Kindersport in den Sommerferien

Auch in den großen Sommerferien bieten wir weiterhin Kindersport an. Leider steht uns dafür nur die Sporthalle in der GutsMuthsstr. 16 zur Verfügung.

Dienstag 28.6. (Trainerin: Mali)

Dienstag 5.7. (Trainerin: Malin)
Dienstag 12.7. (Trainerin: Pauline)
Dienstag 19.7. (Trainerin: Pauline)
Dienstag 2.8. (Trainerin: Nicole)

Am 26. Juli können wir leider keinen Sport anbieten.

Trainingszeit:
3 – 4 Jährigen: 15:30 – 16:30 Uhr
5 – 6 Jährigen: 16:30 – 17:30 Uhr

Zwei Titel gehen nach Leipzig

Die Leipziger Sportlöwen haben gleich zwei Titel bei Jahreshöhepunkt erkämpft. Alina Streblau wurde Landesmeisterin bis 31Kg und Melissa Kovaćs ist neue Mitteldeutschemeisterin über 63Kg.

In einer ausgezeichneten Verfassung präsentierte sich Melissa Kovaćs bei den Mitteldeutschen-Meisterschaften. Die Sportschülerin gewann alle ihre Vorkämpfe vorzeitig und besiegte im Finale die leicht favorisierte Nora Bart vom SC DHfK mit Waza-Ari.

Nur denkbar knapp geschlagen geben musste sich Louis Hoffmann (-60Kg). Nur eine kleine Bestrafung im Golden Score entschied den lange ausgeglichenen Kampf.  „Er hat heute Silber gewonnen und nicht Gold verloren“, sagte Trainer Sebastian Hampel nach dem Kampf.

Die dritte Medaille an diesem Tag erkämpfte sich die jüngste Starterin Sarah Müller (-33 Kg). Zwei 5. Plätz von Maya Zippel und Olivia Heidemann rundeten das gute Ergebnis der U15 an diesem Tag ab.

Für die Sportlöwen ist die Goldmedaille von Melissa der größte Erfolg bei einem Jahreshöhepunkt in dieser Altersklasse seit sieben Jahren.

In ihre Fussstapfen treten könnte Alina Streblau. Sie erkämpfte sich in Rodewisch den Titel der Landesmeisterin in der Gewichtsklasse bis 31kg. Eine Medaille knapp verpasst hat dagegen Edo Dieckmann. Er wurde Fünfter. Nun gilt es, die Erfolge und Erfahrungen aus beiden Meisterschaften mitzunehmen und im 2. Sporthalbjahr noch viele weitere Siege einzusammeln. Jetzt geht es erst einmal in die verdienten Sommerferien.

60 strahlende Gesichter

Es ist bereits eine Tradition bei den Leipziger Sportlöwen: Zusammen mit dem Vereinsfest findet auch immer eine Gürtelprüfung statt. In diesem Jahr gab es einen neuen Vereinsrekord: 60 Kinder haben an der Prüfung zum gelb-weißen bzw. gelben Gürtel teilgenommen. „Diese Zahlen spiegeln auch die allgemeine Entwicklung in unserem Verein wieder. Wir wachsen und wachsen“, freut sich Vereinspräsident Tino Rose über die starke Beteiligung. Seit Jahresbeginn sind die Leipziger Sportlöwen der größte Judoverein in Mitteldeutschland. Geschäftsführer Sören Starke: „Dass wir sogar den traditionsreichen Judoclub Leipzig bei den Mitgliederzahlen überholt haben, ist schon beachtenswert. Aber Quantität ist nur der erste Schritt. Die Begeisterung der vielen Judo-Anfänger und die tolle Atmosphäre beim Sommerfest lässt mich optimistisch in die Zukunft blicken.“

Die feierliche Gürtelübergabe war auch der direkte Startschuss für das Sommerfest. Wie zu erwarten war der Zuckerwatte-Stand die heimliche Attraktion. Doch es gab noch einiges mehr zu erleben an diesen Junitag. Stark nachgefragt war die Ballonkünstlerin, die aus Luftballons die verschiedensten Tiere, Hüte und Schwerter formte und so ein Lächeln ins Gesicht der kleinen Sportlöwen zauberte.

2016.06.19_unbenannt.592Die Kleinsten (Kindersport) konnten bei der Kinderolympiade zeigten, was in ihnen steckt. Reger Andrang herrschte auch auf der Hüpfburg. Und während sich der Nachwuchs austobte, genossen die Eltern bei strahlendem Sonnenschein das kostenlose Angebot an Kaffee, Kuchen, Bier und Grillgut.

