André Korb wird neuer Sportlöwen-Trainer

Am heutigen Dienstag findet das erste Männer-Training unter der Leitung von André Korb statt. Er tritt die Nachfolge von Norman Großer an, der eine neue Herausforderung sucht und den Verein leider verlassen möchte. Nachdem Norman am Freitag offiziell verabschiedet wurde, erfolgte heute noch eine kleine gesellige Abschiedsfeier.

Trainer-Duo Sebastian Hampel und André Korb
Trainer-Duo Sebastian Hampel und André Korb

In Zukunft wird André Korb zusammen mit Sebastian Hampel das Judotraining bei den Sportlöwen leiten. Mit André und Sebastian haben wir zwei der bekanntesten und profiliertesten Trainer für unser Vereinstraining gewinnen können.

André kann auf eine sehr erfolgreiche Leistungssportkarriere zurückblicken und gehörte von 2000-2007 zu den besten Leipziger Judoka. Der 5-fache Deutscher Meister kämpft heute noch aktiv in der 2. Judo-Bundesliga und ist seit ca. drei Jahren als Trainer und Ausbilder bei der Bundespolizei tätig.

Nachdem Stützpunkttraining im OSP (Nordanlage) soll das Erwachsenen-Training bei den Leipziger Sportlöwen DIE Adresse für Judosport in Leipzig sein. Wir würden uns freuen, euch beim Training begrüßen zu können.

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Sonntag gibt es eine zusätzliche Zeit für Mattenfußball oder Prellball.

Trainingszeiten Mattenfußball >>

Einladung zum Elternnachmittag

Seit der Mitgliederversammlung Ende April hat sich im Verein eine Menge getan. In der Geschäftsstelle gab es personelle Veränderungen und auch im Trainerbereich steht eine Neuerung ins Haus.

Zudem hat sich in und um die Halle einiges verändert. Doch die Umbauarbeiten sind noch lange nicht abgeschlossen. Diverse Bauprojekte stehen kurz vor dem Abschluss und andere müssen bis zum Jahresende noch geschultert werden.

Viele Sachen, die wir Ihnen gern persönlich erzählen möchten.

Die Vorstandsmitglieder Tino Rose und Karsten Heine laden Sie deshalb am Freitag, den 23. September, um 16:30 Uhr ganz herzlich zu einem Elternnachmittag in die Judohalle ein.

Für die älteren Sportler stehen wir 18:00 Uhr zum Gespräch bereit.

Wir möchten diese lockere Gesprächsrunde auch nutzen, um Ihre Fragen zu beantworten bzw. mögliche Probleme im Verein zu besprechen. Das Treffen findet im neugestalteten Aufenthaltsbereich in der Judohalle bzw. beim Grillplatz statt, falls es das Wetter erlaubt.

Wir freuen uns auf ihr Kommen!

Tino Rose und Karsten Heine

Internationales Auer Judoturnier

Am vergangenen Wochenende. fand in Aue ein internationales Turnier statt, andem wir mit 10 Sportlöwen anreisten. In das Finale zogen vier unserer Kämpferinnen ein. Melissa Kovacs, Lina Reich, Leila Aderhold und Isabell Büchele konnten ihre Gegnerin im Finale mit schönem Judo bezwingen! Vivien Müller zeigte was in ihr steckt, sie wurde Drittplatzierte. Sie verlor nur einen Kampf durch einen kleinen Fehler.

Einen respektablen fünften Platz erkämpfte sich Louis Hoffmann, welcher nach vier klar gewonnen Kämpfen und einem verlorenen Kampf, im Kampf um Platz drei mit Yuko vorne lag, dann jedoch leider aus der Festhalte des Gegners nicht mehr raus kam. Nach einem gewonnen und einem verlorenen Kampf schied Celine Müller verletzungsbedingt aus. Die Zwillinge Laura und Lukas Kluge konnten ihre Trainingsform nicht in den Wettkampf übertragen.

Mitteldeutsche Meisterschaften

Am Samstag fand in der ARENA Leipzig die Mitteldeutschen Meisterschaften der u14 statt. Von den Leipziger Löwen hatten sich bei den Landesmeisterschaften vier Mädels qualifiziert. Sehr zur Freude des Trainers wurde sich pünktlich und diszipliniert erwärmt.

