Gemeinsam stark

Bezirkstrainer Tobias Mathieu hat vergangenen Montag zum gemeinsamen Training in die Sporthalle der Leipziger Sportlöwen eingeladen. Zusammen mit Sportlern des SC DHfK waren insgesamt über 40 Sportler auf der Tatami. Erstmalig nahmen auch Athleten aus der Ukraine an dem Randori teil. 

Neben einem Technik-Teil lag der Schwerpunkt auf dem gemeinsamen Randori. Sportlöwe Emil Tischler schätzt den Austausch mit anderen Vereinen:

“Es war ein intensives und anstrengendes Training. Das Kämpfen mit anderen Sportlern ist immer etwas besonders und bringt neue Erfahrungen.”

Für Trainer Tobias Mathieu haben solche gemeinsamen Trainingseinheiten einen ganz hohen Stellenwert.

“Judotraining lebt von den Partnern. Daher ist es so wichtig, regelmäßig mit anderen Vereinen zu trainieren.

Einladung Sommerfest / Запрошення на літню вечірку

Wir möchten alle Mitglieder und ihre Familien recht herzlich zu unserem Vereinsfest am 10. Juli einladen.

Es wird wie immer einen Kaffeewagen, eine Hüpfburg und jede Menge Spiele für Kinder geben. Als besonders Highlight wartet in diesem Jahr ein störrischer Esel (Bullriding) auf verwegene Reiter. Die Kinder können sich auf Zuckerwatte freuen.

Am Abend ist für die Erwachsenen (und U18) ein Volleyball-Turnier (Anmeldung) geplant und der Grill wird angeworfen.

Sonntag 10. Juli
15:00 – 18:00 Uhr – Kinder und Familien
17:00 – 20:00 Uhr – Jugendliche und Erwachsene

Wir würden uns freuen, wenn einige Familien Kuchen zum Fest backen könnten. Bitte eine kurze E-Mail, wer was mitbringen kann.

Wir freuen uns auf viele Gäste und einen sonnigen Tag.


Ми хотіли б щиро запросити всіх членів нашого спортивного клубу, друзів та родини на вечірку нашого клубу 10 липня.

Тут знову буде кава, надувний замок та багато ігор для дітей. Ми пропонуємо активну гру для бажаючих Bullriding. Особливо з нетерпінням чекають солодкої вати діти.

Увечері відбудеться турнір з волейболу для дорослих та смачний шашлик.

Неділя 10 липня
15:00 – 18:00 – для дітей та сімей
17:00 – 20:00 – молодь та дорослі

Будемо раді, якщо деякі родини спекли торти до свята. Будь ласка, надішліть короткого електронного листа, хто що зможе принести.

Чекаємо багато гостей та сонячного дня.

Übernachtungswochenende der U18

Obwohl Judo eher als Einzelsportart zu bezeichnen ist, sind Zusammenhalt und ein guter Umgang innerhalb einer Trainingsgruppe sehr wichtig! Um diese Teamfähigkeiten zu stärken, trafen sich Mitte Mai acht U18 Sportler*innen, um gemeinsam ein Wochenende auf dem Vereinsgelände zu verbringen. Judoka sind bekannterweise Multi-Talente und können alle Sportarten problemlos betreiben. So startete der Samstag mit einigen Runden Basketball und Volleyball. Anschließend wurde das Krafttanken, in Form von abendlichem Grillen, vorbereitet. Nachdem alle ordentlich zugelangt hatten, teilte sich die Gruppe ein wenig auf, die eine Hälfte verfolgte gebannt den RB-Pokalsieg, die andere Hälfte genehmigte sich in dieser Zeit den einen oder anderen Film. Zu später Stunde wurde noch einmal der Grill angeworfen und bei einem kleinen Mitternachtssnack wurde das gesellige Zusammensein zelebriert.

Nach einer (für manche zu) kurzen Nachtruhe und einem Gruppenfrühstück bildeten sich erneut Teams. Im folgenden Fußballturnier konnte das Team um Trainer Tobias Mathieu glänzen und das Aufeinandertreffen für sich entscheiden.

Alles in Allem war das Wochenende eine sehr gelungene Veranstaltung, die natürlich nach einer baldigen Wiederholung schreit!

Olympionikin auf dem Rabenberg

Die Bronzemedaillen-Gewinnerin der Olympischen Spiele 2004, Annett Böhm war Gast beim Judo-Festival auf dem Rabenberg. Die 42 Jahre alte Sportlöwin hat zusammen mit Landestrainer Frederick Jäde eine Judo-Einheit der U13 geleitet. Zu diesem Lehrgang wurden alle Platzierten der Landesmeisterschaften eingeladen, darunter waren auch fünf Sportler und Sportlerinnen von den Leipziger Sportlöwen.

