Teplice Junior Cup: Internationale Wettkampferfahrung unter besonderen Bedingungen

Am Wochenende nahmen die Sportlöwen am 21. Junior Cup im tschechischen Teplice teil. Für die Sportlöwen war es der bisher erste Besuch. Das Turnier bot die Gelegenheit, ein internationales Teilnehmendenfeld kennenzulernen und sich mit Judoka zu messen, denen die Leipziger auf heimischen Wettkämpfen eher nicht begegnen würden. Dabei erwartete die Sportlerinnen und Sportler nicht nur judotechnisch eine Herausforderung: Auch die Bedingungen vor Ort waren außergewöhnlich.

Die Wettkampfhalle war für die Veranstaltung sehr klein, die Abläufe teilweise chaotisch und die Atmosphäre entsprechend speziell. Doch gerade solche Erfahrungen gehören zum internationalen Wettkampfsport dazu. Wer außerhalb des gewohnten Umfelds antritt, muss sich auf neue Gegnerinnen und Gegner, ungewohnte Bedingungen und unterschiedliche Kampfstile einstellen.

Besonders das osteuropäische Judo stellte die Sportlöwen vor eine Herausforderung. Die Gegner traten körperlich präsent, kraftvoll und mit großem Kampfwillen auf. Nicht immer standen technisch ausgefeilte Aktionen im Vordergrund – stattdessen waren Standfestigkeit, Durchsetzungsvermögen und die Bereitschaft gefragt, sich auf intensive Kämpfe einzulassen.

Trainer Tobias Mathieu ordnete das Turnier deshalb vor allem als wertvollen Trainingswettkampf ein:

„Die internationale Konkurrenz hat unseren Sportlöwen die Möglichkeit geboten, neue Erfahrungen zu sammeln und bewusst andere Dinge auszuprobieren. Genau diesen Auftrag hat die Gruppe gut umgesetzt: Die Judoka sind mutig aufgetreten und haben sich den ungewohnten Herausforderungen gestellt.“

Auch die Ergebnisse konnten sich sehen lassen. Mit zwei Gold-, einer Silber- und zwei Bronzemedaillen kehrte die Mannschaft erfolgreich aus Teplice zurück. Besonders erfreulich war aus Trainersicht, dass die Sportlerinnen und Sportler nicht nur auf Platzierungen aus waren, sondern sich auch auf neue Situationen einließen und versuchten, die Aufgaben aus dem Training umzusetzen.

Für die Sportlöwen war der erste Auftritt beim Junior Cup damit eine gelungene Standortbestimmung. Das Turnier zeigte, welche Herausforderungen internationale Gegner mit sich bringen können, und bot zugleich die Gelegenheit, Erfahrungen für kommende Wettkämpfe zu sammeln.

Gold

Zita Eißner

Julian Conti

Silber

Ada Tröbitz

Bronze

Matheo Horn

Platon Kok

„Wir sind sehr offen, was KI angeht“: Sportlöwen bilden sich in Stuttgart fort

Wie kann Künstliche Intelligenz einem Sportverein bei der täglichen Arbeit helfen? Mit dieser Frage im Gepäck war Sören Starke, Geschäftsführer der Leipziger Sportlöwen, vom 29. September bis 2. Oktober in Stuttgart. Beim Lehrgang „KI in Erasmus+ Jugend und ESK – digitalen Wandel aktiv gestalten“, finanziert von Jugend für Europa, ging es um genau das: KI verstehen und sie sinnvoll einsetzen. Zurück in Leipzig arbeiten die Sportlöwen nun an fünf eigenen Projekten, darunter ein mehrsprachiger KI-Bot für die Webseite.

Ganz neu ist das Thema für den Verein nicht. Schon länger nutzen die Sportlöwen KI als Unterstützung, etwa beim Schreiben von Artikeln oder beim technischen Support für die Webseite. „Wir sind als Verein und auch in der Geschäftsstelle sehr offen, was KI-Anwendungen angeht“, sagt Sören Starke. Eine wichtige Erkenntnis aus Stuttgart: Ein Verein, der KI einsetzt, braucht klare Regeln.

„Wir haben gelernt, dass wir KI-Richtlinien brauchen. Daran arbeiten wir gerade, und wir wollen unseren Mitgliedern transparent mitteilen, wie, wann und welche KI wir einsetzen.“

Dass dabei alles DSGVO-konform läuft, ist für die Sportlöwen selbstverständlich.

Der Lehrgang begann mit den Grundlagen: Wie funktioniert KI, welche Anbieter und Modelle gibt es, und wie unterscheiden sie sich? Der eigentliche Kern lag aber in der Praxis. Die 20 Teilnehmenden entwickelten konkrete Projekte als Prototypen, manche allein, andere taten sich zusammen. „Am spannendsten war die praktische Anwendung“, sagt Sören Starke. „Die Inspiration, die aus diesen ganzen Projekten kommt, war wirklich beeindruckend.“

Fünf Projekte in Arbeit

Unter den Prototypen waren viele Ansätze, die sich auch für einen Sportverein lohnen: eine Wissensdatenbank, die mit KI erstellt und online gestellt wird, oder einfache Tools, über die Trainerinnen und Trainer eine Art Wissensdatenbank direkt auf dem Handy dabeihaben. Bei den Sportlöwen laufen derzeit fünf Projekte. Eines davon ist der mehrsprachige KI-Bot für die Webseite. Er soll auch Menschen, die nicht lesen können oder kein Deutsch sprechen, die Möglichkeit geben, sich über den Verein zu informieren. Sobald die Projekte fertig sind, stellen die Sportlöwen sie hier auf der Webseite vor.

Mindestens genauso wertvoll wie die Inhalte war der Austausch untereinander, denn die Teilnehmenden kamen aus ganz unterschiedlichen Bereichen. Mit dabei waren zwei Vereine mit jeweils über 5.000 Mitgliedern, darunter ein Verein für Inklusionssport, außerdem ein Vertreter aus einem Floorball-Verband. Viele andere kamen aus der Jugendarbeit, von den Pfadfindern bis zur Tanzgruppe. „Diese Vielfalt hat den Lehrgang am Ende so bereichernd gemacht“, sagt Sören Starke. „Wir haben ganz verschiedene Facetten kennengelernt, gerade beim Thema Jugendarbeit und bei Erasmus+.“ Besonders spannend war für ihn der Blick auf die großen Vereine, die in einer ganz anderen Größenordnung arbeiten. „Was läuft bei denen, was machen sie, was können wir lernen? Da waren einige Dinge dabei, die wir künftig auch bei uns übernehmen werden.“

Dazu kam das Gespräch mit dem Organisationsteam von Jugend für Europa. Es stellte unter anderem die Möglichkeiten von Erasmus+ vor, dem EU-Programm zur Förderung von allgemeiner und beruflicher Bildung, Jugend und Sport in Europa, sowie die des Europäischen Solidaritätskorps. Auch hier ergaben sich neue Wege, Trainerinnen, Trainer und Ehrenamtliche zu fördern und gemeinsam mit ihnen Projekte zu entwickeln. Der Vorteil: Die Vereine, die solche Projekte schon umgesetzt hatten, saßen gleich mit am Tisch. „Da konnte man direkt aus der Praxis schöpfen“, erzählt der Geschäftsführer. „Was waren Stolpersteine, was hat gut funktioniert, was nicht so gut?“ Für ihn war es ein Lehrgang, der sich doppelt gelohnt hat – beim Thema KI und bei der Zusammenarbeit mit Jugend für Europa. Aus beidem werden bei den Sportlöwen in nächster Zeit noch einige spannende Projekte entstehen.