Besonders emotional war die Verabschiedung der 15-jährigen Chiara Petschke. Aufgrund eines Herzfehlers darf sie keinen Leistungssport mehr betreiben. Sie wurde ganz herzlich von ihren Vereinskameraden und ihrem Trainer verabschiedet und wird nun wieder zurück in ihre Heimatstadt Bautzen gehen.


 

Sportlöwen stellen drei Sachsenmeister

Um am Jahreshöhepunkt, den Mitteldeutschen Meisterschaften, teilnehmen zu können, mussten sich unsere Judoka bei der Landeseinzelmeisterschaft (LEM) U15 im vogtländischen Rodewisch auf das Siegerpodest kämpfen.

Sicher qualifiziert haben sich mit einer Goldmedaille Sarah Müller (-33 kg) und Melissa Kovacs (+63kg). Mit Bronze belohnten sich Maya Zippel (-44 kg), Olivia Heidemann (-48 kg) und Louis Hoffmann (-60 kg). Alle drei verloren in der Hauptrunde einen Kampf und konnten sich aber über die Hoffnungsrunde bis zum kleinen Final durchkämpfen.

Damit sind alle fünf Sportlöwen für die Mitteldeutsche Meisterschaft im anhaltischen Schönebeck qualifiziert. Das Ziel ist auch hier wieder ein Podestplatz. Hierfür drücken wir natürlich die Daumen.

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Sprungbrett für die Landesmeisterschaft

Am vergangenen Wochenende fand beim PSV Leipzig, die diesjährige Bezirksmeisterschaft der Mädchen und Jungen U13 Jahren statt. Unsere Sportlerinnen und Sportler wollten nicht nur Medaillen erkämpfen, sondern sich vorrangig für die in drei Wochen stattfindende Landesmeisterschaft qualifizieren. Dafür nötig war ein Platz auf dem Podium.

Am besten gelang dies Sarah Müller (-33 Kg) und Edo Dieckmann (-31 Kg). Beide konnten an diesem Tage nicht besiegt werden und holten sich absolut verdient die Goldmedaille. Nach einer längeren Verletzungspause gelang Alina Streblau (-31 Kg) mit Silber ein erfolgreiches Wettkampfcomeback. Mit einer Bronzemedaille ausgezeichnet wurden Jakob Lippold (-50 Kg ) und Jonathan Schlenstedt (-34 kg).

Allen qualifizierten Sportlern wünschen wir für die kommende Landesmeisterschaft im vogtländischen Rodewisch viel Erfolg.

Einladung zum Sommerfest


Sommerfest_Plakat_2016Am 19. Juni findet das Sportlöwen-Sommerfest statt.
 Zu dieser Veranstaltung möchte wir alle Vereinsmitglieder, Eltern, Anwohner und Neugierige recht herzlich in die GutsMuthsstr. 16 einladen!

Am Vormittag ab 11:00 Uhr werden unsere Judoanfänger (7. und 8. Kyu) ihre erste Gürtelprüfung ablegen. Die Einladungen dazu werden von den Trainern verteilt.

Direkt im Anschluss, nach der feierlichen Übergabe der Gürtel beginnt gegen 14:00 Uhr das Sportlöwen-Vereinsfest.

Wir immer gibt es eine Menge zu erleben: Bierkastenklettern, Hüpfburg, Beachvolleyball, Lagerfeuer und eine Kinder-Sportolympiade.

Beim Sommerfest gibt es wie immer kostenlos Bratgut und Getränke. Um ein wenig Abwechslung zu gewährleisten, würden wir uns natürlich auch über Sachspenden in Form von Kuchen und Salate freuen.

Wieder Bronze für Branser

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Marie Branser hat beim European Judo Cup in Dubrovnik die Bronzemedaille erkämpft. Nach einer Auftaktniederlage gegen Beata Pacut (POL), EJOpen-Gewinnerin von Warschau, nutzte Marie ihre zweite Chance über die Hoffnungsrunde. Dort gewann sie gegen Vanessa Dureau (FRA) und Matea Borozan (CRO). „Es läuft immer besser. Die Medaille gibt mir Selbstvertrauen für die kommenden Turniere“, sagte die Sportlöwin. Für die Sportstudenten war es die bereits die dritte Bronzemedaille bei einem EJCup in diesem Jahr.

