FuJu-Cup 2025 – Döbeln holt historischen Sieg

Judo trifft Fußball – das macht den FuJu-Cup aus. Am vergangenen Wochenende fand die diesjährige Ausgabe des traditionsreichen Turniers bei den Leipziger Sportlöwen statt. Auch wenn es im Vorfeld einige Schwierigkeiten bei der Terminfindung gab – der erste Termin musste abgesagt werden, der zweite war eher kurzfristig – war die Stimmung in der Halle wie immer großartig.

„Es war wieder ein super Event. Wir haben zwar dieses Jahr nur Platz 2 belegt, aber die Platzierung ist bei dem Turnier zweitrangig – es geht darum, hier Spaß zu haben. Und den hatten wir heute. Ich freue mich schon auf nächstes Jahr.“

– Mannschaftskapitän Pascal Stock, Leipziger Sportlöwen

Das Turnier, bei dem sich alles um die Kombination aus Judo und Mattenfußball dreht, startete wie gewohnt mit dem sportlichen Teil auf der Judomatte. In einer Hin- und Rückrunde kämpften die drei Teams – der Döbelner SC, Grün-Weiß 90 Dresden und die Sportlöwen – in insgesamt sechs Begegnungen um Punkte. Döbeln und Leipzig lagen am Ende mit jeweils drei Siegen gleichauf. Die Entscheidung fiel über die Unterbewertung – und hier hatten die Sportlöwen mit einem einzigen Unterpunkt die Nase vorn. Dresden landete auf Platz 3.

Im zweiten Teil des Turniers blieb man auf der Matte, zog aber die Judojacke aus und holte den Ball: Beim Mattenfußball ging es in einer lockeren Arena-Runde zur Sache. Döbeln holte ein Unentschieden und einen Sieg – das reichte für den ersten Platz im Fußballranking. Dresden wurde Zweiter mit einem Sieg, Leipzig landete mit einem Unentschieden auf Rang drei.

In der Gesamtwertung bedeutete das: Premiere für den Döbelner SC – zum ersten Mal in der Geschichte des FuJu-Cups ging der Gesamtsieg nach Döbeln. Platz 2 für Leipzig, Platz 3 für Dresden.

Eine besondere Geschichte schrieb dabei Anna Lorenz vom Döbelner SC. Sie war nicht nur die einzige Frau im Teilnehmerfeld, sondern gewann auch alle ihre vier Judokämpfe souverän – mit vollem Punkt. Ihre Leistung war ein entscheidender Faktor für den Gesamtsieg ihrer Mannschaft. Auch beim Fußball stand sie mit auf dem Feld. Die Leipziger Sportlöwen setzen sich seit Jahren für gemischte Teams ein – Anna hat eindrucksvoll gezeigt, wie bereichernd das sein kann.

Nach dem Sport wurde traditionell weitergemacht: Erst Sauna, dann gemeinsames Grillen und gemütliches Ausklingen – genau das, was den FuJu-Cup neben der sportlichen Herausforderung so besonders macht.

Ein großer Dank geht an die beiden Nachwuchskampfrichter Kira Müller und Ono Drost, die sich bei diesem Turnier zum ersten Mal in einem Mannschaftswettkampf beweisen durften. Unterstützt wurden sie dabei von Timon Schlenk aus Dresden, der ihnen mit Rat und Ruhe zur Seite stand.

Der FuJu-Cup ergänzt seit einigen Jahren unsere vereinseigene Turnierserie – mit seiner besonderen Mischung aus Judo und Fußball passt er perfekt zu den anderen Formaten: dem Lions Cup für die Altersklassen U11 und U13, dem Lions Open als großes Judo-Bodenturnier für alle Altersgruppen, dem Little Lions Cup für unsere jüngsten Judo-Anfängerinnen und -Anfänger sowie der Champions Trophy, unserem beliebten Matten-Prellballturnier. Jedes dieser Turniere hat seinen eigenen Charakter – und gemeinsam bieten sie für jede Zielgruppe das passende Wettkampferlebnis. Uns macht es große Freude, solche Veranstaltungen auszurichten – vor allem, wenn wir sehen, mit wie viel Spaß und Begeisterung alle dabei sind.

Fundsachen mit neuem Zweck – Wir unterstützen den Tauschladen Leipzig

Nach den Sommerferien haben sich in unserer Halle wieder einige Fundsachen angesammelt – vor allem Kleidung wie Jacken und T-Shirts. Statt diese ungenutzt liegen zu lassen, haben wir sie gesammelt und dem Tauschladen Leipzig im Leipziger Westen übergeben.

Der Tauschladen ist ein Ort, an dem gut erhaltene Dinge weitergegeben werden – entweder im Tausch oder kostenlos für Menschen, die Unterstützung brauchen. Wer zum Beispiel einen Leipzig-Pass hat oder Sozialleistungen bezieht, kann dort stöbern und mitnehmen, was gerade gebraucht wird.

Die Freude über unsere Spende war groß – und wir freuen uns, dass die Fundsachen nun einem guten Zweck dienen. So können sie weiterverwendet werden, anstatt ungenutzt zu bleiben. Das ist für uns auch ein Beitrag zur Nachhaltigkeit – sozial gedacht.

Wer selbst noch gut erhaltene Kleidung oder Spielsachen abzugeben hat, kann diese ebenfalls dort hinbringen. Jede Spende hilft.

Weitere Infos gibt’s unter: https://www.inab-jugend.de/leipzig/tauschladen/

Wintermarkt am 6. Dezember – kreative Köpfe gesucht!

Nach ein paar Jahren Pause wollen wir dieses Jahr wieder unseren Wintermarkt aufleben lassen – mit Feuertonne, Glühwein, Naschereien und einem kleinen Kulturprogramm in der Halle.

Die Besonderheit diesmal: Wir möchten euch, liebe Eltern und Mitglieder, aktiv mit ins Boot holen.
Gibt es Ideen für kreative Aktionen? Interesse, selbst etwas auf die Beine zu stellen? Vielleicht etwas zum Basteln? Eine kleine Aufführung? Einen Stand? Alle Ideen sind willkommen.

Wichtig: Wir suchen Angebote für alle Altersgruppen – von Vorschulkindern bis zu den Erwachsenen.

Da uns in diesem Jahr leider die personellen Ressourcen fehlen, können wir das Kulturprogramm nicht wie in der Vergangenheit selbst organisieren. Der Wintermarkt kann daher nur stattfinden, wenn sich genügend Eltern aktiv beteiligen. Gleichzeitig bietet das auch die Chance, das Programm gemeinsam zu gestalten – mit eigenen Ideen, passend zu unserer Vereinsgemeinschaft.

