Bodenstark: Neues Turnierformat Lions Open überzeugt bei erster Auflage

Mit den Lions Open haben die Leipziger Sportlöwen am vergangenen Wochenende ein neues Turnierformat erfolgreich auf die Matte gebracht. Über 80 Teilnehmende reisten zur Premiere des Bodenturniers an – darunter Gäste aus Österreich, Polen, Wolfsburg, Rostock und natürlich aus Sachsen und dem mitteldeutschen Raum. Ergänzt wurde das Feld durch einige Bodenspezialisten aus dem Brazilian Jiu-Jitsu, was das Turnier auf alle Fälle bereichert hat. Für ein Erstlingswerk mit relativ kurzer Vorlaufzeit während der Sommerferien ist das ein bemerkenswerter Start.

„Für eine erste Ausgabe ist das ein fantastisches Ergebnis“, resümiert Geschäftsführer und Mitorganisator Sören Starke. „Ich habe selten so viel positives Feedback bekommen. Viele Teams haben sich bedankt und wollen im nächsten Jahr unbedingt wiederkommen. Das zeigt, dass wir mit Konzept, Ablauf und Atmosphäre goldrichtig lagen.“

Zwei Zeitfenster, keine Leerlaufzeiten, alle kommen zum Kämpfen

Ein besonderer Fokus lag auf einem straffen Turnierablauf ohne lange Wartezeiten. Gekämpft wurde in drei Altersklassen. Die Kämpfe wurden in zwei Zeitblöcken organisiert – ein Modell, das aufging: Niemand saß stundenlang herum, alle konnten sich gut auf ihre Kämpfe vorbereiten. 

Highlight mit unerwartetem Ende: 35 Minuten Kampf – entschieden durch Schere-Stein-Papier

Der unbestrittene Höhepunkt des Turniers war die Open Class: eine Kategorie ohne Alters- oder Gewichtsbeschränkung – offen für alle. Schon der erste Kampf dieser Klasse sorgte für großes Staunen: Pascal Stock (Leipziger Sportlöwen) und Bruno Hofmann (Judokan Schkeuditz 2000) lieferten sich einen schier endlosen Bodenkampf, der nach 35 Minuten noch immer ohne Wertung stand – auch im Golden Score. Schließlich entschieden sich beide, auf sportlich-unorthodoxe Weise den Sieger zu ermitteln: mit einer Runde Schere-Stein-Papier. Der Jubel in der Halle war groß, der Sieger stand fest – doch der eigentliche Gewinn war das Erlebnis selbst. Beide Kämpfer erhielten verdienten Applaus und sorgten für einen Gänsehautmoment, der in die Geschichte dieses Turniers eingehen dürfte.

Podest mit starker Präsenz der Gastgeber

In der Open Class holte sich Aaron Schneider den ersten Platz, gefolgt von Matteo Schmitt auf Rang zwei. Den dritten Platz teilten sich Sören Starke und Tobias Mathieu. Alle vier von den Leipziger Sportlöwen.

„Dass das Podest so vereinsnah ist, war Zufall – aber natürlich freuen wir uns über die starken Leistungen unserer Athleten“, so Starke.

Fazit: Wiederholung garantiert

Das Fazit fällt eindeutig aus: ein rundum gelungenes Turnier, das sportlich wie organisatorisch Maßstäbe gesetzt hat. Für 2026 sind kleinere Regelanpassungen geplant – doch das Grundkonzept bleibt. Die Lions Open haben sich auf Anhieb als spannendes Format für den Bodenkampf etabliert – und dürften im kommenden Jahr noch mehr Freunde finden.

Spendenkampagne endet mit Rekordergebnis

Die Spendenkampagne der Leipziger Sportlöwen ist am Sonntagabend nach drei Wochen offiziell zu Ende gegangen – mit einem beeindruckenden Ergebnis: Insgesamt wurden 12.165 Euro gesammelt. Das ursprüngliche Ziel von 7.700 Euro wurde damit deutlich übertroffen – die Kampagne wurde mit 160 Prozent des Spendenziels abgeschlossen.

Schon nach der ersten Woche war das Spendenziel erreicht – was allein schon ein riesiger Erfolg war. Dennoch wurde die Kampagne fortgeführt, da es in Leipzig derzeit keinen beschlossenen Haushalt gibt und vielen Vereinen – darunter auch den Sportlöwen – kurzfristig zugesagte Fördermittel gestrichen wurden.

Eigeninitiative statt Stillstand

Die Kampagne kompensierte nicht nur fehlende öffentliche Förderung, sondern setzte ein starkes Zeichen für Eigeninitiative und Zusammenhalt im Verein. Über 100 Unterstützerinnen und Unterstützer haben dazu beigetragen, dass dieses Projekt Wirklichkeit wird.

Neue Matten – noch diese Woche im Einsatz

Dank des positiven Verlaufs konnte der Verein frühzeitig aktiv werden: Die neuen FUJI-MATS wurden bereits während der Kampagnenlaufzeit über unseren Partner Ippon-Gear bestellt – und erfreulicherweise kurzfristig geliefert. Noch in dieser Woche werden sie in der Judohalle der Leipziger Sportlöwen verlegt. Ein echter Glücksfall!

Wie geht es weiter?

Die Abrechnung der Plattform erfolgt in etwa zwei Wochen – dann erhält der Verein auch die vollständige Liste der Spenderinnen und Spender. Die Auszahlung des gesammelten Betrags ist rund drei Wochen nach Kampagnenende zu erwarten.

Ein riesiges Dankeschön!

Der Vereinspräsident Tino Rose bedankt sich im Namen des gesamten Präsidiums herzlich bei allen, die diese Kampagne möglich gemacht haben – sei es durch Spenden, durch Teilen der Aktion oder durch Zuspruch. Gerade in schwierigen Zeiten ist ein solcher Zusammenhalt nicht selbstverständlich. 