Michelle Hoffmann (-40kg) trat im ersten Kampf gegen die spätere Siegerin an und begegnete ihr auf Augenhöhe. Sie bestritt einen harten, ausgeglichenen Kampf, verlor jedoch im Hantei(Kampfrichterentscheid) 2:1. Anna-Sophia Müller (-48kg) belegte den fünften Platz.

Yasmin Aderhold (-44kg) kämpfte sich souverän ins Finale, dort wartete eine starke Gegnerin, welche es zu schlagen galt. Am Ende reicht es trotz Siegeswille, Motivation und 150% Einsatz nicht ganz und so belegte sie einen respektablen zweiten Platz.

Unsere zweite Finalkämpferin war Vanessa Schindler (-36kg). Mit einem wunderschönen Ippon machte sie deutlich, wer in der Gewichtsklasse bis 36 kg ganz Oben steht. Wir freuen uns über die Leistung in den letzten Wochen und natürlich möchten wir den Platzierten unsere Glückwünsche mitteilen!.

Landesmeisterschaft

Mit sechs qualifizierten Sportlern aus der u14, fuhren wir am Samstagmorgen nach Rodewisch. Nach eine knackigen Erwärmung bei der der ein oder andere Schweißtropfen lief, gingen unsere Löwen motiviert auf die Matte und zeigten attraktives Judo.

Anna-Sophia Müller, welche schöne Bodentechniken zeigte, belegte den dritten Platz, obwohl sie eine Gewichtsklasse höher starten musste. Eine Bronzemedaille gab es auch für Michelle Hoffmann, welche bis auf einen kleinen Ausrutscher ein starkes Turnier ablieferte. Die beiden Finalistinnen Vanessa Schindler und Yasmin Aderhold konnten beide, alle ihre Kämpfe vorzeitig mit hervorragenden Ippons beenden. Beiden wurde verdient die Goldmedaille verliehen.

Jacob Hartung, welcher sensationell ins Turnier startete, verletzte sich leider im Kampf um Platz drei am Arm und wurde somit fünfter Platz. Maximilian Müller konnte sich leider nicht in den vorderen Bereich kämpfen und belegte den siebten Platz.

Wir beglückwünschen allen Platzierten zur Qualifizierung zu der Mitteldeutschen Einzelmeisterschaft!

Stiefelpokal

Am Stiefelpokal in den Altersklassen u10 & u12 nahmen acht unserer Sportler teil, und es gelang fast allen eine Platzierung unter den ersten Drei zu erreichen. Laura Kluge, Vivien Müller und Hannes Porembski, konnten sich über eine Bronzemedaille freuen. Eine Silbermedaille errangen Antonia Gaszczak, Lukas Kluge (Spitzname: O-goshi-Monster), Celine Müller, welche einen harten Finalkampf austrug. Melissa Kovacs sicherte sich mit drei Ipponsiegen die Goldmedaille. Einen starken Wettkampf zeigte auch Annalena Feige, leider ist sie jedoch knapp an einer Medaille vorbeigerutscht.

Bezirksmeisterschaft

An der Bezirkseinzelmeisterschaft der u14 nahmen insgesamt sieben Sportler unseres Vereins teil. Und es gelang allen sich für die Landesmeisterschaft zu qualifizieren. Im weiblichen holten den Titel des Bezirksmeisters Vanessa Schindler, Michelle Hoffmann, Yasmin Aderhold, sowie Anna-Sophia Müller. Nur im Finale ihren Vereinskolleginnen unterlegen und damit Zweitplatzierte wurden Janine Engelmann und Nora Freude. Bei den Jungen sicherte sich Jacob Hartung souverän die Bronzemedaille. Wir wünschen allen Qualifizierten viel Erfolg bei der Landeseinzelmeisterschaft!

