U13 mit starkem Auftritt in Rammenau

Ein starkes Ergebnis für die Leipziger Sportlöwen beim Internationalen Rammenauer Pokalturnier: Mit nur einer Trainingsgruppe – 15 Judoka aus der U13 – erreichte der Verein letztes Wochenende den fünften Platz in der Gesamtwertung.

Das Turnier wurde an beiden Tagen in allen Altersklassen ausgetragen und zog zahlreiche Vereine an. Für die Sportlöwen stand am Samstag die U13 auf der Matte. Die Ausgangslage war dabei zunächst alles andere als einfach: Aufgrund organisatorischer Verzögerungen verschob sich der Wettkampfbeginn um rund drei Stunden. Für die jungen Judoka bedeutete das eine lange Wartezeit und eine zusätzliche mentale Herausforderung.

Umso erfreulicher war, wie die Gruppe mit dieser Situation umging. Die Kinder blieben motiviert, unterstützten sich gegenseitig und ließen sich auch durch die Verzögerung nicht aus dem Konzept bringen. Auf der Matte zeigten sie anschließend eine beeindruckende Leistung. Viele der im Training erarbeiteten Techniken konnten erfolgreich umgesetzt werden. Insgesamt sieben Goldmedaillen sowie jeweils eine Silber- und Bronzemedaille gingen an die Sportlöwen.

Trainerin Miu Richter zeigte sich entsprechend begeistert von der Leistung ihrer Gruppe:

„Die Kinder haben ein wirklich starkes Turnier gekämpft. Sie haben tolle Techniken gezeigt, viele Dinge aus dem Training umgesetzt und sich auf der Matte sehr dominant präsentiert. Besonders beeindruckt hat mich auch, wie motiviert und mental stark sie trotz der langen Wartezeit geblieben sind. Der Zusammenhalt und die gegenseitige Unterstützung innerhalb der Gruppe waren ebenfalls richtig schön zu sehen.
Natürlich gibt es weiterhin an der einen oder anderen Stelle Entwicklungspotenzial. Daran werden wir gemeinsam weiterarbeiten. Für alle steht im kommenden Jahr der Wechsel in die U15 an. Dort werden die Karten noch einmal neu gemischt, und wir können die nächsten Entwicklungsschritte angehen. Darauf freue ich mich schon sehr!“

Am Ende durfte sich das Team nicht nur über die starken Einzelergebnisse freuen: In der Vereinsgesamtwertung belegten die Sportlöwen den fünften Platz – und das, obwohl lediglich eine Trainingsgruppe am Turnier teilgenommen hatte. Ein Ergebnis, das die geschlossene Mannschaftsleistung und die Qualität der gezeigten Kämpfe eindrucksvoll unterstreicht!

Gold

Emma Kubatta

Emilio Thiel

Julian Conti

Lasse Schwamborn

Oskar Laube

Franz Schoor

Kalle Kuhlmann

Silber

Theodor Kemmerich

Bronze

Platon Kok

Starke Konkurrenz, starke Ergebnisse: Sportlöwen mit Platz drei beim Wartburg-Pokal

Ein erfolgreiches Wettkampfwochenende liegt hinter den Leipziger Sportlöwen: Beim 28. Wartburgpokal in Eisenach erkämpfte sich unser Verein den hervorragenden dritten Platz in der Gesamtwertung. Mit 28 Judoka aus den Altersklassen U10, U13, U15 und U18 trat das Team bei einem der größten Turniere der Region an.

Rund 600 Judoka aus 70 Vereinen sorgten für ein starkes und hochkarätig besetztes Teilnehmendenfeld. Der Wartburgpokal ist zugleich ein Sichtungsturnier des Thüringer Judo-Verbandes und damit eine wichtige Gelegenheit, sich mit leistungsstarker Konkurrenz zu messen. Entsprechend imposant war die Veranstaltung, gekämpft wurde auf sieben Matten.

Trotz der starken Konkurrenz konnten sich die Sportlöwen in allen Altersklassen behaupten und zahlreiche Podiumsplätze erkämpfen. Besonders erfreulich war dabei die Breite der Ergebnisse: Von den jüngsten Kämpferinnen und Kämpfern der U10 bis zu den erfahrenen Judoka der U18 trugen viele Sportlerinnen und Sportler zum starken Gesamtergebnis bei.

Auch organisatorisch überzeugte das Turnier. Trotz der großen Anzahl an Sportlerinnen und Sportlern verlief der Wettkampftag auf den sieben Matten reibungslos und war sehr gut organisiert. Für die Sportlöwen wurde es allerdings ein langer Tag: Erst am Abend ging es nach Leipzig zurück.

Am Ende überwog die Freude über ein rundum gelungenes Turnier und einen starken dritten Platz in der Vereinsgesamtwertung. Herzlichen Glückwunsch an alle Sportlöwen, die mit ihren Leistungen zu diesem tollen Mannschaftsergebnis beigetragen haben!

Gold

Edda Böhl

Mark Gotgelf

Lucian Paul

Arthur Senior

Oskar Müller

Roman Pluhatyrov

Silber

Malina Rose

Amira von Wolffersdorff

Katharina Meyer

Maximilian Butowicz

Matheo Horn

Zita Eißner

Elsa Nekwasil

Bronze

Leni Hamann

Lena Reinhold

Luan Porisch

Lotta Bahsitta

Ferdinand Hammermüller

Alfred Schubert

Linda Woche

Elias Rose

Ada Tröbitz

Emil Tischler

Tradition abseits der Judomatte: Die Sportlöwen in Körba

Eine lange Tradition bei den Leipziger Sportlöwen: In der letzten Herbstferienwoche durfte die Ferienfreizeit in Körba nicht fehlen. Von Donnerstag bis Sonntag verbrachten die Kinder und Jugendlichen ein gemeinsames Wochenende in der Ferienanlage am See. Anders als bei vielen anderen Vereinsaktivitäten steht in Körba nicht der Judosport im Mittelpunkt, sondern das Miteinander, gemeinsame Erlebnisse und jede Menge Abwechslung.

Bereits die Anreise war ein kleines Abenteuer. Gemeinsam ging es mit dem Zug bis nach Herzberg, von dort aus legte die Gruppe die restlichen rund 25 Kilometer mit dem Fahrrad zurück. Die Strecke war durchaus anstrengend, doch am Ende schafften es alle bis ans Ziel. Die Anstrengung war damit schnell vergessen und das gemeinsame Wochenende konnte beginnen.

Die Ferienanlage am See ist für die Sportlöwen schon seit vielen Jahren ein vertrauter Zufluchtsort und fester Bestandteil der Ferienfreizeit. Die Unterkunft bot erneut beste Voraussetzungen für ein gelungenes Wochenende. Ein besonderer Dank gilt Herbergsvater Roman, der der Gruppe nicht nur mit Rat und Tat zur Seite stand, sondern auch sämtliche Mahlzeiten für die Sportlöwen zubereitete. Auf dem weitläufigen Außengelände warteten unter anderem ein großes Schachspiel, eine Seilbahn und verschiedene andere Spielgeräte. Auch der See gehörte zur Anlage – zum Baden war das Wasser allerdings zu kalt. Wer es lieber warm mochte, konnte außerdem die Sauna nutzen.