“Es hat unglaublich viel Spaß gemacht, mal wieder auf der Matte zu stehen und mein Wissen an den Nachwuchs weiterzugeben. Diese talentierten Kinder sind die sportliche Zukunft und es war eine Freude zu sehen, wie sie die neuen Techniken ausprobiert haben. Auch turnerisch haben mich einige Kinder verblüfft. Frederick [Jäde] hat da ein tolle Truppe. Ich freue mich auch, dass fünf Judoka aus unserem Verein dabei waren.”

Für Anna Reitmann, Hannes Vossler, Emil Tischler, Alba Koch, Kira Nöller stand ein abwechslungsreiches und anstrengendes Programm auf dem Trainingsplan. Es war für die U13 der erste Lehrgang seit der Corona-Pandemie und auch das erste mal im Sportpark Rabenberg.

Auch für Hannes Vossler war es das erste Trainingslager mit der Landesauswahl.

“Die Zeit auf dem Rabenberg hat super viel Spaß gemacht und war sehr abwechslungsreich. Besonders cool fand ich, dass wir intensiv an einer Technik geübt und gefeilt haben. Wir haben verschiedene Situationen nachgestellt und versucht, diese Technik dann anzuwenden. In Erinnerung bleibt auch der Teamwettkampf am ersten Tag.”

Abseits der Tatami gab es noch ein anderes wichtiges Ereignis. Der Judo-Verband Sachsen hat den Förderverein “Freunde und Förderer des sächsischen Judosports” gegründet. Dieser soll zukünftig Judo in Sachsen unterstützen. Annett Böhm wird die Schirmherrschaft des neu gegründeten Fördervereins übernehmen.

“Als mich der JVS Präsident Frank Nitzel und Schatzmeister Lutz Pitsch gefragt haben, habe ich sofort ja gesagt. Ein Förderverein hat einfach viel mehr Möglichkeiten Gelder und Spenden zu beschaffen, als der Verband. Ich unterstütze das Projekt sehr gern, da ich weiß, dass es dem Judo-Sport zugute kommt und junge Talente gefördert werden.”

Sportlöwe in Vorstand des Judo-Verband Sachsen gewählt

Falk Hofmann ist seit vielen Jahren Vizepräsident bei den Leipziger Sportlöwen. Auf der Mitgliederversammlung des Judo-Verband Sachsen (JVS) wurde er am vergangenen Wochenende in den Vorstand gewählt. Zukünftig wird der 43-Jährige sich um die Talententwicklung im sächsischen Verband kümmern.

Die Stelle des Vizepräsidenten, verantwortlich für Talententwicklung, wurde neu geschaffen, mit dem Ziel, die Zusammenarbeit mit dem Trainerteam am Landesleistungsstützpunkt und den Trainern in den Bezirken zu verbessern. Der JVS hatte vor einem Jahr den Status als Bundesstützpunkt in der Sportart Judo verloren. Damit waren finanzielle und personelle Kürzungen verbunden. Dieser Rückschlag hat aber auch neue Energien und eine fruchtbare Diskussion im Verband in Gang gesetzt. Zusammen mit den Vereinen hat der JVS gemeinsam nach Lösungen gesucht. Eine Konsequenz aus diesen Gesprächen ist die neue geschaffene Stelle im Vorstand des Verbandes.

Falk Hofmann weiß um die großen Herausforderungen, blickt aber optimistisch in die Zukunft.

Neugewählter Vorstand: Falk Hofmann, Franziska Andreis, René Andreis, Frank Nitzel, Lutz Pitsch

“Ich freue mich, mit den Stützpunkttrainern den Kampf aufzunehmen, den JVS im Kadetten- [U18] und Juniorenbereich [U21] wieder konkurrenzfähig zu machen. Das langfristige Ziel sollte sein, wieder zu den Top-Landesverbänden in diesen Altersbereichen zu gehören und Talente zu entwickeln, die auf nationalen und internationalen Meisterschaften um die Medaillen kämpfen. Das wird keine leichte Aufgabe. Aber wir haben eine tolles Trainerteam und ich bin optimistisch, dass wir das schaffen können. “

Die Mitgliederversammlung des JVS fand zusammen mit dem Judo Festival im Sportpark auf dem Rabenberg im Erzgebirge statt.