5. Mauritius – Cup Jüterbog u10, u12, u14

Mit neun Sportlern und Sportlerinnen ging es Samstagmorgen auf in Richtung Berlin nach Jüterborg. Dort fand der 5. Mauritius-Cup mit 420 Teilnehmern statt. Wie die Teilnehmerzahl schon ahnen lässt, war es ein hochrangiges Turnier mit nicht nur vielen, sondern auch guten Gegnern. Am Ende konnten sich fünf unserer jungen Löwen über eine Medaille freuen. Lina Reich, Laura Kluge und Lukas Kluge errungen den dritten Platz. Nachdem Lukas seinen ersten Kampf verlor, setzte er sich in der Hoffnungsrunde durch und zeigte unter anderem einen wunderschönen O-Goshi, welcher mit Ippon gewertet wurde.

Lydia Kluge konnte sich über eine Silbermedaille freuen. Den Siegerpokal holte sich Melissa Kovacs, nach dem sie souverän in das Finale einzog und dort mit einem sauberen Ippon den Kampf vorzeitig, wie alle ihre Kämpfe an diesem Tag, beendete.

Vivien Müller hat gezeigt, dass ein Kämpferherz in ihr schlägt, jedoch reichte es noch nicht ganz für das Siegerpodest. Herzlichen Glückwunsch allen Platzierten!

 

1. Kampftag der Verbandsliga

Am Samstag fand in der Arena unser 1. Kampftag statt, dort empfingen wir die SG Weixdorf und den Aufsteiger aus Radeberg. Im ersten Kampf stand uns die Mannschaft aus Radeberg gegenüber, dort konnten wir mit 5 gewonnenen Kämpfen einen deutlichen Sieg erringen. Die Siegespunkte holten hier Johannes Wiegand, Tobias Heine, Tom Wuttke, Christoph Paul und Rolf Holzmüller.

 

Den zweiten Kampf gewannen wir knapper als gedacht 4:3 gegen die SG Weixdorf. Die Entscheidung fiel erst im letzten Kampf. Diesen bestritt die Gewichtsklasse bis 60 Kg, jedoch blieb Johannes Wiegand ganz locker und hatte mit einem Ippon den Kampf für die Leipziger Löwen entschieden. Besonders freuten wir uns über die Zuschauer, welche sich trotz des schönen Wetters den Weg in die Judohalle fanden, um uns anzufeuern. Dafür möchten wir uns noch einmal rechtherzlich bedanken!

 

Trainingslager 2011 – Johanngeorgenstadt

Sonntag 20.02.:

Am eisigen Sonntagmorgen trafen sich alle Sportler, sowie Eltern am Busparkplatz des Bahnhofes, um das Gepäck der Kinder zu verstauen und sich zu verabschieden. 8.28 Uhr startete der Zug dann auch Richtung Erzgebirge. Rechtzeitig zum Mittag um 12 Uhr trafen wir in der Jugendherberge ein. Nach einer kurzen Mittagspause in der verdaut, die Betten bezogen (rechts) und der Belehrung gelauscht wurde, fuhren wir in das Schwimmbad nach Eibenstock. Dann folgten das erste Abendbrot bei dem alle großzügig zuschlugen und ein Spielabend.

 

Montag 21.02.:

6.50 Uhr: Aufstehen! Frühsport. 7.10 Uhr der Großteil hat es pünktlich geschafft, es folgten ein Lauf zur Turnhalle und anschließend das Mattenauslegen. Nach dem Frühstück fand dann auch das erste Training (rechts) von zwei Trainingseinheiten statt. Zwischen den Einheiten gab es eine stärkende Mahlzeit, das Mittagessen sowie zwei Stunden Mittagsruhe, welche mehr oder weniger wahrgenommen wurde.

 

Dienstag 22.02.:

Am Abend boten wir den Kindern an mit einer Nintendo Wii zu spielen, was vielen ein breites Grinsen (unten) auf die Wangen zauberte.

Guten Morgen! Frühsport. Viele begeisterte Gesichter und pünktliches Antreten, als Strafe wurde im Schnee gespielt. Anschließend gab es noch ein paar Bergsprints, damit auch genug Platz für das Frühstück ist. Der letzte Judotag. Auch hier fanden wieder zwei Einheiten statt. Diese waren allerdings mehr von Anstrengung, Schweiß sowie Zweikampf geprägt (links). In der Mittagspause wurden dann die Ski beim Verleih abgeholt, damit es Mittwochfrüh gleich auf die Piste gehen konnte.

