Am Samstag gingen die Sportlöwen erstmals in der U11-Kinderliga an den Start. Dafür wurde aus allen drei U11-Trainingsgruppen eine gemeinsame Mannschaft zusammengestellt. Ziel war es, möglichst viele Kinder zusammenzubringen und eine schlagkräftige Mannschaft für den neuen Wettkampfmodus aufzustellen. Direkt im Anschluss an die Bezirksmeisterschaft der U15 ging es für die jüngsten Sportlöwen auf die Matte.
Insgesamt waren fünf Mannschaften gemeldet, für die Sportlöwen standen vier Begegnungen auf dem Programm. Und die Bilanz kann sich sehen lassen: Drei Siege und nur eine knappe Niederlage bedeuteten am Ende den starken zweiten Platz.
Zum Auftakt setzte sich die Mannschaft mit 5:2 gegen Judo Holzhausen durch. Auch die zweite Begegnung gegen den JCL blieb bis zum Schluss spannend. Am Ende mussten sich die Sportlöwen mit 3:4 geschlagen geben – die Begegnung wurde erst im letzten Kampf entschieden. Davon ließ sich die Mannschaft jedoch nicht beeindrucken und zeigte anschließend weiter starken Kampfeswillen: Gegen den Judo Club Leipzig Stahmeln gelang ein deutlicher 6:1-Erfolg, bevor die Sportlöwen mit einem 7:0 gegen Randori West den Kampftag abschlossen.
Damit stand am Ende des Liga-Debüts der zweite Platz zu Buche – ein hervorragendes Ergebnis für eine Mannschaft, die in dieser Konstellation zum ersten Mal gemeinsam auf der Matte stand.
Für die Sportlöwen war der Kampftag deshalb auch eine ganz neue Erfahrung. Die Mannschaft musste sich zunächst als Team finden. Gleichzeitig sorgte genau dieser neue Modus für viel Spannung und Teamgeist: Die Kinder feuerten sich gegenseitig an, fieberten bei den Kämpfen der anderen mit und erlebten, wie wichtig jeder einzelne Punkt für die gesamte Mannschaft sein kann.
Trainerin Annett Böhm zeigte sich entsprechend begeistert:
„Es war ein sehr spannender Wettkampf, gerade weil sich die Mannschaft in dieser Konstellation noch nicht so gut kennt. Für die Kinder ist die Liga eine tolle Erfahrung: Jede und jeder bestreitet seinen eigenen Kampf, am Ende treten aber alle gemeinsam als Team an. Ich freue mich schon auf den Finalkampftag – die Kinder sind jedenfalls Feuer und Flamme!“
Besonders die ungewohnte Verantwortung innerhalb einer Mannschaft macht den Ligamodus für die jungen Judoka interessant. Während bei einem Einzelturnier ausschließlich das eigene Ergebnis zählt, kann ein verlorener Kampf in der Liga von den Teammitgliedern aufgefangen werden. Gleichzeitig kann die Verantwortung für den letzten Kampf besonders groß sein, wenn es vor der letzten Begegnung noch unentschieden steht.
Der ursprünglich geplante zweite Kampftag entfällt. Damit geht es für die Sportlöwen direkt zum Finalkampftag in Chemnitz. Dort wollen die jungen Judoka ihre ersten Ligaerfahrungen nutzen und erneut gemeinsam als Mannschaft auf die Matte gehen. Nach dem starken zweiten Platz beim Auftakt ist die Vorfreude bereits groß.
Letztes Update: 1. September 2026