In den folgenden Tagen kam garantiert keine Langeweile auf. Bei einem Orientierungslauf erkundeten die Kinder Körba und die Umgebung. Bei der Sportolympiade waren Geschicklichkeit, Bewegung und Teamgeist gefragt. Auch beim gemeinsamen Pilzesammeln waren die Sportlöwen unterwegs. Und wenn es einmal etwas ruhiger zugehen sollte, stand eine große Auswahl an Brettspielen bereit.

Ein besonderes Highlight war der Radausflug zur Schlossruine Dahme/Mark. Dort angekommen, lieferten sich die Sportlöwen zunächst ein kurzes Tauziehturnier, bei dem Muskelkraft und Zusammenhalt gefragt waren. Anschließend erkundete die Gruppe die alten Gemäuer der Ruine. Für einen zusätzlichen Nervenkitzel sorgte Schlossgespenst Tobi, der die jungen Entdecker bei ihrer Tour ordentlich erschreckte. Ein Ausflug, der sicher noch lange in Erinnerung bleiben wird.

Neben den geplanten Aktivitäten blieb natürlich auch genügend Zeit für gemütliches Beisammensein. Genau diese Mischung aus gemeinsamen Unternehmungen, kleinen Herausforderungen und entspannten Stunden macht die Ferienfreizeit seit vielen Jahren zu einem besonderen Erlebnis.

Die Ferienfreizeit in Körba ist und bleibt eine der traditionsreichen Aktivitäten der Leipziger Sportlöwen – und zeigt, dass Vereinsleben weit über die Judomatte hinausgeht. Ein großes Dankeschön gilt natürlich Roman für die herzliche Unterstützung und die hervorragende Verpflegung.

Teplice Junior Cup: Internationale Wettkampferfahrung unter besonderen Bedingungen

Am Wochenende nahmen die Sportlöwen am 21. Junior Cup im tschechischen Teplice teil. Für die Sportlöwen war es der bisher erste Besuch. Das Turnier bot die Gelegenheit, ein internationales Teilnehmendenfeld kennenzulernen und sich mit Judoka zu messen, denen die Leipziger auf heimischen Wettkämpfen eher nicht begegnen würden. Dabei erwartete die Sportlerinnen und Sportler nicht nur judotechnisch eine Herausforderung: Auch die Bedingungen vor Ort waren außergewöhnlich.

Die Wettkampfhalle war für die Veranstaltung sehr klein, die Abläufe teilweise chaotisch und die Atmosphäre entsprechend speziell. Doch gerade solche Erfahrungen gehören zum internationalen Wettkampfsport dazu. Wer außerhalb des gewohnten Umfelds antritt, muss sich auf neue Gegnerinnen und Gegner, ungewohnte Bedingungen und unterschiedliche Kampfstile einstellen.

Besonders das osteuropäische Judo stellte die Sportlöwen vor eine Herausforderung. Die Gegner traten körperlich präsent, kraftvoll und mit großem Kampfwillen auf. Nicht immer standen technisch ausgefeilte Aktionen im Vordergrund – stattdessen waren Standfestigkeit, Durchsetzungsvermögen und die Bereitschaft gefragt, sich auf intensive Kämpfe einzulassen.

Trainer Tobias Mathieu ordnete das Turnier deshalb vor allem als wertvollen Trainingswettkampf ein:

„Die internationale Konkurrenz hat unseren Sportlöwen die Möglichkeit geboten, neue Erfahrungen zu sammeln und bewusst andere Dinge auszuprobieren. Genau diesen Auftrag hat die Gruppe gut umgesetzt: Die Judoka sind mutig aufgetreten und haben sich den ungewohnten Herausforderungen gestellt.“

Auch die Ergebnisse konnten sich sehen lassen. Mit zwei Gold-, einer Silber- und zwei Bronzemedaillen kehrte die Mannschaft erfolgreich aus Teplice zurück. Besonders erfreulich war aus Trainersicht, dass die Sportlerinnen und Sportler nicht nur auf Platzierungen aus waren, sondern sich auch auf neue Situationen einließen und versuchten, die Aufgaben aus dem Training umzusetzen.

Für die Sportlöwen war der erste Auftritt beim Junior Cup damit eine gelungene Standortbestimmung. Das Turnier zeigte, welche Herausforderungen internationale Gegner mit sich bringen können, und bot zugleich die Gelegenheit, Erfahrungen für kommende Wettkämpfe zu sammeln.

Gold

Zita Eißner

Julian Conti

Silber

Ada Tröbitz

Bronze

Matheo Horn

Platon Kok

Bundessichtungsturnier in Herne: Emil und Roman messen sich mit der nationalen Spitze

Beim 33. Bundessichtungsturnier am Samstag in Herne trafen sich die Judoka der männlichen U17, um sich auf nationalem Niveau mit starker Konkurrenz zu messen. Die Bundessichtungsturniere bieten den Verbandstrainerinnen und -trainern die Möglichkeit, die Entwicklung der Judoka im direkten Vergleich einzuschätzen. Für die Sportlöwen gingen Emil Tischler und Roman Pluhatyrov an den Start.

Beide hatten sich für das Turnier viel vorgenommen, konnten ihre Erwartungen diesmal aber nicht vollständig erfüllen. Das Teilnehmendenfeld war stark besetzt und auch die langen Wartezeiten bis zu ihren ersten Kämpfen machten den Wettkampftag besonders anstrengend: Beide Sportlöwen stiegen erst nach 14 Uhr in das Geschehen ein.

Emil Tischler beendete das Turnier mit zwei Siegen und zwei Niederlagen. Besonders sein dritter Kampf verlangte ihm alles ab: Erst nach rund 15 Minuten (!) fiel die Entscheidung im Golden Score. Nach dieser langen und kräftezehrenden Begegnung fehlten Emil im weiteren Verlauf die nötigen Reserven, so musste er sich auch in seinem letzten Kampf geschlagen geben.

Roman Pluhatyrov hatte ebenfalls mehr erwartet und war mit seinem Abschneiden entsprechend unzufrieden. In seinem zweiten Kampf lag er bereits mit Waza-ari in Führung, musste sich am Ende jedoch im Bodenkampf geschlagen geben. Damit blieb auch für ihn der erhoffte Durchbruch aus.

Beide Sportlöwen waren nach dem Wettkampf enttäuscht, hatten sie sich doch mehr vorgenommen. In einem stark besetzten Turnier auf diesem Niveau entscheiden mitunter Kleinigkeiten über den weiteren Verlauf. Auch wenn die Ergebnisse diesmal nicht den eigenen Erwartungen entsprachen, nehmen Emil und Roman wichtige Erfahrungen aus Herne mit.

