Erfolgreicher Saisonstart beim Maneki Neko Cup in Oederan

Am vergangenen Wochenende fand in Oederan erstmals der Maneki Neko Cup statt. In den Altersklassen U11 und U13 gingen insgesamt 105 Kinder aus zehn Vereinen an den Start. Auch die Sportlöwen waren mit einer Gruppe vor Ort und nutzten das Turnier ganz unterschiedlich: Für einige war es der erste richtige Wettkampf, für andere die Gelegenheit, nach sechs Wochen Sommerferien wieder in den Wettkampfbetrieb zurückzukehren.

U11 mit neun Medaillen

Besonders erfolgreich verlief der Wettkampftag für die U11. Die neun Sportlöwen zeigten viele schöne Techniken und spannende Kämpfe. Besonders erfreulich war, dass bereits die ersten Kämpfe mit der neu erlernten Technik Uchi-mata gewonnen werden konnten. Damit zeigte sich direkt, dass sich die Arbeit der vergangenen Wochen auch im Wettkampf auszahlt.

Auch die Ergebnisse sprechen für einen gelungenen Tag: Alle neun Sportlerinnen und Sportler konnten sich in ihren Pools auf Platz eins oder zwei kämpfen und sich damit für das Halbfinale qualifizieren. Am Ende durfte somit jeder der neun Sportlöwen eine Medaille mit nach Hause nehmen.

Von der Trainerseite wurde vor allem die Entwicklung auf der Matte hervorgehoben. Die Kinder setzten vieles aus dem Training bereits unter Wettkampfbedingungen um und zeigten, dass sie auch nach der Sommerpause wieder gut in den Wettkampfrhythmus gefunden haben.

Unterschiedliche Erfahrungen in der U13

Auch die U13 war in Oederan vertreten. Dabei war das Leistungs- und Erfahrungsniveau innerhalb der Sportlöwen-Gruppe sehr unterschiedlich. Für einige Kinder war der Maneki-Neko-Cup der erste richtige Wettkampf und damit eine wichtige erste Erfahrung im Wettkampfjudo. Andere standen dagegen bereits häufiger auf der Matte und nutzten das Turnier vor allem, um nach der langen Sommerpause wieder in den Wettkampfbetrieb hineinzufinden.

Gerade diese Mischung machte den Wettkampftag wertvoll. Während die einen erste Erfahrungen mit der besonderen Situation eines Wettkampfes sammeln konnten, bekamen die anderen die Möglichkeit, nach der sechswöchigen Pause wieder Routine aufzubauen und sich unter realen Bedingungen zu testen.

Der erste Maneki-Neko-Cup bot damit einen gelungenen Start in die neue Wettkampfsaison. Für die Sportlöwen standen neben den Ergebnissen vor allem die vielen gesammelten Erfahrungen und die sichtbaren Fortschritte auf der Matte im Mittelpunkt.

Gold

Edda Böhl

Malina Rose

Adrian Tiepolt

Silber

Maximilian Stocker

Arthur Brätter

Petr Praulov

Lena Flohrer

Roman Shlemko

Bronze

Emma Andersson

Luan Porisch

Joscha Kindler

Xenia Meyer

Makar Semenko

Gloria Bräuer

Goldener Anker Cup in Adorf: Sieg für Roman, Silber für Emil

Am vergangenen Wochenende fand in Adorf/Vogtland erstmals der Goldene Anker Jugend Cup statt. Das neue Turnier richtete sich an die Altersklassen U15 und U18 und bot den Sportlöwen eine weitere Gelegenheit, sich kurz nach dem Saisonstart im Wettkampf zu messen.

Besonders souverän präsentierte sich Roman Pluhatyrov. Er setzte sich in allen vier Begegnungen durch und konnte damit den Turniertag ohne Niederlage und mit der Goldmedaille beenden. Für Emil Tischler hatte der Wettkampf eine besondere Bedeutung mit Blick auf die kommende Woche. Das Turnier diente als Vorbereitung auf das anstehende Sichtungsturnier und bot damit noch einmal die Möglichkeit, sich unter Wettkampfbedingungen zu testen und an der eigenen Wettkampfform zu arbeiten. Am Ende konnte er sich über den zweiten Platz freuen.

Für Max Weber endete der Wettkampftag nach zwei Niederlagen. Gerade solche Turniere sind aber trotzdem ein wichtiger Bestandteil der Entwicklung: Wettkampferfahrung hilft dabei, die eigenen Stärken und Schwächen besser einzuschätzen und die Erkenntnisse anschließend mit ins Training zu nehmen. Jasmina Khadzieva musste sich auf Grund einer Verletzung ebenfalls vorzeitig aus dem Wettkampf verabschieden.

Eine besondere Rolle übernahm außerdem Onno Drost. Aufgrund einer Verletzung konnte er leider nicht wie geplant antreten, unterstützte den Verein aber dafür als Kampfrichter auf der Matte! Insgesamt bot der Goldene Anker Cup den Sportlöwen damit einen guten Wettkampftag mit ganz unterschiedlichen Erfahrungen.

Sechs Sportlöwen beim JVS-Trainingslager auf dem Rabenberg

Letzte Woche fand auf dem Rabenberg das alljährliche Trainingslager des Judo-Verbandes Sachsen (JVS) statt. Mit dabei: Fünf Sportlöwen unter Begleitung von Sportlöwentrainerin Caro. In Breitenbrunn verbrachte die Gruppe mehrere Tage gemeinsam mit Judoka aus ganz Sachsen und absolvierte ein abwechslungsreiches Programm aus Judo, Athletik und gemeinsamen Freizeitaktivitäten.

Nach der Anreise ging es zunächst zu Fuß auf den Rabenberg, bevor direkt die erste Trainingseinheit auf dem Programm stand. Auch in den folgenden Tagen gehörten mehrere Judo-Einheiten fest zum Tagesablauf. Daneben sorgte ein abwechslungsreiches Freizeitprogramm für Ausgleich: Die Gruppe war unter anderem im Kletterwald und im Schwimmbad und verbrachte auch abseits der Matte viel Zeit miteinander.

Neben dem sportlichen Aspekt bot das Trainingslager damit auch die Möglichkeit, andere Judoka kennenzulernen und als Gruppe zusammenzuwachsen. Gerade die Kombination aus gemeinsamen Trainingseinheiten und Freizeitaktivitäten machte die Tage auf dem Rabenberg zu einer intensiven und abwechslungsreichen Erfahrung.

Nach vier Tagen hieß es schließlich Taschen packen, Matten abbauen und Abschied nehmen. Mit vielen neuen Erfahrungen und gemeinsamen Erlebnissen ging es für die fünf Sportlöwen zurück nach Leipzig. Und auch kulinarisch konnte die Maßnahme offenbar überzeugen – das Essen wurde von den Teilnehmenden zum heimlichen Highlight erklärt.

Sonne, Sport und Sommerkino: So war unser Sommerfest 2026

Manche Tage fühlen sich einfach von der ersten bis zur letzten Minute richtig an – und genau so einer war der vergangene Samstag. Wie jedes Jahr haben wir bei den Leipziger Sportlöwen gemeinsam gefeiert, und wie jedes Jahr hatten wir das Gefühl: Es war wieder ein bisschen schöner als im Jahr davor.

