Sportlöwen erkämpfen über 60 Medaillen bei Lipsiade

Zum letzten Wettkampf vor den Sommerferien gingen die Sportlöwen bei der Lipsiade an den Start. In den Altersklassen U11, U13, U15 und U18 waren insgesamt rund 75 Sportlöwen-Judoka auf der Matte. Während am Samstag die U11 und U18 ihre Kämpfe bestritten, folgten am Sonntag die Wettkämpfe der U13 und U15. Mit insgesamt 63 Medaillen feierten die Sportlöwen dabei einen beeindruckenden Saisonabschluss und unterstrichen ihre starke Entwicklung über alle Altersklassen hinweg.

Als Leipziger Traditionswettkampf bietet die Lipsiade jedes Jahr eine wichtige Standortbestimmung für die Nachwuchsathletinnen und -athleten der Region. Auch wenn das Teilnehmendenfeld in diesem Jahr nicht ganz die Größe und Stärke vergangener Austragungen erreichte, bot das Turnier dennoch zahlreiche spannende Kämpfe und die Möglichkeit, die Entwicklung der vergangenen Monate sichtbar zu machen.

Besonders die U11 wusste zu überzeugen. Mit knapp 30 Starterinnen und Startern stellten die Sportlöwen nicht nur ein großes Teilnehmendenfeld, sondern erzielten über alle Trainingsgruppen hinweg herausragende Ergebnisse. Viele technisch starke Kämpfe und zahlreiche Medaillen unterstreichen die hervorragende Entwicklung der jüngsten Wettkämpferinnen und Wettkämpfer.

Auch die U13 präsentierte sich in starker Verfassung. Die Sportlöwen zeigten viele saubere technische Lösungen und konnten die Inhalte der vergangenen Monate erfolgreich auf die Matte bringen. Neben den Ergebnissen war vor allem die sichtbare Weiterentwicklung vieler Athletinnen und Athleten erfreulich.

In der U15 war das Feld zwar etwas kleiner besetzt, dennoch konnten alle Sportlöwen mehrere Kämpfe absolvieren. Besonders auffällig war hier die taktische Entwicklung der Sportlerinnen und Sportler, die sich in vielen Begegnungen deutlich bemerkbar machte.

Die U18 rundete das starke Gesamtergebnis ab. Trotz teilweise kleiner Listen bekamen die Zuschauenden zahlreiche hochklassige Kämpfe zu sehen. Die Sportlöwen präsentierten sich auch in dieser Altersklasse in sehr guter Form und konnten mehrfach überzeugen.

Das Ergebnis kann sich dabei mehr als sehen lassen: Insgesamt erkämpften die Sportlöwen 29 Gold-, 15 Silber- und 19 Bronzemedaillen. Damit war die Lipsiade ein gelungener Abschluss eines langen und intensiven Wettkampfhalbjahres. Über alle Altersklassen hinweg wurden deutliche Fortschritte sichtbar. Gleichzeitig zeigte sich einmal mehr, dass die Sportlöwen zu den prägenden Kräften des Leipziger Judosports gehören.

Bevor es in die Sommerferien geht, wartet auf viele Sportlerinnen und Sportler jetzt noch ein letzter wichtiger Termin: Die anstehenden Kyu-Prüfungen.

Gold

U11

Aljoscha Kling

Mark Gotgelf

Yevhenii Yakovenko

Alfred Schubert

Katharina Meyer

Lena Reinhold

Amira v. Wolffersdorff

Malina Rose

Edda Böhl

Lotta Bahsitta

Martin Richter

Damir Sychov

U13

Alma Dopleb

Lucian Paul

Oskar Laube

Emilio Thiel

Julian Conti

Zita Eißner

Emma Kubatta

U15

Elsa Nekwasil

Friedrich Hammermüller

Luis von Wolffersdorff

Arthur Senior

Matheo Horn

Theo Hillscher

U18

Emil Tischler

Hordii Shuliakovskyi

Roman Pluhatyrov

Jasmina Khadzhieva

Silber

U11

Pepe Leider

Moritz Kaczmarczyk

Ilyas Ghazali

Luan Porisch

U13

Felix Martin

Moritz Orthgieß

Platon Kok

Theodor Kemmerich

Kalle Kuhlmann

U15

Jonas Rieger

Thore Kuhlmann

U18

Oskar Köhler

Onno Drost

Pele Dopleb

Oskar Müller

Bronze

U11

Marinus Horn

Maximilian Butowicz

Jakob Orthgieß

Zora Conti

Emma Andersson

Leni Hamann

Arthur Brätter

Ferdinand Hammermüller

Lucas Roulitt

U13

August Ismayr

Marleen Kunz

Lena Flohrer

Emil Enzmann

Lasse Schwamborn

Emil Radloff

Maximilian Schönwitz

U15

Ada Tröbitz

Andrii Balytskyi

U18

Kateryna Balytska

Drei Sportlöwen sammeln Erfahrungen in Wolfen

Mit einer kleinen Delegation von drei U9-Sportlöwen ging es am Wochenende zum Wolfener Judoturnier. Das Teilnehmendenfeld war mit insgesamt 81 Starterinnen und Startern überschaubar, bot aber dennoch eine gute Gelegenheit, Wettkampferfahrung zu sammeln und Trainingsinhalte unter Wettkampfbedingungen zu überprüfen.

Als einziger Verein aus Sachsen trafen die Leipziger auf zahlreiche neue Gegnerinnen und Gegner. Dabei konnten die Sportlöwen mehrere Siege einfahren und wichtige Erkenntnisse für die kommenden Trainingswochen mitnehmen.

Trainerin Minea Brodowski ist sehr zufrieden mit ihren drei Schützlingen:

„Es war ein guter Wettkampf mit vielen hilfreichen Erfahrungen. Natürlich haben wir noch einige Punkte gesehen, an denen wir weiter arbeiten können. Genau dafür sind solche Turniere da. Insgesamt haben die drei ihre Sache gut gemacht und wichtige Schritte nach vorn gemacht.“

So stand am Ende weniger das Ergebnis im Vordergrund als vielmehr die Möglichkeit, technische Inhalte unter Wettkampfbedingungen anzuwenden und weitere Routine auf der Matte zu sammeln.