Nicht so gut lief es für Teamkameradin Lisa Müller. Die 21-Jährige beendete das Turnier mit zwei Niederlagen.

Gold im siebenten Anlauf

Michelle Hoffmann kennt den Grenzort Kufstein bereits sehr gut. Bereits siebenmal war die Leipzigerin zu Gast in dem Österreichischen Ort am Inn. Der Grund: der Osterpokal der Stadt Kufstein. Medaillen konnte sie bereits einige mit nach Hause bringen. Doch was ihr bisher fehlte war die Goldmedaille.

Dies hat die 16-Jährige jetzt endlich geschafft. Nach einem schnellen Auftaktsieg stand sie im Halbfinale in der Gewichtsklasse bis -57 kg der deutschen Celina Helm gegenüber. Nach kurzer Kampfzeit ebnete ein fulminanter Fusswurf den Weg ins Finale und somit die Chance, ihre erste Goldmedaille mit nach Leipzig zu nehmen. Im Finale kämpfte Michelle, die in diesem Jahr erst zwei Niederlagen zu verzeichnen hatte, gegen die starke Österreicherin Magdalena Lackner. Der Kampf blieb lange Zeit spannend und ausgeglichen, bevor Michelle eine Minute vor Kampfende ihr Spezialtechnik im Boden, eine Sankaku-Waza, durchbringen und ihren ersten Turniersieg in Kufstein bejubeln durfte.

HalleIhre Trainingskameradin Lea Wierick eroberte nach einer beherzten Hoffnungsrunde die Bronzemedaille und damit ihre erste Medaille in der vielleicht neuen Gewichtsklasse -44 kg.

Platz fünf belegte Melissa Kovacs. Nach einem souveränen Auftaktsieg gegen eine österreichische Sportlerin stand sie der Berlinerin Cheyenne Schneider gegenüber. Leider verlor Melissa nicht nur diesen Kampf, sondern auch das kleine Finale mit Festhaltetechnik. „Sie fand leider nie zu ihrer Linie“, ärgerte sich Trainer Sebastian Hampel über die verpasste Medaillenchance. Doch insgesamt war er zufrieden mit der Leistung seiner Schützlinge: „Der Osterausflug bekam nach dem kampfstarken Auftritt einen positiven Anstrich und war ein sehr guter Test für die kommenden Aufgaben.“

Mit knapp 600 Judokas aus 10 Nationen war der Osterpokal in diesem Jahr wieder sehr stark besetzt.

 

Beachvolleyball-Saison 2016 – jetzt Zeiten sichern

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Der Winter verabschiedet sich langsam und die ersten Frühblüher erfreuen uns. Nicht mehr lange bis zum Start der Beachvolleyball-Saison. Daher heißt es jetzt – Plätze sichern. Einige Tage sind bereits ausgebucht. Aber ein paar frei Zeiten haben wir noch. In unserem Online-Kalender kann man schauen, wann die zwei Plätze noch zu frei sind.

Bereits ab 220 Euro kann man von Mai bis September bei uns Beachvolleyball spielen. Die Umkleiden und Duschen des Vereins können kostenfrei genutzt werden. Natürlich kann man die Plätze auch einmalig mieten. Zusammen mit dem Mehrzweckfeld und der Grillecke eignet sich unser Gelände ideal für Geburtstags- oder Firmenfeiern.

Egal wie sie unsere Außenanlage nutzen möchten, die Reservierung und Bezahlung erfolgt immer unkompliziert über unseren Online-Shop.

Sommerfest

 

Kraftraum wächst

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Dank einer Spende von ihr-Umzugsservice.de haben wir einen neuen Multifunktionstrainer geschenkt bekommen. Damit haben wir endliche die lang ersehnte Grundausrüstung zusammen. Jetzt können wir mit unseren Leistungssportlern ein sinnvolles Krafttraining absolvieren. Aber natürlich steht der Kraftraum auch allen anderen Vereinsmitgliedern von 15:00 – 21:00 Uhr zur Verfügung und das sogar kostenlos.

Wir haben …

  • Bankdrück-Station
  • verschiedene Kettlebells
  • Kettler Multi-Stationstrainer
  • TRX-Schlingen
  • Fitness-Ergometer
  • Cross-Trainer
  • Anreißbank/Schrägbank
  • Klimmzustangen
  • Kletterseile
  • Sprossenwände
  • verschiedene Fitnessbänder

Als nächstes Bauprojekt soll dann der neue Kardio-Raum fertiggestellt werden. Dort wird ausreichend Platz für die Fitness-Ergometer und den Cross-Trainer sein. Natürlich freuen wir uns auch weiterhin über jede Sachspende, die den Kraftraum weiter aufwertet.

