Mega-Teilnahme in Wolfen

Der ORWO-Pokal in Wolfen ist seit Jahren ein gut besetztes Turnier, das die Sportlöwen seit jeher schätzen und besuchen. Auch dieses Jahr fanden ganze 45 Sportlöwen den Weg in die Halle, um für sich selbst eine Medaille und dem Verein einen Pokal in Filmdosenoptik zu erkämpfen.

Der Wettkampftag startete mit der Altersklasse U9, hier belegte u.a. unser ukrainischer Sportler Oleg Kravchenko (-19 kg) den ersten Platz.

Der Großteil der Gruppe kämpfte in der Altersklasse U11. Neben über 20 Kindern aus unserer Südvorstadt-Gruppe starteten auch sechs ukrainische Sportlöwen. Viele Trainierende standen das erste Mal auf einer Wettkampfmatte. Trotzdem konnten fast alle die Trainingsinhalte gut umsetzen, gerade der Übergang vom Stand in den Boden brachte die eine oder andere Wertung ein.

In der U13 starteten vier Sportler und Sportlerinnen. Besonders Gordii Shulyakovskyi konnte mit einem wunderschönen Tai-Otoshi überzeugen und sich so Gold sichern.

Trainer Tobias Mathieu:

„Ich freue mich, dass der Wettkampf für alle Altersgruppen ein guter Start ins neue Schuljahr war. Es war ein toll organisiertes Turnier und für fast alle ein Erfolgserlebnis. Magnus z.B. konnte seine erste Wettkampfmedaille erringen.“

Auch die Gesamtwertung konnten die Sportlöwen mit großem Abstand für sich entscheiden.

Ergebnisliste

U9

   
🥇 San Saeed (-26 kg)
🥇 Kalle Kuhlmann (-30 kg)
🥇 Karlo Lerz (-35 kg)
🥇 Carlotta Herwig (-29 kg)
🥇 Arthur Strähnz (-23 kg)
🥈 Henry Heil (-26 kg)
🥈 Lelaina Stelzer (-26 kg)
🥈 Oskar Troll (-42 kg)
🥈 Johan-Rouven Meixner (-23 kg)
🥉 Gustav Max Lehmann (-29 kg)
🥉 Connie Leia Alsleben (-32 kg)
🥉 Georg Fröhlich (-26 kg)

U13

🥇 Gordii Shulyakovskiy
🥇 Leni Rüdrich (-48 kg)
🥈 Magnus Georgi (-34 kg)
🥈 Onno Drost (-50 kg)

U11

   
🥇 Laura Pollok (-30 kg)
🥇 Magalie Galander (-44 kg)
🥇 Friedrich Hammermüller (-44 kg)
🥇 Mona Eschenhagen (-30 kg)
🥇 Lovis Fröhlich (-26 kg)
🥇 Henry Naumann (-46 kg)
🥈 Frieda Möhrstedt (-44 kg)
🥈 Jonas Rieger (-46 kg)
🥈 Luis von Wolffersdorff (-29 kg)
🥈 Jule Rützel (-30 kg)
🥈 Arthur Engelhard Senior (-26 kg)
🥈 Jonas Enzmann (-29 kg)
🥈 Felix Diezel (-35 kg)
🥉 Batu Oroszi (-29 kg)
🥉 Thore Kuhlmann (-35 kg)
🥉 Till Seemann (-32 kg)
   

Endstation Landesmeisterschaft

Mit der Landesmeisterschaft der U18 Anfang September in Riesa, ging die Reise zur Deutschen Meisterschaft in die nächste Runde. Fünf Starter wollten ihr Glück versuchen und sich mittels eines Medaillenplatzes für die Mitteldeutsche Meisterschaft qualifizieren. Leider konnte dieses Ziel niemand erfüllen. Trainer Sebastian Hampel war entsprechend enttäuscht über die Leistung.