Mini-WM auf der Matte: Die U11 schaut nach Baku

Am Sonntag ging in Baku die Judo-Weltmeisterschaft zu Ende, zum Abschluss mit dem Wettbewerb der Mixed-Teams. Dort blieb das deutsche Team ohne Medaille. In den Einzelwettbewerben hatten deutsche Judoka zuvor zweimal Bronze erkämpft, in den Klassen bis 70 kg und bis 78 kg. Damit die WM auch bei den Jüngeren ankommt, hat die U11 der Leipziger Sportlöwen eine eigene Mini-WM veranstaltet. Trainerin Annett Böhm machte daraus eine ganze Trainingseinheit. Jeder Jahrgang wurde gesondert gewertet, und am Ende stand in jedem Jahrgang eine Siegerin oder ein Sieger fest.

Die Idee dahinter ging über das Training hinaus. „Wir wollten uns auch ein bisschen mit der Thematik beschäftigen: Welche deutschen Sportlerinnen und Sportler gehen da eigentlich an den Start, und wo findet die Weltmeisterschaft gerade statt?“, erzählt Annett Böhm. Dafür verteilte sie die Einheit auf mehrere kleine Wettbewerbe.

Die Stationen deckten das ab, was Judo verlangt: Kraft, Ausdauer, Schnelligkeit und Koordination. Beim Medizinballlauf ging es zur Sache. Beim Spagat war die Beweglichkeit gefragt. Wer sich am längsten im Klimmzug am Judogi halten konnte, sammelte Punkte für die Kraft. Die Standwaage prüfte das Gleichgewicht, und beim Schiffchen zeigte sich, wer die beste Körperspannung hat.

Zum Schluss wartete eine Station ohne Muskelkater: ein kleines Judo-Quiz. Hier zeigte sich, wer sich vorher mit der WM beschäftigt hatte. Gefragt waren Namen aus der deutschen Judo-Nationalmannschaft und natürlich der Austragungsort der Weltmeisterschaft.

„Es war eine spaßbetonte und trotzdem von Ehrgeiz geprägte Trainingseinheit, in der alle ihr Bestes gegeben haben“, sagt die Trainerin.

Die Jahrgangsbesten bekamen kleine Preise: eine Urkunde, ein T-Shirt und einen Sportlöwen-Aufkleber. Belohnt wurden aber alle. „Alle haben sich super angestrengt“, sagt Annett Böhm. Deshalb gab es zum Schluss Süßigkeiten für die ganze Trainingsgruppe.

Bundessichtungsturnier in Herne: Emil und Roman messen sich mit der nationalen Spitze

Beim 33. Bundessichtungsturnier am Samstag in Herne trafen sich die Judoka der männlichen U17, um sich auf nationalem Niveau mit starker Konkurrenz zu messen. Die Bundessichtungsturniere bieten den Verbandstrainerinnen und -trainern die Möglichkeit, die Entwicklung der Judoka im direkten Vergleich einzuschätzen. Für die Sportlöwen gingen Emil Tischler und Roman Pluhatyrov an den Start.

Beide hatten sich für das Turnier viel vorgenommen, konnten ihre Erwartungen diesmal aber nicht vollständig erfüllen. Das Teilnehmendenfeld war stark besetzt und auch die langen Wartezeiten bis zu ihren ersten Kämpfen machten den Wettkampftag besonders anstrengend: Beide Sportlöwen stiegen erst nach 14 Uhr in das Geschehen ein.

Emil Tischler beendete das Turnier mit zwei Siegen und zwei Niederlagen. Besonders sein dritter Kampf verlangte ihm alles ab: Erst nach rund 15 Minuten (!) fiel die Entscheidung im Golden Score. Nach dieser langen und kräftezehrenden Begegnung fehlten Emil im weiteren Verlauf die nötigen Reserven, so musste er sich auch in seinem letzten Kampf geschlagen geben.

Roman Pluhatyrov hatte ebenfalls mehr erwartet und war mit seinem Abschneiden entsprechend unzufrieden. In seinem zweiten Kampf lag er bereits mit Waza-ari in Führung, musste sich am Ende jedoch im Bodenkampf geschlagen geben. Damit blieb auch für ihn der erhoffte Durchbruch aus.

Beide Sportlöwen waren nach dem Wettkampf enttäuscht, hatten sie sich doch mehr vorgenommen. In einem stark besetzten Turnier auf diesem Niveau entscheiden mitunter Kleinigkeiten über den weiteren Verlauf. Auch wenn die Ergebnisse diesmal nicht den eigenen Erwartungen entsprachen, nehmen Emil und Roman wichtige Erfahrungen aus Herne mit.

Lions Academy: Volle Matte am Samstagnachmittag

Am Samstagnachmittag, dem 3. Oktober, ging die Lions Academy der Leipziger Sportlöwen in ihre zweite Auflage. Eingeplant waren wieder die Judo-Freunde vom Kodokan Erfurt. Weil sie sehr kurzfristig absagen mussten, verkürzten die Sportlöwen das Training von zwei Einheiten auf eine. Intensiv wurde es trotzdem.

Die Idee hinter der Lions Academy ist einfach: Die U13 trainiert gemeinsam mit einem befreundeten Verein, erst Technik, dann ein ausgiebiges Randori. Auch ohne Gäste war die Matte voll, denn neben der U13 waren die ältesten Jahrgänge der U11 und die jüngsten Jahrgänge der U15 dabei.

Geleitet wurde die Einheit von Tobias Mathieu und Annett Böhm. Den Auftakt machte ein Techniktraining, danach folgte ein Athletikteil, bevor die jungen Judoka zum Abschluss ins Randori gingen. Für die Sportlöwen war es ohnehin ein Tag mit vollem Programm: Schon am Vormittag war die U11 beim Teamevent „Battle of the Lions“ im Einsatz.

„Es war eine super intensive Einheit, kurzweilige zwei Stunden Training außer der Reihe“, sagt Vizepräsident Tobias Mathieu. „Allen hat das wahnsinnig viel Spaß gemacht.“

Für die nächste Ausgabe wünschen sich die Sportlöwen wieder Gäste auf der Matte.

