Die Leipziger Sportlöwen freuen sich über Unterstützung im Team: Seit Kurzem absolviert Emma Wirz aus Marly im Schweizer Kanton Freiburg ein Praktikum in unserem Verein. Die 18-Jährige wird uns bis Ende Januar begleiten.
Emma kommt aus der französischsprachigen Schweiz und nutzt das Praktikum, um ihre Deutschkenntnisse weiter zu verbessern und gleichzeitig Einblicke in die Arbeit eines großen Sportvereins zu gewinnen. Sie unterstützt unser Team im Büro, bei der Organisation unserer zahlreichen Veranstaltungen sowie in den Vorschulsportkursen.
Gerade in den kommenden Monaten erwarten uns mit sechs großen Sportveranstaltungen und unserem Sommerkino zahlreiche Höhepunkte. Emma erhält dabei die Möglichkeit, die Planung und Durchführung solcher Veranstaltungen aus nächster Nähe kennenzulernen und aktiv mitzuwirken. Gleichzeitig freuen wir uns auf neue Perspektiven und den internationalen Austausch, den sie in unseren Vereinsalltag einbringt.
Wir heißen Emma herzlich bei den Leipziger Sportlöwen willkommen und wünschen ihr eine spannende, lehrreiche und abwechslungsreiche Zeit in unserem Verein.
Das Praktikum wurde über das European Placement Network mit Sitz in Erfurt vermittelt, das Praktikumsplätze in ganz Europa organisiert.
Ja, richtig gelesen: Die Sportlöwen veranstalten ein Sommerkino! Aus unserem Sommerfest, das wir jedes Jahr gemeinsam feiern, wird in diesem Jahr auch ein großes Sommerkino.
Am Samstag, den 29. August, verwandelt sich unser Vereinsgelände in ein Open-Air-Kino – mit riesiger Leinwand, perfekter Soundanlage, Liegestühlen, Popcorn und Cocktailbar. Aus diesem Grund starten wir in diesem Jahr erst um 16:00 Uhr mit dem Vereinsfest.
Sportlöwen Sommerfest
Samstag, 29. August Start: 16:00 Uhr Open-Air-Kino: ab ca. 20:00 Uhr
Bis zum Filmstart gibt es natürlich jede Menge zu erleben. Auf dem Programm stehen unsere Kinderolympiade, leckere Kaffeespezialitäten von unserem Partner Leckerrad, Kuchen und Leckeres vom Grill. Außerdem zeichnen wir unsere erfolgreichsten Sportlerinnen und Sportler aus.
Gegen 20:00 Uhr, wenn es langsam dämmert, heißt es dann: Film ab!
Und welcher Film gezeigt wird, entscheiden Sie selbst. In unserem Info-Kanal bei Telegram läuft dazu eine Online-Abstimmung. Bis zum 17. August können Sie für Ihren Favoriten stimmen. Der Film mit den meisten Stimmen kommt auf die große Leinwand.
Wir freuen uns auf einen besonderen Sommerabend bei den Sportlöwen – erst Sommerfest, dann Popcorn raus und Film ab!
Bereits zum zweiten Mal fand in den Sommerferien der deutsch-französische Jugendaustausch der Leipziger Sportlöwen statt. Nachdem im vergangenen Jahr der französische Partnerverein Judo Club Limeil-Brévannes zu Gast in Leipzig war, stand in diesem Sommer die Rückbegegnung in Limeil-Brévannes, einer Gemeinde im Südosten von Paris, auf dem Programm. Eine Woche lang erlebten die Jugendlichen gemeinsam Sport, Kultur und zahlreiche Begegnungen – und knüpften dabei neue Freundschaften über Ländergrenzen hinweg.
Jugendaustausche im Sport leben von einer besonderen Idee: Obwohl die Teilnehmenden unterschiedliche Sprachen sprechen, finden sie über ihren gemeinsamen Sport schnell zueinander. Gemeinsam zu trainieren, zu spielen und Freizeit zu verbringen baut Hemmungen ab, fördert Offenheit und ermöglicht neue Perspektiven. So entstehen Begegnungen, die weit über den Sport hinausreichen und den Blick über den eigenen Tellerrand erweitern.
Damit die deutsch-französischen Gruppen möglichst schnell zusammenfinden, kam während der Woche auch die „bewegte Sprachanimation“ zum Einsatz. Diese vom Deutsch-Französischen Jugendwerk entwickelte Methodensammlung soll bei der Durchführung von mehrsprachigen Jugendbegegnungen helfen. Durch gemeinsame Spiele und gruppendynamische Übungen werden Sprachbarrieren spielerisch überwunden und erste Kontakte geknüpft. Bereits nach kurzer Zeit entstanden gemischte Gruppen, in denen die Verständigung oft auch ganz ohne viele Worte funktionierte.
Ein Austausch dieser Größenordnung wäre ohne Unterstützung kaum möglich. Gefördert wurde die Begegnung erneut durch das Deutsch-Französische Jugendwerk (DFJW). Die finanzielle Unterstützung trägt dazu bei, Reise- und Programmkosten abzufedern und den Teilnahmebeitrag für die Familien möglichst gering zu halten. So erhalten möglichst viele Kinder und Jugendliche die Chance, internationale Erfahrungen zu sammeln und an einem solchen Austausch teilzunehmen.
Da es sich in diesem Jahr um die Rückbegegnung handelte, lag die Organisation des Wochenprogramms in den Händen des französischen Partnervereins. Von der Wochenplanung über die Verpflegung bis hin zu den Freizeitaktivitäten hatten die Gastgeber ein abwechslungsreiches Programm vorbereitet, das bei allen Teilnehmenden sehr gut ankam.
Die Nähe zur französischen Hauptstadt bot natürlich die Gelegenheit für einen gemeinsamen Tagesausflug nach Paris. Bei einem Stadtrundgang lernten die Jugendlichen zahlreiche bekannte Sehenswürdigkeiten kennen – darunter das Olympische Feuer, den Louvre und weitere Wahrzeichen der Metropole. Anschließend führte eine Bootsfahrt auf der Seine vorbei an Notre-Dame, dem Eiffelturm und vielen weiteren berühmten Bauwerken. Den stimmungsvollen Abschluss bildete der beleuchtete Eiffelturm am Abend – für viele einer der emotionalen Höhepunkte der gesamten Woche.
Natürlich durfte auch das Judo nicht fehlen. In mehreren Trainingseinheiten standen Stand- und Bodentechniken auf dem Programm. Ergänzt wurde das sportliche Angebot durch eine Einheit Brazilian Jiu-Jitsu (BJJ) sowie zahlreiche Randorirunden. Gerade das Training mit bislang unbekannten Partnerinnen und Partnern stellte für viele eine wertvolle Erfahrung dar und sorgte für neue sportliche Impulse.
Neben den Judoeinheiten blieb aber auch genügend Zeit für gemeinsame Freizeitaktivitäten. Besonders das gemeinsame Laser Game sorgte für große Begeisterung und stärkte den Zusammenhalt der deutsch-französischen Gruppe.
Untergebracht waren die Jugendlichen direkt auf dem Vereinsgelände des Judo Club Limeil-Brévannes und übernachteten gemeinsam auf der Judomatte. Auch außerhalb der Trainingseinheiten bot das Gelände zahlreiche Möglichkeiten zur gemeinsamen Freizeitgestaltung – unter anderem mit Fußball, Tennis und weiteren sportlichen Angeboten.
Auch die Teilnehmenden zogen ein durchweg positives Fazit.