Siegreich in Dänemark

Während am dritten Aprilwochenende wohl in den meisten Familien die Ostereier im Vordergrund standen, nahm eine 15-köpfige Sportlöwentruppe den langen Weg nach Kopenhagen auf sich, um bei den Copenhagen Open um Medaillen zu kämpfen. Das internationale Turnier zog auch in diesem Jahr Vereine und Sportler*innen aus ganz Europa an. (z.B. Großbritannien, Schweden, Norwegen, Tschechien, Polen, …).

Der erste Wettkampftag war für die jüngeren Judoka der Altersklassen U10 und U12 vorgesehen. Besonders überzeugen konnte dabei in der U10 Luis von Wolffersdorf. Er gewann alle Kämpfe vorzeitig und konnte seiner Leistung im Finale mit einem wunderschönen Tai-O-Otoshi die Krone aufsetzen. Zur Freude aller wurde er mit der Goldmedaille belohnt. In der U12 zeigte Ben Werner, dass man auch bei einer Niederlage immer etwas gewinnen kann. Nachdem er in der ersten Runde unglücklich verlor, legte er in seinen Trostrundenkämpfen unbedingten Siegeswillen an den Tag und triumphierte über seine Gegner aus Deutschland und Dänemark. Trainer Christoph Paul:

„Herzlichen Glückwunsch an Ben! Ich bin sehr zufrieden mit seiner Steigerung in der Trostrunde. Er hat aus dem kleinen Fehler im ersten Kampf die richtigen Schlüsse gezogen und sich stark in das Turnier reingekämpft.“

Am zweiten Wettkampftag griffen die Sportler*innen aus der U15 und im Erwachsenenbereich an. Hannes Schürer zeigte sich in herausragender Form und verdiente sich mit fünf Siegen und einer Niederlage die Bronzemedaille. Dabei bewies er sowohl im Stand als auch im Boden Finesse. Im Bronzekampf gab es dann keinen Zweifel mehr, wer die Bronzemedaille mit nach Hause nehmen sollte, mit zwei Waza-Ari siegte Hannes vorzeitig und belohnte sich mit Edelmetall in der Gewichtsklasse -46 kg.

Zufrieden zeigte sich auch Cheftrainer Sebastian Hampel:

„Gegen internationale Kämpfer zu fighten ist immer etwas Besonderes und man konnte bei allen den unbedingten Siegeswillen sehen. Mir war wichtig, dass alle die Leistungen aus dem Training abrufen und sich nicht aufgeben, sondern in jeder Situation gewinnen wollen.“

Neben den Wettkampftagen wurden die Zwischenphasen für freizeitliche Aktivitäten genutzt. Neben einer angenehmen Stadtführung bei sonnigem Wetter, war auch Zeit für einen Ausflug in Nordeuropas größtes Aquarium. An dieser Stelle ein riesiges Dankeschön an Katja Beck, die diese Reise mit Liebe geplant und vielen Ideen gefüllt hat und somit den Trainern immer den Rücken freihielt, damit diese sich auf ihr Hauptgeschäft konzentrieren konnten. Danke Katja – ohne deine Anwesenheit macht jede Reise nur halb so viel Spaß.


Medaillenspiegel Copenhagen Open 2022

 NameAltersklasseGewichtsklasse
🥇 PlatzLuis v. WolffersdorfU10-27 kg
🥈 PlatzFriedrich Hammermüller U10-30 kg
🥈 PlatzLinda WocheU10-28 kg
🥉 PlatzBen WernerU12-31 kg
🥉 PlatzMona EschenhagenU10-28 kg
🥉 PlatzHannes SchürerU15-46 kg
5. PlatzMaria GohrU15-52 kg
5. PlatzFrieda BaumbachU15-57 kg
5. PlatzAnton BeckU15-50 kg

“Wir sind für die Hilfe unendlich dankbar!”

Die Osterferien sind vorbei und damit auch das Feriencamp für die ukrainischen Flüchtlingskinder. Täglich waren bei den Sportlöwen 20 Kinder zum Sporttreiben auf der Matte. Einige von ihnen zum ersten Mal. Unter der Leitung von unserer neuen Trainerin Svitlana gab es täglich zwei Stunden abwechslungsreiches Sportprogramm. Unterstützt wurde sie von unserem deutschen Trainerteam. Dies ging nur, weil uns die ukrainische Studentin Mascha beim Übersetzen geholfen hatte. Sie lebt bereits seit sieben Jahren in Deutschland und war eine unverzichtbare Hilfe. Die Sprachbarriere ist immer noch ein großes Problem.