„Wir hoffen, dass bei der nächsten Lions Academy wieder Judoka aus anderen Vereinen dazukommen. Genau das macht das Format so wertvoll: andere Trainingspartner zu haben und sich mit anderen zu messen.“

Judoverband Sachsen zu Gast: Lizenzverlängerung bei den Leipziger Sportlöwen

Einen ganzen Sonntag lang wurde in der Halle der Leipziger Sportlöwen nicht trainiert, sondern fortgebildet: Am 4. Oktober führte der Judoverband Sachsen bei uns eine Fortbildung für Trainerinnen und Trainer mit C-Lizenz durch. 33 Teilnehmende aus ganz Sachsen nutzten den Tag, um ihre Lizenzen zu verlängern und neue Ideen für ihr Training mitzunehmen.

Geleitet wurde die Fortbildung von Hendrik und Susanne Schuster gemeinsam mit Niklas Nietz, der selbst ein Sportlöwe ist: Er trainiert bei uns, und auch sein Sohn macht bei den Sportlöwen Judo. Niklas startete mit Bewegungsspielen und dem Thema Mobilität, Hendrik widmete sich Finten und Kontern, unter anderem im Uchi-komi. Susanne Schuster moderierte zum Abschluss eine Diskussion über das Graduierungssystem und gab Tipps für die Arbeit mit Kindern. Einen besonderen Praxiseinblick lieferte Lenny Burk, Deutscher Meister der Senioren, Dritter bei den Tallinn European Open und Teilnehmer an IJF Grand Slams. Er zeigte seine Spezialtechnik im Ne-waza, die „Gurke“, mit verschiedenen Eingängen und Abschlüssen rund um Ura-gatame.

„Wir freuen uns, dass unsere Halle auch für einen solchen Lehrgang genutzt wird“, sagt Sören Starke, Geschäftsführer der Sportlöwen. „Ich denke, das wird es in Zukunft öfter geben, dass wir dem JVS unsere Halle für Fortbildungen und Trainermaßnahmen zur Verfügung stellen.“

Das nächste Beispiel folgt prompt: Am Mittwoch, 14. Oktober, trainiert der Landesleistungsstützpunkt mit Trainer Frederik Jäde in der Sportlöwen-Halle, weil die Nordanlage gesperrt ist.

Für die Verpflegung der Teilnehmenden haben die Sportlöwen diesmal selbst gesorgt. Unser Dank geht dabei erneut an unseren Partner, das Restaurant Emil und Moritz, für die hervorragende Bewirtung.

Grippeschutzimpfung bei den Sportlöwen

Wir bieten wieder eine Grippeschutzimpfung direkt bei uns im Verein an! Durchgeführt wird sie von unserem Apotheker Carsten Quick. Vor ein paar Jahren hatten wir das schon einmal, und es ist sehr gut angekommen.

📅 Montag, 26.10., und Dienstag, 27.10.
🕠 ab 17:30 Uhr
👨‍👩‍👧‍👦 Für Kinder und Jugendliche (U18) und gleichzeitig auch für Erwachsene (Ü18)

Super unkompliziert und schnell erledigt.

Damit wir wissen, wie viele kommen, und alles zeitlich gut planen können, haben wir eine eigene Telegram-Gruppe gegründet. Wer sich gern impfen lassen möchte, tritt bitte bis zum 10. Oktober der Gruppe bei und trägt sich dort in die jeweilige Umfrage ein:

👉 https://t.me/+k8dRLWilTEFkNWNi

Die genauen Details posten wir in der Telegram-Gruppe. Wir werden voraussichtlich Zeitslots einteilen, damit möglichst niemand lange warten muss.

Internationaler Erfolg in Brünn: Gold für Luis, Bronze für Elsa

Vier Sportlöwen, internationale Konkurrenz und ein Turnier mit besonderer Atmosphäre: Beim Brno Judo Hopes Tournament in Brünn stellten sich mit Elsa Nekwasil, Friedrich Hammermüller, Magalie Galander und Luis von Wolffersdorff vier Sportlöwen einem hochklassigen internationalen Teilnehmendenfeld. Begleitet wurde die Truppe von Trainer Nico Mulitze.

Das Turnier gehört zur internationalen Hopes-Serie der Europäischen Judo-Union und bringt junge Nachwuchsjudoka aus zahlreichen Ländern zusammen. Die Ausgabe 2026 fand am 3. und 4. Oktober in der Sporthalle STAREZ in Brünn statt. Erstmals wurde das Turnier in den Altersklassen U14 und U16 ausgetragen. Rund 550 Judoka aus 26 Ländern waren gemeldet. Neben dem Turnier können die Judoka auch während gemeinsamer Trainingseinheiten lernen, trainieren und sich auf die Wettkämpfe vorbereiten.

Sportlich ragte Luis von Wolffersdorff besonders heraus. Er zeigte über das gesamte Turnier eine beeindruckende Konstanz und setzte sich mit einem regelrechten Durchmarsch gegen seine internationale Konkurrenz durch. Von Beginn an bestimmte er seine Kämpfe und ließ keinen Zweifel daran, dass er in Brünn um den Turniersieg kämpfen würde. Am Ende stand für Luis die Goldmedaille.

Auch Elsa Nekwasil zeigte eine starke Vorstellung und sicherte sich Bronze. Besonders im Kampf um Platz drei sorgte sie dabei für ein „einschlagendes“ Erlebnis: Mit einem spektakulären Ippon gelang ihr ein Wurf, der als einer der Höhepunkte des Wettkampftages in Erinnerung bleiben dürfte.

Für Friedrich Hammermüller und Magalie Galander reichte es diesmal trotz guter Leistungen nicht für eine Platzierung. Beide zeigten sich aber auch gegen im internationalen Feld konkurrenzfähig und konnten wichtige Erfahrungen auf diesem Niveau sammeln.

Trainer Nico Mulitze zog ein rundum positives Fazit:

„Es war ein wirklich tolles Turnier mit einer super Organisation und einer Atmosphäre, die man nicht bei jedem Wettkampf erlebt. Unzählige Nationen waren vor Ort und für die Kinder war allein der Einlauf schon etwas ganz Besonderes. Dazu kamen die internationalen Gegnerinnen und Gegner. Luis hat mit seinem Durchmarsch ein überragendes Turnier gezeigt und auch Elsa mit ihrer Bronzemedaille und dem Ippon of the Day im Kampf um Bronze hat einen starken Eindruck hinterlassen. Aber auch Magalie und Friedrich haben richtig gute Leistungen gezeigt. Die gemeinsamen Trainingseinheiten waren dann das Tüpfelchen auf dem i.
Dieses Wochenende wird uns allen noch lange im Gedächtnis bleiben.“

Das Brno Judo Hopes Tournament verbindet damit genau das, was internationale Nachwuchsturniere besonders wertvoll macht: Starke Gegnerinnen und Gegner, neue Erfahrungen und ein Wettkampfumfeld, in dem die jungen Judoka über den nationalen Tellerrand hinausblicken können. Für die vier Sportlöwen war die Reise nach Brünn deshalb nicht nur sportlich erfolgreich, sondern auch eine wichtige Erfahrung auf ihrem weiteren Weg!

