Randori-Premiere: Über 60 Judoka kämpfen bei der ersten offenen Sportlöwenmatte!

Am vergangenen Mittwoch fand erstmals die offene Sportlöwenmatte statt – ein gemeinsames Randori-Training für alle Vereine in und um Leipzig. Zur Premiere hatten sich der Judoclub Leipzig (JCL) und Randori Leipzig-West angemeldet – und das nicht zu knapp! Über 60 junge Judoka der Altersklasse U13 versammelten sich auf der Matte, um gemeinsam zu trainieren, sich auszutauschen und wertvolle Kampferfahrung zu sammeln.

Nach einer intensiven gemeinsamen Erwärmung wurde die Gruppe aufgeteilt, es folgten viele kräftezehrende Randorirunden. Besonders erfreulich: Auch einige motivierte Endjahrgänge der U11 nutzten die Gelegenheit, um in ihre zukünftige Altersklasse hineinzuschnuppern und wertvolle Erfahrungen zu sammeln.

Trainer Sebastian Hampel zeigte sich begeistert von der Premiere der offenen Sportlöwenmatte:

„Es ist einfach ein tolles Gefühl, so viele Judoka gemeinsam auf der Matte zu sehen und diese besondere Trainingsatmosphäre zu erleben. Für die jungen Athletinnen und Athleten ist es eine großartige Möglichkeit, sich mit neuen Gegnerinnen und Gegnern zu messen und weiterzuentwickeln, ohne dafür eine weite Reise auf sich nehmen zu müssen.
Umso schöner ist es, dass auch die anderen Vereine dieses Angebot so gut angenommen haben und wir gemeinsam ein intensives und lehrreiches Training gestalten konnten. Ich hoffe sehr, dass wir dieses Format in Zukunft regelmäßig anbieten können, denn der Mehrwert für alle Beteiligten ist enorm.“

Das gemeinsame Randoritraining findet immer am ersten Mittwoch im Monat statt. Die Termine für das Jahr 2025 sind auch im Kalender auf der Website des JVS zu finden.

Wintertrainingslager der Sportlöwen: Schweiß, Teamgeist und persönliche Erfolge

Seit vielen Jahren ist das Wintertrainingslager fester Bestandteil im Sportlöwen-Kalender. Eine Woche voller intensiver Trainingseinheiten, neuer Herausforderungen und gemeinsamer Erlebnisse. Auch in diesem Jahr machten sich die Altersklassen U13, U15 und U18 auf den Weg in das KIEZ Grünheide, um an ihren Techniken zu feilen, sich auszupowern und als Team zusammenzuwachsen.

Obwohl das Wetter in diesem Jahr eher grau und nass war, tat das der Motivation keinen Abbruch. Im Gegenteil: Von früh bis spät waren die jungen Judoka mit vollem Einsatz dabei. Jeden Morgen begann der Tag mit Frühsport – eine Herausforderung, die alle mit viel Ehrgeiz annahmen. Danach standen intensive Trainingseinheiten auf dem Programm, in denen sowohl technische Fertigkeiten als auch die Wettkampfhärte geschult wurden. Vor allem das Randori, also das freie Kämpfen, spielte eine große Rolle. Hier konnten die Athletinnen und Athleten ihr Können unter realistischen Bedingungen testen und wertvolle Erfahrungen sammeln.

Doch nicht nur auf der Judomatte ging es sportlich zu: Ein Badminton-Turnier und eine Einheit Pit-Pat (eine Mischung aus Minigolf und Billard) sorgten für Abwechslung und brachte einige ungeahnte Talente und jede Menge Ehrgeiz zum Vorschein. Zudem durfte auch die Regeneration nicht zu kurz kommen – nach schweißtreibenden Randori-Sessions war die Sauna ein willkommener Rückzugsort, um Körper und Geist zu entspannen.

Ein besonderes Highlight war der Besuch der Raumfahrtausstellung Morgenröthe. Hier konnten die jungen Sportlerinnen und Sportler einen Blick über den Tellerrand hinaus wagen und in die faszinierende Welt der Raumfahrt eintauchen.

Die Kombination aus Sport, Bildung und Teamgeist machte das Trainingslager auch in diesem Jahr zu einem vollen Erfolg.

Gürtelprüfungen als emotionaler Höhepunkt

Für einige Sportlerinnen und Sportler hatte die Woche eine ganz besondere Bedeutung: Zwei Gürtelprüfungen wurden erfolgreich abgelegt und die strahlenden Gesichter nach bestandener Prüfung sprachen Bände. Die kräftezehrende Vorbereitung hatte sich ausgezahlt und mit Stolz durften die jungen Judoka ihre neuen Gürtel in Empfang nehmen. Ein verdienter Lohn für Fleiß, Disziplin und Durchhaltevermögen.

Junges Trainerteam sorgt für reibungslosen Ablauf

Eine Besonderheit in diesem Jahr war das besonders junge Trainerteam, das das Trainingslager begleitete. Trotzdem lief die Zusammenarbeit reibungslos – die jungen Coaches ergänzten sich perfekt, brachten frischen Wind in die Einheiten und meisterten ihre Aufgaben mit viel Engagement und Teamgeist.

Trainer Christoph Paul zeigte sich rundum zufrieden:

„Es ist immer wieder beeindruckend zu sehen, mit wie viel Begeisterung die Kinder dabei sind. Auch in diesem Jahr haben sie großartige Fortschritte gemacht und sich gegenseitig motiviert.
Besonders stolz bin ich auf unser junges Trainerteam. Die Mischung aus Erfahrung und frischer Energie hat perfekt funktioniert.
Das Trainingslager war ein voller Erfolg, und wir freuen uns jetzt schon auf das nächste Jahr!“

Leipziger Sportvereine gestalten die Zukunft des Sports

Am 5. März 2025 fand im Sportgymnasium Leipzig ein bedeutender Workshop zum Sportprogramm 2027–2037 der Stadt Leipzig statt. Eingeladen waren die größten Sportvereine der Stadt, darunter auch wir, die Leipziger Sportlöwen, mit unseren rund 700 Mitgliedern. Es erfüllt uns mit Stolz, an der Gestaltung der zukünftigen Sportlandschaft aktiv mitzuwirken.