Natürlich unterstützen wir bei der Umsetzung, aber die Organisation soll in diesem Jahr bewusst von Eltern übernommen werden – mit unserer Hilfe im Hintergrund.

Dafür gibt es eine eigene Telegram-Gruppe. Wer mitmachen möchte, tritt einfach dieser Telegram-Gruppe bei:

Wir freuen uns auf viele gute Ideen und eine gemeinsame Umsetzung.

Judoanzug mieten – einfach, nachhaltig und clever

Ein Judoanzug für Kinder – das klingt zunächst nach einem einfachen Kauf. Doch wer schon länger dabei ist, weiß: Kinder wachsen schnell. Richtig schnell. Und oft ist der teure Anzug nach wenigen Monaten schon wieder zu klein.

Mit unserem neuen Mietmodell bieten wir eine einfache, faire und nachhaltige Lösung:

Sie zahlen einmalig – und wir kümmern uns um alles Weitere. Kein ständiger Neukauf, kein Größenstress, kein Wegwerfen.

Schon lange ist das Thema Nachhaltigkeit ein fester Bestandteil unserer Vereinsphilosophie – und gerade bei Judoanzügen und Gürteln liegt ein Leihsystem auf der Hand: Die Materialien sind extrem langlebig, robust und ideal für ein Kreislaufsystem, das Ressourcen spart und trotzdem volle Flexibilität bietet.

Warum kaufen, wenn Mieten günstiger, bequemer und nachhaltiger ist?

Ihre Vorteile auf einen Blick

  • Immer die passende Größe: Bei Bedarf wird der Anzug gegen ein größeres Modell getauscht – schnell und unkompliziert.
  • Gürtel inklusive: Nach jeder bestandenen Prüfung erhalten Sie automatisch den nächsten Gürtel – ohne Zusatzkosten.
  • Deutlich günstiger als Kaufen: Das Leihsystem rechnet sich schon beim zweiten Anzug – ab dem dritten Wechsel sparen Sie bares Geld.
  • Bewusst nachhaltig: Kein unnötiger Konsum, keine Wegwerfware – sondern ein durchdachtes System mit Verantwortung.
  • Einfach & flexibel: Mieten, tauschen, zurückgeben – so einfach geht’s. Ihr Kind hat immer einen passenden Judoanzug. Von Anfang an.

Gut für die Umwelt – und fürs Portemonnaie

Ein neuer Anzug kostet je nach Größe 30 – 38 Euro, ein Gürtel 7,90 Euro – und das oft mehrfach in den ersten Jahren.

Mit unserem Mietmodell sparen Sie schnell zwischen 35 und 70 Euro – und leisten gleichzeitig einen aktiven Beitrag zur Ressourcenschonung.

Zwei Modelle – je nach Bedarf

Je nachdem, wie lange Ihr Kind voraussichtlich Judo trainiert, können Sie zwischen zwei Mietoptionen wählen:

Miete für ein Schuljahr: Ideal für Einsteiger und Familien, die Judo zunächst ausprobieren möchten.

ab 20 Euro

Miete für drei Jahre: Perfekt für Kinder, die nach dem Anfängerkurs in unsere regulären Trainingsgruppen (z. B. U11 oder U13) wechseln.

ab 40 Euro

Kanu statt Judo – die U11 macht das Wasser unsicher

Am 31. August war es endlich so weit: Die U11 der Leipziger Sportlöwen holte ihren bereits im Juni geplanten Sommerausflug nach. Bei strahlendem Sonnenschein und nahezu perfekten Bedingungen ging es für knapp 70 Kinder und Eltern auf eine gemeinsame Paddeltour – ein sportlicher und zugleich entspannter Abschluss der Sommersaison.

Die Strecke führte vom Bootssteg im Scheibenholz durch den schmalen Floßgraben bis zur Lauer. Dort angekommen, wurde die Gruppe mit einem idyllischen Picknickplatz am Wasser belohnt. Kinder sprangen ins kühle Nass, Eltern genossen die Sonne – eine Atmosphäre wie im Kurzurlaub. Auch die Rückfahrt hatte es in sich: Wer dachte, Paddeln sei reine Erholung, wurde spätestens beim Navigieren im engen Floßgraben eines Besseren belehrt. Doch auch für Erstpaddler galt: Teamwork funktioniert bei den Sportlöwen nicht nur auf der Matte, sondern auch im Boot.

„Für viele Kinder war es das erste Mal auf dem Wasser. Und sie haben das großartig gemacht“, sagt Trainer und Vereinspräsident Tino Rose. „Man hat richtig gesehen, wie viel Spaß die Kinder hatten – und auch, wie sie als Gruppe zusammengewachsen sind. Wir sind stolz, so eine starke und lebendige U11 im Verein zu haben.“

Mit inzwischen über 140 Kindern zählt die U11 der Leipziger Sportlöwen zu den größten Nachwuchsgruppen in ganz Sachsen. Allein diese Altersklasse würde – rein rechnerisch – bereits zu den fünf mitgliedsstärksten Judovereinen des Bundeslands gehören. Eine beeindruckende Entwicklung, die jedoch auch logistische Herausforderungen mit sich bringt: Bei Wettkämpfen muss die Gruppe oft auf mehrere Veranstaltungsorte aufgeteilt werden, weil die Teilnehmendenzahlen den Rahmen einzelner Turniere sprengen würden.

Getragen wird die Gruppe von einem erfahrenen Trainerteam: Annett Böhm, Aaron Schneider und Tino Rose begleiten die jungen Judoka mit viel Engagement und Leidenschaft durch den Trainingsalltag – und darüber hinaus.

Für das kommende Jahr ist bereits der nächste U11-Ausflug geplant – diesmal soll es ein ganzes Wochenende auf einem Campingplatz in der Region werden. „Wir wollen ein richtiges kleines U11-Lager auf die Beine stellen“, so Rose.

„Mit Zelten, Lagerfeuer und jeder Menge gemeinsamer Aktionen. Wenn das Wetter wieder so mitspielt wie dieses Mal, wird das garantiert ein weiteres Highlight.“

Der diesjährige Ausflug war jedenfalls ein voller Erfolg – sportlich, emotional und als Gemeinschaftserlebnis.

