Wir hoffen, sie haben die letzte Arbeits- oder Schulwoche gut überstanden. Jetzt heißt es erst mal entschleunigen und entspannen. Wir wünschen allen ein schönes Osterfest und erholsame Tage!
Wie immer wird in der Ferienwoche kein Judo-Training stattfinden. Das Training für Erwachsene und Vorschulkinder läuft (sofern von den Trainern keine anderen Informationen gekommen sind) normal weiter.
Am letzten Märzwochenende fand beim Leipziger Polizeisportverein die Bezirksmeisterschaft der Altersklasse U13 statt. Über einhundert Leipziger Judoka wollten sich gegen ihre Mitstreiter durchsetzen und nicht nur einen Podestplatz, sondern auch ein Ticket für die anstehende Landesmeisterschaft ergattern!
Unter den Startenden befanden sich 18 Sportlöw*innen, die ihren Trainern Tobias Mathieu und Sebastian Hampel beweisen wollten, dass sie zu den besten gehören. Und das gelang auch phänomenal, vierzehn von ihnen konnten sich einen Medaillenplatz erkämpfen (4x Gold, 3x Silber, 7x Bronze), dazu kommen noch drei Sportler*innen, die mit einem fünften Platz knapp an der Qualifikation scheiterten.
Name
1. Platz
Alba Koch, Emil Tischler, Hannes Voßler, Noah Mutke
2. Platz
Onno Drost, Kira Noeller, Nils Geuthe
3. Platz
Oskar Köhler, Louis Rothmann, Wanja Daniel, Hamza Khalifa, Sophia Stammel, Sophie Jacob, Clara Barthauer
Trainer Tobias zeigt sich motiviert:
„Alle Starter*innen haben die Trainingsinhalte positiv umsetzen können, von der Bewegung auf der Matte und des Partners bis zur technischen Komponente. Ein Ausrufezeichen konnte Emil setzen, der im Finale mit meiner persönlichen Lieblingstechnik Ushiro-yoko-shio-gatame („Gurke“) punkten konnte. Wir werden in den nächsten zwei Wochen noch ein wenig an der „Härte“ arbeiten. Wenn die Qualifizierten es schaffen, sich auch dann mit vollem Einsatz durchzubeißen und weiterzukämpfen, wenn es anstrengend wird, dann blicke ich mit Zuversicht auf die LEM am 09. April.“
Am vergangenem Wochenende fand in Berlin das erste Bundessichtungsturnier der Altersklasse U15 statt. Insgesamt fünf Sportlöwen versuchten sich in die Notizhefte der Bundestrainer zu kämpfen.
Der erste Wettkampftag war den männlichen Startern vorbestimmt. Und hier schafften die drei Jungs ein Novum, denn alle kämpften um die Medaillenplätze. In der Gewichtsklasse +66 kg schaffte es Rolland Kohl bis in das Finale, unterlag da aber einem Sportschüler aus Frankfurt/Oder.
„Im Finale war ich leider Chancenlos. Mein Gegner war zwei Köpfe größer und dagegegen hatten ich leider kein Konzept. Die Silbermedaille gibt mir neue Motivation fürs Training, damit ich beim nächsten Turnier Erster werden kann.“
Jeweils um Bronze kämpften Hannes Schürer (-46 kg) und Anton Beck (-50 kg). Nach einem ausgeglichen Kampf verlor Anton denkbar knapp im Golden Score. Hannes war in seinem Kampf der bessere, aktivere Judoka. Zwei Wurftechniken wurden vom Kampfrichter leider nicht gewertet, so dass er sich mit Platz fünf zufrieden geben musste.
Am zweiten Tag versuchten unsere zwei weiblichen Starterinnen Helene Rose (-48 kg) und Frieda Baumbach (-57 kg) die Trainingsinhalte der letzten Wochen umzusetzen. Leider gelang dies noch nicht vollends und die Qualität der Gegnerschaft ließen für beide nur zwei Niederlagen zu. Trainer Sebastian Hampel zum Abschneiden der weiblichen Kämpferinnen:
„Mit dem technischen Inhalt kann ich mich nicht zufrieden geben, kämpferisch zeigten beide eine tolle Leistung, verloren mitunter nur denkbar knapp. Jetzt gilt es, im täglichen Training mehr die technische Komponente in den Vordergrund zu rücken!“
Insgesamt war das Wettkampfwochenende sehr aufschlussreich und zeigte, dass auch unsere Sportler*innen in der Spitze mitkämpfen können.