Auf dem Trainingsprogramm stand jede Menge Judo, aber natürlich auch Spiele und Staffel-Läufe. Um das Sportprogramm auch kulinarisch abzurunden, haben wir die Eltern und die Kinder am letzten Tag zu einem Abschlussgrillen eingeladen.

“Vorrangig ging es darum, dass die Kinder sich bewegen und mit Gleichaltrigen zusammen sein können. Daher haben wir die Ferienzeit genutzt, um dieses kleine Feriencamp zu organisieren”, erklärte Vereinspräsident Tino Rose.

Das wussten auch der 11-jährige Artem und seine Mutter Elena Kobuschko zu schätzen:

“Wir sind unendlich dankbar für die Hilfe. Die Kinder haben sich wahnsinnig gefreut. Viele haben sich seit Wochen nicht mehr richtig bewegen können. Der Sport tut ihnen so gut. Unsere Kinder haben alle einen eigenen Judo-Anzug geschenkt bekommen und wir sehen, wie glücklich sie sind. Und das macht auch uns Eltern sehr glücklich.”

In der nächsten Woche wir das Training für die Judo-Anfänger neu organisiert. Es wird eine zweite Trainingszeit geben, mit dem Ziel, die Kinder bis zu den Sommerferien zur ersten Gürtelprüfung zu führen. Die fortgeschrittenen Kinder werden in die deutschen Trainingsgruppen integriert. Optimistisch zeigt sich Cheftrainer Sebastian Hampel:

“Die Kinder sind motiviert und daher bin ich zuversichtlich, dass einige ukrainische Sportler bald auch ein paar Wettkämpfe bestreiten werden.”

Ein Stück weit Normalität

Das erste Training mit geflüchteten Kindern war ein voller Erfolg. Mehr als 50 Kinder standen auf der Tatami und hatten sichtlich Spass dabei. Mittlerweile sind fast 100 Eltern in unserer Telegram-Gruppe angemeldet. Geschäftsführer Sören Starke hat das erste Training organisiert:

“Wir freuen uns, dass alles so gut geklappt hat. Logistisch war es eine große Herausforderung. Wir mussten auch erst mal schauen, wer ist Anfänger und wer hat schon Erfahrung. Aber zum Glück hatten wir mit Maryna ein tolle Dolmetscherin, sonst hätten wir das alles gar nicht geschafft.”

Insgesamt 35 Judo-Anzüge konnten wir an die Kinder verschenken. Das werden in den nächsten Woche sicherlich noch mehr. Wer den Verein unterstützen möchte, kann sich gern an der Spenden-Aktion beteiligen. 

Nach den Erfahrungen am vergangenen Samstag wird das Training zukünftig neu strukturiert. Damit die Gruppen homogener werden, wird es zukünftig drei Trainingsgruppen geben. Zusätzlich wollen wir auch Kaffee, Tee und Kuchen anbieten, damit sich die Eltern im Verein richtig wohl fühlen. Ein großes Lob auch an die Trainerin Svetlana. Sie hat die schwierige Situation sehr gut gemeistert. Es ist nicht einfach, so viele Kinder auf einmal zu trainieren. 

Über die Aktion hat auch der MDR und die LVZ berichtet

MDR Beitrag und LVZ Artikel

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LVZ vom 05.02.2022
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Teilnehmer am ersten Training
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Aktuelle Spendeneinnahmen

Judo für Geflüchtete – Spendenaktion

Es haben sich bisher bereits mehr als 90 Eltern bei uns angemeldet. Davon viele mit Geschwister-Kindern. Wir rechnen nächste Woche mit ca. 100 ukrainischen Kindern und Jugendlichen. Das freut uns extrem. Schon bald können sie bei uns ihre erste Sporteinheit absolvieren.

Wegen der großen Nachfrage werden unsere Leihanzüge leider nicht reichen. Vielleicht liegt bei Ihnen noch ein alter Judo-Anzug oder ein Gürtel rum? Jede Sachspende hilft uns weiter und kann jederzeit bei uns im Büro abgegeben werden. Ansonsten haben wir vor, neue Judo-Anzüge an die Kinder zu verschenken.

Besonders erfreulich: Wir konnten auch einen Sprachkurs für Svetlana und ihre Familie organisieren. 

Wenn Sie uns finanziell unterstützen möchten, können Sie das gern machen. Wir haben eine Crowdfunding-Aktion gestartet. Von diesem Geld sollen der Sprachkurs und Judoanzüge finanziert werden.