Zudem hatte unsere Sportlerin, (Vanessa Schindler) Geburtstag und dies wurde mit einem Gesang und einer Geburtstagstorte gefeiert.

 

Mittwoch 23.02.:

Ohne Frühsport ging es zum Frühstück und gleich danach auf den Ski-Hang. Dort musste jeder erst noch einmal in die Löwen-Ski-Schule (rechts). Leider half das nicht bei jedem und so kam es, dass Tom (unten) zum Glück als Einziger im Graben landete.

Am Nachmittag konnte dann schon der Großteil auf den Hang, wenn auch unter Beobachtung. Und für die, denen Skifahren absolut keine Freude bereitete, gab es die Alternative Schlittenfahren, welche gerne angenommen wurde. Jedoch stellte sich heraus, dass die Schlittenfahrer sich den gefährlicheren Sport ausgesucht hatten. Denn der Hang war nicht nur steil, sondern auch leicht vereist. Für die erfahrenen Skifahrer ging es am Abend noch zum Nachtskifahren (links), die restlichen Eislöwen konnten sich beim Eislaufen austoben. Leider mussten einige Sportler ihre Krankheit in der Jugendherberge auskurieren.

 

Donnerstag 24.02.:

Auf zum zweiten Skitag! Die Schlittenfahrer gewannen an Anzahl und die Skifahrer sind alle, nach letzten Instruktionen (rechts), heil den Hang runter gebraust. Am Nachmittag beschlossen wir noch einmal das Schwimmbad in Eibenstock aufzusuchen. Dort wurde entspannt, erholt oder getobt je nach Gemütszustand und körperlicher Verfassung. Am Abend wurden dann schon die Taschen gepackt und alles für die Heimreise vorbereitet.

 

Freitag 25.02.:

Am Abreisetag sind wir zum Abschluss noch einmal im Wald spazieren gegangen. Einige Sportler sind ständig in den Schnee gefallen, weil sie stänkern wollten, andere hatten die Gruppe verloren und sind wieder zurück zur Jugendherberge und die restlichen Sportler hatten ein riesen Loch im Magen, sodass wir alle heilfroh waren vollständig am Essenstisch zu sitzen. Die Rückreise fand nicht mit dem Zug statt, sondern mit Bussen. Aufgrund des Streiks mussten wir kurzfristig umdisponieren. Viel Dank für die spontane Hilfe der Eltern, ohne die wir niemals so schnell und bequem in Leipzig angekommen wären!

 

Mitteldeutsche Einzelmeisterschaften in Halberstadt u14

Am Samstag den 06.11.10 fuhren wir mit unseren fünf Platzierten der LEM nach Halberstadt zu den Mitteldeutschen Einzelmeisterschaften der u14.

Von unseren fünf Startern schafften es die zwei leichtesten unserer Damen, Janine Engelmann und Vanessa Schindler ins Finale. Janine konnte ihre Gegnerin mit zwei Waza-ari besiegen und sicherte sich somit den Titel. Damit gelang ihr eine kleine Sensation, sie wurde dieses Jahr als jüngste Starterin Landesmeisterin und Mitteldeutschemeisterin.

 

Über ihre Leistung darf sich auch Vanessa freuen, denn sie schlug auf ihrem Weg bis ins Finale mit viel Kampfgeist gute Kämpferinnen und hat sich damit die Silber-Medaille mehr als verdient.

Unserer einziger männlicher Starter Maximilian Müller, sowie Anna-Sophia Müller und Isabell Büchele, standen im kleinen Finale und kämpften um die Bronze-Medaille. Den Sprung auf das Treppchen schaffte Isabell, indem sie den Kampf um Platz drei für sich entschied.

Auch wenn Max im kleinen Finale nur knapp verlor, wird er trotzdem bester sächsischer Sportler in seiner Gewichtsklasse, er zeigte Kampfeswillen und schöne Ippons. Anna schaffte trotz Kampfesmut nicht den Sprung auf das Treppchen. Aus der Sicht des SV”Leipziger Löwen”e.V. war die Mitteldeutsche Einzelmeisterschaft ein erfolgreiches Turnier

 

Herzlichen Glückwunsch zur gezeigten Leistung!