„Wir hätten nie damit gerechnet, dass wir ein solches Ergebnis erzielen. Es ist gigantisch und motiviert uns enorm, weiterhin mit vollem Einsatz für unsere Mitglieder da zu sein.“

Wachsen durch Herausforderung: U11-Randori vor dem Sommerfest

Rund 60 Kinder der Altersklasse U11 nahmen am Vormittag des Sommerfests der Leipziger Sportlöwen an einem vereinsinternen Randori-Format teil. Die Trainingsmaßnahme hat sich inzwischen als feste Tradition etabliert und gilt als Vorstufe zum späteren Wettkampf. In drei Gruppen – angeleitet von Annett Böhm und Aaron Schneider (beide Standort Lindenau) sowie Tino Rose (Südvorstadt) – wurde mit hoher Intensität trainiert.

Das Randori stellt im Judo eine wettkampfähnliche Trainingsform dar. Anders als in klassischen Technikeinheiten steht hier das freie Kämpfen im Mittelpunkt – unter realistischen Bedingungen, jedoch ohne Wettkampfdruck. Ziel ist es, das Gelernte anzuwenden, neue Situationen kennenzulernen und sich auf wechselnde Partner einzustellen.

Aktuell trainieren rund 140 Kinder in der Altersklasse U11 bei den Leipziger Sportlöwen – verteilt auf drei Standorte. Das Randori-Format diente auch dazu, die Gruppen zusammenzuführen und ein gemeinsames Trainingserlebnis zu schaffen.

Insbesondere Kinder, die gerade erst von den Anfängerkursen in die regulären Gruppen gewechselt sind, standen dabei im Fokus. Für sie war es häufig das erste freie Randori mit unbekannten Partnerinnen und Partnern.

„Alle waren aufgeregt – aber genau darum geht es“, erklärte Trainerin Annett Böhm. „Die Kinder lernen, mit Druck umzugehen, sich in neue Situationen hineinzufinden und ihr Judo flexibel anzupassen. Es war für viele eine neue Erfahrung. Und alle können wirklich stolz auf sich sein.“

Böhm betonte zudem die Bedeutung dieser Trainingsform als Vorbereitung auf den späteren Wettkampf.

„Gerade für die Jüngeren ist Randori eine neue Trainingsform. Es ist wichtig, dass sie lernen, sich Herausforderungen zu stellen. Denn genau das gehört im Wettkampf dazu – sich auf Neues einzulassen, ruhig zu bleiben und Gelerntes unter Druck abzurufen.“

Das U11-Randori bildete den sportlichen Auftakt zum Sommerfest der Leipziger Sportlöwen und zeigte einmal mehr die zentrale Rolle der Nachwuchsarbeit im Vereinsalltag.

Sportlöwen Sommerfest: Beachsoccer, Hüpfburg und strahlende Gesichter

Der Duft von frischem Popcorn, fröhliches Kinderlachen auf der Hüpfburg, gespannte Gesichter bei der Judo-Show und jede Menge Sand unter den Füßen – unser Sommerfest war ein Tag voller unvergesslicher Momente.

Bei fantastischem Wetter feierten die Leipziger Sportlöwen ihr Sommerfest 2025 – mit Spielen, Sport, Überraschungen und vielen kleinen Highlights für Kinder und Erwachsene gleichermaßen.

Bereits am Vormittag fand unser traditionelles U11-Randori statt – eine wettkampfnahe Trainingsform im Judo, bei der sich Kinder im freien Kämpfen erproben können. Rund 60 junge Judoka aus unseren drei U11-Trainingsgruppen waren dabei. Dieses Format hat sich in den letzten Jahren als fester Bestandteil vor dem Sommerfest etabliert – und ist für viele Kinder ein echtes Highlight.

Unsere Gäste erwartete zum Sommerfest eine bunte Mischung an Angeboten. Für die Kinder gab es nicht nur das beliebte Spielmobil der OSL, sondern auch eine kreative Malstation, eine große Hüpfburg und eine riesige Tobe-Fläche in der Halle, die zum Rennen, Springen und ausgelassenen Toben einlud. Die Popcornmaschine war natürlich wieder ein absoluter Publikumsmagnet.

Während die Kinder beschäftigt waren, konnten sich die Erwachsenen bei leckeren Snacks, frischem Barista-Kaffee und kühlen Getränken entspannen und den Nachmittag genießen.

Im Fokus des sportlichen Teils stand unsere Judo-Show, bei der die Altersklassen U13, U15 und U18 verschiedene Wurfprinzipien eindrucksvoll präsentierten. Ziel war es, vor allem den Eltern einen Einblick in die Grundprinzipien des Judo zu geben.

Ein besonderer Teil war auch die kleine Regelkunde: Landeskampfrichterin Lea Wierickk hatte zusammen mit den Sportlern Friedrich Hammermüller und Luis von Wolffersdorf anschaulich die wichtigsten Wettkampfregeln vorgestellt.

Besonders herzlich wurde der Beitrag unserer U11-Kinder aufgenommen: Sie stellten mit viel Begeisterung die neun Judo-Werte vor – und erklärten in eigenen Worten, was Begriffe wie Respekt, Mut oder Hilfsbereitschaft im Judo-Alltag bedeuten. Ein wunderbarer Moment, der gezeigt hat, dass Judo weit mehr ist als nur eine Kampfsportart.

Die Präsentation wurde von Annett Böhm moderiert, die das Publikum mit viel Charme und Fachkenntnis durch das Programm führte.

Ein weiteres Highlight des Tages war die Sportlerehrung, bei der zahlreiche engagierte Mitglieder für ihre Leistungen auf und neben der Matte ausgezeichnet wurden.

Ganz neu in diesem Jahr war das Beachsoccer-Feld, das sich schnell zum Lieblingsplatz der Kinder und Jugendlichen entwickelte. Am Abend fand dort ein kleines Turnier statt – barfuß im Sand, spontan zusammengestellte Teams und ehrgeizige Spielzüge, die zeigten: Auch neben der Judomatte wird bei uns mit Leidenschaft Sport gemacht.

Unser Sommerfest ist nicht nur ein schöner Anlass zum Feiern – es ist Ausdruck dessen, wofür unser Verein steht: Freude an Bewegung, gegenseitiger Respekt und das gemeinsame Erleben von besonderen Momenten.