Internationaler Erfolg in Brünn: Gold für Luis, Bronze für Elsa

Vier Sportlöwen, internationale Konkurrenz und ein Turnier mit besonderer Atmosphäre: Beim Brno Judo Hopes Tournament in Brünn stellten sich mit Elsa Nekwasil, Friedrich Hammermüller, Magalie Galander und Luis von Wolffersdorff vier Sportlöwen einem hochklassigen internationalen Teilnehmendenfeld. Begleitet wurde die Truppe von Trainer Nico Mulitze.

Das Turnier gehört zur internationalen Hopes-Serie der Europäischen Judo-Union und bringt junge Nachwuchsjudoka aus zahlreichen Ländern zusammen. Die Ausgabe 2026 fand am 3. und 4. Oktober in der Sporthalle STAREZ in Brünn statt. Erstmals wurde das Turnier in den Altersklassen U14 und U16 ausgetragen. Rund 550 Judoka aus 26 Ländern waren gemeldet. Neben dem Turnier können die Judoka auch während gemeinsamer Trainingseinheiten lernen, trainieren und sich auf die Wettkämpfe vorbereiten.

Sportlich ragte Luis von Wolffersdorff besonders heraus. Er zeigte über das gesamte Turnier eine beeindruckende Konstanz und setzte sich mit einem regelrechten Durchmarsch gegen seine internationale Konkurrenz durch. Von Beginn an bestimmte er seine Kämpfe und ließ keinen Zweifel daran, dass er in Brünn um den Turniersieg kämpfen würde. Am Ende stand für Luis die Goldmedaille.

Auch Elsa Nekwasil zeigte eine starke Vorstellung und sicherte sich Bronze. Besonders im Kampf um Platz drei sorgte sie dabei für ein „einschlagendes“ Erlebnis: Mit einem spektakulären Ippon gelang ihr ein Wurf, der als einer der Höhepunkte des Wettkampftages in Erinnerung bleiben dürfte.

Für Friedrich Hammermüller und Magalie Galander reichte es diesmal trotz guter Leistungen nicht für eine Platzierung. Beide zeigten sich aber auch gegen im internationalen Feld konkurrenzfähig und konnten wichtige Erfahrungen auf diesem Niveau sammeln.

Trainer Nico Mulitze zog ein rundum positives Fazit:

„Es war ein wirklich tolles Turnier mit einer super Organisation und einer Atmosphäre, die man nicht bei jedem Wettkampf erlebt. Unzählige Nationen waren vor Ort und für die Kinder war allein der Einlauf schon etwas ganz Besonderes. Dazu kamen die internationalen Gegnerinnen und Gegner. Luis hat mit seinem Durchmarsch ein überragendes Turnier gezeigt und auch Elsa mit ihrer Bronzemedaille und dem Ippon of the Day im Kampf um Bronze hat einen starken Eindruck hinterlassen. Aber auch Magalie und Friedrich haben richtig gute Leistungen gezeigt. Die gemeinsamen Trainingseinheiten waren dann das Tüpfelchen auf dem i.
Dieses Wochenende wird uns allen noch lange im Gedächtnis bleiben.“

Das Brno Judo Hopes Tournament verbindet damit genau das, was internationale Nachwuchsturniere besonders wertvoll macht: Starke Gegnerinnen und Gegner, neue Erfahrungen und ein Wettkampfumfeld, in dem die jungen Judoka über den nationalen Tellerrand hinausblicken können. Für die vier Sportlöwen war die Reise nach Brünn deshalb nicht nur sportlich erfolgreich, sondern auch eine wichtige Erfahrung auf ihrem weiteren Weg!

Gold

Luis v. Wolffersdorff

Silber

Bronze

Elsa Nekwasil

Battle of the Lions: U11-Teams kämpfen um den ersten Wanderpokal

Mit dem „Battle of the Lions“ haben die Sportlöwen ein neues vereinsinternes Format für die U11 ins Leben gerufen. Bei der Premiere traten die beiden U11-Trainingsgruppen nicht gegeneinander an, sondern wurden bewusst zu gemischten Mannschaften zusammengestellt. So entstanden vier Teams mit jeweils zehn Kindern, in denen Sportlöwen aus beiden Trainingsgruppen gemeinsam um den Sieg kämpften.

Das Besondere am Mannschaftswettbewerb: Die Kinder werden innerhalb ihrer Teams nach Gewichtsklassen eingeteilt. Anschließend treten die Judoka in den jeweiligen Gewichtsklassen gegeneinander an. Dadurch kommt jedes Kind zu eigenen Kämpfen, gleichzeitig tragen die Judoka mit den eigenen Leistung zum Erfolg der gesamten Mannschaft bei.

Gerade diese Kombination macht den besonderen Reiz des neuen Formats aus. Statt einer Konkurrenz zwischen den beiden Trainingsgruppen stand das gemeinsame Erlebnis im Vordergrund. Die Kinder feuerten ihre Teammitglieder an, unterstützten sich gegenseitig und konnten gleichzeitig erleben, wie sich ein Mannschaftskampf anfühlt.

Besonders positiv fiel den Trainerinnen auf, wie die Kinder mit der ungewohnten Situation umgingen:

„Das war ein richtig tolles Format. Teamturniere sind immer super für die Kinder. Besonders gefreut hat mich, dass man bei einigen unserer Kinder, die noch wenig Wettkampferfahrung haben oder sonst manchmal etwas Angst vor dem Druck im Einzel haben, heute davon überhaupt nichts gespürt hat. Alle haben gekämpft wie die Löwen – das war wirklich ein sehr gelungener Einstand und ich freue mich schon auf die nächste Auflage!“, sagt Trainerin Annett Böhm.

Auch die Spannung kam bei der Premiere nicht zu kurz. Die Kinder erlebten den Mannschaftswettbewerb mit viel Aufregung, feuerten ihre Teamkameraden an und kämpften bis zum Schluss um jeden Punkt. Damit erfüllte das neue Format genau seinen Zweck: Wettkampferfahrung sammeln, Teamgeist entwickeln und dabei gemeinsam Spaß am Judo haben.

Am Ende setzte sich das Team „Die Mattenmonster“ durch und sicherte sich den Wanderpokal. Die „Ippon-Raketen“ belegten den zweiten Platz, während sich „Die Wurflöwen“ und „Das Löwenrudel“ gemeinsam über Platz drei freuen konnten.

Nach dieser gelungenen Premiere ist natürlich klar: Auch nächstes Jahr wird im „Battle of the Lions“  wieder um den heiß begehrten Wanderpokal gekämpft.

