Silber bei Deutscher Meisterschaft: Hannes Schürer krönt seine letzte U18-Saison in Leipzig

Deutsche Judo-Meisterschaften U18 in Leipzig boten die große Bühne – und Hannes Schürer lieferte. Der 16-jährige Sportgymnasiast von den Leipziger Sportlöwen sicherte sich in der Gewichtsklasse bis 73 Kilogramm die Silbermedaille und setzte damit ein starkes Zeichen in seinem letzten Jahr bei den Kadeten.

In den vergangenen Jahren hatte ihn jeweils kurz vor den nationalen Titelkämpfen eine Verletzung gestoppt. Die Deutsche Meisterschaft blieb ihm bislang verwehrt. 2026 war die letzte Chance auf Edelmetall in dieser Altersklasse – entsprechend hoch war der Druck. Hinzu kam die besondere Atmosphäre in der Heimatstadt. Familie, Präsidium, Trainerteam sowie zahlreiche Nachwuchssportler aus U13 und U15 unterstützten ihn von den Rängen.

Stark im Stand ...

Der ehrgeizige Leipziger präsentierte sich vom ersten Kampf an hochkonzentriert. Vier Begegnungen auf dem Weg ins Finale, vier vorzeitige Siege mit Ippon. Technisch variabel, taktisch diszipliniert, im Stand wie im Boden dominant. Besonders beeindruckend war die Konsequenz im Übergang vom Stand in die Bodenarbeit. Gelang die Entscheidung nicht sofort im Stand, setzte er im Boden kompromisslos nach, erhöhte permanent den Druck und zwang seine Gegner zu Fehlern. Diese Mischung aus offensiver Entschlossenheit und kontrollierter Bodenarbeit machte ihn an diesem Tag nahezu unaufhaltsam.

Im Finale wartete mit Ishan Dzhemaldinov von der Judoschule Kano Bremerhaven ein starker Gegner. Es war der letzte Finalkampf des ersten Blocks – die Aufmerksamkeit in der Halle entsprechend groß.

... und im Bodenkampf

Hannes eröffnete engagiert und setzte früh einen starken Angriff, blieb jedoch ohne Wertung. Kurz darauf geriet er durch einen schnellen Gegenangriff in Rückstand. Ein weiterer Uchi-mata wurde mit Waza-ari bewertet. Als er sich im Bodenkampf aufrichten wollte, wurde er überdreht – der zweite Waza-ari beendete das Finale. Der Traum von Gold war geplatzt.

Die Enttäuschung war sichtbar, doch ebenso deutlich war der Respekt in der Halle. Applaus begleitete den Finalisten von der Matte. Landestrainer Frederik Jäde nahm ihn in Empfang. Die Bewertung fiel eindeutig aus: ein bärenstarker Auftritt mit vier dominanten Siegen und dem klaren Nachweis, dass Hannes zu den besten deutschen Athleten seiner Gewichtsklasse gehört.

Landestrainer Frederik Jäde und sein Schützling Hannes Schürer

Neben Hannes war mit Nazar Hots ein weiterer Sportler der Leipziger Sportlöwen am Start. Der Athlet in der Gewichtsklasse bis 60 Kilogramm zeigte eine engagierte Leistung und kämpfte sich nach einer Niederlage mit einem starken Seoi-nage-Sieg in der Trostrunde zurück ins Turnier. Im anschließenden Duell gegen Georgiy Lutz vom Judosportverein Speyer unterlag er im Golden Score denkbar knapp. Besonders bemerkenswert: Nazar verlor gegen den späteren Bronzemedaillengewinner erst in der Verlängerung – ein klares Zeichen dafür, welches Potenzial in ihm steckt. Für eine Medaille reichte es diesmal nicht, doch die Leistung bestätigt seine Perspektive auf nationaler Ebene.

Für die Leipziger Sportlöwen hat diese Silbermedaille besondere Bedeutung. Nach mehreren Jahren ohne Podestplatz bei Deutschen Meisterschaften steht wieder ein Athlet aus den eigenen Reihen im nationalen Finale – die letzte Medaille (Bronze) hatte Michelle Hofmann im Jahr 2018 gewonnen. 

Der Erfolg ist das Resultat einer klaren und konsequent aufgebauten Struktur: eine herausragende Trainingsgruppe als stabiles Fundament, leistungsorientierte Gruppen für ambitionierte Talente sowie motivierte und engagierte Trainerinnen und Trainer, die diesen Weg täglich mit hoher Professionalität begleiten. Hinzu kommt die enge Zusammenarbeit mit dem Landesleistungszentrum und dem Judo-Verband Sachsen. Besonders die gezielte Spezialisierung im U13- und U15-Bereich, die wir in den vergangenen Jahren aufgebaut und systematisch weiterentwickelt haben, zahlt sich zunehmend aus. Dieser Erfolg ist keine Eintagsfliege, sondern Ausdruck eines tragfähigen Konzepts – mit dem klaren Anspruch, in den kommenden Jahren regelmäßig Sportlerinnen und Sportler hervorzubringen, die bei Deutschen Meisterschaften um Medaillen kämpfen.

Nazar (rechts) hat Kämpferherz gezeigt

Hannes Schürer ist ein sichtbares Beispiel für diesen Weg. Für die jungen Sportlerinnen und Sportler auf der Tribüne war dieser Tag mehr als ein Finale – er war ein Beleg dafür, was möglich ist.

18.–19. April in Leipzig: Trainerfortbildung mit Ralf Lippmann bei den Leipziger Sportlöwen

Wir haben es geschafft, einen der renommiertesten Ausbilder im deutschen Judo nach Leipzig zu holen: Ralf Lippmann kommt am 18. – 19. April in die Judohalle der Leipziger Sportlöwen.

Kennengelernt haben wir ihn bei den Trainer-A- und Trainer-B-Verlängerungen in Köln, an denen unsere Trainerinnen und Trainer regelmäßig teilnehmen. Besonders seine Inhalte zur Kompetenzorientierung haben uns dort nachhaltig überzeugt. Die Klarheit, die Struktur und die direkte Umsetzbarkeit für alle Altersklassen haben uns begeistert. Schnell war für uns klar: Dieses Know-how wollen wir nach Leipzig holen – zunächst für unsere eigene interne Schulung.

Aus dieser vereinsinternen Idee wurde mehr. Gemeinsam mit dem JVS Prüfungs- und Lehrreferenten René Liesebach haben wir überlegt, wie wir dieses Format über unsere Vereinsgrenzen hinaus öffnen können. Mit Unterstützung des Judo-Verband Sachsen ist daraus nun ein offiziell ausgeschriebener Lehrgang entstanden. Dadurch kann die Fortbildung zur Verlängerung der Trainer-C-, Trainer-B- und Trainer-A-Lizenz anerkannt werden.

Jetzt hat jede Trainerin und jeder Trainer in Mitteldeutschland, die oder der eine Lizenzverlängerung benötigt, die Möglichkeit, direkt hier in Leipzig an einem Lehrgang mit Ralf Lippmann teilzunehmen – wir freuen uns sehr, das erstmals in dieser Form ermöglichen zu können.

Trainerforbildung mit Ralf Lippmann

Datum 18. - 19. April

Ablaufplan

Samstag: 9:00 12:00 und 13:00 – 17:00 Uhr
Sonntag: 9:30–12:00 und 13:00 – 15:00 Uhr

Ort
Judohalle der Leipziger Sportlöwen
GutsMuthsstraße 16, 04177 Leipzig

Max. Teilnehmerzahl
35

Kosten
90 Euro

Anmeldung
ausschließlich über den JVS Anmeldefrist ist der 29. März 2026

Offizielle Ausschreibung (PDF)

Inhalte
Im Mittelpunkt steht die kompetenzorientierte Trainingsgestaltung – von Anfängergruppen bis in den Erwachsenenbereich. Ralf Lippmann wird gemeinsam mit Mareen Kräh aufzeigen, wie Theorie und Praxis eng verzahnt werden können und wie sich die Inhalte konkret in den Trainingsalltag integrieren lassen.

