Ein starkes Ergebnis für die Leipziger Sportlöwen beim Internationalen Rammenauer Pokalturnier: Mit nur einer Trainingsgruppe – 15 Judoka aus der U13 – erreichte der Verein letztes Wochenende den fünften Platz in der Gesamtwertung.
Das Turnier wurde an beiden Tagen in allen Altersklassen ausgetragen und zog zahlreiche Vereine an. Für die Sportlöwen stand am Samstag die U13 auf der Matte. Die Ausgangslage war dabei zunächst alles andere als einfach: Aufgrund organisatorischer Verzögerungen verschob sich der Wettkampfbeginn um rund drei Stunden. Für die jungen Judoka bedeutete das eine lange Wartezeit und eine zusätzliche mentale Herausforderung.
Umso erfreulicher war, wie die Gruppe mit dieser Situation umging. Die Kinder blieben motiviert, unterstützten sich gegenseitig und ließen sich auch durch die Verzögerung nicht aus dem Konzept bringen. Auf der Matte zeigten sie anschließend eine beeindruckende Leistung. Viele der im Training erarbeiteten Techniken konnten erfolgreich umgesetzt werden. Insgesamt sieben Goldmedaillen sowie jeweils eine Silber- und Bronzemedaille gingen an die Sportlöwen.
Trainerin Miu Richter zeigte sich entsprechend begeistert von der Leistung ihrer Gruppe:
„Die Kinder haben ein wirklich starkes Turnier gekämpft. Sie haben tolle Techniken gezeigt, viele Dinge aus dem Training umgesetzt und sich auf der Matte sehr dominant präsentiert. Besonders beeindruckt hat mich auch, wie motiviert und mental stark sie trotz der langen Wartezeit geblieben sind. Der Zusammenhalt und die gegenseitige Unterstützung innerhalb der Gruppe waren ebenfalls richtig schön zu sehen.
Natürlich gibt es weiterhin an der einen oder anderen Stelle Entwicklungspotenzial. Daran werden wir gemeinsam weiterarbeiten. Für alle steht im kommenden Jahr der Wechsel in die U15 an. Dort werden die Karten noch einmal neu gemischt, und wir können die nächsten Entwicklungsschritte angehen. Darauf freue ich mich schon sehr!“
Am Ende durfte sich das Team nicht nur über die starken Einzelergebnisse freuen: In der Vereinsgesamtwertung belegten die Sportlöwen den fünften Platz – und das, obwohl lediglich eine Trainingsgruppe am Turnier teilgenommen hatte. Ein Ergebnis, das die geschlossene Mannschaftsleistung und die Qualität der gezeigten Kämpfe eindrucksvoll unterstreicht!
Gold
Emma Kubatta
Emilio Thiel
Julian Conti
Lasse Schwamborn
Oskar Laube
Franz Schoor
Kalle Kuhlmann
Silber
Theodor Kemmerich
Bronze
Platon Kok
Letztes Update: 5. November 2026