Zita: „Die Organisation war richtig gut. Judo, Freizeit und Tourismus waren super ausgewogen. Es ist ein tolles Gemeinschaftsgefühl entstanden und gleichzeitig hatte man immer auch die Möglichkeit, selbst etwas zu unternehmen oder sich im naheliegenden Supermarkt mit Snacks zu versorgen.“
Elsa: „Die Leute waren total cool und richtig entspannt. Es war mein erster Austausch und ich war wirklich positiv überrascht. Ich freue mich schon auf das nächste Mal.“
Friedrich: „Die Randori mit den französischen Judoka haben richtig Spaß gemacht. Und Paris ist einfach eine wunderschöne Stadt – das war ein echtes Highlight.“
Auch Trainer Aaron Schneider zeigte sich begeistert:
„Nach dem Austausch im vergangenen Jahr war ich sehr gespannt auf die Rückbegegnung. Diese Vorfreude hat sich absolut gelohnt. Unsere französischen Freunde haben ein tolles Programm auf die Beine gestellt. Am Anfang war das Zusammenkommen natürlich noch etwas schwierig, aber das hat sich schnell gelegt. Am Ende waren alle traurig, dass die Woche schon vorbei war. Ich freue mich sehr, dass wir inzwischen bereits zwei Austausche gemeinsam organisieren konnten. Ein besonderer Dank gilt auch dem Deutsch-Französischen Jugendwerk – ohne dessen Unterstützung wäre ein Austausch in dieser Form kaum möglich.“
Der deutsch-französische Jugendaustausch hat sich damit endgültig als fester Bestandteil des Vereinslebens etabliert. Die Planungen für die nächste Begegnung laufen bereits, und die Vorfreude ist auf beiden Seiten groß. Die Sportlöwen freuen sich schon jetzt darauf, ihre französischen Freundinnen und Freunde bald wiederzusehen!
Ein anstrengendes und ereignisreiches erstes Halbjahr liegt hinter uns. Wer einmal durch die News der vergangenen Monate scrollt, bekommt einen guten Eindruck davon, wie viel in unserem Verein passiert ist: Wettkämpfe, Trainingslager, Ferienfreizeiten, Vereinsveranstaltungen, Trainerwechsel, Schulprojekte und viele weitere Höhepunkte haben den Alltag geprägt. Hinter all dem stehen unzählige Stunden ehrenamtlichen Engagements und eine Menge Einsatz unserer Trainerinnen und Trainer, Helferinnen und Helfer sowie vieler Eltern.
Zum Abschluss des Halbjahres haben wir uns deshalb noch einmal gemeinsam bei einem Grillabend bei unserem Trainerteam bedankt. Dabei wurde auch gleich unsere neue Cocktailbar eingeweiht – und sie wird nicht nur an diesem Abend zum Einsatz kommen. Beim Sommerfest Ende August wird sie eine wichtige Rolle spielen.
Sportlich endete das Halbjahr an diesem Wochenende. Beim traditionsreichen Glaspalast-Turnier in Sindelfingen standen noch einmal unsere besten Judoka der Altersklassen U11 bis U18 auf der Matte und bestritten den letzten Wettkampf vor der Sommerpause.
Training in Paris
Für einige beginnt das nächste Abenteuer allerdings direkt im Anschluss: Vier Trainer sowie 11 Kinder sind auf dem Weg zu unserem französischen Partnerverein nach Paris. Dort verbringen sie eine Woche im Rahmen des deutsch-französischen Jugendaustauschs. Wir wünschen allen Teilnehmenden viele spannende Erlebnisse, neue Freundschaften und eine unvergessliche Zeit in Frankreich.
Nun kehrt auch bei den Sportlöwen etwas Ruhe ein. Für alle Kinder- und Jugendgruppen beginnen die wohlverdienten Sommerferien. Die meisten Erwachsenenangebote finden dagegen auch während der Ferien statt. Die aktuellen Trainingszeiten werden wie gewohnt in den jeweiligen Telegram-Gruppen bekannt gegeben.
Für unsere Judoka beginnt die Vorbereitung auf die neue Saison bereits in der letzten Sommerferienwoche mit dem Ferientraining für die Altersklassen U13 bis U18. Ab dem 17. August startet dann wieder der reguläre Trainingsbetrieb für alle Gruppen.
Ein Termin gehört schon jetzt unbedingt in den Kalender: Samstag, 29. August. Dann feiern wir gemeinsam ab 16:00 Uhr unser großes Sommerfest – in diesem Jahr mit einem besonderen Highlight, was aber noch nicht verraten werden kann.
Freut euch auf einen abwechslungsreichen Nachmittag mit Spiel- und Mitmachangeboten, einer Hüpfburg, frischem Popcorn, leckeren Speisen und Getränken, unserer neuen Cocktailbar, Ehrungen erfolgreicher Sportlerinnen und Sportler sowie viel Zeit für Begegnungen und Gespräche. Den stimmungsvollen Abschluss bildet dann die große Überraschung. Also unbedingt vormerken.
Jetzt ist aber erst einmal Zeit, durchzuatmen. Wir wünschen allen Mitgliedern, Eltern, Trainerinnen und Trainern sowie allen Ehrenamtlichen erholsame Sommerferien, viele schöne gemeinsame Momente und einen guten Start in die zweite Jahreshälfte. Wir freuen uns darauf, euch nach den Ferien wieder bei den Sportlöwen begrüßen zu dürfen.
Für Hannes Schürer ist die erste U18-Europameisterschaft seiner Karriere nicht so verlaufen, wie er es sich erhofft hatte. Der Sportschüler hatte sich nach einer erfolgreichen und verletzungsfreien Vorbereitung viel vorgenommen und reiste mit großen Erwartungen nach Gran Canaria. Entsprechend selbstbewusst startete der Sportlöwe in das Turnier.
Mit einem souveränen Auftaktsieg zog Hannes verdient in das Achtelfinale ein. Dort wartete mit dem an Nummer eins gesetzten Georgier eine echte Herausforderung. Beide Athleten waren in diesem Jahr bereits zweimal aufeinandergetroffen – mit je einem Sieg auf beiden Seiten. Auch das dritte Duell entwickelte sich zu einem intensiven Kampf. Hannes geriet zunächst in eine Festhalte, aus der er sich mit einem Waza-ari-Rückstand gerade noch befreien konnte. In der Folge setzte er alles daran, den Ausgleich zu erzielen. Dafür musste er volles Risiko gehen, öffnete sich in der Schlussphase und wurde schließlich gekontert. Damit endete der Einzelwettbewerb für den Leipziger nach einem Sieg und einer Niederlage.
Im Mixed-Teamwettbewerb konnte Hannes nicht eingesetzt werden, da seine Gewichtsklasse in diesem Wettkampfformat nicht ausgetragen wird. Die deutsche Mannschaft musste sich sowohl der Ukraine als auch Polen geschlagen geben und schied ohne Teammedaille aus.
Trotz des frühen Ausscheidens überwiegen für Hannes die wertvollen Erfahrungen. Besonders die Atmosphäre auf seiner ersten Europameisterschaft wird ihm in Erinnerung bleiben.
„Die Atmosphäre war etwas ganz Besonderes. Die große Halle, die professionelle Organisation – das hat sich schon wie bei den Erwachsenen angefühlt. Dieses EM-Gefühl mit der Kulisse und dem Druck war für mich neu. Entsprechend nervös war ich auch, weil ich mir natürlich Ziele gesetzt hatte“, blickt Hannes zurück.
Für den Nachwuchsathleten gehört diese Erfahrung zu seiner sportlichen Entwicklung. Aus dem Turnier nimmt er wichtige Erkenntnisse für die Zukunft mit:
„Ich glaube, die Nervosität hat mir etwas von meiner Sicherheit und Gelassenheit genommen. Daraus lerne ich, mich von der großen Bühne nicht zu sehr beeinflussen zu lassen und einen solchen Kampf künftig einfach wie jeden anderen Kampf anzugehen.“
Auch Ali Gafali zeigt starke Leistungen
Auch für Ali Gafali verlief die U18-Europameisterschaft ohne die erhoffte Medaille. Nach einem Auftaktsieg unterlag er in der zweiten Runde einem Gegner aus Israel und musste den Weg über die Trostrunde nehmen.