Veranstaltet wurde der Workshop vom Stadtsportbund Leipzig (SSBL). Ziel war es, in mehreren Diskussionsrunden zentrale Themen und Herausforderungen für die kommenden Jahre zu identifizieren. Die Teilnehmenden wurden in vier Gruppen eingeteilt und erarbeiteten gemeinsam Vorschläge zu den folgenden Schwerpunkten:

  • Ehrenamt und Hauptamt
  • Sportstätteninfrastruktur
  • Sportförderung
  • Visionen für den Sport in Leipzig bis 2037

Gemeinsam für eine starke Sportlandschaft

Die Diskussionen zeigten schnell, dass viele Vereine mit ähnlichen Herausforderungen konfrontiert sind. Ein zentrales Thema war die angespannte Sporthallensituation: Die Nachfrage nach Trainingsmöglichkeiten übersteigt bei Weitem das Angebot.

Ein weiterer Schwerpunkt war der Wunsch nach einer effizienteren Verwaltung und weniger Bürokratie. Derzeit müssen sich Vereine mit zahlreichen verschiedenen Anlaufstellen auseinandersetzen – darunter das Schulamt, das Bauamt, das Amt für Sport oder das Gebäudemanagement. Die Forderung nach einem zentralen Ansprechpartner für Sportvereine fand breite Unterstützung.

Positiv hervorgehoben wurde, dass die finanzielle Förderung des Sports in Leipzig grundsätzlich gut aufgestellt ist. Dennoch gibt es klare Baustellen, die dringend angegangen werden müssen, um den organisierten Sport weiterzuentwickeln und optimale Rahmenbedingungen für Vereine zu schaffen.

Der nächste Schritt: Politik in die Pflicht nehmen

Die Ergebnisse des Workshops werden nun vom Stadtsportbund Leipzig strukturiert zusammengefasst und in einem Arbeitspapier festgehalten. Es gab den Vorschlag, dass die Vereine möglicherweise erneut in einer Umfrage die Priorisierung der Themen mitbestimmen können. Spätestens im dritten oder vierten Quartal 2025 sollen die erarbeiteten Vorschläge an die Stadt und die Politik übergeben werden – mit dem Ziel, dass sie in das zukünftige Sportprogramm der Stadt Leipzig einfließen.

Es ist das erste Mal, dass die Leipziger Vereine so aktiv in die Entwicklung des Sportprogramms eingebunden werden. Und das ist ein wichtiger Schritt! Die teilnehmenden Vereine repräsentieren insgesamt rund 25.000 Leipzigerinnen und Leipziger – eine Stimme, die nicht ignoriert werden sollte.

Wir als Leipziger Sportlöwen begrüßen diesen Prozess ausdrücklich und hoffen, dass viele der erarbeiteten Ideen und Vorschläge in die zukünftige Sportentwicklung der Stadt einfließen. Denn am Ende profitieren alle: die Vereine, ihre Mitglieder und die gesamte Sportlandschaft Leipzigs.

Alba Koch überzeugt mit starkem 7. Platz bei der Deutschen Meisterschaft

Am vergangenen Wochenende wurde Leipzig zum Schauplatz der Deutschen Meisterschaft (DEM) der U18 – ein Turnier, das die besten Nachwuchskämpfer Deutschlands auf die Matte bringt. Für die Leipziger Sportlöwen gingen Alba Koch und Anna Reitmann an den Start. Trotz ihres jungen Alters und der Herausforderung, erst in diesem Jahr in die neue Altersklasse gewechselt zu sein, zeigten beide Sportlerinnen beeindruckende Leistungen.

Alba Koch kämpfte sich mit einer Mischung aus Technik, Kampfgeist und unerschütterlicher Entschlossenheit bis auf Platz 7 vor – eine herausragende Leistung für ihre erste DEM in der U18! Drei souveräne Siege bestätigten ihr großes Potenzial, auch wenn sie sich in zwei Kämpfen geschlagen geben musste. Doch Alba ließ sich nicht unterkriegen und bewies, dass mit ihr in den kommenden Jahren zu rechnen ist.

Auch Anna Reitmann zeigte eine starke Performance und gewann drei ihrer Kämpfe. Am Ende belegte sie einen respektablen 9. Platz und sammelte wertvolle Erfahrungen auf höchstem Niveau.

Einziger Wermutstropfen: Hannes Schürer konnte verletzungsbedingt nicht antreten. Doch Trainer Sebastian Hampel zeigte sich dennoch hochzufrieden mit seinen Schützlingen:

„Das war eine grandiose Leistung! Alba und Anna sind wirklich an ihre Grenzen gegangen und haben gezeigt, was sie können. Besonders für Alba ist der 7. Platz ein starkes Zeichen. Sie hat bewiesen, dass sie auf nationaler Ebene mithalten kann – und das ist erst der Anfang!

Auch für Anna war es ein toller Wettkampf, und Hannes wird im nächsten Jahr seine Chance bekommen. Ich freue mich schon auf die nächste DEM – die Voraussetzungen sind auf jeden Fall sehr gut!“

Mit dieser beeindruckenden Vorstellung haben Alba und Anna bewiesen, dass die Leipziger Sportlöwen auch in der U18 auf nationaler Bühne ein Wörtchen mitzureden haben. Die Zukunft sieht vielversprechend aus!

Judo, Spaß und Teamgeist: Ein unvergessliches Trainingslager für unsere Nachwuchslöwen!

Diese Woche drehte sich für unsere jüngsten Sportlöwen alles um Judo, Teamgeist und jede Menge Spaß! 47 Kinder der Altersklassen U9 und U11 waren beim Trainingslager in Leipzig mit voller Begeisterung dabei. Von morgens bis nachmittags wurde fleißig trainiert, aber auch das Freizeitprogramm hatte einiges zu bieten.

In den täglichen Judoeinheiten konnten die Kinder gezielt an ihren Techniken feilen. Die jüngeren Judoka verbesserten ihre Bewegungen zur Gegenseite, während sich die Älteren auf einbeinige Würfe konzentrierten. Ein echtes Highlight war das Standtechniktraining, das von niemand Geringerem als der Olympia-Dritten Annett Böhm geleitet wurde! Sie ist nicht nur eine Top-Judoka, sondern auch Trainerin einer unserer drei U11-Gruppen – eine perfekte Gelegenheit, von den Besten zu lernen.

Natürlich durfte auch der Spaß nicht zu kurz kommen: Ob in der Sachsentherme, im Unikatum-Kindermuseum oder bei der Wahl zwischen Bowling und Minigolf – hier war für jeden etwas dabei. Ein großes Dankeschön geht an unseren Sponsor „Emil und Moritz“, der für ein leckeres gemeinsames Mittagessen sorgte und damit die kleinen Sportler optimal stärkte.