„Natürlich ist so ein Sommerfest jedes Mal mit großem organisatorischem Aufwand verbunden“, sagt Geschäftsführer Sören Starke, „aber es macht einfach unglaublich viel Spaß zu sehen, wie viele Menschen Freude daran haben. Wenn Kinder mit leuchtenden Augen vor der Popcornmaschine stehen, auf der Hüpfburg herumkullern oder Eltern einfach einen entspannten Nachmittag miteinander verbringen – genau dafür machen wir das.“

Das Fest war auch der perfekte Rahmen für unsere aktuell laufende Spendenkampagne „Komm auf die Matte“: Unser Kampagnenziel – Geld für neue Judomatten – haben wir bereits erreicht. Doch damit ist noch nicht Schluss:

Jetzt geht es darum, unsere Kinder- und Jugendarbeit weiter zu stärken – mit besseren Trainingsbedingungen, neuen Projekten und gezielter Förderung. Noch sechs Tage läuft die Kampagne, und jede zusätzliche Spende fließt direkt in unsere Nachwuchsarbeit. Wer uns also noch unterstützen möchte: Jetzt ist der perfekte Moment dafür!

Ein großes Dankeschön an alle, die dabei waren und dieses Fest möglich gemacht haben – wir freuen uns schon auf das Sommerfest 2026

Ehrungen

Friedrich Hammermüller
Gold – LEM 2025 U13, Gold – Ega- Pokal 2025, Gold – 1. Glaspalastturnier 2025, Gold – Landesjugendspiele 2025

Elsa Nekwasil
Gold – LEM U13 2025, Gold – Stahlpokal, Gold – Landesjugendspiele 2025

Felix Böhl
Gold – LEM U13 2024 und Silber – IT Kufstein 2025

Luis von Wolffersdorff
Silber – Ega-Pokal, Gold – Landesjugendspiele und Silber – Glaspalast-Turnier

Roman Pluhatyrov
Gold – LEM u15 2024, Gold – MDEM 2024

Hordii Shuliakovskyi
Gold – LEM U15 2024, Bronze – MDEM 2025

Kira Noeller
Bronze – Sichtungsturnier Berlin, Bronze – MDEM U15 2024, Silber – LEM 2024

Henriette Jahn
Bronze – LEM U15, Bronze – MDEM U15 2024

Hannes Vossler
Gold – LEM U15 2024, Bronze – MDEM 2024

Hugo Hartlich
Gold – LEM und Gold – MDEM U15 2024

Anna Reitmann
Gold – LEM und MDEM U15 2024, Gold – Baltic Sea Open 2024, Gold – LEM U18 und Silber – MDEM 2025, 9. Platz DEM und Silber Messe- Cup 2025

Alba Koch
Gold – LEM und MDEM U15 2024, Gold – LEM und Gold – MDEM U18 2025 und 7. Platz DEM  U18

Hannes Schürer
DJB-Kader, Gold – Platz Adler Cup U16 und Gold – Bundessichtungsturnier Herne 2024, Silber – Baltic Sea Open 2024

Noch 6 Tage – jede Unterstützung zählt!

Unsere Crowdfunding-Kampagne war schon jetzt ein voller Erfolg: Dank Ihrer großartigen Unterstützung haben wir unser Spendenziel für die neue Judo-Matte bereits erreicht. Dafür sagen wir von Herzen Danke! 💛🦁

Doch die Kampagne läuft noch 6 Tage, und diese Zeit möchten wir nutzen: Jede weitere Spende fließt direkt in unsere Kinder- und Jugendarbeit. Damit können wir trotz der gekürzten Fördermittel der Stadt Leipzig weiterhin Wettkampffahrten, Ferienfreizeiten und Trainingslager für unsere jungen Sportlerinnen und Sportler ermöglichen.

👉 Deshalb unsere herzliche Bitte: Wenn Sie bisher noch nicht die Gelegenheit hatten zu spenden, nutzen Sie jetzt die Chance. Jede Unterstützung – ob klein oder groß – macht einen Unterschied.

Lassen Sie uns die letzten Tage gemeinsam nutzen – für unsere Kinder, für unsere Halle, für unser Dojo.

Komm auf die Matte – noch 6 Tage bis zum Ziel!

Erinnerung: Sportlöwen Sommerfest am 16. August

Am 16. August ist es wieder Zeit für unser beliebtes Sommerfest – ab 15.00 Uhr.

Mit dabei:

Fantastischer Kaffee vom Leckerrad!

🍿 Popcorn, Hüpfburg & Spiele für die Kids (riesiges Spielmobil)

🏅 Sportler-Ehrung

🤸 Sportshow – mit kleiner Judo-Regelkunde

⚽ Und ab 18.00 Uhr: das große Beach-Soccer-Turnier (ab U15) im Sand! Anmeldung über Tobias Mathieu

Natürlich freuen uns wieder, wenn möglichst viele Familien einen Kuchen mitbringen könnten.

Also: Datum merken, Familie einpacken, vorbeikommen und mit uns den Sommer genießen.

Wir freuen uns auf euch!

Ferientraining: Judoka starten motiviert ins neue Halbjahr

In der letzten Ferienwoche nutzten die Leipziger Sportlöwen von Mittwoch bis Freitag noch einmal die Gelegenheit, sich gemeinsam intensiv auf das kommende Judohalbjahr vorzubereiten. Drei Tage lang standen für die Altersklassen U13, U15 und U18 täglich zwei Trainingseinheiten und gemeinsames Mittagessen (danke wieder an unsere Sponsoren „Emil & Moritz„) auf dem Plan, bevor es am Nachmittag nach Hause ging.

Das Programm war abwechslungsreich und fordernd: Neben Judo standen Krafttraining, Ausdauereinheiten wie Joggen sowie ein Exkurs in die Welt des Ringens auf dem Plan. Besonders für die U15 war das Training ein wichtiger Einstieg, denn die Bezirksmeisterschaften stehen früh im neuen Halbjahr an – und eine solide Vorbereitung ist entscheidend.

„Es waren schöne Trainingseinheiten, in denen wir viel geschafft haben“, so Trainer Tobias Mathieu. „Die Kinder haben sich ordentlich angestrengt und alles gegeben. Nach über fünf Wochen Pause war das ein perfekter Start – und auch für die Zukunft eine Maßnahme, die wir gerne wiederholen.“

Landestrainer und sächsische Top-Athleten zu Gast in unserer Halle

In der vorletzten Ferienwoche war der Judo-Verband Sachsen mit seinen Landestrainern bei uns in der Halle zu Gast. Hintergrund war die Grundreinigung in der Nordanlage (Landesleistungsstützpunkt), die eine vorübergehende Sperrung des Dojos notwendig machte. Selbstverständlich haben wir gern geholfen und unsere Halle für den Leistungssport geöffnet.