Dort kämpfte sich der Leipziger mit einem weiteren Sieg zurück und erreichte den Kampf um den Einzug in das kleine Finale. Gegen den späteren Bronzemedaillengewinner Andrea Hoffmann aus Frankreich zeigte Ali einen starken Auftritt. Obwohl der Franzose mit Waza-ari führte, sammelte Ali gleich fünf Yuko-Wertungen. Da diese nach dem aktuellen Regelwerk einen Waza-ari nicht ausgleichen können, blieb ihm der Ausgleich verwehrt und der Franzose rettete den Vorsprung über die Zeit.
Damit blieb auch Ali Gafali eine Medaille bei der U18-Europameisterschaft verwehrt.
Für das deutsche Team blieb am Ende die Bronzemedaille von Sophia Bächle in der Gewichtsklasse bis 57 kg die einzige Medaille der Titelkämpfe auf Gran Canaria.
Mit dem Internationalen Glaspalast-Turnier in Sindelfingen stand für die Leipziger Sportlöwen eines der renommiertesten Nachwuchsturniere Deutschlands auf dem Programm. Rund 2.000 Judoka aus 25 Nationen trafen sich zu dem hochklassig besetzten Wettkampf. Gleichzeitig bildete das Turnier den Abschluss des Schul- und Wettkampfjahres vor den Sommerferien.
Die Leipziger Sportlöwen reisten mit einer bewusst kleinen Auswahl nach Sindelfingen. Das Glaspalast-Turnier gilt als eines der stärksten Nachwuchsturniere Deutschlands und ist traditionell hochklassig besetzt.
„Für das Glaspalast-Turnier nominieren wir ganz bewusst nur eine kleine Auswahl. Wer hier startet, hat sich seinen Platz durch konstante Leistungen während der Saison verdient“, sagt Trainer Nico Mulitze.
Umso erfreulicher fiel die Bilanz aus: Alle nominierten Sportlerinnen und Sportler konnten mindestens einen Kampf für sich entscheiden und bewiesen, dass sie auch auf internationalem Niveau konkurrenzfähig sind. Mehrere Athletinnen und Athleten kämpften sich bis in die entscheidenden Runden ihrer Gewichtsklassen vor.
Für die größten Erfolge sorgten Alfred Schubert und Lucian Paul, die sich jeweils bis ins Finale ihrer Gewichtsklasse vorkämpften und mit der Silbermedaille belohnt wurden. Bronze sicherten sich Malina Rose, Edda Böhl und Mark Gotgelf.
In der U15 zeigte Luis von Wolffersdorff einen starken Wettkampf. Nach einem souveränen Start kämpfte er sich bis ins Halbfinale vor. Erst dort kostete ihn ein kleiner Fehler den Einzug ins Finale. Im direkt anschließenden Kampf um Bronze gelang es ihm nicht mehr, den Schalter umzulegen. Dennoch unterstrich der fünfte Platz sein großes Potenzial.
Auch Friedrich Hammermüller überzeugte mit großem Einsatz. Besonders im Golden Score bewies er Kampfgeist und setzte sich in einer umkämpften Begegnung durch. Mit diesem Willen arbeitete er sich bis ins Poolfinale vor. Dort musste er sich geschlagen geben und konnte sich anschließend in der Hoffnungsrunde nicht mehr durchsetzen.
In der U18 startete Emil Tischler erstmals in einer neuen Gewichtsklasse. Trotz einer langen Wartezeit bis zu seinen Kämpfen fand der Sportschüler gut ins Turnier und feierte zwei Siege. Erst im Poolfinale musste er sich seinem Trainingspartner Marek Schuster von Randori Leipzig-West geschlagen geben, mit dem er sich aus dem gemeinsamen Training bestens kennt. Über die Trostrunde kämpfte sich Emil mit einem weiteren Sieg noch einmal heran, schied dort jedoch gegen den späteren Drittplatzierten aus und belegte am Ende einen guten neunten Platz.
Silber
Alfred Schubert – U11 bis 37 kg
Lucian Paul – U13 bis 43 kg
Bronze
Malina Rose – U11 bis 27 kg
Edda Böhl – U11 bis 40 kg
Mark Gotgelf – U11 bis 25 kg
5. Platz
Luis von Wolffersdorff (U15 bis 40 kg)
Luan Porisch (U11 bis 28 kg)
Zita Eißner (U13 über 52 kg)
7. Platz
Martin Richter (U11 bis 28 kg)
Auch wenn nicht jede und jeder den Sprung auf das Podest schaffte, sammelten alle Sportlöwinnen und Sportlöwen wertvolle Erfahrungen auf internationalem Spitzenniveau. Dass alle Nominierten mindestens einen Kampf gewinnen konnten, unterstreicht ihr Potenzial und schafft Selbstvertrauen für die kommenden Aufgaben.
Die Trainerinnen und Trainer zogen deshalb ein positives Fazit. Besonders hervorgehoben wurden der Einsatz, der Kampfgeist und die Entwicklung der Sportlerinnen und Sportler. Alle Nominierten zeigten, warum sie sich ihren Startplatz für dieses besondere Turnier verdient hatten.
Mit fünf Medaillen, zahlreichen Top-Platzierungen und vielen wichtigen Erfahrungen kehren die Leipziger Sportlöwen zufrieden aus Sindelfingen zurück. Das traditionsreiche Turnier bildete einen gelungenen Abschluss des Schul- und Wettkampfjahres. Nach den Sommerferien richtet sich der Blick bereits auf die kommende Saison – mit dem Ziel, dass sich künftig noch mehr Sportlöwinnen und Sportlöwen für dieses hochklassige internationale Turnier qualifizieren.
Mit einem großen Prüfungswochenende haben die Leipziger Sportlöwen den Endspurt des Schuljahres eingeläutet. Insgesamt legten 146 Judoka am Samstag und Sonntag erfolgreich ihre Kyu-Prüfung ab und durften sich über ihren neuen Gürtel freuen.
Den Auftakt machten am Samstag unsere Anfängergruppen. Am Sonntag folgten die drei U11-Gruppen, die ebenfalls ihre Gürtelprüfungen erfolgreich absolvierten.
Aufgrund der hochsommerlichen Temperaturen wurden alle Prüfungen bewusst in die frühen Morgenstunden verlegt. Außerdem wurde das Prüfungsprogramm stichprobenartig abgefragt. So konnten die Prüfungen zügig durchgeführt werden, ohne dass die Qualität der Leistungsbewertung darunter litt. Bereits am Sonntag waren alle Gruppen kurz vor 11 Uhr fertig, am Samstag dauerte jeder der beiden Prüfungsdurchgänge nur rund eine Stunde. Die angenehmeren Temperaturen am Morgen sorgten dafür, dass die Kinder ihr Können unter guten Bedingungen zeigen konnten.
Die Prüfer zeigten sich mit den gezeigten Leistungen sehr zufrieden. Nun hoffen wir, dass möglichst viele der Anfänger nach den Sommerferien den nächsten Schritt gehen und in unsere weiterführenden Trainingsgruppen wechseln.
Weiter geht es bereits am Montag und Mittwoch mit den Kyu-Prüfungen der U13-, U15- und U18-Gruppen. Traditionell werden die Prüfungen mit einer kleinen Abschlussfeier beendet. In diesem Jahr ist aufgrund der sommerlichen Temperaturen geplant, mit den Trainingsgruppen anschließend gemeinsam an den Kulkwitzer See zu fahren und den Saisonabschluss dort ausklingen zu lassen.
Damit nähert sich das Schuljahr 2025/26 langsam seinem Ende. Nach den letzten Gürtelprüfungen, den Abschlussfeiern und dem Trainergrillen am Donnerstag wartet am kommenden Wochenende mit dem internationalen Glaspalast-Turnier in Sindelfingen noch der letzte sportliche Höhepunkt der Saison. Anschließend beginnen auch bei den Leipziger Sportlöwen die wohlverdienten Sommerferien.
Wir gratulieren allen Prüflingen herzlich zu ihrem neuen Kyu-Grad und wünschen ihnen viel Freude auf ihrem weiteren Judo-Weg.
