Am Wochenende nahmen die Sportlöwen am 21. Junior Cup im tschechischen Teplice teil. Für die Sportlöwen war es der bisher erste Besuch. Das Turnier bot die Gelegenheit, ein internationales Teilnehmendenfeld kennenzulernen und sich mit Judoka zu messen, denen die Leipziger auf heimischen Wettkämpfen eher nicht begegnen würden. Dabei erwartete die Sportlerinnen und Sportler nicht nur judotechnisch eine Herausforderung: Auch die Bedingungen vor Ort waren außergewöhnlich.
Die Wettkampfhalle war für die Veranstaltung sehr klein, die Abläufe teilweise chaotisch und die Atmosphäre entsprechend speziell. Doch gerade solche Erfahrungen gehören zum internationalen Wettkampfsport dazu. Wer außerhalb des gewohnten Umfelds antritt, muss sich auf neue Gegnerinnen und Gegner, ungewohnte Bedingungen und unterschiedliche Kampfstile einstellen.
Besonders das osteuropäische Judo stellte die Sportlöwen vor eine Herausforderung. Die Gegner traten körperlich präsent, kraftvoll und mit großem Kampfwillen auf. Nicht immer standen technisch ausgefeilte Aktionen im Vordergrund – stattdessen waren Standfestigkeit, Durchsetzungsvermögen und die Bereitschaft gefragt, sich auf intensive Kämpfe einzulassen.
Trainer Tobias Mathieu ordnete das Turnier deshalb vor allem als wertvollen Trainingswettkampf ein:
„Die internationale Konkurrenz hat unseren Sportlöwen die Möglichkeit geboten, neue Erfahrungen zu sammeln und bewusst andere Dinge auszuprobieren. Genau diesen Auftrag hat die Gruppe gut umgesetzt: Die Judoka sind mutig aufgetreten und haben sich den ungewohnten Herausforderungen gestellt.“
Auch die Ergebnisse konnten sich sehen lassen. Mit zwei Gold-, einer Silber- und zwei Bronzemedaillen kehrte die Mannschaft erfolgreich aus Teplice zurück. Besonders erfreulich war aus Trainersicht, dass die Sportlerinnen und Sportler nicht nur auf Platzierungen aus waren, sondern sich auch auf neue Situationen einließen und versuchten, die Aufgaben aus dem Training umzusetzen.
Für die Sportlöwen war der erste Auftritt beim Junior Cup damit eine gelungene Standortbestimmung. Das Turnier zeigte, welche Herausforderungen internationale Gegner mit sich bringen können, und bot zugleich die Gelegenheit, Erfahrungen für kommende Wettkämpfe zu sammeln.
Gold
Zita Eißner
Julian Conti
Silber
Ada Tröbitz
Bronze
Matheo Horn
Platon Kok
Letztes Update: 13. Oktober 2026