Zum Abschluss der Trainingswoche wartete noch ein echtes Highlight: Der „Takeshi’s Castle“-Hindernisparcours! Hier konnten die Kids noch einmal ihre Geschicklichkeit, Schnelligkeit und Teamfähigkeit unter Beweis stellen – und hatten dabei einen Riesenspaß.

Vereinspräsident Tino Rose war mehr als zufrieden:

„Es war ein fantastisches Trainingslager! Die Kinder waren hochmotiviert und haben sich super weiterentwickelt. Jetzt heißt es, das Gelernte am Samstag beim Turnier in Merseburg umzusetzen und mit vollem Einsatz auf die Matte zu gehen!“

Mit dieser starken Vorbereitung sind unsere jungen Sportlöwen bestens gerüstet und voller Vorfreude auf das Frühjahrsturnier in Merseburg. Wir drücken die Daumen!

Sechs Startende, sechs Medaillen – Testlauf für die BEM U13

Mitten in den Winterferien machten sich sechs Nachwuchsjudoka der Altersklasse U13 auf den Weg zum Wolfener Judoturnier. Trotz der Ferienpause und eines nicht besonders stark besetzten Teilnehmerfeldes bot das Turnier eine gute Gelegenheit, sich unter Wettkampfbedingungen weiterzuentwickeln – und das kurz vor der Bezirksmeisterschaft U13. Neben Vereinen aus Sachsen und Sachsen-Anhalt waren auch einige Judoka aus Brandenburg vor Ort, was für spannende Kämpfe sorgte.

Die Sportlöwen erkämpften sich sechs Medaillen: einmal Gold, einmal Silber und viermal Bronze. Besonders herausragend war der Turniersieg von Ada Tröbitz, die sich nach zwei gewonnenen Kämpfen den ersten Platz sicherte. Auch Edgar Thomser zeigte mit hohem Tempo und vielen Technikversuchen eine starke Leistung, wurde jedoch zweimal gekontert und landete auf Platz zwei.

Trainerin Maya Zippel zog ein gemischtes Fazit zum Turnier:

„Das Wichtigste war, dass unsere Kämpferinnen und Kämpfer wieder Wettkampfpraxis sammeln konnten. Einige Fußwürfe haben schon richtig gut funktioniert, aber wir müssen weiter an der Vorbereitung unserer Techniken arbeiten – besonders das Eindrehen zur Hauptseite. Auch im Boden gibt es noch Luft nach oben.
Insgesamt haben aber alle ihr Bestes gegeben und die gesammelte Erfahrung wird ihnen bei der Bezirksmeisterschaft am 22.03. sicher helfen.“

Mannschaftssilber in Freital: 28 Medaillen für die Sportlöwen

Am Samstag und Sonntag startete eine große Sportlöwen-Delegation beim Freitaler Neujahrsturnier. Der Wettkampf zog nicht nur Teilnehmende aus ganz Deutschland an. Fast 50 Vereine, darunter Gäste aus Teplice (Tschechien), reisten zu dem Turnier, das mit 600 Judoka in sechs Gewichtsklassen äußerst zahlreich besetzt war.

Die Leipziger Sportlöwen waren mit einer Gruppe von 53 Athletinnen und Athleten vertreten. Das Endergebnis kann sich sehen lassen: Mit insgesamt 28 Medaillen (13 x Gold, 7 x Silber, 8 x Bronze) erkämpften sich die Sportlöwen in der Mannschaftswertung einen herausragenden zweiten Platz. Besonders bemerkenswert ist, dass dies gelang, obwohl wir  nur in vier von sechs Altersklassen antraten.

Von den jüngsten Kämpfenden, bis hin zu den erfahrenen Judoka zeigten die Sportlöwen durchweg starke Leistungen. Für einige war es der allererste Wettkampf auf diesem Niveau, und sie konnten wertvolle Erfahrungen sammeln. Besonders schön: Insgesamt finden sich drei Sportlöwen-Geschwisterpaare in den Listen, bei denen beide Judoka eine Goldmedaille erkämpfen konnten.

Besonders hervorzuheben ist der Kampfgeist, den alle Leipziger Judoka an den Tag legten. Ob mit Medaille oder ohne – viele unserer Startenden konnten im Verlauf des Wettkampfs wichtige Fortschritte machen, sei es in Technik, Taktik oder einfach, weil sie sich einmal mehr getraut haben eine der gelernten Techniken anzuwenden.

Gold

U9

Yuko Oroszi

Amira v. Wolffersdorff

Edda Böhl

Henry Salloum

Ferdinand Hammermüller

Mark Gotgelf

U11

Malina Rose

Theodor Kemmerich

Nikodem Stecki

U13

Magalie Galander

Friedrich Hammermüller

Elias Rose

Luis v. Wolffersdorff

U15

Silber

U9

Emma Andersson

Zora Conti

U11

Emilio Thiel

Felix Böhl

Alma Dopleb

Platon Kok

U13

Matheo Horn

U15

Bronze

U9

Max Butowicz

U11

Lena Flohrer

Linus Dietze

Moritz Orthgieß

U13

Lovis Fröhlich

U15

Hugo Hartlich

Linda Woche

Hugo Salloum

Drei Medaillen bei der Mitteldeutschen Meisterschaft: Sportlöwen auf dem Weg zur DEM

Am letzten Samstag fanden die Mitteldeutschen Meisterschaften (MDEM) der Altersklassen U18 und U21 statt – die letzte Stufe vor den Deutschen Meisterschaften (DEM). Nachdem sich eine Woche zuvor bei den Landesmeisterschaften sechs Athletinnen und Athleten des Judovereins Leipziger Sportlöwen eine Medaille und damit die Qualifikation für die MDEM sichern konnten, ging es in Wettin um die Tickets für die nationale Meisterschaft. Die Sportlöwen zeigten sich dabei in starker Form und konnten beeindruckende Ergebnisse erzielen.