„Die Gruppe war technisch-taktisch leider noch sehr überfordert. Da haben sich viele Baustellen gezeigt, die wir in den nächsten Wochen angehen müssen. Nicht nur hat ein wenig die Motivation gefehlt, sich auch mal durchzubeißen, wenn es hart wird. Mir fehlen auch noch teilweise die Automatismen. Judo ist ein schneller Sport, wenn ich meine GegnerInnen werfen will, dann muss ich schneller als er oder sie sein. Ich darf nicht über jede Bewegung nachdenken müssen. Florian war ein kleiner Lichtblick, bei ihm habe ich gesehen, dass er zu einhundert Prozent werfen und kämpfen will.“

Ukrainische Kinder legen Gürtelprüfung ab

Für unsere beiden ukrainischen Trainingsgruppen haben wir auch in den Ferien durchgehend Training angeboten, mit dem Ziel, am Ende der Ferien eine Gürtelprüfung abzulegen.

Insgesamt 40 geflüchtete Kinder aus der Ukraine haben letztendlich an der Kyu-Prüfung teilgenommen. Wir gratulieren allen Judoka zur erfolgreichen Prüfung. Besonderer Dank geht an Trainerin Svetlana, die in den Sommerferien fleißig mit den Sportlern und Sportlerinnen geübt hat.

Die älteren Kinder werden ab September mit ihren deutschen Sportkameraden zusammen trainieren. Nur die Kinder der U11 bleiben in einer eigenen Trainingsgruppe. Cheftrainer Sebastian Hampel erklärt:

„Wir haben in unseren anderen drei U11 Trainingsgruppen zwischen 30 zu 40 Kindern. Daher ergibt es Sinn, die 22 ukrainischen Kinder in einer eigene Gruppe zu lassen. Svetlana wird weiter die Trainerin bleiben und schon bald zu den ersten Wettkämpfen fahren.“

Radtour an den Goitzschesee

Da sich erfahrungsgemäß auch die älteren Sportler und Sportlerinnen freuen, das Schuljahr gemeinsam ausklingen zu lassen, plante das Trainerteam für dieses Jahr eine Radtour für die Trainingsgruppen U15 und U18. Als Ziel hatten die Trainer Sebastian und Tobi den großen Goitzschesee, speziell den angeschlossene Campingplatz auserkoren. Beim gemütlichen Beisammensein, Grillen und Volleyball spielen wurde über das vergangene Jahr gesprochen und die Trainer konnten den einen oder anderen Schwank aus ihrer eigenen Jugend zum Besten geben. Das Highlight des Wochenendes war der Ausflug in den Aqua-Funpark, dort konnte gemeinsam ein Hindernisparcour im Wasser absolviert werden.

Judo-Sommercamp

Die Sommerferien und das Sportlöwen-Sommerlager gehören zusammen, wie ein Judoka und die Tatami. Auch dieses Jahr lockte das Angebot wieder viele Sportler und Sportlerinnen der Altersklasse U11 an, die noch nicht bereit für sechs Wochen Entspannung waren.

Um den Anforderungen nach Sport und guter Laune gerecht zu werden, hatte das Trainerteam wieder einige Klassiker im Gepäck: Neben einem Brenn- und Fußballturnier, Toben in der Halle und nächtlichem Filmschauen hatte es vor allem der Ausflug zum Kulkwitzer See in sich. 

Wir bedanken uns nochmal bei den vielen Eltern, die das Camp durch Kuchen-, Salat- und viele andere Essensspenden überhaupt erst möglich gemacht haben!

Jetzt heißt es erstmal Ferien genießen, erholen und gut ins neue Schuljahr starten!

Handball-Tore zu verkaufen

Wir verkaufen vier Handball-Tore. Zwei Tore stehen derzeit auf unserem Mehrzweckfeld und müssten noch abgebaut werden. Sie habe Gebrauchsspuren und sind ideal für den Garten. Beide Tore haben die Trendfarben schwarz-weiß.

Wer es etwas neuer und knalliger mag, dem verkaufen wir zwei nagelneue Handball-Tore von der Firma ERHARD Sport. Eigentlich handelt sich dabei offiziell um Beach-Soccer Tore, aber die Maße sind identisch – 2 x 3 m. Im Set dabei sind Erdanker, Netze und verschiedene Schutzpolster. Das gesamte Set ist neu und wurde nie aufgebaut.