Gold

Luis v. Wolffersdorff

Silber

Bronze

Elsa Nekwasil

Battle of the Lions: U11-Teams kämpfen um den ersten Wanderpokal

Mit dem „Battle of the Lions“ haben die Sportlöwen ein neues vereinsinternes Format für die U11 ins Leben gerufen. Bei der Premiere traten die beiden U11-Trainingsgruppen nicht gegeneinander an, sondern wurden bewusst zu gemischten Mannschaften zusammengestellt. So entstanden vier Teams mit jeweils zehn Kindern, in denen Sportlöwen aus beiden Trainingsgruppen gemeinsam um den Sieg kämpften.

Das Besondere am Mannschaftswettbewerb: Die Kinder werden innerhalb ihrer Teams nach Gewichtsklassen eingeteilt. Anschließend treten die Judoka in den jeweiligen Gewichtsklassen gegeneinander an. Dadurch kommt jedes Kind zu eigenen Kämpfen, gleichzeitig tragen die Judoka mit den eigenen Leistung zum Erfolg der gesamten Mannschaft bei.

Gerade diese Kombination macht den besonderen Reiz des neuen Formats aus. Statt einer Konkurrenz zwischen den beiden Trainingsgruppen stand das gemeinsame Erlebnis im Vordergrund. Die Kinder feuerten ihre Teammitglieder an, unterstützten sich gegenseitig und konnten gleichzeitig erleben, wie sich ein Mannschaftskampf anfühlt.

Besonders positiv fiel den Trainerinnen auf, wie die Kinder mit der ungewohnten Situation umgingen:

„Das war ein richtig tolles Format. Teamturniere sind immer super für die Kinder. Besonders gefreut hat mich, dass man bei einigen unserer Kinder, die noch wenig Wettkampferfahrung haben oder sonst manchmal etwas Angst vor dem Druck im Einzel haben, heute davon überhaupt nichts gespürt hat. Alle haben gekämpft wie die Löwen – das war wirklich ein sehr gelungener Einstand und ich freue mich schon auf die nächste Auflage!“, sagt Trainerin Annett Böhm.

Auch die Spannung kam bei der Premiere nicht zu kurz. Die Kinder erlebten den Mannschaftswettbewerb mit viel Aufregung, feuerten ihre Teamkameraden an und kämpften bis zum Schluss um jeden Punkt. Damit erfüllte das neue Format genau seinen Zweck: Wettkampferfahrung sammeln, Teamgeist entwickeln und dabei gemeinsam Spaß am Judo haben.

Am Ende setzte sich das Team „Die Mattenmonster“ durch und sicherte sich den Wanderpokal. Die „Ippon-Raketen“ belegten den zweiten Platz, während sich „Die Wurflöwen“ und „Das Löwenrudel“ gemeinsam über Platz drei freuen konnten.

Nach dieser gelungenen Premiere ist natürlich klar: Auch nächstes Jahr wird im „Battle of the Lions“  wieder um den heiß begehrten Wanderpokal gekämpft.

Jüngste Sportlöwen zeigen Kampfgeist beim Krümelturnier

Beim 28. Krümelturnier in Breitenbrunn standen für die jüngsten Sportlöwen vor allem der Spaß am Judo und der Mut, sich auf der Wettkampfmatte zu beweisen, im Mittelpunkt. 109 Judoka aus 15 Vereinen gingen an den Start, darunter 16 Sportlöwen. Der Judoverein Antonsthal hatte das Turnier hervorragend organisiert und sorgte damit für einen runden Ablauf für eine familiäre Atmosphäre. Der bewusst freudebetonte Charakter nahm den Kindern viel Druck und schuf gute Voraussetzungen dafür, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren: Judo machen, kämpfen und dabei Spaß haben.

Die angetretenen Sportlöwen standen noch am Anfang ihrer Wettkampflaufbahn. Aber die Gruppe zeigte, dass sie bereit ist, sich den Herausforderungen auf der Matte zu stellen. Auch nach verlorenen Kämpfen oder schwierigen Momenten fanden die Kinder wieder zurück in den Wettkampf und machten weiter. Genau dieser Umgang mit solchen Situationen ist ein wichtiger Teil der Entwicklung im Nachwuchsbereich.

„Wir können wirklich stolz auf die Kinder sein. Alle haben sich getraut, auf die Matte zu gehen und sich ihrem Gegner zu stellen. Es gab natürlich auch mal Tränen oder schwierige Momente, aber die Kinder haben weitergemacht und sich wieder gesammelt. Das ist genau der Kampfgeist, den wir sehen wollen.
Ein großes Dankeschön geht auch an Edda und Felix Böhl, die ihren Samstag mit in der Judohalle verbracht und mich und unsere Kleinsten tatkräftig unterstützt haben“, sagt Trainer Tino Rose.

Auch sportlich gab es viele tolle Leistungen, Gustav Henning und Hanne Sommerschuh zeigten sich besonders stark. Sie gewannen jeweils alle vier ihrer Kämpfe. Dabei zeigten beide schöne Würfe und konnten auch die in den vergangenen Wochen trainierten Fußfeger erfolgreich einsetzen.

Neben den beiden gab es zahlreiche weitere gute Auftritte und viele Medaillen für die Sportlöwen. Für das Trainerteam steht dabei jedoch nicht allein das Ergebnis im Vordergrund. Viel wichtiger ist, dass die Kinder den Mut aufbringen, sich der Herausforderung zu stellen, zu kämpfen und auch nach Rückschlägen weiterzumachen.

Gold

Gustav Henning

Hanne Sommerschuh

Dascha Gerner

Silber

Vuk Jeremic

Tim Schönfeld

Bronze

Luna Petzold

Bela Uhlmann

Tom Langnes

Oliver Böhl

Miron Heinemann

Mina Winkler

MDEM U15: Sportlöwen mit zwei Titeln und starkem Gesamtauftritt

Die Mitteldeutsche Einzelmeisterschaft ist der Jahreshöhepunkt der U15. Wer sich über die Bezirksmeisterschaft und anschließend die Landeseinzelmeisterschaft qualifiziert, trifft hier auf die besten Judoka aus Mitteldeutschland. Am Samstag in Rodewisch waren auch die Sportlöwen mit sechs Judoka vertreten und konnten mit zwei Meistertiteln, einer Bronzemedaille und zwei fünften Plätzen ein starkes Ergebnis erkämpfen.

