Den Tag der deutschen Einheit hat die Trainingsgruppe der U11 von unserer Außenstelle in der Südvorstadt beim 19. Sachsen-Anhalt-Randori gefeiert. Nachdem die versteckte Turnhalle in Naumburg gefunden wurde, haben alle Sportler, von der U10 bis zum Seniorenbereich, den Tag der Wiedervereinigung genutzt, um gemeinsamen zu trainieren.
Die Tatami war gut gefüllt. Bei der gemeinsamen Erwärmung offenbarten sich noch einige koordinative Defizite bei den jungen Athleten. In einem 20-minütigen Technikteil wurde speziell der Hüftwurf Uki-Goshi trainiert. Anschließend folgte über eine Stunde Randori, aufgeteilt in zwei Gruppen: U11 und Ü11.
Dementsprechend viele Partner standen für die Übungskämpfe bereit. Aufgewertet wurde das Kampftraining durch spezielle Aufgabenstellungen, die in jeder Runde umgesetzt werden sollten. Zufrieden zeigt sich Trainer Niklas Nietz nach dem Training: „Ich bin stolz auf meine Gruppe. Es ist ja nicht selbstverständlich an einem Feiertag zu trainieren. Doch alle waren engagiert dabei und ich denke, es hat allen verdammt viel Spaß gemacht.“
Die nächste Trainingsmaßnahme dieser Art wird am 28. Oktober 2016 im Dojo in der Guts-Muths-Straße durchgeführt. Dann sollen unter Leitung von Cheftrainer Hampel alle ambitionierten Sportlöwen der U11 ein gemeinsames Training absolvieren.
Bei den älteren Sportlöwen starteten Celine Müller und Michelle Hoffmann. An diesem Tage ungeschlagen und doppelt geehrt wurde Michelle Hoffmann in der Gewichtsklasse -57 Kg (U18). Sie gewann alle ihre Kämpfe und wurde von einer unabhängigen Jury zur „Besten Technikerin der Altersklasse U18“ gewählt.
Geschwächt von einer Erkältung verpasste Celine in der Gewichtsklasse -52 Kg zwar das Halbfinale, erkämpfte aber dennoch die Bronzemedaille.
Bereits am Samstag kämpften in der neu sanierten Sporthalle in der Brüderstraße die zwei jüngeren Altersklassen. Am besten in Szene setzen konnten sich mit Sarah Müller, die Gold erkämpfte. Silber ging an Louis Hoffmann. Dritte Plätze erkämpften sich Vivien Müller, Melissa Kovacs und Jakob Lippold.
Sportlöwen Trainer Sebastian Hampel zeigte sich sich dementsprechend glücklich: „Das war ein hoffnungsvoller Start in das neue Wettkampfjahr. Insgesamt bin ich mit der gezeigten Leistungen zufrieden, gerade nach so einer langen Wettkampfpause.“
Beim European Judo Cup in Saarbrücken haben Lisa Müller (-70kg) und Marie Branser (-78kg) beide die Bronzemedaille gewonnen. Für Lisa geht es in diesem Jahr noch um den Startplatz bei der U23 Europameisterschaft in Israel Mitte November.
Am nächsten Wochenende steht für die beiden die nächste Bewährungsprobe an – die EJOpen im estnischen Tallinn. Dort können die beiden wichtige Punkt für die Weltrangliste sammeln.
Bei sommerlichen 30 Grad haben sich die U10 und U14 Trainingsgruppen der Leipziger Sportlöwen in der Leipziger Innenstadt getroffen, um gemeinsam Eis zu essen und die Show auf dem Marktplatz bei “Leipzig de Janeiro” zu bestaunen. Die Zuschauer sahen eine kurzweilige Choreografie von Lisa Müller, Marie Branser, Edo Dieckmann und Sarah Müller. Moderiert wurde der Judo-Show-Auftritt von der Olympia-Dritten von 2004 Annett Böhm.