U18: Alba Koch und Anna Reitmann in Finalkämpfen

In der Altersklasse U18 traten fünf Sportlerinnen und Sportler der Leipziger Sportlöwen an. Leider konnte einer der qualifizierten Athleten aufgrund eines nicht erreichten Wettkampfgewichts nicht starten. Die verbleibenden vier machten jedoch einen hervorragenden Wettkampf. Allen voran Alba Koch, die alle ihre Kämpfe souverän vorzeitig mit Ippon gewann und sich damit verdient die Goldmedaille sicherte. Anna Reitmann kämpfte sich ebenfalls mit vorzeitigen Siegen bis ins Finale, musste sich dort jedoch nach einer Yuko-Wertung geschlagen geben und holte Silber. Emil Tischler startete in einer sehr stark besetzten Gewichtsklasse und gewann einen Kampf mit einem spektakulären Tai-otoshi , schied aber nach zwei Niederlagen aus der Liste aus. Auch Helene Rose konnte sich leider keine Medaille sichern. Nach langer Verletzungspause konnte sie aber ebenfalls einen Kampf für sich entscheiden.
Trainer Sebastian Hampel zeigte sich zufrieden:

„Die vier haben sich gut verkauft. Natürlich ist es schade, dass einer unser Kämpfer nicht antreten konnte. Aber zwei Medaillen sind ein großartiges Ergebnis. Alba und Anna werden uns dann bei der Deutschen Meisterschaft in Leipzig vertreten. Dort erwartet uns natürlich starke Konkurrenz, aber ich bin gespannt, wie sich die beiden schlagen werden.“

U21: Gold für Miu Richter

In der U21 konnten sich Moritz Beck und Jonas Mikosch für die MDEM qualifizieren, während Miu Richter aufgrund ihrer Vorleistungen gesetzt war. Richter zeigte eine beeindruckende Dominanz und gewann jedes ihrer Duelle mit spektakulären Aktionen, was ihr am Ende hochverdient die Goldmedaille einbrachte. Für Jonas Mikosch und Moritz Beck lief es in ihren stark besetzten Gewichtsklassen hingegen nicht ganz so erfolgreich – beide verpassten das Podest, sammelten aber wertvolle Wettkampferfahrungen auf diesem hohen Niveau.
Trainer Tobias Mathieu lobte besonders Miu Richter:

„Miu ist super stark aufgetreten. In jedem Kampf hat sie einen Highlight-Wurf gezeigt – es gab keine Diskussion darüber, wer hier die Goldmedaille verdient hat. Moritz und Jonas hatten eine äußerst starke Konkurrenz, konnten da leider nicht ganz mithalten. Trotzdem ist es eine großartige Leistung, sich überhaupt bis zur MDEM durchgekämpft zu haben.“

Mit zwei Gold- und einer Silbermedaille blicken die Leipziger Sportlöwen optimistisch auf die Deutschen Meisterschaften, die am 2. März in Leipzig (U18) und am 8. März in Potsdam (U21) stattfinden wird. Wir freuen uns schon darauf, die drei Sportlerinnen auf der höchsten nationalen Ebene kämpfen zu sehen!

Trainerfortbildung: Wichtige Einblicke in den Umgang mit ADHS-Kindern und neue Judo-Regeln

Am Montag fand erneut eine Fortbildung der Leipziger Sportlöwen statt, zu der alle Personen aus dem Trainerteam sowie die Leitungen unserer Vorschulkurse eingeladen waren. Diese Veranstaltung behandelte ein besonders wichtiges und sensibles Thema: den Umgang mit ADHS-Kindern im Training.

Für diesen Teil der Fortbildung konnten wir Rike Ringeis gewinnen. Sie ist systemische Therapeutin und bietet Paar- und Einzelcoaching an. Zudem ist sie auf den Umgang mit Kindern und ADHS spezialisiert. In einer intensiven und informativen Stunde gab sie wertvolle Einblicke darin, wie ADHS bei Kindern erkannt werden kann, welche besonderen Ansätze im Umgang sinnvoll sind und wie eine enge Zusammenarbeit mit Eltern gestaltet werden kann. Dieses Wissen ist von unschätzbarem Wert, um jedes Kind bestmöglich zu unterstützen und in das Training zu integrieren.

Rike Ringeis bietet auch spezielle Kurse für Eltern an. Das Leben mit Kindern mit ADHS kann oft herausfordernd sein und von Unsicherheiten geprägt werden. Ihr Elternkurs vermittelt Verständnis, Stärkung und Hoffnung. Der Austausch mit anderen, die ähnliche Erfahrungen machen, hilft, den Alltag besser zu bewältigen. Mehr Informationen zu ihrer Arbeit und ihren Angeboten finden sich auf ihrer Website: rikeringeis.de.

Im zweiten Teil der Fortbildung stand ein sportlich-technisches Thema im Mittelpunkt: die neuen Judo-Regeln des internationalen Judo-Verbands (IJF). Unsere neue Landeskampfrichterin Lea Wierick stellte die aktuellen Regeländerungen vor. Das Trainerteam nutzte die Gelegenheit, um gezielt Fragen zu stellen und einzelne Aspekte zu vertiefen. Dank dieser Schulung sind nun alle bestens auf die kommende Meisterschaftssaison vorbereitet und kennen die neuesten Regelanpassungen.

Insgesamt war es eine äußerst gelungene Fortbildung, die sowohl inhaltlich als auch praktisch wertvolle Erkenntnisse für alle Teilnehmenden brachte. Die nächste Veranstaltung dieser Art ist bereits für Anfang Mai geplant, und wir freuen uns darauf, erneut wichtiges Wissen für die Arbeit auf der Matte zu vermitteln.

Hannes Schürer trainiert mit der U18 Nationalmannschaft im Olympische Trainingszentrum Kienbaum

Eine besondere Auszeichnung für unseren Athleten Hannes Schürer: Als Mitglied des U18-Nationalkaders wurde er zum Trainingslager im renommierten Olympischen und Paralympischen Trainingszentrum Kienbaum eingeladen. Dort hatte er die Gelegenheit, gemeinsam mit der U18- und U21-Nationalmannschaft zu trainieren und sich gezielt auf die kommenden Wettkämpfe vorzubereiten.

Dieses hochkarätige Trainingslager vereinte die besten Nachwuchsjudoka Deutschlands – eine einmalige Chance, auf höchstem Niveau zu trainieren. Besonders für Hannes war es eine große Herausforderung, sich als einer der jüngsten Teilnehmer in diesem leistungsstarken Umfeld zu beweisen. In Leipzig fehlen ihm häufig gleichwertige Trainingspartner, weshalb diese intensiven Einheiten für seine sportliche Entwicklung von unschätzbarem Wert sind.