Besonders im Mittelpunkt standen Luis von Wolffersdorff und Elias Rose, die beide den Titel des Mitteldeutschen Meisters holten. Luis zeigte dabei eine von Beginn an äußerst souveräne Vorstellung. Mit klaren Aktionen und viel Dominanz ließ er in seinen Kämpfen kaum Zweifel an seinem Titelgewinn aufkommen und bestätigte damit seine starke Entwicklung in diesem Jahr. Fast noch bemerkenswerter war der Titelgewinn von Elias Rose, der eigentlich noch dem Jahrgang 2014 angehört und damit noch in der U13 startberechtigt ist. Nach einer Niederlage im Pool steigerte sich Elias im weiteren Turnierverlauf deutlich. Mit jedem Kampf gewann er mehr Sicherheit und trat zunehmend souverän auf – bis er sich schließlich den Titel sicherte.

„Luis hatte einen richtig starken Tag, da war ein Sieg quasi vorprogrammiert. Ohne zu zögern ist Er heute durch den Wettkampf marschiert, das war wirklich beeindruckend!
Elias hat heute einen riesigen Schritt gemacht. Gerade wie er sich nach dem schwierigen Start zurückgekämpft und von Kampf zu Kampf gesteigert hat, war beeindruckend. Er hat in den vergangenen Wochen und Monaten sehr viel investiert und sich heute dafür mit dem Titel belohnt. Darauf können wir als Trainerteam sehr stolz sein“, sagt Trainer Tobias Mathieu.

Elsa Nekwasil erreichte in ihrer neuen Gewichtsklasse den dritten Platz. Trotz des erst kürzlich vollzogenen Wechsels konnte Elsa sich durchkämpfen und freut sich am Ende über die Bronzemedaille.

Zita Eißner und Magalie Galander belegten jeweils den fünften Platz. Arthur Senior zeigte ebenfalls gute Begegnungen, verpasste diesmal aber die Medaillenkämpfe.

Ein starkes Team für das kommende Jahr

Insgesamt kämpften fünf der sechs Sportlöwen um eine Medaille. Drei von ihnen konnten schließlich einen Podestplatz erreichen. Besonders mit Blick auf die kommenden Jahre macht die Entwicklung des Nachwuchses Mut: Sowohl der Jahrgang 2013, als auch die 2014er Judoka kämpfen nächstes Jahr immer noch in der U15. Und dann mit noch mehr Erfahrung. Für das Trainerteam war die MDEM deshalb nicht nur wegen der beiden Titel ein erfolgreicher Abschluss der U15-Meisterschaftsserie:

„Wir haben heute so viele gute Kämpfe gesehen. Über die letzten Monate haben die Kinder sehr große Fortschritte gemacht. Und dabei haben sie noch über ein Jahr Zeit in der U15 zu kämpfen. Ich freue mich schon auf die nächste MDEM!“, so Tobias Mathieu.

Gold

Luis von Wolffersdorff

Elias Rose

Silber

Bronze

Elsa Nekwasil

Gold, Silber und Platz vier: Drei Sportlöwen beim Judo-Bundesfinale in Berlin

Beim Bundesfinale von „Jugend trainiert für Olympia & Paralympics“ in Berlin standen in der vergangenen Woche die Schulmannschaften des Sächsischen Landesgymnasiums für Sport Leipzig auf der Matte – und mit ihnen gleich drei Athletinnen und Athleten aus dem eigenen Verein: Luis von Wolffersdorff, Elsa Nekwasil und Friedrich Hammermüller.

Am Donnerstag ging es für die Jungen- und Mädchenmannschaften in die Entscheidungen. Die Jungen kämpften sich bis ins Finale und mussten sich dort mit 2:3 der Stadtteilschule Alter Teichweg aus Hamburg geschlagen geben – am Ende stand die Silbermedaille zu Buche. Die Mädchenmannschaft belegte trotz einer guten Vorstellung Platz vier und verpasste das Podium nur knapp.

Den Abschluss bildete am Freitag der Mixed-Team-Wettbewerb, bei dem die besten Judoka der Landesteams gemeinsam für Sachsen antraten. Hier holte sich das sächsische Team den Bundessieg und damit Gold.

Für Luis, Elsa und Friedrich war das Turnier in Berlin nicht nur ein sportlicher Höhepunkt, sondern auch eine wertvolle Erfahrung auf diesem Niveau. Die Leipziger Sportlöwen sind stolz, dass gleich drei der eigenen Athletinnen und Athleten bei einem so erfolgreichen Bundesfinale dabei sind.

Klatschnass, dreckig, glücklich: Unsere U11 meistert den Cross De Luxe

Klatschnass, dreckig und voller Schlamm – aber mit einem breiten Grinsen im Gesicht: So kam die U11-Trainingsgruppe der Südvorstadt gemeinsam ins Ziel des diesjährigen Cross Deluxe. 22 Kinder und zwei Trainer, Tino Rose und Falk, gingen an den Start – damit war die Trainingsgruppe fast vollzählig vertreten.

Anstrengend war es für alle – aber genau das war auch das Ziel: Gestartet wurde als Gruppe, gelaufen ist am Ende jeder für sich – doch die Großen warteten auf die Kleinen, die Schnellen auf die Langsamen. So kam am Ende die gesamte Gruppe gemeinsam ins Ziel.

Wasserrutsche und Treppen-Tortur

Auf der rund 3,5 Kilometer langen Strecke durch Schlamm und Wasser gab es einige Hindernisse zu meistern. Das schönste war für Kinder und Trainer gleichermaßen die 70 Meter lange Wasserrutsche den Berg hinunter. Am meisten Überwindung kostete dagegen der Treppenlauf-Anstieg, bei dem es von ganz unten bis hinauf zum Restaurant ging. Dazwischen warteten zahlreiche weitere Matsch- und Wasserhindernisse.

Der Cross Deluxe findet schon seit vielen Jahren statt – zuletzt war die Trainingsgruppe der Südvorstadt 2021 dabei. In diesem Jahr hat Trainer Tino Rose die Gelegenheit wieder ergriffen und ist mit seiner U11-Gruppe erneut an den Start gegangen. Alle haben sich angestrengt, alle haben es geschafft – und einmal mehr gezeigt, was die Sportlöwen ausmacht: Zusammenhalt, auch wenn es mal richtig dreckig wird.