Ein Tag voller Sport – schon bevor das Fest überhaupt begann

Los ging es sportlich, wie es sich für einen Verein wie unseren gehört. Am Vormittag kämpfte unsere U15 bei der Bezirksmeisterschaft um Punkte und Plätze, im Anschluss war die U11-Kinderliga an der Reihe. Parallel dazu ging es in unserer Halle nicht weniger lebendig zu: Für alle Kids, die nicht bei der Kinderliga dabei waren, stand U11-Randori auf dem Programm. Sportlich ging es also schon rund, bevor überhaupt der erste Cocktail eingeschenkt war – und dann war es auch schon Zeit für den fließenden Übergang von der sportlichen Halle ins bunte Vereinsfest.

Bei bestem Wetter: Hüpfburg, Kinderolympiade und Cocktailbar

Und was für ein Nachmittag das dann wurde! Bei traumhaftem Sommerwetter tobten sich unsere Kleinsten bei der Kinderolympiade so richtig aus, und die Hüpfburg – natürlich – war den ganzen Tag über durchgehend in Bewegung. Kaum eine Minute, in der sie leer stand.

Für die Erwachsenen gab es in diesem Jahr eine echte Neuheit: unsere Cocktailbar. Ob Aperol Spritz oder ein kleiner Gin Tonic – rege genutzt wurde sie definitiv. Und auch alkoholfrei kam niemand zu kurz: Der hauseigene Mocktail mit Wassermelone entpuppte sich vor allem bei den Kindern als echter Favorit.

Sportlerehrung mit besonderem Gast

Ein fester und für uns immer besonders emotionaler Programmpunkt ist die jährliche Sportlerehrung. In diesem Jahr durften wir gleich 14 unserer erfolgreichsten Athletinnen und Athleten auf die Bühne holen – als kleines Dankeschön gab es einen Kino- und Popcorn-Gutschein für das Kino in Leipzig sowie unsere brandneue Sportlöwen-Tasche.

Im Mittelpunkt stand dabei ganz besonders unser EM- und WM-Starter Hannes Schürer, der gerade frisch von der Weltmeisterschaft zu uns zurückgekehrt war. Es war ein richtig schöner Moment zu sehen, welchen Eindruck seine Leistung auf unsere jungen Nachwuchssportlerinnen und -sportler macht: Sie umringten ihn regelrecht, blickten bewundernd zu ihm auf – Autogramme hätte er an diesem Nachmittag wohl noch stundenlang schreiben können. Genau solche Momente zeigen, was unser Verein zusammenhält: der Rückweg der Großen zu den Kleinen.

Ehrungen

Unsere erfolgreichsten Sportler mit bei Meisterschaften,  Bundessichtungsturnieren und internationalen Turnieren: 

U13: Zita Eißner, Lucian Paul, Julian Conti, Felix Böhm, Malina Rose, Elias Rose, Franz Schoor, Emma Kubatta

U15: Luis von Wolffersdorf, Friedrich Hammermüller, Elsa Nekwasil, Matteo Horn

U18: Hannes Schürer

Der große Abschluss: Sommerkino unterm Sternenhimmel

Und dann, als die Sonne langsam unterging, kam der Höhepunkt des Tages: unser Sommerkino. Am Ende sah es fast genauso aus, wie wir es Wochen zuvor beworben hatten – nur eben live, mit echten Menschen, echtem Popcornduft und echter Vorfreude. Gezeigt wurde ein Klassiker, der einfach nie altert: „Zurück in die Zukunft“. Ein nostalgischer, herrlich unterhaltsamer Ausklang, den alle bei bestem Wetter entspannt genießen konnten.

Fazit: Genau dafür machen wir das

Das Feedback am Ende des Tages war überwältigend positiv – und das freut uns sehr. Denn genau darum geht es bei unserem Sommerfest: einmal im Jahr unseren Mitgliedern etwas zurückzugeben und ihnen einen richtig schönen, unbeschwerten Tag zu schenken.

Wir sagen Danke an alle, die dabei waren, mitgefeiert und mitgeholfen haben – und freuen uns schon jetzt auf nächstes Jahr!

Wenn Vorsorge auf Vereinsliebe trifft: AOK-Scheck für die Sportlöwen

Unter dem Motto „Dein PLUS fürs gesündere Ich“ hat die AOK in den vergangenen Wochen zu ihrer Vereinsaktion „Vorsorge trifft Vereinsliebe“ aufgerufen – mit Bewegung, Ernährung, mentaler Gesundheit und Vorsorge im Fokus. Die Leipziger Sportlöwen haben mitgemacht und als Team Gesundheitsmomente gesammelt.

Die Teilnahme hat sich gelohnt: Andreas Pohl und Alexander Fugmann von der AOK besuchten dafür das U11-Training und überreichten einen Scheck über 500 Euro.

Für die Sportlöwen ist das mehr als eine einmalige Anerkennung.

„Das Thema Gesundheit – mentale Gesundheit und Ernährung – ist uns total wichtig“, sagt Geschäftsführer Starke. „Gerade bei unserem Female Friday bzw. Lioness Camp werden wir das Thema aufgreifen und auch in der Trainerfortbildung wird es eine wichtige Rolle spielen. Umso mehr freuen wir uns, dass wir dafür jetzt von der AOK ausgezeichnet wurden.“

Wir freuen uns über die Unterstützung und bedanken uns herzlich bei der AOK.

Gemeinsam stark: U11-Sportlöwen feiern gelungenes Liga-Debüt

Am Samstag gingen die Sportlöwen erstmals in der U11-Kinderliga an den Start. Dafür wurde aus allen drei U11-Trainingsgruppen eine gemeinsame Mannschaft zusammengestellt. Ziel war es, möglichst viele Kinder zusammenzubringen und eine schlagkräftige Mannschaft für den neuen Wettkampfmodus aufzustellen. Direkt im Anschluss an die Bezirksmeisterschaft der U15 ging es für die jüngsten Sportlöwen auf die Matte.

Insgesamt waren fünf Mannschaften gemeldet, für die Sportlöwen standen vier Begegnungen auf dem Programm. Und die Bilanz kann sich sehen lassen: Drei Siege und nur eine knappe Niederlage bedeuteten am Ende den starken zweiten Platz.

Zum Auftakt setzte sich die Mannschaft mit 5:2 gegen Judo Holzhausen durch. Auch die zweite Begegnung gegen den JCL blieb bis zum Schluss spannend. Am Ende mussten sich die Sportlöwen mit 3:4 geschlagen geben – die Begegnung wurde erst im letzten Kampf entschieden. Davon ließ sich die Mannschaft jedoch nicht beeindrucken und zeigte anschließend weiter starken Kampfeswillen: Gegen den Judo Club Leipzig Stahmeln gelang ein deutlicher 6:1-Erfolg, bevor die Sportlöwen mit einem 7:0 gegen Randori West den Kampftag abschlossen.

Damit stand am Ende des Liga-Debüts der zweite Platz zu Buche – ein hervorragendes Ergebnis für eine Mannschaft, die in dieser Konstellation zum ersten Mal gemeinsam auf der Matte stand.

Für die Sportlöwen war der Kampftag deshalb auch eine ganz neue Erfahrung. Die Mannschaft musste sich zunächst als Team finden. Gleichzeitig sorgte genau dieser neue Modus für viel Spannung und Teamgeist: Die Kinder feuerten sich gegenseitig an, fieberten bei den Kämpfen der anderen mit und erlebten, wie wichtig jeder einzelne Punkt für die gesamte Mannschaft sein kann.