Heute beginnt für zwei sächsische Nachwuchsjudoka das bislang größte Abenteuer ihrer Karriere: Hannes Schürer von den Leipziger Sportlöwen und Ali Gaffarli vom JV Leipzig-Stahmeln machen sich gemeinsam mit der deutschen Nationalmannschaft auf den Weg nach Gran Canaria, wo ab Montag die Millennium Team European Judo Championships Cadets ausgetragen werden.
Die vergangenen Wochen standen ganz im Zeichen der optimalen Vorbereitung. Nach einem internationalen Trainingscamp im italienischen Riccione kehrte das deutsche Team zunächst zurück, bevor am Bundesstützpunkt in Köln die letzten intensiven Einheiten auf dem Programm standen. Nun sind beide Athleten bestens vorbereitet und fiebern ihrem ersten Einsatz auf europäischer Bühne entgegen.
Mit dabei ist auch ihr Landestrainer Frederik Jäde. Zwar darf er während der Kämpfe nicht als offizieller Coach an der Matte sitzen, dennoch ist seine Anwesenheit für die beiden Athleten ein großer Vorteil. Er begleitet sie im Warm-up, unterstützt sie in der unmittelbaren Wettkampfvorbereitung und kann von der Tribüne aus durchgehend wertvolle Hinweise und Anfeuerungen geben – etwas, das am Mattenrand durch die Coaching-Regeln nur eingeschränkt möglich ist.
Nach der Anreise stehen zunächst die Akklimatisierung und die letzten organisatorischen Abläufe an. Bereits am Sonntag wird die Auslosung der Wettkämpfe vorgenommen, ehe am Montag die ersten Medaillen vergeben werden.
Ali Gaffarli greift bereits am Montag in den leichteren Gewichtsklassen ins Geschehen ein. Hannes Schürer startet am Dienstag, wenn die schwereren Gewichtsklassen auf der Matte stehen.
Die Einzelwettbewerbe finden vom 29. Juni bis 1. Juli statt. Den Abschluss der Europameisterschaft bildet am 2. Juli der Mixed-Team-Wettbewerb, bei dem Jungen und Mädchen gemeinsam für ihre Nation antreten.
Die Leipziger Sportlöwen drücken Hannes Schürer und Ali Gaffarli die Daumen und wünschen beiden eine erfolgreiche Europameisterschaft sowie unvergessliche Erfahrungen auf internationaler Bühne.
Bevor der Blick endgültig auf die kommende Saison gerichtet wird, stand für die Verbandsliga-Teams der Leipziger Sportlöwen noch einmal ein ganz besonderer Termin im Kalender: der gemeinsame Liga-Abschluss der Frauen- und Männermannschaft.
Bei hochsommerlichen Temperaturen wurde das Vereinsgelände schnell zur Spielwiese für zahlreiche verrückte Herausforderungen. Dank der Organisation von Mayleen Großer, die mit viel Einsatz und Kreativität den Tag vorbereitet hatte, warteten wieder jede Menge ungewöhnliche, lustige und teils völlig absurde Spiele auf die Teilnehmenden. Dabei ging es nicht um sportliche Höchstleistungen, sondern darum, gemeinsam einen unvergesslichen Tag zu erleben – und natürlich um einen attraktiven Wanderpokal.
Am Ende durfte sich das Team um Tobias, Lasse, Matteo, Amelia, Minea und Emilia über den Turniersieg freuen. Viel wichtiger als das Ergebnis war jedoch, was den Tag insgesamt ausmachte: gemeinsam unterwegs sein, sich gegenseitig herausfordern, zusammen an völlig verrückten Aufgaben scheitern oder sie überraschend meistern und dabei Erinnerungen schaffen, die weit über den Ligabetrieb hinausgehen.
Weil das Thermometer unaufhaltsam nach oben kletterte, durfte auch die obligatorische Wasserbombenschlacht nicht fehlen. Spätestens hier war niemand mehr sicher und die Abkühlung kam genau zur richtigen Zeit.
Anschließend wurde der Grill angeheizt und der Abend deutlich ruhiger. Gemeinsam saßen die Sportlerinnen und Sportler noch lange zusammen, schauten das Deutschland-Spiel und ließen die Saison entspannt ausklingen.
Genau diese Mischung macht den besonderen Charakter der Verbandsliga bei den Leipziger Sportlöwen aus. Auf der Matte wird gemeinsam für Punkte gekämpft, daneben wird gemeinsam gefeiert. Dabei spielen Frauen- und Männerteam keine getrennten Rollen. Beide Mannschaften verstehen sich als ein Team, als Teil eines Vereins und einer Gemeinschaft. Der jährliche Liga-Abschluss ist deshalb weit mehr als nur ein Saisonende – er ist Ausdruck des Zusammenhalts, der die Mannschaften das ganze Jahr über trägt.
Die Saison 2026 ist damit Geschichte. Die Vorfreude auf die nächste Spielzeit ist allerdings schon jetzt spürbar. Denn eines ist sicher: Der nächste Liga-Abschluss kommt bestimmt.
Zum Schuljahresabschluss wurde bei unseren U11-Gruppen wieder eine kleine Tradition gepflegt: Raus aus der Judohalle, rauf aufs Fahrrad und gemeinsam ein Wochenende erleben.
Am Freitagnachmittag machten sich die Gruppen aus der Südvorstadt sowie aus Lindenau auf den Weg zur Schladitzer Bucht. Unter der Leitung von Tino Rose, Annette Böhm und Aaron Schneider führte die Tour die jungen Sportlerinnen und Sportler direkt zum Campingplatz, wo bereits das große gemeinsame Wochenende wartete.
Mit rund 40 Kindern und etwa 30 Erwachsenen wurde schnell deutlich, dass es nicht einfach nur ein Ausflug werden würde. Es fühlte sich eher an wie eine kleine Ferienfreizeit. Viele Eltern nutzten die Gelegenheit, ein gemeinsames Wochenende an der Schladitzer Bucht zu verbringen. Dazu kamen zahlreiche Geschwisterkinder, sodass auf dem Campingplatz ständig etwas los war.
Kaum waren die Zelte aufgebaut, wurde Fußball gespielt, Tischtennisrunden gestartet oder auf den freien Wiesen spontan neue Spiele erfunden. Die Kinder steckten sich eigene Spielfelder ab, organisierten kleine Völkerballrunden und fanden immer neue Beschäftigungen. Wer gerade keine Lust auf Ballspiele hatte, zog mit Freunden über den Campingplatz oder erkundete das Gelände. Bemerkenswert war vor allem, wie selbstständig sich die Kinder beschäftigten. Eigentlich gab es zu keinem Zeitpunkt jemanden, der nicht wusste, was er als Nächstes machen wollte.
Das Wetter hatte dabei seine ganz eigenen Pläne. Zwischen hochsommerlicher Hitze, kräftigem Wind, dichten Wolken und mehreren Regenschauern war alles dabei. Selbst der starke Regen am Samstagmorgen konnte die Stimmung nicht trüben. Die Zelte hielten dicht, alle waren vorbereitet und spätestens als sich später wieder die Sonne zeigte, war das Wetter nur noch eine weitere Geschichte, die zum Wochenende dazugehört.
Sobald die Sonne wieder herauskam und die Temperaturen nach oben kletterten, zog es viele direkt ans Wasser. Baden wurde schnell zur beliebtesten Beschäftigung des Wochenendes und sorgte bei den sommerlichen Temperaturen immer wieder für die nötige Abkühlung. Ein weiteres Highlight war der Besuch des Aquaparks, wo sich die Kinder stundenlang austoben konnten.
Im Mittelpunkt stand diesmal weder der Wettkampf noch das Training. Stattdessen ging es darum, Kinder aus den verschiedenen Gruppen zusammenzubringen, neue Kontakte zu knüpfen und auch den Eltern die Möglichkeit zu geben, sich besser kennenzulernen. Gerade abseits des regulären Trainingsalltags entstehen oft die Verbindungen, die einen Verein langfristig prägen.