Für Präsident Tino Rose war der Event in doppelter Hinsicht wichtig: „Bei “Leipzig de Janeiro” konnten sich die Sportlöwen mal einem größeren Publikum, aber auch der Sportpolitik und dem OSP präsentieren. Wir sind der größte Leipziger Judoverein in Sachsen. Da müssen wir bei so einem Event Flagge zeigen. Zum anderen haben wir die tolle Atmosphäre auf dem Marktplatz genutzt, um unsere erfolgreichen Sportlerinnen zu ehren. Diese Bühne vor über tausend Leipzigern haben sie sich verdient.“
Neben Marie und Lisa (internationale Medaillen bei EJOpen und EJCups) wurden noch Melissa Kovacs und Michelle Hofmann für ihre Titel bei Landes- und Mitteldeutschen Meisterschaften ausgezeichnet.
Der 25. August wird in Leipzig ganz im Zeichen des Sports stehen. Unter dem Motto „Leipzig de Janeiro“ werden nach einem vielseitigen Programm die Olympiateilnehmer um 18 Uhr offiziell durch Oberbürgermeister Burkhard Jung auf dem Markt empfangen.
Am Nachmittag präsentieren sich an selber Stelle verschiedene Leipziger Vereine. Als größter sächsischer Judoverein sind wir natürlich mit dabei.
Wir laden alle Sportgruppen und Eltern recht herzlich in die Stadt zu diesem tollen Sport-Tag ein.
Unser Auftritt findet um 17:10 Uhr auf dem Marktplatz statt. Treffpunkt ist um 16:30 Uhr vor der Pinguin Eisbar. Wir spendieren ne Runde Eis!
An diesem Tag fällt das Training der U10 aus (also das Training von Niklas in der Südvorstadt und das Training von Tino), damit alle Kinder in die Stadt kommen können!
Am 22. Oktober findet in Leipzig mittlerweile der 4. FuJu-Cup statt. Der Teamwettkampf für Männer über 25 Jahre umfasst (immer noch) zwei Disziplinen: Fußball und Judo.
Am Vormittag finden die Judo-Teamwettkämpfe statt. Altersgerecht wir drei Minuten nach den Regeln der 2. Judo Bundesliga gekämpft. Am Nachmittag wird dann die Rückrunde ausgetragen. Diesmal spielen die Teams Mattenfußball gegeneinander. Es kann pro Team ein Kämpfer eingesetzt werden, der unter 25 Jahre alt ist.
Der Anmeldeschluss ist am 15. Oktober
Datum: Samstag, 22. Oktober 2016 Ort: Sporthalle der Leipziger Sportlöwen | GutsMuthsstr. 16 | 04177 Leipzig
Am 15.09 (Donnerstag) besuchen uns 30 „ältere“ Schweden. Alles Veteranen, die bei uns eine entspannte Trainingseinheit absolvieren möchten. Die Skandinavier sind auf der Durchreise zu einem Veteranen-Turnier in Italien.
Für den hohen Besuch aus dem Norden lassen wir extra ein paar Einheiten ausfallen, damit die Halle frei ist. Es wäre schön, wenn wir auch eine volle Matte anbieten könnten. Wir laden daher alle Judoka zu dieser internationalen Trainingseinheit ein.
Um am Jahreshöhepunkt, den Mitteldeutschen Meisterschaften, teilnehmen zu können, mussten sich unsere Judoka bei der Landeseinzelmeisterschaft (LEM) U15 im vogtländischen Rodewisch auf das Siegerpodest kämpfen.
Sicher qualifiziert haben sich mit einer Goldmedaille Sarah Müller (-33 kg) und Melissa Kovacs (+63kg). Mit Bronze belohnten sich Maya Zippel (-44 kg), Olivia Heidemann (-48 kg) und Louis Hoffmann (-60 kg). Alle drei verloren in der Hauptrunde einen Kampf und konnten sich aber über die Hoffnungsrunde bis zum kleinen Final durchkämpfen.