Neben zahlreichen sächsischen Spitzenjudoka trainierten auch unsere eigenen Top-Athleten mit – darunter unsere Kaderathleten Miu Richter, Hannes Schürer, Hordii Shuliakovskyi und Roman Pluhatyrov. In zwei intensiven Trainingseinheiten bereiteten sie sich gemeinsam auf das anspruchsvolle zweite Halbjahr vor.

Wir freuen uns immer, wenn wir mit unserer Infrastruktur den sächsischen Leistungssport unterstützen können – und natürlich, wenn solch starke Trainingsgruppen bei uns auf der Matte stehen!

Deutsch-Französischer Austausch – Judo verbindet über Grenzen hinweg

Ein großes Projekt ist Wirklichkeit geworden: Nach mehreren Jahren der Vorbereitung konnten die Leipziger Sportlöwen in den Sommerferien erstmals einen bilateralen Austausch mit dem französischen Partnerverein Judo Club Limeil-Brévannes umsetzen. Gefördert und begleitet wurde das Projekt durch das Deutsch-Französische Jugendwerk (DFJW) – eine Organisation, die seit Jahrzehnten den Austausch junger Menschen aus Deutschland und Frankreich unterstützt. Ziel ist dabei nicht nur die Förderung der Sprachkompetenz und des kulturellen Verständnisses, sondern auch die Stärkung von persönlichen Begegnungen und Freundschaften. Das Besondere: Es handelte sich nicht um ein klassisches Trainingslager, sondern um ein Austauschformat, bei dem Judo als gemeinsame Sprache und Brücke der Verständigung dient.

Sieben Tage lang erlebten 14 französische und 11 deutsche Kinder im Alter zwischen 10 und 17 Jahren ein abwechslungsreiches Programm in Leipzig. Begleitet die Begegnung auf deutscher Seite durch unser Trainerteam Aaron Schneider und Tobias Mathieu, die mit großem Einsatz und viel Herzblut den gesamten Aufenthalt organisierten. Untergebracht war die gesamte Gruppe zunächst im Hostel Eden – die letzten beiden Nächte wurden in der Judohalle verbracht. Die Verpflegung wurde durch die Vleischerei Leipzig sowie unseren Sponsor Emil & Moritz ermöglicht – ein großes Dankeschön dafür!

Auf dem Programm standen nicht nur gemeinsame Judoeinheiten, in denen sich beide Gruppen auf der Matte begegneten und voneinander lernen konnten, sondern auch viele Freizeitaktivitäten: Bei einer Stadtrallye mit Besuch des Völkerschlachtdenkmals wurde Leipzig erkundet, bei einer Paddeltour auf der Weißen Elster gab es nasse Füße und jede Menge Teamgeist. Ein gemeinsamer Boulder-Nachmittag stellte sportlich neue Herausforderungen, ebenso wie kleinere Aktionen in der Halle und beim abendlichen Austausch. So entstanden viele Kontakte, gemeinsame Lacher und erste Freundschaften über Sprachgrenzen hinweg.

Ein zentraler Baustein des Austauschs war die Sprachanimation, ein vom DFJW entwickeltes Konzept, das Kindern auf spielerische Weise die jeweils andere Sprache näherbringt. Anders als beim klassischen Sprachunterricht geht es hier um Kommunikation durch Bewegung, Lachen und kreative Spiele. Ob bei „Feuer – Wasser – Sturm“ auf Deutsch und Französisch, dem beliebten Ratespiel „Ich sehe was, was du nicht siehst“ oder einem Ernährungsworkshop mit Sprachmix – durch diese niederschwelligen Methoden konnte Berührungsängsten begegnet und der erste Zugang zur Partnersprache gelegt werden. Gleichzeitig förderte die Sprachanimation den Gruppenprozess und sorgte für viele Momente des Miteinanders.

Trainer Aaron Schneider zog nach der Woche ein durchweg positives Fazit:

„Die Vorbereitung war intensiv, aber es hat sich gelohnt. Die Kinder und wir als Trainerteam sind wirklich zusammengewachsen. Es war eine großartige Erfahrung und wir freuen uns schon jetzt auf die Rückbegegnung in Frankreich im nächsten Jahr.“

Ein großes Dankeschön gilt dem DFJW für die finanzielle und inhaltliche Unterstützung dieses Projekts. Der Austausch hat gezeigt, wie viel Potenzial in der Verbindung von Sport und internationaler Begegnung liegt – Judo als gemeinsamer Nenner, der nicht nur anspruchsvolles Training bietet, sondern auch verbindet.

Starker Sportlöwenauftritt: Vier Medaillen beim Glaspalast-Turnier in Sindelfingen

Am ersten Juli-Wochenende waren die Leipziger Sportlöwen mit einer Auswahl an Nachwuchstalenten beim renommierten Internationalen Glaspalast-Turnier in Sindelfingen vertreten. Das hochklassig besetzte Turnier zählt zu den größten Judo-Wettkämpfen im süddeutschen Raum und lockte auch in diesem Jahr zahlreiche Vereine aus dem In- und Ausland an.

Für die Leipziger Sportlöwen gingen Sportlerinnen und Sportler der Altersklassen U11 und U13 an den Start – begleitet und betreut von Trainer Tino Rose. Die Kämpferinnen und Kämpfer überzeugten durchweg mit tollen Leistungen, technischem Können und großem Einsatz.

In der U13 zeigte sich vor allem Friedrich Hammermüller in herausragender Form. Mit souveränen Kämpfen und taktischer Reife sicherte er sich verdient die Goldmedaille. Luis von Wolffersdorff kämpfte sich in der stark besetzten Klasse bis 37 kg bis ins Finale vor und erkämpfte sich nach einem spannenden Duell die Silbermedaille.

Auch in der U11 konnten sich die Leipziger Talente erfolgreich behaupten. Malina Rose und Mark Gotgelf belohnten sich nach intensiven Kämpfen jeweils mit Bronze – ein starkes Zeichen für die kontinuierliche Entwicklung im Nachwuchsbereich.