Trainerin Annett Böhm zeigte sich entsprechend begeistert:

„Es war ein sehr spannender Wettkampf, gerade weil sich die Mannschaft in dieser Konstellation noch nicht so gut kennt. Für die Kinder ist die Liga eine tolle Erfahrung: Jede und jeder bestreitet seinen eigenen Kampf, am Ende treten aber alle gemeinsam als Team an. Ich freue mich schon auf den Finalkampftag – die Kinder sind jedenfalls Feuer und Flamme!“

Besonders die ungewohnte Verantwortung innerhalb einer Mannschaft macht den Ligamodus für die jungen Judoka interessant. Während bei einem Einzelturnier ausschließlich das eigene Ergebnis zählt, kann ein verlorener Kampf in der Liga von den Teammitgliedern aufgefangen werden. Gleichzeitig kann die Verantwortung für den letzten Kampf besonders groß sein, wenn es vor der letzten Begegnung noch unentschieden steht.

Der ursprünglich geplante zweite Kampftag entfällt. Damit geht es für die Sportlöwen direkt zum Finalkampftag in Chemnitz. Dort wollen die jungen Judoka ihre ersten Ligaerfahrungen nutzen und erneut gemeinsam als Mannschaft auf die Matte gehen. Nach dem starken zweiten Platz beim Auftakt ist die Vorfreude bereits groß.

BEM U15: Fünf Titel und zwölf Qualifikationen für die LEM

Mit der Bezirksmeisterschaft der U15 ist die Meisterschaftsserie auf dem Weg zur Mitteldeutschen Meisterschaft gestartet. Für die Startenden ging es dabei nicht nur um Medaillen, sondern vor allem um die Qualifikation für die nächste Runde: Wer in Leipzig einen Podestplatz erkämpfte, sicherte sich gleichzeitig das Startrecht bei der Landesmeisterschaft am 12. September.

Mit einem starken Kontingent von 20 Sportlöwen waren die Leipziger bei der Bezirksmeisterschaft vertreten. Das Turnier bot dabei ein insgesamt anspruchsvolles Niveau, in einigen Gewichtsklassen wartete zudem starke Konkurrenz auf die Sportlerinnen und Sportler.

Umso erfreulicher fiel die Bilanz aus: Mehr als die Hälfte der gestarteten Sportlöwen erreichte einen Medaillenplatz. Insgesamt konnten die Leipziger fünf Bezirksmeistertitel, zwei Silbermedaillen und fünf Bronzemedaillen erkämpfen.

Damit haben sich insgesamt 12 Sportlöwen für die Landesmeisterschaft am 12. September in Pulsnitz qualifiziert. Für die qualifizierten Sportlerinnen und Sportler geht die Meisterschaftsserie damit bereits in die nächste Runde. In Pulsnitz wartet erneut ein stark besetztes Teilnehmendenfeld und die nächste wichtige Hürde auf dem Weg zur Mitteldeutschen Meisterschaft. Wir wünschen allen zwölf Qualifizierten viel Erfolg und drücken die Daumen für die nächsten Kämpfe!

Gold

Elias Rose

Friedrich Hammermüller

Luis von Wolffersdorff

Elsa Nekwasil

Magalie Galander

Silber

Arthur Senior

Lucian Paul

Bronze

Julian Conti

Linda Woche

Janek Kochan

Jonas Rieger

Ada Tröbitz

Zwischen Pirateninsel und Lindenauer Hafen – die Leipziger Sportlöwen zu Gast beim Wasserfest

Die Leipziger Sportlöwen waren in diesem Jahr erstmals beim Leipziger Wasserfest dabei – einer Veranstaltung, die seit 2001 die Wasserwege der Stadt in den Mittelpunkt rückt. Was ursprünglich als Initiative begann, verwahrloste Uferabschnitte wie den Karl-Heine-Kanal und den Weg zum Lindenauer Hafen wieder ins Bewusstsein der Stadtgesellschaft zu holen, ist inzwischen zu einem festen Termin im Leipziger Veranstaltungskalender geworden. Im Kern steht die Idee, Leipzig als Stadt am Wasser erlebbar zu machen und langfristig eine Verbindung der städtischen Wasserwege mit dem überregionalen Netz zu schaffen.

Eingeladen hat uns Norbert Berky. Er unterstützt die Sportlöwen schon seit Jahren, ist einer der Sponsoren des Wasserfestes und hat uns gefragt, ob wir mit dabei sein wollen. Da mussten wir nicht lange überlegen.

An zwei Tagen haben wir gezeigt, was bei uns im Verein alles möglich ist. Am Freitag ging es auf der Pirateninsel in Plagwitz los, mit Aikido und Kung Fu, dazu ein Auftritt unserer Judo-Kinder. Am Sonntag waren wir dann am Lindenauer Hafen, wo unsere Tai-Chi-Trainer die Disziplin vorgestellt haben. Jede Sportart bekam etwa fünf Minuten Zeit – für unsere U11- und U15-Athletinnen und -Athleten die perfekte Gelegenheit, zu zeigen, was sie im Training gelernt haben.

Das Wetter hat an beiden Tagen mitgespielt, nur dazwischen, am Samstag, hat es in Strömen geregnet. Dass wir dabei waren, hat vor allem mit Norbert Berky zu tun, den wir als langjährigen Sponsor einfach gern unterstützen. Und es hat mit unserem eigenen Viertel zu tun: Plagwitz und Lindenau, das ist unsere Gegend, hier sind wir zuhause, und wir zeigen uns gern vor Ort und engagieren uns auch sonst für Projekte im Kiez. Die Idee hinter dem Wasserfest, langfristig eine durchgehende Wasserverbindung von Leipzig bis nach Halle und weiter zur Nord- und Ostsee zu schaffen, finden wir außerdem eine schöne Sache, die Unterstützung verdient. Im nächsten Jahr sind wir jedenfalls wieder mit dabei.

Training, Pizza, Sauna: So lief die Premiere vom Female Friday

27 Frauen sind am Freitag zur Premiere von „Female Friday“ auf die Matte gekommen, einem neuen Trainingsformat von Frauen für Frauen bei den Leipziger Sportlöwen. Die Teilnehmerinnen kamen aus neun verschiedenen Vereinen, unter anderem aus Dresden, Zwickau, Chemnitz, Wittenberg, Döbeln und aus Leipzig. Mit einer derart großen Resonanz hatten die Organisatorinnen nicht gerechnet – für sie ein Zeichen, dass die Idee einen Nerv trifft und der Bedarf an einem solchen Format da ist.

Zwei Stunden lang gab es ein abwechslungsreiches Training. Die Trainingsleitung übernahm Maya Zippel. Einen Technikteil steuerte Annett Böhm bei, Olympia-Dritte von 2004. Bei regnerischem Wetter war die Sauna danach genau der richtige Ort, um sich nach der intensiven Einheit zu entspannen. Nach dem Training gab es außerdem Pizza und Getränke – Gelegenheit, noch einmal zusammenzusitzen und ins Gespräch zu kommen. Denn Female Friday soll nicht nur ein Training sein, sondern auch Raum für Austausch bieten.