Zu diesem Thema gibt es ein begleitendes Paper, das bereits vorab einen theoretischen Einblick ermöglicht. Das entsprechende PDF ist hier verlinkt.

Lizenzverlängerung
Der Lehrgang wird zur Verlängerung der Trainer-C-, Trainer-B- und Trainer-A-Lizenz anerkannt.

Verpflegung
Für Samstag und Sonntag bieten wir einen Caterer-Service direkt in der Halle an. Warmes Mittagessen kann vorab bestellt werden. Die Kosten liegen bei etwa 10 Euro pro Person und sind selbst zu tragen. Getränke sind ebenfalls vor Ort erhältlich.

Rahmenprogramm am Samstag
Am Samstagabend lassen wir den Tag gemeinsam ausklingen. Sauna, Feuer, Grill und Zeit für Austausch. 

Übernachtung
Eine Übernachtung in der Halle ist kostenfrei möglich. Alternativ gibt es in der Umgebung preiswerte und gute Pensionen sowie Hostels.

Wir würden uns freuen, wenn möglichst viele Trainerinnen und Trainer den Weg nach Leipzig finden und dieses Angebot nutzen. Die Teilnahmegebühr – ohne Verpflegung und Übernachtung – erklärt sich dadurch, dass wir mit Ralf Lippmann eine absolute Koryphäe aus Köln nach Leipzig holen. Qualität hat ihren Preis. Wir sind überzeugt, dass sich dieses April-Wochenende fachlich wie persönlich lohnen wird und hoffen, dass viele Lust haben, dabei zu sein.

Die Anmeldung erfolgt ausschließlich über den Judo-Verband Sachsen (JVS) bis zum 29. März 2026.

Trainerausbildung ist für uns kein Pflichtprogramm, sondern Kern unserer Vereinsentwicklung. Einmal pro Quartal führen wir eigene interne Fortbildungen durch und holen dafür externe Fachleute in den Verein. Themen waren unter anderem der Umgang mit Kindern mit ADHS sowie pädagogische Grundlagen für das Vereinstraining, begleitet von Referierenden aus Wissenschaft (Universität Leipzig) und Praxis. Unser Anspruch ist es, Trainerinnen und Trainer fachlich wie pädagogisch stark aufzustellen. 

Little Lions Cup: 105 Nachwuchsjudoka meistern ihren ersten großen Auftritt

105 Kinder, zwei Durchgänge, unzählige stolze Gesichter: Der Little Lions Cup hat erneut gezeigt, wie wichtig ein klar strukturiertes Nachwuchskonzept ist. Das vereinseigene Judo-Bodenturnier ist fester Bestandteil der Prüfung zum weiß-gelben Gürtel – und seit vielen Jahren ein bewährter Einstieg in die Welt des Wettkampfs.

Der Ablauf ist bewusst einfach gehalten. Zunächst zeigen die Kinder ihre Fallschule und die ersten erlernten Judotechniken. Danach folgt ein Judo-Quiz, bei dem Begriffe abgefragt werden – ein Programmpunkt, der für gute Stimmung sorgt und den Kindern sichtlich Spaß macht. Den Abschluss bildet das Bodenturnier. In gewichtsnahen Vierergruppen kämpfen die Nachwuchsjudoka gegeneinander und erleben, wie ein Wettkampf organisiert ist und abläuft.

Im Mittelpunkt steht dabei nicht das Gewinnen oder die perfekte Technik. Entscheidend ist, dass die Kinder den Mut haben, auf die Matte zu gehen, sich zu messen und Einsatz zu zeigen. Sie sollen lernen, was es heißt, zu kämpfen, dranzubleiben und sich einer neuen Situation zu stellen. Genau dafür ist der Little Lions Cup gedacht: als erster, geschützter Rahmen für Wettkampferfahrung.

Aufgrund der hohen Teilnehmerzahl wurde das Turnier in zwei Zeitfenster geteilt. Pro Gruppe dauerte der Ablauf rund zwei Stunden – ein überschaubarer Rahmen für Kinder und Eltern. Die Halle war gut gefüllt, viele Familien verfolgten aufmerksam, was ihre Kinder im ersten Schulhalbjahr gelernt haben. Das Feedback war durchweg positiv.

Zum Abschluss gab es die Siegerehrung und die Überreichung des weiß-gelben Gürtels. Für die Kinder ist das ein sichtbares Zeichen ihrer Entwicklung und ein wichtiger Schritt auf ihrem Judo-Weg.

Ein besonderer Dank gilt den zahlreichen Helferinnen und Helfern sowie den Trainerinnen und Trainern, die die Kinder intensiv vorbereitet und den Tag organisiert haben.

Mit dem Little Lions Cup endet das erste Schulhalbjahr. Im zweiten Halbjahr richtet sich der Fokus auf das nächste Ziel: die Prüfung zum gelben Gürtel im Sommer.

Mitgliederversammlung beschließt Beitragserhöhung im Vorschulsport

Die diesjährige Mitgliederversammlung verlief recht kurzweilig. Da keine Wahlen anstanden und lediglich ein Antrag eingebracht wurde, konnten die Inhalte effizient behandelt werden.

Präsident Tino Rose stellte den Haushalt vor und blickte auf das Jahr 2025 zurück. Er zeigte die vielfältigen Maßnahmen und Entwicklungen im Verein auf. Die finanziellen Verluste der vergangenen Jahre konnten ausgeglichen werden. Die Mitgliederversammlung sprach dem Vorstand mit großer Mehrheit das Vertrauen aus und entlastete ihn einstimmig.

Beitragserhöhung im Vorschulsport

Einziger Antrag des Abends war die Anpassung des Beitrags im Vorschulsport. Hintergrund ist der Wunsch des Vereins, künftig grundsätzlich mit zwei Trainern pro Einheit zu arbeiten.

Diese Doppelbesetzung erhöht die Sicherheit deutlich: Bei Notfällen bleibt die Gruppe abgesichert. Gleichzeitig verbessert sie die Trainingsqualität, da inhomogene Gruppen gezielter betreut werden können. Zudem entsteht die Möglichkeit, begleitend Elterngespräche zu führen – ein wichtiger Baustein gerade im frühen Kindesalter.

Die Umstellung bringt spürbar höhere Personalkosten mit sich. Unsere Kindersporttrainer arbeiten qualifiziert und verantwortungsvoll, und diese Qualität möchten wir weiterhin fair vergüten.

Die Mitgliederversammlung nahm den Antrag einstimmig an. Damit gilt ab dem kommenden Quartal ein neuer Beitragssatz von 28 Euro im Vorschulsport.

Präsidium der Leipziger Sportlöwen

Dank aus der Mitgliedschaft

Besonders bemerkenswert war ein Wortbeitrag aus der Mitgliedschaft: Felix Nietz nutzte die Gelegenheit, um dem Vorstand ausdrücklich zu danken. Niklas, dessen zwei Söhne bei uns trainieren, hob hervor, dass es nicht nur die Arbeit auf der Judomatte ist, die den Verein auszeichnet, sondern auch die vielen zusätzlichen Angebote – Turniere, Trainingslager, Ausflüge und gemeinschaftliche Events.

Dieses Feedback bestärkt uns in unserem Weg.

Wir danken allen Anwesenden für ihr Vertrauen und den konstruktiven Austausch. Ein intensives Jahr liegt vor uns – bereits am kommenden Wochenende steht mit dem Lions Cup das nächste Großevent mit über 100 Judo-Anfängern an. Genau diese Herausforderungen machen unseren Verein aus.