Der Verkaufspreis wird fair verhandelt. Das eingenommene Geld fließt in das Projekt „Judo für Geflüchtete“.

Ein kleiner Beitrag für die Umwelt

In einem Verein mit 500 Mitgliedern, einem riesigen Außengelände und einem Getränkeautomaten, gibt es eine ganz Menge zu transportieren. Das fängt an bei Unmengen von Gartenabfällen, Getränke für den Automaten oder einfach nur Sanitär-Artikel. Was andere „hamstern“ nennen, ist für uns ein ganz normaler Einkauf.

Früher wurde solche „Erledigungen“ mit dem Auto gemacht. Oftmals musste sogar ein Transport gemietet werden. Das war nicht nur teuer, sondern auch nicht besonders Umweltbewusst. Daher gibt es bei den Sportlöwen ab sofort ein E-Lastenrad.

Alle Einkäufe werden zukünftig mit dem Lastenfahrrad transportiert. Die ersten gewichtigen Bewährungsproben wurden bereits gemeistert. Wir haben vom Judo Verband Sachsen Sportgeräte geschenkt bekommen. Kettlebells, Medizin-Bälle und Bulgarian-Bags – alles ca. 120 Kg schwer. Mit dem neuen E-Bike ein klacks.

Es macht nicht nur verdammt viel Spaß damit zu fahren, sondern es hinterlässt auch ein gutes Gefühl. Wir sind stolz, einen kleinen Anteil für den Umwelt- und Klimaschutz beitragen zu können.

Wasserspaß zum Saisonabschluss

Bei den Leipziger Sportlöwen gibt es drei U11 Trainingsgruppen. Es gibt eine Gruppe in der Südvorstadt, geleitet von Tino Rose. Cheftrainer Sebastian Hampel trainiert die Gruppe am Montag und Freitag. Christoph Paul und Aaron Schneider stehen am Dienstag und Donnerstag auf der Matte.

Alle drei Trainingsgruppen haben jetzt gemeinsam den Saisonabschluss gefeiert. Zusammen mit den Eltern wurde eine Paddeltour vom Scheibenholz bis zur Lauer unternommen. Insgesamt 50 Kinder und Eltern haben an der Kanutour teilgenommen, einige Familien sind auch direkt zur Lauer gefahren, um diesen kleinen Teamevent nicht zu verpassen. Am Ende war es ein wunderschöner Sommertag und eine kleine Einstimmung auf die anstehenden Sommerferien.

Es wird heiß …

… nicht nur wegen der aktuellen Hitzewelle, sondern auch bei uns im Verein. Nach vielen Jahren der Planung ist es endlich soweit: Wir bauen eine Außensauna.

Diese ist vorrangig für unsere Mitglieder gedacht und wird hinter dem Grillplatz stehen. Bis zu sechs Personen finden darin Platz. Die 1,3 Tonnen schwere Sauna wurde bereits geliefert und wartet nur darauf aufgebaut zu werden. Doch dafür sind noch einige Vorarbeiten nötig. Wir müssen ein Fundament bauen sowie Strom und Wasser verlegen.

So sieht eine Sauna bei der Anlieferung aus.

Wer kann helfen?

Fundament – Wer hat Erfahrung damit und kann bei der Planung und Umsetzung behilflich sein? Wer kann uns bei der Beschaffung von Baumaterial für das Fundament helfen? Es gibt eine leichte Tendenz zum Schraubfundament.

Wasser – Wir müssen einen Wasseranschluss von den Garagen zur Sauna verlegen. Wer kann da helfen bzw. kennt zuverlässige Handwerksbetriebe aus dem Bereich Gas- und Wasserinstallation? 

Kyu-Prüfung im Maxipack

Das Sportlöwen-Schuljahr findet seinen Abschluss traditionell mit der Kyu-Prüfung kurz vor den Sommerferien. Aufgrund der vielen Prüflinge, fand die Veranstaltung gestaffelt über ein ganzes Wochenende statt. Als Belohnung folgte im Anschluss auf die Prüfung unser Vereinsfest.