Für das leibliche Wohl war ebenfalls bestens gesorgt. Am Freitag und Samstag wurde gemeinsam gegrillt. Ein besonderer Dank gilt den Helfern am Grill, die zeitweise für rund 70 Personen Essen zubereiteten. Das ist selbst mit einem großen Gasgrill eine Herausforderung.
Ein besonderes Highlight wartete am Samstagmittag. Die inzwischen vereinsweit bekannte Soljanka nach einem über viele Jahre in Kufstein erprobten Rezept wurde traditionell über offenem Feuer zubereitet. Allein der große Topf über den Flammen sorgte schon für Aufmerksamkeit, und am Ende blieb kaum etwas übrig.
Unterstützt wurde das Wochenende außerdem von unserer Trainerin und Kampfrichterin Lea Wiereck sowie von Sören Starke, die bei Organisation und Ablauf tatkräftig mit anpackten und dafür sorgten, dass alles reibungslos funktionierte.
Am Samstagabend wurde schließlich noch ein großer Fernseher aufgebaut. Gemeinsam verfolgten Kinder und Erwachsene die erste Halbzeit des WM-Spiels zwischen Deutschland und der Elfenbeinküste, bevor der Abend in gemütlicher Runde ausklang und viele Eltern noch lange zusammensaßen.
Am Sonntag ging es dann wieder zurück nach Leipzig. Müde Beine, ein wenig Sonnenbrand, etwas Sand in den Taschen und viele schöne Erinnerungen im Gepäck.
Manchmal sind es nicht die Medaillen, Turniere oder Meisterschaften, die am längsten in Erinnerung bleiben. Manchmal sind es genau solche Wochenenden, an denen man gemeinsam zeltet, im Regen steht, am Lagerplatz zusammensitzt, neue Menschen kennenlernt und am Ende feststellt, wie viel mehr ein Verein sein kann als nur der Ort, an dem trainiert wird.
Kinder- und Jugendschutz ist für die Leipziger Sportlöwen weit mehr als eine formale Pflicht. Als größter Judoverein Mitteldeutschlands tragen wir Verantwortung für mehrere hundert Kinder und Jugendliche, die Woche für Woche bei uns trainieren, Wettkämpfe bestreiten, an Freizeiten teilnehmen und einen großen Teil ihrer Freizeit in unserem Verein verbringen.
In den vergangenen Monaten haben wir daher intensiv an einem neuen Kinder- und Jugendschutzkonzept gearbeitet. Dabei wurden bestehende Strukturen überprüft, Risiken analysiert und zahlreiche konkrete Handlungsempfehlungen für den Vereinsalltag entwickelt. Unterstützt wurde dieser Prozess durch den Austausch mit verschiedenen Fachpartnern sowie Expertinnen und Experten aus dem organisierten Sport.
Ende Mai wurde das neue Kinder- und Jugendschutzkonzept in der Präsidiumssitzung einstimmig beschlossen. Für die Leipziger Sportlöwen ist dies ein bedeutender Meilenstein. In die Entwicklung des Konzeptes sind viele Stunden ehrenamtlicher und hauptamtlicher Arbeit geflossen. Zahlreiche Gespräche, intensive Recherchen und die kritische Auseinandersetzung mit den eigenen Strukturen waren notwendig, um ein Konzept zu entwickeln, das nicht nur auf dem Papier besteht, sondern konkrete Orientierung für den Vereinsalltag bietet.
Dass Kinder- und Jugendschutz bei den Leipziger Sportlöwen seit vielen Jahren einen hohen Stellenwert besitzt, wurde bereits durch die Verleihung des DJB-Vereinszertifikats in Platin bestätigt. Die höchste Auszeichnung des Deutschen Judo-Bundes würdigt unter anderem Vereine, die sich intensiv mit Prävention, Schutzkonzepten und einer verantwortungsvollen Vereinskultur auseinandersetzen. Mit dem neuen Kinder- und Jugendschutzkonzept gehen wir diesen Weg konsequent weiter.
Gleichzeitig verstehen wir das Konzept nicht als Abschluss, sondern als Beginn eines langfristigen Prozesses. Denn ein Konzept allein schafft noch keinen wirksamen Kinder- und Jugendschutz. Entscheidend ist, dass die Inhalte im Vereinsalltag gelebt werden.
Zum Beginn des neuen Schuljahres sind vereinsinterne Schulungen für unsere Trainerinnen und Trainer geplant. Ziel ist es, die Inhalte des Konzeptes gemeinsam zu besprechen, Handlungssicherheit zu schaffen und für mögliche Grenzverletzungen und Risikosituationen zu sensibilisieren.
Darüber hinaus sollen auch Kinder, Jugendliche und Eltern schrittweise an das Thema herangeführt werden. Hierfür möchten wir perspektivisch die vom Judoverband Sachsen entwickelte Broschüre „Hajime“ in unseren Trainingsgruppen einsetzen. Die Broschüre vermittelt altersgerecht wichtige Inhalte rund um Kinderrechte, persönliche Grenzen, respektvolles Miteinander und Hilfsmöglichkeiten.
Ein weiterer Schritt ist die Teilnahme am Bündnis für Kinder- und Jugendschutz des Landessportbundes Sachsen und des Stadtsportbundes Leipzig. Die Leipziger Sportlöwen waren der erste Verein, der sich diesem Bündnis angeschlossen hat. Damit möchten wir unsere Verantwortung nicht nur innerhalb des Vereins wahrnehmen, sondern auch nach außen ein deutliches Zeichen setzen. Kinder- und Jugendschutz darf kein Randthema sein, sondern muss ein selbstverständlicher Bestandteil moderner Vereinsarbeit werden.
Unser Anspruch ist es, Kindern und Jugendlichen nicht nur ein hochwertiges sportliches Angebot zu bieten, sondern auch einen sicheren Ort, an dem sie sich wohlfühlen, entwickeln und entfalten können. Das neue Kinder- und Jugendschutzkonzept bildet dafür eine wichtige Grundlage. Nun beginnt die eigentliche Aufgabe: die Inhalte gemeinsam mit unseren Trainern, Eltern, Kindern und Jugendlichen dauerhaft mit Leben zu füllen.
Zum letzten Wettkampf vor den Sommerferien gingen die Sportlöwen bei der Lipsiade an den Start. In den Altersklassen U11, U13, U15 und U18 waren insgesamt rund 75 Sportlöwen-Judoka auf der Matte. Während am Samstag die U11 und U18 ihre Kämpfe bestritten, folgten am Sonntag die Wettkämpfe der U13 und U15. Mit insgesamt 63 Medaillen feierten die Sportlöwen dabei einen beeindruckenden Saisonabschluss und unterstrichen ihre starke Entwicklung über alle Altersklassen hinweg.
Als Leipziger Traditionswettkampf bietet die Lipsiade jedes Jahr eine wichtige Standortbestimmung für die Nachwuchsathletinnen und -athleten der Region. Auch wenn das Teilnehmendenfeld in diesem Jahr nicht ganz die Größe und Stärke vergangener Austragungen erreichte, bot das Turnier dennoch zahlreiche spannende Kämpfe und die Möglichkeit, die Entwicklung der vergangenen Monate sichtbar zu machen.
Besonders die U11 wusste zu überzeugen. Mit knapp 30 Starterinnen und Startern stellten die Sportlöwen nicht nur ein großes Teilnehmendenfeld, sondern erzielten über alle Trainingsgruppen hinweg herausragende Ergebnisse. Viele technisch starke Kämpfe und zahlreiche Medaillen unterstreichen die hervorragende Entwicklung der jüngsten Wettkämpferinnen und Wettkämpfer.
Auch die U13 präsentierte sich in starker Verfassung. Die Sportlöwen zeigten viele saubere technische Lösungen und konnten die Inhalte der vergangenen Monate erfolgreich auf die Matte bringen. Neben den Ergebnissen war vor allem die sichtbare Weiterentwicklung vieler Athletinnen und Athleten erfreulich.