Einladung zur Mitgliederversammlung

Wir laden alle Mitglieder ganz herzlich zur Mitgliedervollversammlung unseres Vereins ein.​

Termin:     Mittwoch, 28. Januar
Uhrzeit:    18:00 Uhr
Ort:           Judohalle Gutsmuthsstr. 16 

Haupttagesordnungspunkte sind die 

Tagesordnung

  1. Eröffnung und Begrüßung der Teilnehmenden
  2. Feststellung der satzungsgemäßen Einberufung
  3. Feststellung der Stimmberechtigung
  4. Genehmigung der Tagesordnung
  5. Bericht des Präsidium mit anschließender Diskussion
  6. Entlastung des Präsidiums
  7. Satzungsänderungen (vorsorglich)
  8. Behandlung von Anträgen (vorsorglich)
  9. Verschiedenes
  10. Schlusswort

Wir möchten darauf hinweisen, dass Kinder ab 13 Jahren bei uns ein volles Stimmrecht haben. Jüngere Kinder müssten in der Mitgliedervollversammlung durch einen Erziehungsberechtigten vertreten werden. Weitere Details finden Sie in unserer Satzung

Falls Sie eigene Anträge zur Tagesordnung haben, dann schicken Sie diese bitte bis spätestens 21. Januar 2026 an die Geschäftsstelle.

Wir hoffen auf zahlreiches Erscheinen!

Vorstand der Leipziger Sportlöwen

Danke für ein außergewöhnliches Jahr 2025

Zwischen Weihnachten und Silvester kehrt etwas Ruhe ein. Der Trainingsbetrieb pausiert, der Alltag tritt kurz in den Hintergrund. Es ist die Zeit, um zurückzublicken auf das vergangene Jahr, auf das, was gelungen ist, was bewegt hat – und um zugleich einen vorsichtigen Blick nach vorn zu werfen. 2025 war für unseren Verein ein intensives, ereignisreiches Jahr, geprägt von sportlichen Höhepunkten, besonderen gemeinsamen Momenten und großem Engagement vieler Beteiligter.

Ein Jahr voller Höhepunkte

Der sportliche Jahresauftakt begann im Januar mit dem Little Lions Cup, der erneut zeigte, wie sich Nachwuchsturniere auf hohem organisatorischem Niveau durchführen lassen. Ein fester Bestandteil des Jahreskalenders blieb auch 2025 der Wettkampf in Kufstein. Zum zweiten Mal waren wir in einer idyllischen Herberge untergebracht – und erneut war diese Reise etwas ganz Besonderes. Gemeinsam mit Familien, Kindern, Eltern und Trainern entstand eine Atmosphäre, die weit über den sportlichen Rahmen hinausging. Gemeinsame Wanderungen, Grillabende und viele Gespräche machten diese Tage zu einer intensiven, schönen Zeit, die allen Beteiligten lange in Erinnerung bleiben wird.

Kurz vor den Sommerferien folgte die große Judo-Gürtelprüfung mit mehr als 250 Teilnehmenden – ein sichtbares Zeichen für die kontinuierliche sportliche Entwicklung im Verein. Direkt im Anschluss, in der ersten Sommerferienwoche, fand erstmals ein deutsch-französischer Lehrgang statt. Ein französisches Team war eine Woche zu Gast in Leipzig. Der sportliche Austausch, das gemeinsame Training und das Rahmenprogramm sorgten für eine sehr positive Resonanz. Für 2026 ist der Gegenbesuch in Frankreich bereits geplant, die Trainerteams stehen und die Einladungen sind verschickt. Der internationale Austausch soll künftig weiter ausgebaut werden.

Nach der Sommerpause folgte das Sommerfest, das erneut viele Mitglieder, Familien und Freunde des Vereins zusammenbrachte. Erstmals wurde eine Tombola mit zahlreichen Preisen durchgeführt, die großen Anklang fand und das Fest zusätzlich bereicherte.

Ein besonderes Gemeinschaftserlebnis war der große U11-Paddelausflug mit fast 60 Teilnehmenden. Gemeinsam ging es über die Weiße Elster und durch den Floßgraben bis zur Lauer. Für viele war es das erste Mal in einem Kanu. Gerade die Mischung aus Kindern, Eltern und Trainern, die schiere Größe der Gruppe und die entspannte Stimmung machten diesen Ausflug zu einem echten Highlight.

In den Herbstferien ging es für die U13 ins brandenburgische Körba. Auch hier stand weniger der sportliche Leistungsaspekt im Vordergrund als vielmehr das gemeinsame Unterwegssein. Begleitet von Eltern und Trainern, entstand ein Ausflug, der bewusst Abstand vom regulären Trainings- und Wettkampfbetrieb bot.

Mit den Lions Open feierte der Verein anschließend eine Premiere. Das erste vereinseigene Judo-Bodenturnier zog mehr als 80 Starterinnen und Starter aus ganz Deutschland an. Die Resonanz war überwältigend positiv, sodass eine zweite Auflage für 2026 bereits fest eingeplant ist. Bewährt und weiterhin fester Bestandteil des Wettkampfkalenders bleibt auch der FuJu-Cup, der erneut sportlich wie organisatorisch überzeugte.

Ende November folgte mit dem Lions Cup eines der größten U11- und U13-Turniere in Mitteldeutschland. Rund 470 Teilnehmende, eine hervorragende Atmosphäre und sehr positives Feedback aus den teilnehmenden Vereinen unterstrichen den hohen Stellenwert dieser Veranstaltung. Den sportlichen Abschluss des Jahres bildete traditionsgemäß die Champions Trophy, das vereinseigene Mattenprellball-Turnier, das Jahr für Jahr zu den Höhepunkten des Vereinslebens zählt.

Komm auf die Matte

Ein zentrales Projekt des Jahres waren die neuen Judomatten, die im August geliefert wurden. Bereits zwei Wochen nach Start der Spendenkampagne „Komm auf die Matte“ war die angestrebte Summe erreicht. Darüber hinaus konnten zusätzliche rund 5.000 Euro gesammelt werden. Dieses Projekt steht beispielhaft für den großen Rückhalt durch Mitglieder, Eltern, Förderer und Unterstützer des Vereins.

Wertschätzung und Dank

Zum Jahresende war es uns wichtig, diesen Einsatz bewusst sichtbar zu machen. Zur Weihnachtsfeier hatten wir alle 33 Trainerinnen und Trainer des Vereins eingeladen, um gemeinsam auf ein intensives und erfolgreiches Jahr zurückzublicken. Im Café Cantona stand dabei vor allem eines im Mittelpunkt: Danke zu sagen. Danke an alle, die Woche für Woche auf der Matte stehen – vom Vorschulsport über den großen Kreis der Judo-Trainerinnen und -Trainer bis hin zu den Verantwortlichen im Erwachsenenbereich. Bei sehr gutem Essen und Getränken bot sich Raum für Austausch, Rückblicke und Anerkennung. Der Abschluss des Abends fand in der Distillery Leipzig statt. Mit einem jungen Trainerteam und einem ebenso engagierten, jung gebliebenen Präsidium war gemeinsames Feiern und Tanzen ein stimmiger und zeitgemäßer Abschluss dieser Weihnachtsfeier.

Unser besonderer Dank gilt allen Trainerinnen und Trainern, die mit großem Einsatz, Fachkompetenz und Verlässlichkeit einen entscheidenden Beitrag zur sportlichen und persönlichen Entwicklung der Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen leisten.

Ebenso danken wir den Eltern, die uns bei Ausflügen begleiten, bei Festen unterstützen, Kuchen backen, bei Arbeitseinsätzen helfen und damit einen wichtigen Teil zum Vereinsleben beitragen.

Ein ausdrücklicher Dank gilt dem Präsidium: Präsident Tino Rose, Christoph Paul, Falk Hofmann, Geschäftsführer Sören Starke sowie dem sportlichen Leiter Tobias Mathieu. Ehrenamtliche Verantwortung, regelmäßige Abstimmungen und auch anspruchsvolle Entscheidungen gehören zu dieser Arbeit. Die Entwicklung des Vereins im Jahr 2025 zeigt, dass dieser Weg richtig ist.