Unsere letzte Gürtelprüfung fand unter strengen Coronaregeln statt, dieses Jahr war der gesetzliche Rahmen ein wenig lockerer gespannt. Trotzdem wurde auch dieses Jahr auf ein Blockkonzept gesetzt, so konnte die Prüfung reibungslos ablaufen. Am Samstag starteten die Anfängergruppen, die ihren ersten Kurs mit dem achten Kyu (weiß-gelb) abschließen wollten.

Der Sonntag begann mit den letzten Anfängergruppen, danach begaben sich die SportlerInnen der Altersklasse U11 auf die Matte. Hier konnten Prüfungen zum siebten (gelb) und sechsten Kyu (gelb-orange) bewundert werden.

Insgesamt 140 GürtelanwärterInnen stellten sich der Herausforderung und trotz der großen Aufregung wurden alle TeilnehmerInnen am Ende des Tages mit einer Urkunde für ihre solide Leistung belohnt. Allein 80 Judo-Anfänger freuten sich über den Erhalt des ersten farbigen Gürtels.

Mit einigen Nachholprüfungen in der letzten Schulwoche, beziehungsweise der ersten Ferienwoche konnten diesen Sommer 145 Kinder bei uns in der Halle ihre Prüfung zum nächsten Kyu ablegen. Der Erhalt des nächsten Kyu-Grades ist oft auch obligatorisch für den Wechsel in die nächsthöhere Trainingsgruppe.

Wir gratulieren allen zu ihrer bestandenen Prüfung und freuen uns darauf, euch nächstes Schuljahr mit dem neuen Gürtel begrüßen zu dürfen!

KaRi-Nachwuchs für den Judoverband

Über das letzte halbe Jahr bot der Judoverband Sachsen wieder eine Kampfrichterausbildung an, um auch zukünftig die Ausrichtung von Wettkämpfen im Verband zu gewährleisten. Auch Lea Wierick und Florian Sieber nahmen an den drei Blockeinheiten des Lehrgangs teil und konnten Anfang Juli ihre bestandene Prüfung zelebrieren.

Glückwunsch zu dieser Leistung!

„So geht sächsisch.“ – Jetzt für Publikumspreis abstimmen!

Wir gehören zu den 333 glücklichen Gewinnern des Vereinssportwettbewerbes „So geht sächsisch“ und freuen uns über 2.500 Euro Preisgeld.

In diesem Jahr wird erstmalig auch ein Publikumspreis vergeben. Die drei besten Mannschaften erhalten jeweils 10.000 Euro, 5.000 Euro und 2.500 Euro. Da es ein Publikumspreis ist, entscheiden die Mitglieder und Fans über die Sieger. Jede E-Mail Adresse ist eine Stimme. Wir würden uns freuen, wenn so viele wie möglich für uns voten. Sie können den Link natürlich auch gern in Ihrem Netzwerk teilen. Die Abstimmung läuft nur noch bis zum 29. Juli 2022.

Perfekter Saisonabschluss

Mit mehr als 300 Gästen war das diesjährige Sommerfest ein voller Erfolg. Für alle Altersklassen war etwas dabei. Die Kleinsten konnten sich bei der Sportlöwen-Olympiade beweisen. Neben der Hüpfburg wartete in diesem Jahr erstmalig ein „störrischer Esel“ auf kleine und große Cowboys und -girls. Erwartungsgemäß war das kulinarische Highlight der Veranstaltung die Zuckerwatte. Auf große Zustimmung stieß auch der Barista von der Up Town Coffee Bar, der Fair Trade Kaffee aus Kolumbien ausschenkte.

Am Abend gab es dann eine Premiere: Beim ersten Sportlöwen Beach-Cup hatten sich insgesamt acht Teams angemeldet. Im Finale standen sich das Team um Pepe Seliger und Cheftrainer Sebastian Hampel gegenüber. Das Trainerteam mit Christoph Paul, Stützpunkttrainer Mike Göpfert und seiner Frau Tina führten im Finale bereits mit 11:4 und sahen schon wie die sicheren Gewinner aus. Aber eine hart und präzise Aufschlagserie des Gegners sorgte für den Anschlusstreffer. Am Ende gewann das Schülerteam mit Pepe Seliger, Paul Hähle, Emil Vogel, Hugo Schmidt und Mahdi Yaghobi mit 24:19.