Gold

Lennart Grunemann

Silber

Bo Seidemann

Linda Langer

Bronze

Verbandsliga Männer: Erfolgreicher Schlusspunkt nach schwierigem Saisonstart

Nach einem schwierigen Start in die Verbandsliga-Saison konnten die Sportlöwen-Männer zum Finalkampftag am Wochenende noch einmal ein echtes Ausrufezeichen setzen. Nachdem die Mannschaft an den ersten drei Kampftagen trotz vieler knapper Begegnungen nur eine Begegnung für sich entscheiden konnte, gelang nun der verdiente Lohn für die gezeigten Leistungen der vergangenen Monate: Zwei Siege und ein starker fünfter Platz in der Tabelle!

Bereits an den ersten beiden Kampftagen hatte die Mannschaft mehrfach bewiesen, dass sie in der Verbandsliga absolut konkurrenzfähig ist. Viele Begegnungen wurden nur durch kleine Wertungen entschieden, die Kämpfe verliefen also denkbar knapp. Nun gelang es dem Team, diese engen Duelle auch auf die eigene Seite zu ziehen.

Am Samstag war Von Beginn an spürbar, dass die Mannschaft den Saisonabschluss erfolgreich gestalten wollte. Die Sportlöwen präsentierten sich geschlossen, kämpferisch und unterstützten sich lautstark von der Seitenlinie. Diese positive Stimmung übertrug sich auch auf die Matte.

Besonders dramatisch verlief die Begegnung gegen Kamenz. Nach einem 2:3 Rückstand konnte Matteo Schmidt mit seinem Sieg noch einmal auf 3:3 verkürzen und die Hoffnung auf den Mannschaftserfolg am Leben halten. Dann lag die gesamte Verantwortung auf den Schultern von Jonas Mikosch, der den letzten Kampf des Mannschaftsduells bestritt. Jonas behielt in dieser Drucksituation die Nerven und sicherte den entscheidenden Siegpunkt für die Sportlöwen. Damit avancierte er zum Matchwinner und sorgte für ausgelassene Jubelszenen innerhalb der Mannschaft.

Auch in der zweiten Begegnung des Tages zeigten die Leipziger eine starke Leistung und konnten mit 5:2 einen weiteren Mannschaftssieg gegen Riesa einfahren. Insgesamt überzeugte das Team mit großem Einsatz, vielen engagierten Kämpfen und einer geschlossenen Mannschaftsleistung.

Coach Christoph Paul zeigte sich entsprechend zufrieden:

„Nach den ersten beiden Kampftagen tut dieser Abschluss natürlich richtig gut. Wir hatten schon zuvor viele knappe Begegnungen, in denen oft nur Kleinigkeiten gefehlt haben. Diesmal haben wir die entscheidenden Kämpfe auf unsere Seite gezogen. Alle haben sehr gut gekämpft und füreinander gearbeitet. Genau so wollen wir als Mannschaft auftreten.“

Mit zwei Siegen und viel positiver Energie endet die erste Verbandsliga-Saison nach dem Aufstieg aus der Landesliga versöhnlich mit einem 5. Platz. Die Mannschaft hat gezeigt, dass sie auf diesem Niveau mithalten kann, aber in vielen Bereichen noch Entwicklungspotenzial besitzt.

Mit dem Schwung des erfolgreichen Saisonabschlusses und etwas zusätzlichem Trainingsfleiß richtet sich der Blick bereits auf die kommende Saison – dann wollen die Sportlöwen in der Verbandsliga den nächsten Schritt gehen

Verbandsliga Frauen: Erster Teamsieg – erfolgreicher Saisonabschluss

Für die Frauenmannschaft der Sportlöwen stand am 6. Juni der zweite und gleichzeitig letzte Kampftag der Verbandsliga-Saison auf dem Programm. In Chemnitz warteten die Mannschaften von Sachsenwerk, Crimmitschau und des CPSV auf das Team.

Die Voraussetzungen waren dabei alles andere als einfach. Durch Verletzungen, Krankheiten, die Deutsche Meisterschaften und weitere Terminüberschneidungen reisten die Sportlöwen erneut mit nur sieben Kämpferinnen an. Dadurch konnten nicht alle Gewichtsklassen regulär besetzt werden. Umso wichtiger war es, als Team zusammenzurücken und gemeinsam Lösungen zu finden.

Das erklärte Ziel für den Kampftag war ein Mannschaftssieg – und dieser gelang direkt in der ersten Begegnung. Gegen Sachsenwerk stellten die Sportlöwinnen ihre Mannschaft taktisch um, einige leichtere Athletinnen starteten sogar eine Gewichtsklasse höher, um alle Klassen besetzen zu können. Die Rechnung ging auf: Mit einem starken 5:2-Erfolg sicherten sich die Leipzigerinnen ihren ersten Mannschaftssieg der Saison.

Damit war das wichtigste Ziel des Tages bereits erreicht. Gleichzeitig bedeutete der Erfolg, dass die Sportlöwen die Saison nicht auf dem letzten Tabellenplatz beenden würden.

In der zweiten Begegnung gegen Crimmitschau setzte es zwar eine 2:5-Niederlage, allerdings verliefen viele Kämpfe äußerst knapp. Das Team entschied sich bewusst dagegen, erneut mehrere Athletinnen höher starten zu lassen, um unnötige Risiken zu vermeiden.

Auch gegen die Gastgeberinnen aus Chemnitz mussten sich die Sportlöwinnen schließlich mit 0:7 geschlagen geben. Das deutliche Ergebnis spiegelte jedoch nur bedingt die Leistung der Mannschaft wider. Zu diesem Zeitpunkt standen vor allem der Teamgedanke, gegenseitige Unterstützung und das Sammeln weiterer Erfahrungen im Vordergrund.

Ligatrainerin Maya Zippel zog ein positives Saisonfazit:

„Unser Ziel war es, als Mannschaft einen Kampf zu gewinnen – und das haben wir geschafft. Besonders stolz bin ich darauf, wie die Frauen füreinander eingestanden sind. Alle Entscheidungen wurden gemeinsam getroffen und jede hat ihren Beitrag zum Team geleistet. Gerade mit vier U18-Kämpferinnen im Aufgebot ist dieses Ergebnis alles andere als selbstverständlich.“

Schön zu beobachten ist vor allem die Entwicklung der jüngeren Athletinnen. Gleich vier U18-Kämpferinnen gehörten zum Team und konnten wichtige Erfahrungen im Erwachsenenbereich sammeln. Einige von ihnen sicherten sich sogar ihre ersten Punkte in der Verbandsliga.

Ein besonderes Highlight des Tages war zudem der Geburtstag unserer Sportlerin (und Trainerin) Minea, die ihren 18. Geburtstag gemeinsam mit der Mannschaft in Chemnitz verbrachte und so zum erfolgreichen Saisonabschluss beitrug.