Unter der Leitung des neuen U18-Bundestrainers Juan Ignacio sowie des erfahrenen Junioren-Bundestrainers Udo Quellmalz wurde gezielt an technischen Feinheiten gearbeitet. Ein besonderer Schwerpunkt lag dabei auf den Übergängen vom Stand- in den Bodenkampf.

Als nächstes stehen für den erst 15-jährigen Sportschüler zwei bedeutende Wettkämpfe an: die Mitteldeutsche Meisterschaft sowie die Deutsche Meisterschaft in Leipzig Ende Februar. Dort wird er sich erneut beweisen müssen – und wer eine Medaille gewinnen will, muss sich gegen die nationale Spitze durchsetzen.

Starker Auftritt bei der LEM: Sechs Sportlöwen erkämpfen Medaille

Für die Leipziger Sportlöwen ging es am vergangenen Wochenende um die nächste Stufe auf dem Weg zur Deutschen Meisterschaft (DEM): Am Samstag fand die Landesmeisterschaft (LEM) der Altersklassen U18 und U21 statt. Alle Starterinnen und Starter hatten sich zuvor mit Medaillenplätzen bei der Bezirksmeisterschaft (BEM) für dieses Turnier qualifiziert – und zeigten auch hier starke Leistungen. Zusätzlich bestand bei der LEM unsere Kampfrichterin Lea Wierick ihre Prüfung zur Landeskampfrichterin.

U18: Zwei Landesmeisterinnen und zwei dritte Plätze

Besonders erfolgreich verlief der Wettkampf für Anna Reitmann und Alba Koch, die sich jeweils den Titel in ihrer Gewichtsklasse sicherten und souverän Landesmeisterinnen wurden. Emil Tischler und Roman Pluhatyrov erkämpften sich jeweils den dritten Platz und damit ebenfalls das Ticket für die MDEM.

Trainer Sebastian Hampel zieht ein positives Fazit:

„Wir hatten starke Kämpfe und konnten uns gut präsentieren. Leider haben es zwei unserer Judoka nicht auf das Podest geschafft: Kira Noeller als jüngster Jahrgang hat sich tapfer geschlagen, auch wenn es am Ende nicht für Platz drei gereicht hat. Rolland Kohl hatte etwas Pech und verpasste knapp das Podest. Trotzdem sind wir mit den Leistungen zufrieden und blicken optimistisch auf die MDEM. Besonders beeindruckend war heute Alba, die beide Kämpfe schnell und überzeugend mit Ippon gewinnen konnte.“

U21: Zwei Starter, zwei Platzierungen

In der U21 konnten Moritz Beck und Jonas Mikosch mit dritten Plätzen glänzen und sich damit ebenfalls für die MDEM qualifizieren.

Trainer Tobias Mathieu zeigte sich zufrieden:

„Zwei Starter, zwei Qualifikationen – ein Top-Ergebnis!“

Mit diesen Ergebnissen haben sich die Leipziger Sportlöwen eine starke Ausgangsposition für die Mitteldeutsche Meisterschaft erkämpft. Ergänzend wird bei der MDEM auch Miu Richter dabei sein, die am Wochenende beim Bundesranglistenturnier in Strausberg an den Start ging und dadurch für den Wettkampf gesetzt ist. Wir drücken allen Qualifizierten die Daumen und freuen uns auf spannende Kämpfe bei der MDEM!

Gold

U18

Anna Reitmann

Alba Koch

Silber

Bronze

U18

Emil Tischler

Roman Pluhatyrov

U21

Moritz Beck

Jonas Mikosch

Miu Richter holt Bronze beim Bundesranglistenturnier

Ein starker Auftritt für die Leipziger Sportlöwen: Miu Richter sicherte sich am Samstag beim Bundesranglistenturnier der U21 in Strausberg die Bronzemedaille! Mit beeindruckenden Kämpfen und großem Kampfgeist belohnte sie sich für ihre starke Leistung und stand am Ende verdient auf dem Podest.

Der Wettkampf begann für Miu mit einem Sieg und einer unglücklichen Niederlage im Pool und damit dem Einzug in die Hauptrunde. Dort stand sie der U18-Europameisterin Maya Toszegi gegenüber. In einem harten Duell musste sich Miu schließlich nach drei Shidos geschlagen geben und rutschte in die Trostrunde.

Doch anstatt sich aus dem Konzept bringen zu lassen, zeigte Miu ihre Klasse: Mit zwei souveränen Siegen ließ sie in der Trostrunde nichts anbrennen und sicherte sich den verdienten dritten Platz. Eine starke Leistung auf Bundesebene!

Mit sicherem Auge: Lea Wierick besteht Prüfung zur Landeskampfrichterin

Am vergangenen Samstag hat Sportlöwin Lea Wierick ihre praktische Prüfung zur Landeskampfrichterin bestanden. Bei der Landesmeisterschaft der Altersklassen U18 und U21 bewies sie ihr Können auf der Matte und absolvierte damit die nächste Stufe ihrer Laufbahn als Kampfrichterin.

Bereits in der Woche zuvor hatte Lea beim zentralen Kampfrichterseminar ihre theoretische Prüfung erfolgreich bestanden. Nun folgte der Praxistest unter realen Wettkampfbedingungen – eine besondere Herausforderung, denn die LEM wurde, wie schon die Bezirksmeisterschaft, nach den neuen Judo-Regeln ausgetragen. Die Umstellung erfordert nicht nur von den Kämpfenden, sondern auch von den Kampfrichterinnen und Kampfrichtern ein schnelles Umdenken und eine präzise Anwendung der neuen Vorgaben.

Doch Lea ließ sich nicht aus der Ruhe bringen und meisterte ihre Aufgabe souverän. Mit ihrer Erfahrung und einer starken Tagesleistung konnte sie das Prüfungskomitee überzeugen. Damit ist sie nun offiziell Landeskampfrichterin – ein wichtiger Schritt für ihre weitere Entwicklung in diesem Bereich.

Über den Prüfungstag sagt Lea selbst:

„Ich habe mich heute auf der Matte sehr wohl gefühlt. Alles lief super und ich konnte eine wirklich gute Leistung zeigen!“

Mit diesem Erfolg stärkt Lea nicht nur ihre persönliche Laufbahn, sondern auch die Kampfrichterriege der Leipziger Sportlöwen. Herzlichen Glückwunsch!