Während der Veranstaltung wurden auch die erfolgreichsten Vereinssportlerinnen und Sportler geehrt. Alle gewannen Gold bei Judo-Meisterschaften und wurden dafür vom Verein mit einem 50 Euro Einkaufsgutschein ausgezeichnet.

  • Hannes Schürer (MDEM U15 1. Platz 2022, LEM U13 1. Platz 2021)
  • Edo Dieckmann (LEM U18 1. Platz 2021)
  • Stella Dieckmann (LEM U18 1. Platz 2021)
  • Pepe Seliger (LEM U15 1. Platz 2021)
  • Alba Koch (LEM U13 1. Platz 2022)
  • Anna Reitmann (LEM U13 1. Platz 2022)
  • Kira Noeller (LEM U13 1. Platz 2022)

Neben der Sportler-Ehrung wurde das Sommerfest auch genutzt, um ehemalige Trainer und Trainerinnen sowie Mitarbeitende zu verabschieden.

Präsident Tino Rose:

„Seit drei Jahren konnten wir kein Vereinsfest mehr ausrichten. Um so mehr freut es mich, dass es in diesem Jahr geklappt hat. Sehr gern haben wir daher alle Kosten für das Fest übernommen, da wir den Mitgliedern auch mal etwas zurück geben wollten. Ich denke, das ist uns gelungen. Alle hatten viel Spaß. Besonders schön zu sehen war, wie viele Teams beim Beach-Cup teilgenommen haben. Das werden wir im nächsten Jahr auf alle Fälle wiederholen.“

Galerie

Souverän in die Sommerpause

Mit der BEM U18 neigte sich das erste Halbjahr 2022 Anfang Juli dem Ende entgegen. Mit ungebrochener Motivation begaben sich 4 Sportlöwen an den Start, um sich für die LEM am 10.09. zu qualifizieren. Am Ende stand mit 2 Bezirksmeistertiteln und 2 dritten Plätzen ein respektables Ergebnis im Notizbuch von Erfolgstrainer Tobias Mathieu.

Besonders Jonas Mikosch (-66 kg), der in einer gut besetzten Gewichtsklasse als jüngster Jahrgang den Bezirksmeistertitel erringen konnte, sorgte für strahlende Augen. Dabei zeigte er vor allem im Halbfinale eine starke Leistung und warf seinen Gegner innerhalb einer Minute zwei mal auf die Matte.

Trainer Tobias Mathieu:
„Die erste Hürde haben alle bravourös übersprungen, vor allem wenn man bedenkt, dass drei Starter als jüngster Jahrgang keinen einfach Stand in der neuen Altersklasse haben. Jetzt werden wir die Sommerferien zur Regeneration nutzen und dann motiviert in die Vorbereitung auf die Landesmeisterschaft starten.“

Mit einer Wild-Card zum Meistertitel

Mit der Mitteldeutschen Meisterschaft (MDEM) im thüringischen Rudolstadt fand Anfang Juni der diesjährige Jahreshöhepunkt der Altersklasse U15 statt. Nach der doch etwas enttäuschenden Landesmeisterschaft, bei der sich insgesamt nur drei Sportlöw*innen qualifizieren konnten, mischten die unterschiedlichsten Ereignisse das Team etwas durcheinander.

Hannes Schürer und Anton Beck waren eigentlich gar nicht für die MDEM qualifiziert. Beide nahmen vor der Landesmeisterschaft (LEM) an einem strapazenreichen Trainingslager teil und konnten deswegen nicht ihr ganzes Leistungsvermögen abrufen. Landestrainer Frederik Jäde erkannte aber das Potenzial und ließ beide Sportler mit einer Wild-Card an den Start gehen.