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Sportlöwen helfen Flüchtlingen

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Wie können wir den vielen Flüchtlingen in Leipzig helfen? Diese Frage beschäftigte den Vorstand der Leipziger Sportlöwen schon seit einer geraumen Zeit. Als wir auf der Bedarfsliste der Stadt Leipzig den Punkt Sportsachen fanden, wusste wir es sofort. Zusammen mit den Eltern sammelten wir Sportsachen, Spielzeug und andere nützliche Dinge zusammen und brachten diese zur Spendenannahmestelle in Straßenbahnhof Leutzsch.

Insgesamt zwei riesige Kisten und mehrere Säcke konnten wir den ehrenamtlichen Helferinnen überreichen. Wir hoffen, die Sportsachen dienen nicht nur als modische und wärmende Kleidung, sondern werden eines Tages auch zum Sporttreiben genutzt. Damit dies möglich wird, haben wir direkt unser Mehrzweckfeld zur kostenfreien Nutzung angeboten. Denn Sport ist ideal zur Integration von Flüchtlingen und die Leipziger Sportlöwen möchten dabei gern helfen.

 

 

Medaillenregen in Riesa

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Am Wochenende fand in Riesa der 15. Stahlpokal statt. Mit knapp 300 Teilnehmern aus 34 Vereinen bot das Turnier eine sehr gute Qualität. Nicht umsonst war das Turnier in den vergangenen Jahren ein Sichtungsturnier des Judo-Verband Sachsen.

Nach einem langen Wettkampftag konnten die Sportlöwen vier Tagessiege erkämpfen. Über die Goldmedaille freuten sich Sarah Müller und Edo Dieckmann in der Altersklasse U13, sowie Olivia Heidemann und Melissa Kovacs in der U15. Die Silbermedaille erkämpfte sich nach einer starken Turnierleistung Maya Zippel. Emilia Schmidt, Vivien Müller und Louis Hoffmann landeten mit nur einer Niederlage auf dem dritten Podestplatz.

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Edo Dieckmann und Sarah Müller

Das Turnier in Riesa war für Trainer Sebastian Hampel ein erster Test und diente gleichzeitig als Vorbereitung auf das wichtige Sichtungsturnier des Deutschen Judobundes (DJB) in Berlin in der nächsten Woche. „Das Auftreten des gesamten Teams auf und neben der Matte hat mich schwer beeindruckt. Ich bin daher auch extrem zuversichtlich, dass wir bei der anstehenden großen Bewährungsproben in Berlin einige Medaillen mit nach Leipzig bringen werden.“

 

Dem Druck stand gehalten

Michelle Hoffmann wird Dritte bei den Deutschen Meisterschaften der Kadetten in der Klasse bis 57 kg.

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Bei den Deutschen Einzelmeisterschaften (DM) im Nordrhein-Westfälischen Herne belohnte sich Michelle Hoffmann mit ihrer ersten Bronzemedaille bei nationalen Meisterschaften. Die 16-Jährige stand nach drei souveränen Siegen im Halbfinale Hannah Schneider gegenüber. Gegen die spätere Siegerin wusste sie sich nicht so recht durchzusetzen und unterlag mit vier Shidos. „Sie hat mich förmlich überrannt“, analysierte Michelle die Niederlage.

Im anschließenden Kampf um Bronze war sie dagegen wieder absolut konzentriert und ließ der Württembergerin Mirjam Wirth keine Chance. Nach einem Yuko für O-Soto-Gari und einem weiteren Yuko für ihre Spezialtechnik Sankaku-Waza brachte sie den Vorsprung über die Zeit und die Bronzemedaille sicher nach Hause.

„Es haben alle viel von mir erwartet, der Druck war groß. Eigentlich mag ich das nicht so sehr, aber direkt im ersten Kampf habe ich gespürt, dass da heute etwas geht. Ich bin sehr stolz auf die Medaille“, so die Sportgymnasiastin.