Fundsachen vs Spenden

Wir haben alle Fundsachen in unserer Lounge ausgebreitet. Auch das Schuhregal haben wir geleert. Bitte schauen Sie bis Ende der Woche, ob auch Sachen bzw. Schuhe von Ihnen oder Ihren Kindern dabei sind. Sie haben noch Zeit bis Ende der Woche, dann spenden wir alles! Wenn Sie Badeschuhe finden, dann bitte mitnehmen und beschriften.

Gemeinsames Training der U11

Bei den Leipziger Sportlöwen gibt es insgesamt drei U11 Sportgruppen. Da diese leider nie zusammen trainieren, gab es am Samstag das erste gemeinsame Randori. Trainer Christoph Paul:

“In den vergangenen Jahren gab es so gut wie keine Wettkämpfe. Den Sportler fehlt die Kampferfahrung und auch die Belastung. Daher gibt es jetzt dieses Randori. Es geht auch darum, dass die Kinder mit einer Vielzahl an unterschiedlichen Sportlern kämpfen.”

info

Randori (japanisch 乱取り

Randori (wörtlich: das Chaos nehmen) ist eine Übungsform des Kampfes im Budō, den japanischen Kampfkünsten.
Sinngemäß steht dabei der Übungskampf Randori dem Shiai − dem eigentlichen Wettkampf − gegenüber.

Mit insgesamt 26 Sportlern, war das vereinsinterne Randori sehr gut besucht. Zu Gast waren auch Athleten des SC DHfK. Das Feedback war sehr positiv, von den Sportler und von den Trainern, und daher wird es diese Form des gemeinsames Trainings in Zukunft in regelmäßigen Abständen geben.

“Wir haben die Corona-Pandemie gut überstanden”

Mit diesen positiven Worten eröffnete Präsident Tino Rose die diesjährige Mitgliedervollversammlung. Insgesamt konnte der Verein die Mitgliederzahl halten. In einigen Trainingsgruppen gab es zwar Kündigungen aber nicht viel mehr als sonst. Auch der Ausfall der meisten Schul-AG’s und GTA’s konnte letztendlich kompensiert werden. Allein in dieser Saison gibt es Kooperationen mit neun Leipziger Schulen und letztendlich stehen wieder 90 Judo-Anfänger in Lindenau und der Südvorstadt auf der Matte.

Präsident Tino Rose richtete seinen ersten Dank an die Mitglieder:

“Wir haben die Corona-Pandemie gut überstanden. Das haben wir vor allem unseren Mitgliedern zu verdanken, die trotz des wiederholten Trainingsausfalles zu uns gehalten haben – recht herzlichen Dank. Die finanziellen Einbußen sind daher überschaubar und der Verein ist weiterhin in der glücklichen Lage, die Wettkampffahrten für die Nachwuchssportler finanziell unterstützen zu können.”

Das gilt leider nicht für den Judo Verband Sachsen, der nicht nur den Status als Olympiastützpunkt verloren hat, sondern auch mit stark gesunkenen Fördermitteln rechnen muss. Das bedeutet, dass der Kostenanteil für Wettkämpfe und Trainingslager für die Kader-Athleten weiter steigt und zukünftig verstärkt von den Vereinen übernommen werden.

Sportkurse

Seit Ende Januar können wieder alle Sport-Kurse angeboten werden. Dank der kostenlosen Schnelltests, war der Verein in der Lage frühzeitig wieder Training anbieten zu können. Auch das Winterlager 2022 konnte finanziell unterstützt werden und war mit 40 Teilnehmern so groß wie nie zuvor.

Bauvorhaben

Bei den Vor- und Schulkindern ist die Nachfrage größer als das Angebot. Es mangelt leider an Mattenfläche. Daher ist das oberste Ziel, die Hallenfläche zu vergrößern. Dazu soll es bald Gespräche mit der Stadt Leipzig geben. Auch die Umkleiden und der Sanitärtrakt müssen dringend vergrößert werden. Für diese umfangreichen Baumaßnahmen legt der Verein bereits Geld zur Seite.

Leider hat uns unser Trainer Erwin Rojas verlassen, da er eine Vollzeitstelle bei einem anderen Verein gefunden hat. Für seine Arbeit möchten wir uns bei ihm recht herzlich bedanken und wünschen ihm und seiner Familie alles Gute. Glücklicherweise konnten wir neue Trainerinnen für den Verein gewinnen (Vorstellung folgt) und damit Trainingsausfall bei den Vorschulkindern vermeiden.