Nicht zuletzt danken wir unseren Sponsoren. Noch nie zuvor durfte sich der Verein über eine so große Zahl an Unterstützern freuen. Diese finanzielle Unterstützung ermöglicht zahlreiche Trainingslager, Turniere, Lehrgänge und eine stabile Weiterentwicklung des Vereins. Nach einer zu Jahresbeginn angespannten finanziellen Situation steht der Verein dank der großen Spendenbereitschaft heute wieder auf einer soliden Grundlage.

Ausblick

Über die Feiertage werden kleinere strukturelle Anpassungen vorbereitet, insbesondere im Trainerbereich der U15 und U18. Künftig sollen stärker spezialisierte Trainerteams entstehen, mit klaren Zuständigkeiten für Techniktraining, Athletik und Kraft. Unsere leistungsorientierten Sportlerinnen und Sportler sollen dadurch noch gezielter betreut werden. Wir sind zuversichtlich, dass wir uns auf diesem Weg weiter verbessern können.

Die erste Jahreshälfte 2026 ist terminlich bereits gut geplant. In nahezu allen Altersklassen stehen die bekannten Turniere und Formate an, die sich im vergangenen Jahr bewährt haben. Wir hoffen erneut auf eine ähnlich positive Resonanz.

Mit Vorfreude blicken wir auf das neue Jahr. Gemeinsam mit unserem Trainerteam, unseren Mitgliedern und allen Unterstützenden wollen wir diesen Weg weitergehen. 2026 verspricht, ein weiteres erfolgreiches Jahr zu werden.

Sebastian Hampel beginnt einen neuen beruflichen Weg

Sebastian Hampel beendet zum Jahreswechsel seine Tätigkeit bei den Leipziger Sportlöwen. Seit 2010 war er als angestellter Trainer Teil unseres Vereins – zu einer Zeit, in der hauptamtlichen Trainer in Sachsen noch eine Seltenheit waren. Über viele Jahre hat Sebastian den Trainingsalltag maßgeblich mitgeprägt.

Er hat unzählige Anfängerinnen und Anfänger auf ihrer ersten Judoreise begleitet, nahezu jede Altersklasse betreut und bei zahlreichen Wettkämpfen gecoacht. In dieser Zeit hat er viele Talente so weit entwickelt, dass sie den Sprung an die Sportschule oder zum Landesleistungszentrum geschafft haben. Dort erhielten sie ihren leistungssportlichen Feinschliff durch die Landestrainer – doch die Grundlagenarbeit und die frühe Förderung, die diesen Weg erst möglich gemacht haben, fanden im Training bei Sebastian statt. Zu den Erfolgen, die aus diesem Gesamtsystem hervorgegangen sind, gehören unter anderem Bronzemedaillen bei Deutschen Meisterschaften durch Vanessa Schindler (2015) und Michelle Hoffmann (2016 Kadetten, 2018 Juniorinnen) sowie der dritte Platz von Hannes Schürer beim European Cup in Györ in diesem Jahr.

Hinzu kommen die vielen Trainingslager und Reisen, die für ganze Jahrgänge unvergesslich geblieben sind: die frühen Touren nach Kopenhagen, die späteren, traditionellen Kufstein-Wochenenden zu Ostern und unzählige Winter- und Herbstlager. Für viele Kinder waren das prägende Erlebnisse, die weit über den sportlichen Rahmen hinaus wirkten. Auch bei der Planung und Umsetzung zahlreicher Vereinsveranstaltungen hat Sebastian zuverlässig und engagiert mitgewirkt.

Für dieses langjährige Engagement bedanken wir uns ausdrücklich. Sebastian hat viel Energie, Geduld und Einsatzbereitschaft in unseren Verein eingebracht.

Mit seinem Weggang beginnt für ihn ein neuer beruflicher Abschnitt. Wir wünschen Sebastian für seinen weiteren Weg alles Gute und viel Erfolg.

Guardians of the Prellaxy gewinnen die Champions Trophy

Die Champions Trophy ist ein fester Bestandteil im Jahreskalender der Leipziger Sportlöwen. Das humorvoll benannte Mattenprellballturnier wurde in diesem Jahr bereits zum elften Mal ausgetragen und hat sich längst von einer lockeren Idee zu einem sportlich wie konditionell anspruchsvollen Wettkampf entwickelt.

Seine Premiere feierte das Turnier 2012. Seitdem ist das Teilnehmerfeld kontinuierlich gewachsen, ebenso das sportliche Niveau. Besonders erfreulich ist die jahrelange, verlässliche Teilnahme von vier Teams aus Luckenwalde, die das Turnier maßgeblich prägen.

In diesem Jahr gingen sieben Mannschaften an den Start. Gespielt wurde im Modus jeder gegen jeden, was für jedes Team sechs Spiele bedeutete. Jedes Spiel ging über zwei Gewinnsätze bis 15 Punkte, ein möglicher dritter Satz bis 10. In der Summe bedeutete das für die Teilnehmenden mindestens zwölf Sätze auf hohem Intensitätsniveau. Nicht alle Teams konnten dieser Belastung bis zum Ende standhalten.  

Sportlich setzte das Team „Guardians of the Prellaxy“ aus Potsdam mit Benny und Ramon ein klares Ausrufezeichen. Sie entschieden alle ihre Spiele für sich und blieben über das gesamte Turnier hinweg ungeschlagen – mit nur einer einzigen Satzniederlage (gegen das Team „Gefahr in Verzug“). Im Finale setzten sie sich gegen die Vorjahresfinalisten aus Luckenwalde, das Team „Alpaka“ mit Steven und Sebastian, durch. Rang drei ging an „Tori und Uke“ mit Christoph Paul und Tino Rose, die als Präsidiumsteam der Leipziger Sportlöwen antraten.

Abseits der Matte ist es genau diese Mischung aus sportlicher Belastung, intensivem Wettkampf und dem anschließenden geselligen Zusammensein, die den Charakter der Champions Trophy ausmacht. Selbstgemachtes Chili, reichlich Essen und Getränke sowie ein gemeinsamer Saunagang gehören ebenso selbstverständlich dazu wie die Spiele auf der Matte.

Der Termin für das kommende Jahr steht bereits fest: Am Samstag vor Weihnachten findet erneut die Champions Trophy statt und kann fest im Kalender eingeplant werden.

Wir würden uns freuen, wenn im nächsten Jahr auch weitere Teams teilnehmen – gern auch Mannschaften aus Spremberg, dem Vogtland oder aus Dresden. Die Einladung steht.

Die Champions Trophy bleibt ein geschätzter Jahresabschluss. Ein Turnier, das Festivalcharakter hat, bei dem man alte Prellballfreunde trifft – und auf das sich alle Beteiligten schon jetzt wieder freuen.

Sportjugend-Ehrung für Aaron Schneider


Wertschätzung für unsere Trainerinnen, Trainer und Ehrenamtlichen kommt im Vereinsalltag oft zu kurz – und wird zudem sehr unterschiedlich wahrgenommen. In den vergangenen Monaten haben wir deshalb intensiv darüber gesprochen, wie wir Anerkennung künftig stärker in den Mittelpunkt rücken können. Unser Ziel ist es, diejenigen sichtbarer zu machen, die Woche für Woche Zeit, Energie und Verantwortung übernehmen und damit maßgeblich zum Vereinsleben beitragen.

Jedes Jahr vergibt die Sportjugend des Stadtsportbundes Leipzig die Sportjugend-Ehrung für junge Ehrenamtliche. Für uns war schnell klar, dass wir in diesem Jahr Aaron Schneider für diese Auszeichnung vorschlagen wollen. Er engagiert sich seit fast zehn Jahren im Verein, trainiert drei Judogruppen, wirkt als Redakteur unserer Webseite, bringt sich in der AG Nachhaltigkeit ein und übernimmt zahlreiche organisatorische Aufgaben. Besonders hervorzuheben ist sein außergewöhnlicher Einsatz für einen deutsch-französischen Jugendaustausch, den er über ein Jahr hinweg geplant und federführend umgesetzt hat. Aarons Verlässlichkeit, Eigeninitiative und konstante Hilfsbereitschaft prägen das Vereinsleben in besonders starkem Maße. Die Nominierung war für uns eindeutig sinnvoll und gerechtfertigt.