Voll des Lobes war auch Vereinstrainer Sebastian Hampel: „Michelle hat sich für ihre Trainingsleistung belohnt und den positiven Weg der letzten Jahre mit dem dritten Platz gekrönt.“

Eine wichtige Erfahrung konnte Celine Müller (-48 kg) in Herne sammeln. Bei ihrer ersten DM-Teilnahme beendete die 15-Jährige das Turnier mit einem Sieg und zwei Niederlagen. Medaillenaspirantin Vanessa Schindler musste die DM wegen einer Muskelverletzung leider absagen.

Zufrieden zeigte sich auch der mitgereiste Präsident der Leipziger Sportlöwen Tino Rose: „Ich freue mich unglaublich für Michelle und ihren Trainer. Die Medaille zeigt, dass unser leistungssportliches Konzept funktioniert und dass sich unsere Anstrengungen gelohnt haben.“

Lisa Müller überrascht in Bulgarien

Bei den ersten European Judo Open in Sofia in diesem Jahr, erkämpfte Lisa Müller die Bronzemedaille. Vereinskollegin Marie Branser wurde Siebente.

Gleich bei ihrem ersten großen Turnier im Senioren-Bereich, konnte Lisa Müller von den Leipziger Sportlöwen eine Medaille mit nach Hause bringen. Die 20-Jährige Leipzigerin unterlag im Halbfinale gegen die Slowenien Anka Pogacnik und kämpfte sich dann über die Hoffnungsrunde bis auf Podestplatz drei.

„Gegen die Slowenien hatte ich große Probleme meinen Griff durchzubringen. Daher konnte ich nicht richtig verteidigen”, begründete die Sportstudentin die recht deutliche Halbfinal-Niederlage. Nach einem weiteren Sieg in der Hoffnungsrunde, traf sie im kleinen Finale auf die Angolanerin Antonia Moreira. Gegen die in Paris trainierende Afrikanerin musste sie frühzeitig eine kleine Wertung abgeben. Doch mit einem Überdreher gelang ihr rechtzeitig der Ausgleich. Eine Passivitätsstrafe ihrer Gegnerin sicherte ihr den Sieg im Bronze-Kampf in der Gewichtsklasse bis 70 kg.

„Ich war nach den ersten vier Kämpfen richtig platt. Ich dachte nicht, dass ich noch die Kraft habe den letzten Kampf zu gewinnen“, erklärte Müller ihre anfänglichen Zweifel. „Doch als ich den Ausgleich erzielte, war ich mir sicher, dass ich diesen Kampf gewinnen werden. Sie ist extrem schwer zu werfen, und dass es mir geglückt ist, hat mir das nötige Selbstvertrauen gegeben, den Sieg über die Zeit zu bringen.”

Positiv überrascht war auch Bundesstützpunkt-Trainer Markus Jähne: „Das war ein super Auftritt von Lisa. Gleich in ihrem ersten Jahr bei den Frauen konnte sie eine Platzierung bei einem European Open holen. Das schaffen nicht viele. Die Deutsche Meisterschaft vor einer Woche lief leider nicht so gut für sie. Daher freut es mich umso mehr, dass sie hier zeigen konnte was sie kann.”

Auch Lisa Müller, die auch als Trainerin bei den Sportlöwen auf der Judomatte steht, ärgert sich noch immer über die verpasste Medaille bei der Deutschen Meisterschaft: „Ich glaube, der Druck war letzte Woche einfach zu groß. Doch hier hat niemand eine Medaille von mir erwartet. Das hat vielleicht den Ausschlag gegeben.”

Mit dem Erfolg in Sofia kann Lisa Müller sich berechtigte Hoffnung auf einen Startplatz beim Heim-Grand-Prix in zwei Wochen in Düsseldorf machen.

Branser mit durchwachsener Leistung

Mit zwei Siegen und zwei Niederlagen und damit Platz sieben, kehrt Marie Branser aus Bulgarien zurück. „Gegen die Niederländerin im letzten Kampf konnte ich einfach kein Mittel finden. Ich habe schon sehr oft gegen sie gekämpft aber die letzten vier Kämpfe alle verloren. Doch ich werde daran arbeiten, sie soll schließlich keine Angstgegnerin für mich werden”, zeigte sich die 23-Jährige Sportstudentin motiviert. Trainer Jähne ergänzte: „Marie hat zwei starke Leute geschlagen. Doch nach der Niederlage gegen die Koreanerin, war ein Bruch drin. Gegen die Niederländerin war sie dann einfach zu zaghaft.”

Im Anhang finden Sie ebenfalls Fotos, welche Sie bei Nennung der angegebenen Bildquelle im Rahmen Ihrer redaktionellen Berichterstattung kostenfrei verwenden dürfen. Über eine Veröffentlichung würden wir uns freuen.