Entstanden ist die Idee zu „Female Friday“ aus einem Gespräch mit einer Trainerin des Vereins über ihre Wünsche für das Training. Ursprünglich stand die Idee eines mehrtägigen Camps im Raum, das sportliche Einheiten mit Seminaren, Lehrgängen und frauenspezifischen Themen verbinden sollte. Angesichts des organisatorischen Aufwands entschied sich der Verein, zunächst kleiner anzufangen: mit einem vierteljährlichen Format, das ein Netzwerk aufbauen soll, bevor das größere Vorhaben angegangen wird. Organisiert wurde der Abend von den Trainerinnen des Vereins gemeinsam. Beim Training wurden die Teilnehmerinnen zudem nach Themenwünschen für künftige Ausgaben befragt – die Antworten sollen in die Planung der kommenden Termine einfließen.

Der nächste Female Friday findet am 18. Dezember 2026 statt, kurz vor Weihnachten. Für das Frühjahr 2027 plant der Verein einen nächsten Schritt: ein dreitägiges „Lioness Camp“ von Freitag bis Sonntag mit Übernachtung in der Vereinshalle. Im Mittelpunkt soll dabei nicht mehr in erster Linie der Sport stehen, sondern verschiedene Themen, die die Teilnehmerinnen interessieren.

Sowohl Female Friday als auch das geplante Lioness Camp sind kostenfrei. Der Verein will die Teilnahme bewusst so niedrigschwellig wie möglich halten, damit nicht der finanzielle Hintergrund darüber entscheidet, wer mitmachen kann. Erreicht werden sollen so auch migrantische Communities und Menschen, die sozial benachteiligt sind.

Die Sportlöwen freuen sich schon auf das Wiedersehen im Dezember – und noch mehr auf das Lioness Camp im Frühjahr. Die Hoffnung: Bis dahin ist das Netzwerk so gewachsen, dass beim Camp viele junge Frauen dabei sind.

Ihr wollt beim nächsten Female Friday oder beim Lioness Camp dabei sein? Wir bauen gerade ein Netzwerk auf und haben dafür eine WhatsApp-Gruppe gestartet. Dort gibt’s alle Infos zum nächsten Training und zum Camp. Lust auf das Projekt? Dann tretet gerne bei.

Hannes Schürer: Wertvolle Erfahrung trotz Enttäuschung bei der Weltmeisterschaft

Hannes Schürer ist von der Weltmeisterschaft zurückgekehrt – im Gepäck viel Erfahrung, aber auch eine Niederlage, die ihm noch in den Knochen steckt. Dabei hatte er in der ersten Runde ein gutes Los erwischt und traf auf einen italienischen Gegner. Doch irgendwie wollte es nicht funktionieren.

Während der Erwärmung hatte sich Hannes noch gut und fit gefühlt. Doch als es im Kampf darauf ankam, fühlte sich plötzlich alles schwer an – die Arme, der ganze Körper. Die Spritzigkeit fehlte, und das war auch im Kampf deutlich zu sehen. Es fehlte jene Bissigkeit, jener unbändige Wille zu gewinnen, der Hannes eigentlich auszeichnet – dieses „Ich will hier gewinnen“, das er in diesem Jahr bereits zweimal unter Beweis gestellt hatte: bei der Deutschen U18-Meisterschaft im Frühjahr in Leipzig, wo er Zweiter wurde, und beim European Cup in Teplice. Dass genau diese Kampfeslust bei der WM fehlte, ist wohl auch der Grund für die Niederlage – und macht sie umso bedauerlicher, weiß man doch, dass Hannes zu diesem Kämpfen fähig ist.

Das ist einerseits schade. Andererseits war Hannes einer von nur zwei Männern, die überhaupt für die WM nominiert wurden. Und er hatte in seinem letzten U18-Jahr die Chance, bei beiden Höhepunkten der Saison anzutreten – Europameisterschaft und Weltmeisterschaft. Das allein ist eine Leistung, die Anerkennung verdient, auch wenn es am Ende nicht geklappt hat.

Trotz der Enttäuschung fand Hannes nach dem Wettkampf klare Worte des Danks an seine Trainingsgruppe zu Hause. Er sei sehr glücklich und froh darüber, wie sehr sie hinter ihm stünden, schrieb er, und dass ihre Unterstützung für ihn keine Selbstverständlichkeit sei. Sein Blick richtet sich bereits nach vorn:

„Ich werde in Zukunft noch härter arbeiten und alles geben, um es beim nächsten Mal besser zu machen.“

Zugleich gilt: Das Kadettenjahr ist nicht entscheidend für den weiteren Weg. Wichtig werden die Junioren- und die Seniorenjahre. Dass Hannes irgendwann zur Weltspitze gehören könnte, liegt durchaus im Bereich des Möglichen – doch dafür braucht es noch einige Jahre. Gerade bei den Erwachsenen liegt der Leistungshöhepunkt oft erst bei etwa 25 Jahren. Bis dahin liegen vor Hannes noch sieben lange, anstrengende Jahre. Die Niederlagen bei EM und WM sind also weniger als Rückschlag, sondern vor allem als wertvolle Erfahrung zu verstehen.

Im Herbst geht es für Hannes für ein paar Wochen zum Trainingslager nach Japan – ins Mutterland des Judo. Eine Reise, die anstrengend, aber auch besonders ist, und auf die er sich schon freut.

Nächstes Jahr beginnt für Hannes das erste Jahr im Juniorenbereich – ein neuer Abschnitt mit neuen Herausforderungen. Zunächst stehen einige Monate Aufbautraining an. Wahrscheinlich wird Hannes dabei auch die Gewichtsklasse wechseln, was zusätzlichen Kraftaufbau bedeutet.

Ein aufregendes Jahr 2026 geht damit zu Ende: mit einer Silbermedaille bei der Deutschen Meisterschaft und dem IT Bremen, der Bronzemedaille beim Cadet European Cup in Teplice sowie den wertvollen Erfahrungen bei der Europa- und Weltmeisterschaft.

Hannes Schürer kämpft bei der Kadetten-WM in Ecuador

Hannes Schürer ist für die U18-Weltmeisterschaft nominiert und bereits vor Ort in Guayaquil, Ecuador. Ab dem 20. August messen sich dort 475 Judoka aus 62 Nationen um die Medaillen – für den Deutschen Judo-Bund gehen insgesamt sechs Athletinnen und Athleten an den Start, darunter mit Hannes auch einer von zwei deutschen Männern.

Hannes tritt in der Gewichtsklasse bis 73 Kilogramm im Pool A an. Sein erster Gegner ist Emiliano Ceci aus Italien. Gewinnt er diesen Kampf, geht es in Runde zwei gegen den Weißrussen Artsiom Ivanou.

Sein Wettkampftag ist Freitag, der 21. August:

  • Vorrunde: 9:30 Uhr Ortszeit (16:30 Uhr MESZ)
  • Finalblock: 17:00 Uhr Ortszeit (0:00 Uhr MESZ, Nacht auf Samstag)

Aus unserer Sicht sind das machbare Auftaktgegner, und wir drücken Hannes fest die Daumen, dass er zeigen kann, was er draufhat.

Alle Kämpfe lassen sich live verfolgen unter: https://judotv.com/competitions/wc_cad2026

Sportlöwen-Sommerauftakt: Judo, Spaß und ein super Einstieg!