Zwei Sportlöwinnen auf internationaler Bühne: Maya Zippel und Emilie Schulz bei der EUSA 2025

Tausende Kilometer von zu Hause, mitten in einer polnischen Sporthalle: Auf acht Matten kämpfen junge Menschen aus ganz Europa um Medaillen, Punkte – und das Gefühl, ihre Hochschule würdig zu vertreten. In dieser besonderen Atmosphäre trugen auch zwei Leipziger Sportlöwinnen den Löwen auf der Brust – Maya Zippel und Emilie Schulz standen bei der European Universities Judo Championships 2025 in Warschau auf der Matte.

Qualifiziert durch den deutschen Meistertitel

Die Grundlage für diese Teilnahme wurde bereits im Dezember 2024 gelegt. Bei den Deutschen Hochschulmeisterschaften sicherte sich das Team der Universität Leipzig sensationell den Titel – und damit die Qualifikation für die EUSA. Gemeinsam mit weiteren deutschen Kämpferinnen und Kämpfern wurden zwei Teams gebildet: eines unter dem Namen Universität Leipzig, das andere unter HTWK Leipzig. Ziel war es, mit gebündelter deutscher Stärke international auf sich aufmerksam zu machen – und dieses Ziel wurde mehr als erfüllt.

Kämpferisch stark: Maya Zippel auf internationaler Bühne

Maya Zippel, 21-jährige Studentin der Sportwissenschaften, startete in der Gewichtsklasse bis 70 kg – und traf dort auf ein hochkarätiges Teilnehmerinnenfeld. Ihr Auftaktgegnerin war Mathilda Rittsteiger aus Österreich, eine erfahrene und mehrfach national dekorierte Kämpferin. Nach einem Freilos war Maya im neunten Kampf des Tages an der Reihe – und startete stark: Nach nur 30 Sekunden konnte sie mit einem Abtaucher punkten, brachte ihre Gegnerin zu Boden und verteidigte die knappe Führung anschließend mit großem Kampfgeist über die gesamte Kampfzeit.

Damit stand sie im Viertelfinale, wo sie auf Lotte Schutjes aus den Niederlanden traf. Schutjes ist mehrfache Medaillengewinnerin bei European Cups, stand bei niederländischen Meisterschaften regelmäßig auf dem Podium und nahm zuletzt an den FISU World University Games teil – der Studierenden-WM. Maya kämpfte mutig, setzte eigene Aktionen, doch Schutjes diktierte zunehmend das Geschehen über ihren Griff. Maya hielt lange dagegen, wurde jedoch 30 Sekunden vor Schluss nach einem riskanten Angriff geworfen und im Boden festgehalten.

In der Trostrunde kam es zum Duell mit Sila Korkmaz (Türkei), einer technisch unspektakulären, aber taktisch sehr cleveren Gegnerin. Maya kam gut in den Kampf, hatte Chancen im Boden und griff aktiv an. Doch die Türkin spielte ihre physische Präsenz im Griffkampf konsequent aus. „Ich konnte ihre starken rechten Griffansätze anfangs noch lösen, aber irgendwann war ich chancenlos“, beschreibt Maya. Drei Shidos (Verwarnungen) wegen Passivität und Griffabwehr bedeuteten das vorzeitige Aus. Platz neun – ein Achtungserfolg auf internationalem Niveau.

Für Maya war das Turnier ein ganz besonderer Schritt zurück in den Wettkampfbetrieb:

„Nach meiner Knieverletzung war es der erste internationale Wettkampf seit knapp zwei Jahren. Ich war durch Prüfungen und Reha lange nicht voll im Training – dass ich trotzdem starten durfte und sogar einen Kampf gewinnen konnte, war für mich ein großer persönlicher Erfolg.“

Auch das Turnierumfeld selbst hinterließ bei ihr bleibenden Eindruck:

„Ich fand es toll, viele international erfolgreiche Judoka live kämpfen zu sehen und auch Gespräche mit ihnen zu führen. Das Niveau war hoch, aber es war auch motivierend. Und wir hatten sogar Zeit, Warschaus Altstadt zu erkunden – das war wirklich schön.“

Emilie Schulz sammelt wertvolle internationale Erfahrung

Emilie Schulz, ebenfalls 21 Jahre alt und Lehramtsstudentin für Sport und Englisch, trat in der Klasse bis 78 kg an – und startete ebenfalls stark. Ihre Gegnerin war Ebonnie Bridges aus Großbritannien, spätere Siebtplatzierte im Turnier. Schon beim Wiegen war klar: Ihre Gegnerin war deutlich schwerer und kleiner, was gerade für Emilies bevorzugte Technik – den Hüftwurf – eine Herausforderung darstellte.

Trotzdem konnte Emilie den Griffkampf klar bestimmen, sie setzte ihre Techniken gut an, doch beim entscheidenden Moment wurde sie unglücklich ausgekontert – ein kleiner Moment, der bei diesem Niveau sofort das Aus bedeutet.

„Ich hatte den Griff, ich war in der Technik – aber ich bin in ihre Richtung gelaufen und wurde geworfen. Trotzdem nehme ich viel mit: Ich sehe, dass ich mithalten kann. Jetzt geht es darum, Strategien zu entwickeln, wie ich mit Größen- und Gewichtsnachteilen besser umgehe.“

Teamwettkampf mit emotionalem Höhepunkt

Im Teamwettbewerb traten drei deutsche Mannschaften an: Universität Leipzig, HTWK Leipzig und Köln. Um möglichst vielen Kämpferinnen und Kämpfern aus Leipzig internationale Einsätze zu ermöglichen, wurden die Athlet:innen der Sportstadt bewusst gerecht auf die drei Teams aufgeteilt. So kämpften sowohl Maya Zippel als auch Emilie Schulz für das Team HTWK Leipzig.

Obwohl sich das HTWK-Team in der Vorrunde zwei sehr starken Mannschaften geschlagen geben musste – darunter eine spätere Medaillenmannschaft –, war der Teamtag für beide Leipzigerinnen das emotionale Highlight der Veranstaltung.

„Die Stimmung war unfassbar. Egal, ob man für Uni Leipzig, HTWK oder Köln gekämpft hat – wir haben uns gegenseitig getragen. Es war wie eine große Familie, auch wenn wir uns vorher oft nur flüchtig kannten“, beschreibt Maya das Gemeinschaftsgefühl.