Antrag des Vorstandes

Bei der Mitgliederversammlung wurde auch der Antrag des Vorstandes diskutiert, den Verbandsbeitrag für den Deutschen Judo Bund (DJB) zukünftig auf die Mitglieder umzulegen. Dabei geht es ausschließlich um die Abteilung Judo. Dieser Vorschlag wurde einstimmig angenommen. Zukünftig wird einmal jährlich die Beitragsgebühr für den DJB von den Mitgliedern eingezogen, die im Judo Verband gemeldet sind. Judo-Anfänger (Schul-AG’s & GTA) zählen nicht dazu.

Zusammenfassend lässt sich ein positives Fazit aus den letzten zwei Jahren ziehen. Der Verein steht personell und finanziell gut da. Es gibt ein stetiges Wachstum und die gemeinsame Vision eines Hallenausbaus ist Motivation für die kommenden Jahre.

Frühjahrs-Turnier mit Rekordbeteiligung

Das traditionelle Sportlöwen-Neujahrsturnier musste in diesem Jahr coronabedingt in den März verlegt werden. Das Turnier besteht aus zwei verschiedenen Wettkämpfen. Ein Boden-Turnier für unsere Judo-Anfänger und Wettkampf für die U11.

Mit insgesamt 76 Startern gab es eine Rekordbeteiligung bei den Judo-Anfängern. Diese kommen aus unseren sechs Anfänger-Kursen. Fünf von diesen Kursen sind reine Schul-AG’s, die in Kooperation mit neun Schulen durchgeführt werden. Die hohe Anzahl an Sportlern war auch der Grund, das Turnier in drei Blöcke zu unterteilen. Gekämpft wurde (mit wenigen Ausnahmen) in 4er-Pools und sortiert nach Gewicht. Damit hatten alle Kinder gleich schwere Gegner und das gleiche Pensum an Kämpfen.

Für unsere Anfänger war es das erste Turnier und die erste richtige Bewährungsprobe. Genauso aufgeregt wie die Kinder, waren sicherlich auch die Eltern. Damit auch niemand den ersten Wettkampf des Nachwuchses verpassen musste, gab es eine Live-Stream von allen drei Wettkampfmatten. Unser Lieblingsbarista von Leckerrad hat sich wie immer um die Heißgetränke gekümmert, damit den Eltern bei den eisigen Temperaturen nicht zu sehr frieren mussten.

Aber nicht nur für die Anfänger war es eine Premiere, sondern auch für die U11 war es der erste Saison-Höhepunkt. Vorrangig ging es darum, die im Training erlernten Wurf- und Bodentechniken unter Wettkampfbedingungen anzuwenden.

Es war das erste Mal, dass alle U11 Trainingsgruppen (aus Lindenau und der Südvorstadt) zusammen auf der Matte standen. Die Trainer nutzten das Turnier daher für eine kleine Standortbestimmung. Gerade in Bezug auf die anstehenden Wettkämpfe.

Natürlich gab es am Ende für alle Kinder Medaillen und Urkunden. Als “Bester Techniker” wurde Louis von Wolffersdorf geehrt. Mona Eschenhagen gewann die Auszeichnung “Beste Technikerin”.

Live stream

Galerien

Kleinkunst im KIEZ

Sport, Schnee und Kultur. Das sind die Eckpfeiler des alljährlichen Winterlagers im Kinder-und Jugenderholungszentrum (KIEZ) in Schneeberg. In diesem Jahr gab es eine Rekordbeteiligung von über 40 Kindern. Das Wetter war kaiserlich und die Schneekanonen sorgten für den nötigen Schnee auf dem Berg. 

Das Highlight war sicherlich der Abschlussabend, an dem jede Gruppe einen kleinen Kulturbeitrag aufführend durfte.

Zwei Kleinkunst-Beiträge wollen wir nicht vorenthalten. Frieda mit einer kurzweiligen Zusammenfassung vom Winterlager und das Rollenspiel der U13.
Quizfrage: Wer stellt wen dar?

Landestrainer zu Gast bei den Sportlöwen

Die Leipziger Sportlöwen sind seit diesem Jahr wieder offizieller Talent-Stützpunkt des Judo Verband Sachsen (JVS). Abwechselnd werden bei den einzelnen Stützpunkten gemeinsame Trainingseinheiten angeboten. Am 05. Februar waren mehr als 50 Kinder zu Gast im Dojo der Sportlöwen. Neben den fünf Vereinen aus dem Sportbezirk Leipzig reisten sogar zwei Clubs aus Zittau und Rodewisch an.

Geleitet wurde das Training von den JVS Landestrainern Frederik Jäde und Juan Ignacio Cuneo. Auf dem Plan standen zwei Trainingseinheiten mit verschiedenen Schwerpunkten. Während sich die U15 mit Sankaku-Techniken beschäftigte, trainierte die U13 das Drehen aus der Bank in die Rückenlage. Es wurden auch die neuen Wettkampfregeln thematisiert und gezielt das Lösen mit zwei Händen trainiert.