Am Ende bleibt für die Sportlöwinnen vor allem die Erkenntnis, dass sich die Mannschaft im Verlauf der Saison deutlich weiterentwickelt hat. Der Zusammenhalt innerhalb des Teams wuchs von Kampftag zu Kampftag und bildet die Grundlage für den ersten Mannschaftssieg und einen gelungenen Saisonabschluss. Wir freuen uns schon auf die nächste Saison!

Bilder: Björn Friedel

Generationsturnier in Halle: Zahlreiche Medaillen für die Sportlöwen

Mit 14 Starterinnen und Startern reisten die Sportlöwen am Samstag zum 16. Generationenturnier nach Halle. Dort wartete ein stark besetztes Teilnehmerfeld mit rund 350 Judoka aus ganz Deutschland auf die Leipziger Nachwuchsathletinnen und -athleten.

Umso beeindruckender fiel das Abschneiden der Leipziger aus: Alle 14 Sportlöwen konnten sich am Ende eine Medaille sichern. Damit stand für jede Starterin und jeden Starter ein Platz auf dem Podest zu Buche – ein bemerkenswertes Ergebnis in einem derart starken Teilnehmendenfeld.

Teilweise kam es dabei sogar zu vereinsinternen Finalkämpfen. In einzelnen Gewichtsklassen standen sich zwei Sportlöwen im Endkampf gegenüber, sodass Gold und Silber direkt innerhalb des eigenen Teams vergeben wurden. Gleichzeitig unterstreicht dies die starke Breite des Leipziger Nachwuchses.

Aber nicht nur die Gesamtleistung ist beeindruckend. Auch auf individueller Ebene konnten die Sportlöwen-Judoka kleine Erfolge feiern. Malina Rose beispielsweise konnte einen Sieg gegen eine hessische Kadersportlerin feiern, gegen die sie sich  vor letzte Woche noch geschlagen geben musste. Joshua Kindler konnte in seinem zweiten Wettkampf überhaupt einen überragenden Turniersieg erringen.

Alles in allem war das Generationsturnier also ein super erfolgreicher Wettkampftag für die Sportlöwen und eine top Vorbereitung auf die Lipsiade am Wochenende!

Gold

Alma Dopleb

Platon Kok

Joscha Kindler

Malina Rose

Amira v. Wolffersdorff

Edda Böhl

Martin Richter

Silber

Lasse Schwamborn

Max Stocker

Luan Porisch

Leni Hamann

Bronze

Maximilian Schönwitz

Moritz Orthgieß

Elias Rose

Starke Leistungen gegen internationale Konkurrenz: Drei Medaillen beim Tuzla Cup

Sieben Sportlöwen gingen am Samstag beim Tuzla Cup in Berlin auf die Matte. Auch wenn das Teilnehmendenfeld nicht zu den größten des Jahres gehörte, war die Qualität der Konkurrenz beeindruckend. Judoka aus Moldawien, Kirgisistan, Ungarn, Polen, Tschechien, den Niederlanden und Deutschland sorgten für ein internationales und anspruchsvolles Niveau.

Für die Leipziger Athletinnen und Athleten bot das Turnier damit eine hervorragende Gelegenheit, sich mit Gegnerinnen und Gegnern aus verschiedenen Judonationen zu messen und wertvolle Erfahrungen auf internationalem Parkett zu sammeln.

Besonders erfolgreich verlief der Wettkampf für Roman Pluhatyrov und Matheo Horn. Beide blieben ihrer taktischen Linie über den gesamten Turnierverlauf treu und überzeugten durch konsequentes Kampfverhalten sowie klare Aktionen im Stand. Am Ende wurden ihre Leistungen mit Gold und Silber belohnt.

Auch Arthur Senior zeigte eine starke Leistung. In einer hart umkämpften und dicht besetzten Gewichtsklasse setzte er sich in mehreren anspruchsvollen Duellen durch und sicherte sich die Bronzemedaille.

Für Hordii Shuliakovskyi, Nazar Hots, Emil Tischler und Linda Woche endete das Turnier erst in der Vorschlussrunde. Alle vier kämpften sich bis ins Halbfinale vor, mussten sich dort jedoch ihren Gegnerinnen und Gegnern geschlagen geben und verpassten damit knapp die Medaillenkämpfe.

Trotzdem fällt das Fazit positiv aus: Die Sportlöwen präsentierten sich auf internationalem Niveau konkurrenzfähig und konnten wichtige Erfahrungen gegen starke internationale Konkurrenz sammeln.

Gold

Roman Pluhatyrov

Silber

Matheo Horn

Bronze

Arthur Senior

Döbelner Stiefelpokal: Fünf Medaillen für die Sportlöwen

Ein Teil der Sportlöwen-U11 war am Wochenende beim Stiefelpokal in Döbeln im Einsatz. Das traditionsreiche Turnier war mit rund 300 Judoka aus Sachsen, Sachsen-Anhalt, Brandenburg und Hessen stark besetzt und bot den jungen Leipzigerinnen und Leipzigern zahlreiche anspruchsvolle Begegnungen.

Dabei warteten viele enge Duelle und herausfordernde Kämpfe auf die Sportlöwen. Die Kinder zeigten großen Einsatz und kämpften engagiert um jede Wertung. Gleichzeitig wurde deutlich, an welchen Stellen in den kommenden Wochen noch gearbeitet werden kann.

Gerade unter Wettkampfbedingungen zeigt sich häufig, wie sicher Techniken bereits beherrscht werden. Viele Inhalte funktionieren im Training bereits sehr gut, müssen aber noch konsequenter und selbstbewusster unter Wettkampfstress umgesetzt werden. Genau dafür bot der Stiefelpokal eine wertvolle Standortbestimmung.

Trainerin Annett Böhm zog ein positives Fazit:

„Die Kinder haben sich insgesamt gut geschlagen und viele schwierige Kämpfe bestritten. Natürlich gibt es noch Verbesserungspotenzial. Manche Dinge müssen wir im Training noch ernsthafter und häufiger üben, damit sie auch unter Wettkampfdruck sicher funktionieren. Genau dafür sind solche Turniere wichtig.“

Mit Blick auf die kommenden Wochen war der Wettkampf zugleich eine gute Vorbereitung auf den letzten großen Höhepunkt vor den Sommerferien: die Lipsiade.