„Ganz Deutschland hat an allen drei Tagen am meisten Stimmung gemacht. Niemand war so laut wie wir – und ich glaube, das hat den entscheidenden Unterschied gemacht.“

Die Goldmedaille im Teamwettbewerb ging schließlich an das Team der Universität Leipzig – ein Erfolg, der nicht nur auf der Matte erkämpft wurde, sondern durch den Zusammenhalt aller drei deutschen Teams mitgetragen wurde.

„Klar, ich wäre gern noch weiter gekommen“, sagt Maya rückblickend, „aber es war trotzdem ein riesiges Erlebnis. Wir als Leipziger sind nochmal enger zusammengewachsen – und ich bin stolz, Teil dieses Teams gewesen zu sein.“

Bodenstark: Neues Turnierformat Lions Open überzeugt bei erster Auflage

Mit den Lions Open haben die Leipziger Sportlöwen am vergangenen Wochenende ein neues Turnierformat erfolgreich auf die Matte gebracht. Über 80 Teilnehmende reisten zur Premiere des Bodenturniers an – darunter Gäste aus Österreich, Polen, Wolfsburg, Rostock und natürlich aus Sachsen und dem mitteldeutschen Raum. Ergänzt wurde das Feld durch einige Bodenspezialisten aus dem Brazilian Jiu-Jitsu, was das Turnier auf alle Fälle bereichert hat. Für ein Erstlingswerk mit relativ kurzer Vorlaufzeit während der Sommerferien ist das ein bemerkenswerter Start.

„Für eine erste Ausgabe ist das ein fantastisches Ergebnis“, resümiert Geschäftsführer und Mitorganisator Sören Starke. „Ich habe selten so viel positives Feedback bekommen. Viele Teams haben sich bedankt und wollen im nächsten Jahr unbedingt wiederkommen. Das zeigt, dass wir mit Konzept, Ablauf und Atmosphäre goldrichtig lagen.“

Zwei Zeitfenster, keine Leerlaufzeiten, alle kommen zum Kämpfen

Ein besonderer Fokus lag auf einem straffen Turnierablauf ohne lange Wartezeiten. Gekämpft wurde in drei Altersklassen. Die Kämpfe wurden in zwei Zeitblöcken organisiert – ein Modell, das aufging: Niemand saß stundenlang herum, alle konnten sich gut auf ihre Kämpfe vorbereiten. 

Highlight mit unerwartetem Ende: 35 Minuten Kampf – entschieden durch Schere-Stein-Papier

Der unbestrittene Höhepunkt des Turniers war die Open Class: eine Kategorie ohne Alters- oder Gewichtsbeschränkung – offen für alle. Schon der erste Kampf dieser Klasse sorgte für großes Staunen: Pascal Stock (Leipziger Sportlöwen) und Bruno Hofmann (Judokan Schkeuditz 2000) lieferten sich einen schier endlosen Bodenkampf, der nach 35 Minuten noch immer ohne Wertung stand – auch im Golden Score. Schließlich entschieden sich beide, auf sportlich-unorthodoxe Weise den Sieger zu ermitteln: mit einer Runde Schere-Stein-Papier. Der Jubel in der Halle war groß, der Sieger stand fest – doch der eigentliche Gewinn war das Erlebnis selbst. Beide Kämpfer erhielten verdienten Applaus und sorgten für einen Gänsehautmoment, der in die Geschichte dieses Turniers eingehen dürfte.

Podest mit starker Präsenz der Gastgeber

In der Open Class holte sich Aaron Schneider den ersten Platz, gefolgt von Matteo Schmitt auf Rang zwei. Den dritten Platz teilten sich Sören Starke und Tobias Mathieu. Alle vier von den Leipziger Sportlöwen.

„Dass das Podest so vereinsnah ist, war Zufall – aber natürlich freuen wir uns über die starken Leistungen unserer Athleten“, so Starke.

Fazit: Wiederholung garantiert

Das Fazit fällt eindeutig aus: ein rundum gelungenes Turnier, das sportlich wie organisatorisch Maßstäbe gesetzt hat. Für 2026 sind kleinere Regelanpassungen geplant – doch das Grundkonzept bleibt. Die Lions Open haben sich auf Anhieb als spannendes Format für den Bodenkampf etabliert – und dürften im kommenden Jahr noch mehr Freunde finden.

Spendenkampagne endet mit Rekordergebnis

Die Spendenkampagne der Leipziger Sportlöwen ist am Sonntagabend nach drei Wochen offiziell zu Ende gegangen – mit einem beeindruckenden Ergebnis: Insgesamt wurden 12.165 Euro gesammelt. Das ursprüngliche Ziel von 7.700 Euro wurde damit deutlich übertroffen – die Kampagne wurde mit 160 Prozent des Spendenziels abgeschlossen.

Schon nach der ersten Woche war das Spendenziel erreicht – was allein schon ein riesiger Erfolg war. Dennoch wurde die Kampagne fortgeführt, da es in Leipzig derzeit keinen beschlossenen Haushalt gibt und vielen Vereinen – darunter auch den Sportlöwen – kurzfristig zugesagte Fördermittel gestrichen wurden.

Eigeninitiative statt Stillstand

Die Kampagne kompensierte nicht nur fehlende öffentliche Förderung, sondern setzte ein starkes Zeichen für Eigeninitiative und Zusammenhalt im Verein. Über 100 Unterstützerinnen und Unterstützer haben dazu beigetragen, dass dieses Projekt Wirklichkeit wird.

Neue Matten – noch diese Woche im Einsatz

Dank des positiven Verlaufs konnte der Verein frühzeitig aktiv werden: Die neuen FUJI-MATS wurden bereits während der Kampagnenlaufzeit über unseren Partner Ippon-Gear bestellt – und erfreulicherweise kurzfristig geliefert. Noch in dieser Woche werden sie in der Judohalle der Leipziger Sportlöwen verlegt. Ein echter Glücksfall!

Wie geht es weiter?

Die Abrechnung der Plattform erfolgt in etwa zwei Wochen – dann erhält der Verein auch die vollständige Liste der Spenderinnen und Spender. Die Auszahlung des gesammelten Betrags ist rund drei Wochen nach Kampagnenende zu erwarten.

Ein riesiges Dankeschön!

Der Vereinspräsident Tino Rose bedankt sich im Namen des gesamten Präsidiums herzlich bei allen, die diese Kampagne möglich gemacht haben – sei es durch Spenden, durch Teilen der Aktion oder durch Zuspruch. Gerade in schwierigen Zeiten ist ein solcher Zusammenhalt nicht selbstverständlich. 

