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Starke Auftritte auf großer Bühne: Sportlöwen überzeugen in Erfurt

Ein intensives Wettkampfwochenende liegt hinter den Leipziger Sportlöwen: Beim traditionsreichen EGA-Pokal der U13 sowie dem national stark besetzten Messe-Cup stellten sich Sportlerinnen und Sportler des Vereins starker Konkurrenz in Erfurt. Während die U13 mit fünf Medaillen überzeugte, nutzten die U15-Athletinnen und -Athleten die Gelegenheit zur wichtigen Standortbestimmung auf nationalem Niveau.

Fünf Medaillen und starke Auftritte beim EGA-Pokal der U13

Der EGA-Pokal gilt seit Jahren als eines der anspruchsvollsten Turniere der U13. Große Teilnehmerfelder, starke Konkurrenz und eine besondere Wettkampfatmosphäre sorgen regelmäßig dafür, dass sich junge Athletinnen und Athleten nicht nur sportlich, sondern auch mental beweisen müssen.

Beim Turnier am Sonntag sorgten die besondere Organisation mit Coachingzonen, Tribüne und der Größe des Wettkampfs bei einigen Sportlöwen zunächst für spürbare Aufregung. Dennoch präsentierten sich alle elf gestarteten Leipziger konkurrenzfähig und hielten auf hohem Niveau mit.

Mit Bronzemedaillen kehrten Malina Rose, Julian Conti, Felix Böhl, Lucian Paul und Zita Eißner zurück und unterstrichen die starke Mannschaftsleistung.

Trainer Tobias Mathieu hob besonders die Entwicklung und den Einsatzwillen seiner Schützlinge hervor:

„Man hat schon gemerkt, dass das kein normales U13-Turnier ist. Die Aufregung war bei einigen in den ersten Kämpfen richtig groß. Aber was mich besonders freut: Niemand war hier chancenlos. Alle haben auf dem Niveau mitgehalten.“

Besonders emotional blickte Mathieu auf einzelne Wettkämpfe zurück:

„Zita war nach dem Halbfinale körperlich komplett am Limit. Eigentlich war kaum vorstellbar, dass sie im Bronzekampf noch einmal alles abrufen kann. Aber sie hat sich da mit einer unglaublichen Willensleistung durchgebissen und sich diese Medaille selbst erkämpft.“

Auch Felix Böhl habe wichtige Entwicklungsschritte gezeigt:

„Felix hat an diesem Wochenende Gegner geschlagen, gegen die er in den vergangenen Monaten noch verloren hatte. Dazu wieder viele Kämpfe – das zeigt einfach, dass er sich entwickelt und auf dem richtigen Weg ist.“

Mit insgesamt fünf Medaillen bestätigt die U13 damit ihre positive Entwicklung. Nach starken Leistungen bei den Landesmeisterschaften zeigte das Team erneut, dass die Trainingsarbeit Früchte trägt und sich die Leipziger Sportlöwen in dieser Altersklasse auf einem sehr guten Weg befinden.

Nationale Standortbestimmung beim Messe-Cup

Der Messe-Cup zählt zu den bedeutenden Nachwuchsturnieren Deutschlands und dient regelmäßig als Orientierung für die Bundestrainer. Auch U18-Bundestrainer Juan Ignacio Cunha war in Erfurt vor Ort, um Talente zu beobachten und Leistungsstände einzuordnen.

Mit Luis von Wolffersdorff, Friedrich Hammermüller, Elsa Nekwasil und Magalie Galander gingen vier Sportlöwen an den Start – alle im jüngsten Jahrgang 2013. Von Beginn an war klar: Dieses Turnier sollte vor allem Erfahrungen liefern und zeigen, wo man sich im nationalen Vergleich befindet.

Beim Wettkampf am Samstag sammelten insbesondere Magalie Galander und Elsa Nekwasil erste Erfahrungen auf diesem Niveau. Magalie gelang direkt ein starkes Ausrufezeichen mit einem Sieg im Golden Score nach sehenswertem Uchi-mata. Elsa bekam gleich zu Beginn eine äußerst anspruchsvolle Aufgabe gegen eine erfahrene Gegnerin auf höchstem nationalem Niveau.

Trainer Nico Mulitze ordnete die Leistungen dennoch positiv ein:

„Natürlich merkt man bei so einem Turnier, dass die Großen anders kämpfen und vieles körperlicher sowie erfahrener wirkt. Aber genau darum geht es ja: sich diesem Niveau zu stellen, mutig zu bleiben und zu sehen, dass man trotzdem eigene Aktionen setzen kann. Gerade Elsa hat schöne Ansätze gezeigt, vor allem über die Füße, und Magalie hat sich mit viel Mut belohnt.“

Luis von Wolffersdorff erwischte einen unglücklichen Wettkampfverlauf. Nach einer strittigen Entscheidung im Auftaktkampf blieb ihm der Weg in die Hoffnungsrunde verwehrt. Friedrich Hammermüller zeigte dagegen einen starken Auftritt, gewann eine Begegnung souverän und präsentierte sich insgesamt auf Augenhöhe mit starker Konkurrenz.

„Wir fahren mit keinem enttäuschten Gefühl nach Hause“, resümierte Nico Mulitze.

„Für alle vier war das genau das richtige Turnier, um zu sehen, woran wir arbeiten und wo wir bereits mithalten können.“

Direkt im Anschluss ging es für die Entwicklung weiter: Beim internationalen Trainingscamp in Jena trainierten die vier Sportlöwen bereits am Montag weiter. Mit Matheo Horn stößt dort ein fünfter Sportlöwe hinzu, um weitere Erfahrungen auf hohem Niveau zu sammeln.

Bronze

Malina Rose

Julian Conti

Felix Böhl

Lucian Paul

Zita Eißner 

Begleitet wurden die Sportlöwen an beiden Wettkampftagen außerdem von Kampfrichter Moritz Beck.

Letztes Update: 1. Juni 2026

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