Gold

Mark Gotgelf

Silber

Alfred Schubert

Bronze

Zora Conti

Sofi Scheldija

Katharina Meyer

Linus Brauße

Trainer-B-Ausbildung: Neue Perspektiven für das Vereinstraining

Die kontinuierliche Weiterbildung der Trainerinnen und Trainer spielt im modernen Vereinssport eine zentrale Rolle. Gerade im Nachwuchsbereich geht es längst nicht mehr nur um das Vermitteln einzelner Techniken, sondern zunehmend um methodische Trainingsgestaltung, Bewegungslernen und die langfristige Entwicklung von Kindern und Jugendlichen im Sport.

Aus diesem Grund nehmen Tobias Mathieu und Aaron Schneider aktuell am Trainer-B-Breitensport-Lehrgang des Deutschen Judo-Bundes teil. Der Lehrgang findet an der Sportschule Köln statt und wird von Ralf Lippmann geleitet. Die Ausbildung ist in zwei Teile gegliedert: Der erste Abschnitt lief am vergangenen Wochenende, der zweite Teil folgt Anfang Juni.

Inhaltlich beschäftigt sich der Lehrgang mit zahlreichen Themen rund um Trainingsgestaltung und Vereinsarbeit. Dazu gehören unter anderem Anatomie, Trainingslehre, das Graduierungssystem sowie moderne Ansätze der Trainingsmethodik. Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf dem aktuellen System der Judovermittlung: weg vom reinen Erlernen einzelner Techniken, hin zu Bewegungsgefühl, Handlungssicherheit und situativem Anwenden im Kampf.

Den Abschluss des Lehrgangs bilden mehrere Prüfungsbestandteile: eine theoretische Klausur, eine Hausarbeit zu einem selbstgewählten Thema sowie eine sogenannte Lehrprobe – also eine Mustertrainingseinheit mit einer Trainingsgruppe.

Trainer Aaron Schneider zeigte sich nach dem ersten Lehrgangsblock beeindruckt von den Inhalten:

„Es war extrem viel Wissen in sehr kurzer Zeit. Natürlich muss vieles jetzt erst einmal nachbereitet werden und ein bisschen sacken. Aber die Inhalte waren hochinteressant und haben nochmal einen ganz anderen Blickwinkel eröffnet. Man beginnt automatisch, auch das eigene Training kritisch zu hinterfragen: Mache ich bestimmte Übungen aus einem guten Grund oder einfach nur, weil wir sie schon immer so gemacht haben? Genau dieses Durchbrechen alter Muster fand ich besonders spannend. Ich freue mich auf jeden Fall schon auf den zweiten Teil.“

Mit der Teilnahme am Lehrgang investieren die Sportlöwen weiter gezielt in die Qualität ihrer Trainingsarbeit und die langfristige Entwicklung ihres Nachwuchses. Nur so können wir unserem Anspruch gerecht werden: Für alle Sportlerinnen und Sportler das bestmögliche Training anbieten.

MDEM: Sportlöwen-Erwachsene mit tollen Kämpfen und starkem Teamgeist

Für die Sportlöwen ging es am Wochenende zur offenen Mitteldeutschen Meisterschaft (MDEM) der Männer und Frauen. Die MDEM ist nicht nur ein guter Kraftvergleich im Mitteldeutschen Raum, es geht auch um die Qualifikation für die Deutschen Meisterschaften. Entsprechend hoch ist auch das Niveau des Turniers, bei dem zahlreiche starke Athletinnen und Athleten aus den drei Landesverbänden Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen auf die Matte gingen. Von den Sportlöwen stellten sich sechs Judoka der Herausforderung.

Einige Gewichtsklassen waren extrem stark besetzt. So wartete zum Beispiel auf Nazar Hots in der Klasse bis 66 kg ein schweres Teilnehmerfeld mit vielen erfahrenen Kämpfern. Trotz engagierter Leistungen reichte es für ihn ebenso wie für Lasse Stalling am Ende nicht für eine Platzierung.

Dennoch konnten die Sportlöwen mehrere Medaillen mit nach Leipzig bringen: Caroline Gentsch erreichte den zweiten Platz, Bronze sicherten sich Steffen Schüpbach, Emilie Schulz und Oliver Perle.

Neben den sportlichen Ergebnissen blieb vor allem der Teamgedanke des Wettkampftages in Erinnerung. Die Sportlöwen reisten als größere Gruppe an und unterstützten sich über den gesamten Tag gegenseitig am Mattenrand.

Lasse Stalling beschreibt die Atmosphäre beim Wettkampf:

„Es war ein tolles Gefühl, als größere Gruppe anzureisen. Dadurch hatte das Ganze fast schon Teamwettkampfcharakter. Wir haben uns gegenseitig angefeuert, gecoacht und unterstützt. Alle haben nach ihren Möglichkeiten gekämpft und ihr Bestes gegeben – und damit kann man zufrieden sein. Besonders für Oli haben wir uns gefreut, er hat seinen ersten Wettkampf nach über 5 Jahren Pause gemacht und konnte sich direkt einen Medaillenplatz erkämpfen!“

Mit mehreren Medaillen und wichtigen Erfahrungen auf hohem Niveau endet damit ein intensiver Wettkampftag für die Sportlöwen. Jetzt geht es an die Vorbereitung für die Deutsche Meisterschaft am 06. Und 07. Juni in Duisburg.

Gold

Silber

Caroline Gentsch

Bronze

Steffen Schüpbach

Emilie Schulz

Oliver Perle

BEM U13: Starker Auftritt der Sportlöwen

Am Samstag fand in Leipzig die diesjährige Bezirksmeisterschaft (BEM) der Altersklasse U13 statt. Die BEM ist gleichzeitig der Qualifikationswettkampf für die Landesmeisterschaft (LEM). Entsprechend hoch war die Bedeutung des Wettkampfs – und mit insgesamt rund 45 Starterinnen und Startern stellten die Sportlöwen das größte Team des Turniers.

Neben den regulären U13-Judoka nutzten auch einige Sportlerinnen und Sportler des älteren U11-Jahrgangs die Gelegenheit, schon einmal in der neuen Altersklasse anzutreten. Dieses „Reinschnuppern“ bietet eine wichtige Grundlage, um sich frühzeitig an das höhere Wettkampfniveau zu gewöhnen. Mit Malina Rose und Martin Richter konnten sich zwei U11-Judoka sogar mit einer Goldmedaille belohnen – eine sehr starke Leistung

Über den gesamten Wettkampftag hinweg zeigten die Sportlöwen viele engagierte Kämpfe und konnten zahlreiche Trainingsinhalte erfolgreich umsetzen. Besonders die Abläufe und Strukturen im Kampf werden zunehmend sicherer – auch wenn in einzelnen Situationen noch Entwicklungspotenzial besteht.