„Wir hätten nie damit gerechnet, dass wir ein solches Ergebnis erzielen. Es ist gigantisch und motiviert uns enorm, weiterhin mit vollem Einsatz für unsere Mitglieder da zu sein.“

Wachsen durch Herausforderung: U11-Randori vor dem Sommerfest

Rund 60 Kinder der Altersklasse U11 nahmen am Vormittag des Sommerfests der Leipziger Sportlöwen an einem vereinsinternen Randori-Format teil. Die Trainingsmaßnahme hat sich inzwischen als feste Tradition etabliert und gilt als Vorstufe zum späteren Wettkampf. In drei Gruppen – angeleitet von Annett Böhm und Aaron Schneider (beide Standort Lindenau) sowie Tino Rose (Südvorstadt) – wurde mit hoher Intensität trainiert.

Das Randori stellt im Judo eine wettkampfähnliche Trainingsform dar. Anders als in klassischen Technikeinheiten steht hier das freie Kämpfen im Mittelpunkt – unter realistischen Bedingungen, jedoch ohne Wettkampfdruck. Ziel ist es, das Gelernte anzuwenden, neue Situationen kennenzulernen und sich auf wechselnde Partner einzustellen.

Aktuell trainieren rund 140 Kinder in der Altersklasse U11 bei den Leipziger Sportlöwen – verteilt auf drei Standorte. Das Randori-Format diente auch dazu, die Gruppen zusammenzuführen und ein gemeinsames Trainingserlebnis zu schaffen.

Insbesondere Kinder, die gerade erst von den Anfängerkursen in die regulären Gruppen gewechselt sind, standen dabei im Fokus. Für sie war es häufig das erste freie Randori mit unbekannten Partnerinnen und Partnern.

„Alle waren aufgeregt – aber genau darum geht es“, erklärte Trainerin Annett Böhm. „Die Kinder lernen, mit Druck umzugehen, sich in neue Situationen hineinzufinden und ihr Judo flexibel anzupassen. Es war für viele eine neue Erfahrung. Und alle können wirklich stolz auf sich sein.“

Böhm betonte zudem die Bedeutung dieser Trainingsform als Vorbereitung auf den späteren Wettkampf.

„Gerade für die Jüngeren ist Randori eine neue Trainingsform. Es ist wichtig, dass sie lernen, sich Herausforderungen zu stellen. Denn genau das gehört im Wettkampf dazu – sich auf Neues einzulassen, ruhig zu bleiben und Gelerntes unter Druck abzurufen.“

Das U11-Randori bildete den sportlichen Auftakt zum Sommerfest der Leipziger Sportlöwen und zeigte einmal mehr die zentrale Rolle der Nachwuchsarbeit im Vereinsalltag.

Sportlöwen Sommerfest: Beachsoccer, Hüpfburg und strahlende Gesichter

Der Duft von frischem Popcorn, fröhliches Kinderlachen auf der Hüpfburg, gespannte Gesichter bei der Judo-Show und jede Menge Sand unter den Füßen – unser Sommerfest war ein Tag voller unvergesslicher Momente.

Bei fantastischem Wetter feierten die Leipziger Sportlöwen ihr Sommerfest 2025 – mit Spielen, Sport, Überraschungen und vielen kleinen Highlights für Kinder und Erwachsene gleichermaßen.

Bereits am Vormittag fand unser traditionelles U11-Randori statt – eine wettkampfnahe Trainingsform im Judo, bei der sich Kinder im freien Kämpfen erproben können. Rund 60 junge Judoka aus unseren drei U11-Trainingsgruppen waren dabei. Dieses Format hat sich in den letzten Jahren als fester Bestandteil vor dem Sommerfest etabliert – und ist für viele Kinder ein echtes Highlight.

Unsere Gäste erwartete zum Sommerfest eine bunte Mischung an Angeboten. Für die Kinder gab es nicht nur das beliebte Spielmobil der OSL, sondern auch eine kreative Malstation, eine große Hüpfburg und eine riesige Tobe-Fläche in der Halle, die zum Rennen, Springen und ausgelassenen Toben einlud. Die Popcornmaschine war natürlich wieder ein absoluter Publikumsmagnet.

Während die Kinder beschäftigt waren, konnten sich die Erwachsenen bei leckeren Snacks, frischem Barista-Kaffee und kühlen Getränken entspannen und den Nachmittag genießen.

Im Fokus des sportlichen Teils stand unsere Judo-Show, bei der die Altersklassen U13, U15 und U18 verschiedene Wurfprinzipien eindrucksvoll präsentierten. Ziel war es, vor allem den Eltern einen Einblick in die Grundprinzipien des Judo zu geben.

Ein besonderer Teil war auch die kleine Regelkunde: Landeskampfrichterin Lea Wierickk hatte zusammen mit den Sportlern Friedrich Hammermüller und Luis von Wolffersdorf anschaulich die wichtigsten Wettkampfregeln vorgestellt.

Besonders herzlich wurde der Beitrag unserer U11-Kinder aufgenommen: Sie stellten mit viel Begeisterung die neun Judo-Werte vor – und erklärten in eigenen Worten, was Begriffe wie Respekt, Mut oder Hilfsbereitschaft im Judo-Alltag bedeuten. Ein wunderbarer Moment, der gezeigt hat, dass Judo weit mehr ist als nur eine Kampfsportart.

Die Präsentation wurde von Annett Böhm moderiert, die das Publikum mit viel Charme und Fachkenntnis durch das Programm führte.

Ein weiteres Highlight des Tages war die Sportlerehrung, bei der zahlreiche engagierte Mitglieder für ihre Leistungen auf und neben der Matte ausgezeichnet wurden.

Ganz neu in diesem Jahr war das Beachsoccer-Feld, das sich schnell zum Lieblingsplatz der Kinder und Jugendlichen entwickelte. Am Abend fand dort ein kleines Turnier statt – barfuß im Sand, spontan zusammengestellte Teams und ehrgeizige Spielzüge, die zeigten: Auch neben der Judomatte wird bei uns mit Leidenschaft Sport gemacht.

Unser Sommerfest ist nicht nur ein schöner Anlass zum Feiern – es ist Ausdruck dessen, wofür unser Verein steht: Freude an Bewegung, gegenseitiger Respekt und das gemeinsame Erleben von besonderen Momenten.