Damit sind alle fünf Sportlöwen für die Mitteldeutsche Meisterschaft im anhaltischen Schönebeck qualifiziert. Das Ziel ist auch hier wieder ein Podestplatz. Hierfür drücken wir natürlich die Daumen.
Am vergangenen Wochenende fand beim PSV Leipzig, die diesjährige Bezirksmeisterschaft der Mädchen und Jungen U13 Jahren statt. Unsere Sportlerinnen und Sportler wollten nicht nur Medaillen erkämpfen, sondern sich vorrangig für die in drei Wochen stattfindende Landesmeisterschaft qualifizieren. Dafür nötig war ein Platz auf dem Podium.
Am besten gelang dies Sarah Müller (-33 Kg) und Edo Dieckmann (-31 Kg). Beide konnten an diesem Tage nicht besiegt werden und holten sich absolut verdient die Goldmedaille. Nach einer längeren Verletzungspause gelang Alina Streblau (-31 Kg) mit Silber ein erfolgreiches Wettkampfcomeback. Mit einer Bronzemedaille ausgezeichnet wurden Jakob Lippold (-50 Kg ) und Jonathan Schlenstedt (-34 kg).
Allen qualifizierten Sportlern wünschen wir für die kommende Landesmeisterschaft im vogtländischen Rodewisch viel Erfolg.
Marie Branser hat beim European Judo Cup in Dubrovnik die Bronzemedaille erkämpft. Nach einer Auftaktniederlage gegen Beata Pacut (POL), EJOpen-Gewinnerin von Warschau, nutzte Marie ihre zweite Chance über die Hoffnungsrunde. Dort gewann sie gegen Vanessa Dureau (FRA) und Matea Borozan (CRO). „Es läuft immer besser. Die Medaille gibt mir Selbstvertrauen für die kommenden Turniere“, sagte die Sportlöwin. Für die Sportstudenten war es die bereits die dritte Bronzemedaille bei einem EJCup in diesem Jahr.
Nicht so gut lief es für Teamkameradin Lisa Müller. Die 21-Jährige beendete das Turnier mit zwei Niederlagen.
Michelle Hoffmann kennt den Grenzort Kufstein bereits sehr gut. Bereits siebenmal war die Leipzigerin zu Gast in dem Österreichischen Ort am Inn. Der Grund: der Osterpokal der Stadt Kufstein. Medaillen konnte sie bereits einige mit nach Hause bringen. Doch was ihr bisher fehlte war die Goldmedaille.
Dies hat die 16-Jährige jetzt endlich geschafft. Nach einem schnellen Auftaktsieg stand sie im Halbfinale in der Gewichtsklasse bis -57 kg der deutschen Celina Helm gegenüber. Nach kurzer Kampfzeit ebnete ein fulminanter Fusswurf den Weg ins Finale und somit die Chance, ihre erste Goldmedaille mit nach Leipzig zu nehmen. Im Finale kämpfte Michelle, die in diesem Jahr erst zwei Niederlagen zu verzeichnen hatte, gegen die starke Österreicherin Magdalena Lackner. Der Kampf blieb lange Zeit spannend und ausgeglichen, bevor Michelle eine Minute vor Kampfende ihr Spezialtechnik im Boden, eine Sankaku-Waza, durchbringen und ihren ersten Turniersieg in Kufstein bejubeln durfte.
Ihre Trainingskameradin Lea Wierick eroberte nach einer beherzten Hoffnungsrunde die Bronzemedaille und damit ihre erste Medaille in der vielleicht neuen Gewichtsklasse -44 kg.
Platz fünf belegte Melissa Kovacs. Nach einem souveränen Auftaktsieg gegen eine österreichische Sportlerin stand sie der Berlinerin Cheyenne Schneider gegenüber. Leider verlor Melissa nicht nur diesen Kampf, sondern auch das kleine Finale mit Festhaltetechnik. „Sie fand leider nie zu ihrer Linie“, ärgerte sich Trainer Sebastian Hampel über die verpasste Medaillenchance. Doch insgesamt war er zufrieden mit der Leistung seiner Schützlinge: „Der Osterausflug bekam nach dem kampfstarken Auftritt einen positiven Anstrich und war ein sehr guter Test für die kommenden Aufgaben.“
Mit knapp 600 Judokas aus 10 Nationen war der Osterpokal in diesem Jahr wieder sehr stark besetzt.