In der U15 war das Feld zwar etwas kleiner besetzt, dennoch konnten alle Sportlöwen mehrere Kämpfe absolvieren. Besonders auffällig war hier die taktische Entwicklung der Sportlerinnen und Sportler, die sich in vielen Begegnungen deutlich bemerkbar machte.
Die U18 rundete das starke Gesamtergebnis ab. Trotz teilweise kleiner Listen bekamen die Zuschauenden zahlreiche hochklassige Kämpfe zu sehen. Die Sportlöwen präsentierten sich auch in dieser Altersklasse in sehr guter Form und konnten mehrfach überzeugen.
Das Ergebnis kann sich dabei mehr als sehen lassen: Insgesamt erkämpften die Sportlöwen 29 Gold-, 15 Silber- und 19 Bronzemedaillen. Damit war die Lipsiade ein gelungener Abschluss eines langen und intensiven Wettkampfhalbjahres. Über alle Altersklassen hinweg wurden deutliche Fortschritte sichtbar. Gleichzeitig zeigte sich einmal mehr, dass die Sportlöwen zu den prägenden Kräften des Leipziger Judosports gehören.
Bevor es in die Sommerferien geht, wartet auf viele Sportlerinnen und Sportler jetzt noch ein letzter wichtiger Termin: Die anstehenden Kyu-Prüfungen.
Frauenjudo lebt von starken Trainingspartnerinnen, gegenseitiger Unterstützung und einem guten Netzwerk. Mit dem Female Friday möchten die Leipziger Sportlöwen genau das fördern und Frauen aus Leipzig, Sachsen und ganz Mitteldeutschland regelmäßig zusammenbringen.
Einmal pro Quartal sind alle Judoka ab der U15 eingeladen, gemeinsam zu trainieren, neue Trainingspartnerinnen kennenzulernen und sich vereinsübergreifend auszutauschen. Im Mittelpunkt stehen Techniktraining, Randori und vor allem die Möglichkeit, sich mit anderen judo-begeisterten Frauen zu vernetzen.
Female Friday
Freitag, 21. August 2026 Freitag, 18. Dezember 2026
Ablauf
18:00–20:00 Uhr Gemeinsames Judo-Training mit Technik und Randori
ab 20:00 Uhr Sauna, gemeinsames Essen und gemütliches Beisammensein in der Judohalle
Ort: Sporthalle der Leipziger Sportlöwen GutsMuthsstr. 16, 04177 Leipzig
Die Idee entstand aus unseren gut besuchten Randori-Einheiten am Dienstag und Freitag, bei denen regelmäßig zahlreiche Frauen gemeinsam trainieren. Mit dem Female Friday möchten wir dafür einen zusätzlichen Rahmen schaffen – exklusiv für Frauen und mit mehr Zeit für Austausch und Gemeinschaft.
Wer nach dem Training noch Lust hat, kann den Abend gemeinsam mit anderen Teilnehmerinnen in Leipzig ausklingen lassen. Für Gäste mit längerer Anreise besteht zudem die Möglichkeit, kostenlos in unserer Judohalle zu übernachten.
Unser Ziel ist es, den Female Friday langfristig als feste Plattform für Frauenjudo in Mitteldeutschland zu etablieren.
Für die Organisation haben wir eine Telegram-Gruppe eingerichtet. Dort teilen wir Termine, Erinnerungen und organisatorische Informationen. Gleichzeitig soll die Gruppe judo-begeisterte Frauen miteinander vernetzen. Gepostet werden ausschließlich relevante Informationen rund um den Female Friday.
Du hast gerade dein Abitur abgeschlossen, liebst Judo und möchtest Sport und berufliche Orientierung miteinander verbinden? Dann bewirb dich für ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) oder einen Bundesfreiwilligendienst (BFD) bei den Leipziger Sportlöwen.
Für den Zeitraum vom 01.08.2026 bis zum 30.07.2027 suchen wir engagierte Judoka (m/w/d), idealerweise ab dem 1. Kyu (brauner Gürtel), die unseren Verein ein Jahr lang aktiv unterstützen möchten.
Bei uns bist du nicht nur Helferin oder Helfer, sondern fester Bestandteil unseres Trainerteams. Du unterstützt verschiedene Trainingsgruppen, begleitest Sportlerinnen und Sportler zu Wettkämpfen, wirkst bei Veranstaltungen mit und erhältst umfangreiche Einblicke in die tägliche Arbeit eines modernen Sportvereins.
Besonders interessant ist die Stelle für alle, die sich eine Zukunft als Trainerin oder Trainer vorstellen können. Wir unterstützen aktiv bei Trainer- und Kampfrichterausbildungen und bieten die Möglichkeit, wertvolle Erfahrungen im Vereins- und Wettkampfbetrieb zu sammeln. Gleichzeitig kannst du weiterhin leistungsorientiert trainieren und die Nähe zum Landesleistungsstützpunkt in Leipzig nutzen.
Aber auch wenn du einfach nach dem Schulabschluss ein spannendes Orientierungsjahr suchst, einen neuen Verein kennenlernen oder herausfinden möchtest, ob die Arbeit im Sport zu dir passt, bist du bei uns genau richtig.
Als größter Judoverein Mitteldeutschlands bieten die Leipziger Sportlöwen ein professionelles Umfeld mit vielen erfahrenen Trainerinnen und Trainern, einer hauptamtlichen Geschäftsstelle und einem breiten Aufgabenspektrum. Durch unsere zahlreichen Trainingsgruppen, Wettkämpfe, Veranstaltungen und Ferienfreizeiten erhältst du Einblicke in viele Bereiche des organisierten Sports und kannst praktische Erfahrungen sammeln, die weit über den Trainingsbetrieb hinausgehen.
Das erwartet dich
Mitarbeit als Trainerin oder Trainer in verschiedenen Alters- und Leistungsgruppen
Begleitung von Wettkämpfen, Trainingslagern und Vereinsveranstaltungen
Unterstützung bei Ferienfreizeiten und Projekten
Einblicke in Vereinsmanagement und Sportorganisation
Unterstützung bei Trainer- und Kampfrichterausbildungen
350 Euro Taschengeld pro Monat
35 Stunden pro Woche
26 Urlaubstage
25 Bildungstage mit Seminaren und Weiterbildungen
Sozialversicherung inklusive
Bewerbungsschluss ist der 30. Juni 2026.
Interessiert? Dann freuen wir uns auf deine Bewerbung.
Mit einer kleinen Delegation von drei U9-Sportlöwen ging es am Wochenende zum Wolfener Judoturnier. Das Teilnehmendenfeld war mit insgesamt 81 Starterinnen und Startern überschaubar, bot aber dennoch eine gute Gelegenheit, Wettkampferfahrung zu sammeln und Trainingsinhalte unter Wettkampfbedingungen zu überprüfen.
Als einziger Verein aus Sachsen trafen die Leipziger auf zahlreiche neue Gegnerinnen und Gegner. Dabei konnten die Sportlöwen mehrere Siege einfahren und wichtige Erkenntnisse für die kommenden Trainingswochen mitnehmen.
Trainerin Minea Brodowski ist sehr zufrieden mit ihren drei Schützlingen:
„Es war ein guter Wettkampf mit vielen hilfreichen Erfahrungen. Natürlich haben wir noch einige Punkte gesehen, an denen wir weiter arbeiten können. Genau dafür sind solche Turniere da. Insgesamt haben die drei ihre Sache gut gemacht und wichtige Schritte nach vorn gemacht.“
So stand am Ende weniger das Ergebnis im Vordergrund als vielmehr die Möglichkeit, technische Inhalte unter Wettkampfbedingungen anzuwenden und weitere Routine auf der Matte zu sammeln.
Nach einem schwierigen Start in die Verbandsliga-Saison konnten die Sportlöwen-Männer zum Finalkampftag am Wochenende noch einmal ein echtes Ausrufezeichen setzen. Nachdem die Mannschaft an den ersten drei Kampftagen trotz vieler knapper Begegnungen nur eine Begegnung für sich entscheiden konnte, gelang nun der verdiente Lohn für die gezeigten Leistungen der vergangenen Monate: Zwei Siege und ein starker fünfter Platz in der Tabelle!