„Das war wirklich ein Mega-Turnier mit extrem hoher Qualität – daher freuen uns die Medaillen und gewonnen Kämpfe sehr“, so Vereinspräsident Tino Rose. „Die Kinder haben sich mutig präsentiert, tolle Techniken gezeigt und wichtige Erfahrungen gesammelt.“

Neben den Medaillengewinnerinnen und -Gewinnern zeigten auch alle weiteren Teilnehmenden starke Leistungen und konnten wertvolle Wettkampfpraxis auf hohem Niveau sammeln. Besonders erfreulich: Auch jüngere Jahrgänge in der U13 gewannen Kämpfe und sammelten Selbstvertrauen für kommende Herausforderungen.

Gold

U13

Friedrich Hammermüller

Silber

U13

Luis v. Wolffersdorff

Bronze

U11

Malina Rose

Mark Gotgelf

Goldrausch bei den Sportlöwen: Starke Leistungen bei den Landesjugendspielen

Am vergangenen Wochenende standen die Landesjugendspiele für die Altersklassen U13 und U15 an – und die Sportlöwen Leipzig überzeugten auf ganzer Linie. Mit zahlreichen Medaillen und durchweg starken Auftritten zeigten die jungen Judoka, dass sich das intensive Training der letzten Monate ausgezahlt hat.

U13 – Technik, Kampfgeist und Medaillen

In der U13 war das Teilnehmendenfeld in vielen Gewichtsklassen extrem groß – teilweise traten über 30 Kinder gegeneinander an. Umso beachtlicher die Bilanz der Sportlöwen: Acht Medaillen, jede davon verdient und leistungsgerecht erkämpft.

Trainer Sebastian Hampel zeigte sich begeistert:

„Alle unsere Startenden in der U13 haben heute eine richtig starke Leistung gezeigt. Elsa, Elias, Friedrich und Luis haben sich jeweils mit souveränen Kämpfen Gold verdient – technisch stark, konzentriert und durchweg dominant.
Besonders gefreut habe ich mich über Julian, er hat sich seine erste Medaille in der neuen Altersklasse gegen teils ältere Gegner hart erarbeitet – vor allem sein Morote-Seoi-nage war wirklich sehenswert.
Insgesamt kann man sagen: Die Medaillen spiegeln heute auch wirklich die Leistung wider – starkes Niveau und tolle Entwicklung bei allen..“

U15 – Hohe Qualität, starke Finalduelle

Auch in der U15 machten die Sportlöwen eine starke Figur. Die hohe Quantität und Qualität der Starter sorgte für spannende Kämpfe und intensive Duelle. Besonders bemerkenswert war das vereinsinterne Finale zwischen Hugo Salloum und Bruno Reitmann – beide hatten sich zuvor souverän durch ihre Gewichtsklasse gekämpft und trafen schließlich im Endkampf direkt aufeinander. Ein spannendes Duell, das Hugo am Ende für sich entscheiden konnte. Insgesamt ein überzeugender Auftritt der gesamten Altersklasse, mit vielen intensiven Kämpfen und wertvollen Entwicklungsschritten.

Tolles Endergebnis, starke Einzelleistungen

Mit insgesamt 14 Medaillen, davon sechs goldenen, haben die Sportlöwen ein starkes Zeichen bei den Landesjugendspielen gesetzt. Vor allem die Art und Weise, wie sich die Athletinnen und Athleten auf der Matte präsentierten – technisch vielseitig und mit vollem Einsatz – macht große Lust auf die kommenden Wettkämpfe.

Gold

U13

Elias Rose

Luis von Wolffersdorff

Elsa Neckwasil

Friedrich Hammermüller

U15

Hugo Salloum

Hugo Hartlich

Silber

U13

Julian Conti

Arthur Senior

U15

Bruno Reitmann

Wanja Daniel

Theo Hillscher

Bronze

U13

Lucian Paul

Ada Tröbitz

U15

Maximilian Weber

240 Gürtelprüfungen in drei Tagen: Ein starker Abschluss vor den Sommerferien

Mit dem Auftakt am vergangenen Wochenende starteten die diesjährigen Kyu-Prüfungen der Leipziger Sportlöwen – und die Dimension war beachtlich: 240 Kinder stellten sich innerhalb von nur drei Tagen ihrer Gürtelprüfung. Damit war es eine der größten Prüfungsrunden in der Vereinsgeschichte. Für viele Kinder bedeutete das den erfolgreichen Abschluss eines intensiven Trainingshalbjahres – und für die meisten einen ganz besonderen Moment auf ihrem Judo-Weg.

U11: Prüfungsabschluss eines starken Wettkampfjahres

Den Anfang machten unsere drei U11-Gruppen mit insgesamt 70 Prüflingen. Sie stellten sich den Prüfungen zu Gelb-Orange und Orange – ein gelungener Abschluss nach einem anstrengenden Wettkampfjahr. Besonders schön: Viele Kinder können nun mit einer neuen Gürtelfarbe stolz in die Sommerferien starten und nach der Pause mit frischer Motivation zurückkommen. Einige wechseln in die U13, während die U11-Kurse nach den Ferien durch neue Kinder aus den Anfängerkursen aufgefüllt werden.

Anfängergruppen: Vom Bodenturnier zur ersten „richtigen“ Prüfung

Am Sonntag folgte die Prüfung der Anfängerkurse – mit beeindruckenden 90 Teilnehmern. Für die meisten war es die erste offizielle Gürtelprüfung (7. Kyu), nachdem das vereinsinterne Bodenturnier im Frühjahr als Vorbereitung für den 8. Kyu gedient hatte. Die Prüfung war in zwei Gruppen aufgeteilt, wodurch die Atmosphäre entspannt und gut organisiert blieb. Viele Eltern waren dabei, was für Kinder wie auch für das Trainerteam ein besonderer Moment war.