Dank einer Spende von ihr-Umzugsservice.de haben wir einen neuen Multifunktionstrainer geschenkt bekommen. Damit haben wir endliche die lang ersehnte Grundausrüstung zusammen. Jetzt können wir mit unseren Leistungssportlern ein sinnvolles Krafttraining absolvieren. Aber natürlich steht der Kraftraum auch allen anderen Vereinsmitgliedern von 15:00 – 21:00 Uhr zur Verfügung und das sogar kostenlos.
Wir haben …
Bankdrück-Station
verschiedene Kettlebells
Kettler Multi-Stationstrainer
TRX-Schlingen
Fitness-Ergometer
Cross-Trainer
Anreißbank/Schrägbank
Klimmzustangen
Kletterseile
Sprossenwände
verschiedene Fitnessbänder
Als nächstes Bauprojekt soll dann der neue Kardio-Raum fertiggestellt werden. Dort wird ausreichend Platz für die Fitness-Ergometer und den Cross-Trainer sein. Natürlich freuen wir uns auch weiterhin über jede Sachspende, die den Kraftraum weiter aufwertet.
Michelle Hoffmann wird Dritte bei den Deutschen Meisterschaften der Kadetten in der Klasse bis 57 kg.
Bei den Deutschen Einzelmeisterschaften (DM) im Nordrhein-Westfälischen Herne belohnte sich Michelle Hoffmann mit ihrer ersten Bronzemedaille bei nationalen Meisterschaften. Die 16-Jährige stand nach drei souveränen Siegen im Halbfinale Hannah Schneider gegenüber. Gegen die spätere Siegerin wusste sie sich nicht so recht durchzusetzen und unterlag mit vier Shidos. „Sie hat mich förmlich überrannt“, analysierte Michelle die Niederlage.
Im anschließenden Kampf um Bronze war sie dagegen wieder absolut konzentriert und ließ der Württembergerin Mirjam Wirth keine Chance. Nach einem Yuko für O-Soto-Gari und einem weiteren Yuko für ihre Spezialtechnik Sankaku-Waza brachte sie den Vorsprung über die Zeit und die Bronzemedaille sicher nach Hause.
„Es haben alle viel von mir erwartet, der Druck war groß. Eigentlich mag ich das nicht so sehr, aber direkt im ersten Kampf habe ich gespürt, dass da heute etwas geht. Ich bin sehr stolz auf die Medaille“, so die Sportgymnasiastin.
Voll des Lobes war auch Vereinstrainer Sebastian Hampel: „Michelle hat sich für ihre Trainingsleistung belohnt und den positiven Weg der letzten Jahre mit dem dritten Platz gekrönt.“
Eine wichtige Erfahrung konnte Celine Müller (-48 kg) in Herne sammeln. Bei ihrer ersten DM-Teilnahme beendete die 15-Jährige das Turnier mit einem Sieg und zwei Niederlagen. Medaillenaspirantin Vanessa Schindler musste die DM wegen einer Muskelverletzung leider absagen.
Zufrieden zeigte sich auch der mitgereiste Präsident der Leipziger Sportlöwen Tino Rose: „Ich freue mich unglaublich für Michelle und ihren Trainer. Die Medaille zeigt, dass unser leistungssportliches Konzept funktioniert und dass sich unsere Anstrengungen gelohnt haben.“
Das vergangene Jahr war überaus erfolgreich für die Leipziger Sportlöwen. Wir haben mittlerweile über 450 Mitglieder und seit dem 01. Januar auch zwei Judo-Bundeskader in unserem Verein. Lisa Müller und Marie Branser sind in unseren Verein gewechselt und werden uns auch bei großen internationalen Turnieren vertreten. Dieser Wechsel macht uns unglaublich stolz. Wir hoffen natürlich, diese positive Entwicklung auch 2016 fortsetzen zu können.