Neben dem Technik-Teil wurde natürlich auch gekämpft. Die Randori-Einheiten dienten gezielt der Vorbereitung auf die anstehenden Wettkämpfe in Berlin und Riesa.

Sportlöwen-Trainer und Bezirkskoordinator Tobias Mathieu:

“Mein Dank gilt allen Vereinen und Teilnehmern. Die zwei Einheiten wurden von allen sehr gut genutzt. Im technischen Bereich konnte viele Sportlerinnen und Sportler positiv überzeugen, dafür wurden vor allem im taktischen Bereich einige Defizite deutlich, daran gilt es sowohl mit den Sportler*innen als auch Trainer*innen zu arbeiten, damit dies im Wettkampf besser umgesetzt werden kann. Ich denke, der Tageslehrgang diente der optimalen Vorbereitung auf die Wettkampfsaison 2022 und wird hoffentlich bald wiederholt.”

Positives Feedback von allen Seiten und Freude auf das nächste Stützpunkt-Training

Sportbetrieb läuft wieder an

Nach Monaten der Sportpause, können ab heute auch die Erwachsenen wieder zurück auf die Tatami. Die neue Corona-Verordnung hat dafür die Voraussetzung geschaffen. Noch ist die Pandemie aber nicht beendet und aus diesem Grund gibt es noch ein paar Einschränkungen.

Erwachsene: 2G+

Das bedeutet, dass nur Geimpfte und Genesene am Training teilnehmen dürfen und diese darüber hinaus noch ein zertifizierten Testnachweis vorlegen müssen.

Von der Testpflicht ausgenommen sind …

  • geboosterte Personen (Auffrischungsimpfung)
  • Personen ohne Impfempfehlung der STIKO
  • Personen mit vollständiger Impfung (Zweitimpfung) UND Genesenennachweis
  • vollständig geimpfte Personen (Zweitimpfung) mit letzter Einzelimpfung vor mindestens 14 Tagen und maximal drei Monaten

Vorschulkinder: Für diese Altersklasse gibt es (wie auch bisher) kein Testpflicht.

Schulkinder (bis 18 Jahren): Während die Jungen und Mädchen bis 16 Jahre glücklicherweise durchgehend trainieren konnten, war es den Älteren bis dato verwehrt geblieben. Jetzt dürfen diese aber auch wieder trainieren. Also auch die U18 startet wieder mit dem Sport.

Details zum Trainingsstart gibt es in den jeweiligen Telegram-Gruppen.

Wir freuen uns sehr, dass jetzt endlich wieder alle Sport treiben können. Wir danken unseren Mitgliedern für die Treue und Unterstützung in den letzten Monaten.

Bleibt nur noch zu sagen: Sport frei!

Neuer Trainingsplan für U13, U15 und U18

Unser Konzept der Nachwuchsgewinnung ist erfolgreich. Immer mehr Kinder beginnen bei den Sportlöwen mit Judo und trainieren anschließend in den drei Trainingsgruppen der U11. Danach folgt die U13, die U15 und danach die U18. Für die talentiertesten und fleißigsten Judoka gibt es eine Leistungssport-Gruppe.

Die Sportler-Pyramide wird also nicht nur unten immer breiter, sondern auch in der Mitte. Cheftrainer Sebastian Hampel erklärt den neuen Trainingsplan.

“Da immer mehr Kinder von der U11 hochkommen, war es notwenig, eine zweite U13 Trainingsgruppe ins Leben zu rufen. Diese wird zukünftig von Tobias Mathieu betreut. Die U18 soll schneller an die Erwachsenen herangeführt werden und trainiert daher am Freitag mit diesen zusammen.
Zwei Trainer und ein limitierte Mattenfläche haben die Planungen nicht einfach gemacht. Aber der neue Trainingsplan gibt uns Planungssicherheit für die Zukunft.

Weitere Infos zur neuen U13 Trainingsgruppe gibt es denn beim Elternabenden.

Überblick

U13 A: Montag 16:00 – 17:30 und Mittwoch 16:30 – 18:00 Uhr

U13 B: Montag 16:00 – 17:30 und Freitag 16:30 – 18:00 Uhr

U15: Montag 17:30 – 19:00 und Freitag 16:30 – 18:00 Uhr

U18: Dienstag 17:30 – 19:00 Uhr, Donnerstag 17:00 – 18:30 Uhr und Freitag 18:00 – 20:00 Uhr

Leistungssport-Gruppe: Dienstag 16:00 – 17:30 Uhr

Die neuen Trainingszeiten sind ab Februar zu sehen.