Mit einem dreitägigen Trainingslager haben die Sportlöwen die letzten Ferientage genutzt, um gemeinsam in die neue Saison zu starten. Insgesamt 25 Judoka der Altersklassen U13, U15 und U18 nahmen am Sommerauftakt teil und legten damit die Grundlage für die kommenden Monate voller Trainingseinheiten, Wettkämpfe und gemeinsamer Vereinsaktivitäten.

Im Mittelpunkt standen natürlich mehrere intensive Judoeinheiten. Ergänzt wurde das Programm durch Athletik- und Krafteinheiten, die gezielt auf die Anforderungen der neuen Saison ausgerichtet waren. Gleichzeitig sollte das Trainingslager aber nicht nur fordern, sondern auch den Teamgedanken stärken. Deshalb gehörten auch gemeinsame Aktivitäten wie Floorball und ein Besuch im Schwimmbad zum Programm.

Für die Verpflegung sorgte erneut der Sportlöwen-Sponsor Emil & Moritz, der das gemeinsame Mittagessen unterstützte und damit einen wichtigen Beitrag zum gelungenen Trainingslager leistete.

Trainer Aaron Schneider zog ein positives Fazit:

„Nach sechs Wochen Ferienpause ist so ein Trainingslager eine tolle Möglichkeit, wieder gemeinsam in den Rhythmus zu kommen und sich auf das neue Schuljahr einzustimmen. Gleichzeitig bietet es einen schöneren Rahmen, um auch einmal etwas ungewöhnlichere Techniken oder Abläufe auszuprobieren, für die im normalen Trainingsalltag oft weniger Zeit bleibt. Besonders gefreut hat mich, dass die Kinder auch bei den Athletik- und Freizeitaktivitäten mit vollem Einsatz dabei waren.“

Neben den sportlichen Inhalten stand vor allem das gemeinsame Erlebnis im Vordergrund. Die Mischung aus Judo, Athletik und Freizeit sorgte für viel Bewegung, gute Stimmung und einen gelungenen Übergang von den Sommerferien in den Trainingsalltag.

„Es war ein wirklich schönes Trainingslager. Die Gruppe hat super mitgezogen und wir fühlen uns gut vorbereitet auf ein Schuljahr voller Trainingseinheiten, Wettkämpfe und gemeinsamer Herausforderungen“, schätzt auch Trainer Nico Mulitze das Training ein.

Mit viel Energie und neuer Motivation blicken die Sportlöwen nun auf die kommenden Aufgaben der neuen Saison.

Neue Praktikantin verstärkt das Team der Leipziger Sportlöwen

Die Leipziger Sportlöwen freuen sich über Unterstützung im Team: Seit Kurzem absolviert Emma Wirz aus Marly im Schweizer Kanton Freiburg ein Praktikum in unserem Verein. Die 18-Jährige wird uns bis Ende Januar begleiten.

Emma kommt aus der französischsprachigen Schweiz und nutzt das Praktikum, um ihre Deutschkenntnisse weiter zu verbessern und gleichzeitig Einblicke in die Arbeit eines großen Sportvereins zu gewinnen. Sie unterstützt unser Team im Büro, bei der Organisation unserer zahlreichen Veranstaltungen sowie in den Vorschulsportkursen.

Gerade in den kommenden Monaten erwarten uns mit sechs großen Sportveranstaltungen und unserem Sommerkino zahlreiche Höhepunkte. Emma erhält dabei die Möglichkeit, die Planung und Durchführung solcher Veranstaltungen aus nächster Nähe kennenzulernen und aktiv mitzuwirken. Gleichzeitig freuen wir uns auf neue Perspektiven und den internationalen Austausch, den sie in unseren Vereinsalltag einbringt.

Wir heißen Emma herzlich bei den Leipziger Sportlöwen willkommen und wünschen ihr eine spannende, lehrreiche und abwechslungsreiche Zeit in unserem Verein.

Das Praktikum wurde über das European Placement Network mit Sitz in Erfurt vermittelt, das Praktikumsplätze in ganz Europa organisiert.

Über 500 Judoka beim internationalen Trainingscamp in Fiesch – drei Sportlöwen mittendrin

Für Hannes Schürer, Emil Tischler und Roman Pluhatyrov ging es in den Sommerferien zu einem besonderen Höhepunkt der Vorbereitung: Gemeinsam mit dem Judoverband Sachsen nahmen die drei Sportlöwen am internationalen Trainingslager in Fiesch in der Schweiz teil.

Das Trainingslager zählt zu den renommierten internationalen Sommercamps im Nachwuchs- und Juniorenbereich. In diesem Jahr waren über 500 Judoka aus zahlreichen Nationen vor Ort. Tägliche Randori-Einheiten, Technik-Workshops und zusätzliche individuelle Trainingsmöglichkeiten sorgten für ein sehr intensives Programm.

Bereits ein Blick auf den Wochenplan zeigt den hohen Umfang des Camps: An fast jedem Tag standen sowohl Technik- als auch Randorieinheiten auf dem Programm, ergänzt durch optionale Abendtrainings. Trainiert wurde in zwei Altersgruppen, wodurch die Sportlerinnen und Sportler passende Trainingspartnerinnen und -partner auf ihrem jeweiligen Leistungsniveau fanden.

Ein besonderes Highlight waren die Technik-Einheiten mit international bekannten Judopersönlichkeiten. Unter anderem leiteten Orkhan Safarov, Udo Quellmalz, Sergei Aschwanden, Haruka Funakubo und Sergio Domenechs Workshops und vermittelten ihre Spezialtechniken und Wettkampferfahrungen.

Neben dem sportlichen Programm blieb auch Zeit für gemeinsame Aktivitäten. Besonders in Erinnerung blieb die Wanderung auf den Gletscher, die für viele Teilnehmende einen besonderen Kontrast zu den intensiven Trainingseinheiten darstellte.

Für Emil Tischler war das Trainingscamp die Reise auf jeden Fall wert:

„Es war super, so viele internationale Trainingspartnerinnen und Trainingspartner zu haben und mit ihnen Randori machen zu können. Besonders gefallen hat mir die Technikeinheit von Sergio Domenechs. Und die Gletscherwanderung war auch ein richtig schönes Erlebnis.“

Für die drei Sportlöwen war das Trainingslager nicht nur eine sportliche Herausforderung, sondern auch eine wertvolle internationale Erfahrung. Das Training mit unbekannten Judoka aus verschiedenen Ländern, unterschiedlichen Kampfstilen und hohem Leistungsniveau bietet wichtige Impulse für die weitere Entwicklung – gerade mit Blick auf kommende nationale und internationale Wettkämpfe.

Sportlöwen-Sommerkino am 29. August

Ja, richtig gelesen: Die Sportlöwen veranstalten ein Sommerkino! Aus unserem Sommerfest, das wir jedes Jahr gemeinsam feiern, wird in diesem Jahr auch ein großes Sommerkino.

Am Samstag, den 29. August, verwandelt sich unser Vereinsgelände in ein Open-Air-Kino – mit riesiger Leinwand, perfekter Soundanlage, Liegestühlen, Popcorn und Cocktailbar. Aus diesem Grund starten wir in diesem Jahr erst um 16:00 Uhr mit dem Vereinsfest.

Sportlöwen Sommerfest

Samstag, 29. August
Start: 16:00 Uhr
Open-Air-Kino: ab ca. 20:00 Uhr

Bis zum Filmstart gibt es natürlich jede Menge zu erleben. Auf dem Programm stehen unsere Kinderolympiade, leckere Kaffeespezialitäten von unserem Partner Leckerrad, Kuchen und Leckeres vom Grill. Außerdem zeichnen wir unsere erfolgreichsten Sportlerinnen und Sportler aus.