Mit insgesamt 19 Medaillen sicherten sich die Sportlöwen eine starke Ausgangsposition und zahlreiche Qualifikationen für die anstehende Landesmeisterschaft.

Trainer Tobias Mathieu ist schon gespannt auf die LEM:

„Ich bin zufrieden mit dem Ergebnis. Mit 19 Medaillen haben wir viele Qualifikationen für die Landesmeisterschaft erreicht. Man sieht, dass wir gut vorankommen. Die Kinder haben inzwischen einen klaren Ablauf im Kopf, auch wenn es hier und da noch an einzelnen Schritten hapert. Insgesamt sind wir auf einem sehr guten Weg – und ich freue mich auf die Landesmeisterschaft mit fast 20 Teilnehmenden.“

Mit diesem starken Ergebnis richten die Sportlöwen nun den Blick auf die nächste Stufe im Wettkampfsystem: die Landesmeisterschaft der U13.

Gold

Emil Radloff

Lucian Paul

Martin Richter

Malina Rose

Silber

Oskar Laube

Elias Rose

Julian Conti

Kalle Kuhlmann

Zita Eißner

Marleen Kunz

Bronze

Moritz Orthgieß

Emilio Thiel

Franz Schoor

Felix Böhl

Theodor Kemmerich

Emma Kubatta

Roman Shlemko

Lena Flohrer

Lotta Bahsitta

Verbandsliga: Männerteam mit zwei knappen Niederlagen

Für die Männermannschaft der Sportlöwen stand der zweite Kampftag der Verbandsliga auf dem Programm. Ausgetragen wurde dieser beim PSV Leipzig. Dort traf das Team auf den Chemnitzer PSV sowie den PSV Kamenz.

In beiden Begegnungen zeigten die Sportlöwen engagierte Leistungen, mussten sich am Ende jedoch jeweils geschlagen geben. Gegen den Chemnitzer PSV entwickelte sich ein besonders spannendes Duell, das denkbar knapp mit 4:3 verloren ging. Auch gegen den PSV Kamenz hielt die Mannschaft lange mit, musste sich schließlich mit 5:2 geschlagen geben.

Auffällig war dabei, wie eng viele der Kämpfe verliefen. Mehrere Begegnungen wurden erst durch kleine Wertungen wie Yuko oder Waza-ari entschieden. Oft fehlten nur wenige Aktionen, um das Ergebnis auf die Seite der Sportlöwen zu drehen.

Trainer Tobias Mathieu ordnete den Kampftag entsprechend ein:

„Das waren teilweise wirklich 50:50-Kämpfe, die wir dieses Mal leider verloren haben. Es war insgesamt denkbar knapp und zeigt, dass wir definitiv in die Verbandsliga gehören. Es gab auch viele positive Erlebnisse – das Team macht richtig Laune und unterstützt sich gegenseitig.“

Besonders erfreulich war dabei der Erfolg eines jungen Teammitglieds: Emil Tischler konnte als einer der jüngsten Starter im Team seinen ersten Sieg im Männerbereich feiern.

Trotz der beiden Niederlagen blickt die Mannschaft motiviert nach vorn. Der Fokus richtet sich nun auf den nächsten großen Termin der Saison.

„Jetzt müssen wir uns sortieren und neu fokussieren. Wir setzen alles auf unseren Heimkampftag am 23. Mai“, so Mathieu.

Dort wollen die Sportlöwen vor heimischem Publikum zeigen, welches Potenzial in der Mannschaft steckt

Verbandsliga-Auftakt für die Sportlöwen-Frauen

Für die Frauenmannschaft der Sportlöwen begann am 21. März die neue Saison in der Verbandsliga. Der erste Kampftag fand auf der Anlage des PSV Leipzig statt. Insgesamt acht Mannschaften gingen an den Start, für die Leipzigerinnen standen vier Begegnungen auf dem Programm: gegen Rammenau, den PSV Leipzig, Lichtenberg und Döbeln.

Die Mannschaft war in allen Gewichtsklassen besetzt und konnte mit einem breiten Kader antreten. Einige Athletinnen standen an diesem Tag erstmals in der Verbandsliga auf der Matte und sammelten wichtige Erfahrungen im Ligabetrieb.

Sportlich verlief der Kampftag mit starken Gegnerinnen anspruchsvoll. Gegen den PSV Leipzig und Rammenau mussten sich die Sportlöwinnen jeweils mit 5:2 geschlagen geben, gegen Lichtenberg endete die Begegnung mit 6:1. Am spannendsten verlief das Duell mit Döbeln, das erst im letzten Kampf entschieden wurde und schließlich knapp mit 4:3 verloren ging.

Unabhängig von den Ergebnissen stand für das Team vor allem der gemeinsame Auftritt im Vordergrund. Über den gesamten Wettkampftag hinweg unterstützten sich die Sportlerinnen lautstark am Mattenrand und kämpften füreinander.

Ligatrainerin Maya Zippel zog nach dem ersten Kampftag ein positives Fazit – mit Verbesserungsmöglichkeiten:

„Natürlich hätten wir uns sportlich gern noch ein anderes Ergebnis gewünscht.
Aber für uns war vor allem wichtig, als Mannschaft aufzutreten und füreinander zu kämpfen. Genau das haben die Frauen heute gezeigt.
Einige haben ihr Debüt gegeben und sich direkt mutig auf die Matte gestellt. Darauf können wir aufbauen. Ich habe mich gefreut, dass wir im Gegensatz zur letzten Saison zumindest alle Gewichtsklassen besetzen konnten. Jetzt lautet das nächste Ziel: Wir wollen am zweiten Kampftag auf jeden Fall noch eine Begegnung gewinnen!“

Mit dem ersten Kampftag sind wichtige Erfahrungen gesammelt. Nun richtet sich der Blick bereits auf die nächste Runde der Verbandsliga: Beim kommenden Kampftag in Chemnitz wollen die Sportlöwinnen weiter an Sicherheit gewinnen und als Team den nächsten Schritt machen.

Neujahrsturnier in Freital – starke U11, Platz 3 in der Gesamtwertung

Beim 25. Neujahrsturnier in Freital gingen Sportlöwen der Altersklassen U9, U11, U13 und U15 an den Start. Das traditionsreiche Turnier erstreckte sich über zwei Wettkampftage und lockte mit knapp 700 Teilnehmenden aus zahlreichen Vereinen ein großes Startendenfeld an. Am Ende konnten sich die Sportlöwen über gute Leistungen und einen starken 3. Platz in der Gesamtwertung freuen.

