judoclub Leipzig gleich ein extrem starkes Team. Die Sportlöwen unterlagen deutlich, sammelten aber wertvolle Erkenntnisse für die nächsten Kämpfe. Gegen Rodewisch wurde es anschließend richtig knapp – die Begegnung ging unglücklich verloren, obwohl viele Einzelkämpfe heiß umkämpft waren.
Im dritten Duell folgte dann der Befreiungsschlag: Gegen Freital zeigte das Team eine geschlossene Leistung und sicherte sich den ersten Sieg des Tages.

Mit diesem Rückenwind ging es ins Halbfinale gegen Chemnitz – ein Topteam der Region. Trotz mutiger Auftritte und großem Kampfgeist reichte es nicht für den Finaleinzug. Am Ende stand jedoch ein absolut verdienter dritter Platz und damit die Bronzemedaille.

Trainer Sebastian Hampel zeigte sich entsprechend zufrieden:

„Das Team hat heute wirklich großartig zusammengearbeitet und sich gegenseitig getragen. Jede und jeder hatte im Laufe des Tages einen starken Moment. Klar, mit den unbesetzten Gewichtsklassen und der starken Konkurrenz war nicht jeder Kampf zu gewinnen – aber die Mannschaft hat das Beste daraus gemacht. Bronze ist ein super Ergebnis und völlig verdient.“

 

Erfolgreicher Formcheck für 2026: Sportlöwen in Kamenz

Beim Challenge Cup in Kamenz waren die Sportlöwen mit einer kleinen, aber engagierten Delegation vertreten. Sportler aus der U13 und der U15 waren mit dabei – und lieferten in beiden Altersklassen starke Leistungen.

In der U13 gingen drei Athleten des Jahrgangs 2015 an den Start. Eigentlich noch in der U11 gelistet, darf der Jahrgang 2015 schon in der U13 starten – so soll schon einmal Erfahrung in der neuen Altersklasse gesammelt werden, um den regulären Wechsel im Januar angenehmer zu gestalten. Justus Princ erkämpfte sich einen starken zweiten Platz, doch auch die anderen beiden Starter zeigten viel Mut und gute Ansätze. Trainer Tobias Mathieu war zufrieden:

„Das war ein sehr guter Testwettkampf. Harte Kämpfe, aber immer machbare Aufgaben – genau das, was wir wollten. Die Jungs haben viel ausprobiert, viel gelernt und richtig gut durchgezogen. Die vielen U13-Wettkämpfe der letzten Monate zahlen sich aus.“

Die U13 blickt damit auf wichtige Aufgaben voraus: Im ersten Halbjahr 2026 warten die Landesmeisterschaft und der Sparkassenpokal – zwei anspruchsvolle Events, für die solche Vorbereitungsturniere Gold wert sind.

In der U15 traten Bruno Reitmann, Hugo Hartlich, Felix Voßler und Hamza Khalifa an. Bruno verlor zwar seinen Auftaktkampf, legte danach aber drei Ippon-Siege hin und holte Bronze. Hugo sicherte sich souverän Gold nach zwei klaren Erfolgen, genau wie Felix, der seinen Turniertag ebenfalls dominant gestaltete und ganz oben auf dem Treppchen landete. Hamza kämpfte mutig in einer höheren Gewichtsklasse, musste sich dort aber knapp geschlagen geben.

Trainer Sebastian Hampel zum Wettkampftag:

„Inhaltlich war das ein richtig guter Auftritt. Viele dominante Momente, viele klare Siege – die Entwicklung stimmt. Man sieht, dass die Jungs auf einem sehr guten Weg sind.“

Ein schöner Zusatzmoment: Mit Edwin Springer stand ein neu ausgebildeter Kampfrichter der Sportlöwen offiziell auf der Matte – ein weiteres Zeichen für die wachsende Struktur im Verein.

Gold

Felix Voßler

Hugo Hartlich

Silber

Justus Princ

Bronze

Bruno Reitmann