 

Ringer dominieren 5. Mattenprellball-Turnier

Mattenprellball ist bei den Ringern extrem beliebt und besonders in ostdeutschen Vereinen weit verbreitet. Es wundert daher nicht, dass bei der 5. Auflage des legendären Sportlöwen Mattenprellball-Turniers am Sonntag von den 13 Mannschaften auch zwei Ringer-Teams mit am Start waren. Diese beiden Mannschaften haben dann auch gleich Gold und Silber unter sich ausgemacht.

„Die Aufgeregten“ (aus Leuna) und „Die Hallenser Ratten“ lieferten sich ein packendes und sehenswertes Finale. Im Pool hatte das Team aus Halle noch klar (24:16) gegen die Leunaer verloren. Doch im Finale waren sie einen tick frischer. Vielleicht lags am Alter? Am Ende entschied das jüngere Team, mit Ringer-Landestrainer Florian Rau (Freistil), die beiden Gewinnsätze knapp für sich. Erst nach zwei Verlängerungen (25:27) stand der neue Sieger fest.

Das kleine Finale um Bronze war ein Sportlöwen internes Duell:  Präsident vs. Geschäftsführer. Die beiden Teams hatten bereits in der Vorrunde den Gruppensieg unter sich ausgemacht. Im Kampf um Bronze setzten sich Geschäftsführer Sören Starke und sein Partner Thomas Goretzky (Team Gut & Besser) erneut durch und bezwangen Präsident Tino Rose und Christoph Paul (Team Almdudler). Somit konnte wenigstens ein Pokal in Leipzig gehalten werden.

Im Sommer wird es wieder ein Mattenprellball-Turnier geben. Als Neuerung werden dann zwei unterschiedliche Spielklassen angeboten: Meisterklasse und Perspektivklasse.

Organisator Sören Starke erklärt die Neuerung: „Es gab in diesem Jahr ein sehr starkes Niveau-Gefälle der Mannschaften. Kantersiege machen weder den Verlierern noch den Siegern viel Spaß. Daher ist die Idee mit den zwei Spielklassen entstanden. Meister oder Perspektiv-Kader? Diese Entscheidung kann jedes Team selber treffen. Auf jeden Fall wird das Turnier dadurch noch einmal aufgewertet und gerade für Anfänger und Mixed-Teams attraktiver.“

Das nächste Turnier findet im Sommer statt.

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Alle Ergebnisse im Überblick

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1. Platz Die Hallenser Ratten
2. Platz Die Aufgeregten
3. Platz Gut & Besser
4. Platz Almdudler
5. Platz Wildes Röckchen
6. Platz Ping Pong

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Weihnachtsfeier 2015

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Es war eine grandiose Weihnachtsfeier. Zusammen mit der U15 haben unsere Trainer und der Vorstand das Jahr ausklingen lassen. Wie es sich gehört mit etwas Sport – Pearlball. Was etwas drollig aussieht, ist in Wirklichkeit irre anstrengend und macht extrem viel Spaß. Anschließend wurde beim Italiener auf das sehr erfolgreiche Jahr angestoßen. Mit über 450 Mitgliedern, zwei Bundeskadern und einer hoffnungsvollen U18/U15 starten wir in das neue Jahr. An dieser Stelle noch einmal ein großes Dankeschön an unsere 18 Trainer, die mit ihrer tollen Arbeit den größten Anteil an dem aktuellen Erfolg haben.

 

 

 

Neue Trainingszeiten

2015.07.04.Sommerfest.10Das vergangene Jahr war überaus erfolgreich für die Leipziger Sportlöwen. Wir haben mittlerweile über 450 Mitglieder und seit dem 01. Januar auch zwei Judo-Bundeskader in unserem Verein. Lisa Müller und Marie Branser sind in unseren Verein gewechselt und werden uns auch bei großen internationalen Turnieren vertreten. Dieser Wechsel macht uns unglaublich stolz. Wir hoffen natürlich, diese positive Entwicklung auch 2016 fortsetzen zu können.

Das Wachstum hat aber auch eine negative Seite. Die vielen Mitglieder (zumeist Kinder und Jugendliche) benötigen Trainingszeiten. Nach vielen Jahren der Kontinuität bezüglich des Trainingsplans sind wir ab Januar gezwungen, umfangreiche Änderungen vorzunehmen. Die betreffen in erster Linie alle Zeiten nach 18:00 Uhr. Wir wissen, dass solche Änderungen nicht immer einfach sind, aber alle Trainingsgruppen sind davon gleichermaßen betroffen. Wir haben versucht, alle Bedürfnisse so gut es geht zu berücksichtigen.