Landeseinzelmeisterschaften in Rodewisch u14

Am Samstag den 23.10.10 ging es für unsere jungen Talente bei der Landesmeisterschaft um die Qualifikation zur mitteldeutschen Einzelmeisterschaft. Bei den Jungs schaffte den Sprung Maximilian Müller  in der Gewichtsklasse bis 40kg.

Die Mädels erkämpften sich ganze vier Podiumsplatzierungen. Von den beiden Finalistinnen, hat Janine Engelmann(-33kg) es geschafft, sich den Landesmeister-Titel zu erkämpfen. Vize-Meisterin wurde Anna-Sophia Müller(-48kg). Die beiden Bronze-Medaillen holten sich Vanessa Schindler(-36kg) und Isabell Büchele(-57kg). Drei unserer Löwen mussten sich, trotz Kampfeslust und guten Aktionen, dem starken Starterfeld geschlagen geben und sind somit nicht für die mitteldeutschen Einzelmeisterschaften am 6.11.10 in Halberstadt qualifiziert.

Den fünf qualifizierten Löwen wünschen wir viel Erfolg!

 

Kamenzer Spaßbiathlon

Zum dritten Mal traten unsere Judogreise die beschwerliche Reise, ins weit entfernte Kamenz an. Die Bürde, die auf ihnen lastete, war riesig.

Niemand konnte die Senioren bisher bei diesem Turnier den Titel streitig machen, weshalb das Motto dieses Jahr “Hattrick” lautete.

 

Da sich die Qualität des Biathlons in Sachsen herumgesprochen hat, sollte diese Mission aber zur schwersten Aufgabe des Wettkampfjahres, für die alten Herren werden.

Gastgeber Kamenz begrüßte neben den “Leipziger Löwen”, die Seniorenauswahl des VfB Hellerau, Grün-Weiß Dresden und die Sportgemeinschaft Weixdorf.

Bei diesem besonderen Turnier galt es nicht nur das Judo-Können unter Beweis zu stellen, die Sportler mussten auch ihr Fußballtalent zeigen.

Glücklicherweise hatte Trainer Norman Großer, seine Recken bestens auf diese Aufgabe vorbereitet.

Dass das Trainingskonzept aufging, bewiesen die Männer an diesem Tag. Sowohl von der Tatami (Judomatte), als auch vom Fußballfeld schritten die Herren ungeschlagen, allein gegen Gastgeber Kamenz reichte es nur für ein Unentschieden in beiden Disziplinen. Die besseren Unterpunkte bescherten der “Löwenauswahl” am Ende den verdienten Sieg und somit den Titel. Zum 2.Mal haben die “Leipziger Löwen” den Pokal bisher verteidigt und somit den 3.Turniersieg in Folge errungen.

Erfolgreichster “Judo-Rentner” an diesem Tag war Rolf Holzmüller, der alle seine Kämpfe gewinnen konnte. Johannes Wiegand, der “Graue Blitz”, rief nicht 100% seiner Leistung ab und verlor an diesem Tag mehr Kämpfe (insgesamt 2!), als in seiner bisherigen Karriere. Sven Schmidt, Andre Barthel, Coach Norman Großer und Löwen-Präsident Rose glänzten bei ihren Einsätzen durch Löwenmut und -stärke.

Wir gratulieren unseren Siegern herzlich und hoffen, dass ihre körperliche Verfassung es zulässt, dass sie nächstes Jahr den Titel und den begehrten Wanderpokal erneut verteidigen.

 

Floßtour u14

Die diesjährige Sommerfreizeit der U14-Löwen war viel mehr als ein Ausflug, sie war eine Teambildungsmaßnahme. Die Judoka der Leipziger Löwen arbeiteten drei Tage lang an der Stärkung von Teamgeist und Zusammenhalt. Die Judokinder reisten mit den Fahrrädern an, bauten in Kooperation mit Impulse e.V. aus Brettern und Stricken ihr eigenes Floß und setzten ihre Fahrt auf dem Wasser fort. Ein unvergessliches Abenteuer mit einem hohen Wert für die weitere sportliche Entwicklung der Judoka.

