Zwischen Weihnachten und Silvester kehrt etwas Ruhe ein. Der Trainingsbetrieb pausiert, der Alltag tritt kurz in den Hintergrund. Es ist die Zeit, um zurückzublicken auf das vergangene Jahr, auf das, was gelungen ist, was bewegt hat – und um zugleich einen vorsichtigen Blick nach vorn zu werfen. 2025 war für unseren Verein ein intensives, ereignisreiches Jahr, geprägt von sportlichen Höhepunkten, besonderen gemeinsamen Momenten und großem Engagement vieler Beteiligter.
Ein Jahr voller Höhepunkte
Der sportliche Jahresauftakt begann im Januar mit dem Little Lions Cup, der erneut zeigte, wie sich Nachwuchsturniere auf hohem organisatorischem Niveau durchführen lassen. Ein fester Bestandteil des Jahreskalenders blieb auch 2025 der Wettkampf in Kufstein. Zum zweiten Mal waren wir in einer idyllischen Herberge untergebracht – und erneut war diese Reise etwas ganz Besonderes. Gemeinsam mit Familien, Kindern, Eltern und Trainern entstand eine Atmosphäre, die weit über den sportlichen Rahmen hinausging. Gemeinsame Wanderungen, Grillabende und viele Gespräche machten diese Tage zu einer intensiven, schönen Zeit, die allen Beteiligten lange in Erinnerung bleiben wird.
Kurz vor den Sommerferien folgte die große Judo-Gürtelprüfung mit mehr als 250 Teilnehmenden – ein sichtbares Zeichen für die kontinuierliche sportliche Entwicklung im Verein. Direkt im Anschluss, in der ersten Sommerferienwoche, fand erstmals ein deutsch-französischer Lehrgang statt. Ein französisches Team war eine Woche zu Gast in Leipzig. Der sportliche Austausch, das gemeinsame Training und das Rahmenprogramm sorgten für eine sehr positive Resonanz. Für 2026 ist der Gegenbesuch in Frankreich bereits geplant, die Trainerteams stehen und die Einladungen sind verschickt. Der internationale Austausch soll künftig weiter ausgebaut werden.
Nach der Sommerpause folgte das Sommerfest, das erneut viele Mitglieder, Familien und Freunde des Vereins zusammenbrachte. Erstmals wurde eine Tombola mit zahlreichen Preisen durchgeführt, die großen Anklang fand und das Fest zusätzlich bereicherte.
Ein besonderes Gemeinschaftserlebnis war der große U11-Paddelausflug mit fast 60 Teilnehmenden. Gemeinsam ging es über die Weiße Elster und durch den Floßgraben bis zur Lauer. Für viele war es das erste Mal in einem Kanu. Gerade die Mischung aus Kindern, Eltern und Trainern, die schiere Größe der Gruppe und die entspannte Stimmung machten diesen Ausflug zu einem echten Highlight.
In den Herbstferien ging es für die U13 ins brandenburgische Körba. Auch hier stand weniger der sportliche Leistungsaspekt im Vordergrund als vielmehr das gemeinsame Unterwegssein. Begleitet von Eltern und Trainern, entstand ein Ausflug, der bewusst Abstand vom regulären Trainings- und Wettkampfbetrieb bot.
Mit den Lions Open feierte der Verein anschließend eine Premiere. Das erste vereinseigene Judo-Bodenturnier zog mehr als 80 Starterinnen und Starter aus ganz Deutschland an. Die Resonanz war überwältigend positiv, sodass eine zweite Auflage für 2026 bereits fest eingeplant ist. Bewährt und weiterhin fester Bestandteil des Wettkampfkalenders bleibt auch der FuJu-Cup, der erneut sportlich wie organisatorisch überzeugte.
Ende November folgte mit dem Lions Cup eines der größten U11- und U13-Turniere in Mitteldeutschland. Rund 470 Teilnehmende, eine hervorragende Atmosphäre und sehr positives Feedback aus den teilnehmenden Vereinen unterstrichen den hohen Stellenwert dieser Veranstaltung. Den sportlichen Abschluss des Jahres bildete traditionsgemäß die Champions Trophy, das vereinseigene Mattenprellball-Turnier, das Jahr für Jahr zu den Höhepunkten des Vereinslebens zählt.