Nach einer langen Wettkampfpause gab es Anfang März mit dem “ 20. Riesaer Stahlpokal“ endlich wieder eine Möglichkeit, sich mit anderen Sportler*innen zu messen. Das Traditionsturnier lockte insgesamt knapp 300 Judoka aus 46 Vereinen und vier Bundesländern in den Altersklassen U13 und U15 an. Da der „Stahlpokal“ gleichzeitig ein Sichtungsturnier des Judo Verband Sachsen ist, galt es auch wertvolle Pluspunkte im Notizheft des Landestrainers Frederik Jäde zu sammeln.
Leider konnte dieser nicht persönlich vor Ort sein und verpasste insgesamt drei Siege von unseren überragenden Mädchen am ersten Wettkampftag. In der Gewichtsklasse -48 kg setzte sich Anna Reitmann viermal souverän durch und gewann bei ihrem erst zweitem Wettkampf die Goldmedaille. Auch Alba Koch, in der Gewichtsklasse -33 kg, konnte den begehrten Siegerpokal erringen. Mit einer Bronzemedaille setzte Hannes Voßler (-46 kg) dem guten Abschneiden unserer Sportler*innen das i-Tüpfelchen auf.
In der Altersklasse U15 gab es am nächsten Tag mit dem Sieg von Frieda Baumbach in der Gewichtsklasse -57 kg eine faustdicke Überraschung. Sie zeigte, was mit absolutem Siegeswillen und Kampfgeist möglich ist und belohnte sich für ihren Trainingsfleiß. Helene Rose (-48 kg) und Rolland Kohl (+66 kg) konnten den Wettkampftag mit ihren beiden fünften Plätzen gekonnt abrunden.
Cheftrainer Sebastian Hampel zeigte sich erfreut:
„Insgesamt war das kämpferische Auftreten sehr lobenswert, bei allen Sportler*innen lässt sich in den letzten Wochen eine positive Entwicklung feststellen. Wir werden in den nächsten Trainingseinheiten verstärkt darauf eingehen, taktische Fehler und Ungenauigkeiten auszumerzen. Ich freue mich darauf, mit den Sportler*innen in die neue Wettkampfsaison zu starten.“
In den kommenden Wochen stehen mit dem Sichtungsturnier in Berlin und den „Copenhagen Open“ noch anspruchsvolle und interessante Aufgaben vor der Tür.
Liebe Vereinsmitglieder, die Feiertage neigen sich dem Ende entgegen und 2022 liegt vor uns. Hoffentlich, hatten sie alle ein besinnliches Weihnachtsfest und jetzt genug Energie getankt, um schwungvoll ins neue Jahr zu starten. Wir freuen uns darauf, euch auch dieses Jahr wieder dazu einzuladen, gemeinsam Spaß und Freude am Sport zu haben.
Das Training wird wie gewohnt ab Montag, den 03. Januar, fortgesetzt.
Das neue Semester hat begonnen und damit auch der neue Hochschulsportkurs. Am letzten Dienstag leitete Trainer Tobias Mathieu das erste Training und die Matte platzte förmlich aus allen Nähten:
33 Sportler (!) hatten sich zum Training eingefunden. Diese Beteiligung ist rekordverdächtig! Neben den alteingesessenen Judoka, besuchten auch einige Teilnehmer zum ersten Mal ein Judotraining. Wir hoffen, dass uns diese bunte Mischung und diese Gruppenstärke auch in Zukunft erhalten bleibt.
Anfang Oktober ging es für die Judoka Altersklassen U13, U15 und U18 ins dörfliche Demitz-Thumitz, zu den diesjährigen Landeseinzelmeisterschaften. Nach langer Wettkampfpause wollten über 250 Sportler zeigen, dass sie auch in dieser Zeit nichts verlernt hatten.