Wir garantiere dafür, dass dieser neuer Trainingsplan für eine sehr sehr lange Zeit Bestand haben wird.

Alle Zeiten im Überblick: http://www.leipziger-sportloewen.de/judo/trainingszeiten/

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Was bleibt:
Der Freitag bleibt unberührt.
Zumba/Pilates/Fatburner am Donnerstag bleibt bestehen.
Elternsport am Mittwoch bleibt ebenfalls unverändert.

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Neue Trainingszeiten ab 04 Januar:

Aikido
Montag 20:00 – 22:00 Uhr (von Mittwoch)
Freitag 20:00 Uhr (bleibt)

TaiChi (Giorgio)
1. Einheit: Montag 19:00 – 20:30 Uhr (von ehemals Dienstag)
2. Einheit: Montag 20:30 – 22:00 Uhr (von ehemals Donnerstag)
3. Einheit: Freitag 20:00 – 21:30 Uhr (bleibt)

Mattenfuba:
Mittwoch 20:00 – 21:30 Uhr (von ehemals Montag)

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Neue Trainingszeiten ab 09. Februar

Gesundheitssport: Dienstag 17:30 – 18:30 (von Montag)
Lady-Fitness: Dienstag 18:30 – 20:00 Uhr (von Montag)

Judo für Erwachsene / Hochschulsport: Dienstag 20:00 – 22:00 Uhr (von 19:30 Uhr)
Kindersport: Dienstag 16:30 – 17:30 Uhr (von ehemals 17:00 Uhr)

 

Medaillenregen in Wolfen

Unter den knapp 150 Teilnehmern des Pokalturniers der Stadt Wolfen waren insgesamt 15 Sportlöwen. Acht Sportler hatten bereits Wettkampferfahrung, doch für sieben Judoka war das Turnier in Wolfen ihre sportliche  Premiere.

Auf das oberste Treppchen kletterten Amelia Mikosch und Stella Dieckmann. Über Silber freuten sich Leon Schob und Jonas Mikosch. Stella Altenhoff, Konrad Domke und Theo Keiderling erkämpften Bronze.

WolfenBei den erfahreneren Judokas belegten Alina Streblau, Sarah Müller, Benno Mikosch und Jacob Lippold und verdienten sich den Platz auf dem obersten Plätzchen. Til Büchner konnte sich über Silber freuen. Bronze gingen an Erik Wohllebe und Emils Hirth. Über den Einsatz und den Mut ihrer Schützlinge fand Trainerin Lisa Müller nur lobende Worte. Mit insgesamt 14 Medaillen war das Turnier in Wolfen äußerst Erfolgreich und macht Lust auf mehr.

Erfurt holt sich zweiten Sieg in Folge

Mit einer herausragenden Leistung haben die Judoka vom Kodokan Erfurter den FuJu-Cup 2015 gewonnen. Nach dem Sieg im vergangenen Jahr ist es bereits der zweite große Triumph für die Thüringer.

Insgesamt sieben Mannschaften haben bei der dritten Auflage des FuJu-Cups teilgenommen. Es wurde jeweils eine Judo-Turnier (Ju) und eine Matten-Fußballturnier (Fu) ausgetragen. Beide wurden klar von Kodokan Erfurt gewonnen. Im Judo-Finale setzte sich Kodoka im Stadt-Derby gegen Medizin Erfurt knapp mit 3:2 durch.

IMG_9633Die Leipziger Sportlöwen gewann zwar souverän ihren Pool, unterlagen aber denkbar knapp im Halbfinale mit nur 15:20 Unterpunkten (2:2) gegen Medizin Erfurt. Gegen Grün-Weiß Wittenberg sicherten sich die Schützlinge von Stefan Schulze (3:2) aber noch Platz drei in der Judo-Wertung. Leider konnte die Platzierung im anschließenden „Spiel mit dem Ball“ nicht gehalten werden. Mit einer desolaten Leistung beim Matten-Fuba reichte es nur zu Platz sieben. Damit rutschten die Sportlöwen in der Gesamtwertung auf den vorletzten Tabellenplatz ab. „Die Niederlagen hätten nicht sein müssen“, ärgerte sich lautstark Stefan Schulze über die verpasste Chance. „Ich weiß nur noch nicht, ob ich zur Strafe wenigen Fußball spielen soll oder aber bedeutend mehr, damit wir im nächsten Jahr auch beim Fußball bestehen können.“

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Das Team vom Kodoka Erfurt

Den Sieg beim Fußballturnier holte sich erneut Kodoka Erfurt mit einem Tor in der Nachspielzeit (3:2) gegen den PSV Plauen. Platz drei ging an die Wittenberger, die im kleinen Finale Hellerau Klotsche mit 3:1 schlugen.