Neben der guten Organisation fiel vor allem der sogenannte „Silent“-Turniermodus positiv auf. Dabei werden die Kämpfe nicht über Lautsprecher aufgerufen, sondern über Anzeigen gesteuert. Das sorgt für eine deutlich ruhigere Atmosphäre in der Halle und reduziert den Stress für die jungen Athletinnen und Athleten.

Sportlich zeigte sich ein sehr gemischtes Niveau in den einzelnen Altersklassen. Besonders erfolgreich waren die Sportlöwen in der U9 und U11, wo zahlreiche starke Leistungen zu vielen Podestplätzen führten. In den Altersklassen U13 und U15 stand dagegen stärker der Aufbaugedanke im Vordergrund: Hier nutzten die Sportlerinnen und Sportler den Wettkampf, um neue Techniken auszuprobieren, weitere Erfahrungen zu sammeln oder sich in den neuen Altersklassen besser zurechtzufinden.

Trainer Aaron zog ein positives Fazit des Wettkampfwochenendes:

„Ein schönes Turnier, genau richtig für unsere Startenden. Besonders stark war unsere U11 – hier konnten wir gleich sieben Goldmedaillen gewinnen. Aber auch in den anderen Altersklassen haben wir viele schöne Kämpfe gesehen. Besonders gefallen hat mir, dass sich viele unserer Judoka über den Wettkampftag hinweg gesteigert haben. Auch nach Niederlagen haben sie sich nicht unterkriegen lassen und weitergekämpft.“

Gold

Lennart Grunemann

Tamino Ebelt

Leni Hamann

Maximilian Stocker

Lotta Bahsitta

Edda Böhl

Malina Rose

Mark Gotgelf

Alfred Schubert

Silber

Pepe Leider

Amira v. Wolffersdorff

Ferdinand Hammermüller

Damir Sychov

Katharina Meyer

Bronze

Pepe Pastowski

Marinus Horn

Jakob Orthgieß

Luan Porisch

Martin Richter

Lena Reinhold

Malina Rose

Anuk Alsleben

Yevhenii Yakovenko

Sportlöwen testen Form beim Grunau Cup

Am Samstag gingen beim Grunau Cup in Rositz Sportlöwen der Altersklassen U12 und U14 auf die Matte. Das Turnier bot einerseits eine gute Gelegenheit, junge und noch weniger erfahrene Wettkämpferinnen und Wettkämpfer an den Wettkampfbetrieb heranzuführen sowie andererseits Trainingsinhalte der vergangenen Wochen unter realen Bedingungen zu überprüfen.

Im Mittelpunkt stand dabei weniger das reine Ergebnis, sondern vielmehr die Frage, wie gut die erarbeiteten Techniken bereits funktionieren. Gerade im Wettkampf zeigt sich, ob Bewegungsabläufe, die im Techniktraining gelingen, auch unter Gegenwehr und Wettkampfdruck umgesetzt werden können. Gleichzeitig lassen sich so auch Bereiche erkennen, in denen noch Entwicklungspotenzial besteht.

Insgesamt fiel das sportliche Fazit sehr positiv aus. Viele Sportlerinnen und Sportler konnten Fortschritte zeigen und wichtige Erfahrungen sammeln. Die Medaillen spielten dabei zwar eine untergeordnete Rolle, dennoch konnten die Sportlöwen am Ende sogar den 2. Platz in der Mannschaftswertung erreichen.

Trainer Tobias Mathieu hob vor allem den gemeinsamen Auftritt des Teams hervor:

„Es war schön zu sehen, dass unsere U13 und U15 gemeinsam vor Ort waren und auch beide Trainingsgruppen parallel am Wettkampf teilgenommen haben. Das stärkt natürlich den Teamzusammenhalt. Am Ende haben wir unser Ziel erreicht: ein guter Test und eine wichtige Vorbereitung auf die kommenden Wettkämpfe.“

Der Blick richtet sich nun nach vorn: Für die U13 steht als nächster Höhepunkt die Bezirksmeisterschaft an. Einige Sportlöwen werden außerdem beim internationalen Turnier in Kufstein an den Start gehen.

Gold

Alma Dopleb

Emilio Thiel

Franz Schoor

Emma Kubatta

Henning Sängerlaub

Elias Rose

Justus Princ

Illia Valuiev

Magalie Galander

Ada Tröbitz

Silber

Otto Schoor

Moritz Orthgieß

Emil Radloff

Emil Daßler

Bronze

Emil Enzmann

Adam Salameh

Rauan Mukyshev

Ares Beller

Hannes Schürer schreibt Sportlöwen-Geschichte

Großer Erfolg für die Leipziger Sportlöwen: Hannes Schürer hat beim renommierten Bremen Masters die Silbermedaille gewonnen. Damit schreibt er Vereinsgeschichte – denn noch nie zuvor konnte ein Sportlöwe bei diesem hochklassigen Turnier eine Medaille gewinnen.

Das Bremen Masters gehört zu den bedeutendsten internationalen Nachwuchsturnieren im Judo. Jahr für Jahr treffen hier zahlreiche Top-Athletinnen und -Athleten aus verschiedensten Nationen aufeinander. Entsprechend hoch ist das sportliche Niveau, und bereits der Weg durch die Vorrundenkämpfe gilt als große Herausforderung.

Für Hannes ist die Medaille zugleich die Fortsetzung einer starken Wettkampfphase: Bereits vor drei Wochen konnte er bei der Deutschen Meisterschaft die Silbermedaille gewinnen und damit ein starkes Ausrufezeichen setzen.

Auch in Bremen präsentierte sich der Sportlöwe über den gesamten Wettkampftag hinweg in starker Form. Seine taktischen Vorgaben gingen in den meisten Begegnungen gut auf, sodass er seine Kämpfe souverän gestalten konnte. Besonders spannend wurde es im Halbfinale: Dort geriet er zunächst mit einer Yuko-Wertung in Rückstand. Hannes blieb jedoch ruhig, gab den Kampf nicht auf und drehte die Begegnung noch zu seinen Gunsten.

Im Finale wartete erneut ein starker Gegner. In einem engen Kampf musste sich Hannes am Ende knapp geschlagen geben – zwei Yuko-Wertungen entschieden die Begegnung über die Zeit.