14 Medaillen beim BMW Cup: Das beste Ergebnis in der Sportlöwen Vereinsgeschichte

Ein Wochenende, das lange nachhallen wird: Beim BMW Cup – einem der stärksten Nachwuchsturniere Mitteldeutschlands und gleichzeitig Sichtungsturnier für den Judoverband Sachsen – haben die Leipziger Sportlöwen insgesamt 14 Medaillen geholt: 5 x Gold, 2 x Silber und 7 x Bronze. Angeführt wurde der Medaillenspiegel mit großem Abstand von Team Deutschland, den vom Bundestrainer eingeladenen Top-Athletinnen und -Athleten, gefolgt vom niedersächsischen Judoverband. Dahinter folgten schon die Sportlöwen – als einziger einzelner Verein in dieser Spitzengruppe. Besonders bemerkenswert: In Gold- wie Gesamtmedaillen zog der Verein mit dem kompletten niedersächsischen Landesverband gleich – eine Leistung, die zeigt, dass das Konzept des Trainerteams aufgeht und der Verein nicht nur breit aufgestellt, sondern jetzt auch an der Spitze konkurrenzfähig ist.

Medaillenregen in der U13

Der Auftritt der U13 am Samstag war historisch: Erstmals seit Jahren gab es nicht nur eine, sondern gleich vier Goldmedaillen – bei insgesamt zehn Medaillen für die Altersklasse. Damit wurden die Sportlöwen, isoliert betrachtet, zum stärksten Einzelverein in der U13 – auch wenn es dafür keine offizielle Vereinswertung gibt, spricht die schiere Zahl für sich. Besonders hervorzuheben ist Felix Böhl, der sich in einer extrem stark besetzten Gewichtsklasse bis 40 kg taktisch clever durch die Kämpfe kämpfte und am Ende hochverdient Gold holte. 

Bemerkenswert: Felix ist Jahrgang 2015 und damit eigentlich noch jünger als seine Konkurrenz – ein Vorgeschmack darauf, welche Talente in den kommenden Jahren nachrücken. Auch die übrigen Athletinnen und Athleten der Jahrgänge 2014 und 2015 schlugen sich bestmöglich und sammelten Medaillen, was die hervorragende Nachwuchsarbeit des Trainerteams unterstreicht.

Emil Tischler kämpft sich allein zu Bronze

In der U18 fehlten gleich drei der besten Nachwuchssportler des Vereins: Nazar Hotz und Roman Pluhatyrov fielen kurzfristig verletzungsbedingt aus, und auch unser EM- und WM-Starter Hannes Schürer ließ den BMW Cup aus, da er sich auf das Trainingslager in Japan vorbereitet und eine Wettkampfpause brauchte. So blieb nur ein einziger Starter übrig – Emil Tischler. Der lieferte ab: Sechs seiner sieben Kämpfe gewann er und kämpfte sich bravourös durch die Trostrunde bis zur verdienten Bronzemedaille.

Voller Medaillensatz in der U15

Am zweiten Turniertag war die U15 gefordert – bei besonders hochkarätiger Besetzung, da das Turnier erstmals an den deutsch-tschechischen Austausch für den U15-Bereich gekoppelt war. Eingeladen vom Deutschen Judo-Bund, nahmen zahlreiche Perspektivkader-Athletinnen und -Athleten teil. Die Sportlöwen erkämpften einen kompletten Medaillensatz: Luis von Wolffersdorff gewann taktisch stark und mit großem Willen Gold in der Gewichtsklasse bis 40 kg, Friedrich Hammermüller sicherte sich Silber in der extrem gut besetzten Klasse bis 43 kg, und Arthur Senior komplettierte den Medaillensatz mit Bronze. 

Das Ergebnis ist umso bemerkenswerter, da die Sportlöwen in der U15 zu Jahresbeginn einige Abgänge zu verkraften hatten und die Mannschaft dadurch nicht mehr ganz so breit aufgestellt war – die Sportler, die geblieben sind, haben dafür umso mehr abgeliefert.

Vor dem Turnier hatte sich das Trainerteam als Ziel gesetzt, am Samstag eine Goldmedaille und am Sonntag einen kompletten Medaillensatz zu holen – beide Ziele wurden nicht nur erreicht, sondern deutlich übertroffen: Es war das erfolgreichste Ergebnis in der Vereinsgeschichte beim BMW Cup. Entsprechend groß ist die Freude im Trainerteam – und natürlich bei den Sportlerinnen und Sportlern selbst.

Gold

Zita Juliana Eißner

Malina Rita Rose

Luis von Wolffersdorff

Felix Böhl

Emma Kubatta

Silber

Lasse Schwamborn

Friedrich Hammermüller

Bronze

Oskar Laube

Emilio Thiel

Lucian Paul

Lotta Bahsitta

Emil Elias Tischler

Arthur Engelard Senior

Malina Rita Rose

ORWO-Pokal Wolfen: 18 Medaillen und Silber in der Gesamtwertung

Beim ORWO-Pokal in Wolfen haben die Sportlöwen mit ihrer U9 und U11 einen starken Wettkampftag erlebt. Ergänzt wurde das Aufgebot durch zwei Sportlöwen der U15, sodass der Verein über mehrere Altersklassen hinweg auf der Matte vertreten war. Insgesamt gingen 168 Judoka aus zwölf Vereinen aus Sachsen und Sachsen-Anhalt an den Start. Für einige Sportlöwen war es dabei der erste Wettkampf überhaupt – entsprechend groß war die Aufregung, aber auch die Freude über die ersten Erfahrungen auf der Wettkampfmatte.

Gerade für die jüngeren Judoka sind solche Turniere ein wichtiger Schritt. Neben den Ergebnissen geht es darum, den Ablauf eines Wettkampfes kennenzulernen, sich auf neue Gegnerinnen und Gegner einzustellen und die im Training erlernten Techniken auch unter Wettkampfbedingungen anzuwenden. Für einige Sportlöwen gelang dieser Einstieg besonders erfolgreich, beschreibt Annett Böhm:

„Wir hatten eine Gruppe mit sehr unterschiedlicher Wettkampferfahrung. Die erfahrenen Kinder haben viel ausprobiert, während die Anfängerinnen und Anfänger vor allem mit großem Kampfeswillen aufgetreten sind und unbedingt auf die Matte wollten. Ich freue mich, dass hier eine neue Riege an Talenten nachkommt. Die Kinder bringen viel mit, wollen ausprobieren und haben vor allem Ehrgeiz. Das hat wirklich Spaß gemacht.“

Mit insgesamt sechs Gold-, vier Silber- und acht Bronzemedaillen konnten die Sportlöwen zahlreiche Erfolge feiern. Besonders stark zeigte sich die Mannschaft auch in der Teamwertung: Am Ende stand der zweite Platz zu Buche. Neben den vielen persönlichen Erfolgen sorgte damit auch die geschlossene Mannschaftsleistung für einen gelungenen Wettkampftag.

Für die Sportlöwen war der ORWO-Pokal somit sowohl für die erfahrenen Nachwuchsjudoka als auch für die Wettkampfneulinge ein erfolgreicher Schritt in der Entwicklung.