Gegen 20:00 Uhr, wenn es langsam dämmert, heißt es dann: Film ab!

Und welcher Film gezeigt wird, entscheiden Sie selbst. In unserem Info-Kanal bei Telegram läuft dazu eine Online-Abstimmung. Bis zum 17. August können Sie für Ihren Favoriten stimmen. Der Film mit den meisten Stimmen kommt auf die große Leinwand.

Wir freuen uns auf einen besonderen Sommerabend bei den Sportlöwen – erst Sommerfest, dann Popcorn raus und Film ab! 

Hier geht es zur Online-Umfrage

Deutsch-französischer Jugendaustausch geht in die zweite Runde: Sportlöwen zu Gast in Limeil-Brévannes

Bereits zum zweiten Mal fand in den Sommerferien der deutsch-französische Jugendaustausch der Leipziger Sportlöwen statt. Nachdem im vergangenen Jahr der französische Partnerverein Judo Club Limeil-Brévannes zu Gast in Leipzig war, stand in diesem Sommer die Rückbegegnung in Limeil-Brévannes, einer Gemeinde im Südosten von Paris, auf dem Programm. Eine Woche lang erlebten die Jugendlichen gemeinsam Sport, Kultur und zahlreiche Begegnungen – und knüpften dabei neue Freundschaften über Ländergrenzen hinweg.

Jugendaustausche im Sport leben von einer besonderen Idee: Obwohl die Teilnehmenden unterschiedliche Sprachen sprechen, finden sie über ihren gemeinsamen Sport schnell zueinander. Gemeinsam zu trainieren, zu spielen und Freizeit zu verbringen baut Hemmungen ab, fördert Offenheit und ermöglicht neue Perspektiven. So entstehen Begegnungen, die weit über den Sport hinausreichen und den Blick über den eigenen Tellerrand erweitern.

Damit die deutsch-französischen Gruppen möglichst schnell zusammenfinden, kam während der Woche auch die „bewegte Sprachanimation“ zum Einsatz. Diese vom Deutsch-Französischen Jugendwerk entwickelte Methodensammlung soll bei der Durchführung von mehrsprachigen Jugendbegegnungen helfen. Durch gemeinsame Spiele und gruppendynamische Übungen werden Sprachbarrieren spielerisch überwunden und erste Kontakte geknüpft. Bereits nach kurzer Zeit entstanden gemischte Gruppen, in denen die Verständigung oft auch ganz ohne viele Worte funktionierte.

Ein Austausch dieser Größenordnung wäre ohne Unterstützung kaum möglich. Gefördert wurde die Begegnung erneut durch das Deutsch-Französische Jugendwerk (DFJW). Die finanzielle Unterstützung trägt dazu bei, Reise- und Programmkosten abzufedern und den Teilnahmebeitrag für die Familien möglichst gering zu halten. So erhalten möglichst viele Kinder und Jugendliche die Chance, internationale Erfahrungen zu sammeln und an einem solchen Austausch teilzunehmen.

Da es sich in diesem Jahr um die Rückbegegnung handelte, lag die Organisation des Wochenprogramms in den Händen des französischen Partnervereins. Von der Wochenplanung über die Verpflegung bis hin zu den Freizeitaktivitäten hatten die Gastgeber ein abwechslungsreiches Programm vorbereitet, das bei allen Teilnehmenden sehr gut ankam.

Die Nähe zur französischen Hauptstadt bot natürlich die Gelegenheit für einen gemeinsamen Tagesausflug nach Paris. Bei einem Stadtrundgang lernten die Jugendlichen zahlreiche bekannte Sehenswürdigkeiten kennen – darunter das Olympische Feuer, den Louvre und weitere Wahrzeichen der Metropole. Anschließend führte eine Bootsfahrt auf der Seine vorbei an Notre-Dame, dem Eiffelturm und vielen weiteren berühmten Bauwerken. Den stimmungsvollen Abschluss bildete der beleuchtete Eiffelturm am Abend – für viele einer der emotionalen Höhepunkte der gesamten Woche.

Natürlich durfte auch das Judo nicht fehlen. In mehreren Trainingseinheiten standen Stand- und Bodentechniken auf dem Programm. Ergänzt wurde das sportliche Angebot durch eine Einheit Brazilian Jiu-Jitsu (BJJ) sowie zahlreiche Randorirunden. Gerade das Training mit bislang unbekannten Partnerinnen und Partnern stellte für viele eine wertvolle Erfahrung dar und sorgte für neue sportliche Impulse.

Neben den Judoeinheiten blieb aber auch genügend Zeit für gemeinsame Freizeitaktivitäten. Besonders das gemeinsame Laser Game sorgte für große Begeisterung und stärkte den Zusammenhalt der deutsch-französischen Gruppe.

Untergebracht waren die Jugendlichen direkt auf dem Vereinsgelände des Judo Club Limeil-Brévannes und übernachteten gemeinsam auf der Judomatte. Auch außerhalb der Trainingseinheiten bot das Gelände zahlreiche Möglichkeiten zur gemeinsamen Freizeitgestaltung – unter anderem mit Fußball, Tennis und weiteren sportlichen Angeboten.

Auch die Teilnehmenden zogen ein durchweg positives Fazit.

Zita: „Die Organisation war richtig gut. Judo, Freizeit und Tourismus waren super ausgewogen. Es ist ein tolles Gemeinschaftsgefühl entstanden und gleichzeitig hatte man immer auch die Möglichkeit, selbst etwas zu unternehmen oder sich im naheliegenden Supermarkt mit Snacks zu versorgen.“

Elsa: „Die Leute waren total cool und richtig entspannt. Es war mein erster Austausch und ich war wirklich positiv überrascht. Ich freue mich schon auf das nächste Mal.“

Friedrich: „Die Randori mit den französischen Judoka haben richtig Spaß gemacht. Und Paris ist einfach eine wunderschöne Stadt – das war ein echtes Highlight.“

Auch Trainer Aaron Schneider zeigte sich begeistert:

„Nach dem Austausch im vergangenen Jahr war ich sehr gespannt auf die Rückbegegnung. Diese Vorfreude hat sich absolut gelohnt. Unsere französischen Freunde haben ein tolles Programm auf die Beine gestellt. Am Anfang war das Zusammenkommen natürlich noch etwas schwierig, aber das hat sich schnell gelegt. Am Ende waren alle traurig, dass die Woche schon vorbei war. Ich freue mich sehr, dass wir inzwischen bereits zwei Austausche gemeinsam organisieren konnten. Ein besonderer Dank gilt auch dem Deutsch-Französischen Jugendwerk – ohne dessen Unterstützung wäre ein Austausch in dieser Form kaum möglich.“

Der deutsch-französische Jugendaustausch hat sich damit endgültig als fester Bestandteil des Vereinslebens etabliert. Die Planungen für die nächste Begegnung laufen bereits, und die Vorfreude ist auf beiden Seiten groß. Die Sportlöwen freuen sich schon jetzt darauf, ihre französischen Freundinnen und Freunde bald wiederzusehen!