Auch aus sächsischer Sicht war das Turnier erfolgreich: Ali Gaffarli vom JV Leipzig Stahmeln gewann in seiner Gewichtsklasse die Goldmedaille. Damit gingen insgesamt zwei Medaillen an den Judoverband Sachsen. Vor Ort betreut wurden die Athleten zudem von den beiden JVS-Landestrainern Mohammad Mansouri (U21) und Daniel Reimer (U15).

Hannes Schürer ordnete seine Leistung anschließend selbst ein:

„Ich bin sehr stolz auf die Medaille. Im Finale ist meine Taktik leider nicht ganz aufgegangen. Nach der Wertung habe ich mich nicht mehr richtig getraut, noch einmal alles reinzuwerfen. Aber ich freue mich, dass ich bei den Bremen Masters einen Podestplatz erkämpft habe!“

Für Hannes geht es direkt weiter: Am kommenden Wochenende steht bereits der nächste internationale Wettkampf auf dem Programm – der Europacup im tschechischen Teplice. Zuvor bereitet er sich noch im Trainingslager auf das Turnier vor.

Drei Podestplätze bei Bundessichtungsturnieren: Sportlöwen-U15 setzt Ausrufezeichen!

Am Wochenende standen in Berlin zwei der wichtigsten nationalen Wettkämpfe der Altersklasse U15 auf dem Programm: Die Bundessichtungsturniere. Beim Taxi-Wonneberger-Cup der Jungen am Samstag sowie beim Georg-Knorr-Cup der Mädchen am Sonntag treffen traditionell die stärksten Nachwuchsjudoka Deutschlands aufeinander. In den vergangenen Jahren konnten die Sportlöwen bei diesen beiden Turnieren zusammen lediglich jeweils eine Medaille gewinnen (2025, 2024, 2023). In diesem Jahr gelang mit insgesamt drei Podestplätzen ein deutliches Ausrufezeichen.

Die Leipziger Sportlöwen waren mit einer starken Gruppe vertreten: Friedrich Hammermüller, Luis von Wolffersdorff, Matheo Horn, Hugo Salloum und Hugo Hartlich gingen bei den Jungen auf die Matte. Am Sonntag starteten Elsa Nekwasil, Magalie Galander und Linda Woche im Teilnehmendenfeld der Mädchen.

Luis von Wolffersdorff und Elsa Nekwasil setzten sich in ihren Gewichtsklassen souverän durch und sicherten sich jeweils den Turniersieg. Friedrich Hammermüller ergänzte das starke Mannschaftsergebnis mit einer Bronzemedaille. Hugo Salloum belegte am Ende den 5. Platz.

Trainer Nico Mulitze zeigte sich nach dem Wettkampf sehr zufrieden mit den Leistungen seines Teams:

„Es ist sehr schön zu sehen, dass wir immer weitere Fortschritte machen. Bei Bundessichtungsturnieren starten wirklich die besten Judoka der jeweiligen Altersklasse.
Friedrich und Luis sind ihrem Anspruch gerecht geworden und haben gezeigt, dass sie ganz vorn mitkämpfen können und wollen.
Ein besonderer Moment war für mich Elsas Auftritt – sie ist durch das Turnier durchmarschiert und hat im Halbfinale mit ihrer Spezialtechnik Morote-seoi-nage einen starken Ippon geworfen. An dieser Technik haben wir lange gearbeitet, umso schöner ist es, dass sich diese Arbeit jetzt auch auf so einem Niveau auszahlt.“

Neben den Medaillengewinnenden konnten auch die weiteren Sportlöwen wichtige Erfahrungen auf nationaler Ebene sammeln.

Gold

Luis von Wolffersdorff,

Elsa Nekwasil

Silber

Bronze

Friedrich Hammermüller

Techniktest in Jüterbog: Sportlöwen erfolgreich beim Mauritius-Cup

Beim 19. Mauritius-Cup in Jüterbog gingen die Sportlöwen in den Altersklassen U12 und U14 auf die Matte. Das Turnier gilt zwar als eher kleiner Wettkampf, bot aber dennoch gute Bedingungen, um sich mit Judoka aus anderen Vereinen zu messen und wichtige Wettkampferfahrung zu sammeln.

Gerade für Sportlerinnen und Sportler, die kürzlich die Altersklasse gewechselt haben, war das Turnier eine besonders gute Gelegenheit: In den Altersklassen U12 und U14 konnten einige Sportlöwen bereits als älterer Jahrgang antreten. Das schafft gute Voraussetzungen, um sich an neue Abläufe und Anforderungen zu gewöhnen.

Inhaltlich lag der Fokus darauf, Trainingsinhalte der letzten Wochen unter Wettkampfbedingungen umzusetzen. Dabei ging es vor allem darum zu sehen, wie gut neue Techniken und taktische Abläufe bereits im Kampf funktionieren. Unbekannte Gegnerinnen und Gegner erfordern dabei ein schnelles Einstellen auf unterschiedliche Kampfweisen und schnelle Reaktionen auf der Matte. Gleichzeitig fällt es oft leichter, ohne vorherige Duelle oder emotionale Vorgeschichten frei zu kämpfen.

Trainer Tobias Mathieu ordnet das Ergebnis ein:

„Ich bin sehr zufrieden mit den gezeigten Inhalten. Natürlich gibt es immer noch individuelle Baustellen, an denen wir weiter arbeiten müssen.
Das Teilnehmerfeld war qualitativ nicht extrem stark besetzt, aber genau dadurch hatten die Kinder die Möglichkeit, neue Techniken auszuprobieren.
In den letzten Wochen haben wir viele Bodentechniken neu behandelt, die bisher im Wettkampf noch kaum zu sehen waren. Auch einige Techniken zur Gegenseite haben wir intensiv trainiert. Beides hat am Samstag mehrfach zum Sieg geführt.“

Am Ende standen elf Medaillen für die Sportlöwen auf der Liste, damit belegte das Team sogar den ersten Platz in der Mannschaftswertung der U12!

Gold

Oskar Laube,

Felix Böhl (U12),

Julian Conti,

Lucian Paul,

Maximilian Schönwitz

Silber

Zita Eißner,

Felix Böhl (U14),

Justus Princ,

Lasse Schwamborn

Bronze

Platon Kok (U12),

Platon Kok (U14)

Schmalkalden: Erfolgreicher Wettkampftag für die Sportlöwen

Beim 34. Pokalturnier in Schmalkalden gingen zahlreiche Nachwuchsjudoka aus mehreren Bundesländern auf die Matte. Rund 300 Sportlerinnen und Sportler aus fünf Bundesländern sorgten für ein großes und abwechslungsreiches Teilnahmefeld. Für die Sportlöwen der Altersklassen U9 und U11 bot der Wettkampf eine gute Gelegenheit, sich mit vielen neuen Gegnerinnen und Gegnern zu messen und weitere Wettkampferfahrung zu sammeln.