Jüngste Sportlöwen zeigen Kampfgeist beim Krümelturnier

Beim 28. Krümelturnier in Breitenbrunn standen für die jüngsten Sportlöwen vor allem der Spaß am Judo und der Mut, sich auf der Wettkampfmatte zu beweisen, im Mittelpunkt. 109 Judoka aus 15 Vereinen gingen an den Start, darunter 16 Sportlöwen. Der Judoverein Antonsthal hatte das Turnier hervorragend organisiert und sorgte damit für einen runden Ablauf für eine familiäre Atmosphäre. Der bewusst freudebetonte Charakter nahm den Kindern viel Druck und schuf gute Voraussetzungen dafür, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren: Judo machen, kämpfen und dabei Spaß haben.

Die angetretenen Sportlöwen standen noch am Anfang ihrer Wettkampflaufbahn. Aber die Gruppe zeigte, dass sie bereit ist, sich den Herausforderungen auf der Matte zu stellen. Auch nach verlorenen Kämpfen oder schwierigen Momenten fanden die Kinder wieder zurück in den Wettkampf und machten weiter. Genau dieser Umgang mit solchen Situationen ist ein wichtiger Teil der Entwicklung im Nachwuchsbereich.

„Wir können wirklich stolz auf die Kinder sein. Alle haben sich getraut, auf die Matte zu gehen und sich ihrem Gegner zu stellen. Es gab natürlich auch mal Tränen oder schwierige Momente, aber die Kinder haben weitergemacht und sich wieder gesammelt. Das ist genau der Kampfgeist, den wir sehen wollen.
Ein großes Dankeschön geht auch an Edda und Felix Böhl, die ihren Samstag mit in der Judohalle verbracht und mich und unsere Kleinsten tatkräftig unterstützt haben“, sagt Trainer Tino Rose.

Auch sportlich gab es viele tolle Leistungen, Gustav Henning und Hanne Sommerschuh zeigten sich besonders stark. Sie gewannen jeweils alle vier ihrer Kämpfe. Dabei zeigten beide schöne Würfe und konnten auch die in den vergangenen Wochen trainierten Fußfeger erfolgreich einsetzen.

Neben den beiden gab es zahlreiche weitere gute Auftritte und viele Medaillen für die Sportlöwen. Für das Trainerteam steht dabei jedoch nicht allein das Ergebnis im Vordergrund. Viel wichtiger ist, dass die Kinder den Mut aufbringen, sich der Herausforderung zu stellen, zu kämpfen und auch nach Rückschlägen weiterzumachen.

Gold

Gustav Henning

Hanne Sommerschuh

Dascha Gerner

Silber

Vuk Jeremic

Tim Schönfeld

Bronze

Luna Petzold

Bela Uhlmann

Tom Langnes

Oliver Böhl

Miron Heinemann

Mina Winkler

MDEM U15: Sportlöwen mit zwei Titeln und starkem Gesamtauftritt

Die Mitteldeutsche Einzelmeisterschaft ist der Jahreshöhepunkt der U15. Wer sich über die Bezirksmeisterschaft und anschließend die Landeseinzelmeisterschaft qualifiziert, trifft hier auf die besten Judoka aus Mitteldeutschland. Am Samstag in Rodewisch waren auch die Sportlöwen mit sechs Judoka vertreten und konnten mit zwei Meistertiteln, einer Bronzemedaille und zwei fünften Plätzen ein starkes Ergebnis erkämpfen.

Besonders im Mittelpunkt standen Luis von Wolffersdorff und Elias Rose, die beide den Titel des Mitteldeutschen Meisters holten. Luis zeigte dabei eine von Beginn an äußerst souveräne Vorstellung. Mit klaren Aktionen und viel Dominanz ließ er in seinen Kämpfen kaum Zweifel an seinem Titelgewinn aufkommen und bestätigte damit seine starke Entwicklung in diesem Jahr. Fast noch bemerkenswerter war der Titelgewinn von Elias Rose, der eigentlich noch dem Jahrgang 2014 angehört und damit noch in der U13 startberechtigt ist. Nach einer Niederlage im Pool steigerte sich Elias im weiteren Turnierverlauf deutlich. Mit jedem Kampf gewann er mehr Sicherheit und trat zunehmend souverän auf – bis er sich schließlich den Titel sicherte.

„Luis hatte einen richtig starken Tag, da war ein Sieg quasi vorprogrammiert. Ohne zu zögern ist Er heute durch den Wettkampf marschiert, das war wirklich beeindruckend!
Elias hat heute einen riesigen Schritt gemacht. Gerade wie er sich nach dem schwierigen Start zurückgekämpft und von Kampf zu Kampf gesteigert hat, war beeindruckend. Er hat in den vergangenen Wochen und Monaten sehr viel investiert und sich heute dafür mit dem Titel belohnt. Darauf können wir als Trainerteam sehr stolz sein“, sagt Trainer Tobias Mathieu.

Elsa Nekwasil erreichte in ihrer neuen Gewichtsklasse den dritten Platz. Trotz des erst kürzlich vollzogenen Wechsels konnte Elsa sich durchkämpfen und freut sich am Ende über die Bronzemedaille.

Zita Eißner und Magalie Galander belegten jeweils den fünften Platz. Arthur Senior zeigte ebenfalls gute Begegnungen, verpasste diesmal aber die Medaillenkämpfe.

Ein starkes Team für das kommende Jahr

Insgesamt kämpften fünf der sechs Sportlöwen um eine Medaille. Drei von ihnen konnten schließlich einen Podestplatz erreichen. Besonders mit Blick auf die kommenden Jahre macht die Entwicklung des Nachwuchses Mut: Sowohl der Jahrgang 2013, als auch die 2014er Judoka kämpfen nächstes Jahr immer noch in der U15. Und dann mit noch mehr Erfahrung. Für das Trainerteam war die MDEM deshalb nicht nur wegen der beiden Titel ein erfolgreicher Abschluss der U15-Meisterschaftsserie:

„Wir haben heute so viele gute Kämpfe gesehen. Über die letzten Monate haben die Kinder sehr große Fortschritte gemacht. Und dabei haben sie noch über ein Jahr Zeit in der U15 zu kämpfen. Ich freue mich schon auf die nächste MDEM!“, so Tobias Mathieu.

Gold

Luis von Wolffersdorff

Elias Rose

Silber

Bronze

Elsa Nekwasil

ORWO-Pokal Wolfen: 18 Medaillen und Silber in der Gesamtwertung

Beim ORWO-Pokal in Wolfen haben die Sportlöwen mit ihrer U9 und U11 einen starken Wettkampftag erlebt. Ergänzt wurde das Aufgebot durch zwei Sportlöwen der U15, sodass der Verein über mehrere Altersklassen hinweg auf der Matte vertreten war. Insgesamt gingen 168 Judoka aus zwölf Vereinen aus Sachsen und Sachsen-Anhalt an den Start. Für einige Sportlöwen war es dabei der erste Wettkampf überhaupt – entsprechend groß war die Aufregung, aber auch die Freude über die ersten Erfahrungen auf der Wettkampfmatte.