Über 100 junge Judo-Anfänger feiern ihre Judo-Premiere beim „Little Lions Cup“

Gestern war es wieder soweit: Der „Little Lions Cup“, unser vereinseigenes Bodenturnier, bot über 100 jungen Judoka die Möglichkeit, ihre ersten Wettkampferfahrungen zu sammeln. Doch an diesem besonderen Tag stand nicht das Ergebnis im Vordergrund – sondern der Mut, sich der Herausforderung zu stellen und die Freude am Sport.

Für die vielen Anfängerinnen und Anfänger war das Turnier eine Premiere, die nicht nur sportlich aufregend war. Neben den spannenden Bodenkämpfen erwartete die Kinder ein abwechslungsreiches Programm. Mit einem kleinen Quiz zu den Judo-Grundlagen und einer Einheit zur Fallschule bewältigten sie zugleich ihre erste Gürtelprüfung. Die Freude und der Stolz, diese Hürde gemeistert zu haben, waren den Kindern deutlich anzusehen.

„Beim Little Lions Cup geht es nicht darum, wer die meisten Kämpfe gewinnt. Viel wichtiger ist es, dass die Kinder den Mut haben, sich auf die Matte zu trauen und ihre ersten Turniererfahrungen zu machen“, betonte das Trainerteam. Die Atmosphäre in der Halle spiegelte genau diesen Gedanken wider: Eltern, Geschwister und Freunde feuerten die kleinen Judoka begeistert an und sorgten für eine herzliche Stimmung.

Abseits der Matte war auch für das leibliche Wohl gesorgt. Tee, Kaffee und verschiedenes Grillgut trugen dazu bei, dass sich alle Teilnehmenden und Gäste wohlfühlten. 

Zum Abschluss des Tages zeigte sich Geschäftsführer Sören Starke hochzufrieden mit dem Verlauf des Events:

„Ich bin unglaublich glücklich, dass der Little Lions Cup auch dieses Jahr so reibungslos und erfolgreich abgelaufen ist. Mit jedem Jahr wird das Turnier besser, und auch die Abläufe werden immer professioneller. Wir haben nicht nur auf vier Matten gekämpft, die Kampfreihenfolge konnte an Bildschirmen oder über die Website verfolgt werden und wir haben die Kämpfe auch online gestreamt, falls z.B. die Großeltern den Kleinen auch zuschauen wollten. Das ist für ein Anfängerturnier alles Andere als selbstverständlich.
Ein riesengroßer Dank geht an unser Trainerteam und die vielen Helferinnen und Helfer. Ohne ihren Einsatz wäre es nicht möglich, solche Veranstaltungen durchzuführen.“

Podium

Trainingslager der Extraklasse: Sportlöwen treffen auf internationale Top-Judoka

Letzte Woche fand im tschechischen Teplice ein internationales Judotrainingslager statt und lockte auch in diesem Jahr Judogruppen aus ganz Europa und darüber hinaus an. Mit dabei waren Athletinnen und Athleten aus Ländern wie Polen, Ungarn, Georgien, Aserbaidschan und Tschechien. Zudem reisten starke Auswahlteams aus Nordrhein-Westfalen, Sachsen und Hamburg an, um sich in einem hochklassigen Trainingsumfeld weiterzuentwickeln. Für die Leipziger Sportlöwen waren Anna Reitmann und Hannes Schürer als Teil der Delegation des Judoverbands Sachsen (JVS) vor Ort – und sie stellten sich der Herausforderung mit großem Engagement.

Das Trainingslager war nicht nur anstrengend, die Randorirunden waren (aufgrund der großen internationalen Beteiligung) auch technisch sehr anspruchsvoll. Jeden Tag standen ein bis zwei Randorieinheiten auf dem Programm, die jeweils anderthalb Stunden dauerten. Vor den Einheiten gab es eine halbstündige Erwärmungs- und Techniksession, danach konnten die Sportlerinnen und Sportler in den intensiven Kämpfen ihr Können unter Beweis stellen. Interessant: Jungs und Mädchen trainierten getrennt, was den Fokus auf individuelle Verbesserungen erleichterte.

Abseits der Matte sorgten eine komfortable Unterkunft und genügend Zeit zur Regeneration dafür, dass die Athletinnen und Athleten zwischen den Trainings Kraft tanken konnten.

Anna Reitmann zeigt sich begeistert vom Trainingslager:

„Das Trainingslager hat mich wirklich weitergebracht. Es war spannend, mit Sportlerinnen aus anderen Ländern zu trainieren und deren Kampfweise kennenzulernen. Auf diesem hohen Niveau zu trainieren ist zwar sehr kräftezehrend, hat aber trotzdem Spaß gemacht und war eine großartige Erfahrung.“

Auch Hannes Schürer zog ein positives Fazit:

„Am Anfang fiel es mir etwas schwer, mich in das Training reinzufinden und die volle Leistung abzurufen, aber von Tag zu Tag wurde es besser. Gegen Ende konnte ich deutlich mehr aus den Einheiten herausholen. Es war insgesamt ein super Trainingslager und ich habe viel gelernt.“

Starke Würfe, taktischer Feinschliff: Sportlöwen starten erfolgreich in die Qualisaison

Am vergangenen Wochenende starteten die U18-Judoka aus Leipzig und dem Umland bei der Bezirksmeisterschaft (BEM), dem Qualifikationswettkampf für die Landesmeisterschaft (LEM) am 01. Februar. Mit der BEM beginnt der Weg zur Deutschen Meisterschaft (DEM). Trotz eines sehr überschaubaren Teilnehmerfeldes von 18 Mädchen und 50 Jungen konnte das Team wertvolle Erfahrungen sammeln und hatte einige schwere Kämpfe zu bestreiten.

Am Ende belegten sieben Sportlöwen einen Medaillenplatz und können sich dadurch über eine Teilnahme an der LEM freuen. Besonders stark zeigten sich Emil Tischler und Kira Noeller. Beide gewannen alle Kämpfe und freuten sich über Gold. Einige Sportlöwen standen außerdem ohne Konkurrenz auf der Matte und belegten so kampflos den ersten Platz.

