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„Wir sind für die Hilfe unendlich dankbar!“

Die Osterferien sind vorbei und damit auch das Feriencamp für die ukrainischen Flüchtlingskinder. Täglich waren bei den Sportlöwen 20 Kinder zum Sporttreiben auf der Matte. Einige von ihnen zum ersten Mal. Unter der Leitung von unserer neuen Trainerin Svitlana gab es täglich zwei Stunden abwechslungsreiches Sportprogramm. Unterstützt wurde sie von unserem deutschen Trainerteam. Dies ging nur, weil uns die ukrainische Studentin Mascha beim Übersetzen geholfen hatte. Sie lebt bereits seit sieben Jahren in Deutschland und war eine unverzichtbare Hilfe. Die Sprachbarriere ist immer noch ein großes Problem.

Auf dem Trainingsprogramm stand jede Menge Judo, aber natürlich auch Spiele und Staffel-Läufe. Um das Sportprogramm auch kulinarisch abzurunden, haben wir die Eltern und die Kinder am letzten Tag zu einem Abschlussgrillen eingeladen.

„Vorrangig ging es darum, dass die Kinder sich bewegen und mit Gleichaltrigen zusammen sein können. Daher haben wir die Ferienzeit genutzt, um dieses kleine Feriencamp zu organisieren“, erklärte Vereinspräsident Tino Rose.

Das wussten auch der 11-jährige Artem und seine Mutter Elena Kobuschko zu schätzen:

„Wir sind unendlich dankbar für die Hilfe. Die Kinder haben sich wahnsinnig gefreut. Viele haben sich seit Wochen nicht mehr richtig bewegen können. Der Sport tut ihnen so gut. Unsere Kinder haben alle einen eigenen Judo-Anzug geschenkt bekommen und wir sehen, wie glücklich sie sind. Und das macht auch uns Eltern sehr glücklich.“

In der nächsten Woche wir das Training für die Judo-Anfänger neu organisiert. Es wird eine zweite Trainingszeit geben, mit dem Ziel, die Kinder bis zu den Sommerferien zur ersten Gürtelprüfung zu führen. Die fortgeschrittenen Kinder werden in die deutschen Trainingsgruppen integriert. Optimistisch zeigt sich Cheftrainer Sebastian Hampel:

„Die Kinder sind motiviert und daher bin ich zuversichtlich, dass einige ukrainische Sportler bald auch ein paar Wettkämpfe bestreiten werden.“