Am Samstag versuchten acht Sportlöwen die begehrten Plätze auf dem Siegerpodest zu erkämpfen. Unter der Regie von Tobias Mathieu gelang geschichtsträchtiges:
Alle Starter konnten ihre positiven Trainingseindrücke bestätigen und gewannen eine Medaille. Am besten gelang dies in der U13 Hannes Schürer, der sich erstmals die Krone des Landesmeisters aufsetzen durfte. Die Silbermedaille gewannen Alba Koch und Kira Noeller, Bronze erkämpften sich Emil Tischler, Edwin Springer, Amelia Mikosch und Hannes Voßler. In der U18 überzeugte Edo Dieckmann mit drei souveränen Siegen und fand sich somit ganz oben auf dem Treppchen wieder. Ingesamt ein tolles Ergebnis, das Lust auf mehr macht.
Am Sonntag versuchten die älteren Sportler der U15 dieses Ergebnis zu bestätigen und ihre einjährige Wettkampfabstinenz in positive Energie zu verwandeln. Auch ihnen gelang dies ohne Wenn und Aber. Am Ende einer gut organisierten Veranstaltung konnten sich Stella Dieckmann (-48 kg) und Pepe Seliger (-50 kg) die Goldmedaille umhängen lassen. Weitere Medaillen erkämpften sich mit Platz drei Helene Rose, Frieda Baumbach und Anton Beck.
Mit insgesamt 13 Medaillen an beiden Tagen, konnten die Trainer Tobias Mathieu und Sebastian Hampel eine mehr als positive Bilanz ziehen:
„Ich denke, der Wettkampf hat uns gezeigt, dass wir viel richtig gemacht haben. Hinter uns liegen harte Monate, in denen durch wechselnde Schutzvorschriften und die Entwicklung der Pandemie ständig neue Möglichkeiten gefunden werden mussten, wie wir den Kindern trotzdem Spaß am Sport und Judo im Speziellen bieten können. Und natürlich fragt man sich ab und an, ob wir irgendetwas hätten anders machen sollen. Aber die Erfolge sprechen für sich und das ist nicht nur eine große Freude und Erleichterung, sondern auch das schönste Lob, das wir als Trainer für die ganzen Mühen bekommen können,“ äußert sich Cheftrainer Sebastian Hampel.
Damit der Judogeist auch in den (zugegeben viel zu langen!) Herbstferien nicht einrostet, fand auch dieses Jahr wieder ein Judo-Oktober-Workshop für die Altersklasse U11 statt.
Von Samstag zu Sonntag fanden viele Aktivitäten ihren Platz. So begann der Workshop mit einem Besuch im „Jumphouse“ (Deutschlands größte Trampolinhalle) und anschließendem Eisgenuss. Auch das fast schon obligatorische Grill-Abendessen sorgte für Freude, ebenso wie der alljährliche Filmabend mit Hallenübernachtung. Sorgfältig in den Tagesplan eingearbeitet fand sich natürlich auch die ein oder andere Judoeinheit, um das vor den Ferien gelernte Wissen und Können zu festigen.
An dieser Stelle möchten wir uns auch bei den vielen Eltern bedanken, die den Workshop tatkräftig mit unzähligen selbstgemachten Köstlichkeiten unterstützt haben.
Wir wünschen allen Sportlern erholsame Restferien und einen guten Start in die Schule.
Am vergangenen Wochenende fand in der Leipziger Brüderstrasse der 6. AT-Cup statt. Insgesamt 10 Sportlöwen standen der nationalen Konkurrenz aus ganz Deutschland gegenüber.
Am Samstag starteten mit Sarah Müller, Maya Zippel und Edo Dieckmann drei Sportschüler unseres Vereins in der ausgetragenen Altersklasse u18. Alle zeigten nach der langen Wettkampfpause neben kleinen taktischen Schwächen auch alte Stärken, sodass es nach einem gut organisierten Wettkampftag zu drei Medaillen reichte. In der Gewichtsklasse -50 kg erreichte Edo den zweiten Platz, die Bronzemedaillen erkämpften sich Sarah (-48 kg) und Maya (-63 kg).