Gerade für die jüngeren Judoka sind solche Turniere ein wichtiger Schritt. Neben den Ergebnissen geht es darum, den Ablauf eines Wettkampfes kennenzulernen, sich auf neue Gegnerinnen und Gegner einzustellen und die im Training erlernten Techniken auch unter Wettkampfbedingungen anzuwenden. Für einige Sportlöwen gelang dieser Einstieg besonders erfolgreich, beschreibt Annett Böhm:

„Wir hatten eine Gruppe mit sehr unterschiedlicher Wettkampferfahrung. Die erfahrenen Kinder haben viel ausprobiert, während die Anfängerinnen und Anfänger vor allem mit großem Kampfeswillen aufgetreten sind und unbedingt auf die Matte wollten. Ich freue mich, dass hier eine neue Riege an Talenten nachkommt. Die Kinder bringen viel mit, wollen ausprobieren und haben vor allem Ehrgeiz. Das hat wirklich Spaß gemacht.“

Mit insgesamt sechs Gold-, vier Silber- und acht Bronzemedaillen konnten die Sportlöwen zahlreiche Erfolge feiern. Besonders stark zeigte sich die Mannschaft auch in der Teamwertung: Am Ende stand der zweite Platz zu Buche. Neben den vielen persönlichen Erfolgen sorgte damit auch die geschlossene Mannschaftsleistung für einen gelungenen Wettkampftag.

Für die Sportlöwen war der ORWO-Pokal somit sowohl für die erfahrenen Nachwuchsjudoka als auch für die Wettkampfneulinge ein erfolgreicher Schritt in der Entwicklung.

Gold

Katharina Meyer

Veronika Dolbonosov

Elena Sängerlaub

Matteo Dammer

Mark Gotgelf

Frieder Cyrus

Silber

Brusk Khalaf

Matvii Poludonnyi

Bela Walter

Jonas Rieger

Bronze

Sofi Sheldija

Jakob Orthgieß

Miloš Zacharias

Jim Ostermeier

Maximilian Butowicz

Leopold Butowicz

Eddie Otto

Jonathan Grabenhorst

Erster Wettkampf, große Schritte: Sportlöwen gewinnen Mannschaftswertung!

Am vergangenen Sonntag stand für viele junge Sportlöwen der erste richtige Judo-Wettkampf auf dem Programm. Entsprechend groß war bei den meisten Kindern die Aufregung. Umso schöner: Alle stellten sich der ungewohnten Situation, gingen auf die Matte und nahmen ihre Kämpfe an. Am Ende sicherten sich die jungen Sportlöwen sogar den Mannschaftssieg!

Mutiger Einstieg in den Wettkampfsport

Für die Kinder ging es an diesem Tag vor allem darum, erste Erfahrungen zu sammeln. Vieles, was im Training bereits sicher funktioniert, lässt sich beim ersten Wettkampf noch nicht automatisch genauso umsetzen. Die ungewohnte Atmosphäre, die Aufregung und der Gegner auf der anderen Seite der Matte sorgen für eine ganz neue Situation.

Trotzdem gaben alle ihr Bestes. Es gab spannende Momente, Unsicherheit und auch die ein oder andere Träne. Entscheidend ist aber, dass die Kinder sich davon nicht entmutigen ließen und immer wieder den Mut fanden, erneut auf die Matte zu gehen.

Trainerin Annett Böhm fasste den Tag entsprechend zusammen:

„Bei einem ersten Wettkampf geht es nicht darum, ob am Ende ein erster, zweiter oder dritter Platz herauskommt. Viel wichtiger ist, dass die Kinder sich auf die Matte trauen, sich dieser ungewohnten Situation stellen und den Mut haben, ihre Kämpfe anzunehmen. Und genau das haben alle geschafft.“

Damit haben die jungen Sportlöwen bereits einen wichtigen Schritt gemacht. Nun wissen sie, wie sich ein Wettkampf anfühlt, und können die gesammelten Erfahrungen mit ins Training nehmen. Dort lässt sich in den kommenden Wochen weiter daran arbeiten, die bekannten Techniken und Bewegungen auch unter Wettkampfbedingungen sicherer anzuwenden.

Mannschaftssieg für die Sportlöwen

Neben den persönlichen Erfahrungen gab es am Ende auch einen gemeinsamen Erfolg zu feiern: Die Leipziger Sportlöwen sicherten sich den ersten Platz in der Mannschaftswertung. Damit wurde der Wettkampftag für den Verein zusätzlich zu einem schönen Erfolg. Für die Kinder selbst bleibt aber vor allem eines: Sie haben ihren ersten Wettkampf gemeistert und damit einen wichtigen Schritt auf ihrem Weg als Judoka gemacht.

Gold

Meta Sieber

Bo Seidemann

Lennart Grunemann

Dobroslav Hots

Leopold Butowitcz

Matvii Poludonnyi

Lotte Gransee

Laura Mohr

Maximilian Stocker

Silber

Felix Nietz

Moritz Kaczmarczyk

Miloš Zacharias

Veronika Dolbonosov

Linda Schenderlein

Miron Heinemann

Jonah Schiemenz

Arvid Rabe

Emma Andersson

Arthur Brätter

Adrian Tiepolt

Damir Sychov

Bronze

Lisa Sperling

Clara Sturm

Pepe Justus Pastowski

Bela Walter

Max Suhrke

Jonathan Grabenhorst

Samuel Stumpf

Zora Conti

Katharina Meyer

Linus Brauße

Taro Thamm

Klara Kunz

Ludwig Brätter

Bolek Schiemenz

Jörn Kummerehl

Willi Richter

Martin Richter

Petr Praulov

Mělník: Wettkampferfahrung, Randori und ein besonderes Wochenende

Für die Sportlöwen ist die Fahrt nach Mělník traditionell mehr als nur ein Wettkampf. Gerade bei den jüngeren Kindern gehört es zur Philosophie des Vereins, aus einer Turnierfahrt auch ein besonderes gemeinsames Erlebnis zu machen.

Starke Leistungen auf der Matte

Sportlich lief es für unsere Mannschaft hervorragend: In der Mannschaftswertung sicherten sich die Sportlöwen den 2. Platz. Ein Highlight des Tages lieferte Emilio Thiel in der Gewichtsklasse bis 34 kg: Im Kampftag ab 12 Uhr setzte er sich bei 32 Startern in fünf Kämpfen durch – auch gegen starke tschechische und polnische Gegner – und holte sich souverän den 1. Platz. Eine starke Leistung, bei der er über sich hinausgewachsen ist.

Randori statt Zuschauen

Auch rund um den Wettkampf wurde das Wochenende besonders gestaltet. Nachdem die U10 ihren Wettkampftag beendet hatte, ging es für die Kinder noch einmal gemeinsam zum Randori in eine benachbarte Halle, während in der Wettkampfhalle bereits die nächste Altersklasse startete. So blieb auch nach dem eigenen Wettkampf noch die Möglichkeit, ordentlich zu schwitzen.