Rekordbeteiligung bei der Bezirksmeisterschaft

Die Bezirksmeisterschaften der U11 waren der Saisonhöhepunkt für diese Altersklasse und gleichzeitig der sportliche Jahresabschluss. Das Jahre 2021 war sportlich gesehen etwas mau. Es gab nur ein Vorbereitungsturnier (Stiefelpokal in Döbeln), da durch die Corona-Pandemie leider die meisten Turniere abgesagt wurden.

Also keine ideale Vorbereitung für die U11. Um so erfreulicher ist es, dass eine Rekordzahl von 37 Sportlern am Turnier teilgenommen haben. Damit waren die Sportlöwen der Verein mit den mit Abstand meisten Sportlern. Insgesamt 118 Sportler aus neun Vereinen nahmen an der Bezirksmeisterschaft teil.

Trainer Tino Rose: “Dass wir 30% der Teilnehmer bei dieser Meisterschaft stellen macht mich sehr stolz. Das zeigt, dass unser Nachwuchskonzept aufgeht und wir bisher recht unbeschadet aus der Corona-Krise gekommen sind.”

Doch nicht nur quantitativ haben die Sportlöwen aufgetrumpft. Mit insgesamt 14 Medaillen haben die Sportlöwen die meisten Medaillen bei dieser Meisterschaft gewonnen. Im Medaillenspiegel waren nur die Sportler vom Verein Judo Holzhausen besser, die eine Goldmedaille mehr erkämpfen konnten.

5x Gold 🥇

2x Silber 🥈

7x Bronze 🥉

Doch die Zahlenarithmetik ist nur die eine Seite dieses sehr erfolgreichen Wettkampfes. Die Trainer waren voll des Lobes bezüglich der Qualität der Kämpfe. Tino Rose:

“Meine Kinder haben Wurftechniken nach hinten und nach vor [Wurfrichtung] gezeigt. Genau die Techniken, die wir im Training geübt haben. Es gibt für einen Trainer nichts schöneres, als wenn das Erlernte direkt im Wettkampf umgesetzt wird”.

Christoph Paul, Trainer der U11 in Lindenau, ergänzt:

“Ich bin mit der Leistung meiner Gruppe auch sehr zufrieden. Die Sportler die gut trainiert haben und das umgesetzt haben, was wir im Training geübt haben, wurde am Ende mit einer Medaille belohnt.”

“Wellenbrecher” betrifft auch den Sport

Das Land Sachsen reagiert auf die immer weiter steigenden Infektionszahlen. Der Inzidenzwert liegt mittlerweile bei über 800. Auch die Lage in den Krankenhäusern spitzt sich weiter zu und aus diesem Grund hat Ministerpräsident Kretschmer ab Montag weitere einschränkende Maßnahmen als Wellenbrecher verkündet.

  • Alle Sportkurse für Erwachsene (über 16 Jahre) müssen abgesagt werden.
  • Erlaubt ist nur noch der Sport für Kinder unter 16 Jahren.

Die Kurse für Kinder (Kindersport, Judo-Löwen, Judo-Anfänger, Judo U11 – U16 finden weiter statt. Um aber auch bei diesen Kursen das Risiko zu minimieren, haben wir uns für vereinsinterne Regelungen entschieden, die über die Anforderungen des Gesetzgebers hinausgehen.

  • Unsere Trainer testen sich vor jedem Trainingstag.
  • Kinder, die nicht am Trainingstag in der Schule getestet werden, werden bei uns im Verein kostenlos getestet bzw. benötigen einen Testnachweis aus einem Impfzentrum.
  • Kinder, deren Klasse in Quarantäne bzw. deren gesamte Schule geschlossen ist, dürfen erst 7 Tage später wieder am Training teilnehmen und benötigen dafür einen Testnachweis aus einem Testzentrum.

Die Kurse für Vorschulkinder (Kindersport und Judo-Löwen) finden weiter wie gewohnt statt.

Auf der einen Seite möchten wir allen Kindern weiterhin ein Sportangebot ermöglichen, aber auf der anderen Seite das Infektionsgeschehen nicht weiter vorantreiben. Mit den neuen Regeln hoffen wir, eine guten Kompromiss gefunden zu haben.

Diese Regelungen gelten vorläufig bis zum 12. Dezember.

Wir hoffen, die umfangreichen Maßnahmen zeigen Wirkung und wir können bald wieder zum regulären Sportbetrieb zurückkehren.