„Natürlich ist so ein Sommerfest jedes Mal mit großem organisatorischem Aufwand verbunden“, sagt Geschäftsführer Sören Starke, „aber es macht einfach unglaublich viel Spaß zu sehen, wie viele Menschen Freude daran haben. Wenn Kinder mit leuchtenden Augen vor der Popcornmaschine stehen, auf der Hüpfburg herumkullern oder Eltern einfach einen entspannten Nachmittag miteinander verbringen – genau dafür machen wir das.“

Das Fest war auch der perfekte Rahmen für unsere aktuell laufende Spendenkampagne „Komm auf die Matte“: Unser Kampagnenziel – Geld für neue Judomatten – haben wir bereits erreicht. Doch damit ist noch nicht Schluss:

Jetzt geht es darum, unsere Kinder- und Jugendarbeit weiter zu stärken – mit besseren Trainingsbedingungen, neuen Projekten und gezielter Förderung. Noch sechs Tage läuft die Kampagne, und jede zusätzliche Spende fließt direkt in unsere Nachwuchsarbeit. Wer uns also noch unterstützen möchte: Jetzt ist der perfekte Moment dafür!

Ein großes Dankeschön an alle, die dabei waren und dieses Fest möglich gemacht haben – wir freuen uns schon auf das Sommerfest 2026

Ehrungen

Friedrich Hammermüller
Gold – LEM 2025 U13, Gold – Ega- Pokal 2025, Gold – 1. Glaspalastturnier 2025, Gold – Landesjugendspiele 2025

Elsa Nekwasil
Gold – LEM U13 2025, Gold – Stahlpokal, Gold – Landesjugendspiele 2025

Felix Böhl
Gold – LEM U13 2024 und Silber – IT Kufstein 2025

Luis von Wolffersdorff
Silber – Ega-Pokal, Gold – Landesjugendspiele und Silber – Glaspalast-Turnier

Roman Pluhatyrov
Gold – LEM u15 2024, Gold – MDEM 2024

Hordii Shuliakovskyi
Gold – LEM U15 2024, Bronze – MDEM 2025

Kira Noeller
Bronze – Sichtungsturnier Berlin, Bronze – MDEM U15 2024, Silber – LEM 2024

Henriette Jahn
Bronze – LEM U15, Bronze – MDEM U15 2024

Hannes Vossler
Gold – LEM U15 2024, Bronze – MDEM 2024

Hugo Hartlich
Gold – LEM und Gold – MDEM U15 2024

Anna Reitmann
Gold – LEM und MDEM U15 2024, Gold – Baltic Sea Open 2024, Gold – LEM U18 und Silber – MDEM 2025, 9. Platz DEM und Silber Messe- Cup 2025

Alba Koch
Gold – LEM und MDEM U15 2024, Gold – LEM und Gold – MDEM U18 2025 und 7. Platz DEM  U18

Hannes Schürer
DJB-Kader, Gold – Platz Adler Cup U16 und Gold – Bundessichtungsturnier Herne 2024, Silber – Baltic Sea Open 2024

Noch 6 Tage – jede Unterstützung zählt!

Unsere Crowdfunding-Kampagne war schon jetzt ein voller Erfolg: Dank Ihrer großartigen Unterstützung haben wir unser Spendenziel für die neue Judo-Matte bereits erreicht. Dafür sagen wir von Herzen Danke! 💛🦁

Doch die Kampagne läuft noch 6 Tage, und diese Zeit möchten wir nutzen: Jede weitere Spende fließt direkt in unsere Kinder- und Jugendarbeit. Damit können wir trotz der gekürzten Fördermittel der Stadt Leipzig weiterhin Wettkampffahrten, Ferienfreizeiten und Trainingslager für unsere jungen Sportlerinnen und Sportler ermöglichen.

👉 Deshalb unsere herzliche Bitte: Wenn Sie bisher noch nicht die Gelegenheit hatten zu spenden, nutzen Sie jetzt die Chance. Jede Unterstützung – ob klein oder groß – macht einen Unterschied.

Lassen Sie uns die letzten Tage gemeinsam nutzen – für unsere Kinder, für unsere Halle, für unser Dojo.

Komm auf die Matte – noch 6 Tage bis zum Ziel!

Erinnerung: Sportlöwen Sommerfest am 16. August

Am 16. August ist es wieder Zeit für unser beliebtes Sommerfest – ab 15.00 Uhr.

Mit dabei:

Fantastischer Kaffee vom Leckerrad!

🍿 Popcorn, Hüpfburg & Spiele für die Kids (riesiges Spielmobil)

🏅 Sportler-Ehrung

🤸 Sportshow – mit kleiner Judo-Regelkunde

⚽ Und ab 18.00 Uhr: das große Beach-Soccer-Turnier (ab U15) im Sand! Anmeldung über Tobias Mathieu

Natürlich freuen uns wieder, wenn möglichst viele Familien einen Kuchen mitbringen könnten.

Also: Datum merken, Familie einpacken, vorbeikommen und mit uns den Sommer genießen.

Wir freuen uns auf euch!

Landestrainer und sächsische Top-Athleten zu Gast in unserer Halle

In der vorletzten Ferienwoche war der Judo-Verband Sachsen mit seinen Landestrainern bei uns in der Halle zu Gast. Hintergrund war die Grundreinigung in der Nordanlage (Landesleistungsstützpunkt), die eine vorübergehende Sperrung des Dojos notwendig machte. Selbstverständlich haben wir gern geholfen und unsere Halle für den Leistungssport geöffnet.

Neben zahlreichen sächsischen Spitzenjudoka trainierten auch unsere eigenen Top-Athleten mit – darunter unsere Kaderathleten Miu Richter, Hannes Schürer, Hordii Shuliakovskyi und Roman Pluhatyrov. In zwei intensiven Trainingseinheiten bereiteten sie sich gemeinsam auf das anspruchsvolle zweite Halbjahr vor.

Wir freuen uns immer, wenn wir mit unserer Infrastruktur den sächsischen Leistungssport unterstützen können – und natürlich, wenn solch starke Trainingsgruppen bei uns auf der Matte stehen!

Vorfreude erlaubt: Sportlöwen Sommerfest am 16. August

Am 16. August ist es wieder Zeit für unser beliebtes Sommerfest – ab 15.00 Uhr.

Mit dabei:

Fantastischer Kaffee

🍿 Popcorn, Hüpfburg & Spiele für die Kids

🏅 Eine kleine Sportler-Ehrung

🤸 Eine Sportshow

⚽ Und ab 18.00 Uhr: das große Beach-Soccer-Turnier im Sand!

Also: Datum merken, Familie einpacken, vorbeikommen und mit uns den Sommer genießen.