Sportjugendehrung 2025 am 06.12.2025 im Haus Leipzig (Sachsen).

Die Sportjugend Leipzig ist unserer Empfehlung gefolgt und hat Aaron ausgezeichnet. Um ihn wirklich zu überraschen, haben wir bis zum Schluss nichts verraten. Er besuchte die Veranstaltung gemeinsam mit seinem Freund Tobias – in der festen Annahme, Tobias sei derjenige, der geehrt wird.

Zitat Aaron: „Ich war unfassbar überrascht. Bis zur Verlesung meines Namens dachte ich, ich bin nur Begleitperson. Natürlich habe ich mich sehr gefreut – das ist eine große Ehre und eine enorme Wertschätzung.“

Zum Abschluss: Viele Menschen in unserem Verein hätten eine Ehrung verdient. In diesem Jahr ist die Anerkennung Aaron zuteilgeworden. Doch wir wissen, wie viel Einsatz in allen unseren Trainingsgruppen steckt. Unsere ehrenamtlichen Trainerinnen und Trainer leisten hervorragende Arbeit, und dafür möchten wir uns ausdrücklich bedanken.

Wir blicken hoffnungsvoll auf das Jahr 2026 und freuen uns darauf, am Samstag gemeinsam mit über 30 Trainerinnen und Trainern unsere große Weihnachtsfeier zu feiern. Erst geht es zum gemeinsamen Essen, danach für alle, die Lust haben, weiter in die Distillery. Vielleicht können wir nicht jede Person einzeln ehren – aber wir können zusammenkommen, das Jahr ausklingen lassen und zeigen, wie wichtig uns dieses Ehrenamt ist.

Neue Judomatten – Dank an über 100 Spenderinnen und Spender

Dieses Jahr ist etwas Großartiges gelungen: Unsere Halle hat eine neue Judo-Matte erhalten. Ein Projekt dieser Größenordnung war für unseren Verein alles andere als selbstverständlich. Die Anschaffungskosten lagen bei über 17.000 Euro – eine Summe, bei der wir zunächst nicht sicher waren, ob wir sie überhaupt stemmen können. Deshalb haben wir im August eine Spendenaktion gestartet.

Die Resonanz war außergewöhnlich. Das anvisierte Ziel erreichten wir bereits nach zwei Wochen. Am Ende kamen über 12.000 Euro zusammen – getragen von mehr als 100 Spenderinnen und Spendern. Diese Unterstützung hat uns als Präsidium ehrlich überwältigt. Ohne euch wäre dieses Projekt nicht möglich gewesen.

Parallel dazu gab es einen zweiten Kraftakt: die Neuverlegung der gesamten Matte. Wochenlange Arbeit, viel Präzision und körperlicher Einsatz waren notwendig, um die Fläche dauerhaft sauber zu rahmen, auszurichten, zuzuschneiden und zu verkleben. Ein besonderer Dank geht an Philipp Inhof, der gemeinsam mit Sören Starke unzählige Stunden investiert hat, bis wirklich jede Mattenlinie perfekt war.

Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Die neue Matte bietet optimale Trainingsbedingungen, ist sicher, eben, langlebig und ein deutlicher Qualitätssprung gegenüber den alten Matten. Wir sind stolz darauf – und genau deshalb sagen wir allen, die dieses Projekt möglich gemacht haben: Danke.

Ein besonderer Dank geht an den Förderverein Freunde und Förderer des sächsischen Judosports, der uns mit 1.500 Euro unterstützt hat. Der Förderverein engagiert sich seit Jahren für Projekte im sächsischen Judo. Wer diese Arbeit stärken möchte, findet weitere Infos auf der Webseite.

Über die Feiertage wird die Spendentafel produziert und in der Halle montiert. Ab Januar hängt sie sichtbar für alle – als Zeichen dafür, was eine engagierte Gemeinschaft leisten kann.

Alle, die im Rahmen der Aktion eine Spendenquittung angefordert haben, erhalten diese in den nächsten Tagen per E-Mail.

Gebrauchte Judomatten

In den letzten Wochen haben uns viele Anfragen zu den alten Matten erreicht. Ja – wir geben einen Teil davon ab. Einige Elemente weisen kleinere Risse und Gebrauchsspuren auf, da wir die besten Stücke weiterhin für unsere Liga-Wettkämpfe benötigen. Deshalb bieten wir die restlichen Matten zu einem sehr kleinen Preis an:

  • 1×1 m Matten für 10 Euro (nur sehr wenige), deutliche Gebrauchsspuren, rot und grün
  • 2×1 m Matten für 15 Euro, deutliche Gebrauchsspuren, rot und grün
  • 1×1 m Puzzelmatten (20 mm) für 15 Euro, wie neu, rot/grün (Bild, Bild)

Das eingenommene Geld fließt vollständig in die Unterstützung unserer beiden Verbandsligamannschaften der Frauen und Männer. Wer Matten erwerben möchte, sendet uns bitte eine kurze E-Mail mit der gewünschten Anzahl und Größe.

Danke an alle Spenderinnen und Spender. Danke an alle Unterstützenden. Diese Matte gehört uns allen – und wir werden viele Jahre mit Freude darauf trainieren.

Hannes Schürer beendet Erfolgsjahr mit Goldmedaille in Finnland

Bei den Baltic Sea Championships in Orimattila sicherte sich der 15-jährige Sportschüler Hannes Schürer zum Jahresende eine Medaille und bestätigte seine starke Form der letzten Monate. Das international besetzte Turnier war hochwertig organisiert und bot anspruchsvolle Gegnerfelder – ein passender Abschluss für ein sportlich bemerkenswertes Jahr.

So beschreibt der Sportschüler Hannes Schürer seine Eindrücke:
„Die Gegner waren für mich mittelschwer. Ich konnte viel machen, habe jeden Kampf gewonnen und keine Wertungen abgegeben. Ich habe sowohl im Stand als auch im Boden gepunktet. Vom Ablauf her war alles sehr gut organisiert – Hotel, Shuttle-Busse, Transport zur Halle, Abholung vom Flughafen. Eigentlich lief alles wie im letzten Jahr.“

Die Ergebnisse in Finnland fügen sich ein in eine Saison mit deutlichen Fortschritten und starken Erfolgen. Hannes gewann Bronze bei den Bundessichtungsturnieren in Herne und Abensberg und setzte mit dem dritten Platz beim Europacup in Györ ein Ausrufezeichen. Dieser Podestplatz hat gezeigt, dass er international ganz vorn um die Medaillen mitkämpfen kann.

Bei den Deutschen Meisterschaften U18 in Leipzig konnte er zum wiederholten Mal verletzungsbedingt nicht teilnehmen. Nun richtet sich der Blick auf das kommende Jahr: Am 28. Februar und 1. März 2026 wird die Deutsche Meisterschaft erneut in Leipzig ausgetragen – und es ist davon auszugehen, dass Hannes alles daransetzen wird, dort endlich zu zeigen, was in ihm steckt.

Mit dem starken Auftritt in Finnland, seinen Podestplätzen im Jahresverlauf und seiner sportlichen Entwicklung hat Hannes dafür eine solide Grundlage gelegt.

Zwei Wege seit 1995 – und ein gemeinsamer Moment der Anerkennung

Autor: Sören Starke

Seit vielen Jahren arbeite ich bei den Leipziger Sportlöwen in verantwortlicher Position. Mein eigener Weg im Judo begann im Leistungssport, führte mich später über die Verbandsarbeit in der Europäischen Judo-Union in die Vereinsarbeit und heute in die Geschäftsführung unseres Vereins. Und zwei Personen waren in all diesen Jahren immer wieder Teil meines Weges.