Sarah Müller im Bodenkampf
Maya Zippel mit einem Uchi-Mata-Abwurf
Am darauffolgenden Sonntag versuchten sich sieben Sportlöwen in das Notizbuch von Landestrainer Frederik Jäde zu kämpfen. Mit vier souveränen Siegen gelang dies Maria Elly Gohr (-52 kg) am besten und so durfte sie bei der Siegerehrung von ganz oben strahlen. Ebenfalls technisch sehr vielseitig zeigte sich Hannes Schürer (-42 kg). Nur eine Niederlage durch Kampfrichterentscheid verdarb ihm den ganz großen Sprung zu Gold und so kämpfte er sich mit drei Siegen, unter anderem gegen den amtierenden Landesmeister, zu Bronze. Ebenfalls mit Bronze ausgezeichnet wurden bis 57 kg Frieda Baumbach und im Schwergewicht der Jungs Rolland Kohl.
Platz 3: Frieda Baumbach
Platz 3: Hannes Schürer
Platz 3: Rolland Kohl
Platz 1: Maria Elly Gohr
Insgesamt eine tolle Leistung aller Sportler, die Lust auf mehr macht.
Am heutigen Sonntag fand in der Sportlöwen-Halle in Lindenau eine Premiere statt: Die Leipziger Sportlöwen haben ein Corona-Hygieneregel-konformes Vereinsturnier organisiert, um den Sportler*innen der U9 und U11 die Chance für eine erste Wettkampferfahrung zu bieten. Denn seit dem Ausbruch der Corona-Pandemie gab es keine Wettkämpfe mehr.
Zusammen mit den Judoka des SC DHfK (8 Sportler) standen ganze 80 Sportler auf der Lindenauer Tatami. Um trotzdem einen reibungslosen Ablauf zu gewährleisten und das Infektionsrisiko möglichst gering zu halten, wurden die Sportler schon in der vergangenen Trainingswoche gewogen und im Voraus in 20 gewichts- und altersspezifische Gruppen eingeteilt. Der Wettkampf wurde gestaffelt in vier Durchgängen durchgeführt, sodass sich maximal 25 Athleten gleichzeitig in der Sporthalle aufhielten.
Währenddessen gab es für die Eltern die Möglichkeit, das Geschehen vor der Halle auf zwei Bildschirmen oder auf mobilen Geräten im Livestream zu verfolgen. Die Versorgung mit Kaffee- & Teespezialitäten hat der freundliche Barista von Green Temper Coffee übernommen, der mit seinem Oldtimer vor Ort war.
Die Siegerehrung fand bei strahlendem Sonnenschein vor der Halle, auf dem Mehrzweckfeld statt. Neben Urkunden und Medaillen gab es für alle Sieger auch eine T-Shirt aus der Vereinskollektion.
Präsident Tino Rose war dementsprechend glücklich über die Wettkampfpremiere:
Trainer Tino Rose und Sebastian Hampel
„Der gestaffelte Wettkampfmodus ist fantastisch. Nach genau 90 Minuten ist ein Durchgang vorbei – das ist entspannt für die Kinder, die Eltern und auch die Helfer. Auch unser Hygienekonzept lässt sich so recht leicht umsetzen.
Besonders stolz bin ich über die starke Beteiligung. Aus unseren 3 Trainingsgruppen (U9 + U11) waren heute über 70 Kinder dabei. Ich denke für die Kinder und auch die Eltern war das heute ein großartiges Turnier.“
Ein großer Dank geht an dieser Stelle an die vielen Helfer, die den reibungslosen Ablauf gewährleistet haben.
Wir gratulieren allen Sportlern zu den tollen Leistungen und erreichten Platzierungen und freuen uns schon auf das Neujahrsturnier Anfang Januar.
Am vergangenen Wochenende stand, nach viel zu langer Pause, endlich wieder der erste Wettkampf auf dem Plan. Dabei ging es im vogtländischen Rodewisch um die Titel der diesjährigen Landesmeister und Landesmeisterinnen, in den Altersklassen unter 13 und unter 15 Jahren.