Hannes Schürer gehörte in der Gewichtsklasse -46 kg, trotz seines Ausscheidens bei der Landesmeisterschaft, zum Favouritenkreis und erfüllte das in ihn gesetzte Vertrauen. Mit einer hochkonzentrierten Leistung und vielseitigen Techniken zog er gegen den amtierenden Landesmeister in das Finale ein. Dies gewann er mit einem fulminanten Uchi-Mata nach knapp 15 Sekunden und strahlte mit Trainer Sebastian Hampel um die Wette.

In der Gewichtsklasse –50 kg zeigte auch Anton, dass er zu den besten Judoka Mitteldeutschlands zählt. Nach einem Sieg und einer Niederlage gegen den späteren Meister, stand er im „Kleinen Finale“, also dem Kampf um Platz drei. Nach 30 Sekunden konnte auch er sich mit einem sehenswerten O-Uchi-Gari vorzeitig die Medaille sichern.

Trainer Sebastian Hampel wusste, bei wem er sich zu bedanken hatte:

„Mein Dank geht natürlich an Landestrainer Frederik Jäde, welcher beiden Sportlern heute die Möglichkeit bot, das Judo zu zeigen, zu dem sie in der Lage sind. Ich freue mich, dass Hannes und Anton sich für die vielen schweißtreibenden Trainingseinheiten belohnen konnten.“

Vize-Landesmeister im Schwergewicht, Rolland Kohl, konnte an seine sehr guten Leistungen bei der Landesmeisterschaft und Lipsiade leider nicht anschließen und beendete den Wettkampf mit Platz sieben.

Die qualifizierten Mädchen Maria Gohr und Frieda Baumbach konnten verletzungsbedingt und wegen einer Kulturveranstaltung in Wien leider nicht am Wettkampf teilnehmen.

Erfolgreichster Leipziger Verein

Jedes Jahr wird im Sportbezirk Leipzig die „Lipsiade“ (eine Art „Stadtmeisterschaft“) in den verschiedensten Sportarten abgehalten. Auch dieses Jahr lockte der zweitägige Wettkampf eine Vielzahl an Vereinen und Judoka in die zentral gelegene Sporthalle in der Brüderstraße. Mit ingesamt 64 siegeshungrigen Judoka, waren die Sportlöwen der Verein mit den meisten Starter*innen, gefolgt vom JC Leipzig (57) und dem Verein Judo Holzhausen (42).

Am Ende holte der Verein stolze 45 Medaillen, davon 16x Gold. In allen vier männlichen Altersklassen (U11, U13, U15 und U18) gewannen die Sportlöwen die Mannschaftswertung. Die Mädchen der U13 erkämpften sich den zweiten Platz. Bei der weiblichen U11 wurde es Platz 3.

Auch im Medaillenspiegel triumphierten die Sportlöwen (16x Gold, 16x Silber, 13x Bronze; 45) vor dem Judo Club Leipzig (16/12/10; 38) und Holzhausen (11/6/11; 28).

Über drei Medaillen hat sich Vereinspräsident Tino Rose besonders gefreut:

„Bei ihrem ersten Wettkampf haben drei Sportler aus der Ukraine sofort Gold geholt. Das war ein tolles Erfolgserlebnis für die Kinder, die erst im März aus der Ukraine geflohen sind.

Insgesamt freue ich mich extrem über unser Abschneiden. Die Lipsiade, die inoffizielle Stadtmeisterschaft, ist ein guter Indikator über die Jugendarbeit und die vielen Medaillen zeigen uns, dass wir eine Menge richtig machen.“

Als Schuljahresabschluss stehen jetzt noch die Kyu-Prüfung (9. & 10 Juli) und das Vereinsfest am 10. Juli auf dem Programm.