Ich kenne Annett Böhm und Tino Rose seit 1995. Zwei Wege, die völlig unterschiedlich begonnen haben und sich doch nach vielen Jahren wieder kreuzten. Annett habe ich im Sportinternat zum ersten Mal getroffen. Wir sind damals fast gleichzeitig eingezogen – sie aus Glauchau, ich aus Dresden –, beide am Anfang unserer leistungssportlichen Laufbahn. Mit Tino verband mich parallel der Schulwechsel nach Leipzig. Er war dort bereits fest im Verein verankert, tief verwurzelt in der Breitensportarbeit der Sportlöwen. Wir haben beide Judo gemacht, aber auf sehr verschiedenen Pfaden: ich im Leistungssport, Tino im Herzen des Vereins.

Annett ging konsequent den Weg des Leistungssports. Junioren-Europameisterin, Europameisterschafts-Bronze, Olympiabronze 2004, Platz fünf 2008. Eine Karriere, die in ihrer Konstanz und Qualität zu den stärksten im deutschen Frauenjudo gehört. Danach blieb sie dem Sport treu: journalistische Arbeit, Produktion, Moderation, Livestream-Kommentierung für den Weltverband und für die Europäische Judo-Union, mediale Begleitung der deutschen Judo-Nationalmannschaft. In Paris kommentierte sie für die ARD die Olympischen Spiele – der Höhepunkt dieser zweiten Karriere. Nach fast 20 Jahren ohne offizielle Auszeichnung ist der sechste Dan, den der Deutsche Judobund ihr nun verleiht, überfällig und verdient.

Meine Verbindung zu Tino verlief parallel über drei Jahrzehnte. Wir sind seit 1995 befreundet, durch gute und schlechte Zeiten. Während ich im Leistungssport unterwegs war, arbeitete er ununterbrochen für die Sportlöwen. Seit dem Studium habe ich das immer eng begleitet – erst in kleinen Projekten, später als Leiter der Geschäftsstelle und heute gemeinsam mit ihm im Präsidium. Tino übernahm 1999 extrem jung das Präsidentenamt. Er führte den Verein durch die größten Herausforderungen seiner Geschichte, besonders nach dem Hallenbrand 2008. Dass heute 700 Mitglieder bei uns trainieren – davon rund 450 in der Abteilung Judo – ist das Ergebnis dieses Aufbaus. Und es ist mehr als Judo: Wir bieten inzwischen neun Sportarten an und setzen bewusst unseren Anspruch um, ein Verein mit vielen Möglichkeiten zu sein. Leistungssport oder Freizeitsport, Einstieg oder Spitzenbereich – für jedes Leistungsniveau gibt es bei uns qualifizierte Trainerinnen und Trainer. Unsere Kader und unsere Sportschüler zeigen die Stärke im Leistungssport. Unsere große Breite, die vielen Kindergruppen, Aktionen, Reisen und Projekte zeigen die Stärke im Breitensport. Und als Stützpunktverein für Integration durch Sport tragen wir Verantwortung weit über die Matte hinaus.

Tinos Arbeit spiegelt das: In der Südvorstadt leitet er zwei U11-Gruppen mit fast 60 Kindern sowie zwei Anfängerkurse. Rund 140 Judokas gehören zu dieser Außenstelle – eine Struktur, die größer ist als viele eigenständige Vereine in Sachsen. Die Bindung zu seinen Gruppen, zu Kindern und Eltern, ist außergewöhnlich. Der dritte Dan des Judoverbands Sachsen würdigt erstmals diese jahrelange, kontinuierliche Leistung.

Dass wir beide an diesem Tag überrascht wurden, macht den Moment besonders. Wir erfuhren erst am Morgen von der geplanten Ehrung. Und der Rahmen hätte passender kaum sein können: der Leipziger Lions Cup. Nicht nur viele Vereine aus Sachsen waren in der Halle – entscheidend war, dass die eigenen Trainingsgruppen vor Ort waren. Die Kinder von Annett, die seit zwei Jahren voller Leidenschaft mit ihr trainieren, waren da. Die Kinder von Tino, für die er Trainer, Bezugsperson und verlässlicher Mittelpunkt ist, waren da. Eltern, Geschwister, Wegbegleiter – sie alle bildeten den Rahmen dieser Auszeichnung. Genau an dem Ort, an dem Vereinsarbeit sichtbar wird, fanden diese Ehrungen statt.

Heute sind unsere Wege längst zusammengekommen. Tino ist mein bester Freund. Annett ist meine Partnerin und wir stehen gemeinsam auf der Matte, als Eltern und als Trainer. Unsere Familien und unsere Arbeit im Verein bilden einen gemeinsamen Kreis. Dass ich beide ehren durfte, ist für mich mehr als ein offizieller Moment. Es war ein Augenblick, der gemeinsame Jahre zusammengezogen hat – ein Moment, der zeigt, wofür dieser Verein steht.

Ein Moment, der bleibt.

ditpro wird offizieller Partner der Leipziger Sportlöwen

ditpro, das regionale IT-Systemhaus mit Stammstandort Dresden und einer starken Niederlassung im Leipziger Westen, ist neuer Sponsor der Leipziger Sportlöwen. Die Entscheidung für eine Zusammenarbeit entstand aus einem klaren Impuls: ditpro hat unseren Verein gezielt ausgewählt, weil der professionelle Auftritt der Sportlöwen überzeugt hat. Für uns ist das ein wichtiges Signal – ein unabhängiges Unternehmen, ohne persönliche Verbindung zum Verein, erkennt unsere Arbeit und möchte sie unterstützen.

Geschäftsführer Sören Starke:

„Wir freuen uns enorm über die Partnerschaft mit ditpro. Dass ein Unternehmen aus der Region uns bewusst auswählt, weil wir professionell auftreten und zuverlässig arbeiten, ist eine große Anerkennung. ditpro steht für moderne IT-Qualität – wir stehen für modernen Vereinssport. Das passt hervorragend zusammen.“

Als erste gemeinsame Aktion hat ditpro 400 Adventskalender produzieren lassen, die beim Lions Cup sowie an unsere Kinder verteilt wurden. Die Resonanz der teilnehmenden Vereine war ausgesprochen positiv. Viele Trainerinnen und Trainer haben uns direkt vor Ort angesprochen – eine kleine Geste, die den gesamten Wettkampf sichtbar aufgewertet hat. Diese Unterstützung hat gezeigt, wie gut ditpro und die Sportlöwen zusammenpassen.

Wer ist DitPro? – Kurz erklärt

ditpro ist ein inhabergeführtes IT-Systemhaus, das kleine und mittelständische Unternehmen zuverlässig betreut. Die Niederlassung in der Aurelienstraße liegt direkt bei uns im Viertel – überregionaler Service, aber ein Ansprechpartner vor Ort.

Warum diese Partnerschaft zu uns passt

Beide Seiten arbeiten strukturiert, qualitätsorientiert und mit einem langfristigen Blick. ditpro baut nachhaltige, sichere IT-Lösungen. Wir bauen nachhaltige, starke sportliche Strukturen für Kinder, Jugendliche und Erwachsene. So entsteht eine Zusammenarbeit, die fachlich und kulturell sehr gut zusammenpasst.

Mit über 700 Mitgliedern, davon rund 450 aktive Judoka, sind wir der größte Judo-Verein in Mitteldeutschland. ditpro unterstützt damit nicht nur ein lokales Projekt, sondern ein wachsendes, regional bedeutendes Sportnetzwerk.