Am Samstag kämpften in der u13 insgesamt acht Sportlöwen darum, die begehrten Medaillen zu erringen. Nach einem, trotz der persönlichen Aufregungen, sehr entspannten und hervorragend organisierten Wettkampf, standen tatsächlich die meisten unserer Judoka auf dem Siegerpodest. Es reichte zwar nicht zu einer Goldmedaille aber dies war auf Grunde der zurückliegenden Zeit auch mehr als unwichtig! Hier die Ergebnisse des ersten Tages : Helene Rose 5. Platz (-40 kg) Minea Brodowski 2. Platz (-48 kg) Emma Goldschmidt 3. Platz (-48 kg) Maria Elly Gohr 2. Platz (-52 kg) Frieda Baumbach 3. Platz (- 57 kg) Hannes Schürer 5. Platz (-42 kg) Rolland Kohl 2. Platz (+60 kg)
Von links: Frieda Baumbach, Emma Goldschmidt, Rolland Kohl, Maria Gohr, Minea Brodowski
Am Sonntag, dem zweiten Wettkampftag in Rodewisch, konnten die vier Starter nur selten das vorhandene Potential zeigen. Leider wurde zu oft das im Training trainierte und vor dem Kampf besprochene nicht umgesetzt. So blieb es an einem sehr kurzen Wettkampftag bei zwei Bronzemedaillen durch Stella Dieckmann (-44 kg) und Pepe Seliger (-43 kg).
Stella und Pepe freuen sich über ihre Medaillen
Zusammenfassend zeigte sich Trainer Sebastian Hampel für die Zukunft sehr optimistisch: „ Nach dem langen Warten auf Wettkämpfe war es ein erfüllender Moment zu sehen, was für tolle Talente in unseren Reihen schlummern. Nun gilt es an den Feinheiten zu arbeiten und sich bei den hoffentlich bald folgenden Turnieren zu beweisen!“
Auch dieses Jahr stand das letzte Ferienwochenende unter dem Motto „Sommercamp“. Von Donnerstag Morgen bis Samstag Nachmittag trafen sich knapp 30 Sportler zwischen sieben und vierzehn Jahren, um die letzten Sommertage gemeinsam mit ihren Trainern und Trainingskameraden zu genießen.
Natürlich fanden auch die eine oder andere Trainingseinheit ihren Platz, aber der Fokus lag deutlich auf Spiel, Spaß und guter Laune. Neben ausgiebigen Spieleinheiten und Teamwettbewerben standen eine Schnitzeljagd (zum Wackelturm) mit anschließendem Eisgenuss, eine Tour zum Kulkwitzer See sowie gemeinsame Kochstunden auf der Liste. Ein Film- und ein Spieleabend rundeten das ganze Geschehen entsprechend ab, sodass bis Samstag Nachmittag nicht mehr an Langeweile gedacht werden konnte.
Wir hoffen, ihr hattet genau so viel Spaß wie wir im Sommercamp. Vielleicht sehen wir uns ja auch nächstes Jahr wieder.
Die Sommerferien sind vorbei und das neue Schuljahr hat heute begonnen. Wir hoffen, dass ihr alle erholsame und entspannte Ferien hattet, trotz der Corona-Pandemie.
Viele von euch waren bestimmt auch im Ausland. Wie schon in der entsprechenden Mail angekündigt, möchten wir euch bitten, dass ihr, falls ihr in den vergangenen Wochen tatsächlich außerhalb von Deutschland Urlaub gemacht habt, in der ersten Trainingswoche noch aussetzt, um eventuelle Ansteckungen zu vermeiden.
Wie auch schon während der letzten Monate, werden wir vor jedem Training Umfragen über Telegram versenden, in die sich bitte alle, die am Training teilnehmen wollen, eintragen. Die Trainings- und Telegramgruppenwechsel müssten soweit geklärt sein.
Wir freuen uns darauf, auch in diesem Schuljahr mit euch zu trainieren und Spaß zu haben. Außerdem wünschen wir allen Sportlern, die die Trainingsgruppen gewechselt haben, dass ihr euch gut einlebt und weiterhin Spaß am Judo habt.
