Der Jenaer Sparkassenpokal zählt seit Jahren zu den qualitativ und quantitativ hochwertigsten Turnieren im Nachwuchsbereich und ist zugleich ein wichtiges Kaderkriteriumsturnier. Entsprechend hoch ist das sportliche Niveau, wenn Judoka aus der gesamten Bundesrepublik aufeinandertreffen.
Für die Leipziger Sportlöwen markierte das Turnier einen frühen und anspruchsvollen Start ins Wettkampfjahr. Am Samstag gingen die Altersklassen U11 und U15 auf die Matte, am Sonntag folgten U13 und U18. Direkt im Anschluss rundete ein gemeinsames Trainingslager am Montag das intensive Wettkampfwochenende ab.
Bereits zum wiederholten Mal waren die Sportlöwen in allen Altersklassen vertreten – ein starkes Zeichen für die Breite, Kontinuität und Qualität der Vereinsarbeit.
U11: Aufregung, Lernen und erste Erfolge
Für die U11 war der Sparkassenpokal mit zehn startenden Sportlöwen der erste Wettkampf des Jahres. Die Aufregung war entsprechend groß, denn das Turnier ist traditionell hochkarätig besetzt und bringt Teilnehmende aus dem gesamten Bundesgebiet zusammen.
Trainerin Annett Böhm:
„Die Kinder waren sehr aufgeregt, was bei diesem starken Teilnehmerfeld völlig normal ist. Genau solche Turniere sind aber auch wichtig, um zu lernen, mit Druck umzugehen, sich zu konzentrieren und an sich zu glauben.“
Trotz der Aufregung konnten sich mehrere Sportlöwen mit guten Leistungen belohnen und wertvolle Erfahrungen sammeln.
U13: Ankommen in der neuen Altersklasse
Die U13 nutzte den Sparkassenpokal gezielt als Lernturnier. Für den jüngeren Jahrgang ging es darum, sich in der neuen Altersklasse zurechtzufinden, während der ältere Jahrgang den Wettkampf als Gradmesser für das kommende Jahr nutzte.
Trainer Tobias Mathieu:
„Für die Jüngeren stand das Ankommen in der neuen Altersklasse im Vordergrund, für die Älteren war es bereits ein guter Vergleich. Insgesamt gab es viele positive Ergebnisse und einen starken Start ins Wettkampfjahr.“
U15: Solider Jahresstart mit klaren Lernfeldern
In der U15 sicherten sich die Sportlöwen fünf Bronzemedaillen. Der Wettkampf diente vor allem dazu, den aktuellen Leistungsstand zu überprüfen und weitere Entwicklungsschritte abzuleiten.
Trainer Tobias Mathieu:
„Ich bin insgesamt zufrieden. Gerade bei den jüngeren Jahrgängen gibt es noch Dinge nachzubessern, speziell bei altersklassenspezifischen Regeln wie Hebeln oder dem Griff auf den Rücken. Trotzdem war es ein guter Start ins Turnierjahr.“
U18: Hochwertiger Trainingswettkampf mit Blick auf die DM
In der U18 gingen nur jene Sportlerinnen und Sportler an den Start, die nicht zeitgleich im Trainingslager eingebunden waren. Der Wettkampf diente gezielt als Vorbereitung auf die Deutschen Meisterschaften. Teilweise wurde auch in höheren Gewichtsklassen gekämpft.
Trainer Tobias Mathieu:
„Das waren sehr gute Begegnungen in einem starken Teilnehmerfeld. Zusammen mit der Bezirksmeisterschaft am Vortag war das ein intensiver und sehr sinnvoller Trainingswettkampf.“
Trainingslager als krönender Abschluss
Am Montag folgte der Abschluss des Wettkampfwochenendes mit einem gemeinsamen Trainingslager. In mehreren anspruchsvollen Einheiten arbeiteten die Sportlerinnen und Sportler intensiv an Technik, Athletik und Wettkampfpraxis.
Über 40 Sportlöwen aus allen vier Altersklassen stellten sich dieser Herausforderung. Das Trainingslager bildete einen starken Schlusspunkt eines intensiven Wochenendes und unterstrich den gelungenen Start ins Wettkampfjahr – mit klarer Lust auf mehr.
Gold
–
Silber
U11
Edda Böhl
Malina Rose
Alfred Schubert
U13
Lucian Paul
Bronze
U11
Lena Reinhold
Lotta Bahsitta
Jevhenii Yakovenko
U13
Zita Eißner
Felix Böhl
U15
Elsa Nekwasil
Lucian Paul
Luis von Wolffersdorff
Matteo Horn
Hugo Hartlich
Letztes Update: 23. Januar 2026