Die Begegnungen auf der Matte waren entsprechend intensiv. Besonders erfreulich war aus Sicht der Trainer, dass viele Trainingsinhalte der letzten Monate im Wettkampf immer besser umgesetzt werden. Techniken greifen zunehmend sicherer und auch das Auftreten auf der Matte wird selbstbewusster, so Trainerin Annett Böhm:

„Es ist schön zu sehen, dass die Techniken immer besser funktionieren und sich die Bewegungen auf der Matte weiterentwickeln. Man sieht, es kommt immer mehr Wettkampfroutine rein und davon profitieren auch die Kinder, die noch weniger Erfahrung haben.“

Am Ende konnten sich elf Sportlöwen über einen Podestplatz freuen und ein starkes Mannschaftsergebnis mit nach Hause bringen.

Gold

Mark Gotgelf

Yevhenii Yakovenko

Martin Richter

Malina Rose

Silber

Conrad Rudolph

Bronze

Zora Conti

Katharina Meyer

Lena Reinhold

Emma Andersson

Luan Porisch

Valentin Hauenschild

Judo-Nachwuchs ehrt Trainerlegende Norbert Littkopf

Beim Norbert-Littkopf-Gedenkturnier in Leipzig standen am Wochenende die Altersklassen U9 und U11 auf der Matte. Neben den sportlichen Begegnungen hatte das Turnier vor allem eine besondere Bedeutung für den deutschen Judosport: Es erinnert an Norbert Littkopf, einen langjährigen und erfolgreichen Trainer im deutschen Leistungssport, der im Oktober 2024 im Alter von 80 Jahren verstorben ist.

Littkopf prägte den deutschen Judosport über Jahrzehnte hinweg. Von 1990 bis 2008 war er Bundestrainer der Frauen und führte seine Athletinnen in dieser Zeit zu zahlreichen internationalen Erfolgen. Insgesamt gewannen seine Sportlerinnen unter seiner Leitung mehr als 80 Medaillen bei Europa- und Weltmeisterschaften sowie Olympischen Spielen. Viele erfolgreiche deutsche Judoka von ihm begleitet und geprägt. Für seine außerordentlichen Leistungen wurde er unter anderem zweifach als europäischer Trainer des Jahres ausgezeichnet.

Eine besondere Verbindung zu Littkopf hat auch unsere Trainerin Annett Böhm. Er war über viele Jahre ihr Trainer und begleitete sie auf dem Weg zu ihren größten sportlichen Erfolgen. Für Annett war dieser Samstag deshalb mehr als nur ein Wettkampf:

„Für mich war das Norbert-Littkopf-Gedenkturnier etwas ganz Besonderes. Norbert Littkopf war über viele Jahre mein Heim- und Bundestrainer. Ihm habe ich sehr viel zu verdanken – unter anderem meine Bronzemedaille bei den Olympischen Spielen 2004 in Athen und Bronze bei der Weltmeisterschaft 2003 in Osaka.
Norbert war eine außergewöhnliche Persönlichkeit mit einem besonderen Gespür für Menschen und ihr Potenzial. Er hat das Beste aus mir herausgeholt und immer für einen starken Teamzusammenhalt gesorgt. Ich bin ihm für alles sehr dankbar – ohne ihn wäre meine leistungssportliche Karriere sicher anders verlaufen. Umso schöner ist es, dass es dieses Gedenkturnier gibt und auch unser Sportlöwen-Nachwuchs daran teilnehmen konnte.“

Auch sportlich zeigten die jungen Sportlöwen gute Leistungen. Die Kinder präsentierten sich engagiert auf der Matte und sammelten wertvolle Wettkampferfahrungen. Gerade für die jüngeren Altersklassen ist ein Turnier mit kurzer Anreise in der eigenen Stadt besonders angenehm und bietet einen idealen Einstieg in den Wettkampfbetrieb.

Gold

Malina Rose 

Leni Hamann 

Laura Mohr 

Emma Andersson 

Amira v. Wolffersdorff 

Maximilian Stocker 

Arthur Brätter 

Emil Haigis 

Alfred Schubert

Mark Gotgelf

Silber

Gabriel Ruge 

Martin Richter 

Edda Böhl 

Junis Schröder

Anuk Alsleben

Bronze

Mathilda Schrinner 

Petr Praulov 

Adrian Tiepolt 

Luan Porisch 

Jannes Hohmann

Max Butowicz

Sofi Sheldija

Verbandsliga-Auftakt für die Sportlöwen mit Dämpfer

Für die Männermannschaft der Leipziger Sportlöwen hat am Samstag die neue Saison in der Verbandsliga begonnen. Nachdem das Team im vergangenen Jahr den Aufstieg aus der Landesliga feiern konnte, wartet in der höheren Liga nun eine neue sportliche Herausforderung.

Der erste Kampftag führte die Sportlöwen zu Judo Holzhausen. Dort standen die ersten zwei Begegnungen auf dem Programm: Gegen den JV Ippon Rodewisch sowie gegen die Gastgeber von Judo Holzhausen. Beide Mannschaften gehören zu den etablierten Teams der Liga (in der letzten Saison belegten die Mannschaften Platz eins und zwei der Tabelle) und gelten als besonders stark besetzt.

In beiden Begegnungen mussten sich die Sportlöwen am Ende mit 1:6 geschlagen geben. Trotz der deutlichen Ergebnisse zeigten die Leipziger in mehreren Kämpfen engagierte Leistungen und sammelten wichtige Erfahrungen auf dem höheren Verbandsliga-Niveau.

Trainer Tobias Mathieu ordnete den Auftakt realistisch ein:

„Natürlich sind wir über den Ausgang etwas enttäuscht. Rodewisch und Holzhausen sind aber wahrscheinlich die zwei stärksten Teams der Liga.
Für uns war das erst einmal ein Dämpfer – in der Verbandsliga weht eben ein anderer Wind, als in der Landesliga. Jetzt gilt es, daraus zu lernen. Die nächsten Begegnungen wollen und müssen wir auf jeden Fall für uns entscheiden.“

Die nächste Gelegenheit dazu bietet sich bereits am 28. März beim kommenden Kampftag. Ein besonderes Highlight wartet dann am 23. Mai, wenn die Sportlöwen ihren Heimkampftag in Lindenau austragen.