Der letzte Samstag stellte für die Leipziger Sportlöwen eine Premiere dar: Wir standen vor der schwierigen Aufgabe, trotz der Coronapandemie eine Kyu-Prüfung auszurichten, bei der auch Eltern, Geschwister und Freunde zuschauen und jubeln konnten. Und diese Prüfung hatte es in sich: Über 70 Judoka der Altersklassen U9 und U11 wollten sich den nächsten Gürtel verdienen und zeigen, was sie in den letzten Monaten gelernt hatten.
Um dem Hygienekonzept gerecht zu werden, wurde die Prüfung auf dem Mehrzweckfeld vor der Halle durchgeführt. Unser Dank geht hier vor allem an die Helfer, die schon um 8:30 Uhr dafür sorgten, dass eine Matte und Sitzmöglichkeiten für die Besucher zur Verfügung standen. Ab 11:00 Uhr war der gesamte Tag strikt durchgetaktet, damit alle Trainingsgruppen die Chance hatten, ihre Gürtelprüfungen zu absolvieren.
Die Prüfungen liefen trotz der langen (coronabedingten) Trainingspause fantastisch. Obgleich der allgemeinen Aufregung konnten sich am Ende des Tages alle Prüflinge darüber freuen, ihre Prüfung bestanden zu haben sowie eine Urkunde und den nächsten Gürtel in den Händen zu halten.
Es ist so weit, die erste Kyuprüfung unserer ganz jungen GTA-Sportlöwen steht heute an. Die Vorbereitungen sind abgeschlossen und Sachsens wohl größte Kyuprüfung (70 Prüflinge!!!) kann nun beginnen!
Die Februarferien sind vorbei und damit auch das Sportlöwen-Winterlager. Über 40 Judoka hatten sich für das Ereignis in Schneeberg angemeldet und brannten förmlich darauf, die Woche miteinander zu verbringen. Leider war dieses Winterlager das erste seiner Art, das ohne Schnee abgehalten werden musste, darum viel das Skifahren buchstäblich ins (Tau)Wasser. Doch kein Problem, die dadurch frei gewordene Zeit wurde selbstverständlich mit Judoeinheiten aufgefüllt. Neben dieser Hauptattraktion gab es natürlich noch andere Freizeitbeschäftigungen, neben Schwimmbadbesuch und Spaß in der Indoor-Erlebniswelt „Fundorado“ standen geselliges Beisammensein und Spieleabende auf dem Programm. Während des Wochenendes fand in Düsseldorf außerdem der international hoch angesehene „Grand-Slam“ statt, gemeinsames Public-Viewing war ein weiteres Highlight der Woche, bevor es zurück nach Leipzig ging.
Wir freuen uns, dass unser Winterlager immer so großen Anklang findet. Leider haben wir nur eine begrenzte Anzahl Plätze zur Verfügung, falls ihr dieses Jahr keinen Platz bekommen habt, müsst ihr aber nicht traurig sein: Das Sportlöwen-Winterlager findet jedes Jahr statt, wir sehen uns also in den nächsten Winterferien.
Am 08.02. fanden im vogtländischen Rodewisch die diesjährigen Landeseinzelmeisterschaften der Altersklasse U18 statt. Mit Alina Streblau und Edo Dieckmann konnten beide Starter Gold gewinnen, wenn auch auf unterschiedliche Weise. Während Edo Dieckmann in der Gewichtsklasse bis 46 kg dreimal als Sieger die Matte verließ, musste Alina (leider kampflos) nur den Weg zum Siegerpodest unbeschadet überstehen.
Edo Dieckmann und Alina Streblau freuen sich über ihre Goldmedaillen
Durch ihre Platzierungen bei den LEM durften Alina und Edo auch bei der Mitteldeutschen Meisterschaft am 17.02., der letzten Hürde auf dem Weg zur Deutschen Meisterschaft, starten. Unterstützt wurden die beiden durch Maya Zippel, welche am vorigen Wochenende zu einem internationalen Turnier in Italien geladen und deshalb automatisch qualifiziert war.