Das Wachstum hat aber auch eine negative Seite. Die vielen Mitglieder (zumeist Kinder und Jugendliche) benötigen Trainingszeiten. Nach vielen Jahren der Kontinuität bezüglich des Trainingsplans sind wir ab Januar gezwungen, umfangreiche Änderungen vorzunehmen. Die betreffen in erster Linie alle Zeiten nach 18:00 Uhr. Wir wissen, dass solche Änderungen nicht immer einfach sind, aber alle Trainingsgruppen sind davon gleichermaßen betroffen. Wir haben versucht, alle Bedürfnisse so gut es geht zu berücksichtigen.
Wir garantiere dafür, dass dieser neuer Trainingsplan für eine sehr sehr lange Zeit Bestand haben wird.
[trenner] Was bleibt: Der Freitag bleibt unberührt. Zumba/Pilates/Fatburner am Donnerstag bleibt bestehen. Elternsport am Mittwoch bleibt ebenfalls unverändert.
Für ein absolutes Novum sorgten am vergangenen Wochenende die Geschwister Sarah, Vivien und Celine Müller. Beim Sichtungsturnier des Judo-Verband Sachsen in Rodewisch, konnten sich alle drei in ihrer Altersklasse mit der Goldmedaille schmücken. So gewannen Sarah und Vivien ihre Konkurrenz in der Altersklasse U13. Celine bezwang alle ihre Gegnerinnen in der Altersklasse U15 vorzeitig. In der gleichen Altersklasse kletterte noch Chiara Petschke (-44 kg) auf das Siegerpodest. Leider konnten nicht alle Athleten ihr Leistungsniveau abrufen. Trotz eines guten Saisonbeginns blieben Sie leider ohne zählbaren Erfolg.
Am vergangenen Wochenende fand im thüringischen Schmölln die Mitteldeutsche Meisterschaft der unter 15-jährigen, der Jahreshöhepunkt in diesem Altersbereich, statt. Hierfür hatten sich insgesamt sechs Mädchen qualifiziert, einzig Maya Zippel musste auf Grunde einer Verletzung passen. Zum ingesamt dritten Mal in Folge kämpfte sich Celine Müller bis 44 kg bis in das Finale vor, welches sie wie im Vorjahr vorzeitig gewann. In der gleichen Gewichtsklasse holte sich die ein Jahr jüngere Olivia Heidemann die ersehnte Medaille auf diesem Niveau mit bronzenem Glanz. Bis in das Finale vorkämpfen konnte sich, wie bei der Landeseinzelmeisterschaft, bis 63 kg Melissa Kovacs. Dieses verlor sie erneut gegen Luise Dreyer, die amtierende Mitteldeutsche Meisterin aus Riesa, nach anfänglich gutem Kampf. Das glänzende Ergebnis rundete Chiara Petschke, sie verlor einzig gegen ihre Trainingskameradin Emilia Schmidt, mit Bronze bis 40 kg ab. Zum insgesamt fünften Mal, konnten wir erneut bei diesem Höhepunkt einen Titel in diesem Altersbereich und zum ersten Mal einen kompletten Medaillensatz bejubeln. Unseren herzlichsten Glückwunsch zu diesem Novum!
Am vergangenen Samstag den 06.06.2015 fand in Bischofswerda die diesjährige Landeseinzelmeisterschaft der Judoka unter 15 Jahren statt. Insgesamt acht Sportler kämpften um die Medaillen und eine Qualifikation zur Mitteldeutschen Meisterschaft. Am besten und souveränsten gelang dies bis 44 Kilogramm Celine Müller. Sie gewann all ihre Kämpfe vorzeitig und mit unterschiedlichsten Techniken. In der gleichen Gewichtsklasse konnte sich Olivia Heidemann, mit Bronze dekoriert, aufs Podium kämpfen. In den Gewichtsklassen bis 40 und 63 Kilogramm konnten sich Chiara Petschke und Melissa Kovacs ebenfalls bis ins Finale vorkämpfen, verloren dies aber trotz starker Gegenwehr. Das bemerkenswerte Auftreten unserer Sportler rundeten Friederike Domke (bis 52 kg) und Maya Zippel (bis 40 kg) mit ihren Bronzemedaillen ab. Nun heißt es in 14 Tagen bei der Mitteldeutschen Meisterschaft in Schmölln, die Früchte des harten Trainings und der gesteigerten Wettkampferfahrung in Edelmetall umzumünzen. Hierfür wünschen wir viel Erfolg!