Wir freuen uns auf euch!

Bodenkampf pur: Sportlöwen starten mit eigenem Judo-Bodenturnier

Mit einem neuen Wettkampfformat setzen die Leipziger Sportlöwen einen weiteren Akzent im sächsischen Judosport: Unter dem Titel „Lions Open“ veranstaltet der Verein in seiner vereinseigenen Judohalle das erste reine Judo-Bodenturnier Leipzigs. Der Fokus liegt dabei ausschließlich auf dem Bodenkampf, dem sogenannten Ne-waza, das im klassischen Judo-Wettkampf zwar fester Bestandteil ist, aber oft nur eine untergeordnete Rolle spielt.

Ziel des neuen Turnierformats ist es, Ne-waza in den Mittelpunkt zu rücken und einen Wettkampf für Kämpferinnen und Kämpfer zu bieten, die gezielt den Bodenkampf trainieren und anwenden möchten. Eingeladen sind alle Interessierten ab 18 Jahren – unabhängig davon, ob sie aus dem klassischen Judo kommen oder aus verwandten Disziplinen wie BJJ oder Grappling. Gekämpft wird im Gi und nach dem offiziellen Judo-Wertungssystem – das bedeutet: Beinhebel und Nackendreher, wie sie im Brazilian Jiu-Jitsu erlaubt sind, sind ausgeschlossen. 

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Sonntag, 24. August 2025

Judohalle der Leipziger Sportlöwen (GutsMuthsstr. 16, 04177 Leipzig)

Gerade für ältere Judoka oder Einsteigerinnen und Einsteiger, für die der Standkampf körperlich zu fordernd oder verletzungsanfällig ist, bietet das Format eine niedrigschwellige, faire und sportlich reizvolle Alternative. Zugleich richtet sich das Turnier aber auch an erfahrene Kämpferinnen und Kämpfer, die ihre Ne-waza-Fähigkeiten unter Wettkampfbedingungen testen möchten.

Die Lions Open sind nach dem Lions Cup bereits das zweite große Turnier, das die Leipziger Sportlöwen auf die Beine stellen. Als einer der größten Judovereine in Mitteldeutschland mit rund 400 aktiven Judoka möchte der Verein mit dem neuen Format auch Impulse für den Judosport in Sachsen setzen. „Wir freuen uns auf alle, die Lust auf fairen, dynamischen Bodenkampf haben – egal ob aus dem Judo oder verwandten Sportarten“, heißt es aus dem Organisationsteam.

Die Anmeldung ist ab sofort möglich. Auf der Website der Leipziger Sportlöwen finden Interessierte alle Informationen zu Regeln und Besonderheiten. Wer sich frühzeitig anmeldet, profitiert von einem Early-Bird-Rabatt. Medaillen für alle Platzierten und eine entspannte und respektvolle Wettkampfatmosphäre sind garantiert.

Ligateams feiern Saisonabschluss – mit Spiel, Wettkampf und Teamspirit

Am vergangenen Samstag trafen sich die Frauen- und Männermannschaft der Leipziger Sportlöwen zum gemeinsamen Saisonabschluss. Beide Teams werden im kommenden Jahr in der Verbandsliga starten – und genau diesen Teamspirit konnte man an diesem Nachmittag hautnah erleben.

Organisiert von Mayleen, stand ein sportlich-witziger Teamwettkampf auf dem Programm: Hürdenlauf mit Wasserbombe, gefesselter Hochsprung, Teebeutelweitwurf, Scharade und Lieder-Raten brachten nicht nur Punkte, sondern vor allem Einsatz und Ehrgeiz ins Spiel. Am Ende setzte sich das Team „Dampfwalze“ durch – mit klarer Führung und großem Einsatz.

Nach dem letzten Spiel wurde der Grill angeworfen, und es gab Zeit für Gespräche, Rückblicke und erste Pläne für die kommende Saison.

Trainer Tobias Mathieu zeigt sich zufrieden:

„Ein rundum gelungener Tag – die Stimmung war klasse, und es war stark zu sehen, wie gut unsere beiden Mannschaften harmonieren. Das gemeinsame Miteinander abseits der Matte ist für uns genauso wichtig wie der sportliche Erfolg. Vielen Dank an alle, die diesen Tag möglich gemacht haben – und besonders an Mayleen für die geniale Organisation!“

Vereint engagiert – wie wir das Ehrenamt bei den Sportlöwen neu denken und stärken

Ohne Ehrenamt kein Verein – so einfach ist das. Was vielerorts wie eine Floskel klingt, ist bei den Leipziger Sportlöwen gelebte Wirklichkeit. Denn das Engagement zahlreicher Menschen trägt unseren Verein – Tag für Tag.

Ob beim Lions Cup mit über 30 engagierten Helferinnen und Helfern, bei einem der Subotniks, die immer wieder tatkräftig unterstützt werden, oder im Trainingsalltag mit knapp 30 ehrenamtlich aktiven Trainerinnen und Trainern – unser Verein lebt von freiwilligem Engagement. Eltern, Mitglieder und Freundinnen und Freunde des Vereins springen ein, wenn Hilfe gebraucht wird: beim Fahrdienst, beim Aufbau von Wettkampfflächen oder mit Werkzeug, wenn etwas repariert oder gebaut werden muss. Dieses Engagement ist großartig – und keinesfalls selbstverständlich.

Trotzdem stellt sich auch für uns die Frage: Wie können wir noch besser werden? Genau darum ging es in einer Fortbildung des Stadtsportbundes Leipzig, an der unser Geschäftsführer und Vizepräsident Sören Starke am 20. Mai teilgenommen hat. Das Thema: Ehrenamt neu gestalten.

Im Mittelpunkt stand der Austausch mit anderen Vereinsvertretungen:

  • Wie gelingt es, neue Menschen für ein Ehrenamt zu begeistern?
  • Welche Form der Einarbeitung ist sinnvoll?
  • Wie können Anerkennung, Verantwortung und Mitgestaltung gezielt eingesetzt werden, um eine engagementfreundliche Kultur zu fördern?