Gold

Katharina Meyer

Veronika Dolbonosov

Elena Sängerlaub

Matteo Dammer

Mark Gotgelf

Frieder Cyrus

Silber

Brusk Khalaf

Matvii Poludonnyi

Bela Walter

Jonas Rieger

Bronze

Sofi Sheldija

Jakob Orthgieß

Miloš Zacharias

Jim Ostermeier

Maximilian Butowicz

Leopold Butowicz

Eddie Otto

Jonathan Grabenhorst

Erster Wettkampf, große Schritte: Sportlöwen gewinnen Mannschaftswertung!

Am vergangenen Sonntag stand für viele junge Sportlöwen der erste richtige Judo-Wettkampf auf dem Programm. Entsprechend groß war bei den meisten Kindern die Aufregung. Umso schöner: Alle stellten sich der ungewohnten Situation, gingen auf die Matte und nahmen ihre Kämpfe an. Am Ende sicherten sich die jungen Sportlöwen sogar den Mannschaftssieg!

Mutiger Einstieg in den Wettkampfsport

Für die Kinder ging es an diesem Tag vor allem darum, erste Erfahrungen zu sammeln. Vieles, was im Training bereits sicher funktioniert, lässt sich beim ersten Wettkampf noch nicht automatisch genauso umsetzen. Die ungewohnte Atmosphäre, die Aufregung und der Gegner auf der anderen Seite der Matte sorgen für eine ganz neue Situation.

Trotzdem gaben alle ihr Bestes. Es gab spannende Momente, Unsicherheit und auch die ein oder andere Träne. Entscheidend ist aber, dass die Kinder sich davon nicht entmutigen ließen und immer wieder den Mut fanden, erneut auf die Matte zu gehen.

Trainerin Annett Böhm fasste den Tag entsprechend zusammen:

„Bei einem ersten Wettkampf geht es nicht darum, ob am Ende ein erster, zweiter oder dritter Platz herauskommt. Viel wichtiger ist, dass die Kinder sich auf die Matte trauen, sich dieser ungewohnten Situation stellen und den Mut haben, ihre Kämpfe anzunehmen. Und genau das haben alle geschafft.“

Damit haben die jungen Sportlöwen bereits einen wichtigen Schritt gemacht. Nun wissen sie, wie sich ein Wettkampf anfühlt, und können die gesammelten Erfahrungen mit ins Training nehmen. Dort lässt sich in den kommenden Wochen weiter daran arbeiten, die bekannten Techniken und Bewegungen auch unter Wettkampfbedingungen sicherer anzuwenden.

Mannschaftssieg für die Sportlöwen

Neben den persönlichen Erfahrungen gab es am Ende auch einen gemeinsamen Erfolg zu feiern: Die Leipziger Sportlöwen sicherten sich den ersten Platz in der Mannschaftswertung. Damit wurde der Wettkampftag für den Verein zusätzlich zu einem schönen Erfolg. Für die Kinder selbst bleibt aber vor allem eines: Sie haben ihren ersten Wettkampf gemeistert und damit einen wichtigen Schritt auf ihrem Weg als Judoka gemacht.

Gold

Meta Sieber

Bo Seidemann

Lennart Grunemann

Dobroslav Hots

Leopold Butowitcz

Matvii Poludonnyi

Lotte Gransee

Laura Mohr

Maximilian Stocker

Silber

Felix Nietz

Moritz Kaczmarczyk

Miloš Zacharias

Veronika Dolbonosov

Linda Schenderlein

Miron Heinemann

Jonah Schiemenz

Arvid Rabe

Emma Andersson

Arthur Brätter

Adrian Tiepolt

Damir Sychov

Bronze

Lisa Sperling

Clara Sturm

Pepe Justus Pastowski

Bela Walter

Max Suhrke

Jonathan Grabenhorst

Samuel Stumpf

Zora Conti

Katharina Meyer

Linus Brauße

Taro Thamm

Klara Kunz

Ludwig Brätter

Bolek Schiemenz

Jörn Kummerehl

Willi Richter

Martin Richter

Petr Praulov

Mělník: Wettkampferfahrung, Randori und ein besonderes Wochenende

Für die Sportlöwen ist die Fahrt nach Mělník traditionell mehr als nur ein Wettkampf. Gerade bei den jüngeren Kindern gehört es zur Philosophie des Vereins, aus einer Turnierfahrt auch ein besonderes gemeinsames Erlebnis zu machen.

Starke Leistungen auf der Matte

Sportlich lief es für unsere Mannschaft hervorragend: In der Mannschaftswertung sicherten sich die Sportlöwen den 2. Platz. Ein Highlight des Tages lieferte Emilio Thiel in der Gewichtsklasse bis 34 kg: Im Kampftag ab 12 Uhr setzte er sich bei 32 Startern in fünf Kämpfen durch – auch gegen starke tschechische und polnische Gegner – und holte sich souverän den 1. Platz. Eine starke Leistung, bei der er über sich hinausgewachsen ist.

Randori statt Zuschauen

Auch rund um den Wettkampf wurde das Wochenende besonders gestaltet. Nachdem die U10 ihren Wettkampftag beendet hatte, ging es für die Kinder noch einmal gemeinsam zum Randori in eine benachbarte Halle, während in der Wettkampfhalle bereits die nächste Altersklasse startete. So blieb auch nach dem eigenen Wettkampf noch die Möglichkeit, ordentlich zu schwitzen.

Burger, Schloss und ein Stück Geschichte

Nach dem Turnier ging es dann gemeinsam in eine Burger-Bar, wo bereits vorbestellte Burger auf die hungrige Truppe warteten. Im Anschluss stand eine Führung durch das Schloss von Mělník auf dem Programm. Dort erfuhr die Gruppe einiges über die heilige Ludmila von Böhmen (ca. 855–921), eine der bekanntesten historischen Persönlichkeiten der Stadt: Sie war die Großmutter des heiligen Wenzel und brachte mindestens sechs Kinder zur Welt, einige Historiker sprechen sogar von 19 Kindern – eine Zahl, die bei den anwesenden Müttern durchaus für anerkennende Blicke sorgte.

Damit verbindet die Fahrt nach Mělník genau das, was die Sportlöwen mit solchen Turnierreisen erreichen wollen: internationale Wettkampferfahrung sammeln, neue Gegner kennenlernen, als Gruppe zusammenwachsen – und dabei Erlebnisse schaffen, die in Erinnerung bleiben.

Gold

Emilio Thiel

Edda Böhl

Malina Rose

Luan Porisch

Mark Gotgelf

Maximilian Butowicz

Silber

Amira v. Wolffersdorff

Leni Hamann

Bronze

Felix Böhl

Theodor Kemmerich

Martin Richter

Ferdinand Hammermüller

LEM: Drei Landesmeistertitel und sieben MDEM-Qualifikationen

Bei der Landesmeisterschaft der U15 stand für die Sportlöwen der nächste wichtige Schritt in der Meisterschaftsserie auf dem Programm. Insgesamt 13 Judoka gingen an den Start und kämpften um die Qualifikation für die Mitteldeutsche Meisterschaft – den Jahreshöhepunkt der Altersklasse U15.

