Winterlager in Grünheide: Mehr als nur Training!

Das Winterlager im KIEZ Grünheide (schon seit einigen Jahren unser Anlaufpunkt für das Trainingslager) für die Altersklassen U13 bis U18 verband genau diese Elemente. Mehrere intensive Judoeinheiten, Athletiktraining und Randori wechselten sich mit Freizeitaktivitäten und gemeinsamen Erlebnissen ab.

Im technischen Bereich lag der Fokus unter anderem auf Übergängen vom Stand in den Boden, Ne-waza-Inhalten, Umdrehern, Würgetechniken und Hebeln. Auch einbeinige Techniken wurden gezielt geschult. Für die Wettkämpferinnen und Wettkämpfer standen zudem spezifische Vorbereitungen auf anstehende Turniere im Mittelpunkt. Besonders fordernd war die Randori-Einheit mit intensiven Kampfrunden – ein echter Härtetest für Körper und Kopf.

Ergänzt wurde das Programm durch Athletikeinheiten, Bergläufe, koordinative Inhalte und abwechslungsreiche Frühsporteinheiten im Schnee. Staffelspiele, Leveltests und gruppendynamische Aufgaben sorgten für Motivation und Teamspirit.

Neben der sportlichen Belastung kam auch die Regeneration nicht zu kurz. Saunaeinheiten und bewusst eingeplante Erholungsphasen ermöglichten es den Sportlerinnen und Sportlern, die Trainingsreize gut zu verarbeiten. Freizeitangebote wie Bouldern, Fußball, Tischtennis, Eisstockschießen oder Pit Pat rundeten die Woche ab und stärkten den Zusammenhalt innerhalb der Trainingsgruppen.

Trainer Frederik zog ein positives Fazit:

„Es war ein sportlich intensives Trainingslager, bei dem auch die Freizeitaktivitäten nicht zu kurz kamen. Insgesamt war es eine sehr schöne, wenn auch anstrengende Woche.“

Auch bei den Kindern kam das Trainingslager (größtenteils) gut an. Sportler Elias fasst zusammen:

„Mir hat das Training viel Spaß gemacht, wir konnten nochmal ganz anders an die Techniken rangehen, uns Zeit für die kleinen Fehler nehmen und das dann im Randori gleich ausprobieren. Mir hat das Saunieren am besten gefallen, danach war die ganze Anstrengung schon wieder vergessen. Aber: Der Frühsport war nicht so meins, den können wir nächstes Jahr gern weg lassen!“

Trainingslager sind weit mehr als nur zusätzliche Trainingseinheiten. Sie bieten die Möglichkeit, Techniken zu vertiefen, Abläufe zu festigen und durch mehrere Einheiten am Tag spürbare Entwicklungsschritte zu machen. Gleichzeitig stärken sie den Teamgeist, fördern Eigenverantwortung und schaffen gemeinsame Erlebnisse – gerade in den Ferien ein wichtiger Baustein für Motivation und Zusammenhalt.

Das Winterlager in Grünheide zeigt einmal mehr, wie wertvoll solche gemeinsamen Wochen für die sportliche und persönliche Entwicklung sind. Intensive Trainingstage, neue Impulse und viele gemeinsame Momente bilden eine starke Basis für die kommenden Wettkämpfe.

Radtour an den Goitzschesee

Da sich erfahrungsgemäß auch die älteren Sportler und Sportlerinnen freuen, das Schuljahr gemeinsam ausklingen zu lassen, plante das Trainerteam für dieses Jahr eine Radtour für die Trainingsgruppen U15 und U18. Als Ziel hatten die Trainer Sebastian und Tobi den großen Goitzschesee, speziell den angeschlossene Campingplatz auserkoren. Beim gemütlichen Beisammensein, Grillen und Volleyball spielen wurde über das vergangene Jahr gesprochen und die Trainer konnten den einen oder anderen Schwank aus ihrer eigenen Jugend zum Besten geben. Das Highlight des Wochenendes war der Ausflug in den Aqua-Funpark, dort konnte gemeinsam ein Hindernisparcour im Wasser absolviert werden.

Radtour u11

Die Leipziger Judolöwen trotzten an diesem Wochenende mutig der Kälte. Genauer gesagt, den noch frischen Wassertemperaturen. Nach über 15 Radkilometern lädt das frische Wasser des Kulkwitzer Sees natürlich magisch zum Baden ein. Während die Trainer nur ihre Zehen ins Wasser hielten, tobten sich die Sportler im Wasser richtig aus, dabei haben sie bereits den ganzen Weg von der Trainingsstätte, über den Karl-Heine-Kanal bis zum Kulkwitzer See zurückgelegt und sind noch eine ganze Runde dem „abenteuerlichen“ Radweg um den See gefolgt.

 

Nach dem Radeln und Erfrischen am Strand, gab es mit 3 riesigen Pizzen genug Treibstoff, für die anschließende Tretbootfahrt.
Ungewöhnlich dabei war jedoch, dass alle Bootsmannschaften von Bord gingen, um sich auf dem Rutschenboot zu vergnügen, während die Kapitäne allein auf ihren Schiffen zurückblieben.
Mit der Fahrt vom Bootsverleih zum Anwesen der Familie Kovacs/Dorbert war der Tag aber noch lange nicht vorbei. Vor dem Abendbrot vergnügten sich die Kinder im Pool, auf dem Riesentrampolin und beim Ball spielen.
Grillmeister Tom bereitete dann ein paar köstliche Würstchen und Steaks zu und die Judokinder verschlangen die mitgebrachten Salate.
Zum Verdauen lauschten wir dann dem Gesang eines professionellen Sängers und dem Knistern des Lagerfeuers. Zum Nachtisch gab es frischen Knüppelteig. Mit dem ersten Mondstrahl waren dann alle Judolöwen in ihren Zelten verschwunden und schliefen friedlich. Schlag 7 Uhr am nächsten Morgen, wurden die Trainer vom „Schlaftrampolin“ geworfen, sodass mit dem „Vorabendprogramm“ fortgefahren werden konnte.
Nach dem Frühstück wurden die Zelte abgebaut und die Sachen für die Heimfahrt gepackt. Zum Abschied klingelten die Sportler ein Konzert und machten sich mit Rückenwind und Schiebesonne auf den Heimweg.