Die Sommerferien haben begonnen – Zeit für eine kleine Verschnaufpause

Ein anstrengendes und ereignisreiches erstes Halbjahr liegt hinter uns. Wer einmal durch die News der vergangenen Monate scrollt, bekommt einen guten Eindruck davon, wie viel in unserem Verein passiert ist: Wettkämpfe, Trainingslager, Ferienfreizeiten, Vereinsveranstaltungen, Trainerwechsel, Schulprojekte und viele weitere Höhepunkte haben den Alltag geprägt. Hinter all dem stehen unzählige Stunden ehrenamtlichen Engagements und eine Menge Einsatz unserer Trainerinnen und Trainer, Helferinnen und Helfer sowie vieler Eltern.

Zum Abschluss des Halbjahres haben wir uns deshalb noch einmal gemeinsam bei einem Grillabend bei unserem Trainerteam bedankt. Dabei wurde auch gleich unsere neue Cocktailbar eingeweiht – und sie wird nicht nur an diesem Abend zum Einsatz kommen. Beim Sommerfest Ende August wird sie eine wichtige Rolle spielen.

Sportlich endete das Halbjahr an diesem Wochenende. Beim traditionsreichen Glaspalast-Turnier in Sindelfingen standen noch einmal unsere besten Judoka der Altersklassen U11 bis U18 auf der Matte und bestritten den letzten Wettkampf vor der Sommerpause.

Training in Paris

Für einige beginnt das nächste Abenteuer allerdings direkt im Anschluss: Vier Trainer sowie 11 Kinder sind auf dem Weg zu unserem französischen Partnerverein nach Paris. Dort verbringen sie eine Woche im Rahmen des deutsch-französischen Jugendaustauschs. Wir wünschen allen Teilnehmenden viele spannende Erlebnisse, neue Freundschaften und eine unvergessliche Zeit in Frankreich.

Nun kehrt auch bei den Sportlöwen etwas Ruhe ein. Für alle Kinder- und Jugendgruppen beginnen die wohlverdienten Sommerferien. Die meisten Erwachsenenangebote finden dagegen auch während der Ferien statt. Die aktuellen Trainingszeiten werden wie gewohnt in den jeweiligen Telegram-Gruppen bekannt gegeben.

Für unsere Judoka beginnt die Vorbereitung auf die neue Saison bereits in der letzten Sommerferienwoche mit dem Ferientraining für die Altersklassen U13 bis U18. Ab dem 17. August startet dann wieder der reguläre Trainingsbetrieb für alle Gruppen.

Ein Termin gehört schon jetzt unbedingt in den Kalender: Samstag, 29. August. Dann feiern wir gemeinsam ab 16:00 Uhr unser großes Sommerfest – in diesem Jahr mit einem besonderen Highlight, was aber noch nicht verraten werden kann.

Freut euch auf einen abwechslungsreichen Nachmittag mit Spiel- und Mitmachangeboten, einer Hüpfburg, frischem Popcorn, leckeren Speisen und Getränken, unserer neuen Cocktailbar, Ehrungen erfolgreicher Sportlerinnen und Sportler sowie viel Zeit für Begegnungen und Gespräche. Den stimmungsvollen Abschluss bildet dann die große Überraschung. Also unbedingt vormerken.

Jetzt ist aber erst einmal Zeit, durchzuatmen. Wir wünschen allen Mitgliedern, Eltern, Trainerinnen und Trainern sowie allen Ehrenamtlichen erholsame Sommerferien, viele schöne gemeinsame Momente und einen guten Start in die zweite Jahreshälfte. Wir freuen uns darauf, euch nach den Ferien wieder bei den Sportlöwen begrüßen zu dürfen.

Hannes Schürer verpasst bei der U18-EM die erhoffte Platzierung

Für Hannes Schürer ist die erste U18-Europameisterschaft seiner Karriere nicht so verlaufen, wie er es sich erhofft hatte. Der Sportschüler hatte sich nach einer erfolgreichen und verletzungsfreien Vorbereitung viel vorgenommen und reiste mit großen Erwartungen nach Gran Canaria. Entsprechend selbstbewusst startete der Sportlöwe in das Turnier.

Mit einem souveränen Auftaktsieg zog Hannes verdient in das Achtelfinale ein. Dort wartete mit dem an Nummer eins gesetzten Georgier eine echte Herausforderung. Beide Athleten waren in diesem Jahr bereits zweimal aufeinandergetroffen – mit je einem Sieg auf beiden Seiten. Auch das dritte Duell entwickelte sich zu einem intensiven Kampf. Hannes geriet zunächst in eine Festhalte, aus der er sich mit einem Waza-ari-Rückstand gerade noch befreien konnte. In der Folge setzte er alles daran, den Ausgleich zu erzielen. Dafür musste er volles Risiko gehen, öffnete sich in der Schlussphase und wurde schließlich gekontert. Damit endete der Einzelwettbewerb für den Leipziger nach einem Sieg und einer Niederlage.

Im Mixed-Teamwettbewerb konnte Hannes nicht eingesetzt werden, da seine Gewichtsklasse in diesem Wettkampfformat nicht ausgetragen wird. Die deutsche Mannschaft musste sich sowohl der Ukraine als auch Polen geschlagen geben und schied ohne Teammedaille aus.

Trotz des frühen Ausscheidens überwiegen für Hannes die wertvollen Erfahrungen. Besonders die Atmosphäre auf seiner ersten Europameisterschaft wird ihm in Erinnerung bleiben.

„Die Atmosphäre war etwas ganz Besonderes. Die große Halle, die professionelle Organisation – das hat sich schon wie bei den Erwachsenen angefühlt. Dieses EM-Gefühl mit der Kulisse und dem Druck war für mich neu. Entsprechend nervös war ich auch, weil ich mir natürlich Ziele gesetzt hatte“, blickt Hannes zurück.

Für den Nachwuchsathleten gehört diese Erfahrung zu seiner sportlichen Entwicklung. Aus dem Turnier nimmt er wichtige Erkenntnisse für die Zukunft mit:

„Ich glaube, die Nervosität hat mir etwas von meiner Sicherheit und Gelassenheit genommen. Daraus lerne ich, mich von der großen Bühne nicht zu sehr beeinflussen zu lassen und einen solchen Kampf künftig einfach wie jeden anderen Kampf anzugehen.“

Auch Ali Gafali zeigt starke Leistungen

Auch für Ali Gafali verlief die U18-Europameisterschaft ohne die erhoffte Medaille. Nach einem Auftaktsieg unterlag er in der zweiten Runde einem Gegner aus Israel und musste den Weg über die Trostrunde nehmen.

Dort kämpfte sich der Leipziger mit einem weiteren Sieg zurück und erreichte den Kampf um den Einzug in das kleine Finale. Gegen den späteren Bronzemedaillengewinner Andrea Hoffmann aus Frankreich zeigte Ali einen starken Auftritt. Obwohl der Franzose mit Waza-ari führte, sammelte Ali gleich fünf Yuko-Wertungen. Da diese nach dem aktuellen Regelwerk einen Waza-ari nicht ausgleichen können, blieb ihm der Ausgleich verwehrt und der Franzose rettete den Vorsprung über die Zeit.

Damit blieb auch Ali Gafali eine Medaille bei der U18-Europameisterschaft verwehrt.

Für das deutsche Team blieb am Ende die Bronzemedaille von Sophia Bächle in der Gewichtsklasse bis 57 kg die einzige Medaille der Titelkämpfe auf Gran Canaria.

