Beim 33. Bundessichtungsturnier am Samstag in Herne trafen sich die Judoka der männlichen U17, um sich auf nationalem Niveau mit starker Konkurrenz zu messen. Die Bundessichtungsturniere bieten den Verbandstrainerinnen und -trainern die Möglichkeit, die Entwicklung der Judoka im direkten Vergleich einzuschätzen. Für die Sportlöwen gingen Emil Tischler und Roman Pluhatyrov an den Start.
Beide hatten sich für das Turnier viel vorgenommen, konnten ihre Erwartungen diesmal aber nicht vollständig erfüllen. Das Teilnehmendenfeld war stark besetzt und auch die langen Wartezeiten bis zu ihren ersten Kämpfen machten den Wettkampftag besonders anstrengend: Beide Sportlöwen stiegen erst nach 14 Uhr in das Geschehen ein.
Emil Tischler beendete das Turnier mit zwei Siegen und zwei Niederlagen. Besonders sein dritter Kampf verlangte ihm alles ab: Erst nach rund 15 Minuten (!) fiel die Entscheidung im Golden Score. Nach dieser langen und kräftezehrenden Begegnung fehlten Emil im weiteren Verlauf die nötigen Reserven, so musste er sich auch in seinem letzten Kampf geschlagen geben.
Roman Pluhatyrov hatte ebenfalls mehr erwartet und war mit seinem Abschneiden entsprechend unzufrieden. In seinem zweiten Kampf lag er bereits mit Waza-ari in Führung, musste sich am Ende jedoch im Bodenkampf geschlagen geben. Damit blieb auch für ihn der erhoffte Durchbruch aus.
Beide Sportlöwen waren nach dem Wettkampf enttäuscht, hatten sie sich doch mehr vorgenommen. In einem stark besetzten Turnier auf diesem Niveau entscheiden mitunter Kleinigkeiten über den weiteren Verlauf. Auch wenn die Ergebnisse diesmal nicht den eigenen Erwartungen entsprachen, nehmen Emil und Roman wichtige Erfahrungen aus Herne mit.
Letztes Update: 13. Oktober 2026