Am heutigen Sonntag fand der Landesausscheid für den Deutschen Jugendpokal der U16 in Frankfurt/Main am 14.06.2015 statt. Mit dabei die Leipziger Sportlöwen in einer Kampfgemeinschaft mit dem VFL Riesa.
Die Kampfgemeinschaft hatte ein freilos und stand dann im Halbfinale gegen den PSC Bautzen und anschließen im Finale gegen die Kampfgemeinschaft JC Leipzig/DHfK Leipzig. Beide Mannschaftskämpfe wurden ohne Punktverlust mit 5:0 gewonnen, so dass der Landesausscheid souverän gewonnen wurde.
Von den Sportlöwen waren Melisa Kovac, Olivia Heidenmann, Celine Müller und Chiara Petschke mit dabei.
Nun steht in 14 Tagen das Bundesfinale in Frankfurt/Main an. Wir wünschen unserern Mädels viel Erfolg dabei.
Dank Fördermittel neue Fenster in Lindenauer Halle
Leipzig. Volle Konzentration auf den sportlichen Jahreshöhepunkt heißt es derzeit bei den Judoka der Leipziger Sportlöwen. Erwartungsvoll blicken die Lindenauer den Mitteldeutschen Vereinsmeisterschaften am Sonnabend in Wettin entgegen. In den Altersgruppen U15 und U18 sollen die Schützlinge von Cheftrainer Sebastian Hampel wie in den Vorjahren möglichst viele Podestplätze erkämpfen. Doch auch abseits der Matten packen die Sportlöwen zu.
Zurzeit sorgt der Verein in der Sporthalle in der GutsMuthsstraße 16 für einen besseren Durchblick. Die in die Jahre gekommenen Fenster werden ersetzt. Im Hinblick auf die kalte Jahreszeit steht dabei weniger die winterliche Aussicht, sondern vielmehr das Raumklima und die Energiebilanz im Blickpunkt. Finanzielle Hilfe bei dem 15000-Euro-Projekt erhalten die Sportlöwen durch Stadt und Land. 4500 Euro steuert das Sportamt, weitere 5500 Euro das Landesministerium zur Modernisierung bei.
„Die Arbeiten führen wir größtenteils in Eigenregie durch“, erklärt Tino Rose. Stolz zeigt der Vorstandsvorsitzende beim Gang durch die Halle, wie sich die Sportstätte seit dem Einzug Anfang 2009 verändert hat. Im vergangenen Jahr wurde eine neue Prallwand errichtet, ein Jahr davor die Außenanlagen erneuert. Die wichtigste Maßnahme war jedoch der Hallenanbau 2010. „Erst dadurch bekamen wir überhaupt Umkleidekabinen“, erinnert sich Rose. Auch bei diesen Maßnahmen profitierten die Sportlöwen von Fördermitteln.
Darüber hinaus kann der Verein stets auf das Engagement seiner Mitglieder zählen. „Als wir zum Beispiel einen detaillierten Grundriss der Halle benötigten, übernahm das die Mutter eines jungen Judoka, die von Beruf Bauzeichnerin ist“, erzählt der 37-Jährige.