Burger, Schloss und ein Stück Geschichte

Nach dem Turnier ging es dann gemeinsam in eine Burger-Bar, wo bereits vorbestellte Burger auf die hungrige Truppe warteten. Im Anschluss stand eine Führung durch das Schloss von Mělník auf dem Programm. Dort erfuhr die Gruppe einiges über die heilige Ludmila von Böhmen (ca. 855–921), eine der bekanntesten historischen Persönlichkeiten der Stadt: Sie war die Großmutter des heiligen Wenzel und brachte mindestens sechs Kinder zur Welt, einige Historiker sprechen sogar von 19 Kindern – eine Zahl, die bei den anwesenden Müttern durchaus für anerkennende Blicke sorgte.

Damit verbindet die Fahrt nach Mělník genau das, was die Sportlöwen mit solchen Turnierreisen erreichen wollen: internationale Wettkampferfahrung sammeln, neue Gegner kennenlernen, als Gruppe zusammenwachsen – und dabei Erlebnisse schaffen, die in Erinnerung bleiben.

Gold

Emilio Thiel

Edda Böhl

Malina Rose

Luan Porisch

Mark Gotgelf

Maximilian Butowicz

Silber

Amira v. Wolffersdorff

Leni Hamann

Bronze

Felix Böhl

Theodor Kemmerich

Martin Richter

Ferdinand Hammermüller

LEM: Drei Landesmeistertitel und sieben MDEM-Qualifikationen

Bei der Landesmeisterschaft der U15 stand für die Sportlöwen der nächste wichtige Schritt in der Meisterschaftsserie auf dem Programm. Insgesamt 13 Judoka gingen an den Start und kämpften um die Qualifikation für die Mitteldeutsche Meisterschaft – den Jahreshöhepunkt der Altersklasse U15.

Am Ende konnten sich sieben Sportlöwen einen der begehrten Startplätze für die MDEM sichern. Drei Landesmeistertitel, eine Silber- und drei Bronzemedaillen sowie zwei fünfte Plätze unterstrichen dabei die starke Gesamtleistung der Leipziger.

Drei Landesmeistertitel für die Sportlöwen

Besonders erfolgreich präsentierten sich Elias Rose, Friedrich Hammermüller und Luis von Wolffersdorff. Sie setzten sich in ihren Gewichtsklassen durch und sicherten sich jeweils den Landesmeistertitel. Magalie Galander sicherte die Silbermedaille, Elsa Nekwasil, Arthur Senior und Zita Eißner komplettierten mit ihren dritten Plätzen die siebenköpfige Sportlöwen-Gruppe, die sich für die Mitteldeutsche Meisterschaft qualifizieren konnte.

Trainer Tobias Mathieu zeigte sich mit dem Wettkampftag entsprechend zufrieden:

„Unsere Sportlerinnen und Sportlerinnen und Sportler können wirklich stolz auf sich sein – und wir als Trainerteam natürlich auch. Der ältere Jahrgang hat sich gut durchgesetzt, ebenso unsere Sportschüler, und genau das war auch eines unserer Ziele. Besonders positiv überrascht haben mich aber Elias und Zita: Beide gehören eigentlich noch dem Jahrgang 2014 und damit der U13 an, haben sich aber trotzdem für die Mitteldeutsche Meisterschaft der U15 qualifiziert. Elias hat sich als jüngster Jahrgang sogar den Titel gesichert!“

Sieben Sportlöwen beim Saisonhöhepunkt dabei

Mit insgesamt sieben Qualifikationen und zwei weiteren fünften Plätzen fällt die Bilanz der Sportlöwen bei der Landesmeisterschaft positiv aus. Die MDEM bildet nun den nächsten und entscheidenden Höhepunkt der Meisterschaftsserie. Dort wollen die qualifizierten Sportlöwen an ihre Leistungen aus der Landesmeisterschaft anknüpfen und sich erneut gegen starke Konkurrenz beweisen.

Gold

Elias Rose

Friedrich Hammermüller

Luis von Wolffersdorff

Silber

Magalie Galander

Bronze

Elsa Nekwasil

Arthur Senior

Zita Eißner

Bundessichtungsturnier U17: Roman Pluhatyrov erkämpft sich Gold

Am Samstag, den 12. September, fand in Abensberg das Bundessichtungsturnier der männlichen U17 statt. Mit Roman Pluhatyrov und Emil Tischler waren zwei Sportlöwen bei dem hochkarätig besetzten Turnier vertreten. Ebenfalls vor Ort: Sportlöwen-Trainer Christoph Paul.

Roman mit konsequenter Linie zum Turniersieg

Roman erwischte einen starken Wettkampftag und sicherte sich am Ende die Goldmedaille. Ohne Niederlage konnte er mit vier Siegen ins Finale einziehen. Hier stand ihm ein starker Gegner gegenüber, der Kampf ging über die reguläre Kampfzeit bis in den Golden Score. Schlussendlich konnte Roman seinen Gegner aber werfen und ging somit als Sieger aus dem Wettkampftag!

„Roman hat heute wirklich richtig stark gekämpft. Er hatte einen Plan und hat den kompromisslos durchgezogen, konsequent angegriffen und am Ende absolut verdient die Goldmedaille gewonnen!“, fasst Trainer Christoph Paul den Auftritt zusammen.

Emil startet stark und sammelt wichtige Erkenntnisse

Auch Emil zeigte einen guten Auftritt. Mit zwei Siegen startete er erfolgreich in das Turnier. Anschließend musste er sich gegen den späteren Turniersieger geschlagen geben. In der Trostrunde entwickelte sich ein enger Kampf. Emil kämpfte sehr souverän und konnte sich einige gute Situationen erarbeiten. Eine kurze Unachtsamkeit ermöglichte seinem Gegner jedoch eine Waza-Ari-Wertung. Diesen Rückstand konnte Emil anschließend nicht mehr aufholen, sodass das Turnier für ihn beendet war.

Für beide Sportlöwen bot das Bundessichtungsturnier damit eine wertvolle Standortbestimmung. Roman konnte seine konsequente Kampfführung erfolgreich bis zur Goldmedaille durchziehen, während Emil trotz seines Ausscheidens wichtige Erkenntnisse für seine weitere Entwicklung sammelte.

Erlebach-Turnier: Gelungener Wettkampftag für die U13

Mit 13 Sportlerinnen und Sportlern war die U13 der Sportlöwen beim Erlebach-Turnier in Kraftsdorf vertreten. Für einen Großteil der Gruppe ging es dabei vor allem darum, weitere Wettkampferfahrung zu sammeln. Viele der Judoka sind noch relativ unerfahren und konnten das Turnier nutzen, um Sicherheit in der Wettkampfsituation zu gewinnen.

Besonders passend war dafür der Wettkampfmodus: In allen Gewichtsklassen wurde in Viererpools gekämpft. Damit waren für jeden Teilnehmer mindestens drei Kämpfe garantiert. So konnten die Sportlöwen unabhängig vom Ergebnis mehrere Begegnungen bestreiten und möglichst viel Erfahrung auf der Matte sammeln.