 

Nach der Anreise mit Zug und Fahrrad, bauten die Sportler ihr 8-Mann-Tipi-Zelt auf. Die Jungs nutzten die Zeit bis zum Abend zum Fußball gucken und Tischtennis, während die Mädchen auf die Jagd nach Glühwürmchen zur Beleuchtung des Zeltes gingen.

Erst im Zelt merkten Sie, dass Glühwürmchen aus der Nähe nicht mehr ganz so schön anzusehen waren und man sie lieber nicht als Schlafsackgefährten hat.

 

Am nächsten Morgen, nach dem Frühstück wurde es ernst und die Judoka begannen mit dem Bauen des Floßes. Zuerst mussten die Schwimmkörper, um die Wette aufgepumpt werden. Anschließend schnürten die Kinder mit Seilen den Rahmen des Floßes aus dicken Holzbalken zusammen, fixierten Bretter mit Hanfstricken und bauten so ihr eigenes, etwa fünf mal drei Meter großes Floß. Unter dem Staunen zahlreicher Paddler und Schaulustiger, ließ die Gruppe das Floß zu Wasser. Jetzt zeigte sich, dass die Gruppe sehr gut zusammen gearbeitet hat, denn das Floß schwamm tatsächlich.

Die Sportler paddelten in mehreren Etappen die Unstrut herunter. Die Sportler saßen im wörtlichen und übertragenen Sinne in einem Boot. Wenn eine Seite aufhörte zu paddeln, driftete das träge Holzfloß unaufhaltsam in die Böschung. Nach einiger Zeit klappte die Teamarbeit der Gruppe schon viel besser und die Kinder kamen mit der Strömung des Flusses zurecht und fuhren vorbei an staunenden Touristen und Anglern ihrem Ziel entgegen.

Am späten Nachmittag legten die Mannschaft an und bereiteten gemeinsam Abendessen in einem Feuertopf zu, den das Begleitfahrzeug zusammen mit dem Gepäck der Kinder transportiert hatte. Alle Judoka schälten Kartoffeln, schnitten Gemüse und Würstchen, fachten ein Feuer an und kochten eine leckere Suppe.

Auch hier war -wie schon beim Paddeln- Teamarbeit gefragt. Die Kinder bekamen mit, aus welchen Zutaten eine Suppe besteht und wie viel Mühe es macht sie zuzubereiten. Am Ende waren sich alle einig, dass eine selbst gekochte Suppe viel besser schmeckt, als eine aus der Tüte.

Frisch gestärkt, nahmen die Löwen die letzten Flusskilometer in Angriff.

Kurz vor dem Zeltplatz floss die Unstrut in die Saale und die Strömung nahm noch einmal zu. Unter voller Konzentration paddelte die Floßbesatzung wie ein Schweizer Uhrwerk und setzte das riesige Floß schwungvoll an den Bootsanleger. Auch wurde die Floßbesatzung sofort von staunenden Campern empfangen.

Nach diesem Abenteuer fielen die Sportler müde in ihren Schlafsack, denn am nächsten Tag stand die letzte lange Fahrradetappe Richtung Leipzig an. Mit insgesamt über 200 Kilometern auf dem Rad, dem Floß und im Zug, kamen die Sportler begeistert in Leipzig an.

Die Kinder erlebten dank der engagierten Vereinsführung der Leipziger Löwen, in Zusammenarbeit mit Impulse e.v. ein Teamtraining, was sonst nur gut bezahlten Managern großer Firmen vorbehalten ist.

 

Mannschaftswettkampf in Crimmitschau

Zur Vorbereitung auf die am 13. März auf heimischer Matte beginnende Verbandsliga, besuchte das Team der Leipziger Löwen, mit freundlicher Unterstützung von Gastkämpfern des Vfl Riesa, den Wettkampf um den Crimmitschauer Wanderpokal.

Wie bereits vor 2 Jahren reichte es, nach mehreren grandiosen Siegen, nur für den 5.Platz.
Highlight des Tages war der Sieg über 2.BuLi-Mannschaft von Babelsberg, die mit ihrer 1. Mannschaft anreiste.