Fünf Medaillen und viele starke Auftritte in Sindelfingen

Mit dem Internationalen Glaspalast-Turnier in Sindelfingen stand für die Leipziger Sportlöwen eines der renommiertesten Nachwuchsturniere Deutschlands auf dem Programm. Rund 2.000 Judoka aus 25 Nationen trafen sich zu dem hochklassig besetzten Wettkampf. Gleichzeitig bildete das Turnier den Abschluss des Schul- und Wettkampfjahres vor den Sommerferien.

Die Leipziger Sportlöwen reisten mit einer bewusst kleinen Auswahl nach Sindelfingen. Das Glaspalast-Turnier gilt als eines der stärksten Nachwuchsturniere Deutschlands und ist traditionell hochklassig besetzt.

„Für das Glaspalast-Turnier nominieren wir ganz bewusst nur eine kleine Auswahl. Wer hier startet, hat sich seinen Platz durch konstante Leistungen während der Saison verdient“, sagt Trainer Nico Mulitze.

Umso erfreulicher fiel die Bilanz aus: Alle nominierten Sportlerinnen und Sportler konnten mindestens einen Kampf für sich entscheiden und bewiesen, dass sie auch auf internationalem Niveau konkurrenzfähig sind. Mehrere Athletinnen und Athleten kämpften sich bis in die entscheidenden Runden ihrer Gewichtsklassen vor.

Für die größten Erfolge sorgten Alfred Schubert und Lucian Paul, die sich jeweils bis ins Finale ihrer Gewichtsklasse vorkämpften und mit der Silbermedaille belohnt wurden. Bronze sicherten sich Malina Rose, Edda Böhl und Mark Gotgelf.

In der U15 zeigte Luis von Wolffersdorff einen starken Wettkampf. Nach einem souveränen Start kämpfte er sich bis ins Halbfinale vor. Erst dort kostete ihn ein kleiner Fehler den Einzug ins Finale. Im direkt anschließenden Kampf um Bronze gelang es ihm nicht mehr, den Schalter umzulegen. Dennoch unterstrich der fünfte Platz sein großes Potenzial.

Auch Friedrich Hammermüller überzeugte mit großem Einsatz. Besonders im Golden Score bewies er Kampfgeist und setzte sich in einer umkämpften Begegnung durch. Mit diesem Willen arbeitete er sich bis ins Poolfinale vor. Dort musste er sich geschlagen geben und konnte sich anschließend in der Hoffnungsrunde nicht mehr durchsetzen.

In der U18 startete Emil Tischler erstmals in einer neuen Gewichtsklasse. Trotz einer langen Wartezeit bis zu seinen Kämpfen fand der Sportschüler gut ins Turnier und feierte zwei Siege. Erst im Poolfinale musste er sich seinem Trainingspartner Marek Schuster von Randori Leipzig-West geschlagen geben, mit dem er sich aus dem gemeinsamen Training bestens kennt. Über die Trostrunde kämpfte sich Emil mit einem weiteren Sieg noch einmal heran, schied dort jedoch gegen den späteren Drittplatzierten aus und belegte am Ende einen guten neunten Platz.

Silber

Alfred Schubert – U11 bis 37 kg

Lucian Paul – U13 bis 43 kg

Bronze

Malina Rose – U11 bis 27 kg

Edda Böhl – U11 bis 40 kg

Mark Gotgelf – U11 bis 25 kg

5. Platz

Luis von Wolffersdorff (U15 bis 40 kg)

Luan Porisch (U11 bis 28 kg)

Zita Eißner (U13 über 52 kg)

7. Platz

Martin Richter (U11 bis 28 kg)

Auch wenn nicht jede und jeder den Sprung auf das Podest schaffte, sammelten alle Sportlöwinnen und Sportlöwen wertvolle Erfahrungen auf internationalem Spitzenniveau. Dass alle Nominierten mindestens einen Kampf gewinnen konnten, unterstreicht ihr Potenzial und schafft Selbstvertrauen für die kommenden Aufgaben.

Die Trainerinnen und Trainer zogen deshalb ein positives Fazit. Besonders hervorgehoben wurden der Einsatz, der Kampfgeist und die Entwicklung der Sportlerinnen und Sportler. Alle Nominierten zeigten, warum sie sich ihren Startplatz für dieses besondere Turnier verdient hatten.

Mit fünf Medaillen, zahlreichen Top-Platzierungen und vielen wichtigen Erfahrungen kehren die Leipziger Sportlöwen zufrieden aus Sindelfingen zurück. Das traditionsreiche Turnier bildete einen gelungenen Abschluss des Schul- und Wettkampfjahres. Nach den Sommerferien richtet sich der Blick bereits auf die kommende Saison – mit dem Ziel, dass sich künftig noch mehr Sportlöwinnen und Sportlöwen für dieses hochklassige internationale Turnier qualifizieren.

Trotz Sommerhitze meistern 146 Judoka ihre Kyu-Prüfung

Mit einem großen Prüfungswochenende haben die Leipziger Sportlöwen den Endspurt des Schuljahres eingeläutet. Insgesamt legten 146 Judoka am Samstag und Sonntag erfolgreich ihre Kyu-Prüfung ab und durften sich über ihren neuen Gürtel freuen.

Den Auftakt machten am Samstag unsere Anfängergruppen. Am Sonntag folgten die drei U11-Gruppen, die ebenfalls ihre Gürtelprüfungen erfolgreich absolvierten.

Aufgrund der hochsommerlichen Temperaturen wurden alle Prüfungen bewusst in die frühen Morgenstunden verlegt. Außerdem wurde das Prüfungsprogramm stichprobenartig abgefragt. So konnten die Prüfungen zügig durchgeführt werden, ohne dass die Qualität der Leistungsbewertung darunter litt. Bereits am Sonntag waren alle Gruppen kurz vor 11 Uhr fertig, am Samstag dauerte jeder der beiden Prüfungsdurchgänge nur rund eine Stunde. Die angenehmeren Temperaturen am Morgen sorgten dafür, dass die Kinder ihr Können unter guten Bedingungen zeigen konnten.

Die Prüfer zeigten sich mit den gezeigten Leistungen sehr zufrieden. Nun hoffen wir, dass möglichst viele der Anfänger nach den Sommerferien den nächsten Schritt gehen und in unsere weiterführenden Trainingsgruppen wechseln.

Weiter geht es bereits am Montag und Mittwoch mit den Kyu-Prüfungen der U13-, U15- und U18-Gruppen. Traditionell werden die Prüfungen mit einer kleinen Abschlussfeier beendet. In diesem Jahr ist aufgrund der sommerlichen Temperaturen geplant, mit den Trainingsgruppen anschließend gemeinsam an den Kulkwitzer See zu fahren und den Saisonabschluss dort ausklingen zu lassen.

Damit nähert sich das Schuljahr 2025/26 langsam seinem Ende. Nach den letzten Gürtelprüfungen, den Abschlussfeiern und dem Trainergrillen am Donnerstag wartet am kommenden Wochenende mit dem internationalen Glaspalast-Turnier in Sindelfingen noch der letzte sportliche Höhepunkt der Saison. Anschließend beginnen auch bei den Leipziger Sportlöwen die wohlverdienten Sommerferien.

Wir gratulieren allen Prüflingen herzlich zu ihrem neuen Kyu-Grad und wünschen ihnen viel Freude auf ihrem weiteren Judo-Weg.