Ergebnislisten

Platzierung U11Name



🥇
Hugo Salloum
Tiomofey Shulyakovsky
Hugo Hartlich
Felix Voßler
Luis v. Wolffersdorf
Laura Pollock
Magalie Galander
🥈Mona Eschenhagen
San Saeed
Henry Naumann
Artur Senior
Mattheo Horn

🥉
Lovis Fröhlich
Friedrich Hammermüller
Jonas Rieger
Ole Lecher

Platzierung 13Name


🥇
Emil Tischler
Hannes Voßler
Anna Reitmann
Gordey Shulyakovsky
Oleksandr Yekhivych

🥈
Hannah Schotte
Oskar Köhler
Nils Geuthe
Henriette Jahn
Wanja Daniel
Onno Drost
🥉Noah Muttke
Noah Rosenfeld
Jakob Längricht
Sophie Jacob

Platzierung U15Name

🥇
Hannes Schürer
Anton Beck
Rolland Kohl
🥈Helene Rose

🥉
Frieda Baumbach
Levi Will
Cedric Klemm

Platzierung U18Name
🥇Pepe Seliger

🥈
Niklas Schubert
Ali Khalifa
Baba Sok
Jonas Mikosch
🥉Moritz Beck
Emiliano Milker Sandoval

Gemeinsam stark

Bezirkstrainer Tobias Mathieu hat vergangenen Montag zum gemeinsamen Training in die Sporthalle der Leipziger Sportlöwen eingeladen. Zusammen mit Sportlern des SC DHfK waren insgesamt über 40 Sportler auf der Tatami. Erstmalig nahmen auch Athleten aus der Ukraine an dem Randori teil. 

Neben einem Technik-Teil lag der Schwerpunkt auf dem gemeinsamen Randori. Sportlöwe Emil Tischler schätzt den Austausch mit anderen Vereinen:

“Es war ein intensives und anstrengendes Training. Das Kämpfen mit anderen Sportlern ist immer etwas besonders und bringt neue Erfahrungen.”

Für Trainer Tobias Mathieu haben solche gemeinsamen Trainingseinheiten einen ganz hohen Stellenwert.

„Judotraining lebt von den Partnern. Daher ist es so wichtig, regelmäßig mit anderen Vereinen zu trainieren.

Neue Meister im Verein

Bei der diesjährigen Dan-Prüfung in Riesa konnten sich Björn Dorow und Benny Bruck hervorragend präsentieren und wurden für ihre gezeigten Leistungen mit dem ersten Dan, dem Meistergrad belohnt.

Insgesamt gibt es 10 Dan-Grade. Die ersten fünf Grade bekommen den schwarzen Gürtel. Ab dem 6. Dan darf der rot-weiße Gürtel getragen werden.

Wir gratulieren den beiden Sportlern recht herzlich!

Unter den Erwartungen geblieben

Während die älteren Sportler am ersten Juniwochenende den Tuzla-Cup in Berlin besuchten, fand gleichzeitig die Landesmeisterschaft der Altersklasse U15 statt. Insgesamt acht Sportler*innen versuchten nicht nur das Siegerpodest zu erklimmen, sondern ebenfalls sich für den Jahreshöhepunkt, die Mitteldeutschen Meisterschaft, zu qualifizieren.

In der Gewichtsklasse +66 kg startete Rolland Kohl stark ins Turnier, setzte sich gegen seine Konkurrenten durch und unterlag nur im Finale, nach einer kleinen Unachtsamkeit. Ebenfalls souverän stieß Frieda Baumbach bis zum Einzug in das Finale vor und musste sich hier der Favoritin geschlagen geben. Am Ende wurde sie mit der Bronzemedaille belohnt. Ebenfalls Bronze sicherte sich Maria Gohr (-52 kg). Mit insgesamt drei fünften Plätzen und der damit verpassten direkten Qualifikation ärgerten sich Emil Tischler (-40 kg), Hannes Schürer (-46 kg) und Anton Beck (-50 kg) über lösbare Aufgaben und den Fakt, leider an dem entscheidenden Tag nicht alles abgerufen zu haben, was möglich gewesen wäre.

So schloss ein Wettkampftag, welcher in der Gesamtbetrachtung eher zu den enttäuschenden zählen darf. Nun gilt es für die drei Qualifikanten, die restliche Trainingszeit effektiv zu nutzen, um das Sportjahr versöhnlich abzuschließen.