In der Gewichtsklasse bis 44 kg konnte sich Alina Streblau durch eine Würgetechnik vorzeitig den Finalsieg sichern. Ebenfalls Gold gewann Maya Zippel in der Kategorie bis 63 kg. Sie bestritt alle Kämpfe souverän, zeigte eine große technische Vielseitigkeit und konnte sich berechtigt über den ersten Platz freuen. Als einziger männlicher Sportlöwe kämpfte sich Edo Dieckmann in der Gewichtsklasse bis 46 kg bis ins Finale vor, wo er gegen den Favoriten Anton Emmerling aus Halle erst im Golden Score das Nachsehen hatte und überraschend Silber gewann. So konnten alle drei Sportlöwen ihr Ticket für den Jahreshöhepunkt, die Deutsche Meisterschaft, lösen.
Von links: Maya Zippel, Edo Dieckmann und Alina Streblau
Die Deutschen Einzelmeisterschaften finden dieses Wochenende in der Brüderstraße in Leipzig statt. Über persönlich erscheinende Daumendrücker und Jubelkörper würden sich unsere drei Starter sehr freuen.
Am vergangenen Wochenende fand in den Altersklassen U13 und U15 das Neujahrsturnier des PSV Freital statt. Mit insgesamt über 300 Teilnehmern und Gästen aus dem tschechischem Teplice avancierte das Turnier zu einer sehr guten Standortbestimmung.
In der männlichen U13 waren, außer Pokalsieger Rolland Kohl (er gewann seinen Kampf vorzeitig), alle Sportlöwen vom hohen Niveau überrascht und teilweise kämpferisch überfordert. Besser machten es die weiblichen Sportlöwinnen. In der Gewichtsklasse -44 Kilogramm kam es zwischen Minea Brodowski und Maria Gohr zu einem vereinsinternen Duell um Gold. Nach anfänglichen Schwierigkeiten konnte sich Maria jedoch souverän die Goldmedaille erkämpfen. Ebenfalls den ersten Platz belegte Frieda Baumbach in der Gewichtsklasse -57 Kilogramm. Das hoffnungsvolle Gesamtabschneiden konnte Helene Rose mit Silber (-36 kg) abrunden.
Von links – Hinten: Samiel Kretschmann, Maria Gohr, Rolland Kohl, Anton Beck; -Vorn: Roan Bischof, Frieda Baumbach, Helene Rose, Minea Brodowski
Am Sonntag reisten nur drei Sportler in der U15 an, wobei sich Stella Dieckmann leider schon bei der Erwärmung schwer verletzte. Mit Tino Lehnik (-43 kg) konnte jedoch auch hier ein Turniersieg bejubelt werden. Er gewann insgesamt vier Kämpfe, das Finale, nach hartem Fight im Golden Score, mit Kampfrichterentscheidung. Pepe Seliger konnte in seiner Gewichtsklasse -40 kg ein sehr gutes Debüt in der neuen Altersklasse U15 feiern und sicherte sich Bronze.
Am 24.01.2020 hatten die Leipziger Sportlöwen die Ehre, einen ganz besonderen Gasttrainer bei sich in der Halle begrüßen zu dürfen: Marko Spittka führte an diesem Tag einen zweistündigen Lehrgang durch. Dazu waren nicht nur die Sportler der Erwachsenentrainingsgruppe und des Studentensports anwesend, sondern auch Judoka der Vereine Randori Leipzig West und SC DHFK, sowie einige Sportler der U18-Trainingsgruppen.
Marko Spittka trat sowohl für die DDR, als auch später für die BRD als Judoka bei unzähligen internationalen Turnieren an und wurde so unter anderem Weltmeister, Militärweltmeister und Europameister. Bei den Olympischen Spielen 1996 in Atlanta verlor er nur das Halbfinale und belegte so den dritten Platz. Auf nationaler Ebene sicherte er sich mehrmals den Deutschen Meistertitel. Von 2013 bis 2019 war er außerdem als Bundestrainer des österreichischen Judoverbandes tätig.
