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Fünf Medaillen und viele starke Auftritte in Sindelfingen

Mit dem Internationalen Glaspalast-Turnier in Sindelfingen stand für die Leipziger Sportlöwen eines der renommiertesten Nachwuchsturniere Deutschlands auf dem Programm. Rund 2.000 Judoka aus 25 Nationen trafen sich zu dem hochklassig besetzten Wettkampf. Gleichzeitig bildete das Turnier den Abschluss des Schul- und Wettkampfjahres vor den Sommerferien.

Die Leipziger Sportlöwen reisten mit einer bewusst kleinen Auswahl nach Sindelfingen. Das Glaspalast-Turnier gilt als eines der stärksten Nachwuchsturniere Deutschlands und ist traditionell hochklassig besetzt.

„Für das Glaspalast-Turnier nominieren wir ganz bewusst nur eine kleine Auswahl. Wer hier startet, hat sich seinen Platz durch konstante Leistungen während der Saison verdient“, sagt Trainer Nico Mulitze.

Umso erfreulicher fiel die Bilanz aus: Alle nominierten Sportlerinnen und Sportler konnten mindestens einen Kampf für sich entscheiden und bewiesen, dass sie auch auf internationalem Niveau konkurrenzfähig sind. Mehrere Athletinnen und Athleten kämpften sich bis in die entscheidenden Runden ihrer Gewichtsklassen vor.

Für die größten Erfolge sorgten Alfred Schubert und Lucian Paul, die sich jeweils bis ins Finale ihrer Gewichtsklasse vorkämpften und mit der Silbermedaille belohnt wurden. Bronze sicherten sich Malina Rose, Edda Böhl und Mark Gotgelf.

In der U15 zeigte Luis von Wolffersdorff einen starken Wettkampf. Nach einem souveränen Start kämpfte er sich bis ins Halbfinale vor. Erst dort kostete ihn ein kleiner Fehler den Einzug ins Finale. Im direkt anschließenden Kampf um Bronze gelang es ihm nicht mehr, den Schalter umzulegen. Dennoch unterstrich der fünfte Platz sein großes Potenzial.

Auch Friedrich Hammermüller überzeugte mit großem Einsatz. Besonders im Golden Score bewies er Kampfgeist und setzte sich in einer umkämpften Begegnung durch. Mit diesem Willen arbeitete er sich bis ins Poolfinale vor. Dort musste er sich geschlagen geben und konnte sich anschließend in der Hoffnungsrunde nicht mehr durchsetzen.

In der U18 startete Emil Tischler erstmals in einer neuen Gewichtsklasse. Trotz einer langen Wartezeit bis zu seinen Kämpfen fand der Sportschüler gut ins Turnier und feierte zwei Siege. Erst im Poolfinale musste er sich seinem Trainingspartner Marek Schuster von Randori Leipzig-West geschlagen geben, mit dem er sich aus dem gemeinsamen Training bestens kennt. Über die Trostrunde kämpfte sich Emil mit einem weiteren Sieg noch einmal heran, schied dort jedoch gegen den späteren Drittplatzierten aus und belegte am Ende einen guten neunten Platz.

Silber

Alfred Schubert – U11 bis 37 kg

Lucian Paul – U13 bis 43 kg

Bronze

Malina Rose – U11 bis 27 kg

Edda Böhl – U11 bis 40 kg

Mark Gotgelf – U11 bis 25 kg

5. Platz

Luis von Wolffersdorff (U15 bis 40 kg)

Luan Porisch (U11 bis 28 kg)

Zita Eißner (U13 über 52 kg)

7. Platz

Martin Richter (U11 bis 28 kg)

Auch wenn nicht jede und jeder den Sprung auf das Podest schaffte, sammelten alle Sportlöwinnen und Sportlöwen wertvolle Erfahrungen auf internationalem Spitzenniveau. Dass alle Nominierten mindestens einen Kampf gewinnen konnten, unterstreicht ihr Potenzial und schafft Selbstvertrauen für die kommenden Aufgaben.

Die Trainerinnen und Trainer zogen deshalb ein positives Fazit. Besonders hervorgehoben wurden der Einsatz, der Kampfgeist und die Entwicklung der Sportlerinnen und Sportler. Alle Nominierten zeigten, warum sie sich ihren Startplatz für dieses besondere Turnier verdient hatten.

Mit fünf Medaillen, zahlreichen Top-Platzierungen und vielen wichtigen Erfahrungen kehren die Leipziger Sportlöwen zufrieden aus Sindelfingen zurück. Das traditionsreiche Turnier bildete einen gelungenen Abschluss des Schul- und Wettkampfjahres. Nach den Sommerferien richtet sich der Blick bereits auf die kommende Saison – mit dem Ziel, dass sich künftig noch mehr Sportlöwinnen und Sportlöwen für dieses hochklassige internationale Turnier qualifizieren.

Letztes Update: 6. Juli 2026

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