Trainingsinhalte im Wettkampf umsetzen

Trainerin Lilli zog das Fazit entsprechend positiv:

„Die Kinder haben versucht, die Inhalte der vergangenen Trainingseinheiten auch im Wettkampf umzusetzen. Dabei ging es nicht nur darum, einzelne Kämpfe zu gewinnen, sondern vor allem darum, bekannte Bewegungen und Techniken auch unter dem Druck einer echten Wettkampfsituation anzuwenden. Und das haben wirklich alle super gemacht!“

Auch der Kampfgeist stimmte: Alle Sportlöwen gingen ihre Begegnungen engagiert an und zeigten, dass sie bereit sind, sich auf der Matte auszuprobieren. Für viele war das Turnier damit ein weiterer wichtiger Schritt, um Routine und Selbstvertrauen für kommende Wettkämpfe aufzubauen.

Am Ende wartete auf alle 13 Sportlöwen eine Medaille. Sechs von ihnen sicherten sich Silber, sieben weitere erkämpften Bronze.

Gold

Silber

Lena Flohrer

Arthur Strähnz

Meike Krauße

Gloria Bräuer

Oscar Moy

Felix Martin

Adrian Renger

Bronze

Roman Schlemko

Janko Kochan

Emil Daßler

Juri Schachtschnabel

Marleen Kunz

Luca Subotin

Erfolgreicher Saisonstart beim Maneki Neko Cup in Oederan

Am vergangenen Wochenende fand in Oederan erstmals der Maneki Neko Cup statt. In den Altersklassen U11 und U13 gingen insgesamt 105 Kinder aus zehn Vereinen an den Start. Auch die Sportlöwen waren mit einer Gruppe vor Ort und nutzten das Turnier ganz unterschiedlich: Für einige war es der erste richtige Wettkampf, für andere die Gelegenheit, nach sechs Wochen Sommerferien wieder in den Wettkampfbetrieb zurückzukehren.

U11 mit neun Medaillen

Besonders erfolgreich verlief der Wettkampftag für die U11. Die neun Sportlöwen zeigten viele schöne Techniken und spannende Kämpfe. Besonders erfreulich war, dass bereits die ersten Kämpfe mit der neu erlernten Technik Uchi-mata gewonnen werden konnten. Damit zeigte sich direkt, dass sich die Arbeit der vergangenen Wochen auch im Wettkampf auszahlt.

Auch die Ergebnisse sprechen für einen gelungenen Tag: Alle neun Sportlerinnen und Sportler konnten sich in ihren Pools auf Platz eins oder zwei kämpfen und sich damit für das Halbfinale qualifizieren. Am Ende durfte somit jeder der neun Sportlöwen eine Medaille mit nach Hause nehmen.

Von der Trainerseite wurde vor allem die Entwicklung auf der Matte hervorgehoben. Die Kinder setzten vieles aus dem Training bereits unter Wettkampfbedingungen um und zeigten, dass sie auch nach der Sommerpause wieder gut in den Wettkampfrhythmus gefunden haben.

Unterschiedliche Erfahrungen in der U13

Auch die U13 war in Oederan vertreten. Dabei war das Leistungs- und Erfahrungsniveau innerhalb der Sportlöwen-Gruppe sehr unterschiedlich. Für einige Kinder war der Maneki-Neko-Cup der erste richtige Wettkampf und damit eine wichtige erste Erfahrung im Wettkampfjudo. Andere standen dagegen bereits häufiger auf der Matte und nutzten das Turnier vor allem, um nach der langen Sommerpause wieder in den Wettkampfbetrieb hineinzufinden.

Gerade diese Mischung machte den Wettkampftag wertvoll. Während die einen erste Erfahrungen mit der besonderen Situation eines Wettkampfes sammeln konnten, bekamen die anderen die Möglichkeit, nach der sechswöchigen Pause wieder Routine aufzubauen und sich unter realen Bedingungen zu testen.

Der erste Maneki-Neko-Cup bot damit einen gelungenen Start in die neue Wettkampfsaison. Für die Sportlöwen standen neben den Ergebnissen vor allem die vielen gesammelten Erfahrungen und die sichtbaren Fortschritte auf der Matte im Mittelpunkt.

Gold

Edda Böhl

Malina Rose

Adrian Tiepolt

Silber

Maximilian Stocker

Arthur Brätter

Petr Praulov

Lena Flohrer

Roman Shlemko

Bronze

Emma Andersson

Luan Porisch

Joscha Kindler

Xenia Meyer

Makar Semenko

Gloria Bräuer

Goldener Anker Cup in Adorf: Sieg für Roman, Silber für Emil

Am vergangenen Wochenende fand in Adorf/Vogtland erstmals der Goldene Anker Jugend Cup statt. Das neue Turnier richtete sich an die Altersklassen U15 und U18 und bot den Sportlöwen eine weitere Gelegenheit, sich kurz nach dem Saisonstart im Wettkampf zu messen.

Besonders souverän präsentierte sich Roman Pluhatyrov. Er setzte sich in allen vier Begegnungen durch und konnte damit den Turniertag ohne Niederlage und mit der Goldmedaille beenden. Für Emil Tischler hatte der Wettkampf eine besondere Bedeutung mit Blick auf die kommende Woche. Das Turnier diente als Vorbereitung auf das anstehende Sichtungsturnier und bot damit noch einmal die Möglichkeit, sich unter Wettkampfbedingungen zu testen und an der eigenen Wettkampfform zu arbeiten. Am Ende konnte er sich über den zweiten Platz freuen.

Für Max Weber endete der Wettkampftag nach zwei Niederlagen. Gerade solche Turniere sind aber trotzdem ein wichtiger Bestandteil der Entwicklung: Wettkampferfahrung hilft dabei, die eigenen Stärken und Schwächen besser einzuschätzen und die Erkenntnisse anschließend mit ins Training zu nehmen. Jasmina Khadzieva musste sich auf Grund einer Verletzung ebenfalls vorzeitig aus dem Wettkampf verabschieden.

Eine besondere Rolle übernahm außerdem Onno Drost. Aufgrund einer Verletzung konnte er leider nicht wie geplant antreten, unterstützte den Verein aber dafür als Kampfrichter auf der Matte! Insgesamt bot der Goldene Anker Cup den Sportlöwen damit einen guten Wettkampftag mit ganz unterschiedlichen Erfahrungen.

Sechs Sportlöwen beim JVS-Trainingslager auf dem Rabenberg

Letzte Woche fand auf dem Rabenberg das alljährliche Trainingslager des Judo-Verbandes Sachsen (JVS) statt. Mit dabei: Fünf Sportlöwen unter Begleitung von Sportlöwentrainerin Caro. In Breitenbrunn verbrachte die Gruppe mehrere Tage gemeinsam mit Judoka aus ganz Sachsen und absolvierte ein abwechslungsreiches Programm aus Judo, Athletik und gemeinsamen Freizeitaktivitäten.