Am Ende konnten sich sieben Sportlöwen einen der begehrten Startplätze für die MDEM sichern. Drei Landesmeistertitel, eine Silber- und drei Bronzemedaillen sowie zwei fünfte Plätze unterstrichen dabei die starke Gesamtleistung der Leipziger.

Drei Landesmeistertitel für die Sportlöwen

Besonders erfolgreich präsentierten sich Elias Rose, Friedrich Hammermüller und Luis von Wolffersdorff. Sie setzten sich in ihren Gewichtsklassen durch und sicherten sich jeweils den Landesmeistertitel. Magalie Galander sicherte die Silbermedaille, Elsa Nekwasil, Arthur Senior und Zita Eißner komplettierten mit ihren dritten Plätzen die siebenköpfige Sportlöwen-Gruppe, die sich für die Mitteldeutsche Meisterschaft qualifizieren konnte.

Trainer Tobias Mathieu zeigte sich mit dem Wettkampftag entsprechend zufrieden:

„Unsere Sportlerinnen und Sportlerinnen und Sportler können wirklich stolz auf sich sein – und wir als Trainerteam natürlich auch. Der ältere Jahrgang hat sich gut durchgesetzt, ebenso unsere Sportschüler, und genau das war auch eines unserer Ziele. Besonders positiv überrascht haben mich aber Elias und Zita: Beide gehören eigentlich noch dem Jahrgang 2014 und damit der U13 an, haben sich aber trotzdem für die Mitteldeutsche Meisterschaft der U15 qualifiziert. Elias hat sich als jüngster Jahrgang sogar den Titel gesichert!“

Sieben Sportlöwen beim Saisonhöhepunkt dabei

Mit insgesamt sieben Qualifikationen und zwei weiteren fünften Plätzen fällt die Bilanz der Sportlöwen bei der Landesmeisterschaft positiv aus. Die MDEM bildet nun den nächsten und entscheidenden Höhepunkt der Meisterschaftsserie. Dort wollen die qualifizierten Sportlöwen an ihre Leistungen aus der Landesmeisterschaft anknüpfen und sich erneut gegen starke Konkurrenz beweisen.

Gold

Elias Rose

Friedrich Hammermüller

Luis von Wolffersdorff

Silber

Magalie Galander

Bronze

Elsa Nekwasil

Arthur Senior

Zita Eißner

Bundessichtungsturnier U17: Roman Pluhatyrov erkämpft sich Gold

Am Samstag, den 12. September, fand in Abensberg das Bundessichtungsturnier der männlichen U17 statt. Mit Roman Pluhatyrov und Emil Tischler waren zwei Sportlöwen bei dem hochkarätig besetzten Turnier vertreten. Ebenfalls vor Ort: Sportlöwen-Trainer Christoph Paul.

Roman mit konsequenter Linie zum Turniersieg

Roman erwischte einen starken Wettkampftag und sicherte sich am Ende die Goldmedaille. Ohne Niederlage konnte er mit vier Siegen ins Finale einziehen. Hier stand ihm ein starker Gegner gegenüber, der Kampf ging über die reguläre Kampfzeit bis in den Golden Score. Schlussendlich konnte Roman seinen Gegner aber werfen und ging somit als Sieger aus dem Wettkampftag!

„Roman hat heute wirklich richtig stark gekämpft. Er hatte einen Plan und hat den kompromisslos durchgezogen, konsequent angegriffen und am Ende absolut verdient die Goldmedaille gewonnen!“, fasst Trainer Christoph Paul den Auftritt zusammen.

Emil startet stark und sammelt wichtige Erkenntnisse

Auch Emil zeigte einen guten Auftritt. Mit zwei Siegen startete er erfolgreich in das Turnier. Anschließend musste er sich gegen den späteren Turniersieger geschlagen geben. In der Trostrunde entwickelte sich ein enger Kampf. Emil kämpfte sehr souverän und konnte sich einige gute Situationen erarbeiten. Eine kurze Unachtsamkeit ermöglichte seinem Gegner jedoch eine Waza-Ari-Wertung. Diesen Rückstand konnte Emil anschließend nicht mehr aufholen, sodass das Turnier für ihn beendet war.

Für beide Sportlöwen bot das Bundessichtungsturnier damit eine wertvolle Standortbestimmung. Roman konnte seine konsequente Kampfführung erfolgreich bis zur Goldmedaille durchziehen, während Emil trotz seines Ausscheidens wichtige Erkenntnisse für seine weitere Entwicklung sammelte.

Erlebach-Turnier: Gelungener Wettkampftag für die U13

Mit 13 Sportlerinnen und Sportlern war die U13 der Sportlöwen beim Erlebach-Turnier in Kraftsdorf vertreten. Für einen Großteil der Gruppe ging es dabei vor allem darum, weitere Wettkampferfahrung zu sammeln. Viele der Judoka sind noch relativ unerfahren und konnten das Turnier nutzen, um Sicherheit in der Wettkampfsituation zu gewinnen.

Besonders passend war dafür der Wettkampfmodus: In allen Gewichtsklassen wurde in Viererpools gekämpft. Damit waren für jeden Teilnehmer mindestens drei Kämpfe garantiert. So konnten die Sportlöwen unabhängig vom Ergebnis mehrere Begegnungen bestreiten und möglichst viel Erfahrung auf der Matte sammeln.

Trainingsinhalte im Wettkampf umsetzen

Trainerin Lilli zog das Fazit entsprechend positiv:

„Die Kinder haben versucht, die Inhalte der vergangenen Trainingseinheiten auch im Wettkampf umzusetzen. Dabei ging es nicht nur darum, einzelne Kämpfe zu gewinnen, sondern vor allem darum, bekannte Bewegungen und Techniken auch unter dem Druck einer echten Wettkampfsituation anzuwenden. Und das haben wirklich alle super gemacht!“

Auch der Kampfgeist stimmte: Alle Sportlöwen gingen ihre Begegnungen engagiert an und zeigten, dass sie bereit sind, sich auf der Matte auszuprobieren. Für viele war das Turnier damit ein weiterer wichtiger Schritt, um Routine und Selbstvertrauen für kommende Wettkämpfe aufzubauen.

Am Ende wartete auf alle 13 Sportlöwen eine Medaille. Sechs von ihnen sicherten sich Silber, sieben weitere erkämpften Bronze.

Gold

Silber

Lena Flohrer

Arthur Strähnz

Meike Krauße

Gloria Bräuer

Oscar Moy

Felix Martin

Adrian Renger

Bronze

Roman Schlemko

Janko Kochan

Emil Daßler

Juri Schachtschnabel

Marleen Kunz

Luca Subotin