Bereits an den ersten beiden Kampftagen hatte die Mannschaft mehrfach bewiesen, dass sie in der Verbandsliga absolut konkurrenzfähig ist. Viele Begegnungen wurden nur durch kleine Wertungen entschieden, die Kämpfe verliefen also denkbar knapp. Nun gelang es dem Team, diese engen Duelle auch auf die eigene Seite zu ziehen.
Am Samstag war Von Beginn an spürbar, dass die Mannschaft den Saisonabschluss erfolgreich gestalten wollte. Die Sportlöwen präsentierten sich geschlossen, kämpferisch und unterstützten sich lautstark von der Seitenlinie. Diese positive Stimmung übertrug sich auch auf die Matte.
Besonders dramatisch verlief die Begegnung gegen Kamenz. Nach einem 2:3 Rückstand konnte Matteo Schmidt mit seinem Sieg noch einmal auf 3:3 verkürzen und die Hoffnung auf den Mannschaftserfolg am Leben halten. Dann lag die gesamte Verantwortung auf den Schultern von Jonas Mikosch, der den letzten Kampf des Mannschaftsduells bestritt. Jonas behielt in dieser Drucksituation die Nerven und sicherte den entscheidenden Siegpunkt für die Sportlöwen. Damit avancierte er zum Matchwinner und sorgte für ausgelassene Jubelszenen innerhalb der Mannschaft.
Auch in der zweiten Begegnung des Tages zeigten die Leipziger eine starke Leistung und konnten mit 5:2 einen weiteren Mannschaftssieg gegen Riesa einfahren. Insgesamt überzeugte das Team mit großem Einsatz, vielen engagierten Kämpfen und einer geschlossenen Mannschaftsleistung.
Coach Christoph Paul zeigte sich entsprechend zufrieden:
„Nach den ersten beiden Kampftagen tut dieser Abschluss natürlich richtig gut. Wir hatten schon zuvor viele knappe Begegnungen, in denen oft nur Kleinigkeiten gefehlt haben. Diesmal haben wir die entscheidenden Kämpfe auf unsere Seite gezogen. Alle haben sehr gut gekämpft und füreinander gearbeitet. Genau so wollen wir als Mannschaft auftreten.“
Mit zwei Siegen und viel positiver Energie endet die erste Verbandsliga-Saison nach dem Aufstieg aus der Landesliga versöhnlich mit einem 5. Platz. Die Mannschaft hat gezeigt, dass sie auf diesem Niveau mithalten kann, aber in vielen Bereichen noch Entwicklungspotenzial besitzt.
Mit dem Schwung des erfolgreichen Saisonabschlusses und etwas zusätzlichem Trainingsfleiß richtet sich der Blick bereits auf die kommende Saison – dann wollen die Sportlöwen in der Verbandsliga den nächsten Schritt gehen
Für die Frauenmannschaft der Sportlöwen stand am 6. Juni der zweite und gleichzeitig letzte Kampftag der Verbandsliga-Saison auf dem Programm. In Chemnitz warteten die Mannschaften von Sachsenwerk, Crimmitschau und des CPSV auf das Team.
Die Voraussetzungen waren dabei alles andere als einfach. Durch Verletzungen, Krankheiten, die Deutsche Meisterschaften und weitere Terminüberschneidungen reisten die Sportlöwen erneut mit nur sieben Kämpferinnen an. Dadurch konnten nicht alle Gewichtsklassen regulär besetzt werden. Umso wichtiger war es, als Team zusammenzurücken und gemeinsam Lösungen zu finden.
Das erklärte Ziel für den Kampftag war ein Mannschaftssieg – und dieser gelang direkt in der ersten Begegnung. Gegen Sachsenwerk stellten die Sportlöwinnen ihre Mannschaft taktisch um, einige leichtere Athletinnen starteten sogar eine Gewichtsklasse höher, um alle Klassen besetzen zu können. Die Rechnung ging auf: Mit einem starken 5:2-Erfolg sicherten sich die Leipzigerinnen ihren ersten Mannschaftssieg der Saison.
Damit war das wichtigste Ziel des Tages bereits erreicht. Gleichzeitig bedeutete der Erfolg, dass die Sportlöwen die Saison nicht auf dem letzten Tabellenplatz beenden würden.
In der zweiten Begegnung gegen Crimmitschau setzte es zwar eine 2:5-Niederlage, allerdings verliefen viele Kämpfe äußerst knapp. Das Team entschied sich bewusst dagegen, erneut mehrere Athletinnen höher starten zu lassen, um unnötige Risiken zu vermeiden.
Auch gegen die Gastgeberinnen aus Chemnitz mussten sich die Sportlöwinnen schließlich mit 0:7 geschlagen geben. Das deutliche Ergebnis spiegelte jedoch nur bedingt die Leistung der Mannschaft wider. Zu diesem Zeitpunkt standen vor allem der Teamgedanke, gegenseitige Unterstützung und das Sammeln weiterer Erfahrungen im Vordergrund.
Ligatrainerin Maya Zippel zog ein positives Saisonfazit:
„Unser Ziel war es, als Mannschaft einen Kampf zu gewinnen – und das haben wir geschafft. Besonders stolz bin ich darauf, wie die Frauen füreinander eingestanden sind. Alle Entscheidungen wurden gemeinsam getroffen und jede hat ihren Beitrag zum Team geleistet. Gerade mit vier U18-Kämpferinnen im Aufgebot ist dieses Ergebnis alles andere als selbstverständlich.“
Schön zu beobachten ist vor allem die Entwicklung der jüngeren Athletinnen. Gleich vier U18-Kämpferinnen gehörten zum Team und konnten wichtige Erfahrungen im Erwachsenenbereich sammeln. Einige von ihnen sicherten sich sogar ihre ersten Punkte in der Verbandsliga.
Ein besonderes Highlight des Tages war zudem der Geburtstag unserer Sportlerin (und Trainerin) Minea, die ihren 18. Geburtstag gemeinsam mit der Mannschaft in Chemnitz verbrachte und so zum erfolgreichen Saisonabschluss beitrug.
Am Ende bleibt für die Sportlöwinnen vor allem die Erkenntnis, dass sich die Mannschaft im Verlauf der Saison deutlich weiterentwickelt hat. Der Zusammenhalt innerhalb des Teams wuchs von Kampftag zu Kampftag und bildet die Grundlage für den ersten Mannschaftssieg und einen gelungenen Saisonabschluss. Wir freuen uns schon auf die nächste Saison!
Mit 14 Starterinnen und Startern reisten die Sportlöwen am Samstag zum 16. Generationenturnier nach Halle. Dort wartete ein stark besetztes Teilnehmerfeld mit rund 350 Judoka aus ganz Deutschland auf die Leipziger Nachwuchsathletinnen und -athleten.
Umso beeindruckender fiel das Abschneiden der Leipziger aus: Alle 14 Sportlöwen konnten sich am Ende eine Medaille sichern. Damit stand für jede Starterin und jeden Starter ein Platz auf dem Podest zu Buche – ein bemerkenswertes Ergebnis in einem derart starken Teilnehmendenfeld.
Teilweise kam es dabei sogar zu vereinsinternen Finalkämpfen. In einzelnen Gewichtsklassen standen sich zwei Sportlöwen im Endkampf gegenüber, sodass Gold und Silber direkt innerhalb des eigenen Teams vergeben wurden. Gleichzeitig unterstreicht dies die starke Breite des Leipziger Nachwuchses.
Aber nicht nur die Gesamtleistung ist beeindruckend. Auch auf individueller Ebene konnten die Sportlöwen-Judoka kleine Erfolge feiern. Malina Rose beispielsweise konnte einen Sieg gegen eine hessische Kadersportlerin feiern, gegen die sie sich vor letzte Woche noch geschlagen geben musste. Joshua Kindler konnte in seinem zweiten Wettkampf überhaupt einen überragenden Turniersieg erringen.