Geschäftsführer von ditpro Sven Biele: „„Die Leipziger Sportlöwen leisten beeindruckende Arbeit für den Nachwuchs und für die Region. Als IT-Dienstleister wissen wir, wie wichtig es ist, junge Talente zu fördern und Zukunft aktiv mitzugestalten. Darum unterstützen wir den Verein: Er steht für Entwicklung, Fairness und Fortschritt. Werte, die auch unsere tägliche Arbeit prägen. So investieren wir gemeinsam in eine starke und digitale Zukunft für Leipzig.“

Wir sagen Danke an DitPro und freuen uns auf alles, was kommt. Eine Partnerschaft, die nicht nur finanziell wirkt, sondern auch menschlich und gesellschaftlich Wert schafft.

Infoblock

Kurz: ditpro sorgt dafür, dass Unternehmen sicher, performant und stabil arbeiten können – vor Ort und langfristig.

Wenn viele Hände zusammenarbeiten: ein gelungener Lions Cup 2025

Die vierte Auflage des Lions Cup brachte einen neuen Teilnahmerekord. Rund 450 Starterinnen und Starter – viele davon mit Doppelstarts – sorgten für volle Matten und einen langen Wettkampftag. Trotz der vielen Teilnehmenden lief der Lions Cup reibungslos. Unsere Blockstruktur bewährte sich erneut. Das wurde uns auch durch das positive Feedback vieler Trainerinnen und Trainer bestätigt.

Dass dieses Turnier so gut läuft, liegt vor allem an den Menschen, die es tragen. Unser Helferteam war groß, präsent und zuverlässig. Viele Aufgaben wurden parallel gestemmt – Tischbesetzungen, Kampffolgen, Aufbau, Abbau, technische Betreuung, Verpflegung. Sichtbar wurde ein Verein, der Verantwortung teilt und gemeinsam arbeitet. Genau so wollen wir Wettkämpfe ausrichten. Vielen Dank an alle, die diesen Lions Cup möglich gemacht haben.

Top Team

U9

JC Halle

Top Team

U11

PSV Leipzig

Top Team

U13

PSV Freital

Begeistert zeigte sich auch Geschäftsführer Sören Starke:

„Gestern hat man richtig gesehen, was unseren Verein stark macht: viele helfende Hände, gutes Teamwork und Leute, die einfach machen. So viele Helferinnen und Helfer aus allen Altersgruppen – das war beeindruckend. Es hat Spaß gemacht zu sehen, wie gut alles lief, wie ruhig und organisiert der Tag ablief und wie selbstverständlich alle anpackten.“

Großer Dank gilt auch unserem Kampfrichterteam. Ein überwiegend junges Team hat den Lions Cup souverän geleitet und dabei wertvolle Turniererfahrung gesammelt. Unsere Hauptkampfrichterin Hermine Just hat aufmerksam geführt, unterstützt und sicher durch den Tag navigiert. Ein intensiver Einsatz – mit starkem Ergebnis. Wir hoffen sehr, dass wir viele von ihnen im kommenden Jahr wieder begrüßen dürfen.

Teilnehmende
0
Vereine
0
Bundesländer
0

Ebenso bedanken wir uns bei unserem Sponsor ditpro. Die Weihnachtskalender, die an die Kinder verteilt wurden, sorgten für echte Begeisterung und viele strahlende Gesichter. Eine schöne Geste und ein Beitrag, der sichtbar Freude gebracht hat.

Für 2026 planen wir kleinere Anpassungen und weitere Verbesserungen mit dem Ziel, das Turnierende früher zu realisieren. Dazu werden wir das Teilnehmerfeld begrenzen und Abläufe weiter optimieren. Unser eigener Anspruch und das positive Feedback der Vereine motivieren uns, den Lions Cup weiterzuentwickeln.

Wir wünschen allen Judovereinen ein schönes Jahresende und freuen uns auf 2026.

Noch viel mehr fantastische Bilder gibt es bei Björn Friedel: Foto-Galerie

Rekordbeteiligung beim Lions Cup: 520 Judoka aus neun Bundesländern

Der Lions Cup 2025 erreicht eine neue Bestmarke. Insgesamt 520 Meldungen sind eingegangen – so viele wie nie zuvor. 145 Kinder der Leipziger Sportlöwen gehen an den Start, dazu kommen rund 370 Teilnehmende aus 49 Gastvereinen. Besonders freuen wir uns über die erneute Teilnahme einer Mannschaft aus Tschechien, die dem Turnier eine internationale Note verleiht.

Ablaufplan

Die Halle öffnet um 7:45 Uhr.

U11

Meldeschluss: bis 8:15 Uhr.     
Auslosung: 8:30 Uhr.     
Eröffnung: 8:50 Uhr
Wettkampfbeginn: 9:00 Uhr
Wettkampfende: gegen 11:45 Uhr

U9

Meldeschluss: bis 10:45 Uhr
Wettkampfbeginn: 11:45 Uhr
Wettkampfende: 13:00 Uhr

U13

Meldeschluss: 12:00 Uhr
Wettkampfbeginn: 13:00 Uhr 
Wettkampfende: 15:45 Uhr

Die Vorbereitungen laufen bereits auf Hochtouren. Unsere fünf Wettkampfflächen sind vorbereitet, die Abläufe stehen, und das Organisationsteam arbeitet die letzten Listen und Kontrollschritte durch.

Der Lions Cup bildet auch in diesem Jahr den sportlichen Abschluss. Die starke Resonanz zeigt, welchen Stellenwert das Turnier inzwischen erreicht hat. Wir freuen uns darauf, am Wochenende zahlreiche Judoka und Gäste in unserer schönen Messestadt begrüßen zu können.

Heimkampf im Mai: Verbandsliga-Termine sind veröffentlicht

Mit der Veröffentlichung der Ligatermine für 2026 steht fest: Die kommende Saison verspricht Spannung – und die Leipziger Sportlöwen sind erneut mit zwei Teams vertreten. Sowohl die Frauenmannschaft als auch das Männerteam starten in der Verbandsliga und freuen sich auf eine intensive und erfolgreiche Wettkampfrunde.

Verbandsliga Frauen

Die Frauen eröffnen ihre Saison am 21. März beim PSV Leipzig und kämpfen am 6. Juni beim CPSV weiter. Beide Kampftage bringen starke Begegnungen und bieten eine gute Gelegenheit, den jungen Kader weiter zu entwickeln und wertvolle Punkte zu sammeln.

VERBANDSLIGA FRAUEN 2026 

Kampftage


21. März – beim PSV Leipzig

6. Juni – beim Chemnitzer PSV

Verbandsliga Männer

Die Männer treten an vier Kampftagen an. Besonders im Fokus steht der Heimkampf am 23. Mai, der in der Schule in der Helmholtzstraße ausgetragen wird – nur wenige Meter von unserer Halle entfernt. Ein kurzer Weg für alle Fans, Kinder, Eltern und Vereinsmitglieder, die unsere Mannschaft lautstark unterstützen möchten.

Die übrigen Begegnungen finden am 7. März, 28. März und 13. Juni statt. Der Kader ist motiviert und bereit für eine Saison mit anspruchsvollen Duellen und vielen Chancen.

VERBANDSLIGA MÄNNER 2026

Kampftage


7. März – PSV Kamenz / Judo Holzhausen
28. März – JV Ippon Rodewisch / PSV Leipzig
23. Mai – Leipziger Sportlöwen (HEIMKAMPF)
Austragungsort: Schule Helmholtzstraße, Leipzig
13. Juni – VfL Riesa (Finalrunde)

Wintermarkt pausiert – Neustart im kommenden Jahr geplant

In diesem Jahr kann der Wintermarkt leider nicht stattfinden. Die Rückmeldungen aus der Elternschaft waren zu gering, um ein Fest dieser Größe verlässlich zu planen. Das ist schade, denn es lagen bereits viele schöne und kreative Ideen vor, die ein stimmungsvolles Event versprochen hätten.

Ein aufrichtiger Dank geht an die engagierte kleine Crew, die sich frühzeitig eingebracht hat. Ihre Ideen, Ihre Zeit und Ihre Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen, waren außergewöhnlich wertvoll. Ohne Sie hätte es keinen Planungsstart gegeben.