Zur Erinnerung: Ein Brandanschlag zerstörte 2008 das alte Vereinsheim in der Konradstraße. Mit großer Unterstützung der Stadt sowie anderer Judo-Vereine Leipzigs starteten die Sportlöwen in Lindenau neu durch. „Inzwischen haben wir 320 Mitglieder. Das ist kaum zu glauben, wenn man bedenkt, dass wir mit weniger als 100 Sportlern hierher kamen“, freut sich Rose über die positive Entwicklung. Bei rund 20 Prozent liege die jährliche Zuwachsrate. „In manchen Altersgruppen gibt es sogar Wartelisten, weil wir gar nicht alle interessierten Kinder aufnehmen können.“
Die große Begeisterung für den Judosport kommt nicht von ungefähr. Mit vier Grundschulen und zwei Kindergärten aus der Nachbarschaft arbeiten die Sportlöwen zusammen. Der Fokus liegt dabei auf Ganztagsangeboten, bei denen die kleinen Weißkittel von der jeweiligen Einrichtung abgeholt und zur Halle gebracht werden. „60 Kinder schnuppern allein auf diese Weise pro Jahr in Sport und Verein hinein. Etwa ein Drittel davon wird letztendlich Mitglied“, weiß Rose.
Wer die Sportlöwen in Aktion erleben möchte, hat am Sonnabend, den 13. Dezember, die beste Gelegenheit dazu. Dann veranstaltet der Verein sein traditionelles Weihnachtsturnier mit anschließender Feier, bei der interessierte Jungen und Mädchen ausdrücklich erwünscht sind. „Für Kinder ab sieben Jahre haben wir noch genügend Plätze“, betont Rose.
Artikel aus der LVZ vom 18.11.2014 | Autor: Filip Lachmann
In der Ruhe liegt die Kraft: Tino Rose (l.) und Sebastian Hampel von den Sportlöwen im modernisierten Vereins-Domizil. Foto: Alexander Bley
Gerade noch rechtzeitig zur Weihnachtszeit ist unser neuer Webshop online. Wir haben gemeinsam mit unserem Partner Trikot.com unsere Kollektion noch einmal ordentlich vergrößert. Da uns Qualität wichtig ist, habe wir auch den Sportausrüster gewechselt. Unsere Sportkollektion kommt jetzt vom 1930 von Stefano Andreotti, einem Torhüter aus Neapel, gegründeten Sportartikelhersteller Stanno.
Doch auch unser Angebot an Casual-Wear ist noch einmal deutlich größer geworden. Wir haben dem dringlichen Wunsch der Lady-Fitness Gruppe erhört und unsere Palette mit Sachen speziell für Frauen vergrößert. Darüber hinaus haben wir jetzt auch Funktionskleidung in unser Programm aufgenommen.
Aber natürlich finden sich auch weiterhin unsere günstigen Klassiker (Polo-Shirt, T-Shirt, Kapuzen-Pullover) im Sortiment. In Zukunft können auch Judo-Anzüge und Gürtel über den Shop online bestellt werden. Seit diesem Jahr setzen wir in diesem Bereich auf den Marktführer adidas.
Warum ein Webshop? Unser Verein wächst stetig. Mittlerweile haben wir 330 Mitglieder. An dieses Wachstum müssen wir auch unsere Organisationsstruktur anpassen. Ein Webshop gibt uns die Möglichkeit bedeutend mehr Produkte anzubieten und den Lagerbestand besser zu überwachen. Und mit dem neuen Shop können wir ihnen die gewünschte Ware jetzt noch schneller liefern.
Für sie bietet sich der große Vorteil, dass sie ganz entspannt von zu Hause bestellen können. Sie werden über den Bestellprozess ausführlich per E-Mail informiert. Sie erfahren, ob der Artikel vorrätig ist bzw. wann sie ihn bei uns in der Geschäftsstelle bzw. dem Trainer abholen können. Auch die Abrechnung funktioniert ganz einfach und transparent. Sie können das Geld überweisen, in bar zahlen oder PayPal benutzen. Alles transparent und übersichtlich.
Die Artikel können wir früher im Büro oder beim Trainer abgeholt werden. Einen Versand bieten wir erst einmal nicht.
Jetzt wünschen wir viel Spaß beim Stöbern und Kaufen …
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