Alles in allem war das Generationsturnier also ein super erfolgreicher Wettkampftag für die Sportlöwen und eine top Vorbereitung auf die Lipsiade am Wochenende!
Die Schachgemeinschaft Leipzig steht aktuell vor einer existenziellen Herausforderung. Der Verein ist durch unverschuldete Umstände in eine wirtschaftliche Notlage geraten – im schlimmsten Fall droht sogar die Insolvenz und damit der Verlust des Denksportzentrums.
Besonders bitter ist dabei: Die Schachgemeinschaft hat in den vergangenen Jahren mit enormem ehrenamtlichem Engagement ein eigenes Denksportzentrum aufgebaut und damit einen zentralen Ort für den Schachsport in Leipzig geschaffen. Dort finden heute Kinder- und Jugendtraining, Wettkämpfe, Vereinsabende, Schulschach-Angebote und Turniere statt. Der Verein gehört zu den größten und erfolgreichsten Schachvereinen der Region und leistet seit Jahren herausragende Nachwuchsarbeit.
Der Aufbau und Erhalt eines eigenen Vereinszentrums bringt jedoch enorme finanzielle Belastungen mit sich. Durch gestiegene Kosten und die aktuelle wirtschaftliche Situation ist der Verein nun in eine Lage geraten, die er aus eigener Kraft kaum noch bewältigen kann. Deshalb wurde eine Spendeninitiative gestartet, um das Denksportzentrum und die wertvolle Vereinsarbeit langfristig zu sichern.
Für uns als Leipziger Sportlöwen ist deshalb klar: Wenn ein Verein unverschuldet in Not gerät, dann hilft die Leipziger Sportfamilie zusammen. Vereine wie die Schachgemeinschaft Leipzig leisten wertvolle Arbeit für Kinder, Jugendliche und den Sport in unserer Stadt. Solche Strukturen dürfen nicht verloren gehen.
Deshalb unterstützen wir die aktuelle Spendeninitiative ausdrücklich und möchten auf das Projekt aufmerksam machen. Wer helfen oder sich näher informieren möchte, findet hier weitere Informationen:
Ein intensives Wettkampfwochenende liegt hinter den Leipziger Sportlöwen: Beim traditionsreichen EGA-Pokal der U13 sowie dem national stark besetzten Messe-Cup stellten sich Sportlerinnen und Sportler des Vereins starker Konkurrenz in Erfurt. Während die U13 mit fünf Medaillen überzeugte, nutzten die U15-Athletinnen und -Athleten die Gelegenheit zur wichtigen Standortbestimmung auf nationalem Niveau.
Fünf Medaillen und starke Auftritte beim EGA-Pokal der U13
Der EGA-Pokal gilt seit Jahren als eines der anspruchsvollsten Turniere der U13. Große Teilnehmerfelder, starke Konkurrenz und eine besondere Wettkampfatmosphäre sorgen regelmäßig dafür, dass sich junge Athletinnen und Athleten nicht nur sportlich, sondern auch mental beweisen müssen.
Beim Turnier am Sonntag sorgten die besondere Organisation mit Coachingzonen, Tribüne und der Größe des Wettkampfs bei einigen Sportlöwen zunächst für spürbare Aufregung. Dennoch präsentierten sich alle elf gestarteten Leipziger konkurrenzfähig und hielten auf hohem Niveau mit.
Mit Bronzemedaillen kehrten Malina Rose, Julian Conti, Felix Böhl, Lucian Paul und Zita Eißner zurück und unterstrichen die starke Mannschaftsleistung.
Trainer Tobias Mathieu hob besonders die Entwicklung und den Einsatzwillen seiner Schützlinge hervor:
„Man hat schon gemerkt, dass das kein normales U13-Turnier ist. Die Aufregung war bei einigen in den ersten Kämpfen richtig groß. Aber was mich besonders freut: Niemand war hier chancenlos. Alle haben auf dem Niveau mitgehalten.“
Besonders emotional blickte Mathieu auf einzelne Wettkämpfe zurück:
„Zita war nach dem Halbfinale körperlich komplett am Limit. Eigentlich war kaum vorstellbar, dass sie im Bronzekampf noch einmal alles abrufen kann. Aber sie hat sich da mit einer unglaublichen Willensleistung durchgebissen und sich diese Medaille selbst erkämpft.“
Auch Felix Böhl habe wichtige Entwicklungsschritte gezeigt:
„Felix hat an diesem Wochenende Gegner geschlagen, gegen die er in den vergangenen Monaten noch verloren hatte. Dazu wieder viele Kämpfe – das zeigt einfach, dass er sich entwickelt und auf dem richtigen Weg ist.“
Mit insgesamt fünf Medaillen bestätigt die U13 damit ihre positive Entwicklung. Nach starken Leistungen bei den Landesmeisterschaften zeigte das Team erneut, dass die Trainingsarbeit Früchte trägt und sich die Leipziger Sportlöwen in dieser Altersklasse auf einem sehr guten Weg befinden.
Nationale Standortbestimmung beim Messe-Cup
Der Messe-Cup zählt zu den bedeutenden Nachwuchsturnieren Deutschlands und dient regelmäßig als Orientierung für die Bundestrainer. Auch U18-Bundestrainer Juan Ignacio Cunha war in Erfurt vor Ort, um Talente zu beobachten und Leistungsstände einzuordnen.
Mit Luis von Wolffersdorff, Friedrich Hammermüller, Elsa Nekwasil und Magalie Galander gingen vier Sportlöwen an den Start – alle im jüngsten Jahrgang 2013. Von Beginn an war klar: Dieses Turnier sollte vor allem Erfahrungen liefern und zeigen, wo man sich im nationalen Vergleich befindet.
Beim Wettkampf am Samstag sammelten insbesondere Magalie Galander und Elsa Nekwasil erste Erfahrungen auf diesem Niveau. Magalie gelang direkt ein starkes Ausrufezeichen mit einem Sieg im Golden Score nach sehenswertem Uchi-mata. Elsa bekam gleich zu Beginn eine äußerst anspruchsvolle Aufgabe gegen eine erfahrene Gegnerin auf höchstem nationalem Niveau.
Trainer Nico Mulitze ordnete die Leistungen dennoch positiv ein:
„Natürlich merkt man bei so einem Turnier, dass die Großen anders kämpfen und vieles körperlicher sowie erfahrener wirkt. Aber genau darum geht es ja: sich diesem Niveau zu stellen, mutig zu bleiben und zu sehen, dass man trotzdem eigene Aktionen setzen kann. Gerade Elsa hat schöne Ansätze gezeigt, vor allem über die Füße, und Magalie hat sich mit viel Mut belohnt.“
Luis von Wolffersdorff erwischte einen unglücklichen Wettkampfverlauf. Nach einer strittigen Entscheidung im Auftaktkampf blieb ihm der Weg in die Hoffnungsrunde verwehrt. Friedrich Hammermüller zeigte dagegen einen starken Auftritt, gewann eine Begegnung souverän und präsentierte sich insgesamt auf Augenhöhe mit starker Konkurrenz.
„Wir fahren mit keinem enttäuschten Gefühl nach Hause“, resümierte Nico Mulitze.
„Für alle vier war das genau das richtige Turnier, um zu sehen, woran wir arbeiten und wo wir bereits mithalten können.“
Direkt im Anschluss ging es für die Entwicklung weiter: Beim internationalen Trainingscamp in Jena trainierten die vier Sportlöwen bereits am Montag weiter. Mit Matheo Horn stößt dort ein fünfter Sportlöwe hinzu, um weitere Erfahrungen auf hohem Niveau zu sammeln.
Bronze
Malina Rose
Julian Conti
Felix Böhl
Lucian Paul
Zita Eißner
Begleitet wurden die Sportlöwen an beiden Wettkampftagen außerdem von Kampfrichter Moritz Beck.
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