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Über 500 Judoka beim internationalen Trainingscamp in Fiesch – drei Sportlöwen mittendrin

Für Hannes Schürer, Emil Tischler und Roman Pluhatyrov ging es in den Sommerferien zu einem besonderen Höhepunkt der Vorbereitung: Gemeinsam mit dem Judoverband Sachsen nahmen die drei Sportlöwen am internationalen Trainingslager in Fiesch in der Schweiz teil.

Das Trainingslager zählt zu den renommierten internationalen Sommercamps im Nachwuchs- und Juniorenbereich. In diesem Jahr waren über 500 Judoka aus zahlreichen Nationen vor Ort. Tägliche Randori-Einheiten, Technik-Workshops und zusätzliche individuelle Trainingsmöglichkeiten sorgten für ein sehr intensives Programm.

Bereits ein Blick auf den Wochenplan zeigt den hohen Umfang des Camps: An fast jedem Tag standen sowohl Technik- als auch Randorieinheiten auf dem Programm, ergänzt durch optionale Abendtrainings. Trainiert wurde in zwei Altersgruppen, wodurch die Sportlerinnen und Sportler passende Trainingspartnerinnen und -partner auf ihrem jeweiligen Leistungsniveau fanden.

Ein besonderes Highlight waren die Technik-Einheiten mit international bekannten Judopersönlichkeiten. Unter anderem leiteten Orkhan Safarov, Udo Quellmalz, Sergei Aschwanden, Haruka Funakubo und Sergio Domenechs Workshops und vermittelten ihre Spezialtechniken und Wettkampferfahrungen.

Neben dem sportlichen Programm blieb auch Zeit für gemeinsame Aktivitäten. Besonders in Erinnerung blieb die Wanderung auf den Gletscher, die für viele Teilnehmende einen besonderen Kontrast zu den intensiven Trainingseinheiten darstellte.

Für Emil Tischler war das Trainingscamp die Reise auf jeden Fall wert:

„Es war super, so viele internationale Trainingspartnerinnen und Trainingspartner zu haben und mit ihnen Randori machen zu können. Besonders gefallen hat mir die Technikeinheit von Sergio Domenechs. Und die Gletscherwanderung war auch ein richtig schönes Erlebnis.“

Für die drei Sportlöwen war das Trainingslager nicht nur eine sportliche Herausforderung, sondern auch eine wertvolle internationale Erfahrung. Das Training mit unbekannten Judoka aus verschiedenen Ländern, unterschiedlichen Kampfstilen und hohem Leistungsniveau bietet wichtige Impulse für die weitere Entwicklung – gerade mit Blick auf kommende nationale und internationale Wettkämpfe.

Letztes Update: 7. September 2026