Bei den Sportlöwen behandelte Marko Spittka das Thema „Handlungsmöglichkeiten bei gegengleicher Auslage“, Themen wie seitliche Annäherung und spezielle Wurfmöglichkeiten für eine solche Ausgangssituation wurden ebenso angesprochen, wie verschiedene Varianten um auf den Gegner Druck auszuüben und so Schritt für Schritt die Oberhand im Kampf zu gewinnen.
Auch unser Erwachsenentrainer Tobias Mathieu war begeistert von diesem Lehrgang: „Das Besondere an diesem Nachmittag war natürlich, dass man die Möglichkeit hatte, einem international verdienten Trainer und Kämpfer über die Schulter zu schauen. So konnte man Judo auch einmal von der technisch-taktischen Seite sehen, die im sonstigen Training wahrscheinlich gar nicht so sehr zur Geltung kommt!“, so seine Einschätzung.
Am 19.01.2020 herrschte schon früh reges Treiben in der Sportlöwenhalle: Nicht nur das Bodenturnier der GTA-Kurse fand an diesem Tag statt, auch unsere Trainingsgruppen der Altersklasse U11 konnten beim ersten Sportlöwen-Neujahrsturnier zeigen, dass sich das anstrengende Training auch auszahlt! Unter den kritischen Blicken unserer vereinseigenen Kampfrichtern Aaron Schneider und Friederike Domke ergaben sich folgende Platzierungen:
Platzierung
Judoka U9
Judoka U11
1
Lennart Engel, Lucia Salome Etz, Magnus Georgi, Luis von Wolffersdorff, David Hörrmann, Mira Weißert, Konstantin Wolfram, Jaron Weißert, Gregor Hloucal, Moritz Kuna, Levi Dey, Karl Albert, Valentin Koch, Hugo Hartlich, Mehmet Altun, Aris Meyer, Sophie Jacob
Hamza Khalifa, Kira Noeller, Hannes Schubert, Kira Krentel, Selma Jallouli, Emil Tischler, Samuel Melnik, Noah Mutke, Paul Städter, Alba Koch, Wanja Daniel
2
Max Göpfert, Ofelia Cameerati, Constantin Wolnik, Otto Jahn, Joel Großmann, Mona Eschenhagen, Laurin Quentmeier, Levi Will, Ramzan Muslier, Thore Kuhlmann, Espen Hohensee, Colin Gerstenberger, Nils Schindler, Friedrich Anspach, Ben Werner, Jaro Till Beuster, Anna Scheller
Albert Rosenkranz, Lisa-Marie Leidereiter, Hannes Voßler, Maria Ihsberner, Serafina Lison, Nils Kulick, Alfred Pelz, Louis Rothmann, Felix Voßler, Theresa Gohr, Wenzel Schenfeld
3
Arthur Dertinger, Kalle Tonse, Nora Behrens, Paula Schmaus, Piet Bornberg, Pepe Arthur Many, Kian Schillack, Merlin Reichelt, Timo Hübner, Finn Gustmann, Laura Pollock, Linda Woche, Ibrahim Hörrmann, Ole Lecher, Elias Strasser, Nikolas Twork, Roman Roßinsky, Oskar Ikert, Friedrich Hämmermüller, Ludwig Schneider, Carl Wüstenfeld. Carl Fahrenbruch, Mieke Plewka, Tom Beese, Henry Wolf, Henry Reich, Lovis Fröhlich, Otto Knauer, Jonah Mann, Pepe Spalke, Louis Nittel, Liesbeth Verhoog, Frieda Möhrstedt
Karl Berckhoff, Sophie Bowitzky, Philip Jünger, Kostiantyn Kruglovskyi, Clara Kesting, Laura Marie Reder, Frederik Verhoog, Jonas Rieger, Jan Irmer Valdes, Arthur Preil, Jacob Gröger, Emil Ender, Emmit Zacher, Henry Pomsel, Yael Papenhagen, Delaja Thomys, Bruno Goldmann, Fiete Krajewicz
Wir gratulieren allen Sportlern zu ihren Platzierungen und freuen uns schon darauf, euch bei den nächsten Wettkämpfen wiederzusehen. Außerdem möchten wir uns bei den vielen Trainern, Eltern und Sportlern der älteren Trainingsgruppen, die bei der Organisation geholfen haben, bedanken.
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