Insgesamt zog Trainerin Maya Zippel ein gemischtes Fazit:

„Insgesamt ist bei allen die Bodenarbeit noch nicht so super. Da haben wir viele Chancen liegen lassen. Trotzdem war die BEM eine gute Leistung. Wichtig ist hier erstmal nur, weiter zu kommen.“

Auch Trainer Tobias Mathieu betonte die Luft nach oben:

„Inhaltlich gibt es teilweise noch Verbesserungsbedarf. Die Kämpfe waren oft noch sehr verhalten, und die Griffdominanz hat gefehlt. Dadurch fällt es den Gegnerinnen und Gegnern dann natürlich leichter, selbst den Kampf zu führen.
Es gibt bis zur LEM noch einige taktische Dinge zu üben, und die Judoka müssen sich auch einfach noch mehr trauen. Aber die erste Hürde ist geschafft, und das zählt.“

Die Bezirksmeisterschaft war für die Leipziger Sportlöwen der erste Schritt auf dem Weg zur DEM. Mit den gesammelten Erfahrungen und einem klaren Fokus auf die taktischen und technischen Baustellen gehen die jungen Judoka nun in die nächste Vorbereitungsphase, um bei der LEM noch stärker aufzutreten.

Gold

Kira Noeller,

Emil Tischler,

Alba Koch,

Roman Pluhatyrov

Silber

Minea Brodowski

Bronze

Henriette Jahn,

Rolland Kohl,

Oskar Müller

Randori-Marathon: Leipziger Sportlöwen zeigen Biss im Trainingslager

Im Anschluss an den Sparkassenpokal in Jena nutzten am Montag 30 Judoka der Leipziger Sportlöwen die Gelegenheit, an einem intensiven Trainingscamp teilzunehmen. Die Teilnehmenden aus den Altersklassen U11, U13, U15 und U18 erlebten zwei hochkarätige Trainingseinheiten mit besonderen Herausforderungen und prominenten Trainern.

Die erste Trainingseinheit wurde vom neuen Bundestrainer der U18, Juan Ignacio Cuneo, geleite, in der zweiten Einheit übernahm Thüringens Sichtungstrainer Vincent Giller das Zepter. Die Trainer hatten ein anspruchsvolles Programm vorbereitet, das den Fokus klar auf die Verbesserung der Wettkampftechnik und die Steigerung der Ausdauer legte. In den beiden zweistündigen Einheiten absolvierten die Judoka jeweils rund zehn Randorieinheiten, bei denen sie sich mit verschiedenen Partnerinnen und Partnern messen konnten. Diese intensiven Trainingsrunden forderten den Teilnehmenden sowohl körperlich als auch mental alles ab. Vor allem für die jüngeren Judoka der Altersklassen U11 und U13 war das Trainingsprogramm sehr anstrengend, dennoch meisterten alle die Belastung mit großem Engagement. Trainer Tobias Mathieu war von der Maßnahme begeistert, betonte aber auch die Intensität:

„Das war eine super Trainingsmöglichkeit, auch wenn man den Kindern natürlich angemerkt hat, dass die Einheiten sehr anstrengend war. Besonders die Sportlerinnen und Sportler der U11 und U13 sind diese Belastung noch nicht gewohnt und waren dementsprechend ‚fertig‘. Trotzdem sind solche Maßnahmen enorm wichtig, und ich freue mich, dass alle bis zum Ende durchgezogen haben.“

Sparkassenpokal in Jena: Sportlöwen starten fulminant ins Wettkampfjahr

Am ersten Januarwochenende fand der Sparkassenpokal in Jena statt – traditionell eines der stärksten Turniere im deutschen Judokalender. An zwei Wettkampftagen maßen sich Judoka aus ganz Deutschland in den Altersklassen U11, U13, U15 und U18. Die Leipziger Sportlöwen waren mit einer großen Delegation vertreten und starteten (unter den wachsamen Augen unserer KaRi Moritz Beck und Lea Wierick) vielversprechend ins neue Jahr.

U11: Starke Techniken und großer Kampfgeist

Die U11-Sportlerinnen und -Sportler der Leipziger Sportlöwen zeigten sich hochmotiviert, obwohl die Konkurrenz in ihrer Altersklasse besonders stark besetzt war. Viele Kinder konnten sich Medaillen sichern, und selbst bei knappen Niederlagen in Hantai-Entscheidungen bewiesen sie Kämpferherz und ließen sich nicht entmutigen. Trainer Aaron Schneider lobt die Fortschritte der jungen Judoka:

„Die Kinder haben die Trainingsinhalte fantastisch umgesetzt. Besonders beeindruckend war, wie fokussiert sie auf der Matte agiert haben. Das macht Lust auf die kommenden Turniere!“

Herausragen konnte Malina Rose, die mit schönen Techniken und souveränen Kämpfen die Goldmedaille gewann. Auch Ferdinand Hammermüller, der jüngste Starter der Leipziger, konnte einen Kampf für sich entscheiden. Theodor konnte in einer sehr anspruchsvollen Gewichtsklasse mit cleverem Judo überzeugen und setzte auch Hinweise vom Mattenrand super um.

U15: Zweimal Bronze in hart umkämpften Gewichtsklassen

Die U15-Gruppe musste sich ebenfalls in stark besetzten Gewichtsklassen beweisen. Hugo Hartlich und Hugo Salloum erkämpften jeweils die Bronzemedaille und bewiesen damit, dass sie zu den besten ihrer Kategorie zählen. Beide zeigten großen Einsatz und ließen sich auch durch knappe Niederlagen nicht aus der Ruhe bringen. Bei den anderen Startenden reichte es leider nicht ganz für einen Medaillenrang.

U13: Souveräne Siege und beeindruckendes Judo

In der Altersklasse U13 konnten die Leipziger sowohl bei den Mädchen als auch bei den Jungs glänzen. Luis v. Wolffersdorff überzeugte mit einem souveränen Auftritt, setzte sich im Finale mit einer sehenswerten Fußtechnik durch und gewann Gold.

Bei den Mädchen beeindruckte Zita mit einer schnellen Kampfweise und klassischen Judotechniken, die ihr die Bronzemedaille einbrachten. Auch Matteo Horn, Elias Rose (gerade erst in die neue Altersklasse gewechselt) und Magalie sicherten sich Bronze und rundeten das starke Abschneiden der Leipziger Sportlöwen in dieser Altersklasse ab. Trainer Sebastian Hampel lobte die Leistungen:

„Luis und Zita haben beispielhaft gezeigt, wie stark unser Nachwuchs ist. Es war großartig zu sehen, wie die Kinder selbstbewusst und technisch sauber auf der Matte agiert haben.“

U18: Anna glänzt mit Gold, Roman auf Platz zwei

Die ältesten Sportlerinnen und Sportler der Leipziger Sportlöwen starteten mit beeindruckenden Leistungen ins neue Jahr. Allen voran Anna Reitmann, die alle Kämpfe souverän mit Ippon gewann und sich Gold in einer deutschlandweit stark besetzten Konkurrenz sicherte. Sie beeindruckte mit ihrer Vielseitigkeit, ob im Boden mit einer San-Kaku-Technik oder mit spektakulären Würfen wie Uchi-Mata.