Durch einen raffinierten Wertungsschlüssel wurde am Ende von Organisator Sören Starke der Gesamtsieger ermittelt. Mit zwei ersten Plätzen landete Kodokan Erfurt wie bereits im Vorjahr ganz oben auf dem „imaginären“ Podest. Silber ging an Grün-Weiß Wittenberg (4. & 3. Platz). Bronze erkämpfte sich Medizin Erfurt. Die Thüringer hatten die gleiche Punktzahl wie der PSV Plauen. Auch im direkten Vergleich gab es eine Patt-Situation (3:2 & 2:3). Daher griff die alte Regel: Judo vor Fußball. Das Judo-Duell gewannen die „Mediziner“ und damit auch den dritten Platz.

Dem Lob der Teilnehmer war zu entnehmen, dass sie im nächsten Jahr wieder kommen werden. Dann wird wieder Judo und Mattenfußball geschickt in einem Turnier kombiniert. Nur drei kleine Änderungen wird es 2016 geben: Beim Fußball wird 3+1 und mit farbigen Laibchen gespielt. Beim Judo werten zwei neutrale Kampfrichter die Judo-Wettkämpfe auf.

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Ergebnis Judo- und Fußball-Turnier

Judo-Turnier

Pkt.

Fußball-Turnier

Pkt.
1. Platz Kodokan Erfurt 8 1. Platz Kodokan Erfurt 8
2. Platz Medizin Erfurt 6 2. Platz PSV Plauen 6
3. Platz Leipziger Sportlöwen 4 3. Platz Grün-Weiß Wittenberg 4
4. Platz Grün-Weiß Wittenberg 3 4. Platz Hellerau Klotzsche 3
5. Platz Hellerau Klotzsche 1 5. Platz Randori Leipzig West 1
6. Platz PSV Plauen 1 6. Platz Medizin Erfurt 1
7. Platz Randori Leipzig West 1 7. Platz Leipziger Sportlöwen 1

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Gesamtergebnis 3. FuJu Cup 2015

1. Platz Kodokan Erfurt
2. Platz Grün-Weiß Wittenberg
3. Platz Medizin Erfurt
4. Platz PSV Plauen
5. Platz Hellerau Klotzsche
6. Platz Leipziger Sportlöwen
7. Platz Randori Leipzig West

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Fortbildung der Kindersporttrainer

Die Leipziger Sportlöwen legen viel Wert auf die Fortbildung der Übungsleiter. Am Mittwochabend haben sich unsere Kindersporttrainer getroffen, um unter der Anleitung von Nicole Grützmacher über das Trainer der Jüngsten zu sprechen. Dabei ging es um geeignete Trainingsmethoden, altersgerechte Spielformen und dem sinnvollen Aufbau einer Sportstunde. „Bei unseren Kursen sind Kinder von 3 – 6 Jahren. Diese haben natürlich einen unterschiedlichen Entwicklungsstand und verschiedene motorische Voraussetzungen. Das müssen unsere Trainer beim Planen der Stunde natürlich beachten“, erklärt die Doktorandin der Sportwissenschaft. „Es gibt immer wieder neue sportwissenschaftliche Erkenntnisse, die wir unbedingt in unsere Arbeit einfließen lassen wollen.“

IMG_9738Die Trainer haben die Fortbildung auch genutzt, um Erfahrungen auszutauschen. „Manche Spiele werden von den Kindern begeistert aufgenommen und manche nicht. Man weiß oft nicht so recht warum. Hier bekommt man das Feedback der anderen Trainer und oftmals muss man nur eine Kleinigkeit ändern and schon klappt es. Solche Tipps sind unglaublich wichtig“, zeigt sich Kindersport-Trainerin Pauline Hähner begeistert von dem Treffen. Beim gemeinsamen Abschlussgetränk im City-Huhn wurde schon über die nächste Fortbildung sinniert.