Vize-Präsident Tobias Mathieu lobt die Entwicklung:

„Die Anfängergruppen haben einen tollen Weg zurückgelegt – vom ersten Training über das Bodenturnier bis zur Gelbgurtprüfung. Jetzt hoffen wir natürlich, dass viele von ihnen auch nach den Ferien den nächsten Schritt machen und in unsere U11-Kurse wechseln.“

Neue Prüfungsform für U13, U15 und U18 erfolgreich erprobt

Am Montag und Mittwoch stand die Prüfung für die Altersklassen U13, U15 und U18 an – mit weiteren 80 Gürtelprüfungen. Gemeinsam mit seinem Team hat Tobias Mathieu ein neues Prüfungsformat entwickelt, das erstmals zum Einsatz kam: Zunächst präsentierten alle Prüflinge gemeinsam ausgewählte Inhalte aus dem DJB-Prüfungsprogramm auf der Matte, während die Trainer sich frei durch die Gruppen bewegten. Anschließend wurden die Kinder an fünf dezentralen Prüfstationen einzeln geprüft – je nach angestrebtem Kyu-Grad. Die Rückkehr der Eltern auf die Zuschauertribüne sorgte für eine besonders feierliche Atmosphäre.

„Wir wollten, dass die Gürtelprüfung wieder als etwas Besonderes wahrgenommen wird“, so Matthieu. „Ein Moment, auf den man hinarbeitet – und auf den man stolz sein kann. Die Premiere dieses Formats hat sehr gut funktioniert.“

Dank an das Trainerteam

Ein großes Dankeschön gilt allen Trainerinnen und Trainern, die in den vergangenen Monaten mit viel Geduld, Struktur und Leidenschaft auf diese Tage hingearbeitet haben – und die an den Prüfungstagen selbst für einen reibungslosen Ablauf sorgten. Drei Prüfungstage, 240 Kinder, unzählige gezeigte Techniken – und am Ende ganz viele stolze Gesichter.

Das Prüfungsprogramm kurz erklärt

Geprüft werden klassische Judoinhalte wie Fallschule (Ukemi), Wurftechniken (Nage-Waza) und Bodentechniken (Ne-Waza). Zusätzlich zeigen die Prüflinge, wie sie einzelne Techniken in kleinen Anwendungssituationen verbinden. Das neue Prüfungsprogramm setzt auf Struktur, Individualisierung und eine altersgerechte Steigerung des Schwierigkeitsgrads. Es wurde erneut leicht angepasst und überzeugte auch diesmal mit einem gut durchdachten Ablauf.

Perspektivwechsel: Drei Sportlöwen auf dem Weg zur KaRi-Lizenz

Drei Nachwuchsjudoka der Sportlöwen haben letztes Wochenende den ersten Schritt auf dem Weg zur Kampfrichter*innen-Lizenz gemacht. Sie nehmen an der offiziellen Ausbildung des Judoverbands Sachsen (JVS) teil, die sich über drei Wochenenden erstreckt und sowohl theoretische als auch praktische Inhalte vermittelt. Dabei werden unter anderem die aktuellen Wettkampfregeln der IJF und des DJB, das Verhalten auf der Matte und am Mattenrand, die Zeichengebung mit Gestik und Sprache, typische Wettkampfsituationen, und der Aufbau eines Kampfes aus Sicht der Kampfrichter*innen behandelt.

Der erste Ausbildungsteil war noch sehr theoretisch, Ziel war es, ein solides Regelverständnis zu entwickeln und einen ersten Einblick in die verantwortungsvolle Rolle am Mattenrand zu bekommen. Für die Teilnehmenden bedeutet das auch: Judo einmal aus einer völlig neuen Perspektive zu erleben.

Kira Noeller, eine der Teilnehmenden, zieht ein erstes Zwischenfazit:

„Natürlich war es sehr viel Input auf einmal – man merkt schnell, wie komplex die Kampfrichterarbeit wirklich ist. Aber genau das hat es auch so spannend gemacht. Ich fand es richtig interessant, Judo einmal nicht nur als Kämpferin zu sehen, sondern quasi die „Außenperspektive“ zu sehen. Ich habe das Gefühl, dass ich durch diesen Blickwinkel auch für mein eigenes Training viel mitnehmen kann.“

Während den kommenden zwei Lehrgangswochenenden folgen der praktische Teil der Ausbildung sowie erste Lehrproben auf der Matte. Am Ende wartet dann die offizielle Prüfung, bestehend aus einem Regeltest und einer praktischen Bewertung im Einsatz.

Erfolgreicher Abschluss der Ausbildung: Fünf neue Sportlöwen-Trainerinnen und -Trainer

Am letzten Wochenende endete für fünf engagierte Sportlöwenjudoka ein wichtiger Schritt auf ihrem Weg: Das vierte und damit letzte Wochenende der offiziellen Trainerausbildung. Nach intensiver inhaltlicher Vorbereitung in Theorie und Praxis durften sich alle Teilnehmenden am Sonntag über den erfolgreichen Abschluss freuen – und über die neue Verantwortung auf und neben der Matte.

Vier Wochenenden – praxisnah und strukturiert

Die Ausbildung erstreckte sich über insgesamt vier Lehrgangswochenenden, die bewusst aufgeteilt wurden, um den Teilnehmenden genug Zeit zur Reflexion und Anwendung des Gelernten zu geben.

Bereits an den ersten drei Wochenenden standen grundlegende Themen wie:

  • Methodik & Didaktik im Judo
  • Altersgerechtes Training im Kinder- und Jugendbereich
  • Sicherheitsaspekte & Aufsichtspflicht
  • Kommunikation, Motivation & Feedback
  • Motorische und koordinative Grundlagenausbildung

auf dem Plan. Alle Inhalte wurden praxisnah vermittelt und teilweise auch in Gruppen erarbeitet. In vielen Einheiten standen auch praktische Demonstrationen und Rollenspiele im Fokus – ein echter Pluspunkt für die Vorbereitung auf das spätere Unterrichten.

Prüfungswochenende mit Lehrproben und Theorie

Das letzte Wochenende bildete nun den Abschluss des Lehrgangs – mit dem klaren Schwerpunkt auf den Abschlussprüfungen. Alle angehenden Trainer*innen mussten eine theoretische Prüfung absolvieren, in der es um Regelkunde, Trainingslehre und didaktisches Wissen ging.

Während der Lehrgangswochenenden stand außerdem für alle eine Lehrprobe auf der Matte an: In kurzen Trainingseinheiten übernahmen die Teilnehmenden die Rolle der Übungsleitenden, erklärten Inhalte, führten die Gruppe an und zeigten, dass sie das vermittelte Wissen anwenden können – ein echter Härtetest, aber mit Bravour gemeistert.