Roman Pluhatyrov sicherte sich die Silbermedaille, während die anderen Starteenden zwar ohne Edelmetall blieben, aber dennoch gute Kämpfe zeigten. Besonders Emil Tischler bewies Vielseitigkeit, gewann mehrere Kämpfe und sammelte wichtige Erfahrungen für die kommenden Turniere. Maria Gohr musste das Turnier nach einer Verletzung leider vorzeitig abbrechen, konnte jedoch einen Kampf für sich entscheiden. Trainer Sebastian Hampel resümierte:

„Für das erste Turnier im Jahr war das Sparkassenpokal eine starke Standortbestimmung. Unsere Athletinnen und Athleten haben mit viel Einsatz und Leidenschaft gekämpft und können stolz sein!“

Mit starken Leistungen in allen Altersklassen und zahlreichen Medaillen war der Sparkassenpokal in Jena ein gelungener Start ins Wettkampfjahr für die Leipziger Sportlöwen. Die Ergebnisse und Kämpfe lassen auf eine erfolgreiche Saison 2025 hoffen.

Gold

U11

Malina Rose

U13

Luis v. Wolffersdorff

U18

Anna Reitmann

Silber

U11

Oskar Laube

Emma Kubatta

U18

Roman Pluhatyrov

Bronze

U11

Alma Dopleb

Theodor Kemmerich

Henning Sängerlaub

Max Schönwitz

U13

Elias Rose

Matteo Horn

Zita Eißner

Magalie Galander

U15

Hugo Hartlich

Hugo Salloum

Arbeitsgruppe Nachhaltigkeit: Engagement für eine grünere Zukunft

Nachhaltigkeit spielt in vielen Bereichen des modernen Vereinslebens eine immer wichtigere Rolle. Auch bei den Leipziger Sportlöwen rückt der verantwortungsvolle Umgang mit Ressourcen zunehmend in den Fokus. Um das Engagement für Umwelt- und Klimaschutz gezielt voranzutreiben, hat sich bereits eine kleine Gruppe interessierter Mitglieder zusammengefunden. Gemeinsam mit Geschäftsführer Sören Starke arbeiten sie nun an ersten Konzepten, um den Verein nachhaltiger zu gestalten und weitere Engagierte dafür zu gewinnen.

Ein grundlegendes Ziel dieser Initiative besteht darin, das Bewusstsein für nachhaltiges Handeln im Alltag des Vereins zu stärken. In Sportvereinen gibt es zahlreiche Ansatzpunkte, die von einem verbesserten Ressourcen- und Energieverbrauch über eine verantwortungsbewusste Beschaffung bis hin zu umweltfreundlichen Veranstaltungen reichen. Häufig wird dabei nicht nur Strom und Wasser eingespart, auch beim Thema Mobilität, Müllmanagement oder in sozialen und kommunikativen Bereichen entstehen neue Möglichkeiten, die Umwelt zu entlasten. Dabei soll jede und jeder im Verein eingebunden werden, um gemeinsam langfristige Verbesserungen zu erzielen.

In einem ersten Schritt legt die Arbeitsgruppe den Fokus auf zwei konkrete Themen: Zum einen werden Ideen gesammelt, wie bei Grillfesten oder vergleichbaren Vereinsveranstaltungen eine umweltschonende und nachhaltige Verpflegung stattfinden kann, beispielsweise durch Mehrwegprodukte oder leckere vegetarische oder vegane Lebensmittel. Zum anderen beschäftigt sich das Team mit dem verantwortungsvollen Umgang gebrauchter Judoanzüge. Da viele Anzüge nach einiger Zeit zu klein oder unbrauchbar werden, soll ein Konzept entstehen, wie diese sinnvoll weitergegeben oder aufbereitet werden können.

Um Termine für Treffen sowie anstehende Online-Meetings zu kommunizieren und die Diskussion zu organisieren, setzt die Gruppe auf eine Telegram-Gruppe. Dort können Interessierte Themen vorschlagen, sich über aktuelle Vorhaben informieren und sich direkt mit anderen Engagierten austauschen. Das Angebot steht allen Vereinsmitgliedern offen, die sich für ein nachhaltigeres Vereinsleben einsetzen möchten. Ziel ist es, möglichst viele Ideen und Anregungen zu bündeln, damit die Leipziger Sportlöwen im Sinne einer verantwortungsvollen Zukunft beispielhaft vorangehen können.

Interessierte werden gebeten, direkt der neuen Telegram-Gruppe beizutreten. Die Mitglieder der Arbeitsgruppe freuen sich über jede Form der Unterstützung, sei es durch konkrete Projektideen, fachliche Expertise oder einfach nur die Begeisterung, den Verein in Sachen Nachhaltigkeit weiter voranzubringen. So soll langfristig ein Vereinsklima geschaffen werden, in dem sportliche Erfolge und ein nachhaltiges, respektvolles Miteinander gleichermaßen geschätzt und gelebt werden.

Neujahrestraining in den Ferien

 

Während andere noch die Weihnachtsplätzchen verdauten, schwitzten rund 30 junge Judoka der Leipziger Sportlöwen bereits auf der Matte: Aufgrund der anstehenden Wettkämpfe absolvierten die Kinder unserer drei U11-Gruppen ihr erstes Training im neuen Jahr schon während der Ferien.

Das zweistündige Sondertraining, organisiert von den engagierten Trainerinnen und Trainern der U11-Gruppen, beinhaltete aber nicht nur klassische Judotechniken und intensive Randori-Einheiten. Verschiedene Turn- und Koordinationsübungen sorgten für Abwechslung, Spaß und eine Rundum-Förderung der jungen Sportlöwen. Ein guter Start in das Wettkampfjahr 2025!

Mit dem Sparkassenpokal in Jena findet der erste anspruchsvolle Wettkampf schon am 11. Januar statt. Auch deshalb war das Extratraining besonders wichtig.