Auch wenn es diesmal personell nicht gereicht hat, soll der Blick nach vorn gehen. Präsidium und Geschäftsführung möchten das Konzept nicht aufgeben. Mit einer frühzeitigen Ansprache auf den Elternabenden im kommenden Jahr besteht eine klare Chance auf mehr Unterstützung – und damit auf einen neuen Versuch.

Vielen Dank an alle, die in diesem Jahr mitgedacht und mitgeholfen haben. Das bleibt nicht unbeachtet und ist für den nächsten Anlauf eine solide Grundlage.

Geschenkidee zum Weihnachtsfest

Einzigartig und Persönlich: Unsere Badeschuhe mit Namensdruck

Entdecken Sie die Freude an personalisierten Badeschuhen, die nicht nur praktisch, sondern auch stilvoll und einzigartig sind. Mit Ihrem Namen oder dem Ihrer Lieben aufgedruckt, werden diese Badeschuhe zum perfekten Begleiter für den Strand, das Schwimmbad oder den Wellnessbereich.

Warum personalisierte Badeschuhe?

  • Verlieren Sie nie wieder Ihre Schuhe: Mit Ihrem Namen auf den Schuhen gehört Verwechslung der Vergangenheit an. Egal ob im Schwimmbad oder am Strand, Ihre Badeschuhe sind immer leicht zu finden.
  • Ein persönliches Geschenk: Überraschen Sie Freunde und Familie mit einem durchdachten und individuellen Präsent, das sowohl nützlich als auch persönlich ist.
  • Komfort und Qualität: Unsere Badeschuhe sind nicht nur individuell gestaltbar, sondern auch aus hochwertigen Materialien gefertigt, die Komfort und Langlebigkeit garantieren.
  • Für Groß und Klein

Unsere personalisierten Badeschuhe sind in verschiedenen Größen erhältlich, sodass sowohl Kinder (ab Schuhgröße 35) als auch Erwachsene ihre Freude daran haben.

Stöbern Sie in unserem Sortiment und finden Sie noch weitere tolle Geschenkideen zum Fest.

BESTELLFRIST

30. November

Damit alles pünktlich zum Weihnachtsfest da ist, muss die Bestellung bis zum 30. November bei uns sein. 

Badeschuhe mit personalisierten Druck

Immer gut gekleidet auf dem Weg zur Judomatte.

29,90 €

„Ich hol mir die Medaille“ – Hannes Schürer überzeugt mit Bronze beim European Cup in Győr

Beim European Cup der Altersklasse U18 im ungarischen Győr standen am 7. und 8. November 494 Judoka aus 24 Nationen auf der Matte. Mitten im internationalen Feld: das Team Sachsen – darunter auch die Leipziger Sportlöwen Hannes Schürer und Anna Reitmann. Für Hannes wurde es ein Turnier, das er so schnell nicht vergessen wird.

Der erst 15-Jährige sicherte sich in der Gewichtsklasse bis 73 kg eine verdiente Bronzemedaille – eine Leistung, die nicht nur innerhalb des Teams für Jubel sorgte.

„Hannes hat das beste Judo gezeigt, das ich bisher von ihm gesehen habe“, resümierte Trainer Frederik Jäde. „Er war extrem fokussiert, hat clever gekämpft und taktisch die richtigen Entscheidungen getroffen.“

Mit drei Siegen im Stand und zwei im Boden demonstrierte Hannes seine Vielseitigkeit. Schon im Viertelfinale bewies er Nervenstärke, als er einen Rückstand mit einem Armhebel drehte. Im Halbfinale schien der Finaleinzug zum Greifen nah – Hannes führte bereits mit Waza-ari und Yuko, ehe ein kleiner Fehler dem Georgier die entscheidende Chance bot.

„Das war natürlich bitter, aber im Kampfsport wird jeder Fehler sofort bestraft“, so der Coach.

Beeindruckend war vor allem die mentale Stärke des jungen Sportlöwen. Nur kurze Zeit nach der Niederlage kämpfte er sich im kleinen Finale mit voller Entschlossenheit zurück auf die Matte.

„Ich habe gemerkt, dass ich gut drauf bin. Ich wollte mir diese Medaille unbedingt holen“, sagte Hannes.

Dass er bereits Wochen vor dem Turnier im Training gegenüber seinem Trainer selbstbewusst ankündigte, in Győr eine Medaille zu holen, spricht für seine Entschlossenheit. „Das war nicht nur dahingesagt – er hat es gespürt und im Training gezeigt, dass er in Form ist“, so Jäde.

Auch Teamkollege Ali Ghafali überzeugte mit Bronze – bei seinem allerersten European Cup überhaupt. Die starke Leistung der sächsischen Athletinnen und Athleten sorgte für lautstarke Unterstützung an der Matte.

„Unsere Mädels haben Stimmung gemacht wie eine volle Fankurve“, lobte Jäde. „Das hat das ganze Team getragen – auch mich als Trainer.“

Für die Leipziger Sportlöwen ist diese Medaille mehr als nur ein Achtungserfolg.

„Es zeigt, dass unsere Athleten auf internationaler Ebene ganz oben mitmischen können“, betont Jäde. Auch am Stützpunkt sei die Wirkung sofort spürbar gewesen. „Es ist ein starkes Signal: Wir können Europa.“

Jäde sieht in Hannes großes Potenzial: „Wenn wir an ein paar kleinen Stellschrauben arbeiten – vor allem physisch hat er noch Reserven –, kann er im kommenden Jahr in der U18 ganz vorne angreifen.“ Ziel sei es, bei den nächsten European Cups konstant Leistung zu bringen, um sich für einen internationalen Höhepunkt zu qualifizieren.

„Er ist absolut ein Kandidat für die Spitze – nicht irgendwann, sondern im nächsten Jahr.“

Mit Blick auf die nächste Saison ist für Hannes klar:

„Ich will genau da weitermachen, wo ich jetzt stehe – und beim nächsten Mal eine noch bessere Farbe um den Hals haben.“

Anna Reitmann erwischte einen gelungenen Start ins Turnier und setzte sich im ersten Kampf souverän durch. Nach dem Auftaktsieg kam jedoch das frühe Aus im Hauptfeld – ihre zweite Gegnerin nutzte eine kleine Unachtsamkeit konsequent aus. In der Trostrunde blieb Anna trotz engagierter Leistung ebenfalls ohne Erfolg: Eine Würgetechnik beendete auch diesen Kampf vorzeitig. „Den Kampf hätte ich auch gewinnen können – aber so ist Judo“, sagte sie selbstkritisch. Auch wenn es diesmal nicht für eine Platzierung reichte, bleibt sie fester Bestandteil des Perspektivkaders.

Zwei Medaillen beim internationalen Koroška Open – Anna Reitmann überzeugt doppelt

Am 18. und 19. Oktober 2025 fand in Slovenj Gradec das renommierte Koroška Open statt – das größte Judoturnier Sloweniens. In den Altersklassen U16, U18 und U21 traten 626 Athletinnen und Athleten aus 92 Vereinen und 18 Nationen an. Das international stark besetzte Turnier bot Judosport auf höchstem Niveau.

Anna Reitmann ging für das Team Sachsen an den Start und zeigte einen engagierten Doppelstart in der U16 und U18. Mehrere Kämpfe konnte sie insbesondere durch starke Aktionen im Boden gewinnen. Begleitet wurde sie von den Landestrainern des JVS, Daniel Reimer und Mohammad Mansouri.

„Ich war sehr zufrieden mit meiner Leistung, und das Turnier hat mir jetzt wieder Selbstvertrauen gegeben“, so Anna. „Ich freue mich schon auf die kommenden Wettkämpfe, besonders auf den European Cup in Györ, Ungarn.“

Im Anschluss an das Turnier nahm sie noch an einem zweitägigen internationalen Trainingslager teil, das weitere Impulse für die kommenden Herausforderungen setzte.