Minea über die Ausbildung

Eine unserer neuen Trainerinnen, Minea, lobt besonders den Aufbau des Lehrgangs:

„Das Format war super – drei Wochenenden haben ausgereicht, ohne zu überfordern. Einige Inhalte kannte ich schon, aber es war gut, nochmal systematisch und tiefer einzusteigen. Ich nehme auf jeden Fall viel mit für meine eigenen Trainingsstunden.“

Gut vorbereitet für die Matte

Mit dem erfolgreichen Abschluss sind die fünf Sportlöwen nun offiziell ausgebildete Trainer*innen – und bereit, ihre Erfahrungen und ihr Wissen an die nächste Generation weiterzugeben. Ob im Kindertraining oder bei der Unterstützung im Nachwuchsbereich: Moritz, Anton, Frederik, Amelia und Minea werden die Arbeit des Vereins auch in Zukunft aktiv mitgestalten.

Herzlichen Glückwunsch an alle – und viel Freude beim Leiten eurer ersten Einheiten als ausgebildete Trainerinnen und Trainer!

Vorfreude erlaubt: Sportlöwen Sommerfest am 16. August

Am 16. August ist es wieder Zeit für unser beliebtes Sommerfest – ab 15.00 Uhr.

Mit dabei:

Fantastischer Kaffee

🍿 Popcorn, Hüpfburg & Spiele für die Kids

🏅 Eine kleine Sportler-Ehrung

🤸 Eine Sportshow

⚽ Und ab 18.00 Uhr: das große Beach-Soccer-Turnier im Sand!

Also: Datum merken, Familie einpacken, vorbeikommen und mit uns den Sommer genießen.

Wir freuen uns auf euch!

Bodenkampf pur: Sportlöwen starten mit eigenem Judo-Bodenturnier

Mit einem neuen Wettkampfformat setzen die Leipziger Sportlöwen einen weiteren Akzent im sächsischen Judosport: Unter dem Titel „Lions Open“ veranstaltet der Verein in seiner vereinseigenen Judohalle das erste reine Judo-Bodenturnier Leipzigs. Der Fokus liegt dabei ausschließlich auf dem Bodenkampf, dem sogenannten Ne-waza, das im klassischen Judo-Wettkampf zwar fester Bestandteil ist, aber oft nur eine untergeordnete Rolle spielt.

Ziel des neuen Turnierformats ist es, Ne-waza in den Mittelpunkt zu rücken und einen Wettkampf für Kämpferinnen und Kämpfer zu bieten, die gezielt den Bodenkampf trainieren und anwenden möchten. Eingeladen sind alle Interessierten ab 18 Jahren – unabhängig davon, ob sie aus dem klassischen Judo kommen oder aus verwandten Disziplinen wie BJJ oder Grappling. Gekämpft wird im Gi und nach dem offiziellen Judo-Wertungssystem – das bedeutet: Beinhebel und Nackendreher, wie sie im Brazilian Jiu-Jitsu erlaubt sind, sind ausgeschlossen. 

Lions-Open-Logo-weiss

Sonntag, 24. August 2025

Judohalle der Leipziger Sportlöwen (GutsMuthsstr. 16, 04177 Leipzig)

Gerade für ältere Judoka oder Einsteigerinnen und Einsteiger, für die der Standkampf körperlich zu fordernd oder verletzungsanfällig ist, bietet das Format eine niedrigschwellige, faire und sportlich reizvolle Alternative. Zugleich richtet sich das Turnier aber auch an erfahrene Kämpferinnen und Kämpfer, die ihre Ne-waza-Fähigkeiten unter Wettkampfbedingungen testen möchten.

Die Lions Open sind nach dem Lions Cup bereits das zweite große Turnier, das die Leipziger Sportlöwen auf die Beine stellen. Als einer der größten Judovereine in Mitteldeutschland mit rund 400 aktiven Judoka möchte der Verein mit dem neuen Format auch Impulse für den Judosport in Sachsen setzen. „Wir freuen uns auf alle, die Lust auf fairen, dynamischen Bodenkampf haben – egal ob aus dem Judo oder verwandten Sportarten“, heißt es aus dem Organisationsteam.

Die Anmeldung ist ab sofort möglich. Auf der Website der Leipziger Sportlöwen finden Interessierte alle Informationen zu Regeln und Besonderheiten. Wer sich frühzeitig anmeldet, profitiert von einem Early-Bird-Rabatt. Medaillen für alle Platzierten und eine entspannte und respektvolle Wettkampfatmosphäre sind garantiert.

100 Startende, 53 Medaillen: Mega-Wochenende für die Sportlöwen

Am vergangenen Wochenende stand mit der Lipsiade ein traditionsreicher und geschichtsträchtiger Wettkampf auf dem Programm – und das direkt vor der Haustür. Für viele junge Judoka aus der Region ist die Lipsiade ein absolutes Highlight am Ende des Schuljahres – und für die Sportlöwen war es in diesem Jahr ein besonders gelungener Auftritt.

Mit rund 100 Sportlöwen auf der Matte – von der U11 bis zur U18 – war der Heimvorteil deutlich spürbar: keine langen Anfahrten, ausgeschlafen auf die Matte und voller Fokus auf die Kämpfe. Der Wettkampf bot beste Bedingungen für einen intensiven Leistungsvergleich, da fast ausschließlich Vereine aus der Region vertreten waren.

In vielen Gewichtsklassen kam es zu internen Duellen, teils standen am Ende sogar ausschließlich Sportlöwen auf dem Siegerpodest. Dass sich die Trainingspartnerinnen und -partner gegenseitig nichts schenkten, war deutlich zu sehen – genauso wie der faire und respektvolle Umgang miteinander.

Obwohl das Training in den letzten Wochen nicht mehr explizit auf Wettkämpfe ausgerichtet war – stattdessen lag der Fokus bereits auf Kyu-Techniken und Gürtelvorbereitung – zeigten die jungen Athletinnen und Athleten beeindruckende Leistungen. Insgesamt 53 Medaillen sprechen für sich und unterstreichen einmal mehr die Breite und Qualität im Nachwuchsbereich der Sportlöwen.