Komm auf die Matte
Ein zentrales Projekt des Jahres waren die neuen Judomatten, die im August geliefert wurden. Bereits zwei Wochen nach Start der Spendenkampagne „Komm auf die Matte“ war die angestrebte Summe erreicht. Darüber hinaus konnten zusätzliche rund 5.000 Euro gesammelt werden. Dieses Projekt steht beispielhaft für den großen Rückhalt durch Mitglieder, Eltern, Förderer und Unterstützer des Vereins.
Wertschätzung und Dank
Zum Jahresende war es uns wichtig, diesen Einsatz bewusst sichtbar zu machen. Zur Weihnachtsfeier hatten wir alle 33 Trainerinnen und Trainer des Vereins eingeladen, um gemeinsam auf ein intensives und erfolgreiches Jahr zurückzublicken. Im Café Cantona stand dabei vor allem eines im Mittelpunkt: Danke zu sagen. Danke an alle, die Woche für Woche auf der Matte stehen – vom Vorschulsport über den großen Kreis der Judo-Trainerinnen und -Trainer bis hin zu den Verantwortlichen im Erwachsenenbereich. Bei sehr gutem Essen und Getränken bot sich Raum für Austausch, Rückblicke und Anerkennung. Der Abschluss des Abends fand in der Distillery Leipzig statt. Mit einem jungen Trainerteam und einem ebenso engagierten, jung gebliebenen Präsidium war gemeinsames Feiern und Tanzen ein stimmiger und zeitgemäßer Abschluss dieser Weihnachtsfeier.
Unser besonderer Dank gilt allen Trainerinnen und Trainern, die mit großem Einsatz, Fachkompetenz und Verlässlichkeit einen entscheidenden Beitrag zur sportlichen und persönlichen Entwicklung der Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen leisten.
Ebenso danken wir den Eltern, die uns bei Ausflügen begleiten, bei Festen unterstützen, Kuchen backen, bei Arbeitseinsätzen helfen und damit einen wichtigen Teil zum Vereinsleben beitragen.
Ein ausdrücklicher Dank gilt dem Präsidium: Präsident Tino Rose, Christoph Paul, Falk Hofmann, Geschäftsführer Sören Starke sowie dem sportlichen Leiter Tobias Mathieu. Ehrenamtliche Verantwortung, regelmäßige Abstimmungen und auch anspruchsvolle Entscheidungen gehören zu dieser Arbeit. Die Entwicklung des Vereins im Jahr 2025 zeigt, dass dieser Weg richtig ist.
Nicht zuletzt danken wir unseren Sponsoren. Noch nie zuvor durfte sich der Verein über eine so große Zahl an Unterstützern freuen. Diese finanzielle Unterstützung ermöglicht zahlreiche Trainingslager, Turniere, Lehrgänge und eine stabile Weiterentwicklung des Vereins. Nach einer zu Jahresbeginn angespannten finanziellen Situation steht der Verein dank der großen Spendenbereitschaft heute wieder auf einer soliden Grundlage.
Ausblick
Über die Feiertage werden kleinere strukturelle Anpassungen vorbereitet, insbesondere im Trainerbereich der U15 und U18. Künftig sollen stärker spezialisierte Trainerteams entstehen, mit klaren Zuständigkeiten für Techniktraining, Athletik und Kraft. Unsere leistungsorientierten Sportlerinnen und Sportler sollen dadurch noch gezielter betreut werden. Wir sind zuversichtlich, dass wir uns auf diesem Weg weiter verbessern können.
Die erste Jahreshälfte 2026 ist terminlich bereits gut geplant. In nahezu allen Altersklassen stehen die bekannten Turniere und Formate an, die sich im vergangenen Jahr bewährt haben. Wir hoffen erneut auf eine ähnlich positive Resonanz.
Mit Vorfreude blicken wir auf das neue Jahr. Gemeinsam mit unserem Trainerteam, unseren Mitgliedern und allen Unterstützenden wollen wir diesen Weg weitergehen. 2026 verspricht, ein weiteres erfolgreiches Jahr zu werden.





















