„Im Vergleich mit anderen Vereinen stehen wir bei den Sportlöwen schon sehr gut da“, so Sören Starke. „Aber wir wollen uns stetig weiterentwickeln. Solche Seminare helfen, neue Impulse zu bekommen, das eigene Handeln zu reflektieren und neue Ideen aufzugreifen.“

Deutlich wurde auch: Das Ehrenamt hat sich verändert. Früher vor allem durch freiwillige Laienarbeit geprägt, sind heute in vielen Bereichen höhere Anforderungen gefragt – sei es durch fachliche Qualifikationen oder durch komplexere organisatorische Rahmenbedingungen. Gleichzeitig hat sich das Selbstverständnis verändert: Neben unentgeltlichem Engagement treten zunehmend Aufwandsentschädigungen oder Honorartätigkeiten in den Vordergrund.

Die Motive für ein Ehrenamt sind vielfältig: soziales Miteinander, sportliche Herausforderungen, Verantwortung, Anerkennung oder der Wunsch, etwas Sinnvolles beizutragen. Wer das berücksichtigt, kann Ehrenamt heute zeitgemäß gestalten – und langfristig sichern.

Wir als Leipziger Sportlöwen haben dafür schon eine starke Basis – und den klaren Willen, das Ehrenamt in unserem Verein weiter zu stärken.

Und: Wir freuen uns über neue Mitstreiterinnen und Mitstreiter!

Aktuell suchen wir Unterstützung für unsere AG Nachhaltigkeit. Wer Lust hat, sich mit Ideen und Energie rund um das Thema Nachhaltigkeit einzubringen, kann sich gern bei uns melden oder einfach direkt in unsere entsprechende Telegram-Gruppe eintreten.

Scheine für Vereine – Ihr Einkauf ist unser Gewinn!

Ab sofort beginnt wieder die jährliche REWE Marketing-Aktion SCHEINE FÜR VEREINE. Im letzte Jahr haben wir fast 1000 Vereinsschein eingesammelt und konnten damit tolle Sportgeräte für den Verein einlösen. Diesen Erfolg möchten wir gern wiederholen.

Bei jedem Einkauf in einem REWE erhalten alle Kundinnen und Kunden pro 15 € Einkaufswert einen Vereinsschein. Diesen dann einfach bei uns im Verein in die Sammelbox stecken oder dem Trainer geben.

Wir sind gespannt wie viele Scheine wir mit ihrer Hilfe in diesem Jahr einsammeln können. Die Aktion läuft bis zum 22. Juni.

Pädagogik auf der Judomatte – Leipziger Sportlöwen holen sich Expertise von der Universität Leipzig

Wie sieht eigentlich „gutes Training“ aus? Diese Frage stand im Zentrum der jüngsten Trainerfortbildung bei den Leipziger Sportlöwen – und sie wurde ausnahmsweise nicht auf der Matte diskutiert, sondern im Seminarraum. Zu Gast war Dr. Jeffrey Sallen, Dozent an der Universität Leipzig und Experte für Sportpädagogik an der sportwissenschaftlichen Fakultät. In einer intensiven Theorieeinheit stellte er aktuelle Forschungsergebnisse vor und beleuchtete, wie pädagogische Qualität im Sporttraining konkret messbar und erfahrbar wird.

Im Fokus standen dabei Aspekte wie emotionales Klima und Feinfühligkeit – also wie sehr Trainerinnen und Trainer in der Lage sind, auf die Bedürfnisse ihrer Athletinnen und Athleten einzugehen, eine positive Atmosphäre zu schaffen und Lernprozesse individuell zu begleiten. Gemeinsam wurden Videobeispiele analysiert, Fragebögen ausgefüllt und in kleinen Gruppen diskutiert: Was macht eigentlich einen respektvollen, motivierenden Umgangston aus? Welche Rolle spielt die eigene Körpersprache, das Lächeln, die Begeisterung, die man ausstrahlt?

Dabei ging es vor allem um eine präzise und differenzierte Wahrnehmung und Bewertung der pädagogischen Qualität des eigenen Verhaltens. Natürlich war das Seminar ein kompakter Schnelldurchlauf – Themen, mit denen sich Studierende normalerweise über mehrere Semester hinweg beschäftigen. Ziel war es aber, unsere Trainerinnen und Trainer für zentrale Aspekte zu sensibilisieren: zu erkennen, welche pädagogischen Ebenen es im Training gibt, einzelne Elemente im eigenen Tun wiederzufinden – und vielleicht hier und da auch den Mut zu haben, etwas zu verändern, um die Qualität des Trainings weiter zu verbessern, sagt Tobias Mathieu, sportlicher Leiter der Leipziger Sportlöwen.

Besonders wertvoll: Die Mischung aus erfahrenen Trainerpersönlichkeiten und jungen Nachwuchstrainerinnen sorgte für einen Austausch auf Augenhöhe. Theorie traf auf Praxis – und umgekehrt.

Dass ein Sportverein sich wissenschaftliche Expertise direkt ins Haus holt und mit seinen Trainerinnen und Trainern gemeinsam an der Qualität pädagogischer Arbeit feilt, ist in dieser Tiefe keine Selbstverständlichkeit. Insgesamt nahmen zwölf Trainerinnen und Trainer an der Fortbildung teil.

Eine weitere Trainerweiterbildung ist nach den Sommerferien geplant – das Thema steht noch nicht fest, aber es wird wieder etwas Spannendes. Nachdem wir zuletzt über ADHS im Sport gesprochen haben und jetzt ein Theorieblock im Mittelpunkt stand, wird beim nächsten Mal voraussichtlich wieder eine Praxiseinheit auf der Tatami folgen.

Letzter Kampftag – Alles oder nichts!

Am 25. Mai 2025 steht für unsere Männermannschaft der Leipziger Sportlöwen ein ganz besonderer Tag an: der Finalkampftag der Landesliga. In der Stadtsporthalle Döbeln geht es um nichts Geringeres als den Aufstieg in die Verbandsliga. 

Im Halbfinale trifft unsere Mannschaft auf die SG Weixdorf. Der Wettkampf beginnt um 11:00 Uhr. Um in dieser entscheidenden Phase nicht nur auf der Matte, sondern auch daneben ein starkes Zeichen zu setzen, brauchen wir eure Unterstützung.

Finale der Landesliga

Sonntag, 25. Mai ab 11:00 Uhr

Stadtsporthalle Döbeln, Straße des Friedens 9

Deshalb laden wir alle Vereinsmitglieder, Freunde, Familien und Unterstützer herzlich ein, unser Team vor Ort lautstark zu begleiten. Eine volle Halle, motivierende Zurufe und gemeinsamer Teamspirit können am Ende den entscheidenden Unterschied machen.

Lasst uns gemeinsam zeigen, was in der Sportlöwen-Community steckt – wir freuen uns auf eure Unterstützung in Döbeln.