Nach der Anreise ging es zunächst zu Fuß auf den Rabenberg, bevor direkt die erste Trainingseinheit auf dem Programm stand. Auch in den folgenden Tagen gehörten mehrere Judo-Einheiten fest zum Tagesablauf. Daneben sorgte ein abwechslungsreiches Freizeitprogramm für Ausgleich: Die Gruppe war unter anderem im Kletterwald und im Schwimmbad und verbrachte auch abseits der Matte viel Zeit miteinander.

Neben dem sportlichen Aspekt bot das Trainingslager damit auch die Möglichkeit, andere Judoka kennenzulernen und als Gruppe zusammenzuwachsen. Gerade die Kombination aus gemeinsamen Trainingseinheiten und Freizeitaktivitäten machte die Tage auf dem Rabenberg zu einer intensiven und abwechslungsreichen Erfahrung.

Nach vier Tagen hieß es schließlich Taschen packen, Matten abbauen und Abschied nehmen. Mit vielen neuen Erfahrungen und gemeinsamen Erlebnissen ging es für die fünf Sportlöwen zurück nach Leipzig. Und auch kulinarisch konnte die Maßnahme offenbar überzeugen – das Essen wurde von den Teilnehmenden zum heimlichen Highlight erklärt.

Gemeinsam stark: U11-Sportlöwen feiern gelungenes Liga-Debüt

Am Samstag gingen die Sportlöwen erstmals in der U11-Kinderliga an den Start. Dafür wurde aus allen drei U11-Trainingsgruppen eine gemeinsame Mannschaft zusammengestellt. Ziel war es, möglichst viele Kinder zusammenzubringen und eine schlagkräftige Mannschaft für den neuen Wettkampfmodus aufzustellen. Direkt im Anschluss an die Bezirksmeisterschaft der U15 ging es für die jüngsten Sportlöwen auf die Matte.

Insgesamt waren fünf Mannschaften gemeldet, für die Sportlöwen standen vier Begegnungen auf dem Programm. Und die Bilanz kann sich sehen lassen: Drei Siege und nur eine knappe Niederlage bedeuteten am Ende den starken zweiten Platz.

Zum Auftakt setzte sich die Mannschaft mit 5:2 gegen Judo Holzhausen durch. Auch die zweite Begegnung gegen den JCL blieb bis zum Schluss spannend. Am Ende mussten sich die Sportlöwen mit 3:4 geschlagen geben – die Begegnung wurde erst im letzten Kampf entschieden. Davon ließ sich die Mannschaft jedoch nicht beeindrucken und zeigte anschließend weiter starken Kampfeswillen: Gegen den Judo Club Leipzig Stahmeln gelang ein deutlicher 6:1-Erfolg, bevor die Sportlöwen mit einem 7:0 gegen Randori West den Kampftag abschlossen.

Damit stand am Ende des Liga-Debüts der zweite Platz zu Buche – ein hervorragendes Ergebnis für eine Mannschaft, die in dieser Konstellation zum ersten Mal gemeinsam auf der Matte stand.

Für die Sportlöwen war der Kampftag deshalb auch eine ganz neue Erfahrung. Die Mannschaft musste sich zunächst als Team finden. Gleichzeitig sorgte genau dieser neue Modus für viel Spannung und Teamgeist: Die Kinder feuerten sich gegenseitig an, fieberten bei den Kämpfen der anderen mit und erlebten, wie wichtig jeder einzelne Punkt für die gesamte Mannschaft sein kann.

Trainerin Annett Böhm zeigte sich entsprechend begeistert:

„Es war ein sehr spannender Wettkampf, gerade weil sich die Mannschaft in dieser Konstellation noch nicht so gut kennt. Für die Kinder ist die Liga eine tolle Erfahrung: Jede und jeder bestreitet seinen eigenen Kampf, am Ende treten aber alle gemeinsam als Team an. Ich freue mich schon auf den Finalkampftag – die Kinder sind jedenfalls Feuer und Flamme!“

Besonders die ungewohnte Verantwortung innerhalb einer Mannschaft macht den Ligamodus für die jungen Judoka interessant. Während bei einem Einzelturnier ausschließlich das eigene Ergebnis zählt, kann ein verlorener Kampf in der Liga von den Teammitgliedern aufgefangen werden. Gleichzeitig kann die Verantwortung für den letzten Kampf besonders groß sein, wenn es vor der letzten Begegnung noch unentschieden steht.

Der ursprünglich geplante zweite Kampftag entfällt. Damit geht es für die Sportlöwen direkt zum Finalkampftag in Chemnitz. Dort wollen die jungen Judoka ihre ersten Ligaerfahrungen nutzen und erneut gemeinsam als Mannschaft auf die Matte gehen. Nach dem starken zweiten Platz beim Auftakt ist die Vorfreude bereits groß.

BEM U15: Fünf Titel und zwölf Qualifikationen für die LEM

Mit der Bezirksmeisterschaft der U15 ist die Meisterschaftsserie auf dem Weg zur Mitteldeutschen Meisterschaft gestartet. Für die Startenden ging es dabei nicht nur um Medaillen, sondern vor allem um die Qualifikation für die nächste Runde: Wer in Leipzig einen Podestplatz erkämpfte, sicherte sich gleichzeitig das Startrecht bei der Landesmeisterschaft am 12. September.

Mit einem starken Kontingent von 20 Sportlöwen waren die Leipziger bei der Bezirksmeisterschaft vertreten. Das Turnier bot dabei ein insgesamt anspruchsvolles Niveau, in einigen Gewichtsklassen wartete zudem starke Konkurrenz auf die Sportlerinnen und Sportler.

Umso erfreulicher fiel die Bilanz aus: Mehr als die Hälfte der gestarteten Sportlöwen erreichte einen Medaillenplatz. Insgesamt konnten die Leipziger fünf Bezirksmeistertitel, zwei Silbermedaillen und fünf Bronzemedaillen erkämpfen.

Damit haben sich insgesamt 12 Sportlöwen für die Landesmeisterschaft am 12. September in Pulsnitz qualifiziert. Für die qualifizierten Sportlerinnen und Sportler geht die Meisterschaftsserie damit bereits in die nächste Runde. In Pulsnitz wartet erneut ein stark besetztes Teilnehmendenfeld und die nächste wichtige Hürde auf dem Weg zur Mitteldeutschen Meisterschaft. Wir wünschen allen zwölf Qualifizierten viel Erfolg und drücken die Daumen für die nächsten Kämpfe!

Gold

Elias Rose

Friedrich Hammermüller

Luis von Wolffersdorff

Elsa Nekwasil

Magalie Galander

Silber

Arthur Senior

Lucian Paul

Bronze

Julian Conti

Linda Woche

Janek Kochan

Jonas Rieger

Ada Tröbitz