Gold

U11

Theodor Kemmerich

Emma Kubatta

Katharina Meyer

Zora Conti

Alfred Schubert

Mark Gotgelf

Lotta Bahsitta

Felix Böhl

Alma Dopleb

Emilio Thiel

Ronja Dreiack

U13

Elsa Nekwasil

Arthur Senior

Luis von Wolffersdorff

U15

Hugo Hartlich

Wanja Daniel

Hugo Salloum

Tymofii Shuliakovskyi

Hamza Khalifa

Linda Woche

Theo Hillscher

U18

Hordii Shuliakovskyi

Nazar Hots

Anton Samoilov

Silber

U11

Justus Princ

Platon Kok

Arina Sergeev

Emma Andersson

Edda Böhl

Linus Dietze

Lasse Schwamborn

Amira v. Wolffersdorff

Henning Sängerlaub

Khaled Alhsuibi

U13

Zita Eißner

Lucian Paul

U15

Bruno Reitmann

Felix Voßler

Maximilian Weber

U18

Oskar Müller

Henriette Jahn

Bronze

U11

Emil Enzmann

Ferdinand Hammermüller

Oskar Laube

Isabella Portner

Adrian Tiepolt

Nikodem Stecki

U13

Matheo Horn

U15

Pele Dopleb

Thore Kuhlmann

Jonas Rieger

U18

Oskar Köhler

Hannes Voßler

Starke Kämpfe und zwei Medaillen für Sportlöwen in Polen

Beim internationalen Judoturnier im polnischen Nova Sól traten fast 1000 Sportlerinnen und Sportler aus 14 Ländern in den Altersklassen U7 bis U18 an. Die Veranstaltung war hochkarätig besetzt und wurde professionell organisiert. Eine beeindruckende Atmosphäre, tolle Medaillen und spannende Kämpfe machten das Turnier zu einem echten Erlebnis. Ein weiteres Highlight waren die hochkarätigen Gäste: Das Turnier hatte verschiedene Weltmeisterinnen und Weltmeister sowie Olympiateilnehmende zum Zuschauen eingeladen.

Mit Anna Reitmann (-52 kg) und Hannes Schürer (-73 kg) waren auch zwei Sportlöwen am Start – und das mit großem Erfolg. Anna dominierte ihre stark besetzte Gewichtsklasse souverän und gewann alle fünf Kämpfe vorzeitig mit Ippon. Hannes musste sich nach zwei Siegen dem späteren Turnierersten geschlagen geben, holte sich dann aber die Bronzemedaille mit einer souveränen Bodenaktion in nur 30 Sekunden.

Trainer Sebastian Hampel zeigte sich hochzufrieden:

„Für Anna war es meiner Ansicht nach  das bislang beste Turnier – sie war durchweg dominant, hat kaum Fehler gemacht und den Sieg regelrecht erzwungen. Hannes hat sich in seiner neuen Gewichtsklasse gut eingefunden, war im Halbfinale noch etwas zu zurückhaltend, aber den Kampf um Platz 3 hat er richtig stark gelöst.“

Mit zwei Medaillen aus zwei Starts war das Turnier für die Sportlöwen nicht nur sportlich ein voller Erfolg, sondern auch ein unvergessliches Erlebnis.

Sanfter Weg mit starker Wirkung – Judo live erlebt

Am Donnerstag präsentierten sich die Sportlöwen mit einer kleinen Vorführung beim Sommerfest der Grundschule am Floßplatz. Rund 30 Minuten lang zeigte eine engagierte Kindergruppe aus dem U11-Bereich, was sie im Training bereits gelernt hat – und wie viel Spaß Judo machen kann.

Nach einer kurzen Einführung ins Judo durch die Trainer wurden den Zuschauerinnen und Zuschauern die Grundlagen wie die Fallschule (Ukemi) erklärt und demonstriert. Danach folgten Wurftechniken und Festhaltegriffe – von den Kindern selbst ausgewählt und souverän gezeigt. Den Abschluss bildeten einige spektakuläre Würfe durch unsere beiden Trainer Aaron und Tobias.

Besonders schön: Viele der anwesenden Kinder und Eltern zeigten Interesse, Judo selbst einmal auszuprobieren – und unsere kleinen Sportlöwen haben nicht nur tolle Techniken, sondern auch sehr viel Mut gezeigt, ihren Lieblingssport vor so einer großen Menschenmenge vorzustellen!

Letztes Techniktraining für die U11 – motivierter Start ins Pfingstwochenende

Trotz Pfingstwochenende und schönem Wetter fanden sich am Samstag knapp 20 junge Sportlöwen zum letzten Techniktraining der Altersklasse U11 ein. Das zusätzliche Trainingsangebot hat sich in diesem Schuljahr als feste und beliebte Ergänzung zum wöchentlichen Vereinstraining etabliert – und wurde auch diesmal mit viel Engagement genutzt.

Im Technikteil wurde differenziert gearbeitet: Die älteren und erfahreneren Kinder beschäftigten sich mit den einbeinigen Eindrehtechniken Uchi-Mata und Harai-Goshi, jeweils aus der Bewegung und in Kombination. Die jüngeren Judoka arbeiteten parallel an grundlegenden Wurf-Kombinationen – ein wichtiges Element für die weitere technische Entwicklung.

Im Anschluss folgte wie gewohnt der Kraftkreis mit Übungen, die auch in der Landessichtung eine Rolle spielen – ein wichtiger Baustein für leistungsorientiertes Judo. Den sportlichen Abschluss bildeten der Levellauf sowie das beliebte „Rasenmäher“-Spiel.

Trainerin Annett Böhm wertet das Trainingsangebot als Erfolg:

„Kombinationen sind enorm wichtig für den Wettkampf – wer dynamisch wirft, lässt der Gegnerin oder dem Gegner kaum Zeit zum Reagieren. Gleichzeitig sind sie ein fester Bestandteil der Kyu-Prüfungen.
Das gemeinsame Techniktraining ist als Zusatzangebot wirklich gut angenommen worden. Und das, obwohl die Wochenenden der Kinder mit Wettkämpfen, Familienaktivitäten und anderen Hobbies natürlich schon gut gefüllt sind. Nach den Sommerferien machen wir damit auf jeden Fall weiter!“